Patrick Bahners: „Der israelbezogene Antisemitismus wurde erfunden, um Kritik am Zionismus zu skandalisieren.“

Patrick Bahners ist Journalist, schreibt und wirkt unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und erklärte im Dezember 2020 auf Twitter, der israelbezogene Antizionismus sei eine Erfindung, „um Kritik am Zionismus zu skandalisieren.“

Tapfer im Nirgendwo gibt dem Kollegen von der FAZ etwas Nachhilfe.

Antijudaismus ist der Hass auf das Judentum als Religion.

Antisemitismus ist der Hass auf das Judentum als Volk.

Antizionismus ist der Hass auf das Judentum als Nation.

Ob nun Antijudaismus, Antisemitismus oder Antizionismus, in allen drei Fällen ist die Definition von Judenhass gleich:

“Ein Judenhasser ist, wer an Juden kritisiert, was er an anderen Menschen nicht kritisiert.”

Der Judenhass ist erschreckend wandelbar. Im Laufe der Geschichte passte er sich immer wieder den neuen Gegebenheiten an. Der christliche Judenhass nannte sich Antijudaismus.

Antijudaisten nennen Juden Kindermörder, glauben, Juden würden Brunnen vergiften und behaupten, Juden würden Christenblut nutzen, um ihr Mazzebrot herzustellen. Antijudaismus ist der Hass auf das Judentum als Religion.

Einer der bekanntestes Einpeitscher des Antijudaismus war Martin Luther. In seiner Abhandlung „Über die Jüden und ihre Lügen“ erklärte er:

„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“

In seinem „Handbuch über die Judenfrage“ forderte er:

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich …“

Mit der Aufklärung nahm der christliche Antijudaismus ab. An seiner Stelle nahm der Antisemitismus den Platz des Judenhasses ein.

Antisemiten erklären Juden zu einer minderwertigen und kranken Rasse. Sie bezeichnen Juden als Bakterien und Ungeziefer, die ausgerottet gehören. Antisemitismus ist der Hass auf das Judentum als Volk.

Als der Antisemitismus aufkam, kannten viele Menschen nur den klassischen Antijudaismus, den sie allerdings nicht mehr als große Gefahr ansahen. Das Christentum hatte in deutschen Landen seine absolute Macht eingebüßt und Ende des 19. Jahrhunderts wurden Juden als vollwertige Bürger des Deutschen Kaiserreichs anerkannt. Es schien, als sei der Judenhass verschwunden, doch er wandelte sich zum Antisemitismus.

Als der Antisemitismus aufkam, wurde er fahrlässig unterschätzt. Deshalb konnte er wüten.

Das Wort Antisemitismus ist historisch gesehenen der pseudo-wissenschaftliche Versuch, dem alten religiösen Judenhass ein neues modernes Gewandt zu geben. Das Wort taucht in der Mitte des 19. Jahrhundert erstmals auf und wird dann zu einem nicht unerheblichen Teil von dem Journalisten Wilhelm Marr (1819-1904) geprägt. Marr griff das Wort auf und rechtfertigte damit eine rassistische Ausgrenzung der Juden. Er gehörte dem extrem linken Flügel der radikal-demokratischen Partei um 1848 an und war erklärter Atheist. Wilhelm Marr war links, demokratisch und er hasste Juden!

In Marrs linker Überzeugung waren die Juden schuld am Liberalismus, weil sie sich den jüdisch konnotierten Kapitalinteressen verschrieben hätten. In Berlin erschien im Februar 1879 seine Propagandaschrift “Der Sieg des Germanenthums über das Judenthum – Vom nichtconfessionellen Standpunkt aus betrachtet”, die noch im selben Jahr zwölf Auflagen erlebte. In dieser Schrift grenzt sich Marr deutlich von der traditionellen religiösen Judenfeindschaft ab und behauptet stattdessen, dass die Juden eine fremde Rasse von „Parasiten“ seien, die erfolgreich die Ausbeutung Deutschlands betreiben. Diesen Paradigmenwechsel von Religion zu Rasse verdeutlichte er durch die Benutzung des Begriffs „Antisemitismus“.

Marr prägte wesentliche Klischees und Schlagworte. Er legte 1880 mit seiner Schrift “Goldene Ratten und rothe Mäuse” die Basis für die verschwörungstheoretische Gleichsetzung von Judentum, Kapitalismus und Kommunismus, wie sie später Adolf Hitler in“Mein Kampf” vertrat.

Mit dem Ende des Nationalsozialismus nahm der Antisemitismus langsam ab. An seine Stelle trat der Antizionismus.

Antizionisten dämonisieren und delegitimieren Israel. Sie bezeichnen Israel als Kindermörder, brüllen „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ und erklären, Israelis seien Juden, die nichts aus dem Holocaust gelernt hätten. Antizionismus ist der Hass auf das Judentum als Nation.

Wie einst der Antisemitismus unterschätzt wurde, so wird heute der Antizionismus unterschätzt. Es gibt sogar Deutsche, die leugnen diesen Hass, indem sie ihn eine Erfindung nennen, so wie zum Beispiel Patrick Bahners.

So wie der Antijudaismus einst von Christen ausging, ist der Antizionismus heute ein Phänomen, das stark in der muslimischen Gemeinschaft zu finden ist. Die hysterische, einseitige, brutale Kritik gegen Israel ist purer Antizionismus, weil sie an Israel kritisiert, was sie allen anderen Ländern der Welt durchgehen lässt. Zudem ist die Kritik sinnlos, denn die Feinde Israels hassen Israel nicht aufgrund eines bestimmten Handelns, sondern weil Israel überhaupt handeln kann, egal wie. Es ist die pure Existenz Israels, die nicht erwünscht ist. Antizionisten haben einen auf die Vernichtung der Juden ausgerichteten Hass auf Israel.

Die Hamas zum Beispiel regiert im Gazastreifen und fordert in ihrer Gründungscharta im Artikel 7 die Ermordung aller Juden. In Moscheen, Schulen und auf Plätzen Gazas wird zur Vernichtung aller Juden aufgerufen. Seit Jahren werden aus dem Gazastreifen immer wieder und oft täglich tausende Raketen in Richtung Israel abgefeuert, um so viele Kinder, Frauen, Zivilisten, Schulen, Hospitäler und Heime wie möglich zu treffen. Statt aber Israels Recht auf Selbstverteidigung zu verteidigen, wird von vielen Leuten erwartet, Israel solle mit den Judenhassern verhandeln. Wie aber verhandelt man mit einer Terrororganisation, die alle Juden vernichten will? Soll Israel dieser Organisation etwa auf halbem Weg entgegenkommen?

Es gibt keine Möglichkeit über die Vernichtung von Juden zu verhandeln. Israel muss sich verteidigen und dabei jeden Krieg gewinnen. Nach zehn Kriegen muss es 10:0 stehen, weil ein 9:1 nicht möglich ist. Nur ein verlorener Krieg bedeutet nämlich, dass Israel nicht mehr existiert. Israel lebt seit seiner Gründung in einer permanenten Sudden Death Situation. Der Gegner kann ruhig einen Krieg nach dem anderen verlieren, aber Israel muss jeden Krieg gewinnen.

Der Antizionismus blendet das alles aus. Der Antizionismus wird in Deutschland so fahrlässig unterschätzt wie einst der Antisemitismus. Aber so wie Juden den Antijudaismus und den Antisemitismus überlebt haben, so werden sie auch den Antizionismus überleben.

Der Antijudaismus hatte einst mit Luther einen bedeutenden deutschsprachigen Unterstützer. Der Antisemitismus hatte in Hitler seinen besten Verbündeten. Heute schauen wir mit Unverständnis auf diese Zeiten zurück und fragen uns, wie eine solche einseitige Hetze sich gesellschaftlich Bahn brechen konnte. In ferner Zukunft wartet auch auf den Antizionismus dieses Unverständnis.

In Zukunft werden sich die Historikerinnen und Historiker fragen, warum Patrick Bahners den Antizionismus nicht nur so skandalös unterschätzt hat, wie seine Vorfahren den Antisemitismus, sondern warum er diese Form des Judenhass sogar geleugnet hat.

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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5 Antworten zu Patrick Bahners: „Der israelbezogene Antisemitismus wurde erfunden, um Kritik am Zionismus zu skandalisieren.“

  1. HM schreibt:

    „… haben wir Nichtjuden das Recht verwirkt, Juden das Recht auf einen eigenen Nationalismus abzusprechen.“

    Ich weiß nun nicht wie Ihre persönliche Haltung zum Begriff Nationalismus ist, meine ist eher negativ.
    Bei meiner Sicht auf diesen Begriff und unter Betrachtung Ihrer Aufforderung, wäre damit die klassische Form des Doppelstandards, und all das was daraus resultiert,erfüllt.
    Da Sie unter Betrachtung von Volk, Religion, Geschichte, etc. Meinungen und Haltungen Aberkennen bzw. Zuerkennen.

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  2. Pingback: Schaschlik | abseits vom mainstream - heplev

  3. lusrumichaela schreibt:

    Oh jeh, wieviel Klärungsbedarf streust du hier unters „Volk“, verehrter Gerd Buurmann, woher hast du das, ist das deine persönliche Intepretation, eine Festschreibung von Interessengruppen oder sachliche Beschreibung von nicht involvierten Wisenschaftlern? Könnte man das auch sachbezogen nachschlagen, ohne politischen Sprachmurks dabei?

    „Antijudaismus ist der Hass auf das Judentum als Religion.“ – Bingo! So ist es überall frei von politischen Verfärbungen recherchierbar! Auch, wenn nicht nur die Religion sondern auch das „Tum“ gemeint ist.
    „Antisemitismus ist der Hass auf das Judentum als Volk“ – Also lieber Gerd, ein „-Tum“ ist weder hier noch sonst irgendwo und zu keiner Zeit ein „Volk“ !
    Das dürfte so Quark sein.
    Spätestens, wenn du „Semitismus“ definierst, klärt sich das. Erst wer das kann, kann sich überhaupt in ernst zu nehmender Weise zu dem „Anti“ dazu (!) äussern.
    Bisher ist das allerdings niemandem gelungen, jedenfalls nicht in normalen Recherchen auffindbar.
    Es gibt keinen Semitismus ….

    Und sicher weisst du auch, dass die Vorstellung von einem „Jüdischen Volk“ eine äusserst umstrittene und im Völkerrecht nicht praktizierbare ist, wenn dabei der fest definierte Begriff „Volk“ ernst genommen wird – oder meintest du hier mehr das „israelische Volk“, das es sehr wohl anerkannterweise gibt? Allerdings wäre deine Sicht auch dann noch erklärungsbedürftig.

    „Antizionismus ist der Hass auf das Judentum als Nation“ – Was hast du für eine gebastelte Vorstellung von „Zionismus“, ein Begriff, der spätestens mit Herzl klar bestimmt ist und von seinem Begriffsschöpfer Nathan Birnbaum als Bezeichnung für die jüdische Nationalbewegung im Sinne von Gleichstellung jüdischer Menschen nicht nur in einem Land sondern überall auf der Welt und in allen Fragen des gesellschaftlichen und individuellen Lebens kreirt wurde. Ein Begriff, der später dann u.a. von Chaim Weizmann zur „Idee eines eigenen jüdischen Staates “ qualifiziert wurde. Das passt jedoch alles nicht zu „Antizionismus ist der Hass auf das Judentum als Nation“, jedenfalls nicht in dieser naiven Gleichsetzung.
    Woher kommt diese extrem fragwürdige Gleichsetzung von „Zionismus“ mit „Judentum als Nation“, als ob ein „-Tum“ eine „Nation“ sein könnte …?
    Und:
    „Ob nun Antijudaismus, Antisemitismus oder Antizionismus, in allen drei Fällen ist die Definition von Judenhass gleich: …“ – ja, oft so gemeint, auch von denen, die diese Begriffe im Hass benutzen wie von denen, die, das bekämpfen wollen, und letzteres sehr zum Schaden dieses eigentlich gerechtfertigten Anliegens, denn hinter jedem dieser „Anti-Ismen“ steckt meist, wie in jeweiligen Stammwort, eine völlig andere Ursache, Sichtweise und Absicht der diese Haltungen Einnehmenden.
    Wer also dagegen vorgehen möchte, ist schlecht beraten oder naiv, alles in einen Topf zu werfen, weil er die JEWEILIG erforderlichen (anderen) Massnahmen und Argumente nie finden wird, nie erfrolgreich anwenden kann, es artet in Spiegelfechterei aus, ohne für Juden Sinnvolles zu bewirken.
    Und ja:
    “Ein Judenhasser ist, wer an Juden kritisiert, was er an anderen Menschen nicht kritisiert.” –
    Ok, doch wohl nicht nur diese …
    wobei sich bekanntlich der „Hass“ der Antizionisten weniger gegen Juden aber mehr gegen separatischen Nationalismus richtet,
    der von „Antisemiten“ ist überkommen aus einer angeblichen und nie korrekt ausgeräumten Rassentheorie der Nationalsozialisten mit der Vorstellung, Juden seien eine Rasse mit „merkwürdigen Eigenarten“ in diesem Sinne – obwohl seit über 70 Jahren weltweit die Existenz von Rassen der Menschen mit „Rassemerkmalen“ wissenschaftlich beerdigt wurde,
    und der Hass von Antizionisten rührt wohl aus dem nicht oder nie Verstehen des ewig drangsalierten Lebens der jüdischen Menschen in den letzten 1000 Jahren bis zur Regierungsübernahme durch Antisemiten in Deutschland und dem Wunsch von Juden (und vielen anderen!), das zu beenden durch ein eigenes ,von Judendrangsalierung freies Land „Zion“ und damit glechzeitig unter Missachtung solch eines berechtigten und verständlichen Wunsches und Voranstellung der von einer solchen Regelung andererseits betroffenen Menschen.

    „Der Antijudaismus hatte einst mit Luther einen bedeutenden deutschsprachigen Unterstützer (und hat ihn mehr oder weniger verkrochen noch immer! / M.Lu.). Der Antisemitismus hatte in Hitler seinen besten Verbündeten (und keinesfalls nur in dieser fragwürdig verbogenen Person / M.Lu. ).“ – ja.

    „Heute schauen wir mit Unverständnis auf diese Zeiten zurück und fragen uns, wie eine solche einseitige Hetze sich gesellschaftlich Bahn brechen konnte. In ferner Zukunft wartet auch auf den Antizionismus dieses Unverständnis. “ –
    Nein, heute sind die Quelle und die Entstehungswinde bekannt (s.: mangelnde Pflege der Unterschiede der „Antis“), und wenn diese jeweils gezielt angegangen werden statt durch unqualifizierte Eintopferei dieser drei Denk- und Handlungsweisen diese immer mehr zu einem gleichförmigen „Bündel“ zu „verdichten“ und so damit zu stärken.
    Dazu gehört auch, auf der „anderen Seite“ Zionismus nicht als das zu propagieren bzw. zu händeln, was ihm Gegner zuschreiben oder unterstellen: Nationalistisches Denken und Handeln

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    • Jens Philip Höhmann aka Dante schreibt:

      Dazu gehört auch, auf der „anderen Seite“ Zionismus nicht als das zu propagieren bzw. zu händeln, was ihm Gegner zuschreiben oder unterstellen: Nationalistisches Denken und Handeln.

      Nach unzähligen Pogromen und einer Geschichte der Diskriminierungen und Ghettoisierungen, erst recht aber nach Hebron, Babyn Yar und der Shoah haben wir Nichtjuden das Recht verwirkt, Juden das Recht auf einen eigenen Nationalismus abzusprechen.
      Zumal dieser ausschließlich darauf ausgerichtet ist, nicht länger vom erwiesenermaßen unzuverlässigen Wohlwollen nichtjüdischer Herrscher oder Mehrheitsgesellschaften abhängig zu sein.
      Ich lese manchmal die rhetorische Frage, ob denn die Juden nicht aus der Geschichte ihrer eigenen blutigen Verfolgung im 20. Jahrhundert gelernt hätten.
      Oh doch, das haben sie. Die Lehre, die man als Jude aus dem 20. Jahrhundert ziehen kann, lautet: Sei niemals wehrlos!

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      • Ungeimpft schreibt:

        “ Oh doch, das haben sie. Die Lehre, die man als Jude aus dem 20. Jahrhundert ziehen kann, lautet: Sei niemals wehrlos!“

        Waren sie das wirklich? Doch nur im 3. Reich? In der Sowjetunion in der Anfangsphase hatten sie großen Einfluss, ebenso wie in der BRD und in den USA.

        Diese Tatsachen zu leugnen wäre absurd. Man muss sich nur in Hollywood umschauen. Der jüdische Einfluss dort ist erdrückend.

        Macht bedeutet eben auch Verantwortung. Und der werden viele Juden nicht gerecht.

        Das soll aber kein Rundumschlag gegen Juden werden. Es gab in der europäischen Geschichte auch viele schlechte Könige, Kaiser und Adlige viel Mittelmaß und nur wenige Vorbilder. Jnd die heutigen Politiker in Demokratien sind einfach nur korrupt.

        Trump und Scholz sind nicht besser oder schlechter als ein Netanjahu in Israel.

        Macht korrumpiert…

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