Erinnerung an die Opfer

Heute vor einem Jahr, am 16. Oktober 2020, wurde dem 47-jährigen Lehrer Samuel Paty auf offener Straße in Frankreich der Kopf abgeschnitten, weil er es gewagt hatte, den Islam zu kritisieren. Der Jahrestag des Anschlag fällt in eine Woche des muslimisch motivierten Terrors.

Am 13. Oktober 2021 tötete ein 37-jähriger Mann im norwegischen Kongsberg bei Oslo vier Frauen und einen Mann mit einem Sportbogen. Der Täter erklärte selbst, zum Islam konvertiert zu sein. Die Polizei wiederum erklärte, der mutmaßliche Täter sei bereits in den Jahren 2019 und 2020 wegen des Verdacht auf islamische Radikalisierung von norwegischen Sicherheitsbehörden überwacht worden.

Am 15. Oktober 2021 wurde der englische Abgeordnete David Amess in einer Kirche in Leigh-on-Sea in der Grafschaft Essex abgestochen. Die Polizei geht von einer islamisch motivierten Tat aus.

Der 69-jährige konservative Parlamentarier hatte sich in dem Gotteshaus östlich von London zu einem Treffen mit Bürgerinnen und Bürger seines Wahlkreises getroffen. Dort wurde er von einem 25-jährigen Mann angegriffen, der mehrmals mit einem Messer auf ihn einstach.

Ort und Tat dieses Anschlags erinnern an den 29. Oktober 2020, als drei Menschen in einer Kirche in Frankreich ermordet wurden. Bei dem Anschlag versuchte der Täter, der 60-jährigen Nadine Devillers, den Kopf abzuschneiden. Auch dem 55-jährigen Kirchendiener Vincent Loques schnitt er brutal die Kehle durch. Das dritte Opfer war die 44-jährige Frau Simone Barreto Silva, die der Mörder ebenfalls versucht hatte, mit seinem Messer zu enthaupten. Mit klaffenden Wunden schleppte sich die Frau blutend aus der Kirche, in der der Angreifer geschlachtet hatte. Trotz der Wunden schaffte sie es noch, Passanten auf der Straße im Sterben letzte Worte zu sagen:

„Dites à mes enfants que je les aime.“ („Sagen Sie meinen Kindern, dass ich sie liebe.“)

Liebe Muslime,

entschuldigt, dass ich Euch kollektiv als Mitglieder dieser Religionsgemeinschaft anspreche. Eigentlich ist mir egal, woran Ihr glaubt, aber die Männer, der die brutalen Taten begangen hat, beriefen sich bei ihren Taten auf Eure Religion.

Ich würde die Täter gerne schlicht brutale Psychopathen nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für die Ehre des eigenen Glaubens zu morden.

Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert oder Mohammed verballhornt, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Muslime die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein.

Euer Problem sind nicht Karikaturisten, Kritiker und Spotter. Euer Problem ist jeder, der sich Muslim nennt und im Namen Eures Gottes Hass sät und Gewalt ausübt. So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams.

Dem Hass, dem Samuel Paty, Nadine Devillers, Vincent Loques, Simone Barreto Silva, David Amess und die fünf Menschen in Kongsberg zum Opfer fielen, ist ein institutionalisierter Hass. Er hat einen Namen, ein Buch und einen Gründer: Islam, Koran und Mohammed. So wie schwarze Menschen Opfer des Hasses werden, der Rassismus heißt, wurden diese Menschen Opfer des Hasses, der Islamismus genannt wird.

Der muslimische Hass von heute ähnelt dem deutschen Hass der Nazis. Die Nazis stürzten die Welt in einen Weltkrieg. Am Ende wurde Deutschland dem Erdboden gleich gemacht. Bewahrt Euren Glauben vor dieser blutigen Lektion. Leistet Widerstand gegen die Islamisten und Fundamentalisten. Nur so ist ein Krieg zu vermeiden.

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Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke, Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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6 Antworten zu Erinnerung an die Opfer

  1. thomasexgotha schreibt:

    „So wie die Nazis einst das Problem der Deutschen waren, so sind Islamisten heute das Problem des Islams. (…) Der muslimische Hass von heute ähnelt dem deutschen Hass der Nazis.“ Es sind diese Relativierungen, die, so steht zu vermuten, den inneren Kern des internetbasierten Islambashings ausmachen. Endlich, endlich haben die wieder gut gewordenen Deutschen jemanden gefunden, dem sie vorwerfen können, den Untaten des Tätervolks nachzueifern. Abgesehen davon waren die Nazis kaum „das Problem der Deutschen“. Sondern vieler anderer Menschen, denen die Nazis übrigens Hass auf die Deutschen unterstellten.

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    • Azariah schreibt:

      Thomas, wie gut kennen sie den Koran?

      Im heiligen Buch der Muslime steht klar und deutlich, tötet die Ungläubigen bis nur noch Allah verehrt wird. Deutlicher geht es nicht. Wollen sie das ignorieren?

      „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“
      Recep Erdogan, türkischer Präsident, 2008.

      In Gedanken bei den Opfern!

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  2. Adolf Breitmeier schreibt:

    Das Wort muslim/Muslim (Adjektiv und Nomen) heißt im Deutschen GLÄUBIG, so dass der Papst zum Beispiel ein römisch-katholischer Muslim ist. Ich kann einen islamgläubigen Menschen nicht Muslim nennen, weil ich dadurch meinen eigenen Glauben verleugnen müsste. Auch mit dem ,,politischen“ Islam habe ich enorme Schwierigkeiten und halte es mit Präsident Erdogan: Es gibt nur den Islam, und damit hat sich´s. Einwanderung (mit Hilfe der Regierenden) ist die neue Form der Eroberung, Toleranz wird gefordert und gewährt von uns! Aber der Koran kennt keine Toleranz! Aber es gibt zum Glück viele Islamgläubige, die sich frei und ungebunden fühlen und auch so handeln.

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  3. anti3anti schreibt:

    „Leistet Widerstand gegen die Islamisten und Fundamentalisten. Nur so ist ein Krieg zu vermeiden.“
    Zu spät! Kriege gibt und gab es einige, deren Ende nicht abzusehen sind. Ausreichend viele einflussreiche westliche Politiker ziehen es vor, mit Islamisten und Fundamentalisten zu verhandeln. Sie bezahlen den Irrglauben, verschont zu werden.

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  4. gerdsoldierer schreibt:

    Im ersten Satz steckt schon der Fehler : Paty hat den Politischen Islam kritisiert !! nichts anderes.
    Die Morde in Norwegen werden von den Medien nicht als „Terror“ eingestuft.
    Die Morde entstanden aus den Schriften des Koran, die Anleitungen zum Dschihad : Noch nicht mal hier können die Alternativen die Medien korrigieren – um anschließend die totalitär- faschistische Ideologie des Politischen Islam öffentlich wirksam darzustellen. Sie bringen es nicht fertig Glaube u. Ideologie zu trennen. Alternative begreifen es nicht, die Ursachen minutiös, präzise zu definieren – von einem der nix verstanden, kriegen sie auch kein Kreuz auf dem Zettel.

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  5. AxBa schreibt:

    Ein mutiger und notwendiger Beitrag, der es wert ist, heute in den Tagesthemen als Kommentar gesendet zu werden, auf das die Schlafschafe aufwachen. Aber eher heiratet der Pabst, als das in Deutschland möglich wird.

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