„Der ist schuld am Kriege!“

So sah das Osmanische Reich 1830 aus:

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So sah das Osmanische Reich 1913 aus:

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So sah das Osmanische Reich 1920 aus:

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Wie Sie sehen, verlor das Osmanische Reich in relativ kurzer Zeit viele Gebiete. Nicht wenige neue arabische Länder beanspruchten diese Gebiete für sich und erklärten eine Unabhängigkeit. Einige Gebiete wurden von dem Völkerbund verwaltet. Neben all den muslimischen Gebietsansprüchen wurde auch dem jüdischen Volk ein Teil des ehemaligen Osmanischen Reichs für eine Unabhängigkeit zugesprochen. Der Völkerbund segnete alles ab. Bis zur Staatsgründung sollten allerdings noch ein paar Jahrzehnte vergehen.

In dieser Zeit wurden Juden immer wieder Opfer brutaler Pogrome der muslimischen Mehrheitsgesellschaft. Die bekanntesten Pogrome an Juden durch Muslime in dieser Zeit sind die Nabi-Musa-Unruhen, die Unruhen in Jaffa und das Massaker von Hebron. Unter dem Führer Amin el-Husseini fand schließlich die erste große Kampagne der Muslimbrüder gegen Juden statt. Mit Parolen wie “Nieder mit den Juden” wurde das Ziel artikuliert, die arabischen Länder von jüdischen Menschen zu “säubern”. Amin el-Husseini war ein enger Freund Himmlers, seine Politik wurde von den Nazis finanziell und durch Waffenlieferungen unterstützt. Für die Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze erhielt Hitler Glückwünsche aus der gesamten arabischen Welt. Viele arabische Länder riefen für sich Hitlers Ziel aus, „judenrein“ zu werden. Einigen arabischen Ländern ist es im Laufe der Zeit sogar gelungen. Was Hitler in Deutschland nicht erreicht hat, haben sie erreicht. Folgende Nationen sind „judenrein“ und stolz darauf: Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen. Bis zum heutigen Tag halten manche arabische Minister stolze Hitlerreden. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu sprach am 28. Februar 2010 im Fernsehen:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Der Krieg gegen Juden hörte in Europa 1945 auf. In der arabischen Welt jedoch ging der Krieg gegen Juden weiter. Als sich 1948 das israelische Volk in einem winzig kleinen Raum endlich unabhängig erklärte, so wie es ihnen der Völkerbund schon 1917 garantiert hatte und es arabische Länder wie selbstverständlich bereits getan hatten, da wurde der kleinen und jungen Nation am Tag der Unabhängigkeitserklärung von der arabischen Welt der Vernichtungskrieg erklärt und die Juden in der arabischen Welt mit Pogromen überzogen, wie die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden. Sämtlichen Nicht-Juden in Israel wurde von muslimischen Führern geraten, das junge Land Israel zu verlassen, da Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien eine totale Vernichtung aller Juden planten. Die Nicht-Juden die in Israel blieben, wurden israelische Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten. Die Nicht-Juden aber, die das Land verließen, in der Hoffnung die Kriegstreiber gegen Israel würden aus dem Land ein großes Auschwitz machen, wurden später zu „palästinensischen Flüchtlingen“ hochgejazzt. Als es schließlich mit der Vernichtung aller Juden nicht geklappt hatte, wurden jene Juden, die es gewagt hatten, sich zu wehren und somit nicht vernichtet wurden, zu „Besatzern“ erklärt. Diese Beleidigung der Überlebenden als Besatzer hat mittlerweile auch wieder in Europa den Judenhass gesellschaftsfähig gemacht.

Der Krieg gegen Juden in der arabischen Welt geht weiter. Seit über 60 Jahren nun schon muss sich der kleine Staat Israel mit seinen gerade mal acht Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die in Grenzen leben, die enger sind als die des Bundeslands Hessen, gegen einen Vernichtungskrieg verteidigen. Schauen Sie sich mal auf dieser Karte an, wie die Region aussieht. Die islamischen Länder sind grün gekennzeichnet. Erkennen Sie mit welcher Farbe die jüdischen Gebiete der Welt markiert wurden?

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Die Farbe ist rot! Rot markiert also den Bereich in der folgendes Gesetz herrscht: „Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Die Charta der Hamas schlägt ganz andere Töne an: Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!

„Moslemfreie“ Gebiete gibt es nicht, „judenfreie“ Gebiete schon. Sie sind übrigens auf der Karte oben ebenfalls allesamt grün gekennzeichnet! Grün sind auch auch die Gebiete, in denen Homosexuelle hingerichtet und Frauen gesteinigt werden, wenn sie keine Ganzkörperverhüllung tragen wollen. Grün sind auch jene Gebiete markiert, aus denen sämtliche Raketen abgefeuert wurden, die seit Jahrzehnten fast täglich auf Israel heruntergekommen sind. Grün sind die Gebiete, aus denen die Selbstmordattentäter kommen, und grün sind die Gebiete, die jene Terroristen finanzieren, die Israel vernichten wollen. Israel jedoch ist nur ein kleiner roter Punkt, für das menschliche Auge kaum sichtbar. Allerdings ist es umgeben von einem grünen Teppich des Hass‘.
In Europa war der Teppich einst braun; heute ist der Teppich grün. Deutschland konnte sich mittlerweile von dem judenhassenden Braun weitestgehend befreien. Hoffentlich wird sich auch der Islam bald von seinem judenhassenden Grün befreien können, ohne dazu zu gezwungen werden, wie einst Deutschland durch die Alliierten. Ich komme gerade aus Dresden. Ich weiß, wovon ich spreche.

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In Israel genießen Schwule und Lesben staatliche Gleichberechtigung. Homosexuelle dienen in der Armee, eine Transsexuelle hat bereits zwei mal das Land beim Eurovision Song Contest vertreten, in Jerusalem fand eine der bisher drei einzigen World Gay Prides statt und Tel Aviv wurde jüngst von einer American Airlines zum besten Reiseziel für Schwule gekürt. Der Spiegel berichtet folgerichtig: „Es ist einer der wenigen Orte im Nahen Osten, an dem sich Homosexuelle öffentlich küssen dürfen: Zehntausende zogen bei der jährlichen Schwulenparade durch Tel Aviv in Richtung Mittelmeerstrand – leicht bekleidet, tanzend und sehr bunt.“

In der Nachbarschaft von Israel sieht es vergleichbar düster aus?

Im Irak ist Homosexualität verboten, im Libanon droht eine Freiheitsstrafe, im Omam, in Ägypten und Syrien drohen drei Jahre Haft, in Libyen fünf Jahre, in Kuwait sieben Jahre, in Bahrain zehn Jahre und im Iran, Jemen, in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten steht auf Homosexualität die Todesstrafe! Israel ist ein aufgeklärter Staat umgeben vom tiefsten Mittelalter.

Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, wo ein Araber den Staat verklagen kann und gewinnt!

Israel gehört zu den führenden Ländern in der Weltkinderhilfe.

Israel ist das einzige Land der Welt, in dem der Wald größer und die Wüste kleiner wird.

Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das Katastrophenhilfe anbietet.

Israel ist das einzige Land im Nahen Osten mit klarer Presse- und Kunstfreiheit

Israel ist führend im Recyceln von Wasser.

Israel ist führend in der Gewinnung von ökologischer Energie.

Israel ist neben Jordanien das einzige Land im ganzen Nahen Osten wo Araber Schwänze lutschen dürfen.

Ich will nicht behaupten, Israel sei frei von Fehlern, aber es gibt wahrlich keinen Grund, das Land ständig zu kritisieren. Es gibt sogar viele mehr Gründe für Lob! Israels ist die einzige Demokratie des Nahen Ostens, und obwohl sich das Land seit über sechzig Jahren in einem Krieg um die Existenz befindet, hat es die rechtsstaatlichen Prinzipien in einer Art und Weise geachtet, wie es einzigartig ist in der ganzen Geschichte der Menschheit. Noch nie in der ganzen Weltenexistenz hat ein Land über sechzig Jahre mit der Bedrohnung der Auslöschung durch seine Nachbarn gelebt und dennoch an die Prinzipien der Bürgerfreiheit festgehalten. Seit über sechzig Jahren schon ist Israel Opfer von Terroranschlägen. Wie würde wohl die deutsche Regierung bei vergleichbarem Terror reagieren? Die Antwort hat Deutschland selbst gegeben!

Am 13. Oktober 1977 wurde das deutsche Flugzeug Landshut der Lufthansa mit seinen 82 Passagieren entführt. Die Entführer waren der palästinensische Terrorist Zohair Youssif Akache, der sich Captain Martyr Mahmud nannte, die palästinensische Terroristin Souhaila Andrawes, sowie Nabil Harbi und Hind Alameh. Am 18. Oktober um 0:05 Uhr MEZ stürmte das GSG-9-Kommando unter Führung Ulrich Wegeners in der Operation Feuerzauber die in Mogadischu gelandete Landshut. Während der siebenminütigen Aktion wurden drei der vier Geiselnehmer getötet, lediglich Souhaila Andrawes überlebte. Außerdem wurden ein GSG-9-Mann und eine Flugbegleiterin verletzt. Um 0:12 Uhr MEZ konnte der mitgereiste Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt den erfolgreichen Abschluss der Aktion melden.

Die deutsche Regierung hat mit aller nötigen Härte gehandelt und sich auf keinen Deal mit den Terroristen eingelassen. In Israel ist jeden Tag Mogadischu! Für Israel ist jeder Moment ein Kriegszustand, an dessen Ende für die meisten Feinde die Vernichtung Israels und für nicht wenige Feinde die Vernichtung aller Juden steht. Wir müssen uns nur mal ein wenig das arabische Fernsehen anschauen, was dort über Juden berichtet wird und schon wird klar, in welcher Gefahr alle Juden der Region leben. Wiam Wahhab zum Beispiel liebt Fußball. Er war einst ein libanesischer Minister und gab am 4. Juli 2010 auf dem Sender Al-Jadid/New TV kund: „Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben. Hahahahaha!“

Zappen wir weiter:

Ägypten: „Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“ (Al-Nas TV, 8. Januar 2008)

Katar: „Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV, 9. Januar 2009)

Gaza: „In aller Kürze, so sind die Juden: Als Muslim ist unser Blut voller Rachsucht gegen sie und sie kann nur mit der Vernichtung der Juden gestillt werden, so Gott will. Sie haben mehrmals versucht, unseren Propheten zu töten.“ (Al-Aqsa TV, 28. Februar 2008)

Katar: „Immer wieder hat Gott Strafen über die Juden kommen lassen. Die letzte Strafe wurde von Hitler ausgeführt. Bei allem, was er ihnen angetan hat, und die Juden übertreiben bei der Beschreibung dieser Taten, hat Hitler die Juden nur an ihren gerechten Platz gesetzt. Es war die göttliche Strafe für sie!“ (Al-Jazeera TV, 30. Januar 2009)

Ägypten: „Der größten Feinden eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“ (Al-Rahma TV, 9. Januar 2009)

Saudi-Arabien: „Juden sind Schweine und Affen! Gott sagt das!“ (Ein kleines Mädchen auf Iqra TV, 7. Mai 2002)

Und jetzt zum Kinderprogramm. Dort läßt die Hamas Mickey Mouse Kinder Lieder über die heldenhafte Tat des Attentats singen, während das lustige Hamas-Häschen Assud Kinder zum Krieg gegen Ungläubige aufruft. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu essen.

„Der. Die. Das. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Wer Juden nicht hasst ist dumm!“ Da kann Israel ja getrost auf die Zukunft schauen, wenn die Kleinen schon so zur Toleranz erzogen werden.

In Europa sind übrigens nicht wenige Satellitenschüsseln auf genau diese Fernsehsender gerichtet. Vielleicht ist der Franzose Mohammed Mera auch mit genau diesen Kinderprogrammen groß geworden, bevor er beschloss, Kinder zu töten, weil sie Juden waren. Mohamed Merah tötete unter anderem drei jüdische Kinder mit gezielten Kopfschüssen. Sie waren unwürdig zu leben, weil sie Juden waren. Nach der Bluttat wäre eigentlich Sorge um das Judentum angebracht gewesen, aber in Deutschland sorgte man sich lieber um die Täter. Die Tagesschau zum Beispiel fragte: „Werden die fünf Millionen französischen Muslime durch die Morde von Toulouse noch weiter an den gesellschaftlichen Rand gedrängt?“ Der Rektor der Großen Moschee in Paris mahnte: “Man darf die zu 99,9 Prozent friedliche muslimische Religion nicht mit der kleinen Gruppe von Leuten verwechseln, die entschlossen sind, eine Bluttat zu verüben.”

Nehmen wir den Rektor der Grossen Moschee in Paris mal beim Wort. 1,3 Milliarden Muslime gibt es schätzungsweise auf der Welt. Es gibt allerdings gerade mal nur 15 Millionen Juden weltweit. Sagen wir also mal, nur 0,1% aller Muslime seien fanatische Judenhasser, bereit eine Bluttat zu begehen. Das mag manchen Muslimen und manchen Christen vielleicht beruhigen, aber für Juden ist das alles andere als beruhigend. Denn bei auch nur 0,1% judenfeindlicher Muslime, die bereit sind, ein Blutbad zu begehen, kommt ein solcher wahnsinniger Judenhasser auf zehn Juden. Jeder Minjan auf der Welt hat somit einen persönlichen Todfeind, der dort Amoklaufen könnten. Sehr beruhigend klingt das nicht.

Schauen wir deshalb wieder ein bißchen arabisches Fernsehen. Da muss es doch was lustiges geben. Ach, schau mal, in Ägypten läuft „Versteckte Kamera“. Bei einem Streich wird Gästen einer Talk-Show vorgegaukelt, sie befänden sich wider Erwarten in einem israelischen Sender. Die lustigen Lockvögeln übernehmen dabei die Rolle von Juden. Das wird bestimmt lustig.

Ist es nicht irrsinnig komisch, wie manche Typen, nachdem sie vermeintlich bemerkten haben, in einer israelischen Talk-Show zu sein, damit beginnen, die jüdischen Moderatorinnen und Moderatoren zu verprügeln. Schalt mal um! Ach, schau mal, auf einem israelischen Sender läuft auch „Versteckte Kamera“. Da weigert sich der Lockvogel, der einen Tankstellenverkäufer spielt, Araber zu bedienen. Mal schauen, ob das auch lustig ist.

Während in der arabischen Welt die Propaganda gegen Juden seit Jahrzehnten auf Hochtouren läuft, versucht sich in Israel die deutliche Mehrheit an der Bewahrung von Menschlichkeit und Empathiefähigkeit; und dass obwohl auf Israel fast täglich Bomben und Raketen abgefeuert werden. Allein in den letzten Tagen wurden über hundert Raketen auf Israel abgefeuert – über hundert Raketen auf eine Fläche in der Größe von Hessen. Wie würde wohl Berlin auf hundert Raketen reagieren? Vermutlich würde die deutsche Regierung zur Verteidigung greifen. Genau das hat Israel getan. Israel verteidigt sich! Die deutschen Medien aber, die bei gleichen Maßstäben in den letzten sechzig Jahren hätten wöchentlich „Angriff auf Israel“ titeln müssen, was sie jedoch nicht taten, sondern die Angriffe auf Israel regelmäßig ignorierten, sprechen jetzt nicht von einer Verteidigung Israels sondern brüllen: „Israel greift an!“

„Israel greift an“ schreibt der Stern, die Baseler Zeitung, die Zeit, die Frankfurter Rundschau, der Spiegel, das Handelsblatt, die Süddeutsche und „Nahostexperte“ Lüders sagt auf Deutschlandfunk, die Hamas verhalte sich „sehr kooperativ im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ und vermutet, die israelische Regierung habe diesen Konflikt angezettelt, um eine Wahl zu gewinnen.

Man höre und staune: Nicht der Hass der Hamas, die Propaganda der islamistischen Medien, die Liebe zu Hitler und seiner „Endlösung der Judenfrage“, nicht die erklärten Kriege, Terroranschläge und seit sechzig Jahren regelmäßig auf Israel abgefeuerten Bomben und Raketen sind Schuld am Krieg im Nahen Osten, sondern eine jüdische Regierung unter Netanjahu, die in der Tradition der „Weisen von Zion“ nichts anderes als verschwörerische Machtabsichten im Sinne haben soll. Für Lüders ist es eben der Jude, der hinter allem steht.

Wenn ich mir so diese Experten und die Mehrheit der Medien in Deutschland anschaue, so werde ich das Gefühl nicht los, dass für eine Menge Menschen in diesem Land noch folgende Überzeugung der Nazis Geltung hat:

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***

Nachtrag vom 3. August 2014:

Seit Tagen feuert Gaza tausende Raketen auf Israel ab! Israel ist so groß wie Hessen. Die Hamas wirft Raketen auf Schulen, Hospitäler, Atomkraftwerke, Altenheime, Moscheen, Synagogen und Kirchen ab! Das Ziel jeder Rakete der Hamas ist es, so viele Israelis jeden Alters und Geschlechts zu töten wie möglich. Die Motivation für den Angriff auf Zivilisten gibt die Hamas in ihrer Charta: „Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“ (Artikel 7)

Die Intention jeder Rakete der Hamas ist Massenmord!

Der versuchte Massenmord der Hamas gelingt jedoch nicht, weil Israel die Drohung der Vernichtung ernst genommen und ein hervorragendes Abwehrsystem errichtet hat. Das israelische Abwehrsystem verhindert den von der Hamas intendierten Massenmord.

Israel hat immer wieder klar gemacht, dass es den Versuch eines Massenmords nicht dulden wird. Das jüdische Volk lässt sich nicht mehr abschlachten. Israel ist bereit zur Verteidigung! Diese Ansage hätte die Hamas mal lieber ernst genommen!

Jetzt, da der Hamas der Massenmord an Juden nicht gelingt, versteckt sie sich hinter der eigenen Bevölkerung. Es ist erbärmlich!

Weil es der Hamas nicht gelingt, israelische Schulen, Hospitäler, Atomkraftwerke, Altenheime, Moscheen, Synagogen und Kirchen zu vernichten, sorgt sie jetzt dafür, dass Hospitäler, Energiewerke, Altenheime und Moscheen in Gaza vernichtet werden. Synagogen in Gaza können nicht mehr vernichtet werden. Sie wurden schon allesamt im September 2005 zerstört, als alle Juden aus Gaza vertrieben wurden! Seit 2005 gibt es keinen einzigen israelischen Siedler, keinen jüdischen Menschen mehr, der in Gaza lebt, was viele nicht daran hindert, immer noch israelischen Siedler in Gaza, die es seit 2005 nicht mehr gibt, und die israelische Besatzung von Gaza, die es seit 2005 nicht mehr gibt, für den Krieg verantwortlich zu machen. Judenhass war immer schon ein Gerücht über Juden!

Die Hamas beschießt israelische Schulen, Hospitäler, Atomkraftwerke, Altenheime, Moscheen, Synagogen und Kirchen und nutzt die Hospitäler, Energiewerke, Altenheime und Moscheen in Gaza als Schutzschild für die Waffen, die sie auf israelische Schulen, Hospitäler, Atomkraftwerke, Altenheime, Moscheen, Synagogen und Kirchen abfeuert, wissend, dass diese Hospitäler, Energiewerke, Altenheime und Moscheen in Gaza dann legitime Kriegsziele werden.

Es ist so eindeutig, dass die Hamas Kinder und Frauen mordet, dass es nur mit Judenhass erklärt werden kann, wenn jemand „Kindermörder Israel“ und „Frauenmörder Israel“ ruft. Keine einzige Rakete und Bombe Israels wird mit der Absicht abgeschossen, Zivilisten zu töten, sondern nur mit der klaren Ansage, die Hamas mit ihrem Vernichtungswillen zu entmachten. Jede Rakete der Hamas jedoch hat zum Ziel so viele Menschen, auch Kinder, wie möglich zu töten. Daher ist jeder, der „Kindermörder Israel“ und „Frauenmörder Israel“ brüllt, ein Judenhasser!

Es müsste nur eine Rakete in dem Willen, so viele Deutsche wie möglich zu töten, auf Deutschland abgefeuert werden und der Ort des Abschusses dieser Rakete würde dem Erdboden gleich gemacht werden!

Wer fordert, man müsse Hamas und Israel gleichermaßen kritisieren, hat etwas Grundlegendes nicht verstanden: Für den Tod der Menschen in Gaza ist die Hamas verantwortlich, die übrigens schon vor dem Beginn des Krieges eifrig in Gaza gewütet und gemordet hat. Für das Leben in Israel jedoch ist Israel verantwortlich, denn Israel konnte bisher die Raketen des Massenmords abfangen.

Hätte die Hamas all das Geld, das die Raketen und Tunnel gekostet haben, genutzt, um Gaza aufzubauen, so stünden in Gaza nicht nur noch alle Hospitäler, Energiewerke, Altenheime und Moscheen, sie wären auch noch perfekt ausgestattet. Bei all dem Geld, das Gaza bekommen hat, müsste Gaza eigentlich zu den reichsten Gebieten des Nahen Ostens gehören! Der Wunsch, Israel zu vernichten und der Hass auf Juden, hat jedoch das ganze Geld verschlungen. Nicht Israel und Juden sind eine Gefahr für Palästinenser, sondern der Hass auf Israel und der Hass auf Juden!

Hass bringt keinen Wohlstand! Das weiß auch Israel. Israel hätte den Gazastreifen tausend mal lieber zum Geschäftspartner als zum Feind.

Die Hamas fordert in der Gründungscharta die Vernichtung Israels. Es wird der Hamas nicht gelingen! An dem Hass werden nur noch mehr Menschen sterben. Warum also nicht einfach auf das Angebot Israels eingehen? Das Angebot wurde 1948 von Israel formuliert und bleibt bestehen:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

***

Stell Dir vor, Du befindest Dich unter einer Kuppel und pausenlos schießen Leute auf diese Kuppel in der Hoffnung, sie zu zerstören und Dich zu treffen.

Stell Dir vor, sie brüllen, Dich töten zu wollen.

Stell Dir vor, sie verbünden sich und schreiben eine Charta, in der sie erklären, Dich töten zu wollen.

Stell Dir vor, Du hast eine Waffe unter der Kuppel. Ab und zu rufst Du unter der Kuppel hervor: „Ich schieße gleich!“ Du gibst sogar die Richtung an, in die Du schießen wirst, obwohl es Deine Verteidigung schwächt, weil Deine Feinde dann wissen, wo sich die Kuppel einen Spalt öffnen wird; aber Du möchtest nicht, dass Unschuldige sterben, deshalb sagst Du Deine Verteidigung an.

Stell Dir vor, Du schießt unter der Kuppel hervor. Du schießt so oft, bist die Schießerei auf die Kuppel endlich aufhört.

Stell Dir vor, irgendwann ist Ruhe. Nach einiger Zeit kommst Du aus der Kuppel hervor. Fändest Du es gerecht, dann angeschnauzt zu werden, weil Du geschossen hast?

Stell Dir vor, die Leute, die auf Dich geschossen haben, haben bewusst Kinder in die Richtungen gestellt, in die Du geschossen hast?

Stell Dir vor, Du wirst plötzlich Kindermörder genannt. Wie würdest Du Dich fühlen? Wie gingest Du mit dem Gefühl um, dass aus einer Waffe in Deiner Hand eine Kugel kam, die ein Kind getötet hat? Du wärest unschuldig. Klar! Das würdest Du Dir immer wieder einreden und Du hättest Recht damit, aber Du würdest dennoch weinen. Du könntest es Deinen Feinden nie verzeihen, dass sie nicht wenigstens ihre Kinder mehr geliebt haben, als sie Dich hassen.

Stell Dir vor, hinter den Leuten, die auf die Kuppel geschossen haben, waren Menschen mit Kameras, die alles gefilmt haben. Sie haben auch gefilmt, wie einige Deiner angekündigten Schüsse Kinder getroffen haben.

Stell Dir vor, sie sagen: „Wir haben alles gefilmt. Sie waren doch sicher unter Ihrer Kuppel! Niemand ist unter der Kuppel gestorben. Sie aber haben viele Menschen erschossen! Kinder und Zivilisten. Das war unverhältnismäßig!“

Stell Dir vor, aus aller Welt ereilte Dich nun Kritik, weil Du Zivilisten getötet hast.

Stell Dir vor, ein Friedensaktivist nennt Dich Kriegstreiber. Was würdest Du so einem Schlaumeier erwidern?

Stell Dir vor, Du findest heraus, dass Deine Feinde ihre Kinder nur deshalb in Dein Schussfeld gestellt haben, weil sie genau diese Kritik an Deine Verteidigung provozieren wollten.

Stell Dir vor, sie haben Ihre Kinder in den Tod durch Deine Waffe geschickt, weil sie die Bilder wollten, um damit Deine Verteidigung wie Aggression aussehen zu lassen.

Stell Dir vor, dass alles ein perfider Plan war, aus Hass geboren, um Dich zu schwächen, weil der nächste Angriff schon geplant ist. Das Bündnis mit der Charta, die zu Deiner Ermordung aufruft, besteht schließlich immer noch.

Was würdest Du zu den Menschen sagen, die diese Bilder gemacht haben und damit Deinen Feinden genau das gegeben haben, was sie wollten, um ihren Hass zu befeuern und wofür sie ihre Kinder in den Tod geschickt haben?

Du würdest zu diesen Menschen hingehen und mit Tränen in Augen rufen:

„Ihr habt die Kinder auf dem Gewissen!“

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