Perfektionierte Juden

Vor drei Jahren kam es zu einem kleinen, aber dafür ganz spannenden Eklat in einer amerikanischen Talkshow: Der Gastgeber Donny Deutsch hatte Ann Coulter zum Interview geladen. Ann Coulter darf wohl als bekannteste, umstrittenste, harrsträubenste, aber auch unterhaltsamste Konservative Amerikas bezeichnet werden. Als Donny Deutsch fragte, wie denn ein Amerika aussehen würde, das die Werte Ann Coulters verinnerlicht hat, entwickelte sich folgender Dialog, der in seiner ganzen Länge hier angeschaut werden kann:

Coulter: Die USA sähe aus wie New York, die schönste Stadt der Welt, während der Republikanischen Nationalversammlung. Um genau zu sein, ich denke, dass es im Himmel so aussehen wird.

Deutsch: Nein, ich meine nicht politisch. Wie sähe das Fundament Amerikas aus? Wären wir glücklicher? Gesünder? Toleranter? Wären Frauen glücklicher? Würden die Rassen besser miteinander auskommen? Wie sähe es aus zwischen arm und reich? Präsentieren Sie das Ann Coulter Rezept.

Coulter: Amerika wäre glücklich, christlich und tolerant. Jeder würde für Amerika stehen und in Amerika verwurzelt sein.

Deutsch: Moment, es wäre also besser, wenn wir alle Christen wären?

Coulter: Ja! Möchten Sie mal mit mir zur Kirche gehen, Donny?

Deutsch: Ich sollte also nicht jüdisch sein?

Coulter: Wäre einfacher.

Deutsch: Ehrlich?

Coulter: Ja, ist eine Abkürzung.

Deutsch: Das können Sie nicht wirklich glauben. Sie sind zu gebildet für sowas.

Coulter: Doch. Wissen Sie überhaupt was Christentum ist? Sie haben ihre Gesetze und Gebote und wir haben die Abkürzung.

Deutsch: Warum reden Sie hier wie das Staatsoberhaupt des Irans?

Coulter: Das Staatsoberhaupt des Irans ist nicht christlich, falls es is Ihnen entgangen sein sollte.

Deutsch: Er möchte Israel von der Erde fegen. Sollte es auch für Sie keine Juden geben?

Coulter: Nein, wir wollten nur, dass sich die Juden perfektionieren.

Deutsch: Was haben sie gesagt

Coulter: Juden sollen sich perfektionieren. Sie haben das Alte Testament und wir haben Federal Express.

Deutsch: Wenn jemand sowas absurdes sagt, dann breche ich ab. Hätte Ann Coulter Verstand, dann hätte sie das nicht gesagt.

Coulter: Was ist absurd?

Deutsch: Juden müssen perfektioniert werden.

Coulter: Das ist es, was Christen glauben! Wir sehen uns selbst als perfekte Juden. Christen glauben an das Alte Testament und an die Gebote. Juden glauben aber nicht an das Neue. Im Alten Testament wurde Gott oft zornig, weil sich die Menschen nicht an seine Regeln halten konnten. Jetzt glauben Christen, und es tut mir leid, aber das ist es nun mal, wofür das Neue Testament steht, das Jesus gekommen ist, um für unsere Sünden zu sterben. Die Juden haben Gebote, an die sie sich halten müssen, aber wir haben Jesus, der für unsere Sünden gestorben ist.

Deutsch: Ihre genauen Worten waren: Juden müssen perfektioniert werden.

Coulter: Nein, ich sage, das ist es, was ein Chirst ist: ein perfekter Jude.

Deutsch: Sehen Sie nicht, wie hasserfüllt und antisemitisch das ist?

Coulter: Überhaupt nicht.

Deutsch: Und das finde ich sogar noch gruseliger.

Coulter: Nein, nein, nein! Ich möchte nicht, dass Sie sich dadurch beleidigt fühlen, aber das ist es nun mal, woran wir Christen glauben.

Der Dialog ist im Original länger. Ich habe unter anderem ein paar lustige Exkurse zu „Seinfeld“ und zu Backenhörnchen auf der Schulter von verschiedenen Menschen ausgelassen, da diese Referenzen nur in der englischen Sprache wahrlich funktionieren.

Worüber sich Donny Deutsch aufregt ist leider wahrhaft christliche Lehre. Ann Coulter hat leider recht. Die Lehre mag zwar in ihrer Radikalität nicht von allen Strömungen des Christentums gelebt werden, aber sie ist nunmal schlichtweg christliches Fundament. Laut dem Evangelium von Johannes, sind Juden jene „Söhne des Teufels“, die die perfektionierte jüdische Lehre von Jesus nicht annehmen wollen:

„Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören. Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht. Welcher unter euch kann mich einer Sünde zeihen? So ich aber die Wahrheit sage, warum glaubet ihr mir nicht? Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum hört ihr nicht, denn ihr seid nicht von Gott.“ (Johannes 8, 42-47)

Für Paulus ist es deshalb auch klar, dass jene Juden, die Jesus Lehre nicht leben wollen, auch seinen Tod zu verantworten haben:

„Ihr seid nämlich, Brüder, Nachahmer der Gemeinden Gottes in Judäa geworden, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt von den eigenen Landsleuten dasselbe erlitten wie jene von den Juden, die sowohl den Herrn Jesus als auch die Propheten getötet und uns verfolgt haben, die Gott nicht gefallen und allen Menschen feindlich sind, indem sie uns hindern, den Heiden zu ihrer Rettung. So machen sie das Maß ihrer Sünden unablässig voll. Es ist aber schon der ganze Zorn über sie gekommen.(1. Thess 2, 13-16)

Donny Deutsch kann sich somit selbstverständlich echauffieren über Ann Coulters Auslegung der christlichen Lehre, aber er muss sich dann wohl oder übel über so gut wie alle Christen aufregen.

Nirgends wird diese Lehre deutlicher propagiert, als während der Karfreitagsfürbitte für Juden, den die römischen Katholiken, Altkatholiken und manche Anglikaner verwenden. Sie entstand im 6. Jahrhundert, nannte die Juden seit 750 perfidis („treulos“), ihren Glauben iudaica perfidia („jüdische Treulosigkeit“) und bat Gott darum, den „Schleier von ihren Herzen“ wegzunehmen, ihnen die christliche Erkenntnis zu schenken und so der „Verblendung ihres Volkes“ und „Finsternis“ zu entreißen. Eine zaghafte Kritik an der traditionellen Judenfürbitte wurde erst nach der Shoa formuliert. Seit 1956 veränderte der Vatikan sie schrittweise. Israles Erwählung zum Gottesvolk wird seitdem stärker betont.

Das Christentum ist nunmal eine Gemeinschaft, die aus dem Judentum entstanden ist. Die frühen Christen verstanden ihre Lehre zuerst noch als reine Fortführung des Judentums und waren somit im Grunde eine unter vielen jüdischen Sekte. Im Verlaufe der Zeit jedoch wurden die jüdischen Wurzeln immer mehr abgestreift und eine Annährung an das Römische Reich vollzogen. Im Zuge dieser Trennung wurde aus einer subjektiven Fortentwicklung des jüdischen Glaubens eine Trennung und dadurch eine subjektive „Perfektionierung“ des jüdischen Glaubens. Das Christentum war geboren.

Dass sich Christen als perfektionierte Juden verstehen, kann man auch an der mittlerweile zweitausendjährige Geschichte des Christentums erkennen. Der Umgang vieler Christen, also der perfektionierten Juden mit jenen Juden, die sich einer Perfektionierung verweigerten, wurde immer brutaler. Einen traurigen Höhepunkt fand diese Brutalität in dem Reformator Martin Luther, der in seinem Werk Von den Jüden und ihren Lügen folgendes schreibt:

„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“

In seinem „Handbuch über die Judenfrage“ fordert Martin Luther sogar jene Dinge, die im 20. Jahrhundert am Wannsee in Berlin zur deutschen Staatsräson werden sollten:

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich.“

Die christliche Religion, die sich als Perfektionierung der jüdischen Religion versteht, griff zur Gewalt. Wie konnte es zu so einem Judenhass bei den Christen kommen? Mein Versuch einer Antwort ist im Selbstverständnis der Christen selbst zu finden.

Für Juden ist das Christentum eine komplett andere Religion. Sie hat zwar jüdische Wurzeln, aber das war es dann auch schon so ziemlich. Für einen Juden ist ein Christ ein Christ, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für einen Christen jedoch ist ein Jude schon durch seine pure Existenz eine Provokation. Der Christ nämlich, der meint, er sei ein perfektionierter Jude, erkennt in dem Juden, der an seiner alten Lehre festhällt, eine lebende Infragestellung der eigenen Selbstverständlichkeit.

Der Christ ist somit für den Juden kein religiöses Problem. Der Jude für den Christ allerdings schon. Deshalb gibt und gab es auch einen brutalen christlichen Antijudaismus, aber keinen vergleichbaren jüdischen Hass auf Christen. Christen waren und sind für Juden schlimmstenfalls „goyische Köppe“.

Etwas ähnliches erleben wir auch im Islam. Der Islam versteht sich ebefalls als Fortführung des alten jüdischen Glaubens. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sich im Islam ebenfalls ein brutaler Judenhass findet. In einer aktuellen Predigt des Sheich Ibrahim Madhi in der Sheik ‚Ijlin Moschee befasst sich der Redner mit einer Hadith-Stelle, in der Mohammed die perfekte Welt erst nach dem Tod aller Juden verorten kann.

Mohammed sagt: „Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr gegen die Juden solange kämpft, und bis der Stein, hinter dem sich der Jude versteckt hat, spricht: „Du Muslim, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, so töte ihn.“

Sheich Ibrahim Madhi interpretiert: Der Prophet sagt: ‚Die Juden werden gegen euch kämpfen, und Allah wird Euch als Herrscher über sie setzen.‘ Wir blasen sie in die Luft in Hadera, wir blasen sie in die Luft in Tel-Aviv und in Netanya. Und auf diese Weise wird Allah uns als Herren über diese Rotte hergelaufener Landstreicher setzen. Wenn ein Jude sich hinter einem Stein oder einen Baum versteckt, dann werden der Stein oder der Baum sagen: Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm und töte ihn…“

Judenhass ist eine Eigenschaft, die das Christentum und den Islam vereint. Deshalb verwundert es mich auch immer, wenn von einem christlich-jüdischen Kulturkreis in Europa gesprochen wird. Die christlich-jüdische Tradition in Europa besteht zum größten Teil aus einer Verfolgung der einen Religion durch die andere. Wenn man in Europa schon von einer Zusammenarbeit zweier Religionen sprechen möchte, so wäre die Rede von einem christlich-islamischen Abendland angemessener.

Christen und Muslime haben sich zwar auch auf europäischem Boden sehr bekriegt, sich aber auch gegenseitig kulturell stark befruchtet, wie unter anderem die Wiener und die Spanier zugeben müssen. In diesem Zusammenhang finde ich es immer sehr bemerkenswert, dass zwar ständig und zurecht die Kreuzzüge der Christen kritisiert werden, aber nur selten bis halbherherzig die Halbmondzüge des Islams. Es ist ja nicht so, dass die Iberische Halbinsel und Jerusalem sind freiwillig in die Arme des Islams geworfen haben. Nein, in kriegerischem Sinne stehen sich Christen und Muslime in Nichts nach. Im aktuellen Stand liegen die Muslime sogar nach Punkten vorn.

Zudem waren beide Religionsgemeinschaften in ihrem gemeinsamen Hass auf Juden ständig vereint. Diese Einigkeit sollte ihren Höhepunkt in Deutschland finden. Als die NSDAP unter Adolf Hitler ihren brutalen Antisemitismus propagierte, fiel der Hass in Deutschland auf fruchtbarem christlichen Boden. Zur selben Zeit ging Heinrich Himmler ein Bündnis mit Teilen des Islams, u.a. mit dem Mufti Al Husseini ein. Dieses Bündnis wird noch heute von islamischen Organisationen als heilig angesehen, wie man hier und hier sehen kann. Natürlich gab es auch christlichen und muslimischen Widerstand, der sich aus der Religion heraus definierte, aber der Hass entsprang eben der selben Quelle; genauso wie sich die Nazis und Teile des Widerstands auf Deutschland bezogen. Als sich Deutschland brutal gegen die Juden wendete, gab es überwiegend nur ein lautes Schweigen und teilweise sogar ein aktives Mitlhelfen der christlichen und islamischen Religionen. Das war gelebte christlich-islamische Zusammenarbeit.

Heute, 65 Jahre später, haben die Christen sich von ihrem radikalen Judenhass verabschiedet, aber unter Muslimen gibt es ihn leider noch. Mehrere islamische Staaten, unter ihnen Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen sind nach wie vor stolz darauf, „judenfrei“ zu sein.

Aber Vorsicht, Ihr Christen! Der Islam versteht sich nicht nur als eine Ideologie des perfektionierten Judentums, sondern auch als eine Religion des perfektionierten Christentums. Das Christentum hat jüdische Wurzeln und wir wissen, wie viele Christen mit ihren Wurzeln umgegangen sind. Der Islam aber hat jüdische und christliche Wurzeln. Was also sollte die Anhänger des Islams daran hindern, ihre christlichen Wurzeln so zu behandeln, wie ihre jüdischen oder sogar so, wie viele Christen ihre jüdischen Wurzeln behandelt haben? Es ist durchaus denkbar, dass folgender Vergleich nicht ganz aus der Luft gerissen ist:

Was dem Christen sein Jude, ist dem Moslem sein Christ.

Aber vielleicht habe ich Unrecht, es wäre besser so.

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41 Antworten zu Perfektionierte Juden

  1. mike hammer schreibt:

    #Markus also ich habe niemanden in töpfe geworfen, schon gar nicht alle „christen“.
    es gibt eine große menge von menschen wie du und rika, wie gesagt das ist OK
    nur du mußt nicht diese einstellung auf die biebel projeziren. würde sich deine sympatie ändern wenn morgen herauskommen würde das die interpretation die coulter vertritt richtig ist? wenn ihre sicht als saht aufgeht na ja das kennen wir ja.
    du sitzt nicht in nem topf und deine vorlieben und deine moralvorstellung haben u.u.
    mehr mit dir als mensch zu tun als mit der biebel.
    wer paulus war das ist sehr mysteriös, was wir von jesus wissen ist doch minimal.
    überleg mal ob die „christen“ nicht mehr paulus folgen als jesus, da gibt es durchaus
    strittige standpunkte. die ich als unwissender weder werte noch verurteile ich verweise auf beispiele, warne und harre der dinge.
    (PS: beachte die anführungszeichen 😉 )

    • Markus schreibt:

      @Mike
      Wer kann denn festlegen, ob die Interpretation der Coulter richtig ist oder nicht?
      Wer legt denn fest, ob ein von Dir geschriebener Satz so oder so gemeint ist? Andere von Dir gesagte Sätze können Hinweise geben. Letztendlich kannst das nur Du selbst.
      So ist es auch mit dem Glauben. Ich muss – um die Bibel zu verstehen – den Autor, also Gott, kennen. Und ich muss mir den Gesamtkontext der Bibel anschauen. Die Bibel ist kein Nachschlagwerk.

      Es geht nicht darum, ob wir „Jesus“ oder „Paulus“ nachfolgen, sondern nur darum, ob wir an Gott glauben und IHM folgen. Paulus war ein Mensch, der Fehler hatte – das wusste er sehr genau. Ich „glaube“ nicht an Paulus und nehme seine Ausführungen nicht als Betriebsanleitung.
      Sondern nur im Kontakt zu meinem Vater im Himmel kann ich verstehen, was er will.
      Das mag jetzt unbefriedigend sein, weil es nicht nachprüfbar ist, aber das ist Glaube.

      Viele Christen machen den Fehler, die Bibel als Nachschlagewerk zu verwenden, weil sie glauben, dass da alles Wichtige drin steht und sie es mit ihrem Verstand, mit ihrer Vernunft erfasst haben. Und dann werden sie unbarmherzig, kalt und rechthaberisch. Wie z.B. Coulter.

      Ich harre auch der Dinge. Ich möchte bloß nicht, dass ein Keil zwischen Juden und Christen getrieben bzw. der Keil, der schon da ist, nicht noch tiefer eingeschlagen wird, weil wir uns mit Rechthabereien und Geschichte gegenseitig erschlagen.
      Wir haben genügend Gemeinsamkeiten und sind doch verschieden, vor allem aber haben wir ein gemeinsam Problem mit 5 Buchstaben.

      • Wolfgang schreibt:

        > Wer kann denn festlegen, ob die Interpretation der Coulter richtig ist oder nicht?

        Das kann nur jeder für sich selbst, oder? Ich kann dir nur einen Punkt nennen über den du mal nachdenken solltest:

        Die USA ist bevölkert worden von Personen, die aus Europa geflohen sind. Da waren verfolgte Juden drunter aber auch von der oder den Großkirchen verfolgte Christen. Viele sehr viele Christen konnten mit der Ausreise in die USA dem Scheiterhaufen oder langjährigen Gefängnisaufenthalten aus dem Wege gehen.

        Dort in den USA angekommen gab es Anfangs eine Bewegung, die ähnlich wie in Europa eine Großkirche oder eine Staatkirche hat ins Leben rufen wollen. Aber mit Blick auf andere – Atheisten, Juden, oder einfach auch mit dem Blick auf die Frage welche Form der Staatskirche man haben wolle (Englischer Typ, deutsche Staatskirche, römisch katholische Kirche, eine der orthodoxen Formen) und mit dem Blick auf die Gräuel die durch diese Kirchen verübt wurden kam man schnell überein eben eine solche Kirche nicht zu gründen.

        Und in diesem Land konnten unter anderem auch die Juden problemlos und über Jahrhunderte ohne Verfolgungen leben, zu Ansehen und Wohlstand kommen und eine Landesinterne Lobby aufbauen, die Maßgeblich war bei der Gründung Israels. In keinem anderen Land wäre so etwas möglich gewesen. Selbst England einem Land in dem es vor der Gründung Israels auch christliche Zionisten gab hätte sich niemals zu der Position bereit finden können wie die USA.

        Und ob die christlichen Zionisten für dich eine Gefahr sein könnten wenn du kein Christ bist, das finde am besten selbst raus. Frag sie einfach.

  2. Markus schreibt:

    @Mike
    Keiner von uns beiden – Rika oder ich – haben gemeint, dass wir zum Judentum dazugehören oder das wollen. Wir sind Christen und glauben an Jesus, das unterscheidet uns von den Juden.
    Aber wir lieben Juden und das Volk Israel und setzen uns gegen jegliche Form von Antisemitismus und Antizionismus ein.

    Und nochmal, langsam zum Mitschreiben:
    Paulus ist ein Apostel und kein Gott. Er hat an anderen Stellen ganz klar bekräftigt, dass Israel und die Juden weiterhin Gottes Volk sind.
    Wer aus den (Gesamt-)Aussagen des Neuen Testamentes einen Antisemitismus herausliest, der will das, der konstruiert sich das, damit sein Weltbild passt. Das haben in der Vergangenheit viele Leute getan, aber das heißt nicht, dass das richtig war oder ist.

    Und dass auf uns keiner hört, kann schon sein. Kein Grund, alle Christen pauschal in einen Topf zu werfen,

  3. mike hammer schreibt:

    #MARKUS #RIKA
    es ist eine andauernde leier, da kommen „christen“ und erzählen den „juden“
    das sie den gleichen gott anbeten, das sie zu den „juden“ dazugehören, das sie freunde der „juden“ sind, nur gutes wollen und alles was böse war einfach missverständnisse sind. nun ich pflege aussagen über „juden“ durch „exjuden“ wie „PAULUS“ ins hebräische zu übersetzen, DAS ÖFFNENT OFT DIE AUGEN.
    das eure interpretation der Christlichen Biebel (ist keinesfalls mit der THORA identisch) euch ehren das mag so sein aber wenn man die schriften von paulus zb
    wörtlich lesen tut ist man sicher nicht umsonst nen judenhass zu spüren.
    klar die baptisten, chinesischn katoliken und inuit protestanten haben keinem was getan, nur sie sind minderheiten. die dame hat sicher nicht meine zustimmung aber sie hat genausogute gründe das aus der biebel herauszulesen wie ihr. der feuer luther und der“juden-verreissende“ PAULUS hatten sicher mehr ahnung von d. biebel wie wir alle hir.
    einem juden ist die vorstellung das ihr gott mit dem christen gott(VATER, SOHN, HEILIGER-GIST, ETWAIGE APOSTEL….) identisch ist, ein schlechter witz und sie hätten gerne nach 2000 jahren die sie mit dem schleppen des christlichen kreuzes zugebracht, gerne etwas ruhe.
    nichts desto trotz gab und gibt es ntürlich tolle leute unter den christen. würde aber die beschriebene dame macht bekommen, könnte sie ich aufs christentum berufen .
    sollte ich sarkatisch klingen ist es nicht so gemeint nur auf euch hört keiner auf den papst schon eher. 😉

  4. Rika schreibt:

    @ „das die Erwählung G’ttes, die er am Sinai mit der Gabe der Torah an sein Volk bekräftigte, niemals zurückgenommen wurde.“

    Ich habe das etwas missverständlich formuliert.
    Noch einmal im Klartext:
    G’tt hat sein Volk Israel – das jüdische Volk – erwählt, er hat einen Bund mit diesem Volk geschlossen, ihm die Torah anvertraut und ist bis heute Herr und G’tt seines Bundesvolkes Israel.
    Paulus hat das an keiner Stelle in Frage gestellt oder es umgedeutet.

  5. Rika schreibt:

    @ „die aussagen der „christen“ hier sind aber lustig. das schreibt ein xy was das chrisentum ist und widerspricht, in gutem glauben und fundierter ahnungslosigkeit, kapazitäten der christlichen teologien (LUTHER), heiligen (PAULUS) usw.
    wenn ein mensch der mal jude war oder des häbreischen mächtig ist von juden spricht
    meint er „jehudim“ also die juden. alle juden , jeden einzelnen.
    die dame mag nicht auf algemeine zustimmung stoßen aber m …“

    Luther ist zwar ein bedeutender Theologe, aber ihm gehört nicht die alleinige Deutungshoheit biblischer Texte.
    Anders als im Islam bespielsweise, lebt die christliche Theologie vom Diskurs, von Textforschung und Textverständnis, von historischen Bezügen, vor allem aber von dem Geist G’ttes, der Menschen bis heute inspiriert. Biblische Texte „sprechen“ auf vielfältige Weise und zum Glück gibt es niemanden auf der ganzen Welt, der die absolute Deutungshoheit über sie hat, nicht mal die Dogmatik ist unwandelbar, ewig und für alle Christen gültig!
    Die Baptisten, z.B., zu denen ich gehöre, kennen kein Dogma! Und darum ist es durchaus möglich und angesagt, dass auch ein „fundiert Ahnungsloser“ sich Gedanken über Paulus machen und und seine Briefe und Aussagen gegen den Text gebürstet lesen, auslegen und verstehen kann.
    ist es nicht auch eine große Tradition des Judentums, über biblische Texte nachzudenken und verschiedene Auslegungen miteinander zu vergleichen und immer wieder neu mit ihnen zu arbeiten? Ist der Talmud nicht genau aus dieser Tradition entstanden?
    Ich nehme für mich in Anspruch, die oben zitierten Bibelstellen im Kontext zu lesen und sie zu hinterfragen und nutze sie nicht als billige Anleitung zum Antisemitismus.

    Paulus hätte das übrigens auch nicht gewollt, hat er doch immer wieder darauf hingewiesen, das die Erwählung G’ttes, die er am Sinai mit der Gabe der Torah an sein Volk bekräftigte, niemals zurückgenommen wurde.

    • Wolfgang schreibt:

      > Die Baptisten, z.B., zu denen ich gehöre, kennen kein Dogma!

      Ich fürchte, dass diese Aussage nicht ganz stimmt. Wikipedia sagt zu den Begriff:

      > Unter einem Dogma (altgr. δόγμα, dógma, „Meinung, Denkart, Lehrsatz“) versteht man eine fest stehende Definition oder eine grundlegende (Lehr-)Meinung, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich gilt.

      Die Gottessohnschaft jedenfalls ist ein solches Dogma.

      > Ich nehme für mich in Anspruch, die oben zitierten Bibelstellen im Kontext zu lesen und sie zu hinterfragen und nutze sie nicht als billige Anleitung zum Antisemitismus.

      Das ist richtig aber das nützt den Juden nichts wenn 90% aller Christen es doch täten. Sie tun es nicht, auch das ist richtig aber einfach mal eine Statistik genannt.

      Bis vor wenigen Jahren waren noch mehr als 80% der Menschen in eine der beiden Großkirchen und vielleicht 3% in Freikirchen. Die Großkirchen sind gemeint wenn ein Jude von den Christen spricht. Die anderen sieht er nicht.

      > Paulus hätte das [den Antisemitismus] übrigens auch nicht gewollt, hat er doch immer wieder darauf hingewiesen

      Das ist richtig und das wird auch klar wenn man Römer 9 einmal ließt.

  6. Dr. Deuter schreibt:

    Eigentlich könnte es mir Gottlosen ja Wurscht sein, aber die Altkatholiken* haben eine klare Gegenposition zur römisch-katholischen Karfreitagsfürbitte: http://www.alt-katholisch.de/fileadmin/red_ak/CH-Archiv/arc_08/08_4_3.htm

    *AKs sind so ziemlich der fortschrittlichste Verein im christlichen Religionsgeschäft. Hier liegt wohl eine Verwechselung mit den Piusbrüdern vor. Könnte man bei dem Namen auch denken.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Altkatholische_Kirche

  7. Immanuel Scheerer schreibt:

    Sehr guter Artikel! Anlässlich der Rede von Herrn Wulf und seinen Aussagen über die „christlich-jüdische“ Geschichte, habe ich einen Beitrag über die Unvereinbarkeit von Christentum und Judentum geschrieben.

    • Rika schreibt:

      Im Prinzip stimme ich deinen Argumenten (in deinem Blog) zu.
      Christentum und Judentum sind unvereinbar in Bezug auf die Frage der Trinität und unvereinbar in Bezug auf Christus. Das ist keine Frage.

      Wenn man meiner Meinung nach dennoch über „jüdisch-christliche“ Werte reden kann, bezieht sich das auf die unumstößliche Tatsache, dass das Christentum ohne das Judentum nicht denkbar ist (man denke nur an das „Zehnwort“ oder daran, dass nahezu alle Reden und Gleichnisse Christi ihre Basis in der Torah (den 5 Büchern Mose) und den Propheten haben) – einen Umkehrschluß gibt es jedoch nicht! Judentum ist ohne weiteres OHNE Christentum denkbar.

  8. mike hammer schreibt:

    die aussagen der „christen“ hier sind aber lustig. das schreibt ein xy was das chrisentum ist und widerspricht, in gutem glauben und fundierter ahnungslosigkeit, kapazitäten der christlichen teologien (LUTHER), heiligen (PAULUS) usw.
    wenn ein mensch der mal jude war oder des häbreischen mächtig ist von juden spricht
    meint er „jehudim“ also die juden. alle juden , jeden einzelnen.
    die dame mag nicht auf algemeine zustimmung stoßen aber mit macht versehen würde ein charismatischer „führer“ durchaus die uhr zurückdrehen.
    sie hat nicht gelogen und es ist nicht sicher wer alles ihre meinung hinter vorgehaltener hand zustimmt.
    für juden heist das u.u. koffer packen. 😦

    nochwas es gibt diese neue missionsbewegung die sich „jews“ for jesus nennt.
    das sind keine juden. einfach ehrlich gesagt ist für juden die anbetung von jesus
    götzendienst und gilt als verrat. auf „götzendienst“ kommt sowas wie exkomunikation gleich hinterer.
    das bedeutet das diese sogenanten juden keine sind, auch wenn (sehr selten)echte juden sich dorthin verirren und zu paulus, paulus war kein rabbi, rabis werden nicht asgesandt um christen oder sonstwehn zu verfolgen. 😉

    • Markus schreibt:

      Da ich annehme, dass mit der „fundierten Ahnungslosigkeit“ mein Beitrag gemeint war, ein paar Worte:
      Ich habe Paulus und Luther nicht widersprochen, ich habe über Luther gar nichts gesagt und Paulus habe ich zitiert. Wie kann ich ihm da widersprechen?
      Luther spielt für meinen christlichen Glauben so gut wie keine Rolle. Was er sich am Ende seines Lebens – seine Ausfälle gegen Juden – geleistet hat, zeigt nur, dass er nur ein Mensch war und die Verklärung zum Heiligen völlig fehl am Platze ist.
      Und wie Jesus oder Paulus ihre Aussagen gemeint haben, kann ich aus dem Hebräischen nicht herleiten, zweifle Ihre Aussagen aber trotzdem an, da sie an anderen Stellen anders über Juden sprechen und deutlich machen, dass Gott die Juden liebt.
      Wer solche Bibelstellen und die Christen, die diese Stellen gegen die Juden benutzen, als Kronzeugen anführt, hat sich mit dem Neuen Testament und seinem Gottesbild nicht wirklich beschäftigt.

      Es gibt immer Bekloppte, die den wahren Glauben verdrehen, die gibt es bei allen Religionen. Wenn man uns Christen etwas nachsagen will, kann man diese Leute gegen uns anführen – sie sind eine Schande. Aber wo bleiben in solchen Argumentationen die Christen, die Juden und anderen Menschen viel Gutes getan haben? Die fallen dann eigenartigerweise unter den Tisch, weil sie nicht ins Weltbild passen.

      Christen und Juden – davon bin ich überzeugt – glauben im Gegensatz zum Islam an denselben Gott. Wir sollten daher eher zusammenhalten.
      Dass das Juden Probleme bereitet, ist absolut verständlich. Aber man sollte trotzdem nicht alle Christen in einen Topf werfen, so wie ja auch nicht alle Juden in einen Topf geworfen werden wollen.

      So, jetzt bin ich mit meinen „Ahnungslosigkeiten“ fertig. Ich bin kein ausgebildeter Theologe oder Kirchenhistoriker, ich kann nur das schreiben, was ich und mit mir viele andere glauben.

  9. lebowski schreibt:

    @Rolf Homann
    „Danke für den Dialog Coulter/Deutsch. Verglichen mit Ann Coulter ist unsere Erika Steinbach ja eine intellektuelle Lichtgestalt..“

    Was hat die Steinbach mit der Coulter zu tun? Das ist eine ganz andere Baustelle.
    Die einzige, die sich als eine Art deutsche Ann Coulter aufspielen wollte, ist eine ehemalige Nachrichtensprecherin, die inzwischen „Nachrichten“ im renommierten Kopp-Verlag-TV vorliest.

  10. Markus schreibt:

    Wenn man so ein umfassendes Thema betrachtet, sollte man immer schauen: Was ist der Kern?
    Das gilt für die Bibel und für die Christen.

    Die zitierten Bibelstellen, die Manfred schon eingeordnet hat, galten für die damalige Zeit. Jesus und seine Jünger – und später die ersten Christen – hatten damals eine Menge Probleme mit einigen (führenden) Juden, von denen sie verfolgt wurden. Nirgends steht oder ist gemeint, dass damit alle Juden für alle Zeiten gemeint sind.

    Außerdem gibt es jede Menge Bibelstellen, die Gott beschreiben, seine Berufung Israels und seine Liebe zu den Menschen.
    In Römer 11 schreibt Paulus: „Ich frage jetzt: Will Gott von seinem Volk nichts mehr wissen? Davon kann keine Rede sein! Auch ich bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin. Wie könnte Gott sein Volk, das er sich einmal erwählt hat, einfach aufgeben?
    Gott gibt sein Volk – die Juden – nicht auf. Das glaube ich als Christ und das sagt die Bibel. Jeder, der Judenhass aus der Bibel begründet, liegt total daneben und kennt Gott nicht.

    Nun zu den Christen. Wir alle wissen, dass jede Art von Glauben unterschiedlich gelebt wird. Nicht jeder, der schreit, er sei ein Bayern-Fan, ist auch wirklich einer. Vielmehr ist er vielleicht einer, der sich gerne prügelt.

    Nicht jeder, der sagt, er sei ein Christ, ist auch einer. Und damit meine ich, dass nur der ein Christ ist, der sagt: „Jesus Christus ist mein Herr.“ und danach lebt. Und keine getauften Babys.

    Viele Christen haben viel falsch gemacht und tun es auch heute noch. Gott bewahre uns vor diesen Menschen. Aber jeder Christ, der Jesus liebt, wird auch sein Volk lieben.
    Wie kann ich meine Frau lieben, aber ihre allerbeste Freundin hassen? Wenn ich meine Frau wirklich liebe und diese Freundin ihr gut tut, werde ich diese Freundin mindestens respektieren.
    Wie kann ich sagen, ich liebe Gott und sein Volk hassen? Das geht nicht.

    Wir als Christen sind garantiert keine „perfektionierten Juden“. Wir sind weder besser noch schlechter als die Juden und Gott, unser Vater, liebt jeden von uns.

  11. Sam schreibt:

    Ich bezweifle diesen Wortlaut im erwähnten Hadith. Der Prophet kann nicht „Tel Aviv“ gesagt haben, da erst am 21. Mai 1910 auf einer Vollversammlung der Einwohner Achusat-Bajits über den neuen Namen für das Viertel entschieden wurde. Man muss solche Dinge besser recherchieren und seine Quellen besser hintefragen, sonst leidet die gesamt Aussage.

    • Jonas M. schreibt:

      Das ist kein Hadith, sondern eine Predigt des Sheich Ibrahim Madhi in der Sheik ‚Ijlin Moschee in Gaza, wie man erfährt, wenn man dem Link folgt.

      Dem Prophet Mohammed wird darin lediglich mit dem Satz ‘Die Juden werden gegen euch kämpfen, und Allah wird Euch als Herrscher über sie setzen.’ zitiert (Zitat im Zitat).

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      ich habe es deutlicher gemacht und die Hadith-Stelle zu der Predigt auch noch verlinkt.

  12. heryk schreibt:

    Von 1936-45 war auf dem Koppelschloß der Deutschen Wehrmacht der Reichsadler mit dem Hakenkreuz abgebildet. Die Aufschrift lautete: Gott mit uns. Welcher Gott könnte wohl gemeint gewesen sein? Odin, Wodan oder Thor? Die deutschen Soldaten waren größtenteils christlich getauft und auch ein hoher Anteil der SS waren praktizierende Christen. Der einzige Nazi-Promi, der je von der katholischen Kirche exkommuniziert wurde, war Joseph Göbbels. Grund hierfür war seine Eheschließung mit einer geschiedenen Protestantin. Adolf Hitler ist nicht mal selbst aus der Kirche ausgetreten, sondern starb als Katholik. Während zur Zeit gebetsmühlenartig die christliche Prägung Deutschlands gepredigt wird, soll sie für die Nazizeit nicht gegolten haben?

    Die ersten Araber, die getreu ihrer Ideologie Nordafrika eroberten, wurden zu Anfangs für Christen gehalten. Die neuere Islamforschung (Puin, Luxenberg) erhärtet den Verdacht, dass die dunklen Anfänge des Islam im syro-aramäischen Raum liegen, der Koran ursprünglich ein christliches Lektionar war und „Mohammed“ ein Titel wie „Christus“ (Der Gesalbte) oder „Benedictus“ (Der Gesegnete )war und Jesus meinte.

    Leider muss man bei der von Politikern und Kirchenführern geplanten Islamisierung Europas der These zustimmen: Christentum und Islam, da wächst zusammen, was zusammengehört.

  13. Manfred von Beinen schreibt:

    Nur als Randnotiz:
    Jesus sprach nicht zu Juden im Allgemeinen, sondern zu einer speziellen Gruppe von Pharisäern.
    Paulus (Rabbi Scha-ul) war selber Jude und er bezichtigt nicht „Juden“ sondern Judäer, Menschen, die in Juda wohnten. Im NT ist von „Judaios“ die Rede, was mit Juden oder Judäer übersetzt werden kann. Es zeugt schon von einiger Verachtung oder Ignoranz, wenn christliche Übersetzer „Juden“ als einzige Möglichkeit der Übersetzung nutzen.

    Der Fairness halber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Juden, die sich zum Messias Jesus bekannten, von Juden, die dies ablehnten, in den ersten Jahrhunderten aus den Synagogen ausgeschlossen wurden. Für diese Menschen bedeutete dies, dass sie die von Rom gewährte Glaubensfreiheit verloren, da nur das Judentum als erlaubte Religion galt und nicht die christliche Sekte.

  14. alibaba schreibt:

    Wenn man auf die Suche nach den Wurzeln der jüdischen Religion geht wird man auch unweigerlich auf ein goldenes Kalb und andere kleinasiatische Sonderbarkeiten, sowie den griechischen Pantheismus stoßen. Wenn nach Meinung von Ann Coulter, Martin Luther und des Vatikans Christen perfektionierte Juden seien, dann gilt dies doch viel mehr im Islam, der doch die heilige Dreifaltigkeit und den platten Monotheismus überwand. (Wenn Mohamed-Karikaturen Gotteslästerung sind muss ja Mohamed gleichzeitig Allah und sein Prophet sein). Im Islam waren und sind Christen und Juden gleich niederrangige Dhimmis und die Muslime überlegen, genauso wie im Kommunismus die Proleten die überlegenen Kapitalisten sind und sich immer noch so fühlen. Eswäre vielleicht mal interessant der Frage nachzugehen, weshalb Juden und Christen im islamischen Europa gezwungen waren sich durch Abzeichen oder Kleidung kenntlich, d.h. unterscheidbar zu machen, was später durch Namenszusätze erreicht wurde.
    Den Holocaust als christlich-islamische Zusammenarbeit zu bezeichnen ist wirklich fragwürdig. Sehr viel wahrscheinlicher ist doch, dass die Moslembruderschaft Hitler, Himmler, die NSdAP und die SS als Dhimmis gesehen hat, die Allahs Willen vollzog.
    Wenn nun der muslimische Zentralrat den Bundespräsidenten als Dhimmi annerkannt hat, ist natürlich nicht sicher, dass die Muslime in Deutschland deutsch-christ-konservativ wählen oder doch grün, weil die Farbe über die Religion entscheidet.

  15. Carlos Spicywiener schreibt:

    Hier ein Text zu dem Thema

    Das Judentum in der Seele der Christen
    http://tinyurl.com/39nqzs6

  16. Karl Eduard schreibt:

    Ich bin sicher, Hitler hat nicht die Bibel zu Rate gezogen, bei politischen Entscheidungen und die Vorsehung war ganz bestimmt nicht der Christengott und als die Synagogen angezündet wurden, da hat er vor seinen Helfern gewiß nicht Luther zitiert. Oder gibt es andere Erkenntnisse?

    Natürlich, wenn gelehrt wird, die Juden hätten den Heiland erschlagen, dann ist es schwer, denen freundliche Gefühle entgegenzubringen. Derzeit halten sich die Kirchen aber mit der Judenverfolgung zurück, so viel Wahrheit muß sein. Verfolgt werden die Juden von ganz anderen Bevölkerungsteilen. Zum Glück ist ja nun der Islam ein Teil Deutschlands, also auch Praxis, die Juden zu verfolgen, vorerst in Privatinitiative, es fehlen ja noch einige Bevölkerungsprozente, bevor es der Staat übernimmt.
    Die Deutschen müssen nun auch gar nicht mehr selber, sie lassen die Antisemiten stattdessen einwandern, denn die dürfen das, weil das zu deren kulturellen Traditionen gehört.

    • Jonas M. schreibt:

      Derzeit halten sich die Kirchen aber mit der Judenverfolgung zurück, so viel Wahrheit muß sein.

      Das verschweigt Herr Buurmann im Blog-Eintrag ja auch gar nicht:

      Zitat:

      Heute, 65 Jahre später, haben die Christen sich von ihrem radikalen Judenhass verabschiedet, aber unter Muslimen gibt es ihn leider noch.

  17. Jesus Freak schreibt:

    1. Christ ist nicht der, der einer Kirche angehört, sondern an Jesus als den jüdischen Messias glaubt und ihn als Herrn angenommen hat–> Glaube und Vergebung der Sünden, etc.
    2. Das NT ist nicht Anti-Jüdisch.
    3. Durch Einmischung der Politik, aber spätestens seit Konstantin wurde die christliche Gemeinde zu römisch-katholischen Sekte mit heidnischen Strukturen und Inhalten, antiken Judenhass miteinbegriffen. Der Papst dient mehr der alten heidnischen Ordnung und ihren Göttern, als JHW.
    4.Israel ist immer noch Gottes Volk. Es wird niemals untergehen.
    5. Alle Heiden (wie ich), die Jesus angenommen haben, sind „unedle Zweige aufgepropft auf einen edlen Baum“ (Römerbrief). Wenn die christliche Gemeinde den Kontakt zum Baum und zur Wurzel verliert, geht sie ein und wird zur Sekte.

    • Jonas M. schreibt:

      3. Durch Einmischung der Politik, aber spätestens seit Konstantin wurde die christliche Gemeinde zu römisch-katholischen Sekte mit heidnischen Strukturen und Inhalten, antiken Judenhass miteinbegriffen. Der Papst dient mehr der alten heidnischen Ordnung und ihren Göttern, als JHW.

      Den ersten Teil dieser Aussage kann man so sehen wenn man will.

      Aber welchen konkreten „heidnischen Göttern“ dient bzw. diente der Papst bzw. die römisch-katholische Kirche?

  18. aron2201sperber schreibt:

    der Islam hat weder christliche noch jüdische Wurzeln – er leibt sich lediglich die jüdischen und christlichen Propheten ein – sowie man sich die jüdischen und christlichen Städte Jerusalem und Kontantinopel einverleibt hatte:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/11/01/ein-geologisches-prachtstuck/

  19. Rika schreibt:

    @ „Das Christentum hat jüdische Wurzeln und wir wissen, wie es mit seinen Wurzeln umgegangen ist. Der Islam aber hat jüdische und christliche Wurzeln.“

    Ich will hier nicht die unbestreitbar antisemitischen Tendenzen, Handlungen und Vorstellungen christlicher Theologen und Institutionen bestreiten oder beschönigen. Das sind Fakten, mit denen ich als Christin konfrontiert bin und die mich mit Scham und Zorn erfüllen gegen die, die im Namen Christi so wenig christlich waren / und oder bis heute noch sind.

    Ich will nur eine kurze Anmerkung zu obigem Zitat machen. Christen erkennen ohne Wenn und Aber die Aussagen der Hebräischen Bibel, von uns oft „Altes Testament“ genannt als G’ttes Wort an, und sehen im „Neuen Testament“ die Fortschreibung der Heilsgeschichte G’ttes mit den Menschen. (Die umstrittenen Passagen über Paulus s.o. lassen sich theologisch auch anders interpretieren, als es der Text oben tut, darauf will ich hier nicht näher eingehen.)

    Es trifft ohne Abstriche zu, dass das Judentum die Wurzel des Christentums ist.

    Ich bestreite aber entschieden, dass das Christentum die oder eine der „Wurzel n“ des Islam ist (würde das auch für das Judentum bestreiten, bin aber nicht kompetent genug, das definitiv zu tun!).

    Der Islam ist ein Konglomerat aus jüdischen und christlichen Weisheiten und biblischen Aussagen, hat aber ansonsten nichts mit dem Christentum zu tun.
    Allah ist so ebenso fern von dem G’tt, den wir als Christen anbeten, wie der große Manitou der Ureinwohner Amerikas oder andere Gottheiten der Weltgeschichte.

    Ich kann an kaum einer Stelle des Koran erkennen, das Allah auch nur ansatzweise identisch sein könnte mit dem G’tt der Bibel. Daran ändert auch die Tatsache nichts, das Muslime sich auf Abraham berufen und Mose als großen Propheten verehren.

  20. Roger Nufer schreibt:

    Ich bin seit neun Jahren überzeugter Christ und bin radikal gegen Antisemitismus in allen Erscheinungsformen. Dies bedeutet, dass ich im Alltag bei Ausfälligkeiten über Juden sofort und vehement Stellung beziehe und die Konfrontation nicht scheue. Und ich kenne viele Leute in meiner Umgebung, die dieselbe Haltung wie ich haben.
    Es ist unbestritten, dass Christen durch alle Jahrhunderte Juden diskriminierten und verfolgten. Aber es gab auch immer welche, die sich dem widersetzten und dabei, z.B. im dritten Reich, auch persönliche Risiken auf sich nahmen. Es ist schlicht unwahr, wenn der Autor alle Christen beschuldigt Antisemiten zu sein. Er schreibt auch, dass Juden keine Probleme mit Christen haben. Ich lese aber periodisch von Übergriffen und Diskriminierungen Messianischer Juden in Israel. Also, so ganz unbelastet ist die Sicht von Juden auf die Christen auch nicht. Das ist zwar nicht richtig nach der jahrhundertelangen Verfolgung durch „Christen“ auch mehr als verständlich.

  21. anti3anti schreibt:

    Es ist nicht selten, dass ein Volk, eine Religion andere Völker und Religionen als imperfekt betrachtet, um sich selber als perfekt zu sehen.

    Inuit, früher politisch inkorrekt Eskimos genannt, bedeutet auf Inuktitut, der Sprache der Inuit „Mensch“. Was sind dann wohl die anderen?

    Die Problematik im „Perfektionierten Juden“ zerfällt in zwei Teilen, die einen gewissen Zusammenhang aufweisen.

    ** Mein Volk, meine Religion ist besser als andere Völker und Religionen.
    ** Mein Volk, meine Religion darf Mitglieder anderer Völker und Religionen ermorden.

    Selbst das Jüdische Volk hält sich für etwas Besseres als alle Gojim. Ob zu Recht, ist hier nicht die Frage.

    Bis vor kurzem haben Christen Juden wegen ihrer Religion oder Volkszugehörigkeit umgebracht, Muslime tun es bis heute.

    Seit Hitler wissen wir, dass Christen aus industrialisierten Staaten die Juden nicht bekehren wollen.

    http://anti3anti.wordpress.com/2010/09/28/ironie/

    • yael1 schreibt:

      „Selbst das Jüdische Volk hält sich für etwas Besseres als alle Gojim.“

      Irgendwelche seriösen Belege?

      • yael1 schreibt:

        Im Übrigen hält sich das jüdische Volk eben nicht für etwas besseres. Ich werde nie daraus schlau, wie man das ohne Belege einfach mal in den Raum stellt.

        • caruso schreibt:

          Das ist schlicht Übernahme der christlichen Sicht. Juden sahen sich nie als die bessere Menschen. Bin eine gottlose Jüdin, komme aber aus einer orthodoxen Familie. Meine ganze Verwandtschaft mütterlicherseits, jene die noch am Leben sind, ist mehr oder weniger orthodox. Väterlicherseits lebt keiner mehr. Sie wurden alle – gleichfalls orthodox –
          von den Nazis umgebracht.
          lg
          caruso

  22. Jonas M. schreibt:

    Sehr geehrter Herr Buurmann,

    wie repräsentativ die Haltung von Frau Coulter (Sie selbst beschreiben sie als „umstritten“) für das Christentum ist, und wie es sich mit den von Ihnen genannten theologischen Zusammenhängen verhält, kann ich nicht beurteilen.

    Bei der geschichtlichen Betrachtung haben Sie sich jedoch, denke ich, im Eifer des Gefechts ein wenig verrannt:

    Obwohl sich Christen und Muslime auch auf europäischem Boden sehr bekriegt haben, waren sie doch ständig in ihrem gemeinsamen Hass auf Juden vereint. Diese Einigkeit sollte ihren Höhepunkt in Deutschland finden, als die NSDAP unter Adolf Hitler und Heinrich Himmler ein Bündnis mit Teilen des Islams, u.a. mit dem Mufti Al Husseini einging.

    Hitler und Himmler als Inbegriff des Christentums zu bemühen ist doch arg weit aus dem Fenster gelehnt.

    Beide wurden zwar (traditionsgemäß) als Babys christlich getauft, doch das war’s dann auch schon. Kirchgänger, oder gar (nach eigener Aussage) gläubige Christen waren sie nicht.

    Hitler ersann sich viel mehr seine eigene Pseudo-Religion, basierend auf dem Konzept der germanisch-rassischen Überlegenheit und einem esoterischen Gottesbild. Himmler träumte gar von einer okkulten „germanischen Urreligion“.

    Es ist bekannt, dass Hitler eine starke Abneigung gegen die bestehenden Religionen (als Konkurrenz zum pseudo-religiösen nationalsozialistischen Weltbild) pflegte, und die Vermutung, dass er nach einem erfolgreichen Endsieg damit begonnen hätte, in seinem Herrschaftsbereich auch das Christentum (sowie alle anderen Religionen) auszulöschen, ist nicht all zu weit hergeholt.

    Der von den Nazis öffentlich propagierte und im Holocaust ausgeführte Antisemitismus war ohnehin nicht religiös begründet, sondern ein Rassenantisemitismus, der die Juden als Rasse sah, die der arischen Rasse „im Weg stünde“.

    Als sich Deutschland brutal gegen die Juden wendete, gab es ein lautes Schweigen und teilweise sogar ein aktives Mitlhelfen der christlichen und islamischen Religionen. Das war gelebte christlich-islamische Zusammenarbeit.

    Richtig ist, dass die institutionellen Organe der großen deutschen Kirchengemeinschaften sich gegen den Nationalsozialismus im Großen und Ganzen nicht auflehnten, oder aber nur in Geringem Maße und nur an den Punkten, an denen sie selbst von seinen Folgen betroffen waren. Ob dies vor Allem als Feigheit, Selbsterhaltungstrieb, Opportunismus, oder tatsächlich Judenfeindlichkeit seitens der Kirchenvertreter zu deuten ist, sei mal dahingestellt.

    Zur Geschichte des Christentum zur Zeit des Dritten Reichs gehört jedoch auch, dass das Christentum als persönliche Religion einzelner Menschen offensichtlich eine bedeutende Motivationen für passiven und aktiven Widerstand gegen den nationalsozialistischen Unrechtsstaat war. Die Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ (Geschwister Scholl u.A.) und der Oppositionsbewegung „Bekennende Kirche“ (z.B. Dietrich Bonhoeffer), sowie andere, begründeten ihren Widerstand, den sie letztendlich mit ihrem Leben bezahlen, in erster Linie mit ihrem christlichen Glauben. Bei anderen, wie etwa dem gescheiterten Hitler-Attentäter Stauffenberg, machte (eigenen Aussagen zufolge) der christliche Glaube zumindest einen bedeutenden Teil der Motivation aus.

    (PS: Natürlich gab es auch einige andere Widerständler, die ihr Engagement ausschließlich an nicht-religiösen, wie z.B. kommunistischen/sozialdemokratischen, militärischen/konservativen, oder schlich weg humanistisch-ethischen Motivationen fest machten.)

    Auch die Rolle des Islams am Holocaust wird von Ihnen denke ich überbewertet. Es gab das (symbolische) Bündnis mit dem Großmufti al-Husseini, aber konkrete (nicht-verbale!) muslimische Unterstützung für das Treiben der Nazis gab es so weit ich weiß kaum.

    Den Holocaust als „christlich-islamische Zusammenarbeit“ zu bezeichnen, scheint mir also doch etwas an den Haaren herbeigezogen.

    • Jonas M. schreibt:

      PS: Im Übrigen gibt es, im Blick auf die die Rolle der kirchlichen Institutionen, nicht nur die evangelische und katholische Amtskirche: Die Zeugen Jehovas zum Beispiel verweigerten sich vollständig und einheitlich einer Kooperation mit den Nazis und einer Beteiligung an Hitlergruß, Wehrdienst, Wahlen und Mitgliedschaften bei NSDAP, Hitlerjugend usw. , und übten passiven Widerstand in Form von aufklärerischen Schriften.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Himmler und Hitler sollten von mir nicht als Beispiele für Christen gelten. Da habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich korrigiere es.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Den Holocaust als „christlich-islamische Zusammenarbeit“ zu bezeichnen, ist weniger an den Haaren herbeigezogen, davon habe ich zu wenige, sondern mehr eine polemische Übertreibung und sollte auch als solche gelesen werden.

      • x schreibt:

        aber aber.
        du als ……..christ bezeichnest sie nicht als christen, subjektiv kanns sein das sie das anders sahen, oder?
        himler und hitler konnten ww2, holocaust usw ja nicht alleine gemacht, da gab es 1.000.000 von christen die das ganze ermöglichten. also da wird doch nicht irgendwo nochmal irgendjehmandes messias gekreuzigt das man sich gleich
        schnell die hände in unschuld zu waschen, oder?

      • Jonas M. schreibt:

        Ok, so wie es jetzt (nach Überarbeitung) da steht, kann man denke ich aus objektiver (historischer) Sicht nichts mehr dran aussetzen…

        (Ob man mit den enthaltenen subjektiven Wertungen und „polemischen Übertreibungen“ 😉 einverstanden ist, ist natürlich eine andere Frage, die aber jedem selbst überlassen bleibt.)

  23. Rolf Homann schreibt:

    Danke für den Dialog Coulter/Deutsch. Verglichen mit Ann Coulter ist unsere Erika Steinbach ja eine intellektuelle Lichtgestalt und Angela Merkel könnte man vor diesem Hintergrund durchaus als Linksradikal bezeichnen.

    G’tt bewahre uns vor Wasser und Wind
    uns vor Amerikanerinnen, die republikanisch sind.

Seid gut zueinander!

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