Natürlich hat der Terror mit dem Islam zu tun!

Möchte irgendjemand behaupten, die Inquisition hätte nichts mit dem Christentum zu tun gehabt? Natürlich hat die Inquisition mit dem Christentum zu tun gehabt! Martin Luther wurde für seinen Judenhass auch bei Paulus und Johannes fündig und es gibt Stellen in der Bibel, die kann man nur mit Abscheu von sich weisen! Die Bibel ist eben nur ein Buch, ein altes Buch.

Wenn Christen heute keine Scheiterhaufen bauende und Synagogen niederbrennende Barbaren mehr sind, dann ist das unter anderen dem Umstand geschuldet, dass sie nicht mehr alles blind schlucken, was in der Bibel so ausgebreitet wird. Christen wurden menschlich, als sie sich vom blinden Gehorsam distanzierten, die Bibel kritisierten, Verantwortung übernahmen und erkannten, dass der Horror der Inquisition selbstverständlich mit dem Christentum zu tun hat! Auch Muslime müssen diese kritische Verantwortung für sich annehmen und sich von der Unfehlbarkeit des Korans distanzieren!

Solange wir sagen, „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“, spielen wir den Fundamentalisten in die Hände, weil wir Muslime um das betrügen, was sie so notwendig brauchen, um dem Horror des Islamismus zu entkommen, nämlich Aufklärung und somit den Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und sich von Passagen des Korans zu entfernen. Islam bedeutet nicht Frieden. Islam bedeutet Unterwerfung. Jede Religion bedeutet Unterwerfung!

Religionen sind nicht moderat und immer nur dann tolerant, wenn sie nicht herrschen. Nicht das Christentum ist moderat, Christen sind moderat. Nicht das Judentum ist moderat, Juden sind moderat. Nicht der Islam ist moderat, Muslime sind moderat! Moderat werden Menschen, wenn sie zweifeln.

Religionen sind Zeugnisse des Glaubens an die eigene göttliche Richtigkeit. Religiöse Fundamentalisten glauben, ihre Bücher seien von Gott persönlich geschrieben. Sie glauben, Gottes Willen zu kennen. Wenn ihre Religionen herrschen, dann glauben sie es nicht nur, dann machen sie die vermeintliche Göttlichkeit ihrer eigenen Überzeugungen zur Gewissheit und degradieren alle anderen Menschen zu Dienern ihres Gottes. Gewissheit ist Mord an der Möglichkeit des anders sein. Nur wer zweifelt, lässt das Andere als Möglichkeit zu. Tolerante Menschen sind Zweifler und es ist nicht leicht zu zweifeln. Der Zweifel ist ein extremes Gefühl und am besten mit Humor zu ertragen. Lachen ist eine Erruption, ein Erdbeben des Körpers. Die Festen der eigenen Überzeugungen werden erschüttert.

Herrschsüchtige Fundamentlisten lassen Zweifeler nicht zu und erkären sie zu Ketzern! Wenn daher Leute fragen, wo sind denn die moderaten Muslime, dann ist die Antwort bitter: In vielen Ländern, die vorgeben, islamisch zu sein, sitzen diese Muslime im Knast. Nicht wenige von ihnen werden gefoltert. Einigen erwartet der Tod. Diese Menschen werden verfolgt, weil sie zweifeln. Sie zweifeln an der Regierung, die vorgibt, den Koran zu kennen. Sie zweifeln an den Koran und an den Propheten. Sie lachen über den Koran oder zeichnen spöttische Karikaturen. Einige kehren dem Islam sogar ganz den Rücken. Diese Menschen sitzen im Knast, geschunden, gefoltert, missbraucht. Ihr Verbrechen: Zweifel.

Zweifeln heißt Mensch sein! Zweifeln heißt, offen bleiben für die Möglichkeit des anders sein. Zweifeln ist nicht leicht, man braucht Verbündete, Menschen, die einem helfen zu zweifeln.Ich unterstütze den Zweifel. Ich unterstütze Menschen, die an den Koran zweifeln oder den Propheten verspotten und ich sehe darin keinen Hass, sondern Menschlichkeit. Daher präsentiere ich nun einen Zweifel:

Wenn der Islam als Religion des Friedens bezeichnet wird, wird nicht selten eine Stelle aus der fünften Sure im Koran zitiert:

„Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Es zeugt schon von einer ungeheuerlichen Chuzpe, ausgerechnet diese fünfte Sure als Zeugnis des Friedens des Korans anzuführen. Der oben zitierte Vers steht nämlich in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übesetze mal:

„Ich, Gott, habe den Juden verordnet, wer tötet, tötet eine ganze Welt. Für Euch aber gilt, wenn jemand ein Unheil im Lande anrichtet, dann hackt ihnen die Hände und Füße ab.“

„Unheil im Lande“, na das ist ja mal etwas, wie soll ich sagen, vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Unheil im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Ich sag mal so, wenn ich beweisen müsste, dass der Koran ein Buch des Friedens ist, ich würde ganz sicher nicht diese Stelle zitieren, denn sie ist alles andere als friedlich, ja, geradezu barbarisch brutal.

Das ist einer meiner vielen Zweifel am Koran. Aber nicht nur der Koran lässt mich zweifeln, auch Mohamed lässt mich verzweifeln. Mohamed war ein Krieger mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren. Er griff mit Gewalt ins Weltgeschehen ein und erklärte im Namen Gottes, man solle sich ganz und gar Allah unterwerfen. Die Terroristen des Islamischen Staates behaupten, ihre Taten seien von Mohamed inspiriert. Wer den Koran liest, kann ihnen nicht widersprechen. Der Islamische Staat macht nichts, was Mohamed nicht auch getan hat. Leider geraten viele, die Mohamed kritisieren, schnell in den Verdacht, islamophob zu sein. Ichverstehe das nicht. Warum soll es islamophob sein, einen Feldherren zu kritisieren, der vor weit über tausend Jahren gelebt und gewütet hat? Mir ist jeder Bäcker aus Mekka näher als dieser Mordbube!

Ich zweifele daran, Mohamed als Vorbild zu sehen und ich habe Angst vor Menschen, die nicht daran zweifeln. Ich habe Angst davor, was diese Menschen mit mir machen, wenn ich ihre Gewissheit nicht teile. Ich habe Angst vor Ideologien, die sich nicht mehr anzweifeln lassen und ich habe Angst vor Religionen, die einen Gottestaat ausrufen. Ja, ich bin islamophob, wenn damit der Islam des Islamischen Staats gemeint ist!

Nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo schrieb der Focus:

„Als er von dem Massaker an den Redakteuren des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ hörte, dachte der Kölner Schauspieler und Regisseur Gerd Buurmann, 38: „Jemand müsste etwas tun.“ Müsste die Trauer zeigen über den Mord an den respektlosen Pariser Journalisten, aber auch den Zorn über die Islamisten, die hoffen, die Spottlust mit der Maschinenpistole ausradieren zu können. Buurmann überlegte kurz und entschied: Er selbst würde dieser Jemand sein, der etwas tun müsste. Als Begründung reichte ihm ein Satz: „Jeder Mensch hat das Recht, mit einer Karikatur verarscht zu werden, und dieses Recht müssen wir verteidigen.“

Ich werde weiter verarschen, weil ich lachen möchte in meinem Zweifel über die Gewissheit der Anderen. Ich finde es saukomisch, wenn Leute mit Gewissheit sagen: „Alles was in der Bibel steht ist richtig.“ Ich muss laut losprusten, wenn Menschen mit Gewissheit sagen: „Der Islamische Staat hat nichts mit dem Islam zu tun.“ Aber ich finde es entsetzlich traurig, wenn ich mir klar mache, wieviele Menschen verfolgt und geschunden werden, weil sie an den Koran zweifeln.

Deshalb befinde ich mich Tapfer im Nirgendwo. Ich habe Respekt vor Menschen, aber nicht vor ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Wenn jemand glaubt, ich beleidigte ihn, nur weil ich hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed, Abraham oder Jesus spreche, so soll er sich beleidigt fühlen. Soll er sagen, ich sei ein Arsch. Was ist man nicht alles, wenn man zweifelt. Ich habe mir schon eine Menge anhören müssen.

Ich werde dennoch nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten. Egal wieviel Hass ich dafür ernte. Ich habe nämlich das Glück, in einem freien Land zu leben, wo ich wegen meines Zweifelns nicht im Knast lande, sondern auch noch Profit daraus schlagen kann. Das Schlimmste, was ich ertragen muss, sind Hassmails, die mir Gewalt androhen. Das ist nichts im Vergleich zu den Dingen, die manche moderate Muslime ertragen müssen, weil sie zu zweifeln wagen. Ihnen gilt meine Hochachtung!

In seinem Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“ erklärt Hamed Abdel-Samad, Mohamed sei ein „Massenmörder und krankhafter Tyrann“ gewesen. Für diesen Zweifel an gottähnlicher Gutgesinntheit Mohameds wurde Abdel-Samad nun wegen „Volksverhetzung“ angezeigt. Er schreibt dazu auf der Achse des Guten:

„Wie kann man eigentlich Volksverhetzung messen? Zählt man die Köpfe, die wegen meines Buches abgetrennt wurden, kommt man auf die Zahl Null. Auch wurden deshalb keine Menschen vertrieben oder von ihrer Arbeit entlassen. Wie viele Menschen sind aber seit dem Erscheinen meines Buches Im Namen von Mohamed und dem Koran getötet worden? Wie viele Menschen wurden vertrieben, versklavt oder vergewaltigt? Wer klagt hier wen an?

Dass ein Schriftsteller im 21. Jahrhundert eine historische Figur aus dem 7. Jahrhundert nicht kritisieren darf, andere Religionsgründer und historische Figuren aber durch den Kakau gezogen werden dürfen, ist mir ein Rätsel. Dass dies auch noch mitten im Europa über 220 Jahre nach Kant und Voltaire geschieht, ist kein Zeichen von Fortschritt!

Islamkritiker in der islamischen Welt müssen mit Todesstrafe, Gefängnis oder Auspeitschung rechnen. Auch in Europa werden sie von radikalen Islamisten bedroht. Politikern halten sie sie für „nicht hilfreich“. Von Linken und Dialog-Profis werden sie ausgegrenzt, diffamiert und schikaniert.

Dass auch die deutsche Justiz sich an solchen Sanktionen beteiligt, ist für mich ein Skandal!“

Dem stimme ich zu. Es ist nicht nur ein Skandal, es ist die Fortführung des Terrorismus durch juristische Institutionen. Das ist Inquisition und auch das hat mit dem Islam zu tun!

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