Liebe Berivan Aymaz,

gerade habe ich Dein Wahlkampfplakat auf der Schildergasse in Köln gesehen.

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„Menschenrechte überall“. Toll! Da bin ich auch für. Es freut mich, dass auch Du dafür bist.

Ich frage mich allerdings, warum Du diese Forderung auf Dein Wahlplakat geschrieben hast. Ist sie etwa so ungewöhnlich? Ich habe Mitglieder anderer Parteien gefragt. Welch Überraschung: Sie waren alle für „Menschenrechte überall“. Ich wage eine Wette:

Ich lade Dich auf ein Veggie-Essen ein, wenn Du mir nur ein Mitglied des Bundestages zeigen kannst, das öffentlich erklärt: „Ich finde, es sollte Orte auf der Welt geben, an denen gewissen Menschen Menschenrechte abgesprochen werden.“

Ich wette, Du wirst niemanden finden, der das behauptet. Deine Forderung ist eine Selbstverständlichkeit. Daher muss sich etwas weiterführendes vermuten. Kann es sein, dass sich hinter der Betonung dieser Selbstverständlichkeit eine subtile Andeutung der Möglichkeit einer Kriegsführung durch eine von den Grünen mitgebildeten Regierung befindet? Die erste deutsche Regierung, die sich nach dem 2. Weltkrieg an einen Krieg beteiligt hat, war schließlich rot-grün und als Begründung mussten damals die Menschenrechte herhalten.

1999 unterstützten die Grünen die deutsche Beteiligung am Kosovokrieg. Der grüne Außenminister Joschka Fischer begründete diesen Krieg am 7. April 1999 wie folgt: „Ich habe nicht nur gelernt: Nie wieder Krieg. Ich habe auch gelernt: Nie wieder Auschwitz.“ Dem Nachrichtenmagazin Newsweek sagte Fischer sogar: „Ich sehe eine Parallele zu jenem primitiven Faschismus. Offensichtlich sind die 1930er Jahre zurückgekehrt, und das können wir nicht hinnehmen.“

Für Joschka Fischer war und ist Krieg somit eine Option, wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Dafür wurde er unter anderem in Internet-Foren, aber auch von Angehörigen der Friedensbewegung als Kriegsverbrecher bezeichnet. Im Mai 1999 wurde er aus Protest gegen den NATO-Einsatz im Kosovo auf dem Grünen-Parteitag in Bielefeld mit einem roten Farbbeutel beworfen. Es gab und gibt somit unter den Grünen Menschen, die reine Pazifisten sind und niemals einen Krieg rechtfertigen würden, selbst dann nicht, wenn irgendwo keine Menschenrechte geachtet werden.

Liebe Berivan Aymaz,

Du bist für „Menschenrechte überall“. Ich frage daher: Welche Niedrigkeit begingest Du nicht, um die Niedrigkeit auszutilgen? Könntest Du die Welt verändern, wofür wärest Du Dir zu gut? Solltest Du am 22. September 2013 in den deutschen Bundestag gewählt werden, was wirst Du tun, um Deine weltpolitischen Forderung zu verwirklichen?

Ich bin immer skeptisch, wenn eine Wahl in Deutschland zur Weltverbesserung genutzt wird. Nichts gegen Weltverbesserer, aber Außenpolitik sollte im Wahlkampf weitestgehend rausgehalten werden und die meisten Parteien halten sich an diese Ethik. Nur wenige Parteien sind der Meinung, dass am 22. September 2013 darüber entschieden wird, wie das deutsche Wesen die Welt verändern soll. Die Parteien, die das glauben, sind allesamt unwählbar, wie die Jungs und Mädels von dieser Truppe:

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Wer glaubt, am 22. September 2013 würde in Deutschland über die Zukunft von Kurdistan und Palästina entschieden, hat eine nicht ganz unausgeprägte Profilneurose. Am 22. September 2013 wird der 18. Bundestag gewählt. Nicht mehr und nicht weniger. Alle sind für „Menschenrechte überall“, aber darum geht es an dem Tag nicht.

Liebe Berivan Aymaz,

Du meinst es bestimmt nur gut, aber gut meinen es auch all die anderen Parteien im Bundestag. Der Weg zur Hölle ist aber mit guten Absichten gepflastert. Sag mir nicht, was Du überall erreichen willst, sag mir, was Du in Deutschland erreichen willst. Überall ist eine Nummer zu groß für Dich. Wer überall regieren will, kann nur scheitern und nicht selten rattern zum Klang der Forderung „Menschenrechte überall“ die Maschinengewehre.

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70 Antworten zu Liebe Berivan Aymaz,

  1. mg.linde@hotmail.de schreibt:

    Und was sagt uns das jetzt? Der Blog ist absolut dämlich. Null Informationsgehalt, Hauptsache, wir machen uns mal über was lustig. Das ist es wirklich, was die Gesellschaft braucht. Da es in dieser Welt überall so friedlich zugeht, da muss doch keiner mehr für Menschenrechte sein!
    Klar, sagt dir jeder Kandidat, dass er Menschenrechte toll findet. Aber mal ganz ehrlich, würde es ein CDU-Mensch in sein Programm aufnehmen? Nein, und genau das ist der Punkt.

  2. mike hammer schreibt:

    was grüne machen ist mist, ob deutsch oder nicht. Grün=Mist!

  3. Krokodil schreibt:

    Vorurteile sind weder Verurteilungen noch beruhen sie nicht auf Tatsachen.

    • SchallundRauch schreibt:

      Das ist so pauschal ganz falsch.

      • Krokodil schreibt:

        Vorurteil und Pauschalurteil sind ja nicht unbedingt grundverschieden.

        • SchallundRauch schreibt:

          Pauschal ist das verallgemeinerte Vorurteil.
          Etwa vom Vorurteil gegen Frau Aymaz auf sämtliche Mitglieder der Grünen zu schließen.
          Oder sämtliche kurdischstämmigen Deutschen.
          Oder sämtliche Deutschen mit türkischem Namen.
          Oder sämtliche Säkularisten.
          Oder sämtliche Politiker.

          Pauschal könnte man aufgrund eines Vorurteils gegen Frau Aymaz also einen ganzen Haufen Menschen verurteilen. Wenn sich des Pauschalurteil gegen einen Haufen dann verselbständigt, begegnet man einzelnen Teilen (Individuen) dieses Haufens dann wiederum mit Vorurteilen, die eine individuelle Betrachtung nicht mehr zulassen.

          • Aristobulus schreibt:

            Das ist doch trivial, SchallundRauch.

            Misstrauen darf es nicht geben? Sie verdammen das Misstrauen als ‚Vorurteil‘.
            Misstrauen und Vorurteile sind überlebensnotwendig. Ohne Misstrauen und Vorurteile lässt sich keine einzige Situation einschätzen – und ohne lässt sich auch kein einziges Urteil fällen.

          • SchallundRauch schreibt:

            Allmählich finde ich Ihr Missverstehen-Wollen meiner Kommentare zunehmend trivial.
            Aber ich werde mir große Mühe geben, da kein Ressentiment draus zu machen, allein weil ich unsere Austausch schätze.

            Ich unterscheide zwischen Mißtrauen und Vorurteil. Das eine halte ich für berechtigt bei entsprechender Indizienlage, dass andere nehme ich wörtlich als „Urteil“ und wie beim ordentlichen Gericht, möchte ich erst ein Urteil haben, wenn die Indizien ordentlich geprüft sind.
            So. Ich habe heute zu Beginn ein Indiz (kein Beweis!) dafür erbracht, dass Frau Aymaz mit „Menschenrechte überall“ keinen Angriffskrieg meint, sondern etwas anderes, nämlich die Forderung nach Transparenz bei Waffenverkäufen. (Ich habe nicht gesagt, wie ich zu dieser Meinung der Frau A. stehe.)
            Dieses Indiz fand ich auf ihrer Homepage, während sich andere hier auf Tapfer im Nirgendwo zu Äußerungen wie den folgenden bemühten, die ich als Vorurteile bezeichne, weil die Meinung von Frau A. beurteilt wurde, ehe sie geprüft würde.

            Beispiele:
            A.S.
            „Vielleicht ist ja das Menschenrecht auf Abfackeln von Autos gemeint. Oder das Menschenrecht bei 1.Mai-Kravallen von der Polizei ungestört plündern zu dürfen. Vielleicht auch das Menschenrecht auf ein “Judenfreies” Palestina oder das Recht auf NSA-freies Leben.“

            Eliyah:
            „Ich fürchte, die Frau hat sich dabei einfach mal gar nichts gedacht.“

            Andreas von Frankfurt:
            „Plakatives Schlagwort eben, ohne viel wirkliche Reflektion dahinter. Soll ja auch nicht auf Intellektuelle wirken, sondern auf die bildungsferne Wählermasse.“

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, A.S. Kommentar ist eine Vermutung, die auf Kombination beruht, denn leider wählen Autoabfackler oder Antizionisten lieber oder am Liebsten Grün.
            Also muss sich die grüne Kandidatin die Frage gefallen lassen, wessen Menschenrechte sie meint.

            Und Eliyah, inwiefern hätte er was beurteilt, ohne es geprüft zu haben? Im Artikel steht, dass jeder Politiker ausnahmslos sagen wird, Menschenrechte überall!, wenn man ihn darauf anspricht.

            Jemand muss sich schon wirklich gar nichts denken (und gleichzeitig damit rechnen, dass die Wähler auch an gar nichts denken), wenn er was fordert, das alle fordern.
            „Plakatives Schlagwort“, schreibt Andreas. Na, Recht hat er.

            – Und zu Misstrauen und Vorurteil: Nein, Misstrauen ist Vorurteil, in der Reihenfolge wie umgekehrt 😉

            Und woher wissen Sie, dass z.B. Andreas oder A.S. nicht zuvor auf Aymaz‘ Webseiten nachgelesen haben?
            Ah so, wegen Misstrauens :mrgreen:

          • SchallundRauch schreibt:

            Ich halte ein Mißtrauen gegenüber den Grünen für berechtigt und indiziert.
            Ob linksextreme Brandstifter mehrheitlich die Grünen wählen, kann ich nicht beurteilen, dafür fehlen mir konkrete Zahlen. Eine ideologische Nähe besteht bestimmt.
            Der Verfassungschutzbericht 2011 nennt neben Brandanschlägen beim Castor-Transport (hier ist eine mindestens ideologische Nähe zu den Grünen wohl gegeben) als Motiv bei Anschlägen auf Fahrzeuge „antimilitaristische Aktionen“.
            Ergo: sollte Frau Aymaz‘ Forderung eine latente Kriegserklärung sein, also militaristisch, müßten die Brandstifter auf Distanz zu ihr gehen und könnten sie keinesfalls wählen.

          • Aristobulus schreibt:

            LOL. Nicht übel.
            Indem Aymaz „Menschenrechte überall“ fordert, diese jedoch nur militärisch durchzusetzen sind, wenn überhaupt, könnte man sie beschuldigen, einer militärischen Intervention (wo nun auch immer) das Wort zu reden.
            Hm. Das könnte ein Grüner und/oder einer tun, der gegen Militärisches ist.
            Das kann ich also doppelt nicht 😉

          • Krokodil schreibt:

            Urteil, Vorurteil, Misstrauen, ..
            Hat alles nichts mit Verurteilung zu tun.
            Ein Urteil ist doch wenn ich zB sage mit Schall und Rauch kann man gut diskutieren.

            Wenn ich eine Grüne sehe, die sich nicht gegen diverse Schnapsideen ihrer Partei stellt, so darf ich ihr durchaus auch anlasten diese Ideen zu teilen.
            Und was die so für Ideen haben brauchen wir doch bitte jetzt nicht alles deswegen noch einmal durchkauen.

            Wenn ich die Strassenseite wechsle weil mir eine besoffene Horde Fussballfans entgegen kommt so ist das mit Sicherheit kein böswilliges Vorverurteilen meinerseits.

            Kommt nun auf einmal eine Deutsche mit kurdischen Wurzeln 🙄 so finde ich es plötzlich unangenehm mich beim wechseln der Strassenseite ertappen zu lassen?
            Nö.

          • Krokodil schreibt:

            Uh das kommt nicht so gut rüber. Ich meinte eher:

            „Kommt nun auf einmal eine Deutsche GRÜNE mit kurdischen…“

            Zur Verallgemeinerung treibt mich ja dann doch eher die Zugehörigkeit zu dieser Partei als die Zugehörigkeit zu irgendwelchen Volksgruppen.
            Beides zusammen ist dann schon wieder komplizierter…

          • @SchallundRauch: warum sollte denn dieser platte Satz „Menschenrecht überall“ KEIN plakatives Schlagwort für die Wählermasse sein? Genau wie „Wohlstand für alle“ – das ist für mich so aussagekräftig wie „Gummibärchen für den Kongo!“. Kratzt man an der Oberfläche, kommt das „aaaaaber“ zum Vorschein.

            Zum Thema „wer ist Deutscher“ fällt mir immer der schwäbelnde Alternative Cem Ötzdemir ein… noch deutscher geht’s ja kaum, oder nicht? 😉

  4. SchallundRauch schreibt:

    Wieso macht sich hier eigentlich keiner die Mühe und schaut nach???????

    Stattdessen wir drauf los spekuliert, was das Zeug hält. Da wird eine Deutsche zur Ausländerin gemacht, um irgendwelche Vorurteile bedienen zu können usw. Schlimm, Leute, schlimm.

    Hier steht, wie sich die deutsche Frau Aymaz eine Umsetzung ihrer Forderung vorstellt.

    Aus http://www.berivan-aymaz.de/meine-themen-2/
    „KEINE RÜSTUNGS EXPORTE ZULASTEN VON MENSCHENRECHTEN!
    […] Es muss Schluss sein mit den Zeiten der Hinterzimmerentscheidungen – wir brauchen Transparenz und Kontrolle im Rüstungsexport. Der Schutz von Menschenrechten muss endlich Vor­rang vor den wirtschaftlichen und strategischen Inter­essen erhalten!“

    Danke, Dante!
    So ist es. Menschenrechte gelten universell oder gar nicht.

    • Krokodil schreibt:

      Ich hatte nachgeschaut.
      Welches Vorurteil?
      Hast Du denn Deinen Link überhaupt (richtig) gelesen?

      „Der Vielfalt von Lebensentwürfen von Frauen wird diese Regierung und ihre Frauenministerin nicht gerecht. Wir brauchen ein Gleichstellungsgesetz in der Privatwirtschaft, eine Quote in Aufsichtsräten und stärkeren Kita-Ausbau statt Betreuungsgeld.“

      Der Wiederspruch befindet sich zwischen dem ersten und dem zweiten Satz. Das war einfach.
      Sie vergisst somit das Recht einer Frau ihre Kinder selbst zu erziehen. Nüscht von wegen „Vielfalt von Lebensentwürfen“.
      Übrigens haben auch Männer eine „Vielfalt von Lebensentwürfen“. Frag Herrn Buurmann.
      Gleichstellungsgesetz? In der Privatwirtschaft? Oder sollte es heissen Planwirtschaft? Männer sind Frauen, Frauen sind Männer, notfalls per Gesetz.

      Wir brauchen eine Männerquote bei folgenden Berufen:
      Florist, Krankenpfleger, Lehrer, Kindergärtner, Sekretär, …

      Und es sollten mehr Frauen Müllfahrerin, Kanalreinigerin, Schlächterin, Strassenbauerin, Maurerin, …

      Ich halte es für ein Menschenrecht ein Mann sein zu dürfen, ohne per Gesetz diskriminiert zu werden.
      Und wenn ich einen Job unbedingt haben will, so muss ich der Bessere Kandidat sein. Es von meinem Geschlecht abhängig zu machen
      VERSTÖSST NICHT NUR GEGEN DAS GG SONDERN AUCH GEGEN DIE MENSCHENRECHTE.
      Oder sind die auf unterschiedliche Geschlechter zugeschnitten?

      „MENSCHENRECHTE ÜBERALL “

      Ausser…
      Eben.

      • SchallundRauch schreibt:

        Ging dem Buurmann um die außenpolitische Frage. Dafür habe ich die Quelle geliefert. Der sachlichen Argumentation wegen. Das ist alles.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Es geht darum, Schall und Rauch, dass „Menschenrechte überall“ ein Begriff ist wie Schall und Rauch. Damit wurden schon Kriege geführt. Das ist der Punkt.

        • Krokodil schreibt:

          Auch, so wie überall eben auch hier sein sollte.
          Können wir das mit den „Vorurteilen“ bitte abhaken?
          Solche sind ausserdem nicht unbedingt immer schlecht.

          • A.mOr schreibt:

            Krokodil

            Vor-urteile dienen der Vor-sicht, die schon manchem im Wald einen Tanz mit dem Tiger ersparte. In solchem Fall kommt das -Urteil danach: besser ist das, mit dem Tiger nicht zu tanzen (oder eben: „Tiger hat Kind aufgefuttert“.zB).
            Vorurteile entstehen auch da, wo Erfahrungswerte zum Indiz für vermeintliche Voraussehbarkeit werden. Oft, weil es gibt nichts so erfahrenes wie erfahrenes, liegt man richtig. Aber es ist kein Vorurteil zu berücksichtigen, daß man sich auch irren kann, und diese Erfahrung wird ein jeder wohl schonmal gemacht haben.

            Und Dein Kommentar weiter oben ist gut. Nachurteil.

          • SchallundRauch schreibt:

            Hallo A.mOr und Krokodil,

            das Vorurteil gegenüber dem Tiger ist so trivial und gültig wie die Gefährlichkeit des Tigers trivial und gültig ist.
            Hingegen Menschen sind ja dank Freiheit nicht-trivial und deshalb ist das Vorurteil beim Menschen etwas anderes als beim Tiere.

            Ein Vorurteil ist also nur insoweit hilfreich, als es ein „Indiz für vermeintliche Voraussehbarkeit“ (A.mOr) sein kann. Dann ist es aber kein „Urteil“ sondern eine Annahme, ein Verdacht oder eben nur ein Indiz.

            Menschen können überraschend handeln: und plötzlich kommt der Krieg aus einer Richtung, aus der ihn keiner erwartet hätte. Deshalb schlage ich vor, immer und überall das Gute zu erwarten. Auch von den Grünen. (Sogar von den Grünen.)

            Vorurteile im Sinne des Wortes Urteil verhindern Überraschungen im Guten wie im Bösen. Damit sind Vorurteile der sicherste Weg in die Unfreiheit.

            Trivialität, Grüne, Tiere. Ich muß dauernd an ein Krokodil denken.
            Liebes Krokodil, Du bist bestimmt anders. 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Schall und Rauch,
            Ih Vorwurf „Vorurteile“ und dass da jemand zum Ausländer gemacht worden sei stehen noch auf dem Tapet.
            Schlimm, Leute, schlimm, so fanden Sie das.

            Ich sag Ihnen mal, was ich schlimm finde: Dass der Krieg ja keinesfalls aus irgend ’ner Richtung kommen wird, aus der ihn keiner erwartet. Sondern der nächste Krieg wird aus moslemischer Richting kommen – das ist so sicher wie das Allahu Akbar in der Moschee.

            Und Vortrteile sind überhaupt kein Weg in Unfreiheit. Wie kamen Sie darauf? Vorurteile sind lebensnotwendig, und sie lassen sich revidieren, dafür sind sie da.
            Ressentiments jedoch behindern die Freiheit und alle Überraschungen so wie überhaupt die Urteile.
            Der Unterschied zwischen, ja die Gegensätzlichkeit von Vorurteilen und Ressentiments ist evident.

          • SchallundRauch schreibt:

            Das Ressentiment ist ein versteinertes Nach-Urteil, das dem einzelnen Gegenüber mit einem Vorurteil begegnet.
            Ob der nächste Krieg von Moslems angefangen wird, lieber Aristobulus, maße ich mir nicht an zu prognostizieren. DIE sind die Wölfe ohne Schafspelz.

          • Aristobulus schreibt:

            Das Ressentiment findet vor jedem Urteil statt, Schallund Rauch.

            Ich behaupte: Das Ressentiment hat mit einem Urteil, Vor- oder Nach-, nichts zu tun, sondern beruht nicht auf Beurteilung oder Einschätzung oder Misstrauen wie das Vorurteil, sondern allein auf Hass.

          • SchallundRauch schreibt:

            Nein. „Ressentiment“ ist mit „Groll“ leicht zu verdeutschen.
            Ich bemühe mal wieder die Stelle im Tanach, die ich kürzlich schon bemühte:

            Leviticus 19,18:
            „Nimm nicht Rache und hege keinen Groll gegen die Kinder deiner Gemeinschaft, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst (er ist wie du).“
            Leviticus 19,17:
            „Hasse deinen Bruder nicht in deinem Herzen. Weise deinen Nächsten zwar zurecht, aber nimm seinetwegen keine Schuld auf dich.“

            Klarer und eindeutiger kann der Umstand des Ressentiments nicht definiert werden.
            Mein Nächster hat eine Schuld auf sich geladen gegenüber mir. Weise ich ihn zurecht, dann verhindere ich damit, dass sich die durch ihn erlittene Demütigung und Ohnmacht in mir (meinem Herzen) zu einem Groll auswächst, der sich dann verselbständigt und aufgrund dessen ich dann neues Unrecht – auch am ursprünglichen Verursacher – begehe.

            Insofern stimmt, was Sie sagen, Aristobulus. Das aus dem Groll geborene Unrecht findet VOR jedem Urteil statt. Aber der Groll selbst ist eben ein NACH.

            Es spielt für die Groll-Verarbeitung überhaupt keine Rolle, ob das erlittene Unrecht tatsächlich erlitten wurde oder nur eingebildet wird. Entscheidend ist der Umgang mit dem Groll und hier – auch da stimme ich Ihnen zu – sind die meisten Muslime ganz fürchterlich inkompentent.
            Wie also sieht ein konstruktiver Umgang mit Groll aus? Erstens: erlittenes oder vermeintlich erlittenes Unrecht möglichst SOFORT ansprechen, damit ein versöhnendes Gespräch entstehen kann. Wird das nicht gemacht, dann kann konstruktiv nur noch Vergebung helfen. Verbung funktioniert am Besten, solange die Beteiligten noch am Leben sind, ist aber auch später noch möglich. Alles andere führt zu Hass.
            Hass hat keine Berechtigung. Er kann aber aufgelöst werden, wenn die Bereitschaft zum Gespräch und zur Vergebung da ist.

            Da Vergebung, Gespräche usw. nicht erzwungen werden können – sie sind ein Akt der menschlichen Freiheit – haben wir über Jahrtausende die Vorstellung von Recht, letztendlich Menschenrecht, entwickelt. Rechte gelten auch dort, wo Groll Bestand hat und wo Verständigung und Vergebung abgelehnt werden.

            Das Vorurteil ist das nicht-juridische Urteil, also ein Urteil, das nicht einer Rechtsprechung folgt. Deshalb heißt es ja VOR-Urteil. Und deshalb ist das Vorurteil, sei die Indizienlage auch noch so stark, immer eine Gratwanderung mit dem Risiko der ungerechten Verurteilung und Einschränkung der menschlichen Freiheit, die im konstruktiven Gespräch und im Vergeben gefunden wird.

          • Aristobulus schreibt:

            SchallundRauch!, ich hatte Ressentiment mit Hass gleichgesetzt.
            Sie schreiben nun aber, Ressentiment sei Groll.
            Groll ist aber nicht Hass.

            Und Ressentiment ist wirklich was Anderes als Groll, nicht? Antisemitismus ( = Hass auf Juden) ist kein Groll, sondern Ressentiment. Das Wort lässt sich wohl nicht ins Deutsche übersetzen. Oder fällt Ihnen ein anderes Wort außer eben Hass ein?

            Ich behaupte, dass das älteste Ressentiment der Hass auf Juden ist. Alle anderen Ressentiments gegen Andere paraphrasieren bloß jenes erste und älteste Ressentiment.

            – Danke für Ihre anderen, sogfältigen Überlegungen. Groll mag nicht besonders gut sein, aber er ist menschlich – und hoffentlich nur ein zeitweiliger.
            Tja, und die Vergebung? Vielleicht ist die sehr viel verlangt, und es muss ja ein Täter da sein, dem man ggf. vergeben kann.
            Wem Vergebung zu viel oder zu hoch ist, dem reicht wohl ein Akzeptieren. Das Geschehene ist ja ohnehin zu akzeptieren.

          • SchallundRauch schreibt:

            Hm. Eigentlich störe ich mich schon länger daran, dass Antisemitismus als Ressentiment bezeichnet wird. Weil da – siehe meine vorigen Gedanken – ein ganz latenter Vorwurf mit drin steckt, der Antisemitismus hätte historisch irgendwann (Kreuzigung von Jeschua oder sogar früher) eine Ursache bei den Juden.
            Ich würde insofern zustimmen, dass Antisemitismus ein Ressentiment = Groll sei, als er auf einem Groll beruht, der seine Ursache NICHT bei den Juden hat. Dem aber die Juden das Skandalon sind, an dem er sich entlädt. Warum? Vielleicht ist die Antwort Hass. Was aber ist eigentlich Hass?
            Ich stimme zu, der Hass auf Juden ist so alt, wie der Hass Kains auf seinen Bruder Hebel. Dabei waren beide noch gar keine Juden im heutigen Sinn, nicht?
            Ich denke allerdings darüber nach, ob andere Formen von Hass wirklich reine Paraphrasierungen sind. Ist es nicht eher ein- und derselbe Hass, der das „jüdische“ an einem Menschen hasst, auch wenn der gar kein Jude ist? Eine Frage…

          • Dante schreibt:

            Eigentlich störe ich mich schon länger daran, dass Antisemitismus als Ressentiment bezeichnet wird. Weil da – siehe meine vorigen Gedanken – ein ganz latenter Vorwurf mit drin steckt, der Antisemitismus hätte historisch irgendwann (Kreuzigung von Jeschua oder sogar früher) eine Ursache bei den Juden.

            Ein Motiv, nicht eine Ursache im kausalen Sinn, erst recht keinen rechtfertigenden Grund. Es ist die geistige Unabhängigkeit, die Nichtunterwerfung unter das Dogma der – ja ursprünglich aus dem Judentum hervorgegangenen – christlichen Kirche, später die Nichtunterwerfung unter das Dogma Mohammeds. Außerdem werden Juden zum Diskutieren und nicht zum Computergehorsam erzogen, weshalb das jüdische Volk überproportional viele Koryphäen in diversen Wissensgebieten hervorgebracht hat. Insofern kann man den Judenhass durchaus als Ressentiment erklären.

          • SchallundRauch schreibt:

            Exakt. So sehe ich das auch.
            War noch früher schon so. Nichtanbetung Pharaos oder von Tammuz…
            Was die Entstehung des Christentums betrifft: die Römer hatten Ärger mit den Juden, weil die den Kaiser nicht anbeten wollten.
            Ich sehe Jesus / Jeschua als einen Juden, der seine Brüder und Schwestern, sein Volk genau darin bestärken wollte. In der geistigen Unabhängigkeit vom römischen Kaiser, von römischer Weltanschauung, die imperialistisch und grausam war. Der bestehende Konflilkt zwischen den Juden und den Römern hat sich zur Zeit des Jeschua verstärkt und mit dem, was dann die Anhänger des Jeschua angeleiert haben, wurde eine ernstzunehmende Bedrohung für Rom. Wie entschäft man so eine Bedrohung? Man integriert sie. Damit wurde das, was Jeschua wollte in sein Gegenteil pervertiert.
            Die Ursache für den Antisemitismus liegt in Rom. Der „Auslöser“ liegt in Israel / Juda.
            Aber auch „Auslöser“ muss in „“ stehen! Denn nicht Juda löste aus, sondern die Existenz Judas war den Römern ein Auslöser.
            Heute: nicht der Staat Israel löst aus, sondern die Existenz des Staates Israel ist den heutigen Römern ein Auslöser. Die Ursache liegt immer noch bei den „Römern“.

          • Aristobulus schreibt:

            Damit bewegen wir uns weit von Aymaz und den Menschenrechten weg 😉

            Also, mir fällt auf, dass besonders jene, die oft mit Forderungen nach Menschenrechten und Völkerrecht aufwarten, besonders viele Ressentiments gegen Israel haben.

            Groll nicht. Groll hat man auf jemanden, der einen mal angerempelt hat, nicht? Groll hat einer auf Türken, wenn er mal von einem Türken verprügelt worden ist. Wenn er darin weitergeht, wird es zum Ressentiment gegen die ganze Gruppe.

            Übrigens sucht jeder, der Ressentiments hat, die Schuld ausschließlich bei der anvisierten Gruppe, der ausschließlich Böses unterstellt wird. Insofern haben Ressentiments nie eine Berechtigung… Groll aber schon!, Groll kann Vorsicht bedeuten und hat mit partieller Erfahrung zu tun.

            Und der Hass auf Juden besteht seit der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten, als Amalek alle Hebräer ermorden wollte.
            Die Sache mit Kain und Hewel ist Hass zwischen Brüdern, zwischen zwei Individuen (also Interna, siehe auch Jakob und Essaw).

            Und ja, das kommt vor, dass einer wegen jüdischer Eigenschaften gehasst wird, obwohl er selber gar kein Jude ist. Max Frisch („Der andorranische Jude“) hat gezeigt, wie’s geht. Da wird einer zum Juden gemacht – Ressentiments!, die von woanders her wirken, und die nichts mit dem individuellen Verhalten dieses einen Andorraners zu tun haben.
            Aber eben doch Antisemitismus, der wirkt.

            P.S.
            Tät‘ mich übrigens sehr interessieren, was grad Aymaz über die Menschenrechte der jüdischen Minderheit in der Westbank denkt. Ob wir das je erfahren werden?
            Ich frage sie einfach mal. Es gibt eine Webseite bei Abgeordnetenwatch.de, wo man das kann.

          • Aristobulus schreibt:

            SchallundRauch, pardon, habe Dantes und Ihre Kommentare zu spät gesehen.

            Also, die Römer haben das antike Israel ausgemordet, weil es nicht römisch sein wollte. Das taten oder versuchten die Römer auch mit allen anderen Ländern, die gegen sie aufstanden und nicht römisch sein wollten.

            Jedoch Amalekiter haben nicht mit dem unabhängigen Grönland oder dem unabhängigen Jordanien ein Problem, nur mit dem unabhängigen Israel.

          • SchallundRauch schreibt:

            Über Amalek hatten wir auch schon mal irgendwann gesprochen, wenn ich mich recht entsinne. Waren damit aber nicht durch, oder?

            Amalek gilt als Nachkomme Essaws.
            Wenn ich das allegorisch betrachte, dann ist der Hass ein Nachkomme des Ressentiments.

            Kain hat keine Nachkommen mehr, weil alle Nachkommen Kains in der Flut umkamen.
            Aber wenn ich Kain allegorisch betrachte, dann hat ist auch sein Hass ein Nachkomme des Grolls, den er wegen der Opfersache hatte.

            Nein, es führt nicht unbedingt weg von der Aymaz. Die Forderung „Menschenrechte überall“ kann ja auch die Forderung nach einer Pax Romana = Pax Verde sein, der immer ein Eroberungsfeldzug vorausgeht.

            Ja, die Aymaz fragen ist eine gute Idee.

          • SchallundRauch schreibt:

            „Jedoch Amalekiter haben nicht mit dem unabhängigen Grönland oder dem unabhängigen Jordanien ein Problem, nur mit dem unabhängigen Israel.“

            Jetzt wird die kurdisch-stämmige Frau Aymaz interessant! Es gibt da nämlich mehrere Römische Reiche, die in gewaltiges / gewalttätiges Problem mit dem unabhängigen Kurdistan haben. Sind für Frau Aymaz die Kurden jetzt Palis oder Juden? Oder sind für Frau Aymaz Kurden Kurden?

          • Aristobulus schreibt:

            Leider kann man mit dem Amalek überhaupt nie durch sein 😉

            Ja, Essaw hat sich zutiefst mit den Götzenanbetern und Menschenopferern von Kanaan eingelassen, und Amalek als sein Nachkomme, der Vergötzer der Natur und des Marschierens im Gleichschritt, gilt als Urfeind der Juden (und überhaupt als Urfeind aller Zivilisation).

            Insofern ist Amalek kein völlig Fremder, indem die Torah leider feststellt, dass er familiäre Bindungen zu Jakob und Jitzchak hat. Es ist also alles nicht so einfach mit dem bösen Feind. Es erging das Gebot, die Amalekiter auszurotten – aber wir haben uns nicht an dieses Gebot gehalten. Sie wurden nicht ausgerottet. Juden tun sowas nicht… die Konsequenzen sind bis heute manifest.

            Aymaz’n habe ich gefragt. Wenn Antwort kommt, teile ich sie hier mit.
            Kann aber sein, dass sie nicht antwortet, um sich im Wahlkampf keine Blöße zu geben.

  5. Bergstein schreibt:

    Herr Buurmann ich fürchte sie müssten der Dame ein Essen ausgeben. Nahezu alle MdB sind der Auffassung eine Person jüdischen Glaubens in Judäa oder Samaria keine Men-schenrechte hat. Wenn ein israelischer Staatsbürger der arabisch spricht und nicht Jude ist in „Ostjerusalem“ zieht, ist es er ein Homo Sapiens, ein israelischer Staatsbürger der arabisch spricht und Jude ist, ist dagegen ein Siedler bzw. ein Friedenshindernis. Er hat schlichtweg dann überhaupt keine Menschenrechte. Dies ist leider die Überzeugung fast aller MdB.

  6. Dante schreibt:

    Der Forderung von Frau Aymaz als solcher kann ich mich nur anschließen. Menschenrechte sind entweder universell, oder sie sind keine.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Der Forderung schließe ich mich an. Aber wie umsetzen? Das ist die Frage!

      • A.mOr schreibt:

        Das wissen wir doch, seit wir Nasen haben!

        • Aristobulus schreibt:

          Seitdem wir Knarren haben, ganz brutal realistisch gesagt.
          Die Deutschen fingen nur an, langsam mal die Menschenrechte zu achten, nachdem das Land mit Knarren erobert worden war.
          So weit geht Frau Aymaz ja nicht. Sie steht nur mit ihrem türkisch-kurdisch-grünem Namen, dass „überall“ die Menschenrechte eingehalten werden. Nächstliegender Gedanke: Sie meint die Türkei, wo Erdogan grad alles tut, um die Menschenrechte auszuhebeln.
          Aber wie will sie als deutsche Abgeordnete dafür sorgen, dass dort die Islamisten zurückgedrängt werden?

      • Dante schreibt:

        Ich denke in der Beziehung eher „naturrechtlich“. Dass Menschenrechte universell sind, ist m.E. nicht etwas Umzusetzendes, sondern etwas Festzustellendes.
        Es wird uns nicht gelingen, dafür zu sorgen, dass jeder Staat der Welt die Menschenrechte achtet und die entsprechenden Rechte, die ein Mensch gegenüber seinen Mitmenschen hat, schützt (Menschenrechte selbst im klassischen Sinne sind ja die Rechte des Einzelnen gegen den Staat, nicht die gegen seine Mitmenschen).
        Es geht aber eine Handhabe, also darum, etwas, das illegitim ist, auch als illegal einzustufen. So wurde meines Wissens schon vor etlichen Jahren der sexuelle Kindesmissbrauch als unabhängig vom Tatort strafbare Handlung eingestuft, sodass ein Sextourist, der etwa auf den Philippinen sein Unwesen getrieben hat, verhaftet werden kann, sobald er deutschen Boden betritt. Das ist bereits eine Form der Umsetzung eines fundamentalen Menschenrechts (sexuelle Selbstbestimmung) durch den deutschen Staat.

  7. Sophist X schreibt:

    „Menschenrechte überall“ bedeutet etwa das gleiche wie „Das beste Persil aller Zeiten“.
    Aber vielleicht unterschätze ich die Dame und sie antwortet mit einer detailliert ausgearbeiteten Strategie zur weltweiten Durchsetzung der Menschenrechte.

    Sie würde sicher mit der Durchsetzung des Artikels 1 des Deutschen Grundgesetzes an deutschen Schulen anfangen.
    Zumindest hätte ich vermutet, dass das GG auch an Schulen gilt.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/senatsstudie-jeden-tag-pruegel-migranten-und-gewalt/1091582.html

    • A.mOr schreibt:

      Wenn diese Frau und Partei Menschenrecht so gnadenlos durchsetzt wie der Menschenrechtsrat der UN und UNWRA, dann ist ja alles paletti!
      Und man kann wie mehr und mehr gewohnt weiterhin den Buhmann Israel an die Menschenrechte erinnern! Da versteht man ja den eigenen Tanach nicht mehr, aber Gaddafi hat zum Glück noch’n grünes Büchlein hinterlassen, welches aus der gleichen Ideologie heraus entstand, die auch die Grünen so resolut vertreten.

      Rettet die Wale! – vor den jüdischen Wahlen!

      • mike hammer schreibt:

        Wer Menschenrechte Überall brüllt, sollte aber selber überall diese
        durchsetzen, nicht fremder leute Kinder an den Hindukusch schicken.
        Persönlich, bitte das eigene Blut dafür vergießen. :mrgreen:

  8. anti3anti schreibt:

    Frau Berivan Aymaz ist eine türkische Kurdin, die in Deutschland lebt. Sie handelt wie Erdogan, der der Vater aller Türken ist, also auch der deutschen Türken. Ihr Motto, dass Menschenrechte überall gelten, richtet sich an in Deutschland lebende und wahlberechtigte nicht-kurdische Türken. Diese werden aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Kurden in der Türkei nicht von Bio-Türken unterdrückt werden. Evt. auch in Köln …

  9. Ich fürchte, das soll eher eine Andeutung sein, für Migranten in diesem unserem Lande könnten die Menschenrechte nicht oder nur eingeschränkt gelten. Das wäre natürlich eine ziemlich übele Unterstellung, auch wenn es in Deutschland als Ausländer nicht immer leicht ist. Plakatives Schlagwort eben, ohne viel wirkliche Reflektion dahinter. Soll ja auch nicht auf Intellektuelle wirken, sondern auf die bildungsferne Wählermasse. 😉

    • anti3anti schreibt:

      Auch ein bildungsfremder Immigrant, der sich in D benachteiligt fühlt, wird keinen Türken wählen. Da hätte er gleich zu Hause bleiben können.

      • A.mOr schreibt:

        Erdogan auch!

      • Aristobulus schreibt:

        Frau Aymaz ist seit 35 Jahren hier.
        Ist sie eine Deutsche?
        Seltsame Frage… die man aber wohl stellen muss. Bei einem Amerikaner, der seit 35 Jahren in Pittsburgh lebt, würde ich diese Frage nie stellen. Nur, wenn der ein Moslem ist. Merkwürdig eigentlich.
        Frau Aymaz ist Mitglied einer säkulargrünen Gruppe.
        Bedeutet das, dass sie NICHT glaubt oder andere glauben macht, dass Moslems hierzulande menschenrechtlich benachteiligt seien?

        Ja, meeerkwürdige Fragen so zum lauschigen Abend

  10. Eliyah schreibt:

    Ich fürchte, die Frau hat sich dabei einfach mal gar nichts gedacht.

    • A.mOr schreibt:

      Yep, ein Zirkus, in dem jeder seine Aufgaben erfüllt, engagiert zu sein ist natürlich wichtig, für was ist egal, Hauptsache Parteilinie. Und BlubBlub ist immer besser, als Holz für Nägel zu spielen.

  11. A.S. schreibt:

    Vielleicht ist ja das Menschenrecht auf Abfackeln von Autos gemeint. Oder das Menschenrecht bei 1.Mai-Kravallen von der Polizei ungestört plündern zu dürfen. Vielleicht auch das Menschenrecht auf ein „Judenfreies“ Palestina oder das Recht auf NSA-freies Leben.
    Ich hab so das Gefühl, nicht gedacht wurde an: Rechte von Nordkoreanern, Kubanern, Tibetern oder Israelis die von der Hamas nicht umgebracht werden wollen.
    Vielleicht tu ich der Frau gerade auch Unrecht, aber irgendwie bekomm ich so gewisse Gedanken nicht aus den Kopf.

    • Aristobulus schreibt:

      Da ist was dran oder drin oder drum.
      Wenngleich Frau Aymaz wohl für Rechte von Kurden ist – und für die Rechte von Saudiarabern. Indem dort hin keine Waffen exportiert werden sollen (so schreibt sie in ihrer Kandidatenansprache), weil dort die Demokratie gestärkt werden solle.

      Wie sie das als deutsche Politikerin tun könnte, ohne da mit vielen nichtexportierten Waffen einzumarschieren, schreibt sie jedoch nicht.

Seid gut zueinander!

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