Die Christoph Harting Challange

Als Christoph Harting am 13. August 2016 Gold bekam für seine Leistung bei den Olympischen Spielen in der Disziplin Diskus und für ihn die deutsche Nationalhymne gespielt wurde, da alberte er herum, pfiff zur Melodie und machte Faxen.

Es gibt unendlich viele Arten, wie man sich zur deutschen Nationalhymne und zu deutschen Nationalsymbolen verhalten kann, Christoph Harting jedendalls hat in weniger als einer Minute der deutschen Hymne und der deutschen Fahne all das zurückgegeben, was notorische Spaßbremsen, verantwortungslose Untertanen und vorwurfsvolle Miesepeter diesen Symbolen in den letzten 100 Jahren geraubt haben: Leichtigkeit, Ironie und Freude.

Es muss nicht immer Strammstehen sein! Christoph Harting hat für mich die Farben schwarz, rot und gold sympathisch gemacht, indem er gezeigt hat, dass diese Farben zu Individualität, Freiheit und Unangepasstheit passen. Für die Leute aber, die behaupten, sein Verhalten sei in irgendeiner Art respektlos gewesen, halte ich folgende vier Zeilen von Heinrich Heine bereit:

„Auch deine Fahne gefällt mir nicht mehr,
Die altdeutschen Narren verdarben
Mir schon in der Burschenschaft die Lust
An den schwarzrotgoldnen Farben.“

Respektlos sind eher jene, die Christoph Harting jetzt schlechtes Benehmen attestieren. Schlecht benehmem sich hier nur die Verurteilenden!

Danke, Christoph Harting, Du bist ein Deutscher, mit dem ich gerne Deutscher bin. Daher mache ich jetzt auch Faxen zur deutschen Hymne. Warum? Weil ich es kann! Das macht mich stolz. Stolz, ein Deutscher zu sein!​

Ich rufe alle Menschen auf, sich dieser Christoph Harting Challange anzuschließen. Macht Faxen zur Hymne und teilt es in den sozialen Medien! Warum? Weil wir es können. Weil Deutschland knorke ist!

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Spaß veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Die Christoph Harting Challange

  1. peter schreibt:

    Nix da Christoph-Harting-Challenge. Harting hatte lediglich die Bradley-Wiggins-Challenge angenommen, die der britische Radfahrer am Tag zuvor losgelassen hat:

  2. Konrad Bollmann schreibt:

    Ihr leidet an Schizophronie! Für u. gg. Deutschland gleichzeitig!

    • Hotdog schreibt:

      Sie hingegen sind überaus konsistent und bar jeder Schizophrenie, weil Sie gaanz genau wissen, es gibt da keinerlei Differenzierungen: Entweder ist man voll und ganz für oder eben gegen Deutschland.

      Albern da überhaupt drauf zu antworten! Aber nehmen Sie doch bitte ihr pseudopsychologisiertes Argument und fragen Sie Ihren Psychiater, ob sich da vielleicht noch was machen lässt.

  3. Eitan Einoch schreibt:

    Endlich wieder ein Artikel, dem ich voll und ganz zustimmen kann.

  4. A.Bundy schreibt:

    Passend zum Thema, das heutige Interview mit Christoph Harting auf FAZ-Online.

    „Ich bin in erster Linie Sportler und verstehe mich auch als solcher. Ich bin keine PR-Figur, kein Medienmensch und Profi, ich möchte kein Kapital aus meinem Namen schlagen und medial omnipräsent sein. Ich bin Sportler. Mein Job, meine Bühne ist das Stadion.“
    http://www.faz.net/aktuell/sport/olympia/deutsches-team/olympiasieger-christoph-harting-entschuldigt-sich-14387457.html

    Wie formulierte es Ashley Morris so prägnant: „Fuck you, you fucking fucks!“ :)))
    https://en.wikipedia.org/wiki/Ashley_Morris_(blogger)

  5. limbischessystem schreibt:

    Herr Buurmann, sie sind mal wieder wunderbar! Und daß Sie immer einen Heine parat haben, ist das I-Tüpfelchen, zumal mal Sie es wieder auf den Punkt bringen.

  6. Heimchen am Herd schreibt:

    Schlechter als das IOC kann sich gar keiner benehmen!

    Was sich alles bei Olympia 2016 in Rio abgespielt hat, ist gelinde gesagt, unter aller Sau!
    Dagegen sind die Faxen von Harting nur Kindergarten!

  7. abusheitan schreibt:

    Ich hatte nicht den Eindruck, dass Harting bewusst Faxen machte um zu provozieren. Er wirkte auf mich eher überfordert und dass er am Ende den Kopf schüttelte, zeigte nur, dass er die ganze Szene als unwirklich erlebte. Dass die von ihm gezeigte Leichtigkeit und Lebensfreude dem deutschen Spießer ein Gräuel ist, wusste Heine auch schon ganz gut. 🙂

Seid gut zueinander!

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s