Der geschickte Krieg der Vereinten Nationen

Vor knapp siebzig Jahren kam es zu einem Flüchtlingsstrom von ungefähr 1,35 Millionen Menschen. Heute bekommen die Kinder und Kindeskinder von etwas weniger als 40% dieser Flüchtlinge jährlich eine Milliarde Dollar von den Vereinten Nationen, finanziert größtenteils von den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union, während die Nachfahren von etwas mehr als 60% dieser Flüchtlinge nichts bekommen! Eine Milliarde Dollar für vierzig Prozent, nichts für sechzig Prozent. Wie kommt es zu dieser ungerechten Verteilung?

Als am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde, nahm die israelische Seite dieses Angebot an, während die arabische Seite die Annahme eines unabhängigen Landes verweigerte und sich stattdessen zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien an einem gemeinsamen Krieg zur Vernichtung des neu gegründeten Israels engagierte. Im Zuge dieses Krieges kam es zu zwei Flüchtlingsströmen. Der eine Strom bestand aus 500.000 Flüchtlingen, der andere aus 850.000 Flüchtlingen. Beginnen wir mit den 500.000 Flüchtlingen.

Als im Jahre 1948 Israel gegründet wurde, erklärte die arabische Welt Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges und im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren, verließen 500.000 Menschen ihre Heimat; und das obwohl die meisten von ihnen nicht dazu gezwungen wurden, jedenfalls nicht von israelischer Seite – im Gegenteil: Israel bot den Arabern sogar an zu bleiben, um vollwertige Bürger des Landes zu werden. 160.000 Araber nahmen dieses Angebot an. Mittlerweile gibt es 1.250.000 arabische Israelis. Das sind 20% der israelischen Bevölkerung mit allen Rechten der Staates. Es sind die einzigen 1,25 Millionen Araber im Nahen Osten, die ohne Angst ihre Meinung sagen, ihren Glauben leben oder kritisieren, homosexuell und feministisch sein können, ohne dafür verfolgt zu werden. Es sind die einzigen Araber im Nahen Osten, die an freien Wahlen teilnehmen können. Ihr Premierminister heißt Benjamin Netanjahu (Stand: Oktober 2016). Die 500.000 Araber jedoch, die flüchteten, sind noch heute Flüchtlinge und bekommen 1.000.000.000 Dollar im Jahr.

Schauen wir uns nun die anderen 850.000 Flüchtlinge an. Im Zuge des bis heute anhaltenden Vernichtungskrieges gegen Israel wurden 850.000 Juden aus ihrer arabischen Heimat vertrieben. Ihnen wurden ihr Besitz und ihre Staatsbürgerschaften genommen. Mittlerweile gibt es sogar arabische Nationen, die ihre Vertreibungspolitik derart perfektioniert haben, dass im Jahre 2001 dort kein einziger Jude mehr lebte, zum Beispiel Libyen und Algerien. Während in Israel heute mehr Araber leben als im Jahr 1948, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, sind im selben Zeitraum über 99% aller Juden aus den arabischen Ländern verschwunden. In dieser Zeit fanden viele schreckliche Pogrome gegen Juden statt, u.a. die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden.

Es ist in diesem Zusammenhang ein unbeschreiblicher Zynismus, dass in diesem Zusammenhang sehr oft von Vertreibung und Völkermord die Rede ist, damit allerdings nicht die Reduzierung der jüdischen Bevölkerung in den arabischen Ländern auf 0,9% gemeint ist, sondern die beinah Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in Israel. Was geschah mit den 850.000 jüdischen Flüchtlingen?

Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, andere fanden in anderen Ländern ein neues Zuhause, und jene, die Hilfe benötigten im Umgang mit ihrer neuen Flüchtlingssituation, fanden spätestens 1951 bei den Vereinten Nationen Unterstützung. Im Jahr 1951 nahm nämlich die UNHCR-Behörde ihre Tätigkeit auf. Das Hochkommissariat ist mit dem Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit beauftragt und ist auch im Bereich der humanitären Hilfe tätig. Die Behörde ist Nachfolgeorganisation des Flüchtlingskommissariats des Völkerbundes. 1954 sowie auch 1981 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis und 1986 mit dem Balzan-Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern ausgezeichnet, da sie erfolgreich dafür sorgt, aus Flüchtlingen wieder Bürger zu machen. Der UNHCR ist somit eine gut funktionierende Behörde. Warum also versagt sie im Umgang mit den arabischen Flüchtlingen?

Während die 850.000 jüdischen Flüchtlinge und Vertriebenen wieder Bürger eines Landes wurden, sind aus den 500.000 Flüchtlingen und Auswanderern mittlerweile über 4,7 Millionen Flüchtlinge geworden, die in arabischen Ländern bis zum heutigen Tage in Lagern gepfercht leben. Die einzigen Palästinenser, die heute Bürgerrechte besitzen, sind die 1,25 Millionen israelischen Palästinenser. Warum versagt der UNHCR in diesem Fall? Die Antwort ist so einfach wie verwunderlich: Weil der UNHCR für die Palästinenser nicht zuständig ist.

Die palästinensischen Flüchtlinge sind die einzige Gruppe, für die sich die Vereinten Nationen eine eigene Behörde leistet: UNRWA. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten ist ein temporäres Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, das seit seiner Gründung 1949 regelmäßig um drei Jahre verlängert wird. Der Hauptsitz des Hilfswerkes war zunächst Beirut, wurde 1978 aufgrund der Unruhen im Libanon nach Wien und 1996 weiter nach Gaza verlegt.

Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, bleibt die UNRWA bestehen. Warum? Was unterscheidet den palästinensischen Flüchtling von allen anderen Flüchtlingen dieser Welt? Warum ist dieser Flüchtling anders als alle anderen Flüchtlinge? Die Antwort ist im Selbstverständnis der beiden Flüchtlingsbehörden zu finden. Während es die Aufgabe des UNHCR ist, Flüchtlinge wieder zu Bürgern zu machen, hält die UNRWA Palästinenser in ihrem Flüchtlingsstatus, indem sie besondere Kriterien anlegt:

Erstens: Während Flüchtlinge des UNHCR ihren Flüchtlingsstatus in dem Moment verlieren, da sie Bürger eines von den Vereinten Nationen anerkannten Landes werden, behalten die palästinensischen UNRWA-Flüchtlinge selbst in diesem Fall ihren Flüchtlingsstatus.

Zweitens: Während beim UNHCR der Flüchtlingsstatus nicht von Generation zu Generation vererbt werden kann, gebären palästinensische Flüchtlinge laut UNRWA Flüchtlinge, die dann ebenfalls wieder Flüchtlinge gebären und so weiter.

Drittens: Während der UNHCR eine Einbürgerung der Flüchtlinge in ihrem Gastland befördert und unterstützt, vermeidet die UNRWA die Einbürgerung palästinensischer Flüchtlinge in ihrem Gastland.

Für diese drei Besonderheiten erhielt UNRWA im Jahr 2012 ein Jahresbudget von 907.907.371 US-Dollar. Trotz alle dieses Gelds hat die UNRWA keinem einzigen palästinensischen Flüchtling zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel jedoch hat allen Palästinensern, die 1948 blieben, zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel ist somit deutlich erfolgreicher in der Hilfe für Palästinenser als die Vereinten Nationen! Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das die Menschenrechte der Palästinenser garantiert. Die 500.000 Arabern jedoch, die Israel damals verließen, leben heute in den Nachbarstaaten von Israel unter unmenschlichen Bedingungen. Ihnen werden nicht selten Bildung und Medizin verwehrt, sie dürfen keine Häuser bauen und keine Arbeitsplätze annehmen. Zudem ist es ihnen in all diesen Ländern bis auf Jordanien verboten, die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Unter diesen unmenschlichen Bedingungen sind aus 500.000 Flüchtlingen mittlerweile 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge geworden. 4,7 Millionen Menschen, denen unter Mittäterschaft der Vereinten Nationen jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft als freie Bürger verwehrt wird. 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge, die nicht das Glück haben, zu den 1,25 Millionen Palästinensern zu gehören, die in einem Land leben, das mit ihrem Wunsch auf Freiheit verbündet ist: Israel!

Bis auf Israel scheint sich niemand um das Wohl der Palästinenser zu sorgen. Warum? Welches Interesse können die arabischen Länder haben, Palästinenser zu ewigen Flüchtlingen zu verdammen? Eine Antwort hat der Präsident Ägyptens schon am 1. September 1960 gegeben: “Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.”

Stellen wir uns einmal vor, den 850.000 jüdischen Flüchtlingen wäre genau das selbe Recht zugekommen, wie es nicht wenige den arabischen Flüchtlingen selbstverständlich zusprechen: Noch heute müssten sich die Vereinten Nationen für eine Rückkehr der Juden nach Ägypten, Libyen, Syrien, Jemen und all die anderen arabischen Länder stark machen, und nicht nur das, die arabischen Länder müssten sogar dazu genötigt werden, mit unzähligen Resolutionen, Land an Juden abzugeben, da sie ja die ehemalige Heimat von diesen Juden besetzt halten. Es müsste somit die Aufgabe der UNO sein, auf die Schaffung unabhängiger Israelstreifen in allen arabischen Ländern hinzuwirken, damit dann die arabischen Regime die jüdischen Gebiete räumen.

Der ewige palästinensische Flüchtling nutzt besonders den Feinden Israels. Ralph Galloway, ein ehemaliger Vorsitzender der UNRWA, hat im August 1958 selbst behauptet: „Die arabischen Länder wollen das Flüchtlingsproblem nicht lösen. Sie wollen es als offene Wunde behalten, als einen Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel. Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.“

Die Vereinten Nationen sorgen dafür, dass die arabischen Flüchtlinge und ihre Nachfahren an ihrer Vergangenheit gekettet bleiben. Die Vereinten Nationen unterstützen ihr Jammern und Klagen, aber verhindern es, dass sie ihrer Flüchtligssituation entkommen. Dafür bekommen diese gezüchteten Flüchtlinge heute noch eine Milliarde Euro jährlich als stehendes Heer gegen Israel, finanziert aus einem extra angelegten Topf der UNO, während die Nachfahren jüdischer Flüchtlinge heute nicht einen müden Cent „Flüchtlingshilfe“ bekommen. Das nenne ich mal eine geschickte Kriegsführung der Vereinten Nationen gegen Israel.

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84 Antworten zu Der geschickte Krieg der Vereinten Nationen

  1. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @echsenwut: „Sie haben also schon den schwarzen aus Äthiopien vergessen, der in einer Haltestelle totgeschlagen wurde? Den dreijährigen Jungen, der bei lebendigem Leibe absichtsvoll verbrannt wurde? Den anderen Jungen, den man zwang Benzin zu trinken um ihn anzuzünden? … Laut Zeugenaussagen sollen mehr als ein Dutzend Jugendliche regelrecht Jagd auf Araber gemacht haben. Dabei hätten sie Parolen wie „Tod den Arabern“ gerufen.“

    Warum verweisen Sie immer wieder auf die Verbrechen irgendwelcher Extremisten? Werden diese Täter in Israel etwa nicht bestraft? Nach meiner Kenntnis benennt Israel auch keine Straßen nach ihnen und gewährt ihren Familien keine Vergünstigungen.

    @echsenwut: „Darf ich zitieren? „Am Donnerstagabend wurde die Jerusalemer Innenstadt zum Schauplatz eines Verbrechens, das der israelische Polizeisprecher Schmuel Schenhav später als „Lynchversuch“ bezeichnete.“ “

    Hat jemals ein palästinensischer Offizieller die Aktivitäten seiner Nachwuchskräfte als „Lynchversuch“ bezeichnet?

    @echsenwut: „Die alarmierten Notärzte brauchten zehn Minuten, um den Jugendlichen aus dem arabischen Ost-Jerusalem mit Hilfe von Defibrillatoren wiederzubeleben.“

    Waren es zufällig israelische Notärzte?

    @echsenwut: „… nein, ich denke nicht, dass die israelische Regierung diese Grausamkeiten direkt in Auftrag gegeben hat. Sie ist aber durch ihr fanatisches und extremistisches Gekreische dennoch unmittelbar dafür verantwortlich.“

    Beweise bitte! Enthält dieses „Gekreische“ eine konkrete Aufforderung zur Gewalt?

    @echsenwut: „ „Alles nur Einzelfälle, nicht wahr?“ Ja warum denn nicht? Narürlich! Alle jüdisch-extremistischen Angriffe auf Palästinenser sind doch welche und nun wüsste ich nicht, weshalb palästinensische Angriffe auf Israelis keine sein sollen.“

    Weil israels Minister keine solchen Reden halten: „Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

    @echsenwut: „Nein – das muss ich nicht. Sie WISSEN genau, wovon ich rede und von Ihnen werde ich mich nicht auf eine Beweisschlacht reduzieren lassen, die allgemein Bekanntes belegt.“

    Kann ich verstehen! Da Sie einer Beweisschlacht wohl schwerlich gewachsen wären, bleibt Ihnen nur die Behauptungsschlacht.

    @echsenwurst: „So ein Unsinn! Jordanien ist SELBST ein „künstlicher“ Staat, der in Vorbereitung zum großen Landraub für das damals projektierte „Israel“ geschaffen worden ist und wie Israel selbst KEINE tiefergehende, geschweige denn historisch basierte Geschichte hat.“
    Juden haben in Palästina „KEINE tiefergehende, geschweige denn historisch basierte Geschichte“ als Jordanien? Gibt es unbestechliche Zeugen, die bestätigen können, dass Sie jemals eine Schule besucht haben?

    @echsenwut: „Sie würden das israelische Verbrechen gegen das Camp Bureij lieber nicht genauer kennen, schließe ich aus Ihren Worten?“

    Im Gegenteil! Ich würde die Geschichte des Camp Bureij gerne noch viel genauer kennen, einschließlich der Vorgeschichte. Gab es womöglich Angriffe von dort?

    @echsenwut: „Nachdem Sie behauptet hatten, die „Refugee“-Camps gäbe es ausschließlich in den „arabischen Bruderländern“ und ich Ihnen eine Tabelle liefere, die das Gegenteil beweist?“

    Ihre Tabelle, die Sie hoffentlich selber kennen, enthält Jahreszahlen, die beweisen, dass sich Israel zu diesen Zeiten in unverschuldeten Kriegen befand, woraus sich wahrlich keine Verpflichtung ergibt dem Gegner Sanatorien zu errichten. Abgesehen davon, dass die von Israel beanspruchten Grenzen mit Ihren Angaben nicht überein stimmen.

    @echsenwut: „Nehmen wir die „Refugee“-Camps in einem „arabischen Bruderland“, nämlich im Libanon: Sabra und Schatila. Zwischen dem 16. und 18. September 1982 drangen dort unter dem Schutz israelischer Streitkräfte phalangistische Milizen ein, töteten, verstümmelten, folterten und vergewaltigten.“

    Dieses Beispiel ist in jeglicher Hinsicht aussagekräftig, Echsenwut! Offenbar sind Sie zeitlich etwas eingeschränkt, sonst hätten Sie bestimmt erwähnt, dass die Insassen der Lager Sabra und Shatila nicht aus Israel vertrieben waren, sondern aus dem gänzlich unzionistischen Jordanien. Völlig unwichtig ist natürlich auch, dass diese unschuldige Volksgruppe jahrelang Terror verbreitet hat, bevor Israel sich verteidigte. Zur gefälligen Beachtung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstenstra%C3%9Fen-Anschlag

    @echsenwut: „Zwischen dem 16. und 18. September 1982 drangen dort unter dem Schutz israelischer Streitkräfte phalangistische Milizen ein, töteten, verstümmelten, folterten und vergewaltigten.“

    Nicht dass ich Ihre Wahrheitsliebe strapazieren wolte, Echsenwut, aber der von Ihnen selbst verlinkte Bericht liest sich anders als Ihre Wiedergabe. Er lautet richtig: „…, viele der Opfer seien außerdem verstümmelt worden. Es soll auch zu Folterungen und Vergewaltigungen gekommen sein“. „Es seien“, „es Soll“. Mir würde das nicht genügen.
    Natürlich ist es ein Skandal, dass die israelische Armee das zugelassen hat! Man kann von Juden doch wohl verlangen, dass sie den verteidigen, der sie ausrotten will.

    @echsenwut: „Es wäre zu diskutieren, inwiefern ein Staat ein Existenzrecht haben kann, der nur einer einzigen Ethnie volle Bürgerrechte zugesteht.“

    Nicht dass ich den Islam abschaffen wollte, aber es wäre auch zu diskutieren, inwiefern ein Staat ein Existenzrecht haben kann, der nur einer einzigen Religionszugehörigkeit volle Bürgerrechte zugesteht.

    @echsenwut: „Die einzigen, die in der Situation eine kulturell-religiöse Begründung sehen, sind radikalisierte Elemente in Hamas und Israel, die breite Mehrheit sieht darin nichts als einen massiven wie grausamen, recht platten und trivialen Landraub. Der zwangsweisen Umsiedlung im Dritten Reich durch die Deutschen im Osten nicht unähnlich.“

    Ein wahrhaft brillanter Vergleich! Die zwangsweise umgesiedelten osteuropäischen Völker hatten ja schließlich die Möglichkeit dem UNO-Teilungsplan zuzustimmen.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      P. S.

      Hier muss ich mich korrigieren: „Nicht dass ich Ihre Wahrheitsliebe strapazieren wollte, Echsenwut, aber der von Ihnen selbst verlinkte Bericht liest sich anders als Ihre Wiedergabe.“ Leider habe ich zwei Einträge verwechselt. Sie haben aus Ihrem Wikipedia-Eintrag korrekt zitiert!

  2. echsenwut schreibt:

    @ Einoch:

    Nun habe ich zwar nicht exakt die Quelle gefunden, die mir von dem brutalen, rassistischen Angriff einer jüdisch-extremistischen Meute auf Araber in Jerusalem bekannt war – aber dafür habe ich etwas anderes, sehr ähnliches gefunden:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-in-jerusalem-wollten-juedische-jugendlicher-araber-lynchen-a-850996.html

    Darf ich zitieren?

    „Am Donnerstagabend wurde die Jerusalemer Innenstadt zum Schauplatz eines Verbrechens, das der israelische Polizeisprecher Schmuel Schenhav später als „Lynchversuch“ bezeichnete. Eine Gruppe jüdischer Teenager attackierte auf dem zentralen Zionsplatz mehrere arabische Jugendliche. Der 17-jährige Dschamal Dschulani wurde dabei lebensgefährlich verletzt. „Nur ein Wunder rettete ihn vor dem Tod“, sagte Schenhav.

    „Das ist unser Gebiet“

    Laut Zeugenaussagen sollen mehr als ein Dutzend Jugendliche regelrecht Jagd auf Araber gemacht haben. Dabei hätten sie Parolen wie „Tod den Arabern“ gerufen. Ihr Opfer Dschulani traktierten sie auch noch mit Fußtritten, als dieser schon bewusstlos zu Boden gegangen war. Die alarmierten Notärzte brauchten zehn Minuten, um den Jugendlichen aus dem arabischen Ost-Jerusalem mit Hilfe von Defibrillatoren wiederzubeleben. Inzwischen ist Dschulani wieder bei Bewusstsein und sein Zustand stabil. Seine drei Cousins, die ihn begleitet hatten, wurden nur leicht verletzt.“

    • Eitan Einoch schreibt:

      Zitier doch was du willst und wie viel du willst. Es tangiert mich nicht mal peripher.

      • echsenwut schreibt:

        Nein – natürlich tut es das nicht.
        Ist viel zu unangenehm für Sie …. versteh ich schon. 😀
        Wahrheit ist etwas völlig Neues für Sie; wenn Sie da mehr Bedarf haben, melden Sie sich bitte gern. Ich hab reichlich Material wie das gezeigte. Übrigens, wie Sie festgestellt haben werden, aus respektablen Quellen.

      • Ima schreibt:

        @ Eitan Einoch,

        sehe ich inzwischen auch so.
        echsenwut hat leider nur die unumstößliche Meinung:

        Moslems/Araber = gut
        Juden = böse

        • Eitan Einoch schreibt:

          Leider. Ich fasse ihn mal zusammen: Jüdische Extremisten Zeugen davon, dass Israel ein böser „ethnischer“ Staat ist, während muslimische Extremisten bedauerliche Einzelfälle darstellen.
          Eine exakte Umkehrung der Wirklichkeit.

        • echsenwut schreibt:

          Ein bisschen differenzieren wäre hübsch. 😀
          Ich kann die Stellen nicht mehr zählen, an denen ich HIER davon sprach, für wie verachtenswert ich eine Hamas halte und wie verwerflich extremistische Attentate gegen Israelis sind.
          Aber bleiben Sie ruhig bei Ihrer stark beschränkten Auffassung …. ich wäre verunsichert gewesen, wenn Sie etwas anderes geschrieben hätten!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich kann die Stellen nicht mehr zählen, an denen ich HIER davon sprach, für wie verachtenswert ich eine Hamas halte und wie verwerflich extremistische Attentate gegen Israelis sind.

            Doch, das kannst du.

  3. echsenwut schreibt:

    Der Artikel strotzt nur so von mutigen Behauptungen, denen jede Belastbarkeit fehlt und die Wahrheit produzieren sollen, wo keine ist.

    Zum einen grenzt die Betitelung der (zumeist gewaltsam) vertriebenen Palästinenser als „Flüchtlinge“ im Grunde an eine Frechheit. Man vergleiche das Tagebuch Theodor Herzls – dort hat er bereits empfohlen, die Araber am besten nachts und leise fortzuschleppen, weil sonst internationales Geschrei ausbräche.

    Damit bricht natürlich auch der gesamte Rest des Artikels in sich zusammen: da die von ihrem Eigentum fortgeschleppten Palästinenser de facto (!) gar keine „Flüchtlinge“ sind bzw. waren, sind natürlich auch alle Regelungen, die sich seitens UNHRC bzw. speziell im Fall der UNRWA mit dem Thema „Flucht“ befassen, im Grunde hinfällig.

    „Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, bleibt die UNRWA bestehen. Warum? Was unterscheidet den palästinensischen Flüchtling von allen anderen Flüchtlingen dieser Welt?“

    Deshalb ist dies eine vergiftete Frage, die an dieser Stelle eine „Wahrheit“ produzieren will, die niemals eine war!

    Und an die zitierte Unwahrheit wird eine weitere geflochten:

    „Während in Israel heute mehr Araber leben als im Jahr 1948, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, … “

    Das ist ganz objektiv falsch. Wenn ich hier mal den Deutschlandfunk zitieren darf:

    „So gebe es inzwischen 31 Gesetze, die die arabischen Staatsbürger direkt oder indirekt diskriminierten. Wie etwa das Rückkehr-Gesetz aus dem Jahr 1950, das Juden aus aller Welt die israelische Staatsbürgerschaft garantiert. Da dieses Recht religiös determiniert ist, gilt es nicht für die Moslems und Christen in Israel, das heißt, für die arabische Minorität.“

    In aller Ausführlichkeit muss hier gesagt werden, dass ein arabischer, aber israelischer Staatsbürger, der eine nichtisraelische Muslimin heiratet, für diese niemals eine Aufenthaltsgenehmigung für sie in Israel wird erreichen können. Im internationalen Kontext ist das eine Ungeheuerlichkeit; der Zuzug von Ehegatten ist selbstverständlich überall anders geregelt – und für alle anderen außer Muslimen und Arabern ist das auch in Israel kein Problem.

    An anderen Stellen werden insgesamt mehr als 50 (!) Gesetze gefunden, die ganz klar arabischen Israelis gegenüber jüdischen Israelis Rechte beschneiden, sie ausgrenzen, diskriminieren.

    „Israel jedoch hat allen Palästinensern, die 1948 blieben, zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. “

    Was diese unsinnige Darstellung überhaupt soll, entzieht sich meiner Vorstellung vollständig. Juden waren offiziell auch bis kurz vor dem Zusammenbruch des Dritten Reichs „deutsche Staatsbürger“.

    Solange man wahrheitswidrig behauptet, die Palästinenser seien angeblich „geflüchtet“ statt zu Tausenden gewaltsam fortgeschleppt worden (zugegeben: einigen wenigen hat man vorher ein paar Dollar für ihr Land in den Schoß geworfen), kann man sich natürlich auch darüber beklagen, dass niemand an ihrem „Flüchtlings“-Status etwas ändern will. Da allerdings wohl kein einziger Palästinenser jemals aussagen würde, dass er aus freien Stücken fortgegangen wäre obschon er dies nicht hätte tun müssen, müssen sie als „Vertriebene“ gelten – und somit HABEN sie eine Heimat, in die sie zurückkehren wollen. Immerhin wurde ihnen von vielen Seiten schon vor Jahrzehnten mit einem „Rückkehrrecht“ gewedelt, das niemals gewährt wurde.
    Niemandem, keinem Staat in einer der Himmelsrichtungen oder gesellschaftlichen / spirituellen Ausrichtung auf der Welt wäre nun abzuverlangen, Menschen aufzunehmen, die keine neue Heimat suchen – denn sie HABEN ja eine, auch wenn sie ihnen verwehrt wird.

    “ “Die arabischen Länder wollen das Flüchtlingsproblem nicht lösen. Sie wollen es als offene Wunde behalten, als einen Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.“

    Somit ist dieser Satz selbstverständlich vollkommen richtig. Wie wäre es, wenn plötzlich …. sagen wir … Russland alle Deutschen davonjagte, sie jahrzehntelang in entsetzlichen Camps hausen ließe und dann der Welt aggressiv abverlangen würde, man möge diese „Flüchtlinge“ doch endlich aufnehmen … ?

    Soviel brutale Geschichtsklitterung, verbogene Fakten, Lügen, falsche Schlussfolgerungen und Hetzerei wie hier habe ich selten angetroffen.

    • besucher schreibt:

      das heißt dann Ihrer Argumentation nach können auch alle Nachkommen der deutschen Vertriebenen in die Ostgebiete zurückkehren?

      • echsenwut schreibt:

        Hmmmm ….. ist denen auch so vollmundig ein „Rückkehrrecht“ eingeräumt (und schleichend Jahrzehnte später versagt) worden? Falls ja: dann selbstverständlich!

    • Eitan Einoch schreibt:

      (…) etwa das Rückkehr-Gesetz aus dem Jahr 1950, das Juden aus aller Welt die israelische Staatsbürgerschaft garantiert. Da dieses Recht religiös determiniert ist, gilt es nicht für die Moslems und Christen in Israel

      Mir kommen die Tränen. Warum zum Geier will alle Welt ausgerechnet in Israel (0,013 Prozent der Erdfläche) leben?!

      Das Rückkehrrecht für Juden weltweit ist der Kern des Zionismus. Es ist die Lebensversicherung von Juden gegen Antisemiten. Dass „Israelkritiker“ sich darüber beschweren ist verständlich, da das Gesetz es ihnen schwer macht, Juden zu killen, wie sie es jahrhundertelang gewohnt waren zu tun.

      • echsenwut schreibt:

        Was hat das jetzt damit zu tun, dass viele Hunderttausende rechtmäßige Eigentümer ihres Landes mit Gewalt davongejagt worden sind? Sollte man vielleicht ein paar hunderttausend Israelis fortschleppen oder erschießen, damit endlich Platz frei wird für all die von Italien ungeliebten Italiener – denn immerhin hat ja Rom auch einmal die Herrschaft über die gesamte Levante ausgeübt. Der dann freie Platz könnte auch oppositionellen Ägyptern zugestanden werden – denn immerhin hat ja Ägypten über Jahrtausende (!) die Herrschaft über die gesamte Levante ausgeübt.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Was hat das jetzt damit zu tun, dass viele Hunderttausende rechtmäßige Eigentümer ihres Landes mit Gewalt davongejagt worden sind?

          Wie viele wären davongejagt worden, wenn die Araber den Sieg davongetragen hätten?

          Sollte man vielleicht ein paar hunderttausend Israelis fortschleppen

          Du meinst, so wie die Juden in den muslimischen Staaten? Längst geschehen…

          • Ima schreibt:

            Zum palästinensischen Flüchtlingsproblem könnte man auch ganz einfach sagen:

            Hätten die Araber die UN-Teilungsresolution von 1947 angenommen, hätte nicht ein einziger Palästinenser zum Flüchtling werden müssen, sondern es gäbe jetzt einen unabhängigen arabischen Staat neben Israel.

            Die Verantwortung für das Flüchtlingsproblem liegt also allein bei den Arabern.

          • Eitan Einoch schreibt:

            @Ima
            Exakt so ist es! Nicht nur 1947 haben die Araber keinen Frieden gewollt. Spätestens 2000 haben sie jedem Frieden eine endgültige Absage erteilt. Hier hätten sie das maximal Mögliche auf dem Silbertablett bekommen können. Sie entschieden sich für die Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme des Krieges (zweite Intifada). Es gibt nichts mehr zu verhandeln, was nicht bereits von Israel angeboten und von Arafat, Abbas & Co. abgelehnt wurde. Selber schuld! Fuck it.

          • echsenwut schreibt:

            @ Ima:
            Das ist natürlich Unsinn.
            Nehmen wir an, die UN käme, einfach mal eben so, auf die Idee, alle nordafrikanischen Flüchtlinge in Deutschland anzusiedeln. Dazu würde man, einfach mal eben so, eine entsprechende Resolution verabschieden und dann deutsche Dörfer leeren. Irgendwo in der Pampas errichtet man in Europa „Flüchtlings“-Läger (in die man schon mal bei umbotmäßiger Kritik an der Vertreibung breitflächig hineinschießt, um Ruhe zu haben).
            Einige Jahrzehnte später dann schiebt man den europäischen Staaten, die sich dagegen aufgelehnt haben, aggressiv den schwarzen Peter zu und verlangt rigoros von ihnen, sich doch jetzt endlich den geschaffenen Tatsachen zu beugen – und die Leerung Deutschlands von Deutschen zu akzeptieren.
            Dann liegt also auch die Verantwortung für die furchtbare Situation um die Deutschen bei den Europäern.
            Man muss schon menschlich ein rechtes Vieh sein, um das stimmig zu finden.

          • Eitan Einoch schreibt:

            echsenwut hat ein Faible für das Wort „natürlich“. Etwas ist „natürlich“ Unsinn, wenn es seiner Meinung widerspricht. So reden autoritäre Arschlöcher, die die Wahrheit gepachtet zu haben meinen.

          • echsenwut schreibt:

            @ Einoch:

            Sie mögen ja HEUTE die Sichtweise, wer am lautesten brüllt und am häufigsten schießt hat auch Recht, noch erfolgreich vertreten können – denn wie man am angeblich Israel-„freundlichen“ Europa neben den USA erkennen kann, funktioniert das Verbiegen, Lügen, Aufhübschen und Totschweigen (noch) ganz gut.

            Ihr „Maximal Mögliches“ richtet sich nach Ihrer, nach einer faschistischen Vorstellung und kann, objektiv und auf Basis des Völkerrechts selbstverständlich nur bedeuten, dass ein VOLLSTÄNDIGES Rückkehrrecht für Palästinenser gilt. Dazu gehört auch das Löschen aller Gesetze Israels, die Juden innerhalb des Landes bevorzugen. Logisch. Das ist nämlich Standard.

            Sie werden also folglich akzeptieren müssen, dass etliche Palästinenser auf das Recht, welches Israel ihnen unter Mithilfe der Welt verweigert, bestehen. Juristisch ist dies völlig in Ordnung – sie haben den Status des „illegal Vertriebenen“ und befinden sich somit in einer Verteidigungshaltung, die sogar militärisch gestützt werden kann. Israel befindet sich in vollendetem Bruch jedes erreichbaren Völker- wie Menschenrechts, selbst die UN spricht immer wieder von „Illegalität“, mithilfe derer sich Israel brutal durchsetzt.

            Und damit sind natürlich Leute wie SIE unmittelbar für die Toten in der Region VERANTWORTLICH – soviel muss Ihnen einfach klar sein. Die Geschichte wird Sie eines Tages schon erkennen lassen, auf was für einem Ross Sie da tatsächlich sitzen. Aber leider werden es ein paar (hundert-?) tausend Tote kosten.
            Der kleine Nazi zeigte den bekriegten Nachbarn solange grinsend den Mittelfinger, bis er sich selbst und für seine ganze Familie Kugeln einfing.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Sie werden also folglich akzeptieren müssen, dass etliche Palästinenser auf das Recht, welches Israel ihnen unter Mithilfe der Welt verweigert, bestehen

            Und du wirst akzeptieren müssen, dass diese etlichen Palästinenser auf ihr Recht bestehen können bis sie schwarz werden.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Juden waren offiziell auch bis kurz vor dem Zusammenbruch des Dritten Reichs „deutsche Staatsbürger“.

      Womit du sagen willst, die Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft werden vom jüdischen Staat so behandelt wie die Juden von Nazideutschland, richtig? Also, die Juden sind quasi die Nazis von heute. Ein Mustetbeispiel für die Dämonisierung Israels. Noch Fragen?

      Wie wäre es, wenn plötzlich …. sagen wir … Russland alle Deutschen davonjagte, sie jahrzehntelang in entsetzlichen Camps hausen ließe und dann der Welt aggressiv abverlangen würde, man möge diese „Flüchtlinge“ doch endlich aufnehmen … ?

      Du meinst so wie 1945 mit den Deutschen, die aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien davongejagt wurden? Interessant… bist du schon NPD-Mitglied? Falls nicht, so wird es höchste Zeit.

      • echsenwut schreibt:

        Das ist natürlich Blödsinn.
        Ich wäre an Ihrer Stelle auch sehr vorsichtig – denn immer öfter wirkt das Schwingen der „Antisemitismus!“-Keule geradezu lächerlich. So auch hier. Lassen Sie das Ding mal stecken und versuchen Sie es mit VERSTEHEN statt ZUSCHLAGEN.
        Übrigens: ja, es ist wohl so. Im Dritten Reich wurden Juden oft genug zusammengeschlagen und umgebracht, nur weil sie welche waren. In Israel werden heute häufig Araber zusammengeschlagen und umgebracht, nur weil sie welche sind. Sie haben schon Recht – es gibt da ein paar extrem erschreckende Parallelen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          In Israel werden heute häufig Araber zusammengeschlagen und umgebracht, nur weil sie welche sind

          Beispiele?

          es gibt da ein paar extrem erschreckende Parallelen.

          Sag ich doch. Ich muss gar keine „Antisemitismuskeule“ auspacken – ich habe dich wohlgemerkt an keiner Stelle als Antisemiten bezeichnet-, du bestätigst von ganz alleine meine Schlussfolgerungen. Worüber beschwerst du dich? Du selbst setzt Israel – zumindest tendenziell – mit dem Dritten Reich gleich. Das nennt man „Dämonisierung“.

          • echsenwut schreibt:

            Sie sind perfekt im Selbstbelügen, alle Achtung.
            Sie haben also schon den schwarzen aus Äthiopien vergessen, der in einer Haltestelle totgeschlagen wurde? Den dreijährigen Jungen, der bei lebendigem Leibe absichtsvoll verbrannt wurde? Den anderen Jungen, den man zwang Benzin zu trinken um ihn anzuzünden? Meine Güte …. wieviel soll ich Ihnen hier anschleppen?
            Lesen Sie Ynet:

            „Police forces managed to rescue eight Arabs from the mob and arrested 47 on charges of public disorder, attempted assault of Arab minors, assaulting police officers, and property damage.“

            (Quelle: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4536910,00.html )

            Diese Angreifer sind noch nicht einmal Männer, weil sie mit knapp 4 Dutzend auf arabische Minderjährige herniederfuhren. So schlimm, dass sogar die israelische Polizei einschritt (was selten geschieht!)

            Für Sie suche ich gern noch mal nach der Geschichte, die explizit als Beispiel dafür angeführt wurde, was immer häufiger zum Alltagsgeschehen in Israel wird: Rotten von extremistischen Juden versammeln sich des Abends, bewaffnen sich mit Eisenstangen und ähnlichem und gehen gezielt auf die Jagd nach ihren „arabischen Mitbürgern“, die ja angeblich „volle Bürgerrechte“ haben sollen. In einem Fall wurde reportiert, dass sie ein Pärchen zusammengeschlagen hatten und als die Polizei hinzukam und die Opfer Anzeige erstatten wollten, wurden sie festgenommen und auf der Polizeiwache mit einer Anzeige wegen „Widerstands gegen die Staatsgewalt“ belegt. Anschließend beförderte man die Verletzten vor die Tür. Wenn nicht Passanten die Verletzten aufgesammelt und in ein Krankenhaus gebracht hätten, wäre zumindest eins von den Opfern an seinen schweren Verletzungen gestorben.
            Wenn ich den Link zur Reportage finde, sende ich ihn Ihnen!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Sie haben also schon den schwarzen aus Äthiopien vergessen, der in einer Haltestelle totgeschlagen wurde? Den dreijährigen Jungen, der bei lebendigem Leibe absichtsvoll verbrannt wurde? Den anderen Jungen, den man zwang Benzin zu trinken um ihn anzuzünden? Meine Güte …. wieviel soll ich Ihnen hier anschleppen?

            Du meinst, diese Taten werden vom Staat Israel in Auftrag gegeben und die Täter entsprechend belohnt?

            Wenn ich den Link zur Reportage finde, sende ich ihn Ihnen!

            Keine Quelle – kein Fall.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Rotten von extremistischen Juden versammeln sich des Abends, bewaffnen sich mit Eisenstangen und ähnlichem und gehen gezielt auf die Jagd nach ihren „arabischen Mitbürgern“, die ja angeblich „volle Bürgerrechte“ haben sollen.

            Das ist kein Widerspruch. Extremisten gibt es in jeder Gesellschaft. Israel ist keine perfekte Gesellschaft, auch wenn genau das dem jüdischen Staat vorgeworfen wird – Doppelstandards eben! In Deutschland machen auch Extremisten Jagd auf Bürger „mit Migrationshintergrund“. Nur kenne ich kaum jemanden, der deswegen Deutschlands Existenzrecht infrage stellt – von Radikalen Linken („Deutschland verrecke!“) vielleicht abgesehen.

            Du hast bereits zwei Ds von Sharanskys 3D-Test für Antisemiten erfüllt. Noch Fragen?

          • echsenwut schreibt:

            Geschenkt. Ich habe Ihnen genug geliefert!
            Es spricht Bände, dass Sie auf die Fälle selbst und auf deren entsetzliche Brutalität und Grausamkeit nicht eingehen. Wenn ich so fanatisch wäre wie Sie würde ich das vermutlich auch nicht. Denn soviel Fanatismus funktioniert einfach nur, wenn man sich angestrengt alles schönredet, was der eigenen Leidenschaft frommt.
            Ihr Argument ist natürlich super! Damit „ent-schuldige“ ich selbstverständlich sofort jede Qassam-Rakete, jedes einzelne „Messerattentat“, jeden einzelnen Anschlag von radikalen Palästinensern.
            Meine Güte … sind doch bloß so ein paar Extremisten …. die gibts doch überall.
            Übrigens: nein, ich denke nicht, dass die israelische Regierung diese Grausamkeiten direkt in Auftrag gegeben hat. Sie ist aber durch ihr fanatisches und extremistisches Gekreische dennoch unmittelbar dafür verantwortlich.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es spricht Bände, dass Sie auf die Fälle selbst und auf deren entsetzliche Brutalität und Grausamkeit nicht eingehen.

            Es spricht Bände, dass du bislang kein Wort über die Brutalität (die auch ohne besondere Betonung entsetzlich und grausam ist) der Pali-Araber verlierst. Mach es doch kurz, Israel ist schuld und basta! Gähn…

            Damit „ent-schuldige“ ich selbstverständlich sofort jede Qassam-Rakete, jedes einzelne „Messerattentat“, jeden einzelnen Anschlag von radikalen Palästinensern.

            Alles nur Einzelfälle, nicht wahr? Während der ziofaschistoide Netanjahu jeden jüdischen Extremisten heiligspricht, zum Helden und Vorbild erklärt sowie Straßen und Schulen nach ihm benennen lässt, geben Abbas und Maschal sofort Beileidserklärungen bei den jüdischen Opfern eines jeden Anschlags radikaler Palästinenser ab und stellen die Verantwortlichen vor Gericht.

            Moment mal, war es nicht umgekehrt?!

            Sie ist aber durch ihr fanatisches und extremistisches Gekreische dennoch unmittelbar dafür verantwortlich.

            Welches Gekreische? Beispiele!

          • echsenwut schreibt:

            @ Einoch:

            „Alles nur Einzelfälle, nicht wahr?“

            Ja warum denn nicht? Narürlich! Alle jüdisch-extremistischen Angriffe auf Palästinenser sind doch welche und nun wüsste ich nicht, weshalb palästinensische Angriffe auf Israelis keine sein sollen.

            Erklären Sie das.

      • Ima schreibt:

        Zitate echsenwut Oktober 19, 2016 um 8:34 am

        „Das ist natürlich Unsinn.“
        „Man muss schon menschlich ein rechtes Vieh sein, um das stimmig zu finden.“

        Was sollen diese Beleidigungen in Richtung meiner Person???

        Meine gutgemeinte Empfehlung an Sie:
        Beschäftigen Sie sich mit dem Nahostthema erst einmal durch das Lesen sachlicher Geschichtsbücher. Dann wäre Ihnen klar, dass die UN-Resolution 181 lediglich eine Empfehlung war, die von den Juden umgesetzt wurde und von den Arabern nicht.

        Die Araber waren schon damals nicht an einer friedlichen Lösung interessiert, sondern überzogen Israel eine Tag nach der Staatsgründung mit Krieg. Folgende arabischen Staaten Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien und Irak waren an dem Krieg beteiligt.

        • echsenwut schreibt:

          „Beleidigung“? 🙂
          Ach … wissen Sie …. was ich mir hier schon direkt und indirekt habe anhören müssen, übertrifft mein „Vieh“ um Längen.
          Selbstverständlich waren die Araber damals nicht an „einer friedlichen Lösung interessiert“, so wie England und der Rest der Israel-„Freunde“ sie gern gehabt hätten. Es handelte sich hier um einen von außen in die Wege geleiteten, finanzierten und organisierten Landraub (nochmal: befassen SIE sich doch bitte mal mit der dazu gehörigen Diskussionsbandbreite, die in Israel SELBST hierzu existiert!).
          Wie könnte es denn wohl eine „friedliche Lösung“ geben, wenn in tausenden von Fällen Menschen gewaltsam ihres Eigentums beraubt werden? Sehen Sie das etwa auch so, dass es für Juden/Israelis hier ein über allen Standards angesiedeltes Recht gäbe, welches alle anderen Menschen deklassiert – und staatlich organisierten Raub legitimiert, der sich gezielt gegen eine einzige, definierte Ethnie richtet? Und wenn dem nicht so sein sollte, was hielte denn dann ganz Arabien beispielsweise davon ab, mit GLEICHER „Legitimierung“ (die natürlich nie eine war und nie sein wird!) Israel von Israelis freizuschießen, bevor man in aller Welt alle geknickten Muslime dazu auffordert, unter gewaltigen Beihilfen dann dort zu siedeln? Ihnen ist doch wohl hoffentlich klar, dass die israelische Regierung ganz offen von der „Judaisierung“ der gesamten Region spricht – und diese in Verhandlungspapieren mit Anbietern sogar als erklärte Absicht angibt? (Recherchieren Sie zum Stichwort Eisenbahn von Jerusalem ins Westjordanland!) Warum denn eigentlich sollte Arabien das Gebiet NICHT mit Gewalt „islamisieren“?
          Es wäre praktisch, da Israel ja bereits jede Menge „Refugee“-Camps errichtet und kurzerhand die Opfer ihrer Vertreibung zu „Flüchtlingen“ erklärt hat – da wäre jede Menge Platz für israelische „Flüchtlinge“!
          Das meine ich natürlich satirisch, um den Irrsinn in Ihrem Kopf durchzudokumentieren; tatsächlich halte ich es für die Aufgabe aller Beteiligten, sich den Realitäten endlich zu stellen, denn Israel IST eine Realität!, und endlich wirksame Verhandlungen aufzunehmen. Kein Jude, kein Muslim „muss weg“ – nur die Regierung Netanyahu und weite Teile einer Hamas, denn das sind die einzigen, widerlichen Extremisten, die das Feuer der Gewalt und des Kriegs immer wieder neu anzünden, weil sie ihre kleinen, ekeligen Machtspielchen damit treiben.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @echsenwut: „Zum einen grenzt die Betitelung der (zumeist gewaltsam) vertriebenen Palästinenser als „Flüchtlinge“ im Grunde an eine Frechheit.“

      Ist es nicht eine viel größere Frechheit, wenn jemand, der selbst niemals vertrieben wurde, vom Flüchtlingsstatus seiner Großeltern profitieren will?

      @echsenwut: „Man vergleiche das Tagebuch Theodor Herzls – dort hat er bereits empfohlen, die Araber am besten nachts und leise fortzuschleppen, weil sonst internationales Geschrei ausbräche.“

      Wurden die Araber daraufhin tatsächlich „nachts und leise“ fortgeschleppt? Wenn nicht, ist Ihr Satz ohne Sinn.

      @echsenwut: „Was unterscheidet den palästinensischen Flüchtling von allen anderen Flüchtlingen dieser Welt?“

      Was unterscheidet einen Flüchtling vom Enkel eines Flüchtlings?

      @echsenwut: „ „Während in Israel heute mehr Araber leben als im Jahr 1948, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, … “ Das ist ganz objektiv falsch. Wenn ich hier mal den Deutschlandfunk zitieren darf: …“
      Zitieren Sie bitte die konkreten Gesetzestexte!

      @echsenwut aus dem Deutschlandfunk zitierend: „Da dieses Recht religiös determiniert ist, gilt es nicht für die Moslems und Christen in Israel, das heißt, für die arabische Minorität.“

      Wenn dieses Recht „religiös determiniert ist“, kann ein atheistischer Jude also nicht die israelische Staatsbürgerschaft erwerben. Hat der Deutschlandfunk das wirklich so behauptet?

      @echsenwut: „An anderen Stellen werden insgesamt mehr als 50 (!) Gesetze gefunden, die ganz klar arabischen Israelis gegenüber jüdischen Israelis Rechte beschneiden, sie ausgrenzen, diskriminieren.“

      Könnten Sie von diesen mehr als 50 (!) Gesetzen nicht wenigstens eines zitieren?

      @echsenwurst: „Was diese unsinnige Darstellung überhaupt soll, entzieht sich meiner Vorstellung vollständig. Juden waren offiziell auch bis kurz vor dem Zusammenbruch des Dritten Reichs „deutsche Staatsbürger“.“

      Mit den selben Bürgerrechten?

      @echsenwut: „Immerhin wurde ihnen von vielen Seiten schon vor Jahrzehnten mit einem „Rückkehrrecht“ gewedelt, das niemals gewährt wurde.“

      Hat Israel dabei mitgewedelt? Wenn nicht, bestehen für Israel keine Verpflichtungen.

      @echsenwut: „Wie wäre es, wenn plötzlich …. sagen wir … Russland alle Deutschen davonjagte, sie jahrzehntelang in entsetzlichen Camps hausen ließe …“

      Abgesehen davon, dass Israel die Araber nicht davonjagte, befanden sich diese „entsetzlichen Camps“ nicht in Israel, sondern in den arabischen Bruderländern.

      @echsenwut: „Soviel brutale Geschichtsklitterung, verbogene Fakten, Lügen, falsche Schlussfolgerungen und Hetzerei wie hier habe ich selten angetroffen.“

      Lesen Sie Ihre eigenen Kommentare nicht?

      • echsenwut schreibt:

        @ Geschwulst:

        „Ist es nicht eine viel größere Frechheit, wenn jemand, der selbst niemals vertrieben wurde, vom Flüchtlingsstatus seiner Großeltern profitieren will?“

        Nein – selbstverständlich nicht. Durch eine Vertreibung ändert sich natürlich kein Eigentumsrecht – und das ist überall auf der Welt selbstverständlich erblich. Wenn ich Sie samt Ihren Kindern einfach aus Ihrem Haus schubse und behaupte, es sei meines: werde ich dann zum rechtmäßigen Eigentümer? Und wenn Sie über diesen Konflikt versterben, sind Ihre Kinder dann „enteignet“?

        „Wurden die Araber daraufhin tatsächlich „nachts und leise“ fortgeschleppt? Wenn nicht, ist Ihr Satz ohne Sinn.“

        Allerdings. So gut es eben ging. Tausende wurden auf diese Weise aus ihren Häusern „entfernt“.

        „Wenn dieses Recht „religiös determiniert ist“, kann ein atheistischer Jude also nicht die israelische Staatsbürgerschaft erwerben.“

        Lesen Sie Ihren eigenen Satz noch einmal und erkennen Sie den Unsinn darin.

        „Könnten Sie von diesen mehr als 50 (!) Gesetzen nicht wenigstens eines zitieren?“

        Erst lesen, dann denken, und zum Schluss schreiben! Ja, kann ich: das „Rückkehrrecht“, dass (zunächst) keine Israelis, sondern nur Juden und Nichtjuden kennt. Darüber hinaus: recherchieren Sie selbst beim DF!

        „Hat Israel dabei mitgewedelt? Wenn nicht, bestehen für Israel keine Verpflichtungen.“

        Ein ausgesprochenes und gewährtes Recht KANN und DARF in einem Rechtsstaat westlichen, demokratischen Zuschnitts selbstverständlich NIEMALS auf eine Ethnie, Religionszugehörigkeit, Farbe, Sprache etc etc etc begrenzt werden. Muss ich Ihnen das wirklich erklären … ? Das bedeutet selbstverständlich, dass alle Palästinenser
        a) ein RECHT auf ihr Eigentum haben, aus dem sie vertrieben wurden,
        b) ein RECHT auf die israelische Staatsangehörigkeit haben, welches ihnen unter keinen Umständen verwehrt werden darf.

        „Abgesehen davon, dass Israel die Araber nicht davonjagte, befanden sich diese „entsetzlichen Camps“ nicht in Israel, sondern in den arabischen Bruderländern.“

        Sie hinken zurück. 🙂
        Selbst in Israel wird heute (halb-) offen die Grausamkeit des Landraubs eingestanden.
        Ich mache mir die Mühe für Sie und weise Ihren Unsinn explizit nach – hier kommt eine Liste der Camps aus Wikipedia. Wenn ich die beiden Summen zusammenzähle, komme ich auf knapp zwei Millionen Vertriebene – und noch nicht einmal Israel käme je auf die Idee, das Westjordanland und/oder den Gaza-Streifen als „arabisches Bruderland“ zu bezeichnen.

        The Gaza Strip has 8 refugee camps and 1,221,110 registered refugees.

        1948, Al-Shati (Beach camp), 87,000
        1949, Bureij, 34,000
        1948, Deir al-Balah Camp, 21,000
        1948, Jabalia Camp, 110,000
        1949, Khan Yunis Camp, 72,000
        1949, Maghazi, 24,000
        1949, Nuseirat Camp, 66,000
        1949, Rafah Camp, 104,000
        West Bank[edit]
        The West Bank has 19 refugee camps and 741,409 registered refugees. One camp is unofficial (*).

        1948, Aqabat Jaber, 6,400
        1948, Ein as-Sultan, 1,900
        1948, Qaddura camp*, 1,558
        1949, Far’a, 7,600
        1949, Fawwar, 8,000
        1949, Jalazone, 11,000
        1949, Kalandia, 11,000
        1949, Am’ari, 10,500
        1949, Deir ‚Ammar Camp, 2,400
        1949, Dheisheh, 13,000
        1950, Aida, 4,700
        1950, Al-Arroub, 10,400
        1950, Askar, 15,900
        1950, Balata, 23,600
        1950, ‚Azza (Beit Jibrin), 1,000
        1950, Ein Beit al-Ma‘ (Camp No. 1), 6,750
        1950, Tulkarm camp, 18,000
        1952, Nur Shams, 9,000
        1953, Jenin camp, 16,000
        1965, Shuafat camp, 11,000

        (Zum Camp Bureij recherchieren Sie doch bitte mal unter dem Datum „28.08.1953“; es dürfte Ihnen die Augen öffnen, wie lieb Israel damals zu denen war, die es heute „Flüchtlinge“ nennt. Die UN-Organisation „Mixed Armistice Commissions“ nannte den Vorfall damals einen „absichtsvollen Massenmord“.)

        „Lesen Sie Ihre eigenen Kommentare nicht?“

        Schon – aber im Gegensatz zu Ihnen bereits VOR dem Senden (das erspart die Peinlichkeiten, die Sie sich soeben geleistet haben) und ich VERSTEHE meine Kommentare auch!

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @echsenwut: „Durch eine Vertreibung ändert sich natürlich kein Eigentumsrecht – und das ist überall auf der Welt selbstverständlich erblich.“

          Von welchem Eigentumsrecht sprechen Sie hier? Vor 1948 war Palästina kein Staat, sondern britisches Protektorat.
          Abgesehen davon ist es nicht überall auf der Welt selbstverständlich, dass Eigentumsrechte mittels Terror durchgesetzt werden.

          @echsenwut: „Lesen Sie Ihren eigenen Satz noch einmal und erkennen Sie den Unsinn darin.“

          Wenn Sie einen Unsinn zu erkennen glauben, ist es ihre Aufgabe diesen zu benennen.

          @echsenwut: „Erst lesen, dann denken, und zum Schluss schreiben! Ja, kann ich: das „Rückkehrrecht“, dass (zunächst) keine Israelis, sondern nur Juden und Nichtjuden kennt.“

          Sie wurden nicht gebeten das Wort „Rückkehrrecht“ zu wiederholen, sondern die Existenz dieses „Gesetzes“ konkret zu beweisen.

          @echsenwut: „Darüber hinaus: recherchieren Sie selbst beim DF!“

          Wenn Sie eine Behauptung aufstellen, ist es Ihre Aufgabe diese zu belegen.

          @echsenwut: „Ein ausgesprochenes und gewährtes Recht KANN und DARF in einem Rechtsstaat westlichen, demokratischen Zuschnitts selbstverständlich NIEMALS auf eine Ethnie, Religionszugehörigkeit, Farbe, Sprache etc etc etc begrenzt werden.“

          Stimmt! Wenn Sie prüfbare Nachweise haben, dass Israel gegen diese Regel verstößt, lassen Sie bitte von Sich hören.

          @echsenwut: „Selbst in Israel wird heute (halb-) offen die Grausamkeit des Landraubs eingestanden.“

          Mich interessiert nicht, was „(halb-) offen“ eingestanden wird, sondern was wahr ist. Weiterhin würde mich interessieren, ob „die Grausamkeit des Landraubs“ auch in Jordanien „(halb-) offen“ eingestanden wird. Immerhin hat Jordanien den weitaus größten Teil Palästinas vereinnahmt, was Ihren Blutdruck offenbar nicht beeinträchtigt.

          @echsenwut: „Ich mache mir die Mühe für Sie und weise Ihren Unsinn explizit nach – hier kommt eine Liste der Camps aus Wikipedia.“

          Ihre Mühe in allen Ehren! Leider transportiert eine Liste, die nur aus Namen und Jahreszahlen besteht, keine Inhalte.

          @echsenwut: „(Zum Camp Bureij recherchieren Sie doch bitte mal unter dem Datum „28.08.1953“; es dürfte Ihnen die Augen öffnen, wie lieb Israel damals zu denen war, …“

          Für wen sollte ich recherchieren? Muss ich Ihre Glaubwürdigkeit zusammensuchen? Was Sie behaupten, haben Sie zu beweisen.

          @echsenwut: „… und ich VERSTEHE meine Kommentare auch!“

          Was ich leider auch tue.

          • echsenwut schreibt:

            @ Geschwulst:

            „Von welchem Eigentumsrecht sprechen Sie hier? Vor 1948 war Palästina kein Staat, sondern britisches Protektorat.“

            Ach ja … entschuldigen Sie bitte … das war mir nicht ganz klar. Sowas funktioniert ja in Israel bekanntlich ganz anders als überall sonst: in Israel ist die Frage, ob jemandem Land zu eigen ist, eine Frage der Nationalität und keine privatwirtschaftliche Frage. Wenn ich in Deutschland Land kaufe und durch Verhandlungen wird das Gebiet plötzlich französisch, dann habe ich mein Land eben VERLOREN, ein Franzose kann mich dann aus MEINEM Haus und von MEINEM Land jagen. Stimmt das so … ?

            „Sie wurden nicht gebeten das Wort „Rückkehrrecht“ zu wiederholen, sondern die Existenz dieses „Gesetzes“ konkret zu beweisen.“

            Nein – das muss ich nicht. Sie WISSEN genau, wovon ich rede und von Ihnen werde ich mich nicht auf eine Beweisschlacht reduzieren lassen, die allgemein Bekanntes belegt.

            „Immerhin hat Jordanien den weitaus größten Teil Palästinas vereinnahmt, was Ihren Blutdruck offenbar nicht beeinträchtigt.“

            So ein Unsinn! Jordanien ist SELBST

          • echsenwut schreibt:

            … ein „künstlicher“ Staat, der in Vorbereitung zum großen Landraub für das damals projektierte „Israel“ geschaffen worden ist und wie Israel selbst KEINE tiefergehende, geschweige denn historisch basierte Geschichte hat.

            Sie würden das israelische Verbrechen gegen das Camp Bureij lieber nicht genauer kennen, schließe ich aus Ihren Worten? Glaube ich gern. Ich liefere Ihnen aber die (wohl irgendwie doch nicht?) gewünschten Informationen gern:

            (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Bureij )

            „In der Nacht des 28. August 1953 wurden durch die Fenster der Hütten, in denen „Flüchtlinge“ schliefen, Bomben geworfen und als sie flüchteten, wurden sie mit Kleinwaffen und automatischen Waffen angegriffen.“

            Der Einsatz der israelischen Truppen wurde übrigens von Ariel Sharon geleitet.

            „Ihre Mühe in allen Ehren! Leider transportiert eine Liste, die nur aus Namen und Jahreszahlen besteht, keine Inhalte.“

            Naja … Sie merken schon, was für einen formidablen Unsinn Sie da schreiben? „Keine Inhalte“? Nachdem Sie behauptet hatten, die „Refugee“-Camps gäbe es ausschließlich in den „arabischen Bruderländern“ und ich Ihnen eine Tabelle liefere, die das Gegenteil beweist?

            Nehmen wir die „Refugee“-Camps in einem „arabischen Bruderland“, nämlich im Libanon: Sabra und Schatila. Zwischen dem 16. und 18. September 1982 drangen dort unter dem Schutz israelischer Streitkräfte phalangistische Milizen ein, töteten, verstümmelten, folterten und vergewaltigten. Israelische Streitkräfte waren über die Vorgänge von Anfang an genauestens informiert – wie die israelische Regierung auch. Israel hatte den Milizen hierfür eigens Bulldozer zur Verfügung gestellt und in den Nächten Leuchtraketen über dem Camp gezündet, damit die Milizen besser sehen konnten. Dazu haben israelische Soldaten das Camp vollständig umstellt und alle Ausgänge abgeriegelt, damit niemand entkommen konnte.

            (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sabra_und_Schatila )

            „Nach späteren Erkenntnissen war nicht nur die israelische Militärführung vor Ort genauestens über die Vorgänge in den Lagern informiert, sondern auch die israelische Regierung. Berichten zufolge hatte die israelische Armee zudem Bulldozer zur Verfügung gestellt und die Milizen mit Verpflegung und Munition versorgt.[4] Erst am Morgen des 18. September fand das Blutbad ein Ende. Nach Angaben der libanesischen Polizei forderte es 460 Todesopfer, darunter 35 Frauen und Kinder.[5] Israelische Stellen gehen von rund 800 militärischen und zivilen Toten aus, nach anderen Schätzungen waren an die 2000 Personen getötet worden. Die PLO sprach von 3300 Ermordeten.“

            Sind das nun genug „Inhalte“ für Sie ….. ?

      • echsenwut schreibt:

        @ Geschwulst:

        Anmerkung (beim Kopieren Ihrer „Kommentare“ ist mir leider ein Fehler unterlaufen. In Bezug auf die „religiöse Determination“ hätte ich Sie korrekt zitieren müssen mit:

        „Wenn dieses Recht „religiös determiniert ist“, kann ein atheistischer Jude also nicht die israelische Staatsbürgerschaft erwerben. Hat der Deutschlandfunk das wirklich so behauptet?“

  4. Kanalratte schreibt:

    Ich glaube gerade wir Deutschen wissen wie es sich anfühlt große Landesteile durch selbst angezettelte Kriege zu verlieren. Der Unterschied ist aber, daß die Deutschen nach dem Krieg nach vorne schauten, Frieden wollen und bereit waren mit den Nachbarstaaten Einigungen zu treffen. Die Araber in Palästina haben einen Krieg angezettelt, diesen verloren und wehren sich trotz der Tatsache, daß sie noch große Landesteile bevölkern mit dem Nachbarn Frieden zu schließen. Sie leben in der Vergangenheit und streben ein faschistisch-islamisches System an. Von daher kann und darf es gerade von uns Deutschen kein Verständnis für die Zerstörungswut der Araber geben. Wer gegen die Existenz Israel ist, der müsste konsequenterweise auch gegen die Existenz Polens in den ehemaligen deutschen Gebieten sein. Das sind in Deutschland nur Neo-Nazis. Aha, und wen finden viele Araber nochmal toll, weil er die Juden umbrachte? Genau, Adolf Hitler. Da schließt sich der Kreis.

  5. Hessenhenker schreibt:

    Es ist doch auch bezeichnend, wie unterscheidlich das Solidaritäts-Gesindel reagiert:
    Zehntausend gefühlte Jahre nach Staatsgründung Israels geht es von arabischer Seite von früh bis spät jammer jammer heul, aber wenn Du als deutscher Bürger ohne palästinensischen Migrationshintergrund Entschädigung für Dein unfreiwillig verlorenes Haus verlangst, wird Dir vorgeworfen zu „Jammern“.
    In Deutschland ist eine Mehrheit bekloppt.
    Dagegen wird bei unzähligen Demos „wg. Gaza oder Balläschdina“ nach „Geräääschdischkaiid“ gekreischt. Ein Blick auf die Landkarte genügte von Anfang an: Vertreibungsgerechtigkeit bedeutet, es müssten aus der Hälfte der muslimischen Staaten die Araber vertrieben werden.
    Als Gegenleistung für die Vertreibung der Juden aus 99 % der arabischen Länder.

  6. Hessenhenker schreibt:

    „Israelstreifen“ in allen arabischen Vertreiberstaaten habe ich als logische Antwort auf die nervenden Palästinenserbelästigungen in Deutschland schon immer mal in die damit augenblicklich entsetzt beendeten Diskussionen eingebracht.
    Weil aber Juden nur mit israelischem Paß Israelis sind, habe ich es immer „Judenstreifen“ genannt. Da kriegen auch „normale“ Antisemiten sofort Atmungsstau oder Schnappatmung.
    „Israelstreifen“ klingt natürlich viel schrecklicher in deren Ohren, das klingt so nach Merkava-Panzer und Iron Dome.

    • bevanite schreibt:

      Ich verstehe Ihre Forderung nicht ganz. Meinen Sie abgeriegelte jüdische Provinzen in arabischen Staaten? Das käme dann allerdings dem Konzept „Apartheid“ tatsächlich sehr nah…

      • Hessenhenker schreibt:

        Ich verstehe Ihren Einwand.
        Sie finden die Vertreibung und Ermordung der Juden ok,
        eine Rückkehr der Nachkommen nicht.

        • bevanite schreibt:

          Okay, ich bin raus hier. Solche dreisten Unterstellungen von Leuten, die mir nicht mal von Gesicht zu Gesicht gegenüberstehen, muss ich mir hier nicht geben, dafür ist mir die Zeit zu kostbar. Ausgerechnet mir zu unterstellen, ich fände „die Vertreibung und Ermordung der Juden ok“, ist selbst für die raue Welt des Internets einen Tick unter der Gürtellinie zu viel. Im echten Leben erlebt man sowas nicht.

          Viel Spaß Euch noch beim Suhlen in Eurer eigenen peer group, ich werde Euch nicht mehr mit gegenläufigen Meinungen belästigen. Herrn Buurmann würde ich dennoch empfehlen, mal etwas genauer im Kommentarbereich reinzuschauen, was hier so alles für Stuss gepostet wird (und meist diametral entgegen seiner Meinung zu Homosexualität, Feminismus oder Zuwanderung steht). Tschö mit ö, Ihr Nasen! The dark room is waiting.

          • Hessenhenker schreibt:

            Dreist ist es, wenn der ironische Gegenvorschlag zum „judenfreien Gazastreifen“,
            nämlich die nichtjudenfreien Streifen in allen arabischen Vertreiberstaaten herzustellen ,
            als „Apartheid“ bezeichnet wird, während der Apartheids-Vorwurf gegenüber dem Gazastreifen nicht erhoben wird. Verarschen kann ich mich selber!

          • Hessenhenker schreibt:

            Ja ja, die Nase. Im nächsten Leben laß ich sie mir gleich mit 13 verkleinern.

          • Sophist X schreibt:

            Das käme dann allerdings dem Konzept „Apartheid“ tatsächlich sehr nah…

            Auch wenn ich es nur noch hinterherrufen kann: Neii-heiin. Oder wenn, dann vom falschen Ende her.
            Apartheid ist zunächst keine territoriale Apartheid, sie kann sich aber zu territorialer Apartheid entwickeln.

            was hier so alles für Stuss gepostet wird (und meist diametral entgegen seiner Meinung zu Homosexualität, Feminismus oder Zuwanderung steht). Tschö mit ö, Ihr Nasen!

            Ich bitte Sie, einer der edleren Zwecke eines Blogs ist es doch überhaupt, irgendwelche Nasen, die anderer Meinung sind, von irgendetwas zu überzeugen.

          • M.S. schreibt:

            @bevanite: Ich bitte Sie, lassen Sie sich doch nicht durch den Hirnf*rz eines in keiner Weise ernstzunehmenden Spinners vertreiben, der, statt einfach mal zu arbeiten und mit dem so verdienten Geld seinem thailändischen „Schatz“ endlich die heiß ersehnte Einreise zu ermöglichen, seine Tage damit verbringt, die Userschaft zahlreicher Foren und Blogs ad nauseam mit seinen tausendfach wiedergekäuten ach so erschröcklichen Privatproblemen zu langweilen! Wenn die Letzten Ihres Kalibers sich von TiN verabschieden, bleibt das Feld endgültig den „besorgten Bürgern“ überlassen, die hier inzwischen leider das Ruder übernommen haben.

          • Ben schreibt:

            Bleib !!!

          • Hessenhenker schreibt:

            Die Palästinenser mit ihren Privatproblemen nerven!

          • echsenwut schreibt:

            Das tut mir leid – so sehr ich das auch verstehen kann. Nicht jeder kommt mit soviel Bösartigkeit und Wahrheitsverdrängung klar, wie sie einem hier entgegenschlägt. Aber genau darin liegt eine Aufgabe: wie Sie hier sehen, reflektiert zwar NIEMAND auf meine Entgegenhaltung, dass die Bezeichnung von Palästinensern als „Flüchtlinge“ tatsächlich eine Lüge ist, weil außer einem Zugeständnis hierzu keine Alternative bleibt. Weil es sich um historische Tatsachen handelt.
            Ich bin aber sehr sicher, dass sie es alle gelesen und auch verstanden haben – und somit verkommt jedes ihrer Worte, Palästinenser seien nichts als freche Flüchtlinge, vor ihnen selbst zur Farce und sie wissen im gleichen Moment, dass sie lügen.
            Deshalb gehören kritische Stimmen hier hin. Man darf diese Betonköpfe nicht sich selbst überlassen – sie verletzen sich selbst und andere.

          • besucher schreibt:

            @echsenwut

            Warum werden die Westbank-Araber eigentlich nicht vernünftig in die arabischen Staaten integriert in denen sie jetzt leben?

          • Eitan Einoch schreibt:

            @bevante
            Das weißt du doch bereits. Wegen Gerechtigkeit und so…

          • echsenwut schreibt:

            @ Besucher:
            Ganz einfach: weil sie natürlich keinerlei Verantwortung für die Situation tragen. Noch einmal: Palästinenser SIND KEINE „Flüchtlinge“ – sie sind VERTRIEBENE! Weshalb sollten die arabischen Staaten angesichts der Verbrechen Englands etwa, die Hunderttausende einer gnadenlosen Vertreibung anheimfallen ließen, eintreten?
            Die einzigen, die in der Situation eine kulturell-religiöse Begründung sehen, sind radikalisierte Elemente in Hamas und Israel, die breite Mehrheit sieht darin nichts als einen massiven wie grausamen, recht platten und trivialen Landraub. Der zwangsweisen Umsiedlung im Dritten Reich durch die Deutschen im Osten nicht unähnlich.
            Und weshalb sollte ein Golfstaat für Europa die Kohlen aus dem Feuer holen – und womöglich damit auch noch aus einem Verbrechen achselzuckend ungesühnte Realität machen?

          • besucher schreibt:

            aha, deswegen kann man sie in Camps als Staatenlose wie Vieh halten. Das ist doch keine Begründung.

      • Hessenhenker schreibt:

        Ich fordere gar nichts, außer meine abgefackelte Existenz zurück.
        Es sind die Araber, die „Gerechtigkeit“ fordern.
        Da die arabischen Staaten ihre jüdischen Einwohener vertrieben haben,
        Israel seine arbischen Einwohner aber nicht vertrieben hat,
        ist die Erfüllung der arabischen Forderung: Vertreibung der Araber aus den arabischen Ländern.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Warum dort aufhören? Warum nicht gleich Konstantinopel von den Türken zurückfordern? Warum nicht die ganzen islamischen Eroberungen rückgängig machen? Wenn man jede Ungerechtigkeit „wiedergutmachen“ wollte, wäre die Welt ein einziges Chaos. Das Leben ist hart, aber ungerecht. Die meisten Menschen kapieren es irgendwann. Allmählich solleb dies auch die Araber kapieren.

          • Hessenhenker schreibt:

            Umgekehrt fordern ja irgendwelche Einzelfälle (nur nicht verallgemeinern!) alle ehemals muslimischen Gebiete „zurück“.
            Dann ist es umgekehrt genauso legitim, den noch vorherigen Zustand zum vorherigen eingeforderten Zustand zu verlangen.
            Arabien muß wieder Amazonenreich werden, warum nicht?

          • besucher schreibt:

            Hör ouf ze babbele!

          • echsenwut schreibt:

            Erkennen Sie manchmal wenigstens selbst, welchen hirnverbrannten Stuss Sie schreiben? Ist Ihnen klar, was Sie da sagen? Würde man Sie ernstnehmen, dann müsste man sich fragen, warum eigentlich nicht jemand auf die Idee kommt, Israel mal ein bisschen auszuradieren! Nur so ein bisschen, meine Güte. Ist schnell vorbei und bald vergessen.

            Argument:

            „Das Leben ist hart, aber ungerecht. Die meisten Menschen kapieren es irgendwann. Allmählich solleb dies auch die Israelis kapieren.“

            Meine Güte ….. wer würde in zweihundert Jahren noch nach einem „Israel“ fragen? Sie haben ja Recht: man kann nicht jede Ungerechtigkeit „wiedergutmachen“, also schlachten wir einfach drauflos, nicht wahr?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Israel wird auch noch in zweihundert existieren, während die Pali-Araber immer noch schmollen werden. Warum wird Israel existieren? Weil die Welt plötzlich ihr Herz für Israel öffnen wird? Nein, weil es a) eine starke, wehrhafte Armee hat und b) weil es ein technologischer Tigerstaat ist, von dessen Innovationskraft und Wirtschaftleistung zahllose andere Länder profitieren. Mit Moral und Gerechtigkeit hat das null komma nichts zu tun – obwohl die Existenz eines jüdischen Staates durchaus gerecht ist.

          • echsenwut schreibt:

            Dass die Existenz eines „jüdischen Staates“ gerecht wäre, erkenne ich an. Selbstverständlich haben sie ein Recht auf einen eigenen Staat. Es gibt ihn bloß nicht, weil Israel kein „jüdischer Staat“ ist und es steht stark zu bezweifeln, ob der Ort für diesen Staat gut gewählt war. Juden haben kein Gramm mehr „Recht“ auf die Region als Muslime, die jahrhundertelang dort lebten und ebenfalls massive, spirituelle Verbindungen dort haben.
            Selbst wenn man sich nach reiflicher Überlegung dennoch für diesen konkreten Ort entschieden hätte, würde man im Vorfeld (!) über einige Jahrzehnte ein An- wie Umsiedlungsprogramm durchgezogen haben müssen. Die LandEIGENTÜMER hätten korrekt entschädigt und in eine erträgliche wie auskömmliche Umgebung umgesiedelt werden müssen – für jedes schäbige Fabrikgelände hierzulande wird so etwas gemacht. Man hätte ZWINGEND ein solches „Israel“ zur Heimat aller machen müssen (einschließlich Westjordanland und Gaza-Streifen!), wobei es ABSOLUTE Gleichberechtigung für alle hätte geben müssen. Unter diesen Voraussetzungen würde es höchstwahrscheinlich niemals zu derartigen Auseinandersetzungen gekommen sein und ein solches Programm, ein solcher Staat hätte die Zustimmung ALLER verdient.
            Es hätte NIEMALS zu einem Israel heutigen Zuschnitts kommen dürfen.
            Man hat damals die Karre aus Dummheit und Kurzsichtigkeit tief in den Dreck gefahren und dort werden noch in zweihundert Jahren Menschen sterben.
            Im Übrigen wage ich zu bezweifeln, dass es das heutige Israel in zweihundert Jahren noch gibt. Die radikalen Kräfte in Israel werden es noch dahin bringen, dass erneut ein versammelter Feuersturm gegen sie losbricht – zumal sich die „Freunde“ Israels momentan darum bemühen, dessen ärgsten Feinden ebenfalls Atomwaffen zu besorgen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Juden haben kein Gramm mehr „Recht“ auf die Region als Muslime, die jahrhundertelang dort lebten und ebenfalls massive, spirituelle Verbindungen dort haben

            „Massive, spirituelle Verbindungen“ … Ich lach mich kaputt!
            Aber okay, dann können sie diese „massiven, spirituellen Verbindungen“ gerne ausleben. Sie müssen nur ihre Terrortölpel zurückpfeifen, die Waffen niederlegen und Frieden mit dem Judenstaat schließen.

            Wenn die Araber ihre Waffen niederlegen, gibt es Frieden.
            Wenn Israel seine Waffen niederlegt, gibt es kein Israel mehr.

            Im Moment ist es so, dass die Araber die Juden daran hindern, ihre „massiven, spirituellen Verbindungen“ auszuleben.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es hätte NIEMALS zu einem Israel heutigen Zuschnitts kommen dürfen.

            Stimmt. Hätte man den Rest der arabischen Bevölkerung vertrieben, wäre dort jetzt Frieden.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Oder anders gesagt: Die Palis können froh und dankbar sein, die Israelis als ihre Feinde zu haben. JEDER andere nahöstliche Potentat hätte an Israels Stelle mit den Palästinensern kurzen Prozess gemacht. So wie Saddam Hussein mit den Kurden von Halabdscha oder Hafiz al-Assad mit den Muslimbrüdern in Hama. Heute würde kein Hahn mehr nach ihnen krähen. Es gäbe vielleicht ein paar Erinnerungsseiten im Internet und ein paar Blumenkränze, die hier und da niedergelegt würden. That’s all!
            Die Israelis hingegen bauten für die Palis Straßen, Schulen und Krankenhäuser, senkten deren Kindersterblichkeit und erhöhten ihre Lebenserwartung, ließen sich auf das irre Abenteuer von Oslo und Camp David II ein – wofür? Für Selbstmordattentäter und Qassam-Raketen.

          • echsenwut schreibt:

            @ Einoch:

            „Sie müssen nur ihre Terrortölpel zurückpfeifen, die Waffen niederlegen und Frieden mit dem Judenstaat schließen.“

            Das wäre möglich. Wenn man gleichzeitig Terrotölpel wie Sie zurückpfeift, sehe ich darin kein Problem.
            Das einzige Problem liegt in der Tatsache begründet, dass es erst einmal einen „Judenstaat“ geben müsste! Das Gebilde Israel jedenfalls ist keiner. Wie wäre es und Sie gründen einen „Judenstaat“ in der Sahara? So richtig mit 100 Prozent Juden! In der Takla Makan wäre auch noch Platz. Oder auf dem Mond vielleicht – denn ein „Gottesstaat“ hat in der Nähe menschlicher Zivilisationen GRUNDSÄTZLICH nichts zu suchen. Es gibt kaum Beklagenswerteres, Verurteilenswerteres als solche „Staaten“.
            Sonst pfeifen Sie doch bitte alle alliierten „Terrortölpel“ zurück, die momentan im Namen der Menschheit dankenswerterweise Daesh (den selbsternannten, „islamischen Staat“) bekämpfen. Denn wo ein „Judenstaat“ auf der Welt mit seinem bekannten Terror-, Folter- und Vernichtungswahn existieren kann, hätte auch ein Daesh Platz.

        • ceterum censeo schreibt:

          Ihr beiden lustigen Gesellen habt mich auf eine gute Idee gebracht. Ich fordere (historische) Gerechtigkeit für Mohammedaner auf dieser Erde!
          🙂 🙂 🙂

          • Hessenhenker schreibt:

            Und für Amazonen.
            Das Beste: der Amazonenstaat auf der arabischen Halbinel hätte Öl und könnte weltweit den Kampf für Amazonenrechte finanzieren.

          • echsenwut schreibt:

            Richtig!
            Bloß: wer oder was sollen „Mohammedaner“ sein? Ich habe schon einige Leute diesen Begriff verwenden hören – aber noch nie einen getroffen.

          • besucher schreibt:

            @echsenwut

            Ein heißer Tipp: Mohammedaner haben etwas mit dem Islam zu tun.

          • echsenwut schreibt:

            @ Besucher:

            Ach ja? Muslime können das aber nicht sein. Ich bin selbst einer und habe im vierstelligen Bereich solche getroffen – aber nie einen „Mohammedaner“ unter ihnen gefunden. Ist das eine neue Sekte?
            Falls ja, KANN sie mit dem Islam nicht in Verbindung stehen.
            Vielleicht liegt das ja an mir. Ich stand auch einmal zufällig mit Landsleuten in Nordafrika zusammen zwischen hunderten von Schwarzen. Einer von den Deutschen stöhnte plötzlich, woher bloß all diese „Nigger“ herkämen. Ich habe mich angestrengt umgesehen – aber keinen entdeckt.

            Sie können mir da ganz bestimmt weiterhelfen – weil Sie „Mohammedaner“ kennen, kennen SIE ganz bestimmt auch „Nigger“. Wo kann ich welche finden?
            In Israel vielleicht? Wenn da Schwarze wegen ihrer Hautfarbe totgeschlagen werden, dann kennt man da vielleicht auch „Nigger“ ….. ?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Muslime können das aber nicht sein. Ich bin selbst einer

            Alles klar, damit ist das Thema für mich beendet. Er wird als Muslim niemals akzeptieren, dass ein paar Juden ihren Staat auf „islamischer Boden“ gründeten. Jede weitere Diskussion ist sinnlos.

          • echsenwut schreibt:

            @ Einoch:

            War mir klar … ein unbelehrbarer Extremist.

            “ Er wird als Muslim niemals akzeptieren, dass ein paar Juden ihren Staat auf „islamischer Boden“ gründeten.“

            Das Gegenteil ist sehr leicht beweisbar. Lesen Sie auf meinem blog „Meine Position zu Israel“ – und schon ist Ihre so mühsam zusammengekratzte Theorie über mich zum Deibel. 😀

            „Jede weitere Diskussion ist sinnlos.“

            Mit Ihnen ja – denn Sie arbeiten an keiner Lösung, Sie gehören zum Problem!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Lesen Sie auf meinem blog „Meine Position zu Israel“

            Aber gern doch:

            „Schuld an dem augenblicklichen, sehr blutigen und tränenreichen Desaster trägt Groß-Britannien. Es war ein entsetzlicher Fehler, aufgrund des in ganz Europa seit nunmehr Jahrhunderten grassierenden Antisemitismus‘ auf einen Schlag das soeben durch den gewonnenen Krieg gegen das Osmanische Reich errungene Protektoriat Palästina unter der Prämisse, einen explizit „jüdischen“ Staat zu errichten, abzugeben.“

            Man merkt, da will jemand die Geschichte rückgängig machen und ein historisches Unrecht – die Gründung Israels – beseitigen. Noch Fragen?

            „Zwei, die einst Brüder waren und miteinander gelebt, gefeiert, gearbeitet und gelacht hatten, stehen sich heute blutend und tränenüberströmt einander gegenüber – waffenstarrend und Hass sprüht aus ihren Augen. Wie nur konnte es soweit kommen?“

            Verlogene, sentimentale Grütze! Die muslimische-jüdische Brüderlichkeit begann bekanntlich schon mit der Vertreibung und Ausrottung der Juden von Yathrib durch den Propheten Mohamed. Hätten die Juden bloß weiterhin ihren Statud als Dhimmis akzeptiert statt aufzumucken und einen eigenen Staat zu gründen…

            „Und die kann nur noch heißen: ein Land. Lasst die Israelis ins Westjordanland, in den Gaza-Streifen und lasst die Palästinenser zurück in ihre Häuser“

            Genau, macht die Juden wieder zur Minderheit (im eigenen Land), so wie es jahrhundertelang gewohnte Normalität war und so wunderbar funktioniert hat – ab und zu ein kleines Pogrom, ist doch alles halb so wild…

            Ich sagte ja, mit dir ist jede Diskussion Zeitverschwendung. Deine „Lösung“ ist die Absage an Israels Existenzrecht – sie ist die von Gerd Buurmann bereits mehrfach klar benannte Kein-Staat-Israel-Lösung. Wir waren da schon weiter – mit der Zwei-Staaten-Lösung, die aus eigener Blödheit von den Palis abgelehnt wurde. Nein, eine Rückkehr zum Status quo ante und zu Prä-1947 wird es nicht geben. Nur zwei Alternativen existieren: Die besagte Zwei-Staaten-Lösung, für die sich alle israelischen Regierungen (inklusive Netanjahus) seit Oslo ausgesprochen haben – oder die Kein-Staat-für-Palästinenser-Lösung, die bislang tatkräftig von den Palis angestrebt wurde. Eine Lösung ohne Israel wird es nicht geben. Punkt.

          • echsenwut schreibt:

            @ Einoch:

            „Ich sagte ja, mit dir ist jede Diskussion Zeitverschwendung.“

            Das kann ich umgekehrt wahrlich nicht behaupten. Ich habe Sie sogar direkt zu einem Gegenstand eines blog-Beitrags gemacht! 😀

            „Man merkt, da will jemand die Geschichte rückgängig machen und ein historisches Unrecht – die Gründung Israels – beseitigen. Noch Fragen?“

            Ja! Warum zitieren Sie dies nicht:
            „Und die kann nur noch heißen: ein Land. Lasst die Israelis ins Westjordanland, in den Gaza-Streifen und lasst die Palästinenser zurück in ihre Häuser oder gebt ihnen gleichwertige und ein bisschen Wasser, ein bisschen Land.“

            Wer will denn da die Gründung oder den Staat Israel „beseitigen“?

            „Deine [1-Staat-] „Lösung“ ist die Absage an Israels Existenzrecht“

            Es wäre zu diskutieren, inwiefern ein Staat ein Existenzrecht haben kann, der nur einer einzigen Ethnie volle Bürgerrechte zugesteht. Ich gestehe Israel dennoch ein Existenzrecht zu; es ist eine definierte Nation und eine solche kann und darf nicht eliminiert werden – sogar dann nicht, wenn die betreffende Nation sich darum bemüht, eine andere zu vernichten. Das waren wohlüberlegte Gründe, die die Alliierten damals davon abgehalten haben, nach der Niederwerfung das ganze Deutschland „aufzulösen“ und was für den Teufel gilt, gilt auch für Dämonen.
            Wenn allerdings extremistische Juden (Sie würden sich selbst hier „Terrortölpel“ nennen! 🙂 ) denken, dass Israel „aufgelöst“ würde, wenn man endlich damit aufhörte, dies Land verrückterweise einen „jüdischen Staat“ zu nennen – dann entspräche das Ihrer Auffassung nach vielleicht wirklich für die Aufkündigung eines Existenzrechts. Ein Israel, das sich auf der Basis internationalen Rechts und als Garant sozialen, politischen und wirtschaftlichen Friedens und voller Gleichberechtigung für ALLE seiner Bewohner beweisen würde, wäre ein höchst respektabler Staat!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Sehr schön auch dieses Statement der wütenden Echse:

            „Juden und Muslime bildeten eine schier unauflösliche Gemeinschaft; da sie miteinander beinahe ein identisches Gottesbild im Herzen tragen“

            Jüdisches und islamisches Gottesbild sind einander diametral entgegengesetzt. Der Gott Israels gebietet den Fremden (auch den andersgläubigen) wie seinen Nächsen zu lieben und lehnt Missionierung ab, da auch Gojim zu den Gerechten gezählt werden können. Der Gott Mohameds hingegen fordert erbarmungslosen Krieg gehen alle Ungläubigen, zu denen auch Juden und Christen gezählt werden.

            Aber wie gesagt, Diskussion sinnlos.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es wäre zu diskutieren, inwiefern ein Staat ein Existenzrecht haben kann, der nur einer einzigen Ethnie volle Bürgerrechte zugesteht.

            Möchte irgendjemand auf diesen Quatsch antworten? Ich habe da echt keine Nerv für. Letztlich ist es die alte, antisemitische „rassistischer Apartheidsstaat Israel“ Nummer, bloß etwas netter formuliert.

            Ich gestehe Israel dennoch ein Existenzrecht zu

            Wie großzügig…

          • echsenwut schreibt:

            „Jüdisches und islamisches Gottesbild sind einander diametral entgegengesetzt.“

            Schrecklicher Blödsinn! Fragen Sie mal einen Juden – denn SIE können nach dieser Aussage UNMÖGLICH einer sein. Das genaue Gegenteil ist der Fall; es gibt keine zwei Religionen auf der Welt, die sich so nahe wären wie das Judentum und der Islam.

            „Der Gott Israels gebietet den Fremden (auch den andersgläubigen) wie seinen Nächsen zu lieben und lehnt Missionierung ab, da auch Gojim zu den Gerechten gezählt werden können.“

            „Können“ … fein gesagt! Und wie üblich in Ihrem Fall ist das wieder einmal nur die halbe Wahrheit. Aber da Sie kein Jude sind (s.o.), wissen Sie selbstverständlich auch nichts von der Auffassung extremistischer Juden, dass selbst die Kinder der „Gojim“ (niedlich, nicht? Was würden SIE gekreischt haben, wenn ich Sie einen „Kuffar“ nennen würde, was mir nicht einfiele), Babies unbedingt umgebracht werden müssten, weil aus ihnen eines Tages Feinde werden können. Ich muss Ihnen, weil Ihnen Religion und Land ganz offensichtlich völlig fremd sind, dann auch mitteilen, dass „Gojim“ vom jüdischen Gott nur als niedrige Diener der Juden erschaffen wurden, um diesen zu dienen. Weshalb nicht zuviele von ihnen töten dürfe – weil man ja sonst selbst würde arbeiten müssen.

            Wissen Sie … ich habe permanenten und sehr angenehmen wie vertrauten Kontakt zu einem sehr weisen Juden …. über Elemente wie Sie amüsieren wir uns manchmal prächtig ob ihrer Verblendung, Verhetztheit, Dialoglosigkeit und …. Dummheit. Meistens aber haben wir Angst, weil es Leute wie SIE sind, die den Wahnsinn in die Welt tragen und am Leben halten. Sie haben überhaupt gar keine Ahnung, wie entspannt und fruchtbar eine freundschaftliche Beziehung zwischen Juden und Muslimen sein kann – gerade WEGEN der direkten Vergleichbarkeit und Verwandtschaft des Gottesbildes.

            Und ich verrate Ihnen abschließend hierzu noch etwas: dieser Jude reist aus familiären Gründen regelmäßig nach Israel …. und kehrt wegen der zunehmenden Hysterie, der Gewaltphantasien, des Hasses, der Missgunst und herrschenden Feindseligkeit in Jerusalem jedesmal (!) tiefer frustriert zurück.

          • Eitan Einoch schreibt:

            wissen Sie selbstverständlich auch nichts von der Auffassung extremistischer Juden

            Die Auffassungen von Extremisten sind mir kackegal. Sie sind nicht maßgeblich.

            ich habe permanenten und sehr angenehmen wie vertrauten Kontakt zu einem sehr weisen Juden

            Dass er sehr weise ist, erkennst du am besten daran, dass er auch ein „Israelkritiker“ ist. Alibijuden sind nun wirklich nichts Neues.

            Sie haben überhaupt gar keine Ahnung, wie entspannt und fruchtbar eine freundschaftliche Beziehung zwischen Juden und Muslimen sein kann

            Klar kann sie das – sofern der Muslim seinen Islam nur in der Light-Variante praktiziert. Oder eben gar nicht. Gibt ja auch genug „Kulturmuslime“, die weder beten, noch fasten, sogar Schweinefleisch essen und Bier trinken.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Schrecklicher Blödsinn!

            „In der Geringschätzung des eigenen Lebens liegt nach biblischer Vorstellung eine Missachtung der Werke des Schöpfers. Daher wird in der Bibel der Selbstmord abgelehnt: unter Berufung auf 1 Moses 9,5 gilt Selbsttötung als Tötung menschlichen Lebens, der Selbstmörder folglich – von wenigen Ausnahmefällen abgesehen – als Mörder. Im Islam wird dagegen für ein mit der Tötung anderer Menschen verbundenes Selbstopfer „gewaltiger Lohn“ verheißen, es wird sogar einem Sieg gleichgesetzt (Sure 4,74). Diese Art Märtyrertum, shahid, ist mit dem biblischen Menschenbild unvereinbar, auch wenn es im Christentum, vor allem in seiner frühen Phase, zahlreiche Martyrien gegeben hat: sie galten jedoch nicht, wie im Islam, der Tötung anderer, sondern waren, im Gegenteil, zu deren Rettung gedacht.

            Das Martyrium des shahid ist die intimste Form des Menschenopfers. Die Geringschätzung des eigenen Lebens impliziert die Geringschätzung von menschlichem Leben überhaupt, das Selbstopfer verschafft dem Opfernden eine Pseudo-Legitimation zum Opfern anderer. Diese Haltung wird vom Koran gepriesen. Im Gegensatz dazu lehnt der Gott der Bibel jegliches Menschenopfer ab. Als Abraham seinem Gott den eigenen Sohn opfern wollte, eine in der Alten Welt übliche Praxis, sandte der biblische Gott einen Engel, um ihn daran zu hindern (1 Moses 22, 1-19). Hierin lag die erste revolutionäre Botschaft der Bibel, der Grundstein des humanen Zeitalters. Mit der Belohnung des shahid – zumal, wo es mit der Tötung anderer verbunden ist – hat der Islam die Rückkehr zum Menschenopfer vollzogen und den humanen Ansatz der Bibel aufgehoben.“

            Quelle: http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_6

            wissen Sie selbstverständlich auch nichts von der Auffassung extremistischer Juden

            „Unbestreitbar hat es auch im Judentum verderblichen Fanatismus gegeben und im Christentum Kreuzzüge, Hexenwahn und Inquisition. Doch im Unterschied zum Koran sind solche Missbräuche nicht durch den biblischen Text selbst geboten. Zudem hat, wo das Missverständnis lebensgefährlicher Interpretation im biblischen Text bestehen mag, die über Jahrtausende gewachsene Text-Betrachtung dem biblischen Kanon ein ergänzendes Gesetzeswerk von Adaptionen, Diskussionen und Spezifizierungen zur Seite gestellt, „Zäune für die Tora“, wie man im rabbinischen Judentum sagt, die den Missbrauch des Textes ins Lebensbedrohliche verhindern sollen. Ähnliches unternahm die christliche Theologie. Die ständige Analyse und Auslegung des Ur-Textes im Sinne humaner Lebbarkeit ist in Juden- und Christentum seit langem ein selbstverständliches Vorgehen.“

            Quelle: http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_3

          • echsenwut schreibt:

            @ Einoch:

            „Die Auffassungen von Extremisten sind mir kackegal. Sie sind nicht maßgeblich.“

            Geht nicht. Sie haben bereits hier angemerkt, dass Israel zuwenig Araber „vertrieben“ habe. Sie stellen sich damit vollständig außerhalb jedes Menschen- oder Völkerrechts. Damit sind Sie selbst ein Extremist. Ist doch logisch, oder?

            „Klar kann sie das – sofern der Muslim seinen Islam nur in der Light-Variante praktiziert. Oder eben gar nicht.“

            Warum sollte die arabische Welt nicht von Israelis erwarten, fordern und verlangen, dass alle Juden unter ihnen eine Light-Variante praktiziert?

            „Doch im Unterschied zum Koran sind solche Missbräuche nicht durch den biblischen Text selbst geboten.“

            Sieht das Meir Kahane nebst seiner zahlenmäßig bedeutenden Anhängerschaft auch so? Oder Dov Lior? Oder diverse andere?
            Deshalb ist Ihr Sermon darüber, was angeblich so alles im Qur’an stehen solle oder nicht, absolut wertlos. Entweder, was ich persönlich stark annehme, unterdrücken Sie sehr bewusst das Verbot, einzelne Suren aus dem Qur’an zu reißen um damit irgendwelche kruden wie blödsinnigen Thesen zu stützen oder aufzubauen – oder Sie wissen wirklich nicht von diesem Verbot. Sie haben in einer islam-internen Diskussion solange nichts zu suchen, bis Sie die zahllosen Widersprüche, Brüche, Auseinandersetzungen und Diskussionen, die in Israel zwischen den einzelnen, jüdischen Sekten ausgebrochen sind, nicht beseitigt haben. Erlangen Sie erstmal in Israel eine breite Basis des Konsenses – dann können wir uns gern über innerislamische Diskussionen unterhalten. Bis dahin sinke ich allerdings nicht auf Ihr Niveau herab, mit Aggression, Halbwissen und Ahnungslosigkeit Dinge über „das“ Judentum zu behaupten, die weder ich noch zahllose Juden verstehen.

          • echsenwut schreibt:

            „Dass er sehr weise ist, erkennst du am besten daran, dass er auch ein „Israelkritiker“ ist. Alibijuden sind nun wirklich nichts Neues.“

            „Alibijude“? Das ist eine Unverschämtheit.
            Ich werde ihm das nicht erzählen, weil es ihn verletzen würde. Sie zählen GENAU zu denjenigen, die seiner Ansicht nach seinen Glauben mit bizarren Gewaltphantasien verdrecken. Es sind Leute wie SIE, die ihn in Israel abstoßen. Er ist ein sehr angenehmer, gebildeter und sehr humorvoller Mann; wir zwei stehen angesichts der Schrecken, die Idioten wie eine kreischende Hamas, eine JDL, Kach und andere produzieren, Rücken an Rücken

          • Eitan Einoch schreibt:

            Er ist ein sehr angenehmer, gebildeter und sehr humorvoller Mann

            Klingt nach einem typischen Dhimmi.
            Wie auch immer, mir ist die Diskussion mit dir zu langweilig. Du erzählst nichts Neues, habe alles schon hundertfach woanders gehört bzw. gelesen. Gähn! Geh weiter mit deinem weisen, alten israelkritischen Hippiejuden von Love & Peace träumen. Schwerter zu Pflugscharen! Viel Spaß dabei. Weder deine, noch seine (nicht mal meine) Meinung sind irgendwie von Belang. Du magst mich einen Extremisten nennen – sorry, aber drauf geschissen! Lieber bin ich ein freier Extremist als ein speichelleckender Dhimmisklave. Spar dir also weitere Worte.

Seid gut zueinander!

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