Mein „Nein“ zur Quote!

Warum reden wir im 21. Jahrhundert ernsthaft über die Vorteile einer Geschlechterquotierung? Die Verteilung von Posten mit Blick auf das Geschlecht der sich bewerbenden Person ist absolut inakzeptabel.

Die katholische Kirche zum Beispiel hat in den leitenden Positionen eine Männerquote von hundert Prozent. Für eben diese katholische Kirche treibt der deutsche Staat mit seinem Gewaltmonopol die Steuern ein.

In der Politik, der Wirtschaft und an den Universitäten in deutschen Ländern herrschte bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ebenfalls eine Hundert-Prozent-Männerquote. Bismarck, Goethe, Kant und Marx waren allesamt Quotenmänner.

Das Kölner Dreigestirn hat im Jahr 2020 ebenfalls eine Hundert-Prozent-Männerquote.

Auch heute noch muss sich manch ein männliches Vorstandsmitglied und einige männliche Chefs, Minister und Direktoren den Vorwurf gefallen lassen, ihre Posten vielleicht nur bekommen zu haben, weil sie Männer sind. Traditionen halten sich lang.

Jeder katholische Priester ist ein Quotenmann. Der Papst natürlich auch!

Die überwiegende Mehrheit der Männer in Spitzenpositionen scheint sich damit abgefunden zu haben, dass sie ihre Stellung ihrem Geschlecht verdanken. Ich finde eine solche Haltung mehr als unmännlich. Die Männerquote ist eine Infragestellung der Qualifikation des Mannes schlechthin.

Daher muss diese Quote einfach weg!

Ein aufgeklärtes und modernes Land braucht keine Quote. Posten sollten nicht nach Geschlecht verteilt, sondern nach Qualifaktion vergeben werden. Solange das Grundgesetz Steuern für die Hundert-Prozent-Männerquote der katholischen Kirche eintreibt, haben wir ein Problem!

Jeder Betrieb darf selbstverständlich selbst entscheiden, wer eingestellt und befördert wird, aber der Staat sollte die Männerquote nicht durch Hilfe bei der Steuereintreibung unterstützen.

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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