ARD – Antisemitische Rundfunkanstalt Deutschland?

Es ist eine unschöne Tradition in der Geschichte des Christentums, dass gerade an hohen christlichen Feiertagen das denkbar Schlechteste über Juden verbreitet wird. Pogrome fanden in der europäischen Geschichte oft am Osterwochenende statt, weil viele Christen glaubten, ihr Gottessohn sei von Juden ermordet worden. Das Jesus selber Jude war, wurde dabei stets geflissentlich übersehen. Auch im islamischen Kulturbereich findet sich die Tradition des Judenhasses an Feiertagen. Der folgende Film zum Beispiel, in dem gezeigt wird, wie ein Jude ein Kind schlachtet, um daraus Mazzebrot für Pessach zu machen, lief zu Ramadan im Fernsehprogram in Syrien (2003), im Iran (2004) und in Jordanien (2005).

In der ARD lief dieser Film nicht! Das ist wohl selbst für die ARD zu offensichtlicher Judenhass. Die Männer und Frauen der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland müssen ihr Ressentiment etwas besser verpacken.

Ein Tag nach Karfreitag, am 4. April 2015, sendete die Tagesschau einen Bericht von Markus Rosch über die Osterfeierlichkeiten in Jerusalem. Diese Feierlichkeiten finden jedes Jahr statt und müssen wegen der ständigen Terrorgefahr von israelischen Verteidigungsstreitkräften gesichert werden. Nur deshalb können die Feierlichkeiten so stattfinden! In dem Bericht wurden folgende Worte gesprochen:

„In Jerusalem leben Jüdische Siedler, Christen und Muslime auf engstem Raum“

Mit diesem Satz offenbart die Tagesschau am Tag nach Karfreitag ihr ganzes Ressentiment gegen Juden. Die Tagesschau hat nämlich nicht geschrieben, dass in Jerusalem Juden, Christen und Muslime leben, sondern sie hat aus Juden „jüdische Siedler“ gemacht, und zwar nur aus Juden! Ich frage mich da direkt, siedeln Muslime und Christen in Jerusalem etwa nicht? Haben Muslime und Christen etwa keine Häuser und Wohnungen? Natürlich haben sie das! Warum also macht Marcus Rosch eine Ausnahme bei Juden? Weil sie etwas besonderes sind? Weil sie eine Sonderbehandlung von der deutschen Arbeitsgemeinschaft verdient haben?

Wenn schon, dann sind alle Siedler in Jerusalem, Christen, Muslime, Juden, Buddhisten und wer sonst noch so alles glaubt oder auch nicht. Für Markus Rosch jedoch sind nur Juden Siedler. Ich kann mir auch gut vorstellen warum das so ist. Vermutlich weil Juden dort nichts zu suchen haben! Die ARD rechtfertigt die Wortwahl von Markus Rosch auf Nachfrage so:

„Anzumerken bleibt, dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.““

Ich erwidere darauf: Anzumerken bleibt aber auch, dass Markus Rosch nicht von israelischen Siedlern spricht, sondern von jüdischen Siedlern! Das heißt also, die Tagesschau erklärt nicht nur, dass die Frage, ob Jerusalem zu Israel gehört, umstritten ist, sondern auch, dass die pure Existenz von Juden in Jerusalem umstritten ist. Jerusalem ist, nebenbei bemerkt, die Hauptstadt Israels!

Juden haben in Jerusalem schon gelebt, als es noch keine Christen und Muslime gab! Juden leben seit Jahrtausenden im Norden, Süden, Westen und Osten von Jerusalem! Die Tagesschau schweigt darüber, so wie einst viele Christen darüber schwiegen, das Jesus Jude war. Es gibt ein Hauptproblem in der ganzen Debatte rund um den Nahen Osten:

Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Ihr Jüdischsein ist für viele das Problem!

Die radikale Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden zur Pflicht aller Muslime! Auch die Fatah ist von dieser Pflicht überzeugt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur bei der Vernichtung aller Juden geben könne. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden.

Der Wunsch eines Friedens von Juden findet sich überall in der arabischen Welt. Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Gaza schloss einen Frieden von Juden, aber nicht mit Juden. Deshalb feuerte die Hamas in den folgenden Jahren auch unzählige Raketen auf Israel ab, in dem Willen, soviele Juden wie möglich zu töten. Ein Minister der Hamas brachte die eigene Politik 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Überall in Jerusalem dürfen Muslime siedeln. Sie sind kein Friedenshindernis! Juden jedoch, die siedeln und Häuser bauen, sind für viele ein Friedenshindernis! Warum eigentlich? Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis! Für viele arabischen Extremisten und erschreckend vielen westlichen Beobachtern jedoch ist die pure Existenz von Juden schon ein Friedenshindernis.

Jüdische Siedler in Jerusalem sind nur für die Menschen ein Friedenshindernis, die einen Frieden von Juden wünschen. Für einen Frieden mit Juden sind jüdische Siedlungen kein Problem, im Gegenteil, denn die Worte der Unabhängigkeitserklärung Israels sprechen eine deutliche Sprache des Friedens:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Warum spricht Markus Rosch von „jüdischen Siedlern“ nicht aber von muslimischen und christlichen Siedlern? Stört es ihn etwa, dass die jüdischen Siedler im Zweifel eher zu Israel stehen und für die Werte, für die Israel steht? Stört es ihn, dass sie eher für Demokratie, Pluralismus, Fortschritt, Liberalismus und Gleichberechtigung stehen?

Jede islamische Partei, die im Nahen Osten regiert, ist autoritär und unterdrückend. Für sie ist jeder Jude eine Gefahr und illegal. Aus der Sicht dieser Antidemokraten macht es Sinn, nur Juden zu Siedlern zu erklären. Warum aber folgt auch die Tagesschau dieser Sprachregelung? Steht ARD etwa in Wirklichkeit für Antisemitische Rundfunkanstalt Deutschland?

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32 Antworten zu ARD – Antisemitische Rundfunkanstalt Deutschland?

  1. Ralf Weber schreibt:

    Jesus (hebräisch Jeschua) war ein Jude sowie auch Abraham, Isaak, Jakob, Moses und die biblischen Propheten. Dazu seine Jünger, Apostel und auch die erste Gemeinde. Die komplette Bibel wurde von Juden geschrieben (abgesehen vom Lukas).  Jesus selbst ist in Person der in der Schrift vorhergesagte jüdische Messias aus dem Stamme Davids. Wer dem vertraut und zu ihm gehört, der ist vor unserem liebevollen Gott gerechtfertigt. 

    Die Juden sind das in alle Ewigkeit von unserem Gott erwählte Volk seines Eigentums.  Dazu  Johannesevangelium 4:22: „Jesus:  Denn  das Heil kommt von den Juden.“  Sehr zu lesen empfehle ich hierzu auch den Römerbrief Kapitel 9-11.

    Jesus starb wegen der Schuld aller Menschen durch eine römische Hinrichtung.  Ja, die bestimmende jüdische Führung wollte auch wie die anderen Nationen sein mit einem im weltlichen Sinn starken Herrscher.  Aber diesen Weg hat die römisch geleitete christliche Kirche auch gewählt, als sie sich mit dem römischen Reich „vermählte“, für das in der Offenbarung des Johannes der Begriff „Babylon“ verwendet wird. Mit allen schrecklichen Konsequenzen. Wir haben deswegen kein Recht zu Vorhaltungen gegenüber unseren älteren Brüdern und Schwestern, den Juden.

  2. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  3. Chaya schreibt:

    Hat dies auf Ich, die Siedlerin || Eine jüdische Stimme aus Judäa rebloggt und kommentierte:
    Gerd Buurmann zu „Jerusalems jüdischen Siedlern “ der ARD….hat sogar von der ARD ein Statement erbeten. Das nenne ich Gründlichkeitsarbeit.
    Hier also zum allgemeinen Lesevergnügen die Meinung des vielbesungenen Kabarettisten und Aktivisten aus Köln…

  4. Scott schreibt:

    „In Jerusalem leben Jüdische Siedler, Christen und Muslime auf engstem Raum”

    Es hätte heißen müssen: „… leben Juden, Christen, Muslime, Anhänger anderer Religionen und Konfessionslose auf engstem Raum.“
    Dass Jüdische Siedler in Jerusalem eine andere Konnotation haben als andere Siedler oder jüdische Siedler in Berlin, sollte einen nicht wundern. Ach wäre siedeln doch nur so ein friedliches Wort. Doch wo bleibt eigentlich die Diagnose, warum siedeln ein so belastetes Wort geworden ist? Wo bleibt der Finger, der in diese schwärende Wunde gelegt wird? Damit endlich ein Aufschrei wird: „hört auf“, statt Selbstmitleid, in der jüdischen Gemeinde. Israels Rechte produziert den Hass, den ihr – zu recht – beklagt.

  5. rudolf1611 schreibt:

    Die ARD rechtfertigt die Wortwahl von Marcus Rosch auf Nachfrage so:
    „Anzumerken bleibt, dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.““

    Bin ich falsch informiert ? Oder war vor 1967 nicht Ostjerusalem mit der Altstadt im Angriffskrieg von Jordanien 1948 erobert und danach völkerrechtswidrig annektiert worden. (Ebenso wie Judäa und Samaria ? Mit Vertreibung der Juden und Zerstörung der jüdischen Altstadtviertel in Jerusalem ?)
    Wieso meint die ARD, dass es sich um „jordanisches Gebiet“ handle, war das von Jordanien eroberte Gebiet von der UNO doch nie anerkannt.
    Wieso ist nach Auffassung der ARD das Gebiet jenseits der grünen Linie „arabisches Gebiet“, wenn nach eigener Aussage der Status von Jerusalem international umstritten ist (was ebenso gilt für die Gebiete Judäa und Samaria) ?

    Man sollte von Sprechern der ARD erwarten dürfen, dass sie sich bei den Fakten einigermaßen auskennen, damit ihre israelfeindliche Mainstreammeinung nicht zu offensichtlich wird.

    Lasse mich gerne belehren, falls ich falsch liege.

  6. Bergstein schreibt:

    Das ist doch alles Kleinigkeit. Entweder am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche lief in ARD oder ZDF ein Beitrag zu Yarmouk. Darin wurde behauptet, dass in Yarmouk Flüchtlinge aus den von Israel besetzten Gebieten leben. Eine sehr interessante Behauptung, wenn man bedenkt, dass Yarmouk 1957 eingerichtet worden ist. Flüchtlinge aus dem Sechstagekrieg nach Syrien gab es soweit mir bekannt nicht. Also kann unter besetzten Gebieten nur Kernland von Israel gemeint sein. Mit anderen Worten ist ganz Israel von Juden besetzt und nicht nur etwa Jerusalem.

    • Kanalratte schreibt:

      Bergstein, das ganze Geschwätz dient doch nur der Stimmungsmache. Mit geschichtichen- und geografischen Fakten hat das nichts zu tun. Jeder kann heutzutage mithilfe einer Suchmaschine ausmachen, dass diese Sender Lügen verbreiten. Nur macht das nicht jeder, das ist das Problem. Wir sind hörig gegenüber den Aussagen linker Volksverhetzer (geworden).

  7. A.S. schreibt:

    Die Tagesschau hat auch an Ostern in einem kurzen Bericht palästinensische Christen erwähnt, gesagt dass sie stark unter Druck gesetzt werden und dass diese Ostern im Schatten von jüdischen Siedlungen feiern. Zwar nicht direkt gesagt, aber so entsteht der Eindruck als würden die Juden palästinensische Christen unter Druck setzen. Für so etwas zahlen zu müssen ist unerträglich.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Also, ich würde das so interpretieren, dass das Feiern des Osterfestes in der Nähe jüdischer Siedlungen möglich ist, wohingegen je nach dem welche wie gestimmten Araber aber dagegen sind und einschreiten… In der Nähe jüdischer Siedlungen dies dann aber lieber nicht,

      Aber Schatten? Wer hat da einen?

      • A.S. schreibt:

        Über die Interpretation kann man natürlich streiten. Was aber sicher nicht geht ist, dass die Unterdrücker nicht genannt werden sondern an deren Stelle jüdische Siedler.

    • abusheitan schreibt:

      GS/SS, Gute Siedler/ Schlechte Siedler.
      Gute Siedler werden von Zaren eingeladen zu siedeln und mit Ländereien beschenkt.
      Schlechte Siedler müssen das Land, auf dem sie leben und arbeiten wollen, für ein Vielfaches des Wertes kaufen und sich später Diebstahl vorwerfen lassen.

  8. Philipp schreibt:

    “(…) da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.“

    Haben die einen an der Waffel? Dass es die Jordanier waren, die das jüdische Altstadtviertel inklusive 58 Synagogen zerstörten und alle Juden aus “Ostjerusalem“ vertrieben, haben die Damen und Herren GeschichtsrevisionistInnen “übersehen“.

    Kleine “Ironie“ am Rande: Jordanien hat Jerusalem “zwar de facto 1951 annektiert, “anerkannt“ wurde dies aber lediglich von GB (!!!) und Pakistan“…

  9. winnie schreibt:

    @gerd4president

    Seien Sie sich nicht so sicher.
    Eher kommt ein mordender Araber oder Pali durchs öffentlich rechtliche Nadelöhr, als ein grundbesitzender Jude. Trotzdem alles Gute für Sie und Ihre Lieben!

  10. gerd4president schreibt:

    Ich bin ein jüdischer Siedler aus Berlin. Ja, ich habe mich erdreistet, mitten in der alten Reichshauptstadt und neuerlichen Bundeshauptstadt Land zu kaufen, einen Bauantrag zu stellen, zu bauen und nun auf meinem Grund zu siedeln – gleich mit meiner gesamten jüdischen Mischpacha – auf eigenem Land, im eigenen Haus!

    Bisher hat die ARD (zum Glück) darin kein Problem entdeckt – im Gegenteil, es gelang ihr sogar, meine Meldedaten zu „ergaunern“ und mich beim Beitragssevice 50656 Köln (schon wieder Köln!) zwangsanzumelden.

    Frei nach der Methode, den Kakao, durch den sie mich ziehen, nicht auch noch zu trinken, habe ich es vorgezogen, wegen der mich tagtäglich im Innersten verletzenden, ehrabschneidenden, antisemitischen und antiisraelischen Berichterstattung der dem Beitrags-„Service“ zuzuordneten Rundfunkanstalten (ARD, ZDF, Deutschlandradio und Konsorten), diesem „Service“ meinen eigenen Service, sprich mein eigenes, „jüdisches“ Geld, zu verweigern!

    Noch hat mich hier mitten in Deutschland niemand als Friedenshindernis entdeckt, weshalb ich bitte, mit meinem Outing verantwortungsvoll umzugehen ;-), zumal meine jeckischen Großeltern (jeckisch – für deutsche Juden) Palestinenser sind. Ja, sie wurden tatsächlich in Palestina geboren, lange bevor Israel gegründet wurde. Wieso die Welt es zulässt, dass nur Araber sich so nennen dürfen, diesen Begriff praktisch künstlich für sich vereinnahmen, obwohl auch Drusen, Christen, Armenier, Aramäer, Bahai, Juden und viele andere das alte Palestina (britisches Mandatsgebiet Palestina) ihre Heimat nennen, wird sich mir nie erschließen!

    Ebenso erschließt sich mir nicht, wieso eine von zwangsweise erhobenen Fernsehsteuern lebende deutsche Arbeitsgemeinschaft jüdische Siedler denunzieren muss, und das auch noch mitten in Jerusalem. Juden „siedeln“ dort seit Menschengedenken. Araber jedoch – von mir aus auch palestinensische Araber – haben in den judäischen Bergen keinerlei Artefakte hinterlassen, die von ihrem Dasein vor den Juden zeugen könnten … Merke: Juden stammen aus Judäa, Araber aus Arabien!

    P.S. Ich habe im Übrigen nichts gegen die vielen arabischen Siedler hier in Berlin, solange sie mir nicht absprechen, ebenfalls ein BERLINER zu sein …

  11. Kanalratte schreibt:

    Wer mal in die Nachrichten von RTL II reingezappt hat und dies mit der ARD-Tagesschau vergleicht, stellt fest, dass selbst RTL II objektivere Nachrichten und Berichterstattung hervorbringt als die Wo.. äh Tagesschau.
    Nicht nur objektiver, sondern auch wesentlich aktueller mit Informationen erweisen sich ausgerechnet private Nachrichtensender wie N24 und NTV.

  12. schum74 schreibt:

    „Anzumerken bleibt, dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“).“

    Es spricht für die ARD, dass sie die jordanische Besetzung der Altstadt von 1948 bis 1967 voll anerkennt. Von einer deutschen Rundfunkanstalt erwartet man 2015 nichts weniger.

    Und Sie haben bei der ARD tatsächlich nachgefragt? Sie sind phantastisch, lieber Buurmann! Danke dafür.

  13. rudolf1611 schreibt:

    Die ARD rechtfertigt die Wortwahl von Marcus Rosch auf Nachfrage so:
    „Anzumerken bleibt, dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.““

    Bin ich falsch informiert ? Oder war vor 1967 nicht Ostjerusalem mit der Altstadt im Angriffskrieg von Jordanien 1948 erobert und danach völkerrechtswidrig annektiert worden.
    (Ebenso wie Judäa und Samaria ? Mit Vertreibung der Juden und Zerstörung der jüdischen Altstadtviertel in Jerusalem ?)
    Wieso meint die ARD, dass es sich um „jordanisches Gebiet“ handle, war das von Jordanien eroberte Gebiet von der UNO doch nie anerkannt.
    Wieso ist nach Auffassung der ARD das Gebiet jenseits der grünen Linie „arabisches Gebiet“, wenn nach eigener Aussage der Status von Jerusalem international umstritten ist (was ebenso gilt für die Gebiete Judäa und Samaria) ?

    Man sollte von Vertretern der ARD erwarten dürfen, dass sie sich bei den Fakten einigermaßen auskennen, damit ihre israelfeindliche Mainstreammeinung nicht zu offensichtlich wird.

    Lasse mich gerne belehren, falls ich falsch liege.

  14. schum74 schreibt:

    Apropos Pessach und die Ritualmordvorwürfe: Ausgerechnet dem Volk, das solches Gesetz empfangen hat, unterstellt man Blutmahlzeiten:

    כל נפש אשר תאכל כל דם וְנִכרְתָה הנפש ההיא מֵעַמֶיהָ. (ויקרא ז, כז)

    Kol Néfesch aschér tochál kol Dam we-nichretá ha-Néfesch ha-hi me-Améha.

    [Jeder, der irgend Blut isset, derselbe soll ausgerottet werden aus seinen Volksstämmen. (Lev 7, 27; Zunz)]

    • Clas Lehmann schreibt:

      Und zwar tun dies besonders auch notorische Esser von Zungenwurst, Blutwurst, Möpkenbrot, Beutelwurst, Schwarzsauer… irgendwie projektiv, oder?

  15. mike hammer schreibt:

    ANTISEMITISCHSTE – RUNDFUNKANSTALT – DEUTSCHLANDS,
    antisemitische rundfunkanstalten gibts zu hauf…. 😉

  16. mike hammer schreibt:

    stellt dein vor du bist ein KGB agent oder LINKSAKTIVIST in den 50er jahren.
    dein ziel ist der WELT-SOZIALISMUS, du schaffst es aber nicht in die POLITIK.
    du wirst versicherungsvertreter, dein politziel ist nicht genug um zu leben und
    du konzentrierst dich auf deine versicherungen. natürlich bist du als LINKER
    für LINKE der einzig akzeptabele versicherungsvertreter und brauchst bald in
    ganz BRD leute die für dich arbeiten. du steigst auf da alle linken ihre verträge
    bei dir plazieren. bald hast du tüchtige leute und weniger tüchtige du solltest
    eigentlich die tüchtigen fördern aber du förderst die LINKSTEN, auch bist du
    nun als GROSSER-APARATSCHIK in der lage LINKISCHES TREIBEN zu
    unterstützen, was dir noch mehr popularität LINKS einbringt, du indoktrinierst
    deine leute LINKS und bringst LINKE Funktionäre zur indoktrinationsvorträgen….

    dein anderes ich wird journalist, er schafft es nicht in die POLITIK aber immer wenn
    er berichtet kommen LINKE PROTAGONISTEN und deren böse gedanken gut
    weg. du weist das es deine aufgabe ist unbefangen zu sein aber du bist LINKS
    und du weist du bist gut, also ist links genau richtig alles andere morallos…..

    ein anderes ich wird wissenschaftler, richter, politiker, manager,
    menschenrechtsvogel, lehrer, professor……

    der heutige uniabsolvent hat nie etwas anderes gelesen ausser linkes zeugs,
    nie was anderes gehört, nicht erlebt, weiß nicht das es ausser links auch
    andere legitime standpunkte genben kann, ist daher meist geistig
    bewegungslos, selbstzufrieden ob seiner moral und
    unfähig der nächstenliebe.

    links hat irgendwann beschlossen das israel böse ist, also macht man es böse……

    judenhass ist billig, es ist eine legitime sozialistische haltung, damit wird man
    protegiert, gut honoriert und es gibt zu wenige juden als das sich je einer wehrt….

  17. bruriah schreibt:

    Und ihre lieben Brüder und Unterstützer gehen in Europa und den USA zu Tausenden auf die Straße um gegen das Morden in Yarmouk zu demonstrieren! Nein? Ach so, sind ja keine Juden, die da einmarschiert sind, nur muslimische (und auch noch sunnitische) Barbaren. Ja, dann ….

    • Kanalratte schreibt:

      Vor allen Dingen weil das ja die Gegenseite momentan so ausgiebig auslebt…

      Sie machen sich was vor, diesen Anti-Israel Typen geht es nicht um die „Moslembarbaren“, ihnen geht es alleine darum gegen Ju äh Zionisten zu sein.

      Hier wird weniger geheuchelt, als auf der Gegenseite. Ihr Kommentar gehört bei den „Palästinafreunden“ gepostet.

  18. winnie schreibt:

    Mal so nebenbei: SA, VAE, Katar und andere islamische Staaten nehmen doch wohl Millionen islamische Flüchtlinge, die vor dem islamischen IS flüchten, auf! Oder irre ich mich?

  19. winnie schreibt:

    Ja Buurmann, steht sie, aus lauter linksverseuchter Weltverklärung, Ignoranz und pervertiertem Erziehungsauftrag. Auf dass Israel und den Juden eine quälende Schuld aufoktoyiert wird und sein eigenes kleingeistiges Weltbild vom ewigen Muselopfer aufrecht hält. Lächerlich bis dorthinaus!

Seid gut zueinander!

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