Apartheid im Nahen Osten

Die israelische Regierung hat beschlossen, staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstatten zu lassen. Nachdem ein Muslim beim Obersten Justizgerichtshof geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv ohne einen muslimischen Gebetsort im Freien habe beten müssen, teilte die Regierung Israels mit, die sechs größten medizinischen Zentren des Landes in Jerusalem, Tel Haschomer, Haifa, Tel Aviv, Beerscheba und Petak Tikva seien angewiesen worden, binnen eineinhalb Jahren Gebetsräume für Muslime einzurichten.

So sieht also der angebliche „Apartheidsstaat Israel“ aus!

Dafür haben Juden im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen nicht nur keinen Gebetsraum in Krankenhäusern sondern gar keine Aufenthaltserlaubnis. Diese Regionen sind allesamt stolz darauf, „judenrein“ zu sein. Jude sein ist in diesen Ländern und Gebieten schlicht und einfach verboten!

Vor ein paar Monaten gewann jedoch Lina Mahul, eine 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko die israelische Ausgabe von „The Voice“.

So sieht also der angebliche „Apartheidsstaat Israel“ aus!

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

So sieht also der angebliche „Apartheidsstaat Israel“ aus!

In Jerusalem gibt es über siebzig Moscheen. In Israel stehen über vierhundert Moscheen (Stand 2019). Damit hat sich die Anzahl der Moscheen in den letzten Jahren in Israel verfünffacht. Ende der achtziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts gab es in Israel gerade mal etwas mehr als achtzig Moscheen. Über dreihundert Imame in Israel erhalten finanzielle Zuwendungen des Staates Israel.

So sieht also der angebliche „Apartheidsstaat Israel“ aus!

 

 

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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