„Jerusalem“ – Eine Komödie in 5 Akten

Personen:

Ein Christ
Ein Moslem
Ein Jude

Ort:

Eine Bar

Zeit:

Heute

***

Erster Akt
Ein Jude geht in die Bar. Er bestellt eine geschlossene Flasche Wein (koscher).

Zweiter Akt
Ein Christ kommt hinzu. Er bestellt eine offene Flasche Bier (Reinheitsgebot).

Dritter Akt
Ein Moslem kommt hinzu. Er bestellt eine Fanta im Glas (ohne Eis).

Vierter Akt
Sie trinken.

Fünfter Akt
Der Christ wendet sich zum Juden.

Christ: Ihr Juden habt Jesus umgebracht!

Jude: Nein. Das waren die Muslime.

Moslem: So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren gab es noch gar keine Muslime.

Christ: Da hat er recht!

Jude: Stimmt. Dann können wir ja jetzt über Jerusalem reden!

Der Vorhang fällt.

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30 Antworten zu „Jerusalem“ – Eine Komödie in 5 Akten

  1. Sechster Akt:
    Der Jude und der Christ treffen einen Atheisten, auf dem Weg zum Scharia-Galgen philosophieren sie, wer den Islam nun besser verstanden hat und der Sieger ist der, der das letzte Wort hat, bevor er hängt…

  2. abusheitan schreibt:

    Ein Imam würde nie behaupten, es habe vor Mohammed keinen Islam gegeben.
    Adam und alle biblischen Gestalten waren nach muslimischer Lehre Propheten des Islam und
    Juden und Christen haben angeblich die reine Lehre aus niederen Motiven verfälscht.

    Ein realistischeres Szenario:
    Der Christ schüttet dem Juden sein Bier ins Gesicht, der Jude haut dem Christen die Weinflasche auf den Kopf.
    Der Muslim sprengt sich und die Bar in die Luft. 😉

  3. DuDu schreibt:

    Ich kenne einen jungen Kerl, dessen Familie (Christen) flüchtete aus Ex-Jugoslawien vor dem Krieg und in ihren speziellen Fall auch vor den Moslems dort (das ist jetzt natürlich auf einen sehr einfachen Nenner heruntergebrochen). Dieser Bursche „hasst“ Israel/Juden und rattert die ganze Pali-Propaganda runter wie im Schlaf. Mit solchen (wirklich gelungenen) „Witze“ ist er nicht mehr zu erreichen. Jede Unterhaltung mit ihm über den (anspruchsvollen) Konflikt um Israel:Palis läuft aus dem Ruder. Es ist ein Elend! Ich kenne seinen Umgang nicht, weiss also auch nicht woher er das hat, aber ich kann es mir denken, die Saat geht auf…

    • Kanalratte schreibt:

      Dieses Anti-Israel Gehabe ist ja nicht nur Muslimen vorbehalten. Viele Leute wachsen einfach damit auf, dass Israel oder die USA böse sind. Gerade auch weil Israel im Nahostkonflikt medial gesehen hierzulande überwiegend negativ behandelt wird. So etwas wie Hass und Abneigung muss nicht unbedingt von der jeweiligen Person selbst kommen, sondern kann auch einfach unbewusst weitergetragen werden.

  4. Kanalratte schreibt:

  5. barbwiring schreibt:

    … und so geht es weiter:

    Sagt der unversöhnlich Römisch-Universale nach der zweiten Flasche deutschen Bier: „RÖMISCH…war Jeruselem vor zweitausend Jahren!…und vor 1946 Jahren dann, wurde das jüdische Heiligtum gänzlich dem Boden gleich gemacht, die Juden gemelzelt und vertrieben…die Juden haben verloren…das Land…das Monopol auf den einen Gott Abrahams…wohl weil sie nicht Christus anerkennen…so sagt es Paulus.“

    Der Rabbiner (zum Mönch): „Ewiggestriger!“

    Der Imam (zum Mönch und zum Rabbiner): „IHR Ewiggestrigen! Das Land ist auch unser!“

  6. anti3anti schreibt:

    Hat dies auf Numeri 24:9 rebloggt und kommentierte:

    Unglaublich!

  7. Eliyah schreibt:

    Hier eine aktuelle Geschichte aus Jerusalem (heute), aber ohne Christen: https://die13blumen.wordpress.com/2016/04/24/langweilige-story-aus-israel/

  8. barbwiring schreibt:

    Das ist aber ein antisemitischer Mönch! Und ein islamophober Rabbi! Nur der Imam bringt keine Fehlurteile mit in die Runde…witzig?

    • Eliyah schreibt:

      Mönch: ACK
      Aber wo bitte ist der Rabbi islamophob? Nichtsdestotrotz, das Theaterstück is rassistisch. Es impliziert das Vorurteil, Juden wären besonders schlau.

      • barbwiring schreibt:

        Weil auch er eine abstruse, vollkommen unhaltbare Anschuldigung gegen eine andere Religion vorbringt…

        Ach so…ich höre eben, dass er das nur aus zynischem politischen Kalkül getan hat. Dann ist ja gut!…so gut wie der Antisemitismus, der nicht authentisch vom Herzen kommt, sondern lediglich aus einer schofelen politischen Agenda gegen Israel vorgeschützt wird. 😉

        • Eliyah schreibt:

          Welche Anschuldigung? Ich sehe keine, die ich dem (wohlgemerkt fiktiven) Rabbi in dem Stück vorwerfen könnte. Er hat nur den (ebenso fiktiven) Imam dazu gebracht, historische Fakten zu bestätigen.

          • barbwiring schreibt:

            Genau das ist Antisemitismus/Islamophobie: Eine haltlose Anschuldigung aus dem Dunstkreis der Religion in den Raum werfen – die Juden schlachten Hostien/Muslime wollen den Christenmenschen an die Gurgel – um aus der Abwehr dessen einen gegebenen bzw. nicht gegebenen Anspruch auf Ländereien bzw. verfassungskonformes Beliebrecht abzuleiten: die ältere/größere/virulentere Religionerei hat immer Vorkaufsrecht, Vorschreibrecht…jeder dreht es, wie er will.

          • Eliyah schreibt:

            Ich persönlich glaube nicht, dass wir ein ein Recht haben, dass sich aus der Torah ableitet, hier zu sein. Die Torah ist der Grund, warum wir hier hier und nicht wo anders hin gegangen sind. Das Recht hier zu sein, haben wir uns im letzten Jahrhundert verdient und verdienen es uns immer weiter. Muslime aber glauben an historisches Recht und sprechen es uns daher ab mit abstrusen Argumenten. Die gilt es zu entlarven.

          • barbwiring schreibt:

            Was nicht einmal der Jud aus der Torah ableiten will, soll der Christenbuur nicht aus einem selbsthergestelltem Schmierenstück ableiten, hat schon Spinoza gesagt.

            Dass die Pointe sich gegen den Islam richtet, oder gegen „die Muslime“, wie Sie es sagen, und nicht etwa gegen eine Restitution von zweifelhaften Territorialansprüchen arabischer Bevölkerungsanteile in Israel, macht die ganze Sache dann doch zu einem Relighohn vor dem Herrn.

          • Eliyah schreibt:

            ja, es tut halt weh, nicht immer 100% politisch korrekt zu sein.

          • barbwiring schreibt:

            @ Eliyah

            Tja, schade drum…sich gegenseitig so richtig weh tun – das predigen die selbsternannten politisch Unkorrekten wieder von den Dächern: https://www.youtube.com/watch?v=4MoshgcrcXw

          • Eliyah schreibt:

            wer redet denn von „so richtig“? Es geht doch nicht darum, Schmerzen zuzufügen, sondern in Form von Wahrheiten und unbequemen Meinungen zu ertragen.

          • barbwiring schreibt:

            Angesichts dieser Entwiclung (siehe unten) bin ich lieber weiter tapfer „politisch korrekt“:

        • barbwiring schreibt:

          @ Eliyah

          „Die Wahrheit“ sehe ich halt nicht, schon einmal gar nicht in Form einer unbequemen Meinung. Dass der Islam die jüngste der büchernen Abraham-Religionen ist, und sich dadurch jeder erhobene Anspruch auf den Zugang zu heiligen Stätten in Jerusalem erledigt haben soll, ist doch das gleiche Ätsch-Bätsch mit dem mir mein älterer Bruder immer gekommen ist, wenn ich, der Nachzügler, wieder einmal dazu verdammt war zu kurz zu kommen.

          So lese ich lediglich die genüssliche Entladung, den der Witz bringt, den man auf Kosten des dazu erkorenen Anderen reißt. So funktionieren solche Witze immer: Kommt ein Rabbi, ein Ossi und eine Tussi…ob antisemitisch, wessisch oder sexistisch.

      • barbwiring schreibt:

        …so wie manchmal schon genügt von der eigenen Religion zu schwafeln…und hoppla, schon hat man etwas gegen die Anderen gesagt…auf den Kontext kommt es an:

  9. ceterum censeo schreibt:

    Super!

  10. unbesorgt schreibt:

    Der Imam würde sowas nie sagen! Nach seiner Meinung sind alle Menschen seit Abraham Muslime – die meisten wissen es nur nicht und wollen davon auch nichts wissen.

  11. Eliyah schreibt:

    Das muss aber eine koschere Bar gewesen sein, wenn der Rabbi dort ein Wein bestellt hat. 😀

Seid gut zueinander!

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