Eine Warnung

Rede nie mit einem selbsternannten Friedensaktivisten! Es ist eine Falle! Wer sich nämlich so nennt, macht Dich zu einem Kriegsaktivisten, sobald Du es auch nur wagst zu widersprechen! Du kannst nur verlieren!

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36 Antworten zu Eine Warnung

  1. O.Paul schreibt:

    Aktivisten waren in der DDR besonders fleißige Arbeiter und Angestellte, welche zu offiziellen Feiertagen ausgezeichnet wurden (1.Mai- Kampftag der Werktätigen und Bauern/ 7. Oktober- Republikgeburtstag). So war zumindest der offizielle Tenor.

    In Wirklichkeit wurde reihum „ausgezeichnet“, so, dass jeder mal dran kam.

  2. abusheitan schreibt:

    „Der Krieg ist der Vater aller Dinge.“ Heraklit.
    „Life is trouble. Death is not.“ Alexis Sorbas.
    „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“ Weisheit der Friedensaktivisten.
    „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Dann kommt der Krieg zu Dir.“ Volksweisheit.

  3. abusheitan schreibt:

    Im Elsaß wurde gerade ein Kunstlehrer des Collège François Villon (!) suspendiert, der mit seinen Schülern Charlie Hebdo Karikaturen diskutieren wollte. Mohammedanische Schüler fühlten sich provoziert. Es bildet sich deutsch-französisch-jiddisch.englisch-spanischer Widerstand:

    • abusheitan schreibt:

      Warum singt niemand von der Mehrheit der Moderaten Muslime™ auf arabisch oder türkisch mit?

      • Aristobulus schreibt:

        … französisch-deutsch-elsässisch/luxemburgisch-englisch-italienisch

        À propos, Shmuel Trigano hat vor paar Tagen festgestellt, dass ihn „Je suis Charlie“ wegen der Identifikation mit den Todesopfern stört, weil die Täter nicht genannt werden.
        Mich stört seit dem Pariser Massaker das Gleiche in anderer Nuance: Jemand, der gern Charlie wäre, wäre nämlich gern ein Opfer: Eine totes.
        „Je suis Charlie“ ist daher ein zwar rührender, aber egoistischer Slogan, der komplett ignoriert, wie es einem der Massakrierten dabei ginge: Der wollte noch etwas leben!, aber da draußen will jemand auf einmal wie er sein.
        So wird das ubiquitäre „Je suis Charlie“ leider zu einem Wohlfühlspruch, und die Mörder werden nicht genannt.

        Die Mörder… in Saudi-Arabien wird der Blogger Raif Badawi derzeit totgeprügelt. Er bekommt wegen ‚Beleidigung des Islams‘ insgesamt 1000 Stockschläge, was niemand überlebt, deshalb also 50 Stockschläge pro Totprügeltermin. Einen hatte er schon. Nach 50 Stockschlägen ist er halbtot. Bis zum nächsten Totprügeltermin.
        RAIF BADAWI lebt noch!, er ist nicht tot wie die Charlies. Die Mörder der Charlies sind DIE SELBEN wie die sukzessiven Mörder von Raif Badawi.

        Je suis Raif Badawi

        • abusheitan schreibt:

          Ich werde nie vergessen, wie Peter Scholl-Latour in einer Talkrunde den saudischen Clan alias Königshaus! 🙂 als letzten Dreck bezeichnete. Darauf wurde aber von niemandem eingegangen, man hörte geflissentlich darüber hinweg, wie wenn ein älterer, seniler Herr die Beherrschung über sein Gedärm kurzzeitig verloren hätte.
          Vom gerade verstorbenen „König“ weiß niemand, wann er geboren wurde.
          Wahrscheinlich hatte sich der königliche Schreiber beim Ziegenmelken den Arm gebrochen oder es war gerade kein Pergament vorhanden, um es notieren zu können.

          • Aristobulus schreibt:

            … der Schreiber des letzten Drecks mit Millionärsgehalt (das ist in Saudistan so, der sog. König lässt Geldpakete en gros verteilen, auch nach Europa für die lokalen Saudisten, die bekommen ihre Geldpäckeles per Kurier), also der reiche Schreiber molk echauffiert seine Lieblingsziege in seinem Palast aus Beton mit Stuck und koranischen Kalligraphien oben an den Wänden, nur der goldene Teller für die Pergamente (made in China) muss da leider leer gewesen sein.
            Also kein einfach goldfarbener oder vergoldeter Pergamentteller. Einer aus Gold. Das muss da schoo‘ so.

  4. mustang1 schreibt:

    Unwort 2015: selbsternannt
    vermeintlich
    sogenannte
    Aktivist

  5. A.S. schreibt:

    Auch, im ruhigen Kreis kann es richtig unterhaltsam sein Friedensbewegte zu zerlegen. Wichtig ist nur, dass man mit (ruhig geringer) Faktenkenntnis ins Gespräch geht. Dann kann man Friedensbewegte so richtig auseinandernehmen. Was Weltwissen nahezu aller Friedensapostel die ich bisher kennenlernen durfte erschöpfte sich in der Erkenntnis, dass Krieg schrecklich ist.
    Allein schon die Frage warum dennoch immer wieder Kriege ausbrechen überfordert die. Va. wenn man darauf hinweist, dass es Kriege auch vor den Amerikanern, dem Kapitalismus, dem Christentum und vor Israel gegeben hat. Dann geht ein Gestottere los.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Wobei Faktenkenntnis nichts nützt, wenn Du dabei der einzige bleibst, der die anerkennt und Mangel daran weit verbreitet ist… Etwas anderer Zusammenhang, aber ich habe in meiner Jugend mal mit Nachwuchscdulern diskutiert, in nicht besonders ruhiger Atmossphäre. Als ich das Faktum erwähnte, Demokratie übersetze sich mit Volksherrschaft, und daher sei ein Wahlergebnis zu akzeptieren, auch wenn es einem missfalle, Und von daher böte die Demokratie die Option der verfassungsgemäßen Selbstaufgabe, wollten die meine Personalien feststellen lassen, weil diese Äußerung ihnen linksradikal-terrorsympathisierend vorkam…. Einer von denen war zwischenzeitlich Verkehrsminister; zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Gelegenheit zu Einblicken in seinen Kenntnisstand.

      Will sagen: Faktenfernes Überzeugtsein hat immer was Axiomatisches, und Axiome kann man nicht diskutieren. Man kann dann an dem Gedankengebäude wackeln und auf die Statik hinweisen, aber solche Leute arbeiten mitunter mit logischem Bauschaum und verkleben damit dies und jenes in nicht nachvollziehbarer Weise…

  6. schum74 schreibt:

    Selbst schon leidliche Erfahrungen gesammelt, wie? Kein Wunder. Schon der Ausdruck „Friedensaktivist“ ist suspekt. Wer wird auf die Frage: Ist dir Krieg lieber als Frieden? Nicht antworten: Natürlich ziehe ich Frieden vor. Schon gar nach der Erfahrung der zwei Weltkriege. Surensöhne jetzt beiseite gelassen. Wir reden von zivilisierten Menschen, ja?

    Was bedarf es also eines „Friedensaktivisten“? Da kann es sich nur um jemanden handeln, der lieber rot ist als tot, lieber braun als tot, lieber islamgrün als tot. Eine brandgefährliche, verachtenswerte Gestalt.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @schum74: „Da kann es sich nur um jemanden handeln, der lieber rot ist als tot, lieber braun als tot, lieber islamgrün als tot.“

      Menschen verdienen das, was sie sich wünschen, liebe schum74. Wem der Tod lieber ist, als der Verlust ekelerregender Farben, sollte diesen schleunigst bekommen.
      Höchst schleunig!

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Wer sind die besten Freunde von Diktatoren und Terroristen?
    Die Friedensaktivisten!

  8. mike hammer schreibt:

    friedensaktischisten können mich mal,
    wenn böse menschen horror und leid verbreitend im blut unschuldiger waaten,
    riskiert kein friedensaktivist seine eingeweide, stampfen keine birkenstock-sandalen
    durchs feuer und gibt kein grünlinker pazimist den hoffnungslosen trost, dem
    wehrlosen schutz oder dem versklavten freiheit.
    das tun KRIEGSAKTIVISTEN!

    • Aristobulus schreibt:

      Seit dem ersten Weltkrieg haben Pazifisten ausnahmslos (ausnahmslos!) jeweils die angreifende Seite unterstützt und feierten die Totalitären.
      – In den 1930ern taten die französichen Pazifisten alles, um die Armee so zu schwächen, wie sie nur konnten, woraufhin 1940 die deutsche Wehrmacht in drei Wochen das ganze Land aufrollte.
      – In den 1960ern unterstützten Pazifisten weltweit den Vietcong und überließen Millionen Vietnamesen der kommunistischen Herrschaft.
      – Seit den 1980ern unterstützen Pazifisten ausnahmslos (ausnahmslos!) die arabische Seite gegen Israel und überlassen Millionen Arabern nur zu gern den arabischen Diktatoren und Schlächtern.

  9. mike hammer schreibt:

    This is a War(ning)

  10. Sophist X schreibt:

    In der NVA waren wir alle Friedensaktivisten.

  11. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Russische Friedenstruppen

  12. mike hammer schreibt:

    GrööÖÖÖÖÖöHHHHHhlLLL hust purtzel weg, Kriegsaktivist, ………..
    da bin ich gemeint, das gäbe ein klasse nick…. HAHAHAHA

  13. limbischessystem schreibt:

    Für Friedensaktivisten gilt die Scharia schon längst. Wer wollte da widersprechen?

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