Ich, die Siedlerin

Es gibt viele Deutsche, die kennen keinen Juden. Eine Meinung zu Juden haben dennoch die meisten von ihnen.

Es gibt noch mehr Deutsche, die kennen keinen einzigen jüdischen Siedler im Nahen Osten. Dennoch haben sie alle eine Meinung und sie ist vernichtend!

Ein jüdische Siedler ist für viele Deutsche der Innbegriff des Bösen. Dabei kennen sie keinen einzigen jüdischen Siedler. So wie einst viele Deutsche Juden hassten, ohne einen zu kennen, hassen sie heute jüdische Siedler, ohne einen zu kennen. Aus Antisemitismus in absentio wurde Antizionismus in absentio.

Tapfer im Nirgendwo stellt daher eine jüdische Siedlerin im Nahen Osten vor. Ihr Name ist Chaya. Sie betreibt einen Blog unter dem Namen „Ich, die Siedlerin. Leben auf der Grenze zu etwas Anderem“

Wenn es nach der Mehrheit der Deutschen geht, ist sie das Problem, das Böse, weil sie wagt, wo zu leben, wo Juden angeblich nicht sein dürfen. Die Mehrheit der Deutschen sind nämlich Patriotische Deutsche gegen eine Judaisierung des Nahen Ostens. Sie sind das Volk und darauf sind sie stolz.

Tapfer im Nirgendwo empfiehlt, ihre Seite einmal zu besuchen. Lernen sie die jüdische Frau kennen, die für viele Deutsche das Böse ist!

Zum Schluss noch drei Artikel von mir, die zeigen, dass jüdische Siedlungen nicht das Problem sind:

„Jüdische Siedlungen. Eine Verteidigung“

„Die Siedlungen sind nicht das Problem“

„Illegale Schtetl“

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