Hamed, Ruprecht und ich

Heute auf Facebook:

Hamed: Die Religion des Friedens hat wieder zugeschlagen. Am Palmsonntag sind zwei christliche Kirchen in Ägypten in die Luft gejagt worden! Dutzende Tote und Zahlreiche Verletzte. Paris, Berlin, London, Stockholm, Alexandria, Ägypter, Tunesier, Somalier, Usbeken, Konvertiten; alles und alle haben mit dem Islam nicht zu tun!

Ruprecht: Er waren Mörder und Terroristen – keine Religion.

Gerd: Herr Polenz, sagen Sie das den Mördern, nicht Hamed. Wie Hamed den Islam sieht, ist schuppe! Er mordet nämlich nicht. Meinetwegen kann er sagen: „Islam bedeutet Schildkrötensuppe.“ Mir egal. Wie die Mörder den Islam sehen, das ist wichtig. Reden Sie mit denen. Die brauchen Ihre theologische Fachkenntnis, nicht Hamed!

Hamed: Diejenigen, die die Krankheit im Herzen des Islam lange geleugnet oder beschönigt haben, haben nun nichts Besseres zu tun als zu beschwichtigen. Diejenigen, die seit Jahren für die Islamisten, auch hier in Deutschland, Propaganda machen, nennen mich jetzt Hetzer. Statt die wahren Gründe der Gewalt anzusprechen, übernehmen sie lieber die Opferrolle und reden von Islamophobie. Leider werden sie dabei von einigen naiven Journalisten und senilen Politikern unterstützt. Ich verachte euch alle, ihr unverbesserliche Demagogen und mache euch für die Misere mitverantwortlich!

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59 Antworten zu Hamed, Ruprecht und ich

  1. A.mOr schreibt:

    Treffende Entgegnung an Ruppich meint es gut, Gerd, und auch Hamed scheint die Faxen dicke zu haben.

    Eine Anmerkung zu seiner zweiten Stellungnahme, insbesondere folgender Zeile:
    „Statt die wahren Gründe der Gewalt anzusprechen, übernehmen sie lieber die Opferrolle und reden von Islamophobie.“

    Gerade das jedoch, die „Opferrolle“, ist die Strategie (nicht nur) jener Fanatiker, um eben ihre Gewalttätigkeit zu begründen. Gründe sind schnell gefunden, die Gewalt bricht leicht aus: ein „Verteidigungskampf“.
    So, im Allgemeinen, wird doch auch „Dschihad“ beschrieben, nicht wahr?

    Und wer hat schuld?
    Sie, die sich auf den Koran berufen, auf Allah und jenem sogenannten Propheten, sagen es selbst: sie berufen sich darauf.
    Diese armen Opfer.

    • limbischessystem schreibt:

      Das würde ich anders sehen. Schuld, wenn man bei dem Terminus bleibt, sind eher die Heerscharen von Sozialarbeitern und -pädagogen, die in Massen in den siebziger udn achtziger Jahren ausgebildet – haha, da von Ausbildung zu reden, ist gewagt – wurden.
      Schon derzeit waren die meisten unfähig MINT-Fächer zu studieren. Die Islamisierung ist nur eine Folge davon, sozialökonomisch betrachtet.

      • A.mOr schreibt:

        Danke für den Hinweis, limbischessystem.

        Schuld, wenn wir bei dem Terminus bleiben, hat jede/r Einzelne am eigenen Handeln. Wir reden eigentlich von Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung, wie man es (spätestens) erwachsenen Menschen zusteht. (Sagen wir: im Idealfall.)
        Anders ausgedrückt: die Freiheit nach eigenem Willen zu handeln entbindet nicht von der Verantwortung, die man dafür hat.

        Wenn ein Mörder bei der Polizei angibt, daß er eine Frau mordet, weil sie Jüdin ist, und er das „im Auftrag des Korans“ getan habe, ist dann der Koran der Mörder, oder ist der Mörder der Mörder?
        (TiN dazu: https://tapferimnirgendwo.com/2017/04/09/judenfeindlicher-anschlag-in-paris/ )

        Wenn „besorgte Eltern“ (wie gerade in Berlin) das Fehlverhalten ihrer eigenen Kinder, oder das ihrer Mitschüler, mit dem „Nahostkonflikt“ entschuldigen, dann schieben sie ihre Mitverantwortung von sich, und überlassen den jüdischen Jungen (dessen Eltern, Freunde…) feige „seinem Schicksal“.
        (TiN dazu:
        https://tapferimnirgendwo.com/2017/04/08/fuenfzehn-fragen-an-einen-schulleiter-der-keine-erfahrung-mit-juedischen-schuelern-hat-die-offen-mit-ihrer-religion-umgehen/ )

        Die Eltern, wenn sie nicht die Eltern der mobbenden Schüler sind, nehmen in dem Moment Mitverantwortung an, wo sie den verjagten jüdischen Schüler im Regen stehen lassen. Das tun sie spätestens mit ihrem Leserbrief an die ‚Tageszeitung‘.

        Worum geht es denn?
        Ein saloppes Beispiel?
        „Sie“ war „zu aufreizend“, der Vergewaltiger konnte nicht widerstehen.
        Wer ist Schuld?

        Die Schuld von einem wird nicht aufgehoben durch die Schuld eines anderen. Wie Zahnräder gewissermaßen, spielen sie oft (auch: regelmäßig) zusammen. (ZB., Lüge gebiert Lüge.)
        Solches kann ganze Gesellschaften „vergiften“. Zumal es sehr schwer ist „unschuldig“ zu bleiben, wenn man durch Schuldige bedroht wird.
        Sehr schwer heißt nicht unmöglich.

        Noch etwas paradox(?) anmutendes: wenn der Mörder quasi aussagt, daß der Koran an dessen Handeln „schuld“ sei, dann nimmt dieser Mörder alles Moslems in „Haft“. Wenn man im Gegenzug alle Moslems als Mörder bezeichnet, dann macht man sich zum „Verbündeten“ des Mörders.

        Aus Mint kann man guten Tee machen. 😉

        • limbischessystem schreibt:

          Von wegen, also ich rede nicht von Eigenverantwortlichkeit oder Selbstbestimmung. Sie können das gerne tun, mich aber bitte im Wir nicht eingemeinden. Das Problem ist nämlich das Selbstbestimmung ein Selbst voraussetzt. Wer ein Leben lang, sei es vor, sei es nach Volljährigkeit Haßpredigten hört oder Haßtexte liest, hat ein solches in der Regel nicht. Und was ich Erwachsenen zugestehe, ist noch ein gaaanz anderes Thema.

          • A.mOr schreibt:

            @limbischessystem.

            Nein, Sie reden von „Heerscharen von Sozialarbeitern und -pädagogen“, und deren vermeintlicher Minderintelligenz, und erkennen „sozialökönomisch betrachtet“ solches als Ursache für Islamisierung an.
            Des weiteren sprechen Sie den Moslems die Fähigkeit zu einem Selbst ab.

            Auch Moslems wie Hamed Abdel-Samad?
            Aber nein, kann ja lesen, Sie haben „die Regel“ erwähnt.
            Und da ist sicher noch Platz für etliche weitere Moslems (und Ex-Moslems), die „der Regel“ nicht entsprechen? Wer darf’s denn sein?
            Alles andere muß den Spiegel wohl für ein bewegtes Plakat für den Weltfrieden halten, oder gestehen sie den Leuten wenigstens ein „Ich-Bewußtsein“ zu?

            Die hierarchische Gliederung bei, zB., Terror-Banden (manche immerhin Freunde der SPD) ist also ein lustiges Spielchen, bei dem mal der, bei dem mal die und wieder jener, Führungspositionen im selbstlosen Einerlei einnehmen? (Lustig ist’s hier ja auch immer wieder.)
            Wird wohl auch auf der Straße so gelten, das ist nicht so weit voneinander entfernt.
            Sie wissen eben nicht was sie tun, (für diesen Fall – ) der Koran gibt Anleitung; andere meinen, daß sie alle „krank“ seien und nichts anderes.

            Vielleicht ist „Spiegel“ tatsächlich das Stichwort.
            Und Schuld sind die anderen.
            Mal die, mal jene.

            PS/ weiter unten reden Sie was davon, daß sie lieber mit den Mördern als mit den Moslems wollen.
            Ist das Satire? Wie dem auch sei, da habe ich noch etwas Erquickliches für Sie:

          • Aristobulus schreibt:

            Darauf kommt’s doch überhaupt nicht an. Ichbewusstsein?, wieso?, darum geht’s nicht.

            Worum geht’S: Um die Mordpflicht für jeden, der sich als Mohammedaner bezeichnet. Durch das für alles im Leben verbindliche Vorbild des Mohammed ist er dazu verpflichtet, das Selbe zu tun wie dieser.
            So lange er sich als Mohemmedaner sieht, lügt er also, wenn er abstreitet, dass es diese Mordpflicht gebe.
            Folglich ist jeder Mohammedaner dafür in Haftung zu nehmen, wenn ein anderer Allahu-Akbar schreit und eine jüdische Frau Halimi aus dem quatorzième arrondissement einfach so totmacht, nur weil der Prophet Mohämme das so angeordnet hat.
            Begriffen?

          • limbischessystem schreibt:

            Genau!
            Was sollte man mit den Ichen auch anfangen, wenn es eh nur ein Büchelchen gibt. Und kein weiteres außer es geben darf. Und wehe es gebe mehr als ein Ich, dann hätte man es womöglich mit Interpretationen zu tun. Bei Bewußtsein im Prinzip auch. Vomitive schlagen ja nicht immer nur auf den Magen, manchem wie dem Hinz oder Kunzt treibt’s auch das Hirn raus, falls nur je ein drin war im Kaschtl.

          • Aristobulus schreibt:

            … hach ja, à propos * seufz *, das Büchelchen und das Ich immer so. Darüber steht nämlich wirklich was drin im Büchelchen, also auch über’s Büchelchen steht da eppes drin, ja andauernd!, aber eben auch über’s Ich.
            Da steht nämlich drin über’s Ich, dass der Mensch nicht fähig sei, von sich aus zu erkennen, was gut und was böse sei. Weswegen Allah es für ihn vorschreibe. Da steht also drin, dass jeder ein Nichts sei, ein ethisch blindes und moralisch taubes Nichts, unverantwortlich, ja Ichlos wie ein Tier, weil eben nur Allah himself wisse, was but und was göse sei.
            Das steht da drin.
            Also adee, Kunst und Philosophie!, adee Juristerei und Empirie und Theologie und Rechtsphilosophie, adee Psychologie und überhaupt Wissenschaft, ja nix Wissenschaft is‘!, weil da is‘ Allah vor.
            Wer das anders sieht, sei ein Apostat und gehöre geköpft.
            So steht das drin im Koran.
            Hat der Pofet Mohämme so gesagt; er und keiner sonst, so und nicht anders, denn der sei mehr als jeder Mensch, und so müsse sich jeder vor Allah und vorm Propheten niederwerfen mit der Stirn auf dem Boden

            Darum ist jeder, der sich trotzdem selbst als Mohammedaner bezeichnet, dafür in Haftung zu nehmen, wenn ein Anderer diese Koranwörtlichnehmerei als reales Rübe-Ab betreibt.

            Ob der Amor das jetzt aber begriffen hat?

          • limbischessystem schreibt:

            Aber hübsche Ornamente gibt’s bei den Islamesen schon doch auch.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, so kalligrafische Schlingereyen um und um, oder auch mal welche in Blau, und den unendlichen Rapport der kalligrafischen Schlingereien dann auch wieder, und leere Kuppeln, in denen diese unendlichen Rapports aus leeren kalligrafischen Schlingereien drin sind.
            Und Sklaven mussten die bauen.

        • Aristobulus schreibt:

          „Noch etwas paradox(?) anmutendes: wenn der Mörder quasi aussagt, daß der Koran an dessen Handeln „schuld“ sei, dann nimmt dieser Mörder alles Moslems in „Haft“. Wenn man im Gegenzug alle Moslems als Mörder bezeichnet, dann macht man sich zum „Verbündeten“ des Mörders.“

          Nein. Der Mörder hat den Koran als Handlungsanweisung hergenommen. Warum: Weil im Koran unmissverständlich geschrieben steht, dass Juden und Kaffern zu ermorden seien.
          Wer Mohammedaner ist und abstreitet, dass er durch sein Eingeschworensein auf das Vorbild des Propheten Mohammed zu solchen Morden mit verpflichtet ist, der lügt.
          Also kann man in puncto koranischer Mordpflicht NICHT von einem Gegensatz zwischen „alle Moslems“ und „der Mörder“ sprechen.

          • limbischessystem schreibt:

            Wäre ja schön, wenn sich alle Moslems in Haft nehmen ließen. Da würd eich mir direkt überlegen, ob ich nicht zum Mörder werden sollte. Ich glaube nicht, daß es paradox ist, vielmehr denke ich, daß es umgekehrt ist. Wenn man im Gegenzug alle Mörder als Moslems bezeichnet, dann macht man sich zum Verbündeten der Moslems. Das wäre ja noch schlimmer, denn ich bin am Ende, aber noch vor dem Jüngsten Tag, doch lieber Verbündeter der Mörder als der Moslems. Aber In-Haft-Nehmen ist schon eine lustige Metapher.

          • aurorula a. schreibt:

            Aber In-Haft-Nehmen ist schon eine lustige Metapher.
            Mir kommt es eher etwas metaphergessen vor; also derartig, daß über der Metapher vergessen wird, daß der wörtliche Sinn einen unbeabsichtigten Sinn ergibt oder gar den umgekehrten als den beabsichtigten.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Der Unterschied zwischen Haft und Haftung ist etwa so groß wie der zwischen Acht-Uhr und Achtung-de-Zoch-kütt.
            Jaha, aber wenn man das velwechsert, kommt man plötzlich zu den Muselmanen und nimmt sie in Haft, obwohl die doch nur zu 25% diese Morde gutheißen, wobei 75% einfach gornischt sagen, weder dafür, noch dagegen.
            Und die soll man jetzt in Haft nehmen-? So viele Gefängnisse hat ja die Menschheit noch nie gesehen.

          • limbischessystem schreibt:

            Sind diese Stoffgefängnisse keine Gefängnisse, da gibt es doch immerhin schon etliche Mio. von. Und 75% vorgeblicher Indifferenz macht die Differenz nur noch grauslicher. Aber es ging doch eigentlich um LKWs; in Haft oder in Haftung, gleichviel. Ich war mal am Haff, war sehr schön. Aber das war auch zur Hälfte russisch-orthodox.

          • Aristobulus schreibt:

            … diese Stoffgefängnisse laufen aber rum, na unerhört. Ein Gefängnis hat schließlich seit Kaisers Zeiten immer am selben Ort zu bleiben, nicht?, aber die Burkazellen laufen rum.
            Kann das im Sinne des Erfinders sein? Und wer haftet da überhaupt?

          • aurorula a. schreibt:

            Jetzt dachte ich gerade: nicht wer haftet, sondern was haftet – und hatte Kopfkino von klebrigen Burkas. Ih-gitt!

          • Aristobulus schreibt:

            … ist das dann Allahhäsion oder Koranhäsion?

  2. bm98600 schreibt:

    Es ist unglaublich, mit welcher Energie der Islam in Deutschland verteidigt wird und Aufklärer verunglimpft, gar zu Parias gemacht werden. Irgendwie ist das auch wie eine Krankheit

    • aurorula a. schreibt:

      Das „wie“ war ein Wort zuviel.

      • Aristobulus schreibt:

        Wohl ja schon. Weil ansteckend

      • Jan schreibt:

        Hmmm … Angst und Herdentrieb als Krankheit? Was wäre die Medizin? Bei der Gelegenheit, ebenfalls Pessach Sameach!

      • limbischessystem schreibt:

        Das würde ich nicht sagen. Mit wie ist es ein Vergleich und artukuliert eine Erkenntnis, ohne es ist es lediglich Ausdruck einer, wenn auch berechtigten, Emotion. Das erste steht aber für die Tradition der Aufklärung, deshalb bin ich für das Wie.

        • bm98600 schreibt:

          Danke schön 😍

          • limbischessystem schreibt:

            Schöne Grüße von Aufklärung zu Aufklärung im Bewußtsein, daß die Verfinsterung ubiquitär geworden ist.

          • Aristobulus schreibt:

            … wobei die Feststellung, dass die permanente Weißwaschung des Mohammedanismus nicht wiey eine Krankheit, sondern véritablement eine Krankheit ist, auch nicht grad so wirklich antiaufklärerisch ist, nicht?
            -Etwas, das wie eine Krankheit ist, ist also keine Krankheit (weil nur wie eine, also so wie Farfalle, die wie Linguini schmecken, aber keine Linguini sind), oder es ist eine (weil Farfalle und Linguini aus der selben Nudelmasse bestehen). Also ist es eine.
            Ja?

          • Aristobulus schreibt:

            pardon für’s erratische Üpsilon, das war nicht so gemeint.

          • limbischessystem schreibt:

            Krankheit als Metapher ist ein weites Feld. Und ich bin kein Arzt, glaube aber zu wissen, daß Krankheiten auch heilbar sein können und dann keine mehr sind. Deshalb würde ich nicht sagen können, der Muselmanismus sei eine Krankheit.
            Krankheiten werden übrigens auch nicht weißgewaschen – also früher, nach der neuen RS, ist das ja nicht mehr möglich, da kann man nur noch weiß waschen, zum Glück bin ich aber von gestern, insofern darf ich weißwaschen schreiben – sondern doch eher Wäsche oder korrupte Politiker.
            Aufklärung hat eher mit Licht zu tun, mit Erhellen, das könnte – Dialektik derselben – höchstens zur Erbleichung führen.
            Wäre ich froh, der Koran und die damit zusammenhängenden Gegenstände wären eine Krankheit. Obwohl wenn ich an meine Schullektüre Die Pest denke, aber verdammt, da war die Pest ja auch eine Parabel. Beim Koran, der ja nicht interpretiert werden darf, spielt es deshalb aber keine Geige, oder er Metapher, Krankheit, Parabel, Pest oder Mafia ist. Wobei Mafia jetzt weder Vergleich noch Metapher wäre.
            Aufklärung wäre ein super Medikament und nicht von Grünenthal.

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            Also da ist entschieden was dran. Ja, Krankheit oder ontische Unpässlichkeit oder einfach Gaga?, und wie macht man den/die weg?, also geht die/der wieder weg oder bleibts und schwärt wie die Krätze damals, als Grünenthal oder Ratiopharm ja noch so überhaupt gar nichts gegen die Krätze hatte?

            Man müsste das den Befallen irgendwie wegmachen können.
            Geht aber wahrscheinlich nicht – beim Antisemitismus wurde es ja auch schon versucht, versucht und versucht, aber man stellt seit hundertfuffzich Jahren fest, dass er immer stärker wird, also dauernd und überall, und dass selbst Aspirin versagt.

          • aurorula a. schreibt:

            geht die/der wieder weg
            Manchmal wohl schon, erstaunlicherweise:
            http://www.achgut.com/artikel/in_eigener_sache2/

          • Aristobulus schreibt:

            … sehr guter Artikel vom Matussek, zwar von 2013, aber noch immer aktuell.
            Das muss einer erstmal können: So über Tagespolitik zu schreiben, dass vier Jahre später nichts überholt ist.

          • aurorula a. schreibt:

            Ich dachte erst, ich hätte noch jemanden gefunden, der sich davon freigemacht hat:
            https://en.wikipedia.org/wiki/K%C3%A5re_Kristiansen
            Den ehemaligen Nobelpreiskomiteejuror, der zurückgetreten ist, als Arafat der Friedensnobelpreis nicht aberkannt werden konnte, weil er mitbekommen hat wie Arafat massenmorden lässt, und nicht Mitglied eines Komitees sein wollte, das Terroristen für ihren Terrror auszeichnet.
            Der dachte aber wohl Zeit seines Lebens schon so.
            Friede seinem Angedenken!

  3. A.S. schreibt:

    Ob Polenz auch sagen würde: „Die NSU Morde waren von Mördern und Verbrechern, nicht von einer nationalistischen Ideologie“.
    Falls nein: Heuchelei.

    • Aristobulus schreibt:

      Yepp.
      Ferner soll er sagen: „Der Terror der spanischen Inquisition war von Mördern und Verbrechern, nicht von Christen.“
      Falls nein: Eitel Lügerei.

      • aurorula a. schreibt:

        „Der Terror von Mao, Stalin und Pol Pot war von Größenwahnsinnigen, nicht von Kom…“
        Oh, bitte um Entschuldigung, das sagt er vielleicht sogar tatsächlich.

        • Aristobulus schreibt:

          Das, also DAS!, ja das hätte er in der DDR gesagt. Wegen des dortigen Klimas.
          Also bemäntelt er hier & jetzt wegen des hiesigen Klimas den Islam.
          In Berlin nach dem 9. November 1938 hätte er gesagt, dass manche ähm Ausuferungen natürlich nicht von der Partei ausgegangen seien, sondern hmmm von fehlgeleiteten Einzel-Eifrigen.

  4. Kanalratte schreibt:

    Eine realistische(re) Sicht auf den Islam und seinen radikalen Zügen würde alle Menschen helfen, würde aber bedeuten, dass das rosarote Weltbild von einer schützenswerten Orientkultur der Post-68er bröckelt.

  5. Kanalratte schreibt:

    Hamed Abdel-Samad spielt intellektuell in einer anderen Liga als Typen wie Herr Polenz. Was Hamed tut ist bewundernswert und sehr mutig, nicht nur in der arabischen Welt, v.a. auch in Deutschland.

  6. American Viewer schreibt:

    „Senile Politiker“.

    Lustig, wie Herr Abdel-Samad das im Hinblick auf Polenz so direkt sagt. Nicht, dass es nicht voll zutrifft, aber ich würde mich das nicht trauen. Herr Abdel-Samad ist schon lange sehr mutig.

    Maas und Co sind ja nun zur Tat geschritten und haben in absoluter Rekordzeit das deutsche Zensur-Gesetz durch den Bundestag gepeitscht. Wie schnell diese Heuchler plötzlich sind, wenn ihnen etwas wirklich, wirklich wichtig ist.

    So wird das Problem mit Islam und Co nun in Zukunft „gelöst“ werden. Polenz wird bei Facebook denunzieren und Abdel-Samads kritische Kommentare werden von Facebook gelöscht werden müssen, weil Maas und Co mit Millionen-Bußgeldern drohen. Die Unterschiede in Sachen Meinungszensur im Vergleich zu Staaten wie Türkei und China sind in Deutschland nur noch minimal bis gar nicht mehr erkennbar.

  7. AMC schreibt:

    Heute, im „Presseclub“ benutzte ein Zuhörer den Ausdruck: „jüdisch-christlicher Faschismus“, den Herr Schönenbom zwar als ein hässliches Wort anmahnte, aber sich nicht zu schade fand, dem Hörer brav seine Frage beantworten zu lassen (das wäre Fritz Pleitgen nicht passiert!). Unmittelbar danach hörten wir in den Nachrichten vom Mord ägyptischer Islamisten an koptischen Christen. Wann werden die ö.r. Medien endlich wieder in der Lage sein mitzuhelfen, das Bild der Welt vom Kopf auf die Füße zu stellen?
    @Paul: Ruprecht Polenz ist Ihnen und uns allen gut bekannt durch seine unvergessliche Arbeit für den einzigen jüdisch-arabischen Waldorfkindergarten in Israel.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, wegen des kleinen Kindergartens hat sich der Herr Polenz äußerst wichtig,ja unentbehrlich gemacht. Warum: Weil ohne ihn längst der dritte Weltkrieg ausgebrochen wäre, und weil er zeigen wollte, dass sie Juden das nicht alleine können, also einen Kindergarten zu unterhalten!, sondern dass ein alles besserwissender Deutscher das naturgemäß besser kann.
      Weswegen er ja dann auch die linksextreme Fakejüdin Irene Wachendorf (präziser genannt: Die Meise von Remagen) nach Kräften promotet und geherzt hat, denn die hat behauptet, mal in diesem Kindergarten gewesen zu sein, aber nicht als Kind, sondern nur als hauptberufliche Israelkritikerin.
      Als heraus kam, dass die Wachendorf jedoch eine Fälscherin und Lügnerin ist, wollte der sie Gepolenzte plötzlich kaum gekannt haben.
      Ja, so ist er.

    • Paul schreibt:

      Liebe AMC,
      gut das Sie mich daran erinnern. Ich habe ein schlechtes Gedächtnis. Ja, ich erinnere mich an Polenz und Wachendorff, die von Jennifer Nathalie Pyka gnadenlos ausgepunktet wurden.

      Herzlich, Paul

  8. Sophist X schreibt:

    Drei zwo eins NAZI:
    Man kann Polenzens Logik auch auf den Nationalsozialismus anwenden. Der hat nämlich auch keine Menschen umgebracht.
    Wie wird man so bekloppt?

  9. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    der Name Polenz war mir schon ein paar mal unangenehm irgendwo begegnet.
    Bin jetzt mal der Sache auf den Grund gegangen. Der Mann ist MdB für die CDU.
    Da gibt es keine Empörung aus der Fraktion?

    Seit den letzten beiden Wahlen wähle ich die sowieso nicht mehr die CDU. Meine Entscheidung war richtig. Bei aller Meinungsfreiheit, aber das wirft ein schlechtes Licht auf die CDU. Nein, seine Meinung soll er ruhig vertreten dürfen. Das stört mich nicht. Aber irgendjemand aus der CDU sollte ihm doch öffentlich widersprechen.

    Herzlich, Paul

  10. Hein schreibt:

    Herr Polenz schaut wohl auch nie in den Koran. Er will sich seine gute Meinung zum Islam nicht durch Fakten nehmen lassen.

    • Aristobulus schreibt:

      Aber Islam ist doch Frieden, nein?, und Terror kann ja nichts mit dem Islam zu tun haben, denn Chomeni und Al-Karadawi haben den doch verboten.

      • Aristobulus schreibt:

        Und keiner widerspricht.
        SO wird es fürderhin aussehen!, so bald Maas‘ neues Meinungs-Ermächtigungsgesetz so richtig greift, dann werden hier so’ne Sätze stehen müssen>/em>, weil der Blogbetreiber sich anderenfalls strafbar macht.

      • limbischessystem schreibt:

        Nein, Terror hat mit LKWs zu tun, die haben sogar jetzt eine terroristische Vereinigung gegründet. Was sollten LKWs mit dem Islam zu tun haben? U-Boote haben doch auch nichts mit dem Buddhismus zu tun? Oder habe ich da was nicht mitgekriegt?

Seid gut zueinander!

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