12. Goldener Orwell für n.tv

In unregelmäßigen Abständen vergibt Tapfer im Nirgendwo den Goldenen Orwell.

Der Goldene Orwell wird an sogenannte Qualitätsmedien für Berichte verliehen, die dem Parteislogan aus George Orwells Roman “1984″ alle Ehre machen: “Krieg ist Frieden!”

Unbedingte Vorraussetzung für den Goldenen Orwell ist die ideologische Verdrehung einer Nachricht in ihr genaues Gegenteil, zum Wohle des besseren Einfügens in ein gefestigtes Weltbild.

Der 12. Goldene Orwell geht an n.tv.

Am 22. Oktober wurde ein drei Monate altes Baby in Jerusalem bei einem Terroranschlag getötet. Der Attentäter, ein 20 Jahre alter Palästinenser, war mit seinem Auto in eine Personengruppe gefahren, die an der Haltestelle Ammunition Hill auf die Bahn wartete. Sieben weitere Menschen wurden schwer verletzt. Am 18. November 2014 richteten zwei Araber in einer Jerusalemer Synagoge ein Blutbad an. Sie massakrierten mit einer Pistole und einem Beil bewaffnet vier betende Juden. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Zudem wurde ein Polizist angeschossen. Er erlag später seinen Verletzungen. All diese Morde fanden laut n.tv nicht statt, denn am 23. November 2014 berichtete n.tv:

“Erster Toter seit Ende des Krieges
Israelische Soldaten erschießen Palästinenser”

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Die ermordeten Juden zählen für n.tv nicht. Der erste Tote nach dem Krieg ist nicht das Baby, das am 22. Oktober 2014 ermordet wurde. Es sind auch nicht die Juden, die am 18. November in der Synagoge massakriert wurden. Tote Juden zählen nicht. Das Baby zählt nicht. Der Babymord wird geleugnet. Das wird man ja wohl noch mal leugnen dürfen! Das Baby war schließlich Jüdin.

Der 12. Goldene Orwell geht daher an n.tv.

Hier finden Sie die Facebook-Seite von n.tv.

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Zitat des Tages

“Nein, ich rede nicht von dem Antisemiten. Ich rede ja auch nicht von dem Juden!” (Gabriele Giesecke)

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Bill Cosby

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Ein bisschen Spaß muss sein!

In Ägypten gibt es eine Variante von “Verstehen Sie Spaß” im Fernsehen. Bei einem Streich wurde Gästen einer Talk-Show vorgegaukelt, dass sie sich wider Erwarten in einem israelischen Sender befänden. Einige Gäste begannen danach, die jüdischen Moderatorinnen und Moderatoren zu verprügeln. Lustig, oder? Für das ägyptische Fernsehen schon:

Auch im israelischen Fernsehen kommt manchmal die versteckte Kamera zum Einsatz. In einem Fall war der Lockvogel ein Tankstellenverkäufer, der sich weigerte, Araber zu bedienen, um zu schauen, wie die anderen Gäste auf diese Diskriminierung reagieren. Die Reaktionen waren eindeutig. Aber sehen Sie selbst:

Nachdem Sie nun beide Filme gesehen haben, ganz ehrlich, welches Land im Nahen Osten hat Ihrer Meinung nach mehr Nachholbedarf in Sachen Toleranz, Gerechtigkeit und Menschlichkeit?

Was arabische Kinder auch ganz lustig finden ist “Judenjagd zur Winterzeit”. Schauen Sie sich mal dieses Video an.

http://m.liveleak.com/view?i=49e_1376044693

Diese Kinder haben im arabischen Fernsehen vermutlich nicht nur die Versteckte Kamera geschaut, sondern auch diese Programme: Das lustige Hamas-Häschen Assud ruft Kinder zum Krieg gegen Ungläubige auf.

Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu essen.

Die Hamas Mickey Mouse wiederum lässt Kinder Lieder über die heldenhafte Tat des Attentats singen.

In einer Variante der Sesamstraße werden Kinder interviewt, die Juden für Schweine halten.

Dies sind keine Ausnahmen im arabischen Fernsehpogrom, sondern kindgerechter Alltag in einer Medienlandschaft, die Juden nur als Affen, Mörder und Kakerlaken zeigt, wie dieser ZDF-Bericht beweist.

In den Kindersendungen jedenfalls sind Juden nichts anderes als Höllenkinder.

Es gibt auch Hochglanzvideos, die den Terrorismus glorifizieren:

Und jetzt weiter im Pogrom!

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Terroranschlag in Deutschland

Am 21. November 2014 um 5.30 Uhr kam es im ICE 1618 von Berlin nach Hamburg zu einem Terroranschlag. Ein 23-jähriger Mann mit Waffe versuchte, den ICE unter Kontrolle zu bringen und Geiseln zu nehmen. Er bedrohte den Kontrolleur und gab mehrere Schüsse im Zug ab. Die Geiselnahme misslang aufgrund des mutigen Eingreifens zweier Fahrgäste, die den Geiselnehmer überwältigen konnten. Die Polizei stürmte den Zug und konnte den Geiselnehmer in Gewahrsam nehmen. Es gab keine Verletzten. Bei dem Täter fand sich ein Brief mit Forderungen: 2,5 Millionen Euro in bar und die Anerkennung des Staates Palästina durch die Bundesregierung.

Das Motiv der versuchten Geiselnahme macht aus der Tat ganz klar einen terroristischen Anschlag. Was aber berichten die großen deutschen Zeitungen?

Die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichten nur kurz und erwähnen die politische Motivation der Tat nicht. Dafür betonen diese Zeitungen, dass es sich bei der Waffe “nur” um eine Schreckschusspistole gehandelt hat. Die WELT, der Kölner Stadt-Anzeiger, die Berliner Morgenpost, der Tagesspiegel, die Berliner Zeitung, erwähnen zwar den Brief, bleiben aber bei dem Inhalt unklar und schreiben lediglich von “Forderungen zur Abgabe von politischen Erklärungen”.

All die oben erwähnten Zeitungen verschweigen den pro-palästinensischen, terroristischen Charakter der Tat. Bei Spiegel online konnte ich zu dem Thema bisher gar nichts finden. Ich wette, hätte der Mann einen Zettel bei sich gehabt, auf dem gestanden hätte, die Bundesregierung solle die jüdischen Siedlungen anerkennen, die Tat wäre auf den Titelseiten aller deutschen Zeitungen gelandet.

Statt also die sogenannten Qualitätsprintmedien zu bemühen, zitiere ich zur Einordnung dieser Tat den Blogger Sacha Stawski von Honestly Concerned:

“Ihr habt es geschafft. Eure Message ist angekommen. Jetzt denkt jeder, dass er mit Terrorismus und Waffengehalt an sein Ziel kommen kann. Ja, so ist das halt, wenn man immer wieder auf den Falschen rumhackt und nicht auf den Gewaltverursachern.”

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Das Mutterkreuz ist zurück

Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) will das Mutterkreuz wieder einführen, allerdings als Kreuz auf dem Wahlzettel. In einem Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung sagte sie:

“Kinder sollten eine stärkere Stimme in der Politik haben. Deshalb finde ich persönlich die Idee eines Familienwahlrechts gut. Dann bekäme ein Elternteil pro Kind eine zusätzliche Stimme.”

Natürlich müssen die Rechte der Kinder in einer Demokratie verteidigt werden. Es gehört zu einer gut funktionierenden Demokratie, die Schwachen zu schützen. Allerdings sind nicht wenige Kinder Opfer ihrer Eltern. Manche Kinder werden geschlagen, andere misshandelt, wieder andere werden vernachlässigt. All das passiert oft unbemerkt hinter verschlossenen Türen. Diese Täter werden durch Schwesigs Vorschlag mit einer Stimme pro Kind beschenkt.

Aber selbst bei den vielen harmonischen Familien ist die Forderung nach einem Familienwahlrecht eine Frechheit. Eine Stimme pro Wahl pro Kind ist eine deutlich krassere Forderung als hundert Euro Betreuungsgeld pro Kind pro Monat. Eine Stimme kann nicht verkauft werden. Eine Stimme ist unbezahlbar. Wer somit das Betreuungsgeld von Kristina Schröder (CDU) kritisiert hat, muss bei dem Familienwahlrecht von Manuela Schwesig ausrasten.

Was ist mit all den Menschen, die keine Kinder kriegen können? Was ist mit homosexuellen Menschen? Gilt die extra Stimme nur für leibliche Kinder oder auch für Adoptivkinder? Wer viele Kinder adoptieren kann, bekommt politisch mehr Gewicht? Wer bekommt eigentlich besonders viele leibliche Kinder? Nicht die gebildeten Frauen! Warum sagt Manuela Schwesig nicht gleich: “Kommt schon, ihr Emanzen, macht lieber Kinder, keine Karriere, dann steigt auch Euer politischer Einfluss!” Oder bleibt die Stimme beim Mann? Ein Vaterkreuz? Wer bekommt eigentlich die Stimme? Der, der zu Hause bleibt oder die, die zur Arbeit geht? Eltern sind sich selten einig! Was, wenn Vater und Mutter geschieden sind? Was, wenn die Eltern sterben, geht die Stimme dann an die Pflegeeltern? Was, wenn ein Kind sagt: “Ich möchte nicht, dass meine Eltern für mich wählen”? Darf ein Kind seinen Eltern die Stimmabgabe verbieten? Was, wenn die Eltern mit ihrer Stimme die NPD wählen und das dem Kind später als erwachsener Mensch peinlich ist?

Fragen über Fragen.

Wie man es auch dreht und wendet, die Forderung nach einem Familienwahlrecht ist nichts weiter als die Forderung nach einem Wahlsystem, das ein ungleiches Wahlrecht vorsieht. Manuela Schwesig fordert eine Art Zensuswahlrecht, nur das nicht die Finanzen über die Stärke des Wahlrechts entscheidet, sondern die Anzahl der Kinder. Die Forderung von Manuela Schwesig ist zutiefst verfassungsfeindlich.

Laut Bundeswahlgesetz kann jeder Wahlberechtigte seine Stimme nur persönlich abgeben. Entweder geben wir Kindern das Wahlrecht, mit der Gefahr, dass Gummibärchen über den Ausgang der Wahl entscheiden, oder aber das Kind muss erst erwachsen werden. Manuela Schwesigs Vorschlag ist ein Angriff auf die Struktur unserer Verfassung. Ich finde, wer das Familienwahlrecht als Ministerin ernsthaft vorschlägt, muss aufgrund mangelnder Verfassungstreue abgesetzt werden.

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Ein kleine Bitte

Liebe Leserinnen und Leser,

immer mal wieder verirren sich Trolle Tapfer im Nirgendwo. Trolle haben Freude daran, wenn sie gezielt stören können. Sie schreiben bewusst Unfassbares in die Kommentarspalten. Sie sprechen Kommentatoren mit Namen an und beleidigen sie. Sie tun dies nur aus einem einzigen Grund: Sie wollen, dass man antwortet, denn das ist der ultimative Sieg jeder Störung.

Trolle wollen lesen, wie andere wild werden, “Raus hier” schreiben und irgendwann nur noch in GROßBUCHSTABEN BRÜLLEN!

Bitte, liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs, wenn Ihr lest, dass jemand beleidigt und offensichtlich Ungeheuerlichkeiten schreibt, dann ignoriert den Kram doch bitte einfach. Geht einfach nicht darauf ein. Don’t feed the troll. Der meiste geistige Durchfall entlarvt sich doch eh von selbst.

Bitte, Bitte, ignoriert die Trolle! Ich verlinke hier mal einen Artikel, den ich sehr zur Lektüre empfehle:

“Ich bin der Troll”

Damit ist doch alles klar. Ein Troll, der nicht aufhört zu schreiben und zu stören, tut dies, weil ihm geantwortet wird. Hört einfach damit auf, bitte. Ich meine es ernst! Wenn ich mir nur eine Sache wünschen darf als Dank für meine Artikel: Don’t feed the trolls!

Und noch was: Wenn Ihr merkt, dass Ihr von einem Kommentar so aufgewühlt seid, dass Ihr beleidigend werdet, dann postet einfach nichts. Es bringt nichts, wenn hier Persönlichkeiten ausgetauscht werden. Etwas mehr Zurückhaltung wird mir sehr viel Arbeit nehmen.

Danke!

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