“Solche Gesichter tun Deutschland nicht gut.”

Ein Brief der Journalistin Kirsten Serup-Bilfeldt an Uwe-Karsten Heye und den Vorstand der Initiative „Gesicht zeigen“ nach einem Interview Heyes für den Deutschlandfunk am 27. Februar 2015.

Sehr geehrter Herr Heye,

ich hörte am vergangenen Freitag im Deutschlandfunk Ihr Interview, in dem es um Josef Schusters Rat an Juden ging, in bestimmten Stadtvierteln deutscher Großstädte auf das Tragen der Kippah zu verzichten.

Deutlich wurde dabei Ihre Ansicht, dass Juden hierzulande wieder um Leib und Leben fürchten müssen, weil – so wörtlich: „sich in Deutschland Flüchtlinge sammeln, die traumatisiert zu uns kommen, die den Schrecken von Kriegshandlungen im Nahen Osten erleben mussten. Wer da in Gaza lebte oder lebt oder Freunde und Verwandte hat, der wird ein anderes Israel-Bild haben als wir Deutschen mit unserer eigenen Geschichte…“

Diese Assoziationskette wiederholten Sie mehrfach. Die „Logik“ dahinter muss man erst einmal durchschauen: sie ist nichts anderes als eine Mischung aus Arglist und Naivität. Sie gründet offenbar auf der Überzeugung, die Juden hätten die augenblickliche Situation des real existierenden muslimischen Antisemitismus selbst verschuldet. Ihrer Deutung folgend tragen Juden selbst die Verantwortung dafür, dass es – wie etwa im letzten Juli – zu Vorfällen kam, bei denen diejenigen, die „ein anderes Israel-Bild haben“, Kippahträger bedrohten, tätlich angriffen und „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ sowie „Kindermörder Israel“ brüllten.

Auffallend auch die Tatsache, dass Sie immer von „Flüchtlingen“ sprechen. Die große Mehrheit der hier lebenden Muslime besteht keineswegs aus Flüchtlingen, sondern lebt oftmals seit mehreren Generationen hier. Und genau auf diese Gruppe zielte Herrn Schusters Appell.

Überdies verschweigen Sie, dass aus Gaza keine Flüchtlinge nach Deutschland / Europa kommen können. Es dürfte Ihnen bekannt sein, dass Ägypten bereits unter Mubarak die Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten geschlossen hat. Das am Rande.

Bleibt festzuhalten: der Krieg in Gaza ist für Judenfeinde jeglicher Couleur ein willkommenes Ventil, um sich mit antisemitischen Pöbeleien Gehör zu verschaffen. Die Ausbreitung des Antisemitismus in Europa ist zum großen Teil ein Re-Import aus dem muslimischen Raum und mitnichten eine Folge des Nahostkonflikts. Die Wut auf Israel ist größtenteils ideologiegespeist und der muslimische Antisemitismus mit seinen radikalsten Ausprägungen in Gestalt terroristischer Organisationen wie Hamas, Hisbollah und IS sind keine Folgen israelischer Politik.

Schließlich spielen Sie noch auf Ihre Organisation „Gesicht zeigen” an. Doch das Gesicht, das in diesem Interview gezeigt wurde ist das der Verharmlosung von Juden- und Israelfeindschaft.

Solche Gesichter tun Deutschland, Europa und den Juden wahrlich nicht gut.

Mit freundlichem Gruß,
Kirsten Serup-Bilfeldt

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Netanjahus Rede vor dem US-Kongress (auf deutsch)

Notorische Kritiker Israels und Netanjahus tun gut daran, lediglich zu fragen, ob Netanjahu überhaupt zu dieser Zeit an diesem Ort hätte sprechen dürfen, ob er für die Mehrheit der amerikanischen Juden spricht oder nicht, ob er alles nur aus wahlkampftechnischen Gründen macht und ob er überhaupt ein böser Mensch ist. Sie tun gut daran, einen Angriff auf die persönlichen Umstände und Eigenschaften Netanjahus zu fahren. Es ist nämlich höchst gefährlich, die Rede auf die Rede kommen zu lassen. Die Rede ist nämlich brillant. Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Rede Netanjahus vor dem US-Kongress am 3. März 2015 in deutscher Übersetzung:

Meine Freunde, ich bin tief geehrt von der Möglichkeit, ein drittes Mal vor dem wichtigsten gesetzgebenden Organ in der Welt zu sprechen, dem US-Kongress. Ich bedanke mich bei allen, die heute hier sind. Ich weiß, dass meine Rede Gegenstand zahlreicher Kontroversen ist. Ich bedauere zutiefst, dass einige meine Anwesenheit politisch sehen. Das war nie meine Absicht.

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, bei den Demokraten und Republikaner, für Ihre gemeinsame Unterstützung für Israel, Jahr für Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt. Ich weiß, dass, egal, auf welcher Seite des Hauses Sie sitzen, Sie zu Israel stehen. Die bemerkenswerte Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten war stets mehr als Politik. Sie muss mehr als Politik bleiben!

Amerika und Israel teilen ein gemeinsames Schicksal, das Schicksal der gelobten Länder, die Freiheit zu schätzen wissen und Hoffnung bieten. Israel ist dankbar für die Unterstützung Amerikas und ihrer Menschen, sowie der amerikanischen Präsidenten von Harry Truman bis Barack Obama. Wir sind froh über alles, was Präsident Obama für Israel getan hat. Manches von dem ist allgemein bekannt, wie die Stärkung der Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und der Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse und der Widerstand gegen antiisraelische Resolutionen der Vereinten Nationen. Manches jedoch, was der Präsident für Israel getan hat, ist weniger bekannt.

Ich rief Obama im Jahr 2010 an, als wir unter dem Waldbrand in Carmel litten. Er entschied sich sofort, dringend nötige Hilfe zu senden. Im Jahr 2011, als sich unsere Botschaft in Kairo im Belagerungszustand befand, war es wieder Obama, der im entscheidenden Moment die nötige Hilfe schickte. Ich erinnere auch an seine Unterstützung für mehr Abfangraketen während unserer Operation im letzten Sommer, als wir uns gegen die Terroristen der Hamas wehren mussten. In jedem dieser Momente rief ich den Präsidenten an, und er war da!

Einiges von dem, was der Präsident für Israel getan hat, wird vielleicht nie bekannt werden, weil es einige der sensibelsten und strategischsten Frage berührt, die zwischen einem amerikanischen Präsidenten und einem israelischen Premierminister entstehen. Aber ich weiß von diesen Taten und ich werde Präsident Obama immer dankbar sein für seine Unterstützung.

Israel ist dem amerikanischen Kongress in vielerlei Hinsicht dankbar für seine Unterstützung, vor allem aber für die großzügige Militärhilfe und für die Raketenabwehr, einschließlich den Iron Dome. Im vergangenen Sommer bewahrte der Iron Dome Millionen Israelis vor dem Tod tausender Raketen, abgefeuert von den Terroristen der Hamas. Die Kuppel dieses Kongresses hat geholfen, die Kuppel der israelischen Verteidigung zu bauen. Wir danken Amerika dafür. Vielen Dank für alles, was Sie für Israel getan haben!

Meine Freunde, ich bin heute hierher gekommen, weil ich als Ministerpräsident von Israel eine tiefe Verpflichtung fühle, mit Ihnen über ein Thema zu sprechen, das das Überleben meines Landes und die Zukunft meines Volkes gefährden kann: Irans Streben nach Atomwaffen.

Wir sind ein altes Volk. In unserer fast 4.000 Jahre alten Geschichte haben viele immer wieder versucht, das jüdische Volk zu vernichten. Morgen Abend feiern wir das jüdische Fest Purim, bei dem wir aus dem Buch Esther lesen werden. Wir werden von einem mächtigen persischen Statthalter namens Haman lesen, der das jüdische Volk vor rund 2.500 Jahren vernichten wollte. Aber eine mutige jüdische Frau, Königin Esther, machte den mörderischen Plan öffentlich und erstritt für das jüdische Volk das Recht, sich gegen seine Feinde zu verteidigen. Der Vernichtungsplan wurde vereitelt und unser Volk wurde gerettet.

Heute steht das jüdische Volk erneut vor einem Versuch eines persischen Herrschers, uns zu vernichten. Irans oberster Führer Ayatollah Khamenei speit den ältesten Hass heraus. Er spuckt den ältesten Judenhass mit neuester Technologie. Er twittert, dass Israel vernichtet werden muss. Er twittert! Er zwitschert! Wissen Sie, im Iran ist das Internet nicht gerade kostenlos. Dennoch zwitschert er im Internet auf Englisch, dass Israel zerstört werden muss.

Für diejenigen, die glauben, dass der Iran nur dem jüdischen Staat droht, nicht aber dem jüdischen Volk, hören Sie, was Hassan Nasrallah, der Führer der Hisbollah und Chefterrorist des Irans so sagt. Er sagt: “Wenn sich alle Juden in Israel versammeln, wird es uns die Mühe ersparen, sie einzeln auf der ganzen Welt zu jagen!”

Das iranische Regime ist jedoch nicht nur ein Problem der Juden, so wenig wie das NS-Regime nur ein Problem der Juden war. Die sechs Millionen Juden, die von den Nazis ermordet wurden, sind nur ein Bruchteil der 60 Millionen Menschen, die im Zweiten Weltkrieg getötet wurden. So stellt auch das iranische Regime eine große Gefahr dar, nicht nur für Israel, sondern auch für den Frieden auf der ganzen Welt. Um zu verstehen, wie gefährlich der Iran sein wird, wenn er im Besitz von Atomwaffen ist, müssen wir voll und ganz das Wesen des Regimes verstehen.

Die Menschen im Iran sind sehr talentierte Leute. Sie sind die Erben einer der weltweit größten Zivilisation. Im Jahr 1979 jedoch wurde die Zivilisation von religiösen Eiferern gekapert, die der Zivilisation sofort eine dunkle und brutale Diktatur auferlegten. In diesem Jahr entwarfen religiöse Eiferer eine neue Verfassung für den Iran. Die Revolutionsgarden wurden nicht nur angewiesen, Irans Grenzen zu schützen, sondern auch die ideologische Mission des Dschihads zu erfüllen. Der Gründer des Regimes, Ayatollah Khomeini, ermahnte seine Anhänger: “Exportiert die Revolution in die ganze Welt!”

Ich stehe hier in Washington, DC und der Unterschied zu dem Iran ist riesig. Amerikas Gründungsdokument verspricht Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Irans Gründungsdokument jedoch verpflichtet zum Tod, zur Tyrannei und zur Verfolgung durch die Dschihad. Und immer wenn Staaten im Nahen Osten zusammenbrechen, springt der Iran in die Leere und propagiert seinen Hass.

Irans Schläger sind in Gaza, seine Lakaien im Libanon, seine Revolutionsgarden auf den Golanhöhen. Israel ist umklammert von drei Tentakeln des Terrors. Unterstützt vom Iran schlachtet Assad die Syrer ab. Unterstützt vom Iran randalieren schiitische Milizen durch den Irak. Unterstützt vom Iran streben Houthis die Kontrolle über den Jemen an und bedrohen so die strategische Meerenge an der Mündung zum Roten Meer. Zusammen mit der Straße von Hormuz könnte der Iran einen zweiten Drossel-Punkt der weltweiten Ölversorgung erlangen.

Erst letzte Woche wurde in der Nähe von Hormuz während einer militärischen Übung die Sprengung eines US-Flugzeugträger geprobt. Diese Übung fand in der vergangenen Woche statt, während es bereits die Atomgespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika gab. In den letzten 36 Jahre waren die iranischen Angriffe auf die Vereinigten Staaten jedoch alles andere als Übungen. Die Ziele waren nur zu real.

Der Iran nahm in Teheran dutzende Amerikaner als Geiseln und ermordet hunderte von amerikanischen Soldaten und war für die Tötung und Verstümmelung tausender amerikanischer Soldaten und Soldatinnen im Irak und in Afghanistan verantwortlich. Jenseits des Nahen Osten greift der Iran Amerika und seine Verbündeten über sein globales Terrornetzwerk an. Der Iran sprengte das jüdische Gemeindezentrum und die israelische Botschaft in Buenos Aires in die Luft. Der Iran half Al Qaida, US-Botschaften in Afrika zu bombardieren und versuchte sogar, den saudischen Botschafter zu ermorden, hier in Washington, DC!

Im Nahen Osten, herrscht der Iran mittlerweile über vier arabische Hauptstädte: Bagdad, Damaskus, Beirut und Sanaa. Wenn der iranischen Aggression nichts entgegengesetzt wird, werden sicherlich noch mehr Städte fallen. In einer Zeit, in der viele hoffen, dass der Iran der Staatengemeinschaft beitritt, ist der Iran beschäftigt, die Staaten zu zerschlagen. Wir müssen alle zusammenstehen, um den iranischen Marsch der Eroberung, der Unterwerfung und des Terrors zu stoppen.

Vor zwei Jahren wurde uns gesagt, wir sollten Präsident Rouhani und seinem Außenminister Zarif eine Chance zur Veränderung und Mäßigung des Irans geben. Veränderungen. Mäßigungen. Rouhanis Regierung hängt Homosexuelle, verfolgt Christen, steckt Journalisten in Gefängnisse und hält mehr Gefangene als jemals zuvor. Letztes Jahr hat der selbe Zarif, der die westlichen Diplomaten so verzückt hatte, einen Kranz am Grab von Imad Mughniyeh abgelegt. Imad Mughniyeh ist ein terroristischer Drahtzieher, der mehr amerikanisches Blut vergossen hat als jeder andere Terrorist neben Osama bin Laden. Ich möchte sehen, wie ihn jemand fragt, was er sich dabei gedacht hat.

Irans Regime ist so radikal wie eh und je. Seine Schreie “Tod für Amerika”, das Amerika, das er als “großen Satan” bezeichnet, sind so laut wie eh und je.

Das sollte nicht überraschend, denn die Ideologie des iranischen Revolutionsregimes ist tief im militanten Islam verwurzelt. Das ist der Grund, warum dieses Regime immer ein Feind der Vereinigten Staaten sein wird. Lassen Sie sich nicht täuschen: Der Kampf zwischen dem Iran und ISIS macht den Iran nicht zu einem Freund Amerikas.

Iran und ISIS sind im Wettbewerb um die Krone des militanten Islams. Eine Seite nennt sich “Islamische Republik”, die andere Seite nennt sich selbst “Islamischer Staat”. Beide jedoch wollen ein militantes islamisches Reich zunächst in der Region und dann auf der ganzen Welt errichten. Sie streiten sich lediglich darum, wer der Herrscher dieses Reiches sein wird.

In diesem tödlichen “Game of Thrones” gibt es keinen Platz für Amerika oder Israel, kein Frieden für Christen, Juden oder Muslime, die das islamistische mittelalterliche Glaubensbekenntnis nicht teilen, keine Rechte für Frauen, keine Freiheit für alle. Wenn es um den Iran und ISIS geht, dann gilt: Der Feind Deines Feindes ist Dein Feind!

Der Unterschied besteht darin, dass ISIS mit Fleischermesser bewaffnet ist, mit erbeuteten Waffen und YouTube, während der Iran schon bald mit Interkontinentalraketen und Atomwaffen bewaffnet sein könnte. Wir müssen dies immer bedenken und ich sage es noch einmal: Die größte Gefahr, in der sich unsere Welt momentan befindet, ist eine Ehe des militanten Islams mit Atomwaffen. ISIS besiegen, indem man zulässt, dass der Iran an Atomwaffen kommt, würde bedeuten, den Kampf zu gewinnen, aber den Krieg zu verlieren. Wir dürfen das nicht zulassen!

Aber genau das, meine Freunde, kann passieren, wenn das Abkommen, das derzeit verhandelt wird, von dem Iran angenommen wird. Dieses Abkommen wird nicht verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickeln wird, sondern wird sogar garantieren, dass der Iran genau diese Waffen erhält, und zwar viele. Lassen Sie mich erklären, warum.

Während eine endgültige Einigung noch nicht unterzeichnet worden ist, sind bestimmte Elemente des möglichen Vertrags bereits jetzt eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse. Sie brauchen keine Geheimdienste und keine geheimen Informationen, um dies zu wissen. Sie brauchen es nur auf Google suchen. Sollte es keine dramatischen Veränderungen geben, wissen wir sicher, dass jeder Vertrag mit dem Iran zwei große Zugeständnisse umfassen wird. Das erste große Zugeständnis soll den Iran mit einer weitreichenden nuklearen Infrastruktur versehen, die eine kurze Ausbruchszeit der Bombe zur Folge hat. Die Ausbruchszeit ist die Zeit, die es braucht, um genug waffenfähiges Uran oder Plutonium für eine Atombombe anzuhäufen.

Mit dem Abkommen würde keine einzige Atomanlage abgerissen werden. Tausende von Zentrifugen zur Urananreicherung würden in Betrieb gelassen werden. Weitere tausend Anlagen würden vorübergehend abgeschaltet, aber nicht zerstört werden. Und weil das iranische Atomprogramm weitestgehend intakt gelassen werden soll, wird die iranische Ausbruchszeit sehr kurz sein, etwa ein Jahr nach US-Einschätzung, noch kürzer nach Israels Einschätzung. Wenn Irans Arbeit an fortgeschrittenen Zentrifugen nicht verhindert wird, wenn die schnelleren und immer schnelleren Zentrifugen nicht angehalten werden, wird die Ausbruchszeit noch kürzer sein, viel kürzer.

Zwar sollen dem iranische Atomprogramm gewisse Auflagen und Einschränkungen auferlegt werden und die iranischen Einhaltung dieser Beschränkungen sollen von internationalen Inspektoren überwacht werden, aber hier ist das Problem: Sehen Sie, Inspektoren dokumentieren Verletzungen nur, sie verhindern sie nicht!

Die Inspektoren wussten auch, dass Nordkorea nach der Bombe trachtete. Sie konnten es aber nicht verhindern. Nordkorea schaltete die Kameras aus, schmiss die Inspektoren raus und innerhalb weniger Jahre wurde die Bombe fertig. Jetzt werden wir gewarnt, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre Nordkorea ein ganzes Arsenal von hundert Atombomben haben kann. Wie Nordkorea, so hat auch der Iran allen internationale Inspektoren getrotzt. Mindestens drei Mal hat der Iran dies getan: 2005, 2006 und 2010. Wie Nordkorea hat der Iran die Türen eingetreten und die Kameras abgeschaltet.

Ich weiß, dass ich Ihnen nichts neues erzähle, der Iran trotzt nicht nur den Inspektoren, sondern spielt auch eine ziemlich gutes Spiel des Versteckens und Betrügens. Die Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen (IAEA) sagte gestern wieder einmal, dass sich der Iran immer noch weigert, Klarheit über sein militärisches Atomprogramm zu schaffen. Der Iran wurde ebenfalls überführt, zweimal überführt, nicht einmal, sondern zweimal, geheime Nuklearanlagen in Natanz und Qom zu betreiben, Einrichtungen, von denen die Inspektoren nicht einmal wussten, dass sie existieren. Sogar jetzt kann der Iran im Besitz versteckter kerntechnischer Anlagen sein, von denen wir nichts wissen, weder die USA, noch Israel. Wie der ehemalige Leiter der Inspektionen der IAEA einst im Jahr 2013 sagte: “Wenn es heute keine nicht deklarierten Installationen im Iran gibt, dann wäre es das erste Mal seit 20 Jahren, dass das so ist.”

Der Iran hat immer wieder bewiesen, dass ihm nicht vertraut werden kann. Und daher ist schon das erste große Zugeständnis ein Anlass zu großer Sorge. Es überlässt den Iran eine große nukleare Infrastruktur und stützt sich lediglich auf die Inspektoren, einen Ausbruch zu verhindern. Das Zugeständnis schafft eine echte Gefahr, dass der Iran die Bombe durch eine Verletzung des Abkommens erhalten kann.

Aber das zweite große Zugeständnis schafft eine noch größere Gefahr, dass der Iran die Bombe erhalten. Ein mögliches Abkommen würde bedeuten, dass praktisch alle Beschränkungen für das iranische Atomprogramm automatisch in etwa einem Jahrzehnt verfallen. Jetzt kann ein Jahrzehnt eine lange Zeit in der Politik sein, aber es ist ein Wimpernschlag nur im Leben einer Nation. Es ist ein Wimpernschlag im Leben unserer Kinder. Wir alle sind dafür verantwortlich zu prüfen, was passiert, wenn das iranische Atomprogramm nahezu unbeschränkt ist und alle Sanktionen aufgehoben werden. Der Iran ist dann frei, eine riesige nukleare Kapazität zu erstellen. Der Iran ist dann in der Lage, viele, viele Atombomben zu bauen.

Irans oberster Führer sagt das sogar ganz offen. Er sagt, der Iran plane, 190.000 Zentrifugen zu errichten, nicht 6000 oder nur die 19.000, die der Iran heute schon betreibt, sondern zehn mal so viele. 190.000 Zentrifugen zur Anreicherung von Uran. Mit dieser enormen Kapazität könnte der Iran ein ganzes Atomarsenal erstellen und dies zu einer Angelegenheit von wenigen Wochen machen, sobald der Vertrag mit dem Iran entschieden ist.

Mein langjähriger Freund und Staatssekretär, John Kerry, bestätigte letzte Woche, dass der Iran das Recht auf eine massive Zentrifugenkapazität erhält, wenn das Abkommen unterzeichnet wird. Nun möchte ich Sie bitten, darüber nachzudenken: Der wichtigste Unterstützer des globalen Terrorismus’ könnte binnen Wochen in den ausreichenden Besitz von angereichertem Uran für ein ganzes Arsenal an Kernwaffen kommen und dies mit voller internationaler Legitimität. Und übrigens, wenn das iranische Programm für Interkontinentalraketen nicht Teil der Atomgespräche ist, und bisher weigert sich der Iran, es es auf den Verhandlungstisch zu legen, nun, dann wird der Iran die Mittel haben, um sein Kernwaffenarsenal in alle zugänglichen Ecken der Erde zu feuern, einschließlich auf alle Gebiete der Vereinigten Staaten.

Sie sehen also, meine Freunde, das Abkommen beinhaltet zwei große Zugeständnisse. Erstens, der Iran wird mit einem großen Atomprogramm versehen und zweitens, die Beschränkungen für das Programm werden in etwa einem Jahrzehnt aufgehoben. Das ist der Grund, warum das Atomgespräch mit dem Iran so schlecht ist. Die Atomgespräche verhindern nicht Irans Weg zur Bombe, sie pflastert Irans Weg zur Bombe.

Warum sollte jemand einen solchen Vertrag schließen wollen? Weil er hofft, dass sich der Iran in den kommenden Jahren zum Besseren verändert, oder weil er glaubt, dass die Alternative zu diesem Vertrag noch viel schlimmer wäre?

Nun, ich bin anderer Meinung. Ich glaube nicht, dass sich das iranische Regime nach diesem Abkommen radikal bessern wird. Dieses Regime ist seit 36 ​​Jahren an der Macht, und sein unersättlicher Appetit auf Aggression wächst mit jedem Jahr. Dieser Vertrag wird den Appetit Irans nur befeuern.

Glaubt wirklich jemand, der Iran wird weniger aggressiv, wenn die Sanktionen aufgehoben werden und die Wirtschaft gestärkt wird? Wenn der Iran bereits vier Länder verschlungen hat, obwohl es Sanktionen gibt, wie viele Länder wird der Iran erst verschlingen, wenn die Sanktionen aufgehoben wurden? Glaubt wirklich jemand, der Iran wird weniger Terrorismus fördern, wenn das Regime auf Bergen von Geld sitzt? Warum soll sich das iranische Regime zum Besseren bekehren, wenn es das Beste aus beiden Welt genießen kann: Aggression im Ausland, Wohlstand zu Hause?

Das ist eine Frage, die sich jeder in unserer Region stellt. Israels Nachbarn, Irans Nachbarn wissen, dass der Iran nur noch aggressiver wird und noch intensiver den Terrorismus unterstützt, wenn seine Wirtschaft entfesselt und ein klarer Weg zur Bombe geebnet wird. Viele dieser Nachbarn sagen sogar, dass sie von diesem Rennen motiviert werden, ebenfalls nach Atomwaffen zu streben. Ein Atomvertrag wird den Iran nicht bessern. Er wird den Nahen Osten zum Schlechteren ändern. Ein Abkommen, das die Verbreitung von Atomwaffen verhindern soll, wird stattdessen ein nukleares Wettrüsten im gefährlichsten Teil des Planeten entfachen. Dieses Abkommen wird kein Abschied von Waffen sein, sondern ein Abschied von Rüstungskontrollen. Der Nahen Osten wird bald von nuklearen Stolperdrähten durchzogen sein und ein nukleares Pulverfass werden, in dem kleine Scharmützel große Kriege auslösen.

Wenn jemand meint, wenn jemand denkt, dieses Abkommen wird das Problem lösen, denken Sie nochmal. Wenn wir diesen Weg gehen, bekommen wir einen viel gefährlicheren Iran, einen Nahen Osten mit Atombomben und einen Countdown zu einem potentiellen nuklearen Alptraum.

Meine Damen und Herren, ich bin heute hierher gekommen, um Ihnen zu sagen, wir sollten nicht die Sicherheit der Welt für die Hoffnung verwetten, dass sich der Iran bessert. Wir dürfen nicht mit unserer Zukunft und der Zukunft unserer Kinder spielen. Wir müssen darauf bestehen, dass jegliche Beschränkungen des iranischen Atomprogramms nicht aufgehoben werden, so lange der Iran seine Aggression in der Region und in der Welt fortsetzt.

Bevor diese Beschränkungen aufgehoben werden, muss die Welt verlangen, dass der Iran drei Dinge tut. Erstens, die Aggression gegen seine Nachbarn im Nahen Osten beenden; zweitens, die Unterstützung des Terrorismus’ auf der ganzen Welt beenden; und drittens damit aufhören, mein Land, Israel, den einzig jüdischen Staat vernichten zu wollen.

Wenn die Weltmächte nicht bereit sind, darauf zu bestehen, dass der Iran sein Verhalten ändert, bevor ein Abkommen unterzeichnet wird, sollten sie zumindest darauf bestehen, dass der Iran sein Verhalten ändert, bevor der Vertrag ausläuft. Wenn der Iran sein Verhalten ändert, werden die Beschränkungen aufgehoben. Wenn der Iran sein Verhalten nicht ändert, werden die Beschränkungen nicht aufgehoben. Wenn der Iran wie ein normales Land behandelt werden möchte, soll es sich wie ein normales Land benehmen!

Meine Freunde, was ist mit dem Argument, dass es keine Alternative zu diesem Abkommen gibt, dass das iranische Atomwissen nicht ausradiert werden kann, dass sein Atomprogramm so weit fortgeschritten ist, dass es das Beste ist, das Unvermeidliche zu vertagen, was im Wesentlichen genau das ist, was der vorgeschlagene Vertrag tut?

Nun, Atomwissen ohne Atominfrastruktur bringt nicht viel. Ein Rennfahrer ohne Auto, kann nicht fahren. Ein Pilot ohne Flugzeug, kann nicht fliegen. Ohne tausend Zentrifugen, ohne Tonnen angereichertes Uran und ohne Schwerwasseranlagen, kann der Iran keine Atomwaffen herstellen.

Das iranische Atomprogramm kann ohne weiteres wieder hinter den derzeitigen Vorschlag zurückgesetzt werden, indem man schlicht auf ein besseres Angebot besteht und den Druck auf die größte Schwäche des Regimes erhöht, insbesondere angesichts des jüngsten Zusammenbruchs des Ölpreises. Wenn der Iran droht, den Handlungstisch zu verlassen, und das geschieht oft auf einem persischen Basar, dann ist es nur ein Bluff. Der Iran wird an den Tisch zurückkehren, denn es braucht das Abkommen mehr als Amerika. Durch das Aufrechterhalten des Drucks auf den Iran und auf all diejenigen, die Geschäfte mit dem Iran machen, haben Sie sogar die Macht, dafür zu sorgen, dass der Iran das Abkommen noch mehr braucht.

Meine Freunde, seit über einem Jahr, bekommen wir gesagt, kein Vertrag ist besser als ein schlechter Vertrag. Nun, das hier ist ein schlechter Vertrag. Es ist sogar ein sehr schlechter Vertrag. Wir sind besser dran ohne ihn. Die Alternative zu diesem schlechten Vertrag ist ein sehr viel besserer Vertrag!

Ein besserer Vertrag, der den Iran nicht mit einer weitreichenden nuklearen Infrastruktur versieht und so eine kurze Ausbruchszeit ermöglicht. Ein besseres Angebot, das die Beschränkungen für das iranische Atomprogramm aufrecht erhält, bis die iranischen Aggression endet. Ein besseres Abkommen, das dem Iran keinen so leichten Weg zur Bombe pflastert. Ein besseres Abkommen, das Israel und seine Nachbarn vielleicht nicht mögen werden, aber mit dem wir leben können, leben, im wörtlichen Sinne! Kein Land hat ein größeres Interesse an ein gutes und friedliches Abkommen zur Klärung dieses Problems als Israel.

Meine Damen und Herren, die Geschichte hat uns an eine schicksalhafte Kreuzung platziert. Wir müssen jetzt zwischen zwei Wegen wählen. Ein Weg führt zu einem schlechten Vertrag, der bestenfalls die atomaren Ambitionenen des Iran für eine Weile beschneiden wird, aber dennoch unweigerlich zu einem nuklear bewaffneten Iran führen wird, dessen ungezügelte Aggression unweigerlich zum Krieg führen wird; der zweite Weg jedoch, ist er auch schwierig, kann zu einem viel besseren Vertrag führen, der einen nuklear bewaffneten Iran, einen nuklearen Nahen Osten und die schrecklichen Folgen für die gesamte Menschheit verhindern kann.

Sie müssen nicht Robert Frost gelesen haben, es reicht, das Leben zu leben, um zu wissen, dass der schwierige Weg ist in der Regel derjenige ist, der weniger betreten ist, aber er wird den Unterschied für die Zukunft meines Landes machen, für die Sicherheit im Nahen Osten und für den Frieden der Welt, der Frieden, nach dem wir uns alle so sehr sehnen.

Meine Freunde, es ist nicht leicht, sich dem Iran entgegenzustellen. Es ist nie leicht, sich gegen ein dunkles und mörderisches Regime zu stellen. Unter uns ist heute ein Überlebender des Holocausts und Nobelpreisträger Elie Wiesel. Elie, Dein Leben und Deine Arbeit inspiriert und verleiht Bedeutung den Worten: “Nie wieder!”

Ich wünschte, ich könnte Dir versprechen, Elie, dass die Lehren aus der Geschichte gezogen wurden. Ich kann die Welt jedoch nur bitten, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und die Zukunft für die Gegenwart zu opfern. Ich kann bitten, dass die Aggressionen nicht ignorieren werden, in der Hoffnung, sich so einen trügerischen Frieden zu schaffen. Aber es gibt etwas, dass ich Dir garantieren kann: Die Zeiten, da das jüdische Volk passiv blieb angesichts seiner völkermörderischen Feinde, diese Zeiten sind vorbei!

Wir sind nicht mehr machtlos unter den Nationen verstreut, unfähig, uns zu verteidigen. Wir haben unsere Souveränität in unserer alten Heimat wieder hergestellt. Und die Soldaten, die unsere Heimat verteidigen, tun dies mit grenzenlosem Mut. Zum ersten Mal in hundert Generationen, sind wir, das jüdische Volk, wieder in der Lage, uns selbst zu verteidigen. Aus diesem Grund kann ich Dir als Ministerpräsident von Israel noch etwas versprechen: Auch wenn Israel allein stehen muss, Israel wird stehen!

Aber ich weiß, dass Israel nicht allein steht. Ich weiß, dass Amerika mit Israel steht. Ich weiß, Sie stehen mit Israel. Sie stehen mit Israel, weil Sie wissen, dass die Geschichte Israels nicht nur die Geschichte des jüdischen Volkes ist, sondern die Geschichte der menschlichen Seele, die sich immer wieder geweigert hat, dem Schrecken der Geschichte zu erliegen.

Von hier aus, wo ich gerade stehe, fällt mein Blick auf die Galerie mir gegenüber. Ich sehe ein Bild von Moses, der auf uns alle hier in dieser Kammer blickt.



Moses führte unser Volk aus der Sklaverei zu den Toren des verheißenen Landes. Bevor das Volk Israel das Land Israel betrat, gab Moses uns eine Nachricht, die unsere Entschlossenheit für Tausende von Jahren stählen sollte: “Seid stark und entschlossen! Habt keine Angst und verzweifelt nicht.”

Meine Freunde, mögen Israel und Amerika stets zusammenstehen, immer, stark und entschlossen. Mögen wir weder Angst haben, noch die Herausforderungen der Zukunft fürchten. Blicken wir in die Zukunft mit Zuversicht, Kraft und Hoffnung.

Gott segne den Staat Israel und Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika.

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Köln an die Leine!

Wenn Sie mit zwei, drei Leuten täglich vor dem Kölner Dom Werbung für Ihr Unternehmen machen wollen, ohne dafür auch nur einen Cent zu bezahlen, so hat der Kölner Rat nun eine Möglichkeit geschaffen, wie Sie den Domvorplatz als kostenlose Fläche für Ihr Unternehmen nutzen können. Sie müssen nur eine Leine spannen!

Seit Jahren betreibt Walter Herrmann vor dem Kölner Dom eine Installation, die er “Kölner Klagemauer” nennt. Es ist eine Ausstellung, auf der er Bilder und Plakate ausstellt. Die Installation ist nichts weiter als eine mobile Galerie, betrieben von einem Mann. Unverständlicherweise wird diese Ausstellung als Demonstration gewertet, obwohl es offenkunding eine reine Kunstaustellung ist.

Es ist so, als würde ich jeden Tag vor dem Kölner Dom meine Kunst ausstellen, mit der Begründung, es wäre ein Einschnitt in meine Bürgerrechte, wenn ich den Domvorplatz nicht täglich kostenlos für meine Performance nutzen kann.

Der SPD kam die Nutzung von Walter Herrmann auch merkwürdig vor und stellte daher eine Anfrage, wie die Verwaltung die sogenannte „Kölner Klagemauer“ bewertet. Die Anfrage wurde nun schriftlich beantwortet. Das Ergenbis dürfte jeden Künstler interessieren:

“Aufgrund der erneuten Anfrage der SPD-Fraktion vom 09.11.2014 wurde die „Klagemauer“ von Polizei und Stadtverwaltung im November 2014 in Augenschein genommen. Dabei wurde festgestellt, dass es sich nunmehr um einen reinen Informationsstand handelte, auf dem allein vom Initiator stammende Plakate und Fotos ausgestellt waren. Die von der Rechtsprechung als für eine Versammlung prägende Konzeption der Einbeziehung Außenstehender zum Zwecke der kollektiven Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung in Form der Möglichkeit zur Beschriftung von Kartontafeln fehlte. Vor diesem Hintergrund war die „Klagemauer“ in ihrer Ausgestaltung im November 2014 als reiner Informationsstand zu bewerten und stellte eine erlaubnispflichtige Sondernutzung dar.”

Wir sind uns also einig, dass ein Galerist nicht das Recht hat, vor dem Kölner Dom kostenlos seine Kulisse aufzubauen. Allerdings geht die Antwort weiter:

“Der Initiator hat indessen auf die Initiative der Verwaltung reagiert und seine Installation verändert. Er hat inzwischen eine Leine gespannt, an denen Passanten Karten mit Beiträgen aufhängen können und so den von der Rechtsprechung als prägend für eine Demonstration angesehenen Zustand der kommunikativen Einbeziehung Außenstehender wiederhergestellt.

Vor diesem Hintergrund kann nunmehr erneut nicht mehr von einer erlaubnispflichtigen Sondernutzung in Form eines reinen Informationsstandes ausgegangen werden. Vielmehr ist wieder auf die in der Stellungnahme vom 03.11.2014 geäußerte Einschätzung zu verweisen, dass die von der Rechtsprechung aufgestellten Grundsätze und die Einstufung als Versammlung auch für die Aktion in ihrer jetzigen Ausprägung noch zutreffen.”

Damit ist alles geklärt! Der Kölner Dom ist kostenlose Kulisse für alle künstlerischen Ausdrucksformen! Ich rufe hiermit alle Galeristen und Künstler auf, ihre Kunstwerke und Kulissen vor dem Kölner Dom aufzubauen. Kunst ist immer auch politisch! Ihr müsst nur eine Leine spannen, ein paar Blätter und einen Stift dazu legen, mit anderen Worten, ein Gästebuch bereit stellen, und der Kölner Domplatz ist Eure Bühne!

Der Kölner Rat hat beschlossen: Wer eine Leine spannt, darf vor dem Dom seine Kulisse errichten. Na, dann munter zur Tat: Legen wir Köln an die Leine!

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Der Islam gehört zu Deutschland, das Judentum wird zu Deutschland gehört haben

Ursprünglich veröffentlicht auf Numeri 24:9:

Tagesschau vom 27.2.15

Radio-Reporter Andreas Neumann sagt tagesschau24, es gebe Berichte über einen Zugriff der Polizei, die Polizei halte sich dazu bedeckt. In Bremen seien viel mehr Polizisten zu sehen als sonst. Viele von ihnen seien mit Maschinenpistolen bewaffnet. Vor allem die Synagoge und die jüdische Gemeinde würden beschützt.

Die (nicht-jüdische) Bevölkerung sei nicht gefährdet.

Medien und Politiker vermitteln, dass die Deutschen ein freundliches Volk seien, das gerne seinen abendländischen und christlichen Werten nachkommt und Flüchtlinge willkommen heißt. Wenn der freundliche Deutsche das Wort „Flüchtling“ hört, dann denkt er sofort an einen Moslem. Der freundliche Deutsche weiß, dass Flüchtlinge neben Flucht und Rassismus auch andere schwere Schicksalsschläge hinter sich haben und somit unter die Opfer fallen. Dem aufnahmefreudigen Deutschen ist eingetrichtert worden, dass Opfer keine Täter sind.

Somit sind Muslime in Deutschland keine Täter und keine Rassisten.

Dies gilt nicht für Juden, die früher einmal Opfer gewesen sind. Heute sind Juden…

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Das I-Wort

Faszinierend, würde Spock sagen. Jene Medien, die streng darauf achten, das I-Wort “Islam” in Verbindung mit Nachrichten über Terrorismus zu meiden, lassen alle Vorsicht fahren, wenn das I-Wort “Israel” auftaucht. Dann ist alles, was nicht Islam sein darf, sofort total Israel.

Radio-Bremen berichtete am 1. März 2015 um 14:33 Uhr, dass der Einsatz in Bremen in Zusammenhang mit Waffenhandel stehe und betonte, dass es um eine große Anzahl “israelischer Maschinenpistolen” gehe. Seitdem schlagen die Wellen in den vorsichtigen und bedachten Medien hoch! Keine Stunde später ist das I-Wort “Israel” überall präsent.

“Nach Informationen von Radio Bremen ermitteln die Beamten wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Dabei soll es um eine große Menge Maschinenpistolen aus israelischer Produktion gehen.” (ZEIT)

“Die Polizei verdächtigt offenbar einen Mann, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben. Er wurde festgenommen. Dabei soll es um eine große Anzahl israelischer Maschinenpistolen gehen.” (WDR)

“Wie Radio Bremen berichtet, ermitteln die Beamten unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Dabei soll es um eine große Menge Maschinenpiostolen aus israelischer Produktion gehen.” (Süddeutsche Zeitung)

Der Ursprung der Nachricht ist übrigens das TV-Magazin “buten un binnen”. Im Bremer Polizeibericht steht nichts von Waffen aus iraelischer Produktion. “Buten un binnen” hat jetzt Licht ins Dunkeln gebracht:

“Wir können nicht immer jede Quelle exakt benennen. Aber Sie können darauf vertrauen, dass wir das gründlich recherchieren. Die Quelle nennen wir nicht, weil wir daher gern auch in Zukunft Informationen haben wollen. Um vielleicht ein Missverständnis aufzuklären: Es geht um Waffen eines israelischen Herstellers namentlich um Uzis.”

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Der Hass auf die Leute!

Präsident Barack Obama hat erklärt, dass er gegen eine neue Form des Hasses und der Diskriminierung kämpfen wird. Der neue Hass bedroht nicht nur die Gesamtheit der amerikanischen Gesellschaft, sondern die ganze Welt! Nach den Terroranschlägen von Paris wusste Obama sofort, welche Ideologie hinter den mörderischen Anschlägen stand. Es war Antileutismus! Obama erklärte auf vox:

“Es ist durchaus legitim, dass das amerikanische Volk sehr besorgt ist, wenn ein Haufen gewaltätiger, bösartiger Zeloten Menschen enthauptet oder zufällig auf ein paar Leute in einem Feinkostladen in Paris schießt.”

“It is entirely legitimate for the American people to be deeply concerned when you’ve got a bunch of violent, vicious zealots who behead people or randomly shoot a bunch of folks in a deli in Paris.”

Neue Details von dem Terroranschlag im Supermarkt in Paris zeigen nun, dass Obama von Anfang an im Recht war! Ein fast acht Minuten langen Video von dem Terroristen Amedy Coulibaly ist aufgetaucht. In diesem Video kann man sehen, wie der Terrorschütze einen Kunden fasst und ihn aufforderte, seinen Namen zu nennen. Als er hört, dass der Name leutisch klingt, schießt er ihn tot. Dann geht der Schütze zu einem anderen Mann und fragt, zu welcher Gruppe von Menschen er gehört. Der Mann antwortet: “Leute!” Coulibaly ruft daraufhin: “Damit weißt Du ja, warum ich hier bin, Allahu Akbar” und tötet den Leut. Auf dem Video macht der Schütze generell sehr viel antileutische Bemerkungen.

Coulibaly rief während des Terroranschlags bei dem französischen Sender BFMTV an, um seine Forderungen zu verbreiten. Der Sender fragte: “Haben Sie das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgesucht?” Die Antwort kam prompt: “Ja. Die Leute!”

Es ist wirklich Zeit, dass der Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika diese neue Bedrohung des Antileutismus endlich ernst nimmt. Antileutismus hat jedoch nichts mit der Religion des Friedens zu tun! Das muss auch sofort klar gemacht werden. Laut Obama waren es Zeloten!

Die Zeloten waren eine von Judas dem Galiläer und einem Priester mit Namen Zadok im Jahre 6 gegründete paramilitärische Widerstandsbewegung der Juden gegen die römische Besatzung. Die Terroristen sind also Juden! Obama hat wirklich den Durchblick!

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Jewish Anti-Folkism

President Barack Obama has declared to fight against a new form of hate, discrimination and racism that is about to threaten not only the whole fabric of American society but the whole world! After the terrorist attacks in Paris Obama knew immediately what ideology was behind the attacks. It was anti-Folkism! Obama said on vox:

“It is entirely legitimate for the American people to be deeply concerned when you’ve got a bunch of violent, vicious zealots who behead people or randomly shoot a bunch of folks in a deli in Paris.”

Chilling new details from the terrorist attack at the supermarket in Paris now shows, how right Obama was from the very beginning! A nearly eight-minute-long video filmed on a GoPro camera by Amedy Coulibaly has appeared. On that video one can see the gunman grabbing hold of a customer, requesting his name, and then shooting him dead, because the name sounded folkish. Then the gunman goes to another man and asks for his origin. The man replies “I am a folk!” Coulibaly then shouts “So you know why I am here then, Allahu Akbar,” and kills the folk. On the video the gunman makes a lot of anti-Folkistic remarks.

Coulibaly reportedly told a French journalist at the height of the siege that he had deliberately chosen to target folks.

It is time for the president of the United States of America to adress this new threat of anti-Folkism that has nothing to do with the religion of peace, of course! The terrorist were “a bunch of violent, vicious zealots”!

The Zealots were a jewish group, founded by Judas of Galilee in the year 6 against Quirinius’ tax reform, shortly after the Roman Empire declared what had most recently been the tetrarchy of Herod Archelaus to be a Roman province, and that they “agree in all other things with the Pharisaic notions; but they have an inviolable attachment to liberty, and say that God is to be their only Ruler and Lord.”

Obama refuses to call the terrorists by a Muslim name but instead calls them by a Jewish name. The terroists were Jews? Obama knows his shit!

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