Der moderate Islam

„Der moderate Islam ist eine Erfindung. Der Islam hat den Anspruch das Leben eines Muslims zu regulieren, von dem Moment an, wo er aufwacht, bis hin zum Moment, wo er zu Bett geht. Wenn man sagt, es gibt einen moderaten Islam, der auf den Dschihad, auf die Scharia, auf Geschlechterapartheid und die Durchregulierung des Alltags verzichtet, was bleibt dann vom Islam übrig? Es gibt moderate Muslime, aber keinen moderaten Islam. Sie sind dann nicht wegen des Islams, sondern trotz des Islams moderat.“

Diese Worte stammen von Hamed Abdel-Samad. Sie sind für Menschen, die unter dem Islam leiden, so wichtig wie die Worte von Bertrand Russel für jene Menschen wichtig sind, die unter dem Christentum leiden:

„Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen.“

Wenn ich mir die Länder anschaue, wo der Islam herrscht, dann stelle ich fest, dass dort Homosexuelle hingerichtet, kritische Geister verfolgt, Ungläubige gesteinigt und Frauen verschleiert werden. Vor all diesen Dingen habe ich berechtigte Angst! Der Kabarettist Dieter Nuhr bringt es mit diesen Worten auf den Punkt:

“Die rufen Tod bis … Krieg. Das ist für mich … hat einen Grad von Lächerlichkeit, dem dürfen wir uns nicht anpassen. Und wir passen uns reihenweise da an. Mich macht das wütend. Islam ist ausschließend dann tolerant, wenn er keine Macht hat und da müssen wir unbedingt für sorgen, dass das bei uns so bleibt.”

Als in Europa das Christentum herrschte, wurden kritische Geister verfolgt und ermordet. Jeder, der es damals wagte, das Christentum zu kritisieren, wurde von der Inquisition heimgesucht. Man erklärte die Kritiker für besessen und somit geisteskrank. Heute wird vollkommen legitime Kritik am Islam als Geisteskrankheit bezeichnet. Wer den Islam kritisiert, gilt für viele als islamophob und Rassist. Bertrand Russel war in dieser Logik ein widerlicher christophober Rassist als er schrieb:

„Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.“

Hamed Abdel-Samad ist mit seiner Kritik am Islam nicht weniger zimperlich:

„Dass es ein paar kluge Theologen gibt, die etwas Modernes und Säkulares im Islam sehen wollen, ist lobenswert und kreativ, aber es ist eigentlich eine Umgehung der Kernbotschaft des Islams. Die Kernbotschaft ist, dass die Menschen Gott dienen und seine Gesetze auf Erden vollenden sollen. Natürlich gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen einem Menschen im Irak oder in Syrien, der Ungläubigen den Kopf abschneidet, und einem Vater in Wien oder Berlin, der seine Tochter zwingt, ein Kopftuch zu tragen. Aber beide handeln aus dem Motiv heraus, sich Gottes Willen zu beugen, und ich habe als Mensch keine andere Wahl als Gottes Willen zu vollstrecken und da liegt das Problem.“

Für die Süddeutsche Zeitung schrieb Joseph Croitoru jüngst eine Kritik an Hamed Abdel-Samad. Seine Worte machen klar, worum es den meisten Menschen, die Religionskritik als Rassismus und Phobie brandmarken, wirklich geht:

„Die Grenze zur Demagogie überschreitet Abdel-Samad auch, wenn er den Propheten Muhammad als grausamen Mörder und Vergewaltiger erscheinen lässt, Abraham als Faschisten verunglimpft und behauptet, „Faschismus ist in gewisser Weise mit dem Monotheismus verwandt“. Man wundert sich, dass hier dem als „Islamkritiker“ derzeit allseits hofierten Publizisten nicht auch von christlicher und jüdischer Seite vehement widersprochen wird.“

Genau! Das ist es, was unsere Welt jetzt ganz dringend braucht: Christen und Juden, die leberwurstbeleidigt durch die Straßen marodieren und Menschen morden, weil irgendwo irgendjemand, vermutlich in Dänemark, Jesus und Abraham veräppelt hat. Richard Dawkins jedenfalls gehört als Antisemit sofort vor das Kriegsverbrechentribunal, spätestens seit diesem rassistischen, judeophoben Ausspruch:

„Der Gott des Alten Testaments ist – das kann man mit Fug und Recht behaupten – die unangenehmste Gestalt der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“

Wer Kritik an den Islam und damit Ideologie- und Religionskritik als Phobie und Rassismus brandmarkt, ist ein mittelalterlicher Inquisitor, der die Aufklärung auf dem Scheiterhaufen der guten Absichten verbrennt. Karlheinz Deschner schrieb einst:

„Viele, vielleicht die meisten Menschen scheuen sich, gröbsten Betrug gerade auf dem für sie »heiligsten« Gebiet anzunehmen. Gleichwohl wurde nie gewissenloser, nie häufiger gelogen und betrogen als im Bereich der Religion (…) Die frommen Geistlichen pflegten schon im Mittelalter alles zu vögeln, was eine Vagina hatte, Ehefrauen, Jungfrauen, kleine Mädchen und wie wir nicht ohne Grund vermuten dürften, weibliche Tiere. Die Homosexualität florierte in den Klöstern seit deren Bestehen. Wo es an Männern mangelte, man den Nonnen nicht einmal die Beichtväter gönnte, mussten sie oft mit Kindern vorliebnehmen.“

Uta Ranke-Heinemann ist in ihrer Kritik am Christentum noch deutlicher:

„Das Christentum ist theoretisch der friedliebendste, praktisch aber der blutrünstigste Glaubensverband der Weltgeschichte. Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit, einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts, keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche. Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt zum Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde der Massenmord zur Praxis einer Religion. Einen zu töten war strikt verboten, Tausende umzubringen ein gottgefälliges Werk. Das Ganze nennt man nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum.“

Vermutlich hat sich Uta Ranke-Heinemann mit diesen Worten als christenfeindliche Rassistin geoutet, die niemals wieder in eine Talkshow eingeladen werden sollte. Sie vergisst schließlich die Milliarden friedliebender Christen und klingt schon so wie der Chefideologe des deutschen Christenhasses, Friedrich Nietzsche:

„Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit (…) Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht (…) Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.“

Widerlich! Nietzsches Bücher sollten verboten werden! Und Heinrich Heines Werke sollte man lieber verbrennen. Was der so alles geschrieben hat:

„Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.“

Am schlimmsten sind ja jene, die sich über das Christentum lustig machen. Sie trampeln auf den Gefühlen der Christen herum. Muss das denn sein? In Amerika gab es sogar mal eine Präsidenten, der es vollkommen legitim fand, sich über das Christentum lustig zu machen. Unfassbar! Thomas Jefferson schrieb einst:

„Die einzige Waffe, die man gegen unverständliche Aussagen einsetzen kann, ist der Spott. Vorstellungen müssen klar umrissen sein, erst dann kann die Vernunft sich mit ihnen beschäftigen; und von der Dreieinigkeit hatte kein Mensch jemals eine klar umrissene Vorstellung. Es ist nur das Abrakadabra jener Scharlatane, die sich als Priester Jesu bezeichnen (…) Die Geschichte gibt uns, wie ich glaube, kein Beispiel für ein priesterverseuchtes Volk, das eine freie zivile Regierung unterhält.“

Haben Sie das gelesen? „Priesterverseucht“ steht da! Das ist sie Sprache der Nazis. Okay, Thomas Jefferson lebte vor den Nazis, aber das sind doch nur Details. Die Amis sollten sich was schämen. Einen solchen Krieg gegen das Christentum zu führen. Mit solchen Aussprüchen zeigen die Amis, dass sie auch nicht besser sind als die christlichen Fundamentalisten in Europa. Thomas Jefferson und der Großinquisitor sind im Grunde Brüder im Geiste!

Merken Sie, wie albern die letzten Sätze klingen? Wenn es jedoch um den Islam geht, da wird so ein Unfug selbst von den sogenannte Qualitiätsmedien gedruckt. Im September 2012 wurden der amerikanische Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Mitarbeiter in Bengasi von einem aufgebrachten Mob ermordet. In Kairo stürmten aufgebrachte Islamisten die Mauer der Botschaft und rissen die US-Flagge herunter. An die Wand des Botschaftsgebäudes sprühten sie am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September den Namen Osama bin Laden. Als Grund für die Tat geben die Fundamentalisten an, durch diesen Film beleidigt worden zu sein:

Teile der Presse waren außer sich, aber nicht aufgrund der Gewalt und der Morde, sondern wegen des Films:

„Zu dem Film, der den Anlass für den Mord an Stevens hergegeben hat, fällt mir nichts ein. Die Redefreiheit zu verteidigen, kann nicht heißen, dass man diesen Schwachsinn auch verteidigen muss. Natürlich handelt es sich um eine gezielte Hassattacke (…) Denn in unseren Zeiten hat auch ein solcher unspeakable idiot die Möglichkeit, die Welt in Brand zu stecken.“ (Die ZEIT)

„Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Nicht minder“ steht da! Man lese und staune. Fünf Tage nach einem Mordversuch an den dänischen Zeichner Kurt Westergaard, der es gewagt hatte, Mohammed zu zeichnen, schrieb Eugen Röttinger von der Südwestpresse diesen Kommentar:

„Westergaard wollte bewusst provozieren. Und er provoziert, fern jeder Verantwortung unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit, munter weiter: Für ihn sponsort pauschal der Islam den Terror. Er ist mindestens (sic!) so verblendet wie sein Attentäter. Deshalb sind beide gefährlich.“

„Mindestens“ steht da! Man lese und staune. Ein Mann, der Mohammed malt ist für Eugen Röttinger mindestens so schlimm wie ein Mann inmitten einer Meute von Fundamentalisten, der bereit ist, einen Menschen zu töten, weil er etwas gezeichnet hat.

Kennen Sie dieses Kunstwerk?

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Es heißt „Piss Christ“ und stammt aus dem Jahr 1987. Es wurde von dem amerikanischen Künstler Andres Serrano gemacht und zeigt ein Kruzifix, das in einem Glas mit Urin schwimmt. Das Kunstwerk war Gewinner des „Awards in the Visual Arts“. Der Wettbewerb wurde vom Center for Contemporary Art’s organisiert und wurde mit staatlichen Mitteln gefördert.

Natürlich sorgte dieses Bild damals für Unruhe. Der Künstler bekam sogar Drohanrufe und Drohschreiben, aber die katholische Nonne Wendy Beckett verteidigte das Kunstwerk und sagte, das Kunstwerk zeige „was wir Christus angetan haben“. Stellen wir uns mal vor, was geschehen wäre, hätte es auch einen „Piss Mohammed“ gegeben. Es hätte weltweite Ausschreitungen gegeben, die in Mord und Totschlag eskaliert wären. Arabische Minister hätten ein Kopfgeld auf den Künstlern ausgelobt und Botschaften und Flaggen hätten gebrannt. „Piss Christ“ jedoch wurde von der amerikanischen Regierung mit 15.000 Dollar finanziell gefördert. Bei einem „Piss Mohammed“ hätte die amerikanische Regierung bestimmt alles dafür getan, einen Film zu produzieren, in dem der Präsident und die Außenministerin beteuern, das Kunstwerk ganz widerlich zu finden.

Nicht anders tat die amerikanische Regierung im Jahr 2012 in Reaktion auf den Film „Innocence of Muslims“. Die amerikanische Regierung gab eine Unmenge Geld aus und kaufte Sendezeit auf Fernsehsendern in Pakistan. Auf sieben Stationen lief ein Spot der US-Regierung, in dem sie sich von dem Video distanzierte. Die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton betonte sogar, dass die Regierung der USA mit dem islamfeindlichen Video „absolut nichts“ zu tun habe. „Wir lehnen den Inhalt und die Botschaft absolut ab.“ Der Spot endet mit dem US-Wappen, um den offiziellen Charakter des Spots zu unterstreichen.

Die US-Regierung reagierte damals wie ein Großteil der westlichen Welt. Nicht wenige übernahmen die Logik der Fundamentalisten und sprachen im Umfeld des Films „Innocence of Muslims“ von einem Schmäh- und Hetzfilm und sogar von einer Beleidigung des religiösen Empfindens. Wie unsicher und erschüttert muss ein religiöses Empfinden sein, damit es durch einen Film ins Wanken gebracht werden kann? Vom dem Film war damals nur schockiert, wer schockiert sein wollte.

Ein aufgebrachter Mob brüllte Hexe und behauptete, von dieser Hexe zu Gewalttaten und Morden motiviert worden zu sein. Viele fielen auf diese Taktik herein. Dabei war es offenkundig: Die Hexe war nur ein erschreckend harmloser Film, handwerklich schlecht, aber von beeindruckender Harmlosigkeit. Jede andere Religion muss schlimmere Kritik einstecken als der Islam.

Eines der erfolgreichsten Musicals des Broadways ist „The Book of Mormon“. Es hat neun Antoinette Perry Auszeichnungen für exzellentes Theater erhalten. Die Handlung des Stücks spielt größtenteils in einem kleinen Dorf in Uganda mit einer Aids-Rate von 80 Prozent. Ein Warlord herrscht dort mit unbeschreiblicher Gewalt. Frauen werden klitoral verstümmelt und Kinder brutal vergewaltigt. In dieses Dorf werden einige amerikanische Mormonen zur Mission geschickt. Sehr schnell wird klar, dass die religiösen Überzeugungen der Mormonen, die in dem Stück mit aller Kraft der Polemik verballhornt werden, in keinem Verhältnis zu der menschenunwürdigen Realität des Dorfes stehen. Als der Warlord anfängt, willkürlich Dorfbewohner zu ermorden, in dem er ihnen ins Gesicht schießt, verlassen alle Mormonen das Dorf bis auf Arnold. Aufgrund tragischer Entwicklungen erhoffen sich die Dorfbewohner ausgerechnet von Arnold religiöse Unterstützung. Das Problem ist jedoch, dass Arnold das Heilige Buch der Mormonen nie gelesen hat und er nur Missionar wurde, weil er nicht mehr so allein sein wollte. Als er jedoch erkennt, dass für den Fall, dass er die Bewohner des Dorfes nicht vom Glauben der Mormonen überzeugen kann, sie sich dem Warlord unterwerfen und somit Klitorisverstümmelung und Kindsvergewaltigung zur Tradition erklären werden, erfindet er eine Religion, in der die Klitoris das Allerheiligste ist und die Vergewaltigung von Kindern verboten wird, während die Sodomie mit Fröschen erlaubt wird. Dies überzeugt die Dorfbewohner! Sogar der Warlord tritt der neuen Gemeinde bei, die fürderhin an das „Buch Arnold“ glaubt.

„The Book of Mormon“ ist ein Stück über die Macht der Hoffnung und des Glaubens, die selbst in der abstrusesten Albernheit liegen kann. Das bekannteste Lied des Musicals heißt: „Hasa Diga Eebowai!“ Es bedeutet: „Fick Dich Gott!“. Der Text des Liedes lautet übersetzt so:

„Es gibt nicht genug zu essen.
Hasa Diga Eebowai!
Menschen verhungern in den Straßen.
Hasa Diga Eebowai!
Es hat seit Tagen nicht mehr geregnet.
Hasa Diga Eebowai!
80 Prozent von uns haben AIDS.
Hasa Diga Eebowai!
Junge Frauen werden beschnitten, die Klitoris wird ihnen weggeschnitten.
Wir aber schauen in den Himmel und rufen:
Hasa Diga Eebowai!

Wenn die Welt dich runterzieht und da ist niemand, dem Du die Schuld geben kannst, erhebe Deinen mittleren Finger zum Himmel und verfluche seinen elenden Namen! Wenn Gott Dich in Deinen Hintern fickt, fick ihn zurück in seine Fotze!

Falls Ihr nicht mögt, was wir sagen,
Versucht einfach mal, ein paar Tage hier zu leben.
Seht all Eure Freunde und Familie sterben!
Hasa Diga Eebowai!
Fick Dich!

Fick Dich Gott in Deinen Mund, in Deinen Arsch, in Deine Fotze!
Fick Dich Gott in Deinen Mund, in Deinen Arsch, in Deine Fotze!
Fick Dich Gott in Deinen Mund, in Deinen Arsch, in Deine Fotze!“

Was würde wohl geschehen, wenn am Broadway so über Allah gesungen werden würde?

Niemand kann ernsthaft behaupten, es gäbe lediglich verschiedene Kulturen. Kulturen sind nicht einfach nur verschieden. Sie sind unterschiedlich! Es gibt bessere und schlechtere Kulturen! Wenn ich die Werte der Scharia mit den Werten des Westens vergleiche, ist meine Meinung klar; möge sie auch noch so subjektiv sein:

Meinungsfreiheit. Besser!
Gleichberechtigung der Geschlechter. Besser!
Kunstfreiheit. Besser!
Freiheit der Wissenschaft. Besser!
Religionsfreiheit. Besser!
Und für all das steht Israel. Darum gilt auch:
Israel. Besser!
Aber nicht nur das. Es gilt auch:
Mormonen. Besser!

Ja, Mormonen sind besser! Weil sie keine Ausschreitungen provozieren, keine Fahnen verbrennen, keine Todesurteile ausrufen und keine Morde verüben, nur weil ihr Glaube verarscht wird. Mormonen tolerieren „The Book of Mormon“. Eine Komödie über den Koran hingegen ist unvorstellbar, weil man befürchten muss, ermordet zu werden, wenn man das Falsche über den Islam sagt.

Die offizielle Antwort der Mormonen-Kirche auf das Musical war von einer beeindruckenden Gelassenheit geprägt. Die offizielle Kirche der Mormonen erklärte, das Stück „The Book of Mormon“ könne zwar für einen Abend unterhalten, das wahre Buch Mormon jedoch würde das ganze Leben durch Jesus verändern. Die Autoren des Musicals, Trey Parker und Matt Stone, kommentierten diese Reaktion wie folgt:

„Das ist eine coole, amerikanische Antwort auf eine Verarsche – ein großes Musical, das in ihrem Namen erschaffen wurde. Bevor die Kirche reagierte, kamen ein Menge Leute zu uns und fragten: „Haben Ihr keine Angst davor, was die Kirche sagen wird?“ Trey und ich sagten bloß: „Sie werden cool bleiben.“ Und die Leute sagten: „Nein, werden sie nicht. Sie werden protestieren.“ Und wir sagten: „Nein, werden sie nicht, sie werden cool bleiben.“ Wir waren also nicht von der Reaktion der Kirche überrascht. Wir glaubten an sie.“

Bei „The Book of Islam“ hätte das anders ausgesehen. Islamisten hätten Flaggen verbrannt, Botschaften gestürmt, getobt, gewütet, gemordet und die Süddeutsche, die Zeit und die amerikanische Regierung hätte Verständnis gezeigt. Dieses Verständnis für den Islamismus ist jedoch purer Rassismus.

Während bei Christen allgemein davon ausgegangen wurde, dass die Mehrheit sehr wohl mit harscher Kritik und sogar mit Beleidigungen des eigenen Glaubens leben kann, werden die toleranten Muslime ignoriert. Beim Islam wird so getan, als müssten aus Sorge um den Religionsfrieden Teile der aufgeklärten Freiheit aufgegeben werden. Das ist jedoch die Logik der Fanatiker und Rassisten!

Wer Muslimen nicht das selbe zumuten will wie Christen, ist ein Rassist. Wer nach Einschränkungen der Meinungs- und Kunstfreiheit ruft, weil Muslime angeblich nicht ertragen können, was Christen selbstverständlich ertragen, ist ein Rassist! Wer in Muslimen nur Menschen erkennt, die gar nicht anders können, als marodierend die Straßen zu stürmen, wenn Mohammed auch nur dargestellt wird, ist ein Rassist! Ein moderater Rassist.

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105 Antworten zu Der moderate Islam

  1. Ralf Weber schreibt:

    Dazu möchte aus meiner Sicht folgendes beitragen, begründet darauf, dass ein liebevoller Gott uns und diese Welt mit einer guten Absicht geschaffen hat und uns trotz erschreckender Dinge zu einem guten Ziel bringen möchte

    Wichtig ist, dass sich unser Vertrauen auf unseren lebendigen Gott selber bezieht und ursächlich auf ihm selber und seiner eigenen und persönlichen Offenbarung zu uns begründet ist und nicht auf einem menschengemachten Abbild. Klar, eine Fälschung verweist auch auf eine gutes Original, aber ein Abbild ist letztendlich doch ein „Götze“. Wir haben nach der Wiederversöhnung, mit unserem liebevollen Gehorsam, durch den in uns wirkenden heiligen Geist, durch die biblische Verheißung als Kinder unseres Gottes und durch unsere Wiedergeburt aus „Wasser und Geist“ den direkten, persönlichen Zugang zu unserem liebevollen Gott. Wichtig sind immer die zu erkennenden „Früchte“ in unserem Leben und unserem Umfeld.

    Mir ist klar, dass es in der Geschichte der christlichen Kirche entsprechendes zum Islams gab und auch noch gibt. Gerade dort, wo Menschen ihre eigenen Vorstellungen eigenmächtig durchsetzen und die guten Offenbarungen Gottes nur für ihren eigenen Baukasten missbrauchen.

    Dazu möchte ich hier noch folgendes aus der Kirchengeschichte weitergeben, aktuell zum Lutherjahr 2017. Anfänglich war die Erkenntnis der Rechtfertigung aufgrund unserer Vertrauens in unseren liebevollen Gott und durch Jesus vergebenden Gott („Turmerlebnis“) ein durch den heiligen Geist geleiteter Volltreffer Martin Luthers, sowie auch seine trotz widriger Umstände erreichten Bibelübersetzung in einem markanten Deutsch, welche aber keine allzu hohe Präzision bei der wörtlichen Übertragung zum Ursprungstext hat. Bloß später hat er den neuen Wein leider wieder in die alten Schläuche gefüllt, d.h. es ist trotz der von vielen zu dieser Zeit angestrebten grundlegenden und eindeutig an der Bibel orientierten Neugestaltung bei der Kirchenform und inhaltlichen Ausrichtung im Grund sehr viel beim bisherigen geblieben, inklusive der brutalen Verfolgung derer, die diesem aufgrund ihrer bleibenden Verankerung in der eigenen, innigen Verbundenheit mit unserem Gott nicht zustimmten. Sehr fatal war auch die Verknüpfung mit politischen Machtinteressen. Heute freuen wir uns um so mehr über unsere aktuelle Freiheit.

    Hier im Gesamtkontext ein nachdenkenswerter Artikel über das Wirken von Luther und dem nachfolgenden Agieren der Ev. Kirche bis in die Gegenwart:

    https://jenswaetjen.wordpress.com/2015/06/01/luthers-ungeliebte-kinder/#more-524

  2. Szusann schreibt:

    Das sollte Einem über den Islam und seinem Propheten Mohamed
    die Augen öffnen.. Buch Mohamed eine Abrechnung

    Sehr sachlich, wissenschaftlich fundierte Analyse, das Mohamed höchstwahrscheinlich krank (Appolexie) und damit geisteskrank war:

      www.amazon.de/Mohamed-Eine-Abrechnung-Hamed-Abdel-Samad/dp/3426300796
    
    • Aristobulus schreibt:

      Das Buch (danke für den Hinweis) ist sehr gut, wenngleich nicht so konsequent, wie es sein könnte, denn Abdel-Samad geht von einer Reformierbarkeit des Islams aus.
      – Und nein, Apoplexie macht niemanden geisteskrank. Schlaganfälle bekommt man durch Apoplexie. Beim Mohammed war es anders: Der hat Bestialität so genossen, dass er sie seinen Nachahmern (jeder Mohammedaner muss ihn im Leben nachahmen, das ist dort Vorschrift) gleich mit vorschreibt.

      Hamed Abdel-Samad, ein kluger und ehrlicher Kopf, lebt übrigens permanent unter Polizeischutz, weil er Todesdrohungen bekommt. Von wem wohl?

  3. Clas Lehmann schreibt:

    Ohne Herz auf jeden Fall. Gegenteilige Behauptungen beruhen auf der leidigen und nicht seltenen Verwechselung des Herzens mit der Pumpe und konsequent dann des tiefsten Herzensgrundes mit dem Pumpensumpf. Ebenfalls, aber anders, tief…

    (Oben, wo das zugehört, ist so ein abschließender Strich und kein Antwortlink mehr. Aus formalen und Gründen des Sprachrhythmus sehr in Ordnung; dennoch wollte ich dies noch irgendwie dazu sagen. So denn also hier etwas weiter unten.)

  4. caruso schreibt:

    „… andere Wange…“ – Wenn ich das höre / lese, stehen mir die Haare zu Berge und jedes
    Mal kommt in mir die Frage auf, daß wenn ich Hitler die andere Wange hingehakten hätte,
    ob er „mich“ dann doch nicht in den Gaskammer gesteckt hätte? Ich meine, was der Spruch
    sagt, kann in manchen Situationen gut wirken, aber keinesfalls in allen Situationen. Als allgemeiner
    Lebensregel taugt er m.E. nicht.
    lg
    caruso

    • Clas Lehmann schreibt:

      Zumindest kann das nur eine Forderung von mir an mich selber sein, und nichts, was vornehmlich anderen abzufordern wäre. Und ich selber kann vielleicht mein Gegenüber einschätzen und mich danach richten und die Folgen tragen.

      Und schon gar nicht ist zu akzeptieren, die ganz andere Wange eines anderen hinzuhalten, wie es oft gemacht wird… Es ist das zwar sicherer und das Reiten durchs Feuer auf fremdem Arsche bequemer, aber der ethisch-moralische Fortschritt ist dann weniger deutlich…

      Gruß Clas

  5. Ima schreibt:

    @ Aristobulus
    Sorry, habe jetzt erst gelesen, daß Sie bereits auf „Auge um Auge“ geantwortet haben.
    Aber ich habe immer großen Zorn, wenn mal wieder so ein Typ versucht,
    Juden Rachsucht zu unterstellen.

    • Aristobulus schreibt:

      Danke, liebe Ima.
      Naufragus ist nicht übel (denke ich), aber er weiß halt Manches nicht, weil er manches Andere irgendwo aufgeschnappt hat und glaubt. Es lässt sich aber mit ihm reden. Woanders ging das erst nicht, dann nach manchlen Anstrengungen ging es doch recht gut.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Dadervon mal abgesehen, wäre selbst die Aufforderung, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, keine Rachsucht, sondern bereits Mäßigung… Auch und gerade im Vergleich zu der Sorte andere Wange, die etwa der Bruder Martinus da den Juden allgemein so überaus versöhnlich hinhielt… Ich weiß nicht, ob ein Einzelner ihm je was getan hat, aber es finden sich Zitate, denen zufolge er alle vernichten wollte und dies auch allgemein empfahl. Es gibt von ihm bei weitem nicht nur das beherzigenswerte „Das Wort, Ihr sollt es lassen stahn!“

      Selbst, wenn man es so missversteht, sehe ich also nicht, woher die christliche Überhebung da legitimerweise die Substanz bezieht… Da ist irgendwie diese Wertung im Lieferumfang inbegriffen, und wird gerne ohne weitere Überlegung mitbenutzt…

      Aber kein Antisemitismus deswegen nicht…

      • Aristobulus schreibt:

        🙂

        Wohl, weil man im Zusammenhang mit Juden gleich den größstanzunehmenden Schlimmstfall vermutet?, also ein dreiviertel Weltuntergang wurde da einem zugefügt, nein der geschieht da, verursacht vom Jud‘, weswegen der Jud‘ ihm dann ein Gleiches tut. Jedem.
        – So etwa müsste dieser Gedankengang im jeweiligen Hinterkopf aussehen

  6. Ima schreibt:

    Zitat von Naufragus
    „Allerdings muss ich zugeben, von Zeit zu Zeit Sympathien zu hegen für das Prinzip “Auge um Auge”. Deshalb schützt mich das weltliche Recht auch vor mir selber – Schuld auf mich laden, weil ich Rache geübt habe, ist nicht sehr prickelnd – daran glaube ich in der Tat.“

    Sie kleiner Schwätzer haben Sie überhaupt die geringste Ahnung von dem Prinzip „Auge um Auge“???

    Für andere die hier mitlesen eine Erläuterung:

    „Auge um Auge“ – es gibt wohl keine Rechtsformel der Hebräischen Bibel, die öfters mißverstanden wurde als diese. Und weil sie oftmals auch noch im Gegensatz zur christlichen Nächstenliebe in Bezug genommen wird und sich darin der entscheidende Unterschied der religiösen Ethik zwischen Christentum und Judentum zu kristallisieren scheint, seien hier einmal ein paar erklärende Anmerkungen erlaubt:

    Zunächst zum Schriftvers „Auge um Auge … “ (oder besser: „ein Auge anstelle eines Auges“), der – entgegen einer bloß oberflächlichen Lesart – einen bahnbrechend humanen Rechtsstandard gesetzt hat:

    Bereits die talmudische Erklärung der Tora, auf der die jüdische Tradition aufbaut, kommt zu dem Schluß (Traktat Bava Qamma 83b-84a), daß der einfache Schriftsinn nicht im Wortlaut „Auge um Auge“ (Exodus 21,24; Leviticus 24,20; Deuteronomium 19,21) aufgeht. Weil nämlich der Verlust eines Auges schlichtweg nicht durch die Wegnahme eines anderen Auges kompensiert werden kann, ist die fragliche Vorschrift keineswegs als ein faktisch exzessives „Wie du mir, so ich dir“ zu verstehen. Unter Bezugnahme auf den Rechtsgrundsatz der Gleichheit aller vor dem Gesetz (Leviticus 24, 22) wird daraus vielmehr ein monetärer Ausgleichsanspruch abgeleitet: Anstelle der vermeintlich drakonischen Aufrechnung wird in Wirklichkeit mäßigend zwischen den Streitparteien vermittelt.

    Mithin liegt die Bedeutung der Norm „Auge um Auge“ in einer realistischen Evaluation der tatsächlich im Schadensfall verletzten Rechtsposition. Der Regelungsgehalt besagter Bestimmung ist demnach 1. die Feststellung einer prinzipiellen Schadensersatzpflicht und 2. zugleich die Konkretisierung der materiellen Schadensersatzleistung auf den Wert des geschützten Rechtsguts (hier die körperliche Befindlichkeit). Die Schadensersatzleistung ihrerseits setzt sich dann wieder aus mehreren Komponenten zusammen: den Ersatz des materiell entstandenen Schadens, Schmerzensgeld, Heilungskosten, Arbeitsausfallersatz und ein sog. Beschämungsgeld (Traktat Bava Qamma, Mischna 8,1).

    Es ist in diesem Zusammenhang die Bemerkung von größter Bedeutung, daß es sich beim Wort „Auge um Auge“ im ganzen um eine rein rechtliche Satzung handelt. Mit Ethik haben diese Bestimmungen so viel (oder so wenig) zu tun wie z.B. §§ 823 ff. des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches.

    Wer also „Auge um Auge“ zwar nicht nach antijüdischem Stereotyp mißversteht, gleichwohl aber dem ethischen Imperativ von der Nächstenliebe entgegensetzt, begeht schlicht den Fehler der Kategorienverwechslung.

    Im übrigen ist auch die Anweisung „Liebe deinen Nächsten …“ Zitat aus dem Heiligkeitsgesetz (Leviticus 19,18) – und das steht bekanntlich in der Hebräischen Bibel! Der einzige Unterschied zwischen jüdischer und christlicher Nächstenliebe ist der Adressatenkreis: Im Judentum gilt sie für den Genossen, den Konvertit und den „Beisaß“, im Christentum ist sie eine universelle Norm. Ob letztere Auffassung in irgendeiner Weise eine realistische Anpruchshaltung zum Ausdruck bringt, bleibe hier dahingestellt.

    In jedem Fall gilt: So manches Un- und Mißverständnis ließe sich leicht vermeiden, studierten die Menschen besser ihre Quellen …

    • Naufragus schreibt:

      Nun, zum Austausch und gegenseitigen Lernen und Lehren diskutiert man ja. Gerne lasse ich mich belehren. Aaaber: mit solchen, die den ersten Kontakt mit „Sie kleiner Schwätzer“ beginnen, lohnt es wohl nicht.

      Ich sprach nicht davon, dass meine Rezeption des Spruches die allgemeingültige sein muss. In meiner katholischen Sozialisation lernte ich dieses alttestamentarische Zitat kennen als christlich propagierte Handlungsmaxime, die dann im neuen Testament durch die andere Wange, die man auch noch hinhalten solle, abgelöst wurde; nie im Leben wäre ich darauf gekommen, dass es ein jüdisches Prinzip sein soll. In diesem Sinne rufe ich Ihnen ein herzliches „auf nimmerwiederdiskutieren“ zu, mögen Sie an Ihrer Arroganz grün werden.

      • Aristobulus schreibt:

        Nu werden Sie nicht unverschämt. Wie reden Sie mit einer alten Dame, die in der Hinsicht unendlich viel mehr weiß als Sie?
        Den „kleinen Schwätzer“ haben Sie sich anonym eingefangen, weil Sie oben leichthin was mit Auge um Auge und Rache erwähnten. Daraufhin fängt man sich ruckzuck eine gerechtfertigte Backpfeife ein: Die Konnotationen zum Konstrukt jüdischer Rachsucht sind zu klar.

        • Aristobulus schreibt:

          P.S.
          Naufragus, hier können Sie was lernen. Nicht wegbleiben, das wäre schade. Weil keiner Sie fertigmachen will – die Kritik war zwar heftig, aber konstruktiv. Das verstehen Sie hoffentlich.

  7. Kanalratte schreibt:

    Welche positiven Aspekte hat der Islam eigentlich? Gibt es da was?
    Ist die islamische Welt bzw. sind die muslimischen Gemeinden in Europa in irgendetwas
    besser als ihre christlichen Nachbarn? Sind sie barmherziger? Sind sie friedfertiger, wie
    mancher behauptet?

    • Aristobulus schreibt:

      … wenn sie nur besser fechten könnten oder nur klingonischeres Essen hätten als die Anderen. Aber nicht mal das. A bissele Öl im Boden haben sie. Und nichtmal islamisches Öl; es ist paar Millionen Jahre zu alt dazu.
      Nicht einmal deren Olivenöl ist mit israelischem, toskanischem, griechischem oder provenzalischem vergleichbar.
      Und Wein bauen sie nicht an… einst waren z.T. Algerien und der Libanon sehr gute Weinbaugebiete. Aus!, völlig verwahrlost.

    • Naufragus schreibt:

      Der Islam hat ebenso wenig oder viel positive Aspekte wie jede andere monotheistische Religion, die es zu der zweifelhaften Ehre gebracht hat, normativ in Recht und sozialem Leben zu wirken. Keine Religion sollte das dürfen. Und jede, die das dennoch versucht, wird faschistoid. Ohne Ausnahme. Das hatten wir beim Christentum, das sehen wir aktuell am Islam. Und auch das orthodoxe Judentum könnte sich dahin entwickeln, wenn es nicht ausreichend liberale Gemeinschaften als Gegengift gäbe – aber das ist eine These, die zum Glück keiner je bewiesen hat, weshalb das Judentum definitiv der einzige Monotheismus ist, der keine Verbrechen begangen hat und den man deshalb theologisch und spirituell verteidigen muss.

      Und da sehe ich übrigens eine Unwucht in der Diskussion hier: Menschen, die dem Islam anhängen, meinetwegen auch: ihm verfallen sind, werden mit der Ideologie namens Islam in eins gesetzt. Dabei bin ich überzeugt davon, dass längst nicht alle Muslime Bock haben auf den IS oder die Hamas und deren Taten (wobei ich aber gleichwohl sehe, dass es nur sehr wenige Muslime geben dürfte, die eine dezidiert anti-judenhasserische Einstellung pflegen, und das müssen Muslime sich schlicht gefallen lassen als Vorwurf: dass sie ihre Kinder im Geiste des Judenhasses erziehen). Und doch gibt es herzliche, gastfreundliche, gerne lachende Muslime mit Grips und Vernunft. Nur über Juden darf man in der Regel nicht mit ihnen reden. Solange sie dabei nicht eliminatorisch werden in Wort oder Tat, bleiben sie für mich dennoch Menschen, für die es nicht zu spät ist zur Veränderung – einen Ausweg gibt es immer. Anderes zu behaupten, und so verstehe ich Gerd Buurmann, ist: rassistisch.

      • aurorula a. schreibt:

        normativ in Recht und sozialem Leben zu wirken. Keine Religion sollte das dürfen.
        Das hatten Sie schon so oder so ähnlich mehrfach geschrieben. Ich darf das einmal paraphrasieren als ‚keine Religion sollte sagen dürfen was richtig und falsch ist‘ (von gut und böse mal garnicht zu reden) – weil niemand mir sagen sollen darf was ich zu tun und zu lassen habe. Nur, was sagen denn die Religionen was zu tun und zu lassen ist?
        Ein Beispiel:

        Alles was Du dem Nachbarn verübelst tue nicht selbst.
        (Pittakos aus Lesbos, 7./6. Jhd. v. )
        Zi Gong fragte den Konfuzius: „Gibt es ein Wort, das ein ganzes Leben lang als Richtschnur des Handelns dienen kann?“ Konfuzius antwortete: „Das ist gegenseitige Rücksichtnahme. Was man mir nicht antun soll, will ich auch nicht anderen Menschen zufügen.“ (6. Jhd. v. )
        Füge anderen nicht Leid durch Taten zu, die Dir selbst leid zufügten. (Buddhismus, 5. Jhd. v. )
        Im Glück und im Leiden, in Freude und Schmerz müssen wir allen Geschöpfen mitfühlend begegnen und uns hüten ihnen Leid anzutun dem wir selbst entgehen möchten. (Djinismus, 5. Jhd. v. )
        Fügt anderen nichts zu, was nicht gut für Euch selbst ist. (Zarathustra, 5. Jhd. v. )
        Kind, was Dir schlecht scheint, sollst Du Deinen Genossen nicht antun. (Babylonische Achikar-Erzählung, 5. Jhd. v. )
        Ich werde das, was ich am Anderen tadle, nach Möglichkeit selbst nicht tun. (Maiandros von Samos, nach Herodot, 5. Jhd. v. )
        Soll ich mich anderen gegenüber nicht so verhalten, wie ich möchte, daß sie sich mir gegenüber verhielten? (Platon, 4. Jhd. v. )
        Worüber ihr zürnt, wenn Ihr es von anderen erleidet, das tut den anderen nicht. (Isokrates, 4. Jhd. v. )
        Tue niemandem etwas böses an, um nicht heraufzubeschwören daß ein anderer es Dir antue. (Altägyptische Spruchsammlung des Anch-Scheschonki, 4. Jhd. v. )
        Füge anderen nichts zu, das, geschähe es Dir, Dich schmerzen würde. (Mahabharata (Hinduismus), 3. Jhd. v. )
        Was ein Mensch sich nicht von anderen angetan wünscht, das füge er auch nicht anderen zu, da er an sich selbst erfahren hat, was unangenehm ist. (Hinduismus, 3. Jhd. v. )
        Was Du nicht leiden magst, das tue niemandem an. (Buch Tobit, um 200 v. )
        Was Dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu! (dieselbe Quelle, später hinzugefügt)
        Was dir unlieb ist, füge Deinem Nebenmenschen nicht zu; das ist das Gesetz. (Rabbi Hillel, nach Talmudtrakt, etwa gleichzeitig)
        Alles, was Ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen. (Neues Testament, Matthäus 7,12)
        Quod tibi fieri non vis, alteri non feceris. (Severus Alexander, nach Lampridus, 2./3. Jhd. n.)
        Ab alio expectes alteri quod fericis. (Publius Syrus, nach Seneca epistules morales)
        Was Du nicht willst daß man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu. (Sprichwort)
        [gesammelt z.B. nach: „Lügen haben rote Ohren“ (das ist zwar ein Kinderbuch…) und http://www.wikiquote.de
        von George B. Shaw gibt es übrigens noch die Formulierung: Was Du willst daß man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Die Geschmäcker sind verschieden.]

        Und jetzt stellen Sie sich hin und sagen, des is a Schmarrn, die sollen das alle zurücknehmen daß sich jemand daran halten soll, sowas führt zum Faschismus wenn sich niemand dagegen wehrt?
        Kann ich nicht nachvollziehen.

        • Aristobulus schreibt:

          Wuah! Nicht übel, Aurorula. Deine Zusammenstellung rult.

          Gemeinsamkeit ist die Empathie – und dass der Andere als gleichwertig betrachtet wird.

          Das ist im Islam anders! Im Islam existiert nicht das Antlitz des Anderen im gemeinsamen Sinn Deiner Zitate. Im Koran kommt keine Menschheit vor, nur hierarchische Kategorien: Moslemische Männer mit Macht, moslemische Frauen mit Ohnmacht (Objekte minderen Rechts), und Ungläubige, die zu konvertieren / zu terrorisieren / zu töten sind.

        • Naufragus schreibt:

          Hm, das ist allemal ein berechtigter Einwand. Niemand mit Herz im Leib und Verstand wird die Zitate ablehnen als falsch. Auch ich versuche, danach zu leben. Insofern muss ich zugeben, zu kurz gesprungen zu sein. Selbstverständlich darf also eine Religion eines tun: mir sagen, was moralisches Handeln ist. Was Religion hingegen nicht darf: mir erzählen, was mit jenen zu geschehen hat, die tatsächlich oder vermeintlich gegen das grundlegende Prinzip der Menschenliebe verstoßen – das Recht auszuüben, muss meines Erachtens eine säkulare Angelegenheit und verfahrenstechnisch geregelt sein mit Normen, die für alle gelten und jeden vor Willkür schützen. Sonst könnten wir die christliche Inquisition oder den Vorschlag Mohammeds, Ungläubige mit kochendem Öl zu übergießen, in die Tat umsetzen und würden eine verbrecherische Handlung begehen, die vermeintlich moralisch geboten ist und durch den Glauben gedeckt. Allerdings muss ich zugeben, von Zeit zu Zeit Sympathien zu hegen für das Prinzip „Auge um Auge“. Deshalb schützt mich das weltliche Recht auch vor mir selber – Schuld auf mich laden, weil ich Rache geübt habe, ist nicht sehr prickelnd – daran glaube ich in der Tat.

          • Aristobulus schreibt:

            “Auge um Auge” (hebr. ajin tachat ajin, Auge für Auge) ist übrigens NICHT als Vergeltung gemeint: Es gibt im Judentum kein Recht auf Rache. Der Passus Aji Tachat Ajin ist eine rein zivilrechtliche (keine strafrechtliche also!) Bestimmung, was bei Beschädigung des Eigentums eines Anderen oder bei einem körperlichen Schaden zu geschehen hat: Der Verursacher soll den Geschädigten mit Geld entschädigen.

            Erst Luther hat erfunden, dass dieses ominöse “Auge um Auge” mit jüdischer Rachsucht zu tun habe. Wen man heute jemanden fragt, was es bedeutet, sagen 99% der Leute: Jüdische Vergeltung.
            So tief reicht das.

      • Kanalratte schreibt:

        Das ist eine sehr löbliche neutrale Antwort, aber sie beantwortet nur den Aspekt der Religion, aber nicht warum es der islamischen Welt anscheinend so schlecht geht bzw. warum Muslime in den (bösen) Westen kommen müssen, wo sie uns erzählen ihre Kultur wäre so toll.

        Deswegen hatte ich ja gefragt, ob wir da vielleicht etwas übersehen, wenn wir den Islam und seine Kultur diffamieren. Ob es vielleicht doch noch etwas Gutes in dieser orientalischen Kultur gibt, außer Döner Kebab.

        Sind wir so unfair, oder sind der Islam und seine anhängende Kultur wirklich so kacke?

      • Aristobulus schreibt:

        Hi Naufragus – ein verspätetes Hi, pardon. Aber Sie hatten ja auch nicht Hi gesagt 😉

        Sie haben Ihren Namen geändert, nicht?, kein schlechter Name, dieser neue. Wenngleich ich Ihnen eine gute Seereise wünsche.

        „Der Islam hat ebenso wenig oder viel positive Aspekte wie jede andere monotheistische Religion, die es zu der zweifelhaften Ehre gebracht hat, normativ in Recht und sozialem Leben zu wirken.“
        Aber nein. Es geht nicht um irgend völlig verschiedene Religionen – es geht hier um die einzige Religion, in der verbindlicher Zwang ausgeübt wird. Keine andere Religion außer dem Islam bestraft jemandem mit dem Tod, wenn er diese Religion verlässt. Das macht den Islam zu einem Aliud, nicht vergleichbar mit anderen Religionen.

        Den Ausdruck faschistoid verwenden Sie in dem Zusammenhang falsch. Was ist faschistoid?, worin besteht der Unterschied zu Faschistischem?, und was ist daran anders als bei Stalinistischem? Der Ausdruck ist übrigens noch nie klar gewesen.
        Klar hingegen ist der Ausdruck totalitär.

        À propos, Ihre Bemerkung über das orthodoxe Judentum hat ja überhaupt keine Grundlage. Woher nehmen Sie das? Kennen Sie orthodoxe Juden? Ah wah, Sie kennen ja gar keinen – haben aber eine Meinung über die. Wolln mer doch mal sehen: Haben orthodoxe Juden Hüte auf oder Schtrejml? Müssen die Schtrejml Pelz- oder Samtbesatz haben, um noch orthodoxer zu ein? Ist jemand noch orthodox, der nur eine Jarmulke trägt? Und was macht ihn/sie dann in Ihren Augen faschistoid? Und kann ein Orthodoxer zugleich Sozialist sein, oder muss er CSU wählen?
        LOL. Sie antworten ja gar nichts.

        Noch etwas: Judentum ist religiös gesehen zwar Monotheismus, aber die meisten Israelis sind selbst nicht religiös. Trotzdem sind sie genauso jüdisch wie etwa die drei bis vier Orthodoxen in diesem Blog.
        Pardon, Naufragus. Ich will Sie gar nicht mit jedem Satz korrigieren. Aber Sie haben halt so viele Meinungen und recht wenig Wissen. Kann passieren. Versuchen Sie, mehr Wissen und etwas weniger Meinungen zu haben, dann gleicht sich’s aus.

        – In Ihrem letzten Absatz haben Sie Recht. Nur vermisst man eben schmerzlich die deutlichen Stellungnahmen jener Moslems, die vom IS entsetzt sind. Da sind bloß drei oder vier leise ausweichende Stimmen, die mal kurz verlautbaren, der IS sei nicht islamisch – und das ist nun mal schlimmstenfalls gelogen, im besten Fall fantasiert.

        • mike hammer schreibt:

          vor allem ist nicht zu vergessen
          das der islam nur ein überleben als stamm
          erlaubt, der in clans und diese in familien unterteilt ist.

          nur der stamm bietet schutz vor den nachbarstämmen.
          der stamm regelt innere probleme des clans,
          der wiederum die familien regiert.

          auch wenn ein muslim nicht gläubig ist gilt für die familien die scharia
          gemischt mit stammesregeln von ehre und schande, wie
          der bekannte türkische NIMUS, verstößt
          der einzelne dagegen hat die
          familie das zu regeln,
          meist mit ehren-mord. der familie die darüber wegsieht geht die ehre abhanden.
          ehrlose familien erhalten vom clan keine rückendeckung und deshalb
          auch nicht vom stamm, damit wird man für andere
          angreifbar, da jeder rechte am gut
          des ehrlosen hat.

          dieses system greift immer mehr nach europa.: „…..ich hole meine brüda…“
          als clansman ist man einzelnen gegenüber übermächtig,
          steht ausserhalb des gesetzes, der
          clansbruder darf alles
          alles andere ist feind……………

          der islam zwingt es richtig auf!

        • Naufragus schreibt:

          Tach zurück, Aristobulus ;-). Ihren Hang zur Polemik habe ich, als ich mich gestern krank auf dem Sofa liegend durch alte Texte und Diskussionen gefräst habe, bereits wahrgenommen, teils amüsiert, teils erstaunt. Weil Sie gerne auch mal dort austeilen, wo Sie eigentlich koalieren könnten.
          Was die Verwendung des Begriffes „faschistoid“ angeht, stimme ich zu. „Totalitär“ trifft es besser, weil es in der Tat präziser ist. Allerdings ist auch dieser Begriff durch die Totalitarismus-Debatte für mich leicht ramponiert.
          Definitiv schlechter Stil ist die Passage: „À propos, Ihre Bemerkung über das orthodoxe Judentum hat ja überhaupt keine Grundlage. Woher nehmen Sie das? Kennen Sie orthodoxe Juden? Ah wah, Sie kennen ja gar keinen – haben aber eine Meinung über die. Wolln mer doch mal sehen: Haben orthodoxe Juden Hüte auf oder Schtrejml? Müssen die Schtrejml Pelz- oder Samtbesatz haben, um noch orthodoxer zu ein? Ist jemand noch orthodox, der nur eine Jarmulke trägt? Und was macht ihn/sie dann in Ihren Augen faschistoid? Und kann ein Orthodoxer zugleich Sozialist sein, oder muss er CSU wählen?
          LOL. Sie antworten ja gar nichts.“
          Wären Sie zufrieden, mit sich selber zu diskutieren? Offenbar schon. Ich sprach über das Gefahrenpotential einer Religion, die zur Ideologie wird. Sie hingegen brechen das herunter auf einzelne Vertreter und deren Kleiderordnung. Das ist zunächst eine prima Umschiffung der Probleme, die israelische Säkulare mit Orthodoxen haben; bringt mich aber andererseits darauf zu erwähnen, dass manche, hierzulande als „Ultraorthodoxe“ bezeichnete Bürger Israels, wenn man entsprechende Meldungen ernst nehmen kann, es für angemessen halten, Frauen mit Steinen zu bewerfen, weil diese Frauen der erwähnten Kleiderordnung nicht entsprechen. Das ist, um auch das klar zu sagen, treufzillionen Meilen entfernt von islamischen Problemlösungen mit Unangepassten, aber dennoch nicht beeindruckend liberal. Was mich dazu bewogen hat, mich mit dem Gewaltpotential orthodoxer Glaubensrichtungen zu befassen und mit der Frage, ob wohl jeder Fundamentalismus eine Abkehr vom rechten Weg darstellt. Besonders im Sinne Rabbi Hillels, dessen Zitat ich vorhin las.

          • Aristobulus schreibt:

            Ähmnein, Naufragus, meine Fragenpassage an Sie wegen der Orthodoxen ist weder Polemik noch schlechter Stil.
            Da haben Sie was nicht verstanden. Ich hatte versucht, es Ihnen qua innere Widersprüche zu erklären.
            Also nochmal auf die ganz Dürre: Sie kennen keinen Orthodoxen. Aber Sie haben eine Meinung, dass manche Orthodoxe „Gefahrenpotential einer Religion, die zur Ideologie wird“ usf. seien. Das belegen Sie nicht mit Namen und mit Äußerungen solcher gefährlicher Orthodoxer. Weil Sie das eben nur meinen. Aber es nicht belegen können.

            À propos Hillel, den Sie als Gegenbeispiel anführen, war äußerst orthodox 😀 , ja orthodoxer als orthodox. Geradezu ultraorthodox war der. Er hat sich nämlich sein Leben lang mit der Torah und mit allen jüdischen Meinungen dazu beschäftigt, und er konnte belegen, was wo stand, und er achtete andere jüdische (und überhaupt ethische) Meinungen sehr hoch. DAS ist orthodox.

            – Übrigens sind jüdische Schwarzhüte, die irgendwen mit Steinen bewerfen (was leider vorkommt, aber so äußerst selten, dass die gesamte Weltpresse darauf angewiesen ist, über jedes einzelne Bröckchenl fünfzigmal und öfter zu berichten, damit dieser jüdische IS ein Dauerthema bleibe wie Baruch Goldstein), also diese Schwarzhüte sind meschigge. Wie viele gibt’s von denen, hundert in einem einzigen Jerusalemer Stadtviertel? Ja, hundert. Wie viele derlei Meschiggene (die nicht jüdisch sind, sondern nur meschigge) findet man woanders, tausend zugleich? Tausend an tausend anderen Orten? So. Da haben Sie den Unterschied.
            Aber wehe, man findet irgendwo hundert Juden, die meschigge sind.
            Das vergisst die Weltpresse dem Weltjudentum nie.
            Weil diese hundert die orthodox-faschistische Weltgefahr sind, über die fünfzig mal fünfzigmal berichtet wird, und weil diese hundert meschiggenen Juden relevant bis Darmstadt, Vorderwardersiel und Tonnerre-sur-Grenouille sind, und weil sie siedeln, die Börse manipulieren, die Antisemitismuskeule schwingen und wohl Brunnen vergiften. Und weil sie wie der IS sind, wahlweise wie die NSDAP, oder purer Faschismus.

            (Nein, das war wieder keine Polemik. Das war FAKT. Pardon.)

          • mike hammer schreibt:

            Hier, Hisblla Stammeschef bietet einTRAUMHAUS Gratis !!!!

            natürlich groß genug für zweit und drittfrau, für eine
            kleine gegenleistung vom Stammesbruder,
            oder ist man denn kein bruder?

  8. mike hammer schreibt:

  9. caruso schreibt:

    Ich glaube weder an G’tt noch an den Teufel, bin aber doch nicht religionsfeindlich. Ohne die G’ttesebenbildlichkeit von Mensch keine Gleichheit der Menschen. Ohne Religion keine 10 Gebote auf die unsere Zivilisation beruht und auch kein „Liebe deinen Nächsten er ist wie du“ (Übersetz,: Martin Buber) usw. Menschen nehmen von Religion das an, was ihrer Natur entspricht. Ist einer ein Sanfter, Gutmütiger, Hilfsbereiter usw. dann nimmt er diese Aspekte einer Religion an, diese können ihn in seinem Verhalten bestärken. Wessen Natur eher aggressiv ist oder egoistisch usw. nimmt von der Religion diese Seiten an. Die heiligen Bücher beider Religionen – Judentum, Christentum – beinhalten beide Seiten, eine Religion kann nicht oder kaum anders sein als die Menschen die sie erschufen. Also gut und böse zugleich. Seine Reflexionsfähigkeit gehört m.A. nach auch zu seiner G’ottesebenbildlichkeit. – Das ist ziemlich primitiv (oder vereinfacht) ausgedrückt, besser kann ich es nicht. Bin ich doch kein Philosoph, sondern ein Wesen aus Urzeiten.
    lg
    caruso

    • Aristobulus schreibt:

      Genauso wie Du es ausdrückst, liebe Caruso, hat Mojsche es grad in den Urzeiten am Sinai ausgedrückt (aufs Judentum bezogen), als er Tojre und Zivilisation vom Berg brachte. Bald sind unsere Feiertage Ssukess, Schimi-Azeress und Ssimches-Tojre, da sollen wir uns darüber freuen, alle G“ttlosen und auch alle noch G“ttloseren 🙂

      • caruso schreibt:

        Natürlich freue ich mich auch wenn ich nicht in die Schul gehe. Von meiner nie gewsenen Religiosität ist mir nur so viel „geblieben“, daß ich immer wissen will, wann die Feiertage sind. Dann denk ich dran und bin froh. Meine liebe Großmame, die einzige die ich von meinen Großeltern kannte, würde sich im Grab umunddrumherumdrehen, würde sie das lesen. Sie war eine weltoffene Fromme. HaShem mochte sie sicher, denn sie starb 10 Tage bevor die Wehrmacht Ungarn besetzt hat.
        Schlaf gut, lieber Ari!
        lg caruso

        PS Gebe (oder gäbe? das ist etwas, was ich nie weiß) es den Gerd nicht, man müßte ihn erfinden!!! Ein großer Mensch!!!

        • Aristobulus schreibt:

          … Deine liebe Großmame würde sich freuen, dass es Dich froh macht zu wissen, wann die Feiertage sind.

          ( Gebe ist Konjunktiv, er/sie möge geben – er/sie gebe Ruhe/seine Seele [auch benutzt bei indirekter Rede]; Gäbe ist Konditional, oh wenn er doch gäbe, wenn’s morgen Regen gäbe; wenn man gäbe, hätte man weniger, nein mehr. )

          Schlojf gutt 🙂

    • schum74 schreibt:

      „Das ist ziemlich primitiv (oder vereinfacht) ausgedrückt, besser kann ich es nicht.“

      Primitiv, sagst Du? Halt Dich fest, liebe Caruso! Wie deutet der Rambam (Maimonides) die Worte:

      ויברא אלוקים את האדם בצלמו בצלם אלוקים ברא אותו וגו‘ (בראשית א, כז)

      Wa-jíwra Elokim et ha-Adam be-Zalmó be-Zélem Elokim bará otó.

      [Und Elokim schuf den Menschen nach seinem Bild nach dem Bild des Elokim schuf er ihn.]

      Elokim gab dem Menschen die Fähigkeit mit, Ihn zu erkennen.

  10. Pingback: Missionarische Religionen mit Alleinstellungsanspruch sind nie Moderat | Gedankenweber

  11. ThomasD schreibt:

    Entgegen den Lippenbekenntnissen der hiesigen Islamverbände und -Funktionäre hat ISIS sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun; die Schlächter des IS verhalten sich – laut einer Umfrage in Saudi Arabien (mit 92 % Zustimmung der dortigen Mondgötzenanbeter) – vollkommen islam- bzw. korankonform.
    So gesehen ist der IS im Nord-Irak gewissermaßen der Prototyp, bzw. Blaupause des weltweiten Kalifats, das bereits der Islam-Erfinder, Massenmörder und Kinderschänder mohammed im Sinn hatte. Ein weltweites Kalifat ist die Ummah (Gemeinschaft aller Moslems) unter Jurisprudenz der Scharia.
    Daher macht auch die propagandistische und manipulative Differenzierung zwischen so genanntem „Islamismus“ und Islam absolut keinen Sinn, denn der Koran ist die Regel- und Richtschnur für ALLE Moslems auf der Welt.
    Allein unsere toleranzbesoffenen Multi-Kulti-Realitätsverweigerer betonen immer was nicht sein kann, weil es nicht sein DARF!
    Man kann bzw. der Bevölkerung offenbar nicht die Wahrheit über diesen Mord- und Totschlagskult zumuten. Lieber läßt man diese Verblendeten tun und machen was sie wollen. Wenn das – garantiert – in eine Katastrophe mündet, dann aht niemand etwas gewußt (wie nach 1945)!

    • Naufragus schreibt:

      Was soll das denn sein? Da hat offenbar jemand die Intention des Artikels gründlich missverstanden. Ich zitiere noch einmal den letzten Teil des abschließenden Absatzes: „Wer in Muslime nur Menschen erkennt, die gar nicht anders können, als marodierend die Straßen zu stürmen, wenn Mohammed auch nur dargestellt wird, ist ein Rassist! Ein moderater Rassist.“
      Ein eifernder Christ mit einer Website ohne Impressum führt einen Kreuzzug – na bravo. Und benutzt auch noch einen Nick, denn ich bei meinem ersten Post auf dieser Seite verwendet habe … Da werde ich doch mal die denic befragen, wer dahinter steckt.

      • Aristobulus schreibt:

        Wobei der von Ihnen zitierte Satz des Artikels eine andere Ebene berührt als die des ThomasD, Naufragus. Im Satz des Artikels geht es um das Bild von den armen Moslems in westlichen Köpfen, das besagt, dass die nicht anders könnten als zu marodieren.

        ThomasD hingegen schrieb von der allgemeinen Richtschnur der Scharia für alle Moslems (ob sich nun alle daran halten oder heimlich nicht). Das ist was Anderes.
        Und Eiferei seh ich da nicht.

        • Naufragus schreibt:

          Die „Eiferei“ sehe ich auf der verlinkten Seite, weniger im Post. Wobei auch der außer acht lässt, dass es Muslime gibt, die das eben anders sehen und ausgesprochen friedfertig, ja tolerant sind. Etwas anderes zu behaupten, ist schlicht unterkomplex. Im übrigen, siehe mein Post, das Kanalrattes Frage versuchen soll zu beantworten, ist es leider so, dass die allermeisten Muslime mit Judenhass vergiftet sind.

          • Aristobulus schreibt:

            Die friedfertig Toleranten sind nu die allermeisten, oder sind die Allermeisten mit Judenhass vergiftet, oder haben Sie einen Weg gefunden, der das Eine mit dem Anderen hmmm entschuldigt, ohne zu unterkomplex zu sein?
            (Denn a bissele Komplexität muss scho‘ 😉 )

  12. Pingback: Der Ruhrpilot | Ruhrbarone

  13. mike hammer schreibt:

    Kann sich einer hier noch
    an Lt. Col. Shalom Eisner erinnern?

    Dem Oberstleutnant der nach einem hertzerwärmenden
    schlag mit dem magazin seiner M16 in die
    antisemitenfresse eine Anarchisten
    zum rückzug aus der IDF
    getriebenen
    offizier?

    WAS EIN KERL

    Lt. Col. Shalom Eisner, whose career was cut short by a leftist campaign after he hit a Danish far-left activist, volunteered in a tank as a simple soldier, during Operation Protective Edge.

    Maariv Weekend quoted Armored Corps officers who said that Eisner showed up in one of the staging grounds, spoke to young fighters and identified a severe problem with their morale. In response, he took off his rank insignia, got into a tank and helped the infantry troops by clearing roads for their advance.

    “It was not a simple situation,” explained one of the officers. “The soldiers had already been inside Gaza, they had seen fighting and had undergone difficult experiences. They needed someone to scoop them up, mentally. And then Eisner showed up. He turned to the soldiers and said – ‘I’m going into Gaza, who is coming with me?’ The combat soldiers joined the tank and Eisner functioned inside it as a regular soldier.”

    kann sich das einer bei einer
    anderen armee vorstellen?
    Oberst Klein, z.b. der bei “seinen jungs”
    auftaucht und als schütze arsch ohne rang
    die bresche füllt, nach der
    hetzkampagne gegen ihn?

    hier nochmal seine virtuose naenkorektur!
    Lt. Col. Shalom Eisner, whose career was cut short by a leftist campaign after he hit a Danish far-left activist, volunteered in a tank as a simple soldier, during Operation Protective Edge.

    • Aristobulus schreibt:

      Shalom Eisner, ein trainierter und sehr kräftiger Offizier, hat einen schmalen Zivilisten, der ihn nicht angegriffen hatte, mit seinem Gewehr ins Gesicht geschlagen.
      Nur aus Genervtsein hat er einen ihm völlig Unterlegenen physisch verletzt.
      Herzerwärmend? Na in keiner Weise… eine unprofessionelle Emotionalisierung. Einer, der sich so vergisst und zum Schläger wird, kann kein Offizier sein und gehört nicht in die IDF.
      Die israelische Armee ist schließlich keine Prügelmiliz von Leuten, die sich wie Rausschmeißer benähmen.

      • mike hammer schreibt:

        er hat ihm vorher zwei finger gebrochen,
        sie gefährdeten vorbeifahrende autos
        das video ist von denen wisst doch
        wie die drehen, sie stellen erst die
        situation nach der provokation
        ins netz
        wenn sogar du auf
        pallywood videos reinfällst…
        die müssen also sehr gut sein.

        Der Däne soll mal in Arabien oder Russland einem Oberstleutnant
        der sein Vater sein kann mit einer eisenstange atakieren!

        in den USA bist du bei wiederstand gegen
        z.b. den scheriff höchstwahrscheinlich verkrüppelt,
        die glücklicheren werden erschossen. 😉

        eisner ist wirklich aus eisen UND hertzerwärmend! 😉

        • Aristobulus schreibt:

          Ich kann dieses Schlägerverhalten nicht ausstehen – und zum Glück kann’s die IDF auch nicht ausstehen.
          Die IDF ist nun mal nicht russische Soldateska oder gar arabische Mordmiliz. Boruch Ho’Schejm!

          Und wer soll wem zwei Finger gebrochen haben??, das halte ich für eine Ente, Hammer. Zumal Du ja keine Quelle angibst. So ein Hänfling bricht einem massigen Soldaten garnichts. Keine Chance.

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus

            ich mag das schlägerverhalten.
            wer darum bettelt soll doch bekommen was er möchte.

            der spinner hat hinter kreischenden weibern gestanden und mit einer
            eisenstange zugehämmert, eisner hat ihn gesucht unter der meute,
            dem idiot ist nichts passiert, magazine sind aus blech, wie koladosen.

            http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/185838#.VDGau1dQRlc

            habe aber auch andere quellen.

            nach der presse nummer einfach seinen rang abzulegen und als regulärer soldat
            in gaza reinzugehen, das aristobulus ist schneid, es war übrigens der trupp
            der den ACP mit mehreren kameraden verloren hat.

          • Aristobulus schreibt:

            Was feierst Du diesen unbeherrschten Schläger, Hammer?, seine Tat war sinnlos.

          • mike hammer schreibt:

            du warst nicht zeuge dieser aktionen der anarchisten, sogar
            den spinnern in hebron wurden sie zu blöd, die araber da
            haben die anarchos hinausgeprügelt.

            so was.:

            ist nur möglich weil
            kein eisner da ist der für manieren sorgt!

            im übrigen lies die GAZA nummer und die ist es die ich feiere.
            eisners taat war ein dammbruch, man wehrt sich wieder und
            das ist gut so!

          • Aristobulus schreibt:

            Habe keine Ahnung, wieso Du diese Übergriffigkeit feierst.
            Dass jemand, der im Zuschlagen bestens ausgebildet und überdies körperlich sehr überlegen ist, seine Überlegenheit gegenüber einem Schwächeren ausnutzt, der ihn nicht angegriffen hatte (das Brechen zweier Finger zuvor ist ein unbestätigtes Gerücht), ist ein ziemlich scheußliches und ganz unwürdiges Verhalten.
            Nicht eines jüdischen Soldaten würdig.
            Ein Jid hat sowas nicht zu tun!, aus.

            Derlei hat nichts mit sich Wehren zu tun. Schlägerverhalten ist NICHT Selbstverteidigung. Weil man sich damit auf die Stufe von Arabern und Mafiosi und Straßengang begibt.

            Shalom Eisner hat es immerhin abgebüßt, weil er sich danach freilwillig für den Einsatz Gasa gemeldet hat. Das war Tschuwah (Umkehr) – kein glänzendes Heldentum. Beziehungsweise was Tapferes wegen Tschuwah. Der Zusammenhang ist Dir entgangen.

          • mike hammer schreibt:

            du bist kein militär # Aristobulus,
            tschuwa machst du in der schul
            nicht auf dem schlachtfeld.
            aber was solls, soll ja
            nicht dich beeindrucken.
            ist aber sicher stoff für nen schriftsteller, ein geschasster oberstleutnant,
            der kurz vor seiner ernennung zum general (aluf) zum abtritt getrieben wird,
            kehrt zu seinen jungs zurück, als einfacher soldat, weil sie ihn brauchen…

            drehbuchschreibern aud hollywood geht da einer ab und sie
            drehen dann solche schinken mit linken darstellern…..

            die dein kumpel bill maher dann bloßstellt

            ne gute woche dir 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Ich muss kein Koch sein, um sagen zu dürfen, dass die Suppe versalzen ist.

            Schlachtfeld? WO war das Schlachtfeld, als Eisner sich wie ein sinnloser gojischer Schläger benommen hat? Da war kein Schlachtfeld, Hammer. Dramatisier’s nicht. Da war eine hässlich-allltägliche Situation mit überzüchteten, linken proarabischen Provokateuren, für die Militärs nun mal ausgebildet werden, damit sie ihre eigenen Leute schützen und nicht unsouverän überreagieren.

            In der Siutuation hat Eisner nun mal versagt, indem er jemandem körperlich Unterlegenen, der ihn nicht angegriffen hatte, eins mit Metall überzog. Hat als Erster zugeschlagen, ohne Not. Das hat man nicht zu tun.

            Und Tschuwah macht man als ein Mensch, Hammer. Ob man nun Militär, Schriftsteller, Gastwirt oder Spaziergängerin ist. Als Mensch.

            Dir auch a gutte woch.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Gegen die Vorschau des Film American Sniper ist nichts zu sagen – außer gegen das mit der Granate. Sehr unwahrscheinlich, dass 1) die Verschleierte dem Kind draußen vor der Tür die Granate gibt, unter den Augen der US-Soldaten, und dass 2) der Scharfschütze die Granate dann so klar erkennt.
            Aber wer weiß, wie’s weitergeht?, war es eine Atrappe?

            P.P.S.
            Big Bill und besonders Sam Harris mal wieder exzellent 😀 , nicht? Nur, dass Maher ausgerechnet das (schon physisch abstoßende) Nussknackergesicht Ben Affleck eingeladen hat, der ihm nicht gewachsen ist und der versucht, es mit Lautstärke, Selbstgerechtigkeit und Dämlichkeit auszugleichen.
            Maher hatte das gewusst 😉

          • mike hammer schreibt:

            Ach mann, reden wir gerade an einander vorbei?

            das da war in GAZA
            und glaub mir in jedem zivilisierten
            land hätten als touristen eingedrungene gewalttäter
            richtige prügel kaaiert und nicht so nen klapps.
            ja ich weis dir gilt europa als zivilisiert
            aber europa ist postzivilisatorisch
            kastriert und das schon lange!

            also eisner, rausgeschmissen, taucht bei der letzten gaza operation auf
            und besteigt, ohne rang, als regulärer soldat einen panzer
            um die moral seiner einheit zu heben…

            hier ist die gaza operation gemeint
            Maariv Weekend quoted Armored Corps officers who said that Eisner showed up in one of the staging grounds, spoke to young fighters and identified a severe problem with their morale. In response, he took off his rank insignia, got into a tank and helped the infantry troops by clearing roads for their advance.

            „It was not a simple situation,” explained one of the officers. “The soldiers had already been inside Gaza, they had seen fighting and had undergone difficult experiences. They needed someone to scoop them up, mentally. And then Eisner showed up. He turned to the soldiers and said – ‚I’m going into Gaza, who is coming with me?‘ The combat soldiers joined the tank and Eisner functioned inside it as a regular soldier.”

            im übrigen ist die suppe nicht versalzen, es ist gar keine suppe, es ist ne
            feldflasche mit verschmutztem brack wasser und das muß noch
            weiter entsalzen werden, damit du es trinken kannst!

            😀 so nu reichts aber N8

          • Aristobulus schreibt:

            Just Eisners Schlägerverhalten passierte aber nicht in Gasa. Zu der Zeit befand sich noch kein Israeli dort!

            Nu, er hat gemacht Tschuwe, indem er dann mit seinen Leuten da reinging. Also hat er seinen Fehltritt wieder gutgemacht.

            N8cht 🙂

          • mike hammer schreibt:

            genau waffenmissbrauch!
            der soll das ding fachgerecht nützen,
            eine frechheit so viele entkommen zu lassen!

            allah hu achbarr
            😈

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Leider war ich in den letzten Tagen beschäftigt, weshalb mein Kommentar wohl hoffnungslos zu spät kommt.
            Egal. Shlomo Eisner hat einen Jüngling geschlagen. Dieser war lebender Bestandteil einer pro-palästinensischen Demonstration, in welcher logischerweise Palästinafahnen geschwenkt wurden.
            Fahnen sind ein gutes Thema.
            Welches Ziel verfolgt jemand, der eine Hakenkreuzfahne schwenkt? Die Ausrottung der Juden vermutlich.
            Welches Ziel verfolgt jemand, der eine Palästinafahne schwenkt? Die …….. vermutlich.
            Auch wenn ich Eisners Verhalten nicht billige, kann ich ihm doch einiges Verständnis entgegen bringen.
            Sogar einige Sympathie.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber ja, Gutartiges.
            Andererseits hat er sich als Soldat nicht als Bestrafer zu verhalten. Er ist (war) verantwortlich für viele andere Soldaten, muss den Überblick behalten, muss strategisch und takisch vogehen. Auszurasten gegenüber einem militant schreienden Antizionisten ist zwar menschlich verständlich!, lässt sich aber nicht mit Eisners Verantwortung vereinbaren.

            – Was sagt man dann anderen Zahal-Sodaten (nichtmal Offizieren, einfachen Soldaten), die an solchen Stellen stationiert sind, wo sie dauernd von Araberinnen und von westlichen Polit-Touristen als „Kindermörder!“</em angebrüllt und angespuckt werden? Dass sie nicht dürfen, was dem Herrn Eisner zu verzeihen wäre?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Meine Vernunft gibt Ihnen recht, Aristobulus. Für´s Erste.

          • Aristobulus schreibt:

            Genaugenau.
            Diese Antwort könnte auch unser Hammer akzeptieren (rein auf die Vernunft bezogen)

  14. schum74 schreibt:

    „Faschismus ist in gewisser Weise mit dem Monotheismus verwandt“, lässt ein Joseph Croitoru von der SZ Abdel-Samad sagen. Wenn Abdel-Samad das wirklich gesagt hat, dann ist es Quatsch.

    Ob es uns gefällt oder nicht: Die Tora hat als Erste die ontologische Gleichheit aller Menschen unabhängig von sämtlichen Faktoren behauptet. Begründung: Alle Menschen sind die Geschöpfe eines Gottes und nach seinem Ebenbild erschaffen.

    Auf diese Idee ist die ganze Antike, einschliesslich Roms und Griechenlands, nicht gekommen. Für sie galt selbstverständlich, dass Sklaven aus einem anderen Stoff wären als freie Bürger. Diese Idee hat dann das Christentum dankenswerterweise aufgenommen. Der oft zurecht gescholtenen Kirche verdanken wir vorletzten Endes die (vom jüdischen Juristen und Politiker René Cassin formulierte) Erklärung der Menschenrechte 1948.
    Ein schönes Symbol, dass der Staat Israel im selben Jahr 1948 wieder erstanden ist.

    Weltliche Versuche, die Würdegleichheit der Menschen auf einer nichtreligiösen Basis zu begründen, sind gescheitert. Der Philosoph Descartes hat sich im 17. Jh. daran herangemacht. Das Argument: Alle Menschen haben die gleiche Würde, weil sie Alle vernunftbegabt sind. Und daraus soll folgen, dass ich nicht morden darf? Schwach, nicht?

    Von der geistigen Leistung des jüdischen Monotheismus unberührt ist natürlich die häufig menschliche-allzumenschliche Praxis seiner Träger.

    Man wundert sich übrigens, dass der monotheistische Islam auf derselben Grundlage die Ungleichheit der Menschen in Theorie und Praxis herauschreit. Vielleicht hilft eine Bemerkung von Dr. Christine Schirrmacher (Die Eigenschaften Gottes im Koran und im Islam, 17. Januar 2002) die Sache zu verstehen:

    An keiner Stelle im Koran allerdings heißt es, daß der Mensch „zum Bild Gottes“ geschaffen sei, wie es das Alte Testament betont (1.Mose 1,21). Dies wäre nicht vereinbar mit der Größe und Einzigartigkeit Gottes, die in keinem Vergleich zum Menschen stehen kann. Außerdem war nach Sure 40,57 die Erschaffung von Himmel und Erde ein „größeres Wunder“ als die Erschaffung des Menschen. Dagegen ist nach dem Schöpfungsbericht des Alten Testamentes die Erschaffung des Menschen eindeutig der Höhepunkt der Schöpfung (1.Mose 1,21-31).

  15. schum74 schreibt:

    Zuerst einmal: Hut ab vor Ihnen, lieber Gerd Buurmann! Ihr Mut: eine Wonne!

    Doch auch in diesem Artikel, der den Islam in seinem Kern angreift, meint man, die Kritik an einer abscheulichen Religion mit der Kritik an anderen Religionen rechtfertigen zu müssen. Schaut her: Ich kritisiere alles, es ist nicht gegen euch gemützt. So sind wir, wir Westler.
    Kommt, liebe Moslems, nehmt euch ein Beispiel an uns! – Ach so! Ihr kritisiert bereits Judentum und Christentum? Nun ja, was heißt „kritisiert“? Ihr setzt beides herab und erklärt seine Gläubigen für Affen und Schweine? Gut. Vielleicht nehmt ihr euch eures eigenen Glaubens mal an? Wie? Von Affen und Schweinen gibt es nichts zu lernen? Schade!

  16. mike hammer schreibt:

    Das da ist übrigens der ISIS ARIERSCHEIN.

    ISIS Awards “Non-Infidel” Certificates To Christians, Other Religious Minorities Who Converted To Sunni Islam…

    During its conquests in Iraq and Syria, the Islamic State has had to come up with a method to allow all those non-Sunnis who ended up converting to Sunni Islam instead of being killed—the Christians, Yazidis, Shias, who for whatever reason remained under IS territory—to be identified as true and legitimate Muslims.

    Accordingly, it has been issuing “non-infidel certificates.” Like a driver’s license, these certificates have the picture of the one named and explain to any Islamic State soldier that the named is now a Muslim and thus it is now “impermissible to lash, crucify, or rape him.” The certificate is good for three months.

    We hereby notify you that the one named Na’il Salu bin Basaam of the people of the al-Raqa emirate took and satisfactorily passed a course on Repentance.

    Based on this, we hereby grant him this certificate confirming that he is not an infidel [kafir] and that it is impermissible to lash, crucify, or rape him, unless a legitimate reason arises for the soldiers of the caliphate or if it’s been established that he has returned to apostasy and wants his freedom.

    GUT GELL?????

  17. mike hammer schreibt:

  18. Waltkaye schreibt:

    Vorab: bin mir sicher, es gibt Muslime, die einfach ihren Glauben leben wollen und dabei anders Gläubigen auch deren Glauben und Lebensform lassen. Wir mir scheint, gibt es diese Muslime in westlichen Ländern.
    Als Christ auch nur einen Teil der rechte zu erbitten in einem muslimischen Land kann dem Todesurteil – durch den Mob oder die Regierung jeweils – bedeuten. Würde ich vergleichbare Worte in Saudi-Arabien äussern, wie sie ein im TV zu Wort gekommener Imam – Ausweisung oder Tod. Hier, im Westen, droht das nicht.
    Was mir immer mehr aufstösst, ist die „wir muslime sind doch friedlich – die bösen sind die anderen“. Eine kritische Auseinandersetzung scheint nicht sichtbar.

    Lest doch einfach mal den Koran. Wie oft kommt dort „Liebe“ vor, wie oft wird vom Schwert und auch dem Töten anderer gesprochen und dazu aufgerufen?

    Ich kann, angesichts IS aber auch der Muslimisch geprägten Staaten und deren gelebter Diskriminierung oder Verfolgung andersgläubiger Menschen doch nur zu dem Schluss kommen, dass
    1. der Koran ein Buch ist, das auch heute explizit zum Mord aufruft. Damit gehört es, gerade wenn Muslime ihrerseits dazu auffordern, die Werke anders denkender Autoren zu verbieten, mindestens auf den Index. Oder besser gleich als Aufruf zur Gewalt verboten.
    2. entsteht in mir der Eindruck, dass der Islam quasi das religiöse Aids der Neuzeit ist. Wo ist das Antidot?
    3. mithin jeder, der hier auf längere Zeit rein will, bitte schön nicht nur Sprache sondern auch Grundlage der europäischen Denkweisen kennen muss. Ein qualifizierter Einwanderungstest, der auch für nachziehende Familienmitglieder gelten muss.
    4. vielleicht müssten Muslime selbst darüber aktiv nachdenken, ob ihnen nicht auch eine humanistische innere Reform gut tun würde. Wo wird verfolgt und gemordet? Stark in Islamischen Ländern. Wo können Muslime ihren Glauben leben, ohne gleich vom Nachbarn mit der Waffe in der Hand angegangen zu werden? Bei uns.

    • mike hammer schreibt:

      # Waltkaye

      bin mir sicher, es gibt Muslime, die einfach ihren Glauben leben wollen und dabei anders Gläubigen auch deren Glauben und Lebensform lassen. Wir mir scheint, gibt es diese Muslime in westlichen Ländern.

      äh, das sind keine Muslime, im koran nennt man sie mehrfach korupt und ihnen droht
      tod und ewige verdammniss im islam. deshalb schweigen sie, im
      islamischen kontext hat ISIS einfach RECHT!

      zu Nr 4

      sie können nicht aufstehen, ihre clans erlauben es nicht und die bestrafen meist
      den nächst-greifbaren blutsverwandten, der dann hingerichtet wird.
      (es ist ja apostasie gegen das treiben im korans zu protestieren
      und auf apostasie gibt es nur tod)

  19. Naufragus schreibt:

    Sehr gut, insbesondere die Konklusion im letzten Absatz. Religion, die sich anmaßt, den Alltag von Menschen zu bestimmen, ist eine Pest, ganz egal, welche das ist. Die im Grundgesetz verankerte „Religionsfreiheit“ garantiert uns auch, dass wir uns vom Leib halten dürfen, was uns an welcher Religion auch immer nicht passt. Daran festzuhalten, ist aber wohl nicht mehr en vogue.

    • René F. Franke schreibt:

      „Religion, die sich anmaßt, den Alltag von Menschen zu bestimmen, ist eine Pest, ganz egal, welche das ist.“
      Sehr gut bemerkt. Wiewohl: Der erstbesten Religion, die den Alltag von Menschen _nicht_ bestimmen will wäre ich beizutreten bereit.
      Und zwischen der Freiheit der Religionen (grundgesetzlich garantiert) und der Freiheit von Religionen (juristisch schlicht nicht vorgesehen) gibt es auch noch feinsinnige Unterschiede.

    • Aristobulus schreibt:

      Nein. Wenn jemand einer Religion angehört und observant sein will, dann bestimmt sie seinen Alltag. So hat das nun mal zu sein.
      Wenn sie nicht seinen Alltag bestimmte, würde er ihr nicht angehören, oder wäre nicht observant.

      Es geht nicht darum, dass Religion den Alltag bestimmt und darum schlecht sei, Leute! Es geht um Observanz des Einzelnen, oder um seine Nichtobservanz, also um seine Entscheidung, observant zu sein oder nicht.

      Eine Religion, in der sich der Einzelne jedoch nicht gegen Obervanz entscheiden darf, ist in der Tat eine Pest. Dass Religion (sofern man observant ist) jedoch den Alltag bestimmt, ist eine Selbstverständlichkeit.

      • schum74 schreibt:

        Genau: Es geht nicht darum, dass Religion den Alltag bestimmt, sondern darum, ob sie den Einzelnen dazu zwingt, ihre Gebote zu befolgen.
        In Algerien sind vor einigen Jahren zwei christliche Bauarbeiter festgenommen worden, weil sie im sommerlichen Ramadan Wasser getrunken haben.

        Es geht einzig darum, um welche Religion es sich handelt.

        • Aristobulus schreibt:

          … im Koran steht geschrieben: „In der Religion soll kein Zwang sein“. Der Passus wird fortwährend etwa von Aiman Mazyek breitgetreten, um zu ‚beweisen‘, wie zivilisiert das Islamding sei. Lustigerweise ist grad die Sure, in der das steht, schoon seit Anfangszeiten des Islams abrogiert (weil sie aus Mekka stammt), also widerlegt, abgeschafft.
          Die Suren aus Medina (die eben nicht abrogierten, sondern gültigen) besagen: Es besteht Zwang, die Scharia zu befolgen, und auf Abkehrung von der Scharia stehe die Todesstrafe.

          Derlei Monströses gibt’s NUR in dieser Religion, die sich Islam nennt. Das Christentum hat derlei schon lange abgeschafft – und im Judentum bestand derlei Zwang überhaupt nie.

          • schum74 schreibt:

            Dazu drei Aussagen von Tilman Nagel, Prof. em. für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen:

            1.
            «Es gibt keinen Zwang im Glauben», dieses Bruchstück von Sure 2, Vers 256 führen Muslime oft an, um ein offenes Verhältnis ihrer Religion zur Wirklichkeit zu belegen. Betrachtet man diese Worte in ihrem koranischen Zusammenhang, ergibt sich jedoch: Wer sich dem Islam unterwirft und damit jene Delegitimierung der Ratio anerkennt, dem erscheinen diese Religion und ihre Riten und Gesetze als ganz «natürlich», alles andere dagegen als «unnatürlich» und unwahr.

            Tilman Nagel, „Über die Dynamik des Radikalismus im Islam“, Neue Zürcher Zeitung, 2005
            http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleckajz-1.107937

            2.
            Koran 2: 256 „Es sei kein Zwang im Glauben.“

            Zu dieser Aussage schreibt Tilman Nagel – das Wort „Glauben“ als Ritualpraxis (din) fassend: „Indem man aus Vers 256 die Formulierung ‚…kein Zwang in der Ritualpraxis (din)’ herauslöst und so begreifen möchte, als lautete sie: ‚kein Zwang zu einem (bestimmten) Glauben’, gewinnt man einen Scheinbeleg für eine in der koranischen Botschaft angeblich enthaltene Religionsfreiheit. Weder sonst im Koran noch im Hadith oder in den Überlieferungen zur Prophetenvita findet man einen Hinweis darauf, daß Mohammed mit diesem Gedanken gespielt habe. Er sah sich vielmehr berufen, mit allen denkbaren Mitteln die Befolgung der von ihm für wahr erkannten Riten durchzusetzen, die, da erstmals von Abraham verkündet, älter als Judentum und Christentum seien und schon allein deshalb richtig (Sure 3, 64f.)“

            Zit. n. Hartmut Krauss, „Kritische Islamanalyse – Eine grundsätzliche Stellungnahme“. In: Feindbild Islamkritik. Hg. Hartmut Krauss, Hintergrund Verlag 2010, 1. Aufl., S. 56-57:

            3.
            Jenseits jeglicher Polemik ist festzustellen, dass Koran und Sunna die Anwendung von Gewalt gegen Andersgläubige ausdrücklich befürworten, vor allem wenn sie den Interessen der «besten je für die Menschen gestifteten Gemeinschaft» (Sure 3, 110) dienlich ist. Die muslimische Gesetzesgelehrsamkeit hält an diesem Grundsatz unbeirrbar fest und billigt, um ein Beispiel zu nennen, nach wie vor die Tötung desjenigen, der vom Islam zu einer anderen Religion übergetreten ist.

            Tilman Nagel, „Über die Dynamik des Radikalismus im Islam“, Neue Zürcher Zeitung, 2005
            http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleckajz-1.107937

            Wer sich mit derlei Monströsem – das ist das Wort ‒ herumzuschlagen hat wie Mordbefehl, Delegitimierung der Ratio, Außerkraftsetzung des eigenen Gewissens im Dienste der Gottheit (man lese dazu den ganzen Artikel von T. Nagel), der hat kein Problem mit „Religionen“, sondern mit dem Islam allein. Abdel-Samad ist zu beneiden. In diesem Kontext ist die sonst berechtigte Kritik an Judentum und Christentum nur Ausflucht und Mogelei.

          • Aristobulus schreibt:

            … was ich Dich schon immer fragen wollte: Wie findest Du bloß so punktgenau (immer wieder!) diese maßgeblich relevanten Beiträge zum jeweiligen Thema, ma chère?
            Kaum liegt was an, hast Du alles weitere zu Lesende prompt an der Hand.
            Wie geht sowas? 😀

            – Ja, nicht nur Mordbefehl, Außerkraftsetzung des eigenen Gewissens im Dienste eines Allahs und Delegitimierung der Ratio, sondern zusätzlich zu Letzterem die Negierung der individuellen Unabhängigkeit. Weil laut Koran der Mensch nicht fähig sei, außerhalb des im Koran Geschriebenen den Unterschied zwischen Richtig und Falsch und zwischen Gut und Böse zu finden: Dr Mensch könne aus eigener Kraft keine Werte erkennen und nichts erschaffen, nur Allah könne das.
            Laut Koran ist der islamische Mensch also ein Pinocchio, ein völlig unselbständiges Wesen, ein Marionettentier, das Allahs Gängelband nie entkommen kann. Moslemische Herrenmenschen, die über die Ungläubigen und absolut Minderwertigen die absolute Macht besitzen, die jedoch nichts selbst entscheiden können. Eine Mischung brutaler irrealer Allmacht und winselnder Ohnmacht, und nichts dazwischen.

          • schum74 schreibt:

            Die sog. schmojne essre, das jüdische Hauptgebet, trägt noch einen Namen: Amidá, wörtlich: „Stehen“.
            Bemerkte dazu Raw Philippe Haddad (« La prière, mode d’emploi » ‒ Das Gebet, eine Gebrauchsanweisung): Der Jude steht aufrecht vor G’tt (« debout face à Dieu »). Diese menschenspezifische Haltung unterscheidet ihn von den Tieren (« La posture de l’homme qui se tient sur ses deux jambes contrairement aux animaux »).

            Wie sagt man im Französischen? Suivez mon regard! – folgen Sie meinem Blick!
            Die Unterworfenen können Aufrechtstehende nicht leiden. Sie müssen sie töten, um sie endlich am Boden liegen zu sehen.

            Und die Antwort auf Deine Frage lautet: Sseder.

          • Aristobulus schreibt:

            Sseder?, ba’sseder 🙂

            Die traditionelle Gebetshaltung der Jeweiligen sagt alles.

            – Juden stehen, halten ein Buch voll mit Sseder in den Händen und wanken etwas vor und zurück (kein sich Niederwerfen, kein Händefalten wegen des Buchs, dessen Texten man folgt und die man bedenkt), und Juden singen den Text mit, um ihn zu verstehen. Gebetet wird mit Text in den Händen.
            Leute, die so beten, unterwerfen sich nicht, und sie analysieren und sehen Zusammenhänge und kommen zu eigenen Urteilen.

            Christen falten die Hände und bekennen ihre Sünden… das hat zu einer Reflexionskultur geführt, aber für Christen ist Lernen etwas ganz Anderes als Beten (für Juden ist es das Selbe, eins geht nicht ohne das Andere). Christen verstehen wegen des wenigen Mitlesens ihre Originaltexte nicht mehr und sind auf Übersetzungen angewiesen, also auf Vorgekautes. Also sind Christen anfällig für Hierarchien. Juden nicht.
            Und die christliche Gebeteshaltung ist demütig, Teils zerknirscht. Zeitweilig wird gekniet. Das hat zu Empathie geführt. Aber auch zu Schuldkomplexen, zum Nachgeben gegenüber Autoritäten und zu Appeasement.

            Moslems werfen sich beim Gebet nieder und schlagen ihre Stirn auf den Boden. Fromme Moslems halten sich gar etwas auf die Schrunden auf ihrer Stirn zugute. Betende Moslems sind alle gleich – man erkennt niemanden mehr, und das Gesäß ragt am höchsten.
            Da sind weder Empathie noch Reflexion noch etwas Aufrechtes – da wird auch nicht gelesen. Da sind Unterwerfung, Masse, ja Dauergedemütigtsein.

            – Und Unterworfene und Geknechtete, die geistig unselbständig sein müssen (Du hast es erwähnt) sind gefährlich, weil sie die Aufrechten unendlich beneiden, sich jedoch kein Beispiel an ihnen nehmen, sondern sie unter sich treten wollen. Damit ihr Gesäß akbar (über allem) sei.

            Und wie ist die Gebetshaltung der westlichen Atheisten? Die haben doch auch eine. Nein, die haben viele unentschiedene, und meist drehen sie sich um sich selbst.

          • schum74 schreibt:

            Die Gebetshaltung der westlichen Atheisten?
            Die Einen zu angespannt (stehend mit vorgestrecktem Arm bzw. mit geschlossener Faust), die Anderen rückgratlos (den Kopf hin und her wiegend bei Massenkonzerten, ihren heiligen Messen).
            Und dann gibt es Atheisten, die gar nicht beten: die Sympathischen.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep. Die denken. Das ist gut. 🙂

          • aurorula a. schreibt:

            Die Gebetshaltung der westlichen Atheisten?
            Buddhisten und Taoisten (was dann östliche Atheisten wären) meditieren statt zu beten – da würde ich die Meditationshaltung als Äquivalent zur Gebetshaltung sehen. Wenn westliche Atheisten die garnicht beten wie Ari schreibt stattdessen denken: dann wäre die „Denkhaltung“ quasi das Äquivalent zur Gebetshaltung (unabhängig davon wer diese Denkhaltung noch einnimmt und ob die dann ihrerseits wannanders beten; s.o. meditieren auch andere ohne religiöse Konnotationen).
            Diejenigen sind wenn sie denken und/oder Erkenntnis suchen wie die meisten wohl oft auch lesend und schreibend vor dem Internet anzutreffen: das ergibt dann sitzend vor Buch, Zeitung, oder dem Internet als Denkhaltung. Gesucht wird quasi die Gemeinschaft mit Mitmenschen (über das Internet), um dem denken zu helfen. Könnte im Weiterspinnen dieser Idee also Austausch/Denken als Analogon zu dem gelten was Schum schreibt über Lernen/Gebet? Dann ist die typische Denkhaltung vor-dem-Netz das westlich-atheistische Analogon zur Gebetshaltung. 😉
            (Andere die keine Atheisten sind tun in dem Fall eben etwas anderes – nämlich chatten und Infos im Netz suchen – wenn sie dasselbe machen. Damit ist die ganze Überlegung schonwieder für die Katz; auch wenn ich schon dahergekrochen bin wie eine Muslima beim Gebet wenn ich etwas unter dem Sofa suche, ohne dabei Muslima zu sein oder zu beten.)

            Herrenmenschen […] die jedoch nichts selbst entscheiden können. Eine Mischung brutaler irrealer Allmacht und winselnder Ohnmacht, und nichts dazwischen.
            Beim winselnd denke ich spontan an quengelnd wie ein Kleinkind. Diese Vorstellung mutet doch eher egozentrisch an als religiös (ich will!! und nicht die Ungläubigen!). Nun muß ich das jetzt paraphrasieren weil ich nicht mehr genau weiß was, wer, wo, wie das gesagt hat, aber das Argument ‚die Erlaubnis Kind sein zu dürfen heißt lange noch nicht quengeln‘ lässt sich in Bezug aufs Gebet auch wesentlich theologischer formulieren.

          • Aristobulus schreibt:

            wenn denn die typische ~Haltung vor dem Internet oder vor der Zeitung eine Denkhaltung ist. Sie könnte eine sein, nicht?, wahrscheinlich im Idealfall hat sie mit Denken zu tun, kommt aber wohl eher selten vor in dieser Form (Anwesende aaausdrücklichst ausgenommen!)

            Eine Muslima unterm Sofa 😀 , aber wenn Du eine siehst, sprich sie bloß nicht als Frau Hempel an 😀

            – Übrigens, buddhistische Meditation ist Konzentration auf ein Bild/Gleichnis, nicht? So weit ich davon weiß (nicht eben viel). Wenn das stimmt, ist Gebet (außer in der Textbezogenheit) im Judentum nicht sehr verschieden davon, bloß, dass man darin die Zeit nicht anhält. Wenngleich es doch derlei Momente gibt (beim Wort Echad im Schm’a Jissroel, beim Aaaa soll die Zeit stehenbleiben, aber wem gelingt das?, und wer hat Morgens & Abends so viel Zeit?)

            Nur wie christliches Gebet geht, weiß ich nicht. Darin geht’s ja nicht um das Folgen des Flusses eines Textes oder um die Bilder in dem Text oder um die Lautmusik der Buchstaben, nein?
            Das Wort Gebet hängt ja mit Bitten zusammen.
            Im Judentum wieder nicht – da heißt es dawnen, kommt von dawar, sprechen.

            Und der mohammedanische Gebetsruf „Allahu Akbar!“ ist so oder so eine andere Welt. Da geht’s nicht um Bitten oder um Konzentration oder um das Folgen eines Texts. Da geht’s ums Messerzücken

          • schum74 schreibt:

            Im Französischen (prier) wie im Deutschen (beten) verweist das Gebet auf „bitten“. Anders im Hebräischen. Das Verb „lehitpalél“ (beten) stammt aus der Wurzel „palál“, die „richten“ bedeutet. „lehitpalél“ heißt demnach sich selbst kritisch betrachten, den eigenen Wert realistisch einschätzen.

            פלל
            להתפלל

            Übrigens: Tfila (Gebet) und Bracha (Segen) sind verschiedene Dinge. Das Wort „Bracha“ gehört ursprünglich zur Gartenarbeit und heißt: Pflanzen vermehren. Aus eins mach zwei. Wer über die Materie (Nahrung, Kleidung…) eine bruche spricht, fügt der Materie Geistiges hinzu. Auch er macht aus eins zwei.

            תפילה
            ברכה

            (Quelle: Rav Philippe Haddad: « La prière, mode d’emploi » – Das Gebet, eine Gebrauchsanweisung)

            Hier noch aus dem ausgezeichneten Buch von R. Chajim Halevy Donin, Jüdisches Gebet heute (1986).
            Nachdem Donin in der Einleitung vier verschiedene Gebets-Typen unterschieden hat (Bittgebet, Dankgebet, Gebet der Suche nach innerem Halt und Bekenntnis-Gebet), merkt er an:

            „Das hebräische Wort für beten (lehitpalel) bedeutet nicht bitten oder an Gott eine Petition richten. Es ist vom Verb PALOL abgeleitet und entspricht dem vierten Gebetstyp, nämlich sich selbst richten. Hierin liegt die Andeutung zur wahren Absicht, sich in ein Gebet zu vertiefen. Ob wir Gott bitten, uns das zu geben, was wir brauchen, oder ihm danken für das, was er uns gegeben hat, oder ihn preisen für seine ehrfurchteinflößenden Eigenschaften – alle Gebete beabsichtigen, uns den Weg zu weisen, ein besserer Mensch zu werden.“ (S. 8)

          • Aristobulus schreibt:

            * Deine und die haddadschen und doninschen Zeilen aufsaug‘ *

          • aurorula a. schreibt:

            *liest auch ganz aufsaugend*

          • Aristobulus schreibt:

            Aurorula (7. Oktober 12:25)
            „… Beim winselnd denke ich spontan an quengelnd wie ein Kleinkind. Diese Vorstellung mutet doch eher egozentrisch an als religiös (ich will!! und nicht die Ungläubigen!). Nun muß ich das jetzt paraphrasieren weil ich nicht mehr genau weiß was, wer, wo, wie das gesagt hat, aber das Argument ‘die Erlaubnis Kind sein zu dürfen heißt lange noch nicht quengeln’ lässt sich in Bezug aufs Gebet auch wesentlich theologischer formulieren.“

            Also etwa wie folgt klingt dann ein theologisch-patriarchaler Bezug mit Kleinkind, Islam und Schariawunsch 😉 :

            – *heul* Mamaaa, kauf misch die Krummsäbel!, isch will die Krummsäbel! *zeter*
            – Alilein nein, die Krummsäbel is zu groß, un die is für dem Papa.
            – *heulll* Isch will aba Dschihääd machen!, un isch will die Krummsäbel für Dschihäääd!
            – Alilein, Dschihäd darfst ers‘ machen wenn du groß bist, und jetzt bist ruhisch.
            – *zeeeter* Isch will aba‘ jeeetz!!
            – Alilein, halt Schanutze, sonst kommt Allah un straft disch!
            – *heullll* Krummsäbbbl!! Hat Allah gesagt!!
            – Werd ich sagen dem Papa, dass du hier machst dem Dschihääd!, na warte! Wird Papa dir dem Dschihääd machen, Alilein!
            – *zusammenzuck* (ganz leise) *heulllll…*

          • aurorula a. schreibt:

            Auch Tränen hier – Lachtränen! 😀

  20. Malte S. Sembten schreibt:

    Fulminanter Blogeintrag!

  21. Arme Sau schreibt:

    Zur Erinnerung an die Zeit, als die westlichen Liberalen anfingen, vor dem Islamismus einzuknicken (Fay Weldon allerdings nicht!):

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Klaus Franke von der Kölner Klagemauer zitiert kreuz.net. Das muss ich stehen lassen. Jetzt ist klar, was Klaus Franke ist. Klaus Franke verbreitet von Wikipedia so bezeichnete „rechtsextreme, antisemitische, frauenfeindliche, homophobe, diffamierende und islamfeindliche“ Literatur.

      Siehe: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Kreuz.net

      • Clas Lehmann schreibt:

        Also, dessen hätte es jetzt nicht bedurft, dass das in der Wikpedia steht… Man ahnt dies auch, wenn man dem Link folgt und den HA dort liest… Römisch-katholisch…! Der klagsame Domplatztauber… Ach…!

        Man ahnte dies bereits bei erstem Bemerken des Mannes Franke vor und also seit Jahren. Nun also total querfrontal und noch umfassender dokumentiert…

        • Clas Lehmann schreibt:

          Und zur Sache sagt es so rein gar nichts.

          • Aristobulus schreibt:

            Eben, Clas, eben. Klaus Gestanke kann zur Sach nichts sagen, weil ihm bei jeder Sache, egal bei welcher, nur sein Judenhass einfällt. Also ist jede Antwort des Klaus Gestanke auf jedes nur vorstellbares Thema dieses: Der Judenhass.
            Woher der nun kommt, ob von nationaler, nationalbolschewestischer, bolschewistischer, arabischer pder nazistischer Seite, ist dem Klaus Gestanke völligst egal. Er bemerkt’s nicht mal. Er bemerkt nur den Judenhass – den eigenen, den er nicht selber formulieren kann, er ist zu entleert, zu untüchtig und zu beschränkt dazu. Also giert er nach den Formulierungen Anderer.

      • anti3anti schreibt:

        Die Jüdische Brigade Palästinas war Teil der britischen Armee. Muslimische Araber wurden abgelehnt, da sie mit den deutschen Nazis sympathisierten. Die Jüdische Brigade kämpfte an vorderster Stelle bei der Befreiung Italiens.
        Kfar Menachem war seinerzeit ein stalinistisches Kibbutz mit starken Beziehungen zu kommunistischen Partisanen. Die Mitglieder des Kibbutz brachten ohne britischen Auftrag Nazis um, die Juden ermordet hatten. Im Nachhinein eine vernünftige Vorgehensweise, wenn man das Verhalten der deutschen Justiz zugrunde legt. Es gab sogar Überlegungen, sich an deutsche Zivilisten zu rächen, z.B. durch Vergiftung des Grundwassers, was jedoch aus ethischen jüdischen Gründen unterlassen wurde.

        Es ist gut, wenn diese Fakten allgemein bekannt werden. Nazis und Islamisten sollen wissen, dass ihre Gräultaten nicht ungestraft bleiben werden.

        • Aristobulus schreibt:

          So ist es… und sie hassen uns dafür doppelt, wenn wir es wagen, uns nicht zu ducken.

        • aurorula a. schreibt:

          Dreifach: erst wird ihnen gesagt daß das was sie tun falsch ist, dann wird gesagt daß das was sie wollen falsch ist – und dann dürfen sie nicht tun, was sie wollen. Für jedes davon hassen sie diejenigen, die es ihnen sagen.

          Die Geschichte mit der Überlegung über Grundwasser-Racheaktionen oben halte ich allerdings für eine Ergänzung die im Nachhinein irgendjemand als Gerücht in die Berichte über das stalinistische Kibbutz geschmuggelt hat. (Daß jemand erst Racheüberlegungen anstellt bevor von ihnen abgesehen wird ist überall so – speziell diese Racheüberlegung klingt aber so stark nach genau dieser Sorte von ergänztem Gerücht, nun…)

          • Aristobulus schreibt:

            Genau, Aurorula. Auch bei dem scheints geplanten Anschlag auf Adenauern – das hat jemand als bestätigtes Gerücht lanciert, aus Gründen zum Zweck, denk ich, und weil’s in der Luft lag.

            Die Anderen tun es wirklich, die zünden dann wirklich das jüdische Gemeindehaus an (1969 in München) und TUN just das, was sie immer über die Juden behaupten.

Seid gut zueinander!

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