Apartheid in Hebron

Wieder einmal wurde in Hebron ein Palästinenser Opfer einer Ideologie, die mit Fug und Recht mit der Apartheid verglichen werden kann.

Muhammad Abu Shahala wurde zum Tode verurteilt, weil er sein Haus an einen Juden verkauft hat. Zwar kennt die israelische Gesetzgebung die Religions- und Handelsfreiheit, aber Israel und seine Bürger- und Menschenrechte werden leider weder von der Hamas noch von der Fatah anerkannt. Im Gegenteil: Beide Organisationen sprechen sowohl allen Juden als auch den Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, regelmäßig die elementarsten Grundrechte ab, wenn es um den eigenen Machterhalt geht.

Laut einer Regelung der Fatah und der Hamas ist es Palästinensern verboten, Land an Juden zu verkaufen. Daher wartet auf Muhammad Abu Shahala nun der Tod! Es fehlt nur noch die Unterschrift von Präsident Mahmud Abbas, um das Urteil zu vollstrecken.

Jüdische Organisationen in Hebron haben bereits einen Brief unter anderem an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und US Außenministerin Hillary Clinton geschrieben mit der Bitte, für Shahala zu intervenieren. Israel ist und bleibt somit die einzige Demokratie im Nahen Osten, die sich aktiv dafür einsetzt, der an die Apartheid erinnernde Politik der palästinensischen Organisationen Fatah und Hamas ein Ende zu bereiten. Im Brief heißt es:

„Es ist abstoßend, dass Grundstücksverkäufe mit der Todesstrafe geahndet werden. Die Existenz eines solchen barbarischen und perversen Gesetzes zeigt das wahre Gesicht der palästinensischen Autonomiebehörde. Wie wäre denn die Reaktion, wenn es so ein Gesetz in den USA oder Europa geben würde? Eigentlich gab es solch ein Gesetz in Europa vor weniger als 100 Jahren schon einmal, damals bekannt als „Nürnberger Gesetze“.

Ja, die „Nürnberger Gesetze“ sind neben der Apartheid tatsächlich ein Vergleich, der sich aufdrängt, wenn man an die Politk der Hamas und der Fatah denkt. Am 28. Februar 2010 sagte zum Beispiel der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Die Hamas, die öffentlich erklärt, sie halte Juden für Bakterien, die vernichtet gehören, wird im Allgemeinen als radikaler Flügel bezeichnet. Die Fatah jedoch gilt als gemäßigter Flügel. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach unter anderem Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum „geistigen Führer der palästinensischen Autonomie“ ernannt wurde:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.‘“

Das ist also der gemäßigte Flügel! Die Predigt hielt der Fatah-Mufti übrigens vor einer jubelnden Masse, die die Worte aus der Charta der Hamas kennen dürfte. Dort heißt es im Artikel 7:

Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!

Israel ist und bleibt bisher leider das einzige Land, das sich dieser elenden Politik, der immer mehr Juden und Palästinenser zum Opfer fallen, aktiv entgegenstellt. Möge Israel die Kraft und Solidarität aller aufgeklärten Menschen der Welt haben, damit den Palästinensern außerhalb von Israel bald genau das Recht zukommt, das die israelischen Palästinenser dank der israelischen Unabhängigkeitserklärung wie selbstverständlich genießen:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Möge Israel nie die Kraft ausgehen, damit jeder Mensch, ob Palästinenser oder nicht, endlich in Freiheit und Frieden leben kann!

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