Stephan Kramer bewaffnet sich

In Berlin hat sich der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, mit einem Journalisten der Zeitung Haaretz zu einem Interview getroffen. Sie trafen sich im Café Einstein auf dem Boulevard Unter den Linden in Berlin, allerdings in einem Hinterzimmer. Als der Journalist fragte, warum sie sich in einem Hinterzimmer treffen würden, ob er sich vielleicht bedroht fühlte, antwortete Stephan Kramer:

„Ich trage eine Pistole 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.“ Er könne zu vielen Menschen in seinem Land nicht mehr trauen und sei zu der Erkenntnis gekommen: „Die Juden können sich nur selbst retten.“ Dann erzählte Kramer, dass er die Waffe sogar schon einmal zur Abschreckung nutzen musste, da er von einem Judenhasser in Deutschland auf offener Straße bedroht wurde.

„Er schrie mich sehr aggressiv an und fragte, was ich hier mache. Er schrie, dass ich kein Recht hätte, hier zu sein. Er brüllte sogar meine beiden acht und zehn Jahre alten Kinder an. Er schrie mir ins Gesicht, wenn meine Kinder nicht da wären, würde er mich … Er wollte, dass ich den Satz zu Ende bringe. Mich schlagen? Mich töten? Ich sagte ihm daraufhin, dass ich eine Waffe bei mir hätte, öffnete meinen Mantel und zeigte ihm meine Pistole. Ich betonte allerdings, die Waffe nicht ziehen zu wollen! Ich hoffte, es würde ihn abschrecken.“

Gibt es einen traurigeren Tiefpunkt für das jüdische Leben in Deutschland als einen Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, der sich so von der deutschen Politik und Gesellschaft verlassen fühlt, dass er nur noch zur Selbstbewaffnung greifen kann?

Im selben Interview erzählt Kramer wie er in der Nähe des Kölner Doms mit anderen Juden stand, als eine Gruppe von Menschen „an uns vorbei ging und sagte: Schau, Juden! Die Art und Weise, wie sie das sagten, klang wie bei Affen im Käfig.“

Währenddessen schmieren zu Aachen Nazis, aber die grüne Bürgermeisterin will keine jüdischen Störenfriede in der Stadt. In Duisburg, Bochum und anderen deutschen Städten wird derweil das Zeigen der Israelfahne verboten. In Frankfurt rufen Demonstranten zur Vergasung von Juden auf. In Kaiserlautern wird ein jüdisches Gemeindezentrum angegriffen. In Heidelberg wird Hilde Domins Grab geschändet. In Worms wird ein Anschlag auf die Synagoge verübt. In Hannover werden Juden mit Steinen beworfen. In Berlin wird ein Rabbiner verprügelt.

Wundert sich da wirklich noch jemand ernsthaft, dass Stephan Kramer eine Waffe trägt?

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249 Antworten zu Stephan Kramer bewaffnet sich

  1. mike hammer schreibt:

    NASDAROWIE, NAZI!

  2. mike hammer schreibt:

    das ist etwas woran du dich gewöhnen musst, ich bin intonierend und habe nun mal kei verstaendniss fuer terrorversteher und sonstige
    judenfixierte Psychopathen, ich war noch hoeflich, du weist nicht was ein zabar ist das wird mir noch richtig Spaß machen, zotier was du willst judenhasser, dir geht’s gerade ans gemaecht, du findest immer irgendwelche gründe Juden zu besudeln, das ist deine fixe Idee,
    sozusagen Gratismut der feigen, die sich nette zum Feind suchen um sich bei den bösen einzuschleimen.
    du bist eine abscheulichkeit.
    wegen Leuten wie dir muss sich der deutsche michel irgendwelche nazikeulen erwehren!
    du verfolgst also nicht nur Juden sondern besudelst mit deinem Geseier auch noch den deutschen Namen, was die deutschen wirklich nicht verdienen!

    • Möbel schreibt:

      Werter Hammer,
      Judenfixiert, bedeutet das etwa, dass Sie auch Buurmann ans Leder wollen.
      Er hat ja dieses Thema mit vielen Nebenbereichen, häufig.
      Oder ist „Judenfixiert“ nicht wertneutral, sondern negativ besetzt.
      Wenn es Letzteres ist passe ich nicht in Ihr schlichtes Schema.

      Gruß
      Möbel

    • mike hammer schreibt:

      Mike Hammer korrektur
      “du wurdest ja über den leichen meiner Familie und meiner Kinder jubeln und ihre Mörder apoolgeren.
      ich bin intolerant und habe nun mal kei verstaendniss fuer terrorversteher und sonstige …..

      _______
      Drehen Sie jetzt völlig durch, oder haben Sie wieder getrunken?
      freue dich denn du wirst BEHÄMMER werden.
      freust du dich nicht ists pech für dich,
      also nimms sportlich,
      dabei sein ist alles!
      du alter lügenverbeiter.

      • Möbel schreibt:

        Prost !

        • Aristobulus schreibt:

          Gemöbel,
          Sie stinken aus dem Kopf.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Ich glaube, ich weiß wer er ist….er gehört zu einer Wanderausstellung, ich meine,
            er war auch schon mal bei der Queen. 😉
            Sein penetrantes grüßen, geht einen auf den Keks!

          • Aristobulus schreibt:

            Heimchen :mrgreen:
            Das tut er aber nur ganz still und heimlich, wo’s bloß kein Nachbar sieht, denn er fürchtet furchtbar um seine Re-puta-tion. (Puta = span. für leichtester Feil-Seiender. Also die fortwährende Feil-Werdung des verbogen-geilen Gemöbels).
            Wenn’s ihm nützte, tät er’s freilich öffentlich… erlaubt müsst es schon sein 😀
            Nu, er wird schon keine Gelegenheit kriegen, der feile, feige, missbrauchende Halbmensch.

            – Gerd könnte jetzt eigentlich den Fred hier schließen, nicht?, es ist alles gesagt.

  3. mike hammer schreibt:

    @ Judenhasser
    also was ist, du betreibst Judenverfolgung und ich, ich betreibe @Moebelvervolgung
    unterumstaenden hattest du das vergnuegen von mir wegen deinem DRECK-GESCHlLEUDER verfolgt worden zu sein.
    ich bin intolerant, frech und unhoeflich
    zu Leuten wie dir, du wurdest ja über den leichen meiner Familie und meiner Kinder jubeln und ihre Mörder applizieren, habe also nur eines für dich übrig und werde es dir um die Ohren hauen, viel spass mein alter,
    ich werde spass haben, Verlass dich darauf!

    • Möbel schreibt:

      Zitat Hammer
      „habe also nur eines für dich übrig und werde es dir um die Ohren hauen, viel spass mein alter“
      _______
      Hujuijui !

      Zitat Hammer
      „du wurdest ja über den leichen meiner Familie und meiner Kinder jubeln und ihre Mörder applizieren“
      _______
      Drehen Sie jetzt völlig durch, oder haben Sie wieder getrunken?

      • mike hammer schreibt:

        WAAAAAAAS nur du darfst rummspinnen, du feiger herrenmenschverschnitt?

      • Aristobulus schreibt:

        Möbel ist ein Eckensteher, ein Kleinherren-Halbmensch. Er drückt sich in die Ecke und keckert feig, wenn es mal wieder Juden an den Kragen geht. Zuvor hat er ein bissele hier denunziert und ein bissele da, und manchmal ein bissele mehr.
        Möbel kann es nicht aushalten, dass Andere weniger mies und beschmajsst sind als er. Judenschnüffelei bringt ihn auf Geilheit. Wir werden ihn schlachten

  4. hansi schreibt:

    Post Scriptum

    Oder täusche ich mich und Möbel ist doch kein Sekretär mit edlen Furnieren und Geheimfächern sondern nur ein profanes Stehpult.

    Auszuhalten nur mit Stützstrümpfen!!

    • gogo schreibt:

      Sekretär hat schon was, aber nur ein kleines Modell und nur mit einer Schublade.

      • Aristobulus schreibt:

        Das hier ist ein secrétaire à abbattant:

        Das Möbel war mal so eins, also ein niederschlagender (abbattre) Sekretär (von secretum = Abgesondertes, pardon!, oder Geheimniskrämerei). Fehlen jetzt nur die Marqueterie & die Beschläge (denn er hat zu viel Markiges abgelassen und zu viele Schläge einstecken müssen), also Gogos roh-rüder Weichholzkorpus isser. Nur mit dicken Leim- und Alterungsspuren galore.
        – Und da war mal ein Bücherfach unten dran, aber das ist abgewackelt. Seitdem fällt alles durch 🙂

        • mike hammer schreibt:

          Aristobulus
          das Gemöbel ist ne alte klobürste.
          der träumt nachts von einem atomschlag auf israel
          und wenn er dann fertig ist und sich sabber rotz abwischt,
          denkt er sich entschuldigungen und selbstschuldtiraden aus.
          so ein wiederliches objekt, kann sich der gerd keine
          neue klobürste für den blog leisten? die kosten
          nicht so viel! 😉

          • Aristobulus schreibt:

            YEPPP, meine französische Ironie hat nu abgewirtschaftet, jetzt wird’s hier israelisch 😈

            Möbel ist ein bombastischer Sabber, der die Geduld Anderer auf widerwärtige Weise missbraucht – weil er Andere nicht wahrnehmen will, sondern nur seine eigene Miesheit kennt. An den Juden lässt er’s aus.
            Nu, ab jetzt nicht mehr.

  5. Möbel schreibt:

    Werter Dante,
    es ist von Ihnen sehr freundlich mir eine Chance einzuräumen.
    So will ich sie denn nutzen.
    Wenn Sie also davon ausgehen, dass das Thema Israel immer mit im Boot ist,
    auch wenn es z.B. um innerdeutsche Themen geht, so können Sie ja dem
    „Contradiskutanten“ diese Verknüpfung als solche nicht vorhalten, sondern
    sich höchstens an Faktenfehlern abarbeiten oder an Unsachlichkeit.
    Die Unlauterkeit müssen Sie nicht auf sich persönlich beziehen, die
    fehlende Objektivität schon.
    Wenn Sie anführen, dass man ja auch nicht die holländischen Protestanten
    für die frühere südafrikanische Politik in Haftung nahm, so frage ich mich,
    wieso auch? Verstehen die sich die als gemeinsames Volk?
    Wenn Sie weiter davon ausgehen, dass wir auf dem „besten“ Weg
    seien, dass ein Leben in Deutschland explizit für Juden nicht
    mehr lebenswert wäre und Israel die bessere Alternative,
    dann sollte sich das ja auch in schrumpfenden Zahlen
    niederschlagen. Ist das so.?( keine rhetorische Frage )
    Gibt es Zahlen?

    • Dante schreibt:

      …es ist von Ihnen sehr freundlich mir eine Chance einzuräumen.
      So will ich sie denn nutzen.

      Löblicher Vorsatz.

      Wenn Sie also davon ausgehen, dass das Thema Israel immer mit im Boot ist, auch wenn es z.B. um innerdeutsche Themen geht,…

      Hmmm, fängt nicht sooo gut an. Das Thema „Israel“ ist im Boot, weil es um Juden und ihre Situation in Europa (hier eben in Deutschland) geht, nicht, weil es innerdeutsch ist.

      …, so können Sie ja dem “Contradiskutanten” diese Verknüpfung als solche nicht vorhalten, sondern sich höchstens an Faktenfehlern abarbeiten oder an Unsachlichkeit.

      Sie verkennen zur Gänze die Problematik: Ich werfe den „Kontradiskutanten“ nicht vor, eine Verknüpfung von sehr unterschiedlichen Themen vorzunehmen, sondern die Rechtfertigung von Judenhass mittels der Israel-Keule.

      • Möbel schreibt:

        Zitat Dante:
        „Ich werfe den “Kontradiskutanten” nicht vor, eine Verknüpfung von sehr unterschiedlichen Themen vorzunehmen, sondern die Rechtfertigung von Judenhass mittels der Israel-Keule.“
        ——
        Na wenn Haß diagnostiziert werden kann, hat sich das mit der
        Diskussion sowieso erledigt.

        Verstehe ich Sie aber dahin gehend richtig, dass Sie bei berechtigter
        Kritik an Israel, es für legitim halten einen Deutschen jüdischen Glaubens
        zur Erklärung von Fehlverhalten der israelischen Regierung in die Pflicht zu
        nehmen?

        • Aristobulus schreibt:

          „Verstehe ich Sie aber dahin gehend richtig, dass Sie bei berechtigter Kritik an Israel, es für legitim halten einen Deutschen jüdischen Glaubens zur Erklärung von Fehlverhalten der israelischen Regierung in die Pflicht zu nehmen?“

          Das war Ihr Fehler, Möbel. Dante ganz besonders eloquent und klar (und Andere ebenfalls) haben’s Ihnen nun an die dreißigmal erklärt, extra für Sie!, jedoch Sie gehen prompt zurück auf A und stellen Ihre Frage zum einunddreißigsten Mal.

          Sie sind hier der Ermüder.
          Stimmts?
          Sie wollen die Kommentatoren hier nerven und ermüden, bis die sich zurückziehen.
          Wozu?
          Verpasst Ihnen danach einer ’ne frische Politur oder gar einen Fensterplatz mit Häkeldeckchen im eitel Sonnenstrahl?

          Ich kann Sie einfach nicht mehr Ernst nehmen

          • hansi schreibt:

            @ Aristobulus
            Ein Sekretär .
            Ist wohl auch ein Möbelstück.
            Schrieb hier mal:
            Die jüdische Religion sei für ihn bedeutungslos und er verdächtigte ein von mir gewünschtes : „Gut Schabbes,“ den Ausdruck kannte er nicht, als Schweinkram!
            Trotzdem knarrt der Sekretär (ist auch ein Möbelstück ) geht es um Juden, aus allen Schwalbenschwänzen.
            Das kann ich ihm nicht vorwerfen.
            Was ich ihm vorwerfe ist die gänzlich fehlende Empathie Jüdischem gegenüber in einem Blog wie diesen hier .Ich nehme ihn nicht ernst er macht sich doch lustig über euch.
            Aristobulus, für solche gibt es im Hebräischen den Ausdruck :“Rosch Meruba“

          • Aristobulus schreibt:

            Hansi,
            Schwalbenschwänze wären ja noch solide ;), hingegen es gibt auch genagelte Möbel aus Krisenzeiten und so, manchmal auch vernagelte.
            – Genau, das mit Schabbes = „Schweinkram“ hatte er Dir mal geschrieben. Mir hat er mal geschrieben, ich nähme „Selektionen“ vor und hätte aus der deutschen Geschichte nichts gelernt.

            Ich dachte mal, er sei rechts, Gogo denkt, er ist ein Hippie, und Du denkst, er ist ein empathieloser Tunichtgut.
            Soll man den ignorieren?

            Nu, der werd sajn a rojsch-merube,
            kan nischt machn kajne tschuwe.

        • Dante schreibt:

          Werter Möbel, immerhin sind Ihre Interpretation des von mir Gesagten und dieses selbst linear abhängig, nur das Vorzeichen stimmt nicht. :mrgreen: Sie beschreiben genau die von meinem Bekannten als Judeophobie bezeichnete Geisteshaltung, als sei es meine, und das ist unlauter.
          Vollkommen abgesehen von der Tatsache, dass ich den größten Teil der Israelkritik inhaltlich nicht für berechtigt halte, kann keine egal wie berechtigte Kritik an Israels Regierung auch nur den Hauch einer Rechtfertigung für Anfeindungen von Juden wegen ihres Jüdischseins liefern (nicht nur Deutsche, Franzosen, Russen oder US-Amerikaner, sondern eben Israelis). Wer das tut und Judenhass mit irgendeiner tatsächlichen oder vermeintlichen Aktio
          Israels zu rechtfertigen sucht, disqualifiziert sich damit persönlich als Israelkritiker, denn jegliche Israelkritik, unberechtigt oder nicht, ist vergiftet und durchseucht mit dem Pesthauch der Judenfeindlichkeit.

          • Möbel schreibt:

            Werter Dante, diese Ihre Position haben Sie schon vielfach deutlich gemacht
            und wurde auch von mir verstanden. Weiter stimme ich Ihnen vollends zu, dass
            der versucht Hass zu sähen, diqualifizierend ist
            Aber das war, wie Sie wissen, nicht meine Frage.
            Ich stelle Sie Ihnen also nochmals. In der Hoffnung, dass Sie darauf eingehen.
            Sie wissen doch noch. Sie geben mir eine Chance und ich habe löbliche
            Vorsätze, die mit Ihrer Hilfe noch verfeinert werden könnten.

            Wie Sie ja selbst sagen gibt es Kritikpunkte an Israel. Ist nun also der Deutsche
            Jude in gleicher Weise in der „Pflicht“ für israelische Politik, wie ein Deutscher
            (ob Jude oder nicht) für deutsche Politik?
            Und zwar nicht um Judenhass zu kultivieren.

          • Aristobulus schreibt:

            Das ist die selbe Frage zum 32sten Mal, aber in der A-Version.
            Man frage doch Stephan Kramern, ob ein Deutscher für deutsche Angelegenheiten verantwortlich sei. Wenn er Ja sagt, wird noch alles gut.

          • Möbel schreibt:

            Gute Güte , Aristobulus, kommen Sie zu sich!
            Sie springen um mich herum, wie ein notgeiler
            Rehpinscher, der versucht am Schienbein zu rammeln
            aber nur die Schuhöse trifft.
            Sie machen sich lächerlich.

          • Aristobulus schreibt:

            Na na na, Möbel, mutieren Sie bemühter Stilist nun in Richtung des mühsam Geschlechtlichen?
            Wenn das man gut geht.

            Wollen Sie nun den Zentralrat lieber ganz mundtot sehen oder nur halb mundtot?

  6. Möbel schreibt:

    Werter Dante, mein wertes Einverständnis haben Sie blanco für alle gegenwärtigen
    und zukünftigen Äußerungen, selbst wenn ich hier Hausrecht hätte.

    Der Judenhass in Deutschland, ist ein innerdeutsches Problem. Den in Frankreich, oder
    sonstwo werden wir Deutschen wohl kaum lösen.
    Also befasen wir uns mit den Problemen die wir mildern oder lösen können.
    Und Ihren historischen Ausflug wollen Sie ernsthaft eins zu eins in die Gegenwart
    transponieren? Ein historisches Trauma, das bis heute in jedem einzelnen
    nachklingt?
    Deutsche Juden sind oder fühlen sich nicht als gleichberechtigte Bürger?
    Woran wäre das festzumachen?
    Und was die Vereinahmung Israels von der einen oder anderen Seite angeht,
    kann wohl keine grundsätzlich Objektivität und Lauterkeit für sich reklamieren.
    Auch wenn´weh tut, Sie auch nicht. Insofern ist mein Standpunkt schon der,
    dass Israel in die Diskussion gehört, wenn Israel das Thema ist.

    Herzlich,
    Möbel

    • Aristobulus schreibt:

      Sie wollen das Problem des Judenhasses in Deutschland lösen? 😀
      Nein, „wir“ schreiben Sie. Wer ist das? 😀

      Sie verstehen einfach nicht den Punkt. Haben Sie Dantes Ausführungen nun gelesen oder nicht? Sie fangen bei A an, einer sagt B, dann sagen Sie C aber A. Man dreht sich mit Ihnen permanent im Kreis.

      „Deutsche Juden sind oder fühlen sich nicht als gleichberechtigte Bürger?
      Woran wäre das festzumachen?“

      Langsam nervt es, Möbel… Sie tun ahnungslos, weil Sie hier Ermüdung hervorrufen möchten, stimmt’s?
      Und woran das nun „festzumachen“ wäre… es steht alles da. Hier und anderswo. Allein das Faktum, was da auf der Straße gegen Stephan Kramer passierte, spricht für sich.
      Da muss keiner immer und immernoch mehr und mehr erklären.

      • Klaus Franke schreibt:

        Aristobulus die Amerikaner haben uns die Demokratie gebracht?
        Den Israelis auch?
        Was bedeutet für Sie Demokratie?
        Kapitalismus, Ausbeutung, Besatzungsmacht, .in fremde Länder einfallen um deren Bodenschätze zu rauben. Ganze Landstriche unbewohnbar zu machen, wegen der Uran Munition.Seit über 60 Jahren sind weltweit Milionen Menschenleben wegen der amerikanischen Eroberungspolitik zu beklagen.
        Ein seher gutes Beispiel für ihr Demokratieverständnis!

        • Aristobulus schreibt:

          Die Quellenangabe für diesen Schöpflöffel voll biederen Altschlamms (Deutsche Nationalzeitung, ein genau ebensolches harzer Käseblatt wie die sog. Neue Rheinische Zeitung, die gar keine ist) hat da einer vergessen.

          • Klaus Franke schreibt:

            Cohn rotiert, er verträgt eben nicht die Wahrheit!
            Danke, das Sie für die NRHZ Werbung machen.

          • Klaus Franke schreibt:

            Ich wußte nun wirklich nicht, das Cohn die Nationalzeitung liest.
            Bei ihm überrascht mich nichts mehr!!!

          • Dante schreibt:

            Sehen Sie, allein dass Sie hier vollkommen themenfremd Ihren Privatkrieg gegen Aristibulus führen können, ist ein Zeichen der fast schon übergtoßen Toleranz auf diesem angeblichen „Hass“-Blog.
            Ich hätte diese Toleranz nicht, nicht, weil man bestimmte Meinungen als unvoreingenommener Leser nicht lesen können sollte (ich finde, man sollte sehr wohl), sondern weil der Blog sonst auf Dauer die Gestalt einer Messiewohnung annimmt.

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, in der Nationalzeitung steht, dass unsereins die Weltwirtschaft kontrolliert, die Medien manipuliert, und Israel bis zum Euphrat ausdehnt. Ach, die Optimisten.

            In normalen Zeitungen steht jedoch nur, dass es arme Juden gibt, dass die Medien größtenteils Israel dämonisieren, und dass Israel mal wieder von Raketen aus Gaza beschossen wird. Bleib ich leider ein Pessimist…

            – Übrigens, dieser Klaus Kranke sieht im Gesicht eigentlich aus wie Udo Voigt, von David Duke hat er den Unterkiefer, und seine Füße riechen wahrscheinlich wie jene des Adolfs. Naja, alles in Kleinklein.

            Muss der hier eigentlich trollen, Gerd?

          • Aristobulus schreibt:

            Noch’n Limerick zur Nacht:

            Es rennt ein Kraus Kranke aus Köln
            von Köln so gern in die Hölln.
            Doch mit Sprache aus F*ck
            und Gesicht aus Schabrack:
            Mag ihn dort auch keiner wölln.

          • Aristobulus schreibt:

            Still havin‘ one more limerick at night:

            A guy from deep hell of Cologne’s,
            was built of geshtonck from his bones.
            He loved the blood-shed
            to be nazi AND red…
            Thus!: He’ll will never be loved by the Cohns.

          • Aristobulus schreibt:

            Einer geht noch:

            Ein Kranker aus H*err*manns Gewese
            schrie sich den Hass aus der Neese.
            So lebte er hin…
            im Geiste so dünn.
            Und keinen A*ren*dt rührte der Käse!

        • Dante schreibt:

          Sie beschreiben durchaus beklagens- und anprangernswerte Zustände, setzen unredlicherweise aber die Demokratie mit ihnen gleich. Nichtdemokratische Systeme verhalten sich keineswegs besser, sie verbieten ihren Bürgern nur, dies anzuprangern.
          Der schwerste Vorwurf, den man den USA für die Zeit des Kalten Krieges machen kann, ist gerade nicht Demokratieexport, sondern ein viel zu schwaches Vertrauen in die Demokratie und die Unterstützung von Verbrechern (die Mafiafamilien wurden nach 1945 wieder in ihre alten „Rechte“) eingesetzt, Rechtsextremisten („wir brauchten jeden Schweinehund, Hauptsache er war Antikommunist“), Tyrannen (wie z.B. den Shah; hätte der nicht jede säkulare Opposition zerschlagen können, wäre übrigens der Iran heute wohl kein „Gottes“staat und religiösen Extrmisten (s. Afghanistan) aus lauter Schiss vor dem Kommunismus.

          • Aristobulus schreibt:

            Dante,
            stimmt, was Du schreibst. Der Nazze-Franke bezog es jedoch auf Deutschland, nicht? Die Schlagworte in Richtung Welt waren bloß Ablenkung.
            Er will am liebsten alles zurückdrehen, damit es hier ‚wie früher‘ wird, als er noch stolz auf dieses Land gewesen wäre, die Zeit halt, als man Vaterlandsverräter, Klassenfeinde, Juden, Abweichler usf. aufknüpfte. Das fantasiert er sich so zusammen…
            IHN als (um in der Diktion von damals zu bleiben) Arbeitsscheuen, Unwerten und Asozialen usf. hätte man freilich als Allernächsten aufgeknüpft 😈

    • Dante schreibt:

      Deutsche Juden sind oder fühlen sich nicht als gleichberechtigte Bürger?

      Selbstredend sinsd sie gleichberechtigte Bürger. Waren sie übrigens in der Weimarer Republik auch. Dennoch waren sie Anfeindungen ausgesetzt, bis hin zum Mord (Rathenau, 1922, der galt zwar als politischer Mord, war aber ebenso auch ganz offen judenfeindlich motiviert, wie man schon an der Skandiererei hören konnte). Die Frage ist, wie geht der Staat – insbesondere nach der Shoah – mit Menschen um, die heute wieder andere angreifen, nur weil sie Juden und als solche erkennbar sind? Wie akzeptiert ist Judenhass in unserer Gesellschaft, und was tun diejenigen dagegen, die Einfluss haben?

      Und was die Vereinahmung Israels von der einen oder anderen Seite angeht,
      kann wohl keine grundsätzlich Objektivität und Lauterkeit für sich reklamieren.
      Auch wenn´weh tut, Sie auch nicht.

      Diese vollkommen ungerechtfertigte Gleichsetzerei gibt mir das angenehme Gefühl, genau den richtigen Nick gewählt zu haben. Ich bin fast schon „in der jüdischen Hölle“, wie Dr. Sheldon Cooper aus „Big Bang Theory“ es mal ausdrückte, als ihn nach zuviel Essen heftiges Sodbrennen überkam. Nun zum Einzelnen:
      (a) Objektivität habe ich nie für mich in Anspruch genommen.
      (b) Was die Lauterkeit anbelangt, sieht dies völlig anders aus. Die von Ihnen erwähnten Personen haben das Thema „Israel“ mit dem Thema „Judenfeindlichkeit in Deutschland“ verquickt, um Judenfeindlichkeit als etwas Verständliches darzustellen oder gar zu rechtfertigen, was hoffentlich auch Ihrer Meinung nach eindeutig unlauter ist.
      Was hingegen soll daran unlauter sein, ebendiese Unlauterkeit anzuprangern, nämlich den Missbrauch der Israel“kritik“ zur Rechtfertigung hier thematisierter Übergriffe?
      Was soll daran unlauter sein, sich gegen unfaire und einseitige Israel“kritik“ zu wenden, indem man auf die Parallelen zwischen Israelbashing und Anfeindung von Juden hinweist?
      Was soll daran unlauter sein, einer gegen die Existenz Israels gerichteten Kritik mit dem Argument zu begegnen, dass genau solche Übergriffe, wie sie hier Thema sind, das beste Argument für die Existenz Israels waren und sind?

      • Möbel schreibt:

        Die Frage war nicht ob sie qua Gesetz gleich sind, sondern ob sie sich
        gleichberechtigt fühlen.
        Und die Unlauterkeit wird man auf beiden Seiten finden.
        Aber die Art der Diskussionsführung zwischen beiden Parteien ich einfach
        nicht zielführend. Die Verquickung der einen Seite wird zum Argument der Vequickung der anderen Seite. Wozu soll das gut sein.
        Eine Seite weist auf vermeindliche oder tatsächliche Verfehlungen Israels hin
        und drückt deutsch Juden in eine Rechtfertigungsposition, worauf die sich
        entrüstet zeigen und Ihrerseits darauf verweisen, dass genau wegen solchem
        Verhalten Israel auch für deutsche Juden absolute Notwendigkeit…..etc.
        Und schon dreht sich der irre sinnlose Kreis und mittendrin? Israel!
        Obwohl es da nicht hingehört.

        • Aristobulus schreibt:

          Möbel,
          langsam reichts! WOLLEN Sie nerven?
          „Und die Unlauterkeit wird man auf beiden Seiten finden“
          Schwachfug hoch sieben. Für die Einen geht’s seit je her um’s Überleben, Sie nichts Ahnenwollender.
          Für die Anderen geht’s um.. na um… um Einrichtungsgegenstände?

          • Arme Sau schreibt:

            Es ist doch ganz einfach: Am Anfang der Möblierung dieses Threads stand die Kränkung über die Nichtakzeptanz der gealterten Zotteln (des Flokatis? Ist das ein Möbel?) durchs gemeine Publikum. Wenn man ihm sagt „Der Althippie ist der Jude von heute“ fühlt er sich vielleicht getröstet.
            Aber Spaß beiseite – es möchte eiem schlecht werden bei Möbels „Argumentation“. Wo nehmt ihr die Geduld her, ihm das alles immer wieder zu erklären, was er eindeutig nicht erklärt haben will?

          • Dante schreibt:

            Er soll entweder verstehen oder wenigstens nicht behaupten können, er hätte keine Chance gehabt zu verstehen.

          • Aristobulus schreibt:

            …es wäre zum ersten Mal in fünfzehn Jahren Internet, dass ich erleben dürfte, wie ein Relativierer, Schönfärber, Wegseher und reiner Theoretiker mal die Kurve bekäm und was dazulernte.
            (Immer im Konditional gesprochen)

          • Klaus Franke schreibt:

            Aristobulus pisst sich bei jedem seiner Komentare selbst ans Bein.
            Muß schon furchtbar stinken.

          • gogo schreibt:

            Hey du Rote-Nazi-Socke (RNS) wenn du schon das Wort Pisse in deinen Mund nimmst, so will ich dir und allen RNS das folgende Video widmen und … verpiss dich!

          • Aristobulus schreibt:

            Franke ist eine verbrauchte, altertümliche, biedere, völlig chancenlose tiefrot-Nazze mit geheimer Sympathie für NSU (damit ist nicht das Moped gemeint, das er mal hatte und nicht mehr finanzieren konnte).
            Er brüllt Leute auf der Straße mit ’schwule Sau‘ und ‚Judenschwein‘ an – und wurde deswegen schon mal verurteilt, zu vielen, vielen Tagessätzen à 10 Euro. Nur zeeeehn :mrgreen:

        • Dante schreibt:

          Die Frage war nicht ob sie qua Gesetz gleich sind, sondern ob sie sich gleichberechtigt fühlen.

          Rechtlich ja, das ist einfach Tatsache. Gesellschaftlich, nun, kommt drauf an. Das Problem ist, dass viele sich lieber nicht als Juden erkennbar machen, und zwar nicht etwa, weil ihnen ihr Jüdischsein nicht viel bedeutete, sondern bewusst, um von Anderen wie ganz normale Menschen behandelt oder wenigstens in Ruhe gelassen zu werden. Wenn man als Jude Angst haben muss, sich als solcher erkennbar durch seine Heimatstadt zu bewegen, kann von gesellschaftlicher Gleichberechtigung keine Rede sein.

          Und die Unlauterkeit wird man auf beiden Seiten finden.

          Nein, so nicht! Sie haben quasi mir eine unlautere Argumentation vorgeworfen, und ich habe dazu konkrete Fragen gestellt, die ich gern beantwortet hätte!

          Eine Seite weist auf vermeindliche oder tatsächliche Verfehlungen Israels hin…

          …und zwar auf die Klage über Anfeindung hin. Das bedeutet, diese Leute rechtfertigen ebendiese Anfeindungen mit Aktionen Israels. Ist das auch Ihrer Meinung nach unlauter oder nicht? Ja oder nein, eine klare Antwort!

          …worauf die sich entrüstet zeigen…

          …und zwar völlig zu Recht, oder wollen Sie das etwa bestreiten?

          …und Ihrerseits darauf verweisen, dass genau wegen solchem Verhalten Israel auch für deutsche Juden absolute Notwendigkeit [sei]

          Das habe jetzt erstens ich gesagt und zweitens stimmt es doch – oder hätten sie als Angehöriger einer zahlenmäßig schwachen deutschen Minderheit in einem anderen Land Bock darauf, immer wieder angepöbelt, bedroht, später vielleicht noch tätlich angegriffen zu werden? Ich jedenfalls nicht, ich würde irgendwann nach Deutschland abhauen, wenn es mir „zu bunt“ wird bzw. ich anfange, um mein Leben zu fürchten.

          Und schon dreht sich der irre sinnlose Kreis…

          Sie setzen schon wieder gleich, was verdammt noch mal nicht gleichwertig ist!! Die quasi-Rechtfertigung von Gewalt gegen Juden einerseits und die Gegenwehr gegen eben diese quasi-Rechtfertigung sind auf ebenso verschiedenen Niveaus wie die Inschutznahme von Vergewaltigern mit der Forderung nach besserem Schutz vor sexuellen Übergriffen. Wenn Sie so tun, als sei das alles gleichwertig, sehe ich mich veranlasst, Ihnen mangelnde Lauterkeit in der Argumentation vorzuwerfen.

          • Aristobulus schreibt:

            … um das mal dazwischenzuschieben.

            Lieber Dante, hab ich Dir schon geschrieben, wie überaus klar und lesbar Deine vielen Stellungnahmen hier sind?, nein??, also hier!, sindse, und zwar überaus. Die lassen an Klarheit, Durchdachtheit und Vollständigkeit nichts, aber auch gar nichts zu wünschen übrig.

            Muss doch mal gesagt werden.

            – Du könntest alles, was Du in dieser Diskussion so gnadenlos dicht am Thema schriebst, leicht zu einem Artikel zusammenstellen. Gerd Buurmann freut sich sicher!, dann kann er sich mal paar Stunden entspannen (spielt sehr viel Theater derzeit).

            À propos, erwähnte ich schon, dass ich seit Jahrzehnten ein großes Bild vom echten Dante an der Wand hängen hab? Abfotografiert von Raffaels Fresko. Dantes Gesicht ist würdig, streng – und einsam. Letzteres jedoch bist Du gewiss nicht.

            Saj gesunt,
            Ari

  7. Möbel schreibt:

    Dante schreibt:
    Oktober 1, 2012 um 10:31

    Selbst Juden, die gar nicht in Israel leben, fühlen sich anscheinend sicherer, weil es mit Israel einen Ort gibt, an dem sie Zuflucht finden, wenn sie anderenortens wegen ihres Jüdischseins verfolgt werden. Einen Ort, wo sie nicht auf Gnade und Barmherzigkeit ihres nichtjüdischen Umfeldes angewiesen sind.
    ———
    Gute Güte es scheint ja nicht zu funktionieren. Israel muß mit rein, auch wenn es um
    innerdeutsche Sachverhalte geht. Falls Ihre Argumentation stellvertretenden
    Charakter hat, kann es ja nicht wundern wenn auch die „Gegenseite“ ständig
    mit dieser Vermengselung arbeitet. So machen sich dann beide Seiten
    die Israelkarte zum willfährigen Spielball. Gerad so wie paßt. Mal als stützende
    Argumentationshilfe, mal als Argumentationskeule, mal als Themenüberschreitenden
    Affront.

    Zum Anderen frage ich mich, wie lausig müssen die Verhältnisse in Deutschland oder
    Europa werden, dass man Israel als sichereren Hafen betrachtet?
    Oder ist das Ihrer Meinung schon so?

    • mike hammer schreibt:

      # Möbel
      was meinst du warum die imobilienpreise in israel explodieren.
      israel ist unser flüchtlingslager, wenn man uns das leben schwer
      macht ist so was unbezahalbar. aus aller zero& monotheistischen herren
      länder sind wir dorthin geflohen, auch ich. die verhältnisse sind lausig und juden waren immer der kanarienvogel im schacht. wenns uns an den kragen geht, seid ihr auch bald drann und das meist weit schlimmer.

      • Möbel schreibt:

        Werter Hammer, dann helfen Sie mir auf die Sprünge. Woher kommen die
        Massen die die Preise explodieren lassen?
        Aus Deutschland? Soweit ich die Statistiken kenne gab es 2011
        ca. 210.000 Juden in Deutschland. Um wieviel hat die Zahl abgenommen?
        Und falls das derFall ist, wieviele sind nach Israel gegangen? Nur so
        ungefähr.

        • mike hammer schreibt:

          # Möbel
          nun in deutschland gibt es höchstens 70-80.000 juden, die meisten davon flüchtlinge
          aus der ex-UDSSR, secularisierte mit nichtjüdischem anhang und vor allem
          nachkommenschaft. wart noch 40 jahre und wir sind da wo wir 1990 waren.
          die juden in israel, die die preise explodieren lassen sind anonüm und aus europa.
          sie vermieten sie nicht, es sind keine geldanlagen sonder
          eine art jüdischer-atombunker, mann kann bei
          der jetzigen pogromstimmmung der
          linken und jihadis von einem
          pogrom-bunker reden.

          • mike hammer schreibt:

            die juden in israel, die die preise explodieren lassen sind …..
            korrigiere
            die juden die in israel die preise explodieren lassen.

          • mike hammer schreibt:

            lass den WÄRTER, spare buchstaben!

          • Möbel schreibt:

            Werter Hammer, danke für die Antwort.
            Wenn ich mir aber Ihre Zahlen anschaue, wie kann dann der ZdJ von
            allein 105.000 Mitgliedern sprechen? Und der vertritt ja nicht alle Juden in Deutschland.

            Gruß
            Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            …ach stimmt, da brachte Hammer Sie auf eine Idee. Die mit dem Zentralrat. Den Sie hier mal zu dissen versuchten, so wie Sie’s eben versuchen, wenn Sie dissen möchten. Sie verbaten sich einst jegliche Äußerung des Zentralrats über deutsche Angelegenheiten, nicht?
            Deswegen hielt ich Sie für einen Rechten. Nein, nicht für einen Yissrael-Betejnu, die wären nämlich nicht entfernt so weit außenrechts wie Sie, Falls.

            Und Falls Sie jetzt (weil woanders & immerfort widerlegt worden seiend) mal wieder den Zentralrat auf’s Korn nehmen möchten, hüten Sie sich, das kann ins Auge gehen – in Ihres.

            Was hamSe bloß immer gegen den Zentralrat?
            Sind doch auch nur Jiddn.
            Ah so?

        • mike hammer schreibt:

          # Möbel
          nicht der zentralrat bestimmt wer als jude nach deutschland kontingentflüchten durfte
          sondern die botschaften vor ort, die brachten aber verdammt viele katolische, russischortodoxe, freikirchliche, antitheistische und islamistisch „JUDEN“ ins land. viele der zugereisten haben ehepartner, die in den gemeinden mitglied geworden sind aber keine juden sind. ebenso sind einige der kinder aus den ehen keine juden, werden aber ebenfalls betreut. so entstehen das zahalen chaos, ich frage mich aber was zum
          geier dich als ein Möbel so sehr an innerjüdischen dingen
          juckt. das ist ja schon eine art stalking, eine perverse
          geilheit die anders nicht zu beschreiben ist.

          natürlich vertritt der ZENTRALRAT alle JUDEN IN DEUTSCHLAND.
          es gibt zwar einige geltungssüchtige idioten und schizomahnen, die einen
          auf jude machen und auf gasa-segelturnee gehen z.b. aber das sind keine juden!
          deine informationen hier sind nicht nur falsch, sie sind dumm und du bringst sie
          im dreckschleuderprinzip, nach dem motto, treffe ich einen stinkt er und die anderen ekelt es. das spiel verlierst du ganz schnell wenn der boss hier mir freie hand geben würde. aber dann jammert ihr ja über das niveauauau, ihr notgeilen schnürbänder die auf pintscher-möpse wartet, ihr! du bist doch nicht mein alter griesgreim LOBOTOMIUM
          der hier auf ein möbel macht?

          • Aristobulus schreibt:

            Mein Wunsch zur Nacht: Du mögest freieste Hammerhand haben, wann immer es Dich gelüstet 😀

          • Möbel schreibt:

            Bester Hammer, womit habe ich eigentlich „geschleudert“?
            Ich weiß nicht wo Ihre Zahlen herkommen.
            Meine sind vom ZdJ und aus Wiki. Und mit verlaub, Zahlen sind
            keine innere Angelegenheit. Zum anderen gibt es wenigstens noch
            eine Organisation. Die „Union progressiver Juden“, wieder nach Wiki,
            mit ein paar tausend Mitgliedern. Wenn meine Informationen also
            dumm und falsch sind, dann lassen Sie nicht allzuviele gute Haare am ZdJ.

            Gruß
            Möbel

          • mike hammer schreibt:

            # Möbel
            das progressivdings ist nicht jüdisch.
            ich bin durch die seiten gewandert, deine geilheit das wort jude/ZJD/israel
            mit irgendwelchem scheiss zu beschmieren ist nur mit der eines
            päderasten nach nem stück kinderfleisch,
            einem fäkal freak nach exkrement, oder
            der judenhasser nach jüdischem blut vergleichbar.
            also LOBO seier nicht herum du hasst juden, agrundtief und alles was juden schadet
            versetzt dich in feuchtorgastisches frohlocke. natürlich garnierst du es mit
            gewählter ausdrucksweise und hast immer ne ausrede, wie z.. mengele.

          • Dante schreibt:

            Jetzt muss ich aber mal fragen: Warum bzw. inwiefern ist „das Progressivdings“ nicht jüdisch?

          • Möbel schreibt:

            Dante schreibt:
            Oktober 3, 2012 um 12:39 nachmittags

            Jetzt muss ich aber mal fragen: Warum bzw. inwiefern ist “das Progressivdings” nicht jüdisch?
            ———

            Danke für die stelvertretende Frage.

            Gruß,
            Möbel

          • Dante schreibt:

            Keinen Dank dafür, bitte! Das ist keine stellvertretende Frage, das ist meine Frage, und die habe ich gestellt, weil ich wissen will, warum die Progressiven Mike Hammers Meinung nach nicht jüdisch sind, nicht aus irgendwelchen Hintergedanken heraus.

          • Möbel schreibt:

            Zitat, Mike Hammer

            „… nach nem stück kinderfleisch….“
            ———
            Ich borg mir nur mal kurz ein paar Vokabeln.

            Ojwawoj, Gwalt!
            Sonst kommen solche Schauergeschichten doch aus
            einer ganz anderen politischen Ecke.
            Oder ist das Ihre Ecke?

            Gruß
            Möbel

          • mike hammer schreibt:

            @Dante
            weil nicht jeder dahergelauffene Depp, ohne Legitimation nen kaese zusammenkneifen kann und es automatisch juedisch ist.

            das hat schon jossele versucht und nachdem ihn die Römer mit 100000en anderer Juden und sonstigen Leuten genagelkreuzt haben seine jünger.
            jüdisch ist was auf Thora, Talmud, midrasch, usw usw basirt und das bestimmen die Rabbis.

            progressivdings ist ne neue religion und hat mit Judentum so viel und so wenig zu tun wie Christentum und Islam. GARNICHTS!

          • Dante schreibt:

            Der „Jossele“, wie Sie ihn nennen, war Jude und nie etwas Anderes. Erst die Nachfolger der Nachfolger seiner Jünger haben versucht, ihn zu entjudaisieren.

          • Möbel schreibt:

            Ojemineh, und da haben einige die Hoffnung, dass sich die
            Moslems reformieren!!

          • mike hammer schreibt:

            @ Judenhasser
            keine sau hofft auf eine Reform des Islam.
            was du hier gerade tust
            ist Dreckschleudern
            du vergleichst das insichgekehrte Judentum das friedlich
            seinen regeln folgt mit dem Islam der jede Woche Heiligtümer anderer verbrennt, Andersgläubige seinem Gott als Menschenloses darreicht und droht alee Andersgläubigen zu töten.
            du bisst eine judenhassende Dreckschleuder der
            übelsten Sorte.
            ich wundere mich sehr das man dich hier nicht geteert und gefedert
            in Schimpf und schande zu allah, Lenin, oder sonstigen Teufeln gejaagt hat.
            dir ein Forum zu bieten grenzt an Masochismus
            und es gibt eigentlich keinen verumftigen Grund.

          • mike hammer schreibt:

            schxxxs I-Phone,
            t9 geteert! 😈

          • mike hammer schreibt:

            @ Dante
            schmirwurst
            interessiert mich nicht die Bohne, damit sollen sich seine FANS auseinander setzen, von denen viele, meine Freunde sind.
            da mische ich nicht mit. wir Juden haben genügend probleme mit gemoebel und seinen Judenmördern,
            ich kann mich nicht ungefragt auch noch in
            christliche domainen einmischen und ich moechte es auch nicht!
            這式

          • Möbel schreibt:

            Zitat Hammer
            „du bisst eine judenhassende Dreckschleuder“
            ———-
            Nö, keines von Beidem!

            Gruß,
            Möbel

          • gogo schreibt:

            Das Möbel ist zu allererst und ausschließlich nur eins: ein Narzist. Das sieht man an den Kommentaren und seiner Darstellung.
            Auszug aus Wiki:
            Die Goldene Regel „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu“ ist Narzissten fremd. Sie behandeln Mitmenschen so, wie sie selbst nicht behandelt werden möchten. Sie besitzen einen Blick für das Besondere, können leistungsstark (in Schule, Beruf, Hobby) sein und haben oft gepflegte und statusbewusste Umgangsformen. Neben Prädispositionierung ist das Elternhaus ein entscheidender Faktor für narzisstische Persönlichkeiten. Es finden sich überwiegend sehr unempathische, wenig akzeptierende Eltern, die das Kind nicht selten schon früh überfordern. So findet in der kindlichen Erziehung vor allem ein Verhalten Beachtung und Verstärkung, das – in gewisser Intoleranz gegenüber anderen – die eigenen Fähigkeiten und Wertigkeit betont und sie nach außen hin gut darstellt. Dabei muss das tatsächlich gezeigte Verhalten der Selbstpräsentation nicht annähernd entsprechen. Narzissten überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten und zerstören aus Neid, was begabtere Menschen aufgebaut haben.“

            Erst danach ist er Judenhasser, aber auch ein Hasser im Allgemeinen. Eine traurige Figur.

          • mike hammer schreibt:

            # gogo
            stelle dich nie mals zwischen den hammer und seine beute. (lol)
            http://www.youtube.com/watch?v=hkj9Xjqx40E .
            NAZIS, NARZIS, wen interessiert das, sein arscxxxx gehört mir, ich hab nen platz für seinen NICK-schrumpfkopf im gästeklo, als griff für die klobürste! 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Hammer, Dante,
            lasst Euch mal vom Progressivdings nicht ablenken… übrigens sitzen auch die Reformim (also Progressiven) im Zentralrat mittlerweile, es gibt Staatsverträge (über Körperschaftsrecht) mit Orthodoxen, Konservativen und Progressiven – und wir werden halt sehen, was wir davon haben.

            Es ging aber um Möbels sensationsgeile, dreckige Judenschnüffelei. Der schnüffelt nach innerjüdischen Dingen, um den Juden was anzuhängen. Oder dem Zentralrat. Wer weiß, vielleicht hat er denen schon stinkende Drohbriefe geschrieben, natürlich formvollendet mit kleinen Rechtschreib- und Grammatikfehlern, die im großen, lauten Wichtigbombast untergehen. Das treibt er so nach der Arbeit, so er eine hat – so wie ein Kinderficker Kindern nachstellt, so stellt er Juden nach. Um was zu zerstören.
            Dass er das nicht KANN, macht ihn rasend.

            Gogo stellte schon fest, dass er ein Narzisst ist – na und wie. Er ist ein stinkender Narzisst, peinlich offenbar, eine egomanische Dreckschleuder ohne HErrn.
            Angst soll er kriegen. ANGST.

          • Aristobulus schreibt:

            …ohne Dir vor- oder nachgreifen zu wollen, Hammer 😈
            Gib mir ein Stückele Fleisch von dem da ab.

          • Möbel schreibt:

            Fatwa, werter Aristobulus, Fatwa ist der Begriff den Sie suchen.

            P.S. Sie müssen ein wenig Obacht geben. Sie tun Buurmann keinen
            Gefallen, wenn Sie auf seinem Blog so unverblümt zur Gewalt
            aufrufen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ultrabillige Viertel-Moralisiererei aus Ihrem schmutzigen Mund.
            Alle Judenverfolger dieses Schlags waren und sind peinliche Narzissten.
            Auf Sie und Ihre Widerwärtigkeiten gibt hier niemand einen Cent

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobolus
            was soll ein jude mit möbelfleisch, der schrumpkoppf als klobürste ok,
            aber er ist ja kein wiederkäer und nen gespaltenhuf hat er auch nicht,
            dafür schuppen, mundgeruch und durchsichtige flossen. 😉

          • mike hammer schreibt:

            # Möbel
            he ich hab nen porno für dich, für menschen ist das ja horror aber du wirst da sicher scharf.

            da geht dir die sehle auf was? das in farbe willst du sicher noch herbeiführen.
            aber diesmal nur als anstifter, die drecksarbeit machen dann die BEREICHERER was?

          • Aristobulus schreibt:

            Hammer,
            was macht unsereiner mit unkoscherer, ja TREJFENER Beute? Schrumpfkopp als Klobürste geht okay ;), aber die dann ANFASSEN?!, never ever.

            – Und den Traum träumt er leider immer in Schwarzweiß, er schafft’s nicht in Farbe, dafür fehlt ihm alles. Seine Geilheit findet keinen Ausweg. Damit muss er leben, naja kriechen, und koschere Klos schrubben. – Ohne, dass wir da womöglich was ANFASSEN… oj, Unlösbarkeiten allerorten 🙂

          • mike hammer schreibt:

            #Aristobulus
            ich habe nur geantwortet, so gut wie ich kann, aus ganzen herzen und offen.
            es sind die konfliktscheuen, doppelzungigen die auf freundlich machen und
            ein dolch hinter dem rücken tragen. hab ich nicht vor, Dante ist ein schlauer
            fuchs, ich eher ein einfacher jude, ich zelebriere das schlichte.
            auch im rangehen, das gemöbel ist ein faschinazi-verschnitt, den überzeugt keiner,
            man kann ihn nur in den arrrrrrxxxxxx treten! 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Yep, er ward getreten & erlegt nach allen Regeln des Waidwerks.
            Hier wird wohl gleich geschlossen… Dir a gite lajle, kol tuv.

    • Dante schreibt:

      Gute Güte es scheint ja nicht zu funktionieren. Israel muß mit rein, auch wenn es um innerdeutsche Sachverhalte geht.

      (1) Judenhass ist kein innerdeutscher Sachverhalt. Er ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass ab dem späten 19. Jahrhundert immer mehr Juden veranlasst hat, einen eigenen Staat anzustreben. Eben drum: Weil sie nicht einfach gleichberechtigte Bürger eines Landes mit einer bestimmten „Konfession“ sein konnten. Viele wären dies gern gewesen und geblieben, wenn man sie nur gelassen hätte. Das ist schlicht Tatsache. Darauf habe ich hingewiesen, Ihr wertes Einverständnis voraussetzend. :mrgreen:
      (2) Dass es Parallelen zwischen der Art gibt, in der an Israel „Kritik“ geübt wird, und Anfeindungen gegenüber Juden, ist ebenfalls eine Tatsache, der ich beständig begegne. Ihro gnädiges Einverständnis voraussetzend habe ich es mir erlaubt, auch auf diese Parallele hinzuweisen. :mrgreen:
      (3) Drittens ist allein schon die Tatsache, dass offenbar judaeophob eingestellte Zeitgenossen Israel als „Argumentations“keule ins Feld führen, wenn es um Anfeindungen gegenüber jüdischen Deutschen geht, ein Grund, darauf einzugehen: Selbst wenn Israel der Apartheidstaat wäre, als der es dargestellt wird, könnte es keinesfalls rechtfertigen, dass hier jemand angefeindet wird, weil er Jude ist. Es wurden weder evangelisch-reformierte Christen wegen Südafrikas damaliger (teilweise religiös begründeter) Apartheidpolitik angefeindet oder wegen des Tschetschenienkrieges Deutsche russischer Herkunft zusammengeprügelt. Diese Logik scheint bei Vielen zu versagen, wenn es um Juden geht, und das ist symptomatisch, auch dafür, was tatsächlich oft hinter Israel“kritik“ steckt.

      …kann es ja nicht wundern wenn auch die “Gegenseite” ständig mit dieser Vermengselung arbeitet.

      Das tut diese sowieso; ich reagiere darauf.

      So machen sich dann beide Seiten die Israelkarte zum willfährigen Spielball. Gerad so wie paßt. Mal als stützende Argumentationshilfe, mal als Argumentationskeule, mal als Themenüberschreitenden Affront.

      Ich betrachte diese Gleichsetzerei als „Keule“. Die „Gegenseite“ versucht, mit sachfremden „Argumenten“ Judenhass als etwas zumindest Verständliches darzustellen. Ich hingegen weise auf die tatsächlichen Verbindungen zwischen der Lage Israels und der Juden hin und argumentiere mit (1) gegen zu grundsätzliche, mit (2) gegen unfaire und einseitige Israel“kritik“, und mit (3) greife ich die von der „Gegenseite“ bereits ins Feld geführte Verquickung auf und den Missbrauch der Israel“kritik“ zur Rechtfertigung von Judenfeindlichkeit an und argumentiere so gegen die Unheilige Allianz zwischen Antizionismus und blankem Judenhass.

    • Dante schreibt:

      . Zum Anderen frage ich mich, wie lausig müssen die Verhältnisse in Deutschland oder Europa werden, dass man Israel als sichereren Hafen betrachtet? Oder ist das Ihrer Meinung schon so?

      Wir sind auf dem „besten“ Wege, solche Verhältnisse zu verwirklichen, nämlich durch Relativierung von Judenhass und das Übel der „Toleranz“, die nicht in echten GRundwerten wie dem des (auf Gegenseitigkeit ausgerichteten, also Erwiderung erwartenden) Respekts geerdet ist.

  8. Möbel schreibt:

    gogo schreibt:
    September 30, 2012 um 11:34 nachmittags

    @Möbel “…einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren …”. Juden waren immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Wären sie zu diesem Zeitpunkt an einem anderen Ort, so würde nichts geschehen sein, somit sind sie selbst Schuld. Das ist ein Sprech der Denunzianten, Jäger u.Mörder, die sich gerne verständlich machen und entschuldigen wollen. Wollten Sie das mit dieser (obigen) Sprache sagen? Das ist doch kein Zufall, daß Sie ständig widersprechen,
    ——————
    Werter gogo,
    mir ist nicht klar warum Sie mich willendlich mißverstehen. Weder vorder- noch
    hintergründig können Sie eine „selbst Schuld“ Argumentation aus meinen
    Kommentaren entnehmen. Da scheinen Sie mich mit dem „Kollegen“
    Aristobulus zu verwechseln, dessen Ratschlag ja dahin ging, dass,
    so die persönlich gewählte Optik und das Verhalten Aggressionen bei
    Anderen auslöst, man dann eben Beides ändern solle.
    Insofern wäre dann wohl ein Anderer der Empfänger der „selbst Schuld “
    Unterstellung.

    Tja, was den „Widerspruch“ angeht. Ist der für Sie in einer Diskussion
    ungewöhnlich?
    Die grundsätzliche Frage geht schlichtweg dahin.
    Ist ein Mitbürger jüdischen Glaubens, der Opfer von Gewalt wird, immer
    und zeitgleich auch Opfer einer antisemitischen Attacke?

    • gogo schreibt:

      Möbel, wie kommen Sie darauf, daß ich Sie „willentlich mißverstehe“, vielleicht verstehen Sie nicht was Sie schreiben. Aristo ist nicht mein „Kollege“. Schön für Sie, daß Sie die Welt heilen wollen, ohne den „Patienten“ Jude zu fragen ob er nach Ihrer Methode „geheilt“ werden will. In einer Diskussion geht man die Punkte „A, B, C …“ durch, man tauscht sich aus, Sie fangen aber immer wieder bei Punkt A an, als hätte eine Diskussion nicht stattgefunden. Ist schon klar Sie wollen Ihre Sicht auf Andere prägen, sind aber NULL dazu bereit andere Meinung zu verarbeiten. Motto: andere Meinung – nicht meine Meinung – meine Meinung gilt, and again. Und „…zur falschen Zeit am falschen Ort …“ schrieben Sie, dann stehen Sie auch dazu oder denken darüber nach.
      Die Israelis sind wohl auch zur falschen Zeit am falschen Ort, wäre es nicht besser sie in Meer zu treiben oder auszulöschen, damit im Nahen Osten und der schönen Welt endlich der Möbelfriede herrscht? Kommt jetzt wieder Punkt A …?

      • Möbel schreibt:

        Richtig, werter gogo, „… zur falschen Zeit am falschen Ort “ sagte ich.
        Wie kann man daraus eine „selbst Schuld „Aussage konstruieren?
        Zum Anderen, warum eröffnen Sie jetzt eine Israeldebatte.
        Thema ist Herr Kramer und andere Opfer jüdischen Glaubens.
        Oder ist Kramer Israeli?

        • gogo schreibt:

          „Israeldebatte konstruieren“ … 🙂 , ich könnte auch schreiben: nie waren die Hessen, die Atzteken, die Araber, etc. zur falschen Zeit am falschen Ort. Das verstehen Sie aber, wie ich jetzt begreife, nicht. Sie spullen ihr Programm ab … ein Schritt vorwärts und wieder zurück. Man könnte es auch anders sagen: Sie haben einen „Standpunkt A“ und diesen vertreten Sie ohne diesen überprüfen zu wollen.
          Jetzt ist’s aber genug mit Ikea!

          • Möbel schreibt:

            An welchen Ihrer Aussagen, werter gogo, hätte ich meinen Standpunkt
            überprüfen können?
            Sie arbeiten mit Unterstellungen und hüpfen von Thema zu Thema.
            Position zu meinen Aussagen beziehen Sie nicht.
            Selbst dieser fragwürdige Vergleich mit Israel und ob Juden ins Meer
            getrieben gehören ist Ihnen nicht zu öbszön.
            Was soll solch ein Benehmen? Ich habe erhebliche Zweifel, ob
            Sie Aüßerungen über Diskussionkultur vornehmen sollten!

            Gruß,
            Möbel

          • gogo schreibt:

            Schon gut Möbel, Sie können ja nich anders. 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            „Aristobulus …, dessen Ratschlag ja dahin ging, dass, so die persönlich gewählte Optik und das Verhalten Aggressionen bei Anderen auslöst, man dann eben Beides ändern solle“

            Unfug! Hab ich nie behauptet! Man zeige mir die Stelle und begreife endlich mal was.
            Soll sich ein Neger Morgens FERKELFARBEN schminken, und soll ein Jude qua Schmierentheater den Beute-Goj geben müssen?! Wer denkt sich sowas aus?

            Und ’ne „persönlich gewählte Optik“, was soll das sein?, ein Stück Fernrohr oder Vergrößerungsglas für’s Auge (=Optik), das sich einer haptisch irgendwo auswählt?

            – Möbel, mit Ihnen gibt’s hier fast ausschließlich Missverständnisse. Liegt fast ausschließlich daran, dass Sie was nicht verstehen wollen und dann auftrumpfen.
            Mein Tip: Schrauben Sie etwaige persönlich gewählte Optiken, Schraubungen, Pailletten und Marqueterien mal um Einiges zurück, und dafür mehr Hirn nach vorn.
            Und nicht dauernd wieder diese Hinweise auf Diskussioskultur, die sind albern. Hier ist die harte Arena – und kein seidener Salon. Danke im Voraus.

          • Möbel schreibt:

            Ahhh, hallo Aristobulus.
            Möchten Sie die Diskussion mit mir doch wieder aufnehmen?
            Oder wollten Sie nur so mal was sagen?

            Überrascht,
            Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            Soll das eine Antwort sein?
            Worauf?

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Da korrektisierte jemand mit einem Verweis auf Wikipedia. Es wurde erst jetzt eingeschoben.
            Man bleibe mir mit Sprachregelwut vom Leibe… ich bin selbst qua Familie zum Teil Neger (ein Neger qua besseren Teils sozusagen). Neeeger 😀

          • Silke schreibt:

            Dann kannst Du sicher erklären, wer alles Neger ist und wer nicht, ab welchem Schimmer schwarz ist einer ein Neger? und was ist mit dem Mann mit der dunklen Hautfarbe, der auch kein Fitzelchen afrikanische DNA hat, den es lt. RadioLab irgendwo in Kalifornien gibt? Neger oder nicht? Und sind Neger nur die, die ihre dunkle Haut irgendwann afrikanischer Herkunft verdanken und wenn ja, wie viele Generationen.

            Cleopatra z.B. war sie Negerin? Ich habe da so was gelesen. Und wenn ja, warum heißt das Buch dann Schwarze Athene und nicht Neger-Athene?
            http://www.amazon.de/Schwarze-Athene-afroasiatischen-Wurzeln-griechischen/dp/3471771700/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1349165171&sr=8-1

            Und was ist mit australischen Aborigines

            Und dann kannst Du sicher ganz fremdenführereindeutig erklären, warum einst galt, daß ein Tropfen schwarzes Blut einen Weißen schwarz macht, doch weißem Blut nicht die gleiche Definitionsmacht zugestanden wird.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Mir fällt das N-Wort hier deutlich zu oft!

          • Silke schreibt:

            Keine Sorge, das war es sowieso. Es gibt Niveauuntergrenzen sogar für mich.

          • Aristobulus schreibt:

            Gerd,
            es reicht mir, dass man hier gesagt kriegt, wie man sich gefälligst nennen oder nicht nennen dürfe. Irgendwann kommt sie an und wütet, ich dürfe gefälligst kein Jid sein, weil das Wort ca. im Russischen als Fluchwort gelte, und weil mal irgendwer von irgendwelchem „Blut“ geschwafelt habe.
            Lächerlich…
            Es GIBT keine Menschenrassen, die sind eine Erfindung des Göttinger Professors Blumenbach. Es GIBT Rassen freilich im Auge des Betrachters, der’s darauf anlegt, was jgegen jemanden haben zu wolen. Das ist Binse.
            Reden wir hier über sone Binse?! Kann ja wohl nicht sein.

            – Man bleibe mir mit Wortkorrektbesessenheiten vom Leibe!

        • Dante schreibt:

          Nein, Herr Kramer ist kein Israeli, er ist Deutscher. Das ist hier aber nicht von Belang. Genau genommen ist nicht einmal von Belang, dass er wirklich Jude ist, sondern ausschließlich, dass er als Jude angegriffen und bedroht wurde. Genau so etwas aber ist der Grund dafür, dass sich Juden überhaupt dazu entschlossen haben, einen eigenen jüdischen Staat zu gründen. Einen Staat, der seinerseits im Fadenkreuz der Judenfeinde steht und dazu verdammt ist, militärisch stark oder überhaupt nicht zu sein, sich mit militärischen Mitteln zu schützen und dem genau dies vorgeworfen wird.
          Im Übrigen ist für viele Deutsche, nicht nur für erklärte Judenfeinde, ein Jude immer irgendwie auch Israeli, wie man schon an Fragen an Herrn Bubis über irgendwelche Verhältnisse „bei Ihnen“ (damit war Israel gemeint) erkennen kann. Auch werden Juden oft genug aus vorgeblichem Antizionismus heraus attackiert, Judenfeinde bringen ihre Aktionen gern mit Israelin Verbindung, weil sie das Gefühl haben, damit auf mehr Verständnis zu stoßen – offenbar leider nicht zu Unrecht. Ergo schwingt das Thema „Israel“ heutzutage auch beim ordinären alten Judenhass immer mit.

          • Möbel schreibt:

            Werter Dante,
            mir ist es nun garnicht klar, wie man bei einer Diskussion über Kramers persönliche
            Erfahrungen und die anderer deutscher Juden auf die Sicherheitslage Israels
            verfallen kann. Wie Sie und Andere zurecht bemerkten hat Bubis schon diese
            Veknüpfung schon sehr merkwürdig gefunden.
            Auch hat sich in diesem Forum an anderer Stelle die Kollegin Yael
            verständlicherweise darüber erregt, dass bei einer Diskussion über deutsche
            Juden in Deutschland über Probleme und Anfeindungen, ihr die
            „Contrapartei“ Geschehnisse in Israel unter die Nase hielt.
            Und was auch immer so mitschwingt, manchmal gehörts eben nicht zu Thema.
            Noch nicht mal als Nebengleis, da es keinen erkennbaren Gewinn birgt.

            Gruß,
            Möbel

          • Dante schreibt:

            …mir ist es nun garnicht klar, wie man bei einer Diskussion über Kramers persönliche Erfahrungen und die anderer deutscher Juden auf die Sicherheitslage Israels
            verfallen kann.

            Weil es Parallelen gibt. Kramer ist Jude (dass er als Erwachsener konvertiert ist, spielt keine Rolle), und Israel, dessen nicht immer sachliche „Kritiker“ und selbsternannten Ratgeber (ich erinnere an den Käpt’n) Sie anderenorts in Schutz genommen haben, ist sozusagen der Jude unter den Staaten.

            Auch hat sich in diesem Forum an anderer Stelle die Kollegin Yael verständlicherweise darüber erregt, dass bei einer Diskussion über deutsche Juden in Deutschland über Probleme und Anfeindungen, ihr die “Contrapartei” Geschehnisse in Israel unter die Nase hielt.

            Genau das ist doch der Punkt! Judenfeinde werden nicht müde, Juden, die sich gegen diese Anfeindungen wehren, werden irgendwelche tatsächlichen oder auch vermeintlichen (dürften den größeren Teil ausmachen, nach dem, was ich über den Fall Tuvia Grossman erfahren habe, glaube ich den Israelhassern kein Wort mehr) Missstände in Israel als Gegen“argumente“ um die Ohren gehauen. Das stellt unweigerlich einen Zusammenhang her, ob Sie wollen oder nicht. Man sieht daran nämlich, dass Israel“kritik“ eben doch zunehmend dazu missbraucht wird, Verständnis für Judenhass an den Tag zu legen.
            Ein Bekannter von mir, mit dem ich gelegentlich über politische Themen kommuniziere, nennt diese Geisteshaltung Judaeophobie und beschreibt diese sozusagen als die vornehmere Schwester des „Antisemitismus“. Im Unterschied zu diesem sei sie kein festgefügtes Weltbild, sondern eher situativ und im Übrigen ein typisch europäisches Phänomen, in den USA gebe es das nicht. Ich persönlich halte den Unterschied für eher graduell; ich halte auch jemanden für einen Vergewaltiger, der irgendwelche „guten“ Gründe (damit meine ich ausdrücklich nicht „volle Hosen“, dafür habe ich Verständnis) dafür ins Feld führt, einer davon bedrohten Frau nicht helfen zu wollen.

          • Aristobulus schreibt:

            Dante,
            Du bringst es wieder auf den Punkt… zumal auch hier bereits wieder der Verweis auf Israel fiel, durch den ‚Besucher‘, als Ausflucht.
            Israel ist der Jude unter den Staaten.
            Es gibt ca. zweihundert Staaten auf der Erde, jedoch nur ein einziger stellt ein dauerhaftes Ziel von Anzweifelungen und Anfeindungen dar: Israel.
            Über die Juden wurde zu allen Zeiten behauptet, sie gehörten dort nicht hin, wo sie gerade waren. Über Israel wird immer behauptet, es gehöre dort nicht hin, wo es liegt. Ja was denn nun?

            Kein Mensch zieht die Existenz Belgiens in Zweifel (ein völlig unmögliches Land zwischen allen Stühlen, oben wohnen längst keine Holländer und unten überhaupt keine Franzosen, und beide verstehen sich miteinander überhaupt noch viel schlechter).
            Kein Mensch zieht die Existenz Österreichs & Deutschlands in Zweifel (größtenteils ein und die selbe Kultur, der selbe Menschenschlag, die selbe Sprache, die selbe Geschichte usf.).
            Kein Meinsch fragt nach den Sinn der Existenz dieser vielen armen spanischsprachigen Kleinstaaten, die ihre eigene kleinklein-Verwaltung auffrisst, die sind kein Thema!, insgleichen die Existenz ziemlich sinnloser Puffer- und Ausweichstaaten wie Saudi-Arabien, Jordanien oder Pakistan ist kein Thema!
            Jedoch: Was soll ein Staat wie Pakistan sein? Gebiet und Menschen gehörten immer zu Indien. Die Moslems wollten 1947 eine Extrawurst gebraten kriegen, und die Wurst misslang völlig.
            Aber niemand fragt je, ob die Existenz Pakistans nicht ein Unsinn sei, der abgeschafft gehört.
            Bloß über Israel wird das behauptet. Dauernd und überall, in Zeitungen, auf der Straße, in der UNO, auf Rednerpulten, überall. Der einzige jüdische Staat weltweit – alle Anderen haben zig Staaten, die Juden haben nur einen sehr kleinen – aber Israel gilt als der Jud unter den Staaten. Diese ubiquitären Angriffe auf Israel bedeuten ein und das Selbe wie etwa dieser ubiquitäre Angriff auf einen Juden mitten in Berlin.
            „Geh da hin, wo du herkommst!“, schrie der Angreifer.
            „Geht weg da!“ schreit man gegen Israel.
            Welchen anderen Ort meinen die immer damit?

          • Dante schreibt:

            Welchen anderen Ort meinen die immer damit?

            Vermutlich den Ort, wo diese Judenhasser selbst hingehen, wenn es denn wirklich einen gerechten Gott gibt.

          • Dante schreibt:

            Nachtrag: Laut ACDC soll es dahin sogar eine Autobahn geben… 😈

          • Aristobulus schreibt:

            The highway to hell :mrgreen:

          • Möbel schreibt:

            Werter Dante,
            wenn nun also diese unsachliche Verquickung zwischen israelischer Politik
            und deutschen Juden stattfindet, ja dann machen Sie es sich doch nicht zu eigen.
            Dann nehmen Sie sich doch Bubis als Beispiel der doch auf solche oder andere
            Dämlichkeiten mit dem Veweis auf den letzten hessisch bairischen Krieg
            abtropfen ließ.
            Keiner kann einen deutschen Juden über das israelische Stöckchen
            springen lassen, es sei denn er will es oder Israel ist Thema.

            Gruß,
            Möbel

          • Dante schreibt:

            Es gibt sie ja, die Verbindung, ob es mir oder Ihnen passt oder nicht – nur nicht in dem Sinne, wie es die Israel“kritiker“ meinen. Ich sagte schon, dass es Parallelen gibt: Die Art und Weise, wie Israel kritisiert wird für das, was andere Staaten in vergleichbarer Situation noch viel selbstverständlicher tun würden, hat schon etwas Judaeoblaptisches. Wenn die israelische Politik nur halb so brutal wäre, wie es dargestellt wird, bräuchte man von arabischer Seite einfach nur die Tatsachen so darzustellen, wie sie sind. Tut man aber nicht, man kommt offenbar nicht einmal über mieseste Fakes aus, wie man am Fall Grossman exemplarisch sehen kann (ich glaube im Leben nicht, dass man so etwas nur einmal gemacht hat).
            Es gibt noch eine Verbindung: Es gibt Israel, weil es Judenhass gibt. Selbst Juden, die gar nicht in Israel leben, fühlen sich anscheinend sicherer, weil es mit Israel einen Ort gibt, an dem sie Zuflucht finden, wenn sie anderenortens wegen ihres Jüdischseins verfolgt werden. Einen Ort, wo sie nicht auf Gnade und Barmherzigkeit ihres nichtjüdischen Umfeldes angewiesen sind. Der einzige, übrigens. Ungefähr in der Größe Hessens.
            Drittens gibt es eine weitere Verbindung: Wenn jemand im Gespräch mit Juden, die über Anfeindungen klagen, Israels Politik ins Feld führt, ist das absolut entlarvend für die eigentliche Stoßrichtung seiner Israel“kritik“. Es geht dann nicht gegen eine bestimmte Politik Israels, sondern das ist nur „Sprungbrett“ zur Rechtfertigung von Judenfeindlichkeit und ein Beweis dafür, dass Antizionismus vielleicht nicht gleich „Antisemitismus“ ist, letzterer sich aber so oft als Ersterer verkleidet, dass man es doch nahezu gleichsetzen kann.
            Man muss als „Antisemit“ nicht alle Juden umbringen wollen, ihnen Wehrlosigkeit und Unsichtbarkeit zu verordnen, ist auch schon Judenhass. So wie es Frauenhass ist, $177 abschaffen oder abschwächen zu wollen.

          • Dante schreibt:

            ERRATRUM:
            Es muss natürlich §177 heißen, Flüchtigkeitsfehler.

  9. peter schreibt:

    auch wenn er heutzutage seine kritik hinter soviel polemik versteckt als das sie kaum mehr zu unterscheiden ist von ressentiment.
    giordanos offener brief an helmut kohl 1992.
    bit.ly/P54hjj

  10. Pingback: Schaschlik « abseits vom mainstream – heplev

  11. Correspondent schreibt:

    Herr Adam Daniel Poznanski, uups sorry, Adam Daniel Wachendorff: Einem Juden würde Herr Buurmann garantiert antworten.

    • Dr. med. Adam Poznanski schreibt:

      Warum tut er es dann nicht? Weil ich für ihn viel zu gefährlich, da primo Jude und secundo ihn durchschauend. Ihr Mut „corrospondent“ ist kennzeichnend – auch für Buurmann – der anonyme Diffamierungen gerne durchlässt, wenn diese wie die Ihrige ihm zupass kommen.

  12. American Viewer schreibt:

    Gibt es einen traurigeren Tiefpunkt für das jüdische Leben in Deutschland als einen Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, der sich so von der deutschen Politik und Gesellschaft verlassen fühlt, dass er nur noch zur Selbstbewaffnung greifen kann?

    Böse Menschen bzw. extrem Andershandelnde, lassen sich nicht ausrotten. Auch wenn viele westliche Politiker und Journalisten genau das suggerieren und befürworten. Diese Herangehensweise führt zu westlichen Staaten, die immer totalitärer werden. Das Problem selbst bekommt man dadurch nicht in den Griff.

    • besucher schreibt:

      Infolgedessen kann es passieren dass alle sich aus ihren jeweiligen Wagenburgen heraus beschießen (die Bösen) und die Guten (oder sagen wir besser „Moderaten“) zwischen die Fronten geraten. Gut erkannt!

      • Aristobulus schreibt:

        Ähemm, jedoch die zwischenzeilige jüdische Wagenburg meinten Sie jetzt nur so als Aperçu?

        • besucher schreibt:

          Die gibt es hier in D nicht. In Israel schon…dort werden es einige Leute von der Schas und Jisra’el Beitenu sein.

        • Möbel schreibt:

          Ich unterstelle, dass Kramer ( leider ) gute Gründe für die Waffengenhmigung
          anführen konnte. Und wohl auch handfestere als die , das er mal
          angebrüllt wurde und auf der Domplatte mal angeguckt wurde.
          Insofern bekommt auch jeder Normalo bei gleicher Gefährdungslage eine Flinte.

          • American Viewer schreibt:

            Ich vermute die Begründung war einfach: „Ich bin Generalsekretär des ZdJ.“ Angefügt ein paar Drohbriefe. Fertig.

            Das Problem in DL ist, dass man überhaupt eine Begründung braucht.

            Eine Art „Führerschein“ für Waffen samt strenger Prüfung kann man noch mit gutem Gewissen verlangen. Das braucht man für ein Auto in DL schließlich auch. Aber mehr Einschränkungen sind kaum zu rechtfertigen.

          • Möbel schreibt:

            Na, wie Herr Kramer zur Pischtole kam, wir wissens Beide nicht.
            Ja, dass Waffengesetz, das ist ein kniffeliges Thema.
            Wie darf der Staat das Selbstverteidigungsrecht des Einzelnen einschränken?
            Ich vermisse sie nicht un denke, dass mehr Übles daraus hervorginge.

          • mike hammer schreibt:

            American Viewer
            jede obrigkeit fürchtet nichts mehr als ihr volk.
            jede obrigkeit weis warum sie es fürchtet.
            einige obrigkeiten fürchten wahlen,
            andere fürchten aufstände.
            ein freier, wehrfähiger und wehrwilliger bürger, der SEINE gesetze achtet und bereit ist seine rechte als suverän zu verteidigen und das ohne organe der obrigkeit; ist doch
            jeder obrigkeit horror und jeder bürokrat versucht im kleinen diese rechte abzuschaffen.

            die freiheit des einzelnen gesetzestreuen bürger, waffen zu tragen und sich damit zu wehren, gegen unrecht und tyranei, ist direkt proportional mit der freiheit der gesellschaft in der er lebt!

            GOD BLESS THE NRA

          • Aristobulus schreibt:

            Mike,
            in Deutschland gibt es nicht den amerikanischen Stolz auf Independence & und Constitution & Amendments. Hierzulande hat man auch nicht 1848 aus eigener Kraft diese Befreiung erlangt… dafür mussten erst hundert Jahr später die Amerikaner kommen und den Deutschen a bissele Demokratie beibringen.
            Das vergessen sie denen nicht. *räusper* Sie hacken auf ihnen deswegen rum. Fragen wir mal den Jakob Augstein, wie er diese Sache sieht. Sieht? Darin isser blind vor Gift.

          • mike hammer schreibt:

            #Aristobolus

            😀

          • mike hammer schreibt:

            #Aristobolus
            chag sameach 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Oj, auch Dir a gitn jonteff!, git ssukess, saj gesunt, grüß Deine Uschpisim von mir 😉

          • mike hammer schreibt:

            mach ich.
            ebenfalls.
            bin von dem kidusch
            etwas beschikert, gute nacht. 😉

          • Aristobulus schreibt:

            doss schikersajn kiduschndik
            macht jidn fajn un ssimchedik
            😀

            Gut Nacht

  13. Bett23 schreibt:

    Gegen Kramer wird ja auch wegen Bedrohung ermittelt – ich glaube er brauchte einfach PR – und was hat das mit Köln zu tun, ausser dass Burmann weiter seine persönliche Hetzkampagne betreibt?

    • Aristobulus schreibt:

      Brauchte der Berliner Rabbiner, der vor seiner kleinen Tochter schwer verletzt worden ist, auch PR?!
      Sie sind ein unverschämter Lümmel, Bett Sowieso.

  14. Hey Buurmann, löschen sie meine Kommentare auch weil ich Jude, bin oder nur weil ich der Poznanski bin?

    • Aristobulus schreibt:

      Weder dies oder jenes sagt was über Ihren Kommentar… was stand denn so drin? War’s nett?

      • Dr. med. Adam Poznanski schreibt:

        So genau weiß ich das nicht mehr, da „verschluckt“. Aber verlinkt habe ich das Lobgehudel auf den Konvertiten-SPD-Kramer mit 1) und selbst habe ich dieses (2) geschrieben. Kommt in der nächsten Post, wenn ich sehe dass diese durchgeht

        • Aristobulus schreibt:

          Es ist völlig irrelevant, ob jemand Konvertit oder Babyloniker ist, indem er/sie Jude ist.
          Oder bezeichnen Sie auch Abraham despektierlich als Konvertiten?

      • Klaus Franke schreibt:

        Aristo Sie wiederholen sich ständig. Sie langweilen mich.
        Sie haben schon wieder gelogen, wenn Sie behaubten, meine Komentare würden nicht zensiert?

        • Aristobulus schreibt:

          Hä?
          Ach, Sie armes Opfer, das seinen immer gleich feindseligen, immerdar ungeistigen, nie anders als todöden Schund gar „Kommentare“ nennt. Und „zensiert“… nein, jenseits der satten Sechs gibt’s nun mal keine Zensur.

    • Dante schreibt:

      Ersteres kann als ausgeschlossen gelten. Arisgobulus ist auch Jude und man kann seine Kommentare sehen. Letzteres schließe ich auch aus, denn diese Frage ist auch erschienen. Nichtfreischaltung önnte also eher inhaltliche Gründe gehabt haben, die Erwähnung von Personae non gratae z.B., ist mir auch schon passiert.

  15. nic.schooldyk schreibt:

    Oje, DIESE Information da draussen………….
    Das sit ja wie ein „Ami“, der sich beim vierten Angriff eines xxx-fach vorbestraften (deutschen/hochbayerischen) Frustschlaegers wehrt. Warten Sie mal auf das ‚Feedback‘, wenn das den deutschen ‚mainstream‘ erreicht………….

  16. Möbel schreibt:

    Zitat Buurmann
    „Gibt es einen traurigeren Tiefpunkt für das jüdische Leben in Deutschland als einen Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, der sich so von der deutschen Politik und Gesellschaft verlassen fühlt, dass er nur noch zur Selbstbewaffnung greifen kann?“
    ———————-

    Wie, werter Herr Buurmann, sollten Politik und Gesellschaft ihm zur Seite stehen?
    Gesetze gegen Beleidigung oder Schlimmeres gibt es reichlich. Zudem hat er ja
    die Genehmigung eine Waffe zu tragen und wenn es begründbar und von ihm
    gewünscht wäre, bekäme er wahrscheinlich sogar Personenschutz.

    Hat Herr Kramer eigentlich mit dem Bekenntniswechsel auch eine neue Staats-
    bürgerschaft, oder warum sprichr er von „den Deutschen?“

    • mike hammer schreibt:

      frag ich mich auch.

      • mike hammer schreibt:

        ist ein deutscher der jude wird, noch deutscher?
        gibt es für deutsche so etwas wie deutsche juden?
        sind deutsche so stolz auf „ihre“ juden wie auf ihre hugenotten,
        ihre hanseaten oder doch nicht und wenn nicht warum?

        • Möbel schreibt:

          Werter; Mike Hammer,
          gibt es eine jüdische Staatsbürgerschaft?
          Gibt es eine Altkatholische Staatsbürgerschaft?
          Und Stolz? Hm, auf keinen der Beiden! Warum auch?
          Sein Bekenntnis erhält man ja eher Leistungslos und
          außerdem ist es komplett Privatsache.

        • Aristobulus schreibt:

          Hi Hammer,
          danke für diese Fragen… die kann schon seit ca. 1850 keiner beantworten!, ab 1935 (Nürnberger Gesetze) konnte ein Jude kein Deutscher mehr sein (das war dann die Antwort), und nach 1945 wird von ‚Deutschen‘ gern der allerliebste Terminus ‚unsere jüdischen Mitbürger‘ verwendet. Ignaz Bubis, der immer Deutscher war, wurde oft gefragt, warum er nicht in seinem Land lebe – sie meinten Israel. Er hatte schlagfertige Antworten – aber die Sache selbst war ihm Zeit seines Lebens ein Rätsel. Woraufhin er dann in Israel begraben wurde.

          – Und ob jemand mal zum Judentum übergetreten ist oder nicht, ist egal, weil das rückwirkend gilt, seit biblischen Zeiten. Wer Jude ist, war am HarSinai mit dabei. Im Judentum gibt’s keinen Konvertitenstatus, hat’s nie gegeben

          • mike hammer schreibt:

            #Aristobolus
            tja ich dachte mir nicht das da einer sauer wird.
            bei der menge an dichtern, wissenschaftlern, musikern, nobelpreisträgern,
            deren leistungen heute selbstverständlich als deutsche errungenschaften
            gelten, dachte ich mir das da etwas wie stolz
            oder zuneigung entstanden sein
            kann. 🙄
            aber auf ÖSIL und KEDIRA sind sie stolz was. 😛

          • Aristobulus schreibt:

            …die deutsch-jüdische Symbiose, tja, hat sie je existiert? 1927 in schönen Feuilletons.

            – Und auf Kermani sindse irgendwie auch stolz, er kriegt Preise. Auch die israelhassende Felicia Langer bekam das Bundesverdienstkreuz umgehängt. Und wie war das mit dem beutedeutschen, arabisierenden Hass-Rapper letztes Jahr?, der ward hoch geehrt und dekoriert, weil er so doll integriert sei (fr. intégriste = dt. Fundamentalist, schon lustisch)

          • Dr. med. Adam Poznanski schreibt:

            ICH habe mich ca. 40 Jahre mit Ignaz Bubis ca einmal pro Woche unterhalten, da Freund meiner Eltern und später der meinige – ausschließlich in polnischer Sprache. Ignaz würde im Grab rotieren, würde er den „deutschen“ Schmarrn von Kostümniks hier lesen.

          • mike hammer schreibt:

            #Möbel
            wen interessiert was im pass steht.
            einfach kippa aufsätzen, eine hebräische zeitung unter den arm klemmen und
            in den ÖNPV einsteigen. das beantwortet die frage was man nicht ist!

          • mike hammer schreibt:

            # Mobel du bist ein merkwürdiger gesprächspartner, sehr merkwürdig.

          • Aristobulus schreibt:

            Yeppesen :), dann gibts hier mal ’ne echte Aufgabe für’s Möbel, eine echte reale in der echten Realwelt, damit er nicht mehr so viele parallele Parallelfragen über Parallelfantasien stellen muss, sondern mal erfährt, wie es wirklich echt alltäglich mit Juden & Deutschen und ähm anders gebenedeiten Deutschen aussieht.

            Er soll morgen einfach das machen, was Du soeben vorschlugst… als anscheinender Jid einfach mal ÖNVP fahren!, die hebräische Zeitung anscheinend lesend kreuz und quer usf., und dann hier berichten, wie’s war.

          • Möbel schreibt:

            mike hammer schreibt:
            Oktober 1, 2012 um 11:00 nachmittags

            # Mobel du bist ein merkwürdiger gesprächspartner, sehr merkwürdig.
            —–
            Sei´s drum bester Hammer. Ich erleb hier auch eine Überraschung nach der
            Anderen.

            Also,
            Druschba
            Möbel

          • Möbel schreibt:

            Aristobulus schreibt:
            Oktober 1, 2012 um 11:12 nachmittags

            ,dann gibts hier mal ‘ne echte Aufgabe für’s Möbel,
            Er soll morgen einfach das machen, was Du soeben vorschlugst… als anscheinender Jid einfach mal ÖNVP fahren!, die hebräische Zeitung anscheinend lesend kreuz und quer usf., und dann hier berichten, wie’s war.
            —–
            Mensch Aristobulus, Kerlchen, der erste klare Gedanke den Sie seit
            Jahren zusammen bringen. Wegen mir! Und ich war live dabei!
            Großartig!!!
            Woher krieg´ich so´n Käppi?
            Wobei Buurmann sagte er täte das häufiger. Ohne negative Erfahrung.
            Aber egal. Ich mach das mal. Vielleicht gehe ich sogar als orthodox durch.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Antwort hab ich erwartet… ichichich schreiben Sie und halten’s für eine Sensation.
            Wenn Sie sich so auf den Weg machen wollen, gehen Sie allen Orthodoxen, Charejdischn, Säkularen, Kryptojuden und Mossadnikim bitte weitestmöglich aus dem Weg.

          • Möbel schreibt:

            Mensch Mann, jetzt will ich Ihnen den Wunsch erfüllen
            und schon wieder mäkeln Sie.
            So gefangen in Unzufriedenheit!
            Übrigens, denjenigen denen ich aus dem Weg gehen soll, die
            erkenne ich garnicht.
            Sagen Sie mir sofort wo ich das Käppi bekomme!!

            Auf Unterstützung hoffend,
            Ihr Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            …da sehen Sie mal, welche Schwierigkeiten Sie mit Kommunikation haben, besonders mit Juden 😉 . Wie schwierig mag es erst für Sie werden, so bald Sie als einer im Omnibus unterwegs sein wollen?
            Ich bekome schon jede Menge Skrupel, weil ich Sie dazu ermunterte. Sie müssten schon eine jidische Mamme mitnehmen. Nein, die Sie 😉

            Und ich verrat Ihnen nicht, wo Sie die Kopfbedeckung herbekommen. Denn Sie verwenden das falsche Wort. Und sie würde Ihnen gleich runterfallen, denn zum Festmachen brauchen Sie etwas Weiteres.
            Nein, keinen Tapeziernagel 😀

          • Möbel schreibt:

            Ja aber Moment mal, vom Omnibus hatten Sie mir doch schon abgeraten,
            jetzt soll ich auch noch jemand Anderen in Gefahr bringen.
            Sie sind so skrupellos.

            Entsetzt,
            Möbel

          • Klaus Franke schreibt:

            Aristobulus, Sie sind ein verkapter ANTIDEUTSCHER.
            Der Propagandist und Einpeitscher des Hassblogs “ tapferimnirgendwo“
            Sie KOTZBROCKEN!!!

          • Dante schreibt:

            Der Propagandist und Einpeitscher des Hassblogs “ tapferimnirgendwo“…

            Irgendwie kommen mir die Kre(a)ti(o)nisten in den Sinn, die versuchen, „den Spieß umzudrehen“, indem sie jedem, der die Schöpfungsgeschichte nicht buchstäblich versteht, vorwerfen, einem Evolutions-„Dogma“ bzw. einer Evolutions-„Religion“ anzuhängen. Ziemlich unbeholfener Versuch, ebenso wie der Ihre, einen Blog, in dem kollektiver Hass angeprangert wird, als „Hassblog“ hinzustellen. Haben Sie eigentlich zur Kenntnis genommen, dass sich Buurmann im Nachbarthread „Dear man with a sign“ aus- und nachdrücklich gegen eine antimuslimische Stimmung gewandt hat, oder passt das nicht in Ihr Weltbild, pardon, Weltanschauung? Wie Sie übrigens sehen, wurde ihr Kommentar, obgleich off-topic^10 und ohne jeden Sachgehalt, tatsächlich gepostet. Dolle Meinungsfreiheit hier, finden Sie nicht auch? Sie brauchen nicht einmal extra nach Altermedia gehn, um so etwas zu posten – auch wenn ich durchaus finde, dass es dort besser hinpissen, äh, -passen würde.

            …Sie KOTZBROCKEN!!!

            Wem hier der Hass von den Lefzen tropft, ist doch wohl offensichtlich.

          • Klaus Franke schreibt:

            Rodert Cohn, Ihr Aufenthalt in The Simon- Wiesenthalcenter in in Los Angeles
            hat Sie zu einem sehr negativen Menschen geprägt.

          • Dante schreibt:

            Sehen Sie, auch dies dürfen Sie schreiben, ohne dass es „zensiert“ würde, obgleich dies hier nicht Altermedia ist. :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, nach der Vermöblierung dieser Diskussion (die wohl so grad eben noch geht) fängt nun womöglich die Verfrankisierung an. Geht die? Tja.
            – Wo geht dieser Franke hin? Jedenfalls nicht nach Los Angeles, Tel Aviv oder zu sonst einem zivilisierten Ort. Der ist geistig in Wunsiedel oder Braunau zuhause.
            Trotzdem darf der hier absolut unpassende Injurien hinschreiben. Lernt er daraus, dass das hier kein „Hetzblog“ ist, sondern eins, in dem es um nichts als Aufklärung geht? Nee. Er ist ein verurteilter Volksverhetzer, wie man ja nun weiß… und hier was zu lernen würde bedeuten, sich selbst anzuzweifeln.
            Welcher schwulen- und judenhassende Klein-Delinquent täte das schon?

        • mike hammer schreibt:

          # Möbel
          ich bin mit einer jüdischen Staatsbürgerschaft zur welt gekommen.
          in meiner geburtsurkunde und meinem Pass stand nationalität JUDE.

          das war im „sozialistischen-paradies“ !

          die antwort ob ein jude gleichzeitig deutscher sein kann; aus deutscher sicht
          bleibt offen, ist es zu schwierig für dich?

          • Möbel schreibt:

            Lieber Hammer,
            Ihre Frage hatte ich schon beantwortet. Aber gerne nochmal.
            Es gibt Deutsche mit vielfältigsten Konfessionen, eben auch die der jüdischen.
            Sehen Sie das denn auch so?

          • Dante schreibt:

            Es gibt Deutsche mit vielfältigsten Konfessionen, eben auch die der jüdischen. Sehen Sie das denn auch so?

            Ich jedenfalls nicht. Nicht in dem Sinne, wie es manche Öl-auf-die-Wogen-Gießer gern darstellen wollen. Niemand kommt hier auf die Idee, jemanden zu bedrohen, ihm das Recht abzusprechen, hier zu sein, ihm Prügel und Schlimmeres anzudrohen oder dies auch wahrzumachen, weil er katholisch oder protestantisch ist. Sie sollten den Kopf aus dem Sand nehmen und die Augen auftun, um zu sehen, dass die Situation der Juden schon traditionell alles andere als normal ist. Viele andere Bevölkerungsgruppen wurden mal verfolgt und mal benachteiligt, aber die Benachteiligung und oft auch Verfolgung keiner Gruppe zieht sich so sehr wie ein roter Faden durch die Geschichte wie die der Juden.
            Und dies oft genug trotz guter Integration und sogar oftmals weitgehender Assimilation. Dass selbst ein (keineswegs als zumutbar einzustufender) Religionswechsel, also die Aufgabe der jüdischen „Konfession“ oft keinen Frieden für die Betroffenen brachte, sollten sie auch wissen. Und dass das so war und ist, daran sind nicht die Juden selbst schuld, sondern ihre Feinde. Das ist zwar selbstverständlich, muss aber wohl heute immer expliziter gesagt werden, ebenso wie der Satz, dass das Judentum zu Deutschland gehört. Dies wäre wohl – leider – ein wesentlich mutigeres Bekenntnis eines Bundespräsidenten als der gleiche Satz über den Islam.

          • mike hammer schreibt:

            ich kann das nicht entscheiden, das ist ein ding der deutschen zu entscheiden wer deutsch sein kann oder darf. ich finde die sache nicht selbstverständlich, jüdische
            amis oder kanadier ….. kein problem aber die deutschen haben da, im gegensatz zu
            ihren politikern sich nicht wirklich entschieden.
            da will ich nicht reinreden.

          • Aristobulus schreibt:

            Schon wieder Ihre gezielte (?) Missverständnisserei, Möbel.
            Judentum ist keine „Konfession“, es war nie eine, und es wird nie eine sein.
            Es gibt das jüdische Volk (heißt auf Hebräisch Ha’Am Yissrael, das Volk Israel).
            Haben Sie das verstanden?
            Es ist ein Faktum, keine Ansicht wie etwa die Ihrige über allerlei Konfessionen.

            Analog gehört etwa ein Kurde zum kurdischen Volk, hat jedoch die türkische Staatsbürgerschaft. Probleme damit fangen bloß diejenigen an, die das nicht begreifen.

          • Möbel schreibt:

            Werter Hammer,
            eine innere Entscheidung können Sie schon selber treffen. An anderer Stelle
            sagten Sie, dass Sie aus der SU geflohen wären. Warum also Deutschland
            und nicht Kanada oder die USA?

          • Aristobulus schreibt:

            Mike,
            wobei eben diese Frage, wer wo die Staatsbürgerschaft kriegt (ob das nun über die Überzeugtheit von der Verfassung definiert wird, oder über die Abstammung), immer tief blicken lässt, nicht?
            – An dieser Stelle kommt dann meist wer und kloppt reflexhaft auf Israel drauf 😀 Ausgerechnet. Dabei ist Israeli zu werden weniger schwierig, als etwa Deutscher zu werden.

          • mike hammer schreibt:

            # Möbel
            natürlich kann ich das,
            aber die rausposaunen kommt einer
            forderung gleich. ich hab da nichts zu fordern.

            warum deutschland? langweilige alte sache, sage es mal so, habe
            mich an den mammon verkauft und dachte einem freund dabei geschäftlich zu helfen.

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobolus
            hier hat keiner was von israel zu fordern.
            israel ist ein flüchtlingslager für juden, ein recht erfolgreiches getto im feindlichen meer..

          • Möbel schreibt:

            Lieber Hammer,
            neben dem posaunen gibt es ja auch zivilere Tonlagen.
            Wenn es nicht zu privat ist, würde mich Ihre innere Entscheidung schon
            interessieren. Unabhängig vom Mammon.

            Gruß,
            Möbel

          • Möbel schreibt:

            Dante schreibt:
            Oktober 1, 2012 um 9:50 nachmittag

            Es gibt Deutsche mit vielfältigsten Konfessionen, eben auch die der jüdischen.
            Sehen Sie das denn auch so?

            Ich jedenfalls nicht…….
            _______

            Wie darf ich das verstehen? Etwa so, dass ein deutscher Jude
            gar kein deutscher ist?
            Aus seinem Selbstverständnis?
            Weil man ihn nicht läßt?
            Im Pass steht, ander als füher bei Mike Hammer, unter Nationalität:deutsch

          • Dante schreibt:

            Wie darf ich das verstehen? Etwa so, dass ein deutscher Jude gar kein deutscher ist?

            Jetzt werden sie aber mal bitte nicht sophistisch bzw. rabulistisch! Sie können meinen Kommentaren sehr wohl entnehmen, dass für mich ein deutscher Jude ebenso selbstverständlich Deutscher ist wie das noch für Jakob Wassermann der Fall war. Ich stoße mich am Wort „Konfession“. Ich halte es für nicht zulässig, die Juden darauf zu reduzieren, eine bestimmte Konfession darzustellen. Sie sind Religionsgemeinschaft und Volk, was die gleichzeitige Zugehörigkeit zu einem weiteren Volk keinesfalls ausschließt. Im Übrigen überlappen sich Volk und Religionsgemeinschaft, sind aber nicht deckungsgleich. Im Übrigen gilt hier mehr als im ursprünglichen Kontext, was Schäuble mal von den Deutschen gesagt hat, nämlich das Wort Schicksalsgemeinschaft.

          • Aristobulus schreibt:

            Ist doch eine sinnlose Frage, Möbel.
            Zumal sie längst beantwortet wurde: Von Hammer, von Dante, von mir.

            Fragen Sie jemanden, der/die gern von „Deutschen und Juden“ redet, was nun das Eine und das Andere sei, und besoders für wen was.
            Wenn Sie die Antworten im Gesamten verstehen, dann wissen Sie schon mehr als jeder Andere.

          • Möbel schreibt:

            Zitat@Dante
            „Ich stoße mich am Wort “Konfession”. Ich halte es für nicht zulässig, die Juden darauf zu reduzieren, eine bestimmte Konfession darzustellen“
            ———–
            In meinem Sprachgebrauch ist der Begriff der ´Konfession` keine Reduktion.
            Zwar noch nicht so stark wie ´Volk`, aber die anderen Konfessionen
            sprechen ja auch von der ´Gemeinschaft der Gläubigen´.
            Ist mir persönlich sympathischer. Nicht so vereinnahmend. Nicht so
            zwanghaft.

          • Dante schreibt:

            Ich wiederhole mich ungern, aber wie ich bereits sagte, sind die Juden sowohl Religionsgemeinschaft als auch Volk, was sie von christlichen Konfessionen und der Islamischen Umma unterscheidet. Außerdem ist das jüdische Volk und die jüdische Religionsgemeinschaft nicht deckungsgleich. Im NS wurden Juden nicht wegen ihrer Religion, sondern wegen ihrer Zugehörigkeit zum jüdischen Volk ermordet. Selbst Konversion war kein Ausweg, denn der NS-Judenhass war rassistischer Natur.

          • Aristobulus schreibt:

            Ist doch irrelevant.
            Was Sie meinen, wollen und lieber wollen, ist nicht relevant.Es gibt da draußen nun mal Fakten, ohne dass da eine Maus einen Faden abbeißt.
            Capisc‘?

          • Möbel schreibt:

            Sie sind schon wieder auf dem Holzweg, lieber Aristobulus,
            je mehr Menschen dieser Meinung sind je größer wird die Relevanz.

            vous comprenez?

          • Dante schreibt:

            …, je mehr Menschen dieser Meinung sind je größer wird die Relevanz.

            Welcher Meinung? Der, dass Juden generell keine Deutschen sein könnten? Wenn dies gemeint ist, so ist dies in der Tat relevant – für die Beurteilung des geistig-moralischen Zustandes dieses unseres Volkes nämlich.

          • Aristobulus schreibt:

            Fakten sind weder was Demokratisches, noch was Postmodernes.

          • Möbel schreibt:

            Fakten die auf Vereinbarungen beruhen und nicht auf Naturwissenschaften
            sind immer im fluss. Fragen Sie mal Hammer nach dem Faktum des
            sozialistischen Menschen.

          • Aristobulus schreibt:

            *groooos soupir encore une fois*

            Fakten, die das Judentum oder die jüdische Existenz betreffen, sind mitnichten Sache von „Vereinbarung“.
            Hingegen Fakten, die auf naturwissenschaftlicher Forschung beruhen, sind immer im Fluss.
            Es ist also genau umgekehrt, wie Sie es schrieben. Langsam begreif ich, wie Sie denken… es ist immer exakt das Gegenteil Ihrer Aussagen wahr.
            Aber wie verhält sich’s bei Ihren Fragen? 😀

          • Möbel schreibt:

            Und nochmal daneben. Aber Möbel erklrt es Ihnen.
            Naturwissenschaftliche „Fakten“ die im fluss sind, nennt man Modelle.

          • Aristobulus schreibt:

            Argh.
            Also sind die Modelle im Fluss. So, wie ich schrieb. Sie hatten das Gegenteil geschrieben, es wurde widerlegt – und nun tun Sie, als wäre das anders.

            Nochmal zu den Fakten, die das Judentum und die jüdische Existenz betreffen: „Vereinbarungen“ mit Anderen sind da ohne jeden Beleng.
            Haben Sie das nun verstanden?
            Das Andere verstanden Sie ja auch.
            Seufz.

          • Möbel schreibt:

            Jetzt hamses, mit den Modellen und den Fakten und dem fluss.
            Genau wie Sie schon von Anfang sagten.
            Wo Sie das mit dem fluss schon voll drauf haben, kommen
            stadt und land von ganz allein.

          • Aristobulus schreibt:

            Eingeschnappt, weil Sie immer widerlegt werden 😀

  17. gogo schreibt:

    „Er könne den Deutschen nicht mehr trauen“ das ist zu hart! Vielleicht eher: Er könne in Deutschland vielen nicht mehr trauen. Traurig genug, daß man in Deutschland mit einer Kanone spazieren muß, um seine Kinder zu beschützen.

    • besucher schreibt:

      Jetzt stell Dir mal vor wenn Kramer gesagt hätte, er könne den Türken und Arabern nicht mehr trauen. Dann wäre aber Polen äähh.. Istanbul offen.
      So zeigt man auf „DEN Deutschen“ und keiner sagt was. Nicht dumm der Kramer.
      Vielleicht ein wenig feig, aber nur ein wenig.

      • colchico schreibt:

        besucher, ist Kramer Zentralrat der Juden in Polen oder der Türkei? Lebt er in einem dieser beiden Länder?

        • Besucher schreibt:

          ??? Schon erstaunlich wie man fehlgelesen werden kann !

        • besucher schreibt:

          Feigheit weil er einer offenen Debatte über die Angreifer aus dem Weg geht (sind ja DIE Deutschen) und Schläue weil er sich nicht auf eine einseitige Schuldzuweisungsmasche (in Bezug auf Migranten aus gewissen Kulturkreisen) einlässt. Wenn man alles unter DIE Deutschen subsummiert ist es ja wieder ok.
          Da kann sich dann jeder oder auch niemand angesprochen fühlen.

          • Aristobulus schreibt:

            Eine rein destruktive Betrachtungsweise, Besucher.
            Was tun SIE auf der Straße, wenn irgend jemand (Deutscher, Beutedeutscher, Eskimo usf.) einen Juden angreift?
            Schön danebenstehen und räsonnieren, wie schuldig der sich macht.

          • besucher schreibt:

            Es geht mir bei der Kritik NICHT um den Angriff (er hat selbstverständlich das Recht sich zu wehren, gegen wen auch immer) sondern um die Debatte die daraus entsteht.

          • Aristobulus schreibt:

            Ojwawoj, ’ne sich anschließende Debatte über reinen Judenhass stört Ihren Ernst?

          • colchico schreibt:

            besucher, Herr Kramer wurde in Deutschland bedroht und fühlt sich in Deutschland auf sich gestellt. Welche Debatte soll daraus entstehen? Eine über Polen und die Türkei?

            Ah, eine über Migration? Bitte schön: Weiß man, welchen Pass der erwähnte Pöbler hatte? Wie lange er schon in Deutschland lebte? Kann man es vielleicht aufgrund seiner Äußerungen vermuten?

            Wo wir schon dabei sind: Wie lange zählt eigentlich jemand als Migrant? Jahre? Jahrzehnte? Generationen? Oder ist das eher gelegenheitsbezogen, quasi dann, wenn er was anstellt?

    • colchico schreibt:

      gogo, mit den Deutschen, die ich näher kenne, geht’s mir wie mit anderen Europäern auch: viele schätze ich aus vielen Gründen, und von den meisten anderen vermute ich, dass sie unter „normalen“ Umständen nicht aktiv bösartig würden. Aber trauen, auch für den Fall der Fälle? Sagen wir’s so: Im Fall eines Angriffs verlasse ich mich lieber auf mich selbst. Für alles andere höre ich zu viele „Ach“ und „Aber“: „Ach, so hat er das doch nicht gemeint.“ / „Er war doch betrunken.“ / „Der will nur provozieren.“ Kurz: man darf das nicht so ernst nehmen. Wenn es dann doch nicht beim Gerede bleibt, hält man sich noch lieber raus. Man will ja keinen Ärger haben.

      • nic.schooldyk schreibt:

        Nachmal ein ‚Oje‘ !! Was waere wohl gewesen, wenn er die Waffe benutzt haette ?? Ich nehme an die Waffe ist ordnungsgemaess registriert und angemeldet – jedoch in Sachen ‚Notwehr‘ entscheidet immer der deutsche StA und die Schwarzkittel, WESSEN Leben wert ist, durch Notwehr geschuetzt zu werden……………..

        • colchico schreibt:

          Das war ja zum Glück nicht erforderlich, der Hinweis auf die Waffe hat offenbar einen körperlichen Angriff verhindert. „Schuss gegen Worte“ zu rechtfertigen, das stelle ich mir nicht ganz einfach vor.

  18. anti3anti schreibt:

    Stephan Kramer sei zu der Erkenntnis gekommen: “Die Juden können sich nur selbst retten.”

    Wieviel Zeit benötigte er für diese Erkenntnis?

    • Elisabeth BG schreibt:

      Stephan Kramer spricht j e t z t nur das aus, was bereits seit einiger Zeit gedacht wird

      • Yael schreibt:

        Sicher fühle ich mich auch schon lange nicht mehr und es geht vielen so.

        • Elisabeth BG schreibt:

          Seit der Beschneidungsdebatte ist wohl der letzte Träumer aufgewacht. Unsicher bin ich noch nicht. Aber vorsichtig

          • besucher schreibt:

            Immer auch mal schauen WER die Juden mit Leib und Leben bedroht: Diese Leute haben als letztes mit der Beschneidungsdebatte zu tun.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, diese Leute wurden während der sommerlöchigen Beschneidungsdebatte vom Zentralrat und von Rabbinern öffentlich nach Kräften in Schutz genommen.
            Schlimme Erkenntnis: Es ist falsch, diese Leute überhaupt in Schutz zu nehmen oder sich für sie zu verwenden. Nicht wegen Dankbarkeit oder so… aber sie fallen uns in den Rücken und stoßen Morddrohungen aus, egal, was wir tun oder nicht tun.

          • Elisabeth BG schreibt:

            Lieber besucher,
            lesen Sie die Zuschriften gründlich und Sie werden erkennen (können, wenn Sie wollen), was ich meinte. Und es geht nicht immer gleich um Leib und Leben. Das kommt später, wie wir es bereits wissen

        • Möbel schreibt:

          Yael schreibt:
          Sicher fühle ich mich auch schon lange nicht mehr und es geht vielen so.
          ——–
          Sicher fühle ich mich auch nicht. U-Bahn fahren kann durchaus zu Wettrennen werden.
          Bei mir liegt´s aber nicht am Bekenntnis, sondern dass einige Zeitgenossen meine
          Haarlänge nicht altersgemäß finden. Das langt bei einigen Mitbürgern um verbal
          übergriffig zu werden.

          • Aristobulus schreibt:

            Schneiden Sie sich halt die Haare ab o.Ä., und fahren Sie nicht Nachts im Omnibus, dann passiert Ihnen nichts.
            Bei Juden ist es jedoch völlig egal, wie einer/eine aussieht, welchen Habitus er/sie hat, oder wo und wann er sich hinbewegt. Es reicht aus, als Jude erkennbar zu sein – und man ist Ziel.
            Auch jüdische Gebäude & Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Altersheime!), die einfach nur dastehen. Die müssen hierzulande abgesperrt sein und ständig bewacht werden – weil sonst jemand den Menschen darin etwas tut.
            DAS ist der Unterschied.
            Haben Sie ihn verstanden?

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Jede verdammte Kirche, jedes verdammte deutsche Amt und jede verdammte Moschee (sofern ein Nichtmoslem da überhaupt reindarf) ist frei betretbar, die Eingänge sind offen, ein völlig entspannter Zustand.

            Hingegen jedes verdammte jüdische Gebäude muss durch Zäune, Absperrungen und Videokameras geschützt sein, oft durch Polizei. Vor manchen Synagogen können Sie nicht vorbeifahren, weil diesseits und jenseits die Straße mit Pollern verrammelt ist. Jede jüdische Gemeinde muss einen Sicherheitsdienst haben, der dauerhaft Wache schiebt. Seit Jahrzehnten. Wie kurz vorm Pogrom. Wollen wir sowas?! Nie gewollt. Wir wollen einfach nur in Ruhe leben wie jeder Andere. Aber es darf nicht sein…

            – Hingegen Ihnen fallen nur irgend Taschendiebe oder Allerwelts-Ubahn-Punks ein. Wie kann sich einer so extrem harmlos, ahnungslos und relativierend gerieren?

          • Möbel schreibt:

            Aristobulus schreibt:
            „Schneiden Sie sich halt die Haare ab o.Ä., und fahren Sie nicht Nachts im Omnibus, dann passiert Ihnen nichts.“
            ————
            Das meinen Sie nicht wirklich ernst?!
            Im Umkehrschluß würde gelten, tragen Sie
            öffentlich keine jüdischen Symbole und meiden Sie das Gemeindehaus,
            dann passiert auch nichts.

          • Möbel schreibt:

            PS
            Die allerwelts Blödmänner bedrohen das Dasein der Allerweltsmenschen,
            genauso wie die Qualitätsblödmänner das Leben der Qualitätsmenschen.

          • Aristobulus schreibt:

            Möbel,
            Ihre Besserwisserei ist putzig. Ich nehm die nicht Ernst.
            Falls Sie selber Ihre Auslassungen Ernst nehmen: Sagen Sie konsequenterweis‘ einem Armenier in der Türkei, dass er halt seinen Namen ändern, zu keinen armenischen Kirchen gehen und untertauchen möge, denn dann passiere ihm wohl nichts.
            Oder wenn Sie in einem moslemischen Stadtteil wohnen: Lassen Sie sich ’nen Schnauzbart stehen, laufen Sie mit Holzperlenkette in der Hand rum, und reden Sie mit Akzent. Dann will Ihnen keiner was.

          • Möbel schreibt:

            Verzeihung, aber war das nicht Ihr Vorschlag, sich „unsichtbar“ zu machen?

          • Aristobulus schreibt:

            Mais non.
            Wir (also wir) müssen uns unsichtbar machen, um nicht angegriffen zu werden.
            Wollen Sie unsichtbar sein?
            Und wieso verstehen Sie das grundlegende Problem nicht?

          • Möbel schreibt:

            Mais oui! Je repete, juste pour vous mon cher.

            Aristobulus schreibt:
            “Schneiden Sie sich halt die Haare ab o.Ä., und fahren Sie nicht Nachts im Omnibus, dann passiert Ihnen nichts.”

          • Möbel schreibt:

            Und das grundlegende Problem, werter Aristobulus, ist
            Ihnen völlig unklar. Das grundlegende, leider auch ein banales, ist, dass es in
            jeder Gesellschaft Teile gibt, die aus welchen Gründen auch immer, ihre Wut
            an Iihren Mitmenschen auslassen. Und diesem Personenkreis ist es total wuscht
            welches Bekenntnis oder welche Haartracht jemand hat . Es reicht schon
            irgendewie aufzufallen, manchmal sogar auffällige Graumäusigkeit.
            Hauptsache sie bekommen ein Gesicht für ihre Faust.

          • Aristobulus schreibt:

            *gros soupir* Es gibt & gab Rangeleien zwischen irgend Leuten, in Aubervilliers, in Amazônia und in Asunción und in Aabenraa, und es wird welche geben.
            Ist jedoch was völlig Anderes als dieser Judenhass mitten in diesem belasteten Land, um den es hier geht.
            Um Judenhass geht’s.
            Vulgo um Antisemitismus.

            Noch immer nicht verstanden?

          • Möbel schreibt:

            Gut, ich bin ja geduldig und erklär es nochmal. Wie wollen Sie, werter
            Aristobulus, eigentlich die scharfe Trennlinie beschreiben, ob ein jüdisches
            Opfer aus genau diesem Grund zum Opfer wurde, oder wie
            Andere die zum Opfer werden, einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
            Oder um es Ihnen noch begreiflicher zu machen.
            Die, die im Schulsport den“Dicken“ quälen, gehen die auch abends auf
            die Pirsch um „Dicke“ zu schlagen? Also dann nachweislich „Antidicke“ wären.

          • Aristobulus schreibt:

            *plus grooos soupir*
            Judenhass ist kein Dickenhass ist kein Blondinenhass ist kein Bayernhass ist kein Cäsarenwahn weil Judenhass ist Judenhass ist Judenhass ist Judenhass.
            So, isch habe fertisch.

            Möbel, wenn wir so weitermachen, werden Sie mir drei Kommentare weiter höchstwahrscheinlich vorwerfen, dass ich aus der deutschen Geschichte nichts gelernt hätte. Ist ja einst passiert, Sie erinnern sich.
            Weil ich nicht an Ihrem Selbstschuss ins Knie mitwirken möchte, breche ich diese Nebendiskussion jetzt ab.

          • Möbel schreibt:

            Ich entlasse Sie natürlich gerne. Wenn der argumentative Sprit ausgeht
            ist das auch besser
            Sie beginnen auch schon wieder unsachlich zu werden.

            Also, alles Gute
            Möbel

          • Aristobulus schreibt:

            Lesen Sie halt nach über’n Judenhass (nochmal buchstabiert: Ju-den-hass) oder fragen Sie in g“ttesnamen einen, der sich damit auskennt, damit Sie verstehen, was hier Sache ist.
            Alsdann.

          • gogo schreibt:

            @Möbel „…einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren …“. Juden waren immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Wären sie zu diesem Zeitpunkt an einem anderen Ort, so würde nichts geschehen sein, somit sind sie selbst Schuld. Das ist ein Sprech der Denunzianten, Jäger u.Mörder, die sich gerne verständlich machen und entschuldigen wollen. Wollten Sie das mit dieser (obigen) Sprache sagen? Das ist doch kein Zufall, daß Sie ständig widersprechen, Sie diskutieren zwar – jedoch ohne Erkenntnis. Die Opfer in Argentinien waren wohl auch zur falschen Zeit am falschen Ort, sie hätten dort einfach nicht leben dürfen, nur sterben und dafür sind sie selbst Schuld. Möbel muß ich Ihnen das noch näher erklären?
            @Aristo
            Habe den Eindruck das Möbel keinen Erkenntnisgewinn durch Diskussion haben möchte, sondern „siegen“ bis Aristo & Co. „schlapp“ machen, eine Art „Bekehrung“.

          • Aristobulus schreibt:

            Hi Gogo,
            genau!, Juden sind immer zur falschen Zeit am falschen Ort am Falschesten. Für einen wie mich ist das verdammter Alltag, nischt weiter.
            Wer weiß, wenn mir das vorhin eingefallen wäre, hätte Möbel vielleicht erstmalig einen Erkenntnisgewinn gehabt. So hatte er dann keinen – und ich bin Schuld dran, dass ich ihm nicht auseinanderklamüsieren wollte, wo „eigentlich die scharfe Trennlinie, ob ein jüdisches Opfer aus genau diesem Grund zum Opfer wurde, oder wie Andere die zum Opfer werden“, liegt. Weil mir das absurd theoretisch ist.
            Tja…
            Die Opferwerdung von Juden hierzulande (und woanders) ist nunmal Legion, und es gibt wahrlich Bücher, Forschungen, bittere Erfahrungen davon und darüber. Möbel will jedoch wissen, dass das alles nicht so sei, weil irgendwie jeder irgendwo zum Ziel werden könne.
            Da redet man gegen eine Wand.
            Ich habe keine Ahnung, was er gegen den Judenhass hat… den gibt’s nicht!, der Rabbiner in Berlin (ich kenne seine Frau und seine kleine Tochter von früher, verflixt) war demnach ganz zufällig ein Gelackmeierter wie ein Herr Schmidt auf der falschen Autobahnraststätte, und die Familie Fogel mitsamt Kindern hat man nicht mit Messern ermordet, weil die Juden waren, sondern, ähm, weil sie in der falschen Gegend wohnten, oder weil sie Pech hatten.
            Stephan Kramern hat demnach einer nicht bedroht, weil er ihn als Juden erkannte und ihn <em<nur deswegen fertigmachen wollte, sondern *ähm* als Graubejackten wegen Nicht-Schwarzjackigkeit. Absurd.

            Vielleicht muss Möbel mal in den sauren Apfel beißen, Butter bei die Fische tun und sich erstmalig mit echten Juden über das echte Problem unterhalten, das man als Jude so hatte und so hat.
            Macht er bislang nicht. Warum?

            Selbst hier könnt‘ er sich auf die Schriftliche mit echten Jiddn unterhalten, nein, er könnt‘ sie mal was fragen. Hier sind bekanntlich welche. Macht er jedoch nicht!, denn Meinungserweiterung ist gefährlich, und er weiß ja schon alles.

            – Argh. Wenn eine Blondine irgendwo gedisst wird, dann kann sie sich die Haare wieder entfärben und wird nicht mehr gedisst (es gab nie Massenmorde, Pogrome oder Gesetze gegen und an Blondinen, nicht?). Wenn ein Dicker gedisst wird, muss er nicht befürchten, deswegen umgebracht zu werden. Oder er nimmt halt ab. Wenn ein Moslem gedisst wird, muss er nicht befürchten, dass gleich ein Pogrom an Moslems erfolgt – weil es mit ganz wenigen Ausnahmen nimmermehr Pogrome an Moslems gibt.
            Usw., usf.

            Anderes Beispiel, das nicht in diese Widerspruchs-Reihe passt: Schwarze. Einer, der schwarz ist, wird immer als Schwarzer erkannt. Im alten Süden der USA früher gab es Pogrome an Schwarzen – selbe Lage wie die der Juden bis heute, überhaupt kein Unterschied.
            Ich hab Schwarze in meiner Familie.
            Was sagt das Möbel zu einem Schwarzen, der durch Magdeburg geht und da angehasst wird, weil er schwarz ist? Falsche Zeit, falscher Ort? Alles wie gehabt? Es gibt keinen Judenhass und keinen Rassismus gegen Schwarze?

          • colchico schreibt:

            Aristobulus und Möbel, verstehe ich Euch falsch, oder missversteht Ihr Euch?

            Offenbar haben wir’s in Europa (wieder) so weit gebracht, dass das „Nicht so sein wie wir“ für manche Leute Pöbeleien, Drohungen und körperliche Angriffe „rechtfertigt“, während die anderen Anwesenden – in der Regel die Mehrheit – nichts tut. Sie geht nicht dazwischen, sie nimmt das Opfer nicht in Schutz, und wenn einer die Polizei ruft, ist es schon viel.

            Judenhass scheint der kleinste gemeinsame Nenner der Angreifer zu sein. Er hat eine sehr lange und in Europa besonders grausame Geschichte, ist erstaunlich weit verbreitet, noch weiter geduldet und schert sich nicht darum, ob das „Nicht so wie wir“-Merkmal tatsächlich vorhanden ist. Aber ist er das Problem oder eine der Erscheinungsformen davon?

          • colchico schreibt:

            Aristobulus, bei Blondinen weiß ich nichts, aber Rothaarige sollen es früher nicht leicht gehabt haben. (Sagte mein Großvater. Meinen neugeborenen Cousin – Jude, dunkelbraune Haut, rotes Haar – begrüßte er so: „Na, mein Kleiner, Du willst sie wohl verwirren?“)

          • Aristobulus schreibt:

            lol! …als Jude und Rothaariger darf er hoffentlich auf Möbels dreifach gemühtes Verständnis hoffen 😉

            Besonders rothaarige Frauen waren seit dem Mittelalter als Hexen verschrieen, nicht? Bis heute gibt’s auf dem Land Sprüche über Rothaarige, keine Ahnung, ob das am Katholizismus liegt. In Tansania werden Albinos gern umgebracht, las ich neulich. Nur Brasilien scheint frei von dieser Sucht zu sein, jemandem mit irgend Merkmalen besondere Eigenschaften zuzuschreiben, denn dort ist man stolz drauf, dass in fast jeder Familie jemand wie auch immer aussehen kann – es mendelt sich so hervor.
            Und in Israel ist man stolz darauf, dass ein Jude dunkel oder hell oder grünlich, gelblich, mit roten Peiess oder mit ohne sein kann.
            Hat der Rassismus im Süden der USA nicht erst abgenommen, seitdem die Schwarzen seit ca. 1967 stolz auf ihre Hautfarbe sind?

            Nur der Stolz darauf, Jude zu sein, nützt wohl überhaupt nichts gegen den Judenhass. Der ist was Besonderes. Ob einer nun a schejner Jid ist oder nicht…

            Gut‘ Nacht!

            P.S.
            (denn die Nacht ist lang, und diese Diskussion gefällt mir…) Ich glaube, dass der Judenhass die allerälteste und am wenigsten auszurottende Erkenntniskrankheit ist, die Menschen zu Un- und Antimenschen macht, ohne dass sie es merken wollen. Ich glaube auch, dass sich vom Judenhass alle anderen Rassismen ableiten – als Sekundärkrankheiten, die kollektiv heilbar sind. In der Antike und im Mittelalter gab es keinen Rassismus… er ist erst fünfhundert Jahre alt und wohl heilbar.
            Judenhass ist ja nur sehr wenig deckungsgleich mit Fremdenangst (die wohl aus der Urzeit stammt, als die Anwesenheit von Fremden Kampf bedeutete) – und er heilt nicht ab, er grassiert.

            Sogar der einst mörderische Hass gegen Ziganische geht in Europa zurück (wenngleich nach Umfragen noch immer ca. 60% angeben, nicht neben Ziganischen wohnen zu wollen). Aber der ist ja ’nur‘ sechshundert Jahre alt, also vergleichsweise nagelneu zum Judenhass.

            – Ich glaube ja, es war so: Mit Abraham und seinen Nachfahren entstand das Judentum („zahlreich wie die Sterne“). Das Judentum hat sich seit Abraham völlig und konsequent der allverbreiteten Vorstellung verweigert, der Mensch sei ein Naturwesen, das sich im Schlamm wälzen und aus Lust Gräuel begehen dürfe. Dagegen setzt das Judentum die zehn Gebote – und in der Wüste, als man unterwegs war nach der Entscheidung, keine ägyptischen Sklaven mehr sein zu wollen, erstand Amalek und entschied, dass kein Mensch auf Erden anders sein dürfe als ein Naturwesen, das gern tötet und gerne Gräuel betreibt. Er wollte alle Juden ausrotten.

            In der Tojre steht das Gebot, dass die Amalekiter bis auf den Letzten zu töten seien, um das Übel aus der Welt zu schaffen. Haben wir das daraufhin getan? War doch ’ne Mitzwe. Aber nein, wir räsonnieren lieber und taten es nicht. Schön menschlich… aber Ho’Schejm wusste, dass es manchmal keine Kompromisse gibt. Bis heute kommen irgend Amalekiter immer wieder an und schreien, dass alles verboten gehört (best anzunehmender Fall), was nicht „natürlich“ sei, oder dass es dann gleich vergast oder von der Landkarte getilgt werden möge (schlechtest anzunehmender Fall).

            Wir haben diese schreckliche Mitzwe (die einzige ihrer Art) nicht erfüllt – et voilà, das sind sie, die Konsequenzen.

            – Ist wohl nur ein Sinnbild zur Nacht, das… denn ein Jeder kann sich doch bittschön hederzeit entscheiden, dass er kein Amalekiter sei. Gezwungen, doch einer zu sein, wird keiner.

          • Klaus Franke schreibt:

            Kritik an „tapferimnirgendwo“ darf nicht geäußert weden. Sie vertragen einfach nicht die Warheit. Meine beiden letzten Komentare wurden deshalb von Buurmann entfernt, wiel er nicht entlarvt werden möchte.
            Aber spätestens bei der nächsten Gerichtsverhandlung gegen die Messerstecherin, wird die Öffentlichkeit erfahren, was sich wirklich hinter dem Blog des Gerd Buurmann verbirgt.
            Lassen Sie sich dessen sicher sein.
            Unterschätzen Sie nicht meinen Anwalt!!!

          • Dante schreibt:

            Kritik an „tapferimnirgendwo“ darf nicht geäußert weden.

            Unsinn, wird doch. In seinem ureigenen Blog, was man nicht von jedem sagen kann.

            Meine beiden letzten Komentare wurden deshalb von Buurmann entfernt, wiel er nicht entlarvt werden möchte.

            Soll die Schreibweise womöglich auf einen wenig ernsten Inhalt hindeuten? :mrgreen:

            Lassen Sie sich dessen sicher sein.

            Hätte „Seien Sie dessen sicher“ nicht gereicht?
            Aber mal zum Thema: Was zum Henker hat Ihr Privatkrieg gegen Herrn Buurmann mit diesem Thema zu tun? Wollen Sie hierzu etwas Konstruktives schreiben oder nicht? Wenn Sie zu denen gehören sollten, die auf Meldungen über Übergriffe gegen Juden mit Hinweisen auf Israel reagieren? Falls ja, so werden Sie sicher verstehen, dass Sie dies hier nicht anbringen können, das ist nämlich Gerd Buurmanns Blog und nicht Altermedia.

          • Aristobulus schreibt:

            *tuschel*
            Der internationale Zionismus verbirgt sich hinter diesem Blog, insgleichen der KGB und die Kölner Mewesplatz-Connection, von der keiner was ahnt, und, psst!!, die Illuminaten mischen auch mit.

            Aber pscht! Nicht weitersagen! Sonst legt sich ein gewisser Winkeladvokat mit latinisierendem Nachnamen wirrweißer Linksmähne mit den Illuminaten, Freimaurern, Zionisten und Fahradfahrern an!, und das soll der doch nicht, denn wie sähe das aus.

          • colchico schreibt:

            Aristobulus, das mit den rothaarigen Hexen hab‘ ich auch schon gehört, aber ob’s stimmt, weiß ich nicht. Die Stigmatisierung Rothaariger hat sich aber offenbar auch auf Jungen erstreckt, mein Großvater soll jedenfalls richtig gequält worden sein. Heute ist das ja zum Glück nicht mehr so.

            Der Rest wird jetzt fürchterlich lange:
            Judenhass betrifft uns direkt, aber ihn als Urfom des Rassismus zu sehen, halte ich für gewagt. Es dürfte ja dann frühe Formen des Rassismus nur gegeben haben, wo auch Judenhass vorkam. Das scheint aber nicht so gewesen zu sein. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Sinologen, der erzählte, bereits von den alten Chinesen seien rassistische Vorstellungen überliefert (andere Völker nicht einfach als kulturfremde „Wilde“, sondern als „minderwertige“, tierähnliche Wesen).

            Die europäische Antike und das Mittelalter waren nicht frei von ähnlichen Vorstellungen. Bei Aristoteles und Cicero zum Beispiel findet sich die Idee, es gebe „geborene Untermenschen“. Sie nutzten sie zur Rechtfertigung der Sklaverei. Cicero und Tacitus äußerten sich übrigens auch explizit über die Juden: Cicero fand, Juden und Syrer seien die geborenen Sklaven, und Tacitus hielt die Juden für ein abscheuliches Volk.

            Während des Mittelalters gab’s Pogrome in Granada (so viel zum paradiesischen Al Andalus), während den Kreuzzügen und der Pest, und in Toledo erließ ein Bischof im 15. Jahrhundert Bestimmungen zur „Reinheit des Blutes“ für Würdenträger. In arabischen und nordafrikanischen Ländern rechtfertigte man die Versklavung der Schwarzen mit deren „Natur“, die nicht menschlich sei, sondern tierähnlich oder tierisch.

            Die Vorstellung von „Rassen“ mag vor der Neuzeit unbekannt gewesen sein. Die Idee, man stehe von Natur aus über dem fremden und eigentlich nicht menschlichen „Gesindel“ um einen herum, war es offensichtlich nicht. Ich vermute, da liegt der Hund begraben: Die Vorstellung, man sei „von Natur aus besser“, scheint vielen Leuten zu gefallen. Sie setzt aber einen Kontrast voraus, sonst funktioniert sie nicht. Es muss also jemand her, der „von Natur aus schlechter“ ist: einer von außen oder einer, der nicht so ist „wie wir alle“ (wie kann er es auch wagen). Wie praktisch, wenn man damit auch gleich Sklaverei oder Krieg rechtfertigen kann oder einen Sündenbock zur Hand hat für alles, was schief läuft.

            Weil die Vorstellung nicht nur vielen, sondern an vielen Orten und zu vielen Zeiten gefallen hat, fürchte ich, sie gehöre zur Grundausstattung unseres Hirns, sei ein eingebauter (der eigentliche?) Amalek. Aber in unserem Hirn sind noch ganz andere Dinge angelegt, die wir zu beherrschen gelernt haben. Wenn’s einer nicht aus Einsicht tut, dann muss er’s eben an den Konsequenzen lernen. Das ging den Rassisten in den Südstaaten nicht anders. (Dort, so habe ich mir sagen lassen, nahm der Rassismus ab, als die Betroffenen auf ihren Rechten beharrten und die Gerichte sie durchsetzten.)

      • anti3anti schreibt:

        Juden denken seit 3.500 Jahre darüber.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja… seit den Zeiten Amaleks, der 1) die Anderen erfand und 2) nicht dulden wollte, dass jemand es wagt, anders zu sein.

          • Klaus Franke schreibt:

            Robert Cohn kotz Dich ruhig weiter aus.
            Wusst ich doch das Du Buurmanns Bäbysitter bist

          • Aristobulus schreibt:

            Falsches Ä.
            Schreiben Sie zehnmal: „Ich Franke bin ein verurteilter Volksverhetzer wegen meines Schwulen- und Judenhasses, und ich Franke kann weder denken noch schreiben.“

  19. Andreas Moser schreibt:

    „24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche“ halte ich allerdings für übertrieben. Herr Kramer wird ja auch mal schlafen oder duschen.

    • Aristobulus schreibt:

      Mehr fällt Dir nicht ein, als dem Herrn Kramer mal etwas Schlafen und Duschen zu empfehlen?
      (Ich weiß, Du meintest es nicht so. Wenn Du’s nicht wärst, wäre meine Antwort um Einiges fieser ausgefallen.)

      • Interessent schreibt:

        „Mehr fällt Dir nicht ein, als dem Herrn Kramer mal etwas Schlafen und Duschen zu empfehlen?“
        Doch.
        Er sollte nachts nicht mehr Omnibus fahren und sich nicht die Haare blondieren. 😉

        • Aristobulus schreibt:

          Mal sehen, wie oder gar ob Sie sich aus der Affäre ziehen, sollte jemand Übelwollender auf der Straße Sie mal für einen Juden halten.

          • Dante schreibt:

            Das ist wohl ausgeschlossen, es sei denn, er sehe deutlich klüger aus als sich viele seiner Kommentare lesen. :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            Wahrscheinlich sieht er genauso aus wie seine Kommentare :mrgreen: , aber wer weiß, ob man ihn in den Nebeln nach Mitternacht (wenn Gestalt und/oder Buchstaben verschwimmen) doch mal kurz für einen Menschen halten könnte

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