Apartheid im Nahen Osten

Die israelische Regierung hat beschlossen, staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstatten zu lassen. Nachdem ein Muslim beim Obersten Justizgerichtshof geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv ohne einen muslimischen Gebetsort im Freien habe beten müssen, teilte die Regierung Israels mit, die sechs größten medizinischen Zentren des Landes in Jerusalem, Tel Haschomer, Haifa, Tel Aviv, Beerscheba und Petak Tikva seien angewiesen worden, binnen eineinhalb Jahren Gebetsräume für Muslime einzurichten. Das Gesundheitsministerium hatte sogar bereits 2011 beschlossen, an staatlichen Kranken­häusern Gebetsräume für alle Religionen zu verordnen. Schon vor Einreichung der Klage hätten Kliniken in Haifa und in Tel Aviv muslimische Gebetsräume eingerichtet.

So sieht also der angebliche „Apartheidsstaat Israel“ aus!

Dafür haben Juden im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen nicht nur keinen Gebetsraum in Krankenhäusern sondern gar keine Aufenthaltserlaubnis. Diese Regionen sind allesamt stolz darauf, „judenrein“ zu sein. Jude sein ist in diesen Ländern und Gebieten schlicht und einfach verboten!

Vor ein paar Monaten gewann Lina Mahul, eine 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko die israelische Ausgabe von „The Voice“.

So sieht also der angebliche „Apartheidsstaat Israel“ aus!

Mohammed Assaf wiederum gewann kürzlich die arabische Version von DSDS mit einem Lied, in dem er davon sang, dass palästinensische Volk durch das Ende Israels zu befreien. Die deutschen Medien berichteten darüber mit Begeisterung!

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

So sieht also der angebliche „Apartheidsstaat Israel“ aus!

Im arabischen Fernsehen bekommt man stattdessen zur Erheiterung des Publikums auf die Fresse, wenn man Jude ist:

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47 Antworten zu Apartheid im Nahen Osten

  1. Pingback: Etwas differenzierter bitte! | Tapfer im Nirgendwo

  2. Überragt wird der Ort durch die Kirche St- Peter auf einem Hügel, der Akropolishöhe. Wir waren begeistert von der Aussicht, die man von hier hinüber zu Tel Aviv und zur Küste hat. Der Name der Kirche soll an den Apostel Petrus erinnern, der sich eine Zeitlang in Jaffa aufhielt. An dieser Stelle befand sich eine Kreuzfahrerburg, die im 17 Jahrhundert durch St. Peter ersetzt wurde.

  3. Elisabeth B-G schreibt:

    So viel z. Apartheit in Israel. Kennt jemand noch ein Land, wo eine solche Diskussion ernsthaft geführt wird? Nein, bitte jetzt nicht eine mögliche Gehirnwindung von Frau Roth!!! Ich schrieb ERNSTHAFT und nicht populistisch-tränenreich
    http://www.israelnetz.com/innenpolitik/detailansicht/aktuell/araber-diskutieren-ueber-nationalhymne/#.Uc01WvbwDDd

    • A.mOr schreibt:

      Elisabeth B-G
      Schön Dich mal wieder zu lesen, willkommen, schöne Grüße!

      Also gut, Beleg für Nicht-Apartheit, wenn’s denn so wichtig ist?
      Die, die Israel als „Apartheit-Staat“ sehen sind nicht bereit zu diskutieren, offenbar auch nicht interessiert an sachlichen Fakten. Die „wissen’s“ doch „besser“!

      Ansonsten halte ich gerade von jener „ernsthaften Diskussion“ so garnichts.
      Sollen die Araber in ihren restlichen 22 „Nationen“ ihre Hymnen singen, machen sie doch sowieso.
      Der Staat Israel ist der einzige Staat der Juden auf der ganzen Welt, gerade mal flächenmässig so groß wie Deutschlands Hessen, wie öfters zu lesen ist.
      Da können sich die Araber im Land ruhig mal etwas bescheiden. Nicht?

      Dir schawua tow! Saj gesunt!

  4. Danny Wilde schreibt:

    Ich fand (das deutsche) „Verstehen Sie Spaß“ schon immer scheiße. Nur sehr, sehr wenige Gags waren wirklich witzig. Das Grundstrickmuster „quäl den Kandidaten möglichst eklig und gemein“ scheint sich auch international durch alle Sendungen zu ziehen. Dafür ein „Pfui!“ aus meinem tiefsten Herzen.

    Interessant aber ist, mit welcher Scheiße der jeweilige Kandidat beworfen wird, und was seine Qual auslöst. Im israelischen TV besteht die daumenschraubende Streckbank aus dem Gewissen des Kandidaten und seinem Loyalitätskonflikt mit sich selbst, welcher dann letztenendes genau in die für den Kandidaten einzig mögliche Richtung zu lösen ist: eben die menschliche.

    Die Folter des ägyptischen Kandidaten hingegen besteht, ganz anders als beim Israeli, bereits in der Illusion, echten Affen und Schweinen ausgeliefert zu sein. Der ägyptische Kandidat leidet unter keinerlei Konflikt an sich selbst – bereits die Vorstellung, mit Juden reden zu müssen, ist für ihn so unerträglich, dass er die/den Interviewerin/Redakteur tätlich angreifen muss. An seinem Konflikt ist nicht er schuld, sondern der Jud.

    Am Konflikt des Israeli, gewissermaßen…. also DAS lasse ich jetzt sein.

    Nur soviel. Wollte ICH „mal Israel kritisieren, als Freund“, dann würde ich sagen, habt ihr sie noch alle? Separate Gebetsräume in Krankenhäusern? Hallo? Und, Gerd, die Eben-Nicht-Apartheid Israels ist bereits durch den Umstand erfüllt, DASS alle Menschen in den israelischen Krankenhäusern behandelt/operiert werden, als Menschen, und nicht als Gläubige dieser oder jener Irrlehre.

    Mit jenem hier gelegentlich mitpostenden Mike Hammer teile ich einerseits wenig, andererseits würde ich mir solche Typen dann doch lieber als Religionsbeauftragte in israelischen (und übrigens auch deutschen) Krankenhäusern oder Schulen wünschen, rambo-like durch die Zähne knurrend: „soso, du willst hier also beten?“ – „äh… (zähneklapper) … nein!“

    • A.mOr schreibt:

      mike hammer, mit Verlaub, ist -sagen wir- offenbar ein Raubein. Man könnte sagen, dem nick „verpflichtet“. Unabhängig dazu, wie er zu mancher Sache steht, oder wie rau er sich äußert, ich habe begründeten Anlaß zu behaupten, daß bei ihm das Herz sowie auch der Verstand an der richtigen Stelle sitzen. Da ist weit mehr möglich als „grrr…“
      Mit diesem leicht aus’m Fenster kippend sag ich GutNacht!

      • Aristobulus schreibt:

        Ja. Und man kann sich mit Hammer gut streiten, ohne einander danach was übel zu nehmen.
        – Wenngleich er mich seit neulich für schwul hält. Nu 😉

      • Danny Wilde schreibt:

        Ich stimme euch beiden zu. Mein Satz klang viel zu negativ. Aber dort, wo er meist mitbloggt, treibt er sich mit anderen Rabauken rum, die einen kontroversen Diskurs nicht durchhalten – wie im Sandkasten, Motto: Fresse! Dazu gehört ja auch die dir, A.mOr, wohl bestens bekannte Dame (zumindest beruft sie sich darauf), die ihr Vergnügen aus eben jener Grobheit UND der monstranzmäßig vor sich hergetragenen Unterwerfung unter ihren Gatten zu ziehen scheint. Dass die mich für ein schwanz- und eierloses Weichei hält, ist in etwa genauso „nu“ wie Aris Schwulsein. Geschenkt.

        Aber wer dorten (in jenem anderen Sandkasten; deren) immer dermaßen lautstark die Sache Israels vertritt und dann NICHT heute nach Kölle kütt….. je ne sais pas.

        Mike + Kroko haben uns hier immerhin Glück gewünscht – Danke dafür!

        Die Lady hingegen fürchtete, sie würde mit Schminken nicht rechtzeitig fertig.

        Nein: Mike Hammer, der ist ein Guter, dennoch, so sehe ich das. Allein schon wegen seines Alias; mit Mickey Spillane hab ich seit Schülerzeiten eine spezielle Beziehung. Er und Heine begleiteten mich durch die Pubertät.

        • Krokodil schreibt:

          Bitteschön.
          Dein Angebot an die Dame war nicht unmissverständlich. Finde ich.
          Jeder hat seine guten und seine weniger guten Seiten.
          Ich hätte die Kritik anders formuliert. Und hier in diesem Sandkasten erscheint es mir hinterrücks.
          Was immer noch wichtiger ist:
          Viel Spass heute!

        • mike hammer schreibt:

          danny wilde

          es tut mir leid für dich, das vollweiber zwar gerne nen softy in der küche haben wollen, einen der abwäscht und sich im
          klo hinsetzt, jedenfalls so lange bis sie einem wilden psycho begegnen, der sich vor nichts scheut, keinem kampf ausweicht und steht das er ist wie er ist.

          ich bin in meinem leben geflohen und ausgewandert,
          habe zeiten hinter mir wo ich nicht wusste wo ich schlafen und was ich essen werde, wurde beschossen, gesprengt,
          geprügelt und bin keinem das geringste schuldig geblieben.
          mit 18 sind freunde von mir in meinen armen verblutet
          und die feinde die das zu verantworten hatten kurtz darauf auch, ich kenne die hölle und bin gerne da hin,
          dort ist alles echt.
          plätze die erschauernd du vom tv kennst, waren orte des gelderwerbs für mich. mit alter und guten freunden bin ich nun „zivilisiert“, verkauffe caffe oder wein und habe läden
          da würde sich hier keiner wohl fühlen nach 22 uhr.
          jedesmal wenn ich spinner in den läden resozialisiere
          habe ich einen engel auf der schulter der flüstert mir
          ins ohr, „lass ihn leben“!

          ich bin halt anders, auch als spinner bin ich anders,
          zb ist nicht heine mein favorit sondern sun zu, ich mag
          lao ze, blätter gerne in webchwis-tchaosani von rustaveli
          rum und kenne mich etwas in jüdischen, christlichen und islamischen schriften aus.

          ich kann mit heine nix anfangen, für mich ein mosser!

          ich danke A.mOr für die vielen für mich gebrochenen lanzen, das gäb ein lag baomer feuer!

          • Aristobulus schreibt:

            Guter Schlips, Mann 😉

            Und guten Schabbes alechejm.

          • Danny Wilde schreibt:

            Es war gar nicht hinterrücks gemeint.

            Und was du über dich schreibst, unterscheidet dich von einem, der nur so tut als ob.

            Ich habe anderes erlebt – auch in meinen Armen sind Leute gestorben, aber ich war schon 19 und es waren keine Freunde (ich hatte damals mich für Zivildienst entschieden und Rettungsdienst gemacht in 24Std.-Schichten; danach noch einige Zeit weiter damit). Das Leben ist nur selten nett zu einem. Besonders zu denen, die wir in den Armen gehalten haben (ich habe wirklich sehr schlimme Dinge gesehen; z.B. ein 17-j. Mädchen, die ich von zuhause ins KH fuhr, Krebs Endstadium, zum Sterben – sie war ein Wrack aber voll da und wusste, was in den nächsten Stunden/Tagen passieren würde. Ich war an Mord-Tatorten, ich war der der erste an einem Selbstmordtatort, wo die 13-j. Tochter ihre verblutete Mutter im Bad gefunden hat…).

            Am nettesten ist das Leben aber, wenn man Leute trifft, wie den Schlipsversteher hier und dich auch. Ich denke, wir haben schon manchen gemeinsamen Punkt.

            Davon abgesehen bin ich tatsächlich nicht glücklich mit meinem obigen Beitrag. Ich arbeite sonst länger an sowas, war in Eile, und er drückt nicht wirklich das aus, was ich sagen wollte.

            However. Sieh es mir nach. OK?

            Ein anderer Punkt ist, dass mir in jenem anderen Blog permanent die Einschätzung über das, was dahintersteckt, entgleitet. Ich lese ja auch in jenem 3. Blog mit, aus dem der mit dem Q sozusagen hervorgegangen ist. Alle beide mit wechselnd gemischten Gefühlen.

            Diese ganzen Hintergründe interessieren mich schon, aber ich raffs nicht. Falls du in der Nähe bist von Essen, nu ja, und du dich mit nem Sitzpinkler abgeben willst, könnte man sich ja mal auf das ein oder andere Getränk und Wort treffen?

            So. Bevor ich noch mehr Mist schreibe, hier erstmal gute Nacht.

            P.S.: Sledge Hammer rockt! Liebe ich!

          • A.mOr schreibt:

            mike hammer

            Wenn’s für’s Feuer gut ist, davon hab ich genug! Besorg Du mir das Holz! 😉

            Danny Wilde, Aristobulus, mike hammer

            Damit hat’s sich doch, nicht?
            Danny Wilde, wollte Dich doch nicht so sehr kritisieren, nur mal was klarstellen.
            Die angedeutete „Frauengeschichte“, die hier so zwischen den Zeilen kursiert, scusi, weiß nicht worum es geht. Ist aber wohl auch nicht meine Sache, oder?

            Was „schwul“ und „Schwanzeierlosigkeit“ und Co angeht, ist nicht mein Feld, interessiert mich nicht.
            Ich freue mich, daß ich soweit gesund bin.
            Das wünsche ich euch allen: Gesundheit!

            Und nun klopft euch auf die Schultern! 😀

          • A.mOr schreibt:

            Danny Wilde mike hammer;)
            (…und vor allem noch so ein Weibsbild!;)
            Wenn auch nicht im Bilde über angesprochende Frauengeschichten hier, sende ich nichtsdestotrotz an dieser Stelle gerne nochmal „heimliche“ Grüße!

            Es mußte Hüsker Dü sein, ist nicht (direkt) auf meinem Mist gewachsen, die Auswahl des Lieds jedoch schon, mag’s ankommen, ganz heimlich! 🙄 Und freuen! Aber *pssst* …
            (heimlich, nicht hinterrücks, wohlgemerkt;)

            PS/
            Danny – wir hatten hier im blog mal ein musikalisches Techtelmechtel, und DAS war ein großer Spaß!
            Nu, take it

            Faith No More, man glaubt es nicht, auch zu dieser Band von jemanden aus unseren Reihen inspiriert! 😎

            (Nicht jedermanns Geschmack, mag sein. Die Botschaft zählt!)

  5. A.mOr schreibt:

    Danke, Herr Buurmann, für diese nochmals gelungende Zusammenfassung, die einmal mehr Wahn von Realität trennt. Haste gut gemacht! 😀
    Viel Erfolg morgen!

  6. Pingback: Gebetsräume für alle Religionen | blu-NEWS

  7. Bergstein schreibt:

    Herr Buurmann sie scheinen einfach den Begriff Apartheid falsch zu verstehen. Dieser setzt die Differenzierung zwischen zwei Personengruppen voraus. Folglich gibt es in Libyen mangels Juden auch keine Ausgrenzung der Juden. Deshalb dürfen auch keine Juden einreisen, sonst käme es ja gerade zur Ausgrenzung. Dagegen ist die Zurverfügungstellung von gesonderten Gebetsräumen reine Apartheid. Schließlich wird hier den Menschen nur anhand ihrer Religion ein anderer Raum zugewiesen.

    • Bergstein schreibt:

      „Sie“ nach Herr Buurmann sollte natürlich groß sein.

      • Aristobulus schreibt:

        Also, Bergstein, als Krankenhauspatient würde ich kein Sch’ma in einem Raum sagen wollen, in denen vielleicht Moslems vielleicht Hassgebete sprechen. Ja im Leben nicht

      • Aristobulus schreibt:

        Und in einem christlichen Gebetsraum dürften wir erst recht kein Gebet sprechen, weil da die Möglichkeit besteht, dass jemand seine Andacht mit eine Statue hält.
        Das ist jedoch keine Apartheid. Die ist was Anderes.

        • Bergstein schreibt:

          Der obige Beitrag war sarkastisch gemeint. Allerdings könnten wir in einer Mosche halachisch betrachtet tatsächlich Sch´ma sagen, in einer Kirche wohl kaum. Ich weiß allerdings nicht, ob die Moslems in einer Synagoge beten dürften.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, halachisch betrachtet nach einer Halacha von Maimonides. Die ist völlig überholt (das sag zwar nur ich, aber den Maimonides können wir nicht fragen), seitdem in Moscheen Hass- und Mordgebete gesprochen werden, das ist Aufruf zu Menschenopfern – und da kann es nur halachisch sein, einen sehr großen Bogen um derlei Ecken zu machen, nicht?

        • Bergstein schreibt:

          Trotz größter Hochachtung vor Ihnen verehrter Rav Aristobulus ist für mich RAMBAM doch (noch) ein wenig größere halachische Autorität. 🙂 Wie heißt so schön, von Moische bis Moische gab es keinen wie Moische (und wohl auch keine wirkliche koschere Moschee). Insoweit ist sicherlich eine T´fila mit Moische besser als in einer Moschee. 🙂 Das Gleiche gilt sicherlich auch für eine T´fila mit Arimelech. Auch wenn ich ausgehend von Ihrem Nachnamen davon ausgehe, dass ich Ihnen bei Thoravorlesung Vortritt lassen müsste.

          • Aristobulus schreibt:

            Oh, bitte nach Ihnen :), und ich sag nichts gegen den Rambam (Raw Mosche ben Maimon), aber er kannte die heutigen organisierten, zntralisierten und nach Zigtausend zählenden Herrenmenschen nicht, die ihre Moscheen zu Orten der Anbetung eines Kriegsgottes machen. Da wird Allahu Akbar geschrieen, wann immer die Rede von der Bestrafung des Jahud ist. Sogar in Deutschland betreiben die antisemitisch Milli Görüs und die antisemitische DITIB die meisten Moscheen. Wenn der RAMBAM das gewusst hätte – es hätte ihn gegraust, und er hätte jeden Juden davor schützen wollen.

          • Aristobulus schreibt:

            pardon, mein E klemmt. Muss wohl am kel liegen

          • A.mOr schreibt:

            Stimmt. Haß und Menschenfeindlichkeit sind sind kein ideales Umfeld als Adressierter solcher Absicht. Das mag wohl auch Maimonides so meinen. Der war schließlich nicht blöd! 😉

          • A.mOr schreibt:

            Tausche ‚e‘ gegen ’sind‘ 😉

          • Schum schreibt:

            An A.mOr

            Maimonides war so wenig blöd, daß er folgendes erkannt hatte:

            „Ihr wißt, meine Brüder, daß Gott uns um unserer Sünden willen mitten unter dieses Volk zerstreut hat, das Volk des Ismail, das uns unnachsichtig verfolgt und auf Wege sinnt, uns zu schaden und zu entwürdigen … Kein Volk hat jemals Israel mehr Leid zugefügt. Keines hat es ihm gleichgetan, uns zu erniedrigen und zu demütigen. Keines hat es vermocht, uns zu unterjochen, wie sie es getan haben.“ (Zit. n. Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah?, 2005, S. 284)

          • Schum schreibt:

            Andere Quelle:

            Avi Becker, „Das vergessene Narrativ: Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern.“ Aus: Jewish Political Studies Review 17:3-4 (Herbst 2005)

            Maimonides, der bedeutendste jüdische Gelehrte des Mittelalters, wirkte im Machtbereich der mohammedanischen Gesellschaft und war mit der arabischen Sprache und Kultur wohl vertraut. In seinem überlieferten „Brief and die Juden Jemens“, verfaßt um diesen angesichts Verfolgung und dem Zwang zur Bekehrung Mut zuzusprechen, schrieb er:

            Ihr wißt, meine Brüder, dass Gott uns um unserer Sünden willen mitten unter dieses Volk zerstreut hat, das Volk des Ismael, das uns unbarmherzig verfolgt und auf Wege sinnt, uns zu schaden und zu entwürdigen. Denn dies entspricht der Warnung des Erhabenen: „Denn unserer Feinde Fels ist nicht wie unser Fels; so müssen sie selber urteilen.“ (Deut. 32:31). Kein Volk hat jemals Israel mehr Leid zugefügt. Nie hat uns ein Volk dermaßen erniedrigt und gedemütigt. Keines hat es vermocht, uns zu Boden zu drücken, wie sie es getan haben.

            Diese Zeilen Maimonides’, der von den Exzessen der Kreuzritter gegen die europäischen Juden wußte, repräsentieren eine eindringliche historische Einschätzung. Möglicherweise widerspiegeln sie die Erfahrungen seiner eigenen Familie auf der Flucht aus Spanien, wo sich die Lebensbedingungen für Juden verschlimmert hatten und wo sie lebensbedrohlichen Angriffen seitens radikaler Muslime ausgeliefert waren, sie könnten aber auch als religiös-kulturelle Bewertung und Prophezeiung der bevorstehenden muslimisch-jüdischen Konfrontation interpretiert werden.

            http://www.david.juden.at/kulturzeitschrift/70-75/74-becker.htm

          • A.mOr schreibt:

            Danke für die Hinweise. Lajla tow!
            (Prophetisch?
            Wir haben es in der Hand, wir sind nicht wehrlos und sie nicht alle Mörder.)

          • A.mOr schreibt:

            Kurz noch. Denke schon, daß Maimonides einiges unerfreuliches begegnet ist. Umso höher seine Antworten darauf zu schätzen! Oder wie Bergstein schon sagt, „von Moische bis Moische gab es keinen wie Moische“.

          • Aristobulus schreibt:

            Schum,
            dankesehr!, den Satz „denn unserer Feinde Fels ist nicht wie unser Fels; so müssen sie selber urteilen“ muss man sich ja auf der Zunge zergehen lassen. Zumal wenn man sich ins Gedächtnis ruft, was in zwei der wichtigsten Hadith-Sammlungen (Aussprüche Mohammeds) so wie in der Charta der Hamas über deren und unsere Felsen steht, resp. was da so über uns steht, die wir uns hinter deren Felsen verstecken müssten, weil sie die für die echten halten.
            „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.“

            Maimonides meinte mit dem Zitat aus der Tojre ja nicht das Urteil irgend eines Unabhängigen, oder dass einer nicht selber urteilen dürfe. Er meinte es mit Deut. 32:28: „Denn ein Volk klugen Sinnes beraubt sind sie, und keine Einsicht ist in ihnen.“

  8. Andreas Moser schreibt:

    Das Video von der Tankstelle hat mich zu Tränen gerührt.

  9. Saskia schreibt:

    Ich hab mich mit einem Journalisten von der ARD angelegt, weil er über den arabischen Gewinner der Talentshow eine leicht verdrehte Version der Wahrheit im Nachtmagazin gebracht hat. „Unsinn!“ wirft er mir jetzt vor, ich solle mal aus meinem Tel Aviv rausgehen und mir die Wahrheit ansehen. Ich schlage deshalb vor, dass wir in Zukunft auch deutschen Teilnehmern bei DSDS ganz laut applaudieren, wenn sie singen „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“…. Scheint ja zumindst absolut salonfähig zu sein.

    • Aristobulus schreibt:

      Es gibt geheime deutschdunkle Psychokanäle der Begeisterung, der Verdrängung und der Verdrängungsbegeisterung zwischen Maass & Memel, Etsch & Belt und dem Schrecktraum-Feuchttraum eines palästinisierten Groß-Palästina, das endlich judenfrei geworden sein wird, Saskia 😉

      Nur sind die so diffus, so wackelig, so assoziativ-dissoziativ und dabei so umfassend verleugnet, dass es schwerfallen würd‘, sie klar dazustellen

      • Saskia schreibt:

        Ich glaube, um diese Träume umzusetzen, hat Peer Steinbrück die Lesung mit Günter Grass anberaumt. Der ist ja anscheinend auch schon wieder salonfähig. Ach, Aristobulus, heute ist einfach mein Genervtheitstaghochvier. Leider herrscht hier in Israel obendrein so viel Apartheid, dass ich heute Abend (es ist die „weisse Nacht“ der Kultur in Tel Aviv) in Yafo zwischen den unzähligen arabischen Restaurants die Qual der Wahl habe. Wo soll ich bloß essen gehen?

        • Aristobulus schreibt:

          …lass bloß nicht den ARD-Journalisten wissen, dass Du überhaupt in deren Lokale reindarfst!, sonst fällt er noch aus allen Wolken, knallt auf und nervt ungeheuer. Der glaubt doch, dass Juden aus Pietät nicht in arabische Lokale sollen, dass Araber aber wegen Nichtrassismus unbedingt in jüdische Lokale sollen, aber es aus Ehre dann doch nicht sollten. Oder so.

          • A.mOr schreibt:

            Saskia!
            Sicher etwas zu finster betrachtet (und das zur „weißen Nacht“! Pardon. 😉 ), aber die Gefahr eines Bombenattentats in solchen Lokalen dürfte immerhin sehr gering sein.
            So also, Genervtheit weg und Bombenstimmunghochvier! 😀
            (…ganz apart, sozusagen…)

          • Aristobulus schreibt:

            … dem wird aber der niedersächsische Innenminister Pistorius leider widersprechen. Er hat in dieser Woche vorgeschlagen, Personenkontrollen vor Synagogen durchzuführen, wegen „gewaltbereiter Orthodoxer“. Kein Witz.
            Und Spiegeljakob Augenstein, der mit dem innersten Minister gern in der Stammkneipe am Stammtisch sitzt, klatscht Beifall, weil er Orthodoxe genauso wie Salafisten (also wie Terroristen und deren Unterstützer) findet.
            Auch kein Witz. Die sind nur in unfreiwilligen Witzen richtig gut. In Anderem wohl nicht.

            Tja, Saskia, Bergstein, A.mOr und icke, ähm, sind wir nicht eigentlich auch orthodox? Doch wohl ja, nicht?
            Ein hannoverscher Innenminister und ein bekennender Supernichtjournalist haben Angst vor uns in den Lokalen. Tscha. Das könnt‘ man fast richtig gut finden :mrgreen:

          • A.mOr schreibt:

            Kein Witz??!

          • Bergstein schreibt:

            Ich dachte zunächst, dass es mit der Aussage von Herrn Pistorius sei ein Witz. Jetzt nehme ich zu Kabbalat Schabbat nun vorsichtshalber eine schusssichere Weste mit. Wir haben ja eine orthodoxe Synagoge mit einem orthodoxen Rav. Und meine Frau wird sich jetzt bestimmt furchtbar vor mir fürchten.

            Ist der Mensch eigentlich völlig übergeschnappt. So dämlich kann man doch gar nicht sein. Oder muss man nunmehr wegen der Behindertenquote im öffentlichen Dienst auch einen Minister mit unter 80 IQ nehmen. Die Aussage, dass Islam und Islamismus nicht das Gleiche sei, ist schon nachvollziehbar. Was ist jedoch das entsprechende Paar in Judentum? Im Übrigen steht bei jedem Gottesdienst Polizei vor den Synagogen in BRD. Das ist wohl wegen den gewaltbereiten Orthodoxer Juden.

          • Aristobulus schreibt:

            LOL! Genau dafür stehen sie da, um die Deutschen und die benachteiligten Migranten vor orthodoxen Zionisten zu schützen.
            Auch diese rotweißen Stahlzäune vor jüdischen Kindergärten. Damit die kleinen Vampire da nicht rauskommen und irgend einen Passanten als Ferment des Mazzesbackens einfach mal so aussaugen.
            Arghh.
            Wie gut, dass ich nur ein chassidischer Rekonstruktionist bin. Na, Ihr Orthodoxen.

            Gut Schabbes (und tu bloß Deiner Frau nichts, Bergstein!, Zwangsheirat und Vollverschleierung sind doch genug!)

          • el zorro schreibt:

            „Jüdische Wadenbeißer verunsichern die Stadt!“
            Immer öfter ist in Städten, in denen jüdische Kindergärten betrieben werden dürfen, die Rede von jüdischen Kindern, die arglos herbei spazierenden Passanten in die Waden beißen (höher reichen ihre Gebisse meist nicht), um den so attackierten das Blut abzusaugen.
            Die Bevölkerung ist hilflos und die Polizei arbeitet an neuer Wadenschützer-Kleidung für ihre Angestellten.

            In Politik und Philosophie rätselt man um das „Warum?!“
            „Am Naheliegendsten“, so der Judaismus-Experte Laus Kranke, „ist es, daß das durch den Biß in die Waden gewonnene Blut in den Kindergärten in Schüsseln wieder ausgespuckt wird. Dort wird es dann gesammelt und später zu bestimmten jüdischen Festen in Brotteig vermischt.“
            Kranke versichert: „Das ist eine alte Tradition bei denen!“
            Gefragt, wie er zu jener Erkenntnis komme, hat Kranke auch dazu eine plausible Erklärung:
            „In der ‚Wir lieben alle Menschen-Austellung‘ auf der Kölner Domplatte, betrieben von meinem guten Freund Falter Kehrmann, ist hin und wieder ein Plakat zu sehen, welches genau beschreibt, um was für einem Menschenschlag es sich bei den Juden handelt! Ein Jude verspeist ein Kind mit Messer und Gabel, welches auf seinem Teller liegt.
            Da wundern sie sich doch nicht ernsthaft über das Verhalten jüdischer Kinder?!“

            Große Unruhe erfaßt die Bevölkerung auch angesichts diverser Nachahmer-Attentate auf die Waden unbescholtener Beigänger. Dahinter stecken, so eine Expertin für rosa Püschel, Diplomwirtin Rosa Munde-Wattekopf, „frustrierte Kids aus der Mittelschicht, die es leid sind ihre Zeit vor der Spielkonsole oder bei wilden Besäufnissen zu vergeuden.“

            Auch warnte ein Vampirologe, Dr. Ernst Halsweh, vor der Ansteckungsgefahr, die bei solcher Wadenbeißerei den Vampirismus bei den Gebissenden auslösen könnte.
            Bislang jedoch sind derlei Vorfälle nicht bekannt.

            Allgegenwärtig wird der Ruf laut: „Stoppt die Wadenbeißer!“
            Aber was haben wir schon von unseren Politikern zu erwarten?
            Wir rufen euch daher zu:
            „Nehmt eure Füße und Waden in die Hand und rennt was das Zeug hält!“

            [Oj, schabbes!]

          • el zorro schreibt:

            Heilige Wade! Beim kursiv gepatzt…

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