Mir ist egal, was der Islam bedeutet!

Der radikale Islam ist ein Problem innerhalb des Islams. Die menschenfeindlichen Interpretationen des Korans und die daraus resultierenden mörderischen Praktiken können daher nur von Muslimen selbst beendet werden. Es ist einzig und allein ihre Verantwortung! Es bringt rein gar nichts, zu sagen, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun!

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen. So wie ein Alkoholiker bereit sein muss, sein Problem zu erkennen, bevor ihm geholfen werden kann, so muss auch ein Islamist zunächst sein Problem erkennen. Und ja, Alkohol kann Frieden bedeuten!

Barack Obama, Angela Merkel und François Holland erklären zwar gerne, Islam bedeute Frieden, aber sie sind allesamt keine Muslime. Es ist nicht die Aufgabe von Christen zu erklären, was der Islam bedeutet. Muslime müssen das tun! Zwar erklären nicht wenige Muslime, Islam bedeute Friede, aber ich kann nicht die Millionen muslimischen Stimmen überhören, die weltweit erklären, einen Frieden gäbe es nur im Islam und alle, die nicht zum Islam gehören, dürften um des lieben Friedens Willen verfolgt, unterdrückt und ermordet werden. Keine andere Religion zur Zeit vereint so viele Menschen hinter staatlich gefördertem Hass und Intoleranz wie der Islam.

In all den sieben Ländern zum Beispiel, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird, wird dies von islamischen Regierungen vorgeschrieben: Iran, Jemen, Saudi-Arabien, Mauretanien, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate und Nigeria.

Wenn Christen sich uns immer wieder einreden, Islam bedeute Frieden, dann müssen Nicht-Muslime wenigsten anerkennen, dass die muslimischen Staatsoberhäupter der Länder, in den Homosexuelle getötet, Frauen unterdrückt und Juden verfolgt werden, das komplett anders sehen. Was ist mit den Millionen von Muslimen, die diese Politik im Namen des Islams tragen? Wissen etwa christliche Politiker im Westen besser was Islam bedeutet, als Muslime in islamischen Staaten? Früher nannte man so eine Arroganz westlichen Imperialismus!

Mir ist egal, was der Islam bedeutet. Menschen können glauben, was sie wollen, solange sie mir nicht gefährlich werden!

Ich bin mir sicher, sogar Islam kann Frieden bedeuten, denn jeder spirituellen Überzeugung wohnt die Möglichkeit des Friedens inne, allerdings der einen Bewegung mehr als der anderen. Was aber den Islam ausmacht, können nur Muslime bestimmen!

Viel zu oft höre ich, dass jene, die Menschen die Köpfe abschneiden, Frauen steinigen, Homosexuelle hängen und Juden schlachten, dabei den Namen Allahs rufen und erklären, alles im Namen des Islams zu tun. Nicht wenige Muslime weltweit feiern diese Taten und verteilen Süßigkeiten aus Begeisterung über diese Schändungen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen diese Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen.

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um ein vielfaches lauter sein!

Der Islam kann nur von innen reformiert werden! Auch das Christentum wurde von innen reformiert.

Die Reformbewegungen brachten allerdings auch Kriege mit sich. Protestanten und Katholiken standen sich im Dreißigjährigen Krieg so unversöhnlich gegenüber wie heute Sunniten und Schiiten. Zudem zeichneten sich ausgerechnet die Reformbewegungen als besonders judenfeindlich aus. Die judenfeindlichste christliche Schrift, die die Zerstörung von Synagogen und das Verbrennen von Torarollen fordert, wurde von Martin Luther geschrieben.

Das Christentum hat eine lange Geschichte der Gewalt und es brauchte mutige Menschen, die diese Gewalt anprangerten. Nicht selten wurden sie Ketzer beschimpft. Heute würde man sie christophob nennen und behaupten, sie wären Rassisten, denn nicht jeder Christ sei gleich und außerdem, Christentum bedeute Liebe. Bertrand Russel erwiderte darauf Anfang des 20. Jahrhunderts:

“Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen (…) Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.”

Friedrich Nietzsche schrieb im Jahrhundert davor:

“Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung (…) Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit (…) Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht (…) Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”

Heinrich Heine erklärte im selben Jahrhundert:

“Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.”

Jean-Jacques Rousseau sagte ein Jahrhundert vorher:

“Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.”

Ich habe viele christliche Freunde. Wenn ich sie frage, was sie von den schwulen- und frauenfeindlichen Passagen in der Bibel halten, erklären sie mir, die Bibel sei nur ein Buch und man könne sie nicht wörtlich und schon gar nicht eins zu eins nehmen, außerdem stünde auch viel dummes Zeug in der Bibel. Einige meiner christlichen Freunde haben studiert und nennen diesen Umgang mit der Bibel „historisch-kritische Exegese“.

Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Soldat Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, der ist ein fundamentalistischer Fanatiker und hat die volle Breitseite Kritik verdient.

Es wird Zeit, dass der Islam in Frage gestellt wird, wie einst das Christentum in Frage wurde. Das geht allerdings nur mit Aufklärung, Kritik, Spott und Hohn und sie muss von innen kommen! Was die Welt jetzt braucht sind Mohammed-Karikaturen von Muslimen, die die muslimische Welt in Frage stellen, so wie einst Voltaires Karikaturen die christliche Welt in Aufruhr versetzt haben. Wir brauchen geistige Hämmer, die den Islam zerschlagen, so wie Nietzsche einst auf das Christentum einschlug. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

Nein! Es ist Aufklärung und kommt von moderaten Muslimen. Daher ist es wichtig, den Begriff „radikaler Islam“ zu nutzen, weil nur Muslime entscheiden können, wohin der Islam zieht. Ich kann nur zuschauen, mit Staunen und Zittern und hoffen, dass die aufgeklärte Welt gut gewappnet ist für die Eskalationen, die beim Versuch, Religionen zu reformieren, unweigerlich kommen werden.

Wer sich weigert, den Begriff „radikaler Islam“ zu benutzen, betrügt Muslime um eben jene Entwicklung, die das Christentum bereits gemacht hat und kontinuierlich weiter macht. Aufklärung tut weh! Wer jedoch glaubt, er müsse Muslime vor diesen Schmerzen schützen, erklärt damit, Muslime seien schwächer, dümmer oder unfähiger mit Kritik umzugehen als Christen. Wer Muslime schützen möchte vor Kritik, erklärt sie zu geistigen Mündeln, die intellektuell unfähig sind, mit Kritik, Hohn und Spott umzugehen. Das jedoch ist purer Rassismus!

Was Christen ertragen können um der Freiheit und der Aufklärung willen, können auch Muslime ertragen, denn ich halte diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten begabt wurden, worunter sind Leben, Freiheit und das Streben nach Glück.

Liebe Muslime,

ich brauche Eure Hilfe! Entschuldigt, dass ich Euch als Mitglieder einer Religionsgemeinschaft anspreche. Eigentlich ist mir egal, woran Ihr glaubt, aber der Terrorist, der in Nizza mit einem Lastwagen über eine Menschenmenge gefahren ist und aus dem Führerhaus um sich geschossen hat, war ein Moslem und Islamisten feiern die Terrorattacke. Der Islamische Staat hat zu solchen Anschlägen mit Autos und LKWs aufgerufen.

Ich würde die Terroristen gerne schlicht Arschlöcher oder Drecksäcke nennen, aber die Terroristen, die in jüdischen Märkten und Museen, in Theatern, Redaktionen, Hotels, Schwulenclubs und auf Straßen morden, nennen sich Muslime! Sie glauben sogar „wahre Muslime“ zu sein, berechtigt, für einen Islamischen Staat zu morden. Sie schneiden Menschen die Köpfe ab, steinigen Frauen, knallen Homosexuelle ab und töten Juden, alles im Namen eines „Islamischen Staats“. Es ist somit Eure Religion, die geschändet wird. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes Kriege führen und Menschen morden, schlimmer sein als alle, die den Koran verbrennen.

Ich bin Christ, ich kenne die dunkele Zeit des Christentums, als Andersgläubige verfolgt wurden. Ich bin Deutscher, ich kenne die Zeit des Nationalsozialismus als Juden, Homosexuelle und viele andere Menschen vernichtet wurden. Es gab zwar zu allen Zeiten stets auch anständige Christen und Deutsche, aber von 1933 bis 1945 gaben die Nazis den Ton an. Und die Nazis waren Deutsche!

Nicht alle Deutsche waren schuldig, aber sie waren und sind verantwortlich für die Nazis! Nicht alle Muslime sind schuldig, aber alle Muslime sind verantwortlich für Islamisten!

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um ein vielfaches lauter sein!

Euer Problem sind nicht Karikaturisten, Kritiker, Homosexuelle, Juden und Spotter. Euer Problem ist jeder, der sich Muslim nennt und im Namen seines Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams! Den Terroristen und ihren Sympathisanten solltet Ihr den جهاد erklären!

So wie die Nazis damals der Feind jedes aufgeklärten Deutschen waren, so müssen die Eiferer des Islams heute die Feinde jedes aufgeklärten Menschen sein. Den Nazis stellten sich damals nur wenige Deutsche entgegen. Eine der bekanntesten Widerstandsgruppen war „Die Weiße Rose“ der Geschwister Scholl. In ihrem dritten Flugblatt schrieben sie:

“Unser heutiger “Staat” aber ist die Diktatur des Bösen. “Das wissen wir schon lange”, höre ich Dich einwenden, “und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird.” Aber, frage ich Dich, wenn Ihr das wisst, warum regt Ihr Euch nicht, warum duldet Ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im verborgenen eine Domäne Eures Rechts nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrigbleiben wird als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist Euer Geist schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, dass Ihr vergesst, dass es nicht nur Euer Recht, sondern Eure sittliche Pflicht ist, dieses System zu beseitigen?

Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht Eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit. Denn mit jedem Tag, da Ihr noch zögert, da Ihr dieser Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst Eure Schuld gleich einer parabolischen Kurve höher und immer höher.”

Im ersten Flugblatt der Geschwister Scholl heißt es:

“Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!”

Liebe Muslime,

ertragt die Fundamentalisten nicht länger, die im Namen Eures Glaubens den Hass predigen. Eure Feinde sind nicht die Kritiker und Spotter des Islams. Eure Feinde sind nicht Israel und die USA, nicht Juden, Christen oder Homosexuelle. Eure Feinde sind jene, die den Hass predigen und sie nennen sich Muslime, so wie sich Nazis einst Deutsche nannten. Leistet Widerstand! Wenn Ihr es nicht tut, werden es jene tun müssen, die von den Islamisten gehasst werden.

Der Islamische Staat heute unterscheidet sich im Hass nicht mehr von den Nazis damals. Die Islamisten morden im Namen einer islamistischen Nation. Sie sind Nationalislamisten. Naziis! Sie hassen Juden! Sie hassen Homosexuelle! Sie hassen Frauen! Sie sind Naziis!

Die Nazis (Nationalsozialisten) stürzten die Welt in einen Weltkrieg. Am Ende wurde Deutschland dem Erdboden gleich gemacht. Bewahrt Euren Glauben vor dieser blutigen Lektion und erklärt den Naziis (Nationalislamisten) den Krieg, bevor es andere tun! Die Naziis nämlich haben Euch schon lange den Krieg erklärt!

Die Nazis haben Deutschland für immer befleckt und die Naziis beflecken gerade den Islam!

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33 Antworten zu Mir ist egal, was der Islam bedeutet!

  1. Gast schreibt:

    Das Problem dieses Artikels ist, dass hier Nationalitäten mit Religionen und Ideologien gleichgesetzt werden. Das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    Seine Nationalität kann man sich nicht aussuchen, deswegen macht es auch keinen Sinn jemaden dafür zu verurteilen. Religionen und politische Ideologien(da passt der Islam sehr gut rein) sind zumindest in demokratischen Ländern frei wählbar. Deswegen ist es einerseits unfair(gar rassistisch!) alle Deutschen für die Verbrechen der Nazis in Sippenhaft zu nehmen, aber andererseits völlig verständlich, Muslime für ihre selbstgewählte Zugehörigkeit zum Islam zumindest zu kritisieren.

    Ansonsten müssten wir ja auch tolerant gegenüber allen friedlichen Nazis sein. Es ist die Weltanschauung die hier ausschlaggebend ist und wenn islamische Terroristen genau das ausführen, was im Koran gefordert wird und sich Muslime trotzdem zu diesem Buch bekennen und nicht bereit sind, ihre eigene Religion zu hinterfragen, dann ist das ein Problem. Mit Nationalitäten hat das relativ wenig zu tun, es gibt ja auch genügend Deutsche, die freiwillig zum Islam konvertieren. Eine Sache, für die ich wenig Verständnis habe…

  2. Pingback: Worüber sich (von Muslimen) empört wird | abseits vom mainstream - heplev

  3. Thomas ex Gotha schreibt:

    Ein leider wirrer Artikel.
    a) Buurmann behauptet, das Christentum sei „von innen reformiert“ worden, Das impliziert, Religionen könnten auch von außen „reformiert“ werden. Wie soll das gehen? Man kann den Einfluss einer Religion gesetzlich einschränken, man kann sie auch verbieten, aber ob dies auch zu einer „Reform“ – wie immer die aussehen mag – führt, wage ich zu bezweifeln. Der Kulturkampf im deutschen Kaiserreich hat den Katholizismus eher gestärkt und eben nicht zu einer „inneren Reform“ geführt, welche beispielsweise das Konkordat 1933 verhindert hätte. Anders gesagt: wer behauptet, das Christentum sei mittlerweile aufgeklärt, ignoriert, dass es in die faschistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts gewaltig involviert war.
    b) Buurmann schreibt: „Ich würde die Terroristen gerne schlicht Arschlöcher oder Drecksäcke nennen, aber die Terroristen, die in jüdischen Märkten und Museen, in Theatern, Redaktionen, Hotels, Schwulenclubs und auf Straßen morden, nennen sich Muslime!“ Wo ist das Problem, sie als Arschlöcher, Drecksäcke oder Psychopathen zu bezeichnen? Dass sie ihrem Töten mit dem Bezug auf den Islam einen höheren Sinn verleihen wollen, ändert ja nichts daran, dass sie sich wie Arschlöcher, Drecksäcke und Psychopathen verhalten und sich keinen Deut darum scheren, dass ein Großteil ihrer Opfer Muslime ist. Die viel interessantere Frage ist doch, warum diese Art des Tötens, welche die eigene Auslöschung immer mit in Kauf nimmt, überhaupt attraktiv ist. Die Antwort wird mehr über die Verfasstheit unserer Epoche aussagen, als es dem naiven Liberalen Buurmann recht sein kann.
    Denn es ist c) zwar einerseits leicht, die Länder zu nennen, in denen Homosexualität mit dem Tode bestraft wird, andererseits aber offenbar schwer, deren wichtigste Handelspartner aufzuzählen, die kaum ein Interesse daran haben, irgendetwas an der Macht von Boko Haram oder des saudischen Königshauses zu ändern, wenn nur das Öl (oder welcher Rohstoff gerade benötigt wird) weiter fließt. Scherte irgendeinen der BWL-Zombies, die vor einem Jahr mit Sigmar Gabriel nach Teheran flogen, der Antisemitismus der iranischen Mullahs? Und wer glaubt allen Ernstes, dass die Heuchelei des Westens denjenigen verborgen geblieben ist, die auf die Fragen der Epoche die dümmste und mörderischste aller Antworten finden?
    d) Leider steht noch so ein wirrer Satz am Ende: „Die Nazis haben Deutschland für immer befleckt und die Naziis beflecken gerade den Islam!“ Wenn die Nazis nichts anderes getan hätten, als „Deutschland“ zu „beflecken“, wären 1945 zig Millionen Menschen noch am Leben gewesen. Die Auswirkungen auf ein komisches Gebilde wie „Deutschland“ sind da doch eher zweitrangig. Und auch eine Religion kann man nicht „beflecken“. Ein Blick in die Geschichte sollte erkennen lassen, dass man mit der BIbel oder dem Koran alles rechtfertigen kann. Von Aufklärung kann erst dann die Rede sein, wenn sie Religionen nicht „reformierte“, sondern überflüssig machte.

    • Heimchen am Herd schreibt:

      „Die Antwort wird mehr über die Verfasstheit unserer Epoche aussagen, als es dem naiven Liberalen Buurmann recht sein kann.“

      Mir ist der naive, liberale Buurmann tausendmal lieber, als ein selbstverliebter
      und rechthaberischer EX Gotha!

      Und noch etwas, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Hahahahah…. es ist so lächerlich mit den Daumen runter und Daumen rauf!

        Man kann da wunderbar manipulieren! 😉

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Thomas ex Gotha

      Auch wenn ich Ihrem Kommentar in einigen Punkten zustimme, halte ich diese Sätze für inhaltsleer:
      @Thomas ex Gotha: „Scherte irgendeinen der BWL-Zombies, die vor einem Jahr mit Sigmar Gabriel nach Teheran flogen, der Antisemitismus der iranischen Mullahs?“

      Schon richtig, Herr ex Gotha, aber schert es irgendeinen linken Scheinheiligen, dass er von den selben Steuergeldern profitiert, die aus solchen Handelsabkommen resultieren?

      @Thomas ex Gotha: „Und wer glaubt allen Ernstes, dass die Heuchelei des Westens denjenigen verborgen geblieben ist, die auf die Fragen der Epoche die dümmste und mörderischste aller Antworten finden?“

      Wie gesagt, die „Heuchelei des Westens“ ist hauptsächlich jenen Nutznießern verborgen geblieben, die Andere dafür anklagen.

      @Thomas ex Gotha: „Ein Blick in die Geschichte sollte erkennen lassen, dass man mit der BIbel oder dem Koran alles rechtfertigen kann.“

      Einzig der Blick in die Bücher selbst gibt Aufschluss, was damit gerechtfertigt werden kann und was nicht. Ginge es nur nach dem „Blick in die Geschichte“, fiele auch auf die sozialistischen Schriftwerke ein erschreckend düsteres Licht.

      @Thomas ex Gotha: „Wenn die Nazis nichts anderes getan hätten, als „Deutschland“ zu „beflecken“, wären 1945 zig Millionen Menschen noch am Leben gewesen.“

      Wo hat Gerd Buurmann geschrieben, dass „die Nazis nichts anderes getan“ haben?

    • Lusru schreibt:

      @Thomas ex Gotha
      Ja, Sie haben das bestens ausposementiert:
      „Beflecken“ (im geistigen Sinne des Begriffes) kann nur jemand sich selber, ansonsten ist es nur Beschmutzung.
      Beflecken ist damit eine geistige Verirrung innerhalb „einer“ geistigen (vergeistigten) Welt, also ein Vorgang aus religiösen Praktiken – womit weder dieser Vorgang noch der Begriff geeignet ist, eine „Nation für immer zu beflecken“ – was schon für sich ein Widerspruch ist, weil eben solcherart (geistige) Befleckung nur mit dem Beflecker und nicht mit den Befleckten verbunden BLEIBT – da hat Buurman wohl nicht richtig aufgepasst, als er so formulierte und Stammtischgequake hinterlassen.
      Allerdings, den gesamten aus Ihrer Sicht möglicherweise „wirren“ Artikel benötige ich z.B. nicht, indem ich mich mit dem alles präzise sagenden Vorspann Buurmanns begnüge:

      „Der radikale Islam ist ein Problem innerhalb des Islams. Die menschenfeindlichen Interpretationen des Korans und die daraus resultierenden mörderischen Praktiken können daher nur von Muslimen selbst beendet werden. Es ist einzig und allein ihre Verantwortung! Es bringt rein gar nichts, zu sagen, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun!“

      Und ich meine mal, verehrter Thomas ex Gotha, darauf könnten wir beide uns doch auch einigen, oder?
      Die Reformationsfähigkeit von wem und wo auch immer „von aussen“ muss dazu nicht zu diskutieren sein, denn genau in diesem Sinne und Geiste steht doch die Forderung Buurmanns schon im Vorspann.
      Und so betrachtet ist auch das von Buurmann völlig zutreffend (leider):
      „Der Islam kann nur von innen reformiert werden! Auch das Christentum wurde von innen reformiert.“, denn:
      Das ist die Message an die EU und etliche Bundeshosenanzüge, wandelnde „Freiheits- und Demokratievitrinen“ und allerhand andere schöngeistige Leute, die noch immer glauben, das ginge tatsächlich auch durch ihr eigenes Verhalten „von aussen“, indem man „Demokratie“ und „Freiheit“ wie auch immer in den islamischen Ländern „sät“, gleich ob mit Drohnen, Panzerverkäufen oder jede Menge Patronenhülsen.
      Also:
      Belassen wir es bei den knappen Worten vorab und schreiben das, genau das, allen „interessierten Drohnenbesitzern“ auf die Stirn mit der Massgabe, doch mehr DIESE Sicht zu verbreiten und auf DEREN Erfolg zu warten, schlicht zu warten, bis sich das „entwickelt“ hat. Denn, Thomas ex Gotha, wenn ich mich nicht irre, sahen Sie das doch hinsichtlich des Christentums (der „-tümer“?!) genau so, als Prozess der Geschichte, als „innerer“ und sehr sehr langwieriger?

  4. Kanalratte schreibt:

    Ich frage mich gerade warum deutsche Medien nicht darüber berichten was die muslimischen Attentäter von Paris mit den Leichen im Bataclan gemacht haben.

  5. ceterum censeo schreibt:

  6. DuDu schreibt:

    All die (historischen) Zitate oben im Text, umgeschrieben auf „Islam“, gehen heute als „HateSpeech“ durch und würden mit einem Besuch des BKA und SEK enden… und damit auch sicher keine (solche) „Hass“-Kommentare durchrutschen werden die Mittel im Kampf gegen Rechts 2017 verdoppelt auf über 100 Millionen Euro.

    Wer kennt noch die liebe Reem? Gerade wurde sie von Merkel ins Kanzleramt eingeladen. In den Kommentaren unter dem Welt Online Artikel gibt es Hinweise, dass im Artikel von vor einem Jahr „Bei Reem zuhause“ nachträglich entschärft wurde…und tatsächlich, ihre israelfeindlichen Aussagen (ich erinnere mich noch gut) wurden gelöscht. Liest man die Kommentare von damals, die auch Zitate enthalten, findet man diese nicht mehr im Artikel.

    …aber dank webarchiveorg kann man es noch nachlesen, dies hier (vielleicht auch noch mehr) wurde still und heimlich aus dem Welt Online Artikel gelöscht:

    /////////////////////
    „Aber was heißt eigentlich Palästina? Von welchem Gebiet spricht sie? „Alles“, sagt Reem. Aber da ist Israel. „Ja, noch, aber meine Hoffnung ist, dass es irgendwann nicht mehr da ist, sondern nur noch Palästina.“ Wie soll das gehen? „Das Land sollte nicht mehr Israel heißen, sondern Palästina.“

    Das Gespräch wird jetzt schwierig. Reem, das sympathische, kluge Mädchen, das so gerne in Deutschland leben möchte, sagt Dinge, die so nicht stehen bleiben können. Weißt du, dass Deutschland und Israel eine besondere Geschichte haben? Dass wir zu dem Land stehen, dass wir Judenhass nicht zulassen? „Ja, aber es gibt Meinungsfreiheit, hier darf ich das sagen“, sagt sie. „Ich bin bereit, über alles zu diskutieren.“ ///////////////

    Darf sich jeder seinen Teil denken!

    • Leopard schreibt:

      Das Witzige ist ja, das man es den „Palästinensern“ oder auch dem Dalai Lama durchgehen lässt, wenn sie „alles“ fordern – einschließlich Gebiete, die nur vorübergehend zu genanntem Land gehört haben.
      Was die machen ist etwa so, als würde man die Wiederherstellung von Deutschland in den Grenzen von 1941(!) fordern…

  7. Horus schreibt:

    Möchte anmerken, dass nicht das „Christentum“ (Religion) im 30-jährigen Krieg gegeneinander gekämpft hat, sondern, dass es „Kirchen“ (also Glaubensgemeinschaften) waren, die sich bekriegt haben.

    Diese Begriffsverwirrung findet man leider fast überall. Denn diese Verleugnung der „Kirchianisierung“ (wenn ich das mal so ausdrücken darf) steht einem auch beim Nachdenken über den Islam im Weg. Der Islam (und zwar als Ganzes) wird in unseren Breiten als eine einheitliche Glaubensgemeinschaft definiert, was sie aber nicht ist (so wie es auch das Christentum nicht ist). In unseren Breiten würde man nie auf den Gedanken kommen das gesamte Christentum als Glaubensgemeinschaft zu definieren, ja, man schließt von staatlicher Seite sog. „Sekten“ sogar ganz einfach aus, indem man ihnen den Rang einer Kirche zu Recht verweigert. Beim Islam hingegen begeht man den Fehler einer jeden Gemeinschaft, die sich zum Propheten des Islam bekennt, den Rang einer Kirche zu gewähren.

    Wenn man nicht endlich beginnt auch islamische Sekten zu definieren bzw. nur aufgeklärte islamische Kirchen anzuerkennen, solange darf auch der IS unter der Flagge des Propheten morden ohne – zumindest mal von uns – aus der islamischen Welt ausgeschlossen zu werden. So könnten wir mit unserer Rechtssprechung vielleicht sogar klare Signale an aufgeklärte Moslems senden und sie in ihrem Tun bestärken.

  8. B. Weidner schreibt:

    Nur zur Info: Islam bedeutet Unterwerfung!

  9. nobody schreibt:

    Gerd, Du Glücklicher! Bei Mitterand stehen geblieben.

  10. Hessenhenker schreibt:

    Es ist zu befürchten,
    daß ein solcher Artikel mutmaßlich inzwischen als Haßverbrechen gilt.

  11. Fritz Frost schreibt:

    „Ich bin Deutscher, ich kenne die Zeit des Nationalsozialismus …“

    Der Wikipedia entnehme ich, dass Sie im Jahr 1976 geboren wurden. Sie kennen also allenfalls die propagandistische Nachkriegsdarstellung der Zeit des Nationalsozialismus aus der Sicht seiner Todfeinde. Die Zeit des Nationalsozialismus kennen Sie nicht.

    Als bekennender Christ leben Sie in einer selbstgewählten Lügenwelt, deshalb sei Ihnen auch diese Lüge verziehen … 🙂

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich lass diesen Quatsch mal stehen, als Zeitdokument.

    • Rika schreibt:

      Fritz Frost: Zu Ihrem unzumutbarem Geschreibsel von “ propagandistische Nachkriegsdarstellung der Zeit des Nationalsozialismus aus der Sicht seiner Todfeinde.“ folgende Bemerkung:
      Ich, Jahrgang 49, wurde durch Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel sehr authentisch über die Zeit des Nationalsozialismus informiert. Ich denke nicht, dass meine Familie damit „propagandistische“ Umtriebe aus „Sicht“ möglicher „Todfeinde“ im Sinn hatten. Ich kann Ihnen glaubhaft versichern, dass sich die Berichte meiner Eltern und Familie mit denen decken, die ich viel später aus eigenem Antrieb in Büchereien recherchiert habe.
      Darf ich höflich fragen, wie authentisch Ihre eigenen Erkenntnisse über den Nationalsozialismus sind, dass Sie die Geschichtskenntnisse anderer Menschen als Propagandalügen bezeichnen können???

    • besucher schreibt:

      Sind Sie Jahrgang Adolf Eichmann?

  12. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Ihr Artikel beeindruckt mich sehr, Gerd Buurmann. Sie schreiben ohne Hass.

    • besucher schreibt:

      Da müssen Sie noch etwas üben. 😉

      • ceterum censeo schreibt:

        Wenn man das besitzt, was in Ermangelung einer abschließenden Definition als Seele bezeichnet wird, kann man sich auch durch Übung nicht von Gefühlen frei machen, die wir zum Beispiel als Liebe oder Haß bezeichnen.
        Ansonsten wären wir Monster, Roboter oder Besucher.

        • Praecox schreibt:

          Hört, hört!
          Der Herr Zeterer betätigt sich jetzt auch als Seelenkundler. Der Fehler, sämtliche Kategorien (Liebe, Hass, Seele, Gefühle) in einen Topf zu werfen sei ihm als Anfänger verziehen. Nicht aber die erneute persönliche Herabwürdigung eines anderen Menschen. Die zeichnet ihn nämlich weiterhin als Unkundigen und zu einer Maximaldifferenzierung seines Gefühlslebens in „Liebe“ und „Hass“ Beschränkten aus.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @besucher

        Dieses Niveau werde ich Ihnen nicht streitig machen.

Seid gut zueinander!

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