Diesen Holocaust hat es nie gegeben!

Kennen Sie die Geschichte der Irena Wachendorff? Wenn nicht, dann fragen Sie einfach mal ein paar der Gäste ihrer zahlreichen Lesungen und Vorträge. Irena Wachendorff ist nach eigenen Angaben eine jüdische Lyrikerin. Ihre Mutter hat ein Vernichtungslager der Nazis überlebt, woran sie immer denken muss, wenn sie ihre alte pflegebedürftige Mutter wäscht und die tätowierte Nummer auf dem Arm sieht. Ihr Vater war ein Zadik, also ein ganz besonders frommer Jude. Sie selber ist Mitglied und Vorbeterin in der Kölner Reform-Gemeinde Gescher la Massoret und diente während des Libanonkrieges 1982 sogar in der israelischen Armee. Sie ist zudem Friedesaktivistin, Israelkritikerin und Förderin des arabisch-jüdischen Waldorfkindergarten „Ein Bustan“ in Israel. Irena Wachendorff ist somit die perfekte Pin-Up-Jüdin für jeden, der ganz besondere Beziehungen zu Israel pflegt und sich der deutschen Vergangenheit so verpflichtet sieht, dass er Israel einer Sonderbehandlung unterziehen muss.

Kennen Sie Jennifer Nathalie Pyka? Wenn nicht, dann schauen sie einfach mal auf ihrem hervorragenden Blog vorbei. Jennifer Nathalie Pyka ist eine junge Journalistin, der die ganze Geschichte rund um Irena Wachendorff so konstruiert vorkam, dass sie etwas ganz unerhörtes gemacht hat. Sie hat recherchiert! Recherchieren, so ein Schweinkram macht man auch nur, wenn man jung ist und bisher nur ein Bachelor of Arts hat. Herausgekommen ist bei ihrer Recherche folgendes:

Der Kölner Reform-Gemeinde Gescher la Massoret ist Frau Wachendorff nicht als Mitglied bekannt sondern nur als Abonnentin des Gemeindeblattes. Von ihrem Engagement als Vorbeterin weiß dort niemand etwas, nicht einmal der Rabbiner. In der israelischen Armee hat sie nach Pyka auch nie gedient. Das Jüdischste, was Irena Wachendorff somit vorweisen kann, ist ein Abo. Da ist selbst Mel Gibson jüdischer.

Wie sieht es aber mit ihren Eltern aus? Jennifer Nathalie Pyka hat auch dort recherchiert. In der Yad Vashen Datenbank, in der vier der sechs Millionen jüdischen Shoah-Opfer gelistet sind, gab es hinsichtlich des Mädchennamens der Mutter, deren gesamte Familie angeblich umkam, keinen einzigen Treffer. Ein Anruf bei der Mutter brachte dann folgendes Ergebnis. Die Mutter sprach: „Auschwitz? Nein, ich nicht.“ Mit dieser mütterlichen Aussage konfrontiert erklärte Irena Wachendorff, dass sie sich nicht wirklich daran erinnern könne, in welchem Vernichtungslager die Mutter war und die Nummer auf dem Arm sähe eigentlich auch nur so aus als könnte es vielleicht etwas sein, dass so ähnlich aussieht wie eine Nummer, mit nur ein ganz klein wenig etwas sehr viel Phantasie. Allerdings hatte die Mutter noch etwas gesagt: „Aber mein Mann war in Auschwitz.“ Jennifer Nathalie Pyka hat auch hier recherchiert.

Irena Wachendorffs Vater war Leiter des Pflanzenschutzamtes der Landwirtschaftskammer Rheinland und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Im Mai 2009 wurde er auf dem nicht-jüdischen Bad Godesberger Burgfriedhof im Rahmen einer Trauerfeier der evangelischen Marienfosterkirche in einer Urne beigesetzt. Für einen angeblichen Zadik, also einen besonders frommen Juden schon eine sehr erstaunliche Angelegenheit, da weder die Verbrennung der sterblichen Überreste noch eine christliche Trauerfeier zum Repertoire einer jüdischen Beerdigung gehören. Jennifer Nathalie Pyka recherchierte also weiter und fand heraus, dass ihr Vater kein Zadik war, sondern ein, wie soll ich es sagen, ähm …, ich sag es einfach frei heraus, Pyka hat herausgefunden: Wehrmachtsoffizier. Das ist jetzt zwar nicht wirklich jüdisch, aber was sollen wir uns hier mit Detailfragen aufhalten. Er war in Auschwitz! Auf welcher Seite des Zauns, das hat niemand gefragt.

Diese Geschichte ist so unglaublich wie wahr. Die Enttarnung dieses Spuks haben wir einzig und allein der Journalistin Jennifer Nathalie Pyka zu verdanken. Tapfer im Nirgendwo verneigt sich in Respekt vor dieser brillanten Leistung.

Kennen Sie Ruprecht Polenz? Wenn nicht, dann schauen Sie einfach mal auf seiner Facebook-Seite nach. Er ist Mitglied des deutschen Bundestags und ganz vernarrt in Irena Wachendorff, weil sie als gläubige Jüdin, israelische Soldatin und geschätzte Vorbeterin mit frommen jüdischen Eltern, die Auschwitz überlebt haben, Israel kritisiert. Na gut, sie ist zwar keine Vorbeterin und auch kein Mitglied einer jüdischen Gemeinde und in der israelischen Armee hat sie auch nie gedient und ihre Mutter war auch nicht in einem Vernichtungslager und ihr Vater nur bei der Wehrmacht, aber Israelkritikerin ist sie und Gründungsmitglied im Ein Bustan Deutschland e.V. zur Unterstützung eines Waldorfkindergartens in Israel. Allerdings hat Jennifer Nathalie Pyka auch herausgefunden, dass dieser Verein nicht unbedingt der tätigste Verein ist. Tja. Und nun?

Israelkritikerin! Das ist Irena Wachendorff! Das stimmt. Das konnte nicht widerlegt werden. Nicht mal von Frau Pyka. Irena Wachendorff ist Israelkritikerin, und ist es das nicht, worauf es am Ende ankommt?

Ruprecht Polenz schreibt auf Facebook: „Es gibt von mir keine einzige Äußerung, die man auch nur entfernt als antisemitisch verstehen könnte. Ich habe übrigens auch von Frau Wachendorff keine antisemitische Äußerung gelesen.“ Zudem faselt er etwas von „umgekehrten Ariernachweis“, ganz so als sei Jennifer Nathalie Pyka die neue Roland Freisler und Irena Wachendorff das Opfer eines Rassegesetzes. Widerlicher geht es nicht.

Lieber Herr Polenz,

wie sage ich es Ihnen möglichst klar, so dass auch Sie es verstehen? Irena Wachendorff hat mehrfach gelogen und sich eine maßgeschneiderte Holocaustlüge angefertigt. Sie hat sogar in Schulen von ihrer erlogenen Geschichte erzählt. Die Schülerinnen und Schüler, die ihr dort zugehört haben, wissen nun, dass dieser Holocaust erfunden ist. Wenn aber dieser Holocaust erfunden ist, so können sich diese junge Menschen nun fragen, warum sollen dann die anderen Holocaustgeschichten nicht auch frei erfunden sein? Vielleicht sogar alle? Irena Wachendorff hat sich wie ein Pfau mit den Federn tatsächlicher Holocaustopfer „geschmückt“, nur damit sie so ihre Lyrik besser verkaufen kann. Bei dieser Instrumentalisierung des Leids Anderer zur Vermarktung der eigenen Persönlichkeit hat sie zudem die Förderung der Holocaustleugnung in Kauf genommen.

Zudem haben Sie, Herr Polenz, die notwendige Aufdeckung der Lügen und Anmaßungen von Irena Wachendorff durch Jennifer Nathalie Pyka als „umgekehrten Ariernachweis“ diffamiert und somit nicht nur das Andenken der Opfer des Nationalsozialismus‘ instrumentalisiert, sondern das freiheitliche System der Bundesrepublik Deutschland, das die Arbeit von Jennifer Nathalie Pyka mit der Garantie der Pressefreiheit schützt, mit der Gesetzgebung der Diktatur des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht. Sie haben Pykas journalistische Arbeit, dessen Ziel der Erkenntnisgewinn ist, mit den Nürnberger Rassengesetzen verglichen, deren einziges Ziel die vollständige Vernichtung des Judentums war. Wenn das nicht antisemitisch ist, Herr Polenz, was dann?

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307 Antworten zu Diesen Holocaust hat es nie gegeben!

  1. Aristobulus schreibt:

    (’n Limerick zum Schabbojs)

    Es war mal ’ne Meise aus Rämagen,
    die konnt‘ über Juden nur bäh sagen.
    Prompt hat die Pyka, mit Hirn!,
    die Meise geschossen, die Dirn…
    fortan kann die nicht mal mehr wähklagen.

  2. Silke schreibt:

    Wie heißt der Film vom Video Nr. 1?

    • Silke schreibt:

      uups – das sollte ne Frage an A.mOr sein

      • A.mOr schreibt:

        Silke,
        doch, ich habe den Film gesehen, ich erinnere mich schwach, aber mir fällt der Titel nicht ein! 😦
        Eigentlich nichteinmal mehr die Handlung…(habe ich ihn wirklich gesehen?… 😳 )
        Habe auch schon ein klein wenig geforscht, zB zum Musiktitel, der wurde in mehreren cineastischen Schauwerken verarbeitet, nur „unser“ wurde nicht erwähnt, hmmm…
        Scusi, auf die Schnelle muß ich passen. Und mehr als „die Schnelle“ geht gerade nicht.
        Achso, war eher ein glücklicher Treffer, weil ich ein wenig bei „Faith No More“ gestöbert hatte, die wiederum hatten das Lied neu interpretiert.

        Nu, immerhin das Original fand ich leicht,
        just for you, my dear, möge es Dir zusagen!

        …but I didn’t see that the joke was on me… 🙄
        Guten Morgen!

        • Silke schreibt:

          so viel Mühe, dabei war es der kurze Austausch zwischen den zwei Frauen, der mich neugierig gemacht hatte. Erinnerte mich unwiderstehlich an die Male, da ich mich aus weiblicher Solidarität in Tanzschuppen hatte schleppen lassen von Frauen, die unermüdlich dahin auf Jagd nach nem Ehemann gingen. Ich hingegen war und bin der Meinung, daß einschlägige Volkshochschulkurse ein viel breiteres Spektrum bieten.

        • SilverSurfer schreibt:

          A.mOr,
          das ist das originale Musikvideo zu dem Lied.
          Der Typ, der zu Beginn von der Bühne fliegt, das ist Mike Patton. David Hoyle (Performance-Künstler) bewegt danach die Lippen zu Patton Stimme.

          • Silke schreibt:

            Danke! – und so findet frau auch was dazu – schade, wie’s mit den 2 Frauen weiter geht, hat das Potential für ne mich interessierende Geschichte

            http://en.wikipedia.org/wiki/I_Started_a_Joke#Music_video

          • SilverSurfer schreibt:

            Und ich Esel hab mir die Infos mühsamst über die Youtube-Kommentare geholt…

          • Silke schreibt:

            wieso Esel? ohne „Eselei“ hättest Du doch nicht die Namen liefern können.

            Und danke für die Idee mit den YouTubeKommentaren – naheliegend, doch selber draufgekommen bin ich noch nie

          • A.mOr schreibt:

            😀 Nu, Silke, nicht zuviel Mühe (! 😉 ), wie Du oben schon schreibst: „…die Dinge sozusagen peripherisch/weit- oder nahläufig umkreisend weiter zu bearbeiten.“, so entspinnt’s sich hier nun auch, im positivsten Sinne, einfach Klasse! (Und kein Troll in Sicht!)
            Der nächste Tanz läßt hoffen!

            Dank auch Dir, SilverSurfer,
            dann habe ich das Teil also tatsächlich schon mal im letzten Jahrtausend gesehen, ist eben nur kein „Film“ im circa 90min-Sinne, das hätte mir bei der Ansage des Moderators haften bleiben sollen (von Mike Patton war nicht wirklich viel zu sehen), aber dann kam der „Film“, und der suchte sich so durch meinen Kopf nach ’nem Film um, so ein Durcheinander, so ein Film! Nu, Dank euch beiden hat sich das jetzt alles zur großen Zufriedenheit (? 🙄 ) aufgeklärt!
            Fehlt nur noch das Statement von jippie zu unserem Jubel-Trubel! 😎

            Trau Dich! 😉
            Wir brauchen, scheint’s, noch mehr Eselei zum Einerlei, wer weiß, was wir dann noch schönes entdecken?

            Euch allen schönes Wochenend un schabbojs ale.hem!

          • Aristobulus schreibt:

            LOL alechejm

            À propos „Troll“ usf., ist das nicht wieder rassistisch?, also die armen Trolle, und übrigens, auch Platon war ein Troll, denn er hat die absolute Wahrheit erfunden, die Wahrheit außerhalb der Höhle, die nur er imstande war zu sehen. Auch so ein Truther mit Performance, der Platon

            A gitn Schabbojs und a gite oneg!

  3. jippie schreibt:

    Auch wenn es für den Doc aus FFM sehr schwer zu ertragen ist, war JNP schon 2010 angefangen Wachendorff-Kommentare zu sammeln. Einige der dreistesten Aussagen hat Broder heute Morgen veröffentlicht. Wirklich reif dafür, in einem Theaterstück verarbeitet zu werden.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ein_gesamtkunstwerk/

    Ansonsten sind zu viele Kommentare hier voll daneben und werden der Sache nicht gerecht. Schade! Thema sollte Wachendorff und Polenz sein und nicht die Vornamen der Autorin oder sonstige Befindlichkeiten.

    • A.mOr schreibt:

      Ach, so manche „Befindlichkeiten“ und „Namenserforschungsanträge“ führen doch auch zu guten, wenigstens amüsanten Reaktionen. Die Sache ist geklärt, den Uneinsichtigen kann man kaum helfen bei ihrem beständigen wahrheitsgefundenhaben, JN-Pyka ist sehr herzlich für ihren entscheidenden Anteil bei der Aufklärung zu danken (!!!), wir hatten noch’n bisken Spaß obendrauf,
      nu di welt is a drejdl
      and…

      Mit lieblichen Grüßen
      an die Heldin Jennifer Nathalie Pyka chasak we schalom!
      Ain’t it almost…
      (?…and just for the crack of it/good times were those…)…

      Klopf klopf klopf,
      laßt die Herzen schlagen!
      In case, for JN-Pyka, may it bangbangbenken for 120jor!
      And anyways, many ways, take it

      Warum’s auf „faith no more“ hinausläuft?
      Take it easy!
      Ahawat yissroel!
      Am yissroel chaj!

    • Silke schreibt:

      A.mOr hat recht und außerdem sind die Abschweifungen das beste Troll-Vergraul-Mittel, das ich (bis jetzt) kenne, denn es erlaubt, anders als schlichtes DFTT, die Dinge sozusagen peripherisch/weit- oder nahläufig umkreisend weiter zu bearbeiten.
      Regelfreies Brainstorming eben …

      und last but not least – gerade der Namensunsinn hat doch mindestens einen schönen Zombie ans Licht gelockt und wie beschrieb es Churchill so schön:

      http://www.fiftiesweb.com/usa/winston-churchill-fight-beaches.htm
      (Transkript + Audio)

      (die oberste YT-Version, die Google anbietet, ist mir nur auf Umwegen zugänglich – GEMA sei Dank – also die haben wirklich einen an der Schüssel, die GEMA-isten.)

  4. Michal schreibt:

    Weiteres über die professionelle Lügnerin.

    Derweil betreten Vertreter jüdischer Gemeinden die letzten Bretter jener Bühne, die für Frau Wachendorff mal die Welt bedeutete. Jahrelang gab sie sich als Mitglied der Kölner Gemeinde „Gescher LaMassoret“ aus, wo sie dummerweise nur als Abonnentin des Gemeindebriefs bekannt war. Nachdem ihr Second Life als „israelkritische Jüdin“ in die Brüche ging, handelte Frau Wachendorff äußerst pragmatisch und ernannte sich kurzerhand selbst zum Mitglied der liberalen jüdischen Gemeinde Neuwied Mittelrhein. Hier, in „ihrer Gemeinde“, will sie sich nach ihrer Bruchlandung beraten haben, wobei man ihr nicht etwa einen Gemeinde-Ausweis ausstellte, sondern den Facebook-Abgang empfohlen haben soll. So, wie es sich für eine waschechte Jüdin – und dafür hält sie sich bis heute – gehört.

    Doch nun hat sich ein weiterer Zeuge zu Wort gemeldet: Lothar Knothe, Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde Neuwied, der ihr vor zwei Wochen zur strikten Facebook-Abstinenz geraten haben soll. In einer Email teilte er mit, „dass Frau Irena Wachendorff niemals Mitglied der Jüdischen Gemeinde Neuwied Mittelrhein e.V. war bzw. ist“.

    “Irena Wachendorff und Raymond Wachendorff waren nie Mitglieder in der Synagogengemeinde Bonn. Ich bin seit 35 Jahren engagiertes Mitglied und seit 24 Jahren Vorsitzende der Synagogengemeinde Bonn und in dieser Zeit habe ich Irena Wachendorff nie gesehen und auch davor nie von ihr gehört.“

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jetzt_muss_knecht_ruprecht_ran/

    • Was für eine Posse. Eigentlich bietet es sich an, dieses ganze Elend zu einer Komödie zu verarbeiten. Aufgeführt werden kann das Werk dann auf der Domplatte oder in den Rheinauen in Bonn. Es sollen dort ja aus Mangel an Konzerten jetzt Termine frei sein und die Bundesstadt benötigt doch so dringend kulturelle Highlights. Mich belustigt der Vorgang irgendwie immer mehr. Das Ganze ist derart absurdes Provinz-Theater….

      Ha – ich habe eine Idee, angesichts der Krise passend
      Ab heute bin ich Grieche und möchte Nikos genannt werden. Und weil ich jetzt Grieche bin, kann ich meinen südländischen Mitmenschen endlich legitimiert dazu raten, die Sparbeschlüsse klagelautfrei umzusetzen und sie auf ihre ethnischen Besonderheiten aufmerksam machen. Schließlich bin ich ja einer von ihnen. Zum Beweis meiner Abstammung kann ich eine Menge Bilder aus Griechenland zeigen und Geschichten erzählen. Da soll mir mal jemand das Gegenteil bewei…. (Eigenzensur).

      Ena frappe, parakalo

      • Aristobulus schreibt:

        Hi, Michael Pliwischkies,
        feine Idee, aber ich sag Ihnen mal, wie Sie’s gemäß der Wachendorffschen Vorgabe als sofortiger Instant-Neuestgrieche anstellen müssten/sollten/dürften. Ja?

        Sie behaupten, von einem Megalos Philosophos aus Eleusis und von einer Malerin attisch-schwarzfiguriger Vasen mit unverwechselbaren attischen Vasenmalerinnen-Tintenfingern abzustammen. Sie seien ferner mal bei den griechischen Pfadfindern gewesen, anno ’82, und hätten da den ganzen Hymettos ratzfatz neu bepflanzt, janz alleene. Ferner seien Sie ein Dichter simonidischer Epigramme, und Sie zeigen davon ein paar herum, die keiner versteht, denn die sind altgriechisch – machen aber was her. Sie tingeln ferner durch Schulen und klären die Schüler über das wahre, authentische und eigentliche Griechentum auf – weil die’s ja glauben.

        Jetzt seien Sie aber ein Griechenlandkritiker geworden, sagen Sie, und Sie sagen’s immer lauter, weil Sie fänden, dass durch diese invasive Bepflanzung die Hymettos-Viper verdrängt und vertrieben werde, das sei Rassismus, denn die Vipern hätten da schon immer gewohnt. Auf einen Griechenlandkritker, der selber Grieche ist, und Sie sind sehr, sehr ein Grieche!, muss ja ein Jeder hören. Dann schließen Sie sich mit einem UE-Gewaltigen zusammen, der Sie und Ihre Rolle überall benutzt und Sie zitiert usf., denn er will Griechenland gern ab übermorgen zwischen Makedonien, Albanien und der Mongolei aufgeteilt sehen, und Sie geben in dessen Facebook-Forum den Dauergriechen. Macht ja was her, immer so, und es geht ja nur immer gegen Griechenland – was ist das schon.

        Aber jemand kömmt Ihnen auf die Spur. So ein paar Nichtgriechen. Die schon wieder. Sie seien gar kein Grieche, heißt es. Behaupten Sie also, Sie hätten in Saloniki gewohnt. Sagt aber der Bürgermeister von Saloniki, nee!, den kenn ick janich‘. Behaupten Sie, dass Sie so gerne Zaziki essen, und wer so schrecklich gerne Zaziki isst, könne nur Grieche sein. Der EU-Gewaltige findet das auch. Kommt aber der griechische Imbissinhaber von gegenüber, wo Sie wohnen, und sagt, nee!, den haak‘ noch nie bei mir jeseen.

        Tja… je länger, je lieber.

        • Silke schreibt:

          ena Frappé sas parakolo – so viel Ehrerbietung vor den dienenden Schichten muß sein 😉

          Statt Tsasiki würde ich Skordalia vorschlagen, ist irgendwie authentischer weil noch nicht so globalisiert oder wenn’s weniger duften soll, dann Taramasalata.

          Und last not least wären als Eltern noch die Obristen (da könnte ich einen von „Echten“ berichteten Original Mindblower Horror beitragen) und/oder der Bürgerkrieg nach WK2 einzuarbeiten. Auch Smirna bietet sich an.

          Aristobulus‘ Einführung der Mongolei beglückt mich als mittlerweile auch an Byzanz Interessierte natürlich ganz besonders.

          • Aristobulus schreibt:

            Oh ah, Skordalia ist wunderbaa :), das sag ich Dir als totaler Absolut-Nichtgrieche wenigstens Donnerstag Abends.

            Und Smyrna (pardon für’s Yü, ohne kann ich als Nichtgrieche nich‘), aber ja!, Saloniki (Salonica la beja) war nur wieder was Jüdisches, wo’s hier jedochement um Griechen geht.
            Also, er (er halt) ward geboren in einer Ochs- und Eselshütte zu Smyrna, als die Nachkommen des blinden Dichters Homer dorten Landpfleger waren. Homer war ja aus Smyrna, der konnte nicht anders. Damit fängt es an (immer mit Homer, der war zwar Ionier und Uralt-Grieche, aber die Ministerin Merkouri sagte ja immerdar und ewig, dass das heutige Griechenland die ewige Inkarnation der hellenischen Klassik sei, Byzanz merkwürdig vergessend!, und sie schloß den Homeros ein, nu ja, es ward ihr eben nicht klassisch oder archaisch in die Wiege gelegt).

            Dann Lord Byron, ein Vorfahr dessen insgleichen, der die Romantik in die Familie und ins Land brachte, der sehnend auf marmornen Klippen vor Smyrnens Wundersamkeiten lagerte, dort lauernd illegitime griechische und mongolisch-griechische Nachkommen zeugte (aber er tat es edel et très à la greque), die fortan sehr, sehr Griechen im griechischen Smyrna (mit Yü bidde!) waren und mit sehr griechischen Teppichen und Ikonen handelten – und dann erfanden sie das Skordalia, den Rembetiko, die Falanga und den Mikis Theodorakis. Litten dann unter den Obristen (also noch immer seine Vorfahren, seine halt), denn gelitten werden muss, sehr gelitten, sofern man authentisch rüberkommen will – jetzt schon Elterngeneration, oder besser noch man selbst, man ward selbst ein Gefreundter des Alekos Panagoulis, bevor und während man selbst den Hymettos bepflanzte, auch die Rückseite, und man gab selbst dem Papandreou einen großen Backs, als der das griechische Geld durchbrachte. Weshalb man nun Griechenlandkritiker sei, man selbst, deswegen und wegen Allem Anderen, auch schon wegen des Homers, denn schon Homers Hexameter säßen nicht richtig.

            Usf.

          • Silke schreibt:

            das ist das Smirna (ich schreib’s wie ich’s spreche, kann aber sein, daß das Dialekt ist), das ich meine

            http://en.wikipedia.org/wiki/Great_Fire_of_Smyrna
            Καταστροφή της Σμύρνης

          • Silke schreibt:

            und es ist Mercouri nicht Merkouri 😉

            Übrigens kennst Du den Film Topkapi – Mercouri und Ustinov und – uups, daß der dritte Maximilian Schell war hatte ich ganz vergessen. Aber nicht vergessen habe ich, daß ich das Kino in sehr guter Laune verließ.

            http://www.imdb.com/title/tt0058672/

            und dann gab es ja auch noch Phaedra

            Und immer war’s der gleiche Regisseur.

          • Aristobulus schreibt:

            Also ich spreche Καταστροφή της Σμύρνης als „hä kata’strop’hä tä’ss Ssmürn’näss“ :), pardon, war ja ’ne Katastrophe, da ist der Smiley yberflyssig. Du sprichst es neugriechisch, kann man machen, kann man machen (liegen halt zweitausend Jahre oder mehr dazwischen).

            „und es ist Mercouri nicht Merkouri“
            LOL. Wenn man’s à la française transkribiert – und warum eigentlich ou?, is‘ doch Omikron-Ypsilon, als U gesprochen.
            Melina MerkUri war also die Nana MoskUri der Politik 😉

            Danke für den Tip wegen Topkapi, den hab ich nur mal zur Häfte gesehen, muss aber ganz, wenn schon.
            À propos Topkapi-Palast… die Vertreibungen aus Smyrna von 1923 durch die Türken hab ich oben in die Parodien nicht aufgenommen, denn die waren furchtbar

          • Silke schreibt:

            und auf die (1923) bezieht sich die Katastrophi tis(s) Smirnis(s) – katastrophi Betonung auf der zweiten Silbe- in alt auch?

            Die Griechen sollen übrigens seinerzeit bei den umzusiedelnden Türken auch ganz hübsch hingelangt haben. Aber es waren natürlich viel weniger und ausgestanden und vorbei ist das Ganze noch lange nicht, kann ja auch kaum, nachdem jetzt Erdöl gefunden wurde. Gut vor Zypern oder zwischen Zypern und Israel doch die Türken wollen ran und stänkern rum, genau wie die Libanesen. Und da soll der „Westen“ diese Halbinsel und Inseln im östlichen Mittelmeer fallen lassen? Finde ich schwer vorstellbar.

            Seltsam daß das keiner mal erwähnt, denn ich vermute, egal, was die Griechen sich einfallen lassen, die fallen zu lassen, können wir uns nicht leisten, sonst macht die Türkei grapsch und Öl ist futsch und die Russen bauen ihre Mittelmeerbasis aus. Und wie geht’s mit den Chinesen in Piräus voran?

          • Silke schreibt:

            und nein die Mercouri (Orthographie = Künstlername?) ist nicht die Mouskouri der Politik, obwohl ich meine irgendwo mal was von der Mouskouri gehört zu haben, daß nahelegt, daß sie sich hierzulande zu einseitig verkauft, wie auch Vicki Leandros.

            Die Mercouri war, als Sonntags nie in die Theater kam die Sensation und wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, gab sie die Hure viel viel besser als Irma la Douce.

        • Ich möchte Euch an dieser Stelle für Eure tollen Ideen bezüglich meiner reinen griechischen Zukunft herzlichst danken. Zwischenzeitlich habe ich auch schon ein tragfähiges Konzept entwickelt. Im Wesentlichen wird meine politische Arbeit darauf ausgerichtet sein, die alte Provinz Epirus wieder herzustellen. Ihr werdet Euch sicher freuen, dass auch Tepelene dann wieder dazu gehören wird, der Hafen von Preveza das andere Ende bildet. Ganz wunderbar ist dies, weil so auch der Süden Albaniens, den Lord Byron (siehe Gedenktafel an der alten Festung Tepelene) so eindrucksvoll beschrieb, zu Europa gehören wird. Girokaster, Hadrianopolis, Sarander, Butrint, Phoinike – alles wird wieder griechisch und das lohnt sich (http://tiefscharf.com/albanien). Ich bin mir sicher, dass auch die Bürger Arkananiens vor Glück taumeln werden, wenn sie dann endlich eine stabile Landeswährung (Leke) besitzen werden. Mich – da bin ich mir sicher – wird man für meine tollen Ideen lobpreisen, zumal ich nicht nur über griechische Wurzeln verfüge, sondern ein Familienzweig auf Skanderbeg verweist, der andere – eindrucksvoll belegbar – einem alten griechischen Geschlecht entspringt, welches leider bereits während der Wirren der Romanisierung (meine Erzählungen aus dieser Zeit werden nicht nur erquickend sein, denn es war ein langer und steiniger Weg) das Land verlassen musste. An meiner Authentizität (und darauf möchte ich pochen) gibt es also keinen Zweifel. Für den Rest Griechenlands habe ich natürlich auch schon eine Strategie entwickelt, gemeinsam mit dem Touristikverband Südeifel, dessen Kompetenz hier wohl außer Frage steht. Als reinrassiger Grieche, der das Glück hatte – trotz aller Anfeindungen – in Deutschland lange Zeit zu lernen, kann ich mein wertvolles Wissen um Wirtschaft und Fortschritt jetzt zum Wohle meiner griechischen Mitbürger einsetzen. Da soll mir doch mal einer das Gegenteil beweisen.

          Herzlichlichst wirr aus Berlin euer Kostümgrieche,
          Nikos Pascha

          • Silke schreibt:

            Skanderbeg ist ein hübsches Sahnehäubchen und wer was Leidenschaftliches dazu lesen will, dem sei das hier zur Lektüre wärmstens empfohlen:

            http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2007/12/balkan-epic/6552/

          • Hallo Silke,
            vielen Dank für den Tipp. Die Berichte kannte ich noch nicht. Die Landschaft – zumindest die Südliche – habe ich mir vor einem Monat angesehen und dokumentiert. Allerdings war der Hintergrund nicht Skanderbeg sondern die Spuren des kaiserzeitlichen Rom +/- ein paar Jahrhunderte. Aber natürlich nimmt man die flankierenen Eindrücke gerne mit. Und ja – eine Art Leidenschaft kann die Gegend durchaus provozieren.

          • Aristobulus schreibt:

            Lieber Nikos Ho-Passos,
            ui, das Kostüm sitzt schon ziemlich gut, kalos k’agathos!, und nicht zu sagen kallypygos!, aaaber mit Befreiungsbewegungen ist das ja immer so eine Sache. Um hier authetisch und noch authentischer rüberzukommen, damit auch der letzte EU-Gewaltige dran glauben könne, muss die Sache mit den Befreiungsbewegungen stimmen. Das dürfen ja nicht die falschen sein. Denn dass man selber so gerrrn innen drin gern „Skanderbeg!!!“ murmelt, so bald Herr von und zu Erdogan mal wieder alle je Befreiende vergisst, sei verschwiegen, denn sonst gilt man gleich als Rassist, und wer will das schon?

            Es muss beim Kostümfest ja auch gegen Israel gehen, muss es ja immer, wenn man nicht als Rassist gelten will. Silke schrieb über’s Öl. Isses das nich‘?, denn der Amerikaner vulgo der Jud will immer ans Öl, da beißt die Maus keinen Faden ab, und Anderes zu behaupten wäre rassistisch – also will der Amerikaner ans Öl. Der Jud auch, der will eh an alles (dass Skanderbeg natürlich ein Rhomaiote und auch von der Tante her ein edler Sefarde aus Salonica war (heut Saloniki ohne rassistische Erinnerungen), müssen wir eisern verschweigen, denn es wär rassistisch, drauf hinzuweisen oder darauf, dass er, Skanderbeg, wahrscheinlich auch schon an’s Öl wollte wie der Amerikaner, denn der ist da nur wie der Jud.

            So deutlich dürfen Sie’s aber denn doch nicht ausdrücken, es muss very light ab- und zugehen, um authentisch rüberzukommen.
            Also, Skanderbeg hat mit Heireddin-Barbarossa Blutsbrüderschaft geschlossen, ja? Müsst‘ man belegen, da findet sich sicher was, die Archive von Ho-Geirokastrós, Ha-Hadrianopolis und dem alten Phoinikäää (mit Äta, der Ätazismus ist was Dolles, der zieht immer!) türmen sich gigantisch, unbekennt und unerschlossen zugleich (muss erstmal eine Frau Pyka kommen und nachweisen, dass es die nicht gibt, ah wa, die werden Sie desavouieren, geht schooo‘), zumal grad der Heireddin-Barbarossa DIE Befreiungsfigur schlechthin (agrch. kat’exochen) ist!, der hat überhaupt alle alle befreit, gar ein Korsar besser als Jack Sparrow zu seiner besten Zeit, der die genuesische, venezianischen und pisanischen Imperialisten das Fürchten lehrte, indem er das Volk befreite (welches?, das darf man nicht verraten, das Volk eben, da fragt schon keiner weiter). Auch noch Türke war der, das ist gut, weil man ja kein Rassist ist, und er war gebürtig ein Grieche, das ist fast noch besser.

            Also Seeheld und Antiimp Heireddin-Barbarossa und Skanderbeg, das beste Paar seit Laurel & Hardy oder besser seit Bismarck und Wilhelm dem Ersten (was man aber nicht sagen darf, denn wir sind links), und mit dem Öl?, worauf es hinausläuft?, also, das läuft so hinaus, weil es immer auf’s Öl hinausläuft seit er ersten Olive der Schöpfung:
            Dass das Öl die Griechen kriegen sollen, um sich damit bittschön in Nachhaltigkeit und Ökologie (Ho’Logos täss Oikäss, das Wort des Hauses) zu sanieren, finanziell und moralisch, damit es nicht der Amerikaner und/oder der Jud bekomme, denn das wär wieder amoralisch und rassistisch – und jetzt muss man noch herzlichst wirr überlegen, wie man die arabischen Befreiungsbewegungen mit reinbringt, den arabischen Frühling mit reinbringt, die friedfertigen Massen vom Tahir-Platz mit der Nelke zwischen den Zähnen mit reinbittet, denn man ist ja kein Rassist, never ever.

          • Silke schreibt:

            Für die so wunderschön wild gewordenen Phantasten in diesem Blog noch ein Happen aus Normans in the South oder Kingdom in the Sun: irgendein Roger? wollte Byzanz an die Wäsche und zog los, die Byzantiner schickten ein Heer voller Varangians und viele dieser Varangians (deutsch Warägergarde sagt Wikipedia – schon mal jemand gehört?) waren Angelsachsen?, die geflohen waren, weil sie mit den Normannen nix am Hut hatten (muß also nach 1066 gewesen sein). Und nu ganz weit weg am anderen Ende des Kontinents treffen diese armen Teufel auf wen schon wieder? Genau, die allerselbigen Normannen bzw. deren Vettern und Basen (ich glaube das war der Roger? dessen Frau gern neben ihm kämpfte und Furcht und Schrecken verbreitete) und was noch schlimmer ist, kriegen schon wieder voll die Hucke voll. Hätten die nun aber einen linguistik-Berater gehabt, wäre ihnen das nicht widerfahren, denn der hätte ihnen gesagt, daß Varangians Wikinger bezeichnet, andererseits deren skandinavische Variante hatte der arme Harold ja nur Tage, bevor ihm in Hasting mit der französischen alles daneben ging, noch ganz glorios verprügelt.

            Und das ist/war voll das richtige Leben – wie ärmlich nehmen sich dagegen die Erfindungen von Frau W. aus. Erfindungsmäßig können mit sowas nur Eure Crazy-Patchwork-Ausflüge mithalten.

            PS: und was das Öl anlangt, so bekenne ich, ich will Öl – ich will es mir weiterhin leisten können, an den Strand zu düsen, bei IKEA einzufallen, im Baumarkt einzukaufen und all die anderen Kleinigkeiten zu tun, für die ein besseres Hilfsmittel als das Auto noch nicht erfunden wurde.

            Und ja, ich möchte auch immer reichlich Bananen im Angebot haben – wenn die per Ruderboot kommen müßten, würden die vermutlich etwas unansehnlich werden.

            Und nö, bei den Griechen ist (bis jetzt) noch kein Öl aufgetaucht, mein Verdacht ist, daß die von uns Ölgierigen als Aufmarschgebiet/Truppen- und Gerät-Bereithaltungsareal unersetzbar sind.
            So gesehen ist es vielleicht unser Glück, daß die sich im EU-Rausch so verschuldet haben, daß (hoffentlich) kein anderer Lust oder die SpielerNerven hat, sie auszubailen.

          • Sie sind mir ja einer, lieber Aristobulus.

            Die Sache mit den Juden ist doch schnell eingebaut. Ich war natürlich extrem fleißig und weiß von den Resten der Synagoge gegenüber des wunderschönen Springbrunnens im Zentrum von Sarander. Die Grundmauern sind überlagert von Resten einer Basilika. Gerade hundert Meter weiter steht ein Minarett. Es dürfte also klar sein, dass die jüdische Bevölkerung dort schon vor vielen hundert Jahren alles falsch gemacht hat und man sie nun aus dem wieder auferstandenen Epirus darüber aufklären muss, damit sie die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Da haben aber alle ganz großes Glück, dass es klarsichtige Neugriechen gibt, die bereit sind, die Fakten einfach mal so ganz ohne Umschweife auf den Tisch zu legen. Was gesagt werden muss, muss eben gesagt werden. So – jetzt muss ich dem türkischen Gemüsehändler aber noch ein paar billige Tomaten aus dem Kreuz leiern.

            na dann jamás

          • Silke schreibt:

            sto kalo

          • SilverSurfer schreibt:

            Silke,
            aus der deutschsprachigen Literatur kenne ich beinahe nur den Begriff Warägergarde, kann mich tatsächlich nicht an eine andere Bezeichnung erinnern, vielleicht ist es mir auch einfach entfallen, ist schon eine Weile her.
            Jetzt macht mir noch der Roger zu schaffen. Ich kann mich nicht entsinnen, dass einer der beiden Rogers in ein größeres Gemetzel mit eben jener Garde verwickelt gewesen wäre.
            War es vielleicht der Robert und nicht der Roger?

          • Silke schreibt:

            SilverSurfer

            ich bin erst seit ein paar Jährchen auf dem Byzanz-trip und habe vermutlich nie was Deutsches dazu gelesen, es freut mich aber, daß die auch auf Deutsch bekannt sind. Mir war das Wort jedenfalls vollkommen unbekannt.

            Und was den „Roger“ anlangt, ich wußte da war was, drum das Fragezeichen, aber jetzt als ich bei Dir Robert las, fiel mir sofort Guiscard dazu ein und das ist die Schlacht, die ich meinte, bei der Alexius‘ Varangians wegen William the Conqueror Ausgewanderte enthielt.:

            He sailed with 16,000 men of which 1,300 were Norman knights against the empire in May 1081, and by February 1082 had occupied Corfu and Durazzo, defeating the Emperor Alexius in front of the latter (Battle of Dyrrhachium, October 1081).

            http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Guiscard#Against_the_Byzantines

            Ich war aber sehr froh, gerade bei Wikipedia zu lesen, daß es auch einen Roger gab, zu dem bei mir aber nix hängen geblieben zu sein scheint.

          • Aristobulus schreibt:

            Michael-Nikos,
            ich hatte Epirus noch vergessen!, gute Idee. Das Despotat Epirus (Äpejross), wenn ich mich recht entsinne. Das muss natürlich, zumal die wachendorffsche Vorgabe es erheischt, denn da geht es um Despotismus-Nepotismus 😉 , um den der polenzschen Art, der bidde reingewaschen werden möge. Man könnte auch noch Ihr Ding-an-sich einbauen… Sie haben ein Foto in Albanien von einem Ding-an-sich gemacht, nicht?, rund und aus Stein, von Macchia überwachsen, achtgeteilt wie eine Torte, und zwischen den Ritzen geht es tief hinab wie bei David Lynch.
            – Habe keine Ahnung, was in Sarander noch steht, werd ich mal in Freuden nachlesen.

            Silke,
            die Waräger scheinen Skandinavier gewesen zu sein, aber weder Normannen noch Winkinger, sie sprachen wohl keine germanische Sprache. Manche in Skandinavien gleubten an die asen, Andere wohl an die Wanen, und wie es eigentlich gewesen sei, lässt sich wohl kaum feststellen – erst Snorri Sturluson (großer Dichter, der) hat im dreizehnten Jh die Edda aufgeschrieben, um die Geschichten zu retten, indem er sie neu erfand. Wer wann was vorher glaubte und tat? Tja…

            Kelten gab’s ja auch noch in Britannien, viele verschiedene. Was die so taten? Fantasiert wurde später viel, etwa über King Artus, und nichtmal aus dem Epos Beowulf wird klar, wer wann was machte und warum oder für wen (die fünf großen W der Recherche, who, what, when, why, for whom).

            Es gab ja sogar Berserker :D, die sollen in ihre Schilde gebissen und alles niedergemäht haben, hört man. Haraldr Blotand (Blauzahn) usf. Wie gut, dass man nicht damals leben musste.

            Die Normannen, seit 150 Jahren durch und durch christinaisiert und Franzosen, auf Sizilien, danke Silke!, die haben sehr schöne Mmmmosaiken hinterlassen in Cefalù und Monreale, und die Cappella Reale in Palermo ist auch nicht zu verachten. In der Nähe stehen arabische Sommerschlösser dieser Normannen, halb romanisch, halb Orient, halb was Eigenes. Der Staufer Friedrich II. hat im dreizehnten Jh ein neues gewollt, das Castel del Monte, hab ich mal mit meinem Vater angesehen, er wollte dahin, endlose Fahrt durch Kalabrien, wo nichts ist, und dann steht’s auf einem Berg.

            Ach, und Robert Guiscard, der Normann, der kein Öl hatte, führte nichts als Krieg, und nichtmal um’s Öl. Den müsste man in unserer Neuzusammenfügung freilich als Befreiungsbewegten fälschen, vielleicht wegen des Öls, oder irgend wegen des Völkerrechts. In Rom im elften Jh hat er flächenweise alles zerstören lassen, es war ja so wenig übrig, na da musste er nahen und erledigen, was nicht erledigt war…

          • Lieber Aristobulus,
            Despotat? Präfektur. Wobei der Despot/Tyrann zu dieser Zeit, wenn wir nun kleinteilig werden möchten, nicht einmal die schlechteste Lösung zu sein schien. Nur möchte ich als visuell dokumentierender Kostümgrieche natürlich nicht zu sehr ins Detail gehen. Das ich so fühle, reicht ja auch völlig aus. Das Ding-an-sich ist übrigens eine Basis aus Ziegeln (Grabung Phoinike), soweit ich weiß. Dort ging es also nicht tief hinab, es stand eher etwas drauf. Vermutlich eine kleine Statue einer meiner Ahnen. Wer hätte das gedacht? Die hochbegabte Lyrikerin aus Remagen wird sicher verstehen, wie wichtig ein eigener Sockel ist. Nun stand sie dummerweise nur auf den Resten eines Hypokaustum, schwatzte spätrömisch daher und da so ein Sockel hierfür nicht gerade zweckdienlich ist, wenn man oben bleiben möchte, kam es, wie es kommen musste. Dumm gelaufen, würde ich sagen.

            Sarander
            Die Synagoge von Sarander lässt sich im Wesentlichen durch ein Mosaik belegen, da das Gebäude selbst später überbaut wurde – dabei überschneiden sich die Grundmauern von Basilika und Synagoge. Das Mosaik zeigt u.a. eine Menora und ist in einem kleinen Museum gesichert, dass leider permanent geschlossen war. Die Ausgrabung selbst befindet sich nur 200 m davon entfernt und wird meines Wissens nach wie Butrint von der Butrint-Foundation (http://www.butrintfoundation.co.uk) betreut. Gedrucktes gibt es vor Ort oder bei Oxbow. Vermutlich aber ist es am sinnvollsten, die Butrint-Foundation anzufragen. Ein Buch über Sarander/Saranda stammt von Richard Hodges (Butrint Foundation). Inwieweit die Synagoge darin behandelt wird, vermag ich jedoch nicht zu sagen.

            – Habe keine Ahnung, was in Sarander noch steht, werd ich mal in Freuden nachlesen.

      • A.mOr schreibt:

        Michael Pliwischkies
        „Das Ganze ist derart absurdes Provinz-Theater….“
        Jepp.
        Hallo Nikos, gute Idee, und ich bin der Sohn von Europa und Zeus (nicht dem Zeus, Ari! Der ist nur ein Bruder… 😉 alert: intern. )…

        Aristobulus
        „…und Sie sind sehr, sehr ein Grieche!…“
        !LOL!
        (Sehr schöne Geschichte, Danke! 😀 )

    • Aristobulus schreibt:

      Danke, Michal…

      Wenn jezze nochmal einer Frau Pyka (die ihre journalistische Arbeit überaus gut macht) irgend schief anlinsen sollte, kriegt er’s mit mir zu tun.

    • Olaf schreibt:

      „Von Köln über Neuwied bis nach Bonn. Ob es wohl noch eine jüdische Gemeinde oder Synagoge rund um den Rhein gibt, die Frau Wachendorff noch nicht in ihrer Phantasie heimgesucht hat?“

      Ist der Rhein denn ein See, mit Rundweg?
      BA ick hör dir trapsen;)

  5. Silke schreibt:

    mir scheint mit Sukram hat sich Gerd’s Seite einen großen Künstler eingefangen.

    Wieso glaube ich, daß er ein großer Künstler ist? Weil ich große Künstler immer daran erkenne, daß ich nur Bahnhof verstehe.

    • Aristobulus schreibt:

      Silke,
      dafür sind wir ja hier, nicht?, um große Künstler, Großkünstler und überhaupt Künstler durch unsere Kleinkunst auf den Boden der bleichen Tatsachen o.s.ä. zu metaphern. Überhaupt Buchdruck. Der war ja mal richtig was. Welch eine Entweihung der einzig wahren originären Kalligraphie. Das gemeine Volk sollte auch was zu lesen kriegen?, ja jeder sollte ’ne Druckerei aufmachen dürfen?, puuh, die Schwarze Kunst wurde sie genannt.
      Die wahren Künstler waren immer die Anderen, die Eigentlichen und Reinen. Die sich nicht gemein machten mit diesem ganzen pykanische Mist.

      gez. Ari, Bahnhofskünstler und Buchzusammenkleber

  6. Sukram schreibt:

    Hab‘ mich jetzt ein bissle auf des seltsamen Doktors Fratzenbuch-Seite umgeguckt-
    z.B. http://utaliquidfiat.blogspot.com/2012/02/am-6.html

    es gibt schon ein paar starke Indizien, dass das Ganze nicht ganz auf dem pykanischen Mist gewachsen ist & sie sich mit fremden Federn schmückt.

    Möchte das aber lieber nicht vertiefen- bin jedenfalls in der Meinung bestärkt, dass man sich tunlichst von solchen „social Networks“ fernhält: eklig; und die schlimmsten sind- die (XXX “Bitte keine Beleidigungen, Hetze oder Kommentare, die sich konträr zur deutschen Rechtsprechung befinden” Anm. d. Red.)

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      So wie Sie reden haben früher auch viele über den Buchdruck gelästert.

      • Sukram schreibt:

        Hoppala- jetzt hätt‘ ich aber doch gerne mal gewußt, inwiefern der indizierte Ausdruck sich nicht mit der dt. Rechtsprechung vereinbaren lässt oder beleidigend ist, Herr Redakteur; die Analiogie wäre in etwa „Kerle“…

        Zugegeben- kein lieblicher; aber immerhin war „Wittib“ mal eine Ehrenbezeichnung 😉

        • Aristobulus schreibt:

          Die Weiber seien die Schlimmsten, ist auch nur ’ne Bemerkung, die Sie sich aus den Ritzen versiffter Stammtische kratzten, Herr. Steht ja nun nicht mehr da. Hat auch nicht dazustehen. Danken Sie dem Herrn Redakteur, dass er für Sie mitdenkt und Ihnen ’ne Peinlichkeit erspart hat.
          Ich bin nicht so nett, bekanntlich. Na, Schwamm drüber.

  7. A.mOr schreibt:

    Lieber Aristobulus ahoj,
    „Quisa ist nicht irgendwer von irgendwo, nicht?“

    Hast schon recht, aber ich teile Deine optimistische Haltung an der Stelle nicht sehr.
    Jepp, jeder kann mal danebenlangen, Mist bauen usw, da sollte man dann nicht gleich den Stab darüber brechen und zerbröseln. Das will ich auch nicht tun. Aber, aus meiner Sicht, was haben wir (oder eben nur ich) zu erwarten?

    Mir ist es „unsympathisch“, wenn jemand stets seine zunächst steilen Vorlagen nicht begründet, sondern sich dann über Sympathiebekundungen und Verständnis erheischen rauswindet.
    Somit erscheint er mir als unglaubwürdig.
    Im Prinzip inzwischen egal, was er von sich gibt. Man kann sich jenen schön oder häßlich lesen, und nichts davon ist belegbar; er läßt sich nicht belegen, selbst wenn er mit der Nase draufgestoßen wird, wie eben im vorliegenden Fall.
    Er sagst nicht laut, aber mir scheint, als rufe er zwischen den Zeilen: „Die anderen sind schuld!“

    Hat er also „zurückgenommen“, daß er J.N. Pyka als „Hochschläferin“ verleumdete.
    Wenn ich ihn als „vermeintlichen Vergewaltiger“ hinstellen würde, einfach so mal, weil ich ihn blöd find, vielleicht merkte er dann, wie rücksichtslos und mies seine Aussage eigentlich ist?
    Verletzend und rufschädigend ist solches, sowas bleibt hängen selbst dem Unschuldigen, wie mies, wenn es nur eine schmutzige Lüge ist!
    Genug Schlaumeier da draußen, die das „nur zu gerne“ glauben.

    Beweise?
    Die braucht quisa, der mal so „richtig schön böse“ (hat er das bei Dir abgeschaut? Verstehste.) sein wollte, doch nicht.
    Nein, er erschließt es aus den Texten einer Dame, die er grundsätzlich nicht mag und deshalb eigentlich auch nicht liest. (Warum mag er sie nicht, weil sie gut aussieht? …?)

    Warum sollten wir -zumindest ich- ihn mögen?
    Allein dann noch das Rumgeeiere gegenüber Silke, wie verräterisch.

    Will ihn nicht „mobben“ -ist dem doch eh egal-, aber freundschaftlich umarmen will ich das Kerlchen sicher nicht.
    Für meine Seite, habe wirklich zuviel „Schrammen und Gepäck“, als daß ich so einen Menschen noch und schon wieder und immerwieder Verständnis auf den guten Verdacht hin aufbringe.
    Was kommt zum Ergebnis?
    Einsicht? Entgegenkommen?
    Eher nicht, letzteres wohl nur im Fall, um mal wieder „unauffällig“ von zuvor aufgestellter Behauptung abzurücken, wenn darauf eben zuviel Widerstand folgt.
    Kinder testen ihre Grenzen aus. Wessen Kind ist quisa?

    Mag ja gut sein, daß er an sich -im „zivilen Leben“- ein im besten Sinne harmloser Mensch ist. Hoffentlich!
    Nur, einerseits „verzeiht und versteht“ er die schlimmsten Übeltäter (weil sie aus dem weitenweiten Umfeld irgend skurrilen und ach so schlimm verfolgten Islam entstammen), andererseits zieht er gnadenlos über J.N.Pyka her und hält auch den Henryk M.Broder für einen ganz finsteren Übelredner. Schlicht Doppelmoral, Heuchelmoral.-

    Was sollte ich denn da denken?
    Nicht etwa ein Finger vor, drei zurück?
    Meinste, den kann man noch „sanft hinbiegen“?

    So, wie er auf meine Einwände zB reagiert, scheint er eher nicht eine Notwendigkeit darin zu erkennen. Bei Silke geht er doch nur wegen ihrer Autorität in die Knie, aber eben -und offenbar- nicht einsichtig. Bin ich zu pessimistisch?

    Nehmen wir einen Kommentar von Dir, quisa gegenüber wohlwollend (eine der „Goldenen Brücken“, guter Mann):
    https://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/07/06/diesen-holocaust-hat-es-nie-gegeben/#comment-17885
    Dazu kann ich nur sagen: „Doch, das ist durchaus und offenbar auf quisas Rasen gewachsen.“
    Stichwort: „Titten!!!“
    Zack, ein Beleg. Quisas recht abgeklärte Antwort: „Habe ich mir schon gedacht, dass du dich auf meinen COmment zu dem Femen beziehst.“
    Tja, kann’s diesmal die Wahrheit sein, oder doch nur wieder Gerede?

    Nehmen wir an, es ist die Wahrheit. Was ergibt’s?
    Nu, er kommt mit der schönen jungen Frau, die zwar gräßlich schreibe, sich dafür aber umso besser „hochschlafen“ könne.
    Und dann nimmt er’s wieder zurück, weil, Silke allen voran, dadurch ihm ein erheblicher Widerstand entsteht. Und dann sagt er, daß es wohl falsch war.
    Und dann aber weiß er wieder im Voraus, worauf ich mich beziehen werde, eben die „Titten!!!“
    Also wie nun? Doch nicht falsch? Was?

    Wie gut, daß ich soviel Zeit für die „causa quisa“ 😉 habe, auf jeden Fall sehe ich das gleiche Herumgeeiere wie sonst auch. Nu?

    Aristobulus, es ehrt Dich sehr, daß Du an dieser Stelle nachhakst, und das Gute bei der Sache erkennen willst.
    (Sind das jetzt vertauschte Rollen bei uns beiden? Nu, wenigstens ist’s -ssaj-wi-ssaj- nicht zu unserem Nachteil, diese Flexibilität in den Perspektiven! Guter Mann! 😀 )

    Will’s mir nicht so leicht machen, wie es vielleicht scheinen mag, jeder Mensch verdient noch eine Chance, jeder Mensch kann sich bös vertun…
    Trotzdem, noch ein anderes Bild: wieviele „Schläger“ hast Du kennengelernt, die dem Opfer ihrer Schläge zigfach versichern, daß sie es „nie wieder“ tun würden?…
    In dieser einen, konkreten Sache habe ich quisa somit quasi ein „Zuschlagen“ nach einem „nie wieder“ attestiert.

    Quisa dreht’s so hin: „…natürlich etwas vollkommen anderes, gelle? Das Eine eben Satire und das Andere Sexismus…..“
    Schnell mal auf’n anderes Feld wechseln, schön ablenken.
    Also, wenn ich das nicht inzwischen reichlich von anderen Menschen kennen würde, dann hätte ich’s von quisa allein einsehen müssen, daß so jemand eben sich den eigenen Vorteil bei einer Sache zusammenklittert, selbstgerecht und rücksichtslos, versuchsweise immerhin.

    Wenn Du mich fragst, lassen wir quisa antworten: „Wenn mein Stil nicht nach deinem Geschmack ist, kann ich aber natürlich damit umgehen.“
    Also wozu sorgen? Ist dann eben nur eine Stilfrage, mein Stil wurde gelesen am Stil selbst. Ist offenbar zuviel erwartet dem quisa „Telepathie“ zuzutrauen… 😯

    Du machst es richtig, Aristobulus,
    es uns nicht zu einfach zu machen!
    Nur hat quisa selbst schon geredet.
    Und nun war’s mein Gerede dazu.
    Danke, Ari, daß Du nachhakst!
    זײַ געזונט A.mOr.

    • Aristobulus schreibt:

      Lieber A.mOr,

      genaugenau, das ist hier Thema, Du schriebst es hin und trafst das Fass zum Überlaufen mitten drauf:

      „Verletzend und rufschädigend ist solches…“

      Darum geht’s allerorten und immer wieder, gegen diesen und gegen jenen, ad nauseam et ad vomitum.

      Frau Pyka wird seit Monaten überall als a) Frau und b) als junge, nette angezielt. Nicht als Journalistin, oder weil sie eine bestimmte Meinung hat. Nein, als nette junge Frau. Das ist so superbillig, so erzprimitiv.

      Man zerreißt sich über sie die Mäuler wie damals in der guten alten Kaiserzeit, ach wie retro. 1970 reicht Manchem nioch nicht – es muss 1870 sein.

      Nun kommt gar noch jener Mister Virtuell-Multinick Adam-Superjude des Wegs, provoziert, beleidigt, und sähe gern mal „gerichtsfest Amtliches“.
      Der tut sich vielleicht wichtig… der ist wichtiger als wir alle zusammen plus alle von den Rothschilds plus Einstein und Ilja Richter.
      Bodern will er einen geharnischten Brief geschrieben haben, in dem er alles besser weiß als Broder es je wagen durfte zu ahnen, das macht Herr Adam-Ubiquitarius gern, denn so wichtig ist der, die Welt geht unter ohne sein Besserwissen.

      Mir ist sowas zuwider. Insgleichen Quisas (der war Dein Thema, pardon, ich schwoff ab) Herumgeeiere. Ich seh das so wie Du. Soll der Quisa halt zeigen, dass er nachlesen und denken kann (denn das konnte er mal recht gut!) – vorher mag ich den auch nicht mehr.

      Ach, saj gesunt!, hob’sche a gitn jojm und a gite lajle, Moschiach OY!, auf bald.

    • Aristobulus schreibt:

      Nanü, ich hänge in der Mordernationsschleife?, das böse Wort war nicht Moschiach, da sei selbiger vor.

      • A.mOr schreibt:

        Ahoj Aristobulus schalom!

        Dein Abschiwiwwaffwofflwichwiff paßt schon gut, und eigentlich, mal weg vom quisa als Selbstversteller, geht’s immer und immer wieder darum, wie Du’s rausstellst, und ich kürze es mal nur auf ein Wort, das Assoziieren mag jedem selbst vergnüglich,gespenstisch oder sonstwie sein:
        die Rücksichtslosigkeit
        (wie nah oder fern von „Empathielosigkeit“, es ist immerhin die Extremform der Rücksichtslosigkeit).

        Und was ist Rücksichtslosigkeit noch, wenn nicht nur extremer Ausdruck egoistischer „Selbstverwirklichung/-darstellung“ (zB), wo rührt’s so oft her?
        Auch nur ein Wort: die Mißgunst.

        Was Frau Pyka, Jennifer Nathalie angeht, es wäre doch leicht möglich -in meinen Augen so naheliegend- ihr zu sagen, daß sie eine „Hübsche“ (steiler Zahn! 😯 ) ist, daß sie außerdem sehr gut schreibt, daß sie außerdem bei der Enttarnung einer „Alibi-Jüdin für Antisemiten“ (die übrigens auch ganz hübsch aussieht, nuja, was zählt’s, wenn’s nicht herzliche Schönheit ist?) außerordentliches beitrug.
        Alles lobenswert, nichts davon stößt gegen das andere auf, und wenn man’s mejdlech 😉 besser kennenlernte, so gibt’s wahrscheinlich noch mehr Anlaß zu Lob und vergnüglichem Charme, usw und alles gut, toffte, va bene, SUPERULTRATITANISCHADAMANTIUMANALYISCHKLAR: tow – toda raba!
        Ist eben gut, was gibt’s daran auszusetzen und zu bemängeln?!
        ‚S gibt wahrlich düsterere Aussichten als eben schöne Aussichten? (alert: keine Ironie!)

        Nur das eben will so manchen nicht in den Kopf (…darf nicht! Denn…), Leute wie quisa und etliche andere, wie sie sich hier äußerten, sind so voller Mißgunst und Grimm, man weiß nicht so recht, warum, haben sie eben eine andere Meinung (na und?), wollen sie eben Alibi-Juden für Antisemiten, selbst wenn es kein Juden sein sollten (darauf kommt’s ihnen auch nicht an, Gegenteil’s der Fall!), wollen sie ihr und uns eben am Zeugs flicken, wollen sie uns eben in den Arsch treten: „raus nach Palästina!, raus aus Palästina!, raus vom Planeten!…“ 😈
        Raus!

        ( זײַ געזונט A.mOr.
        😎 !Moschiach OY! 😎 )

        klitzekleines ps/
        mag sein, daß quisa selbst nicht direkt gegen Juden hetzt, davon wüßte ich nichts, aber seine Haltung zur Sache, seine Mißgunst allein gegenüber dieser „kleinen und schnuckeligen: Jenny“ (oj, wie niiieeedlich! Immerhin die „Jenny“ ist nicht von ihm hier ersteingebracht…), vor allem aber mutigen und gerechten (!!) (eine Löwin!) Frau ist nichts weiter als letztlich den Antisemiten Steine aus dem Weg tragen.
        Oder anders, so ein ehemals Dickerchen namens „Kohl“ wird dafür doch zitiert:
        „Wichtig ist, was hinten rauskommt.“
        ( 🙄 und da hat er doch recht…
        …nuuu, vielleicht nicht in jedem Fall, kann man ja auch so oder so lesen, was ist es von welcher Perspektive aus usw usf und übrigens etc, ist aber verständlich, was ich hier meine, jaaa? 🙄 )

    • quisa schreibt:

      @A.mor: wäre ja schon mal interessant zu wissen, inwiefern ich schlimmsten Übeltätern „verzeihe und verstehe“ weil sie muslimisch? Was unbelegbare Spekulationen angeht, scheinst du es ja wirklich draufzuhaben;)

  8. SilverSurfer schreibt:

    M.Mode,
    nochmal:
    WAS haben Sie mit WELCHER Suchmaschine vergeblich gesucht?
    Meinen Sie den Nachruf, in dem geschrieben steht, dass der Herr Wehrmachts-Offizier war?

    • posene schreibt:

      Ist ein Nachruf ein Beweis? da würde ich doch gerne mal amtliche Papiere sehen.

      • Aristobulus schreibt:

        HerrFrauElefant Multipseudonym,
        wer sich so fürchterlich wie Sie um „gerichtsfesten“ Schmonzes schert und so gern Amtliches sähe usf., sich kümmert und kümmert, macht sich bloß die Finger bäh.

        Dieser Rat ist kostenfrei.

      • Yael schreibt:

        Nehmen Sie nur einen Nick. Es ist unerträglich hier mit zig Nicks aufzutauchen. Ansonsten wird der Betreiber über Ihr Spiel infomiert werden.

      • SilverSurfer schreibt:

        Äh…wie hängt das jetzt mit meiner Frage zusammen…?
        Posene, ich versuchte eigentlich nur von Ihrer Molde-Facette eine Antwort auf eine gaaanz einfache Frage zu bekommen…siehe weiter oben.
        Wann ist denn die Molde-Facette wieder an der Reihe? Mittwochs?

  9. M. Mode schreibt:

    naja, ich möchte dich eigentlich nicht kennenlernen.
    Sie kann behaupten dass sie Jüdin ist. Das kann jeder wenn er mag. wenn sich Menschen damit besser fühlen. Ist für mich unverständlich.
    In eine Gemeinde kommt man nur mit Nachweis. Auch nicht so ganz. Jede liberale Gemeinde bietet Voll- und Fördermitgliedschaften an. Vollmitgliedschaft nur für jüdische Mitglieder. Aber die anderen sind eben auch Mitglied.
    ….Hochstapler haben die Beweispflicht…
    Ne, juristisch falsch und auch gut so.

    Wenn ich behaupte, dass du beklploppt bist und bringe auch noch einen Zeugen, (das ist für dich dann Journalismus) dann müßtest du beweisen das du es nicht bist? Da siehst du dass deine Logik dann falsch ist.
    Ich müßte das beweisen….

    • A.mOr schreibt:

      „Ich müßte das beweisen….“
      Wenn Du ein guter Mann/gute Frau bist, würdest Du ohne guten Grund nicht solche Behauptung aufstellen.
      Solche Behauptung wird jedoch zuallermeist aus unguten Gründen aufgestellt, „Belege“ dafür wären dann sehr wahrscheinlich ebenso ungut.
      (Will sagen, kein gelungenes Beispiel.)

    • Aristobulus schreibt:

      M.Mode, Poznanski, der wahre Adam – oder wer auch immer Sie sind, Virtuellmensch oder echter Frankfurter, Israeli, gar Frontsau?:

      „Jede liberale Gemeinde bietet Voll- und Fördermitgliedschaften an. Vollmitgliedschaft nur für jüdische Mitglieder. Aber die anderen sind eben auch Mitglied.“

      Das ist eine Insinuation. Ein Fördermitglied wird selbst bei Reformjuden nicht zur Tojre aufgerufen, hat bei Versammlungen kein Stimmrecht, wird nicht zum Minjan gezählt.
      Sie betreiben gern Liberalenbashing, nicht? Reden aber andererseits über Rufmord. Die Bösen sind bekanntlich die Anderen…

      Liberalenbashing find ich genauso unwürdig wie Orthodoxenbashing. Halten Sie sich einfach zurück, warten Sie a bissele, wenn Sie’s wieder zwackt!, der Anfall geht meist von selbst vorüber, ohne dass Sie sich auf den Berg stellen müssen, um böse Federn auszuschütteln.
      Los, einsammeln.

  10. M. Mode schreibt:

    ups Silke, wie bist du denn drauf? MöchteGern_Rufmörder. Geh mal was essen, das beruhigt!

    Journalismus bedeutet u.a. Zahlen, Daten, Fakten
    Das fehlt, oder ich habe es noch nicht gefunden.
    Links dazu bitte gerne
    Der Hauptfaktor ist doch, ob jüdisch oder nicht. Da hängen sich ja alle daran auf. Frau W. muss nicht beweisen ób, oder ob nicht. es muss ihr bewiesen werden. sie schweigt dazu.
    Wer den Beweis hat….
    Vorab schon mal danke

    • Silke schreibt:

      Frau W. behauptet, daß sie Jüdin ist.

      Sie behauptet Mitglied in einer Gruppe zu sein, der von ihrer Mitgliedschaft nix bekannt ist.

      Es ist sie, die dran ist mit beweisen.

      Aber wie ich Dich kenne, behauptest Du als Nächstes, Du seist Nobelpreisgewinner und es ist an mir zu beweisen, daß Du es nicht bist und wenn ich die Website vom Komitee checke, dann sagst Du, giltet nicht.

      Also auf der Beklopptheitsskala hast Du es schon weit gebracht.

    • Schula schreibt:

      Lesen soll bilden?

      Wachendorffs Behauptung: Ihr Vater wäre Jude. Gelogen
      Wachendorffs Behauptung: Ihre Mutter war in Auschwitz. Gelogen
      Wachendorffs Behauptung: Sie war in der IDF. Gelogen

      Wo fehlen denn die Fakten, Herr Ignorant?
      http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=275840

      Und dann soll ausgerechnet wahr sein, daß sie Dame Jüdin ist? Sie, die nicht einmal in der Lage ist, ihre angebliche Gemeinde zu nennen, was kein Problem darstellt.
      Wenn mich jemand so diskretieren würde und ich wüßte, ein Fakt wäre wahr, hätte ich sicher keine Probleme meine Gemeinde zu nennen. Warum sie es denn nicht tut, dazu braucht es nicht einmal ein Fünktchen Phantasie.

      Wo fehlen denn die Fakten, Herr Ignorant?

      ENDE!

  11. M. Mode schreibt:

    Also ich glaube auch, dass es alles ein großer Fake ist/war. Es interessiert mich auch nicht ob sie jüdisch ist oder nicht. Ich glaube aber nicht, dass sie mit dieser Vita zu großem Reichtum gekommen ist.
    Mir ging es allein nur darum, die Arbeit von Fr. Pyka etwas zu relativieren, wo doch der Jubel keine Grenzen mehr kannte. Nocheinmal, eine Recherche ohne Belege ist keine. Und diese Belege muss nicht Fr. Wachendorff beibringen, sondern Fr. Pyka. Solange bleibt es Rufmord

  12. Yael schreibt:

    „Ich bin nicht Antisemit aber“

    Das sagen alle Antisemiten. 😀
    Sie sind bekloppt, wissen Sie das eigentlich?

  13. mundderwahrheit schreibt:

    SilverSurfer 07.07.12 und Yael
    SilverSurfer: – Hmmm….Ihre Seite…sind Sie bekloppt?
    Yael: …ja ist er. Ein Antisemit
    – SilverSurfer: Ihre Antwort riecht nach KGB. So wurden die Dissidenten in Irrenanstalt befördert. Ein Demokrat sind sie auf jedenfalls nicht!
    – YAEL: „“Wirt müssen diejenigen töten, deren Geist wir nicht kontrollieren können“
    Bibi Netanyahu – 66er UN-Generalversammlung 23.09.11 –
    Ich bin nicht Antisemit aber wenn Sie keine bessere Antwort geben können….dann … kann ich für Sie nicht tun. Werden Sie damit Glücklich.
    Ich schließe mit der angebliche Satz von der König von Sachsen: „Macht doch euren Dreck allein“

    Sparen Sie sich die Antworten. Ich kenne sie schon.

    • SilverSurfer schreibt:

      Genau. Halte Deinen mundderwahrheit!

      • Aristobulus schreibt:

        … das Ding mit Augenhöhlen ist doch der leere Brunnen aus Rom, nicht?, aus dem seit Jahrhunderten nix Frisches mehr austritt. Da war mal der Viehmarkt (forum boarium), Dung und Mist galore.
        Das Ding ist von sprödem Marmelstein, sehr speckig, sehr abgenutzt, sehr grobschlächtig. Und der Stil: Barbarisch, späteste Kaiserzeit, nichts mehr von irgend Geist. Kontrolliert wird der auch nicht. Hängt nur vor einer Touristenkirche rum und wird vom Straßenstaub besudelt, das entspricht ihm voll und ganz.

  14. Sukram schreibt:

    Ach- der Poznanski!
    Das ist doch der…

    >Adam Poznanski – 16.06.2012 – 20:05
    >Sie wollen wissen was mich in Frankfurt hält, Wallasch? 1.) 700.000 Euro nach Steuern. 2.) In >Ffm sind nur 30% Waldgermanen wovon über die Halfte weiblich, also genießbar, ist. 3.) Einer >muss doch hier den Bewährungshelfer spielen. 4.) Die Frontlinie quoad israelem geht mitten…
    http://www.theeuropean.de/alexander-pyka/11396-anti-amerikanismus-in-deutschland-2?page=11#comments

    Bei dem möcht‘ ich nicht Patient sein- EIN falsches Wort, und der Schniedel ist ab :-/
    Immer großes Kino, wo der auftaucht 🙂

    & immerhin zivilierter als die muslimischen MitBürGer, die uns „doischen Kartoffeln“ bei jeder Gelegenheit gleich Prügel androhen- ihm genügt der Staatsanwalt.

    Isser nun neidisch auf die Pyka oder nur verknallt?

    • Sukram schreibt:

      Oh- Entschuldigung: Das sollte eigentlich dahin
      https://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/07/06/diesen-holocaust-hat-es-nie-gegeben/?replytocom=18064#respond

      falsches Knöppje gedrückt…

      • Arme Sau schreibt:

        Tja, ich abe mich bisher nicht in Polenzens Facebook-Biotop getummelt, deshalb kenne ich die Beteiligten nicht besonders gut. Finde es nur schade, dass diese Geschichte von so undurchsichtigen internen Intrigen und Querelen getrübt wird.
        Und Poznanskis Argumente erscheinen beim ersten Drüberlesen nicht völlig aus der Luft gegriffen, aber wer weiß, vielleicht muss man das jahrelang verfolgt haben um durchzublicken. Horrorvorstellung.

        • Aristobulus schreibt:

          Schade, ich hab mal einen Adam Poznanski erfunden für ein paar Geschichten für ein Buch, er ist ein Schlemihl mit Gewichtsproblemen, hat Angst vor seinem Badezimmerspiegel, hat aber darüber hinaus wenig tragende Macken.

          Sehe ich dann den Adam P. beim Facebook, ja den, und sende ihm einen Freundschaftsantrag – denkend, dass er vielleicht der Poznanski sei? Falsch gedacht. Satt falsch. Der ist kein Schlemihl, hat auch kaum Chejn, haut nur in die Tasten wie nix Gutes.
          Da lob ich mir DEN Poznanski, den echten Adam!, der macht zwar halbkrumme Geschäfte, verschiebt kopierte Chips nach Armenien und Kasachstan wegen a bissele Kapital usf., aber er schießt keine kapitalen Böcke, da sei der Badezimmerspiegel vor.

    • Interessent schreibt:

      @Sukram
      „Immer großes Kino, wo der auftaucht :)“
      Aber ganz bestimmt!
      Wie konnte der Poznanski (aka Poznan, M.Mode, Zoon, Andreas von Frankfurt – das sind allein nur die Nicknamen aus DIESEM Thread) mir nur entgehen?
      Wenn ich gewisse Sachen von ihm lese (Kostpröbchen: „Glauben Sie wirklich, dass Sie(!) mir – einem Israeli – was neues berichten könnten“…………..“Als Sohn zweier Holocaustüberlebender sehe ich mich nun mal in der Pflicht Frontsau zu sein.“), also wenn ich solche Sachen von ihm lese, denke ich dass er Irena Wachendorff in seinem Philosemitismus sogar noch übertrifft, denn die getroffenen Aussagen sind derart stereotyp – wie aus dem Lehrbuch abgekupfert.

  15. Zoon schreibt:

    Was ist aber hier passiert. Fr. Pyka stellt Behauptungen auf, die gut für den Stammtisch sind, aber mit exellenten Recherchen nicht viel zu tun haben.
    …. ich habe mit der Gemeinde in Köln telefoniert…..
    Beweis und Stellungnahme der Gemeinde fehlt
    …. der Vater Offizier in der Wehrmacht…..
    an der Suchmaschine habe ich mich auch angemeldet. Leider keinen Treffer!!!

    Was mich fasziniert ist, dass es noch immer keine Beweise gegen die W. gibt – ist sie vielleicht doch Jüdin?

    • SilverSurfer schreibt:

      In diesem Fall hätten wir es dann mit einer Jüdin zu tun, die gelogen hat. Da gäbe es dann sicher so etwas wie Schadenfreude von mancher Seite und die Juden müssten sich aber dann so was von schämen. Ist es das?

      • Aristobulus schreibt:

        Du triffst den Nagel mitten durch die Brust ins Auge.
        Man rate, weshalb sich da welche über Monate mit dieser Wachendorff hin und her und mit der Frage beschäftigen, ob sie vielleicht doch am linken Bein ein bisschen Jüdin sei?, ohne überhaupt was übers Judentum zu wissen.
        Weil das Thema Juuuden sie fasziniert – nicht Juden.

        Der Facebook-Komplex Polenz-Wachendorff-EinBustan ist ein Wespennest ohne Boden, das die Leut‘ meschigge macht. Sogar jener Poznanski isses schon. Der hier lauter Nazis sah, die eine Jüdin verfolgen.
        Manch einer lebt immer onliniger…

  16. Interessent schreibt:

    Das ist ja hochamüsant.
    Offensichtlich kloppen sich mehrere Blogger darum, wer denn nun die verlogene Frau Irena enttarnt hat, unter anderem siehe hier: http://utaliquidfiat.blogspot.de/2012/01/intellektueller-fb-freund-igor-s.html#!/2012/01/intellektueller-fb-freund-igor-s.html

    Dieser “ neokonservative Falke, Arzt, Israeli und Deutscher“, welcher aus einer „polnischen Dynastie“ stammt (O-Ton) ist von Folgendem überzeugt:

    Zitat
    „Stattdessen stellt Herr Broder die einstmals begabte Jennifer Nathalie Pyka auf ein „hoffnungsschwangeres“ Abstellgleis. Warum? JNP läuft scheinbar in jede Falle. Vielleicht ist Jennifer kurzsichtig, weil sie sich in ihrer alterstypischen Selbstbezogenheit lieber mit Vereinsrecht parfümiert als heisse Eisen anzufassen, während vielleicht schon 500 selbsternannte Kostümjüdinnen der SED-PDS mit Vorträgen durch deutsche Schulen tingeln und als(!) KOSTÜMJÜDINNEN(!) – Israel – bewusst und mit voller Absicht zum Apartheidsstaat stempeln? Und „Bustan-(e.V.i.G.)-Mitbegründerin und „Soft“-Islamistin wie Spendenmauschlerin Lamya Kaddor diese 500 für etwaige weitere Botengänge nutzt. “

    Wow !!! 500 Kostümjuden !! Wir sind wahrhaftig umzingelt, unterwandert, kurz: wir sind am *rsch. 😉

  17. M. Mode schreibt:

    Es ist doch immer das gleiche!
    Da gibt es auf der einen Seite die guten und brillianten (Fr. Pyka)
    Auf der anderen Seite die bösen, Lügner, etc., (I. Wachendorf)
    Sogar Pulitzerpreisverdächtig habe ich gelesen. Traurig!!!
    Die jüngste Vergangenheit in der Politik hat doch eines deutlich gemacht. Es wird gelogen, abgeschrieben, behauptet, etc.. (Da war do mal so ein Baron…..)
    Was hat den aber zu Fall gebracht. Genau, knallhart recherchierte Fakten mit Quellenangaben. Dann noch eine kurze Zeit (für mich allerdings zu lange) und weg war der Kerl.
    Was ist aber hier passiert. Fr. Pyka stellt Behauptungen auf, die gut für den Stammtisch sind, aber mit exellenten Recherchen nicht viel zu tun haben.
    …. ich habe mit der Gemeinde in Köln telefoniert…..
    Beweis und Stellungnahme der Gemeinde fehlt
    …. der Vater Offizier in der Wehrmacht…..
    an der Suchmaschine habe ich mich auch angemeldet. Leider keinen Treffer!!!
    ….ich war in der IDF!
    Wen interessierts. Ich war in Timbuktu!

    Ich bin überzeugt, dass an der Geschichte der Frau Wachendoff einiges oberfaul ist. Mein Wunsch nach Zahlen, Daten, Fakten wurde bisher nicht erfüllt. Statt dessen Loblieder auf Fr. Pyka, die nun darauf wartet das Frau Wachendorff zerlegt wird, oder sich selbst zerlegt. Wenn das so kommt, dann ist es nicht der Pyka Erfolg. Das kann jeder.
    Fr. Pyka, zeigen sie dass sie das besser können

    • SilverSurfer schreibt:

      Was die Suchmaschine angeht, kann ich Ihnen nicht folgen.
      Bei welcher Suche hatten Sie keinen Treffer?

  18. Paul schreibt:

    OT
    Hallo Gerd,
    Du Tapferer im Nirgendwo.
    Es sieht beinahe so aus, als ob einge Kommentatoren das mit dem „Nirgendwo“ wörtlich genommen haben. Habe jedenfalls den Eindruck, dass einige Gutmeinende und andere, die es weniger Gut meinen, dabei sind aus Deiner Spielwiese eine Idiotenwiese zu machen.
    Entschuldige bitte, aber das ist mir so eingefallen, als ich gestern bei mir über 90 (!) Mails vorgefunden habe, weil ich Deine Kommentarfunktion für diesen Beitrag abonniert habe.
    Habe auch alle (!) gelesen, bin aber nicht schlauer gworden.
    Was war noch mal das Thema Deines Beitrags? 😆
    LG Paul

  19. hecsler schreibt:

    Was bin ich froh, das es Menschen gibt, die sich noch für die Wahrheit interesieren.

  20. Olaf schreibt:

    Ich hab keinen BA, aber hätte fast ein Diplom gehabt;)
    Stimmt, das hat mit dem Thema eigentlich nix zu tun, und ich hätte es auch bei dem einen Satz belassen, wenn ich nicht ständig diese seltsamen Widerworte bekäme.

    • Aristobulus schreibt:

      Nu hörnSe einfach mal auf mit dem Schwachfug, Sie Namens-, gar Titeltuer, dann wird’s auch weniger peinlich.

    • Michal schreibt:

      es wäre schön gewesen, wenn ihr satz wenigstens einen sinn gehabt hätte. trollen sie gern herum?

      • Olaf schreibt:

        Der Satz hatte einen Sinn. Es ist mir aufgefallen, dass sich eine junge Journalistin Jennifer Natalie nennt. Da frag ich mich als Hobbypsychologe, wieso nennt sie sich nicht nur Jennifer, ist doch ein schöner Name. Sie glaubt wohl, Jennifer ist zu RTL 2 mäßig und will das mit ihrem Zweitnamen seriöser machen. Das zeugt von etwas wenig Selbstbewußtsein.

        • Michal schreibt:

          mann oh mann. haben sie vielleicht mal in betracht gezogen, daß ihre vornamen gleichberechtigt sind und nathalie kein zweitname.

          • Michal schreibt:

            „Bis 1968 galt die Vorschrift, Rufnamen bei mehreren Vornamen zu unterstreichen. Mit der DA 1968 ist diese Bestimmung weggefallen. Das heißt ein amtlich festgelegter Rufname unter mehreren Vornamen gibt es nicht mehr. Alle Vornamen sind nun gleichberechtigt. “

            das wars jetzt aber.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Worum geht’s hier eigentlich?

          • predo schreibt:

            respekt, ich bin schon bei hobbypsychologe ausgestiegen.

          • Aristobulus schreibt:

            Spaß, beim Olaf’n kann man nur beizeiten aussteigen, um nicht abzusteigen

        • Sukram schreibt:

          Ich finde zwar, beide Vornamen passen eher an / vor eine Registrierkasse 😉 aber vieleicht eine Erklärung:

          In Ihrem Blog nannte sie früher lediglich ihre Vornamen (unter denen der Blog bei Blogspot auch immer noch läuft
          http://jennifernathalie.blogspot.de/ )
          – den Familiennamen legte sie dort erst offen, als sie „enttarnt“ & ihre Familie / Mutter mit hineingezogen wurde.

          „Jennifer“ alleine wäre wohl zu verwechslungsanfällig gewesen.

          So, jetzt vieleicht wieder zurück zum Thema?

          • Michal schreibt:

            geeerrrnnne

          • A.mOr schreibt:

            😉 oookaaay, scheint plausibel, vielen Dank!

          • A.mOr schreibt:

            Nun müßte man mit der Dame vielleicht nur nochmal klären, wie sie öffentlich genannt werden mag? Aber das ist ja eigentlich nicht Thema.
            Trotzdem, ein kleinwenig nochmal.
            Mir gefällt „naturgemäß“ mein Vorschlag etwas weiter oben, wo der Familienname nunmal raus ist (übrigens doppelt Respekt dafür, daß die Frau trotzdem so mutig ist!), haben wir anstelle dem langen ‚jennifernathalie‘ ein griffiges ‚Jenna Pyka‘ 😉 (wow!)- aber das war das letzte mal, daß ich’s ohne ihre Genehmigung so erwähne.
            Scusi! 😛

  21. Olaf schreibt:

    Silke will ich auch nicht heißen, um auf deinem Niveau zu antworten.
    Wenn sie Nathalie Pyka hieße, würde sie sich denn Nathalie Jennifer Pyka nennen?
    Wohl kaum, sie glaubt Jennifer sei zu prollig für eine Top-Journalistin BA, ganz einfach.

    • Michal schreibt:

      komisch, daß sie sich jennifer nathalie pyka nennt. ich habe keine seite gefunden wo sie anders heißt. aber vielleicht können sie das auch mal belegen.
      was hat das eigentlich mit dem thema zu tun?

      • Michal schreibt:

        ps: es wäre vorteilshaft, wenn sie mal ihre antworten unter die antworten anderer setzen (siehe Antwort). sonst weiß bald keiner mehr worum es geht.

        • A.mOr schreibt:

          Verstehst Du, was derjenige dort eigentlich will? Irgend Problem mit Einordnung von Namen? Vielleicht besteht die Möglichkeit, daß der Name so geschrieben steht, weil’s nunmal der Name ist und nicht anders?
          Vielleicht „muß“ es anders, weil nicht sein kann was sein darf?
          Schätze, Olaf BA will nur mal zeigen, wie brilliant er anderen am Zeugs flicken kann.
          Wow!
          Oder ❓

          • SilverSurfer schreibt:

            Ich glaube ja, dass es sich bei „Olaf“ um einen prähistorischen Polenzer Parteigenossen handelt, der auch mal „rumsörfn“ wollte und das mit den Blognamen usw. noch nicht so ganz auf die Reihe bekommt.

          • A.mOr schreibt:

            Mir scheint, beim „Silbersörfn“ bist Du nicht zu schlagen!
            Guter Kommentar oben! 😀

      • Silke schreibt:

        Wieso Nathalie weniger prollig als Jennifer sein soll, erschließt sich mir nicht:

        • Aristobulus schreibt:

          Uff 😀 , liebe Silke, da hast Du mal wieder die Krone von Campy never-ever gefunden. Leider kann ich hier keine Videos mehr ansehen, denn Voodoo hat wohl bewirkt, dass mir beim Klix alles ins Nichts abstürzt.

          Bécaud war nicht weniger schrecklich in den Achtzigern, als ich ihn mal erlebte, aber da hatte er was Närrisches, Irres, Verlebtes (immernoch ein Frauenschwarm wie in schwarzweißen Pilzfrisur-Tagen, manches werd ich nie verstehen), und sie, wer is’n die?, eine Traumfrisur mit wem drunter!, und sie schielt zur Seite, wohingegen Bécaud schräg nach schrägunten schielt, und der Kragenknopf zwackt auch wieder, schlecht geölt. Was hat er am Handgelenk? Freundschaftsbändchen ausm Andenkenladen?

          • Silke schreibt:

            nu hast Du es mit mir verdorben – et maintenant sprach mir während eines Liebeskummers so was von aus der Seele

        • A.mOr schreibt:

          Jennifer!

          Übrigens, dies Lied Nathalie ist doch nicht „prollig“?
          Ich mag’s. 🙄

  22. Prömpel Römpöm schreibt:

    Herzlichen Dank an Frau Pyka, Gerd Buurmann, Henryk Broder und wer im Lauf der Zeit sonst noch alles dazu beigetragen hat, daß die Geschichte überhaupt soweit diskutiert wurde.

    Zu der „Impostrice“ Frau I. Wachendorff:

    es ist wirklich nichts dagegen einzuwenden, falls jemand für sich selbst im Laufe des Lebens zu der inneren Auffassung gelangt, eine jüdische Seele zu sein und einer möglicherweise tief empfundenen Sehnsucht nach Zugehörigkeit zu kulturellem Erbe, religiöser Tradition und heutigem Kulturleben durch entsprechendes Handeln irgendwann auch Ausdruck zu verleihen.

    Nicht, damit es hinterher jemand „glaubt“, weil es auf einem Etikett steht, sondern damit die Sehnsucht erfüllt wird! Welcher Mensch strebte denn nicht genau danach: nämlich seiner Sehnsucht zu folgen, und dem, was er ohne jeden Zweifel liebt? Wieso hat Frau Wachendorff denn nie ernsthaft damit begonnen, den mitunter schwierigen und auch keineswegs berechenbaren Weg der Konversion zu beginnen, oder wenigstens über allererste tastende Ansätze hinaus zu gehen? Sie hätte einen authentischen Weg doch beginnen und mit Geduld und Zeit sehr viel über sich und ihr Verhältnis zum Judentum lernen können, ganz gleich, ob nun die Konversion insgesamt Erfüllung gefunden hätte, oder nicht. Ich verstehe diesen Mangel an innerer Ernsthaftigkeit einfach nicht! Wird ein WEG nicht ohnehin erst, indem man ihn einfach mal von sich aus geht, ganz gleich, wie andere sich nun dazu stellen mögen? Ist es denn nichts wert, erst mal nur ein Gemeindegast zu werden, und vielleicht genau dadurch erst echtes Interesse zu entwickeln?

    Wenn ich schon – danke an Frau Pyka für die Schnappschüsse von Frau Wachendorffs Kommentaren auf Facebook! – lese, wie Frau Wachendorff über ihr selbstbeigemessenes jemand-ganz-bestimmtes-Sein einerseits schrieb: „Ich ALS Jüdin“, zugleich aber nicht in der Lage war, „Jude“ zu schreiben, ohne daß es irgendwie seltsam schief, in Wortpaarung oder in Anführungszeichen erschien, und es dann auch noch nicht mal schaffte, auf die altbekannte Worthülse „jüdische Menschen“ (man vergleiche sinnigerweise: „muslimische Menschen“,“christliche Menschen“, „atheistische Menschen“, „pantheistische Menschen“, „agnostische Menschen“ – wer spricht denn so und wieso?) zu verzichten – dann steht für mich fest, daß da jemand einiges an familiären und gesellschaftlichen Zwanghaftigkeiten mit sich herumschleppt, die sie/er selbst solange nicht wird auflösen können, sofern kein WEG daraus wird – wohin ein solcher dann auch immer führen würde.

    Allen hier eine gute Zeit!

    • Aristobulus schreibt:

      Hi Prömpel Römpöm,
      danke, und ja, das ist so, wie Du es feststellst.

      Freilich ist jemandem der Weg der Konversion verschlossen, indem er/sie sich zuvor eine jüdische Biografie erlogen hatte. Wenn weder der Vater noch die Mutter jüdisch sind, so what? Dann kann man sich selbst auf diesen Weg begeben, wenn es denn als notwendiges emotionales oder religiöses Bedürfnis empfunden wird, zum Judentum gehören zu wollen.

      Aber jemand, die zuvor gelogen hat und die Lügen dauernd wiederholte? Was für ein Mensch ist das – und was sollte sich für diesen Menschen positiv ändern, indem man ihn jüdisch werden ließe?

      Den Rabbiner will ich sehen, der unter diesen Umständen jemanden zur Konversion in Betracht zieht. Es gibt zwar zu wenige Juden – aber sooo wenige gibt es nun auch wieder nicht.

    • A.mOr schreibt:

      Prömpel Römpöm
      Schöner Kommentar, gute Analyse, guter Ansatz, Danke!
      Auch zu Dir Alles Gute!

  23. mundderwahrheit schreibt:

    Ich muss immer wieder feststellen, dass dieser Blog, von Blogger am Leben gehalten wird, (immer die gleichen) die sich selbst feiern und mit Wahrheit, absolut nicht zu tun haben wollen, und keine Kritik ertragen.

  24. Olaf schreibt:

    Nein, schlechte Frage, ohne Schenkel. Wieso nennt sich Jennifer Pyka anders? Das hab ich analysiert.

    • SilverSurfer schreibt:

      Wie kommen Sie darauf? Bei welcher Gelegenheit hat sie sich „anders“ genannt?

    • Silke schreibt:

      analysiert??????

      Eine Analyse ist eine systematische Untersuchung, bei der das untersuchte Objekt oder Subjekt in seine Bestandteile zerlegt wird und diese anschließend geordnet, untersucht und ausgewertet werden. Dabei dürfen die Vernetzung der einzelnen Elemente und deren Integration nicht außer Acht gelassen werden.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Analyse

      Ah ich verstehe, das Stellen einer Infames insinuierenden Frage giltet bei der Jugend von heute bereits Als Analyse

      naja, mal angenommen ich hieße Olaf, ich hätte vermutlich auch so meine Probleme.

    • Yael schreibt:

      Wann hat sie sich anders genannt? Belegen Sie das doch erst mal, damit wir wissen, was Sie überhaupt meinen.

  25. Olaf schreibt:

    Also Verona Feldbusch ist ein Musterbeispiel fürs Hochschlafen, ohne den Dieter wäre sie ein Niemand.
    Wieso nennt sich die Jennifer eigentlich Nathalie? Soll das seriöser wirken?
    Irena ist natürlich verrückt und Polenz muß weg.

  26. Poznan schreibt:

    Gibt es eigentlich inzwischen einen gerichtverwertbaren Beweis dass die Wachendorff keine Jüdin ist? Ansonsten müssen sich Buurmann und Pyka warm anziehen. So wie die Kampagne läuft, dürfte dass Ganze ohne gerichtsverwertbare Beweise ein Fall für die Staatsanwaltschaft sein.

    • Michal schreibt:

      wollen sie noch einen ariernachweis? 😀

    • Aristobulus schreibt:

      Lesen Sie doch mal die Jerusalem Post, Sie gerichtsdrohender Schnatterbold. Hat einer oben verlinkt, steht alles drin, auch, dass Wachendorff dort zugegeben hat, gelogen zu haben.
      Ansonsten müssten Sie schon drei Rabbiner als Zeugen zum Gericht fahren, die behaupten mögen, Wachendorff sei Jüdin. Fahren Sie schon mal los und suchen sich welche. Ziehen Sie sich aber bloß äußerst warm an, denn Sie werden bis in die nächste Eiszeit unterwegs sein und suchen.

      • Poznan schreibt:

        Die Jerusalem Post hat Nachweise, dass W. keine Jüdin ist? Können sie die mir mal zeigen – aber interessant welcher Hass aus ihren Worten spricht, das erinnert mich an die Pogrome der Nazis, Die haben auch Juden gejagt, an diese Tradition scheinen Sie ja anzuschliessen. Diese Kampagne ist zutiefst antisemitsch – Arier jagen eine Jüdin.

        • Yael schreibt:

          Dann belegen Sie doch mal, dass diese Frau Jüdin ist, bevor Sie weiterhin Ihre widerlichen Nazivergleiche ziehen.
          Wenn Sie Jüdin wäre, dürfte es kein Problem sein, zu sagen wo Sie angeblich Mitglied ist. Da sie das aber nicht tut, wird sie sich damit abfinden müssen, dass man ihr vorwirft gelogen zu haben. Gelogen hat diese Dame bewiesenermaßen schon zu viel.

          • Yael schreibt:

            PS: Und die jagt niemand eine angebliche Jüdin.

          • predo schreibt:

            yael: pssst. gaanz leise dran vorbeigehen. wenn man sich langsam bewegt merkt er das nicht.

          • Yael schreibt:

            Predo, ja, ich mach mich jetzt gaaaanz leise auf den Weg.

          • Poznan schreibt:

            ich muß nicht beweisen, dass die Frau Jüdin ist – sie müssen beweisen, dass sie keine ist und das zweifelsfrei und gerichtsfest. Und das ist nicht geschehen – von daher bleibe ich dabei, hier findet ein Pogrom statt. Hasserfüllte Arier sind auf Judenjagd – so wie ihre Vorväter es zwischen 1933 und 1945 getan haben. Das was sie betreiben, ist eleminatorischer Antisemitsmus – und dass auch noch mit einem guten Gewissen – die Jüdin ist ja vom Mob zur Jagd freigegeben.

          • A.mOr schreibt:

            predo,
            hast schon recht: DFTT.
            Mache ich’s andersrum: Du hattest was gefragt? 😉
            Nu, bedank Dich beim SilverSurfer-Streif am Horizont,
            und ich liefer einfach nach, schaden kann’s nicht, nicht?
            http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=275840
            (Danke für die gute Zusammenarbeit! 😀 )

          • Silke schreibt:

            in jedem Club muss eineR beweisen, daß er Mitglied ist.

            Die Frau hat behauptet sie sei Vorbeterin in einer Gemeinde. Die Gemeinde weiß davon nüscht.

            Und gibt es nicht irgendwo bei Philosophens nen Grundsatz, daß sich Verneinungen nicht beweisen lassen?

            Also. Jungchen, wenn de hier rumpinkeln willst, dann lass Dir was einfallen. Was de bis jetzt geliefert hast, ist’n Rohrkrepierer.

          • Michal schreibt:

            ich wäre an ihrer stelle etwas vorsichiger juden als arier zu bezeichnen und denen ein art pogrom zu unterstellen. dieser art der shoarelativiererei ist absolut unerträglich. und das vor allem juden gegenüber. damit stellen sie sich auf eine stufe einiger rechtsextremen gruppierungen.

          • Yael schreibt:

            Wer muss beweisen, dass die keine Jüdin ist? Wen meinen Sie?
            Und wen meinen Sie denn bitte mit diesen unsäglichen Naziunterstellungen?

            „Hasserfüllte Arier sind auf Judenjagd – so wie ihre Vorväter es zwischen 1933 und 1945 getan haben. Das was sie betreiben, ist eleminatorischer Antisemitsmus – und dass auch noch mit einem guten Gewissen – die Jüdin ist ja vom Mob zur Jagd freigegeben.“

          • A.mOr schreibt:

            Ach, predo,
            pssst, Du hattest doch gefragt? 🙄
            Habe nochwas gefunden von Interesse.
            http://de.wikipedia.org/wiki/Irena_Wachendorff#Vorw.C3.BCrfe_gegen_Wachendorff

            Und, mal etwas lauter: Hallo Gerd!
            Sag mal, findest Du nicht,
            daß sich hier gerade wieder Finsternis ausbreitet?

            Da ruft einer POGROM
            und HASSERFÜLLTE ARIER AUF JUDENJAGD
            und MOB – was denkste, der meint uns!!!

            Stichwort: Schuldumkehr
            Stichwort: Arisierung…

            !lo alejnu..-

          • Yael schreibt:

            „dass sie keine ist und das zweifelsfrei und gerichtsfest. “

            Kennen Sie eigentlich den Grundsatz: Wo kein Kläger da kein Richter? Die Dame müsste gegen Frau Pyka klagen, erst dann kann es gerichtsfest – zu welchen Gunsten auch immer – entschieden werden.
            So läuft das in Deutschland. So lange die Dame nicht dagegen klagt, wird nie gerichtsfest feststehen, ob sie gelogen hat oder nicht.
            Warum tut sie es denn nicht????

        • Judith B. schreibt:

          Der Allmächtige bewahre uns vor antizionistischen Pseudojuden und vor ihren Verteidigern

        • Yael schreibt:

          Da ruft einer POGROM
          und HASSERFÜLLTE ARIER AUF JUDENJAGD
          und MOB – was denkste, der meint uns!!!

          Wenn das so sein sollte A., flattert dem Herr bald eine Anzeige wegen Beleidigung und Verleumdung ins Haus. Ich bin niemand, die sich das gefallen ließe.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep. Moi aussi.
            Dessen Schreibe kenn ich von irgendwoher, insgleichen diese Bereitwilligkeit, „hasserfüllt“ und „Pogrom“ der jüdischen Seite zu unterstellen und mit Nazismus zu wedeln.

          • A.mOr schreibt:

            Nu, einige davon kursieren schon in den blogs (momentan vermehrt, nicht wahr?), manches mal derselbe unter verschiedenen Namen, dann wieder andere, die praktisch das Gleiche sagen, als ob sie alle dieselbe Schule besucht hätten mit dem Hochleistungskursus ‚Antisemitismus‘, Nebenfächer unter anderem siehe oben…

  27. Silke schreibt:

    Der nicht belegbare Hochschlafen-Vorwurf an Pyka ist im Kern der gute alte Rufmord, das Lieblingsgeschäft aller Verleumder und VerschwörungsTheoristen durch die Jahrtausende. Und hinterher sagen, April, April war ganz anders gemeint, ist auch gängiger Standard.

    Der Vorwurf, sie habe sich ohne H/Ts aus dem Netz bedient ist hingegen interessant. So weit ich mich erinnere, haben Blogger den gleichen Vorwurf seinerzeit gegen Broder’s Hurra! Wir kapitulieren erhoben.

    Da erhebt sich für mich allerdings die Frage, ob, wollte ich selber schreiben, ich Ideen, die ich von Co-Kommentatoren bekommen habe, überhaupt noch identifizieren könnte.

    Ist das eine Frage der Netikette und wenn ja, was ist der derzeitige Stand. Ich kann mich z.B. nicht erinnern, daß der Gastgeber dieses Blogs je ge-H/T-ed hätte – und er ist nicht der Einzige. Andere sind pingeligst genau im H/T-en. Das legt für mich die Annahme nahe, daß es zwei verschiedene Grundauffassungen gibt.

  28. Pingback: “Tell Me Lies” « Aron Sperber

  29. aron2201sperber schreibt:

    Bei Frau Wachdorff handelt es sich wohl um einen pathologischen Fall:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Histrionische_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

    es finden sich halt immer wieder „gesunde“ Leute, die diese „kranken“ Geschichten gerne glauben wollen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/05/01/best-of-muslim-markt/

    • Michal schreibt:

      woher kommt eigentlich ihre penetrante art auf so vielen blogs werbung für ihren blog zu machen, ohne wirklich was zu schreiben, wo sie doch zur kritik gar nicht fähig sind? 😀

      • Aristobulus schreibt:

        Nanu? Also ich lese ihn recht gern, den Sperber. Etwa seinen Artikel über die psychisch gestörte Frau, die der Muslimmarkt benutzt hat, um ihr was über eine jüdische Verschwörung in den Mund zu legen.
        Was soll daran „zur kritik gar nicht fähig“ sein?

        • Michal schreibt:

          dann lies mal seine artikel und seine kommentare zur beschneidung. da sollte dir schlecht werden. so argumentieren auch andere. wen ich meine, wirst du dir denken können.

          • Aristobulus schreibt:

            Touché, Michal.
            Er schreibt etwa dieses:
            „Religiöse Sonderrechte, die im Widerspruch zu grundlegenden Menschenrechten stehen, gehören beschnitten …und nicht Menschen…
            Natürlich sind jüdische Parallelgesellschaften faktisch weniger problematisch als islamische. Das ist jedoch nur ein schwaches Argument, um bei den Einen Anachronismen zu tolerieren, die man bei den Anderen anprangert.“

            Er hat’s also gegen jüdische Parallelgesellschaften, denn alles möge über den deutschen Einheitskamm geschoren werden. Er hat’s ferner mit Menschenrechten versus Judentum. Letzteres ist ihm nischt als ‚Sonderrechte‘.
            Nu, hat er von „meinen Lehrern Raymond Aron und Manès Sperber“ nicht das Geringste gelernt. Ach, hat er Sowiesologie, gar auch Parallelologie studiert mit durchaus heißem Bemüh’n, ist nun so klug als wie zuvor, der arme Tor.

          • Michal schreibt:

            ich bin nach wie vor sehr entsetzt, wie er argumentiert.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja – zumal man diese Argumente wahrlich von ganz Anderen allzugut kennt.

            Und zumal er sich Aron Sperber nennt und sich auf Raymon Aron und Manès Sperber bezieht, auch viel gegen Judenhass schreibt, usf.

            Ich hielt ihn als Ab-und-zu-Leser für jüdisch, zumindest für irgendwie.
            Nun steht da, dass er vom Judentum nichtmal soviel Ahnung oder Einfühlung hat wie der aller-, allersäkularste Jude oder Gasthörer ever.
            Falsche Flagge, unter der er da segelt? Im Kielwasser jüdischer Namen…

          • Michal schreibt:

            er ist wohl jude, wurde aber erst mit 11 jahren beschnitten, er projiziert sein „trauma“ nun auf alle, die nicht gegen beschneidungen sind.

          • Aristobulus schreibt:

            …nochmal danke, Michal, für Dein sorgfältiges Nachlesen.
            DAS wusste ich nicht, dass es Juden gibt, die nach dem deutschen Staat rufen, um die Briss zu verbieten. Oder Juden, die von „jüdischen Parallelgesellschaften“ munkeln und da „Sonderrechte“ wittern.

            Mein Erstaunen hält sich mit Entsetzen die Waage, und ich trinke jetzt erstmal ’nen Kaffee, schwarz wie meine Seele

  30. Sukram schreibt:

    Was mich verwundert- hat ihr Mann überhaupt nichts davon mitgekriegt, daß die Wachendorff schon so lange Amok läuft?
    Für mich unvorstellbar, wenn man mit einem Menschen zusammenlebt… aber vieleicht ist das ja in Künstlerkreisen anders & diese Ehe nur ein Steuersparmodell.

    Und was die Aufdeckerin betrifft: Ich bin auch gleich recht distanziert gegenüber jemandem, der bei der Zeitung mit den großen Buchstaben volontiert hat – aber sie legt die Finger in die Wunden & nimmt kein Blatt vor den Mund.

    Sie hat dafür auch schon oft einiges übles -wie hier- einstecken müssen (darum ist auch die Kommentarfunktienauf ihrem Blog schon längst deaktiviert)- „Sie hat die Haare schön“ ist da noch das mildeste. Und nicht nur sie, sondern auch Familienangehörige.

  31. Andreas von Frankfurt schreibt:

    Um einmal der Wahrheit die Ehre zu geben, muss hier mal etwas klargestellt werden:
    1. Die Aufdeckung der widerlichen Lügen der Irena Wachendorff war richtig und wichtig im Sinne von Offenheit, Wahrheit und zur Enttarnung der Machenschaften der zur Zeit hoch angesagten „Israel-Basher“, die mit Publicity jeder Art Stimmung für die Palästinenser und gegen Israel machen. Hier wird weiter aufzuklären sein.
    2. Wenn sich Jennifer Nathalie Pyka in Zukunft hin und wieder angegriffen sehen wird, liegt das nicht an ihrer wirklich gut geführten und vollständigen Recherche, sondern daran, dass die ganze Affäre erin Kind des sozialen Netzwerks Facebook ist, und dort sie bei weitem nicht die einzige war, die sich an den abstrusen Aussagen der unbekannten und nur mäßig populären Remagener „Künstlerin“ und aktiven Israelkritikerin gestoßen hat.
    Es waren nachweislich (!) mehrere Leute, die bei Facebook auf den Seiuten von Wachendorff und Polenz massiven Druck aufgebaut und auf das damals noch mutmaßliche Lügengebilde hingewiesen haben. Dies geschah bereits im Dezember 2011. Das lief in einem Fall sogar auf eine Verleumdungsanzeige hinaus (was sich ja nun wohl erübrigt haben dürfte). Nun allerdings wird alles so dargestellt, als sei es von Anfang an und allein Frau Pyka gewesen, die in heroischem Einzelkampf die Hochstaplerin vom Rhein erlegt hat.
    Kritik muss man aushalten. Dass Formulierungen wie „holla die Waldfee!“ in einem so ernsten Thema vom journalistischen Standpunkt aus aus Gründen des Niveaus nichts zu suchen haben, mag man als BILDsprech abtun. Die Verdienste Dritter bei der Aufklärung allerdings vollständig unter den Tisch zu kehren und die Lorbeeren alleine einzustecken, ist, gelinde gesagt, unanständig.
    Allerdings kann man gespannt sein, welche investigativen Arbeiten Jennifer Nathalie Pyka in Zukunft alleine zustande bringt, denn viel Hilfe von Dritten wird sie nach dieser Sache nicht mehr bekommen. Nicht nur Guttenberg hat hoffentlich gelernt: Quellen und Hilfen müssen bei einer Arbeit benannt werden!

    • Arme Sau schreibt:

      Ja, man bekommt den Eindruck, Frau Pyka habe Herrn Poznanski ganz gehgörig über den Tisch gezogen, wenn man dessen Blog liest: http://utaliquidfiat.blogspot.de/

      Schade eigentlich, denn die Aufdeckung dieser Geschichte ist wirklich extrem wichtig. Interessant finde ich, dass bisher in den Mainstream-Medien, bis auf den einen SPON-Artikel, noch gar nichts zu finden ist.

  32. mundderwahrheit schreibt:

    „Im Land der Lüge, die Wahrheit ist eine Krankheit“ – Pirandello

  33. Kostüme werden gern getragen – Indianerkostüme, Farbigenkostüme, Palästinenserkostüme (ok, manchmal auch edle Araberkostüme) und manchmal auch Businesskostüme – in diesem Fall ein Judenkostüm. Bei all dieser Kostümierung frage ich mich gerade, inwieweit es notwendig ist, einer 22jährigen BA ihre Äußerlichkeit vorzuwerfen oder sie überhaupt nur in Betracht zu ziehen, was ihre Texte betrifft. Was sind das bitte für Kriterien. Da ich grundsätzlich niemandem glaube, Frauen ohnehin nicht – man kennt sie ja schließlich, habe ich es mir nicht ersparen können, Frau Wachendorff ein wenig zu stalken. Da finden sich sehr – zurückhaltend ausgedrückt – sonderbare Videos (nicht zurückhaltend ausgedrückt: realitätsferner Schwachsinn), an sich selbst gerichtete Freisprüche (weils sonst niemanden interessiert) und drittklassige Lyrik, wobei es mir schwer fällt… (Eigenzensur). Nach der Lektüre, zu der ich mich irgendwann zwingen musste, kann ich nicht eindeutig über ihre Motive urteilen, was ja ohnehin stets schwierig ist, aber gern leichtfertig gemacht wird. Vielleicht ist sie antisemitisch motiviert, vielleicht nur naiv gutmenschlich, vielleicht schlicht und ergreifend dumm. Was mich an diesem Vorgang grundsätzlich stört und auch irritiert, ist die bisherige Leichtgläubigkeit und der Identitätsmissbrauch seitens Frau Wachendorff zu ihrem eigenen Vorteil. Diese Art der Aneignung ist bereits im Grundsatz illegitim und daher abzulehnen – sie ist schlicht und ergreifend Betrug, und das auch unabhängig vom „delikaten“ Kontext. In jedem Fall aber mahnt die Aufdeckung zu Vorsicht an – Individuen gegenüber, die sich derart produzieren – ob als Kostümjude, Kostümindianer, Kostümafrikaner oder Kostümpalästinenser.

    Und sonst so – natürlich ein Danke an die, die es recherchierte und – weil es hier kritisiert wurde: Ja, es gehört dazu, das Umfeld zu befragen. Es war natürlich notwendig, die Mutter von Frau Wachendorff anzurufen. Daran ist überhaupt nichts Verwerfliches – die Unterlassung hingegen wäre fahrlässig gewesen.

    • 08fuff10 schreibt:

      Hmm, wegen ihrer Motivation sich ein Judenkostüm überzuziehen… vll. sah sie sich besser darin… halt passender dieses Kostüm zu ihren großen Thema. Wäre es um andere Themen gegangen, hätte evtl eine andere Rolle gepasst.
      Da gabs doch mal einen Minister der sich ganz gern als Onkel Doktor sah… ich denke: Seelenverwandte.

  34. schnagbeuthabeldihm schreibt:

    Verstehe einer mal, warum es einige Leute so wahnsinnig geil macht, sich unbedingt als Juden auszugeben?! Was ist so toll daran?

    • hansi schreibt:

      @schnagbeuthabeldihm,

      immer noch hier?
      Sie fragen was so toll daran ist, Jude zu sein.
      Habe es hier im Blog schon mal gelesen, dieses amüsante Zitat weiter unten..
      In der Bahnhofstr 20 in Ulm wurde 1879 ein Junge geboren (späterer Nobelpreisträger, obwohl beschnitten!) veröffentliche er später komplizierte physikalische Theorien, hätte bestimmt auch Freude an der Entschlüsselung von „schnagbeuthabeldihm“ gehabt, also der meinte mal:
      „Schau ich mir die Juden an, hab ich wenig Freude dran. Fallen mir die andern ein, bin ich froh, ein Jud zu sein“
      Jetzt ist Ihre Phantasie gefragt das Zitat zu verstehen, ich aber verabschiede mich hier mit „gefühlter Lichtgeschwindigkeit“

      • @hansi
        Also, ich für meinen Teil bin ganz froh kein Jude zu sein. Allein schon die zahllosen Gebote und Verbote… Um Himmels Willen! Und ja, ich mag meine Vorhaut ganz gern. 😀
        Dann muss man sich noch mit all den nervigen Antisemiten herumplagen… Nee, ich bin ganz froh, kein Jude zu sein.
        Aber naja, jeder soll nach seiner Façon glücklich werden.

        • A.mOr schreibt:

          hansi,
          schöne Pointe!

          schnagbeuthabeldihm
          „…bin ganz froh kein Jude zu sein. Allein schon die zahllosen Gebote und Verbote…“
          Ist doch kein Problem!
          Soweit ich weiß, werden auch Menschen, die zum Judentum konvertieren möchten, ersteinmal gefragt, warum sie sich „das antun“ wollen.

          Allerdings bei folgendem frage ich mich, was das bedeuten soll.
          „Dann muss man sich noch mit all den nervigen Antisemiten herumplagen… Nee, ich bin ganz froh, kein Jude zu sein.
          Aber naja, jeder soll nach seiner Façon glücklich werden.“

          Letzter Satz deutet es an, klingt so ein wenig nach: „Jude? Selbst schuld!“
          Und wenn das gemeint ist, dann sieht’s bei Dir im Oberstübchen anscheinend etwas duster aus?
          Wenn…
          Ist allerdings eine Frage: ist’s?

          • @A.mOr
            Das Wort „schuld“ hast du jetzt verwendet, nicht ich. Nur eins vorweg, ich finde nichts schlimmes daran, Jude zu sein. FÜR MICH wäre es nichts, aber ich bin zum Glück nicht das Maß der Welt!
            Dennoch ahne ich, worauf Du hinaus willst. Jude ist man nicht (nur) durch die Religion, sondern auch durch (mütterliche) Abstammung. Für Antisemiten ist das bekanntlich maßgeblich, es spielt für sie keine Rolle, ob du religiös, konvertiert oder sogar atheistisch bist, sondern einzig und allein, ob du jüdischer Abstammung bist. Und für deine Abstammung kannst du nichts.
            Um auf deine Frage zurückzukommen: Nein, nix selbst schuld!
            Alles klar?
            All

          • A.mOr schreibt:

            Alles klar, hast mich schon richtig verstanden, va bene. Freut mich.

          • Silke schreibt:

            Die Nazis aka unsere Vorfahren interessierte die Mutter nicht allein, die interessierten sich mindestens bis zu den Großeltern.

            Die definierten also nach ihrem Gusto, wer Jude ist.

            Nicht zuletzt darum ist es so wichtig, das mit dem Definieren allein den anderen Clubmitgliedern zu überlassen, genau wie bei der Frewilligen Feuerwehr oder jedem anderen Club übrigens.

    • SilverSurfer schreibt:

      Hat in diesem Fall was mit Motiv und Alibi zu tun. Um zu provozieren braucht man übrigens keines von beiden, alleine der Spaß daran, der soll so manchem schon genügen.

      • Haben die Leute keine wichtigeren Probleme? Irgendwie kommt mir das so vor, als glaubten sie, das Judentum sei ein exklusiver Eliteclub (ihr wisst schon, „auserwähltes Volk“ und so), dem sie unbedingt beitreten möchten. Natürlich ohne die langwierige Aufnahmeprozedur über sich ergehen zu lassen. Die würden sie eh nicht bestehen, da sie sich nicht ernsthaft für das Judentum interessieren. Es ist nur Neid und Opferneid. Ist zumindest meine Vermutung.

        • Aristobulus schreibt:

          Schnag,

          es ist in jedem Fall anstrengend, Jude zu sein.
          Manchmal gibt sich einer als Jude aus, um als was Besonderes zu gelten. Seltsam, denn es ist nichts Besonderes, nur, wie gesagt, anstrengend.

          „Dann muss man sich noch mit all den nervigen Antisemiten herumplagen…“
          Ähm? Paul Spiegel wurde in jedem Interview, das er gab (und er gab jede Menge davon), immer über’n Antisemitismus befragt. Das verstehe ich nicht. Wenn man etwas über das Balzverhalten der Hyäne oder über Tornados wissen will, geht man doch zu einem Zoologen oder zu einem Meteorologen, nicht?, jedoch man geht deswegen nicht zu einem Kaninchenzüchter oder zu einem Segler.

          Die, die keine Juden sind, plagen sich viel zu wenig mit Judenhassern herum. Das ist ein Problem der Mehrheitsgesellschaft – und kein jüdisches…

          • A.mOr schreibt:

            „Die, die keine Juden sind, plagen sich viel zu wenig mit Judenhassern herum. Das ist ein Problem der Mehrheitsgesellschaft – und kein jüdisches…“
            Treffgenau!

          • Silke schreibt:

            und hier sind, wie immer bei dieser Gelegenheit, Pilar Rahola’s wohlformulierte Sätze zum Thema.

            http://standpointmag.co.uk/node/3117

            I am not Jewish. Ideologically I am left and by profession a journalist. Why am I not anti- Israeli like my colleagues? Because as a non-Jew I have the historical responsibility to fight against Jewish hatred and currently against the hatred for their historic homeland, Israel . To fight against anti-Semitism is not the duty of the Jews, it is the duty of the non-Jews.

          • A.mOr schreibt:

            😀 Kol hakawod!!!
            Danke, Silke! 😉

          • So meinte ich das nicht. Ich meinte, du musst, wenn du Jude bist, damit rechnen, dass es immer irgendwo irgendwelche Leute gibt, die etwas gegen dich haben, obwohl sie dich nicht einmal kennen, sondern bloß weil du Jude bist. Das würde mich schon nerven. Nicht zu sehr, aber irgendwie schon.

          • A.mOr schreibt:

            Natürlich nervt das (auch hier im blog häufts sich in letzter Zeit!), nur, wir können es eben nicht ändern.
            Den Judenhassern ist es vollkommen gleich, was wir tun, man nennt’s „irrationalen Haß“…
            Haste recht, das hat eben mit einzelnen von uns, und wie wir uns auf welche Weise auch immer betragen, nichts zu tun.

            Andererseits jedoch, warum sollten wir uns den Schuh von irgendwelchen Dumpfbacken anziehen?
            Wenn ich „Scheiße baue“, dann bereinige ich die Angelegenheit wieder. Wenn ich etwas gutes schaffe, dann bin ich eben froh.
            Sollte ich mich grämen, weil irgendwelche herzlich armen Menschen sich das Haßobjekt an die Wand pinseln?
            Nö, das wäre nur Verschwendung von Zeit und Nerven, und es wäre auch unvernünftig.

            Mal abgesehen von Meinungen, die sich aus den verschiedensten Gründen unterscheiden mögen, so unterscheide ich ganz allgemein eben nur zwei Sorten Menschen voneinander: gefällt mir oder gefällt mir nicht.
            Haut, Nation, Religion oder nicht usw, das ist auch interessant, manchmal auch relevant, aber nicht vordergründig dafür, ob ein Mensch einen guten oder eben doch eher schlechten Charakter hat.
            Bis zu einem gewissen Grad ist das natürlich meine ganz subjektive Haltung.

            Also, schnagbeuthabeldihm, halt die Ohren steif!

          • schnagbeuthabeldihm schreibt:

            @A.mOr
            Da bin ich ganz deiner Meinung.

    • A.mOr schreibt:

      schnagbeuthabeldihm
      „Verstehe einer mal, warum es einige Leute so wahnsinnig geil macht, sich unbedingt als Juden auszugeben?! Was ist so toll daran? “

      In diesem Fall ist überhaupt nichts „tolles“ daran.
      Allerdings ist es in diesem Fall eben nicht der Wunsch Jüdin zu sein. Das gehörte doch nur zur „Show“, getragen von ganz anderen Motiven, als „Jüdin zu sein“.

      Irena Wachendorff hat sich als „israelkritische Alibi-Jüdin“ von Antisemiten gegeben und gleichzeitig dem Ansehen der Juden geschadet, weil sie sich eben als Jüdin ausgab.

      Meine Meinung: besonders perfide!

      Man betrachte dazu nochmal die Begleitumstände der „Kostümierung“, wie sie der Artikel hier aufzeigt.

      • Genau das meinte ich doch. Ich kann es nicht begreifen, wie dumm manche Leute sein können. Glauben die etwa, so etwas würde nicht auffliegen?

        • Yael schreibt:

          Wilkomirski hats auch nicht geglaubt, dass es rauskommen könnte. Ich weiß nicht, was deren motivation war, aber am Beispiel Wilkomirskis was das recht eindeutig. Er glaubte irgendwann selber daran.

          • Aristobulus schreibt:

            …die erfinden sich was zurecht, um irgendwas zu sein, denn bislang waren sie nichts – glaubten, nichts zu sein. Bestätigung von außen tut dann ihr Übriges, um die Fantasien zu erhärten. Plötzlich sind sie dann wer.
            Dass sie zahllose tote Juden für ihre Zwecke der Sebstbespiegelung benutzen, ist denen egal.
            DAS verstehe ich nicht… wie man sowas tun kann. Den vorigen Mechanismus schon!, der ist wie bei einem kleinen Eierdieb, der vor Gericht an seine Lügen herzlichst glaubt.

            A.mOr,
            spannend!, ich hab oben genau des selben Gedankengang wie Du gehabt, kam dann auf den selben Ausdruck „perfide“ bezüglich der Wachendorff, die ihre Fantasie dazu benutzt hat, um sich noch ‚authentisch-jüdischer‘ antizionistisch zu gebärden.

          • A.mOr schreibt:

            Tja… 😳
            Habe es später von Dir an anderer Stelle, nur etwas anders formuliert, aber in der Aussage passend gelesen. Na sowas! 😀

  35. Silke schreibt:

    und zur Beschneiderei gibt’s diese liebliche Statistik, die mich fragen lässt: Kann es sein, daß Europa in Sachen Beschneidung sehr sehr sehr rückständig ist? oder anders ausgedrückt, das wir die Gegend sind, in der die Pimmel-Paranoia besonders gedeiht?

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wieviele_maenner_sind_eigentlich_beschnitten/

  36. Aristobulus schreibt:

    …der Neid auf Leid
    muss ungeheuer
    angehäuft

    der ist nichts zu teuer
    für die Haufen Leids.
    Ihr nie passiert!
    dem Vater nicht
    der Mutter nicht

    die hat aus fremdem Leid
    Ruhm abgeräumt zur Seite

    Freud an diesem Leid
    von Anderen
    für sich

    (Ari)

  37. Danny Wilde schreibt:

    Sich „hochzuschlafen“ scheint ja hier bei einigen ein gar köstlich Triggerwort zu sein. Leute, bei allem gebotenen Respekt vor eurem intellektuellen Schwergewicht, sorry:

    Kindergarten.

    Oops. Plötzlich wieder on topic…. (grins)

    • Aristobulus schreibt:

      Wachendorff hat sich runtergeschlafen, bis sie dumpfst auf der deutschen Matratze höchster Schoa-Lyrik aufschlug. Und Popopolenz macht ’nen Rückzieher, der bringt’s nicht. Hätte er sich beizeiten beschneiden lassen sollen?

      Also das hat schon Vorhautdebattenqualität, da gegen lässt sich nix sagen
      😀

    • A.mOr schreibt:

      Danny,
      sehe ich komplett anders.
      (und unterstütze 100% Silkes gerechtfertigtes Anprangern!)

      „Kindergarten“?
      Bei aller Freude am „off&on-Schalter“, es geht hier um eine unterirdische Anschwärzung, die offenbar keinen Beleg hat, außer der Mißgunst eines gewissen ‚quisa‘, der über seine ’sexuelle Unreife‘ schon vorher auffiel…Kindergarten ist da wahrlich keine gute Empfehlung (sarc alert!).

      Allerdings, um beim „on&off“ zu bleiben, und bei allem einfach so Respekt, finde ich „gar köstlich Triggerwort“ bei dieser Angelegenheit geradezu respektlos.
      Ohne „off&on“ würde ich „rücksichtslos“ meinen.

      Schon mal überlegt, daß solche üble Rede der Dame durchaus verletzend sein kann?
      Was soll daran lustig sein, daß ein in diesem blog mehrfach erwiesenermaßen „eindimensionaler“ Schreiber namens ‚quisa‘ mit so üblen Wort -sträflich seine Motive dazu verratend- rücksichtslos verletzt?
      Zumal die Dame wirklich etwas gutes geleistet hat!

      ~ * ~

      😎 !Jennifer 🙄 Nathalie 🙄 Pyka! 😎
      !!Kol HaKawod!!
      (hoppa, schon wieder „on topic!“)

      • Silke schreibt:

        danke A.mOr

        ja, es gibt Verleumdungen/üble Nachrede/Rufmord, bei denen ist Ernst angesagt.

        da läßt der Spaß an der Darstellung des eigenen Esprit fast zwangsläufig die Angegriffene allein.

        • A.mOr schreibt:

          Absolut, Silke!
          Du bist mir -zu meinem Glück wohl- zuvorgekommen.
          Als ich quisas Erguß -welch Esprit! 😦 – las, da stieg in mir die Wut auf! 👿
          Und für keine Eitelkeit ist es in dieser Sache gerechtfertigt, die Superfrau allein da stehen zu lassen, im Gegenteil!
          Man merkt’s schon hier im blog, daß das übelriechende Abgesondere der Judenhasser immer schärfer wird!

          Silke, ich bedanke mich ganz herzlich bei Dir!

          Und, weil’s so schön ist,
          Dir und „Jenna“ Pyka (wenn’s recht ist)
          mit Blümchen und Handküßchen, bitt’schejn die Damen:

          😀 Meine Hochachtung! Ale saj gesunt!

      • quisa schreibt:

        @Amor: Ist ja interessant, wo bin ich denn vorher durch meine „sexuelle Unreife“ hier aufgefallen…klingt ja nach einer spannenden ANalyse, gerade unter Berücksichtigung deiner EMpörung, dass ich hier ohne jegliche Belege geschrieben habe..
        Ich habe meine subjektive Bemerkung gegen Pyka zurückgenommen, weil derartig unter die Gürtellinie zielen normal nicht meine Art ist. Die empörten Reaktionen hier darüber sind absolut berechtigt. Dennoch entferne ich mich hier nochmals ein wenig vom eigentlichen Konfliktgegenstand:
        Interessant ist, dass das Medium, für das Frau Pyka scheinbar arbeiten möchte, (Springer), eben genau von Sexismus, Verleumdung, Rassismus etc. lebt. Offenbar hält sich dagegen darüber die allgemeine Empörung zurück. Gleiches gilt auch für Pykas VOrbild, Henryk m. Broder, der in einer AUseinandersetzung mit seinen Gegnern sich vom eigentlichen Konfliktgegenstand teils sehr weit entfernt und unterirdisch weit unter die Gürtellinie geht, beispielsweise wenn er sich auf niveaulose und sexistische Weise über die Transsexualität seiner Gegner lustig macht. http://www.stefan-niggemeier.de/blog/henryk-m-broders-kastrationsaengste/
        Aber das ist ja natürlich etwas vollkommen anderes.

        • A.mOr schreibt:

          – quisa
          „@Amor: Ist ja interessant, wo bin ich denn vorher durch meine “sexuelle Unreife” hier aufgefallen…klingt ja nach einer spannenden ANalyse, gerade unter Berücksichtigung deiner EMpörung, dass ich hier ohne jegliche Belege geschrieben habe..“

          Interessant finde ich das überhaupt nicht, sei’s drum
          Beleg zum Weiter-clix, wenn Du sicher gehen willst, bitteschön:
          https://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/07/06/diesen-holocaust-hat-es-nie-gegeben/#comment-17968

          Ansonsten habe ich alleine hier im Kommentarstrang noch etliche Belege von Deiner Rumwinderei&Co, die auch Deine ‚intellektuelle Unreife‘ aufzeigen, ist nicht nett von mir, aber das hast Du Dir durch Unredlichkeit verdient.

          Dein steter Privatfeldzug gegen eingebildete „Broderianer“ -Deinen offenbaren Mangel an Humor dazu- kannste also wieder mitnehmen. Kein Interesse.
          Deine Meinung, Deine Sache, anderes Blatt.
          Nur komm nicht so mies um die Ecke, und entschuldige Dich erst dann, nachdem Du Deine Glaubwürdigkeit längst durch Deine Herumwinderei aufgebraucht hast.

          Nö Alter, Dein Stil ist nicht nach meinem Geschmack, mal ganz neutral-subjektiv formuliert…

          • quisa schreibt:

            @Amor: Habe ich mir schon gedacht, dass du dich auf meinen COmment zu dem Femen beziehst. Meine Aussage war sehr satirisch gemeint, aber da du, wie du sagst, meinen Humor nicht magst, hast du die Satire darin auch nicht verstanden….
            Es bezog sich darauf, dass die „Femen“ meines Erachtens genau wegen dieser „Titten“ überhaupt erst ihre Aufmerksamkeit erhalten und die Menschen sie vor allem mit den Titten in Verbindung bringen..und somit dem Feminismus und den Frauenrechten in der Ukraine einen Bärendienst erweisen….Aber muss ja nicht jeder verstehen!
            Noch kurz zusammengefasst: Mein, wie du sagst, Mangel an Humor gegenüber Broder….Wenn er sich tiefst unter die Gürtellinie gehend über Transsexuelle lustig macht, ist das also Humor für dich? Mag ja sein, dass du gern darüber lachst und das alles so richtig zum Schießen findest……Wenn ich abwertend über Pykas Aussehen schreibe, bist du darüber zu Recht empört.
            Aber, wie ich ja schon oben sagte: Beides ist ja natürlich etwas vollkommen anderes, gelle? Das Eine eben Satire und das Andere Sexismus…..
            Wenn mein Stil nicht nach deinem Geschmack ist, kann ich aber natürlich damit umgehen.

          • Aristobulus schreibt:

            Quisa,
            noch ’ne Antwort an Dich, is‘ mir egal, ob Du mich nun ignorierst oder nicht (dauerhaft hier in dem Thread, wo ich versuchte, Dir goldene Brücken zu bauen, aber nein, keine Reaktion).

            Ich hab mir schon gedacht, dass es bei der Begriffstrias Broder-Transe-Kastrationsängste jetzt bitte, bitte nicht um Tanja Krienen gehen möge. Hab’s leider geahnt, Jemineh!, es geht DOCH um die.
            Nix ist zu billig, als dass es nicht dazu dienen könnte, Brodern am Zeug zu flicken.

            Derdiedas Krienen ist eine zutiefst gestörte, zutiefst bösartige Propagandistin von Sex mit Kindern usf., eine Narzzisstin, Histrionikerin, Hasserin vor dem Herrn, die ist alles, was einem gar nicht einfallen mag.
            Komm uns nicht mit der.

            Was Niggemeiern da reitet, ich hab keine Ahnung, sonst ist der doch nicht so.
            Und was Dich da reitet, Quisa: Dito.

          • Silke schreibt:

            quisa

            Frauen haben keine Titten, Frauen haben Brüste

          • A.mOr schreibt:

            „…weil derartig unter die Gürtellinie zielen normal nicht meine Art ist.“
            Nu, quisa,
            wie’s aussieht, Du solltest mal Deinen „dicken Fuß“ vom Gürtel nehmen, damit Du die Linie für einen Anfang wiedersiehst…
            Oder was hat Dir die Dame getan, daß Du gleich mit’m Gürtel ausholst?? Ausnahmsweise, na klar, und nie nie nie wieder…, klasse!

            „Dennoch entferne ich mich hier nochmals ein wenig vom eigentlichen Konfliktgegenstand…“
            Jepp, das ist Deine Spezialität, neue Spielfelder aufstellen, damit das, weswegen wir Dir „in die Quere kommen“, „hoffentlich“ vergessen werde.
            Unter’n Teppich damit, vielleicht fällt’s nicht auf, der kleine Hügel, der sich da schon ansammelte, so daß wir nun -so ein Ärger- doch darüber stolpern.
            Nie was von „Umverteilung“ gehört?

            Aber nein, Du wechselst ja garnicht den Spieltisch, nur die Seite, sonst wären wir nichtmal gestolpert (?), willst nur weiter die Madame Pyka verunglimpfen, nur „hochschlafen“ als Wort und „Spezial-Behauptung“ darf’s eben nicht mehr sein, weil Dir das doch etwas viel Gegenwind wird, dafür findest Du Umschreibungen derselben eben Deiner Agenda, mit der Du die junge Frau weiter anschwärzen kannst. Geschickt?

            Und Deine Versuche unsere Empörung für andere Dinge in Deinem Sinne zu instrumentalisieren (zB Transsexuelle und der pösepöse H+M+Proder), nur damit Du aus’m Schneider bist, neee…

            „Dein Mangel an Humor“ an sich ist gemeint.
            Mir ist komplett gleichgültig, ob Du bei Broders Schreiben bei Dir ‘ne humoristische Ader entdeckst oder nicht. Und dafür kritisiere ich Dich auch nicht. War nur ‘ne Art von „vorsichtiger Feststellung“.
            Wäre mal wieder ‘n Versuch von Dir abzulenken? Gescheitert!

            Hast Du Dir gedacht, natüüürlich…
            Dein „Femen-Statement“ war also „sehr satirisch“ gemeint?
            Alles klar, dann mach Du demnächst mal jeweils den dickenfetten „sarc alert!“, ich befürchte der war so satirisch, daß die Satire flüchtete. Das haste geschafft.
            Weißte, ich denke Du schummelst. Zeig mal Deine Ärmel…

            Was den „Bärendienst“ angeht, ja klar, auch das hatten wir schon.
            Du willst es nicht begreifen!
            Was anderes war auch nicht zu erwarten, daß zeigen eben wiederum Deine Worte gegenüber Jennifer Nathalie Pyka auf, die Du so sehr genau nach der Art aburteilst, warum eben jene ‘Femen’ überhaupt ihren Kampf genötigt sind zu führen.

            „Euch“ (bei allem Respekt) gibt es in Abstufungen, von Land zu Land, und ich habe keinen Spaß bei Dir zu rätseln.

            Muß das?
            „Aber muss ja nicht jeder verstehen!“

            Ts..

          • quisa schreibt:

            @Aristobulus: danke für deine goldenen Brücken, bin noch nicht dazu gekommen, hier alles zu lesen.
            Ich kenne Tanja Krienen nicht. Es geht darum, wie sich Broder allgemein diskriminierend über Transsexuelle geäußert hat. Selbst wenn diese Person selbst total bescheuert ist, sollte man das nicht so verallgemeinernd gegen eine gesamte Gruppe richten.
            Ich finde ja Nathalie Pyka auch nach wie vor extrem unsympathisch, nur war meine Äußerung dazu allgemein sexistisch…Beides eben ähnlich falsch, man sollte wegen einem Problem mit einer EInzelperson, nicht die gesamte Gruppe angreifen, denen die Person angehört…

          • quisa schreibt:

            @Amor: Wow, also, daran gemessen, dass du einen Mangel an Belegen vorwirfst….Was du da so gerade vom Stapel gelassen hast ist geradezu voll mit Vermutungen, Unterstellungen und pseudopsychologischen Interpretationen. COngrats!!

          • A.mOr schreibt:

            Wollte Dir nicht zu nah treten, wie könnte ich?

          • Aristobulus schreibt:

            Quisa,
            es steht Dir nicht, mit dem Moralfinger zu zeigen, dass Broder sich gegen irgend Gruppen geäußert habe. Wenn, dann hat er sich gegen Krienen geäußert (gegen Transen anzugehen fällt dem doch nicht ein!, also bitte), und dazu hat er nu wirklich alles Recht der Welt und auch der nächsten.

            Wenn Du Krienen nicht kennst, um so besser für Dich – was sollen dann jedoch Deine Vorhaltungen, indem Du nicht wusstest & weißt, worum’s da ging?

            Ich erspare mir Détails, Dich darüber aufzuklären.

        • Yael schreibt:

          @Quisa

          ich weiß nicht woher dein Hass gegenüber Springer kommt. Ich kann dir nur sagen, dass Springer nicht nur aus der „Bild“ besteht.
          Ich habe über 7 Jahre bei Springer gearbeitet (und nicht bei Bild) und kann deine Einschätzung nicht teilen, da eben Springer nicht nur aus „Bild“ besteht. Ich kann dir nur sagen, dass es mit meine beste Phase der Berufstätigkeit gewesen ist.
          Die bisher angenehmste Arbeitsplatz, eine wirklich gute Bezahlung, ink. Urlaubsanspruch usw. Da können sich andere in diesem Land eine Scheibe von abschneiden.
          Und nein, ich habe mich nicht hochgeschlafen.

          • Silke schreibt:

            und ich gebe bild.de immer noch vor spiegel.de den Vorzug.

            Meine BILD lesenden Kollegen-innen waren auf der Skala der (Mit)Menschlichkeit im Schnitt meist weit vor den Lesern von „Höherwertigem“ zu finden.

        • Silke schreibt:

          die „Springer-Presse“ ist die einzige, die gelegentlich halbwegs fair über Israel schreibt.

          Und in Sachen Sex und all das andere sind natürlich alle anderen „Qualitätsblätter“ komplette Engel. (sarc alert)

          Ich habe meine subjektive Bemerkung gegen Pyka zurückgenommen, weil derartig unter die Gürtellinie zielen normal nicht meine Art ist.

          Die subjektive Bemerkung ist objektiv falsch und bedarf daher nicht nur der Rücknahme sondern auch einer Entschuldigung.

  38. Silke schreibt:

    Aristobulus

    erinnerst Du Dich noch an Verona Feldbusch? – der wurde ihr Decolleté zum Vorwurf gemacht.

    Wann wurde einem Mann schon mal zum Vorwurf gemacht, wenn er sich es Gemächte präsentierend im Sessel geflezt hat?

    • Danny Wilde schreibt:

      Ohne Frage ist Frau Wachenforff Porno pur (denn wohin driftet grad die Diskussion ab?), ein ganz schlechter allerdings.

      Aber Silke, mal im Ernst….

      a) Boobies sind NICHT vergleichbar mit Balls.
      b) einen solchen gemächt-sichtbaren Herrn habe ich als mediale Selbstinszenierung noch nicht gesehen, du?
      c) Verona Pooth, ex-Feldbusch, hat nicht nur ihr Decolleté als Kapital genutzt, sondern auch das Image des naiven Dummchens gepflegt (was sie definitiv NICHT ist…). Sie hat sich nicht nur NICHT „hochgeschlafen“, sondern das geifernde Publikum immer schön zu solch Schlüpfrigkeiten im Vagen gelassen, sodass sich jeder seine eigene unanständige Projektion basteln konnte. Nicht das schlechteste Geschäftsmodell.

      • Aristobulus schreibt:

        Danny,
        man müsste mal die Wachendorffschen Gedichte pornogemäß umformen, Locken im blauen Wind und der Schweiß der IDF im feuchten rheinischen Traum, das wäre eine Mitzwe zum Sonntag 🙂 . Leider kosten die Bücher Geld. Sechzehn Euronen oder so. Ach, Sex ist immer zu teuer oder lohnt sich nicht die Bohne

        • Danny Wilde schreibt:

          Ich hoffe doch nicht, dass dein Masochismus so weit geht, der selbstgefühlten Ultrajüden sogenanntes künstlerisches Oevre angeschaut zu haben? Igittigitt.

          Manch Großer hatte ja gewaltig einen an der Waffel, aber gewaltig einen an der Waffel zu haben, macht einen noch lange nicht groß, und wenn man’s sich noch so sehr wünscht.

          Da strecke ich doch lieber fröhlich meinen Mittelfinger gen Remagen …

          • Aristobulus schreibt:

            Haha, ich hatte mir nur die Rezensionen durchgelesen, und die gutfindenden entsprechen wie durch Zauberei dem schwärmerischen wachendorffschem Geiste der Ausrufezeichen und lauen Luft 😀

      • Silke schreibt:

        Dann warst Du noch nie auf ner Abteilungsbesprechung – Gemächte präsentieren ist sehr beliebt.

        Es mag Dich nicht so sehr interessieren, aber die Botschaft an die anwesenden Weibsen ist klar.

      • Silke schreibt:

        „Boobies“ sind sekundäre Geschlehctsmerkmale – was sind Balls? primäre oder Sekundäre? und wenn ich mich erinnere, sind Balls nicht das einzige, was beim Durchschnittsmann Teil des Gemächtes ausmacht und der hier nicht erwähnte Teil ist eindeutig primär – insofern hast Du recht Boobies sind nicht zu vergleichen mit Balls.

        Balls wären nur zu vergleichen mit dem, was angeblich an Basic Instincts so erregend war.

        • Aristobulus schreibt:

          Ulbricht soll mal (während einer Lebensmittel-Versorgungskrise in der DDR) dieses hier gesagt haben:
          Dr Wesstn ssoocht, mr hoobn geene Eirr. Mr hoobn Eirr!, obr mr zeischen se nisch.

  39. Bärli schreibt:

    Danke für ihren Artikel Gerd Buurmann.
    Auch Ihnen Frau Jennifer Nathalie Pyka muss ich ein grosses Lob aussprechen für die Recherche!

  40. quisa schreibt:

    Was auch immer diese Frau Wachendorf da erzählt haben mag. Die Mutter von Frau Wachendorff hat mit der ganzen Sache sicher nichts zu tun, ob sie nun im KZ war oder nicht.
    Eine Frau, die evtl. im KZ gesessen hat, anzurufen, und zu fragen ob sie nun im KZ gesessen hat oder nicht, hat schon etwas sehr dreist-abartiges.

    • Silke schreibt:

      Willst Du etwa sagen, daß selbst wenn man bereits sicher ist, es nicht OK ist, der Mutter von den Lügen ihrer Tochter zu erzählen? Es wäre also besser, wenn sie es erst aus der Zeitung oder von der Nachbarin erfährt?

      • quisa schreibt:

        Wie ich das aus obigem Text entnehme, war das zum Zeitpunkt des Anrufs aber noch nicht hundertprozentig klar……
        Nun ja, ob von der Zeitung, von der Nachbaring oder irgendeinem Mädel, dass sie nicht kennt, macht dann wohl auch keinen Unterschied mehr…

        • Aristobulus schreibt:

          Es gehört ein verdammter Mut dazu, die alte Frau anzurufen und ihr diese Frage zu stellen. Ich traue es Frau Pyka zu, dass sie es einfühlsam gemacht hat.

    • Martin schreibt:

      Was soll daran dreist oder abartig sein? Vor allem scheint die Dame es nicht so empfunden zu haben. Was Sie wirklich so schwer anpiekst ist doch einfach, das der Dachschaden, den die Frau Wachendorff da ausgelebt hat, so ganz und gar auch Ihrer Gesinnung entspricht. Diese unsägliche Mischung aus linksbrauner Ideologie, getarntem Antisemitismus, pseudohumanistischem Waldorf-Gebarme, Sozialsgesülze und völlliger Realitätsverkennung – das SIND doch genau Sie.
      Damit ist jedes Aufdecken einer Lüge von Frau Wachendorff auch ein Angriff auf Sie und ihr verquastes Weltbild. Da ist die Wahrheit zu sagen natürlich viel schlimmer als die Lüge.
      Sie erfüllen da die Schablone wirklich sehr gut.

      • quisa schreibt:

        Sie stellen ja hier wirklich abenteuerliche Behauptungen auf..hihihi…dann bitte doch etwas näher begründen…

        • SilverSurfer schreibt:

          Er arbeitet mit Unterstellungen, muß er von Ihnen weiter oben abgeschaut haben.

          • quisa schreibt:

            Was ich über Frau Pyka geschrieben habe, lässt sich ohne Zweifel den Texten ihres Blogts zu entnehmen….
            WIe aber Martin seine Unterstellungen aus meinen obigen AUssagen zieht, ist mir dagegen etwas schwerer zugänglich……

          • SilverSurfer schreibt:

            Ist mir schon klar, dass Sie das nicht verstehen. Ich habe lediglich behauptet, dass er mit Unterstellungen arbeitet. Die Zusammenhänge, die Sie in Sachen Schreibstil konstruieren, sind natürlich keine Unterstellungen.

          • Aristobulus schreibt:

            …Martins Unterstellungen sind schon in einem gerüttelt Maß heftiger als Quisas.

          • SilverSurfer schreibt:

            Sehe ich auch so.

          • Silke schreibt:

            ach quisa, nun mal Butter bei die Fische

            Aus den Texten von Pyka’s Blog läßt sich entnehmen, daß sie sich „hoch schläft“?

            was im Klartext heißt, sie prostituiert sich sexuell am Arbeitsplatz.

            und das steht in ihrem Blog.

          • Silke schreibt:

            Aristobulus

            nein, der nicht zu belegende Vorwurf an Pyka, sie schlafe sich hoch geht weit über Martin’s Diagnose hinaus.

          • A.mOr schreibt:

            Absolut richtig, Silke!
            Und hab’s oben ansatzweise nochmal belegt.

    • SilverSurfer schreibt:

      Würden Sie Sich bitte mal durchlesen, WAS Frau Wachendorff erzählt HAT.
      Was sollen dieses „Keine Ahnung“…“Was auch immer“ ?

      • Aristobulus schreibt:

        Wachendorff hat schmutzige, selbstverliebte, narzisstische Lügen aus der Parallelwelt der vollkommenen Realitätslosigkeit erzählt… eine Lüge nach der anderen. Es ging ihr einzig um die Rolle, die sie spielen wollte.
        Sie ist keine Jüdin, ihr Vater war kein Zaddik (sie schrieb’s mit einem D), ihre Mutter war nicht im KZ, sie selbst hat nicht in der israelischen Armee gedient, und in dieser angeblichen jüdischen Gemeinde kennt sie kein Mensch.
        – Gar als Vorbeterin hat sie sich dargestellt…

        Alles schon sehr schmutzig und unappetitlich. Man sollte es so rasant vergessen wie nur möglich, bidde noch vorm Schabbojs (oh, der fängt bald an).

  41. quisa schreibt:

    Keine Ahnung, was das Irena Wachendorff so alles auf sich hat. An der Idee von einem arabisch-jüdischen Kindergarten kann ich zunächst mal nichts Negatives erkennen, im Gegenteil. Obwohl ich nicht gerade ein Waldorffreund bin, ebenso wenig wie vom derzeitigen staatlichen Schulsystem.

    Was ich allerdings bisher von Jenny Pyka gelesen habe, fand ich schon ziemlich unterirdisch. Das netteste an der Seite sind wohl eher noch die Fotos auf denen sie abgebildet ist.
    Ihre optische Seite könnte sicherlich bei ihrem ganz offensichtlichen Vorhaben, nämlich sich bei BILD hochzuschlafen, dienlich sein.
    Inhaltlich dagegen bedient sie auch die typischen Springer-Klischees: Unterirdische Hetze gegen Hartz 4ler, den SOzialstaat (als verwöhntes Schmuckhändlerinnentöchterchen ist man an diesen Themen auch sicher sehr nah dran), politisch linksdenkende Menschen und Musels. Dies meist eher auf Vorurteilen basierend als auf Fakten Diese Themen abarbeiten und ein polemischer Schreibstil: genau das sind die Dinge, die sie für eine Karriere bei BILD braucht.

    • Silke schreibt:

      quisa

      ist Dir eigentlich klar, daß Du Dich mit der Behauptung, sie schlafe sich hoch auf genau das Niveau begibst, das Du ihr vorwirfst???

      Das mit dem Hochschlafen hätte ich auch gern etwas genauer gewußt? So wie Du das sagst, lässt sich das auch Friede Springer und Liz Mohn vorwerfen, wobei ich mal schätze, daß in beiden Fällen die Arbeitnehmer ziemlich froh sind, daß sie da sind, wo sie sind.

      Ich bin ziemlich enttäuscht von Dir.

      Ich bin auch kein Fan von ihrer Schreibe, doch Dein Argument, daß ein Kindergarten so ne tolle Sache ist, daß man drum die ganzen Lügengeschichten der Frau stehen zu lassen hat, ist a bisserl bizarr.

      • quisa schreibt:

        @Silke: Ja, ich war gerade etwas polemisch, da gebe ich dir Recht. Ich habe aber nicht gesagt, dass sie sich im physischen Sinne hochschläft, sondern dass ihr ihr Aussehen sicherlich dabei helfen könnte.
        Den Begriff „Hochschlafen“ bezog ich eher darauf, dass sie ihren Stil automatisch dem der BILD anpasst, um eben dort Karriere zu machen. Daran ist ja in gewisser Weise auch zunächst mal nichts falsches, das macht ja bis zu einem gewissen Grad jeder, der beruflich etwas erreichen möchte…da schließe ich mich auch selbst nicht aus.
        Dies bei der BILD tun zu wollen, stößt bei mir persönlich natürlich auf Abneigung, aber das ist ja jedem seine Sache.

        Ich habe nicht gesagt, dass man solche Lügengeschichten stehen lassen könnte, da ja ein solcher Kindergarten an sich eine tolle Sache ist.
        Den Recherchen von Frau Pyka vertraue ich da nicht besonders. Bislang sehe ich an dem Kindergarten ein recht interessantes Projekt. Sollte Frau Wachendorff sich wirklich derartige Geschichten ausgedacht haben, habe ich für diese Frau natürlich keinerlei Verständnis.

        • Aristobulus schreibt:

          Quisa,
          wie Jennifer Pyka-Callahan nun aussieht oder nicht, ist doch so völlig egal wie nur was. Es kann kein sexuelles Argument gegen Texte von jemandem geben, in denen von Anderem die Rede ist. Selbst der Broder ist ja kein Pornograf mehr (man darf ihn übrigens so nennen, so hat es ein Gericht festgestellt 😉 )
          Oder die Herkunft. Warum soll es interessieren, ob jemand die Tochter einer Schmuckhändlerin oder der Sohn eines Beamten im Katasteramt ist?
          Oder wie Pyka schreibt – mancher schreibt schlechter. Die schlechteste Journalistin ist sie jedenfalls nicht.

          Die erstunken-erlogene Biographie der Frau Wachendorff hat Pyka dort hingerückt, wohin sie gehört, auf den Müllhaufen.
          Falls etwas anders wäre, Falls es anderslautende Dokumente gäbe, Unterlagen aus Israel usf., die Frau Pyka desavouieren und ins Unrecht setzen könnten, wäre sie das Risiko nicht eingegangen, sich mit der Gewährsdame des allgewaltigen Polenzes anzulegen. Sie will ja nicht wegen Rufmords belangt werden.
          Also schon deswegen hat sie gut recherchiert, hat das Faktische herausgefunden, und publiziert es jetzt.

          Der Kindergarten wird schon weiter existieren, ohne dass eine Lügnerin sich damit dicktut.
          Es wäre ja schrecklich, wenn der Kindergarten ausgerechnet auf eine Meise von Remagen angewiesen wäre

        • hansi schreibt:

          @ Quisa
          “ da ja ein solcher Kindergarten an sich eine tolle Sache ist.“

          wobei mir nicht einleuchtet was dabei so besonderes sein soll.
          In Israel gibt es seit Jahrzehnten Menschen, Gesellschaften und Institutionen deren täglich Brot es ist ,für Verständigung zu arbeiten ohne (werbe-wirksame) Hilfe von „Kostümjuden“ (schöner Ausdruck ) und „MdB„s „.
          Nur ein Beispiel zu nennen:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Leo-Baeck-Erziehungszentrum

        • Silke schreibt:

          quisa

          Du hast hochschlafen gesagt und hochschlafen heißt hochschlafen und nebenbei, es gibt auch Männer, die’s tun, nur habe ich noch nie gelesen, daß einer nem Mann hochschlafen vorgeworfen hat, was meiner Erfahrung nach übrigens viel seltener ist als Anhänger von Feuchtträumen sich das wohl so vorstellen.

          Auch hat meines Wissens noch nie einer nem Mann sein gutes Aussehen in Form von „hochschlafen“ unter die Nase gerieben.

          Quisa
          wirklich – Hochschlafen und jetzt noch die lahme bis feige Zurücknahme – ich bin schwerstens enttäuscht von Dir

          • Aristobulus schreibt:

            …à propos, ich als Solcher würd mich gern irgendwo hochschlafen :D, wenn’s nicht allzu unangenehm ist.

            Silke,
            das Argument wird gern gegen Frauen gemünzt, gilt dann als was Übles. Ein Mann, der sich angeblich hochschläft, gilt als Filou, also als Hengst. Klischee hier, Klischee da.

            Quisa hat da einen Bock geschossen, der ihm überhaupt nicht zu Gesicht steht – den sollte er zurücknehmen, oder ihm die Kugel entfernen, oder ihn reanimieren. Am besten gleich

          • Silke schreibt:

            Aristobulus

            es ist durchaus möglich, daß, hätte sich mir die Gelegenheit geboten, ich mich mal ein Stück hochgeschlafen hätte.

            Doch in meinem langen Berufsleben mit Dutzenden von Vorgesetzten (schiechen und gar nicht schiechen) habe ich keinen einzigen erlebt, der dafür ansprechbar gewesen wäre. Und das obwohl mir in meinen Minirockzeiten mehrfach glaubhaft versichert wurde, daß ich neben einer erstklassigen Figur eine Menge ou-lala hätte.

            Und dennoch, obwohl sie sich an meinem Anblick hie und da erfreut haben mögen, interessiert hat sie nur, ob ich Arbeiten zuverlässig und fehlerfrei abliefere.

            Falls quisa’s „Entschuldigung“ er habe damit nur Pyka’s Aussehen gemeint hat, heutzutage in seinen Kreisen der übliche Inhalt des Worts ist, dann bedeutet das, daß diese ach so sozial sensiblen Kreise, in denen er sich offenbar aufhält, es heute Frauen sogar übel nehmen, wenn sie naturhübsch sind. Was machen die nur, wenn es diese Frauen auch noch wagen sollten, ihre Beine zu rasieren?

            Was ist eigentlich, wenn Männer Rasierwasser benutzen, ist das dann auch „hochschlafen“?

            (Natürlich gab es in Büros Anmache aller Art, aber keine die mit Hochschlaf-benefits gewinkt hätte)

          • Silke schreibt:

            Clark Gable soll irgendwann bekannt haben, er habe seiner Karriere mal mittels einem homosexuellen Akt nen Kick verpasst. Das ist die Variante an die ich eher gedacht habe. Frauen sind ja eher selten als potentielle Verteilerinnen von Hochschlaf-benefits.

          • Aristobulus schreibt:

            Quisas ‚Argument‘ riecht erzkonservativ, so altmoralisch – eine Frau, die sich hochschläft. Ich hatte gedacht, die Zeiten seien vorbei, als Moral und Sex so büromäßig, guterrufmäßig gegen Frauen (nur gegen weibliche Möglichkeiten) gemünzt wurden.

            Es ist nicht auf Quisas Rasen gewachsen. Er hat es irgendwo gelesen.

          • Ze'el schreibt:

            Ob irgendwo anders gelesen oder nicht, ist egal.

            In Ermangelung von Argumenten und nicht einmal diskursiv Bezug nehmend auf den Inhalt des niedergemachten Artikels, reitet da jemand einen ad-hominem-Angriff auf eine junge Frau, die gerade bewiesen hat, daß Sie im Unterschied zu den meisten Schmierfinken und -papgeien ihr journalistisches Handwerk beherrscht.

            Es ist die alte, widerlich machistische Unterstellung desjenigen, für den eine Frau immer nur das eine oder das andere sein darf: intelligent und potthäßlich oder attraktiv und doof. Auf die letztere kann man dann herabsehen, weil ihr Erfolg ja nicht auf „wirklichen Qualitäten“ beruht, und über den Erfolg der ersteren kann man sich dann damit hinwegtrösten, daß die wenigsten keinen Spaß im Bett hat; das ist die typische Meinung einer Person, deren bestdurchblutetes Körperteil bestimmt nicht zwischen den Ohren zu finden ist.

          • A.mOr schreibt:

            Aristobulus
            Du schreibst, wie stets in bester Absicht.
            (…nebenbei, Danke Ze’el für die treffenden Worte!
            Nur, lassen wir quisa doch selbst sprechen! Su.)

            Scusi achi, ich möchte Dich trotz guter Absicht widerlegen, ein einziges vorher klärt meiner Meinung nach auf, daß ‚quisa‘ es offenbar nicht einfach „auf anderem Rasen“ fand:

            „Mit Feminismus haben die Femen also meines Erachtens nicht viel zu tun. Dennoch finde ich ihre Aktionen höchst interessant. Und zwar aus dem gleichen Grund, aus dem ich mir nun mal ihr Blog anschauen werde: Wegen der Titten!!!“
            https://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/05/16/titten-der-vernunft/#comment-14681
            Alles klar?

          • A.mOr schreibt:

            „…weil derartig unter die Gürtellinie zielen normal nicht meine Art ist.“
            Nu, quisa,
            wie’s aussieht, Du solltest mal Deinen „dicken Fuß“ vom Gürtel nehmen, damit Du die Linie für einen Anfang wiedersiehst…
            Oder was hat Dir die Dame getan, daß Du gleich mit’m Gürtel ausholst?? Ausnahmsweise, na klar, und nie nie nie wieder…, klasse!

            „Dennoch entferne ich mich hier nochmals ein wenig vom eigentlichen Konfliktgegenstand…“
            Jepp, das ist Deine Spezialität, neue Spielfelder aufstellen, damit das, weswegen wir Dir „in die Quere kommen“, „hoffentlich“ vergessen werde.
            Unter’n Teppich damit, vielleicht fällt’s nicht auf, der kleine Hügel, der sich da schon ansammelte, so daß wir nun -so ein Ärger- doch darüber stolpern.
            Nie was von „Umverteilung“ gehört?

            Aber nein, Du wechselst ja garnicht den Spieltisch, nur die Seite, sonst wären wir nichtmal gestolpert (?), willst nur weiter die Madame Pyka verunglimpfen, nur „hochschlafen“ als Wort und „Spezial-Behauptung“ darf’s eben nicht mehr sein, weil Dir das doch etwas viel Gegenwind wird, dafür findest Du Umschreibungen derselben eben Deiner Agenda, mit der Du die junge Frau weiter anschwärzen kannst. Geschickt?

            Und Deine Versuche unsere Empörung für andere Dinge in Deinem Sinne zu instrumentalisieren (zB Transsexuelle und der pösepöse H+M+Proder), nur damit Du aus’m Schneider bist, neee…

            „Dein Mangel an Humor“ an sich ist gemeint.
            Mir ist komplett gleichgültig, ob Du bei Broders Schreiben bei Dir ’ne humoristische Ader entdeckst oder nicht. Und dafür kritisiere ich Dich auch nicht. War nur ’ne Art von „vorsichtiger Feststellung“.
            Wäre mal wieder ’n Versuch von Dir abzulenken? Gescheitert!

            Hast Du Dir gedacht, natüüürlich…
            Dein „Femen-Statement“ war also „sehr satirisch“ gemeint?
            Alles klar, dann mach Du demnächst mal jeweils den dickenfetten „sarc alert!“, ich befürchte der war so satirisch, daß die Satire flüchtete. Das haste geschafft.
            Weißte, ich denke Du schummelst. Zeig mal Deine Ärmel…

            Was den „Bärendienst“ angeht, ja klar, auch das hatten wir schon.
            Du willst es nicht begreifen!
            Was anderes war auch nicht zu erwarten, daß zeigen eben wiederum Deine Worte gegenüber Jennifer Nathalie Pyka auf, die Du so sehr genau nach der Art aburteilst, warum eben jene ‚Femen‘ überhaupt ihren Kampf genötigt sind zu führen.

            „Euch“ (bei allem Respekt) gibt es in Abstufungen, von Land zu Land, und ich habe keinen Spaß bei Dir zu rätseln.

            Muß das?
            „Aber muss ja nicht jeder verstehen!“

            Ts..

          • A.mOr schreibt:

            Hoppa, habe die Übersicht verloren, sollte woanders hin, wo er nun auch ist, siehe:
            https://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/07/06/diesen-holocaust-hat-es-nie-gegeben/#comment-18032

        • SilverSurfer schreibt:

          @quisa:
          „Sollte sie sich…derartige Geschichten ausgedacht haben…“

          http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=275840

          • Aristobulus schreibt:

            Danke SilverSurfer, da trägst Du Deinen Namen ja zu Recht!
            “ “I said I was in the IDF,” but “it was a lie,” Irena Wachendorff, 51, told The Jerusalem Post, in a telephone interview on Friday… Asked why she lied, she said she was “ashamed” of her failure… Wachendorff admitted to the Post on Friday that her father was an officer in the Wehrmacht… According to Pyka’s research, there is no documentation supporting Wachendorff’s assertions that she is Jewish or a member of a German Jewish community.“

            Und die Jerusalem Post zielt jetzt den aalglatten Polenzn an. Das geschieht im zum Guten.

    • Martin schreibt:

      Achje Quisa, also noch jemand Zweifel gehabt haben sollte, das in Ihrem Kopf außer rotbraunem Klischeesozenmatsch absolut nichts rumschwimmt, dann hat sich das mit dem Beitrag ja nun erledigt.

      • quisa schreibt:

        @Martin: Bitte konkrete Zusammenhänge erläutern, was mein Beitrag mit „rotbraunem Klischesozenmatsch“ zu tun hat.

        • Aristobulus schreibt:

          Den Vorwurf „rotbraun“ finde ich auch völlig daneben.

          Aber Dein sexuelles Argument, Quisa, das hättest Du Dir besser verkniffen.

        • Silke schreibt:

          Hochschlafen macht Dich offen für jede Art von Anschuldigung.

          Vielleicht verstehst Du besser, was Du da abgesondert hast, wenn Du es mit nem anderen beliebten Vorwurf zusammen siehst und der ist

          Betriebsmatratze

          wird auch nie auf Männer angewandt, die sind statt dessen tolle Hechte.

          Wenn du nicht sehen kannst, daß alles, was Du je an PC geäußert hast, mit „Hochschlafen“ den Bach runtergesaust ist.

          Ich bin gespannt, wie Du mir erklärst, welche Bedeutung „Hochschlafen“ heutzutage habt. Redet Ihr da wo Du arbeitest so über Frauen? Dann Schande über euch, nicht mal für’n Kindergarten wäre das entschuldbar.

          • quisa schreibt:

            @Silke: auch Männer können sich hochschlafen. Frauen äußern dies auch besonders oft gegenüber Frauen. Das muss nicht physisch sondern kann auch intellektuell sein, z. B. wenn man sich zwecks Erfolg extrem anbiedert, bestimmte Themen bedient, selbst wenn man dadurch eigene Überzeugungen aufgibt.
            Die Aufgabe eigener Überzeugungen will ich aber Frau Pyka nicht vorwerfen, von daher nehme ich das mit dem Hochschlafen in ihrem Fall zurück.
            Ich wollte eben auch mal richtig schön böse sein, aber leider bin ich was feingeschliffene Polemik angeht nicht so der Meister….
            Das ich gegen Sexismus völlig immun bin, will ich auch gar nicht behaupten….noch dass ich ein besonders netter Mensch bin;)
            Übrigens gibt es bei mir auf der Arbeit fast nur Frauen (die nichts vom „Hochschlafen“ reden und alle sehr nett sind:)), in meinem Studium waren ebenfalls größtenteils Frauen und auch in meinem Freundeskreis sind auch größtenteils Frauen…..Die werfen mir teils auch vor, ein Sexist zu sein. Eine geht sogar so weit zu schlussfolgern, ich sei durch meine selbstbewusste Mutter irgendwie traumatisiert und habe daher ein Problem mit starken Frauen

          • Silke schreibt:

            wenn Frauen, das gegenüber Frauen äußern, dann würde ich gern mal den Tonfall hören.

            So wie ich Dich heute kennengelernt habe, würde ich vermuten, daß Du Ironie-taub bist.

            Und falls Du ein Sexist bist, dann ein hochgradig verklemmter

            Nö, das war einfach nur widerlich

            Ist Dir eigentlich bekannt, daß Amerika’s Schwarze untereinander Begriffe benutzen, die sie keinem Weißen erlauben zu benutzen?

            Und wenn Frauen von Frauen sagen, sie würden sich „hochschlafen“, dann ist das genauso idiotisch. Nach allem was Du über Deine Branche erzählst, finde ich meine schlimmsten Vorurteile bestätigt.

            Was ist aus dem schönen Begriff „einschleimen“ geworden? Der wurde in meiner Umgebung gern jedem angehängt, der seiner Arbeit mit Anzeichen von Freude nachging.

            „Wir“ sind ein Volk von Neidern, von Neidern von der unappetitlichsten Sorte.

          • SilverSurfer schreibt:

            Quisa,
            ich finde, die letzten Tage waren hier einige Menschen unterwegs, die sich keine Mühe geben müssten, um glatt als „böse“ durchzugehen.
            Da müssen Sie nicht auch noch richtig schön böse sein wollen, auch wenn’s nur „mal“ ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Quisa
            Du hast Dich entschuldigt.
            Man soll kritisieren und nicht über jemanden herziehen. Letzteres tat man hier in den letzten Tagen gezwungenermaßen gegen wirklich, wirklich Böse, die mit Meinung oder Seriosität nicht das Mindeste zu tun haben wollten.

            Frau Pyka ist eine Journalistin wie Andere, egal, ob Dir ihre Haltung nicht gefällt. Über jemanden deswegen herziehen darf man nicht.

          • quisa schreibt:

            @Silke: Ich habe gesagt, dass in meiner Branche die Frauen nicht so über Frauen reden. Wenn Frauen derartige Argumente über Frauen ablassen, zeigt dies, dass sie den von Männern ausgehenden Sexismus in dem Fall verinnerlicht haben…..
            Ich finde Sexismus genauso beschissen wie andere Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, dennoch bin ich wie die meisten anderen auch nicht dagegen immun….Ob ich verklemmt bin? Mag schon sein….Ironie dagegen mag ich sehr gerne…

          • quisa schreibt:

            @Silke, da du mir in deinen Empörungsergüssen Ironieimmunität vorwirfst: mein Kommentar zu meiner Person als Sexist war durchaus selbstkritisch und auch nicht ganz ohne Selbstironie zu verstehen..

    • Yael schreibt:

      @Quisa

      dir ist es sicher nicht bewusst, aber genau diese Beschimpfung und böse Unterstellung haben Wachendorf und Co an Jennifer gerichtet. Dass du ins selber Horn wie dieser bekackten Idioten bläst, ist nicht nur enttäuschen, sondern sexistisch par exellence.

      • Aristobulus schreibt:

        Stimmt überhaupt, jetzt wo Du’s sagst. Polenz und Wachendorff hatten/haben dorten in den wabernden Tiefen von Facebook einen Pulk von Gutfindern und Getreuen, die dauernd dauerposten und dauertuscheln. Da hatte ich just solches gelesen (und schnell verdrängt), sowas vom Hochschlafen und von der Herkunft, und da hat’s wohl auch Quisa gelesen, aber leider nicht verdrängt.

        • Silke schreibt:

          ich würde sagen, da hat er’s gelesen und für den Nagel auf den Kopf befunden

          das ultimative Wort hierzu kommt von Ze’el

          https://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/07/06/diesen-holocaust-hat-es-nie-gegeben/#comment-17919

          Und das einzige Etikett, das passt, ist übelste Mottenkiste, sowohl in der Variante, in der ich es verstehe, als auch in der, in der Quisa es behauptet zu verstehen.

          • quisa schreibt:

            ja, der Satz war daneben von mir! Dennoch habe ich diese Sachen nicht auf Wachendorffs oder sonst jemands Seiten gelesen, da habe ich bisher noch nicht verkehrt. Auch auf Pykas Seite habe ich mir dieses Thema nicht gegeben, weil das alles schon beim drüberfliegen einer Schlammschlacht glich…Ich beziehe mich da eher auf Artikel zu anderen Themen von ihr.
            Scheinbar hat Frau Wachendorff irgendeine obskure jüdische Identität erfunden und mir ist es absolut nicht einleuchtend, warum sie sich so etwas ausdenkt. Ziemlich geschmacklos, das. Warum man es nötig hat, sich eine jüdische Identität zu erfinden, um ein im Prinzip gutes Projekt anzustoßen, ist mir unverständlich.
            Und wenn sie die israelische Politik oder was auch immer kritisieren will, braucht sie ebenfalls keine Scheinidentität

  42. lonestar schreibt:

    Um Politiker zu werden, bedarf es weder einer Ausbildung noch einer besonderen Intelligenz. Dreistigkeit und ein großes Maul reichen völlig. Aber was ich gerne fragen würde: darf ich diesen Brief an Herrn Polenz anderen Stellen zitieren? Er ist einfach zu schön geschrieben, Respekt! Und meine Hochtung an Frau Pyka. Ihr Blog ist wirklich in allen Beiträgen lesenswert.
    Beste Grüße Lonestar

  43. Danny Wilde schreibt:

    Der Fall Wachendorff zeigt – unabhängig von Polenzens Unerträglichkeit – vor allem, mit welch geradezu patholgischem Eifer der antisemitische Akteur – also hier die, ich möchte Nathalie zitieren: Meise von Remagen – vorgeht, sich hineinsteigert; das alles hat die Qualität kleinkindlicher Phantasiespiele („ich wär dann jetzt mal die Prinzessin! Und du wärst die böse Hexe!“) auf Alk.

    Leider ist es aber so, dass nun gerade aus dem Lager der Bescheidwisser jede kritische oder hinterfragende Stimme mit Bemerkungen wie „dann geh doch in die Klapse“, „die Pyka ist ja irre“ oder „geistesgestört“ abgekanzelt wird. Ganz nebenbei war ja dies auch stets das Mittel der Wahl unserer volksdeutschen Sozialisten der roten wie braunen Couleur, einen Andersdenkenden, wenn’s zum Knast nicht reichte, in die „Irrenanstalt“ zu stecken.

    Es verhält sich aber wohl doch erstaunlicherweise so wie bei dem Ehepaar: der eine Partner ist besonders eifersüchtig und kontrollierend. Nicht, weil es dazu einen konkreten Anlass gäbe. Sondern weil er selbst heimlich fremdgeht.

    Der Sozialist bedenkt den Kapitalisten mit den unflätigsten Verwünschungen, deren Grundmantra immer die „Gier“ des anderen ist. Und das, weil es das einzige ist, was sich ein Sozialist unter Kapital oder Reichtum vorstellen kann: Gier. Nicht jahrzehntelange Aufbauarbeit, Arbeitsplatzschaffung, Steuerleistung, Wohlstandsmehrung, Stiftungswesen. Nein, Gier. Geradezu wie eine Vielzahl von Lottomillionären, die ihre ein bis zehn Millionen binnen Jahresfrist verprassen und hernach weiter hartzen.

    Und ebenso ist es mit dieser Spinatwachtel, dieser Loreley für Ruprechte (ich verfolge diese Comedy-Nummer schon länger, incl. der Kindergarten-Farce): die anderen sind krank, weil sie die Wahrheit sagen. Nicht etwa die Wachendorff’sche, die sich dermaßen in ihre Infamie steigert, dass aus einer Nazi-Tochter mit Israel- und Judenhass eine Shoah-Nachfahrin mit Israel-Pass wird. Serienmäßig dabei der obszöne Kitzel, das zu sein, was unsere Vorfahren – und ihr Vater zumindest als Sidestep – zu Millionen umgebracht haben. Und die dann Jenny Pyka mit den wildesten Drohungen incl. der Behauptung, sie mittels Strafanzeigen, Staatsanwalt etc. auszuschalten, einzuschüchtern versucht hat (no way with Jenny, our female Harry Calahan). Es ist das Psychogramm einer pathologischen Hochstaplerin und Betrügerin. Weil sie ganz offensichtlich selbst an ihr Lügengebäude geglaubt hat. Weil sie auf jedes Argument – neben Verwünschungen – immer wieder eine neue Story auf Lager hatte, nur damit ihr krankhafter Judenhass durch ihre perfide Legende legitimiert würde.

    Wer also schlüssige Argumente lieferte, wer auf eine Diskussion sich einzulassen bereit war, wer, um den Ehepartner-Vergleich erneut zu bemühen, aus seiner eigenen Weltsicht nur den Weg der Diskussion und der Faktenlieferung kennt, wer nicht im mindesten auf die Idee kam, dass hier nur der Bluff im Zentrum stand, der hatte schon verloren.

    Es ist ein großes Glück, dass und vor allem wie Jenny diesen Quark beendet hat.

    Mit viel Glück lässt vielleicht die schnurrbärtelnde Nobelpreisträgerdarsteller-Pfeife die lockige Irena noch an seinen (leeren?) Tintenfüller.

    Da hätten sich dann zwei Vollverstrahlte gefunden, die zueinander passen wie die Faust auf’s Auge.

  44. Stefan schreibt:

    Herr Polenz ist schlau. der äußert sich einfach gar nicht. hat er vom dicken gelernt. aussitzen und hoffen, das der Spuk schnell vorüber ist. wird leider funktionieren.

  45. Waldemar Pabst schreibt:

    An Polenz prallt deshalb alles ab, weil er gar nicht findet, dass die arme Frau Wachendorff etwas falsch gemacht haben könnte. Wenn sie sich halt so jüdisch fühlte und diesen tollen Kindergarten unterstützt hat, wo kann da ein Problem sein. Diese richtigen Juden und ihre Unterstützer empfindet er einfach nur als nervig, ohne zu begreifen.

    Polenz ist der Prototyp dessen, was man neudeutsch schmerzfrei nennt.

  46. Martin B. schreibt:

    Ein Kleiner Hinweis sei mir gestattet. Eine der vielen Lügen ist in der Zwischenzeit wahr geworden. Der deutsche Ein Bustan Verein ist vor Kurzem eingetragen worden. Ein erster Erfolg der Kritik an dem Verein.

    • SilverSurfer schreibt:

      Da ich kein Jurist bin:
      Kann man Spenden für einen Verein sammeln, der erst Monate später eingetragen wird, der zu diesem Zeitpunkt also gar nicht existiert hat?

      • Paul schreibt:

        Hallo SilverSurfer,
        man kann!
        Frau Wachendorff hat bewiesen, dass man für einen Verein, der noch nicht existiert Spenden einsammeln kann.
        Interessant ist doch, ob dadurch ein Straftatbestand erfüllt wird.
        Da ich auch kein Jurist bin, kann ich das nicht beurteilen. Ein Geschmäckle hat es auf jeden Fall, wie der Schwabe zu sagen pflegt.

        Der Skandal hinter dem Skandal ist, dass der Bundestagsabgeordnete Polenz dies mit seiner Autorität unterstützt hat. Er kann nicht sagen, dass er das nicht gewusst hat. Frau Pyka hat ihn mehrfach darauf hingeiesen.

        Es wäre wünschenswert, wenn Juristen sich dieses Falles annehmen würden.

Seid gut zueinander!

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