Warum jene, die an Homöopathie glauben, kein Geld für vermeintlich homöopathische Mittel ausgeben sollten

Wenn auf einer Party einmal zu viel Harmonie herrschen sollte, dann empfehle ich, folgende Frage in den Raum zu werfen: „Was haltet ihr von Homöopathie?“ Ich garantiere, der Abend wird im Streit enden.

Es wird vermutlich noch ruhig beginnen. Zunächst werden die Gegner erklären, dass eine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus bisher nicht nachgewiesen werden konnte, aber die Befürworter werden erwidern, die Mittel hätten bei ihnen gewirkt. Darauf werden dann die Gegner sagen, eine Relation zwischen Wirkung und Mittel sei nicht bewiesen, aber die Befürworter werden gewiss kontern, das sei ihnen egal, denn wer heilt habe recht. Dann wird es noch maximal zwei bis drei gesittete Gedankenaustausche geben, aber dann knallt es!

Dass jene, die nicht an die Wirkung homöopathischer Mittel glauben, erklären, man solle für die Pillen kein Geld ausgeben, ist klar. Aber auch jene, die an die Wirkung von homöopathischen Mitteln glauben, sollten ihr Geld stecken lassen! Der Grund ist ganz logisch.

Wenn es eine Wirkung von homöopathischen Mitteln gibt, dann muss es auch einen Grund für diese Wirkung geben. Der Grund liegt laut homöopathischer Lehre in der Potenzierung. Die Grundsubstanz des Arzneimittels wird wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Ethanol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben und derart verdünnt, dass die Grundsubstanz am Ende nicht mehr nachgewiesen werden kann. Homöopathen glauben, dass durch das besondere Verfahren der Potenzierung eine „im innern Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft“ wirksam wird.

Genau hier liegt das Problem. Da nicht nachgewiesen werden kann, ob ein Mittel wirklich potenziert wurde, weiß man nie, ob ein vermeintlich homöopathisches Mittel echt ist oder nur eine Fälschung. Jede Ärztin, die ein homöopathisches Mittel einkauft, kann nicht wissen, ob das Mittel echt ist. Niemand kann das wissen!

Für Gauner ist die Homöpathie somit das perfekte Verbrechen. Sie können homöopathische Mittel fälschen, ohne dass es ihnen nachgewiesen werden kann. Im Jahr 2013 wurden in Deutschland Homöopathika für 482 Millionen Euro umgesetzt; das entspricht 8,1 Prozent aller rezeptfreien Arzneimittel. Davon wurden zwanzig Prozent von einem Arzt oder Heilpraktiker verordnet und achtzig Prozent wurden direkt vom Anwender in der Apotheke gekauft. Wer weiß, vielleicht waren die meisten Mittel nur Fälschungen!

Woher weiß man, ob Homöopathie hilft, wenn man echte homöopathische Mittel nicht von Fälschungen unterscheiden kann?

Stellen wir uns einfach nur folgenden Versuch vor: Unter 1000 Kügelchen befinden sich 10 Homöopathika. Die restlichen 990 Kügelchen sind schlichte unpotenzierte Kügelchen. Wenn alle 1000 Kügelchen zusammengeworfen und vermischt werden, ist es unmöglich die zehn Homöopathika zu finden. Selbst mit modernsten Mitteln kann ein homöopatisches Mittel nicht von einer Fälschung unterschieden werden!

Wie stark das Vertauen zur Homöpathin auch ist, das Mittel kann immer eine Fälschung sein. Selbst die Homöopathin kann sich nicht sicher sein! Vertraut die Homöopatin dem Zulieferer? Kennt der Zulieferer die Herstellerin? Selbst wenn man eine Heilung erlebt, kann man nie sicher sein, ob die Heilung nicht von einer anderen Sache rührt, denn das Mittel kann eine Fälschung sein!

Homöopathie ist wie Weihwasser. Niemand kann sicher sein, ob es wirklich gesegnet wurde! Darum sollten sich vor allem jene, die an Homöopathie glauben, immer fragen, ob sie nicht dabei sind, gut Geld für Fälschungen auszugeben.

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31 Antworten zu Warum jene, die an Homöopathie glauben, kein Geld für vermeintlich homöopathische Mittel ausgeben sollten

  1. Bernd Harder schreibt:

    @Christian Düllmann:

    „Ich erinnere mich an den Versuch des französischen Blatts ‚Nature‘ … Was ist da also passiert? Ein Wunder? Nein, es Zeigt, dass eine Information ausreicht, eine Reaktion auszulösen.“

    Was da passiert ist? Der „Versuch“ war für die Tonne und anscheinend sind Sie der einzige Mensch auf Erden, der die Wiederholungsexperimente und den Widerruf von „Nature“ nicht mitbekommen hat:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2455869?dopt=Abstract

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=319

    „Ich sehe derlei Wirkungen nahezu täglich,…. vielleicht mal die Binde von den Augen nehmen?“

    Gute Idee, tun Sie das mal bitte, vielleicht verstehen Sie dann, dass das, was Sie „sehen“, keine Relevanz hat:

    http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/standpunkte/104-neu-der-mir-hat-die-homoeopathie-aber-geholfen-fehlschluss

  2. A.S. schreibt:

    „Wenn auf einer Party einmal zu viel Harmonie herrschen sollte, dann empfehle ich, folgende Frage in den Raum zu werfen: „Was haltet ihr von Homöopathie?“ Ich garantiere, der Abend wird im Streit enden.“
    Das kann man im Kommentarbereich bestens beobachten.

    Volltreffer Herr Buurmann. 🙂

  3. HM schreibt:

    Was ist das für ein merkwürdig konstruierter Einzelzusammenhang?
    Die Möglichkeit des Betruges und der Fälschung besteht bei jedwedem Medikament.
    Der zu ziehende Schluss wäre dann der Verzicht auf jedwedes nicht selbst gebastelte Medikament.
    Auf Ihre Gesundheit lieber Buurmann….auf Ihre Gesundheit..prosit,

    • Sophist X schreibt:

      Ich glaube, den Unterschied zwischen echter und unechter Ascorbinsäure würde ich rauskriegen (Geschmacksprobe). Niemand kriegt aber den Unterschied zwischen echter homöopathischer Ascorbinsäure und gefälschter homöopathischer Ascorbinsäure raus.

      Ob es nun homöopathische Vitamine gibt oder nicht ist egal, war nur ein Beispiel.

      • HM schreibt:

        Das ist schön, dass Sie daran glauben. Beste Voraussetzungen zur Einnahme homöopathischer Mittel.

        • A.Bundy schreibt:

          Es geht nicht nicht um die Möglichkeit eines Betrugs, sondern um den Beweis desselbigen. Welcher bei Homöopathie qua Definition unmöglich ist.
          Das zu begreifen kann doch nicht so schwer sein.

          • HM schreibt:

            Also wenn eines Bundesstelle zur Arzneimittelzulassung Ihnen mitteilt, dass ein Medkament wirksam ist, löst das bei Ihnen tiefes Vertrauen aus? Gut!
            Damit wäre in Ihrem Fall mindestens der Placeboeffekt schon mal erreicht, da Sie offensichtlich Fehlleistungen, bis zur Korruption ausschliessen.
            Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit bei keinem bei keinem, der von Ihnen eingenommenen Medikamente die Wirksamkeit nachweisen können, ausser im Selbstversuch. In diesem Rahmen kann man sich getrost auch der Homöopathie aussetzen.

  4. Christian Düllmann schreibt:

    wow, das kommt raus, wenn Menschen über etwas schreiben, das sie gar nicht verstanden haben.
    Gratulation, so sieht eine klare Positionierung aus….^^
    Man könnte es halten, wie Dieter Nuhr, ‚einfach mal die Fresse halten, wenn man irgendwovon keine Ahnung hat, aber nun ist es mal geschrieben und steht da.
    Es ist mitnichten so: ‚Ein Arzneimittel wird so ausgewählt, dass die Inhaltsstoffe der Grundsubstanz unverdünnt an Gesunden die selben Symptome hervorrufen wie jene, an denen der Kranke leidet.‘
    Das wäre Isopathie.
    Hier geht es um Ähnlichkeit der Gesamtheit der Symptome, nicht um Gleichheit.
    Grundsätzlich ist zu sagen, dass man sich nicht der Homöopathie auf der schulmedizinischen Ebene nähern darf, denn Schulmedizin kennt keine Individualität. Da werden mit den Mitteln Symptome beseitigt, egal, ob es ein blonder, schwarzhaariger oder brunetter Mensch ist. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass die Medizin nicht mal das Individuum kennt…^^
    Mein Tip, befasst Euch vorurteilsfrei mit dem Thema zwecks Positionierung und schaut euch Wirkungen bei Babies und Tieren an, denn da fällt der sogenannte Glaube weg.
    Zum Abschluss ein Zitat von Ekkart von Hirschhausen: Die Medizin ist die einzige Wissenschaft, zu der es eine Alternative gibt.
    So richtig, wie grundfalsch, denn,
    Medizin ist eben keine Wissenschaft, nicht die Schulmedizin und auch nicht die Alternativmedizin.
    Letztere erhebt auch keinen Anspruch darauf.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Alles angeschaut. Babies, Tiere, Kinder … Es konnte keine Wirkung gemessen werden. Außerdem weiß man nie, ob das Mittel im Experiment echt oder eine Fälschung war.

      • Christian Düllmann schreibt:

        Ich sehe derlei Wirkungen nahezu täglich,…. vielleicht mal die Binde von den Augen nehmen? Das ist wirklich absurd.
        Du solltest dich dem Schwachmatenverein GWUP anschliessen, die bringen eine Menge Energie auf, um etwas zu beweisen, was angeblich nicht stattfindet und nicht stattfinden kann.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Was Sie sehen ist mir egal. Was kann ich messen?

          • HM schreibt:

            Wie messen Sie denn die Wirksamkeit einer Kopfschmerztablette, ausser über die Aussage des Betroffenen, also über die Empirie, also über das was Sie sehen?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            In dem ich einer Gruppe Kopfschmerztabletten gebe und der anderen Gruppe Fälschungen ohne Wirkstoffe. Bei homöopathischen Mitteln ist das unmöglich.

          • HM schreibt:

            Wie messen Sie denn die Wirksamkeit einer Kopfschmerztablette ausser über das, was Ihnen der Betroffene erzählt, also über die Empirie, also über das „Sehen“

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Sehen ist subjektiv. Es muss messbar sein! Ein Fiebertherometer zeigt die Temperatur auch an, wenn niemand hinschaut.

          • Christian Düllmann schreibt:

            Ich erinnere mich an den Versuch des französischen Blatts ‚Nature‘, die genau diesen Ansatz verfolgten und beweisen wollten, dass homöopathische Verdünnungen unwirksam sind.
            Dazu nahmen sie eine Gruppe Allergiker, und maßen das IgE, einen körpereigenen Stoff, der bei allergischen Reaktionen gebildet wird. Dann entzogen sie diesen Allergikern konsequent ihr Allergen, so dass das IgE ganz unten war. Sie stellten dann homöopathische Verdünnungen des Allergens her, und zwar so hohe Potenzen, dass sicher kein Molekül mehr vorhanden war, und verabreichten dies den Allergikern. Neben den allergischen Reaktionen, die die Probanden bekamen, ….die du sicher anders erklären würdest…., schossen die IgE-Werte bei den Messungen wieder in die Höhe.
            So viel zum Thema messen.
            Es war dummerweise genau das krasse Gegenteil dessen, was eigentlich bewiesen werden sollte.
            Was ist da also passiert? Ein Wunder? Nein, es Zeigt, dass eine Information ausreicht, eine Reaktion auszulösen. In dem Fall eine Abwehrreaktion. Eins zu eins übertragbar auf Heilreaktionen.
            Es gibt beispielsweise Allergiker, die Reaktionen zeigen, wenn sie nur das Bild einer Katze sehen(wenn das ihr Allergen ist), ….wie weit bringen uns Messungen da nach vorn?
            Fakt ist, dem Allergiker ist es komplett egal, was messbar ist, er möchte das nur loswerden. Was hat die moderne Medizin da anzubieten? Ausser Symptombehandlung und Vermeidung absolut nichts.

            Und hier nochmal einen Link zu einem recht interessanten Artikel über Placebos
            https://www.freitag.de/autoren/bertamberg/placebo-dekonstruktion-einer-zweckluge-teil-5

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Hast Bu bitte eine überürüfbare Quelle zu dem Versuch?

          • HM schreibt:

            Auch die Zahl auf dem Fieberthermometer ist erst mal nur ein Zahlenwert, der erst durch die Empirie einen Inhalt bekommt.
            Im übrigen gibt es reichlich Menschen, deren durchschnittliche Körpertemperatur im „gemessenen“Fieberbereich befindet ohne Fieber zu haben.

      • HM schreibt:

        Ist das jetzt der versprochene und nicht eingehaltene Beitrag zum Genderthema:-)

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Christian Düllmann: „Medizin ist eben keine Wissenschaft, nicht die Schulmedizin und auch nicht die Alternativmedizin. Letztere erhebt auch keinen Anspruch darauf.“

      Womit „Letztere“ eine gewisse Intelligenz bezeugt.

    • brathering schreibt:

      Zitat Christian Düllmann: „Hier geht es um Ähnlichkeit der Gesamtheit der Symptome, nicht um Gleichheit.
      Grundsätzlich ist zu sagen, dass man sich nicht der Homöopathie auf der schulmedizinischen Ebene nähern darf, denn Schulmedizin kennt keine Individualität. Da werden mit den Mitteln Symptome beseitigt, egal, ob es ein blonder, schwarzhaariger oder brunetter Mensch ist. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass die Medizin nicht mal das Individuum kennt…^^“

      Eben weil die Schulmedizin nicht nach solch Individualität fragt ist sie so erfolgreich.
      Überall dort wo sie Einzug gehalten hat, ist z.B. durch diverse Schluckimpfungen, die Kindersterblichkeit weit zurückgedrängt worden, oder man denke an das Penicillin.
      Gerade weil die Schulmedizin nicht danach fragt, ob der Mensch blonde Haare hat, oder blaue Augen, nimmt sie eben gerade dadurch das Individium ernst. Die Forderung, dass ein Präparat bzw. ein Medikament zuverlässig seine Wirkung entfallteten soll, sei es bei der schwedischen blonden Hausfrau, oder bei einem Aboriginie in Australien, zwingt die Schulmedizin, ihre Präparate extrem zuverlässig und allgemeinverträglich herzustellen.
      Und das ist der Grund dafür, warum es die Schulmedizin ist und nicht eine alternative Heilungsmethode bzw. Alternativmedizin, die den Krebs bekämpft und diverse früher praktisch unheilbare Krankheiten oder Seuchen und Epidemien.

      • caruso schreibt:

        „Und das ist der Grund dafür, warum es die Schulmedizin ist….“ – und das zeigt auch auf, daß die sog. Schulmedizin größtenteils Wissenschaft ist. Daran ändert auch nicht, daß Medizin immer such mit einem Stückchen Magie einhergeht. Das sagte mit mein Bruder,
        der ein klassischer Schulmediziner, aber kein Fachidiot war.
        lg
        caruso

    • wahrsagercheck schreibt:

      Bei Babies und Tieren fällt allerdings auch die bei der Homöopathie laut Hahnemann so wichtige Anamnesegespräch weg, denn die können auf die Fragen des Homöopathen gar nicht antworten. Wenn also jemand Homöopathika bei Kindern und Tieren anwendet, dann ist das per se schon Unsinn und widerspricht fundamental allen Regeln der homöopathischen „Kunst“. Und übrigens: Zu Placeboeffekten bei Kindern und Tieren einfach mal nach „Placebo by proxy“ googlen …
      Ansonsten Herr Düllmann: Würden Sie sich einem solchen – einfachen! – Test stellen: https://wahrsagercheck.wordpress.com/2009/10/20/homoopathen-bitte-zum-selbstversuch-ein-ernst-gemeintes-angebot/

  5. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Ihr könnt mich auslachen, liebe Leute, aber ich glaube an die Wirkung der Homöopathie!
    Ist doch logisch! Wir haben es mit minimalen Substanzen zu tun, die durch jeweilige Verdünnung einen immer höheren Wirkungsgrad entfalten; d. h. Patienten nehmen homöopathische Mittel ein und scheiden diese aus, wodurch sich die Wirkung bereits verstärkt. Doch damit nicht genug! Die Verdünnung setzt sich fort, in der Kanalisation, den Flüssen, den Ozeanen und wird stärker und STÄRKER.
    Damit sind wir beim Thema. Habt Ihr Euch eigentlich jemals gefragt, woher all diese Umweltprobleme kommen, die Erderwärmung, die Wirbelstürme, das Abschmelzen der Polkappen, das Ozonloch, das Waldsterben, das Hirnsterben u.s.w.? Welche Ursache, außer einer, deren Wirkung durch stete Verdünnung verstärkt wird, könnte diese infernalisch Kraft entfalten? Die Industrialisierung? Schwachsinn! Wer sowas glaubt, soll Greenpeace beitreten.
    Die globale Klimakatastrophe wurde durch die Homöopathie verursacht!

    • Sophist X schreibt:

      Natürlich. Deswegen war Fukushima auch so gefährlich für Deutschland. Durch die Potenzierung im Ozean kam bei uns waffenfähiges homöopathisches Uran an !

      • Kanalratte schreibt:

        Ich muss da sofort an das (linke) Argument denken, dass es ja absurd wäre in Sachsen gegen eine Islamisierung zu demonstrieren, weil dort vergleichsweise nur wenige Muslime leben. Stimmt, genauso absurd wie wenn Menschen in Deutschland gegen Atomkraft auf die Straße gehen, wenn auf der anderen Seite der Erde im Erdbebengebiet Japan ein Atommeiler havariert.

    • ceterum censeo schreibt:

      Spaße er nicht mit Verdünnungen, respektive Potenzen oder Potenzierungen! 🙂

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @ceterum censeo

        Stimmt! Besonders Ideologien pflegen den menschlichen Geist zu verdünnen, bis davon keine Spuren mehr nachweisbar sind. Mit solcher Gefahr ist wirklich nicht zu spaßen.

  6. dafür schreibt:

    Wer heilt hat Recht,oder ?
    klar alles Kopfsache,und ?
    Beipackzettel gelesen ?
    Homöopathika können nicht verboten werden,
    ist ja nix drin,geil !

  7. Beatrice Mayer schreibt:

    Auch wenn es keine Fälschung ist, ist es eine Fälschung..
    Gut beschrieben, hätte fast eine Freundin verloren deswegen.

  8. anti3anti schreibt:

    Die Wirkung von Homöopathika beruht nicht auf die Potenzierung, sondern auf den Glauben, dass die Potenzierung wirkt. Somit ist die Potenzierung nicht notwendig. Trotzdem kann man darauf vertrauen, dass das Mittel potenziert worden ist. Homöopathen lassen sich kontrollieren!
    Die Wirkung des Weihwassers ist ja abhängig davon, ob man glaubt, dass das Weihwasser geweiht worden ist, und nicht, ob das Weihwasser geweiht worden ist.
    Daraus folgt, dass sowohl Homöopathie, als auch Weihwasser Aberglaube sind. Bekanntlich ist Aberglaube äußerst wirksam bis brandgefährlich.

Seid gut zueinander!

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