Gerd Buurmann wird geröstet!

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Es ist so weit: Gerd Buurmann bekommt sein Fett weg und wird geröstet!

“Der Roast von Gerd Buurmann”
am Mittwoch, 22. Mai um 20 Uhr
im ARTheater, Ehrenfeldgürtel 127, Köln.

Roastmaster: Max Gstettenbauer

Gäste: Torsten Schlosser, Joseph Vicaire, Gudrun Höpker, Marco Leitner, Luke Mockridge, Tobias Weber, Viktoria Burkert …

Eintritt: 8,- Euro

Was Sie schon immer mal über Gerd Buurmann los werden wollten, hier können Sie es schreiben. Nutzen Sie die Kommentarfunktion!

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Bildnachweis: Tom Wolff

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Kennzeichnung von Juden

Bald wird es ernst. Letztes Jahr hat die Schweizer Ladenkette Migros beschlossen, Produkte, die aus israelischen Siedlungsgebieten stammen, ab Mitte dieses Jahres speziell auszuzeichnen. Das Unternehmen rechtfertigt diese Aktion mit Transparenzgründen. Sprecherin Monika Weibel sagt:

“Der Kunde soll selbst entscheiden können, ob er das Produkt kaufen will oder nicht.”

Liebe Monika Weibel,

kommt es Ihnen nicht seltsam vor, dass Sie nur Produkte aus dieser Gegend besonders auszeichnen wollen? Warum gibt es eigentlich keine Etikettierung für die elektronischen Geräte, die mit Coltan aus den mörderischen Diktaturen Afrikas hergestellt werden? Warum gibt es keine Kennzeichnung der Oliven und Pistazien aus dem kurdischen Teil Syriens? Warum werden nicht die Krabben besonders ausgewiesen, die von Europa aus nach Thailand geflogen werden, damit sie dort billig gepult werden können?

Es geht Ihnen nicht um Transparenz! Sie haben offensichtlich eine Schwäche für die Kennzeichnung von israelischen Produkten. Es geht Ihnen darum, israelische Produkte zu kennzeichnen. Seien Sie doch wenigstens in Ihrer manischen Fixierung auf Israel transparent. Es geht Ihnen darum, Ihre Verbraucher über Produkte zu informieren, die aus Gegenden stammen, die was mit Juden zu tun haben. Es geht Ihnen um jüdische Produkte!

Wenn es Ihnen also so wichtig ist, das Jüdische besonders zu kennzeichnen, warum dann vor Produkten halt machen? Warum nicht gleich den nächsten Schritt wagen? Mein Vorschlag lautet:

Die Schweizer Ladenkette Migros fordert, dass ab Mitte nächsten Jahres alle jüdischen Menschen in der Schweiz speziell zu kennzeichnen sind, damit der mündige Eidgenosse entscheiden kann, ob er mit Ihnen Verträge abschließen will oder nicht – aus Transparenzgründen versteht sich.

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Die Unabhängigkeit Europas

Wenn im Gange menschlicher Ereignisse es für ein Volk notwendig wird, die politischen Bande zu lösen, die sie mit einem bürokratischen Ungetüm verknüpft haben, so erfordert es der Anstand, dass die Gründe darlegt werden, die zu der Trennung veranlassen.

Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich:

Alle Menschen sind gleich geschaffen und mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet. Dazu gehören Leben, Freiheit und das Streben nach Glück!

Dazu gehören aber auch:

Keine Macht darf einem Bauern vorschreiben, wie seine Gurken und Kartoffeln auszusehen haben.

Keine Macht darf einer Restaurantbesitzerin verbieten, Speiseöl auf ihre Tische zu stellen.

Keine Macht darf einem Menschen verbieten, an religiösen Tagen sein Werk zu tun.

Nicht der Staat gewährt den Bürgern Freiheit, sondern die Bürger gewähren dem Staat Einschränkungen ihrer Freiheit.

Zu den Aufgaben der Politik gehören: Das Garantieren der Freiheit, die Verteidigung der Sicherheit und der Schutz des Lebens und der Gesundheit.

Wenn irgendeine Regierungsform sich für diese Zwecke als schädlich erweist, ist es das Recht des Volkes, sie zu ändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen und sie auf solchen Grundsätzen aufzubauen und ihre Gewalten in der Form zu organisieren, wie es zur Gewährleistung ihrer Sicherheit und ihres Glücks geboten zu sein scheint.

Gewiss gebietet die Vorsicht, dass seit langem bestehende Regierungen nicht um unbedeutender und flüchtiger Ursachen willen geändert werden sollten, und demgemäss hat noch jede Erfahrung gezeigt, dass die Menschen eher geneigt sind zu dulden, solange die Übel noch erträglich sind, als sich unter Abschaffung der Formen, die sie gewöhnt sind, Recht zu verschaffen. Aber wenn eine lange Reihe von Missbräuchen und Übergriffen, die stets das gleiche Ziel verfolgen, die Absicht erkennen lässt, sie absolutem bürokratischen Wahnsinn zu unterwerfen, so ist es ihr Recht, ist es ihre Pflicht, eine solche Regierung zu beseitigen und sich um neue Bürgen für ihre zukünftige Sicherheit umzutun.

Solchermaßen ist das geduldige Ausharren Europas gewesen, und solchermaßen ist jetzt die Notwendigkeit, welche sie treibt, ihre früheren Regierungssysteme zu ändern.

Die Geschichte der gegenwärtigen Europäischen Union ist die Geschichte wiederholter Übergriffe in das Selbstbestimmungsrecht der Menschen.

Daher erklären wir:

Die Menschen Europas sind verschieden, einzig- und eigenartig, dennoch tragen sie alle im Herzen eine hoffnungsvolle Gewissheit: Menschen die frei sind, sind füreinander da!

Wir brauchen keine Macht, die sich ständig um uns und um alles kümmert, eine Politik, die uns einbläut, es sei alles nur zu unserem Besten. Wir wollen einen Politik die uns mehr zumutet, weil sie uns mehr zutraut!

Ein neues Lied, ein besseres Lied!
Es klingt wie Flöten und Geigen!
Das Miserere ist vorbei,
Die Sterbeglocken schweigen.

Die Jungfer Europa ist verlobt
Mit dem schönen Geniusse
Der Freiheit, sie liegen einander im Arm,
Sie schwelgen im ersten Kusse.

Ein neues Lied, ein besseres Lied,
O Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
Das Himmelreich errichten.

Es wächst hienieden Brot genug
Für alle Menschenkinder,
Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder.

Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen.

Und wachsen uns Flügel nach dem Tod,
So wollen wir euch besuchen
Dort oben, und wir, wir essen mit euch
Die seligsten Torten und Kuchen.

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Hass aus Spass

Ist das Spaß oder Hass?

Auf der Facebook-Seite von Oliver Olpen (FDP) las ich gerade folgenden Eintrag:

“Hs Juso-Chef Philip Le Butt (@PhilipLeButt) skandiert: “Wir füllen das Schwimmbad mit dem Blut der FDP.” Etwas weiter liegen Verletzte eines Unfalls.”

Auf Nachfrage erklärte Philip Le Butt über Twitter folgendes:

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Ich frage mich nun, ist das Hass oder Spaß?

Vermutlich Spass!

Etwas später erklärte Philip Le Butt:

„Am Samstag, den 18.5.2013, habe ich ein Schmählied mit der Textzeile „Wir füllen unser Schwimmbad mit dem Blut der FDP“ gesungen.

Dazu möchte ich erklären, dass mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war, dass sich auf der CSD-Parade ein schwerer Unfall ereignet hatte. Ich wollte zu keinem Zeitpunkt über das sonst übliche Maß des Schmähens des politischen Gegners hinausgehen, insbesondere wollte ich nicht zu Gewalt gegen die FDP und ihren Mitgliedern aufrufen.

Auch mein katastrophal gescheiterter Versuch anschließend bei Twitter mit Ironie, die Äußerung, die nicht ernst gemeint war, zu retten, tut mir außerordentlich Leid, da dieser auch Personen betroffen und verletzt hat.

Der ganze Vorgang tut mir außerordentlich Leid und ich möchte mich hiermit bei allen Beteiligten und den Menschen, die sich verletzt sehen, entschuldigen.“

Na dann.

Bleibt jetzt nur noch die Frage, wie denn so im Allgemeinen bei den Sozialdemokraten das “übliche Maß des Schmähens des politischen Gegners” aussieht. Vermutlich entscheidet darüber das Wir!

Veröffentlicht unter Deutschland | 29 Kommentare

Merkel ist Schuld!

Österreich und Israel haben uns beim Eurovision Song Contest 2013 den Arsch gerettet. Über 60 Prozent aller Punkte für Deutschland kamen 2013 aus diesen zwei Ländern. 33,3 Prozent aller Punkte kamen aus Österreich, 27,7 Prozent aller Punkte aus Israel. Ohne diese Unterstützung wäre der deutsche Beitrag ganz hinten gelandet. So aber gab es wenigstens den 21. Platz. Gut ist das aber auch nicht, eher eine Cascadastrophe!

Schuld daran soll aber nicht der deutsche Beitrag von Cascada gewesen sein, sondern Angela Merkel. Der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber hat tatsächlich gesagt:

“Es gibt sicher auch eine politische Lage. Ich will nicht sagen: ’18 Punkte für Angela Merkel.’ Aber man muss eben auch sehen, da stand nicht nur Cascada, sondern da stand auch Deutschland auf der Bühne.”

Mein Kollege und Schauspieler Carsten Stumpe sagt dazu vollkommen zurecht:

“Kann man als Deutschland nicht einmal anständig so wie früher jahrzehntelang den ESC verkacken, ohne dass daraus eine öffentlich-rechtlich beschworene Staatskrise wird?”

In Deutschland ist immer alles sofort eine Staatskrise und Schuld sind immer die Anderen. Natürlich. Merkel ist Schuld. Auf gar keinen Fall Cascada. Wenn hier aber unbedingt die politische Karte gespielt werden soll, dann wollen wir doch noch mal auf den gestrigen Abend schauen.

Deutschland ist das Land in Europa, das in internationaler Entsprechung vergleichsweise unbeschadet durch die Wirtschaftskrise geschippert ist, manche behaupten sogar auf Kosten vieler europäischer Mitgliedsstaaten. Dabei wird Deutschland nicht selten als überheblich wahrgenommen. Hat in diesem Umfeld wirklich jemand ernsthaft geglaubt, es sei eine gute Idee, für Deutschland mit einer gut genährten, pummeligen, blonden Frau im goldenen Kleid anzutreten, die von einer erhobenen Tribüne folgende Worte in die Menge brüllt:

“Die Welt gehört uns!”

Oder noch besser:

“Es soll krachen und brennen, ich will meinen Verstand verlieren! Wir können die Welt in Brand setzen. Heute Abend können wir glorreich sein.”

Und das alles dann auch noch auf Englisch, damit es ja jeder versteht. Hat wirklich jemand geglaubt, dass Deutschland damit in Europa punkten wird? Lena 2010 und Nicole 1982 waren vollkommen anders und haben gewonnen. Aber genau: Merkel ist Schuld!

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Freitag, 17 Uhr

An diesem Freitag bin ich von 17 bis 20 Uhr im Campus Radio zu hören. Gemeinsam mit Torsten Schlosser, Tobias Weber und Tobias Altehenger rede ich über und bewerte die teilnehmenden Beiträge des Eurovision Song Contest in Malmö.

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Etwas länger

Jedes Mal wenn ich wieder eine Nachricht lese über die peinlich katastrophale Unfähigkeit bei der Errichtung der Elbphilharmonie oder dem Berliner Flughafen, frage ich mich:

“Was konnten die Trümmerfrauen, was den Deutschen heute abhanden gekommen ist?”

Eine Erklärung habe ich dafür noch nicht gefunden, aber eine Vermutung: Im Zweiten Weltkrieg wurden auch alle Bauaufsichtsbehörden, Ordnungs- und Bauämter in Grund und Boden gebombt. Daher konnten die Trümmerfrauen gute zehn Jahre unbehelligt von deutschen Ämtern und ohne bürokratische Fesseln kreativ sein und bauen.

Heute ist die Bürokratie leider wieder fest im deutschen Sattel. Die deutschen Ämter sind zurück! Jetzt dauert es eben wieder ein bißchen länger.

Veröffentlicht unter Spaß | 29 Kommentare