„Unsere Brüder, die Taliban“

„Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mit unseren Brüdern, den Taliban, zu sprechen. Wir fordern Sie auf, für die sichere Ausreise jeder Person in Afghanistan aus dem Land zu sorgen.“

Die Frau, die die Taliban „unsere Brüder“ nennt, heißt Maryam Monsef und ist Mitglied im Unterhaus von Kanada.

Raten Sie mal, welchen Ministerinnenposten sie in Kanada hat. Sie kommen nicht drauf. Ich sage es Ihnen: Am 10. Januar 2017 wurde sie als Ministerin für Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter vereidigt. Seit 2019 ist sie zudem Ministerin für Ländliche Wirtschaftsentwicklung.

Wer hätte gedacht, dass die Taliban die Brüder der kanadischen Ministerin für Frauen ist.

Also, wenn die Taliban was kann, dann Geschlechter gleich stellen, aber so richtig gleich. Alle Männer lassen sich gleich einen Bart wachsen und alle Frauen werden gleich in die Burka gesteckt. Wer sich weigert, wird gleichgestellt und zwar an die Wand.

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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9 Antworten zu „Unsere Brüder, die Taliban“

  1. Jens Philip Höhmann aka Dante schreibt:

    Als Einwohner Sodoms Loth aufforderten „gib sie [deine Gäste] heraus, dass wir sie erkennen!“, sagte er auch „liebe Brüder, tut nicht so übel“.

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  2. Azadeh Sepehri schreibt:

    @HM :
    Die Kommunisten haben sich gegenseitig „Genosse“ genannt, aber ich habe noch nie gehört, dass ein/e westliche/r Politiker/in sie „Unsere Genossen“ nennt. Ich will nicht Kommunisten mit den Islamisten vergleichen, sondern wollte nur zeigen, wie unsinnig Ihre Argumentation ist.

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  3. HM schreibt:

    Wenn die Übersetzungen, die ich bisher von den Taliban hörte, stimmen, benutzen die ebenfalls die Anrede „Brüder“.
    Nun kann man sich natürlich über diese Anbiederei empören und statt dessen fordern, daß die Anrede hätte beginnen sollen mit “ Aufgepasst ihr üblen Steinzeitmuselmanen….“
    Ob die dann geneigt gewesen wären über das Anliegen der Ministerin nachzudenken….hmmm…
    man weiß es nicht……..
    Güte Güte, lieber Buurmann, Ihr Blog entwickelt sich so langsam zu einem haudrauf Blog.

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  4. gerdsoldierer schreibt:

    so manchen Bruder lernt man erst im Bett kennen….

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  5. Bernd L. Mueller schreibt:

    ….alles o unglaublich traurig, gleichzeitig furchtbar im Angesicht des Unglücks das über Mädchen und Frauen in Afghanistan nun hereinbricht.

    Was und wie soll man dieser kanadischen Ministerin Frau Monsef in ihrer Inkompetenz, Blindheit, Dummheit antworten ? Mit Wut, Frustration, ihre Meinung abtun als doof ?

    Wie kann es sein dass eine freiheitliche , demokratische Nation Kanada eine Position als Ministerin bekleiden lässt die diametral Interessen , Bedürfnissen, Erfahrungen, Intentionen aller gleichberechtigten Kanadischen Frauen vertritt.

    Ministerpräsident Trudeau sollte sofort hinschmeißen. Basta.

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  6. Georg B. Mrozek schreibt:

    Sachen gibt’s! Ein dolles Fundstück. Realsatire im wortwörtlichen Sinn.

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