Judo Grand Slam verbietet israelische Symbole

In der Stadt Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten findet zur Zeit der Judo Grand Slam statt. Er ist nach der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft einer der wichtigsten Judo-Wettkämpfe des Jahres. Alle teilnehmenden Athleten werden dabei gleich behandelt, bis auf die Judokas aus Israel. Ihnen ist es verboten, ihre Fahne und den Davidsstern zu zeigen. Auch die Nationalhymne darf nicht gespielt werden. Der Internationale Judo-Verband IJF hat sich zu dem Verbot bisher nicht geäußert.

So konnte es geschehen, dass Tal Flicker aus Israel die Goldmedaille in der Kategorie bis 66 Kilogramm erkämpfte und seine Ehrung dann ohne die Hymne Israels stattfand. Stattdessen wurde die Hymne des Internationalen Judo-Verbands gespielt. Zudem wurde nicht die Fahne Israels gehisst, sondern die Flagge des Internationalen Judo-Verbands. Es wurden also die Symbole genau des Verbands geehrt, der die Diskriminierung Israels zugelassen hat und bis heute dazu schweigt!

Später, in seinem Hotelzimmer, erklärte Tal Flicker, dass obwohl eine andere Melodie bei der Siegerehrung gespielt wurde, er die haTikwa, die Hymne Israels, im Herzen sang, weil er stolz ist auf sein Land:

„Ich entschied mich dazu, die haTikwa auf dem Siegerpodest zu singen, weil Israel mein Land ist und ich stolz darauf bin, Israeli zu sein. Die Melodie, die gespielt wurde, war nur ein Hintergrundgeräusch. In meinem Herzen sang ich die Nationalhymne. Ich bin stolz auf mein Land. Die ganze Welt soll wissen, dass wir aus Israel sind und wen wir repräsentieren. Die Tatsache, dass sie unsere Flagge versteckt haben, ist nur ein Flicken auf unserer Flagge. Jeder weiß wirklich, woher wir kommen.“ 

„Solange noch im Herzen eine jüdische Seele wohnt und nach Osten hin, vorwärts, ein Auge nach Zion blickt, solange ist unsere Hoffnung nicht verloren, die Hoffnung, zweitausend Jahre alt, ein freies Volk zu sein, in unserem Land, im Lande Zion und in Jerusalem!“

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