Tapfer im Nirgendwo

Ich befinde mich Tapfer im Nirgendwo. Respekt hab ich nur vor Menschen, nicht aber vor ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Wenn ein Christ oder Moslem oder sonst wer glaubt, ich beleidige ihn, nur weil ich hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed oder Jesus spreche, so soll er sich beleidigt fühlen. Er soll mir aber nicht absprechen, dass ich ihn nicht als Mensch respektiere.

Ich nehme jeden Menschen ernst, vor allem in seinen Fähigkeit zu denken, verstehen, zweifeln und lachen. Ich gebe mir Mühe, keinen Menschen fallen zu lassen und werde stets einen neuen Anlauf wagen, aber ich werde nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten.

Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich Witze über seinen Glauben mache, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch ist mehr als seine Ideen!

Es gibt auch Ideen, an denen ich hänge. Weihnachten ist so eine Idee. Meinetwegen kann aber jeder Witze über den Weihnachtsmann machen!

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Vom Elend der Vereinten Nationen

Ursprünglich veröffentlicht auf Lizas Welt:

Zu den großen Irrtümern gehört es, die Uno für etwas Grundgutes, Vernünftiges und Überparteiliches zu halten und in ihr gewissermaßen die globale Hüterin der Menschenrechte zu sehen. Gewiss, die Vereinten Nationen waren ursprünglich, wie Lotta Grinstein in einem sehr lesenswerten Beitrag für die Zeitschrift Phase 2schrieb, ein »antifaschistisches Kriegsbündnis«, gegründet, um »künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat« – so steht es in der Präambel der UN-Charta. Doch bereits in ihrer Gründungsphase offenbarte sich, wie Grinstein weiter analysierte, »der unauflösbare Gegensatz zwischen der idealistischen Vorstellung universeller Menschenrechte und der harten Realität nationalstaatlicher Souveränität, der die UN immer begleiten wird«.

Während die Gründungsmitglieder in ihrer Mehrzahl aber immerhin bürgerliche Demokratien waren, änderten sich die Kräfteverhältnisse im Zuge der Dekolonisierung: »Eine Vielzahl neu gegründeter oder unabhängig gewordener Staaten strömte in den sechziger und siebziger Jahren in…

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Heute nur Christentum!

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat ein Verbot der Stadt Köln bestätigt, wonach es der Stadt Köln erlaubt ist, Moslems und Juden ihre Religionsausübung für einen Tag zu verbieten.

Ein Kölner Wirt wollte seine Gaststätte am 3. April 2015 für die Feierlichkeit eines Brauchs vermieten, der sowohl im Islam als auch im Judentum von elementarer Bedeutung ist. Die Kölner Stadtverwaltung untersagte die Feierlichkeit jedoch mit Hinweis auf das Feiertagsgesetz. Der 3. April 2015 ist nämlich Karfreitag und an dem Tag ist jedem Menschen in Nordrhein-Westfalen das Feiern untersagt, weil Christen um ihren Jesus trauern.

An Karfreitag erinnern Christen der Menschwerdung ihres Gottes, der dadurch Mensch wurde, dass er litt, starb und im Sterben an Gott zweifelte. In den Evangelien des Markus und Matthäus steht, das Jesus letzte Worte am Kreuz folgende waren: “Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen.” Was menschlicheres als den Zweifel gibt es kaum. Jesus hadert mit Gott. Gott zweifelt an Gott. Da muss man erst einmal drauf kommen!

An Karfreitag hören Christen keine Musik, tanzen nicht und die Kirchenglocken werden nicht geläutet. Ich kann sehr gut verstehen, warum den meisten Christen Karfreitag so wichtig ist und ihn still begehen. Karfreitag ist für sie ein besonderer Tag. Jede Religion kennt besondere Tage.

Juden zum Beispiel feiern Pessach. Das Fest dauert mehrere Tage und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Es gibt während Pessach viele Rituale und Gebote, aber das bekannteste Gebot ist das Verbot von gesäuerten Nahrungsmitteln. Über Pessach wird kein Brot verkauft, besessen oder verzehrt. Dies soll an die biblische Überlieferung erinnern, nach der die Israeliten so rasch aus Ägypten ausziehen mussten, dass zum Säuern und Gären der Brote als Reisenahrung keine Zeit mehr blieb. Während der acht Festtage wird daher nur ungesäuertes Brot gegessen.

In Deutschland kommt jedoch kein Jude auf die Idee, von allen Bürgerinnen und Bürgern zu verlangen, während der Zeit von Pessach kein Brot zu essen. Es gibt kein Gesetz, das jedes Geschäft, das es wagt, in der Zeit Brote zu verkaufen, mit empfindlichen Geldstrafen sanktioniert. Trotz der viel beschworen christlich-jüdischen Tradition in Deutschland verzichtet das Judentum darauf, alle Bürger mit ihren Sitten und Bräuchen zu belästigen. Religion ist Privatsache. Beim Christentum sieht die Sache jedoch anders aus.

Das Land Nordrhein-Westfalen untersagt es allen Bürgerinnen und Bürgern, mögen sie nun christlich sein oder nicht, an Karfreitag in Theater zu spielen oder öffentliche Tanzveranstaltung zu besuchen. Von Mitternacht bis zum Samstag um 6 Uhr morgens, also ganze 30 Stunden, untersagt das Land NRW folgende Aktivitäten: Märkte, gewerbliche Ausstellungen, Sportveranstaltungen einschließlich Pferderennen, Zirkus, Volksfeste, Freizeitanlagen, soweit dort tänzerische und artistische Darbietungen erfolgen, alle Unterhaltungsveranstaltungen einschließlich sämtlicher, auch klassischer, Theater- und Musikaufführungen wie Opern, Operetten, Musicals, Puppenspiele und Ballett, Spielhallen, Wettannahme, musikalische sowie sonstige unterhaltende Darbietungen in Gaststätten sowie alle anderen der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen einschließlich Tanz. Mit anderen Worten: Karfreitag ist NRW ein Gottesstaat!

Das Feiertagsgesetz ist Ländersache. Es gibt Bundesländer, in denen das Verbot herrscht und andere, die dieses Verbot nicht kennen. Da stellt sich mir die Frage, wenn ich nun an der Grenze zweier Bundesländer, auf der Seite spiele und tanze, wo das Spielen und Tanzen an Karfreitag erlaubt ist, mein Publikum aber ganz ruhig und still auf der Seite sitzt, wo es verboten ist, macht sich dann wer strafbar?

Vom Verbot nicht betroffen sind Kino, Radio und Fernsehen. Die dürfen senden, was sie wollen. Soviel zum Thema Gleichheitsgrundsatz! Vom Verbot ebenfalls nicht betroffen, sind ein paar religiöse Stücke. Heinrich Heine ist verboten! Woody Allen, Hedwig Dohm, Kurt Tucholsky und Neil Simon auch. Felix Mendelssohn Bartholdy sowieso. Nicht verboten ist jedoch die Oper “Parsifal” von Richard Wagner! Im Jahr 2013 wurde das Werk in der Oper Köln gegeben, während allen anderen Theatern in Köln das Spielen unter Androhung empfindlicher Geldstrafen verboten wurde. Die Kölner Studiobühne zum Beispiel öffnete an dem Tag seine Tore nicht. Am 2. April 2010 jedoch öffnete sich der Vorhang in der Studiobühne an Karfreitag. Raten Sie mal, was an dem Tag gegeben wurde? Richtig! Wagners “Parsifal”.

Wenn die Politik entscheidet, welche Stücke gespielt werden dürfen und welche nicht, so ist das Zensur!

Im “Parsifal” gibt es eine Figur, die Kundry heißt. Sie ist von Richard Wagner als eine Art “ewige Jüdin” angelegt. Kundry ist eine Frau, die Jesus auf seinem Weg zur Kreuzigung verspottet und ausgelacht hat und daher dazu verflucht wurde, in ständiger Wiederkehr durch die Welt zu wandern. Erlöst wird sie erst im dritten Akt an Karfreitag. Es ist der Tag, an dem sie Jesus erkennt und schließlich getauft wird. Mit der Taufe endet der Fluch und Kundry findet ihren Frieden. Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet diese Oper zu den wenigen Stücken gehört, die an Karfreitag in NRW gezeigt werden dürfen. In der Geschichte des Christentums hatten es Juden nämlich besonders an Karfreitag schwer, da sie jahrhundertelang für den Tod von Jesus verantwortlich gemacht wurden.

Nirgends wurde dieser christliche Vorwurf an Juden deutlicher propagiert, als während der Karfreitagsfürbitte für Juden, den die römischen Katholiken, Altkatholiken und manche Anglikaner über Jahrhunderte verwendeten und teilweise immer noch verwenden. Im 6. Jahrhundert tauchen die ersten Karfreitagsfürbitten auf, in denen Gott darum gebeten wird, Juden den „Schleier von ihren Herzen“ wegzunehmen, ihnen die christliche Erkenntnis zu schenken und so der „Verblendung ihres Volkes“ und „Finsternis“ zu entreißen. Ab 750 wurden Juden in den Karfreitagsfürbitten perfidis („treulos“) genannt und ihr Glauben als iudaica perfidia („jüdische Treulosigkeit“) bezeichnet. Eine zaghafte Kritik an der traditionellen Judenfürbitte wurde erst nach der Shoa formuliert, aber 2008 erlaubte Papst Benedikt XVI. eine abgeschaffte Karfreitagsfürbitte für die alte lateinische Messe schon wieder. Der Wortlaut lautet: “Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott unser Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus als den Retter aller Menschen erkennen.”

Im “Parsifal” erkennt Kundry Jesus als Retter und wird getauft. “Parsifal” darf an Karfreitag in NRW gespielt werden. Alles andere ist verboten. An Karfreitag ist man in NRW entweder Christ oder hält die Fresse! Wer an Karfreitag lacht, ist ein “ewiger Jude” wie Kundry! So einfach ist das.

An Karfreitag darf man auch kein Moslem sein! Der Gastwirt der sein Lokal an Karfreitag an Muslime zur Feierlichkeit ihres islamischen Brauch vermieten wollte, klagte im Eilverfahren gegen die Entscheidung der Stadtverwaltung, die Feierlichkeit zu untersagen und argumentierte, das Verbot greife unzulässig in die Religionsfreiheit ein. Das Oberverwaltungsgericht stellte jedoch fest, die Feierlichkeit habe auch einen unterhaltenden Charakter und sei deshalb nach den Bestimmungen des Feiertagsgesetzes am Karfreitag grundsätzlich nicht zulässig. Eine Ausnahme komme nicht in Betracht. Der Beschluss ist unanfechtbar!

Das Oberverwaltungsgericht in Münster betonte in seiner Entscheidung, das Verbot sei deshalb akzeptabel, weil die Feierlichkeit des spezifischen Brauchs nicht an einen besonderen Tag gekoppelt sei, mit anderen Worten: “Du kannst Muslim sein, wann immer Du willst, nur eben an Karfreitag nicht!”

Wenn das so ist, dann sollten Muslime in NRW für einen Tag das Recht bekommen, allen Mitmenschen den Verzehr von Schweinefleisch und Alkohol zu verbieten!

Als Hauptgrund für die Entscheidung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, an dem Feiertagsgesetz festzuhalten, wird immer wieder der Ruf nach Respekt angeführt. An einem Tag im Jahr dürfe der christliche Teil der Gesellschaft durchaus mal Respekt für seinen Glauben verlangen und dafür anderen Menschen die Ausführung ihrer Weltanschauung untersagen. Ein einziger Freitag im Jahr ohne Kunstfreiheit, Tanzen und dem Recht auf freie Entfaltung könne schließlich nicht so schlimm sein.

Für mich haben Kunst, Kultur, Aufklärung und Liberalismus den gleichen Stellenwert wie für andere Menschen der Glauben. Theater ist für mich Menschendienst, wie die Kirche für Christen Gottesdienst ist. Wie würden Christen reagieren, lebten sie in einem Land, in dem ihnen die Heilige Messe oder der Gottesdienst für nur einen einzigen Sonntag im Jahr untersagt wäre, mit der Begründung, einmal im Jahr dürfe die Religion durchaus mal ruhen, es sei schließlich nur ein Tag im Jahr!

Respekt kann nicht erzwungen werden. Respekt ist eine Form der Wertschätzung, ein Geschenk der Aufmerksamkeit und der Ehrerbietung. Respekt ist nur da möglich, wo sich ein Mensch frei dazu entscheidet, seine Wertschätzung und seine Aufmerksamkeit zu schenken, sonst ist es Zwang.

Das Karfreitagsgesetz ist zudem eine staatlich vorgeschriebene Gotteslästerung! Es ist nämlich gotteslästerlich zu glauben, der allmächtige Gott brauche menschliche Institutionen und Regierungen, um seine Macht zu bezeugen. Ein Staat, der sich so etwas anmaßt, reduziert den Allmächtigen zu einem Wesen, so schwach, so mickrig und so unbedeutend, dass er sogar der Hilfe der Landesregierung NRW bedarf. Respekt und Ehrfurcht vor Gott sehen anders aus!

Ein Glaube, der es nicht schafft, die Herzen seiner Anhänger ohne staatlichen Zwang zu erreichen, ein Glaube, der nicht stark genug ist, dass er sich auch unter Nachbarn mit fremden Sitten und Gebräuchen entfalten kann, ein Glaube, der nur leben kann, wenn er anderen Menschen Fesseln anlegt, ist ein schwacher Glaube. Ein Gott, der auf Staatsdiener angewiesen ist, um seinem Wort Nachdruck zu verleihen, ist ein armseliger Gott!

Warum müssen die Christen in NRW alle Menschen an Karfreitag zwingen, sich an ihre Gesetze zu halten? Warum fühlen sich diese Christen von Theaterstücken, Konzerten oder Tanzveranstaltungen gestört, obwohl sie in separaten Räumen stattfinden und sie nichts davon mitkriegen, wenn sie zu Hause oder in der Kirche ihren Karfreitag begehen?

Es gibt Christen, die mir sagen, ich solle dankbar sein, dass mir ein stiller Tag geschenkt wird. Für mich ist Karfreitag aber kein stiller Tag, im Gegenteil: So wie der Karfreitag zur Zeit abläuft, ist er für mich purer Stress. Den ganzen Tag lang muss ich aufpassen, nicht ich selbst zu sein, weil ich mich sonst strafbar machen würde.

Ruhe sieht anders aus!

Ich wünsche mir mehr Gelassenheit: Glaube, woran Du willst. Ich hindere Dich nicht. Du kannst still sein, Deinen Laden zu lassen und beten. Zwing mich aber bitte nicht dazu, mitzumachen!

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Obama’s confession

  

Obama hinterlässt aussenpolitisch ein Trümmerfeld. Natürlich wird er jede Verantwortung von sich weisen. Er wird einen anderen Schuldigen nennen. Es wird die selbe Person sein, die dafür gesorgt hat, dass er Präsident wurde und den Friedensnobelpreis erhalten hat: “Es ist die Schuld von George W. Bush!”

Obama ist ein religiöser Mann und in seiner Konfession ist Bush der Teufel und er Gott!

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Zijn de kolonisten het probleem?

Als u er heilig van overtuigd bent dat de joodse kolonisten het belangrijkste probleem in het Midden-Oosten zijn, mag ik dan even kort uw aandacht? Kunnen we heel even een streep zetten door het woord “joodse” en het even over alle kolonisten hebben?

De gebieden Judea en Samaria, die ook wel bekend zijn onder de naam “Westbank”, behoren op dit moment niet tot een staat. Ooit hoorden ze bij Jordanië, het land dat zich voor meer dan 80% op Palestijns grondgebied bevindt en waar, in tegenstelling tot Israël, Palestijnen niet het volledige staatsburgerschap bezitten. Daarvoor werd het gebied door de Volkenbond bestuurd. Daarvoor behoorden Judea en Samaria tot het Ottomaanse rijk, daarvoor tot het Romeinse rijk en daarvoor, zoals het woord “Judea” al doet vermoeden, tot een joods rijk. Het joodse volk is het oudste nog bestaande volk in het Midden-Oosten. Joden zijn de oerinwoners van het Midden-Oosten! We kunnen nog verder in de geschiedenis teruggaan, maar dat heeft allemaal geen zin! Laten we in het hier en nu blijven!

Op dit moment behoren de gebieden Judea en Samaria niet tot een land. Desondanks wonen er mensen, velen in huizen, anderen in tenten. In Judea en Samaria is sprake van heel verschillende kolonisten: Arabieren, Joden, Israëli´s, statelozen. Zij wonen allemaal in een gebied dat tot op de dag van vandaag omstreden is, omdat er geen staatsconstructie regeert. Waarom echter zijn alleen de joodse kolonisten het probleem? Waarom gelden de Israëlische kolonisten als bezetters, de Arabische kolonisten echter niet? In het hele debat bestaat een belangrijk probleem:

Alleen de kolonisten die Joden zijn, worden “illegaal” genoemd! Het probleem dat veel mensen met deze kolonisten hebben, is het joods zijn!

De radicale Hamas verklaard in haar handvest de vernietiging van alle Joden tot de plicht van alle moslims! Ook Fatah is van deze plicht overtuigd. Op de dag van het 47-jarige bestaan van Fatah bevestigde moefti Muhammad Hussein, die door Mahmoud Abbas persoonlijk tot “geestelijk leider van de Palestijnse Autonomie” werd benoemd, de these dat er alleen vrede zou kunnen bestaan als de Joden vernietigd worden. wie echter denkt en eist dat de Joden moeten verdwijnen, kan nooit vrede met Joden sluiten. Wie brult “Joden uit mijn land, mijn stad, mijn buurt!” wil geen vrede met Joden, maar geen Joden. Er bestaan namelijk twee vormen van vrede in het Midden-Oosten: de ene vrede is een vrede met Joden. De andere vrede is een vrede zonder Joden.

De wens van een vrede zonder Joden is overal in de Arabische wereld te vinden. Toen in het jaar 2005 de Gazastrook werd overgedragen aan het Palestijns bestuur, werden alle Joden binnen enkele dagen uit de Gazastrook verdreven. Op de ochtend van 12 september verlieten de Joden het gebied via de grensovergang Kissufim. De aftocht werd door Arabieren deels uitzinnig met schoten in de lucht en toeterende auto´s gevierd. De verlaten synagogen werden in brand gestoken. Het kwam tot een ware “Gaza-Kristallnacht”. Gaza sloot een vrede zonder Joden, maar niet met Joden. Daarom vuurde Hamas de jaren daarna ook ontelbare raketten op Israël af, met de bedoeling zoveel mogelijk Joden te doden. Een minister van Hamas vatte de eigen politiek in 2010 met deze woorden samen:

“Joden zijn vreemde bacteriën, ze zijn unieke microben op deze wereld. Moge Allah het smerige volk van de Joden vernietigen, want ze hebben geen religie en geen geweten! Ik veroordeel iedereen die denkt dat een normale relatie met Joden mogelijk zou zijn, iedereen die met Joden omgaat, iedereen die denkt dat Joden mensen zouden zijn! Joden zijn geen mensen, ze zijn geen volk. Ze hebben geen religie, geen geweten, geen morele waarden!”

Voor de verkiezingen van de Knesset heeft Netanyahu duidelijk gemaakt dat hij een vrede zonder Joden radicaal uitsluit. Hij heeft verklaard dat er twee dingen zijn waarover absoluut niet onderhandeld kan worden, als men vrede zou willen sluiten met Israël.

Ten eerste: het bestaan van Israël als joodse staat moet erkend worden!

Ten Tweede: een nieuw op te richten Arabische staat mag niet “Jodenrein” zijn!

Kort en duidelijk: de vernietiging van Israël en de verdrijving van de Joden staan niet ter discussie! Dat is eigenlijk een vanzelfsprekendheid. Ik zou ook niet met iemand onderhandelen die het niet wil uitsluiten mij of mijn familie te doden!

Er kan geen tweestatenoplossing komen met partijen die oproepen tot de vernietiging en de verdrijving van de Joden! Daar noch Fatah noch Hamas de vernietiging en verdrijving uitsluiten, heeft Netanyahu verklaard dat er met hem geen tweestatenoplossing komt, tenzij er vredespartners komen die geen Joden willen vernietigen en verdrijven.

Voor de verkiezingen hebben veel media zich op het zinsdeel voor “tenzij” gestort en verklaard: “Netanyahu sluit eigen Palestijnse staat uit”.

Na de verkiezingen concentreerden dezelfde media zich op het zinsdeel erna en berichtten: “Netanyahu bekent zich toch tot tweestatenoplossing”.

Daarbij deden de media of ze heel verbaasd waren en deden ze net alsof Netanyahu voor de verkiezingen iets heel anders gezegd zou hebben dan erna. De houding van Netanyahu was echter altijd heel duidelijk:

“Iedereen die de oprichting van een Palestijnse staat en de teruggave van gebieden wil, maakt deze gebieden kwetsbaar voor aanvallen van de extremistische islam tegen de staat Israël”, zei Netanyahu een dag voor de verkiezingen. Dit zou “de waarheid zijn die de afgelopen jaren is gebleken.” Wie dit zou negeren, “steekt zijn hoofd in het zand”. Tijdens een bezoek aan Berlijn in december 2012 zei Netanyahu:

“Ik denk dat in veel delen van Europa de bereidheid bestaat om altijd het slechtste over Israël aan te nemen. Dat is al vele generaties lang deel van onze geschiedenis in Europa. De mensen geloven ongelooflijke dingen over de Joden, en velen over de joodse staat. Wat is eigenlijk onze grootste misdaad? We bouwen in de gebieden die in een vredesakkoord bij Israël zullen blijven. Dat is het land, waarin de Joden al bijna 4000 jaar leven. We hebvben het hier over voorsteden, die horen bij het stadsgebied van Jeruzalem. Hier wordt geen landkaart veranderd of iets van tevoren joods gemaakt. Hierover bestaat een overgevoeligheid.”

Overal in Jeruzalem mogen moslims wonen. Zij zijn geen hindernis voor vrede! Joden echter, die zich vestigen en huizen bouwen, zijn voor velen een vredeshindernis! Waarm eigenlijk? Overal ter wereld bestaan in diverse landen joodse nederzettingen en wijken. In Duitsland bestaan joods, islamitisch en christelijk gevormde wijken. Bijna niemand ziet hierin een hindernis voor vrede. Ze worden veelmeer beschouwd als een culturele verrijking en gelden als ondersteuning voor een vreedzaam met elkaar, omdat zij verscheidenheid, tolerantie en acceptatie kunnen bevorderen. In Keulen bestaat de overwegend islamitisch vormgegeven Keuptstraße en in Parijs de Marais in het derde en vierde arrondissement, een overwegend joods vormgegeven deel van de stad. In Israël bestaan veel islamitische wijken en nederzettingen. Bijna 205 van alle Israëli´s zijn moslims. Voor Israël zijn islamitische nederzettingen binnen en buiten Israël geen vredeshindernis! Voor vele Arabische extremisten en schrikbarend veel westerse waarnemers echter is alleen al het pure bestaan van Joden een vredeshindernis.

Joodse nederzettingen zijn echter alleen maar een vredeshindernis voor diegene, die een vrede zonder Joden wenst. Voor een vrede met Joden zijn joodse nederzettingen een garantie voor de mogelijkheid van een vrede! Netanyahu is alleen een vredeshindernis voor diegenen die een vrede zonder Joden wensen. Voor een vrede met Joden blijft zijn hand uitgestoken, per slot van rekening is hij de minister-president van het land dat de volgende woorden in zijn onafhankelijkheidsverklaring heeft geschreven:

“Wij bieden al onze buurlanden en hun volkeren de hand tot vrede aan en een goede nabuurschap en roepen op tot samenwerking en wederzijdse hulp met het zelfstandige joodse volk in zijn thuisland. De staat Israël is bereid zijn bijdrage te leveren aan de gemeenschappelijke inspanningen betreffende de vooruitgang van het hele Midden-Oosten.”

Waarom dus zijn alleen maar de joodse kolonisten illegaal, niet echter de Arabische kolonisten? Heel eenvoudig: omdat de joodse kolonisten in geval van twijfel eerder achter Israël staan en voor de waarden, waarvoor Israël staat: democratie, pluralisme, vooruitgang, liberalisme en gelijkberechtiging. Iedere partij echter, die buiteen Israël in het Midden-Oosten regeert, is autoritair en onderdrukkend. Voor hen is iedere Jood een gevaar en iedere Israëli illegaal. Vanuit de zienswijze van deze antidemocraten heeft het zin dat kolonisten in Samaria en Judea illegaal zijn als ze Joden zijn. Waarom echter volgen ook zoveel mensen in democratische landen deze “logica”?

Ik zal het nooit begrijpen!

***

Vertaald uit het Duits door: E.J. Bron

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Drei Fragen

  

   

 

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Post an Wagner

Eine Erwiderung von Torsten Schlosser auf
 Franz Josef Wagner.

 

Lieber Franz Josef Wagner,

die Tastatur auf Ihrem Schreibtisch bewegt sich.

Was für ein Treiben, Zettel, Kugelschreiber. Die von Ihnen getippten Buchstaben erscheinen auf dem Bildschirm, weil Journalisten nun mal schreiben. Ihr Gehirn befindet sich in Ihrem Kopf. Sie tragen womöglich Kleidung. Andere Sachen liegen verstreut in Ihrem Zimmer.

Was alles geschah in Ihrem Kopf – bevor Sie diese Worte veröffentlichten?

Knabberten Sie ein Frühstücksbrot, tranken Sie Kaffee, guckten Sie aus dem Fenster in die Sonne? Nervte die Musik im Radio?

Wie war die Stimmung in Ihrem Büro?

Ich hoffe, Sie waren glücklich, bevor Sie den Text abschickten.

Nette Praktikantinnen …

Es ist so furchtbar. Ich will kein Wort mehr darüber schreiben.

Herzlichst,
Torsten Schlosser

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