Liebe Muslime,

ich brauche Eure Hilfe!

Entschuldigt, dass ich Euch als Mitglieder einer Religionsgemeinschaft anspreche. Eigentlich ist mir egal, woran Ihr glaubt, aber die Terroristen, die heute gemordet haben, begingen ihre Taten im Namen eines Gottes, den sie Allah nennen!

Ich würde die Terroristen gerne schlicht Arschlöcher oder Drecksäcke nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für einen Islamischen Staat zu morden. Sie schneiden Menschen die Köpfe ab, steinigen Frauen, hängen Homosexuelle und stechen Juden ab, alles im Namen eines „Islamischen Staats“. Es ist somit Eure Religion, die gerade geschändet wird. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen.

Ich bin Christ. Ich kenne die dunkele Zeit des Christentums, als Andersgläubige verfolgt wurden. Ich bin Deutscher. In kenne die Zeit des Nationalsozialismus als Juden vernichtet und ihre Synagogen angezündet wurden. Es gab zwar zu allen Zeiten stets auch anständige Christen und Deutsche, aber von 1933 bis 1945 gaben die Nazis den Ton an. Und die Nazis waren Deutsche!

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein!

Euer Problem sind nicht Karikaturisten, Kritiker und Spotter. Euer Problem ist jeder, der sich Muslim nennt und im Namen seines Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams! Den Terroristen und ihren Sympathisanten solltet Ihr den جهاد erklären!

So wie die Nazis damals der Feind jedes aufgeklärten Deutschen waren, so müssen die Eiferer des Islams heute die Feinde jedes aufgeklärten Menschen sein. Den Nazis stellten sich damals nur wenige Deutsche entgegen. Eine der bekanntesten Widerstandsgruppen war „Die Weiße Rose“ der Geschwister Scholl. In ihrem dritten Flugblatt schrieben sie:

“Unser heutiger “Staat” aber ist die Diktatur des Bösen. “Das wissen wir schon lange”, höre ich Dich einwenden, “und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird.” Aber, frage ich Dich, wenn Ihr das wisst, warum regt Ihr Euch nicht, warum duldet Ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im verborgenen eine Domäne Eures Rechts nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrig bleiben wird als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist Euer Geist schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, dass Ihr vergesst, dass es nicht nur Euer Recht, sondern Eure sittliche Pflicht ist, dieses System zu beseitigen?

Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht Eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit. Denn mit jedem Tag, da Ihr noch zögert, da Ihr dieser Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst Eure Schuld gleich einer parabolischen Kurve höher und immer höher.”

Im ersten Flugblatt der Geschwister Scholl heißt es:

“Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!”

Liebe Muslime,

ertragt die Fundamentalisten nicht länger, die im Namen Eures Glaubens den Hass predigen. Eure Feinde sind nicht die Kritiker und Spotter des Islams. Eure Feinde sind nicht Israel und die USA, nicht Juden, noch Christen oder gar der Westen. Eure Feinde nennen sich Muslime, so wie sich Nazis einst Deutsche nannten. Leistet Widerstand! Wenn Ihr es nicht tut, werden es jene tun müssen, die von den Islamisten gehasst werden.

Der Islamische Staat heute unterscheidet sich im Hass nicht mehr von den Nazis damals. Die Nazis stürzten die Welt in einen Weltkrieg. Am Ende wurde Deutschland dem Erdboden gleich gemacht. Bewahrt Euren Glauben vor dieser blutigen Lektion und erklärt den Islamisten und Fundamentalisten den جهاد, bevor es andere tun!

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30 Antworten zu Liebe Muslime,

  1. Danelsius schreibt:

    Was in dieser Diskussion fehlt ist die Ursache für den Terror. Die Ursache ist nicht die Religion, die wird nur als Rekrutierungsinstrument benutzt) sondern der berechtigte Hass auf den Westen. Millionen Tote gehen auf Konto der Franzosen Amerikaner und anderer Nato Staaten. Die Hinterbliebenen radikalisieren sich. Der IS besteht im Kern aus Irakern deren Familie von den guten USA weckgebombt wurden.

  2. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  3. Critical Observer schreibt:

    Mit dem abwehrenden Begriff „Distanzeritis“ machen es die sich angesprochen Fühlenden zu leicht. Ich verstehe das Gefühl das dahinter steht. Man hält es berechtigterweise für eine Zumutung, in einen Topf geworfen zu werden mit empathielosen Killern, von der Droge „Religion“ (von der sie im Übrigen keinen blassen Schimmer haben) Berauschten und psychopathischen Kriminellen. Aber darum geht es nicht.
    Es geht darum Flagge zu zeigen, Initiativen zu gründen, zu demonstrieren, in die Öffentlichkeit zu gehen, in die Vereine zu gehen, wo die Radikalisierung junger Leute beginnt, Texte zu entwerfen und Flugblätter zu verteilen vor Moscheen, in denen Hassprediger aus und eingehen, also GegenInformationen starten usw. usw. Einfach den Anfängen wehren. So wie es die Deutschen unserer Vorväter nicht getan haben. Insofern ist der Nazi-Vergleich nicht so falsch.

  4. Kanalratte schreibt:

    Die Türkei leugnet bis heute ihren Völkermord an den Armeniern. Ich finde da sind wir Deutschen wesentlich weiter.

    • M. Kunzmann schreibt:

      Hallo zusammen,
      eines wird hier völlig übersehen. Deutsche müssen sich nicht für ihre Nazi-Vergangenheit rechtfertigen. Hier gibt es auch keine Rechtfertigung, soweit sie selber dafür gesorgt haben, dass dieses Regime an die Macht kam und etliche Unterstützer fand. Wir mussten uns von anderen Mächten auch dieser Gefangenschaft befreien lassen und das ist unrühmlich. Schon schlimm genug, dass wir nach wir vor mit dieser braunen Gesinnung sogar heute noch weiter leben müssen. Hier sollten wir erst einmal vor unserer eigenen Haustüre kehren.
      Weiter wird übersehen, wenn man die Geschichte betrachtet, dass auch die Christen nicht die besseren Menschen sind. Ich erinnere mal daran, wieviel Greueltaten im Mittelalter im Namen der christlichen Kirche verübt wurden. Verbrennen wir deshalb unsere Bibel? Nein, wir sollten sie nur mal richtig lesen, besonders das alte Testament. Auge um Auge, Zahn um Zahn.
      Wo ist da bitte der Unterschied zum Koran?
      Nach diesem bin ich vielleicht als Christ eine Ungläubige, aber richtig gelesen, steht sogar in einer der Suren, dass Mohammed predigte, dass sich die Religionsgemeinschaften der Welt respektieren und nicht bekämpfen sollten.

  5. Schlemihl schreibt:

    Dieser „Brief“ von Gerd Buurmann ist argumentativ doch etwas gar wirr. Auch der Vergleich zu Nazideutschland hinkt. Die Nazis wurden in Deutschland von vielen Deutschen gewählt, sie wurden vom deutschen Wahlvolk zur stärksten Partei gemacht und andere demokratisch gewählte Parteien haben schliesslich den Nazis zur Macht verholfen. Ein Muslim in Indonesien oder Albanien hat rein gar nichts damit zu tun, wenn der IS in Syrien mordet oder in Brüssel Terroranschläge verübt. Im Gegenteil, er gehört vielleicht noch einer muslimischen Glaubensrichtung an, die vom IS bekämpft wird.

  6. Aris Boch schreibt:

    Der Westen oder der Osten? Oder beide?

  7. tapferimnirgendwo schreibt:

    Das wird sich zeigen!

  8. Wortfront schreibt:

    Du unterschlägst bei diesem Text, lieber Gerd, dass die Deutschen eben auch genau NICHT gegen Hitler aufgestanden sind. Es gab die weiße Rose, es gab Stauffenberg ( der allerdings das Attentat verübte, weil Hitler dabei war, den Krieg zu verlieren, wegen nichts sonst)… Sonst gäbe es höchstens einige wenige Einzelne, die mehr passive Widerstand leisteten. Sogar Österreich, das unbestreitbar in den höheren Kadern proportional deutlich mehr Leute hatte, hatte mehr Widerständler. Hitler wurde von AUSSEN besiegt, und bis heute gibt es nicht zu wenige, die ihm nachtrauern. Insofern: ja, ich fände es auch eleganter und einfacher für uns ( die wir nicht Islamophob genannt werden wollen, aber doch Stress mit ziemlich vielen Muslimen haben) wenn die Muslime sich selbst um ihre Schandflecken kümmern würden. Aber die Hitlerei als Vergleich taugt wenig. Da haben die Deutschen auch nix getan.

  9. Beatrice Mayer schreibt:

    Der Koran ist im Moment meine Lektüre und ich habe nicht den Eindruck, dass, wer Krieg gegen Ungläubige führt, diese Religion „missbraucht“.

    • Gerhard schreibt:

      Nicht vergessen, zum Koran gehören auch die Hadithen und die Scharia. Alle drei Teile ergeben dann das was man mit „Islam“ zu bezeichnen pflegt. Mit „Religion“ in unserem Verständnis hat das jedenfalls nichts zu tun.

  10. Holger schreibt:

    „… erklärt den Islamisten und Fundamentalisten den جهاد, …“
    warum sollte das helfen?

    ich habe das schon einmal in einem anderen kontext gesagt, schau dir die ‚religionsgründer‘ (jesus und mohammed) an, beide gelten als ideales vorbild für beide gruppen.

    (christen sind die gruppe die weltweit am meisten unter verfolgung leidet.)

    „… erklärt den Islamisten und Fundamentalisten den جهاد, …“
    wie kommst du auf den gedanken das sich damit etwas ändern würde?

  11. bevanite schreibt:

    Bin ich froh, dass ich kein Moslem, sondern Atheist bin. Denn so ging mir 2011 niemand auf die Nerven, dass ich mich von so einer abscheulichen Tat wie der von Anders Breivik distanzieren muss, obwohl der doch schließlich wie ich auch Atheist war… Im Ernst, diese Distanzeritis muss doch wahrlich nicht sein. Wer Terroranschlägen oder Gewaltattentaten (egal ob die in Brüssel, Tel Aviv, Istanbul, Ankara, Abujan, Paris, Beirut, Baghdad oder Mumbai stattfinden) jeglicher Couleur auch nur im entferntesten etwas Positives abgewinnen kann, tickt nicht mehr ganz richtig. Aber von allen, die in irgendeiner Weise eine winzige Ähnlichkeit in der Biographie mit den Attentätern aufweisen, eine Distanzierung zu verlangen, um sie wieder im erlauchten Kreis der freiheitlichen Westler willkommen zu heißen, ist absolut lächerlich und wirkt nur wie eine bemühte Instrumentalisierung von Opfern für die eigene Gesinnung.

    • ceterum censeo schreibt:

      Wenn diese „Distanzeritis“ nicht sein muß, frage ich mich, warum wir uns dann eigentlich noch dauernd von den Verbrechen im Dritten Reich, von Beate Tschäpe und den Greueltaten der Sachsen distanzieren sollen. Warum rennen dann dauern Leute zu Lichterketten und distanzieren sich von irgendwas?
      Merken Sie, wie sinnentleert Ihre Einlassung ist?
      Im Übrigen bin ICH froh, daß ich, egal was ich bin, nicht vor Ort war, um mich von MOSLEMS töten oder verstümmeln zu lassen!
      Ihr Eingangssatz ist übrigens an Empathielosigkeit nicht zu übertreffen.

      • bevanite schreibt:

        Dass der Eingangssatz mit einer gehörigen Prise Zynismus formuliert war, sollte eigentlich klar sein. Ich finde das langsam ein wenig nervig, wie nach jedem Anschlag automatisch der Reflex kommt „Jetzt müssen sich die Moslems aber klar distanzieren!“. Das ist meiner Meinung nach gegenüber den Opfern pietätlos.

        Wenn diese “Distanzeritis” nicht sein muß, frage ich mich, warum wir uns dann eigentlich noch dauernd von den Verbrechen im Dritten Reich, von Beate Tschäpe und den Greueltaten der Sachsen distanzieren sollen. Warum rennen dann dauern Leute zu Lichterketten und distanzieren sich von irgendwas?

        Das ist ein allseits beliebtes Strohmann-Argument. Wann wurden Sie konkret jemals angewiesen, sich vom Dritten Reich zu distanzieren? Mir ist das als Deutscher noch nirgendwo und nie passiert. Mir wurde auch als Ossi nie nahegelegt, mich vom NSU zu distanzieren – da ich weiß, wo ich politisch stehe, war das auch nicht nötig. Wichtiger erscheint mir vielmehr der Kampf gegen solche Schändlichkeiten. Und damit haben die von Ihen so geschmähten Lichterketten eben auch etwas zu tun: man spricht sich gegen etwas aus. Ähnliches gab es auch nach den Pariser Anschlägen im Januar 2015, da gingen eine Million Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit den Opfern zu zeigen. Eine Volkszählung fand dabei nicht statt, aber ich gehe jede Wette ein, dass darunter auch Muslime waren.

    • Kanalratte schreibt:

      Der 2. Weltkrieg ist jetzt 71 Jahre her und trotzdem müssen sich die Deutschen heute noch jeden Tag für die Krieg und Verbrechen ihrer Ahnen rechtfertigen. Mich macht es wütend wenn ich sehe wie Moslems, die in Deutschland, sowas wie einen besonderen Schutzstatus (auch unter den Migranten) genießen, ständig einen auf Opfer machen, vor allem wenn man bedenkt, dass gerade in diesem Moment ihre Glaubensbrüder mordend durch Europa ziehen.

      Jeder Deutsche macht in diesem Land heute 10-mal mehr durch, weil er sich ständig anhören muss wie Scheiße doch sein Volk ist und dass er seine Schnauze nicht zu weit aufmachen sollte, weil er dann schnell mal als Nazi gehalten wird.

      • M.S. schreibt:

        @Kanalratte: Zum zwölfhundertfuffzichsten Mal legen Sie die Platte mit dem schönen Titel „Wir geknechteten Deutschen sind immer und überall Opfer übelwollender Schuldunterdienasereiber, und das ist eine Riesensauerei, haben wir doch wie kein zweites Volk den weniger glorreichen Teil unserer Vergangenheit bewältigt“. Die B-Seite Ihres Lieblingshits lautet „Ja guuut, die Juden hatten’s auch nicht immer leicht“. Schämen Sie sich überhaupt nicht?! Btw: Waren nicht auch die jüngst von Ihnen über den grünen Klee gelobten Kurden, die sich öffentlich für die Untaten ihrer Vorfahren an den Armeniern „entschuldigt“ (O-Ton KR; ich merkte bereits an, dass allenfalls die Armenier die Mörder ihrer Ahnen ent-schuldigen können) haben, Moslems? Meine Frage an Sie, ob Ihres Erachtens die Türken bzw. Kurden schuldiger an den Armeniern geworden seien als die Deutschen an den Juden, blieb leider unbeantwortet.

  12. Matthias Mala schreibt:

    Heute hätte die Weiße Rose ihren Text auf Facebook gepostet, und Bertelsmann hätte ihn dort im Sonderauftrag des Justizministeriums wegen Hatespeech gelöscht und die IPs dem Staatsschutz weitergereicht.

    Ach ja, und was die Demonstration der Muslime angeht, muss das Familienministerium nur die Auslagen bezahlen, dann kommen schon ein paar Offizielle mit Anhang.

    Und was geht einen Muslim die paar Toten in Europa an, die Isis oder sonst eine islamistische Gruppierung auf dem Gewissen haben, in ihren Ländern sind Bombenattentate Alltag, da macht niemand mehr eine Sondersendung oder entwirft irgendein Logo „Ich bin dies und das!“. Da hätte man schnell 300 Logos im Jahr.

    Empören wir uns besser nicht über den Islam, sondern über unsere Justiz, Polizei und Geheimdienste, die quasi zusehen, wie Terroristen sich vor ihren Augen organisieren und Bomben bauen. Das ist unsere Sache, und nicht die, wo und wieviele Muslime sich empören. Und es empören sich weltweit viele auch gegen die Menschenverachtung, die im Namen ihrer Religion geschieht.

  13. Couponschneider schreibt:

    Ich habe gestern einen berühmten Spaghetti-Western gesehen: The Good, the Bad and the Ugly. Auf die drei monotheistischen Religionen gemünzt: Judentum – the Good, Islam – the Bad, Christentum – the Ugly.

    Der stark vom Christentum geprägte Westen im Allgemeinen und vor allem christlich motivierte Friedensvereine wanken immer zwischen Nächstenliebe und Judenhass. Ein unsteter Charakter wie „The Ugly“, mal kooperiert er, mal will er dich hinterrücks erschießen oder will dich verdursten lassen.

    Leider ist das Judentum nicht mächtig genug, um wie Clint Eastwood die Oberhand zu behalten. Und viel zu gutmütig. „The Bad“ hätte „the Ugly“ nach wenigen Spirenzchen schon längst erschossen und niemand hätte sich gewundert. „The Good“ lässt bei „the Ugly“ immer wieder Gnade vor Recht ergehen.

  14. CWeiss schreibt:

    Der Islam wird nur zivilisationstauglicher, indem er weniger Islam wird. Die Hyperreligiösität der islamischen Welt steht am Anfang aller Probleme. Sie verhindert zivilen Fortschritt und Innovation und bietet damit auch allerlei Fluchtgründe. Und damit sind wir dann in der paradoxen Situation, dass Millionen von Menschen vor der Welt, die der Islam hinterlassen hat, abhauen, aber genau diesen Islam mit in ihr neues Domizil mitbringen, bis dort auch alles vor die Hunde geht.

    Distanzierungen und Beschwichtigungen und Stossgebete à la Aiman Mayzek, das seien keine „wahren Muslime“, bringen gar nichts.
    Die ganzen institutionellen Muslime sind, selbst wenn sie noch so „liberal“ sein wollen, Teil des Problems, weil sie eine islamisch geprägte Gesellschaft ansteuern. Und eben diese Gesellschaft scheitert immer.

    Die Überwindung der Hyperreligiösität war schliesslich auch die Basis dafür, dass sich die „christlich-abendländische“ Gesellschaft entwickeln konnte. Wenn die heilige römische Inquisition noch was zu sagen hätte, würden wir auch noch in der Barbarei leben.

  15. American Viewer schreibt:

    Die Haltung der meisten „moderaten“ Muslime zu solchen Terroranschlägen ist im besten Fall äquivalent. Meistens hört man ein sehr ausgeprägtes „Ja aber“. Ein Satz zu den Anschlägen („Schlimm!“) und dann viele Sätze „Ja aber“.

    Was soll das eigentlich sein ein „moderater“ Muslim? Der Koran ist Gottes Wort. Die Interpretationen sind unter anderem in den Hadithen genau vorgegeben. Daraus Positionen wie „moderat“ oder „konservativ“ oder „extremistisch“ ableiten zu wollen, wird schwierig.

  16. Praecox schreibt:

    Sabatina James ist zum Christentum konvertiert, Abdel Samad zur Vernunft.

    • abusheitan schreibt:

      Seyran Ates ist nach wie vor Muslimin und hat einen Mordanschlag frommer Muslime überlebt. Sabatina James wollte dem fundamentalistischen Islam entgehen und würde auch mit dem Tod bedroht, wenn sie nicht zum Christentum konvertiert wäre.

  17. Hein schreibt:

    Vielleicht haben die islamischen Terroristen ja recht damit, dass sie den Gedanken Mohammeds näher sind als die meisten „Papier-Muslime“. Welche Argumente haben denn die „Moderaten“? Dass sie keine haben, ist eine einleuchtende Erklärung für ihr Schweigen.

  18. abusheitan schreibt:

    Es gibt ja einige Muslime, die die Fundamentalisten nicht länger ertragen wollten, die im Namen ihres Glaubens den Hass predigen, Hamed Abdel-Samad, Mouhanad Khorchide und Sabatina James. Sie leben noch, weil sie unter Polizeischutz stehen.

    • American Viewer schreibt:

      Hamed Abdel-Samad gibt äquivalente Antworten, ob er sich noch als Muslim sieht oder nicht. Oft sagt er, er sei „vom Glauben zum Wissen“ konvertiert, daraus kann dann jeder schließen, was er will. Und Sabatina James ist schlichtweg zum Christentum konvertiert.

    • Praecox schreibt:

      Sabatina James ist zum Christentum konvertiert, Abdel Samad zur Vernunft.

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