Ene Besuch im Zoo

Ene Besuch im Zoo, oh, oh, oh, oh,
Nä wat is dat schön, nä, wat es dat schön.
Ene Besuch im Zoo, oh, oh, oh, oh,
Dat es esu schön, dat es wunderschön!

Willkommen im Zoo Pallywood. Hier bekommen Sie Tiere zu sehen, die es sonst nur in den Köpfen von Judenhassern gibt. Viel Spaß beim Rundgang.

***

Im ersten Käfig sehen Sie einen Iudaeorum speculator avis.

Entdeckt wurde der Vogel von einem türkischen Bauer. Da der Vogel an einem Bein einen Ring mit der Aufschrift „Israel“ trug, vermuteten die türkischen Behörden natürlich sofort, dass das Tier von Israel für Spionagezwecke eingesetzt wird. Beachten Sie die Nasenlöcher des Vogels. Laut der türkischen Behörde sind gerade diese großen Nasenlöcher besonders auffällig, da sie in Kombination mit der Beringung aus Israel, zu dem Verdacht führen müssen, dass der Vogel mit einem Überwachungsgerät ausgestattet ist.

Im Becken daneben sehen Sie einen Iudaeorum interfectorem pisces.

Die israelischen Killerhaie werden laut zuverlässiger ägyptischer Quelle vom Mossad persönlich in den Gewässern um Sharm El Sheik freisetzt, um der ägyptischen Touristenindustrie dadurch zu schaden, dass die Hai deutsche Touristen angreifen. Der Gouverneur des südlichen Sinai hält es jedenfalls für möglich. Beachten Sie besonders die Fähigkeit des Iudaeorum interfectorem pisces, deutsche Touristen von allen anderen Touristen unterscheiden zu können. Deutsche Touristen sind besonders daran zu erkennen, dass sie mit Sonnenliegen genau das machen, was manch ein ägyptischer Mann mit seiner Frau macht: Handtuch drüber werfen und sagen: Meins!

Im nächsten Käfig sehen Sie ein Iudaeorum homicida porcum.

Das zionistische Killerschwein wurde das erste Mal im Jahr 2007 entdeckt. Die Zoologen vom Institut Ma’an erklären: „Die wilden Säue werden von israelischen Siedlern losgelassen, um die Felder und Ernten der Palästinenser zu zerstören.“ Dabei sind die Killerschweine so intelligent, dass sie nur palästinensische Felder und Ernten vernichten, niemals nimmer nicht aber jüdische Ernten. Was für koschere Schweine!

Neben dem Käfig steht ein Luftballon-Stand.

Die Luftballons sind selbstverständlich mit Giftgas gefüllt. Nur so macht ein weiteres Flanieren durch den Pallywood Zoo Spaß.

Im nächsten Käfig sehen Sie einen Iudaeorum speculator vulturem.

Der jüdische Spionagegeier wurde erstmals im Jahr 2011 in der Stadt Hayel in Saudi-Arabien entdeckt. Er zeichnet sich durch einen Ring mit der englischen Aufschrift „Tel Aviv University“ aus, auf dem die Nummer R-65 zu lesen ist. Zudem trägt er ein GPS-Gerät. Es ist also nur logisch, dass die saudische Presse im Umfeld dieses Geiers von einer „zionistische Verschwörung“ spricht.

Im nächsten Käfig sehen Sie ein Iudaeorum speculator sciuri.

Das jüdische Spionageeichhörnchen wurde erstmals vom iranische Polizeizoologen Esmaeil Ahmadi-Moqadam entdeckt. Es sammelt am liebsten Nüsse und geheime iranische Daten.

Im nächsten Käfig sehen eine Iudaeorum speculator columbam

Die jüdische Spionagetaube wurde erstmals im Jahr 2008 in der iranischen Atomanlage Natanz entdeckt, wo sie vornehmlich ihre Nester baut.

Im nächsten Käfig sehen sie ein paar Iudaeorum homicidae mures.

Das Palästinensische Zoologische Institut WAFA hat vor einigen Jahren die »Killerratten« entdeckt, die von Juden in Ostjerusalem augesetzt werden. Die aggressiven Kampfnager, die so groß wie Hunde sind, vertreiben vornehmlich die arabischen Bewohner aus der Heiligen Stadt. Mit den jüdischen Bewohnern verstehen sich die Iudaeorum homicidae mures jedoch sehr gut. Sie kochen sogar zusammen, wie dieses Bild beweist.

Mit dem Bild von diesem possierlichen Tieren lasse ich Sie nun nach Hause gehen. Vielen Dank für Ihren Besuch im Zoo Pallywood. Darf ich Ihnen für den Heimweg noch ein Kaugummi anbieten? Es ist ein in Israel entwickeltes Sex-Kaugummi. Laut einem Sprecher der Hamas-Polizeimiliz wird das Kau-Aphrodisiakum unter anderem über die israelischen Grenzübergänge in den Gazastreifen geschmuggelt, um die junge Bevölkerung des Palästinensergebiets sexuell aufzureizen und moralisch zu korrumpieren.

Na dann: Viel Spaß!

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

23 Antworten zu Ene Besuch im Zoo

  1. Pingback: Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream – heplev

  2. Danny Wilde schreibt:

    Moin.

    Jetzt erst gesehen. Herrlich!

    @A.mOr & Aristobulus: noch köstlicher! Ihr werft leider nur ein pädagogisches Dilemma auf; meinem 13-jährigen Ableger würde ich ja gern den K*ckspruch sagen – er hatte sich für Latein als 2. Fremdsprache entschieden – aber das dürfte seinen Lerneifer weiter bremsen, nachdem seine Lateinlehrerin schon alles daran setzt, ihre Klasse maximal zu langweilen und abzunerven. Ach was soll’s, gleich kriegt er was zum lachen! (zum Lachen? Groß? Grrrr…)

    • A.mOr schreibt:

      Nein, ich glaube so ein geniales Poem kann nur die Lust des Ablegers steigern! 😀 Mit Freude bei der Sache lernt’s sich zehnmal besser!
      Allerdings, das andere Dilemma:
      langweilige Lehrer sind des Schülers Belehren und Verlust des Begehrens des Lernens.
      Nu, vielleicht kann man solcher Lehrerin dabei helfen, daß sie sich an ihrem Unterrichtsstoff erfreut, indem sie einfach mal, zunächst im privaten Stübchen, andere, spannendere Quellen liest um solches entsprechend mit begleitender Begeisterung bei der Sache zu vermitteln?
      Aristobulus kann in der Hinsicht sicher ratschlagen.
      Alles Gute und Frohes feste Festen!

      • Silke schreibt:

        auch die Langweiligkeit und Spannendkeit von Lehrer(innen) ist Geschmacksache und nicht zu verallgemeinern.

        War zumindest zu meinen Zeiten so!

        Ich war mal auf nem VHS-Trainingskurs für künftige VHS-Sprachkurs-Leiter. Wir wurden da mit dem Neuesten auf dem Gebiet der Verlebendigung und Verspannendigung des Unterrichts vertraut gemacht. Es war derart öde, daß sich in von den Kursleitern uneinsehbaren Ecken mehr und mehr Häufchen von inneren Emigranten bildeten.

        Wir hatten auch einen Vorbild bilden sollenden Unterricht in Walisisch (weil die Sprache voraussichtlich keiner kannte) von einer äußerst lebendigen und inspirierenden Waliserin. Die von ihr verlangte oder geglaubte Methodik führte allerdings dazu, daß ich das aller-aller-erste Mal in meinem Leben das Gefühl kennenlernte, das man hat, wenn einem die Begegnung mit ner fremden Sprache Angst macht.

        Selbst meine stoffeligsten und pädagogisch unfähigsten Lehrer haben dauerhafte Spuren in meiner Begeisterungsfähigkeit hinterlassen, sofern sie nur selber Liebende waren. Ich schließe aus dieser Erfahrung, daß nix so sehr motiviert wie’s Vorbild. Man denke an die sich reckenden Hälse und den hochsprudelnden Neid, wenn am Nebentisch im Restaurant was Lockendes serviert wird.

        Ich habe mal ne Jahrzehnte Dienst getan habende Englischlehrerin getroffen, die seit dem Studium, in dem sie Milton’s Paradise Lost gelesen hatte, nie wieder englische Literatur in Originalsprache angefaßt hatte und behaupte drum, selbst wenn diese Frau auf dem Gipfel der derzeitigen Mode spannend und ausgebufft unterrichten sollte, wird nix selbstläuferisch Motivierendes hängen bleiben. Oder ist vielleicht Multiple Choice taugliche Wissensanhäufung heutzutage unvermeidbar notwendig, daß für skurrile Besessene im Schulsystem kein Raum mehr ist?

        • A.mOr schreibt:

          Silke
          „…auch die Langweiligkeit und Spannendkeit von Lehrer(innen) ist Geschmacksache und nicht zu verallgemeinern.“
          Nu, da haste sicher recht, und zwar zu allen Zeiten!
          Ich war stets ein Schüler, den man ‚interessieren mußte‘, gutgut, für manches brachte ich natürlich auch selbst brennendes Interesse mit, ansonsten war ich mit meinen Gedanken, Händen und Blicken und sonstigem Interessieren schnell woanders, und hatte nebenbei sowieso stets „den Kopf voll und das Herz am Überlaufen“…
          Das also der „Allgemeinplatz“, den ich so von mir kenne.

          „…sofern sie nur selber Liebende waren.“
          Siehste, das meine ich doch! 😀

          Auch Dir die allerliebsten Wünsche zu den feierlichen Tagen!
          (Vor allem ist dies ’schawuot‘ -heutzutage sowieso- nochmal ein Hinweisen auf die Gesetze, womit wir also voll beim Thema wären, Schule, und was kommt von was usw.
          Und natürlich Rut: „Dein Volk mein Volk.“
          Nu, und „erste Früchte“, also meine Empfehlung: geh in einen Laden und kauf Dir zum Genuß israelische Früchte zum Freudenfest! Das sei Dir gegönnt, und so werd ich’s noch tun.)

          PS/ Walisisch, soweit ich’s noch weiß(?), eine noch sehr lebendige Sprache , die bald von allen Walisern noch gesprochen wird, während zB das Gälisch der Iren zwar auch noch an Schule und Uni gelehrt wird (auch noch teils lebendig gesprochen wird), jedoch mit der Tendenz vor der „Uniformität“ zu weichen, garnicht zu sprechen vom Gälisch der Schotten.

        • Aristobulus schreibt:

          Yep, Cornish is gegangen awek, Brezhoneg wert noch gedawert, aber doss farschtej ich nischt, kann nur l’argot parisien, a bissele idisch und paar lat. Hexameter sugn in der lajle, as ich nischt ken schlojfn.

        • Aristobulus schreibt:

          Silke, welche merkwürdige Methode hatte die Waliserin?, hat sie Euch zuerst die Orthographie mal nicht erklärt? 😀

          • Silke schreibt:

            das ganze Seminar hatte die gleiche Methode: spielerisch nur spielerisch und nix als spielerisch – dauernd irgendwelche Spielchen und das mit Erwachsenen als Zielgruppe.

            Der Glaube war wohl, daß die Spielchen die Erwachsenen ihre Hemmungen verlieren lassen sollten. Es war alles unsäglich neckisch mit Bällchen hin und her werfen und dazu irgendwas plappern.

            Die Waliserin folgte der Methode. Ich bin ziemlich sicher, hätte man sie selber denken lassen, daß es hätte sehr interessant werden können. Sie wirkte auf mich wie eine gestandene kluge Person.

  3. Malte S. Sembten schreibt:

    😀 😀 😀 !!!

  4. Pingback: Ene Besuch im Zoo

  5. A.mOr schreibt:

    „Handtuch drüber werfen und sagen: Meins!“ Einfach köstlich! 😀

    Außerdem las ich noch irgendwo -weiß nicht mehr wo- die Geschichte vom Tod eines „Mossad-Hais“. Jener nämlich habe mal ausnahmsweise keine/n Deutsche/n angegriffen, sondern einen besoffenen Bosniaken auf’m Surfbrett (böser Fehler, dummer Hai!), dabei sei der Bosniak vom Brett gestürzt, direkt auf den Hai rauf: exitus; des Hais, wohlgemerkt!
    Wer allerdings ein bißchen von Jugoslawien kennengelernt hat (wer weiß, wie’s heutzutage so ist?), der weiß, es gibt nichts härteres als einen Bosniaken! 😉

    Danke für die gelungene Zusammenfassung und die viiieeelen Pointen!

  6. heplev schreibt:

    Schade, dass die Fotos nicht dabei sind – ein schönes Update zu meiner Sammlung vom Januar 2011 http://heplev.wordpress.com/2011/01/08/bilder-vom-zionistischen-angriffszoo-stand-vom-08-01-2011/

  7. Bärli schreibt:

    Schöne Zusammenstellung.
    Passt hervorragend zur Behauptung eines durchgeknallten iranischen Mullas, der allen ernstes das Zeigen der Frauenbrüste als Ursache eines Erdbebens sah… Selten so gelacht!

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s