Die sechs dummen „Argumente“ des Jürgen Todenhöfer

Jürgen Todenhöfer hat auf Facebook wieder in die Tasten gehauen. Er hat dabei erneut jene sechs vermeintlichen „Argumente“ rausgehauen, die mittlerweile so oft relativiert wurden, dass jeder einigermaßen klar denkende Mensch sie nicht mehr verwenden würde. Nicht so Todenhöfers Jürgen. Tapfer im Nirgendwo macht sich daher erneut die Mühe, die „Argumente“ zu kommentieren.

1. Argument: Die 5. Sure.

Jürgen Todenhöfer schreibt:

„Allah sagt nicht: „Töte Unschuldige!“ Sondern: „Wenn einer einen Menschen tötet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und wenn einer einen Menschen rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Tapfer im Nirgendwo antwortet:

Die fünfte Sure wird gerne zitiert, wenn die Friedfertigkeit des Korans bewiesen werden soll. Mir ist es egal, ob der Koran ein Buch der Liebe ist oder nicht; und ich möchte, dass das so bleibt! Alle Religionen sind nämlich nur so lange friedlich, wie sie es zulassen, dass einem der Glaube egal sein kann!

Es zeugt allerdings schon von einer ungeheuerlichen Chuzpe, ausgerechnet die fünfte Sure als Zeugnis des Friedens des Korans anzuführen. Der oben zitierte Vers steht nämlich in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übersetze mal:

„Wir haben den Juden verordnet, wer tötet, tötet eine ganze Welt. Für Euch aber gilt, wenn jemand ein Unheil im Lande anrichtet, dann hackt ihnen die Hände und Füße ab.“

„Unheil im Lande“, na das ist ja mal etwas, wie soll ich sagen, vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Unheil im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Ich sag mal so, wenn ich beweisen müsste, dass der Koran ein Buch des Friedens ist, ich würde ganz sicher nicht diese Stelle zitieren, denn sie ist alles andere als friedlich, ja, geradezu barbarisch brutal.

2. Argument: Jesus und Mohammed unterscheiden sich nicht.

Jürgen Todenhöfer schreibt:

„Jesus und Mohammed wären entsetzt, wenn sie sähen, wie schamlos ihr Glaube, ihr Aufruf zu Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe von machtgierigen, kriminellen und oft strohdummen Menschen für ihre Machtgelüste missbraucht wurde und wird. Und fassungslos, wie intelligente Wissenschaftler und Journalisten auf diesen billigen Trick der Kriegstreiber und Terroristen hereinfallen. Wir sollten fair sein und an alle Religionen den gleichen Maßstab anlegen!“

Tapfer im Nirgendwo antwortet:

Dann bin ich mal fair. Mohamed hat im Gegensatz zu Jesus eine Menge Menschen getötet. Mohamed war von Beruf Soldat und bis ans Ende seines Lebens ein überzeugter Feldherr! Es gibt bedeutende Unterschiede zwischen dem Koran und dem Evangelium:

Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren aus verschiedenen Zeiten. Der Koran hat einen auf einen Zeitpunkt fixierbaren Autoren mit klarer Intention. Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war, der sich weigerte, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen und der erklärte, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten arm und krank und natürlich nur durch ihn. Die Hauptfigur im Koran ist ein Feldheer mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren, der deutlich und kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und im Namen Gottes erklärte, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar.

Wenn also schon Christen mit viel Kreativität beim Interpretieren aus dem armen Tischler eine kriegerische Religion ableiten konnten, was können dann erst Muslime aus den Zeilen eines erfolgreichen Kriegers interpretieren?

3. Argument: 99 Prozent.

Jürgen Todenhöfer schreibt:

„Der ‚IS‘, der von 99% der Muslime der Welt abgelehnt wird, behauptet zwar, seine Bestialitäten ‚im Namen‘ des Islam zu begehen. Aber der Islam, die Religion der Barmherzigkeit, ist dafür genauso wenig verantwortlich, wie das Christentum für die Verbrechen des ‚Christen‘ Bush.“

Tapfer im Nirgendwo antwortet:

Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 glauben in Pakistan und Jordanien über 80% aller Muslime, die Scharia sei Gottes direkter Wille, in Afghanistan, Ägypten und Gaza über 70%. In Russland sind es nur 56% aller Muslime. In Afghanistan und im Irak bevorzugen über 90% die Scharia über ein bürgerliches Gesetz, in Malaysia, Bangladesh, Marokko, Gaza, Niger und Dschibuti über 80%. In Russland sind es “nur” 42%. Die Todesstrafe für Diebstahl finden in Afghanistan und Pakistan über 80% angemessen, in Gaza und Ägypten 70% aufwärts. In Ägypten, Gaza, Pakistan und Afghanistan sprechen sich über 80% für das Steinigen von EhebrecherInnen (mit ganz großem I) aus. Ungefähr die gleiche Anzahl von Muslimen in diesen Ländern fordert die Todesstrafe für den Abfall vom Glauben. Wie kommt Jürgen Todenhöfer also auf die 99 Prozent?

Nehmen wir dennoch mal an, die Zahl wäre korrekt. Es gibt schätzungsweise 1,6 Milliarden Muslime und 15 Millionen Juden auf der Welt. Das bedeutet, selbst wenn „nur“ 1% aller Muslime Islamisten und somit fanatische Judenhasser sind, die bereit sind eine Bluttat zu begehen, dann sind das mehr wahnsinnige Judenhasser als es auf der Welt Juden gibt. Sehr beruhigend klingt das nicht!

4. Argument: Mensch und Religion.

Jürgen Todenhöfer schreibt:

„Täglich wird unserer Bevölkerung eingehämmert, der Terrorismus habe sehr wohl mit dem Islam zu tun. Doch es sind Menschen, die morden, nicht Religionen. Zu allen Zeiten wurden Religionen zur Legitimation grauenvoller Verbrechen missbraucht. Auch das Christentum. Das macht diese Verbrechen aber noch lange nicht religiös! Es ist nicht Schuld der Religionen Islam oder Christentum, wenn morgen wieder irgendein Wahnsinniger losstürmt und unschuldige Passanten mit dem Ruf umbringt: „Gott will es“ oder „Allahu-akbar“. Das ist teuflisches Menschenwerk, nicht Gotteswerk.“

Tapfer im Nirgendwo antwortet:

Menschen morden. Das ist richtig. Religionen morden nicht. Das ist auch richtig. Ebensowenig morden Waffen. Waffen wurden jedoch wie Religionen von Menschen erfunden! Menschen morden mit Religionen wie sie mit Waffen morden und so wie es Waffen gibt wie das Messer, das sich zum Morden eignet, aber auch zum Teilen und Schmieren von Broten, so gibt es Waffen, die ausschließlich zum Krieg taugen. Wenn ich den Koran lese, sehe ich leider sehr oft kein Messer mehr!

5. Argument: Die Kreuzzüge.

Jürgen Todenhöfer schreibt:

„WÄHREND DER KREUZZÜGE des Mittelalters begingen Europäer ‚im Namen‘ des Christentums unbeschreibliche Massaker. Millionen Muslime und Juden wurden ermordet und verstümmelt.“

Tapfer im Nirgendwo antwortet:

Den Kreuzzügen ging eine brutale islamische Expansion voraus. Sie begann im 7. Jahrhundert. Dabei wurden viele Gebiete militärisch erobert und die dort lebenden Menschen dem Islam unterworfen. Es kam zu der Besiedlung christlicher Gebiete durch arabisch-muslimische Eroberer im Nahen Osten, in Nordafrika und in Italien. Die Insel Sardinien wurde erobert und bei dem Einfall in Rom im Jahr 846 unter anderem die Basilika St. Peter zerstört. Spanien und Portugal wurden von dem frühen „Islamischen Staat“ komplett unterworfen. Unter der Regierungszeit des Kalifen al-Hakim kam es im Jahr 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche Christi, eines der größten Heiligtümer des Christentums.

Der erste Kreuzzug fand statt, weil der byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos um militärische Unterstützung gegen die islamische Expansion bat. Am 27. November 1095 rief Papst Urban II. schließlich die Christen auf der Synode von Clermont zum Kreuzzug in das sogenannte „Heilige Land“ auf.

Kommt uns das bekannt vor? Menschen, die um Hilfe bitten, weil der „Islamische Staat“ mit grenzenloser Barbarei wütet und ganze Völker unterwirft?

Urban II. forderte auf, die im Nahen Osten ansässigen Muslime zu vertreiben und in Jerusalem die heiligen Stätten der Christen wieder in Besitz zu nehmen. Damals stand dem „Islamischen Staat“ nämlich nicht der Westen mit seinen aufgeklärten Demokratien gegenüber, sondern das Christentum mit absoluten Monarchen. Viele Christen waren damals mindestens so fanatisch und fundamentalistisch wie viele Muslime damals und heute!

Nach der Einnahme Jerusalems durch die christlichen Kreuzritter im Jahre 1099 wurden die Gefallenen als Märtyrer gefeiert. Der Kreuzzug wurde von der christlichen Kirche religiös derart überhöht, dass er bald als ehrenvoller „Bußgang“ galt, der angeblich direkt von Gott durch das Wort des Papstes verkündet wurde. Die Teilnehmer am Kreuzzug legten sogar ein rechtsverbindliches Gelübde ab, ähnlich wie bei einer Pilgerfahrt. Die Kreuzfahrer waren im festen Glauben, im „Heiligen Krieg“ für Kirche und Gott einen ehrenvollen Tod zu sterben. Viele Christen damals waren Gotteskrieger, so wie viele Muslime damals und heute.

In den Kreuzzügen standen Fundamentalisten Fundamentalisten gegenüber. Es war eine brutale, eine chaotische Zeit, in der alle Prinzipien der Vernunft über Bord geworfen wurden. Am deutlichsten wird das Chaos dieser Zeit im dem Stück „Almansor“ von Heinrich Heine beschrieben.

Das Stück spielt einige Jahrhunderte nach den ersten Kreuzzügen im 15. Jahrhundert. Es ist die Zeit, in der die Herrschaft des frühen „Islamischen Staates“ in Spanien und Portugal durch christliche Ritter unter dem inquisitorischen Kardinal Mateo Ximenes de Cisneros beendet wurde. Das Stück beschreibt eindringlich die Grausamkeiten dieses Religionskriegs auf beiden Seiten und zeigt, welche irrationalen Blüten innerhalb dieses Krieges trieben.

Die bekannteste Stelle in dem Stück ist ein Dialog zwischen zwei Muslimen, der sich entspinnt, nachdem in einem Akt der Provokation eine öffentliche Verbrennung des Korans stattgefunden hat:

Almansor: Wir hörten, dass der furchtbare Ximenes, inmitten auf dem Markte, zu Granada – Mir starrt die Zung im Munde – den Koran in eines Scheiterhaufens Flamme warf!

Hassan: Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Das Wahnsinnige an diesem Dialog ist, dass Hassan, der Moslem, dem bei der Verbrennung des Korans, nur die schlimmsten Gedanken kommen, selbst ein brutaler Gotteskrieger und Menschenschlächter ist. An einer Stelle berichtet er:

“Zu jenen Kämpfern hatt ich mich gesellt, die ins Gebirge, auf die kalten Höhn, mit ihren heißen Herzen sich geflüchtet. So wie der Schnee dort oben nimmer schwindet, so schwand auch nie die Glut in unsrer Brust; wie jene Berge nie und nimmer wanken, so wankte nimmer unsre Glaubenstreue; und wie von jenen Bergen Felsenblöcke öfters herunter rollen, allzerschmetternd, so stürzten wir von jenen Höhen oft, zermalmend, auf das Christenvolk im Tal; und wenn sie sterbend röchelten, die Buben, wenn ferne wimmerten die Trauerglocken, und Angstgesänge dumpf dazwischen schollen, dann klang’s in unsre Ohren süß wie Wollust.”

Ein Mann, der das Verbrennen von Büchern kritisiert, hat selbst unzählige Menschen geschlachtet. Für Hassan ist das Verbrennen des Korans eine Todsünde, aber das Morden von Christen klingt in seinen “Ohren süß wie Wollust.”

Kommt uns das bekannt vor? Islamisten, die außer sich geraten, wenn ihre Religion beleidigt wird, es aber vollkommen akzeptabel finden, im Namen der Religion zu morden. Die Islamisten von heute unterscheiden sich in nichts von den Islamisten damals! Das Abendland hat sich jedoch geändert. Im Abendland herrschen nicht mehr absolute, christliche Monarchen, sondern demokratisch gewählte Regierungen, die sich der Aufklärung verpflichtet haben. Dem Kalifat steht heute kein christliches Reich mehr gegenüber, sondern der Westen, ein multikultureller, aufgeklärter und demokratischer Komplex.

Die Frage ist somit: Wie wird sich der Westen verhalten? Natürlich kann der Westen nicht wie die christlichen Reiche im Mittelalter mit ebenbürtiger fanatischer Kraft gegen den Islam zu Felde ziehen, das verbietet schon allein die kritische Vernunft der Aufklärung, aber es muss eine Strategie geben, um dem weltumfassenden Herrschaftswillen des „Islamischen Staates“ etwas entgegenzusetzen.

Die Zeiten haben sich geändert, für das Christentum mehr als für den Islam! Noch heute darf Mekka, einer der heiligsten Orte des Islams, nur von Muslimen betreten werden. In Mekka, wie in ganz Saudi-Arabien, wird die Abkehr vom Islam mit dem Tod bestraft. Homosexualität und Blasphemie wird ebenfalls mit dem Tod bestraft. Wer Ehebruch begeht wird gesteinigt. Wer Sex vor der Ehe hat, wird ausgepeitscht. Dieben wird die Hand abgehackt, Räubern Hand und Fuß. All diese Strafen gehören zum Repertoire des „Islamischen Staates“. Man stelle sich nur mal vor, im Vatikan, dem katholischen Pendant von Mekka, würde all das passieren!

Das Christentum von damals ist Geschichte. Der Islam von damals ist jedoch immer noch unter uns. Der Westen tut gut daran, schleunigst eine Strategie zu entwickeln, wie er mit dieser Bedrohung umzugehen gedenkt.

6. Argument: Die Nazis!

Jürgen Todenhöfer schreibt:

„Die Fundamentalgegner aller Religionen aber bitte ich, sich einmal anzusehen, was unter atheistischen Ideologien geschah: Der Nationalsozialismus mordete direkt mindestens 30 Millionen Menschen.“

Tapfer im Nirgendwo antwortet:

Es gibt eine Religion, mit der kamen die Nazis erstaunlich gut zurecht. Heinrich Himmler zum Beispiel sagte:

„Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser Division namens Handschar seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!“

Auch Adolf Hitler war dem Islam sehr zugeneigt:

„Auch das Regime der Araber in Spanien war etwas unendlich Vornehmes: die größten Wissenschaftler, Denker, Astronomen, Mathematiker, einer der menschlichsten Zeiträume, eine kolossale Ritterlichkeit zugleich. Als dann später das Christentum dahin kam, da kann man nur sagen: die Barbaren. Die Ritterlichkeit, welche die Kastilier haben, ist in Wirklichkeit arabisches Erbe. Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt: Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen – das Christentum ist so etwas Fades –, so hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden.“

Im Jahr 1941 trafen sich Adolf Hitler und der Großmufti von Al-Quds (Jerusalem), Hadsch Muhammad Amin al-Husseini, bei einem Berliner Empfang. Dort zeigte es sich, dass die Nazis den Großmufti als den zukünftigen Anführer aller Araber und Moslems betrachteten. Er wurde im prächtigen Schloss Bellevue untergebracht. Al-Husseini erhielt für seine persönlichen Bedürfnisse und für seine politische Arbeit eine Geldsumme, die heute dem Wert von zwölf Millionen Dollar pro Jahr entspricht. Diese Geldmittel wurden durch den Verkauf des Goldes erbracht, das man Juden abgenommen hatte. Al-Husseini folgte dem Muster und verlangte ein Büro in einer enteigneten jüdischen Wohnung. Sein Mitarbeiterstab wurde in einem halben Dutzend weiterer Häuser untergebracht, die die Nazis für sie bereitstellten. Zusätzlich stellte man al-Husseini eine Suite im Berliner Luxushotel Adlon und für die Ferien schöne Appartements im Hotel Zittau und im Schloss Oybin in Sachsen zur Verfügung. Derart gut untergebracht wurde verhandelt. Es ging um die „Endlösung der Judenfrage“.

Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, „judenrein“ haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen befahl Hitler die Konferenz am Wannsee, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der ersten Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt und so eingenommen von diesem Bauplan zur Judenvenichtung gewesen sei, dass er Eichmann bat, ihm einen Experten als persönlichen Assistenten nach Jerusalem zu schicken, um dort Todeslager und Gaskammern zu bauen, so bald Deutschland den Krieg gewonnen habe und er selbst an der Macht sei.

Was waren noch mal die Argumente von Jürgen Todenhöfer?

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29 Antworten zu Die sechs dummen „Argumente“ des Jürgen Todenhöfer

  1. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  2. Jürgen Todenhöfer ist ein selten dämlicher Rassist und Kausaldeutungsjongleur sonder gleichen. Selbstverständlich sind die Arabischen/Islamischen Staaten nicht dazu fähig, sich Ihre eigene Politische Scheisse zusammen zu rühren. Die degenerierten Muslime brauchten dazu erst, irgendwelche Öl-Ressourcen-Kriege der bösen Amerikanischen Imperialisten. Als wenn diese das jemals nötig hatten. Wo und Wann fand nochmal der erste Islamistische Terroranschlag statt? 1979 in Saudi-Arabien. Und Warum? Hmm…. das weiß wohl nur die Kristallkugel oder Wikipedia. Ob Google auch Jürgen Todenhöfers Freund ist?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Saudi-Arabiens#Die_.C3.96lkonzessionen

    Auch im Islam, so steht es im Koran, hat der Prophet Moses auf dem Berg Sinai von Gott die Zehn Gebote zugesprochen bekommen. Gläubige Menschen begehen nunmal keine Todsünde. Das Mohammed als zu letzt von Gott gesannter Prophet, seinen prophetischen Verkündungsauftrag welcher Ihm in seiner Offenbarung vom Erzengel Gabriel(arabisch Dschibrīl) übermittelt wurde, durch die Koranüberlieferung erfüllt hat ist genau so Kausaldeutungsverdrehter Unsinn. Dieser wurde in seiner Kodex-Form erst nach Mohammeds tot zusammen getragen. Mohammed erfüllte seine Aufgabe als Prophet mit der Abschiedspredigt 623 n.Chr. in Mekka, welche zugleich die Verkündung des Islam und die bis dato einzige dokumentierte Glaubensverkündung in allen 3 Abrahamitisch-Monotheistischen ein Gott Glaubenslehren darstellt. Ich als Gläubiger aber nicht sonderlich Religiöser Mensch, kann nur jedem empfehlen sich diese einmal durch zu lesen. Vielleicht hören die Menschen endlich mal damit auf, die Gemeinsamkeiten im Glaubensverständnis anhand der Unterschiede in den Religiösen Schriften zu bestimmen.

    http://www.derletzteprophet.info/abschiedspredigt-al-khutba-al-wada
    Quelle: DIA (Diyanet Vakfı Islam Ansiklopedisi/Enzyklopedie des Zentrums für Islamstudien; Istanbul)

    Können wir uns Grundsätzlich darauf einigen, das Faschismus sich in jeder form der Entmenschlichung darstellt? Was sind dann folgerichtig Menschen, die sich dazu entschließen mit dem Terror als Gewaltakt, gezielt Menschen zu töten? Wo die auswahl des Opfers zugleich der Entschluss ist, sich Recht zu sprechen, diesem Menschen das recht auf Leben abzusprechen. Terrorristen oder Faschisten? Ob ein Mensch ein Terrorist oder Faschist ist, lässt sich erst dann Objektiv beurteilen, wenn es die handlung ersichtlich macht. Terror als Handlung ist in form und zweck klar definiert, ebenso Terrorrismus als höher gestelltes Ziel. Er dient dem Gewaltsamen verbreiten von Angst und schrecken, um andere einzuschüchtern, zu kontrollieren, zu unterdrücken oder um die Ideologische Ziele zu erreichen. Daher auch der Sozialfaschistische Regime Terror, in dem es natürlich auch Faschismus als solchen gab. Niemand würde auf die Idee kommen die Regime von Stalin und Hitler, Mao Zedong oder Hussein und Assad, als Politische formen des Terrorismus zu bezeichnen. Warum sollte man auch, wo sich alle auf der selben Ideologie begründen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltrevolution
    https://de.wikipedia.org/wiki/Revolutionsexport
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialfaschismusthese
    https://de.wikipedia.org/wiki/Linksfaschismus
    https://de.wikipedia.org/wiki/Baath-Partei
    https://books.google.de/books?id=cEZamAuybpcC&pg=PA205#v=onepage&q&f=false

    Subjektiv betrachtet, ist die terroristische Gewalt um gezielt Menschen zu töten, daher kein Terrorrismus oder ideologischer Djihadismus, sondern Faschismus. Das schließt sich logisch aus dem Kontext heraus. Pro Tip: Auch Amin Al-Husseini war glühender Fanboy einer gewissen Verschwörungsideologie, welche als „Protokolle der Weisen von Zion“ 1905 in Russland das Licht der Welt erblickte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Amin_al-Husseini
    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamfaschismus

    Wir als Gesellschaft sollten tunlichst aufpassen, nicht die selben Fehler wie vor 100 Jahren zu begehen. Dank einer politischen Bagasche, hervor gegangen aus den selben Politischen Strömungen und ihrem politisch korrekten Sprech, welche schon damals die Sozialdemokratie als faschistisch klein und einen Kleingeist als Nationales Sozial groß gemacht haben, sprechen wir heute lieber übereinander als miteinander tatsächliches zu diskuttieren. Wenn Attributionen und Kausaldeutungen als Objektive Menschenbilder der politischen korrektnis halber verurteilt werden, ist das nicht weniger entwürdigend oder dämonisierend. Es unterliegt dem selben faschistischen Prinzip der Entmenschlichung, weswegen Menschliche Individuen, als kollektive Bedrohung der allgemeinheit, als Masse, als das Böse wahrgenommen werden. Um meinen Ideologischen wurzeln als radikal-Liberal denkender Mensch gerecht zu werden, drücke ich es mal Philosophisch aus: Wenn Gesellschaft von Terrorristen spricht, sind mir, lauter Faschisten in Sicht.

    mfg

  3. Lux schreibt:

    Bekanntlich wurden die nationalsozialistischen Soldaten auf Gott und Führer vereidet. Auf ihren Gürtelschnallen stand auch nicht „Wir sind gottlos“. Hitler war zeitlebens Katholik und er war vernarrt im Glauben an eine „Vorsehung“ (!), der er sich verpflichtet sah. Himmler war multireligiös. Er war Christ, Esoteriker und Neuheide. Bush ist Christ. Er konvertierte sogar von den Anglikanern zu den Methodisten, da er wie Hitler an der „Vorsehung“ glaubt und sich darüberhinaus für eine Wiedergeburt Christi hält. Und auch der ehemalige Auszubildende zum Pfaffen namens Stalin war kein Atheist.
    Der Kommunismus hat seine Wurzeln im Christentum. Der Kapitalismus im Calvinismus. War Calvin Atheist? Und auch der Nationalsozialismus war nicht atheistisch, sondern religiös. Er war eine Mischung aus Christentum, Esoterik und Neuheidentum. Wobei das christliche Element dominierte.
    Fazit: Hodentöter ist und bleibt ein verlogenes, volksverhetzendes und christliches Ar***loch mit Hang zum Islam. Ich hätte Lust, ihn wegen seiner wiederholten Hetze gegen Atheisten auf Unterlassung und wegen § 130 zu verklagen.

  4. anti3anti schreibt:

    Der Autor des Korans war ein Feldherr?
    Nein. Ein Gott!

  5. Konrad Bollmann schreibt:

    JESUS gebot, auch die Feinde zu lieben. Der Islam will dagegen die friedliebenden Christen u. Sich verteidigenden Juden auslöschen!

  6. Eitan Einoch schreibt:

    Sehr schöner Artikel. Ein paar Einwände:

    Der Koran hat nur einen Autor mit klarer Intention.

    Es ist erstaunlich, dass selbst „Islamkritiker“ oft an zentrale Inhalte den Islam glauben – z.B. dass der Koran das Werk eines einzigen Autors sei und vom Anfang an in seiner endgültigen Form vorlag. Diese Ansicht ist unhaltbar.

    Lesetipp: http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/islam-nicht-in-mekka-und-medina-entstanden/

    Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Hippie

    Wie immer: Nein! Aber das hatten wir schon mal. Jesus und Mohamed waren sich durchaus ähnlich, zumindest der mekkanische Mohamed. Es ist denkbar, dass sie ursprünglich dieselbe Person beschreiben und Mohamed anfangs nur ein Titel für Jesus war.

    Es gibt eine Religion, mit der kamen die Nazis erstaunlich gut zurecht.

    Der Nationalsozialismus war selbst eine Art Religion – Historiker und Politikwissenschaftler verwenden dafür den Begriff „politische Religion“.

    • anti3anti schreibt:

      Anfänglich war „Mohamed“ (der Geliebte) im arabischsprachigen Raum der Beiname von Jesus. Dann wurde er schizophren.

      • bevanite schreibt:

        Ich dachte bisher immer, die gabs beide nicht in echt?

        • Einer schreibt:

          Natürlich gab es Jesus, dass ist historisch gut belegt. Sehr fragwürdig ist nur alles andere (Wunder, Gottes Sohn, unbefleckte Empfängnis..)

          • Pontius Pilatus schreibt:

            Jesus‘ Existenz ist historisch belegt? Dann bitte ich doch tunlichst um eine allgemein anerkannte Quellenangabe. Die Bibel ist jedenfalls kein historischer Beweis.

  7. Alpha O'Droma schreibt:

    Stimme im Großen und Ganzen zu nur HIER hast du sachliche Fehler drin, die jedem auffallen, der alle „heiligen“ Bücher tatsächlich gelesen hat:
    Zitat
    „1. Unterschied: Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren. Der Koran hat nur einen Autor mit klarer Intention.

    Unterschied: Von den Autoren des Evangeliums wissen wir nicht viel. Der Autor des Korans war ein Feldherr.“

    Mohammed war NICHT der Autor des Korans, genauso wenig wie Konstantin Autor der Bibel war.
    Bibel und Koran beinhalten die Tora, Christen besser als Altes Testament bekannt. Der Koran beinhaltet auch das Neue Testament, ist im Prinzip also soweit fast deckungsgleich mit der Bibel, nur dass Jesus der vorletzte Prophet vor Mohammed ist. Dazu kommen die ganzen Suren, die ich als teilweise poetisch, teilweise als wirres Geschwurbel empfand, das man immer so oder so auslegen kann (ich glaube, das ist der Markenkern aller Glaubensgemeinschaften, die auf der Existenz eines oder mehrerer eingebildeter Freunde beruhen – findet man auch in der Bhagavad Gita), der Koran ist also genau wie die Bibel ein Sammelsurium. Was jeder weiß, der ihn gelesen hat…
    Fazit:
    Der Koran hat wie Tora oder Bibel keinen einzigen Autor mit klarer Intention, sondern – wie die anderen „heiligen“ Bücher – viele Autoren mit vermutlich vielen Intentionen.

    Am liebsten ist mir da noch das Tibetische Totenbuch, eine Art kharmisches Kochrezept mit klaren Anweisungen. DAMIT kann ich was anfangen.

    • Anonymous schreibt:

      Der Koran beinhaltet auch das Neue Testament, ist im Prinzip also soweit fast deckungsgleich mit der Bibel

      Da hat jemand weder Koran noch Bibel gelesen, tönt aber dennoch vollmundig und gibt den Bescheidwisser 😦

    • Genau so sieht das aus. Auch im Islam, so steht es zumindest im Koran, hat Moses auf dem Berg Sinai von Gott die Zehn Gebote zugesprochen bekommen. Gläubige Menschen begehen nunmal keine Todsünde. Dennoch hatte Mohammed als zu letzt von Gott gesannter Prophet, einen prophetischen Verkündungsauftrag welcher Ihm in seiner Offenbarung vom Erzengel Gabriel(arabisch Dschibrīl) übermittelt wurde. Diesen erfüllte der Prophet Mohammed mit seiner Abschiedspredigt 623 n.Chr. in Mekka, womit gleichzeitig den Islam ausrief. Die Menschen sollten endlich mal begreifen, das dies die einzige dokumentierte Glaubensverkündung, in den drei Abrahamitisch-Monotheistischen ein Gott Glaubenslehren darstellt.

      http://www.derletzteprophet.info/abschiedspredigt-al-khutba-al-wada
      Quelle: DIA (Diyanet Vakfı Islam Ansiklopedisi/Enzyklopedie des Zentrums für Islamstudien; Istanbul).

  8. Sophist X schreibt:

    Man muss immer wieder wiederholen, dass die Kreuzzüge bis zum 19. Jahrhundert komplett aus dem kulturellen Gedächtnis getilgt waren. Es gab keine Überlieferungen, kein Gedenken. Es gab nur unentdeckte Schriften darüber in den Archiven, aus denen die moderne abendländische Forschung die Ereignisse schließlich wieder rekonstruierte.
    Der Opferstatus wurde der moslemischem Welt von westlichen Schuldbrokern übergebraten, die sich an den abenteuerlichen Geschichten ihrer Vorfahren berauschten. Die Moslems wären dumm, wenn sie den Drang des Westens zur Selbstbezichtigung und auch zur Überhöhung der Kreuzzüge nicht für sich einsetzen würden.
    Gegenüber den moslemischen Eroberungen von Iberien bis Ostasien wird die kurze, regionale Episode der Kreuzfahrerstaaten ins Groteske aufgebläht um eine politische Agenda zu unterstützen.
    Hier ein kleiner Abriss, der die Relationen vielleicht etwas geraderückt:

    http://politisches.blog-net.ch/2015/01/15/islamisches-indien-der-groesste-holocaust-der-weltgeschichte-reingewaschen-aus-den-geschichtsbuechern/

  9. bevanite schreibt:

    An Argument 5 gibt es nichts zu relativieren und entgegenzusetzen. Haben Moslems den Holocaust oder „Operation Barbarossa“ durchgeführt? Nein. Gehen diese 55 Millionen (Todenhöfers Zahl ist da noch deutlich zu niedrig angesetzt) auf Moslems? Nein. Was irgendein Nazi persönlich vom Islam hielt, ist bei dieser Betrachtung völlig irrelevant.

    Auch bei den „theologischen“ Argumenten wäre ich vorsichtig. Gehören diese nicht in die theologischen Fakultäten der Unis oder in den Religionsunterricht? Bei allem, was wir über die Zeit der Kreuzzüge wissen, kann man davon ausgehen, dass auch damals Macht und Politik die entscheidenden Triebkräfte waren und man mit dem Glauben den „kleinen Mann“ für politische Ziele gewinnen wollte. Eine religiöse Untermauerung für politische Verbrechen – etwas, das uns auch heute bekannt vorkommt.

  10. unbesorgt schreibt:

    Habe ich was verpasst? War Todi wieder irgendwo im Fernsehn? Ich dachte, der hätte längst politisches Asyl in Gaza beantragt!

  11. Orion Saturn schreibt:

    Es muß Feldherr statt Feldheer heißen. Ansonsten prima Beitrag, wie (fast) immer. Todenhöfers dummdreiste Gehirnwäsche richtet sich selbst, aber leider hat er sehr viele Gefolgsleute.

  12. Eliyah schreibt:

    Hat dies auf Die 13 Blumen rebloggt und kommentierte:

    Wann widerspricht endlich jemand diesem Todenhöfer bei einem seiner zahlreichen Talkshowauftritten? Gegenargumente gibt es genug, TiN hat sie zusammengetragen!

  13. riepichiep schreibt:

    Jürgen Todenhöfer schreibt:

    „Jesus und Mohammed wären entsetzt, wenn sie sähen, wie schamlos ihr Glaube, ihr Aufruf zu Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe von machtgierigen, kriminellen und oft strohdummen Menschen für ihre Machtgelüste missbraucht wurde und wird.“

    WENN das Christentum recht hat, dann ist Jesus gestorben und auferstanden -> sprich, er lebt. Und dann ist nicht Konjunktiv, sondern Indikativ die korrekte Form.
    Wenn der Islam recht hat, dann ist Jesus gestorben und Mohammed ebenfalls. -> nur in dem Fall ist sein Satz also korrekt.

    Und so stellt er entweder zwei Dinge gleich, die nicht gleich gehören, oder er bezieht einfach Stellung, was er denn nun „glaubt“.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Jesus ist sowohl im Christentum als auch im Islam sehr lebendig und erfüllt praktisch die gleiche Funktion – auch Muslime glauben an die Wiederkehr Jesu zum Jüngsten Gericht. Und Mohamed ist irgendwo in den himmlischen Sphären ebenfalls lebendig – der Tod ist nur das Ende des kurzen, begrenzten irdischen Daseins, das wirkliche, ewige Leben beginnt erst danach.

      Todenhöfer hätte also sagen müssen: „Jesus und Mohamed SIND entsetzt.“

Seid gut zueinander!

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