Das reicht mir nicht, liebes ZDF!

Sehr geehrte Redaktion von heuteplus,

nachdem ein Bericht von Ihnen über Israel hohe Wellen geschlagen hatte, weil Sie dort unterstellt hatten, Israel lehre in der Schule, palästinensische Kinder zu töten, was der Blog Tapfer im Nirgendwo als eine der schlimmsten Verleumdungen von Juden durch öffentlich-rechtliches Fernsehen der letzten Jahre bezeichnet, schickte ich Ihnen diese drei Fragen:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

Am 11. Juli 2016 erhielt ich diese Antwort:

„Sehr geehrter Herr Buurmann,

besten Dank für Ihre Post und die Kritik an dem „heute+“-Beitrag, die wir sehr ernst nehmen.

Wir haben die unangemessen verkürzte und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung auf Facebook und in der Beschreibung des Mediatheks-Videos unmittelbar entfernt. Wir bedauern natürlich sehr, wenn sich durch die ursprüngliche Formulierung jemand verletzt fühlte.

Die Korrektur war vor allen Dingen deshalb notwendig, weil im Beitrag selbst tatsächlich das eine nicht mit dem anderen gleichgesetzt wird: Die Autorin geht mit dem Thema differenziert um und zeigt, wie palästinensische Kinder schon im Kinderfernsehen zu Messerangriffen ermuntert werden oder im Gazastreifen im Kindertheater Tunnelbau, Hass und Krieg gegen Israel propagiert werden. Der Film beschreibt aber auch, dass für israelische Jugendliche Palästinenser teilweise als Problem dargestellt werden, als Flüchtlinge, Bauern und Menschen, mit welchen kein Frieden zu haben ist.

Übrigens hat erst Ende Juni unsere Korrespondentin ausführlich über den Tod eines 13-jährigen israelischen Mädchens berichtet, das von einem jungen Palästinenser erstochen worden war, und dabei auch den bewusst geschürten Hass auf palästinensischer Seite thematisiert.“

Von meinen drei Fragen wird hier exakt keine beantwortet. Sie sprechen von einer „unangemessen verkürzten und zu Missverständnissen Anlass gebende Formulierung“. Nein! Die Formulierung ist nicht verkürzt. Sie ist Falsch. Falsch! Sie wissen schon: das Gegenteil von Richtig! An israelischen Schulen wird nicht systematisch wie an palästinensischen Schulen das Töten von Menschen gelehrt! Sie sagen, Sie bedauern, wenn sich durch Ihre Formulierung jemand verletzt fühlt. Sie haben nicht nur Gefühle verletzt. Durch Ihre Formulierung wurden Vorurteile und Hass geschürt. Bedauern Sie das auch?

Unabhängig davon, ob Sie es bedauern, Sie haben Schaden angerichtet! Anfang Juli 2016 behauptete Sie, jüdische Kinder in Israel würden dazu erzogen, Palästinenser zu töten:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten – und zu töten.“

Sie erbrachten jedoch keinen einzigen Beweis für diese Behauptung und löschten den Vorwurf daher einfach, nachdem er tagelang die Welt vergiftet hatte.

In Ihrem Bericht wurde nicht ein einziges Beispiel gezeigt, wo israelische Schüler dazu erzogen werden, Menschen zu hassen und zu töten. Kein Wunder, es gibt diese Form der staatlich geförderten Hasspropaganda in Israel nämlich nicht. In der arabischen Nachbarschaft hingegen schon. Daher sah man in Ihrem Bericht auch nur ausschließlich arabische Kinder, die mit Messern in den Händen rufen, Juden abstechen zu wollen und in der Schule beigebracht bekommen, warum man Juden hassen muss und wie man sie am besten ermordet. Das Schlimmste, was Sie Israel in Ihrem Bericht vorwarfen, war ein Schulbuch, in dem eine Zeichnung zu sehen ist, die einen Araber zeigt, der auf einem Kamel reitet. Daraus machen Sie jetzt:

„Erzogen zum Hass? Wie israelische und palästinensische Kinder dazu gebracht werden sollen, sich gegenseitig zu verachten.“

Damit machen Sie alles noch viel schlimmer gemacht! Statt offen zu erklären, dass Kinder in Israel nicht wie an Schulen in Gaza offen zu Mord und Todschlag erzogen werden und somit einzugestehen, dass Sie eine der schrecklichsten öffentlich-rechtlich finanzierten Lügen über Juden in die Welt posaunt haben, löschten Sie eine Überschrift, in der wahrheitsmäßig gesagt wurde, dass an Schulen in Gaza Kinder offen zu Mord und Todschlag erzogen werden. Stattdessen sagen Sie nun, an israelischen und palästinensischen Schulen würde Verachtung gelehrt. Sie setzen das Wort „israelische“ sogar an erster Stelle, ganz so, als sei ein Jude, der eine Zeichnung von einem Araber auf einem Kamel malt, schlimmer, als ein Araber, der mit einem Messer in der Hand ruft: „Stecht die Juden ab!“

Ich bitte Sie daher nochmal, folgende drei Fragen zu beantworten:

1. Welche Grund hatte heuteplus dafür zu behaupten, dass an israelischen Schulen Kindern das Töten von Palästinensern beigebracht wird?

2. Findet heuteplus das Abschlachten von Juden ebenso schlimm, wie das Zeichnen von Beduinen auf Kamelen? (Viele Beduinen reiten auf Kamelen.)

3. Findet heuteplus, Neutralität in der Berichterstattung bedeutet, wenn man ein Bericht darüber macht, dass staatliche Organisationen dazu aufrufen, Juden abzuschlachten und Kinder dazu erzogen werden, Juden zu töten, man in dem selben Bericht auch ausgiebigst berichten muss, dass Israelis böse Sachen machen, zum Beispiel Menschen zeichnen, die auf Kamelen sitzen?

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42 Antworten zu Das reicht mir nicht, liebes ZDF!

  1. Alex schreibt:

    Leibe Leute! Das scheint bei ZDF System zu haben! Sie geben in ihrer Antwort selbst das beste Beispiel dazu!

    „Übrigens hat erst Ende Juni unsere Korrespondentin ausführlich über den Tod eines 13-jährigen israelischen Mädchens berichtet, das von einem jungen Palästinenser erstochen worden war, und dabei auch den bewusst geschürten Hass auf palästinensischer Seite thematisiert.“

    Der dabei erwähnte Videobeitrag (s. http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2776048/Hass-Propaganda-in-Israel) ist an sich alleine ok, aber achtet mal darauf, wie er betitelt wird bzw. wie die Beschreibung lautet!!!

    Der Titel heißt „Hass-Propaganda in Israel“. Und die Beschreibung dazu lautet wie folgt:
    „Seit Oktober 2015 hat es in Israel unzählige Anschläge gegeben. Der Hass zwischen Palästinensern und Juden scheint auszuufern, denn auch der Staat schürt diesen Hass.“

    D.h. auch hier wird der Sinn des eigentlichen Videobeitrages gerade umgekehrt! So wird aus der palästinensischer Hasspropaganda auf einmal eine israelische!

    Ich meine, das hat wirklich System!

  2. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @Echsenwut

    Ihre Argumentation stützt sich sich auf einen Artikel der “Frankfurter Rundschau”, der sich seinerseits auf eine Studie des Washingtoner Außenamtes stützt, dabei jedoch kein einziges prüfbares Zitat aus dieser Studie benennt. Jede Behauptung stützt sich somit auf ihre Vorläuferin.
    Auf welcher Basis diskutieren Sie also, wenn Sie nicht einmal wissen, was in dieser Studie wörtlich steht? Weil die “Frankfurter Rundschau” es ohne Nachweis behauptet?
    Mag es Ihnen genügen, mir wäre das zu wenig.

    @Echsenwut: “Die Frage, ob es je ein Palästina gab, …, werden wir hier sicherlich nie mit produktivem Ergebnis beantworten.”

    Wozu auch? Wichtiger ist die Frage, warum die einzig wahren Palästinenser ausgerechnet gegen Israel kämpfen, obwohl “Palästina” doch weit überwiegend von Jordanien vereinnahmt wurde.

  3. Praecox schreibt:

    Mir auch nicht.

  4. furbaz schreibt:

    hallo echsenwut
    habe hoffentlich alles verstanden, so wie sie es geschrieben haben.
    nun, ich sehe da auch einen weiteren aspekt, welchen leider hier im westen die meisten noch so gut gemeinten überlegungen völlig abhanden zu gehen drohen.
    wie soll ein nicht muslemischer mensch die denkweise und handeln verstehen, der den iIslam nicht versteht?
    wir verstehen und begreifen leider nichts.
    ihre Idee in ehren, nur wird ein muslem sie nie und nimmer verstehen.
    das ziel ist und bleibt die weltweite verbreitung des islam und die völlige zerstörung der juden/israel.
    nur dann kann der 13 prophet kommen und dann gibt es frieden auf dieser welt.
    alles andere interessiert sie nicht.
    ja ich weiss nicht alle Muslime denken so, doch ihre gelehrten und führer lehren es so.
    da liegt für mich der knackpunkt, welcher nicht von uns gelöst werden kann/wird, leider
    der friede, nach unserer Vorstellung, existiert nicht bei allen menschen
    schade

    • echsenwut schreibt:

      Wissen Sie, ich differenziere mit höchster Genauigkeit zwischen Juden und Juden, Juden und Israelis und Israelis und Israelis. Das ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach … manchmal kratze ich mich am Kopf und suche nach Begriffen und Bedeutungen. Da gibt es Ashkenazim, Sephardim, Orthodoxe, Ultraorthodoxe und, wie ich hier erfahre, sogar judenhassende Juden. Das spiegelt die Vielfältigkeit dieser Welt und jeder hat ein RECHT darauf, beachtet und respektiert zu werden.
      Aber so verhält es sich eben auch unter Muslimen. Ich kann mich irren, aber vermutlich ist die Komplexität unter den vielen, muslimischen Gemeinden sogar noch größer und schwieriger. Dennoch können auch Araber, Muslime und arabische Muslime durchaus erwarten, dass ihnen nicht ein Sammelsurium kuriosester, bizarrster Vorwürfe vor die Füße gehauen wird, mit denen sie definitiv nichts zu tun haben. Ich muss schon inständigst darum bitten, sich zumindest grundlegend mit dem Islam und Muslimen zu beschäftigen; wer sich um die Region, um Israel, um Palästina ernsthaft Gedanken macht, wird ums Lernen und Zuhören nicht herumkommen – weil er sonst nie versteht und ein tolles Werkzeug für andere wird. Viele vermeiden und verweigern diesen Weg, weil sie fürchten, dass sich ihr Hass verflüchtigen könnte, soweit sind wir schon gekommen.
      Vorsichtig ausgedrückt: ich selbst bin kaum weiter von irgendwas entfernt als von der Idee, die Welt müsse („mit Feuer und Schwert“!) islamisiert werden. Die Zahl der Imame, die solchen Unsinn lehren, schrumpft zusehends und wird immer isolierter. Im Gegenteil: erst kürzlich erschien ein beachtenswertes Werk von den führenden Imamen der Welt, das solche Eroberungs- und Niederwerfungsgedanken kategorisch zurückweist und verurteilt. Ich markiere sicherlich eine entgegengesetzte, vielleicht nicht weniger radikale Ecke im Islam: ich schätze Juden und das Judentum sehr und fühle mich beidem durchaus emotional verbunden. Das ist sicherlich einer der stärksten Gründe für mich, weshalb ich den Konflikt zwischen Muslimen und Juden in der Region Israel so wahnsinnig persönlich nehme und schmerzhaft empfinde. Ich behaupte, dass eine stark und schnell anwachsende Zahl von Muslimen ähnlich denkt wie ich – und wir sollten alle diesen Trend ebenso nutzen wie die anwachsende Kriegsmüdigkeit in Israel, darin kann Hoffnung für Frieden liegen.

      • Kanalratte schreibt:

        @echsenmut: Ich sehe nicht, dass die Radikalität unter Muslimen zurückgeht. Sie wird eher steigen, auch weil viele Muslime, die nicht Radikal denken, weiterhin solche Leute verteidigen und deren Taten rechtfertigen. Die große Frage ist auch, ob der Islam überhaupt ganz ohne Radikalität existieren kann. Ich glaube in den nächsten 200 Jahren sicherlich nicht. Nach wie vor gilt hier die Faustregel: Je fester im Glauben, desto stärker die Radikalität. Und die islamische Radikalität richtet sich nach Außen und nicht nach Innen.

        • echsenwut schreibt:

          Objektiv gesehen ist das nicht richtig; diese Interpretation ist das Werk einer durchaus verschobenen Wahrnehmung der gesamten Region durch unsere Presse. In vielen Orten und Ländern haben sich in der (zumeist schweigenden und deshalb nicht wahrgenommenen) Majorität aller Muslime längst Organisationen und Gruppen gebildet, die breitflächig nicht nur gegen Radikalität, sondern auch gegen versteinerte „Werte“ vorgehen, die sich innerhalb der letzten Jahrhunderte auf den Islam gelegt haben wie Mehltau. Schon vor vielen Jahren wurde im konservativen Süden Ägyptens beispielsweise eine Bürgermeisterin gewählt, in Tunesien, im Yemen, und in vielen anderen Ländern stehen Frauenrechts- und Menschenrechtsorganisationen auf – wir SEHEN sie hier größtenteils einfach nur nicht.Wir HÖREN nichts von ihnen. Nur, wenn durchgeknallte Spinner aus dem satten Wohlstandseuropa dorthinreisen, ihre Brüste blankziehen weil sie unterstellen, dass den dort beheimateteten Organisationen gegen ihren Willen beigebracht zu werden habe, wie man kämpft, stellen sie sich vor Kameras und beklagen sich über europäische Oberlehrerschaft. Seit vielen Jahren schon bildet die al-Azhar-Moschee in Kairo zielgerichtet gemäßigte, progressive Imame aus und entsendet sie in die ganze Welt.
          Unsere islamischen Urlaubsländer sind die verkrusteten Despotien, die zunehmend Angst um ihre totalitäre Macht und um den uneingeschränkten Zugriff auf ihre Menschen bekommen (und deshalb den ersten, demokratischen Ansatz mit Präsident Mursi in Ägypten „von hinten“ torpedierten). Das Straßenbild dort steht nicht für das Leben aller Muslime – und für ihre Gedanken schon gar nicht.

    • Kanalratte schreibt:

      @furbaz: So sehe ich das auch und deswegen ist das ganze auch so kritisch. Ein Palästinenserstaat aus Sicht der sog. Palästinenser existiert nur dann, wenn Israel ausgelöscht ist, seine jüdischen Bewohner ermordet oder vertrieben sind. Auch arabische Christen hätten dort keinen Platz. (Gaza ist bald christenfrei)

      Aufgrund mangelhafter Aufklärung und Einseitigkeit in den Medien werden aber hierzulande weder die islamische Weltanschauung noch der Nahostkonflikt und seine Konsequenzen einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt. In den USA sieht das anders aus, dort gibt es viele Juden und auch viele Arabische Christen, die die Hass-Mentalität im Nahen Osten sehr gut kennen.

      Das Wort „Zionist“ ist in den meisten Fällen tatsächlich nur ein Schleierbegriff für Juden.

  5. brathering schreibt:

    „In den Schulen ultraorthodoxer Juden wird indes zum ganz überwiegenden Teil, fast genauso ausgeprägt wie bei den Palästinensern, das „Schlechte“ der anderen Seite hervorgehoben.“ “

    Huch, deutsche Schulbücher heben das Schlechte der Israelis hervor:
    „Darüber hinaus übt die DISBK Kritik an bestimmten Zügen der Israeldarstellung in deutschen Schulbüchern. (…) Es werden häufig stark symbolhaltige und emotionalisierende Bilder eingesetzt, die Israel als Aggressor zeigen. Nur wenigen Schulbüchern gelingt es, etwa durch Bildanalyse die Intentionen und Aussagen der Bilder zu hinterfragen.“
    http://www.gei.de/de/news/artikel/news/detail/News/praesentation-der-ergebnisse-der-deutsch-israelischen-schulbuchkommission-im-auswaertigen-amt.html

    Sind deutsche Schulbücher damit ein Hindernis für einen palästinensischen Staat? Das ist eine sehr ernstgemeinte, überhaupt nicht ironische Frage.

    • brathering schreibt:

      Das sollte eigentlich als Antwort unter einen Beitrag von Echsenwut, vielleicht kann Herr Buurmann daher das hier entfernen?

    • echsenwut schreibt:

      In erster Linie sind tendenziöse Schulbücher mit falschen oder fehlerbehafteten Informationen und Erläuterungen erst einmal ein Schandfleck für Schulbehörden. In zweiter haben Sie recht: eine Verbogenheit im deutschen Schulwesen in Bezug auf Israel und Palästina kann den Konflikt länger anhalten lassen und von einer Lösung abhalten. Der Krieg um die Köpfe der Kinder ist ein Krieg um die Zukunft. Kein Schulbuch auf der Welt darf eine Ethnie, eine Abstammung, eine Religion oder Hautfarbe geringer schätzen und/oder darstellen als eine jeweils andere. Wie kann man Kinder zur Mündigkeit erziehen, wenn man ihnen betonierte „Weisheiten“ wie Steine in den Kopf schaufelt?

  6. Martin Blumentritt schreibt:

    http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/zdf-heuteplus-und-nurit-peled-elhanan-anti-israel-experten-unter-sich/
    enthält Hinweise darauf, welche Quellen verwendet werden, dieselben die auch Propagandisten von Organisationen, die Israel vernichten wollen, immer wieder verarbeitet werden. Gemeinsam ist denen vor allem die Obsession von judenhassenden Juden oder israelhassenden jüdischen Israelis. Der ZDF-Beitrag beweist die Wirksamkeit dieser Propaganda, die etwa von Nurit Peled-Elhanan verbreitet wurde.

    • Kanalratte schreibt:

      Sind das judenhassende Juden? In den meisten Fällen nicht. Das sind Leute jüdischer Abstammung und/oder Religion, die glauben dass die Welt ohne Israel oder ohne ein jüdisches Israel besser wäre. (Traumwelt) Die meisten von ihnen Leben gar nicht in Israel und nicht wenige fühlen sich einfach nur aufgrund ihrer Abstammung bemüßigt fühlen, sich zu positionieren. Im Westen gibt es eben mehr „Fame“ wenn man gegen Israel ist. Und für solche Anti-Israelischen Organisationen die sich verbal gerne mal der Nazizeit annähern ist es natürlich besonders toll solche „Edeljuden“ präsentieren zu können.
      Im Ernst, was kann Frau Hecht-Galinski außer dass sie als jüdische Kronzeugin fungiert? Ihre ganze Argumentation ist substanzlos. Sie hat nur die Aufmerksamkeit weil sie gebürtige Jüdin ist.
      Kritik an Israel ist überhaupt nicht schlimm. Nur steckt hinter der Kritik an Israel sehr häufig einfach nur eine Anti-Israelische Grundhaltung. Kritik ist für mich nur dann Kritik, wenn sie versucht eine bestimmte Thematik zu bewerten und/oder zu verbessern. Kritik als bloße Abwertung und Diffamierung ist dagegen grundsätzlich verdächtig.

  7. Mena Watch schreibt:

    Mena Watch ist der Frage nachgegangen, wer eigentlich die „Expertin“ ist, die das ZDF für seinen Beitrag interviewt hat: „Eine als Akademikerin verkleidete Aktivistin“ (Arnon Groiss). http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/zdf-heuteplus-und-nurit-peled-elhanan-anti-israel-experten-unter-sich/

  8. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  9. U. Langer schreibt:

    Sehr geehrter Herr Buurmann,

    wieso reicht Ihnen die Antwort des ZDF nicht? Es wurde doch alles gesagt! Demnach hat das ZDF das „töten“ aus der Überschrift nicht entfernt, weil das ZDF die Aussage, dass Kinder in Israel zum Töten von Palästinensern erzogen werden, für falsch hält, sondern weil die Aussage im Film nicht ausreichend belegt ist. Man ist beim ZDF also nach wie vor der Auffassung, dass Kinder in Israel zum Töten von Palästinensern erzogen werden!
    Beim ZDF haben Antisemiten das Sagen – so einfach ist das.

    MfG

  10. echsenwut schreibt:

    Sie haben sicherlich recht, wenn Sie die implizierte Einseitigkeit des Vorfalls kritisieren. Es ist aber schon so, dass sich beide „Seiten“ kaum in der Verbiegung der Wahrheit unter Verzicht auf Neutralität und Objektivität voneinander unterscheiden. Für beide existiert ein ganz erheblicher Verbesserungsbedarf. Darf ich zitieren?
    „Den Vorwurf, dass in den Schulen der palästinensischen Autonomieführung Kindern beigebracht werde, „Israel zu hassen“, trug Netanjahu sogar vor dem US-Kongress vor. Doch jetzt gibt es eine großangelegte und vom Washingtoner Außenamt mit einer halben Million US-Dollar geförderte Studie, die besagt, dass nicht nur die Schulbücher der Palästinenser, sondern auch die der Israelis die jeweils andere Seite als negativ und feindlich gesinnt hinstellen.“
    (Zitat: http://www.fr-online.de/politik/israelis-und-palaestinenser-schulbuecher-bedienen-ideologische-klischees,1472596,21639976.html )
    Es gibt auf palästinensischen Schulhöfen Schreiereien wie: „Tötet alle Juden!“, allerdings herrscht auf israelischen Schulhöfen häufig die Sichtweise vor, Palästina sei israelisches Eigentum und Araber müssten es verlassen. Ich sah selbst einmal eine TV-Doku von einer arabisch-israelischen Schule; da baute sich ein zwölfjähriger Steppke vor seinen arabischen Schulfreunden auf und sagte: „Wenn ich groß bin, werfe ich Bomben auf Euren Kopf.“ – das gibt es selbstverständlich auch umgekehrt. Ich fürchte nur, dass wir so keine Kriege vermeiden werden.

    • abusheitan schreibt:

      Wenn israelische Schulbücher “ die andere Seite als negativ und feindlich gesinnt hinstellen“, beschreiben sie die traurige Realität.
      Wer Aussagen eines 12jährigen Schülers mit staatlicher Propaganda gleichsetzt, betreibt billigste populistische Hetze.

      • echsenwut schreibt:

        Das tue ich gar nicht; ich betrachte das Auftreten des Kleenen sozusagen nur als Ergebnis einer Schieflage – die auf beiden Seiten vorliegt. Es ist jedoch selbstverständlich völlig falsch, das eine als „traurige Realität“ und das andere als „billigste populistische Hetze“ hinstellen zu wollen, denn das betoniert lediglich einen Konflikt, der in der nächsten Generation nur umso blutiger ausfallen wird. Palästina wird Israel ebensowenig los wie Israel Palästina, also wird man Wege suchen müssen, die Nachfolgenden für eine friedliche Lösung zu konditionieren, die nicht nur ein gewaltfreies Nebeneinander, sondern ein friedliches Miteinander schaffen kann. Das ist auf keiner Seite mit hetzerisch und verblendet verfassten Schulbüchern zu schaffen.

        • Martin Blumentritt schreibt:

          Wenn sie das tun, was sie schreiben, „ich betrachte das Auftreten des Kleenen sozusagen nur als Ergebnis einer Schieflage – die auf beiden Seiten vorliegt.“, dann begehen sie den logischen Fehler, von einer Wirkung (als Indikator genommen) auf die Ursache zu schließen. Wenn ich mein Haus verlasse und ich bekomme Wasser auf den Kopf, kann ich unterschiedlich projizieren. Habe ich das Vorurteil, da würden böse Kinder wohnen, die jeden mit Wasser überschütten, dann entgeht allerdings die viel wahrscheinlichere Ursache, dass es regnet. So ergeht es Ihnen mit der Schieflage, die es allerdings nicht auf beiden Seiten gibt. Im Gegenteil, in der Schule lernen die Kinder in Israel eben nicht, dass arabische Kinder (palästinenische kann es nicht geben, weil es gar keinen Staat Palästina gab, gibt und möglicherweise auch nie geben wird) böse seien. Wenn israelische Kinder Nachrichten gucken, werden sie aber davon erfahren, dass Araber schon wieder einen Israel ermordet hat. Und daraus ziehen sie dann auch die Schlüsse. Wenn man durch Israel spaziert, etwa durch dessen Hauptstadt Jerusalem, wird man von arabischen Israelis oft bedrängt, die einem anbieten, dass man auf ihrem Kamel sich setzen darf für ein Photo oder sogar darauf reiten. Dass Kinder sich dann Araber mit Kamel vorstellen, ist dann auch nicht so abwegig. Es gibt Untersuchungen über die Schulbücher, die die Araber verwenden und wo Hetze nicht selten ist. Vergleichbare israelische Schulbücher gibt es nicht. In Deutschland findet man in der Regel Schulbücher, die mehr als problematisch ist, dass man sich über die Vorurteile nicht wundert, die man dann auch in FR oder ZDF findet, auch den notorischen Antisemitismus bei Linken und Rechten, der sich wegen Auschwitz nun vor allem gegen Israel richtet.
          Es ist halb richtig und darum ganz falsch, dass ein Staat Palästina Israel nicht los würde und Israel Palästina nicht, denn einen Staat Palästina gab und gibt es bislang nicht. Das entspringt auch einem Vorurteil, dass die Juden durch die Einwanderung einen Staat auffanden, der ein Staatsvolk gehabt hätte, sog. Palästinenser. Aber Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts, war es ein Land, das dünn besiedelt war, wenige Juden wie wenige Araber. Der Zionismus zog dann – in der Hoffnung auf eine Renaissance des Orients, die viele arbaische Intellektuelle hatten – auch große arabische Einwandung nach Palästina nach sich, sie wußten, das die Juden gebildet waren, inbesondere auch technisch, und dass auch die Araber ein besseres Leben erwartet, war keine trügerische Hoffnung. Aber, der Hass, der dann u.a. von Muslimbrüderschaften geschürt wurde (nicht anders als heute) hatte zunehmend das Zusammenleben gestört, wobei lange Zeit in Israel das gar nicht so schlecht lief, immerhin ist es 25% der Bevölkerung, die arabisch ist und solange die Juden in der Mehrheit sind, wird es auch nur Probleme geben, die von außen geschürt werden, durch den Antisemitismus, der sei es aus Europa importiert wurde sei es aus dem Dhimmitum resultiert, der Juden (und Christen) nur als minderwertige Menschen ansieht.
          Darum ist ja auch meist die vorgeschützte Äquidistanz, die beiden Seiten behaupt gerecht werden zu wollen, purste Demagogie

          • echsenwut schreibt:

            Die Frage, ob es je ein Palästina gab, ob es eines gibt oder geben wird, werden wir hier sicherlich nie mit produktivem Ergebnis beantworten. Klammern wir diese also mal aus. Hier könnte nur eine völlig verrückte Streiterei begonnen werden, die jeden Bezug zu intelligenter Diskussion vermissen ließe. Das ist hier auch nicht Thema – darüber könnte man getrennt hiervon diskutieren (wenn man das denn wollte, und ich will das nicht).
            Vieles von dem, was Sie sagen, ist vollkommen richtig – und das Vorhandensein von irrationalem, ganz grundsätzlich (!) falschem Hass bis tief in kruden Antisemitismus habe ich nie bestritten und das werde ich auch nie. Seine Existenz in weiten Teilen der Hamas und in Teilen der Bevölkerung ist Realität. Da gibt es gar kein Beschönigen, gar kein drumherum. Andererseits aber dürfen weitere Realitäten nicht ausgeblendet werden; wenn ich Interviews mit Nurit Peled-Elhanan zum Thema Schulbücher lese, dann existiert durchaus eine durchgehende, systemische wie systematische Geringschätzung von Arabern auf israelischer Seite. Es wäre, denke ich, sinnvoll, wenn man sich dem Thema auch stellen würde. Können Sie folgenden Satz von ihr entkräften?
            „Die Palästinenser werden nicht als Individuen gezeigt, nicht als Menschen mit einer Kultur, sondern nur als Problem und als Bedrohung, die beseitigt werden müssen.“
            Irren und Hassen sind allzu menschlich; jedes denkende Individuum läuft Gefahr, sich davon einfangen zu lassen. Man wird grundsätzlich niemals vermeiden können, dass sich Einzelne aggressiv und feindselig gegen einen allgemeinen Konsens stellen – weder auf palästinensischer, noch auf israelischer Seite. Eine Regierung kann immer nur Einfluss auf Definitionen, auf grundlegende Strömungen, auf Bildung und damit Meinungsausbildung nehmen. Da halte ich es für durchaus schädlich, wenn ich von Peled-Elhanan lese: „Dass es Palästina auf israelischen Landkarten nicht gibt, ist eine politische Entscheidung. Israel will Palästina nicht als Nation anerkennen.“.
            Hier existiert für Israel weder ein definitorischer, noch hoheitlicher Entscheidungsfreiraum: der zu gründende Staat Palästina ist Willensentscheidung der ganzen Welt, und an diese Bedingung ist Israel ultimativ gebunden. Man kann sich für sein stilles Kämmerlein Landkarten nach gusto malen – in einer Schulausbildung ist dies nicht statthaft.

          • Kanalratte schreibt:

            Also ich sehe bei den so bezeichneten Palästinensern keine eigene Kultur. Sie haben weder eine eigene Sprache, eine eigene Geschichte, eine eigene Küche, noch haben sie eigene kulturelle Gepflogenheiten, die sie von anderen Arabern unterscheidet. Das kann man sicherlich niemand anlasten, das so zu sehen. Das einzige was die Palästinenser überhaupt irgendwo als Einheit darstellt ist die politische Bewegung, die aber mitunter auch sehr künstlich wirkt, weil es häufig in der muslimischen Einheit einfach nur gegen Israel und pöse Ungläubige zu gehen scheint (Sieht man auf vielen Demos). Aber auch dort sind die Palästinenser nicht von anderen Arabern zu unterscheiden.

            Ich habe mich zwar nicht damit befasst, glaube aber, dass Israel, wie auch andere freiheitliche Nationen (USA, Frankreich usw.), bestimmte Ereignisse zum eigenen Gunsten auslegen und nicht-befreundete Völker nicht im besten Licht erscheinen lassen. Staaten wie Türkei und Russland machen das sowieso. In Israel lehrt man aber keinen Menschenhass! In palästinensischen Schulen wird Gewalt und Menschenhass vermittelt und zur Tötung Andersartiger aufgerufen. Das ist ein sehr großer Unterschied.

            Man sollte auch mal die Neutralität deutscher Schulbücher untersuchen, denn auch da habe ich so meine Zweifel.

        • brathering schreibt:

          Sie haben recht.
          Nicht das die Hamas in ihrer Charta einer friedlichen Koexistenz mit Israel eine Absage erteilt, Verhandlungen grundsätzlich ablehnt und jeden Juden der Welt, gleichwohl wo er sich auf der Welt befindet, als legitimes Ziel der eigenen Mordgelüste betrachtet, steht einer friedlichen Lösung im Weg.
          Auch nicht der Umstand, das jeder Palästinenser, der wegen Mord an Israelis in israelischen Gefängnissen sitzt, von der Palästinensischen Autonomiebehörde.finanziell alimentiert wird – im wahrsten Sinne des Wortes also „Kopfgeld“ bezahlt wird – und auch nicht, das Abbas denn Oslor-Friedensprozess aufgekündigt hat – die Palästinenser sich somit einseitig(!) nicht mehr an die Vereinbarung verpflichtet fühlen, auf friedlichem Weg eine Lösung zu finden, sondern vor die Zeit der Vereinbarung zurückgefallen sind, in der mit Terroranschlägen versucht wurde das Ziel zu erreichen, und das lautet leider immer noch, die Vernichtung des israelischen Staates. http://cdn.timesofisrael.com/uploads/2015/01/B6QXRCeCQAEKYR9.png

          Nein, jetzt hat die Wissenschaft festgestellt, es sind eben auch unter anderem die Schulbücher in Tel Aviv und Jerusalem die einer friedlichen Lösung im Weg stehen, weil diese ein solches Verhalten in Vergangenheit und Gegenwart als negativ und feindlich klasifizieren, und die daher einer friedlichen Lösung aber sowas von im Wege stehen!

          Gibt es eigentlich auch eine wissenschaftliche Studie, die belegt, dass israelische Schulbücher, den Nationalsozialismus als negativ und feindlich beschreiben und somit einem friedlichen Miteinander mit Nazis im Wege stehen?

          • echsenwut schreibt:

            Ööööhh ….. haben Sie zufällig auch gelesen, was ich geschrieben habe …? Was für einen irrationalen Streit wollen Sie vom Zaun brechen? Hätte ich irgendwo geschrieben, dass Palästinenser per definition immer liebe Schäfchen und Israelis grundsätzlich immer Bestien sind? Irgendwo?

          • brathering schreibt:

            Ja natürlich habe ich gelesen, was Sie geschrieben haben. Haben Sie es auch gelesen?
            Auf israelischen Schulhöfen, kann ich ihren Zeilen entnehmen, existiert die Meinung, Palästina gehöre Israel.
            Und israelische Schulbücher leisten neuerlichen kriegerischen Konflikten Vorschub, kann ich ihren Zeilen ebenso entnehmen.

            Für Sie werden israelische Vorleistungen für eine friedliche Koexistenz, z.B. sich aus dem Gaza zurückzuziehen – Land für Frieden – oder, schon mehrmahls geschehen, vor Friedensgesprächen, palästinensische Terroristen ohne irgendwelche Vorbedingungen in Bezug auf den Ausgang der Gespräche, aus der Haft zu entlassen, und auch der Aufruf zur friedlichen Koexistenz mit seinen Nachbarn in der israelischen Unabhängikeitserklärung, durch Schulbücher und dem Geschwätz von Steppkes entkräftet…
            Haben Sie denn Beispiele aktiver palästinensischer Politik parrat, die dem negativem Bild Israels in palästinensischen Schulbüchern und palästinensischem Kinderfernsehen widerspricht, und diese somit als einem echten Hinderungsgrund für Frieden widersprechen?

            Und wenn Sie demnächst irgendwo in Berlin, auf einem Schulhof das Gespräch mehrerer Steppkes aufschnappen, die zurück zur Atomkraft wollen und in einem Schulbuch über Physik, Atomkrakftwerke gegenüber Windrädern gar nicht so schlecht wegkommen, dann wird die grüne Energiepolitik der Bundesrepublik, trotz der Abschaltung alter Atommeiler und exzessivem Ausbau von Winparks ebenso fraglich, und Sie fürchten, dass wir die Energiewende so nicht hinbekommen werden, wie eben auch die Friedensbemühungen in Nahost mit jenen israelischen Schulbüchern nicht zu schaffen sein wird.

          • echsenwut schreibt:

            Warum wollen Sie so unbedingt ein ganz einfaches Thema mit Aspekten befrachten, die getrennt hiervon besprochen werden müssten? Sie werfen mit einem Wust von Unterstellungen, Tatsachenbehauptungen und Vorwürfen nur so um sich, die sehr leicht erkennbar überhaupt keinen Zusammenhang mit Schulbüchern haben. Ist das Ihre Absicht?
            Oder wollen Sie viel lieber verwässern, unkenntlich machen, dass es in Israel (jajajajaja …. : in Deutschland auch, in Palästina auch, in Alaska auch, in Tansania auch, vermutlich auch in Luxemburg, England, Frankreich …. reicht das?) eben auch falsche Herabwürdigung und Geringschätzung anderen gegenüber gibt? Das wäre arg sinnlos, weil einerseits lächerlich, andererseits sehr leicht und schnell durchschaubar und zum Schluss kontraproduktiv. Beziehen Sie doch einfach einmal Stellung zum Thema „Gibt es in Israel Schulbücher, die andere Ethnien herabwürdigen?“. Einfach mal so. Sagen Sie einfach mal nur „Nein.“ oder „Ja.“ beides von mir aus gern mit einem „Aber ….. ,

          • brathering schreibt:

            Wissen Sie was, es ist mir vollkommen Wurscht, ob es israelische Schulbücher gibt, die andere Ethnien herabwürdigen. Es geht darum, das Sie mit Verweis auf eine Studie, das es solche Bücher gibt, die Schlussfolgerung ziehen, das israelische Schulbücher einer Vermeidung zukünftiger Kriege im Wege stehen.
            Abgesehen davon, dass es eben einen qualitativen Unterschied gibt zwischen einer „Geringschätzung“ und „Herabwürdigung“ einerseits und dem Aufruf zu einem Völkermord auf der anderen Seite.

            Israelische Schulbücher, die neuerliche Konflikte heraufbeschwören werden, Zitat Echsenwut: „Ich fürchte nur, dass wir so keine Kriege vermeiden werden“.
            Wir wissen ja alle, Kriege gegen Israel wurden schon in der Vergangenheit nur deshalb geführt, weil die Israelis ihre arabischen Nachbarn in ihren Schulbüchern ganz mies wegkommen lassen. Warum sollten also nicht auch fur zukünftige Kriege, solche Schulbücher ein auslösender Faktor sein und nicht etwa der immer wieder gebetsmühlenartig hervorgebrachte Wunsch der Palästinenser denn isralischen Staat auszulöschen?
            Für mich sieht das so aus, als ob hier jemand nach dem berühmten Strohalm greift. Wenn schon Unabhängigkeitserklärungen und Regierungserklärungen Israels nicht das gleiche hergeben, wie die Charta der Hamas, oder Erklärungen der Fatah, in einem zukünftigen palästinensischen Staat keine Juden zu dulden, dann müssen eben israelische Schulbücher, orakelnd für zukünftige Konflikte herhalten. Wird auf die Dauer ja auch langweilig, immer alles auf die Siedlungen zu schieben.

            Daher nochmals für Sie: Israel hat sich für die Formel „Land gegen Frieden“ aus dem Gaza zurückgezogen. Israel hat bereits mehrfach vor Friedensverhandlungen, verurteilte palästinensische Mörder und Teroristen aus seinen Gefängnissen entlassen. Israel hat in seiner Unabhängigkeitserklärung, seinen Willen zur friedlichen Koexistenz mit seinen Nachbarn erklärt. Wo immer die Gegenseite darauf eingegangen ist, hat Israel bewiesen dass es nicht nur leere Worte sind, siehe friedliche Einigung mit Ägypten.
            Arbeiten Sie doch mal ein paar Beispiele heraus, das die palästinensische Seite, im frontalen Widerspruch zu ihrer Vernichtungsrethorik und den Inhalten palästinensischer Kindersendungen, vertrauensbildende Maßnahmen unternommen hat oder auf Gesten des guten Willens, wie eben schonmal erwähnt, der Rückzug aus dem Gaza oder die Freilassung von Mördern mit einem entgegenkommen gegen Israel reagiert hat.

            Wer nun daher kommt und meint das ausklammern zu können, nur um seine Argumentation aufrechtzuerhalten, das israelische Schulbücher einem Frieden im Wege steht, hat entweder nicht mehr alle Latten am Zaun oder ist eben ein Antisemit, suchen Sie sich ihr Ding raus.

          • echsenwut schreibt:

            ²Wissen Sie was, es ist mir vollkommen Wurscht, ob es israelische Schulbücher gibt, die andere Ethnien herabwürdigen.“

            Danke. reicht.

    • Paul schreibt:

      Hallo echsenwut,
      ich habe Ihren Link gelesen.
      Sie erwecken den Eindruck, dass der Staat Israel in seinen offiziellen Schulbüchern diesen Hass gegen PA-Araber verbreitet. Dabei unterschlagen Sie stillschweigend, dass diese negativen Darstellungen in den Schulbüchern der Orthodoxen Juden enthalten sind.
      Die Orthodoxen lehnen auch den Staat Israel ab. Warum gehen Sie darauf nicht ein?
      Dieser Hass wird nicht vom Staat Israel geschürt, sondern von abartigen privaten Initiativen. (Setzen Sie etwa die Meinung der Neonazis auch mit der Meinung der Mehrheit der Deutschen gleich?)

      Anders bei den PA-Arabern.
      Der Judenhass ist Staatsziel der PA-Regierung. Das staatliche Fernsehen ist davon durchtränkt und die Erziehung der Kinder vom Kindergarten bis zur Schule wird auf diesen Judenhass ausgerichtet.

      Es ist die Staatsdoktrin der PA!

      Warum unterschlagen Sie das alles?

      Die amerikanische Studie bestätigt das von Buumann bei heuteplus angeprangerte.

      Herzlich, Paul

      • echsenwut schreibt:

        Die von Ihnen vorgenommene Interpretation gibt der Artikel in der Frankfurter Rundschau nicht so ganz wieder; von 100 Prozent aller Schulbücher, so steht da, liefern etwa 50 Prozent ein belastetes Palästina- bzw. Palästinenserbild. Und dann: „In den Schulen ultraorthodoxer Juden wird indes zum ganz überwiegenden Teil, fast genauso ausgeprägt wie bei den Palästinensern, das „Schlechte“ der anderen Seite hervorgehoben.“ – aber wieviele sind das? Repräsentieren diese Schulen genau die verbleinden, zu kritisierenden 50 Prozent? Sind 50 Prozent aller Schulen Israels orthodoxe Schulen? Das ist eine sehr ernstgemeinte, überhaupt nicht ironische Frage. Wenn dem so wäre und die kritisierten Schulbücher konzentrieren sich vollständig auf diese Schulen – gebe ich Ihnen in Ihrer Sichtweise hierzu recht.
        Ich würde nun nicht so weit gehen zu behaupten, dass Judenhass „Staatsziel“ wäre; ich beeile mich aber sofort zuzugeben, dass etliche Betroffene sicherlich so denken. Für weite Teile der Hamas gilt dies höchstwahrscheinlich.
        Das Leben in Palästina und Israel wird vielleicht medial, aber keinesfalls im Alltag von ihren jeweiligen Führungen dominiert. Leidtragende des ganzen, von ihrer jeweiligen, teilweise verhetzten Führung angeschobenen Konflikts sind aber, wie immer, die „kleinen Leute“. Im Ernstfall ist es kein Abbas, kein Hania, kein Netanyahu und kein Liebermann, der eine Bombe auf den Kopf oder eine Rakete in sein Haus bekommt. Es sind immer nur die „kleinen“ Israelis und Araber, die für die Ideen ihrer Lautsprecher sterben. Aber das sind nicht ganz zufällig auch sofort diejenigen, die auch in fünfzig, hundert, vierhundert und dreitausend Jahren ein Leben miteinander fristen müssen. Und da sollte man anfangen, den Kindern Schauermärchen zu ersparen.
        Auf beiden Seiten.
        Sooo schlimm ist das, was ich sage, ja nun wirklich nicht, als dass man sich dem aus Prinzip entgegenstellen müsste. Meine Idee dahinter ist so einfach, dass sie selbst Extremisten auf beiden Seiten verstehen können: wer damit aufhört, aus seinem Gegenüber Monstren zu machen, hat den halben Weg zum Frieden bereits geschafft.

        • brathering schreibt:

          Mein Antwort sollte hier hin:

          „In den Schulen ultraorthodoxer Juden wird indes zum ganz überwiegenden Teil, fast genauso ausgeprägt wie bei den Palästinensern, das „Schlechte“ der anderen Seite hervorgehoben.“ “

          Huch, deutsche Schulbücher heben das Schlechte der Israelis hervor:
          „Darüber hinaus übt die DISBK Kritik an bestimmten Zügen der Israeldarstellung in deutschen Schulbüchern. (…) Es werden häufig stark symbolhaltige und emotionalisierende Bilder eingesetzt, die Israel als Aggressor zeigen. Nur wenigen Schulbüchern gelingt es, etwa durch Bildanalyse die Intentionen und Aussagen der Bilder zu hinterfragen.“
          http://www.gei.de/de/news/artikel/news/detail/News/praesentation-der-ergebnisse-der-deutsch-israelischen-schulbuchkommission-im-auswaertigen-amt.html

          Sind deutsche Schulbücher damit ein Hindernis für einen palästinensischen Staat? Das ist eine sehr ernstgemeinte, überhaupt nicht ironische Frage.

          • A.Bundy schreibt:

            Im „Ein Staat“-Propaganda-Blog von @Echsenpups herrscht wie immer komplette Flaute, ein Grund, warum dieser in der Wolle gefärbte Antisemit mal wieder hier aufgeschlagen ist.
            Ein anderer könnte natürlich auch die Hitze sein.
            Oder der übermächtige Drang, die eigenen Hirnfürze als verquast-redudante Endlos-Kommentare zu veredeln.
            Ansonsten genügt es völlig, sich ein oder zwei seiner wortreichen Anti-Israel-Tiraden auf besagtem Blog zu Gemüte zu führen, um sich in Erinnerung zu rufen, mit wem man es hier tatsächlich zu tun hat.
            Also, kusch-kusch und ab zurück ins antisemitische Lal-La-Land, du judenhassendes Reptil!

          • brathering schreibt:

            @ A.Bundy

            Folgendes vom Echsenbrut-Blog bedarf keiner weiteren Kommentierung:

            „Bekanntermaßen wendet Israel für die Vorbereitungen zur totalen, ethnischen Säuberung der gesamten Levante sehr viel Anstrengung, Politik, Waffengewalt, Folter, Zerstörung und psychologische Kriegsführung auf. (…) Ich frage mich und alle anderen allen Ernstes, wo hier noch ein Unterschied zu dem Wahn von Nazis sein soll, der im Osten Europas Hunderttausende aufgrund gleicher Ideen tötete und vertrieb. Die Idee eines „Groß-Israel“, das nur von Juden bewohnt werden soll ist in nichts weniger widerwärtig und ekelhaft wie die eines arischen „Groß-Deutschland“.“
            https://echsenwut.wordpress.com/2016/07/05/israel-welche-absichten-verfolgt-israel/

          • Paul schreibt:

            Danke werter brathering für den Link zum Blog von echsenwut.

            Ich habe hier an anderer Stelle schon vermutet, dass er ein Judenhasser ist. Diese Vermutung ist jetzt zur Gewissheit geworden.

            Er schreibt über sich, dass er ein Islamkovertit ist. Aus eigener Erfahrung in meinem Umfeld (Katholizismus) weiß ich, dass Konvertiten die aktivsten Verfechter der „reinen Lehre“ sind.

            Außerdem ist er sehr von sich eingenommen. Schreibt er doch über sich selbst: “ Man sagt: intelligent. Ich auch. 🙂 “

            Er ist ein Judenhasser der reinsten Sorte. Auf seine Kommentare werde ich nicht mehr antworten. Es ist sinnlos.

            Die Auseinandersetzung zwischen Palästinensern und Israelis ist ein Religionskrieg zwischen Islam und Juden. Echsenwut hat es mit seinen Kommentaren bewiesen!

            Herzlich, Paul

          • echsenwut schreibt:

            @ A.Bundy / Brathering:

            Leute wie Sie mache ich direkt und ganz persönlich für das Anhalten des Hasses und die Entzündung immer neuer Kriege verantwortlich. Vertreter einer „Bildungsnation“, wie Deutschland und Israel welche sein wollen, müssen sich für Leute wie Sie schämen.

          • echsenwut schreibt:

            @ Paul:

            „Außerdem ist er sehr von sich eingenommen.“ Ja. Ist er! 😀
            Ihnen liegen leise, verängstigte Muslime sicher mehr, das verstehe ich schon. An denen kann man sich leichter ausleben.

            „Er ist ein Judenhasser der reinsten Sorte.“
            Durch Ihr Auftreten, Ihre Schreierei in Zusammenhang mit Verleumdungen haben Sie sich selbst zu einem äußerst schlimmen Antisemiten gemacht. Sie beschädigen das Ansehen des Judentums auf das Unerträglichste und belasten und beschmutzen Israel.

            Wenn Sie darüber nachdenken, werden Sie mir zustimmen: ist jemand ein „Freund“, der einem anderen taten- und kritiklos bei seinen Verbrechen zusieht, alles verdeckt, bestreitet, vertuscht – oder ist jemand ein wahrer Freund, der diesem in den Arm fällt und ihn davor beschützt, Unrecht zu begehen?

            Sie jedenfalls sind ein echter Israel-„Freund“. Respekt. Soviel Verblendung trifft man nicht oft.

          • echsenwut schreibt:

            @ Brathering:

            Warum zitieren Sie nicht vollständig? Ich liefere mal den von Ihnen ausgelassenen Text:

            „Es gibt genug kranke Extremisten in seiner Regierung, die in ihren feuchten Träumen gar öffentlich von einem „Groß-Israel“ faseln, für die Regionen archaische, irrational sinnlose Namen finden, die seit Jahrhunderten untergegangen sind. Diese Verrückten reden offen davon, Tausende von Arabern auf einen Fußmarsch durch die Wüste zu zwingen, damit sie den Gaza-Streifen etwa verlassen und all die an Ort und Stelle zu erschießen, die sich weigern, ihre Heimat zu verlassen.“

            Recherchieren Sie mal den Autoren, auf den ich mich beziehe: Moshe Feiglin; dessen Ansichten werden als rassistisch betrachtet. Die englische Innenministerin Jacqui Smith verbot ihm deshalb die Einreise nach England. Begründung: er habe zu schwerwiegenden Straftaten aufgerufen und Hass geschürt. Somit ist Feiglin für mich durchaus ein kranker Extremist – und als Mitglied des Likud ist er Teil der Regierung Israels.

          • brathering schreibt:

            @ Echsenwut

            Na schön, einmal noch gehe ich auf einen ihrer Beiträge ein.

            Es ist richtig, das Moshe Feiglin extremistische Parolen verkündet, bar jeglicher Menschlichkeit, natürlich verurteile ich das. Glauben sie allen Ernstes, ich würde das gutheißen?
            Doch was genau werfen Sie Moshe Feiglin vor? Seine rassistischen Ansichten, können es ja alleine nicht sein. Ansonsten müsste ihr Blog ja voll sein, von ihren Verurteilungen und Kritiken in Bezug auf Handlungen und Parolen, die von Hamas und Fatah geäußert werden? Ihr Problem ist, das Moshe Feiglin auf der falschen Seite der Extremisten steht.

            Das Problem ist eben nicht, dass ich Sie nicht vollständig zitiere, das Problem ist, das Sie aus Moshe Feiglins Weltbild, unzulässig ableiten, Israel strebe die Vernichtung der Palästinenser an, Zitat: „Bekanntermaßen wendet Israel für die Vorbereitungen zur totalen, ethnischen Säuberung der gesamten Levante sehr viel Anstrengung, Politik, Waffengewalt, Folter, Zerstörung und psychologische Kriegsführung auf…“
            Es ist die gleiche Vorgehensweise, die Sie auch bei den Schulbüchern praktizieren.

            Moshe Feiglins Ansichten und Parolen, stoßen auch in Israel auf Kritik und Ablehnung, Netanjayu hat – leider erfolglos – versucht, ihn von Parteiinternen Vorwahlen auszuschließen. Das ist wenig, zugegeben, sehr sehr wenig. Die Traurige Wahrheit aber ist auch, dass es mehr ist, was palästinensische Extremisten an innerpalästinensischen Widerstand erfahren.

            Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Sobald es im Parlament, der Palästinensischen Autonomiegebiete, eine nennenswerte Opposition gibt, die scharfe Kritik am Hass und am Aufruf zum Mord an Israelis von staatlichen palästinensischen Behörden und Regierungsmitgliedern übt.
            Die fordert, das palästinensische Mörder, die aus rassistischen Gründen Juden morden, von Israel an Palästina ausgeliertert werden, um diese vor der eigenen Justiz zu verurteilen, anstatt sie als Helden zu glorifizeren, und das ganze flankiert von einer palästinensischen Presse, die die Hasstiraden verurteilt, nebst Demonstrationen palästinensischer Zivilbevölkerung, für Frieden, arbeite ich mich mit ihnen zusammen auf ihrem Blog an jüdischen Extremisten ab.

          • echsenwut schreibt:

            @ Brathering:
            Ich werfe Feiglin das gleiche vor wie einem Sarrazin und einem Trump: übelsten Rassismus. Allerdings ist die Reaktion auf diese drei sehr unterschiedlich; während Sarrazin und Trump im eigenen Land durch massive Gegendemonstrationen und -Reden öffentlich stark ramponiert und deklassiert worden sind, erfahren wir durch so ziemlich gar keine Presse von starken Gegenbewegungen in Israel gegen Feiglin.
            Das kann an der Presse liegen, Und hier gibt es nun mal leider eine ganze Anzahl recht sauber durchdokumentierter Fälle, in welchen die Regierung Israels massiv Einfluss ausübt. Artikel mit einer neutralen Aussage erscheinen wenige Stunden später plötzlich mit anderen Inhalten und Überschriften, stellenweise verlief der Kampf unglaublich bizarr; da wurden Überschriften schon dreimal umgeschrieben.
            Nirgendwo käme an, dass es wirksame Gegenpositionen in Israel gäbe. Nur sehr selten erfährt man von Demonstrationen, ich erinnere mich da an eine mit einem vermeintlich lustigen Titel: „Warum kostet der Joghurt in Israel dreimal soviel wie in Europa?“ Ich warte seit Jahren darauf, dass all die Feiglins in Israel behandelt werden wie die Trumps und Sarrazins der Welt. In einer Demokratie darf man ihnen zustimmen, in einer freiheitlichen Gesellschaft, die das Wohl aller im Auge hat, muss aber ein Kampf gegen sie stattfinden. Und manchmal erschrecke ich mich, weil dieser Kampf nicht stattzufinden scheint.
            Die Regierung Netanyahu hat m.E. ihrem Land einen Bärendienst erwiesen: im Glauben, die eigene Position zu stärken und erzkonservative Kräfte bei der Stange zu halten, übergießt sie das ganze Land mit einem Verständnis des Judentums, das ein völlig verzerrtes Bild abgibt – und DAMIT erst Antisemitismus der übelkeitserregenden Art ERZEUGT.
            Was denken Sie, wie sehr ich mich „in eigenen Reihen“ exakt gegen diesen Trend stelle! Ich verteidige Israel mit all seinen Menschen wo ich kann – aber nicht seine Regierung.

            Ihr Angebot nehme ich dankend an – während ich weiß, dass es sich leider lange nicht mit Leben füllen wird. Ich wiederhole mich gern: ich lehne den weitaus größten Teil der Hamas leidenschaftlich als Terroristen ab und stehe mit meiner Kritik gegen sie neben Ihnen. Ich kann Ihnen (und Allah weiß es, ich würde es nur zu gern!), keine solche Hamas liefern. Sie wird wohl leider noch viele Menschen in den Tod reißen (müssen), bevor sie durch eine vernünftige Alernative ersetzt wird.

        • Paul schreibt:

          Werte echsenwut,
          Sie weisen darauf hin:
          „von 100 Prozent aller Schulbücher, so steht da, liefern etwa 50 Prozent ein belastetes Palästina- bzw. Palästinenserbild.“

          Der Hinweis auf ein „belastetes Palestina- bzw. Palestinenserbild“ in etwa 50% der israelischen Schulbüchern kann wohl nicht mit der Erziehung zu Mord und Terrorismus der Palästinensischen Autonomie nicht nur in Schulbüchern, sondern auch im Kindergarten und im Staatlichen Kinderfernsehen, gleich gesetzt werden.

          Wenn Sie das tun, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, weil Ihre Meinung dann das ist, was ich unter Judenhass verstehe.

          Herzlich, Paul

          • echsenwut schreibt:

            Dann lade ich Sie herzlich auf mein blog ein – da habe ich gerade erst einen Beitrag veröffentlicht, anhand dessen Sie mich noch einmal zum „Antisemiten“ küren können. Ich fordere Sie dazu auf, meine Gedanken durch Argumente überzeugend zu widerlegen, Sie Antisemit.

      • Hanna schreibt:

        „Die Orthodoxen lehnen auch den Staat Israel ab. Warum gehen Sie darauf nicht ein?“

        EINIGE ULTRA-orthodoxe Gruppen lehnen den Staat Israel ab, nicht „die Orthodoxen“. Die national-orthodoxen „Siedler“ in der Westbank würden sich schön wundern, wenn man ihnen unterstellt, sie seien gegen die Existenz des israelischen Staates.

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