„Ost-Jerusalem wird immer stärker judaisiert“

Am 30. September 2015 erklärte Mahmud Abbas von der Fatah, sich nicht mehr an die Osloer Verträge zu halten. Dort verpflichtete sich die Vorläuferpartei der Fatah (PLO) aus ihrer Charta alle Passagen zu streichen, die die Vernichtung Israels forderten. Am 30. September erklärte Abbas somit seinen Willen, wieder öffentlich die Vernichtung von Israel zu fordern!

Am Tag darauf machten sich einige Jugendliche nach der Schule auf den Weg zu einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Bethlehem. Dort bewarfen sie ein Auto, in dem unter anderen jüdische Kleinkinder saßen, mit schweren Felsbrocken und zertrümmerten dabei alle Fensterscheiben. Ein Kind im Wagen wurde von den umherfliegenden Splittern verletzt. Die Polizei konnte kurz nach der Attacke einen Angreifer fassen. Es handelte sich um einen 15-jährigen Palästinenser. Beim Verhör erklärte er:

“Ich hatte nach der Schule einfach Lust, Juden zu töten.“

Tsafrir Cohen von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv hat für diesen Hass eine einfache Erklärung. Es gibt einfach zu viele Juden. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt er, dass es ein Problem sei, dass Ost-Jerusalem „immer stärker judaisiert“ wird.

„Es überrascht uns alle nicht, dass jetzt, in einer Zeit, wo es überhaupt keine Visionen gibt, wie dieser Konflikt zu lösen ist; dass die Menschen frustriert sind und durch die alltäglichen Erniedrigungen, die sie erleben, dass es tatsächlich dann zu einer Explosion kommt.“

Genauso rechtfertigt ein Nazi in Sachsen die Anschläge auf Flüchtlingsheime in Heidenau: Keine Visionen, dafür Erniedrigungen und zu viele Fremde – „besorgte Bürger“ eben.

Tsafrir Cohen ist ein wahrhaft patriotischer Europäer gegen die Verjudung des Nahen Osten.

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