Stellungnahme eines Nicht-Antisemiten

Mittlerweile hat Ken Jebsen eine Stellungnahme zu der Absetzung seiner Radiosendung veröffentlicht.

Siehe da, er bezieht weder Stellung zu seiner Terrorismusleugnung, noch zu seiner Diktatorenverharmlosung. Stattdessen betont er: „Ich bin kein Antisemit!“ Zudem verwehrt er sich davor, den Holocaust zu leugnen. Bravo, Ken, herzlichen Glückwunsch. Wollen Sie dafür jetzt auch noch Applaus?

Wie wäre es, wenn Sie auch noch betonen, niemals eine Frau vergewaltigt, eine Ziege gefickt, ein Kind mißbraucht, einen Ausländer verprügelt und einen Moslem erwürgt zu haben, wenn Sie schon mal dabei sind. Vielleicht fühlen Sie sich ja dann richtig großartig!

Was Sie in verrückten Briefen an Ihre Leser schreiben, ist Ihre Sache, interessiert mich nicht, liegt ja nicht in meinem Briefkasten. Vergessen Sie also die peinliche Sache mit der Holocaustleugnung und dem Antisemitismus. Kommen wir zurück zu den wirklich wichtigen Sachen. Was mich nämlich nach wie vor brennend interessiert, ist eine Stellungnahme Ihrerseits zu Ihren öffentlich vorgetragenen und leicht zu widerlegenden Lügen über die 1027 Terroristen und Ihrer Verhamlosung des Diktators Gaddafi.

Wann darf ich dazu eine Stellungnahme erwarten, verehrter Herr Nicht-Antisemit?

PS: Es gibt eine Menge Menschen, die wollen zwar keine Antisemiten sein, haben aber leider keine Ahnung, wie das geht.

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