Ich, die Siedlerin

Es gibt viele Deutsche, die kennen keinen Juden. Eine Meinung zu Juden haben dennoch die meisten von ihnen.

Es gibt noch mehr Deutsche, die kennen keinen einzigen jüdischen Siedler im Nahen Osten. Dennoch haben sie alle eine Meinung und sie ist vernichtend!

Ein jüdische Siedler ist für viele Deutsche der Innbegriff des Bösen. Dabei kennen sie keinen einzigen jüdischen Siedler. So wie einst viele Deutsche Juden hassten, ohne einen zu kennen, hassen sie heute jüdische Siedler, ohne einen zu kennen. Aus Antisemitismus in absentio wurde Antizionismus in absentio.

Tapfer im Nirgendwo stellt daher eine jüdische Siedlerin im Nahen Osten vor. Ihr Name ist Chaya. Sie betreibt einen Blog unter dem Namen „Ich, die Siedlerin. Leben auf der Grenze zu etwas Anderem“

Wenn es nach der Mehrheit der Deutschen geht, ist sie das Problem, das Böse, weil sie wagt, wo zu leben, wo Juden angeblich nicht sein dürfen. Die Mehrheit der Deutschen sind nämlich Patriotische Deutsche gegen eine Judaisierung des Nahen Ostens. Sie sind das Volk und darauf sind sie stolz.

Tapfer im Nirgendwo empfiehlt, ihre Seite einmal zu besuchen. Lernen sie die jüdische Frau kennen, die für viele Deutsche das Böse ist!

Zum Schluss noch drei Artikel von mir, die zeigen, dass jüdische Siedlungen nicht das Problem sind:

„Jüdische Siedlungen. Eine Verteidigung“

„Die Siedlungen sind nicht das Problem“

„Illegale Schtetl“

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56 Antworten zu Ich, die Siedlerin

  1. Chaya schreibt:

    Hat dies auf Ich, die Siedlerin rebloggt und kommentierte:
    In meiner noch sehr jungen Karriere als Bloggerin mit einem eindeutigen Profil in dieser großen, weiten, wilden Welt, habe ich schon wunderbarerweise die ersten Höhepunkte verzeichnen können.
    Der unumstrittendste von ihnen war wohl diese geniale ‚Lobeshymne‘, verfasst von dem von mir sehr geschätzten Gerd Buurmann auf seinem Blog Tapfer im Nirgendwo, einem Künstler und Aktivisten der hohen Klasse, der mit seinem Mut und seiner großen Klappe am richtigen Ort für wahr den Spruch aus dem Talmud erfüllt – ‚An einem Ort, wo es keine Menschlichkeit gibt, sei ein Mensch“ (Sprüche d.Väter).
    Eine große Ehre, Gerd – und eine große Verantwortung, die du mir noch einmal deutlich machst!

    Hier sein Eintrag:

  2. Kanalratte schreibt:

    Zwar Off-Topic aber trotzdem nicht ganz unpassend ist folgender Kommentar auf welt.de zur Neujahrsansprache der Kanzlerin.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article135922774/Merkel-stempelt-Menschen-als-fremdenfeindlich-ab.html

    Zitat:
    ———————
    Scharnhorst • 7 hours ago
    Jeder Staat hat seinen eigenen Gründungsmythos. Bei den Franzosen ist das die Revolution, bei den Amerikanern die Eroberung des Westen usw. Der Gründungsmyhos der Bundesrepublik Deutschland heisst …Auschwitz. Nach 2 verlorenen Weltkriegen und dem industriellen Völkermord möchte Deutschland politisch nach innen und nach außen auf jeden Fall gewaltarm wirken. Diese Geisteshaltung hat sich natürlich auch auf die Asyl-und Einwanderungsgesetzgebung niedergeschlagen. Das Problem ist die Globalisierung. Migration kennt nur eine Richtung: von Süd nach Nord. In den Ländern der südlichen Hemisphäre sind riesige Völkermassen auf der Suche nach einem besseren Leben. Inzwischen hat sich bei denen herumgesprochen, das in der Mitte Europas ein Volk lebt, das wohlhabend, hoffnungslos überaltert und wenig Selbstvertrauen besitzt. Letzten Endes geht es bei PEGIDA um eine Frage: Wem gehört Deutschland?
    Gehört es den Deutschen (wie der Name es eigentlich nahelegt) oder gehört Deutschland irgendwie allen Menschen auf der Welt.
    ———————

    • Kanalratte schreibt:

      Das was im Kommentar angedeutet wird, hat natürlich auch Einfluss auf die deutsche Sichtweise des Nahostkonfliktes, sind es doch jene medienstarken 68er Bessermenschen die heute für Flüchtlinge „die Hand aufhalten“, jedoch andererseits selbst einen harten Kurs mit Israel fahren.

      Ich sehe einfach auch die Parallelen zwischen der Diffamierung Israels in den deutschen Medien und der Diffamierung von Pegida. (Man kann zu Pegida stehen wie man will, unsachlich und unfair verhalten sich eher die Medien und Regierenden) Beides entstammt zumindest zum Teil der Feder eines bestimmten linken Meinungsbildes in der Bundesrepublik.

      Der Bürger findet es ist Zeit für mehr Normalität und weniger Meinungsverbote in diesem Land. Das ist der gemeinsame Tenor den man in Kommentarspalten findet. Pegida ist dafür sicher heute die Speerspitze, so wie es einst das Sarrazin-Buch war.

      Ich finde es ist auch Zeit für mehr Normalität und weniger Rachegefühl der Deutschen gegenüber Israel aufgrund eines deutschen Schuldwahns, der leider zu oft fälschlicherweise den Juden zugeschrieben wird. Persönlich sehe ich nur einen Staat der nach westlichem Prinzip im arabisch-muslimischen Raum funktioniert und das ist genau jener Staat, der komischerweise am meisten Kritik von uns Westlern abbekommt.

      • Das sehe ich auch so. Mit PEGIDA geht man falsch um, genauso wie man mit der AfD falsch umgeht. Ich unterstützte beide Organisationen ausdrücklich nicht. Zu PEGIDA habe ich kürzlich meinen Senf dazugegeben:

        http://couponschneider.blogspot.de/2014/12/pegida-der-schuss-geht-nach-hinten-los.html

        Obwohl ich meinen Beitrag recht dürftig finde, finde ich ihn immer noch differenzierter als das, was die Politik und die Leitmedien so von sich geben. Die können sich den ganzen Tag mit dem Thema befassen und es kommt Unsinn heraus.

        Genauso auch zum Thema PDS. Ständig wird darüber geschrieben, Ramelow wäre nicht in der SED gewesen und viele andere Genossen auch nicht. Heißt das, die Herren und Damen aus den Medien finden die Ideologie der PDS in Ordnung? Also auch die Ideologie der DKP, der einst westdeutschen Schwesterpartei der SED? Das Argumentieren, das Sezieren von Argumenten und Gegenarumenten, das Abwägen, das logische Schlussfolgern… Wo kommt denn das in den Medien noch vor?

        Mal hyperventiliert man („Sie hat Autobahn gesagt!“), mal ist man merkwürdig ruhig (z. B. bei Jakob Augsteins antisemitischen Ausfällen oder bei den Demos im Sommer).

  3. mike hammer schreibt:

    Hört auf Euch zu entschuldigen!

    • Aristobulus schreibt:

      Großartig.
      – Als er den Rotbart wegzog, hat er die letzten Angewohnheiten die Jeckess abgeschüttelt 😀

      • mike hammer schreibt:

        😀 Antijeckist 😀

        lol

        • Aristobulus schreibt:

          … die einzige Form von jüdischem Selbsthass, die man sich so grad eben noch leisten kann 🙂

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus

            sehr verbreitet unter sefarden,
            die sich dann aber über
            schwere sephardophobie beklgen.
            ich bin ja halbe halbe und daß wurde daheim ausgelebt.
            ich bin ja natürlich der tüpische ähhhm , je nach dem wer gefragt wird,
            mein vater oder meine mutter und WAS ich gerade
            gemacht hatte, kategorie gut oder
            nicht so gut. 😦

  4. American Viewer schreibt:

    Was im Islam als Taqiyya umgesetzt wird, ist bei Linken die Dialektik. Geht immer so los: „Man muss da differenzieren…“

    Ein schönes, neues Jahr allerseits.

    • mike hammer schreibt:

      Ist mir nicht aufgefalln und das obwohl es Auffällig stimmt.
      😀

    • anti3anti schreibt:

      Die linke Dialektik der Taqiyya soll die islamische Taqiyya der Dialktik sein?

      • Aristobulus schreibt:

        … let’s just dial nine-one-one 🙂

        Das wäre in der Tat zu untersuchen, nicht?, ob die mohammedanische Weise zu ‚argumentieren‘ eine Abart der Dialektik ist. Zumal seit Stalins Zeiten linkerseits alle moslemischen ‚Befreiungsbewegungen‘ als links definiert wurden – auch Hisb’Allah und Hamas werden von Judith Butler als links definiert. Nicht bloß wegen deren Brutalromantik, sondern weil sie wie der dialektische Materialismus alles auf den koranischen Historizismus reduzieren.

        Friedrich Engels tät‘ als hegelisierend-moslemischer Takiaistiker sagen (leicht verändertes Engelszitat aus seiner Schrift über Feuerbach):
        „Wir faßten die Begriffe unsres Kopfs wieder koranisch als Allahs Vorschriften, die wirklichen Dinge zu sehen!, statt die wirklichen Dinge als Abbilder dieser oder jener Stufe der beschränkten menschlichen Blindheit zu sehen. […] Damit aber wurde die koranische Ayetler-Dialektik selbst nur der bewußte Reflex der allahgegebenen Ayetler-Bewegung der wirklichen, im Koran von Allah abschließend erschaffenen Welt, und damit wurde die Dialektik der Ungläubigen auf den Kopf, oder vielmehr vom Kopf, auf dem sie stand, wieder auf die Sandalenfüße gestellt.“

  5. schum74 schreibt:

    Der Widerspruch, auf den Buurmann im obigen Statement hinweist, ist nur scheinbar. Stutzen macht er nur, wer Muslime hier und Juden dort als Fremde definiert. Den kann man in der Tat fragen: Wie kommt es, dass du diesseits des Jordans fremdenfreundlich bist und jenseits des Jordans fremdenfeindlich?

    Der Widerspruch verschwindet, sobald man sich klar macht, dass für unseren abstrakten PEGIDA-Kritiker Muslime in Deutschland keine Fremden sind wie etwa Vietnamesen oder Polen, und die Juden keine Menschen sind wie du und ich, schon gar keine „Fremden“ wie eben Vietnamesen oder Polen.

    Hinter der Sympathie für Muslime, denen man die Türen nicht breit genug aufmachen kann, steckt die Sympathie für eine zivilisationsfeindliche Haltung, die man als Gutmensch sich nicht zu leben traut. Man könnte sagen: Islam-Gläubige erfüllen zivilisationsmüden Bürgern Geheimwünsche nach Barbarei. Keine Unterstellung: „One in seven young Britons has sympathy with Isis cause“ (The Times, 30.10.2014).
    Zur Sympathie für Muslime gehört natürlich die Antipathie für Juden. Wer Muslime willkommen heißt, es ihnen hier bequem macht, verlangt mit ihnen zusammen, dass die Juden zu Staub zurückkehren.

    Wer sich immer mehr Muslime in Deutschland wünscht und gleichzeitig ruft: „Juden raus aus Palästina!“ ist nur konsequent.

    Ein gutes Jahr 2015 – und Chaya soll leben bis 120!

    http://www.thetimes.co.uk/tto/news/uk/article4253271.ece

  6. mike hammer schreibt:

    Danke für den Hinweis, Caya ist süß, Sie bleibt nicht lange Single!

    Es ist immer das Selbe, es ist sinnlos, aus 1001 gründen.
    war es nicht sinnlos als abraham loß zog aus
    UR, oder moses in die wühste,
    war es nicht sinnlos als
    juden im warschauer getto aufstanden oder als schindler seine juden
    rettete, war es nicht sinnlos als die bijelskis ihre partisanen aufstellten,
    war es nicht sinnlos als im jomkipurkrieg 150 israelische panzer den
    kampf gegen 1500-2000 arabischen panzern aufnamen,
    hat denn etwas davon sinn, kein
    ding hat sinn wenn man
    den dingen keinen sinn gibt, es zogen ja dereinst einige „siedler“ aus
    dem gesetzlosen Yaffa und gründeten sinnloser weise die siedlung
    Tel Aviv, sicher hörte da disinghoff, blib in yaffo, es ist besser als in
    Tel aviv zu vegetieren. sag das mal heute und irgendwie
    bin ich geradezu beschemt von chya, die das
    richtige tut während ich irgendwo
    sinnlos getränke verkauffe, für geld und so was alles.

    • Aristobulus schreibt:

      … tzu schpejt 😉 , Chaya wandert doch zugegebenermaßen mit einem Zwi Friedberg durch die Gegend.
      Sollse.

      • mike hammer schreibt:

        Zwi und Chaya?
        Klingt gut.
        😀

      • Geheiratet hätte ich sie auch. 🙂 Kennt jemand einen Treffpunkt für heiratswillige Jüdinnen? Rothschild-Töchter bevorzugt. 🙂

        Das mag lustig klingen, vielleicht mit positiven Vorurteilen den Juden gegenüber behaftet: Bei denen hat Bildung einen sehr hohen Stellenwert und das gefällt mir außerordentlich gut. Ich fühle mich sehr fremd in der deutschen Mehrheitsgesellschaft, obgleich ich deutscher Agnostiker bin. Ich habe den Eindruck, dass Menschen in meinem Alter Bildung geradezu verachten. Wer Bücher verachtet, verachtet auch Bildung. Meine Kollegen haben vielleicht alle „studiert“, aber die machen nichts aus eigenem Antrieb heraus, weshalb ich vom Studium gar nicht sprechen mag. Fachhochschule halten die tatsächlich für Schule, wo man sich freut, dass es keine Hausaufgaben gibt und dass es Freistunden gibt, weil der Dozent erkrankt ist.

        Und da es schwer ist, Frauen mit gleichem Anspruch zu finden, dachte ich, vielleicht wird man bei Jüdinnen fündig. Ich kann auch ohne Schnitzel. 🙂

        • mike hammer schreibt:

          Der Couponschneider

          jüdische frauen sind schwere beute wenn man sie im eigenen kreis trifft.
          ich habe mir bei der IDF so ne jüdin erbeuten wollen. erst hatte
          ich keinen pltz im bad und im schrank, die hälfte des
          bettes war weg, oder auch mehr. dann reicht
          ihr der platz nicht. du kaufst schränke,
          renovierst das bad, ein neues
          bett muß her, die küche ist zu klein für koscher, WOOOOOOM!
          du brauchst eine größere wohnung, natürlich eigentum
          und dein Auto ist NOGO, gerade noch stolzer
          freier mann, herr in deinem heim, bleibt
          dir ein platz auf dem sofa, du darfst die fernbedienung beherrschen,
          ein eck des bettes darfst du nützen und im schrank bekommst du
          1/6, egal wie viele schränke oder begehbare schränke kaufst.
          küche und bad betrittst du nur nach argwönischem blick
          und WEHE das essen schmeckt dir nicht.

          irgendwie wird die biebel falsch wiedergegeben, gott nam adam
          eine rippe und schmiedete daraus ihm eine gefährtin,
          eine rippe ihn zu knechten, ihn zu binden, ihn ins dunkel zu treiben
          und ewig zu schinden.

          wenn du dann aufwachst und dich fragst WAS IST PASSIERT?
          WIRD SIE SCHWANGER! Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
          dann wird aus deiner süßen maus eine
          JIDISCHE MAMME und die
          schlägt jeden Pitbull,
          sie lassen nie loß.

          LOL

          • Aristobulus schreibt:

            … aber sie hat Dir sicher manchmal ihre Knarre geliehen, das ist doch auch was.

            Übrigens der Couponschneider muss sich an sowas wie Knarren gewöhnen, sollte er Glück haben. Und er muss dann mit ihr siedeln, und am Schabbes zu rauchen wird auch nicht gerne gesehen, selbst draußen, und es gibt drinnen dazu sowas wie Taharat haMischpacha, äußerst anstrengend immerdar und reicht nie 😀 , nur was das ist, sei hier nicht verraten.

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            ihre knarre? ich glub die wollte meine. (lol) 😉
            Oj, wej is mir, sollen wir ihn nicht warnen?
            ihm hat keiner von der treibenden kraft der evolution was gesagt.

            # Couponschneider
            du mußt wissen das erst seit der zebaot schadei dem adam, der wohl
            einer kleineschimpansenart entstammte die rippe
            umschmiedete zur frau die
            evolution begann.

            schau, ist ein affe im besitz einer banane und hat einen guten baum ist er glücklich.
            gibt es gar genug bananen für alle, gibts nicht mal richtig stress,
            ja man streitet sich um die weibchen aber
            die sind nur halbjährlich beret.

            versuch mal nun eva mit einer banane und nen baum glücklich zu machen,
            sogar wenn du ihr eine zweit, dritt und virt villa hinpflanzt mit einer großen
            jacht in jedem ozean und weiß der kuckuck was noch alles,
            nichts ist gut genug, es gibt neues die und neues
            das und das ist hübscher und dies ist……
            und jüdinen, ich fürchte die
            sind darin großmeister, vor allem mein keks. 😉
            (lolst)
            nimm mir den spaß nicht übel, frauen gibt
            es hier genug und die machen den schnitzel wie
            du ihn magst. es ist jüdischer sport sich über den ehepartner
            zu beklagen und nicht nur jüdischer, im kauksus schwört man bei einer
            offensichtlichen lüge in einem schertz gerne auf die gesundheit
            und das wohlbefinden der schwiegerleute. 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Sie wollte gemeinsam mit Dir schießen – jedoch Du wolltest ihr erstmal beibringen, wie man schießt.
            Und die Knarre, weil keine Jüdin, war völlig verzweifelt.

            Das ist der ewig unüberbrückbare Wesensgegensatz 🙂 , und jüdischerseits wird er noch viel, viel ungleicherer unüberbrückbarererer. Weil dazuuu die jüdische Schwiegermutter. Du erwähntest sie!
            Doch, man muss den Couponschneider warnen. Man wär Schwiegermutter, wenn man’s nicht täte.

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus

            oder so….
            nicht um sonst
            nennt sich die venusfalle
            so. ich habe irreste sachen gemacht.
            zeug das es nur in filmen gibt.
            wurde geehrt und
            gefürchtet, ein
            wenig.

            dann wackelt so eine idf rekrutin mit dem kopf und noch mit allerlei eieiei
            und schwups war ich ausser gefecht gesetzt, habe dann
            ja noch jobs erledigt aber nee, bin in
            gefangenschaft geraten,
            gefangen mit
            ketuba.

            sie sind gefährlisch, diese lippen und augen, ich sage dir, furchtbar…..
            LOL

          • Aristobulus schreibt:

            Huh ja, sie erledigen einen völlig, und dann sagen sie, dass man sie als Frau nicht Ernst nehme 🙂
            Ich hab mal an eine sehnsuchtsvolle Gedichte geschrieben, ojojoj, wenn man schon Gedichte schreibt!, und dann sagte sie ganz knapp, „wenn du mich erstmal nackt siehst, DANN schreibste Gedichte.“
            Entsetzlicher jüdischer Realismus.
            Fürchterliche jüdische Unart des Zurückführens der Welt aufs Wesentliche.

            Der Couponschneider muss wirklich recht sehr um seine Coupons fürchten – ach, auch um die Schere.

          • mike hammer schreibt:

            # Chaya

            slicha, stam schtujot, lo hitkawanti lvgoa bach…… 😦

      • Chaya schreibt:

        Das werd ich ihm erzahelen, Aristo : D

  7. ceterum censeo schreibt:

    Wollte mich eigentlich im neuen Jahr etwas abregen, aber dann hätte ich wohl gestern die Böller besser an den verwünschten Computer gebunden!
    So geht 2015 also doch schon mit unsagbarem Ekel los:
    http://www.blu-news.org/2014/12/31/toilettengate-linke-auf-antisemitismus-liste/

  8. Eitan Einoch schreibt:

    Ea gibt schlimmeres als Siedlungen. Aber die Ressourcen, die so manche Siedler-Exklave mitten im palästinensischen Feindesgebiet verschlingt, nur damit eine Handvoll Juden dort halbwegs unbeschadet und unter ziemlich trostlosen Bedingungen dahinvegetieren können, wirken auf mich schon etwas fragwürdig. Die Palästinenser leben besser als so manche Siedlerfamilien.

    • Kanalratte schreibt:

      Das verstehe ich auch nicht, ich verstehe ebenso nicht, warum Israel nicht vehement auf Judäa und Samaria Ansprüche erhebt. Das sog. Westjordanland ist nämlich gegenwärtig Niemandsland und nicht etwa „Palästina“. Palästina ist die Region, für diejenigen die das immer noch nicht gerafft haben. Die Araber erheben einfach ganz dreist und selbstverständlich Anspruch auf ein Land, das ihnen gar nicht gehört.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Ist doch eigentlich ganz klar, warum Israel das Gebiet nicht annektiert. Es möchte nicht noch mehr Araber als Staatsbürger am Hals haben. Würde es die Palästinensergebiete annektieren, müsste es den dort lebenden Menschen die israelische Staatsbürgerschaft anbieten. Damit bekämen die palästinensischen „Flüchtlinge“ genau die „Rückkehr“, die sie immer forderten, und zwar ohne sich selbst vom Fleck bewegen zu müssen. Die knapp zweieinhalb Millionen Araber in Judäa und Samaria wären eine enorme Belastung für den zionistischen Staat – statt 1,7 Millionen gäbe es es plötzlich über 4 Millionen Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft, die 6 Millionen Juden gegenüber stehen, den Staat hassen und ein permanentes Sicherheitsrisiko darstellen. In wenigen Jahren könnten die Bevölkerungsanteile kippen. Dann wären Juden eine Minderheit in ihrem eigenen Staat. Das zionistische Projekt käme dann schnell an sein Ende – die Araber bekämen, was sie wollen, ein „freies“ Palästina ohne jüdischen Staat.

    • Chaya schreibt:

      Lieber Eitan, was genau nennst du „halbswegs unbeschadet dahinvegetieren“? Und ueber welche Ressourcenverschwendung ist die Rede?
      Menschen verbrauchen nunmal Ressourcen, egal ob sie in Judaea oder in Tel Aviv leben, und ich wuerde das nicht unbedingt „Verschwendung“ nennen…der Aufwand, mit dem ein neuer Kanyon in Petach Tikva oder eine neue Strasse in Kiryat Ono gelegt wird, nennst du ja sicher auch nicht „Verschwendung“, oder?

      Siehst du einen Unterschied in der einen oder der anderen Ressourcennutzung?
      Nur, wenn du Judea und Samaria “ palaest Feindesgebiet“ nennst.
      Wir aber nennen es Zuhause, und das Haus der gesamten juedischrn Geschichte vor dem Exil….
      Gruss,
      Die Siedlerin 😉

      • Eitan Einoch schreibt:

        Mag sein. Aber ob das der junge IDF-Soldat auch so sieht, der zum Schutz einer winzigen jüdischen Exklave mitten im Feindesland, umgeben von tausenden hasserfüllten Arabern, abgestellt wird und dort Wache schieben muss, obwohl er eigentlich woanders lieber wäre? Ich bin mir nicht sicher, ob die Schaffung kleiner, umzäunter und gefährdeter Außenposten wirklich das war, was Theodor Herzl im Sinn hatte. So wie ich es verstanden habe zielte der Zionismus auf die Schaffung einer sicheren Heim- und Zufluchtstätte für das jüdische Volk ab – nicht auf die Umkehrung der Geschichte.

        • Aristobulus schreibt:

          Sicher, Eitan. Andererseits verhält es sich schon so, wie Chaya schrieb, aus zwei Gründen:
          – Wenn Juden plötzlich ihre dreitausend Jahre alte Verbundenheit mit Erez Israel (vom Mittelmeer bis zum Jordan) nur noch auf das heutige politische Kleinisrael beziehen sollten, ja warum dann überhaupt ein Israel?, dann könnten alle Juden nach Polen oder Kanada auswandern ohne Bedauern. Weil es dann nicht zählt.

          – Wenn die Israelis aus Jehuda und Schomron morgen abzögen, würde ab übermorgen dort der arabische Terrorismus alles auffressen. So wie in Gasa ab 2005: Zuvor gab es da durchaus noch etwas Zivilisation, als die Juden noch da waren. Seit dem Abzug nicht mehr.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Das will ich gar nicht bestreiten. Es liegt mir auch fern die Siedler zu dämonisieren. Alles in allem sind die Siedler, nach meinen Informationen, überwiegend vernünftige Personen, die keine Feindschaft zu den Arabern empfinden. Zum Teil kann ich deren Argumentation sogar verstehen. Mir persönlich sind stolze jüdische Siedler, die sich nicht unterkriegen lassen wollen, allemal lieber als zerknirschte linke Selbsthasser. Wären die Araber halbwegs vernünftig und nicht dermaßen von Hass auf Israel und Juden zerfressen, könnte sicherlich ein Kompromiss gefunden werden, mit dem beide Seiten gut leben könnten. Zumindest sind die Siedler in meinen Augen keineswegs der Kern des Problems, wie es die Presse gerne erzählt, sondern nur ein vorgeschobenes Randthema.

            Ich finde es nur in manchen Fällen fragwürdig, ob der Aufwand, der betrieben werden muss, um eine kleine Siedlergruppe, die auf kargem Land unter trostlosen Bedingungen lebt, umgeben von Feinden, zu beschützen und zu versorgen, es auch wert ist. Manche Auswüchse des Siedlungsbaus erscheinen mir schon ziemlich verrückt. Ich bezweifle, dass Selbst-Ghettoisierung noch etwas mit Zionismus zu tun hat.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Selbst-Ghettoisierung ist der Zionismus, Eitan, und zwar ist sie der Beginn des Zionismus. So um 1880 war’s kaum anders, freilich mit weniger Menschen. Shulamith Lapid schreibt im Roman „Le village sur la colline“ (hebr. „Gai Oni“) alles darüber, was man wissen muss.
            Freilich ist dieser Beginn des Zionismus sehr mühselig, ähnlich mühselig wie das Siedeln ex-irischer Kleinbauern etwa in Wyoming so um 1850.

            Andererseits geben grad jüdische Siedlungen vielen Arabern Arbeit. Tausenden, Abertausenden. Bis solche Betriebe schließen müssen: Weil BDS-Initiativen die Exporte torpedieren.
            Sodass abertausende Araber arbeitslos werden. Na, toll. Endlich wieder mehr Terrorismus.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Mag sein. Ich bin mir da nicht sicher. Jedenfalls finde ich nicht, dass Städte wie Tel Aviv, Haifa oder Aschkelon Ghettos sind. Ich würde auch Orte wie Ariel, Betar Illit oder Maale Adumim nicht als Siedlungen bezeichnen. Es sind große, blühende Städte. Darum soll es mir auch nicht gehen.

          • Aristobulus schreibt:

            Genaugenau, Eitan.
            Wobei alle diese Orte allesamt als ghettoisierte Siedlungen klein angefangen haben. Tel Aviv war 1909 eine Siedlung auf einer Sanddüne, gegründet von Siedlern, die vor den arabischen Verhältnissen im nahen Jaffa geflüchtet waren. Das ist erst hundert Jahre her, bloß drei bis vier Generationen.

            Vielleicht sieht Chaya das auch so?

        • Chaya schreibt:

          Der Soldat, der häufigerweise dort „abgestellt“ wird, genießt zum größten Teil die Herzlichkeit und die Dankbarkeit, die ihm die dort wohnhaften Leute zollen, und vielleicht ist er sich seiner Aufgabe nicht unbedingt in den ersten Monaten seines Dienstes bewusst, wohl aber zum übergreifenden Teil zum Ende seines Dienstes hin. Die Liebe und die Sorge, die diesen SOldaten in ihren Aussenposten entgegenschöaegt, kann sich kein „Jobnik“ in seinem sicheren Buero in der Kirya oder gar irgendein in der Luftwaffe dienender Soldat vorstellen. Ja, der Job da ist haeufig hart, aber das ist nun mal die Aufgabe von Soldaten, sonst hätten wir ja keine.
          Herzl hatte vieles im Sinn, was leider bis heute nicht erfuellt worden ist. Was er sicher nicht im Sinn hatte, war das grosse Bemuehen seitens der juedischen Regierung fuer die Schaffung eines arabischen Staates…das nur so nebenbei.
          Die GEschichte wird durch die Besiedelung von Judaea und Samaria, der unbestrittenen historischen Wiegestaette des juedischen Volkes seit der Wirkungszeit von Abraham bis zur Vertreibung durch die Roemer, nicht umgekehrt, sondern voellig natuerlich weiterentwickelt. Es geht ncht an, dass sich Israel als Staat durch Tel Aviv auszeichnet, aber nicht durch Hebron – die erste Regierungsstadt Koenig Davids, die Grabstaette aller unserer Vorvaeter und die zentrale Stadt des Koenigreichs Jehuda; und es geht nicht an, dass man uns die weisse Saitenbruecke an der Jerusalemer Einfahrt zurechnet, aber nicht den Tempelberg und die Davidsstadt, wo jeder Stein nur darauf hinweist, das das Ganze untrennbar juedische Geschichte ist!
          Das nennt man nicht „Umkehrung der Geschichte“, sondern ihre Wiederbelebung.
          Und Soldaten werden dort stehen und Wache schieben, wo man sie hinsetzt, denn das ist ihre Aufgabe.
          Je mehr Bebauung in Judea und Samaria erlaubt werden wird, desto weniger werden es „winzige Exclaven“, und desto mehr werden es ausgewachsene Staedte wie Efrat und Ariel.
          gruss

          • Eitan Einoch schreibt:

            Über Hebron schreibt Tuvia Tenenbom in seinem Buch ALLEIN UNTER JUDEN:

            „Auf der arabischen Seite ist Hebron voller Leben. Überall Geschäfte, reizende Straßenzüge und Bauwerke, Jung und Alt drängen sich auf den Straßen.
            Ich versuche, es mit der jüdischen Seite zu vergleichen, aus der ich gerade komme. Kein Vergleich. Die jüdische Seite ist nicht nur winzig, sondern wie ausgestorben. Voller Müll, voller Zerstörung und leerstehender Häuser. (…)

            Die Juden hier leben inmitten von Zerstörung, aber noch schlimmer ist: Sie leben in einem Ghetto. Sie können diesen Schandfleck nicht verlassen. Sie sind in ihm eingeschlossen. Kein Weg führt nach draußen, wenn sie diese Gegend nicht mit dem Auto oder einem Bus ganz verlassen. Ihre unmittelbare Umgebung aber, von der sie eibgekesselt sind, ist ihnen versperrt. (…)

            Was ist passiert?
            „Der Frieden brach aus. (…) Der Oslo-Friedensprozess hat unser Zusammenleben zerstört, die Stadt zerstört.“
            Dass „der Frieden ausbricht“, habe ich noch nie zuvor gehört. Der Krieg bricht aus, aber der Frieden?
            In Hebron ist genau das geschehen. (…)

            Mir tun die Juden von Hebron leid, die ihre eigenen Gefangenen und die Gefangenen ihres eigenen Staates sind.“

            (S. 125 u. 131)

            „Wir laufen durch die Straßen von Hebron, auf der palästinensischen Seite. Das letzte Mal als ich in Hebron war, hielt ich mich vor allem in den drei Prozent der Stadt auf, in denen die Juden leben. Jetzt bin ich im Stadtzentrum. (…)

            Hier nun sehe ich den Unterschied zwischen Hebrons arabischem und jüdischem Teil noch viel deutlicher. Hier gibt es keine Verödung, keinen Müll, kein Ghetto. Es ist reichlich Tinte von ausländischen Journalisten vergossen worden, um die Härten zu beschreiben, die den Arabern in Hebron durch die jüdischen Siedler entstehen, wobei man regelmäßig den Reichtum dieser Stadt und das behagliche Leben ihrer Bewohner zu erwähnen vergisst. Warum unternehmen all die ausländischen Touristenführer keine Rundgänge in diesem Teil Hebrons, seinen bestechenden 97 Prozent?“

            (S. 192)

          • Chaya schreibt:

            Tuvia kenne ich wohl, und den Ausschnitt, den du hier anführst, würde ich lieber in dem Kontext verwenden, in dem er im Buch gebracht wurde: Als Beweis der Doppelmoral und Unehrlichkeit der Journalisten, welche über Hebron berichten, um möglichst deutlich die Juden als negative Subjekte herauszustellen, und nicht die arabische Wirklichkeit darlegen.
            Ich würde diesen Ausschnitt aber nicht dazu benutzen, wofür er auch vom Autor nicht gedacht worden ist: Als Beispiel für die jüdische Besiedelung Judäas und Samarias. Solltest du selbst schon länger nicht mehr in unserer Region gewesen sein, so lade ich dich herzlich ein, in Alon Shvut, Itamar, Eli, Shilo, Efrat, Migdal Oz, Maale Chever, Neve Daniel, Karney Shomron, Kochav haShachar etc vorbeizukommen und dich von der „Heruntergekommenheit“ der jüdischen Siedlungen, von denen die meisten der dort oben genannten sauberer und wohlhabender sind als manche der bekanntesten Straßen Tel Avivs, selbst zu überzeugen.
            Solltest du aber das anführen, um andere von deinem Standpunkt zu überzeugen, aber du selbst kennst die Realität, dann ist das schlicht und einfach Unwahrheit, und dann tut es mir leid, aber ein paar simple Fotos werden genau das Gegenteil belegen.
            Die moderne jüdische Siedlungsbewegung ist nicht mehr und nicht weniger, als die Fortsetzung des Auf- und Ausbaus des jüdischen Staates auf seinem historischen Grund, und kein arabisches Dorf wird etwas daran ändern können – und auch keine UNO. Sorry to disappoint you.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Okay, Hebron mag ein Extrembeispiel sein. Da ich befürchte, missverstanden zu werden, noch ein paar Worte zur Klarstellung. Ich habe nichts gegen Siedler. Und mich kotzt die Dämonisierung der Siedler in den hiesigen Medien gewaltig an. Ich finde es schäbig, den Siedlungsbau zu missbrauchen, um eine „Gewaltspirale“ zu konstruiert, was impliziert, beide Seiten seien am Konflikt bzw. dessen Nichtbeilegung schuld. Damit wird das Bauen von Häusern und Wohnungen auf dieselbe Stufe gestellt wie Selbstmordanachläge oder das Kidnappen und Lynchen von Jugendlichen sowie das Abfeuern von Raketen. Wer so denkt – und das tun offenbar die Meisten -, hat jeden moralischen Kompass verloren.

            Nur manchmal – wie im genannten Extremfall Hebron, aber es gibt sicherlich auch noch andere – frage ich mich, warum Menschen sich (freiwillig) so etwas zumuten…

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, Chaya, Eitan kennt den Textzusammenhang des Tenenbomzitats, und er weiß, was Tenenbom damit sagen wollte.
            Hebron ist ein Extrembeispiel, passt nicht recht zum Thema Siedlungen, nicht?, weil Hebron das härteste Ort der harten ist. Eitan hat bloß befürchtet, dass die Gewalt über den Siedlungen zusammenschlagen könnte, oder die Verarmung.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ja, das auch. Mal angenommen – ich weiß, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich wird das zu unseren Lebzeitdn nicht eintreten – es kommt doch zu irgendeiner Vereinbarung zwischen Israel und der PA. Machen wir uns nichts vor, die Araber werden auf ihrem Gebiet keine jüdischen Siedlungen akzeptieren. Und selbst wenn doch, ich bezweifle, dass sonderlich viele Juden bereit wären, als Minderheit in einem Palästinenserstaat leben will. Sollten dann Siedlungen nicht ans israelische Staatsgebiet anschlussfähig sein, werden sie sicherlich entweder abgerissen (wie in Gaza) oder blieben verlassen zurück. Spätestens dann wird die Frage aufkommen, ob es die Investition wert gesesen ist.

            Aber mir ist klar, dass eine solche Diskussion rein akademisch ist…

          • Aristobulus schreibt:

            … die ist sicher ganz unakademisch 🙂 , schon weil sie laufend geführt wird.
            Es wird diskutiert, und dann wird etwas getan, weil Israelis just darin sehr gut sind, etwas zu tun. Wenn sie bloß nicht das Falsche tun. Der Abzug aus dem Libanon 2000 etwa, woraufhin dort sofort Terrorbanden die Macht übernahmen und alles an sich rissen, während die Israelis nichts und wieder nichts erhielten.
            Oder der Abzug aus Gasa 2005. Ich habe den damals gutgeheißen, das war ein Fehler, denn alles wurde schlimmer.

            Einerseits sind Israelis keine Besatzer, Kontrolleure, Vorschreiber, Volkserzieher – es passt nicht zur Mentalität. Andererseits verpassen die Araber keine Gelegenheit, um eine Gelegenheit zu verpassen, denn deren Verständnis von Gelegenheit ist nicht das unsere. Dort gilt nicht der pragmatische Wunsch nach Verbesserung des Lebens!, sondern dort gilt der permanente Krieg Stamm gegen Stamm und aller Stämme gegen den Yahud, und es gilt das kollektive Dauergedemütigtsein, weil der Islam vorgibt, die letzte aller letzten Wahrheiten zu sein, während die islamischen Gessellschaften real darniederliegen: Rechtlich, sozial, religiös, wissensmäßig, technisch, zivilisatorisch eine einzige Trostlosigkeit.
            Man kennt es nicht anders und man will es dorten nicht anders haben.

            Scharons Abzug aus Gasa war ein Fehler. Er hat sich erhofft, damit die Israelis vorm erzwungenen Besatzerdasein zu retten. Was hat er für die Israelis erreicht: Terrorismus als Nachbarn, internationale Aufbauhilfe an die Terroristen in Milliardenhöhe und zehn Jahre lang Raketenbeschuss.

            Abzug ist folglich ein Fehler. Nie wieder israelischer Abzug.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Kein Wunder, dass die Araber so eine Affinität zu Hitler haben. Jeder gegen jeden, und alle gegen die Juden – das war doch exakt seine Idealvorstellung von der Welt.

  9. mike hammer schreibt:

    frohes neues von der I D F

Seid gut zueinander!

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