Chris Tall darf das!

Am 20. Januar 2016 soll Chris Tall in der Georg-August Universität in Göttingen auftreten. Es gibt allerdings Leute, die etwas dagegen haben, zum Beispiel Amina Yousaf von der Juso-Hochschulgruppe. Sie sagt, das Ganze sei „einer Universität unwürdig“.

Liebe Frau Yousaf,

wissen Sie, was einer Universität wirklich unwürdig ist? Zensur!

Amina Yousaf ist empört, dass Chris Tall nach dem Prinzip „Darf er das?“ Witze über alle Menschen macht und zwar unabhängig von ihrer Hautfarbe und körperlicher Beschaffenheit. Keine Witze über Menschen zu machen, weil sie besondere körperliche Merkmale haben, findet Chris Tall allerdings diskriminierend. Recht hat er!

Der AStA-Vorsitzender Daniel Pichl betont, es tue ihm „natürlich schon leid, wenn sich jemand diskriminiert fühlen würde.“

Lieber Herr Pichl,

wissen Sie, was mir leid tut? Humorlosigkeit!

Sozialreferent Enrico Zienke erklärt, die Entscheidung, Chris Tall einzuladen, stünde im Widerspruch zu seiner Arbeit, weil er „Blut und Wasser geschwitzt“ habe, um eine Interessenvertretung für Studierende mit Beeinträchtigungen auf die Beine zu stellen.

Lieber Herr Zienke,

wissen Sie, was dafür sorgt, dass ich Blut und Wasser schwitze? Moralinsäure!

Für Amina Yousaf ist es nicht in Ordnung, dass „weiße Männer entscheiden, ob sexistische oder rassistische Witze lustig sind“.

Liebe Amina,

ich bin mit sicher, dass Chris Tall, diese kleine dicke Pickelfresse, meine Verteidigung nicht braucht, aber da er ein Freund von mir ist, der seine Nummer „Darf er das?“ in meiner Show Kunst gegen Bares ausprobiert hat und ich ihm prophezeit habe, sollte er diese Nummer jemals bei Stefan Raab machen, er damit ein Meilenstein für Deutschland setzen wird, womit ich Recht behalten sollte, werde ich ihm nun zur Seite springen.

Chris Tall entscheidet nicht, was lustig ist! Er erzählt lediglich, was er lustig findet und die Menschen im Publikum entscheiden dann, ob sie es auch lustig finden! So funktioniert Humor!

Einem Menschen abzusprechen, Witze zu gewissen Themen zu machen, nur weil er weiß und männlich ist, also das Geschlecht und die Hautfarbe zum Ausschlusskriterium zu machen, das ist sexistisch und rassistisch! Sie, Frau Yousaf, sind sexistisch und rassistisch und fordern auch noch, es müsse „einen Gegenpol bei dem Auftritt geben.“

Nichts muss es geben! Auf die Fresse kann es geben!

Chris Tall ist ein wunderbarer Mensch. Er hat ein großes Herz. Okay, der Penis ist klein, aber sein Herz ist groß!

Wer nicht sieht und erkennt, dass seine ganze Comedy gegen Rassismus und Sexismus gerichtet ist, hat ein kleines Hirn! Für eine Universität ist das eher ein Manko.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

PS: Hier noch mal Chris Talls Auftritt:

PPS: Und hier ein Auftritt von Lisa Lampenelli:

Amina Yousaf, Enrico Zienke und Daniel Pichl würden diese Frau vermutlich als Hexe vor der Göttinger Universität verbrennen lassen.

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