„Asozialer, impfscheuer Abschaum“

Wenn „Impfverweigerer“ als „Abschaum“ bezeichnet werden oder erklärt wird, Menschen, die sich nicht impfen lassen, seien „asozial“, dann wurde eine rote Linie überschritten.

Wenn es Hassrede gibt, dann sind die Begriff „Abschaum“ und „asozial“ Hassrede.

Der Begriff „Abschaum“ beraubt den Menschen seiner Menschlichkeit und seiner Würde, die er durch seine Geburt hat. „Abschaum“ heißt lebensunwert, heißt Menschenmüll, etwas, das entsorgt gehört. Das Wort „Abschaum“ ist Hassrede pur und gehört zum Vokabular der Misanthropen, Faschisten und Rassisten.

Das Wort „asozial“ gehört wie das Wort „Abschaum“ zu den schlimmsten Begriffen der deutschen Sprache. Im Nationalsozialismus und in der DDR wurde der Begriff „asozial“ zu einem Rechtsbegriff gemacht, womit dann die Verfolgung von Menschen juristisch legitimiert wurde. Unter den Nazis wurden Menschen aufgrund der vorgeworfenen Asozialität in Konzentrationslagern gesteckt. Als Symbol zur Kennzeichnung ihres „asozialen Wesens“ mussten sie ein schwarzes Dreieck auf Brusthöhe tragen.

Unabhängig davon, wie man zu der Frage der Impfung steht, ob man für die Impfung ist oder dagegen, ob man selbst geimpft ist oder nicht, ob man seine eigenen Kinder impfen lässt oder nicht, wer andere Menschen verunglimpft und entmenschlicht, wer erklärt, dass der Mensch, so wie er geboren wurde, „Abschaum“ ist und nur durch eine Impfung zu einem Menschen wird, der nicht als „asozial“ gebrandmarkt wird, der steht nicht auf der richtigen Seite.

Es gibt in unserer Gesellschaft bereits genug Spaltung. Es gibt Menschen, die hassen sich aufgrund verschiedener Glaubensvorstellungen, andere distanzieren sich wegen unterschiedlicher Hautfarben. Dann wieder gibt es Menschen, da geht die Schere zwischen arm und reich deutlich weiter als zwei Armlängen auseinander.

Was wir definitiv nicht brauchen, ist eine weitere Spaltung innerhalb der Gesellschaft, schon gar nicht eine Spaltung, die juristisch legitimiert und staatlich exekutiert wird. Mit dieser neuen Art der Spaltung von Menschen aufgrund ihrer körperlichen Beschaffenheit „geimpft“ oder „nichtgeimpft“, wird es passieren, dass sich irgendwann Menschen, die sich eh schon hassen, durch die biologische, medizinische Politik des Staates noch weiter gegeneinander aufgebracht werden. Irgendwann wird ein Mensch, einen anderen Menschen, den er aufgrund seiner Hautfarbe oder Herkunft hasst, als „asozial“ und „Abschaum“ bezeichnen und ihn deshalb nicht in seinen Laden lassen.

Unabhängig von dem medizinischen Nutzen des Impfstoffs, darf eine Impfung nicht zu einer Taufe erhoben werden, die überhaupt erst dafür sorgt, das jemand als Mensch mit allen Rechten anerkannt wird und nicht mehr als „asozialer Abschaum“ gilt. Es gibt gewisse Rechte, die hat der Mensch von Geburt an und nicht erst durch eine Impfung.

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, heiß es in der Bibel. Das Prinzip der Nächstenliebe ist großartig. Dennoch sind Missionierung und Inquisition ein Verbrechen. Egal wie gut und richtig eine Sache für einen persönlich sein mag, es gibt gewisse Taten, die dadurch nicht gerechtfertigt werden.

Es gibt keinen Grund, seinen Nächsten zu diffamieren, wenn er nicht geimpft ist oder sein will, vor allem dann nicht, wenn man selber geschützt ist, ob nun durch eine Impfung oder durch andere Maßnahmen. Ein Mensch, der sich selber schützt und für sich selbst Verantwortung übernimmt, muss seinen Nächsten zu nichts zwingen. Vor allem aber kann er die Gelassenheit haben, in seinem Nächsten nicht zunächst eine Gefahr für Leib und Leben zu sehen, sondern einen Menschen, der im Zweifel unschuldig, gesund und gut ist.

In der DDR gab es im Strafgesetzbuch den Paragrafen 249. Er wurde als „Asozialenparagraph“ bezeichnet und gab der DDR-Führung die Autorität, Menschen zu bestrafen und ihnen die Freiheit zu nehmen, wenn sie sich weigerten zu arbeiten. Für den Fall, dass das vereinte Deutschland das Wort „asozial“ im Rahmen der Impfkampagne wieder zu einem juristisch Begriff machen möchte, schlage ich vor, einfach §249 aus der DDR zu kopieren und lediglich das Wort “Arbeit“ durch „Impfung“ auszutauschen. Der Paragraf könnte dann diesen Wortlaut haben:

„Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, dass er sich aus Impfscheu einer geregelten Impfung hartnäckig entzieht, obwohl er impffähig ist, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Impferziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft.

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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18 Antworten zu „Asozialer, impfscheuer Abschaum“

  1. thomasexgotha schreibt:

    „Was wir definitiv nicht brauchen, ist eine weitere Spaltung innerhalb der Gesellschaft“, einer Gesellschaft, in der die „Impfgegner“ genannten Holocaustrelativierer mit Slogans wie „Impfen macht frei“ oder Judensternen mit dem Schriftzug „Ungeimpft“ die Opfer des deutschen Menschheitsverbrechens verhöhnen.

    • Johannes Schumann schreibt:

      „Impfen macht frei“ ist natürlich höchst problematisch, aber der Satz drängt sich auf, wenn am Düsseldorfer Fernsehturm „Impfen = Freiheit“ projiziert ist. Wer einen Judenstern mit dem Begriff „Ungeimpft“ trägt, möchte darauf aufmerksam machen, dass er die Gefahr des Markierens von Menschen sieht. Und ja, die Gefahr ist real. Natürlich ist das höchst emotional, weil damit in diese finsterste Zeit deutscher Geschichte verwiesen wird, aber die Botschaft muss ja auch beim Empfänger ankommen und den Judenstern kennt jeder. Die Assoziation zu einer systematischen Vernichtung von Ungeimpften ist sicherlich nicht gemeint, sondern das Markieren und Ausgrenzen. Ich denke nicht, dass Juden damit verhöhnt werden. Werden die nicht eher damit verhöhnt, wer und was alles mit Nazi- und Antisemitismusvorwürfen konfrontiert wird (z. B. AfD und Maaßen) und wer nicht (Bundesregierung). Wäre ich Jude, wäre ich darüber empört, dass mir ständig einreden will, dass der Antisemitismus aus dem rechten Spektrum das größte Problem sein, wenn in meinem Alltag ständig mit dem Antisemitismus aus dem linken Spektrum und aus dem islamischen Umfeld konfrontiert wäre.

      • HM schreibt:

        Ich stimme Ihren Gedanken zu. Dennoch gehen mir diejenigen die im beklagen unseres heutigen Alltags, mit all seinen Merkwürdigkeiten, Ärgernissen und Ungerechtigkeiten, sich schon ständig in den Repressionen des Dritten Reiches sehen, schwerstens auf die Nerven. Unter Sophie Scholl und Anne Frank geht´s gar nicht.
        Ebenso geht es mir aber mit Mitbürgern, wie z.B. hier, der Kollege Gotha, die mit aufgesetztem Pathos ständig „Verhöhnungen“ diagnostizieren und mit all den anderen Schlagworten und Stereotypen, eher Diskussionen verhindern möchten.

      • thomasexgotha schreibt:

        „Der Satz drängt sich auf, wenn am Düsseldorfer Fernsehturm „Impfen = Freiheit“ projiziert ist.“
        Es ist eine sehr deutsche Art des Denkens, komplizierter werdende Restaurantbesuche mit Auschwitz zu vergleichen.
        „Wer einen Judenstern mit dem Begriff „Ungeimpft“ trägt, möchte darauf aufmerksam machen, dass er die Gefahr des Markierens von Menschen sieht.“ Kein Ungeimpfter wird „markiert“, keinem Ungeimpften wird auch nur ein Haar gekrümmt. Wer die widerliche Infamie des „Judensterns“ durch Selbstviktimisierung verharmlost, nährt den Verdacht, dass Antisemitismus nicht Mittel, sondern Zweck der ganzen „Querdenkerei“ ist.

        • HM schreibt:

          Zitat T.Gotha
          „Wer die widerliche Infamie des „Judensterns“ durch Selbstviktimisierung verharmlost, nährt den Verdacht, dass Antisemitismus nicht Mittel, sondern Zweck der ganzen „Querdenkerei“ ist.“

          Ernsthaft?
          Derjenige der ein reduziertes Geschichtwissen hat und sein Leben in Coronazeiten mit den Geschehnissen vor ca. 80 Jahren in Verbindung bring oder gar gleichsetzt, ist schon unter Antisemitismusverdacht?
          Schwere Geschütze!

          • thomasexgotha schreibt:

            Es ist eben kein „reduziertes Geschichtwissen“, sondern eine sehr bewusste Verwendung eines Symbols und in der Szene beileibe kein Einzelfall. Man kann davon ausgehen, dass diese Praxis die Querdenkerei erst attraktiv macht für die Nazis, die auf Demos mitlaufen.

          • HM schreibt:

            Was nicht auszuschließen ist aber dennoch zu wäre. Denn wenn sie sich nur die Kommentare hier in Buurmanns Blog anschauen in dem einige unserer Kollegen ihre mehr als schwachen Argumente versuchen dadurch aufzuwerten in dem sie irrwitzigste Vergleiche anstellen. Zum Beispiel das Kabul ist sicherer als Köln wäre oder das dritte Reich schon wieder existent sei oder Menschen die sich vor CoronaImpfungen fürchten oder einfach nachlässig sind schon als willentliche Killer dargestellt werden.
            Vielleicht erinnern Sie sich an Beispiele die Buurman hier mal brachte, in dem eine Sekretärin ihre angespannte Arbeitsatmosphäre befand das ihre Situation schlimmer als Ausschwitz sei.
            Spätestens beim letzten Beispiel müssten sie sich dann wieder über die Verwöhnung empören.

          • HM schreibt:

            Was zu beweisen wäre

  2. Auberge Keur Diame schreibt:

    Einfach nur DANKE für Ihre Worte! Eine Gleichgesinnte. Polarisierung, Stigmatisierung und Ausgrenzung sind gegen jedes Menschenrecht! ❤

  3. Nestor Machno schreibt:

    In zwei Bundesländern hat die Schule begonnen, in beiden Bundesländern explodieren die Zahlen, gerade bei den ungeimpften Kindern.

    Und wieviel der ungeimpften Kinder liegen jetzt im Krankenhaus bzw. sind verstorben? Herr Lupus, Sie vergallopieren sich. Sie muessen auch mal die Fakten differenziert betrachten. Es gibt eine Impfung, und man hat mir gesagt, die wirkt ganz wunderbar. drum hab ich mich impfen lassen. Seitdem ist es mir scheissegal, ob mein Kollege / Schuster / Skatbruder geimpft ist oder nicht.

    Kinder sind nicht bedroht und genau dann immun, wenn sie eine Infektion durchgemacht haben.

    Und ansonsten wird Corona ganz genauso auslaufen wie jede andere Grippe auch. Auch die Spanische Grippe ist noch wunderbar unter uns, seit nunmehr 100 Jahren. Nur sterben nur noch sehr Hochbetagte dran. Und das ist darum so, weil wir alle seit Kindesbeinen mit diesem Virus Kontakt hatten und uns drum der Virus im ganzen Leben nix anhaben kann.

    Die ganze bescheuerte Hysterie um die Impfung ist so dumm und laecherlich wie die Angst vieler Impfgegner vor der Impfung.

    • Stephan Wolf schreibt:

      Abwarten, wenn jetzt die Inzidenz steigt, geht in zwei bis drei Wochen die Krankenhausbelegung hoch und dann bald die Todeszahlen.
      Dass Corona bei Kindern keine Komplikationen hervorruft, ist leider auch nicht so ganz korrekt. Das Long-Covid-Syndrom ist nicht so selten.
      Aber der Zug ist abgefahren, die nächste Welle wurde nicht verhindert, weil die Impfquote zu tief ist. Die Deltavariante tut ihr übriges. Wer nicht geimpft ist, erkrankt.
      Nachdem die Kinder und Jugendlichen sich in den letzten anderthalb Jahren solidarisch gezeigt haben, kriegen sie die Quittung Dank der nicht so solidarischen Impfverweigerer.

      • Johannes Schumann schreibt:

        Die Kinder haben sich nicht „solidarisch gezeigt“. Die hatten keine Wahl.

        Ich war von Beginn an gegen Hysterie, gegen Schulschließungen, gegen die Schließung von Turnhallen, gegen die Schließung des Einzelhandels und der Theater. Es war alles falsch, falsch, falsch. Ich habe die Kinder nicht gebeten, in den Lockdown zu gehen. Ich halte es für ein Verbrechen, was mit den Kindern gemacht wurde, dass man ihnen hat eingeredet, sie seien eventuell am Tod der Großeltern schuld, wenn sie keine Maske trügen.

        Das Long-Covid-Syndrom gibt es möglicherweise nicht. Zu den Symptomen gehört auch Depressionen und Antriebslosigkeit. Die Kontrollgruppe hat – da gab es neulich einen Artikel in der NZZ – auch diese Symptome in der gleichen statischen Größenordnung. Das ist ja auch logisch: Wer die Schulen schließt und soziale Kontakte von Kindern und Jugendlichen unterbindet, legt die Saat genau dafür, unabhängig davon, ob die Kinder nun Covid bekommen oder nicht.

        Ich möchte auch nicht, dass andere Menschen sich daran moralisch aufgeilen, dass sie sich solidarisch gegenüber, dem Ungimpften, gezeigt hätten. Es gibt Christen, die ungebeten für Juden beten, dass sie dann doch konvertieren. Die meisten Juden verbitten sich das. Es ist eben anmaßend.

        Übrigens tue ich tatsächlich etwas für die Menschen. Ich sorge dafür, dass wir jetzt möglichst viel Sport im Verein machen können. Ich organisiere Zeiten und die Jungs kommen ran. Wir haben sogar schon verbotenerweise im Februar Kontaktsport betrieben. Ich sage mir, dass das gut für die Gesundheit ist, die Bewegung, die Beanspruch der Muskel, das Ausschütten von Endorphinen und das Update mit neuen Informationen über Krankheitserreger. Ich frage im Sportverein nicht nach Genesenen-oder Impfstatus, denn das geht mich nichts an. Ich betrachte mein Wirken als ein bisschen Seelsorge. Eigentlich müsste die Kirche das machen. Diese Woche war ich fünfmal in der Halle.

      • Edita schreibt:

        Wenn der Ungeimpfte für einen Geimpfte eine Bedrohung darstellt, wogegen hilft dann die Impfung??… Jeder, der gefährdet ist, also alt oder vorerkrankt, dürfte mittlerweile jetzt geimpft sein… Warum wird hier eine Solidarität eingefordert, wenn gar keine Bedrohungslage vorhanden ist?? Der Stiko – Chef hat ja nun auch bestätigt, dass es LongCovid bei Kindern nicht gibt… Im übrigenen ist jetzt auch durch die amerikanische, veröffentlichte Studie klar, daß Geimpfte genauso infektiös sind und erkranken können wie Ungeimpfte… Und einfach mal mit gesundem Menschenverstand gefragt : seit wann lässt man sich zum Schutz der anderen impfen? Eine Impfung dient stets dem eigenen Schutz.
        Wer Angst vor Corona hat, hat und hatte genug Möglichkeiten, sich impfen zu lassen.
        Wer Angst oder Unsicherheit verspürt vor der Impfung, der sollte wohl auch verdammt nochmal selbst entscheiden dürfen!! Grundrechte sind nicht „impfbar“!! Eine Ausgrenzung und eine Ungleichbehandlung zwischen Geimpfte und Ungeimpfte ist im Grundgesetz auch nicht vorgesehen!
        Und entweder es gelten Grundrechte für jeden oder sie sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen!!
        Nach meiner Meinung ist an Covid überwiegend gesunder Menschverstand gestorbenen!
        Ich habe nun – wie die meisten Menschen in diesem Lande – alles getan, was man von mir erwartet hat… Habe keine Partys gefeiert, mich nicht infiziert, keinen anderen infiziert, bin LEIDER NUR GESUND…. Dafür werde ich jetzt, da ich ungeimpft bin, weiter aus der Gesellschaft ausgeschlossen!
        Hätte ich ne Party gefeiert, hätte ich mich vielleicht infizieren, würde jetzt als „Genesenen“ gelten und wäre wenigstens nicht Mensch zweiter Klasse!!
        Das ist nur noch krank!!! Aber meine Freiheit hört nun mal nicht da auf, wo die Angst anderer beginnt, auch wenn das viele „Moralapostel“ vielleicht gerne so hätten!!

        Nicht genug, sollen auch – entgegen der Stiko – Empfehlungen – auch Kinder geimpft werden, für die die Impfung überhaupt keinen Nutzen hat, die möglichen Impf – Spätfolgen jedoch noch völlig unbekannt!
        Auch hier u. a. wieder diese absurde Begründung mit der Solidarität. Was für ein Unsinn, sind doch die „Bedrohten“, also womöglich Großeltern, etc. mittlerweile geimpft, also ja quasi geschützt, wenn man das glaubt, was gesagt wird…“Die Impfung ist wirksam und sicher“….
        Selbst, wenn eine 100%ige Impfquote erreicht wird, wird eine Inzidenz existieren und mal höher, mal niedriger sein, je nachdem, wieviel man eben auch testet. Israel ist ja ein prima Beispiel. Beinahe die gesamte Bevölkerung ist durchgeimpft, die Infektionszahlen steigen und steigen.
        Denn klar ist ja auch :der Virus wird in der Gesellschaft bleiben und immer wieder mutieren, Geimpfte werden ebenso erkranken… Es ist doch mittlerweile klar, daß dieser berühmte Inzidenz – Wert hier solangsam an Bedeutung verliert!!

        Das ganze artet für mich in der Gesellschaft mittlerweile in einen „Glaubenskrieg“ aus und hat nur noch wenig mit Tatsachen und sauber belegten Zahlen zutun.
        Etwas zutreffendes habe ich zuletzt gelesen :
        Wenn Menschen genötigt sind, sich impfen zu lassen, um ihre Freiheit zu erlangen, dann ist diese Freiheit eigentlich schon verloren….
        Und :
        “ Es ist keine gute Idee, uns das Leben zu verbieten, um uns vor dem Tod zu schützen“, sagte mal ein anderer weiser Mann.
        In diesem Sinne….

    • Johannes Schumann schreibt:

      Ich finde die Angst vor der Impfung nicht lächerlich. Ich möchte mich in freien Stücken dagegen entscheiden, ohne Repressalien ausgesetzt zu sein. Der Nutzen der Impfung ist gering, die Risiken hingegen hoch. Ich bin U40 und die Impfung ist laut Statistik gefährlicher als Krankheit, die ich vielleicht sogar schon durchgemacht habe. Ich weiß es ja nicht.

  4. Stephan Wolf schreibt:

    Herr Biermann, Sie vergalloppieren sich. Wir leben in einer Gemeinschaft, da MÜSSEN Regeln befolgt werden. Standardbeispiel Straßenverkehr.
    Wir haben jetzt die Pandemie und können sie nur gemeinsam bewältigen.
    Die Politik hilft uns dabei nicht. In zwei Bundesländern hat die Schule begonnen, in beiden Bundesländern explodieren die Zahlen, gerade bei den ungeimpften Kindern.
    Wer jetzt aus dümmlichen Gründen und zuviel Russia Today im Fernsehkonsum bockig ist, verhindert dass ich wieder ins Stadion kann oder mir nach Köln-Bochum Ihr Theater genießen kann. Die Versäumnisse der Politik rechtfertigen kein solches Verhalten, im Gegenteil, dadurch wird es noch schlimmer.
    Ich habe kein Mitleid für ausgesperrte Impfgegner.

    • Stephan Wolf schreibt:

      Mist Autokorrektur
      Buurmann statt „Lupo Cervezo Hombre“
      tut mir wahnsinnig leid

    • Johannes Schumann schreibt:

      Der Straßenverkehr ist ein schlechtes Beispiel. Die Regeln im Straßenverkehr sind begründet, folgen einer gewissen Logik und man schadet sich nicht selbst. Das Tragen der Maske hingegen schadet. Die Impfung schadet zu gewissen Prozentsätzen. Mit den Kontaktbegrenzungen werden ganz viele Menschen seelisch belastet, also schadet das. Und wirtschaftlich wird vielen Branchen enorm zugesetzt.

      Wem schadet man denn, wenn man einen Gurt anlegt? Wem schadet man mit dem Gebot, rechts zu fahren? Wem schadet man denn, wenn man von ihm verlangt, bei Rot zu halten?

      Es ist absurd, dass man die Verantwortung auf die Einzelnen abwälzt, die die Großkopferten nicht tragen wollen. Das Kind, das die Maske nicht trägt, soll schuld Tod der Großeltern sein. Der Erwachsene, der sich nicht impfen lässt, soll schuld sein, dass das Virus sich weiterverbreitet und mutiert. Beides ist Unfug. Bei den Großkopferten hingegen wird gesagt: „Fehler dürfe man schließlich machen. Wer macht denn keine Fehler?“ – Interessant. Dass die Bekloppten es nicht wollen, die Altenheime zu schützen und Intensivbettenkapazität hochzufahren, dafür sollen die nicht geradestehen, aber Sechsjährigen wird eingetrichtert, sie könnten die Großeltern gefährden. Das ist pervers. Umso höher die Entscheidungsebene, umso größer sind die Hebel und umso größer ist die Verantwortung. Ganz einfach. Ich sehe nicht, dass da auch nur einer Verantwortung für Fehlentscheidungen trägt. Wenn Merkel der Überzeugung ist, dass die Impfung hilft, warum hat sie einen fast fertigen Deal platzen lassen, um Uschi von der EU damit zu betrauen. Weil Merkel keinen „Impfnationalismus“ wollte. Unter dieser Entscheidung mussten alle leiden, denn ein früheres Eintüten des Vertrages hätte die Produzenten erlaubt, früher die Kapazitäten zu schaffen und davon hätten auch die Nationen in zweiter Reihe profitiert. Die EU hätte ja immer noch (ex Deutschland) Verträge für die kleinen EU-Länder aushandeln können.

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