Natürlich hat der Terror mit dem Islam zu tun!

Möchte irgendjemand behaupten, die Inquisition hätte nichts mit dem Christentum zu tun gehabt? Natürlich hat die Inquisition mit dem Christentum zu tun gehabt! Martin Luther wurde für seinen Judenhass auch bei Paulus und Johannes fündig und es gibt Stellen in der Bibel, die kann man nur mit Abscheu von sich weisen! Die Bibel ist eben nur ein Buch, ein altes Buch.

Wenn Christen heute keine Scheiterhaufen bauende und Synagogen niederbrennende Barbaren mehr sind, dann ist das unter anderen dem Umstand geschuldet, dass sie nicht mehr alles blind schlucken, was in der Bibel so ausgebreitet wird. Christen wurden menschlich, als sie sich vom blinden Gehorsam distanzierten, die Bibel kritisierten, Verantwortung übernahmen und erkannten, dass der Horror der Inquisition selbstverständlich mit dem Christentum zu tun hat! Auch Muslime müssen diese kritische Verantwortung für sich annehmen und sich von der Unfehlbarkeit des Korans distanzieren!

Solange wir sagen, „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“, spielen wir den Fundamentalisten in die Hände, weil wir Muslime um das betrügen, was sie so notwendig brauchen, um dem Horror des Islamismus zu entkommen, nämlich Aufklärung und somit den Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und sich von Passagen des Korans zu entfernen. Islam bedeutet nicht Frieden. Islam bedeutet Unterwerfung. Jede Religion bedeutet Unterwerfung!

Religionen sind nicht moderat und immer nur dann tolerant, wenn sie nicht herrschen. Nicht das Christentum ist moderat, Christen sind moderat. Nicht das Judentum ist moderat, Juden sind moderat. Nicht der Islam ist moderat, Muslime sind moderat! Moderat werden Menschen, wenn sie zweifeln.

Religionen sind Zeugnisse des Glaubens an die eigene göttliche Richtigkeit. Religiöse Fundamentalisten glauben, ihre Bücher seien von Gott persönlich geschrieben. Sie glauben, Gottes Willen zu kennen. Wenn ihre Religionen herrschen, dann glauben sie es nicht nur, dann machen sie die vermeintliche Göttlichkeit ihrer eigenen Überzeugungen zur Gewissheit und degradieren alle anderen Menschen zu Dienern ihres Gottes. Gewissheit ist Mord an der Möglichkeit des anders sein. Nur wer zweifelt, lässt das Andere als Möglichkeit zu. Tolerante Menschen sind Zweifler und es ist nicht leicht zu zweifeln. Der Zweifel ist ein extremes Gefühl und am besten mit Humor zu ertragen. Lachen ist eine Erruption, ein Erdbeben des Körpers. Die Festen der eigenen Überzeugungen werden erschüttert.

Herrschsüchtige Fundamentlisten lassen Zweifeler nicht zu und erkären sie zu Ketzern! Wenn daher Leute fragen, wo sind denn die moderaten Muslime, dann ist die Antwort bitter: In vielen Ländern, die vorgeben, islamisch zu sein, sitzen diese Muslime im Knast. Nicht wenige von ihnen werden gefoltert. Einigen erwartet der Tod. Diese Menschen werden verfolgt, weil sie zweifeln. Sie zweifeln an der Regierung, die vorgibt, den Koran zu kennen. Sie zweifeln an den Koran und an den Propheten. Sie lachen über den Koran oder zeichnen spöttische Karikaturen. Einige kehren dem Islam sogar ganz den Rücken. Diese Menschen sitzen im Knast, geschunden, gefoltert, missbraucht. Ihr Verbrechen: Zweifel.

Zweifeln heißt Mensch sein! Zweifeln heißt, offen bleiben für die Möglichkeit des anders sein. Zweifeln ist nicht leicht, man braucht Verbündete, Menschen, die einem helfen zu zweifeln.Ich unterstütze den Zweifel. Ich unterstütze Menschen, die an den Koran zweifeln oder den Propheten verspotten und ich sehe darin keinen Hass, sondern Menschlichkeit. Daher präsentiere ich nun einen Zweifel:

Wenn der Islam als Religion des Friedens bezeichnet wird, wird nicht selten eine Stelle aus der fünften Sure im Koran zitiert:

„Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Es zeugt schon von einer ungeheuerlichen Chuzpe, ausgerechnet diese fünfte Sure als Zeugnis des Friedens des Korans anzuführen. Der oben zitierte Vers steht nämlich in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übesetze mal:

„Ich, Gott, habe den Juden verordnet, wer tötet, tötet eine ganze Welt. Für Euch aber gilt, wenn jemand ein Unheil im Lande anrichtet, dann hackt ihnen die Hände und Füße ab.“

„Unheil im Lande“, na das ist ja mal etwas, wie soll ich sagen, vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Unheil im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Ich sag mal so, wenn ich beweisen müsste, dass der Koran ein Buch des Friedens ist, ich würde ganz sicher nicht diese Stelle zitieren, denn sie ist alles andere als friedlich, ja, geradezu barbarisch brutal.

Das ist einer meiner vielen Zweifel am Koran. Aber nicht nur der Koran lässt mich zweifeln, auch Mohamed lässt mich verzweifeln. Mohamed war ein Krieger mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren. Er griff mit Gewalt ins Weltgeschehen ein und erklärte im Namen Gottes, man solle sich ganz und gar Allah unterwerfen. Die Terroristen des Islamischen Staates behaupten, ihre Taten seien von Mohamed inspiriert. Wer den Koran liest, kann ihnen nicht widersprechen. Der Islamische Staat macht nichts, was Mohamed nicht auch getan hat. Leider geraten viele, die Mohamed kritisieren, schnell in den Verdacht, islamophob zu sein. Ichverstehe das nicht. Warum soll es islamophob sein, einen Feldherren zu kritisieren, der vor weit über tausend Jahren gelebt und gewütet hat? Mir ist jeder Bäcker aus Mekka näher als dieser Mordbube!

Ich zweifele daran, Mohamed als Vorbild zu sehen und ich habe Angst vor Menschen, die nicht daran zweifeln. Ich habe Angst davor, was diese Menschen mit mir machen, wenn ich ihre Gewissheit nicht teile. Ich habe Angst vor Ideologien, die sich nicht mehr anzweifeln lassen und ich habe Angst vor Religionen, die einen Gottestaat ausrufen. Ja, ich bin islamophob, wenn damit der Islam des Islamischen Staats gemeint ist!

Nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo schrieb der Focus:

„Als er von dem Massaker an den Redakteuren des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ hörte, dachte der Kölner Schauspieler und Regisseur Gerd Buurmann, 38: „Jemand müsste etwas tun.“ Müsste die Trauer zeigen über den Mord an den respektlosen Pariser Journalisten, aber auch den Zorn über die Islamisten, die hoffen, die Spottlust mit der Maschinenpistole ausradieren zu können. Buurmann überlegte kurz und entschied: Er selbst würde dieser Jemand sein, der etwas tun müsste. Als Begründung reichte ihm ein Satz: „Jeder Mensch hat das Recht, mit einer Karikatur verarscht zu werden, und dieses Recht müssen wir verteidigen.“

Ich werde weiter verarschen, weil ich lachen möchte in meinem Zweifel über die Gewissheit der Anderen. Ich finde es saukomisch, wenn Leute mit Gewissheit sagen: „Alles was in der Bibel steht ist richtig.“ Ich muss laut losprusten, wenn Menschen mit Gewissheit sagen: „Der Islamische Staat hat nichts mit dem Islam zu tun.“ Aber ich finde es entsetzlich traurig, wenn ich mir klar mache, wieviele Menschen verfolgt und geschunden werden, weil sie an den Koran zweifeln.

Deshalb befinde ich mich Tapfer im Nirgendwo. Ich habe Respekt vor Menschen, aber nicht vor ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Wenn jemand glaubt, ich beleidigte ihn, nur weil ich hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed, Abraham oder Jesus spreche, so soll er sich beleidigt fühlen. Soll er sagen, ich sei ein Arsch. Was ist man nicht alles, wenn man zweifelt. Ich habe mir schon eine Menge anhören müssen.

Ich werde dennoch nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten. Egal wieviel Hass ich dafür ernte. Ich habe nämlich das Glück, in einem freien Land zu leben, wo ich wegen meines Zweifelns nicht im Knast lande, sondern auch noch Profit daraus schlagen kann. Das Schlimmste, was ich ertragen muss, sind Hassmails, die mir Gewalt androhen. Das ist nichts im Vergleich zu den Dingen, die manche moderate Muslime ertragen müssen, weil sie zu zweifeln wagen. Ihnen gilt meine Hochachtung!

In seinem Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“ erklärt Hamed Abdel-Samad, Mohamed sei ein „Massenmörder und krankhafter Tyrann“ gewesen. Für diesen Zweifel an gottähnlicher Gutgesinntheit Mohameds wurde Abdel-Samad nun wegen „Volksverhetzung“ angezeigt. Er schreibt dazu auf der Achse des Guten:

„Wie kann man eigentlich Volksverhetzung messen? Zählt man die Köpfe, die wegen meines Buches abgetrennt wurden, kommt man auf die Zahl Null. Auch wurden deshalb keine Menschen vertrieben oder von ihrer Arbeit entlassen. Wie viele Menschen sind aber seit dem Erscheinen meines Buches Im Namen von Mohamed und dem Koran getötet worden? Wie viele Menschen wurden vertrieben, versklavt oder vergewaltigt? Wer klagt hier wen an?

Dass ein Schriftsteller im 21. Jahrhundert eine historische Figur aus dem 7. Jahrhundert nicht kritisieren darf, andere Religionsgründer und historische Figuren aber durch den Kakau gezogen werden dürfen, ist mir ein Rätsel. Dass dies auch noch mitten im Europa über 220 Jahre nach Kant und Voltaire geschieht, ist kein Zeichen von Fortschritt!

Islamkritiker in der islamischen Welt müssen mit Todesstrafe, Gefängnis oder Auspeitschung rechnen. Auch in Europa werden sie von radikalen Islamisten bedroht. Politikern halten sie sie für „nicht hilfreich“. Von Linken und Dialog-Profis werden sie ausgegrenzt, diffamiert und schikaniert.

Dass auch die deutsche Justiz sich an solchen Sanktionen beteiligt, ist für mich ein Skandal!“

Dem stimme ich zu. Es ist nicht nur ein Skandal, es ist die Fortführung des Terrorismus durch juristische Institutionen. Das ist Inquisition und auch das hat mit dem Islam zu tun!

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34 Antworten zu Natürlich hat der Terror mit dem Islam zu tun!

  1. CWeiss schreibt:

    Ich geh nur mal auf zwei Ihrer Sätze ein:
    „Natürlich hat die Ausgrenzung der Araber mit dem Judentum zu tun!“ – Eine „Ausgrenzung der Araber“ findet in aller erster Linie durch die Araber selber statt. In der zivilisierten Welt des Westens trifft man als Mensch nicht von vornherein und per se auf Ablehnung, sondern nur, wenn man elementare zivilisatorische Regeln nicht befolgt. Und wenn Araber geschlagen, erschossen, gesprengt, abgestochen und erniedrigt werden, ist es immer noch in 99% der Fälle ein anderer Araber, der das tut.

    „Natürlich hat der Terrorismus aus dem Ghetto etwas mit fehlender Integration zu tun!“ – Tja. Allerdings ist diese fehlende Integration zu 100 Prozent selbst verschuldet. Wer dem strengen Dogma der geistigen Enge des Islams folgt, wird sich in eine offene Gesellschaft nicht integrieren können und er wird auch ökonomisch keinen Erfolg haben. Wenn die fehlende Integration am Terrorismus schuld ist, dann ist der Islam an der fehlenden Integration schuld.

  2. Holger schreibt:

    „….Religionen sind Zeugnisse des Glaubens an die eigene göttliche Richtigkeit. Religiöse Fundamentalisten glauben, ihre Bücher seien von Gott persönlich geschrieben. Sie glauben, Gottes Willen zu kennen. Wenn ihre Religionen herrschen, dann glauben sie es nicht nur, dann machen sie die vermeintliche Göttlichkeit ihrer eigenen Überzeugungen zur Gewissheit und degradieren alle anderen Menschen zu Dienern ihres Gottes. Gewissheit ist Mord an der Möglichkeit des anders sein. Nur wer zweifelt, lässt das Andere als Möglichkeit zu. Tolerante Menschen sind Zweifler und es ist nicht leicht zu zweifeln…..“

    und was unterscheidet dich von den fundamentalisten? du behauptest doch auch das deine aussagen wahr sind und läßt jeden zweifel hinter dir. du machst deine aussagen damit zur gewissheit….

    ostern steht vor der tür.
    ist die aufstehung jesu von den toten nicht ein beweiss das er mit göttlicher autorität gesprochen hat?(und das der gott der bibel/juden der ist der er behauptet zu sein)
    am ende steht die frage welche aussage ist wahr und gibt es beweise dafür.

    (es gab damals hunderte von augenzeugen die den auferstandenen jesus gesehen haben…)

    frohe ostern allerseits

    • Wenn der Autor empfiehlt, man möge immer zweifeln und keine absoluten, unumstößlichen “Wahrheiten” akzeptieren, passt auf diese Empfehlung nicht die Kategorie wahr oder falsch. Es handelt sich vielmehr um eine Methodologie, durch die verhindert werden soll, dass man sich zum Eiferer oder Fanatiker entwickelt. Das Zweifeln als solches enthält keine wahren oder falschen Aussagen.

      Noch ein Wort zur Auferstehung Jesu:
      
      Nach den Evangelien sollen lediglich elf Jünger (Apostel) und drei Frauen den auferstandenen Jesus gesehen haben. Es handelt sich bei den Evangelien aber nicht um unmittelbare Augenzeugenberichte, sondern die Evangelien entstanden mehrere Jahrzehnte, das Johannes-Evangelium sogar erst im 2. Jhdt., nach Jesu mutmaßlichem Tod. Sie berufen sich also auf mindestens mehrere Jahrzehnte mündlicher Überlieferungsketten mit all ihrer Unzuverlässigkeit. Hinzu kommt, dass in Galiläa zu Jesu Lebzeiten von der einfachen Bevölkerung, mit der Jesus verkehrt haben soll, ein aramäischer Dialekt gesprochen wurde, während die Evangelien in griechischer Sprache verfasst wurden. Auch die notwendige Übersetzung kann zu Missverständnissen und Verfälschungen geführt haben.
      
  3. Rupert Reiger schreibt:

    Aus dem Jerusalemer Talmud:
    „Warum wurde die Menschheit aus nur einem Menschen erschaffen? Um uns zu lehren, dass es jedem, der eine Seele vernichtet, angerechnet wird, als hätte er die ganze Welt vernichtet. Ebenso gilt auch für jenen, der eine Seele rettet, als hätte er die ganze Welt gerettet.“

    Deshalb richtet sich die Sure des Korans auch an die Juden und gilt auch für niemanden anders, vor allem nicht für Moslems:
    „[32] Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. …“

    Alles klar ?!!!!!!!

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Rupert Reiger: „Deshalb richtet sich die Sure des Korans auch an die Juden und gilt auch für niemanden anders, vor allem nicht für Moslems: … Alles klar ?!!!!!!!

      ALLES KLAR! Moslems sind von solch kleinlichen Ansprüchen befreit.

      @Rupert Reiger: „Um uns zu lehren, dass es jedem, der eine Seele vernichtet, angerechnet wird, als hätte er die ganze Welt vernichtet.“

      Wäre Moslems die Fähigkeit gegeben durch die Vernichtung einer einzigen Seele die Menschheit zu vernichten, so gäbe es mit völliger Sicherheit auch weiterhin Seelen. Die Frage, ob es auch weiterhin eine Menschheit gäbe, unterliegt der Lebenserfahrung des Betrachters.

  4. bevanite schreibt:

    Mein persönlicher „Favorit“ aus dieser Denke entsprang den Mündern übereifriger Kunstzensoren nach dem Massaker an der Columbine High School im Jahr 1999:

    „Natürlich hat der Amoklauf etwas mit Killerspielen und den Texten von Marilyn Manson zu tun!“

    Faktisch laufen solche Bekundungen auf Rechtfertigungen hinaus. Denn dann kann man nämlich immer behaupten, der Koran ließe gar nichts anderes zu, als dass man sich nach seiner Lektüre in die Luft sprengt.

  5. bergstein schreibt:

    Was für ein sachlicher und tiefsinniger Kommentar!

  6. abusheitan schreibt:

    Ich sag mal so: Der Artikel ist sehr gut.

  7. Adolf Breitmeier schreibt:

    Frank: Entweder war das ein dummer Witz, oder Ironie: Islam ist Frieden, oder Sie sind ein Mohammedaner, der das natürlich sagen muss. Hunderte von Versen im unveränderbaren Koran sprühen vor Hass und Gewalt, sprechen alle niederen Instinkte im Menschen an. Aber Frieden? Siehe 2/212

    2/83: … Der Fluch Gottes über die Ungläubigen.
    2/84: … schmähliche Strafe den Ungläubigen.
    2/92: … Wahrlich, Gott ist ein Feind der Ungläubigen-
    2/98: … Und gehorchet, denn qualvolle Strafe ist den Ungläubigen.

    2/212: Euch ist der Krieg vorgeschrieben, aber er ist euch zuwider.
    2/213: Möglich, dass euch etwas zuwider ist. und es euch zum Besten dient, möglich, dass euch etwas lieb ist, und es euch zum Bösen dient. Gott weiß es, aber ihr nicht.

  8. bevanite schreibt:

    Machen wir uns nichts vor: Auf Dauer werden wir an einem robusten Laizismus nicht vorbeikommen. Seit dem 11.9.2001 und den Büchern von Huntington und Fallaci hat sich eine theologische Dimension in die politische Debatte eingeschlichen, die potentiell vergiftend ist und uns auf Dauer ins Mittelalter zurückführt. Denn plötzlich wird alles auf einen Urkampf Christentum (oder neuerdings auch das „christlich-jüdische Abendland“) gegen Islam heruntergebrochen und alle mischen kräftig mit. Seltsamerweise gibt es islamistische Anschläge in Europa aber erst seit etwa zwei Dekaden, in islamisch geprägten Ländern trat der Islamismus erst in den Siebziger Jahren auf den Plan. Wo war also dieser angeblich alles bestimmende und seit 1400 herrschende Konflikt vorher?

    Auf jeden Fall müssen wir dringend davon wegkommen, politische Konflikte durch die religiöse Brille zu betrachten. Die Bibel und der Koran sind keine Sachbücher, sondern Belletristik. Daher sollten wir ihnen in Zukunft ungefähr so viel Bedeutung beimessen wie „Hänsel und Gretel“. Religion gehört in die Kirche, in die Moschee, in die Synagoge und in den Tempel. Entsprechend neutral muss auch Religionsunterricht gehalten werden, idealerweise also nicht von Pfarrern oder Imamen, sondern Religionswissenschaftlern oder Geschichtslehrern.

    • Kanalratte schreibt:

      Könnte daran liegen, dass der Islam vor den Siebziger Jahren noch keinen Reibungspunkt mit dem Christentum oder dem Westen hatte. Gegen wen will man kämpfen, wenn man keine Feinde hat? Es gab in den Siebziger Jahren vielleicht 10.000 Muslime in ganz Westeuropa. Auch waren die Ex-Kolonien noch im Aufbau. Dafür kämpfte der Islam seit den 20er Jahren gegen die Juden in Palästina, teilweise mit der Unterstützung Adolf Hitlers.

      Der westliche Konflikt mit dem Islam (mal von Israel abgesehen) wurde/wird einerseits durch unnötige Kriege des Westens in islamischen Gebieten, andererseits durch starke Einwanderungswellen von Muslimen in die westliche Welt forciert.

  9. Philipp schreibt:

    „Martin Luther wurde für seinen Judenhass auch bei Paulus und Johannes fündig“

    Lieber Gerd, ich lese deinen Blog gerne und stimme dir auch so gut wie immer zu. Aber hier hätte ich doch gerne Beispiele, die deine Behauptung untermauern.

    Das Problem mit Luther war viel mehr, dass er die Warnungen Paulus‘ im Römer 9-11 nicht beherzigte. Luther räumte in seinem Kommentar zum Römerbrief auch ein, dass Römer 9-11 für ihn einen thematischen Einschub darstelle, den er nicht einordnen/verstehen könne. (Dort werden Christen von Paulus eindringlich davor gewarnt, sich stolz über die Juden erheben.)

  10. anti3anti schreibt:

    Übersetzt heißt Islam „Unterwerfung“.

  11. Schlemihl schreibt:

    Judentum, Christentum und Islam basieren auf den gleichen Werten. Sie unterscheiden sich nur in Nuancen. Alle stellen eine gewisse Gefahr dar, weil sie durch Extremisten radikal (oder wortwörtlich) interpretiert werden können. Dieser Gefahr muss man sich bewusst sein. So zu tun als hätte religiös motivierter Terror nichts mit Religion zu tun ist naiv und dumm. Genauso dumm ist es so zu tun als hätten nationalistisch motivierte Gewalttaten nichts mit Nationalismus zu tun.

    • A.mOr schreibt:

      „Judentum, Christentum und Islam basieren auf den gleichen Werten.“

      Das Judentum als Volk und Religion basiert auf der Torah, dh. die Gesetzgebung, im Kern die „zehn Gebote“.

      Die Christen haben offenbar Probleme alleine schon diese Gebote inhaltsgetreu zu übersetzen, und haben das in 2000 (oder ~1500) Jahren nicht geschafft.

      Die Anhänger von Mohammed und dessen Koran haben sich erst garnicht die Mühe gemacht zu hinterfragen, warum es von Mohammeds Seite keine „zehn Gebote“ gibt.

      Also kann ich vieles entdecken, nur nicht die „gleichen Werte“, auf denen „Judentum, Christentum und Islam“ beruhen sollten.

      Solltest Du auf den Aspekt „Monotheismus“ aus sein: die Christen verehren irgendwelche Bilder und Statuen, und die Mohammedaner zerstören alles „Bildliche“, mal abgesehen von Moschee-Prunkbauten und dergleichen.

      Die Juden weder das eine noch das andere, da sind wohl auch „Werte“ verloren gegangen. Und manche Atheisten wollen jede Religion vernichten. Und viel zu viele von ihnen finden ausgerechnet in den Juden den Sündenbock für die Taten, die (wenn schon) eher christlich oder eben mohammedanisch assoziiert sein sollten.

      (Aus Respekt vor den Menschen rede ich nicht von „Moslems“.
      Kein Kind entscheidet, in welche Gemeinde, Volk usw es geboren wird.)

      Purim sameach lekulam!

      • caruso schreibt:

        Danke A.mOr! Du hast mir viel Arbeit erspart:-))) Ich hätte was ähnliches schreiben wollen,
        aber das wäre nicht so gut geworden als das, was Du schriebst.
        Dir auch Purim sameach und
        lg
        caruso

      • Praecox schreibt:

        Danke, A.mOr. Auf den Punkt.

        • Konrad Bollmann schreibt:

          Juden, Christen u. Muslime haben nicht die gleiche Basis. Zunächst muß der Islam gestrichen werden, weil er einen anderen GOTT anbetet, nämlich den sich verstellten Satan. Juden u.
          Christen haben den gleichen lebendigen GOTT! An 1. Stelle stehen bei GOTT die Juden. Sie
          wurden die ersten Auserwählten. Weil die „echten Reben“ sich nicht mehr dem „Weinstock“ (GOTT) zugehörig meinten, riß GOTT sie heraus u. wir Christen, ursprünglich die Heiden, wurden an ihrer Statt „eingepfropft“. Die Christen dürfen sich nicht über die Juden erheben, denn
          es ist GOTT ein Leichtes, die echten Reben wieder einzupflanzen. Und nach der Bibel wird sich ja
          auch wirklich ganz Israel bekehren! Juden u. Christen warten auf ihren Messias. Für die Christen
          der Wiederkommende! Laßt uns als Christen für die Juden einsetzen u. dem Antisemitismus
          widerstehen. Nie wieder Holocaust! Leider lernt der Mensch nicht aus seinen Fehlern!

          • Praecox schreibt:

            Zitat Bollmann:
            „Leider lernt der Mensch nicht aus seinen Fehlern!“

            Was Sie für Christen sprechend durch das Herumpfropfen mit den ältesten, christlichen, judenfeindlichen Stereotypen kräftig unter Beweis stellen.

  12. Beatrice Mayer schreibt:

    Voll und ganz einverstanden. Wer Religion benutzt , um sich unangreifbar zu machen in seinem Machtanspruch, handelt noch verwerflicher, als jemand, der Machtanspruch ohne Religion geltend macht. Er behauptet, es sei Gottes Wille, dass er seinen Machtanspruch auf biegen und Brechen durchsetzt.
    Er behauptet auch, die männliche Hälfte der Menschheit sei mehr wert als die weibliche Hälfte. Welch ein Wahnsinn!

      • A.mOr schreibt:

        Komm wieder runter, in Ordnung?
        Ein „polternder Deutscher“ zeichnet sich nicht gerade durch die Fähigkeit zur Differenzierung aus. Mr GB durchaus. Und das Poltern, so es zu finden sei, dann ist es „Theater“. Zu füttern Dich, mich und wenn’s so interessiert. Oder?
        Anregt zum Nachdenken, nicht das unvernünftigste Anliegen.

      • Kanalratte schreibt:

        Luther ein Katholik^^

        Der war gut!

      • Praecox schreibt:

        Kanalratte, Ihre historische Expertise kommt zu einem anderen Schluß? Natürlich. Luther war also was? Evangelisch? Etwa lutheranisch auch?

      • Paul schreibt:

        Luther war ein Katholik, sogar ein katholischer Mönch.
        Jesus war ein Jude. Sogar ein jüdischer Rabbi

      • Praecox schreibt:

        Hitler war Österreicher!

      • Doch, es stimmt:

        Luther war ursprünglich Katholik. Er wurde katholisch getauft, trat als Mönch in den katholischen Augustiner-Orden ein, lehrte als katholischer Theologie-Professor an der Wittenberger Universität und wurde zum katholischen Pfarrer ordiniert (1507). Im Augustiner-Orden brachte er es zum Provinzial-Vikar und regionalen Aufseher. Er bewegte sich also bereits auf der mittleren Ebene des katholischen Klerus.

        Luther wollte nicht eine Gegenkirche zur katholischen Kirche gründen, sondern diese vielmehr von innen heraus reformieren. Den Begriff des Protestantismus gibt es erst seit der Fürsten-und Städteprotestation auf dem Reichstag zu Speyer von 1529.

        Fraglich ist, ob Luther sich zeitlebens überhaupt als im Gegensatz zum Katholizismus stehender „Protestant“ ansah. Er betrachtete sich wohl selbst als Verkünder des „wahren Glaubens“, während der Papst für Luther ein Irrender war.

    • Kanalratte schreibt:

      5,5 Mrd. Menschen + Gott glauben nicht an den Islam

  13. Konrad Bollmann schreibt:

    Islam ist nicht „Frieden“, sondern Terror! Der Islam ist eine aggressive Religion. Das Christentum
    gründet sich auf eine Person: JESUS! Darum ist es keine Religion. JESUS hat Frieden gestiftet
    durch SEIN eigenes Opfer. Und die Bibel hat doch Recht! Sie ist kein Gesetzbuch, sondern eine
    Offenbarung JESU. Und auch Israel ist bis heute „GOTT-es auserwähltes Volk!“ Jeder, Der gg.
    Juden od. Christen seine Hand ausstreckt, ist ein Widersacher des lebendigen GOTT-es! GOTT
    ist die Liebe in der Person JESU! Und wir Christen sind angenommen an SEINER statt. Zweifel ist
    hier am falschen Platz, denn durch die „Wiedergeburt“ können wir schon heute des „ewigen Lebens“ gewiß sein. Der GOTT des Islam ist eine „Erfindung Satans“! Und jener wird schließlich
    in den „Feuersee“ geworfen.

    • Schlemihl schreibt:

      Blödsinn! Das Christentum ist genauso aggressiv wie der Islam. Bitte mal die Bibel lesen. Und bitte mal informieren, was im Namen des Christentums für Verbrechen begangen wurden und werden.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      „Und jener wird schließlich in den “Feuersee” geworfen.“

      Auf dann!

Seid gut zueinander!

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