Die willigen Vollstrecker von Bremen

Am 28. November 2015 liefen sechs in gespestigem Weiß gekleidete willige Vollstrecker der BDS-Bewegung über den Weihnachtsmarkt von Bremen auf der Suche nach jüdischen Produkten. Auf ihren Kostümen stand:

Inspektion
Kennzeichnungspflicht
von Waren aus den illegalen
israelischen Siedlungen

Der Weihnachtsmarkt in Bremen erinnert (wie alle Weihnachtsmärkte der Welt) an ein jüdisches Paar, das vor gut zweitausend Jahren einen Jungen in einer Krippe in Bethlehem zur Welt gebracht hat. Bethlehem wird heute von der sogenannten palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet. Heute wären Maria und Josef daher für viele Menschen nichts weiter als illegale jüdische Siedler, die dort nichts zu suchen haben und Jesus wäre ein illegaler Siedlerjunge und würde keine Sympathien bekommen. Die Vereinten Nationen würden vermutlich Resolutionen gegen Maria und Josef verhängen und deutsche Dichter würden  Jesus kritisieren, weil es gesagt werden muss und man das ja wohl noch sagen darf!

Wären die willigen Vollstrecker konsequent gewesen, sie hätten den ganzen Bremer Weihnachtsmarkt boykottiert, denn es gibt ihn nur, weil ein jüdisches Siedlerpaar vor zweitausend Jahren nach Bethlehem gezogen ist!

Stattdessen zogen die willigen Vollstrecker durch Karstadt und Rossmann, immer auf der Suche nach illegalen jüdischen Produkten. Auf Verdacht markierten sie dort alle israelischen Produkte, die sie finden konnten. Auf den Papierfähnchen stand:

Vorsicht!
Das Produkt könnte aus einer illegalen israelischen Siedlung stammen.

Laut eines Augenzeugenberichts kassierten sie bei Rossmann ein Hausverbot und zwar für alle Filialen.

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