Koran – Der Film

Die kostenlose Verteilung des Korans unter dem Motto „Lies!“, was (um Missverständnissen vorzubeugen) nicht englisch für „Lügen“ bedeuten soll, sondern als Imperativ von Lesen gemeint ist, hat in Deutschland für einiges Aufsehen gesorgt. Mir jedoch hat die Aktion eine spannende Erkenntnis gebracht: Bei der Lektüre des Korans ist mir nämlich aufgefallen, dass Jesus im Koran öfter erwähnt wird als Mohammed.

Allerdings ist das nicht weiter verwunderlich, denn Jesus war ja schließlich ein Schriftgelehrter Gottes, die Christen sprechen sogar vom Sohn Gottes, und Mohammed streng genommen nur Gottes Sekretär, eine Art Tippse des großen Boss‘ quasi. Obwohl Mohammed nicht schreiben konnte, aber manche Tippsen müssen das nicht können, denn sie haben ganz andere Vorzüge.

Dem islamischen Glauben zufolge wurde der Koran dem Propheten Mohammed in sein Herz geschrieben und dann durch den Erzengel Gabriel auf seine Zunge gebracht.

Wow! Was für eine Geschichte. Gott dringt als übermächtiger Parasit in den Körper eines Menschen ein und bemächtigt sich dort seines Geistes. Das ist die typische Handlung eines body snatcher Films.

„The Body Snatchers“ ist ein Science Fiction Roman von Jack Finney aus dem Jahr 1955, in dem die Erde von Samen aus dem All angegriffen wird, die sich menschlicher Körper bemächtigen. Vier mal wurde diese Geschichte bereits verfilmt. Die erste Version von Don Siegel kommt aus dem Jahr 1956 und ist in Deutschland als „Die Dämonischen“ bekannt. 1978 entstand eine Version von Philip Kaufman mit Leonard Nimoy, Jeff Goldblum und Donald Sutherland und wurde in Deutschland unter dem Titel „Die Körperfresser kommen“ vertrieben.

Das Christentum erinnert da mehr an den Science Fiction Film „Alien“. Hier ist Gott der große Außerirdische, der seine Nachkommenschaft in den Körper von Maria setzt. Im Christentum ist der Mensch somit lediglich Brutkasten. Im Islam jedoch ist Gott ein echter Body Snatcher!

Ich kann es daher kaum erwarten, dass diese Geschichte endlich verfilmt wird: „Koran – der Film“. Ich schlage Mel Gibson als Regisseur vor! Zum Einen, weil er wahrlich etwas von epischen Filmen mit der richtigen Mischung von Pathos, Action und Ekelsequenzen versteht und zum Zweiten, weil ihm das Bild der Juden im Koran durchaus vertraut sein dürfte.

Also Mel, enttäusch mich nicht!

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