Juden raus! (Begründung: “Die traurige Vergangenheit”)

“Von einem Bewohner der Nachbarliegenschaft wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Sie im Fenster ein großflächiges Symbol einer für ihn sehr schmerzhaften und traurigen Vergangenheit angebracht haben. Da er sich selbst mit dieser versöhnt hat, es für ihn jedoch sehr schwer ist wenn er täglich daran erinnert wird, hat er den Wunsch an uns herangetragen, ob wir Sie bitten würden, dieses Symbol so anzubringen, dass es von Außen und damit für ihn nicht sichtbar ist.”

Diese Nachricht einer österreichischen Hausverwaltung wurde einem Untermieter im jüdischen Viertel in Wien vor ein paar Tagen von dem Hauptmieter zugestellt, nachdem der Untermieter es gewagt hatte, im Rahmen des Eurovision Song Contests, der in Wien vom 19. bis zum 23. Mai 2015 stattfand, die Flagge eines teilnehmenden Wettbewerbers im Fenster aufzuhängen. Im Fenster hing die Fahne Israels!

Der Untermieter schrieb sofort eine Entgegnung an die Hausverwaltung, in der er sein Bedauerung darüber Ausdruck verlieh, dass er die Fahne des jüdischen Staates Israel entfernen soll, ausgerechnet in einer Zeit, in der es in Europa mehrere Angriffe und Morde an Juden gab, weil sie eine Kippa trugen, aus einer Synagoge kamen oder in einem jüdischen Supermarkt waren. Er betonte, dass es mit Sicherheit bei keiner anderen Flagge eines Mitglieds der Vereinten Nationen eine solche Aufforderung zur Entfernung gegeben hätte. Die Antwort auf diesen Brief fiel deutlich aus:

Der Untermieter wurde aufgefordert, die Fahne zu entfernen oder er müsse ausziehen!

Auf Facebook beschreibt der Untermieter die Situation so:
 Was bitte kann die “traurige Vergangenheit” eines Nachbarn sein, die einen Hausverwalter dazu bringen kann, einem Juden das Zeigen der israelischen Fahne zu verbieten? Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten.

Erstens: Der Nachbar ist ein Deutschnazi, der nicht darüber hinweg ist, dass es Juden gibt, die den Holocaust überlebt haben und nun die Frechheit besitzen, ihn daran zu erinnern!

Zweitens: Der Nachbar ist ein Arabernazi, der nicht darüber hinweg ist, dass die Vernichtung Israels im Nahen Osten verhindert werden konnte und nun ein Jude die Frechheit besitzt, ihn daran zu erinnern!

Eins ist jedenfalls klar. Der Nachbar ist bestimmt ein Nazi!

Im Jahr 1941 trafen sich Adolf Hitler und der Großmufti von Al-Quds (Jerusalem), Hadsch Muhammad Amin al-Husseini, bei einem Berliner Empfang. Dort zeigte es sich, dass die Nazis den Großmufti als den zukünftigen Anführer aller Araber und Moslems betrachteten. Er wurde im prächtigen Schloss Bellevue untergebracht. Al-Husseini erhielt für seine persönlichen Bedürfnisse und für seine politische Arbeit eine Geldsumme, die heute dem Wert von zwölf Millionen Dollar pro Jahr entspricht. Diese Geldmittel wurden durch den Verkauf des Goldes erbracht, das man Juden abgenommen hatte. Al-Husseini folgte dem Muster und verlangte ein Büro in einer enteigneten jüdischen Wohnung. Sein Mitarbeiterstab wurde in einem halben Dutzend weiterer Häuser untergebracht, die die Nazis für sie bereitstellten. Zusätzlich stellte man al-Husseini eine Suite im Berliner Luxushotel Adlon und für die Ferien schöne Appartements im Hotel Zittau und im Schloss Oybin in Sachsen zur Verfügung. Derart gut untergebracht wurde verhandelt. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”.

Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen befahl Hitler die Konferenz am Wannsee, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der erste Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt und so eingenommen von diesem Bauplan zur Judenvenichtung gewesen sei, dass er Eichmann bat, ihm einen Experten als persönlichen Assistenten nach Jerusalem zu schicken, um dort Todeslager und Gaskammern zu bauen, so bald Deutschland den Krieg gewonnen habe und er selbst an der Macht sei.

Deutschland und seine arabischen Verbündeten verloren den Krieg! Im Jahr 1948 wurde dann die Demokratie Israel gegründet. Die Gründungsväter und Mütter Israels glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten.

Wo Israel verschwindet, verschwindet auch die Demokratie!

Als die Hamas im Gazastreifen an die Macht kam, wurden dort alle Juden vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Minister der Hamas rufen weiterhin zur Vernichtung aller Juden auf und halten öffentliche Reden im Stile Goebbels. Am 28. Februar 2010 erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, in einer öffentlichen Rede:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Entweder ist der Nachbar traurig, weil es die Deutschen nicht geschafft haben, alle Juden zu vernichten oder er ist traurig darüber, dass dies den Arabern missglückt ist. In beiden Fällen jedoch ist der Nachbar selber Schuld, in der Vergabgenheit eine Entscheidung mit für ihn “traurigen” Konsequenzen auf der Grundlage von Judenhass gefällt zu haben.

In der Charta der Hamas steht:

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‘Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!’“

Die Israel-Fahne in dem Fenster in Wien erinnerte einen Nachbarn daran, dass Juden leben und die österreichische Hausverwaltung hatte nichts besseres zu tun, als die Entfernung der Fahne zu erwirken.

Mittlerweile wurde der Untermieter sogar aufgefordert, seine Mesusa am Türrahmen zu entfernen!

Eine Mesusa ist eine Schriftkapsel, die sich in einem traditionellen jüdischen Haushalt an jedem Türrahmen befindet, außer am Badezimmer, der Toilette oder an Kellertüren und Abstellräumen. Der Brauch geht zurück auf die Tora:

„Du sollst [diese Worte] auf die Türpfosten deines Hauses und deiner Stadttore schreiben.“ (5 Mos 6,9 EU und 5 Mos 11,20 EU)

Für viele ist es einfach “traurig”, dass es immer noch Juden gibt, die ihre Existenz in die Welt hineinschreiben. In Wien hat nun jedoch eine österreichische Hausverwaltung einen erneuten kleinen Schritt zur Endlösung der Judenfrage gewagt.

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Will Jews be allowed to take part in the next Eurovision Song Contest?

On May 23, 2015 Måns Petter Albert Sahlén Zelmerlöw won the 60th Eurovision Song Contest in the Vienna Convention Center (Stadthalle). On March 14, 2015, he won the Swedish national finalist competition, Melodifestivalen (Song Festival). On the same day, a group of protesters gathered in the Swedish city of Malmö. Wearing protective clothing and masks to avoid being infected by “Zionist bacteria”, they went into grocery stores and destroyed Israeli products.

This event was just one in a series of anti-Jewish actions that have been occurring recently in Malmö. In 2010, the president of the Jewish congregation in Malmö, Fred Kahn, said:

“The climate for Jews in Malmö is troubling.”

Besides the frequent rampages in Jewish shops and the desecration of Jewish cemeteries, Jews have been openly threatened to be slaughtered according to Islamic rites. At the end of July 2012, a bomb exploded on the front steps of the Malmö synagogue. The explosion was so strong that even windows on the upper floors burst. According to the police, the number of anti-Semitic offences had doubled from 2008 to 2009.

In 2010, Rabbi Schneur Kesselman reported that expressions such as “shit Jew” or “Heil Hitler” have been slung at him. In recent years, many Jews have left Malmö.

“After recent events, Malmö is no longer a city in which I want to raise my children,” said Daniel Eisenberg, who in October 2011 moved with his wife and two children to Stockholm. The Eisenberg exodus was triggered by events surrounding the Davis Cup tournament in March 2011.

Because of Israeli participation in the event, demonstrators took to the streets to protest against the Jews of Malmö. The protesters demanded the exclusion of Jewish players because of Israeli “offenses”. The Social-Democrat mayor, Ilmar Reepalu, reacted by prohibiting spectators from attending the tennis match between Sweden and Israel, “for security reasons”. Otherwise, he had nothing to say about the anti-Jewish rioting.

Reepalu saw no need to contradict a statement by Councilman, Carlos Gonzalez, of the Swedish Left Party, who justified the riots against Jews with the words, “We can not just close our eyes to what is happening in Gaza”. When asked later about what he thought of Jews leaving Malmö out of fear, he succinctly replied: “When Malmö’s Jews choose to move to Israel, that’s their business.” Some time later he let the remaining Jews in Malmö know that they could reduce the hatred against themselves if they would only distance themselves more actively from Israel.

On March 14, 2014, the date on which Måns Zelmerlöw won the Swedish national finals, and some citizens of Malmö went out to cleanse the city of “Jewish bacteria”, recalls a speech Abdallah Jarbu, Hama’s Deputy Minister of Religious Foundations, gave on February 28, 2010:

“They want to present themselves to the world as if they have rights, but, in fact, they are foreign bacteria – a microbe unparalleled in the world. It’s not me who says this. The Koran itself says that they have no parallel: ‘You shall find the strongest men in enmity to the believers to be the Jews.’
“May He annihilate this filthy people who have neither religion nor conscience. I condemn whoever believes in normalizing relations with them, whoever supports sitting down with them, and whoever believes that they are human beings. They are not human beings. They are not people. They have no religion, no conscience, and no moral values.”

In October 2014, the Swedish government decided to recognize Palestine as an independent state, despite Hamas’ founding charter calling for the destruction of Jews worldwide. For this act of recognition, the Swedish parliamentarian, Hillevi Larsson, was presented with an award by a Swedish Palestine Association. In a photograph, one can see Hillevi Larsson smiling while she holds a Palestinian flag and a plaque depicting Israel completely erased and replaced by an Arab Palestinian State. Hillevi Larsson smiles at the proposed eradication of the State of Israel.

Because Måns Zelmerlöw won the 60th Eurovision Song Contest in Vienna, the next competition will be held in Sweden on May 14, 2016. The last time a Eurovision Song Contest was held in Sweden, was in 2012 in Malmö. A few months ago, the reporter Petter Ljunggren was sent to Malmö by Swedish television wearing a yarmulke and Star of David chain for the show “Uppdrag granskning” (Mission: Investigation). With a hidden camera public reactions were filmed. One man in central Malmö called Ljunggren: “Jewish shit”, another man clenched his fist and shouted: “Get lost, Satanic Jew!” In the suburb of Rosengrad, the film team was threatened by a mob. When Ljunggren and his camera assistant were leaving, eggs were thrown at them from windows.

In May 2016, the Eurovision Song Contest will be held again in Sweden! Therefore, we urge all our readers to address this issue by repeating the following question to Swedish politicians:

“Will Jews and Israelis be welcomed to the 61st Eurovision Song Contest in Sweden or must they fear Swedes threatening and insulting them with words like “bacteria” and “Satanic Jews”?

(Translated by William Wires)

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Sind Juden erwünscht beim nächsten Eurovision Song Contest?

Am 23. Mai 2015 gewann Måns Petter Albert Sahlén Zelmerlöw den 60. Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle. Am 14. März 2015 gewann er den schwedischen Vorentscheid, das Melodifestivalen. Am selben Tag versammelte sich in der schwedischen Stadt Malmö eine Gruppe von Demonstranten in Schutzkleidung und Schutzmasken, um so zu vermeiden, “von zionistischen Bakterien” angesteckt zu werden. So bekleidet gingen sie in einige Lebensmittelgeschäfte und zerstörten dort israelische Produkte.

Die Aktion stand in einer Reihe judenfeindlicher Aktionen, mit denen Malmö bereits jahrelang aufgefallen war. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeine in Malmö, Fred Kahn, sagte bereits im Jahr 2010:

“Das Klima für Juden in Malmö ist beschwerlich.”

Randale in jüdischen Läden und Schändungen des jüdischen Friedhofs finden in Malmö ebenso statt wie offene Drohungen, Juden nach islamischem Ritus zu schlachten. Ende Juli 2012 explodierte ein Sprengkörper auf den Eingangsstufen der Synagoge in Malmö. Die Explosion war so heftig, das bei der Druckwelle noch Glasscheiben im ersten Stock zu Bruch gingen. Laut Angaben der Sicherheitspolizei verdoppelte sich die Anzahl antisemitischer Straftaten von 2008 zu 2009.

Im Jahr 2010 berichtete Rabbiner Schneur Kesselman, dass er des öfteren Ausdrücke wie “Scheißjude” oder “Heil Hitler” an den Kopf geworfen bekäme. Viele Juden haben in den letzten Jahren Malmö verlassen.

“Nach den Ereignissen der letzten Zeit ist Malmö keine Stadt, in der meine Kinder aufwachsen sollen”, sagt zum Beispiel Daniel Eisenberg, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Oktober 2011 nach Stockholm gezogen ist. Auslöser für den Auszug der Eisenbergs war das Davis-Cup-Turnier im März 2011.

Weil Spieler des Staates Israel an dem Wettbewerb in Malmö teilgenommen hatten, kam es auf den Straßen der Stadt zu Demonstrationen, die sich auch gegen Malmös Juden richteten. Die Demonstranten verlangten einen Ausschluss der jüdischen Spieler aufgrund des “Vergehens” Israelis zu sein. Der sozialdemokratische Bürgermeister Ilmar Reepalu lies daraufhin das Tennismatch zwischen Schweden und Israel “aus Sicherheitsgründen” vor leeren Rängen austragen. Allerdings distanzierte er sich zu keiner Zeit von den judenfeindlichen Ausschreitungen.

Selbst als der Stadtrat der schwedischen Linkspartei, Carlos Gonzalez, die Ausschreitungen gegen Juden mit der Worten rechtfertigte, “Wir können doch nicht einfach die Augen verschließen vor dem, was in Gaza passiert”, widersprach Reepalu nicht. Als er später gefragt wurde, was er davon halte, dass jetzt immer mehr Juden aus Angst Malmö verlassen, sagte er nur lapidar: “Wenn Malmös Juden nach Israel ziehen, ist das ihre Sache.” Einige Zeit später lies er dann auch noch die verbliebenen Juden wissen, dass die Jüdische Gemeinde in Malmö den Hass, der ihr entgegenschlage, dadurch erheblich abschwächen könnte, wenn sie deutlich genug Abstand nähmen von Israel.

Am 14. März 2014, der Tag, an dem Måns Zelmerlöw den schwedischen Vorentscheid gewann, gingen einige Malmöer dazu über, die Stadt von “jüdischen Bakterien” zu reinigen. Ich muss da an Abdallah Jarbu denken, den stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, der am 28. Februar 2010 diese Rede hielt:

“Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!”

Im Oktober 2014 beschloss die schwedische Regierung die Anerkennung Palästinas als eigenständigen Staat, obwohl die Gründungscharta der Hamas die Vernichtung aller Juden weltweit fordert. Für diese Anerkennung wurde die schwedische Politikerin Hillevi Larsson, die dem schwedischen Parlament angehört, von einem schwedischen Palästinaverband ausgezeichnet. Auf einem Bild sieht man Hillevi Larsson lächelnd mit schwarz-weiß-rot-grüner Fahne in der Hand und einer Plakette, auf der Israel vernichtet und komplett von Palästina ersetzt wurde. Hillevi Larsson lächelte, als sie ein Bild hochhielt, auf dem der Staat Israel nicht mehr existierte.

Da Måns Zelmerlöw den 60. Eurovision Song Contest in wien gewonnen hat wird am 14. Mai 2016 der 61. Eurovision Song Contest in Schweden stattfinden. Der letzte schwedische Eurovision Song Contest fand im Jahr 2013 in Malmö statt. Für die Sendung “Uppdrag granskning” schickte das schwedische Fernsehen vor ein paar Monaten den Reporter Petter Ljunggren mit einer Kippa und Davidsternkette nach Malmö. Mit versteckter Kamera wurden die Reaktionen gefilmt. Ein Mann im Zentrum Malmös rief Ljunggren “jüdische Scheisse” zu und fordert ihn auf, zu verschwinden. Ein anderer Mann ballt seine Faust und schrie: “Hau ab, Satansjude!” Im Vorort Rosengrad macht sich sogar ein mehrköpfiger Mob daran, die Reporter anzugreifen. Als Reporter Ljunggren und ein Begleiter gingen, wurden von Häuserfenstern aus Eier nach ihnen geworfen.

Im Mai 2016 wird der Eurovision Song Contest wieder in Schweden stattfinden! Tapfer im Nirgendwo fragt daher lieber jetzt schon mal nach und bittet alle Leserinnen und Leser, diese Frage ebenfalls immer und immer wieder an schwedische Politikerinnen und Politiker zu richten:

“Sind Juden und Israelis zum 61. Eurovision Song Contest in Schweden erwünscht oder müssen sie Angst haben, beschimpft, bedroht und mit Eiern beschmissen zu werden, weil sie von Schweden auf offener Straße als “Bakterien” und “Satansjuden” bezeichnet werden?”

(Dieser Artikel darf ungefragt vervielfältigt und in alle Sprachen übersetzt werden, besonders gerne natürlich ins Schwedische und Englische.)

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Frage

  

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Null Punkte! Das muss man erst mal schaffen!

Tapfer im Nirgendwo präsentiert alle Lieder, die für Deutschland 0 Punkte beim Eurovision Song Contest geholt haben!

Nora Nova, “Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne” (1964):

Ulla Wiesner, “Paradies, wo bist Du?” (1965):

Ann Sophie, “Black Smoke” (2015):

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Meine liebe Bundeskanzlerin!

  

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TA statt KZ

Der Zentralrat der Juden fordert einen Pflichtbesuch in KZ-Gedenkstätten für alle Schülerinnen und Schüler. In Bayern gilt das für Gymnasien bereits, aber die CSU lehnt eine Ausweitung solcher Pflichtbesuche auf andere Schularten ab. Die Begründung ist abenteuerlich: Viele Schüler stammten aus Migrantenfamilien ubd andere hätten “kognitive und emotionale Einschränkungen”. Ich übersetze mal: Zu viele Muslime und Lernschwache! Man muss wohl christsozial sein, um sowas raushauen zu können!

Mein Vorschlag sieht wie folgt aus: Die Pflichtbesuche in den Konzentrationslagern werden komplett abgeschafft und durch Ausflüge an den Strand von Tel Aviv ersetzt. Die Idee stammt von David Harnasch und ich kann ihm nur zustimmen: Dem Judentum nutzt das tausend Mal mehr!

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