Erdo Erdo Erdoğan

Erdo Erdo Erdoğan
macht ein Gesicht wie ein Pavian.
Er ist wegen etwas beleidigt,
das keiner so ganz verstehen kann.

Erdo Erdo Pferdoğan
mutiert dann plötzlich zum Weinoğan.
Er weint und weint und weint und weint und ich sag einfach: „Na dann.“

Ich sag eigentlich nie „Na dann“,
aber wenn ich Erdoğan sehe, gibt’s nichts anderes, was ich sagen kann.
Manchmal sag ich einfach auch: „Alter, come on.“

Nachts bindet er sich einen Dildo um den Kopf
und spielt dann das letzte Einhorn.
Durch die Strassen Istanbuls macht er fröhlich Hop Hop Hop.
Er ist das letzte Einhorn!

Erdo Erdo Hairdoğan,
sag bloß nix gegen seinen Bart.
Das trifft ihn dann ziemlich hart!
Er kriecht in eine Ecke und kommt auf gar nichts, gar nichts klar.

Erdo Erdo Querdoğan,
sein Bart steht ihm eigentlich!
Es ist nur dieser Pedo-Blick,
der sagt: „Versteckt eure Kinder und Tiere, bevor ich sie alle fick.“

Nachts reibt er sich ganz sexy mit Honig ein
und spielt dann Biene Maja.
Zum Abflug bereit, springt er aus dem Fenster und bricht sich das Bein.
Aber er ist Biene Maja!

Erdo Erdo Erdoğan,
lach doch mal ein bisschen.
Sei nicht so sensibel,
dann geht’s Dir auch nicht so beschissen.

Diesen gut gemeinten Rat wollte ich Dir einfach mal sagen.
Es wär auch viel sympathischer, als alle verklagen,
Erdoğan Beschwerdoğan!

***

Das war „Wüggly Függöt“ von Ivan Spielt Akustisch Vorwiegend Deutsches Liedgut. Da Erdoğan den Sänger und Texter nicht verklagt hat, nehme ich mal an, das Lied geht klar und hat die Zensur überstanden. Daher teile ich das Lied jetzt.

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9 Antworten zu Erdo Erdo Erdoğan

  1. Lusru schreibt:

    @Gerd Buurmann
    Schwach, sprachlich wie sachlich und in blasser Polemik, abgestandenh eben, keine empfehlenswerte Buurmann-Empfehlung zum „Teilen“.
    Wer einem Islamofaschisten wie Erdogan seinen Wahn blossstellen will, muss wohl etwas früher aufstehen und sofort hart ans Gemächt gehen – aber so? Plem plem plm pl p, wie „Wüggly Függöt“ – Wo soll denn da „Gewalt“, ja sogar „Wortgewalt“ herauskriechen?
    Vor allem muss er sich im Gegensatz zum wie ein Fliegen*** selbstverliebt selbst krönenden Böhmermann beizeiten entscheiden:
    Will der den Muslim Erdogan, oder seinen Islamofaschismus oder die männlichen Muslime auf der Welt ankacken?

    Während Böhmermann und einige Künstler jedoch noch immer sich künstlich aufregend meinen, man könne den Islamfascho-Diktator am besten treffen, indem gleich ALLE Muslime herabgewürdigt werden, und das mit den Schmähungen, die seit Jahrhunderten speziell von den europäischen Rassissten nur dafür erfunden und „gepflegt“ wurden (nach dem Motto: Wer alle männliche Muslime trifft, trifft zwangsläufig auch Erdogan mit und ist des genauen Zielens enthoben), hilft es nicht, weder davor noch mittendrin noch hernach in vielen Beileidsbekundungen auf den Hinweis „Satire“ auszuweichen.

    Satire darf alles – nur nicht das, was Satire beleidigt und beschädigt, wie die „Ziegenei“ des Böhmermann, selbst verquält offeriert wie von einem Fliegen.

    Wie blass, lieber Gerd Buurmann ist nun auch noch diese deine Textlein-Empfehlung ohne Hexlein „Wüggly Függöt“ hier?

    Faschisten ertragen keine Satire, nicht nur, weil sie diese nicht begreifen. Sie unternehmen alles, um in solcher nicht ihr eigenes Wesen gestaltet zu sehen. Was für ein Fehlschuss und Rohrkrepierer umsomehr, wenn alle Welt erkennen muss, dass eine beasbsichtigte Satire in der Tat derart misslingt, weil Millionen von männlichen Muslimen sich zurecht über öffentlich-rechtliche deutsche Sender geschmäht und nicht etwa „Willkommen“ geheissen wurden, und (nur) unter und erst mit diesen selbstverständlich auch der Erdowahn als (auch) männlicher Muslim.
    Liebe Sa(u)tiriker und Böhmermännchen, macht eine Satire gegen die krassen neo-islamofaschistischen und Meinungs- und Kunstfeindlichen Handlungen des Erdogan, über seine rabiate Ausrottung von türkischer Demokratie, über die vielen Menschenrechte und -Leben, deren Zerstörung er zu verantworten hat und seinen widerlichen Egowahn, aber bitte professionell und in Kundigkeit eigentlich bekannter längst weltweit verschmähter und archivierter Schmähstereotype gegen männliche Muslime und daher unter Ausschluss solcher als peinliches sa“tierisches“ Vehikel zur Verunglimpfung oder Darstellung solcher….

    Aber mit solchen zahnlosen Textlein, wie dieser hier, lieber Gerd Buurmann, kommt man weder zur Satire noch zum Hieb gegen Satirefeindlichkeit und faschistisches Aufspiel.
    Denke mal, da wäre mehr drin gewesen – falls es dir nicht nur um das breite allgemeine Verwässern und Verdünnen des sich so unnötig selbst verböhmenden satirisch selbst herabwürdigenden Männchens aus dem ZDF gehen sollte.

  2. A.mOr schreibt:

    Nochmal hinterher geworfen.
    Erdogähn, small but tough: Pfau-Weh.

  3. ceterum censeo schreibt:

    Wundervoll! Großartig! Diese Satire braucht sich nicht hinter der Diktatorenkritik eines Chaplin in „Der große Diktator“ zu verstecken. Genial!
    Erdogan, Schwerdogan, Hairdogan, Homogan, Contergan, Pferdogan, hahahah, köstlich! Also dieser Ivan Ivanowitsch Ivanowitschnikov Ivanowitschnikovnowitsch, einfach göttlich!
    Ähm, sind jetzt endgültig alle infantil geworden?

    • Sophist X schreibt:

      Also ich rätsele noch, ob der Song eine Erdogankritik oder eine fiese Parodie auf Böhmermanns poetische Versuche ist.
      Bei der Bridge mit dem Dildo musste ich aber wegen ästhetischer Schmerzen auf Stop drücken.

  4. caruso schreibt:

    Wunderbar!!! Ich hab mich schief gelacht. Einfach herrlich!!!
    lg
    caruso

  5. Paul schreibt:

    Gerd, schau mal im „Keller“ nach. Da liegt etwas.

  6. Paul schreibt:

    Beifall!!!
    Lang anhaltender Beifall!!!
    Lang anhaltender, nicht enden wollender Beifall!!!
    BEIFALL BEIFALL BEIFALL BEIFALL BEIFALL BEIFALL BEIFALL BEIFALL BEIFALL BEIFALL

    Soviel von mir, ich krieg mich nicht mer ein. Bin ganz außer Atem. Das ist zu viel für mein Alter.

    Herzlich, Paul

  7. Peter Pöpl schreibt:

    Das ist Kultur ! Das ist Satiere ! Ich liebe diese Wortgewalt !
    Bitte senden Sie es auch an Frau Dr. Merkel – etwas Lachen täte ihr in dieser schwierigen Berufsphase gut.

Seid gut zueinander!

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