Selber Schuld, Charlie!

Lust auf Bauchschmerzen und Tränen der Wut und Verzweiflung? Einfach mal in diese Sendung reinhören:


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Auf WDR5 fand nicht mal vierundzwanzig Stunden nach dem mörderischen Terroranschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo ein Tagesgespräch statt, bei dem erklärt wurde, warum wir „uns nicht wundern dürfen“, dass in Paris gemordet wurde, dass wir irgendwie selber Schuld seien am Hass und einfach mal gewisse Dinge nicht mehr kritisieren sollten. Am Ende verstieg sich die Sendung sogar darin, dass irgendwie Israel an allem Schuld sei.

All das wurde abgesegnet vom ruhigen Ton des Selbsthasses, sonor geschnurrt vom eingeladenen Experten, Hajo Funke, für den in alter rassistischer Tradition Muslime traumatisierte und schuldunfähige Unzurechnungsfähige sind, für die geringere Maßstäbe gelten sollen als für vollwertig vernünftige Menschen. Unfassbar!

Hier ein paar Höhepunkte der Sendung:

Der erste Anrufer erklärte „Wir sollten mit der Meinungsfreiheit bewusst umgehen und sie nicht überstrapazieren!“ Dann erklärte er, auch Worte könnten töten. Der „Experte“ der Sendung erklärte daraufhin: „Ich stimme dem Herrn ausdrücklich zu. Das ist ein sehr differenzierter Beitrag, mit dem Sie die Sendung begonnen haben!“

Keine vierundzwanzig Stunden nach dem Mord an mehrere Karikaturisten, die abgeschlachtet wurden, weil sie Bilder gemalt und Witze gemacht hatten, stimmte ein Experte des WDR dem „differenzierten Beitrag“ zu, man solle die Meinungsfreiheit „nicht überstrapazieren“.

Der Höhepunkt des zweiten Anrufers war dieser Ausspruch: „Wir müssen uns alle ändern. Wir müssen Minderheiten schützen, und zwar alle Minderheiten. Wir müssen zum Beispiel den Pädophilen helfen, diesen 800.000 Menschen, die eigentlich nichts dafür können.“

Keine Ahnung, was das sollte, aber am Ende sagte er noch: „Wir müssen die Befindlichkeiten der Muslime bedenken“, und war sich daher nicht sicher, ob Mohammad gezeichnet werden dürfe.

Mit Befindlichkeiten konnte der Experte sofort was anfangen. Er erklärte Islamisten zu einer verzweifelten „lost generation“, die im Dschihad eine Perspektive fänden. Schuld war für ihn zunächst nicht der Islamist, sondern die Gesellschaft und das „koloniale Erbe“.

„In diesen vielen Schritten bis zur Tat, zur brutalen Tat, hätte es womöglich Interventionschancen gegeben.“

Die Möglichkeit des Vorhandenseins von Vernunft und Menschlichkeit im Geiste des Täters schien ausgeschlossen.

„Ich bin kein Nazi, aber …“

Kennen Sie diesen Satz? Einen ähnlichen Satz haute die nächste Anruferin raus:

„Ich finde die Gewalttaten furchtbar und lehne sie ab, aber …“

Und dann ging es los: „… aber ich versuche auch immer, die Menschen zu verstehen.“

Und sie verstand! Wir sind schuld! Weil wir es zulassen, dass manche Menschen keine Arbeit finden, was sie ausgrenzt und ihnen Zeit gibt, über „dumme Dinge nachzudenken!“

Jaja, das waren echt dumme Lausbubenstreiche am 7. Januar 2015 in Paris, aber nur „die Spitze des Eisbergs“.

Der nächste Anrufer forderte, man solle den Islam mit den Werten der Aufklärung kompatibel machen, so wie einst das Christentum mit der Aufklärung kompatibel gemacht worden sei. Der Experte behauptete, der Islam in Deutschland sei bereits kompatibel mit der Aufklärung. Daraufhin warfen sich Experte und Anrufer gegenseitig „Blauäugigkeit“ vor und die Moderatorin sagte: „Gut!“

Beim nächsten Anrufer kamen die Aber-Geister wieder. Auch er verurteilte „auf das Schärfste“ den Anschlag, aber „wir wissen seit Jahren, dass die islamische Kultur sehr empfindlich auf Karikaturen dieser Art reagiert. Ich denke mir, können wir in der sogenannten westlichen Welt nicht etwas großzügiger sein, oder von mir aus auch klüger sein und nicht ständig Öl ins Feuer gießen?“

Charlie Hebdo hat einfach zu viel Ölfarbe vergossen! Dem Experten gefiel diese Frage! Er sprach von einer „Kette der Demütigungen“, die die Täter erlebt hätten und gestand:

„Ich teile den Impuls, den er eben formuliert hat. Ich mache so etwas nicht! Und zwar im Wissen um die diplomatischen Notwendigkeiten in einer Welt der islamischen Eskala…, äh, nicht islamischen“ (da hätte er sich doch fast verplappert) „Eskalation in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens.“

Schöner wurde „Selber Schuld“ selten formuliert! Hajo Funke kann aber auch grob:

„Die Präsentation Frankreichs als besetzt und unterworfen dem Islam, das ist sozusagen, wenn es nicht satirisch gemeint ist, Islamophobie. Und deswegen kann es sein, dass die, wie soll ich sagen, also wenn, die gleiche Zeitung genauso sich selbst auf’s Korn genommen hätte, mit ihrer Überzeichnung, der satirischen Überzeichnung, dann wäre da ein anderer Schuh draus geworden.“

So aber wurde ein Mord an zwölf Menschen draus. Schuhe halt!

Tiefer geht es nicht mehr, sollte man denken, aber man darf nie die Zuhörer vom WDR unterschätzen. Die letzte Anruferin machte alles klar:

„Ich würde die Sache ganz gerne noch mal ein wenig von der Frage Ursache und Wirkung betrachten und auch die Frage beleuchten, was können wir eigentlich als westliche Demokratie versuchen, dagegen zu tun (…) Irak (…) weltweit werden Muslime verfolgt und denunziert (…) gucken Sie sich Israel-Palästina an (…) immer schlimmer (…)“

Der Experte antwortet: „Ja, die Frau hat recht! (…)“ Die Frau erwiderte: „(…) Wir müssen uns nicht wundern (…) Wenn in Palästina sich nicht endlich was verändert, man gräbt den Leuten dort das Wasser ab (…) und da wird nicht drüber berichtet (…) dann müssen wir uns nicht wundern (…) und es wird noch schlimmer, das fürchte ich auch.“

Der Experte sagte daraufhin: „(…) Israel-Palästina (…) Zweistaatenlösung.“

Ende der Show!

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202 Antworten zu Selber Schuld, Charlie!

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  2. schum74 schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann, gibt es Aussicht auf Freischaltung (10. Januar, 4:45 nachmittags)? Wegen Meinungsfreiheit und so.

  3. besucher schreibt:

    Schade dass der den Sondereinheiten vor die Flinte gelaufen ist:

    Das wär nett geworden heute in Paris…

    • besucher schreibt:

      Schade dass DER HIER den Sondereinheiten NICHT vor die Flinte gelaufen ist!

    • Kanalratte schreibt:

      Ist das aktuell?

      • besucher schreibt:

        Das hat der gestern gepostet. Steht da ja: 11:17 Uhr

        • Kanalratte schreibt:

          Ach du lieber, ist das ein H***sohn.
          Sinnbildlich für die ganzen halbstarken Muslime Europas, die jetzt die Terroranschläge abfeiern.

          In den USA würde man ihn lynchen, in Frankreich wohl auch momentan.

          • Aristobulus schreibt:

            DEM steht die Verlorenheit ins Gesicht geschrieben – er ist charakterlich und menschlich ein Verlorener.
            Wie lebt er seine Verlorenheit aus: Mit Gewalttätigkteit, mit Kriminellsein, mit Frauenhass, mit Bösartigkeit.
            Wie kann einer bloß immer verlorener sein.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Leute, rollt den hiesigen Fred mal so, dass nur des Bullshidos Augen zu sehen sind.
            Hingerollt, den Fred?

            Er hat einen Tunnelblick wie ein shell-shocked, ohne je Shells erlebt haben zu müssen, völlig leer. LEER.
            Der SS-Mund und der unkleidsame, frömmelnde Vollbart versuchen, dem Manne ein martialisches Aussehen zu geben. Er ist nicht martialisch, er ist ein kleines Würstchen ohne was drin.
            Genau wie die Würstchen, die in Paris feuerten. Die sind auch so. Mentalitätsstörung der Islamizistiker

          • Aristobulus schreibt:

            Ein Mördergesicht, das.

  4. schum74 schreibt:

    Tamurt.info, 09.01.2015 : « Des Algérois fêtent l’attentat contre le siège de Charlie Hebdo »

    Cela s’est passé hier soir, devant une mosquée de quartier Belouizidad, à Alger. Des cris de joie, « Oulah Oakabr », « Charlie est mort », « A bas la France et les juifs », …sont autant de slogans qui ont été exprimés à tue-tête par des fidèles, juste après la fin de la prière de soir.

    « On était vraiment stupéfait. La plupart des personnes qui fréquentent cette mosquée ont exprimé leur joie et ont salué les deux terroristes qui ont, selon leurs dires, vengé leur prophète Mohammed », nous a déclaré un commerçant d’Alger qui a pris attache avec notre rédaction.

    D’autres échos qui émanent d’Alger annonce la même chose dans le quartier Beb El Oued. Au lieu dit « Djamma Lihoud », des dizaines de jeunes ont même dansé pour fêter l’attaque de Paris contre « les mécréants ». « Il est à signaler que la plupart des Kabyles qui vivent à Alger ont condamné avec fermeté cette attaque », nous a précisé notre interlocuteur. Ce dernier a ajouté que les services de sécurité ne sont pas intervenus pour mettre fin a ces scènes de joie des algérois.

    [Gestern vor einer Moschee im Belouizidad-Bezirk in Algier gab es nach den Abendgebeten Freudenrufe: „Allahu akbar“, „Charlie ist tot“, „Nieder mit Frankreich und mit den Juden!“.

    „Man war wirklich überrascht. Die meisten Beter haben Freude geäußert und die beiden Terroristen begrüßt, die ihren Propheten Mohammed gerächt haben sollen“, erklärte ein Verkäufer, der sich an unsere Redaktion gewandt hat.

    Ähnliches wird aus dem Bezirk Beb El Oued gemeldet. Dutzende Jugendliche sollen sogar getanzt haben, um den Angriff auf „die Ungläubigen“ zu feiern.
    (…) Nirgends ist die Polizei eingeschritten, um diese Szenen zu beenden.]

    http://www.tamurt.info/fr/Des-Algerois-fetent-l-attentat-contre-le-siege-de-Charlie-Hebdo.html

    Gut, dass die Zeitung unter einer Abbildung präzisiert, dass es sich bei den Feiernden zumeist um „Islamisten“ gehandelt habe. Ich hätte sie glatt für Moslems gehalten.

    • Kanalratte schreibt:

      Der Islam ist ein Fass voller Blut ohne Boden, schlimm genug dass man besonders in Deutschland immer noch „blind vor Toleranz“ ist.

    • Aristobulus schreibt:

      Danke Schum – und warum wundert mich das nicht?
      Jaja, nicht alle Islamisten pardon Moselemmsms feiern, wenn irgendwo Moslems ein Massaker anrichten. Aber wie war das noch mim‘ Unterschied zwischen diesen und diesen: Ein Moslem schnappt als Moslem über und wird zum Allahuakbaristen (wunderbar der dortige Aufschrei „Oulah Oakabr!“), um danach kein Islamist gewesen zu sein, sondern wieder Moslem zu werden.

      • aurorula a. schreibt:

        Logisch. Wenn jemand mordet im Namen des Islams, ist nicht er für den Mord verantwortlich, sondern Allah (steht so oder so ähnlich im Koran).
        Damit (so hört sich das für mich an) ist das so als ob er seine Biographie vor und nach dem Terrorakt abschnipselt, beide Enden ohne Terror zusammenbappt und dann nie terrorgeaktet hätte. Und der Terrorakt selber ist dann so eine Art Naturkatastrophe, wie Erdbeben, Tsunami oder Lawine – weil ja Allah verantwortlich ist.
        Vielleicht ist das Allahu Akbar die Schere dazu. Es ist definitiv die Schere im Kopf der Berichterstatter die sagt: ab hier Naturkatastrophe, keiner verantwortlich denn Allah.

  5. aurorula a. schreibt:

    Es kann auf soetwas eigentlich nur eine Antwort geben. Hier gibt sie der britische Vizepremier Nick Clegg: http://www.telegraph.co.uk/news/politics/nick-clegg/11333256/Watch-Nick-Cleggs-amazing-answer-to-phone-in-caller-on-Paris-shooting.html
    Schlicht WOW! Unbedingt anhören.

    (@ Paul: ich habe versucht zu übersetzen, was Nick Clegg da sagt. Meine Übersetzung: https://aurorula.wordpress.com/2015/01/09/die-einzig-wahre-antwort/ )

    • Aristobulus schreibt:

      Nick Clegg: „We have no right NOT TO WANT to be offended!“

      Das lässt sich kaum direkt ins Deutsche übersetzen, weil „offended“ zwar beleidigt heißt, aber es geht Clegg ja nicht darum, die Gesetze gegen persönliche Beleidigung abzuschaffen: To be offended ist aktuell das Synonym für die dauerbeleidigte moslemische Pose des religiösen Beleidigt- und Gewalttätigseins.
      Also: „Man hat nicht Recht, sich dauernd beleidigt zu fühlen!“
      English speak, shvär speak.

      Sehe grad, Aurorula, Du hast es so übersetzt: „Keiner von uns hat das Recht, nicht beleidigt zu werden.“
      Yepp 🙂

      P.S.
      Der Anrufer heißt Omar,
      ist ziemlich domm und domer,
      er will ja mehr und mehr.

      Er träumelt sich ins Koma,
      und ruft Clegg an als Omar –
      und säuselt vollends leer.

      • aurorula a. schreibt:

        Es war einst ein Omar in Croydon,
        der kuttnbrunzt greislig die Leit o,
        he returned from his call
        only three inches tall,
        Denn sei Sermon hat koana net hearn woin.

        (Kuttnbrunzer = scheinheiliger Fundamentalist, eigentlich christlicher Natur, übertragen aber auch anderer Religionen und Ideologien, hier der Multikulti-Kultur
        greislig = mies, schlecht, hässlich, grauenhaft – oft aufs Wetter bezogen oder auf üble Nachrede)

  6. Kuhrahn schreibt:

    Die Gedankenwelt eines „Wolfgang“ in der Welt Online Kommentarspalte:

    Zitat:
    „Was wir derzeit in der Welt erleben in Bezug auf den Islam und z.B. Russland und Nordkorea, liegt in der Politik und den vielen Angriffskriegen, Destabilisierungen und Umstürzen der USA und deren Willigen in den letzten 20 Jahren begründet.

    Und diese (christlichen) Angriffskriege, Destabilisierungen und Umstürze fanden ALLE in Ländern mit muslimischem Glauben statt.

    Begleitet wird das christlich-kulturell von „Karikaturisten“ und „Satirikern“. „Karikaturen“ und „Satire“, die den Glauben von hunderten von Millionen Menschen weltweit vorsätzlich und weit über die Massen beleidigt, verunglimpft und in den Dreck tritt. Für mich hat das nichts mehr mit Meinungsfreiheit und Kunst zu tun.

    Vielleicht bringt dieser furchtbare Massenmord in Paris die westlichen, christlichen Menschen dazu, einmal ernsthaft über ihr Taten weltweit nachzudenken. Und über ihre hunderte von Millionen Opfer.“

  7. Pingback: War doch zu erwarten,… | abseits vom mainstream - heplev

  8. Eitan Einoch schreibt:

    „Bei der Polizeiaktion nahe Paris sind beide „Charlie Hebdo“-Attentäter, die Brüder Chérif und Saïd Kouachi, getötet worden.“

    Ein Grund für mich zum jubeln. Sie haben es verdient, wie tollwütige Hunde abgeknallt zu werden. Mögen ihre Namen ausgetilgt sein!

    Aber dennoch:

    „Aus Sicherheitsbedenken hat sich die für Mohammed-Karikaturen bekannt gewordene dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ entschieden, keine Mohammed-Karikaturen wie die von „Charlie Hebdo“ mehr zu drucken. „Seit neun Jahren leben wir mit der Angst vor einem Terrorangriff“, heißt es in einem Kommentar. Deswegen werde man im Gegensatz zu anderen Blättern keine eigenen Karikaturen oder solche der französischen Zeitung drucken. „Das zeigt, dass Gewalt wirkt“, gesteht die Redaktion ein. „Wir sind uns auch bewusst, dass wir uns damit der Gewalt und Einschüchterung beugen.“ Die Sicherheit der Mitarbeiter gehe vor.“

    Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article136113975/Taeter-nach-eigenen-Worten-von-Al-Qaida-beauftragt.html

    Damit steht fest: Die Terroristen haben gewonnen. Europa ist am Ende und kapituliert!

    Natürlich ging – wie immer – bereits das erbärmliche Appeasementgeschwafel der üblichen Verdächtigen wieder los:

    „Frankreichs Präsident Francois Hollande hat sich am Abend mit einer Rede an sein Volk gewandt. Dabei sagte er: „Die Menschen, die diese Taten verübt haben, haben nichts mit dem Islam zu tun“.“

    Quelle: http://www.focus.de/politik/ausland/live-ticker-paris-al-kaida-und-is-attentaeter-wurden-von-terror-organisationen-beauftragt_id_4394364.html

    Hier noch eine Geschichte des europäischen Appeasements gegenüber Terrorismus:
    http://flatworld.welt.de/2015/01/09/wie-europa-den-terror-einst-ermuntert-hat/

    • Aristobulus schreibt:

      Und just den paar säkularen Moslems (!), die es in der Tat gibt und die in ihren islamischen Gegenden schlimmer als Hunde behandelt werden, ist Hollande wie so viele Andere damit auf die Allermieseste in den Rücken gefallen – indem er ihnen attestiert, dass die koranischen Moslems das Label „Muslim!“ gepachtet haben und tun dürfen, was immer sie wollen.

    • schum74 schreibt:

      Mich als ähm Islamisten würde der jetzige Verzicht von „Jyllands-Posten“ nicht sonderlich beeindrucken. Haben die Christenhunde meinen Propheten beleidigt ja oder nein? Allahu Nachbar!

  9. Andreas B. schreibt:

    Danke Herr Buurmann für diesen Beitrag 🙂

    Ich wünschte mir, dass Charb, Cabu, Tignous, Georges Wolinski und Alle die hier bestialisch ermordet wurden, Karikaturen von den Reaktionen der (spez.) deutschen Medien, Politiker etc. anfertigen würden, von denen nun auch viele in ihrer Hilf-, Ratlosigkeit, Dummheit aber auch komerziellem Denken auf den Zug aufspringen wollen: Je suis Charlie

    Viele der jetzt vermeintlich Trauernden und Relativierer haben “ Charlie Hebdo “ im sog. Regen stehen lassen und bekunden nun “ Charlie “ zu sein, sich somit, wenn auch mit Einschränkungen, eigentlich mit diesem kritischen, künstlerischen Denken zu identifizieren – ein Lol wäre hier angebracht, aber nicht passend in dieser Tragödie.
    Nein, und ich fasse zusammen, wie heißt es so schön ? Dümmer geht nimmer.

    Mit dem Tod dieser Menschen hat nicht nur Frankreich, sondern hat auch unser aller Europa erstklassige Karikaturisten verloren – Charlie Hebdo wird fehlen.

    Außerdem, Pietät, was ist das eigentlich, was is´ denn das für ein Ding ?

    Ich habe mich nun etwas vom eigentlichen Kontext entfernt – sorry 🙂

    • Aristobulus schreibt:

      Wobei da leider anzumerken ist (Schum hat es woanders belegt), dass Charlie Hebdo fest auf der Seite von BDS stand – der Boykottbewegung gegen Israel.
      Sicher haben sie mit Spott über den Islam Großes geleistet. Haben aber gleichzeitig bei der allgemeinen Dämonisierung und Abschaffung Israels mitgemischt.

      Schwer, das so hinzustellen Angesichts der bestialisch Ermordeten, aber man muss.

      • Kanalratte schreibt:

        Und ausgerechnet dieses Magazin trifft es, Ari Sie müssen den Kontext beachten.
        Sollte die Domsau eines Tages Opfer eines Islamisten werden, ist das erstens auch zu verurteilen und zweitens wird das einigen die Augen öffnen.

      • abusheitan schreibt:

        „Die angeblich unabhängige Redaktion des Charlie Hebdo, kurz vor der finanziellen Pleite, geht am 29. September 2014 zum Staatspräsidenten François Hollande, zum Betteln. So schreibt es mein gewiß nicht rechtes Lokalblatt L’Indépendant heute. Im Internet kursiert derweil das Monatsgehalt des Chefredakteurs Stéphane Charbonnier: 3 500€/Monat. Er war Freund und Kampfgenosse des Multimillionärs Pierre Bergé, des Aktionärs der linken Medien Le Monde, Rue89 und Nouvel Observateur…Man nennt solche Leute in Frankreich Bobos, Bourgeois-Bohémiens, politisch stehen sie links, sie sind niemals Islamkritiker gewesen, sondern es ist ihnen gelungen, sich mittels Provokation finanziell zu sanieren. “
        http://eussner.blogspot.de/2015/01/le-figaro-nicolas-barotte-wei-was.html#more

        Charlie Hebdo soll jetzt vom französischen Staat mit einer Million Euro unterstützt werden.
        Soviel zur Staatsferne und Unabhängigkeit des Blatts.

        • schum74 schreibt:

          Danke für den Link, Abusheitan. Doch eine Bemerkung, bevor ich den Eussner-Artikel lese.
          Den Worten: „sie sind niemals Islamkritiker gewesen“ kann ich schon jetzt widersprechen.

          Es stimmt schon, dass Charlie Hebdo auf unangebrachte Ausgewogenheit geachtet hat. Im Numéro spécial vom 08.02.2006 mit den dänischen Karikaturen sieht man z. B. einen bärtigen Dschihadisten, einen nicht minder bärtigen Chassiden und einen Bischof, vielleicht den Papst. Alle drei schießen mit scharfen Waffen und aus vollen Rohren auf Alle, die behaupten: „Es gibt keinen Gott“. Das ist natürlich Quatsch.

          Aber ich will Ihnen eine Karikatur von Charb aus „Charia-Hebdo“ beschreiben:
          Oben die Worte: « Le tournage du film scandaleux sur Mahomet » – Die Verfilmung des Skandalfilms über Mohammed („Innocence of Muslims“)
          Unten ein Filmstudio. Hält ein Schauspieler in der Rolle des muslimischerseits vergötterten Propheten einen Schweinekopf in der Hand, ihm gegenüber richtet der Regisseur seine Kamera auf ihn.
          Fragt der Schauspieler zweifelnd: « T’es sûr que Mahomet avait des relations sexuelles avec une tête de porc ? » – Bist du sicher, dass Mohammed Geschlechtsverkehr hatte mit einem Schweinekopf?
          Regisseur: « J’ai pas les moyens de payer une pute de neuf ans, mec ! » – Ich kann mir keine 9-jährige Nutte leisten, Mann!

          Das zielt schon auf den Kern, nicht?

          Aber bitte: Wenn die Charlie-Hebdo-Zeichner „niemals Islamkritiker gewesen“ sind, warum drucken die Zeitungen ihre Karikaturen nicht ab? Warum zeigt sie kein Fernsehsender? Angst? Wovor denn? Ist doch keine Islamkritik, mec.

          Und wissen Sie, 3 500€/Monat ist nicht die Welt für einen erfolgreichen Künstler. Nicht, dass ich sie nicht gerne hätte, aber Politiker haben uns an ganz andere Summen gewöhnt. Apropos: Wollen wir den Warschauer-Ghetto-Abbas fragen, was er so monatlich einstreicht und wofür?

          Ich bin umso freier, Charlie-Hebdo zu verteidigen, als ich mir die Geschmacklosigkeit herausgenommen habe, seinen links-schicken Antisemitismus anzuzeigen („Zeit, sich Sorgen zu machen“), ohne auf die Beerdigung zu warten.
          Um beim Thema zu bleiben: In dem erwähnten Numéro spécial vom 08.02.2006 (Nr. 712) gibt es doch einen Juden, genauer: zwei Juden mit Hakenkreuz im Davidstern. Habe sie vorgestern in der Aufregung überschlagen.

          Vorschläge zur politischen All-Korrektheit (mit entsprechenden Zeichnungen), S. 8-9:
          Vor einem Sikh den Kopf bedecken. Vor einem Moslem die Frau bedecken. Kein Aspirin in der Gegenwart eines Scientologen. Kein Alkohol in der Gegenwart eines Hindus. Kein Schwein und keine Meeresfrüchte vor einem jüdischen Gast, usw.

          Aber dann: Über Juden gibt es eine zusätzliche Karikatur in einem anderen Geist. Es geht immer noch um All-Korrektheit (« Soyons syncrétiquement corrects! »), um die Beachtung eines Jeden Besonderheit bis zur Aufgabe der eigenen Freiheit.

          Ich versuche die Karikatur (S. 8, unten links) zu beschreiben:
          Oben, Text: « Obligation de donner 13% de ses revenus à Raël » – Pflicht, 13% seines Einkommens Raël abzugeben.
          Unten, Bild: Schlange mit identisch aussehenden Juden ohne Kopfbedeckung. Die ersten Beiden tragen einen Davidstern mit Hakenkreuz um den Hals, von den Übrigen sieht man nur die Köpfe. Alle stehen vor einem Mann mit Rechner in der Hand.
          Die Juden (anscheinend gleichzeitig, Sprechblase mit drei Abzweigungen): « … et autant à chacun de mes clones » ‒ … und eben so viel für jeden meiner Klonen.
          Typ mit Rechner: « Le code est le 2341» – Die Kodenummer ist 2341.

          Irre ich, oder ist es keine „antizionistische“ Karikatur? Etwas Klassischeres vielleicht? Von den zwanzig kleinformatigen Karikaturen in der Rubrik „politische Korrektheit“, ist es die einzige, die etwas mit Geld zu tun hat.
          PS. Weiß jemand, wer oder was „Raël“ ist?

          Gut. Schwenke jetzt zu Gudrun Eussner. Schönen Abend noch.

          • Aristobulus schreibt:

            Raël – von râler, lallen, gemischt mit einer judaistisch klingenden Chiffre?
            Fragen wir den Dieudonné, er wird es uns erklären.

            Und die Karikatur mit dem Schweinekopf ist ja genial.
            Das muss man aushalten, nicht?, dass jene, die sowas können (konnten), auch einen Judenhass Dieudonnéscher Weise hinkriegten, afin d’être syncrétiquement correct.

          • schum74 schreibt:

            Raël – Eigentlich zwei Iwrit-Wörter, nicht? ra = schlecht, böse + El = Gottheit.Hm.

          • Aristobulus schreibt:

            Kann das ein Begriff aus einer jener Schriften sein, die dem Judentum sowas wie Satansanbetung reinwürgen wollen?, so wie die vielen Talmudverfälschungen die Juden anschwärzen, sich wie die Weisen von Zion zu benehmen.

            Ich hab das Wort mal wo gelesen, lange her, ich überlege seit vorhin, in welchem Zusammenhang das war. Es war so einer.

          • Aristobulus schreibt:

            Da isser, le monsieur Raël, mitsamt dem allüberalligen Kampf der Guten gegen doss Bejse 😀

          • schum74 schreibt:

            Man muss nicht jedes Wort verstehen, um das Wesentliche zu erfassen: die Anspielung auf die Tora-Rolle in den Händen der halbtierischen, geilen Gestalt. Dieser Art Kult frönen also die Juden, so wie Luz sie sieht. Luz (Renald Luzier) scheint bei Charlie Hebdo so was wie ein préposé à la question juive zu sein. Seine Karikaturen haben Alain Rubin zu seinem offenen Brief vom 05.05.2013 veranlasst.

            Die oben beschriebene Karikatur bebildert das Gerücht über die Juden. Der Zeichner schert sich nicht um den Unterschied zwischen Fakten und Sagen. Die Mohammed-Karikaturen halten sich an Fakten, zumindest an muslimische Überlieferungen. Das da ist Verschwörungstheorie.
            Das Schlimmste daran finde ich den Einfall, die Juden als Klonen zu präsentieren. Man hört förmlich den Satz von der unvollendeten Arbeit, nicht? Die kann man auch nicht vollenden. Das haben Klonen so an sich.

            Das alles bestätigt den Befund von L.S. Oulahbib (« Israël ou l’éternel bouc émissaire – Israel oder der ewige Sündenbock », Riposte Laïque, 14.11.2014), wonach der Muslimhass in Europa nur den Umständen geschuldet ist, während der Judenhass strukturell ist.

            Luz‘ Judenhass ist strukturell. Seinem ermordeten Kollegen Wolinski war das wohl egal.

          • Aristobulus schreibt:

            Nochmal Deine Zeilen über die Luz’sche Judenkarikatur:

            „Unten, Bild: Schlange mit identisch aussehenden Juden ohne Kopfbedeckung. …
            « … et autant à chacun de mes clones » ‒ … und eben so viel für jeden meiner Klone.
            Typ mit Rechner: « Le code est le 2341» – Die Kodenummer ist 2341.“

            Schon Adolf Böse hatte in Mein Kampf geschrieben, dass „der Jude“ immer der selbe sei, er habe unter den Cäsaren römisch gesprochen und in Deutschland kehlig geradebrecht, aber es sei „immer der selbe Jude“.
            Kann Dir die Seitenzahl nicht angeben, dafür müsste ich nachschlagen.

            Darin steckt diese Ide, dass der Jud‘ immer und überall gleich sei, alles der selbe Jud‘. Mit heutigere Vorstellung: Dass der Jud‘ geklont sei. Luz nimmt die hitlersche Idee auf und zeichnet sie mit einem aktuellen Bild hin, Klone.

            Und dieser Code des Typen mit dem Rechner, was ist das?: Das ist 1) eine Anspielung auf den jüdischen Materialismus, in dem nur Zahlen zählten, also Geld, und es ist 2) ein Bild für die jüdische Verschwörung, in der sich die Juden über Codes verständigten. Weil immer der selbe Jude.

            Also ist das eine PURnazistische Karikatur vom notorischen Luz, würdig dem Stürmer.
            Und sowas in Charlie Hebdo. Der Geist von Dieudonné und Julius Streicher.

            Dazu fällt nichtmal mir noch ein Witz ein – obwohl mir nach einem ist!, weil Dir, ma chère, diese Sache nachschleicht.

            À propos, das Video mit dem Raelischen, hast Du’s gesehen?, es ist a mechaje 🙂

          • schum74 schreibt:

            Und wie ich das Video mit dem Raelischen gesehen habe! „mechaje“ trifft’s: ein Genuss. Nur mit der Verdatterung ob der weiteren Bezüge, die sich daraufhin in der Karikatur erschließen, ist zu erklären, dass ich das Wichtigste ausgelassen habe: Ari dafür zu danken. Ist sowieso das Wichtigste. Zu jeder Zeit.

            Der Klon als die moderne Umsetzung der Idee vom immer demselben Juden: Aber ja! Ist mir tatsächlich entgangen. Bin über das stündlich wachsende Unbehagen an den identischen, ausdruckslosen Gesichtern nicht hinausgekommen.
            Du kriegst sie in dieser Woche noch zu sehen. Bald auch in Ihrem Briefkasten.

            Symbolisch bezeichnend, dass uns der Luz erhalten geblieben ist, nicht? Das wird mir Thomas Ex Gotha jetzt nicht abnehmen, aber bevor ich mir den Luz vorgeknöpft habe, hab‘ ich die Namen der Ermordeten sicherheitshalber noch einmal durchgesehen.

            Ja, ein Witz wäre jetzt gut. Schawua tow an uns Alle!

          • Aristobulus schreibt:

            Ach noch eppes wegen dieses ominösen Raël: „« Obligation de donner 13% de ses revenus à Raël » – Pflicht, 13% seines Einkommens Raël abzugeben“, so beschriebst Du diese Judenkarikatur.
            Hier kommt’s:
            Raël, c’est notre Israël. Wir sind beide völlig vernagelt, liebe Schum, die diabolische Welt der Hasser und ihre Anspielungen liegt uns so ferne, dass wir nicht erkennen, wenn sie uns den Namen unseres Eretz Israel hinschreiben. Wir sehen’s erst einen Tag später.

            Es geht da 1) um die Dämonisierung des Judentums und Israels, indem daraus ein codierter Toiflsname gemacht wird, und 2) geht es naturgemäß wieder um Geld: Um das Geld, das die Juden sich einsackten.
            Dieudonné ebenso wie tausend andere systematische Judenhasser behaupten, dass eine bestimmte Prozentzahl allen Geldes, das die Nichtjuden erwirtschafteten, nach Israel geschleust werde, durch den finsteren Jud‘ und durch das ‚System‘ („le système juif!“).
            Dreizehn Prozent sollen das sein laut der Judenkarikatur, wieder was gelernt!, 😀 ojojoj, hast Du das gewusst?, jetzt weiß ich, wie Netanjahu zu seinen netten Anzügen kommt, die sind teuer.
            Und warum wir unseren Moët Chandon auf Samt saufen, derweil die armen Gojim auf harten Bänken dünnen Hagebuttentee schlucken.

            Und das war er nun, der Witz. 🙂
            A gutte woch soll im Anzug sein, hört man.

          • schum74 schreibt:

            Und das Alles erkennt der durchschnittliche Charlie-Hebdoist auf Anhieb?

            Jetzt, da Du „Raël“ übersetzt hast, fallen mir Schuppen von den Augen. Aber klar doch! Andererseits: Wie sollte ich in „Raël“ Israël erkennen ‒ Jisrael, der mit G‘tt und mit Menschen gekämpft hat und sie besiegt hat?
            Denn das bedeutet ja „Jisrael“:
            Jisra + El: Jisra: er hat gekämpft (eigentlich sowohl „er hat gekämpft“ wie auch „er wird kämpfen“) + El: G’tt.

            Diesen wunderbaren Namen hat Jaakow Awinu von dem Engel (im Original, nur: „Isch“, Mann) bekommen, mit dem er am Jabok-Fluss gekämpft hat.

            וַיאמֶר לא יעקב ייאמר עוד שִמְך כי אם ישראל כי שָרית עם אלוקים ועם אנשים ותוכל. (בראשית לב, כט)

            … lo Jaakow je’amér od Schimchá ki im Jisrael ki ssaríta im Elokim we-im Anaschim wa-túchal (Paraschat „Wa-Jischlach“)

            [Nicht Jaakow wird fortan dein Name sein, sondern Jisrael, denn du hast gekämpft mit Elokim und mit Menschen und du hast gesiegt. (Gen 32, 28-29)]

            ki ssaríta im Elokim we-im Anaschim wa-túchal

            Aber, wenn es so ist, wie Du schreibst – und die Lösung klingt richtig ‒, dann steht diese ominöse Ziegenbockgestalt im Video auch für Israel? Genauer: für das Land, das sich Luz und Dieudonné vorstellen?

            Und 13%? Wer weiß, was sich perverse Individuen dabei denken? Wir sind offiziell 13 Millionen, ja? „13 million uncommon people – 1common ground“ wie es auf dem Werbe-Button der Jewish Agency heißt.

            Daj! – genug! Ich breche hier ab, ja?
            Und der Witz war – häm.

            Auf Wiedersehen auf einer anderen Seite.
            (Danke, lieber Buurmann, dass Sie diesen Austausch möglich machen. Auch Ihnen eine gute Woche.)

          • Aristobulus schreibt:

            … die Leute, die sich regelmäßig den Dieudonné reintun, erkennen das. Die werden auf derlei eingeschworen – so wie das Publikum des Stürmers damals, das jede Andeutung verstand.

            Grosses bises wegen Deiner Anmerkungen zum Namen Israel und zu Jaakow Awinu. Derlei können und wollen Mohammedaner nicht begreifen, dass es ein Ehrenname ist, mit G“tt gekämpft zu haben. Wer mit deren Allah kämpft, wird sofort geköpft.

            Darauf fällt mir nu nichtmal ein häm-Witz ein 🙂

          • schum74 schreibt:

            Nachträglich bin ich mir gram dafür, für die Worte des Engels oder des Isch
            „ki ssaríta im Elokim we-im Anaschim wa-túchal“
            die gängige Übersetzung (auch bei Zunz):
            „denn du hast gekämpft mit Elokim und mit Menschen und du hast gesiegt“
            aus Trägheit übernommen zu haben.

            Der große Alcalay bietet dafür an: „for you have striven with beings divine and human and you have prevailed“. Das ist es aber immer noch nicht.

            Was haben wir hier? Das Verb ssará (lissrot): herrschen; ringen. Der Vorname von Ssara Imenu leitet sich aus derselben Wurzel ab: Ssará, das Substantiv, heißt „Fürstin“; im modernen Iwrit: „Ministerin“. Die unsägliche Zipi Liwni ist Ssará. Da kann man nichts machen. „Ssar“ ist „Minister“. Ok.

            שרה

            Was hat also Jaakow Awinu getan? Er hat gerungen. „ssaríta“: Du hast gerungen.
            Moment noch!
            „wa-túchal“: wörtlich: und du hast gekonnt.
            Schwierig, nicht? Das ist eben das Aufregende an der Tora-Sprache, dass nichts glatt ist, dass es schillert.
            Also:

            כי שָרית עם אלוקים ועם אנשים ותוכל.

            … ki ssaríta im Elokim we-im Anaschim wa-túchal

            [… denn du hast gerungen mit Elokim und mit Menschen und du hast vermocht.]

            „vermocht“ ist nicht genau „siegen“, nicht? Man hat’s geschafft, man hat standgehalten, aber fragen Sie nicht wie. Jaakow Awinu geht hinkend davon, vom Schlag des Engels.

            Nu, lajla tow Dir!

          • Aristobulus schreibt:

            … Deine Ausdeutungen von Passagen aus der Tojre sind großartig, weil sie so haargenau sind und erkennen lassen, dass das geistige Arbeit vom Besten ist. Deine.

        • schum74 schreibt:

          Lieber Buurmann, schalten Sie meinen Kommentar frei?

  10. aron2201sperber schreibt:

    Ausgstein nützt den Anschlag, um über die Schwäche der USA nach 9/11 zu schwadronieren:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/01/08/augsteins-bastard/

    Klar hat die USA nach 9/11 auch Fehler gemacht.

    Statt den mühsamen Weg der versuchten Demokratisierung des Nahen Ostens zu gehen, hätte man einfach Saddam wieder zum “eigenen Bastard” machen können, der sicher wieder gern die Drecksarbeit für die USA erledigt hätte.

    Leuten wie Augstein würde man einen Bastard wie Saddam zwar glatt wünschen.

    Doch wenn es in Deutschland wieder einen Bastard wie Saddam oder Hitler geben würde, wäre Augstein wohl entweder auf seiner Seite oder in den USA.

  11. A.S. schreibt:

    Bei der Südblöden endet ein Artikel jetzt so:
    „Für die Muslime in Frankreich hat die schwere Zeit womöglich gerade erst begonnen.“
    Ich würde ja nichts sagen, wenn ich im Sommer so einen Satz in der gleichen Zeitung auch nur einmal gegenüber Juden gelesen hätte…….
    Die Befürchtung einer „religiösen Sippenhaft“ ist ja begründet, aber wenn die nur bei Moslems befürchtet wird ist das kein Journalismus, sondern Therapiebedürftigkeit.

  12. Hein schreibt:

    Die Israelhasserin Frau Horn zum Schluss setzt allem noch die Krone auf, wenn es überhaupt noch geht. Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten, damit die Muslime zufrieden sind.
    Biermann hat in seinem Lied „Drei Kugeln auf Rudi Dutschke“ gesungen, dass man Springer auch noch die Groschen dafür bezahlt hätte. Heute zahlen wir viele Euros, um diesen Schund des WDR über uns ergehen zu lassen.

  13. Pingback: Der “missbrauchte” Islam | DiskursKorrekt im Tagesspiegel

  14. Kanalratte schreibt:

    JE SUIS PEGIDA

  15. Kanalratte schreibt:

    Scheinbar muss in Deutschlnand erstmal ein Anschlag passieren, damit diese Ekelhaften Gestalten begreifen, dass es 5 vor 12 ist.

    Der radikale Islam hat Europa hiermit den Krieg erklärt!

    • Bachatero schreibt:

      Nach dem Strategiepapier „A Revolution in Military Affairs (RMA)“, werden moderne Kriege nicht mehr „erklärt“. Sie werden begonnen und dauern bis … who knows, nach #42 auch gerne 100 Jahre, wie „Der Kampf gegen DEN Terrorismus“. Wer da wen warum bekriegt, soll darf und muß nicht so genau spezifiziert werden. Hauptsache, es geht vorwärts Jedenfalls befindet sich der Islam seit 1400 Jahren im Krieg gegen die Welt, sogar erklärtermaßen..

    • ceterum censeo schreibt:

      „Der radikale Islam hat Europa hiermit den Krieg erklärt!“
      Das dachte ich in der Sekunde, als das zweite Flugzeug ins World Trade Center flog. Meine jugendlich- naiven Worte waren: Jetzt wollen die Schweine Krieg!
      Ich täuschte mich in der Reaktion meiner Mitmenschen, wie Du jetzt. Amerika war für die meisten selbst schuld, geschah denen Recht.
      Und ich sag Dir noch was: Die können morgen den Kölner Dom sprengen, mit 5000 Kindern drin, und übermorgen demonstrieren die Doofen gegen die Ausgrenzung von Muslimen und gegen Rechts!
      Der Krieg hat vor 1400 Jahren begonnen.

      • quisa schreibt:

        Ja, lol, wenn Ihr alle überall den Krieg seht und diesen scheinbar jetzt auch wollt: Schaltet die Computer aus, steht von Sofa aus, packt euer Maschinengewehr ein und geht nach Syrien/Irak und bekämpft endlich den IS. 🙂

        • Aristobulus schreibt:

          Deine Erheiterung in allen Ehren, Quisa, aber Shimon Samuels hat in Paris die Regierung aufgefordert, den Ausnahmezustand auszurufen.
          Da werden zwölf niedergemäht, weil sie was Unislamisches gezeichnet haben, und Juden werden im koscheren Supermarkt als Geiseln genommen und ein paar gleich ermordet, fünf!, und überall spuckt man auf Juden, und man droht und man will mehr.Nein, nicht ‚man‘. Die.
          Wieviel lol ist das?

  16. anti3anti schreibt:

    Nicht wegen Muslime, sondern wegen Islamismusversteher ziehe ich Fiction vor:
    https://numeri249.wordpress.com/2015/01/08/die-antisemiten-i/

  17. 6kraska6 schreibt:

    In den Stammesgebieten von WDRistan (WDR 2-5) ist das ortsübliche und alltägliche Propaganda.
    Da ist nichts mehr zu retten. Zum Glück gibts noch einen Unterschied zwischen Radio Träumerle und dem Muezzin: Ersteres kann man zur Not abschalten.

  18. David Winter schreibt:

    Es ist, ich hoffe, das sagen zu dürfen, ekelhaft, auf diese Weise mit den (Nicht-)Argumenten der Appeasement-Bewegung konfrontiert zu werden. Besser kann man das Stockholm-Syndrom wohl nicht dokumentieren. Danke für diesen Beitrag, obwohl mir nun der Zorn noch höher kocht.

    Wir fassen zusammen:

    Alle sind schuld (jene, die „Meinungsfreiheit“ tatsächlich als solche verstehen, der privilegierte westliche Mann, gerne und immer wieder auch Israel, die Amis sowieso) – aber niemals der Mann mit dem Gewehr oder der Machete, niemals jene Lehre, die er während des mörderischen Aktes lobpreist. Nein nein; die meinen einen völlig anderen Propheten. Verwechslungen kommen vor.

    Als das 21. Jahrhundert begann, hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können, so eine Zeit erleben zu müssen: Dass in Berlin im Jahr 2015 im Namen blanken religiös-rassistischen Hasses Juden verprügelt werden, dass auf Demos in deutschen Fußgängerzonen „Juden ins Gas“ geschrien werden darf, dass Juden in Scharen Frankreich verlassen, weil sie ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet sehen, dass britische Soldaten, amerikanische Journalisten und französische Karikaturisten unter „Allahu akbar“-Rufen abgeschlachtet werden – und das einzige, was den linken Wohlfühl-Medien einfüllt, ist beschwichtigen, abwiegeln, relativieren, in der Kindheit der Täter und im eigenen Bauchnabel auf der Suche nach Fehlern unseres „Systems“ herumzupuhlen …

    Eine „Schande für Deutschland“? Ja, Herr Justizminister, die ist wahrlich zu beklagen.
    Aber sie läuft nicht durch die Straßen von Dresden. Sie sitzt in vielen Redaktionsräumen und gießt Weichspüler in die Druckerpressen, anstatt ihre Arbeit zu machen.

    Ich hoffe, dass, wenn mehr Menschen zur Vernunft gekommen sind, wenn wir als Land und als westliche, aufgeklärte Zivilisation endlich aufhören, permanent auch noch die andere Wange hinzuhalten … dass man sich dann genau erinnert, wer in den Redaktionen und Parteigremien das tägliche „Hat alles nichts mit dem Islam zu tun!“-Mantra vorgebetet hat.

  19. Spiessbratenbrötchen schreibt:

    Im Westdeutschen Rundfunk Köln nichts Neues.

    Laut Tante Wiki ist WDR 5 eine „Bildungswelle mit hohem Wortanteil“, womit wieder bewiesen ist, dass Einbildung auch eine Bildung ist.

  20. CWeiss schreibt:

    Wie muss man eigentlich diese Werterelativierer einstufen? Sind das so eine Art Beta-Muslime? Sie haben zwar kein offizielles Glaubensbekenntnis abgelegt, aber akzeptieren den Heiligkeitsanspruch, den die Muslime auf ihren Mohammed erheben, voll und ganz. Obwohl in Westeuropa Religionsfreiheit herrscht und niemand dazu gezwungen werden kann, den Koran ernster als ein Buch von Astrid Lindgren und Mohammed wichtiger als Pippi Langstrumpf zu nehmen, verhalten sich diese Kriecher so, als müssten wir zu irgendeinem Typen, der vor 1400 Jahren durch irgendeinen Sandkasten gewandert ist, eine spezielle Hochachtung entwickeln. Man möge mir das bitte erklären!

  21. petitlarousse schreibt:

    Wie finden Sie denn den folgenden Spruch, den etwas früher am Tag der Ditib-Sekretär Bekir Alboga im Deutschlandfunk abgelassen hat? „Meinungsfreiheit verteidigen wir alle. Aber ob man den Führer, sozusagen den Prophet, den Vermittler einer Weltreligion – ich habe mir die Karikatur nicht angeschaut, aber muss man jetzt den Propheten Mohammed mit einer Handgranate malen? Ist das auch nicht eine Provokation? Man kann das so verstehen, man möchte provozieren. Man darf provozieren. Aber zählen die Gefühle der Muslime nicht? Gibt es auch nicht für die Muslime Werte, die man mit Respekt behandeln sollte? Wollen wir nicht einen Weltfrieden? Wollen wir nicht friedlich zusammenleben? Müssen wir uns ständig gegenseitig provozieren? Ich würde momentan zum Beispiel auf jede Provokation verzichten.“

    • quer schreibt:

      Immer, wenn ich das Wort „Respekt“ bei Moslems lese, übersetze ich das automatisch mit „Angst“. Und siehe da, das Geschriebene offenbart die Wahrheit.

      • Aristobulus schreibt:

        Dieser Abu-Bakr Bekir Alboga hat damit übrigens eine orientalische Drohung ausgesprochen: Sanft, aber knirschend.
        So steht das wiederholt im Koran geschrieben, als Handlungsanweisung für die Gläubigen, die auf dem Pfad des Propheten wandeln: 1) eine Warnung aussprechen, 2) zuschlagen, Falls die Warnung nicht umgesetzt wird.

        Neiiin, der Abu-Bakr Bekir Al-Bogeyman ist naturgemäß KEIN Islamist. Er ist ein mo-, mo-, moderater Mumumuslim.

  22. Pingback: Selber Schuld, Charlie! | Jihad Watch Deutschland

  23. Malte S. Sembten schreibt:

    Moslems werden in Europa sehr gut behandelt. Im Gegensatz zu Christen, Juden u. a. Minderheiten in Moslemländern. Wenn nun diese tatsächlich massiv Diskriminierten, Unterdrücken und Verfolgten ständig Mordanschläge in den Moslemländern durchführen würden? Laut Hajo Funke & Co hätten sie 1000x mehr Grund dazu als Moslems in Europa. Aber sie tun es nicht.

    • ceterum censeo schreibt:

      Es wird wirklich Zeit, diese Menschen so zu behandeln, wie sie es mit uns tun.
      Tut mir Leid, aber ich hoffe, daß die Geduld bald zu Ende ist.

  24. Paul schreibt:

    Lieber Gerd, Du bist nicht der Tapfere im Nirgendwo, sondern der Tapfere WDR-Hörer.

    Ich bin nicht so tapfer. Habe nur bis Minute 10 gehört. Dann musste ich abschalten. Mein Blutdruck war auf 220. Habe sofort meinen Arzt angerufen. Er verhängte ein WDR5 Verbot. 😦 Wenn ich das nicht einhalte, dann lehne er meine Weiterbehandlung ab. „Das sei vorsätzliche Selbstverstümmlung“, sagte er wörtlich.

    Jetzt mal im Ernst, dass das so schnell geht mit der Opfer-Täter-Umkehrt hätte ich nicht für möglich gehalten. Nicht bei dieser schändlichen Mordtat. Ich habe mich geirrt. Die Menschen sind doch schlechter als ich gedacht habe.
    Die bei der Mahnwache ebenfalls vom WDR interviewte vermutlich muslimische Iranerin braucht sich wirklich keine Sorgen wegen der Terrorgefahr machen. Aber gilt das auch für uns?

    Wulff hat mal gesagt „Der Islam gehört zu Deutschland“. Dafür wurde er von mir angefeindet. Jetzt weiß ich zu Recht! Wulff hat sich geirrt. Er hätte sagen müssen: „Deutschland gehört zum Islam“.
    Oder habe ich den Experten Hajo Funke falsch verstanden?

    „Deutschland gehört dem Islam und der WDR ist sein Sprachrohr.“

    Herzlich, Paul

    • Bachatero schreibt:

      Gute Besserung Paul und mach‘ das bloß nicht mehr, WDR … da habe ich mal vor 100 Jahren ein Praktikum gemacht, das werd‘ ich nie wieder los.

  25. quer schreibt:

    „Bibliotheken gibt’s auch sehr viele…“

    Stimmt auffallend. Aber sowohl Buchhandlungen, als auch Bibliotheken sind weitläufig kopftuchfreie Zonen. Und wenn die nicht zu bemerken sind, dann fehlen ebenso auch die entsprechenden Männer. Das ist meine Erfahrung.

    • Couponschneider schreibt:

      Also wenn ich in der Bibliothek bin, sehe häufig junge nichtautochtone Menschen dort sitzen und darüber freue ich mich.

      Ich find’s traurig, dass die Moslems so wenig aus sich machen. Als Anti-Alkoholiker finde ich das Alkoholverbot im Islam recht positiv und die Moslems zeigen auch, dass sie ohne Alkohol feiern und trauern können. Dass aber die Nüchternheit umgesetzt wird in Bildung, sehe ich nicht. Der Islam versteht sich auch als Religion des Buches. In Ägypten erscheinen jährlich lachhaft wenig Bücher.

      • Jan schreibt:

        Religion des Buches, ja, aber nur eines einzigen Buches. Dieser Ausdruck will ja nur sagen, dass die Glaubensinhalte in einem Buch nachzulesen sind („Schriftbesitzer“), und dient als reichlich dünne Begründung für die angebliche kulturelle und moralische Überlegenheit über z.B. Naturreligionen, bei denen das nicht der Fall ist.

      • quer schreibt:

        @Couponschneider,
        Gottogott! Sie offenbaren sich als herzenzguter Mensch mit entsprechendem Naivitätslevel. Und daß, obwohl die Tür zur Information weit offensteht. Zumal Sie sich ja in Bibliotheken bewegen.

        Wohlan! Beim nächsten Besuch greifen Sie einfach einmal zu dem:
        Dan Diner: „Versiegelte Zeit“ 2005 bei Propyläen. ISBN 10: 3-549-07244-8

        …und dann reden wir weiter über das unbändige Verlangen nach Bildung, Ausbildung, Kultur und Sonstigem unserer Zivilisation.

        • Aristobulus schreibt:

          Dan Diners Buch ist äußerst zahm. Das ist so zahm, dass es glatt in Bibliotheken steht, in denen ähm Schwarzhaarige sitzen. Um die nicht zu provozieren.

          • quer schreibt:

            Das mag schon so sein, trifft aber das Grundproblem. In meiner Bibliothek befinden sich weiß Gott dickere Hämmer. Die sind aber dem Couponschneider nicht zumutbar.

          • Aristobulus schreibt:

            Nu, er lernt noch.

          • caruso schreibt:

            Ari. Lieber, ich las das Buch von D.Diner und lernte davon viel. Mir kam es
            nicht zahm vor. Kennst Du etwas Gutes über dieses Thema (bitte nur auf
            Deutsch, ich kann weder Englisch noch Französisch), dann „sag“ es mir bitte.
            Mich interessiert das Thema sehr. Dank im voraus!
            lg
            caruso

          • Aristobulus schreibt:

            … dann muss ich’s wohl nochmal lesen, liebe Caruso, vielleicht las ich es parallel zu Broder und Ibn-Warraq?
            So, da ist es. Hat Staub drauf. Staub wegwisch, werd’s nochmal lesen.

            Saj gesunt!, a gutte woch Dir.

      • schum74 schreibt:

        An Couponschneider

        „Als Anti-Alkoholiker finde ich das Alkoholverbot im Islam recht positiv“

        Als Fußballmuffel finde ich das Fußballspielverbot für Alle recht positiv.
        Als Impotent finde ich das Sexverbot für Alle recht positiv.
        Als Analphabet finde ich das Lese- und Schreibverbot für Alle recht positiv.

        • schum74 schreibt:

          Korrektur: als Impotenter

          • Aristobulus schreibt:

            Als Pfeifenraucher (englisch, nur englisch) finde ich das Rauchverbot im Islam geradezu wahnsinnig sinnerfüllt, weil es denen so Halt gibt.
            Rauchen macht haltlos, sündig und zionistisch.

          • ceterum censeo schreibt:

            Klasse!
            Aber ich dachte, Du bist ´ne Frau? 🙂

        • Couponschneider schreibt:

          Wenn ein Moslem sich an das Alkoholverbot hält, ist das doch positiv zu erachten. Religion verstehe ich zuallererst als etwas, was dem Einzelnen ein Richtschnur im Leben gibt.

          Oder finden Sie die Saufgesellschaft so toll?

          Ich verstehe die Häme ehrlich gesagt nicht, nur weil ich bedaure, dass die Moslems so wenig aus ihrer Religion machen. Die Juden haben seit Jahrhunderten eine sehr hohe Alphabetisierungsrate, weil sich da jeder mit religiösen Texten auseinandersetzen muss. Die islamische Gesellschaft hat’s nicht geschafft. Da es im Islam keine Priesterkaste und kein Mittler zwischen dem Gläubigen und Gott gibt (wie im Judentum), wäre eigentlich jeder genötigt, sich mit dem Koran auseinanderzusetzen. Und wer schon anfängt zu lesen, liest vielleicht auch mal was anderes und schaltet seine Birne ein.

          • quer schreibt:

            Mein Gott, kann man noch naiver sein? Seien Sie doch froh, daß sich die Mehrheit der Moslems sich „so wenig aus ihrer Religion machen“. Wäre es nämlich so, dann würden hier flächendeckend Mord und Totschlag herrschen. Schauen Sie sich mal um in Gegenden, wo man sich Moslemseits „kümmert“. haben Sue doch gerade in Paris sehen können.

            Die Auseinandersetzung mit dem Koran existiert. Und zwar darin, daß in Koranschulen (weltweit) dieser auswendig gelernt wird. Allerdings in einer (heileigen) Sprache, die kaum jemand versteht: Alt-Arabisch.

            Im Übrigen: Ich fine zuweilen eine ordentliche Fete prima. Und da ich kein Misantrop bin und gesund, immer den rechten Wein zu einem guten Essen. Schockiert?

          • quer schreibt:

            PS: Und vergessen Sie nicht, das von mir empfohlene Buch zu lesen. Dann geht Ihnen möglicherweise ein Licht auf und Sie verzapfen solchen Unsinn nicht (mehr).

          • schum74 schreibt:

            An Couponschneider

            Ich fürchte, Sie haben den Punkt nicht erfasst. Noch einmal Ihr Satz und die Erwiderung, graphisch anders.

            „Als Anti-Alkoholiker finde ich das Alkoholverbot im Islam recht positiv“

            Als Fußballmuffel finde ich das Fußballspielverbot für Alle recht positiv.
            Als Impotenter finde ich das Sexverbot für Alle recht positiv.
            Als Analphabet finde ich das Lese- und Schreibverbot für Alle recht positiv.

            Eine Saufgesellschaft ist nicht toll, da haben Sie Recht. Wollen Sie‘s aber nicht Jedem überlassen, über das eigene Leben zu bestimmen?

          • Aristobulus schreibt:

            Alkoholverbot… ja was passiert beim Alkoholverbot völlig unausweichlich! : Die MAFIA übernimmt das Alkohol- und Prostitutionsgeschäft sowie den damit verbundenen Sklavinnenhandel und durchdringt fortan (damit und mit sich selbst) die ganze Gesellschaft von oben bis ganz unten.

            Diese Verknüpfung aus Verbot & Mafia hat der Prophet Mohamme erfunden, indem er verbot.

            Recht positiv, in der Tat.

          • quer schreibt:

            Ich möchte nicht wissen, was so in islamischen Ländern von Moslems so zusammengesoffen wird. Aus der Türkei sickert hin und wieder dergleichen durch. Der Raki wird ja nicht nur von Touristen konsumiert. Scheinheilige Bande.

          • Aristobulus schreibt:

            In der Türkei gibt’s noch Reste einer säkularen Gesellschaft, in der man kein Problem mit Efes-Pilsener oder mit Raki hat, und wo mann seine Frauen nicht schlägt, zwangsverheiratet und zwangsverschleiert.

            Kwezi weiß das, er kennt die Leute. Es sind nicht so wenige.

            Die müssen dort wegen der Macht der Regierung, der Religionsministerien und der Moscheeverbände um ihr Leben fürchten

          • Zum Thema Verbote:

            Als Liberaler mag ich nur die Verbote nicht, die der Staat oder eine Institution mit repressiven Maßnahmen durchsetzt. Verbote kann man sich aber auch selber auflegen. Ich habe mir in jungen Jahren schon verboten, keinen Alkohol zu trinken.

            Ein nachdenklicher Moslem könnte sagen: Was mir meine Religion mit dem Alkoholverbot auferlegt, ist eine vernünftige Sache. Und dann hält er sich dran oder trinkt maßvoll. Er kann das Verbot auch andere Drogen ausweiten.

            Für ihn persönlich wäre das sicherlich ein Gewinn. Ich habe genug Menschen am Alkohol zugrundegehen sehen.

          • Aristobulus schreibt:

            Man kann an allem zugrundegehen, am Autofahren, am Bergsteigen, am Alkohol, an Heroin, an übler Laune oder an zu fettem Essen.
            Das hat mit Verboten oder mit Vorschriften nicht das Mindeste zu tun.

            Und man sollte nicht mit Selbstzucht missionieren gehen, Couponschneider 😉

          • Aristobulus schreibt:

            „Ich habe mir in jungen Jahren schon verboten, keinen Alkohol zu trinken.“
            Schöner Satz.
            Legen Sie ihn sich am Besten so aus, dass Sie nicht allzuviel saufen.

          • quer schreibt:

            @Couponschneider, Es scheint, daß Sie das Problem des Islam auf Ihr Fusel-Problem reduzieren. So kann man Wesen und Wirken des Islam natürlich auch betrachten. Denn hinter dem Hauptproblem Alkohol treten alle Wesenszüge weit, weit in den Hintergrund. Somit also nicht mehr sichtbar. Wie alt sind Sie eigentlich?

          • ceterum censeo schreibt:

            Ich saufe auch niemals nich nur wenn die Tannen grün sind.
            Danke Euch allen für die Inspiration. Hab gerade richtig Appetit auf ´ne Flasche Krimsekt bekommen. Hmm köstlich das perverse Zeug. Proste Euch zu, auch Dir, vertrockneter Couponschnippsler. Werd´mal locker, Hagebuttentee schlürft sich zwar auch aus´m Bauchnabel, aber na ja!

          • Bachatero schreibt:

            @Ceterum
            Also nee, Hagebuttentee aus dem Bauchnabel geht nicht, so was machen perverse Moschlimms mit Pfefferminztee und ihrer 9 jährigen Braut, der Untergang des Abendlandes, da dreht sich Heidi Klum ja in der Sauna um.

      • Bachatero schreibt:

        Aber, es IST die Religion „des Buches“. Die habe doch das Buch, da steht alles drin. was da nicht drin steht, braucht keiner. Also, nicht schnell mit dem Urteil.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Couponschneider: „Ich find’s traurig, dass die Moslems so wenig aus sich machen.“

        Was lässt Sie glauben, dass die Moslems nichts aus sich machen?
        Aus jedem Gramm Primitivität erlösen sie zentnerschwere Aufmerksamkeit, eine Gewinnspanne, die bisher nur Linken vorbehalten war.

        • mike hammer schreibt:

          also bei dem was moslems sich leisten
          machen die sich nicht zu wenig aus sich.
          wobei das wort moslem das wenig aus sich
          machen quasi beinhaltet. oder in etwa nicht.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Couponschneider: “Ich find’s traurig, dass die Moslems so wenig aus sich machen.”

          Wenn ich´s umformulieren darf: Ich find’s traurig, dass Allah so wenig aus den Moslems gemacht hat.

          • Bachatero schreibt:

            Die Formel trifft es. In Anlehnung an das bekannte Zitat paraphrasiere ich; Moschlimm, frag‘ nicht was Du für Allah tun kannst (bomben oder koeppen) sondern frag‘, was Allah je für Dich getan hat. Schau‘ dich um in Allahistan und du wirst sagen, fuck you Allah, zwei Kaffee, aber zack zack.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Sie haben das Geheimnis entdeckt, @Bachatero! Allah ist ISLAMOPHOB
            – sein erster Pluspunkt.

          • Bachatero schreibt:

            So habe ich es noch gar nicht betrachtet. Da kann er einem fast sympathisch werden ;->

          • Aristobulus schreibt:

            Dieser Allah hasst seine Moslems von Angebinn so, dass er sie als Sklaven will, die wieder Sklaven halten.
            Können die den nicht abwählen, und gutt is‘?
            Sollen die sich doch Heidi Klum als Mondgöttin wählen, damit da endlich mal gutt is‘.

  26. Couponschneider schreibt:

    Was immer wieder mitschwingt, bei allen Diskussionen, ist das linke Mantra: Gebt den Leuten Arbeit und Perspektive und dann machen sie so einen Blödsinn auch nicht. Ist ja auch logisch:

    1. Arbeitslose Deutsche betrinken sich, zünden Asylantenheime an und wählen NPD.
    2. Gelangweilte Jugendliche werden automatisch gewalttätig, wenn man sie nicht er organisierten Jugendbetreuung zuführt. (Im Fernsehen gibt es regelmäßig Reportagen, wo Jugendliche tanzen.)
    3. Perspektivlose junge Muslime schließen sich der ISIS an oder werden bei einer anderen „Firma“ Terrorist.

    Ich halte davon nichts. Die Menschen schließen sich der ISIS oder anderen Terrororganisationen an, weil sie wollen. Äußere Umstände nötigen sie nicht dazu. Bei ISIS sind auch junge deutsche Männer und die hatten so viele Möglichkeiten im Bildungssystem, in unseren Sportvereinen, Bibliotheken gibt’s auch sehr viele. In Saudi-Arabien wachsen die Menschen ohne finanzielle Sorgen auf, weil die Petrodollars fließen. Wenn sich diese Menschen entscheiden, Terrorist zu werden, dann sind sie alleine für ihre Entscheidung zur Verantwortung zu ziehen und sonst niemand.

    Ich frage mich immer, warum ich heute nur das geworden sein konnte, was ich heute bin. Kein Jugendbetreuer hat sich um mich gekümmert, im Sportverein war ich nicht (wenngleich ich Sport trieb) und in der Schule war ich schlecht. Nach linker Lesart hätte ich Terrorist oder wenigstens alkoholabhängiger NPD-Wähler werden müssen.

    • Bachatero schreibt:

      Und welches von den Beiden bist Du nun geworden?

    • Bachatero schreibt:

      Bis heute kümmert sich keiner um mich. Ich kann machen, was ich will, keiner verbietet was, keiner befiehlt was. Ich steh‘ auf und leg mich hin, aus freiem Willen, kein Zwang. Ich kann soviel, was dem Hammer so freudsch entfahren ist, wie ich halt noch kann. Es ist zum heulen. Wo sind die Grenzen, wer hält mich auf in meinem Lauf? Ich bin so weit, mich beim Opus Dei freiwillig zu melden, nur dieser Schenkelstachelgürtel von Leonardo da Vinci hält mich noch zurück. Noch. Wie konnte ich nur so werden, wie ich bin?

      • Bachatero schreibt:

        Oh ,oh. Der Morderator mag Opus Dei nicht..

        • Bachatero schreibt:

          Oder Leonardo da Vinci?

          • Bachatero schreibt:

            Yep, den!

          • Bachatero schreibt:

            Ich hatte mich verschrieben und meinte Leonardo di Caprio. Geht der?

          • Bachatero schreibt:

            Ich bin auf ein Geheimnis des Tapferen gestoßen. Er hat Abwehrmechanismen gegen die Leonardos da Vinci und di Caprio installiert. Warum? Bei Heidi Klum haett‘ ich’s verstanden, aber di Caprio?

          • Aristobulus schreibt:

            Capri-Eis geht immer 😀
            Gibt’s das noch?

          • Aristobulus schreibt:

            … im Islam sei das verboten, hört man, wegen des Namens (auf Capri leben Jiddn!, nein Zionisten, und la capra, die Ziege, darf im Islam nicht erwähnt werden, aus hmähmm liebedienerischen Gründen.)

          • Aristobulus schreibt:

            Obwohl die Scheichs gern und gerner mit dem Cabrio durch die Wüste fahren, mit Ziege. Leonardo hätte sich bloß den Gürtel enger geschnallt.

          • Aristobulus schreibt:

            Oj, mir auch Morderation nunselbst!, nu isses raus, der edle Löwenname ist nicht wohlgelitten.

          • Bachatero schreibt:

            Ja ohh, weil in einem Kommentar des Kommentars nun beide, Capri und Vincho zusammen mit Heidi Klum stehen, wird’s wohl nimmer frei werden. Bueno, 2015 wird anders.

          • Aristobulus schreibt:

            Wir hätten Lucrezia Borgia und Messalina erwähnen sollen, dann drüxt die Mordernation ein Hühnerauge zu.

          • mike hammer schreibt:

            # Bachatero
            du machst
            es nur für dich?

            ich tu das nur für Sie,
            was tut mann nicht alles…..

            natürlich bei dem wetter das du dort drüben hast, was soll man da noch…..
            vor allem ohne ballerndem keks im rücken,
            nütz ihn nicht ab, hörst du!

          • Bachatero schreibt:

            @Mike
            Nicht nur, ich mach’s auch fuer’s Vaterland, aber nur wenn’s sein muß und nur mit Augen zu. Habe es aber über 36 Jahre auch für sie, d.h., für SIE und 5 der UNSEREN gemacht, ist aber schon etwas her. Hm, der Rat mit dem Abnützen kommt etwas spät, was weg ist kommt nicht wieder. Ich halte aber tapfer durch, so gut es geht und bekomme ja auch motivierte Unterstützung sozusagen von allen Seiten, ay papi.

          • mike hammer schreibt:

            na das wär ja zum beneiden,
            wenn ich born in the USSR wäre,
            wenn ich wollte……… aber
            na ja, familienmensch halt. 😉

  27. ralphbuttler schreibt:

    Hat dies auf Auf dem Dao-Weg rebloggt und kommentierte:
    Mir fallen gerade die Ohren ab …

  28. quer schreibt:

    Wenn ich das lese (Fernsehen liegt seit geraumer Zeit bei mir still) überkommt mich einfach nur Ekel. Es ist aber interessant, wie weit der Unterwerfungswille im Lande schon fortgeschritten ist.

    • Jan schreibt:

      Ekel und Fassungslosigkeit; der Tag ist nicht mehr weit, an dem diese Spackos uns alle zum Übertritt zum Islam auffordern, um ihrer bunten Gesellschaft näher zu kommen, und Jeden, der nicht mitmacht als Rassisten bezeichnen.

  29. Sophist X schreibt:

    Diese Expertenrunde beim WDR kann ja als nächstes aufklären, was die Menschen in Nigeria beim Umgang mit Moslems falsch gemacht.

  30. Wie froh ich bin, dass sich nun die tapferen Leser im Nirgendwo fachmännisch um den Terroranschlag kümmern. Es ist eine rasche Aktion zu erwarten, gebt brav acht!

    • Sophist X schreibt:

      Es ging um den WDR, siehe oben.

    • A.Bundy schreibt:

      Wie froh ich bin, dass Alexander Scheiner, z.Z. angeblich in Israel, hier mal wieder den Breiten makiert. Gib brav acht, dass du dabei nicht platzt!

      • Herr Antabus, nehmen Sie bitte wieder Ihr Haldol, Ihr Freund, Herr Hammer nimmts doch auch.
        Uebrigens bin ich nicht in Israel, sondern in Frankreich zum Skilaufen.

        • mike hammer schreibt:

          nimm die weißwurst hinten raus wenn du grade beim zugriff seierst , du flasche.

        • Aristobulus schreibt:

          Der Fälscher, Fakejude, Anschwärzer, Judenhasser und irre Egomane Scheiner sieht mich überall (Antabus hat er sich selber ausgedacht, ganz doll selber ausgedacht, echt jetzt!, (Antabus, satter saß eine Beleidigung ja noch nie!, ich winde mich vor Schmerzen 😀 , ja warum auch immer.)

          • mike hammer schreibt:

            # Bachatero

            ich habe meinem keks das ballern beigebracht und tja, mit fremd fi… ist nix.
            frauen haben einen 6. unsinn und jüdische dazu noch mehr unsinniges.

            vpiel szu ghefpherlisch.

            ich gehe öfters gegen franzosen ballern, die sind weniger ernst und das essen
            ist anders, alle 2-3 monate mal, da lernt man dann den dorfpolizisten
            kennen, der hat freunde aus der stadt…. auf ein mal
            hat man einen harten gegner, kommt ins
            gespräch und tja (elsas, die können fast alle deutsch)

            ___________________

            es werden wieder köpfe rollen in paris, dabei hat man sogar panzer,
            richtige kampfpanzer mit ketten, keine radpanzer aufgefahren.

  31. Eitan Einoch schreibt:

    Stockholm-Syndrom!

  32. schum74 schreibt:

    Ich fasse zusammen, ja?

    Wir müssen den Pädophilen helfen, weil die islamische Kultur sehr empfindlich ist. Die Kette der Demütigungen ist die Spitze des Eisbergs, daher dürfen wir nicht ständig Öl ins Feuer gießen. Israel ist schuld, dass ich kein Nazi bin, aber das ist das koloniale Erbe. Die diplomatischen Notwendigkeiten lassen nicht zu, dass ein anderer Schuh draus wird. Von der Meinungsfreiheit bis zur lost generation hätte es womöglich Interventionschancen gegeben. Über dumme Dinge nachzudenken ist eine sehr brutale Tat in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Frankreich ist eine satirische Überzeichnung für einen sehr differenzierten Beitrag. Gestern sind 12 Menschen ermordet worden. Wir könnten ruhig etwas großzügiger sein.

      • schum74 schreibt:

        Reviens, Charlie, ils sont devenus fous! Komm zurück, Charlie, sie sind verrückt geworden!

        • Clas Lehmann schreibt:

          Et folles aussi. Also elles. Voll folle, sozusagen. Und voller folie. Folie à tous.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Und dafür hat man nun nicht auf Psychiater studiert, dass man sich dennoch mit so Leuten auseinandersetzen und womöglich zu verstehen versuchen muss, was da ausgehakt und verkehrt wieder eingerastet und eingerostet ist….

            Muss ja nicht, aber Phänomene so gar nicht zu verstehen suchen: Das ist auch nicht gesund, und Journalist durfte ich nicht werden…

            Ach!

          • Aristobulus schreibt:

            Ferner sagte Professor Hajo Funke, sofort in medias res gehend und nicht mehr rauskommend vor nächstem Donnerstag:

            „Genauso sich selbst auf’s Korn genommen hätte, mit ihrer Überzeichnung und Kette der Demütigungen, ist Islamophobie, ja, die Frau hat recht. Besetzt und unterworfen dem Islam mit und ohne Zweistaatenlösung, dass ist sozusagen ein Schuh draus und aus der Kette der Demütigungen. Mit ihrer Überzeichnung es nicht satirisch gemeint, als Blauäugigkeit, wenn die Präsentation Frankreichs als besetzt und unterworfen da mit einer anderen Kette der Demütigungen oder auch anderen Schuh geworfen hätte. Kruuh!, lama sabachthani!, Zweistaatenlösung!, und ich mache so etwas nicht, oder von mir aus auch klüger sein und nicht ständig Öl ins Feuer gießen in einer Welt der islamischen Eskala…, äh, nicht islamischen!, ich teile nur den Impuls! Aufs Schärfste.“

          • Jan schreibt:

            Vorsicht, Aristobulus! Du musst es stärker satirisch überzeichnen, also mit den Mitteln der satirischen Überzeichnung, sonst ist es islamophob und der Schuh ist weg! Dann gerät die islamische Expansion, die es gar nicht gibt, weil es islamophob ist, ihre Existenz zu behaupten, in Gefahr, obwohl sie doch (gemäß Expertenmeinung!) eine diplomatische Notwendigkeit ist. Wollen wir das?

          • Aristobulus schreibt:

            Wollen wir nicht, Jan. Wir wollen alles Andere als das.
            Wir wollen bloß undiplomatische Notwendigkeiten, und zwar sie tun 😉

    • Bachatero schreibt:

      Genau diese Kleinkariertheit, 12, nur. Der hier hat 30 erledigt und bleibt Randnotiz, wieso dann das Theater um 12 Ein wenig mehr Format bitte.
      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pfleger-gesteht-30-toetungen-in-oldenburg-er-ist-zutiefst-beschaemt-a-1011955.html

      • A.S. schreibt:

        Es gibt keine religiöse Bewegung innerhalb der Krankenpfleger, die derartige Aktionen mehr oder weniger fordert. Es steht niemanden nach den Taten von „Todesengeln“ auf und fordert mehr Respekt gegenüber dem „Pflegerglauben“.

        • Bachatero schreibt:

          Schrecklich, eine vergessene Minderheit, die ihren Pflegerglauben nicht angemessen und freiheitlich ausleben darf/kann. Die vielen zufriedenen Ertöteten, vom Pfleger in religiöser Pflicht unter persönlichen Opfern, können leider kein Zeugnis mehr ablegen, sonst stände da eine Revolution ins Haus.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber er ist zutiefst beschämt. Man muss ihm vergeben
            Den Islamizisten auch, obwohl die sich nicht schämen, aber die können nichts dafür!, es liegt am Erbe des Kolonialismus, am US-Kulturimperialismus, an der unerträglichen Halbnacktheit der westlichen Frauen und an der zionistischen Perfidie.

          • Bachatero schreibt:

            Echt, die Frauen sind das Grundübel. Ab Sichtbarkeit der Fußknöchel lauft der Muschilim mit ’ner Dauerlatte rum und kann sich nicht mal mehr auf’s Kopf abhacken richtig konzentriere, obwohl noch nicht geklärt wurde, was die Latte härter macht. Aber beim Anblick von Heidi Klum oder Kim Kardashian bekommt er einen Krampf im trigger Finger, der erst weggeht, wenn das Magazin leer ist, oder der Blutpegel mindestens so hoch ist, das die Knöchel bedeckt sind. Bei Rania weiß ich nicht, da müssen wir den kleinen dicken König fragen.

          • Aristobulus schreibt:

            … die tanzen keine Bachata und halten Rumba für was vom Satan mit Alkohol drin, darin besteht deren Problem!, und dass sie weder haute couture noch überhaupt irgend eine Couture für was halten, das den Menschen zum Menschen macht.
            Couture kommt von couper, schneiden. Den Stoff nämlich.

            Na und was macht der Moslem, wenn ihn der Allahuakbarismus übermannt: Verwechselt Frauen mit Äckern (steht so im Koran geschrieben) und metzelt wen (steht auch im Koran geschrieben, an 25 Stellen oder so).

  33. Aristobulus schreibt:

    Herrjeh.

    (Pardon bitte für diese völlig sinnlose Bemerkung. Ich musste einfach diese Bemerkung tun, jetzt und hier und adhoc!, Hajo Funkje hat mich dazu gezwungen! Ich war einer der Anrufer und habe da gesagt, sind wir nicht alle ein bisschen Funke und ein bisschen Osama bin Laden?, doch wegen der Menschen da draußen!, und Funke hat es begrüßt und geantwortet, schon, obgleich ich das etwas mehr differenzieren müsse. Worauf ich sagte, ja aber doch!, und die Menschen!, man muss die Menschen da abholen, wo sie lungern, auch den Osama oder den Mazyek und Heidi Klum und deinen Nächsten!, ob er nun schießt oder nicht!, und so, wobei Funke wieder sagte, er schösse wahrscheinlich nur im Notfall oder gar nicht. Und so. Es war sehr fruchtbar als echtes Gespräch, ja das echte Gespräch!, sowas wird doch heutzutage gar nicht mehr gebaut!, und es führte zu was! ABER: Sie haben’s rausgeschnitten-. Diese Zensur!!, du grüneNeune!!, es war WICHTICH, was ich zu sagen hatte!, ich habe doch nicht Osama bin Laden beleidigt!, das würd ich doch nie tun!, der war ein linker Professor und Völkerverständiger!, ja und was nun!!!)

    • schum74 schreibt:

      Hier auf TiN interessiert nur eins: Hast Du Heidi Klum abgeholt, ja oder nein?

    • Martin schreibt:

      Da hingen doch 72 Meerjungfrauen an dem Osama dran, kann ich die bekommen?

    • Bachatero schreibt:

      Nach Allem, was Du bisher so über Heidi Klum gesagt hast, glaube ich Dir nicht mehr. DIE holst Du nie ab.

      • Aristobulus schreibt:

        😀
        In der Tat nicht.

        • Aristobulus schreibt:

          Da sey die Nymphe Kim Kardashian vor.
          Oder die Prinzessin Rania aus Saudi-Arabien, die ganz entzückend im Fernsehen auftritt und von der Toleranz und Weltoffenheit, ja vom Feminismus ihres Landes schwärmt, dass Allah erbarm‘.

          • Bachatero schreibt:

            Hier Nymphe Kim bei der Vorbereitung zur Hochzeit mit Kanye West. Kim und zwei Freundinnen versuchen den widerstrebenden Kanye zum Traualtar zu bewegen. Soweit ich weiss, haben sie’s geschafft.

          • Aristobulus schreibt:

            Ojwej, die Kalypygos mim‘ grellen Scheinwerfer da, wo’s wehtut 😀 , waah, so eppes hat man sich um 1880 über die Matratzengruft gehängt, wohl aus Gründen, die man nicht vertreten kann und so.
            Und was machen die mit dem Tuch?
            Es müsste eine Kffiyah sein.

          • Aristobulus schreibt:

            Burka, pardon.
            Eine ganz kleine.

          • Bachatero schreibt:

            Stimmt,es ist eine Burka und ich habe es falsch interpretiert. Das ist ein tapferer Mehrtürer, frisch angekommen im Paradies. Die 4 Jungfrauen habe schon aufgeregt gewartet und zerren ihn nun zur Bettstelle, wo die anderen 68 warten. Da vergeht im aller Mut und er strauebt sich. Dies zur Warnung für alle übereifrigen Mehrtürer.

          • Aristobulus schreibt:

            Also doch nicht Morgen früh um achte zum Muselmanentum übertreten, weil, da kriegt man Bocksfüß‘ und wird wie anno ’68 wohingezerrt. Nope!, soll nich‘.

          • Bachatero schreibt:

            Na, an die Bocksfüß’ ist man wegen der Ziegen ja gewöhnt. Aber die sieht man nicht so direkt, weil die Hinterbeine immer in zwei Gummistiefeln stecken, damits net wegrennen, beim melken.

          • Aristobulus schreibt:

            * grient sich eins *

    • Kanalratte schreibt:

      Hast du dort angerufen, und wenn ja, bist du zu hören?
      (Ansonsten lohnt es sich nicht den Dhimmi-Funk anzuschalten)

      • Aristobulus schreibt:

        Gibt es Funk, oder ist das ein Summen im grenzenlosen Äther?
        Gibt es den Professor Hajo Funke, oder ist er ein Summen, so ein immer schneller der Propeller immer besser Herr Professer?
        Gibt es Heidi Klum, oder haben Photoshop und Freizeitchirurg sie in summa erfunden?
        Kann man da anrufen, oder wird das ein echtes Gespräch?, ja das echte Gespräch, schön, dass es das noch gibt, das ist doch wieder genau wie mit den Bienen.
        Gab es Osama bin Laden, oder hatte er sich als Professordarsteller verkleidet und „Zweischtaatenlösunk!“ gesummt?
        Und was, wenn man anruft und sich verspricht?, wenn man statt Islamkritik Islamophobie sagt und statt Aggression Verständlichkeit, hat man dann angerufen?

        Fragen über Fragen.

        * summt Ich wajss nischt wuss sol doss badajtn *

    • ggggg schreibt:

      Ach sei still, Psycho.

Seid gut zueinander!

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