Kunst killen

Ein sehr guter Freund kommentierte meinen Artikel „Darf Satire Dreck fressen“ mit diesen Worten:

„Wer Kultur, dazu gehört auch Satire, ausschließlich den Marktgesetzen unterwerfen will, wird dann schnell keine mehr finden. Ohne Subventionen wären Mozart und Bach Kneipen-Piano-Player geblieben, kein Konzert hätte je stattgedunden, Shakespeare ein Friedhofsdichter und Kant ein Scheißhausphilisoph geworden. Dein Hass auf staatliche Subventionen ist fast schon therapiewürdig. Dein Glaube an den Neo-Liberalen Markt, der alles zum Guten regelt, ist einfach, sorry, nur noch dumm, um nicht doof zu sagen. Ich hoffe doch sehr, dass Dein „RTL“ und „Bild“-Staat, von dem Du immer mal wieder träumst, nie kommen wird.“

Meine Antwort darauf lautet:

Erst ein halbes Jahrhundert nach Bach beendete Napoleon die Inquisition. Während der Inquisition wurden unter Mitwirkung und im Auftrag der Kirche Menschen mit unliebsamen Meinungen verfolgt und ermordert. Der Adel spielte bei der Inqusition eine entscheidene Rolle als williger Vollstrecker der Kirche. Die Kirche, die Bach förderte, verfolgte und ermorderte zur gleichen Zeit unzählige Künstlerinnen. Auch der Adel, der Shakespeare förderte, verfolgte andere Menschen. Unter Königin Elisabeth zum Beispiel, die eine Förderin Shakespeares war, durften keine Juden in England leben. Die Kirche und der Adel verfolgten und killten mehr Genies als sie förderten. Ein wahrhaft schlechtes Beispiel für gelungene Kulturförderung!

Fällt Dir gar nicht auf, dass Du in Deiner Liste subventionierter Genies nur Männer aufgezählt hast? Kein Wunder! Der kirchlichen und adeligen Macht war die Subvention von künstlerisch und wissenschaftlich tätigen Frauen lange Zeit zuwider. Frauen konnten sich erst künstlerisch emanzipieren, als sie nicht mehr vom Tropf der adeligen und klerikalen Machthaber abhängig waren. Das Gleiche gilt übrigens auch für Künstlerinnen anderer Religionen und Hautfarben, was erklärt, warum alle von Dir genannten Genies weiße, christliche Männer waren.

Das 20. Jahrhundert jedoch ist ein Jahrhundert des künstlerischen Booms. Unzählige Menschen verschiedener Herkünfte formten und entwickelten die Musik, Malerei und Bildhauerei, das Theater und den Tanz in einer Vielfalt, wie es zuvor noch nie geschehen war. Standen Bach und Shakespeare in ihrer Zeit noch relativ einsam da, fallen einem heute neben Nina Simone, Prince, Frank Zappa, Gertrude Stein, Tennesse Williams und Elfriede Jelinek unendlich viele Künstlerinnen ein, die nicht weniger als Genies bezeichnet werden können wie die Männer der Jahrhunderte davor.

Heute entscheidet nicht mehr nur eine Königin oder ein Erzbischof, was wert ist, gefördert zu werden, sondern das emanzipierte und aufgeklärte Volk; und das Volk födert die Kunst heute so, wie die Königin und der Erzbischof einst, nämlich mit Geld! Subventionen lösen die Gesetze des Marktes nämlich nicht auf, auch geförderte Künstler müssen fressen und daher bezahlt werden, sondern Subventionen brutalisieren den Markt, indem durch die Förderung ein paar Menschen privilgiert werden, was dazu führt, dass das Leben der anderen Künstler erschwert wird.

Königin Elisabeth förderte damals nicht nur Shakespeare, sondern sie vernichtete mit ihrer Politik all die anderen Künstler ihrer Zeit, deren Namen wir daher heute nicht mal mehr kennen. Für Bach gilt das Selbe. Im Grunde kennen wir aus seiner Zeit fast nur noch seinen Namen! Du sagst mir, ich hätte eine Therapie nötig, ich aber sage Dir, Du hast Nachilfe in Geschichte nötig, denn die Geschichte zeigt eindeutig: Subventionen töten Kunst!

Stellen wir uns nur mal einen Platz vor, an dem es fünf freie Theater mit unterschiedlichen Stilen gibt, so ein richtiger Broadway. Wenn mir missfallen würde, was dort gespielt wird, ich aber genug Macht und Geld hätte, was könnte ich tun, um diesem Broadway zu schaden? Ganz einfach: Ich müsste nur beginnen, ein Theater staatlich zu subventionieren!

Wenn die Politik eines der fünf Theater fördern würde, wäre es schnell vorbei mit der Vielfalt! Vier Theater sähen sich nämlich auf einmal einem verzerrten Wettbewerb ausgesetzt, da das fünfte Theater plötzlich ein Konkurrent wäre, bei dem die Kasse bereits klingelt, bevor ein Gast überhaupt Platz genommen hat. Das subventionierte Theater könnte daher ohne Probleme seine Eintrittspreise senken und sich dadurch für das Publikum interessanter machen. Die anderen Theater müssten daraufhin dem Preisdruck folgen und daher bei den Künstlern sparen und somit deren Gagen kürzen. Es würde nicht lange dauern, bis das erste Theater dem Preisdruck nicht mehr standhalten könnte. Da wären es nur noch vier.

„Kein Problem“, würde dann die Politik sagen, „wir können ja noch ein weiteres Theater subventionieren.“ Alle Theater stellten daraufhin einen Antrag und schon gäbe es zwei subventionierte Theater am Platz. „Momentchen mal,“ sagt die Politik daraufin, „die Konzessionen haben wir auch schon lange nicht mehr geprüft und zwei Theater am Platz haben deutlich mehr Geld als früher, da sollten wir doch schleunigst mal wieder einen Besuch abstatten.“ Das Ordnungsamt und die Bauaufsichtsbehörde schicken ihre Leute los. Sie reden was von Sicherheit und sagen, sie dächten nur an die Kunden. Sie betonen, seit der Loveparade in Duisburg werde alles strenger gehandhabt und sowieso und überhaupt, lieber jetzt etwas pingeliger als später das Nachsehen. Ein Theater kann sich die neuen und teueren Anforderungen nicht leisten und muss schließen. Da sind es nur noch drei Theater.

„Es tut uns so fürchterlich, schrecklich leid,“ sagt die Politik irgendwann, „wir würden ja gerne weiterhin helfen wie zuvor, aber leider wir haben das Geld im Moment gerade nicht.“ In der Kommune läuft es finanziell irgendwann alles andere als gut. Den subventionierten Theatern müssen die Gelder gekürzt werden. Daraufhin demonstrieren die zwei subventionierten Theater. Einige Schauspieler legen sich vor das Rathaus uns rufen: „Das Theater stirbt!“ Die Presse berichtet von sozialer Kälte, die Bevölkerung ist außer sich. Es hilft alles nichts. Die Subventionen werden gekürzt. Jetzt müssen auch die subventionierten Theater einsparen, trauen sich aber nicht, mit den Preisen allzu hoch zu gehen, weil das Publikum sich an den niedrigen Preise gewöhnt hat. Stattdessen sparen sie bei den Künstlern. Die Gagen fallen. Ein Theater hat sich leider so an die Subventionsgelder gewöhnt, dass es verlernt hat, unabhängig zu wirtschaften und plant sich in den Ruin. Da sind es nur noch zwei.

Nur noch zwei Theater sind vor Ort. An den Stellen, wo einst die anderen Theater waren, läuft nur noch billiger Schund. Manch Schund ist nicht viel schlechter als was momentan in den schlecht subventionierten Theatern angeboten wird. Das Publikum bleibt weg. Ein Theater muss schließen. Da gibt es nur noch ein Theater.

An dem Platz, an dem einst fünf wunderbare Theater zu besuchen waren, steht jetzt nur noch ein Theater zwischen Schund. Irgendwann kommt eine Frau an den Platz und stellt die Frage, ob es eigentlich gerecht ist, dass dieses eine Theater subventioniert wird. „Aber liebe Frau,“ sagt der Pressesprecher der Stadt, „wie können Sie nur so eine Frage stellen? Sie sehen doch, was hier los ist. Wenn wir jetzt aufhören würden, das Theater zu subventionieren, dann gäbe es hier nur noch Schund. Wir garantieren hier die Qualität! Wer Kultur ausschließlich den Marktgesetzen unterwerfen will, wird dann schnell keine mehr finden. Ihr Glaube an den Neo-Liberalen Markt, der alles zum Guten regelt, ist einfach, sorry, nur noch dumm, um nicht doof zu sagen. Ich hoffe doch sehr, dass Ihr „RTL“ und „Bild“-Staat, von dem Du immer mal wieder träumst, nie kommen wird.“

Es ist amüsant, dass jene, die Suventionen verteidigen, erklären, ohne Subvbentionen gäbe es nur noch Schund. Dabei ist der Schund, den sie zitieren, nicht der Gegenentwurf von Subventionen, sondern das traurige Resultat. RTL2 isr nicht der Gegenentwurf des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, sondern das traurige Resultat, weil die Gesetze des Marktes zur Privilegierung einiger Weniger derat verzerrt und brurtalisiert werden, dass qualititiv hochwertige freie Kunst nur noch schwer existieren kann. Ein Autor, der nicht selten in subventionierten Theatern gespielt wird, ist Bertolt Brecht. Von ihm stammt dieser Kinderreim:

„Reicher Mann und armer Mann
Standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“

Das Geld, das subventionierte Theater bekommen, ist genau das Geld, das dann den anderen Theatern fehlt? Es gibt daher eine Menge Schauspieler, die frei nach Bert Brecht zu manch einem subventionierten Theaterleiter sagen können: „Wärst Du nicht subventioniert, wär ich nicht so schlecht bezahlt!“

Dieser Beitrag wurde unter Liberalismus, Philosophie, Politik, Theater veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

24 Antworten zu Kunst killen

  1. Anonymous schreibt:

    Fehlt hier nicht etwas?

  2. Revy schreibt:

    Mit Brecht für den freien Markt zu argumentieren, das ist schon dummdreist.

  3. Anonymous schreibt:

    Gnä‘ Frau, leider ist Ihnen entgangen, dass Buurmann gerade nicht will, dass ein einzelner „entscheidet, was zu laufen hat“, sei es ein staatlicher Zensor, ein Leiter eines Kulturamtes, oder gar er selbst. Versuchen Sie doch einfach, den Artikel noch einmal, schön laaangsam, zu lesen.

  4. Bergstein schreibt:

    Der Freund von Herrn Buurmann verwechselt offenbar Subventionen mit Mäzenatentum. Subventionen sind staatliche Zuwendungen, die dazu da sind, den Künstler ganz oder teilweise (was wohl die Regel ist) von wirtschaftlichen Zwängen zu befreien bzw. um Kunst auch für ärmere Schichten bezahlbar zu machen. Mäzenatentum ist dagegen privat und orientiert sich in aller Regel an der Qualität, da in aller Regel nur gute Künstler gefördert werden.

  5. ceterum censeo schreibt:

    hey. du bist ja cool. laß mich raten. hast bestimmt rastalocken. und so furzfängerbuchsen. ?.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Widerlich, von so einer Type nicht nur geduzt, sondern auch noch schräg angemacht zu werden. „Cc“ ahnt ja nicht einmal, wie wenig er sich von Machos mit Migrationshintergrund unterscheidet.
      Offene Grenzen haben übrigens den großen Vorteil, dass Typen wie ihm die Ausreise und allen, die ihm zum Abschied winken, das Leben erleichtert wird.

    • ceterum censeo schreibt:

      Nein nein, war nur so eine Assoziation, als ich Ihre gebellten Forderungen las. Vor meinem Auge erstand eine Rastalockenantifantin mit ihrem Transparent und allem was dazu gehört .
      Aber mal im Ernst, haben andere „Frauenfeinde“ dieselben Gedanken wie ich beim Lesen Ihrer Zeilen? Interessant.
      Bleiben Sie um Himmelswillen dem Blog gewogen! Ich werde in Zukunft Ihre und Thomassens Gedanken still genießen.

  6. ceterum censeo schreibt:

    Ein guter, wahrer Artikel. Nur Elfriede Jelinek ist wohl durch ein Versehen in Ihre Liste der Genies gerutscht. Braucht es doch keinen Martin Mosebach, um festzustellen, daß die Dame „eine(n) der dümmsten Menschen der westlichen Hemisphäre“ ist.
    Da kommt selbst Ihr sehr guter Freund nicht ganz mit.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Wer erkennbar Probleme mit dem Genus hat, sollte sich, wenn er meint, Genies beleidigen zu müssen, etwas zurückhalten, selbst wenn er sich durch die Lektüre der Romane Mosebachs bestraft.

      • ceterum censeo schreibt:

        Ich sagte Ihnen doch kürzlich etwas zum voreiligen Absenden Ihres Gewäschs.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          zur Erklärung:
          Genus = grammatisches Geschlecht (das beherrschen Sie noch nicht so gut).
          Genie = Elfriede Jelinek (einfach mal lesen, und by the way: schon zweimal in den letzten Wochen wurden Inszenierungen Ihrer Stücke von einem faschistischen Mob („Identitäre“) gestört). Schön und souverän auch ihre Replik auf das Mosebachzitat: „Kindermund tut Wahrheit kund.“
          Mosebach = auch hier lohnt sich die Lektüre, um festzustellen, dass der Autor selten um eine Stilblüte verlegen ist. Grässliche Prosa. Belege auf Anfrage.

  7. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Wer Kultur, dazu gehört auch Satire, ausschließlich den Marktgesetzen unterwerfen will, wird dann schnell keine mehr finden.“ „Wenn wir jetzt aufhören würden, das Theater zu subventionieren, dann gäbe es hier nur noch Schund.“

    Diese Sätze strotzten vor Dummheit! Wann waren Satire, Literatur und modernes Theater jemals besser, als zu Zeiten da sie nicht nur unsubventioniert waren, sondern dem eventuellen staatlichen Fütterer sogar noch in die Hand gebissen hätten? Nur Vollidioten können glauben, dass sich Menschen wie Kurt Tucholsky, Ricarda Huch, Carl von Ossietzky, Else-Lasker-Schüler, Erich Kästner, Werner Fink u.s.w. von staatlicher Förderung abhängig gemacht hätten – im Gegensatz zu den charakterlosen Kulturprothesen, die sich heutzutage als die Nachfolger dieser Persönlichkeiten betrachten.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Und wieder einmal haltloses Geschimpfe eines Ahnungslosen. Von den Beiträgen in der Weltbühne mit ihrer Auflage von 15.000 konnten die wenigsten ihrer Autoren leben, Tucholsky arbeitete zwischenzeitlich in einer Bank und war Korrespondent der Vossischen Zeitung, Huch war Bibliothekarin und Lehrerin, Lasker-Schüler zeitlebens pleite und Kästner finanzierte seine Satiren mit dem Erfolg seiner Kinder- und Drehbücher. Außer Finck und dem Tucholsky der späten Weimarer Republik konnten die wenigsten von ihrer (satirischen) Kunst leben. Wir haben es hier mit einer der Aporien der bürgerlichen Gesellschaft zu tun: Sie fordert die Unabhängigkeit des Künstlers, unterlässt es aber, ihn angemessen zu bezahlen.
      Die Griechen waren da schlauer und subventionierten von Anfang an das Theater, auch den Spott eines Aristophanes.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Thomas ex Gotha
        Es freut mich, Herr ex Gotha, dass Sie mit mir einer Meinung sind, auch wenn Sie es selbst nicht merken. Wie Sie mir richtigerweise bestätigen, haben also sämtliche der von mir genannten Kulturschaffenden KEINE Subventionen erhalten, trotzdem jedoch großartige Satire, Literatur und Bühnenkunst geschaffen.
        Damit dürften wohl alle Schwachköpfe widerlegt sein, die noch immer behaupten, dass es ohne Subventionen „hier nur noch Schund“ gäbe.
        Nochmals vielen Dank, Herr ex Gotha!

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Schwierig, Ihnen kompliziertere Sachverhalte begreiflich zu machen. Denn natürlich entsteht Kunst auch ohne Subventionen, nur eben ungleich schwieriger. Die staatliche Förderung hat – wie erwähnt: seit der Antike – eine lange Tradition und seltene Ausnahmen, in denen es ohne ging, bestätigen nur die Regel. Die Forderung, ganz auf sie zu verzichten, wird ihr nicht nützen und nur dazu führen, dass andere Mäzene auftreten: Firmen, Parteien, Stiftungen. Ob dies der Freiheit der Kunst gut tut, kann getrost bezweifelt werden.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas ex Gotha

            Eigentlich sollte ein Blick in die Geschichtsbücher genügen, um zu erkennen, dass gerade staatliche Förderung der Freiheit der Kunst nicht gut tut.
            Es würde Ihnen übrigens gut anstehen, wenn Sie sich zur Gewohnheit machten, die Artikel erst einmal zu lesen, bevor Sie kommentieren. Allein der folgende Satz beantwortet und erübrigt Ihren letzten Kommentar vollständig:
            „Subventionen lösen die Gesetze des Marktes nämlich nicht auf, auch geförderte Künstler müssen fressen und daher bezahlt werden, sondern Subventionen brutalisieren den Markt, indem durch die Förderung ein paar Menschen privilegiert werden, was dazu führt, dass das Leben der anderen Künstler erschwert wird.“

            @Thomas ex Gotha: „Schwierig, Ihnen kompliziertere Sachverhalte begreiflich zu machen.“

            Mit Sicherheit nicht schwieriger, als Ihnen das Lesen beizubringen.

      • bergstein schreibt:

        Was ist die angemessene Bezahlung für einen Künstler, wer soll darüber bestimmen und wo steht geschrieben, dass der Künstler (alleine) von der Kunst leben muss?

Seid gut zueinander!

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s