Kein deutsches Geld für sogenannte „Märtyrer“

In den frühen Morgenstunden des 7. Februar 2019 wurde die 19-jährige Jüdin Ori Ansbacher bestialisch geschunden und ermordet. Ihre unbekleidete Leiche wurde in einem Waldstück bei Jerusalem gefunden. Laut Angaben des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet handelt es sich bei dem Verbrechen um einen nationalistisch motivierten Anschlag. Ein 29‐jähriger Mann aus Hebron wurde festgenommen und soll die Tat gestanden haben. Der vermeintliche Täter saß bereits zweimal wegen Waffenbesitz für mehrere Monate im Gefängnis. Außerdem habe er mehrfach betont, dass er „ein Märtyrer“ werden wolle.

Es „lohnt“ sich, ein Märtyrer zu werden. Allein im Jahr 2018 zahlte die Palästinensische Autonomiebehörde über 290 Millionen Euro an Terroristen und deren Familien und Angehörige aus. Dafür wurden extra sogenannte “Märtyrer-Fonds” eingerichtet.

Diese 290 Millionen Euro fehlen selbstverständlich an anderer Stelle. Der deutsche Bundesaußenminister, Heiko Maas, kündigte daher im August 2018 in einem Schreiben an seine Kolleginnen und Kollegen der Europäischen Union die „Bereitstellung weiterer Mittel in substanzieller Höhe“ an und fügte hinzu, da dies nicht ausreiche, um das aktuelle Defizit auf palästinensischer Seite auszugleichen, auch die Europäische Union weitere Anstrengungen unternehmen solle.

Diese Aufforderung des deutschen Bundesaußenministers ist schlicht ein Skandal. Eigentlich müsste die deutsche Politik dafür Sorge tragen, dass kein deutsches Geld dafür verwendet wird, Terroristen, die Juden ermorden oder deren Familien und Angehörige zu finanzieren. Bei seinem Amtsantritt als Bundesaußenminister erklärte Heiko Maas im März 2018:

„Ich bin nicht – bei allem Respekt – wegen Willy Brandt in die Politik gegangen. Ich bin auch nicht wegen der Friedensbewegung oder der ökologischen Frage in die Politik gegangen. Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen. Und deshalb ist auch dieser Teil unserer Arbeit mir ganz besonders wichtig.“

Kein halbes Jahr später forderte er die Aufstockung von Geldern zum Stopfen von finanziellen Löchern, die entstanden sind, weil Judenmörder und deren Angehörige für ihre Taten bezahlt werden.

Das Geld für Hilfsgüter fehlt, weil es in Judenmord investiert wird. Wenn diese finanziellen Löcher nun mit deutschem Geld gestopft werden, dann subventioniert Deutschland den organisierten Mord an Juden.

Wenn Heiko Maas es mit seinen Worten ernst meint, muss er dafür Sorge tragen, dass die finanzielle Unterstützung an palästinensische Organisationen um genau die Summe reduziert wird, die in die sogenannten „Märtyer-Fonds“ fließt. Solange das nicht passiert, fließen deutsche Gelder über Umwegen aber deutlich in den organisierten Judenmord.

Die Mutter der 19-jährigen Ori Ansbacher, die im Februar 2019 ermordet wurde, sagte nach dem Mord:

„Ori war voller Zuversicht. Sie hatte Vertrauen in die Welt, bis eine bösartige Macht kam und sie von uns nahm. Sie war eine reine Seele, innerlich und äußerlich schön.“

Die bösartige Macht, die in dem Wald in der Nähe von Jerusalem wütete, wurde durch Umwege auch von Geldern aus Deutschland finanziert. Und der deutsche Außenminister sagt, er sei wegen Auschwitz in die Politik gegangen.

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50 Antworten zu Kein deutsches Geld für sogenannte „Märtyrer“

  1. Ein Bild sagt mehr als viele Worte:

  2. Nachrichten aus dem arabischen Parallel-Universum:
    Top Fatah-Funktionär: „Es gibt ein israelisches Auschwitz, um Palästinenser zu massakrieren“
    https://www.audiatur-online.ch/2019/02/14/top-fatah-funktionaer-es-gibt-ein-israelisches-auschwitz-um-palaestinenser-zu-massakrieren/

  3. Dante schreibt:

    Wenn der „Mehrtürer“ da ist, wo er hingehört, komme ich ihn vielleicht mal besuchen. Nenne mich schließlich nicht umsonst „Dante“…

    • besucher schreibt:

      Dante Portas? (-> Mehrtürer)

      • A.Bundy schreibt:

        Fuck off, @beschmutzer!

      • Dante schreibt:

        Das Wort „Mehrtürer“ ist eine Verballhornung des hier vollkommen deplacierten Wortes „Märtyrer“. Wir sind uns ja sicherlich einig, dass Märtyer jemand ist, der um seines Glaubens Willen Nachteile (dies eher im übertragenen Sinne), Folter oder Tod erleidet, und ganz bestimmt nicht jemand wie Herr Jafyia, wie er meines Wissens heißt. Der hat einfach nur ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen.
        Dass man das Wort „Mehrtürer“ auch noch anders verstehen kann – als Anspielung auf das mögliche Schicksal eines Gefängnisinsassen nämlich – ist eher Zufall. Aber: Wie man’s in den Wald ruft, so schallt es halt heraus…

  4. Kanalratte schreibt:

    Wurde darüber in Deutschland berichtet?Ich habe davon nichts mitbekommen. Im umgekehrten Fall habe ich schon Meldungen gesehen.

  5. A.S. schreibt:

    Wir wissen ja inzwischen was von „Werten“ unserer Politiker zu halten ist. Schöne Worte gegen Antisemitismus in Sonntagsreden, und in der Praxis über Umwege Geld an Judenmörder zu schicken. Hier die Solidarität mit Israel beschwören und die Gleichstelleng homosexueller Partnerschaften mit der Ehe herstellen, und gleichzeitig mit allen Mitteln die Sanktionen gegen den Iran aufheben wollen, ohne entsprechende Forderungen an das Regime.
    Das ist blanke Heuchelei.

    • „Lehren aus der Geschichte“ | Stella: Was der Deutsche aus dem macht, was er gemacht hat
      https://www.achgut.com/artikel/stella_was_der_deutsche_aus_dem_macht_was_er_gemacht_hat
      S. auch die Leserbriefe, u. a. diesen von Sven Kaus:
      Blüten der „Vergangenheitsbewältigung“, treffend aufgespießt. Frei nach Johannes Gross: Je länger das „Dritte Reich“ zurück liegt, desto stärker wird das „Nie wieder!“. Auschwitz, Treblinka, Majdanek waren nicht nur deutsche Goldgruben, nein: Sie sollen auch Besserungsanstalten gewesen sein. Für Deutsche, aber erst recht für Juden. Die Israel-„Kritik“ lebt sehr gut davon, Muslime sind die neuen Juden und Gaza ist das Warschauer Ghetto. So sehen sie aus, die abartigen „Lehren aus der Geschichte“. Täglich grüßt das kollektive Schuldgefühl, dem man sich aber partout nicht richtig stellen will. Lieber wird nach Kräften verdrängt, geleugnet, abgelenkt, verwertet, verkitscht und verwurstet, was war und immer noch wirkt. Zur Not eben auch eine so tragische Figur wie Stella.

      • A.S. schreibt:

        Alle werfen sich gegenseitig das dritte oder auch vierte Reich vor, es wird permanent vor Anfängen gewarnt als stünde die Machtergreifung durch die Reichsbürger unmittelbar bevor.
        Und während von AfD bis Linke sich alle gegenseitig am vierten Reich hindern wollen schickt man weiter Geld zu denen, die den nächsten Holocaust planen. Und fordert von Israel Appeasement gegenüber denjenigen, die Israel vernichten wollen.
        Vollkommen GAGA. Da ist eine ganz komische Hysterie am Werk, die man ja auch hier bei gewissen Kommentatoren beobachten kann. Auch hier sind einige dabei, die unanhängig vom Geschehen immer nur Nazis sehen.

          • A.S. schreibt:

            Da hab ich geklaut. 🙂

          • Thomas Schweighäuser schreibt:

            Broder schreibt „Nazis“ nur noch in Anführungszeichen, als gäbe es sie nicht, als seien sie eine Erfindung der Antifa: „Wer ein „Rechtspopulist“ oder gar ein „Nazi“ ist, das entscheiden Antifa-Aktivisten, die ebenso einen „Feind“ brauchen wie früher die Nazis.“
            Das wirkt befremdlich, denn in letzter Zeit hat Broder ganz viele Nazis persönlich kennengelernt: Sei es bei seiner Rede vor der AfD-Bundestagsfraktion, sei es gestern im Wiener Kursalon.
            Er ist wohl ein wenig durcheinander.

          • A.S. schreibt:

            Lesen Sie mal ein Geschichtsbuch, dann fällt Ihnen vielleicht auf dass die Nazis mehr gemacht haben als als kleiner Kooaliationspartner in einer Pro-EU Regierung zu sitzen.
            Beschweren Sie sich niemals mehr über Höcke oder Gauland. Die größte Verharmlosung der Nazis haben Sie gerade betrieben.

          • Thomas Schweighäuser schreibt:

            Dem Troll kann man zwar haarklein zu erklären versuchen, dass die ungarischen Nazis, über die er sich entsetzt, ideologisch auch Positionen der AfD vertreten, aber unverdrossen plärrt er „Verharmlosung!“, wenn man Nazis Nazis zu nennen sich erlaubt.
            Was ist in diesem Leben bloß schiefgelaufen?

          • A.S. schreibt:

            In meinem Leben unterscheide ich zwischen Massenmördern und Andersdenkenden, Sie tun das in Ihrem Leben nicht.
            Im Gegenteil beschleicht einen der Verdacht, dass sie ungenehme Meinungen für schlimmer halten als Massenmord. Jedenfalls reagieren Sie stärker auf Meinungen als auf Massenmord.

  6. Thomas Schweighäuser schreibt:

    Leider argumentiert der Blogger so unsauber, dass ich als Salonkommunist auch noch gezwungen werde, einen Sozialdemokraten zu verteidigen: „Kein halbes Jahr später forderte er die Aufstockung von Geldern zum Stopfen von finanziellen Löchern, die entstanden sind, weil Judenmörder und deren Angehörige für ihre Taten bezahlt werden.“
    Das Mittel, von denen Maas sprach, fehlen, weil sich die USA aus der Finanzierung der UNWRA zurückgezogen haben. Die UNWRA ist – vorsichtig formuliert – eine Behörde, die weitaus mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt, ihr aber eine direkte Beteiligung an den Märtyrer-Fonds zuzuschreiben, sollte schon belegt werden.
    Dem Maas nun seinen bekanntesten Spruch um die Ohren zu hauen, ist mehr als billig, wahrscheinlich wollte er einmal in seinem Leben etwas pathetisch Bedeutendes sagen, aber heraus kam eben nur eine Phrase, genauso verlogen wie die, dass die „deutsch-israelische Geschichte“ (allein, es gäbe diese nicht ohne jene), „ganz persönlich eine tiefe Motivation meines politischen Handelns“ sei.
    Da ist es fast tröstlich, dass auch die Aussagen, Deutschland bereite „die Bereitstellung weiterer Mittel” vor bzw. die EU müsse „gemeinsam weitere Anstrengungen unternehmen“ genau das sind, wonach sie klingen: Phrasen, die vertuschen sollen, dass man erst zu zahlen bereit ist, wenn man weiß, wie viel die anderen geben.

    • Thomas Schweighäuser schreibt:

      Absatz, 1. Wort: „Die“ statt „Das“

    • Brathering schreibt:

      Auch wenn die von der EU zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel der UNWRA für Sozialleistungen zweckgebunden sind, finden sie per Umweg dennoch ihren Weg zur Palästinenserbehörde und letztendlich in den Geldbeutel der sogennanten Märtyrer.
      Denn wenn andere für die medizinische Versorgung, Lebensmittel und Wohnungen sorgen, braucht es die Palästinensische Behörde nicht mit ihren eigenen zur Verfügung gestellten Mitten zu tun. Sie kann dann das Geld stattdessen für Tunnel, Raketen und Gehaltszahlungen für Mörder ausgeben.
      Das hat aber Herr Buurmann auch geschrieben – Stichwort „Umweg“. Vielleicht sollten Sie nochmals seinen Text lesen?

    • David schreibt:

      Es ist eine beliebte rhetorische Aufforderung, „Belege“ zu fordern, hier bei der direkten Beteiligung an den Märtyrer-Fonds. Schon allein „Märtyrer-Fonds“: Da stellt sich der Mitteleuropäer mit Gewißheit etwas Falsches vor, so etwas wird es gar nicht geben. Hier liefern EU und allen voran Maas & Co. ihre Millionen direkt ab, offiziell bei der UNO, bei Abbas und Konsorten, bei der Hamas, natürlich für rein soziale Zwecke o.ä. Belege über das, was mit dem Geld geschieht, gibt es naturgemäß nicht: Wie auch, das versickert in irgendwelchen Taschen an irgendwelchen Stellen. Ohne Belege selbstverständlich.

      Die UNRWA ist ein, Sie schreiben es, mehr als dubioser Laden, seit Jahrzehnten. Wie wollen SIe hier auch nur ansatzweise den Weg des Geldes verfolgen? Und was immer an Erläuterungen von Terroristen-Seite gegeben wird: Glauben Sie das im Ernst? Von Leuten, deren Tagesgeschäft Haß, Mord und Totschlag, gara die Ausrottung der Juden ist?

      Auf den Affront den USA gegenüber möchte ich ergänzend aufmerksam machen: Die haben die Gelder aus gutem Grund gestrichen, und Heikolein geht her und schließt diese Lücke. Und er ist kein Antisemit? Ich halte das für mehr als skandalös!

      • Thomas Schweighäuser schreibt:

        Es ist keine „rhetorische Aufforderung“, Belege zu liefern, sondern schlicht eine journalistische Notwendigkeit. Sonst schlittert man in sich selbst widersprechende Sätze hinein wie den folgenden: „Hier liefern EU und allen voran Maas & Co. ihre Millionen direkt ab, offiziell bei der UNO, bei Abbas und Konsorten, bei der Hamas…“
        Ja, was denn nun, direkt oder offiziell?
        Mögen die USA auch „die Gelder aus gutem Grund gestrichen“ haben, so hat das weniger mit moralischen Kategorien zu tun als damit, dass man in der Region auf Saudi-Arabien setzt.
        Die Deutschen setzen eben auf andere Pferde.

        „Die Außenpolitik ist an der Politik das Geistlose“, schreibt Peter Hacks. Wenn dann noch so geistlose Dinge wie der Kapitalismus und die deutsche Sozialdemokratie hinzukommen, sieht das alles wenig erfreulich aus.

  7. A.mOr schreibt:

    Sie bezahlen Mörder gegen jüdisches Leben. Sie nennen solche Mörder „Märtyrer“. Die Familien solcher „Märtyrer“ und die Mörder selbst erhalten von der offiziell-politischen Vertretung der arabischen Palästinenser eine finanzielle Belohnung für ihre Mordtat(en). Diese finanzielle Belohnung wird, ua., vom deutschen Steuerzahler, sozusagen als „Demokratie-Abgabe“, finanziert.
    Soll man es „Entschädigung für die Mühen“ nennen?
    Und warum sollte man nicht?

    Und sie begründen ihre finanziell lohnende Mordlust mit der sogenannten „Nakba“, die mit der israelischen Staatsgründung begann, und die solange anhält, solange der jüdische Staat existiert.

    Daher, zum Verständnis zum Thema „Nakba“, möchte ich einen Hinweis auf einen recht knapp gehaltenen Artikel vom Historiker Yaacov Lozowick verlinken:
    Der Eigentumsanspruch auf die Nakba.

    Der finanzielle Anreiz für viele arabische Palästinenser „ist zu groß“, als daß sie widerstehen könnten.

    Von bundesdeutscher Seite aus läßt man zudem jene Araber im Stich, die sich gegen die Mordlust ihrer Eliten und ihrer barbarischen Nachbarn stellen.
    Die Morde an den arabischen Gegnern des Judenhasses werden „gratis“ ausgeführt, Raubmord rentiert sich eben auch (und immer noch) auf herkömmliche Weise. Sie sind „nur“ Zugabe, und nie erfährt man in Deutschland davon, denn mit ihnen sterben „nur“ die arabischen Freunde der Juden, bzw. solche, die nicht eindeutig Feinde der Juden sind.
    Und kein Pro-Palästinenser, BDS-Anhänger und Antizionist hat damit irgendwelche Sorgen, denn die Araber, die ihr Spiel nicht mitspielen, gelten als „Friedenshindernis“.

    Deutschland bezahlt die Gehälter der panarabischen Mörder, um die Araber dafür zu entschädigen, daß die Nazis die Juden („nur annähernd“ komplett) vernichtet haben.

    Deshalb wurde Ori ermordet.

    E M R

    Ori, das bedeutet „mein Licht“.
    Und Finsternis kam über Jerusalem.

      • caruso schreibt:

        @Lieber A.mOr – könntest Du mir diese kurzen Text auf Deutsch übersetzten? Bitte.
        Mit meinen in kürze 88 Jahren werde ich nicht mehr Englisch lernen. Nicht sehr wahrscheinlich. Warum ich es nicht lernte? Weil mir Deutsch zu lernen mehr als genug war. Grammatik ist für mich auch in meiner Muttersprache – nein, nicht spanisch, sondern chinesisch. So, wie Mathematik auch. Mit beiden stehe ich auf Kriegsfuß. – Ich hoffe, es geht dir gut!
        lg und laila tov
        caruso
        die urzeitliche Hexe

        • A.mOr schreibt:

          Liebe caruso, diese Worte sind von Ori.
          Es ist ein Gedicht, ein Lied. Im Original jedoch nicht Englisch sondern Hebräisch. Und daher auch nicht so einfach zu übersetzen, denn sie spielt mit der Mehrbedeutung von Worten wie ein Meister der Worte. Das ist ins Deutsche nicht so leicht zu übersetzen, ins Englische auch nicht. Sie war so intelligent wie sie hübsch war, ihr Name war bezeichnend gewählt von ihren Eltern. Ich hole mir etwas Beratung ein, denn solches Gedicht unter solchen Umständen mag ich nicht einfach salopp von Englisch auf Deutsch übersetzen.

          Es ist nicht zu fassen, wie brutal die Wirklichkeit die Schönheit von dieser Erde vertilgt. Es sind Menschen die solches tun, und es sind Menschen, die solches rechtfertigen.

          Habe bitte etwas Geduld. Sei gesund!

          • caruso schreibt:

            Danke, danke, lieber A.mOr!! Ich warte geduldig. — Was Du über mensch (homo sapiens sapiens) stimmt total. Aber schon Sophokles sagte vor 2500 Jahren ca, daß mensch das größte Ungeheuer ist. Und wenn Du an die Geschichte von Kain und Abel denkst… oder daran, warum G’tt die Sintflut über mensch brachte… viel hat er davon nicht gelernt. Hätte er es getan, hätte es vielleicht kein Shoah gegeben und vielleicht auch kein Mord an Ori. Wer weiß, was noch auf uns zukommt?!
            lg und laila tov
            caruso

          • A.mOr schreibt:

            Es ist schwierig bis unmöglich, dem Gedicht im Deutschen den Anklang zu geben, den Ori im Hebräischen nutzte.
            Daher halte ich mich an die Übersetzung aus dem Englischen, die immerhin von Arutz7 in der englischen Ausgabe (siehe Link) mitgeliefert wurde.

            „Laß deine Welt eine Welt des Friedens sein.
            Erinnere dich an das Mädchen das du bist, an den Honig den du hattest bevor sie auf dich niederkamen, richte dich auf, belebe das Mädchen erneut und bau dir selbst eine Welt, eine Welt des Friedens.“

            caruso, folgendes.
            Ori spielt mit dem Wort „Mädchen“, welches in anderer Lesart auch als ‚Inbegriff der Welt‘ gelesen werden kann.
            Bei dem „Honig“ klingt natürlich der Honig von Rosh Hashana an, das süße Neujahr, irgendwie auch die Weltenschöpfung. Es bezeichnet im Wortspiel auch den Zustand, daß es einem gut geht.
            Nu, Honig ist ja auch im Deutschen positiv besetzt.
            Für das „Niederkommen“ habe ich keine Auflösung.

            Das Originalgedicht geht so:
            עשי שיהא עולמך עולם של שלום. זכרי את העלמה שאת; את הדבש שהיה לך לפני שרדו בך, נכסי לעצמך מחדש, החיי את העלמה ובראי לך עולם, עולם של שלום

            Vielleicht traut sich jemand (hier) mit fließendem Hebräisch zu es ins Deutsche zu übersetzen?

            Gut Schabbes.

  8. Da eine Internetrechere, wie viele Israelis ermordet werden mussten, um auf die Summe von 290 Millionen Euro pro Jahr zu kommen erfolglos war, nehme ich jetzt einfach mal, ohne Anspruch darauf zu erheben, das diese Zahl der realen Opferzahl nahe kommt, die Zahl 10 000 an.
    Einfach, um den Wahnsinn noch mehr zu verdeutlichen, mit einer runden Zahl ein bischen zynisch herumzurechnen – was allerdings dem realen und menschenverachtendem Zynismus, Mörder und Terroristen zu supporten, in keiner Weise nahekommt.

    Dann müssten wir, wenn das Dritte Reich nicht der Vorgänger der Bundesrepublik Deutschland wäre, sondern ein heutiger existierender Staat neben der BRD und wir dieses Dritte Reich gleichsam unterstützen würden wie die Palästinensische Autonomiebehörde, dem Dritten Reich pro Jahr 174 000 000 000 Euros bezahlen. In Worten 174 Milliarden Euro.

    Die Bevölkerung Israels beträgt aufgerundet 9 Millionen Einwohner.
    Sollten die Palästinenser eines Tages „viel erfolgreicher“ Israelis ermorden, könnte die Summe die wir ihnen jährlich zukommen lassen müssten bis maximum 261 000 000 000 Euros betragen. In Worten 261 Milliarden Euro.

    Sollte die reale Zahl von israelischen Opfern, für die ihre palästinensischen Täter in israelischen Gefängnissen sitzen und dafür zusammen 290 Millionen Euro von der palästinensischen Behörde kassieren (bzw. ihre Verwandten, wenn die Täter umgekommen sind) viel geringer sein als die veranschlagen 10 000, dann steigen die ausgerechneten Summen entsprechend an und würden spielend den Bundeshaushalt sprengen.
    Bundeshaushalt 2018: 343,6 Milliarden Euro.

    • Thomas Schweighäuser schreibt:

      Es ist immer etwas bizarr, wenn solche Rechnungen aufgemacht werden, und angenommen nur, der Kommentator sei kein Freak mit einem Hang zu Rechenspielen rund um die Frage, ob Mord sich denn lohne, so wird doch erreicht, dass der Leser die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und ausruft: „Meine Güte, was das wieder kostet.“
      Man kann ihn beruhigen, die Kosten der deutschen Barbarei waren doch vergleichsweise überschaubar: „Die Gesamtsumme aller Entschädigungsleistungen der öffentlichen Hand belief sich bis Ende 2016 auf 74,513 Milliarden Euro, (…) Die Zahl ergibt sich als Summe aus Zahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten; die jeweils sehr unterschiedliche Kaufkraft ist dabei nicht berücksichtigt.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wiedergutmachungspolitik#Summe)
      Unberücksichtigt bleiben dabei allerdings auch die Pensionen von Nazi-Richtern, Nazi-Polizisten, Nazi-Lehrern, Nazi-Beamten…

      • Brathering schreibt:

        Ach Quatsch, wenn nicht verstanden wird worauf ich hinauswollte, dann ist das halt eben so.
        Bizarr aber ist (Und das ist noch höflich ausgedrückt, ich kann kaum glauben was ich da lesen muss), wenn der Kommentator nicht unterscheiden kann oder will, zwischen Entschädigungszahlungen an die Opfer und ihre Hinterbliebenen und eine finanzielle Belohnung für Mörder und Terroristen!!
        https://www.audiatur-online.ch/2017/09/04/palaestinensischen-autonomiebehoerde-mord-nach-tarif/

        Die Pensionen von Nazi-Richtern, Nazi-Polizisten, Nazi-Lehrern, Nazi-Beamten… können hier auch getrost unberücksichtig bleiben. Außer natürlich Sie können belegen dass die Höhe der Pensionen sich auch danach richtet, wie eifrig der jeweilige Nazi an den Verbrechen beteiligt war.
        http://www.n-heydorn.de/pensionsrechner.html

  9. Dante schreibt:

    Der Mann ist und wird kein Märtyrer. Märtyrer foltern und töten nicht, Märtyrer werden allenfalls gefoltert und getötet. Und zwar nicht, weil sie selbst gefoltert und getötet haben.

    • ceterum censeo schreibt:

      So ist es im Christentum. Allein dieser Unterschied sollte doch das Heilmittel für Kulturrelativismus schlechthin sein.

      • Dante schreibt:

        Das ist die Definition des Wortes „Märtyrer“, auch im Islam. Anders als im Christentum kann dies ein Tod im Krieg sein, in dem man selbst auch gekämpft und Gewalt ausgeübt hat, aber ein Mann wie dieser Herr Jafyia oder wie der heißt ist nach keinem Verständnis ein Märtyrer, sondern einfach ein Vergewaltiger und Mörder, für den ich kein Mitleid habe, sollte es ihm im Gefängnis ähnlich ergehen. Er hat gesät, jetzt ist Zeit zum Ernten.

  10. caruso schreibt:

    @Lieber Gerd,@lieber taurus,@lieber anti3anti – jedes Wort von euch Dreien unterschreibe ich. Weil es so ist, wie ihr es schreibt. Die deutsche NO &-Israelpolitik ist sowas von heuchlerisch, man kann nur kotzen. Würde ich in D leben, wäre ich schon längst ausgewandert. Was ich mir nie vorstellen konnte, in A hat sich etwas getan. Das Land hat mit der „Aufarbeitung“ viel später begonnen als D, es ging auch langsam, doch – gerade unter Kurz und trotz FPÖ – deutlich merkbar.
    Allerdings ist die hiesige jüdische Gemeinde mutiger als jene in D. Und die Österreicher sind auch keine Moralapostel, auch keine Besserwisser. (Dafür haben „sie“ andere unangenehme Eigenschaften – aber welche Nation hat solche nicht? Das ist die Realität.)
    lg
    caruso
    die urzeitliche Hexe

    • Lieber Caruso, leider sind die einseitig Araber-freundliche und Israel-feindliche Politik sowie die einschlägige Propaganda der etablierten Medien nicht auf D begrenzt. Ich könnte hier beinahe endlos Verweise auf aktuelle Beispiele aus GB, Frankreich, anderen europäischen Ländern und sogar aus Kanada, den USA sowie aus Australien und NZ posten. In der Hinsicht dürfte das Auswandern also wohl kaum die Lösung sein – außer vielleicht nach Israel, wenn man denn jüdisch ist. Zudem haben nur relativ wenige Leute die Mittel und Möglichkeiten, das Land zu wechseln. Das ist schon ein sehr großer Schritt, der inzwischen auch deutlich schwieriger geworden ist als früher.

      • caruso schreibt:

        @Lieber taurus – hab Dank für deine Antwort. Ich weiß, daß etliche andere Länder genau so schlimm sind. Nur stört es mich bei D aus naheliegenden Gründen doch mehr als bei den anderen. Was dazu kommt, D spielt sich als Mahner, als Moralapostel, als Besserwisser – auch Israel gegenüber – dermaßen auf, daß es die Sache so ziemlich unerträglich macht. Ich hoffe, du verstehst mich. – Ja, um Mißverständnissen vorzubeugen, es geht mir um die Politik, Medien, manche Kleriker, also um die Verantwortungsträger – wie immer, Ehre der Ausnahmen, die es zum Glück ja auch gibt – nicht um den „gewöhnlichen“ Deutschen.
        lg und gute Nacht
        caruso
        die urzeitliche Hexe

  11. anti3anti schreibt:

    Die Nazis haben auch nicht umsonst Juden ermordet.

  12. anti3anti schreibt:

    Hat dies auf Numeri 24:9 rebloggt.

  13. „Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen.“ Der Satz ist vielsagend mehrdeutig. Zeigt die „Palästina“-Politik des Herrn Ministers vielleicht die tatsächliche Bedeutung?
    Allerdings: Heiko Maas ist nicht allein verantwortlich. Wofür Bundes- und EU-Mittel verwendet werden, entscheiden ganze Regierungen und die EU-Kommission, außerdem nationale Parlamente und das Europäische Parlament.
    Dass der Minister den arabischen Terror gegen Israel weiter unterstützen will, ist das eine – dass ihn niemand in der Koalition und im Kabinett stoppt (schon gar nicht die Kanzlerin, die das mit der Richtlinienkompetenz könnte), das andere. Das macht den Skandal noch größer.
    Von den fast schon traditionell Israel-feindlichen Sozialdemokraten, Grünen und Linken ist nichts Kritisches zu erwarten. Aber auch seitens der Union, der FDP und der AfD hört und liest man nichts gegen die – gelinde gesagt – äußerst fragwürdige Politik des Außenministers und seiner Behörde. Zwar haben die Liberalen unlängst gefordert, das Israel-feindliche Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO zu beenden, aber ums Geld für „Palästinenser“ ging es dabei nicht.

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