Liebe Vergangenheitsbewältiger

Meine Rede im Rahmen der Gedenkstunde am 9. November 2014 im Foyer des Dortmunder Opernhaus‘ zur Pogromnacht.

Ich habe in meiner Schulzeit jeden 9. November mit dem Schulchor vor dem Gedenkstein in meinem Heimatdorf gesungen, der an die Synagoge erinnert, die 1938 von den Nazis niedergebrannt wurde. Ich habe Klassenfahrten nach Dachau und Theresienstadt gemacht, habe mit Oma und Opa über die Zeit des Nationalsozialismus’ gesprochen und “Schindlers Liste” im Leistungskurs Geschichte geschaut. Ich bin, was man einen Vergangenheitsbewätiger nennen kann.

Wir haben uns mit unserer Vergangenheit auseinander gesetzt. Jedes Jahr ein bisschen mehr. Heute sitzen wir hier und ganz weit von uns, schön weit weg, irgendwo die böse, dunkele Vergangenheit. Aber ist die Vergangenheit wirklich so weit weg? In den letzten Wochen und Monaten wurden diese Parolen auf deutschen Straßen skandiert:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“, „Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“, und immer wieder „Kindermörder Israel“. Die letzte Parole erschallte in Frankfurt sogar aus einem Lautsprecher auf einem Polizeiauto und in Hagen aus einem Megaphon, das die Polizei den Skandierenden geliehen hatte. Im Jahr 2014 unterstützen Deutsche Polizisten Demonstranten logistisch, die Israel als Kindermörder dämonisierten.

Heute ist der 9. November 2014. Vor 76 Jahren entlud sich in der Nacht zum 10. November der blanke Hass auf deutschen Straßen. Hören Sie sich mal diese Worte an:

“Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Was klingt wie eine Rede von Joseph Göbbels ist in Wirklichkeit viel jünger. Sie wurde am 28. Februar 2010 auf Al-Aqsa TV von einem Minister der Hamas gehalten. Die Hamas wurde in Gaza zur stärksten Partei gewählt und fordert laut Artikel 7 der eigenen Gründungscharta die Vernichtung aller Juden weltweit. All das passiert heute. Wir aber sitzen hier und bewältigen Vergangenheit. Gegenwärtige Probleme werden in Deutschland erst in der Zukunft als Vergangenheit bewältigt!

In Deutschland findet Judentum fast nur noch in Gedenkstunden statt. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht. Juden, das sind für viele Deutsche die Opfer von damals, nicht die Lebenden von heute.

Ich bin von Beruf Schauspieler und Theaterautor. Wenn ich in New York bin und dort sage: „Heute gehen wir in ein jüdischen Stück“, dann sehe ich freudige Augen. Jüdisches Theater, das steht in Amerika für spritzige Dialoge, humorvoller Tiefgang, für Woddy Alan und Neil Simon. Wenn aber in Deutschland sage: „Heute gehen wir in ein jüdisches Theaterstück“, dann sehe ich in deprimierte Gesichter. In Deutschland steht jüdisches Theater für Auschwitz, Holocaust und Anne Frank. In Deutschland sind Juden die Toten von damals.

Das größte Denkmal für Juden in Deutschland ist das Holocaust Mahnmal. Altkanzler Gerhard Schröder sagte einst dazu, es sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Deutschland ist stolz auf seine Vergangenheitsbewältigung, die es ohne die Vergangenheit natürlich nicht gäbe. Bei dem ganzen Stolz haben jedoch viele die Gegenwart vergessen, die lebenden Juden von heute.

Auf deutschen Straßen wird wieder gegen Juden gehetzt, Synagogen werden attackiert. In Offenbach ist erst vor ein paar Tagen ein Schulsprecher zurückgetreten, da er als Jude wiederholt von muslimischen Schülern attackiert wurde. In Belgien und Frankreich wurden in den letzten Jahren sogar Juden gefoltert und ermordet, weil sie Juden waren, zum Beispiel in Toulouse und Brüssel.

Seit über 60 Jahren sieht sich das kleine demokratische Land Israel von Feinden umzingelt, die einen Krieg führen, an dessen Ende die Radikalen von der Hamas die Vernichtung aller Juden fordern, während die sogenannten Gemäßigten von der Fatah nur die Vernichtung des Staates Israels in Aussicht stellen. Seit Jahrzehnten muss sich Israel gegen seine Vernichtung verteidigen. Und was macht die deutsche Mehrheitsgesellschaft? Sie kritisiert Israel!

Natürlich macht Israel Fehler. Israel befindet sich im Krieg. Im Krieg machen alle Fehler! Aber Israel will diesen Krieg nicht! Israel will von Freunden umgeben sein, nicht von Feinden. Israel zu kritisieren, weil das Land die Absichtserklärung der Feinde, alle Juden zu vernichten, ernst nimmt, ist so geschmacklos, wie die revoltierenden Juden im Warschauer Ghetto zu kritisieren, weil sie sich gewehrt haben und dabei töten mussten.

Jetzt ist es mir auch passiert. Ich stecke schon wieder in der Vergangenheit.

Liebe Vergangenheitsbewältiger,

hier stehe ich, Euer Sohn. Was ich Euch sage, mag Euch vielleicht ein bisschen überraschen, aber aus dem Holocaust gibt es nichts zu lernen! Nichts! Was soll uns denn der Holocaust gelehrt haben? Dass man Menschen nicht millionenfach vergast? Dass Juden auch Menschen sind? Dass man lieb zueinander sein sollte? Dass man sich wehren darf, wenn man verfolgt wird? Dass man Menschen, die andere Menschen vergasen, den Krieg erklärt? Dass man wahnsinnige Menschen mit allen Mitteln entwaffnet? All das sollte man auch ohne Holocaust wissen! Der Holocaust ist keine Nachhilfe für moralisch Sitzengebliebene, sondern schlicht ein unvergessbares und unverzeihliches Verbrechen, aus dem es nichts zu lernen gibt!

Nicht wenige wollen jedoch unbedingt etwas aus dem Holocaust lernen. Zu irgend etwas muss Auschwitz ja gut gewesen sein. Und sie haben aus der Vergangenheit gelernt. Sie haben gelernt, jetzt Israel zu kritisieren und zwar mit letzter Tinte. Darauf sind sie stolz und das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen.

Heute ist der 9. November 2014. Heute werden Juden in Deutschland beleidigt, geschlagen und angegriffen. Im Nahen Osten wirken Menschen, beseelt von dem Wunsch nach einem neuen Holocaust! Das ist die Gegenwart! Aber die Gegenwart von heute wird die Vergangenheit von morgen sein. Anstatt ständig Kränze für tote Juden abzuwerfen, während die lebendigen Juden vor allem in Israel kritisiert werden, weil sie sich nicht einfach so abschlachten lassen wollen, sollten wir den lebendigen Juden etwas mehr Solidarität zeigen. Vielleicht sparen wir uns in den nächsten Jahren einfach mal ein paar Kränze für tote Juden und laden dafür öfter lebendige ein. Juden lieben das Leben. Sie stoßen sogar darauf an: Lechaim!

Letztes Jahr, am 9. November 2013, hielt Edna Brocke an dieser Stelle eine Rede, die heute, ein Jahr später, als prophetisch bezeichnet werden kann. Sie sagte:

„Im Allgemeinen, werden wir auf die Gefahren „von Rechts“ hingewiesen. Ja, die gibt es. Sie sind offenbar und plump. Aber diese sind eben nicht die einzigen Gefahren. Erheblich gefährlicher für uns Juden in Europa, oder in dem was wir noch als „den Westen“ bezeichnen können, sind die hochgradigen Emotionen vieler linker Kreise, die eben subtil und nicht so plump wie die Rechten agieren, sowie jenen aus der islamischen Welt, die über die digitalen Medien den von uns für überwunden geglaubten alten christlichen Antisemitismus, nach ganz Europa zurück importierten.“

Liebe Vergangenheitsbewältiger,

ich habe eine Bitte an Euch: Gebt unseren Kindern und Enkeln keine Zukunft, in der sie unsere Gegenwart als Vergangenheit bewältigen müssen.

Vielen Dank!

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275 Antworten zu Liebe Vergangenheitsbewältiger

  1. tapferimnirgendwo schreibt:

    Hat dies auf Tapfer im Nirgendwo rebloggt und kommentierte:

    In seiner Rede vom 17. Januar 2017 kritisierte Björn Höcke im Dresdner Ballhaus Watzke die deutsche Erinnerungskultur in einer durch und durch widerlichen Rede im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dresdner Gespräche“ organisiert vom Jugendverband der Alternative für Deutschland.

    Nach der Rede fragt man sich, ob man die deutsche Erinnerungskultur kritisieren kann, ohne dabei ein Nazi sein. Die Antwort ist: Ja, kann man! Björn Höcke kann das nicht, weil er, wie soll ich sagen, ein lebendes Mahnmal deutscher Schande ist, wie er am 17. Januar 2017 nachdrücklich bewiesen hat; aber in meiner Rede vom 9. November 2014 im Rahmen einer Gedenkstunde im Foyer des Dortmunder Opernhaus‘ zur Pogromnacht 1939 erklärte ich im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Dortmund, dass es ein Problem in der Art und Weise des deutschen Gedenkens gibt.

    Tapfer im Nirgendwo veröffentlicht daher erneut die Rede aus dem Jahr 2014.

  2. Pingback: Zitate | abseits vom mainstream - heplev

  3. mike hammer schreibt:

    # Dante
    äh, wir sind dazu da sie zu schützen, das bedeutet nicht mehr wert zu sein.

    und es ging mir nicht um schutz.
    wenn du frauen mit familie fragst was sie wünschen,
    wurde letztens in CEO kreisen befragt, wünschen sich die aller meisten
    zeit für ihre familie. der feminismus hat ein gutes stück des kindes im bade abgerissen.

    unsere kinder erziehen heute fazebock und playstation, die linksgezwirbelte
    lehrerin in der schule und der kaum volljährige student, der in der kita jobbt.

    mama und papa gibts, wenn überhaupt, nur ab 18.00 uhr und
    die sind müde im oberstübchen, wollen ruhe.

    scheiss entwicklung ist das, vor allem wenn dann solche kids auf jungs aus einer
    islamischen großfamilie treffen und die gerade bestimmte ferse
    aus dem koran gelesen haben, aber nicht nur
    in dem zusammenhang.

  4. Kanalratte schreibt:

    Ich hoffe es kommt die Zeit wo wir mal nicht mehr über Araber spotten müssen und sie
    endlich aufhören ihre Extremisten hochzuhiefen und den islamischen Gotteskrieg abzufeiern.
    Sind ja nicht alle so, aber die Mehrheit hat noch nicht begriffen, dass sie durch einen politischen Islam (Islam besteht aus Religion UND Politik) versklavt und ausgebeutet wird. Und dann wird den Leuten von ihren geistigen Führern via TV und Mundpropaganda noch eingebläut, für die Probleme der arabischen Welt sei ausschließlich der Westen oder der Nichtmuslim schuldig. Sie wissen scheinbar nicht dass sie dort in ständiger Kontrolle durch ein pseudoreligiöses Patriarchat leben.
    Und dann „flüchten“ sie in den bösen Westen und ihre bärtigen Führer mit den Koränen gehen einfach mit und wir erleben dann hier in den Westen importierte arabische Verhältnisse.

    • mike hammer schreibt:

      # Kanalratte
      also mir ist jedes patriarchat lieber als die heute grassierenden matriarchate,
      die erst die zurückhaltung generieren, die ein patriarchat den suhrensönen
      nie gewährt hätten. der patriarchalkapitalismus war durchaus sehr
      erfolgreich und wir männer haben viel zu leicht erlaubt
      das so viel wertvolles dem feminalsozialistinnen
      in den rachen geworfen wurde.

      frauen und männer sind nicht gleich und es ist männersache
      zum schwert zu greifen um heim weib und kinder zu schützen,
      manchmal dabei zu sterben. nicht mal löwinen schützen ihre
      nachkommn wenn ein neuer revierchef auftaucht,
      der islam verspricht den jihadis deine
      frau, deine kinder, als sklaven,
      soll generalissimus angela merkel meine kinder beschützen
      oder paladin-feldmarschal ursula von der leyen?
      im ernst.

      ich komme mir vor wie in DEMOLITION MAN
      und frage mich wie es passiert ist ohne das ich gefragt wurde.

      du kannst die araber sehr leicht „zivilisieren“ nimm den islam raus denn alles
      was uns am islam tötet ist genau so im koran festgehalten
      als unverrückbares DOGMA, nicht zur
      interpretatin zugelassen,
      wortgewordener
      mordaufruf.

      bezeichnend das der übelste „schreibtischtäter“
      ausgerechnet ein analphabeter ohne
      schreibtisch war.

      😉

      • Dante schreibt:

        Ich bin Feminist, solange es Frauen gibt wie Yael oder Judit. Von denen fühle ich mich beschützt.

        • Aristobulus schreibt:

          🙂
          Oder Golda Meir.

          • mike hammer schreibt:

            ach ja?
            golda?
            die tante wegen der wir an jomkipur beinahe untergegangen sind?
            sie war durchaus eine große politikerin aber wenn es
            ums kämpfen geht, wenn entscheidungen
            sofort verlangt und der tod
            junger männer in
            kauf genommen werden muß, greife ich lieber selbst zur waffe als mich
            von goldas, yaels oder yudits beschützen zu lassen, so sehr ich sie bewundere,
            sie würden mit dem feind noch verhandeln wenn ich schon
            längst über seine leiche hinweg geschritten bin.

            was lewi eschkol wie selbstverständlich 67 vom zaun riss, konnt golda
            nicht übers herz bringen, ein zögern das israel an
            den rand der vernichtung brachte.
            ich erinnere mich an die
            zawim die verteilt wurden in unserer schchuna (wohngegen) und
            an einige zawim die ankamen als die familie
            schon um den vater trauerte, ich war damals sehr klein kann aber das weinen noch hören, etwas das ich leider oft hören mußte im leben.
            das jomkipur überstanden wurde ist ein wunder,
            das golda wunder meinetwegen.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke. Das muss ich wohl mal genau nachlesen. Hatte Golda Meir als eisernen Menschen in Erinnerung, als Siegerin.

            Gutt Schabbes

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            war sie ja, heute weis man das sie sich vom präventivschlag
            zu gerne abhalten ließ. man war nicht ahnungslos
            auch wenn man so tat nach dem krieg.
            der blutzoll war zu hoch, die
            gefahr auch in die man
            hineinberaten
            wurde.

            das zu überleben war ein verdammtes wunder, nicht weniger.
            80.000 ägypter aufgehalten von 5000 israelis
            1500 syrische panzer aufgehalten von
            150 israelischen panzer……

          • mike hammer schreibt:

            Aristobulus
            guten schabbes 😉

          • Kanalratte schreibt:

            Das Problem im Westen ist, dass man ein Patriarchat das lange Zeit existierte, heute krampfhaft in ein Matriarchat umwandeln will. Also vom einen Extrem ins Andere.

            Ich kann aber kein System gutheißen, dass Frauen wie Menschen 2.Klasse behandelt.
            Ebensowenig will ich als Mann als Mensch 2.Klasse behandelt werden, liebe FeministInnen in der 1. Welt, die ihr heute versucht „Männer runterzudrücken“!

          • mike hammer schreibt:

            # Kanalratte
            ganz genau das wollte ich ausdrücken.
            heute sind es aber keine feministinen, die haben
            ja nun ausgedient, mit der gleichberechtigungsquote.
            man heißt es Gender Mainstreaming wo meist weibliche protagonistineninen
            alles männliche als was krankes brandmarken und damit auch
            sehr gut für nichtstun geld verdienen,
            frauen wie yudit butler, z.b.

            wenn dann der genderisierte mann auf einen Jihadi trifft für den gewalt
            gott gewollt, frauen besseres vieh und ungläubige wesen ohne lebensrecht sind,
            verliert der genderisierte feminist, dem man jegliche mannhaftigkeit
            als krankhaft abtrainiert hat.

            die zahl der jugendlichen männer die sich dem islam zuwenden sollte warnen.
            der islam bietet den männern doch eigentlich alles ausser
            bier und speck.
            der mann darf haben was er sich nimmt, kann weiber haben nach herzens
            lust, die nicht rumzicken sondern kuschen, ist herrscher im haus,
            darf was er will, wann er will, wie er will………

            nicht das die männer feststellen das etwas schief läuft mit ihrem stand
            in der gesellschaft, wehe wenn männer das tun was ihnen
            die natur in die wiege gelegt hat, wehe
            wenn sie dann kämpfen wollen,
            leichter kampf gerade zu
            ein kämpfchen.
            leider schalten die gendertheoretiker und gesellschaftsveränderer nicht
            das gehirn ein. schade um die errungenschaften wenn
            das pendel zurückschlägt.

            ich bin vater zweier töchter, ich sage das durchaus in sorge um ihre zukunft. 😦

            PS.: wenn ich mir freundinen meiner töchter ansehe, ist einigen davon so
            ein macho aus dem morgenland oft lieber als
            das müttersöhncher von da.

      • Dante schreibt:

        Mit „jedes Patriarchat“ jedenfalls wäre ich vorsichtig. Dazu gehören ja auch solche wie das talibaneske bzw. das wahabitische, das Mädchen lieber bei lebendigem Leib verbrennen lässt als sie „ohne angemessener Kleidung“ aus einer brennenden Schule zu retten. Solche, in denen Frauen für das „Verbrechen“, ihre Ehemänner selbst aussuchen zu wollen, lebendigen Leibes begraben werden.

      • Dante schreibt:

        …der patriarchalkapitalismus war durchaus sehr
        erfolgreich…

        Erfolg allein taugt nicht als Qualitätskriterium. Religiöser Fundamentalismus ist häufig sehr erfolgreich, und Stalin war es auch – hat er doch aus einem durch Revolution und Bürgerkrieg zerrütteten Land eine Industrienation und zweite Weltmacht gemacht (auch wenn er selbst das auch beinahe zerstört hätte, indem er seine Generalität enthauptete). Die Frage ist, um welchen Preis.

  5. mike hammer schreibt:

    KÖSTLICH min 29.00
    wie hält man sich zurück als terroropfer.

    • mike hammer schreibt:

      oops falsches video, aber auch gut
      nun das köstliche rumgeeier von psaki.
      also min 29.00

      • Aristobulus schreibt:

        Diese Dame mit dem dümmlichen selbstgerechten Habitus einer Dauerstudentin muss nichtmal luftholen nach ihrer Erwähnung der jüdischen Mordopfer, um mahnend „restraint“ von den Israelis zu fordern.

        Das ist sie, die automatische, entleerte Bosheit dieser Leute.

        • mike hammer schreibt:

          irgendwie hat sie ja recht, die juden sollen sich mit
          dem ermordet und verletzt werden
          zurückhalten, oder so….?

          • Aristobulus schreibt:

            Lol. – Die Juden sollen sich zurückhalten (to restrain), damit ihnen sowas nicht passiert, und sie sollen sich doppelt zurückhalten, wenn ihnen sowas passiert. Weil’s doch wieder zugeht wie in der Judenschul, wenn die sich dann nicht zurückhalten.

          • mike hammer schreibt:

            es haben sich nun auch EU Staaten zu wort gemeldet.
            die vorwürfe das die EU antisemitismus stützt
            sei falsch, man hat ja seit 70 jahren
            keinen holocaust mehr
            gehabt hier.

            das bestätigt auch dieses NGO

          • mike hammer schreibt:

            neueste meldungen aus Linkemark (eist als dänemark bekannt).

            Norway: “Anti-Racism” Activists Boycott Holocaust Ceremony as “Jews were Invited”

            The face of this century’s Nazis. Demanding that Jews be barred from a Holocaust memorial is exemplary of how sick and depraved the Orwellian “anti-fascist” and “anti-racist” left are.

            “Norway: Anti-Racism Activists Boycott Holocaust Ceremony as ‘Jews were Invited’,” IBT
            Anti-racism activists in Norway have refused to participate in a Holocaust commemoration after members of the Jewish community were put on the guest list, a Norwegian blog has claimed.

            According to Norway, Israel and the Jews, Norwegian activist organisation New SOS Racisme — which claims to reduce racism in society — asked for the “Zionist Jews of Bergen” to be banned from attending the Kristallnacht, or the night of broken glass, an event aimed at remembering the escalation of the persecution of Jews in Germany, between the nights of 9th and 10th November 1938.

            They “refused to participate in the Kristallnacht commemoration since a representative from the Mosaic Congregation [a conservative Jewish Congregation ] was invited. Yes, they balked at a Jew participating,” the blog added.

            The incident occurred a few days after Denmark’s ceremony in Norrebro district marking the Holocaust was used to raise money for Gaza, following the 2014 Israel-Gaza war which killed thousands of Palestinian civilians.

            A local leader of the Jewish community criticised Denmark’s decision to raise funds for Gaza.

            “When the profits from the Norrebro event go to Gaza, whose government is at war with Israel, I think that there is an inappropriate confusion,” Dan Rosenberg Asmussen, president of the Jewish Community in Copenhagen, told the Kristelig Dagblad newspaper.

            “I do not know if this is a deliberate attempt to draw a parallel between the actions of Germans then and those of Israelis today – a parallel drawn before by people on the left and one which I strongly reject. If it’s a coincidence, I think it is unfortunate.”

            bei Pam geklaut.

  6. Kanalratte schreibt:

    Es gibt Länder im Nahen Osten, die uns um den Judernmord beneiden.

    Der einzige Fleck auf Erden wo Menschen den Deutschen die postiive Eigenschaft zuorden, Millionen an Juden umgebracht zu haben. Wo selbst der Israeli an deutsche Autos denkt, denkt der Araber an Hitler und Auschwitz.

    • mike hammer schreibt:

      DAS bringem dem Arabicus Vulgaris seine UNWRA lehrer bei,
      von denen einer in gaza letztens getötet wurde.
      die un kritisierte israel für die
      tötung des lehrers.
      das ist er.

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Alles richtig! Aber mir sind die muslimischen Judenhasser mittlerweile lieber als die europäischen Palästinenserfreunde. Erste verbergen ihren Hass nicht – das ist immerhin ehrlich, auch wenn es scheiße ist. Man weiß, zumindest woran man bei ihnen ist. Der Judenhass der Europäer sitzt tiefer und versteckt sich hinter wohlfeilen Lügen und faulen Ausreden. Die Europäer sind schlimmer, ohne sie, ihre Medien und wäre der arabische Antisemitismus kaum der Rede wert.

    • Eitan Einoch schreibt:

      (…) ohne sie, ihre Medien und die Bereitschaft, den orientalischen Zionistenhass willkommen zu heißen, wäre der arabische Antisemitismus kaum der Rede wert.

      So sollte der Satz eigentlich lauten.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Bitte lest euch auch die beiden Artikel über Tuvia Tenenboms neues Buch durch:

      http://www.cicero.de/weltbuehne/nahostkonflikt-baut-eure-zivilgesellschaft-doch-leipzig-auf-nicht-israel/58448

      http://www.audiatur-online.ch/2014/11/10/tobi-der-deutsche-und-schweizer-ngos/

      Es kotzt mich an, wofür MEINE Steuergelder rausgeschmissen werden!

    • schum74 schreibt:

      Ein Kommentar zum Tora-Abschnitt dieser Woche („Chaje Ssara“) dreht sich genau um den Punkt, den Sie hier ansprechen.

      Auch die lauesten Christen werden die Geschichte kennen: Elieser, der Hausverwalter von Awraham Awinu (Abraham), sucht und findet in Charan (Mesopotamien) eine passende Braut (kale) für den 40-jährigen Jizchak (Isaac). Es ist Riwka (Rebekah), die Großneffin von Awraham Awinu.

      Im Augenblick, da sie ihr Vaterhaus in Charan verlässt, um dem unbekannten Eliezer in ein unbekanntes Land zu folgen, bekommt Riwka die bruche (den Segen) ihrer Angehörigen – eine mächtig klingende bruche, mit der man heute noch in frommen Kreisen die kale zu benschen pflegt:

      ויברכו את רבקה ויאמרו לה אחותנו אַת חַיִי לאלפי רְבָבָה וְיירַש זַרעֵך את שער שונאָיו. (בראשת כד, ס)

      Wa-jewarchú et Riwka wa-jomrú la Achoténu at chají le-Alfé Rewawá we-jirásch Sar’éch et Scháar Sson’áw.

      [Und segneten Rebekah und sprachen zu ihr: Unsere Schwester, du werde zu Tausend Myriaden, und es besitze dein Same das Tor seiner Hasser. (Gen 24, 60; Zunz)]

      „we-jirásch Sar’éch et Scháar Sson’áw ‒ und es besitze dein Same das Tor seiner Hasser“

      Etwas Ähnliches hatte schon Haschem Awraham Awinu gesagt:

      כי בָרֵך אֲבָרֶכְך והַרבָה אַרבֶה את זַרעֲך כְכוכבי השמים וכַחול אשר על שפת הים וְיירַש זַרעֲך את שער אוייבָיו. (בראשת כב, יז)

      Ki-waréch awarechchá we-harbá arbé et Sar’achá ke-Chochwé ha-Schamajim we-cha-Chol ascher al Ssfat ha-Jam we-jirásch Sar’achá et Scháar Ojwáw.

      [Daß ich dich segnen werde, und mehren deinen Samen wie die Sterne des Himmels und wie den Sand, der am Rande des Meeres, und besitzen wird dein Same das Tor seiner Feinde. (Gen 22, 17; Zunz)]

      „we-jirásch Sar’achá et Scháar Ojwáw ‒ und es besitze dein Same das Tor seiner Feinde“

      Fragt ein zeitgenössischer Raw, R. Jehuda Gerschoni (1912-2000), was der Unterschied sei zwischen:
      „we-jirásch Sar’éch et Scháar Sson’áw ‒ und es besitze dein Same das Tor seiner Hasser“ (zu Riwkele)
      und
      „we-jirásch Sar’achá et Scháar Ojwáw ‒ und es besitze dein Same das Tor seiner Feinde“ (zu Awraham Awinu)
      und antwortet:

      ההבדל: שונא מראה שנאתו בגלוי ואוייב טומן שנאתו בלב. גבי בתואל, ברכת הדיוט, הברכה להתגבר על השונא הבא להילחם נגדם במלחמה, בגלוי; אבל כלפי אוייב הטומן שנאתו בלב, אינו מתיצב בגלוי למלחמה; על כן ברכת ה‘ לאברהם היא ברכת יודע תעלומות לב, מבטיח השם שיירַש אפילו שער אוייבָיו. (אפיקי יהודה; יהושע שפיגל, רשפי תורה, ע‘ 57)

      [Der Unterschied: Der ssojne, der Hasser, zeigt seinen Hass offen, während der Feind seinen Hass im Herzen versteckt. Betu‘el gibt seiner Tochter Riwka einen einfachen Segen: den Hasser zu besiegen, der gegen sie in den Krieg zieht, offen; doch Haschem, der das Herz kennt, verpricht Awraham, dass er das Tor seiner Feinde besitzen werde.]

      Sson’im, Hasser: Hamas, Fatah & Co.
      Ojewim, Feinde: die europäischen Palästinenserfreunde

      Aber wie Sie sehen, lieber Eitan Einoch, wird die Geschichte gut ausgehen.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Ich hoffe es. Aber meine Hoffnung ist gering. Wenn man sich Tenenboms neues Buch durchliest, kommt man irgendwann zu dem Schluss: Der jüdisch-muslimische Konflikt wird in erster Linie von den Europäern geschürt. Ohne diese pathologisch-obsessive Fixierung der Europäer auf das Judentum hätten Juden und Araber womöglich bereits das Kriegsbeil begraben und sich arrangiert. Man wird eher Frieden zwischen den Kindern Isaaks und Ismaels erleben, als dass die Europäer von ihrer Krankheit geheilt werden.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Was mich auch erstaunt: Netanjahu wird in Europa als ein kompromissloser Rechter und Falke gesehen – die Siedler und rechten Israelis hingegen sehen in ihm dagegen eher einen schwächelnden Linken, der zu viele Kompromisse eingeht und den Palästinensern in den Arsch kriecht. Wahrlich, der Mann hat keinen leichten Job…

          • Aristobulus schreibt:

            Dem Netanjahu kann man nur immer Kol Tuv (alles Gute) wünschen… und dann wieder Kol Tuv.

          • Eitan Einoch schreibt:

            So wie ich das sehe, braucht es keine Zwei-Staaten-Lösung. Eher eine Drei-Staaten-Lösung. Einen Staat für die Palästinenser – und jeweils einen weiteren Staat für die europäisch und säkular orientierten israelischen Linken und die eher religiösen Rechten. Und auch damit wird man den Menschen nicht gerecht.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Man kann den Menschen nicht gerecht werden – aber das ist kein Problem!

            Eitan, allerspätestens seit 1948 besteht diese vielgenannte Zweistaatenlösung: Jenseits des Jordanflusses Jordanien für Araber, diesseits des Jordanflusses Israel für Juden.

            Von der Fläche des ex-osmanischen British-Palestine nimmt Jordanien 80% und Israel 20% ein. Die Araber haben also viermal so viel Land gekriegt wie die Juden (und haben außerdem 21 weitere rein arabische Länder, in denen sie arabisieren können wie sie wollen, und judenrein haben sie die auch noch gemacht). Aber die beschweren sich. Wie lächerlich.

      • mike hammer schreibt:

        # schum
        danke, habe wieder was gelernt. 😀

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Vielen Dank, liebe schum74, auch von mir. Ihr Kommentar ist höchst lesenswert.

    • Kanalratte schreibt:

      @Eitan Einoch:

      Es gibt in Europa und Nordamerika, vorwiegend in Linken Kreisen, eine regelrechte Industrie die mit dem Feinbild Israel arbeitet. Die Rechten hingegen arbeiten da eher offener mit dem Feinbild „Jude“ oder „Zionist“. Das Thema Israelproblem ist mittlerweile ein klassisches Linkes Thema. Von Linken verbreitet, werden die Werke an Linke und Rechte verkauft. Diese Leute haben natürlich interesse die arabischen Lügen bei uns im Westen in abgespeckter Forum zu verbreiten, sodass der Bürger auch nicht bestürzt ist, wenn der Araber in seinem Hass „Juden ins Gas“ ruft, sondern glaubt es handele sich um eine kulturelle Eigenart des arabischen Widerstandes. Achten sie in Zukunft mal darauf wie oft das Wort Widerstand in diesem Konflikt fällt!
      Hmm, Widerstand gegen ein Land das ich selbst angegriffen habe? Das macht diejenigen die Ostgebiete zurückfordern auch zu Widerständlern…

      Früher wurde die Nazipropaganda von Arabern nach Palästina getragen, heute wird die Palästinenserpropagana von Europäern nach Europa getragen.

      • Aristobulus schreibt:

        Da wird halt das Deutschtum entnazifiziert, was das Zeug hält, nicht?, und der Begriff Widerstand steht naturgemäß für Stauffenberg & Bonhoeffer. Man setzt die aktuell brüllenden Araber und aktuellen moslemischen Judenhasser mit diesem deutschen Widerstand von damals gleich, begrifflich!
        Warum diese verschrobene, irreale, unendlich selbstbezogene Überanstrengung, die man als einigermaßen Vernunftmensch ja kaum verstehen kann: Um das üble deutsche Generationengewissen final zu betäuben. So wie ein Mörder, der sein Mordopfer nachträglich gleich nochmal ermordet, um zu beweisen, dass er kein Mörder ist.

        • Kanalratte schreibt:

          Ich finde ja dass der deutsche Widerstand in der Nazizeit maßlos überhöht dargestellt wird. Ebenfalls werden uns die Montagsdemos in der DDR immer als Hauptgrund für den Mauerfall präsentiert, was ich stark bezweifle. Die DDR war bankrott und die ebenso untergehenden Sowjets waren froh als sich ein Abnehmer fand.

          Der Begriff Widerstand war doch schon immer ideologisch gefärbt. Hitler sah sich ja so gesehen auch als Widerständler.

          • Aristobulus schreibt:

            Trotzdem fand in Deutschland ein bisschen Widerstand statt, Kanalratte. Zwar sehr wenig, ein einziger Georg Elser, ein einziger Rudolf-Christoph von Gersdorff (dem alle Attentatsversuche danebengingen -> http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf-Christoph_Freiherr_von_Gersdorff) und ein einziger Stauffenberg (dem wirklich alles danebenging), und meist war dieser Widerstand ganz still (Gefangenen wurde doch mal ein Stück Brot zugesteckt, und sogar ein paar Juden wurden versteckt, wie viele?, zweihundert allerhöchstens), aber er fand im Kleinen doch statt, und das darf man nicht vergessen.

          • Paul schreibt:

            Lieber Ari, 13.11. 1:45 vormittgas.
            Falsche Fakten, das muss nicht passieren. Auch nicht im „Eifer des Gefechts“.
            Wenn ich etwas nicht genau weiß, Google ich mal schnell.
            Alleine in Berlin haben von ca. 7000 versteckten etwa 1700 Juden überlebt. Dazu habe ich nicht einmal eine Minute gebraucht. Soviel Zeit muss sein.

            Herzlich, Paul

          • Aristobulus schreibt:

            Kannst Du das denn belegen?
            Du weißt, Google macht keine Fakten.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Du solltest schon zwischen den Zeilen lesen, Paul, ehe Du mir falsche Fakten vorwirfst. Das ist fahrlässig.
            „zweihundert allerhöchstens“, damit sind wirklich Versteckte gemeint. Ja? Etwa Bernie Neumann, der in einem Schrank versteckt worden ist, und zwar nicht für eine oder zwei Nächte, sondern konsequent bis zur Befreiung.
            Oder Hans Rosenthal, der wirklich monatelang in einer Laubenkolonie lag.
            Wie viele dieser Fälle gab es? Zweihundert doch allerhöchstens.

          • Paul schreibt:

            Lieber Ari, (13.11 3:46 & 3:49 nachmittags)
            es ist immer wieder das selbe mit Dir. An einer bestimmten Stelle der Diskussion wirst Du unsachlich. :-S
            Natürlich hast Du eine eigene Definition von Versteck. Kleiderschrank und Laube ist ok, wie ist es mit Wohnzimmer? Auf jeden Fall bestimmst Du die Fakten und nicht Google/Wiki.
            Eine Erklärung für die Zahlen von Wiki hast Du nicht, weil die ja mangels Faktenschaffung vom Tisch sind. Dein :-(*) !!
            Schau doch bitte einfach mal bei Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Judenretter
            Ich weiß, stimmt alles nicht, weil nicht von Dir zertifiziert oder genehmigt. :-7
            (Übrigens habe ich das nicht verlinkt, weil das mit dem Stichwort „versteckte Juden“ sofort zu finden ist. Habe wohl Deine Intelligenz doch überschätzt. :-@ )

            Trotzdem muss ich Dich natürlich um einen Beleg für Deine Zahl von höchstens 200 versteckten Juden in Deutschland bitten. Ich konnte keine Quelle finden. Bin ich wohl zu dumm dazu?

            Sicherlich kannst Du Dich auch in Yad Vashem schlau machen. Deine Sprachkenntnisse ermöglichen Dir das.

            Damit ist die Diskussion zu diesem Thema für mich beendet.
            Wenn Du mir den Beleg für die 200 lieferst komme ich wieder, sonst nicht.

            Herzlich, Paul

            PS: Eigentlich bin ich ein Idiot, dass ich es immer noch mal mit Dir versuche. Wir waren schon mal so weit. „Karfreitag“, Du erinnerst Dich. Ich sage nicht „NIE“, aber, „so schnell nicht mehr.“ >:-<

            Herzlich, Paul (Na ja, im Augenblick nicht ganz so herzlich.)

          • Aristobulus schreibt:

            Lass Deine Lexiköner mal stecken, Paul, und à propos, wer ist unsachlich?
            Dass Dein persönlicher Groll sogar bei diesem Thema mit Dir überschwappst, ist traurig.

            Und Deine vielen seltsamen Ascii-Smileys verstehe ich auch nicht, so wenig wie Deinen kindlichen Eifer, mir Fälschungen und Lügereien und Selbstherrlichkeiten wegen versteckter Juden vorzuweren.
            Begreifst nicht, wie daneben das ist, nein?

            Ich habe GESCHÄTZT, wie viele von meinen Leuten durch den allerseltensten Todesmut von DEINEN Leuten wohl überlebt haben mögen. Das war das Thema – aus dem Du einen kindlichen Firlefanz machst

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Manchmal muss man sich auch aus dem Weg gehen können.

          • Paul schreibt:

            Recht hast Du, lieber Gerd,
            ich war ja schon mal so weit. Bin aber nicht so ein nachtragender Mensch und auch auf Versöhnung ausgerichtet. Nachdem ich einige Testballons gestartet hatte, dachte ich es würde gehen.
            Ich hätte es besser wissen müssen, weil ich ja hier erlebe, wie er hier mit anderen Usern umgeht. Nicht immer ist das die „blanke Sahne“. Habe auch versucht über Smilis es etwas zu entschärfen. Ging auch nach Hinten los. 😦
            Na gut, ich werde mich an Deine Empfehlung halten.

            Vielen Dank @>–>– und herzlich, Paul

          • Paul schreibt:

            Nachtrag, lieber Gerd:
            „von DEINEN Leuten“
            ist für mich ein Schlüsselwort. :-c

            Herzlich, Paul

          • Aristobulus schreibt:

            Einfach ein doller Spruch von DEINEN Leuten, der mich völlig ratlos lässt:
            „Kleiderschrank und Laube ist ok, wie ist es mit Wohnzimmer?“

            Man ahnte gar nicht, wer so seltsam zynisch am ganz falschen Platz sein kann.
            Meine Mutter war versteckt. In einem Haus im Wald. Verflucht nochmal!
            Bedeutet das jetzt, dass sie nicht im Wohnzimmer versteckt sein durfte, weil der Paul was dagegen hat und es besser weiß?

            Ratlos.

            Wo waren denn DEINE Leute versteckt, Paul? In der Amtsstube?
            Das wollt‘ ich doch noch kurz fragen, bevor ich hier aus dem Weg geh

          • Paul schreibt:

            Ari schrieb am 13.11. 3:49
            „“zweihundert allerhöchstens”, damit sind wirklich Versteckte gemeint. Ja? Etwa Bernie Neumann, der in einem Schrank versteckt worden ist, und zwar nicht für eine oder zwei Nächte, sondern konsequent bis zur Befreiung.
            Oder Hans Rosenthal, der wirklich monatelang in einer Laubenkolonie lag.“

            SCHRANK
            LAUBENKOLONIE

          • Aristobulus schreibt:

            Muss ich nun Jawoll rufen, oder darf ich aus dem Weg gehen?
            Und was war mit WOHNZIMMER?
            Oder Amtsstube.

            Und am Karlfreitag (oben so komisch erwähnt) wollt Ihr uns missionieren, indem Ihr für unsere Bekehrung betet und stolz darauf seid.
            Freilich längst nicht alle Katholiken, viele hüpfen nicht gleich los, wenn die Amtskirche sagt, nu hüpft mal!, sonst.
            Aber Paul hüpft schon. Weil er nicht aus dem Weg geht.

          • Aristobulus schreibt:

            P.P.S.

            Ach, Päule.
            Einst striegelten wir gemeinsam die feuerspeienden Hornöchsinnen, bohrten Brunnen durch die Wüste bis Neuseeland, bauten Kombüsen für Weltraumschiffe, knallten in die Kammern und machten Belegnägel mit Knöpfen. Dir vier, mir vier. Und Unken konnten uns mal gernhaben. Nicht?

            Und heute ergehst Du Dich in müßigen Albernheiten, und ich mach Dir auf meine fiese jüdische Art die Hölle heiß.

            Ja wolln wir ditte?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Lieber Aristobulus, lieber Paul,
            könnte es sein, dass Ihre derzeitigen Differenzen wesentlich geringer wiegen, als Ihre tatsächlichen Gemeinsamkeiten?
            Sofern es Ihren Wohnverhältnissen entspricht, sollten Sie Ihren (Schein-)Konflikt erstmal im Keller lagern – am besten unter den Winterkartoffeln.
            Mit herzlicher Sympathie
            G.G.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Danke, Bester.
            Ich kann’s nicht aushalten, einen Konflikt nicht auszutragen, das hab ich so im Blut – und mir hat’s noch nie was geschadet.
            – Aaaber man soll freilich nicht andauernd an sich selbst denken

      • Eitan Einoch schreibt:

        Das stimmt schon. Aber es macht die Sache nur noch unbegreiflicher. Momentan lese ich Tenenboms Buch. Mein ständiger Gedanke: Das kann doch alles nicht wahr sein! Okay, die Araber mögen die Juden bzw. Zionisten nicht sonderlich – das kann man ja irgendwie noch verstehen, ohne gleich dafür Verständnis zu haben oder es gar gut zu finden. Aber woher kommen eigentlich diese Massen an NGOs? Es gibt mehr NGOs in Israel bzw. Palästina als im Rest der Welt. Woher kommen die ganzen „Friedensprojekte“, die bei näherer Betrachtung antiisraelisch agieren. Woher kommen die ganzen Touristen und Journalisten mit einem Herz für Palästinenser (wohlgemerkt nur in Israel bzw. Palästina, nicht jedoch in Jordanien oder Libanon). Kurz, warum zum Teufel ist die ganze Welt so besessen von Juden? Was für ein Irrenhaus! Und vor allem, warum tun die Israelis kaum etwas dagegen – sondern lassen diesen Idioten frei ihr übles Werk verrichten? Sorry, aber in meinen Augen haben diese (insbesondere linken) Israelis ebenso einen an der Klatsche. Ganz ehrlich, je mehr ich darüber lerne, umso mehr steigt meine Sympathie für die Siedler. Die kämpfen zumindest noch um ihr Land…

  8. mike hammer schreibt:

    die LINKSPARTEI, also die koalition aus
    gulag-sozialisten und dem sozialistischen part der nationalSozialisten, ist auch schwer
    am VERGANGENHEISBEWELTIGEN!

    vor lauter vergangenheitsvergewaltigen
    sind die zum 9 november einbstellten
    holocaust erniedlicher um max blumentahl und ingrid mavi marmara
    höger, derart über ihre ausladung
    am tag der reichspogromnacht,
    israel allerlei horrorgeschichten
    und juden mit nazi gleisetzungen
    eschoffiert, das gregor gisy, der
    alibi x% jude der linkspartei, sich
    aufs klo flüchten musste um keine
    prügel zu kassieren.

    wenn wir sie lassen, ob sie sich selbst massakrieren die mauermord in auftraggeber und juden ins gas ruf
    dulder?

    • mike hammer schreibt:

      sie haben es sogar gefilmt.
      https://www.youtube.com/watch?v=m-Wn0eFzN38 .

      hier die kurzversion von gisy flieht aufs bundesKLO!

      • Nikolaus schreibt:

        Gysi, ab, in die Toilette

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Wird Ihnen das nicht zu eng?

          • mike hammer schreibt:

            # Nikolaus
            das kennst du gell? sie haben dir aber sicher die extranummer
            in der toilette verpasst gell. ich würde dich z.b.
            kielholen lassen im scheisshaus!
            internet ist so toll für
            nerds wie
            dich.

          • Dante schreibt:

            Nenn‘ ihn nicht Nerd. Sheldon, Leonard, Howard und Raj sind Nerds. Die willst Du doch nicht mit ihm vergleichen!?

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            So isses, Dante. (Aber wer sind- ?, nu!)

          • Dante schreibt:

            Es sind Charaktere aus der amerikanischen Serie The Big Bang Theory, nämlich Dr. Dr. Sheldon Cooper, Dr. Leonard Hofstaedter, M.Eng. Howard Wolowitz und Dr. Rajesh Koothrapalli.
            Sie sind alle ein bisschen verrückt (besonders Sheldon, der freilich öfters sagt: „Ich bin nicht verrückt, meine Mutter hat mich testen lassen.“), aber irgendwie sympathisch.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah, die!, ich wusste nur noch die Nachnamen 😀

      • Paul schreibt:

        Lieber Mike,
        sehr oft bin ich traurig darüber, daß ich ein Einsprachler bin. Aber es gibt auch Situationen wo ich ganz froh darüber bin.
        Bis 2:13 habe ich mir den ersten Link angetan. Da hörte ich dann „Stasi“ und der Mensch nutzte die Situation für Palipropaganda und hielt Bilder von palästinensischen Kindern in die Kamera. Sicher bin ich mir, das er nicht die Kinder als Schutzschilde bezeichnete, sondern als von Israelis ermordete unschuldige Opfer von Mördern?
        Was bin ich froh, das ich kein Englisch kann. Guten Gewissens konnte ich mich ausblenden und musste mir den ganzen Sch… nicht ansehen und anhören.

        „Judenhasser unter sich“, wäre bei mir die Überschrift zu dem Ganzen.

        Hwerzlich, Paul

        • mike hammer schreibt:

          # Paul

          weist du was das schlimmste ist?
          die zwei sind nach jüdischem recht juden.
          einer davon, der dunkelhaarige lebt sogar in israel.
          er jammert das er morddrohungen bekommt in israel weil gisy
          ihn als antisemiten bezeichnet. mir fällt aber gerade kein
          israelkritiker ein den man in israel dafür ermeuchelte.

          max blumentahl, der rothaarige im video leidet
          an tourett. jedesmal wenn einer juden
          oder israel sagt schreit er etwas
          von apartheid, von gaza ist auschwitz und israelis gehören ver und gast….

          das ist sehr lukrativ dieser tage, du findest im weseten großen beifall
          und mittel für den „aufwand“, kannst arabieb toll bereisen
          und bekommst persönliche geschenke in
          großer höhe.

          in dänemark wurde von solchen israelkritiker in der dortigen rotgrünen regierung
          ein holocaust gedenktag gefeiert, man sammelte von den meist jüdischen
          besuchern spenden für „karitative zwecke“ die wie nun bekannt
          wurde für den ankauf von „krankewägen“
          für gaza.
          krankenwägen sind die KAMPFPANZER der hamas.
          die krankenwägen sind durch ihren rotkreuz status „schußsicher“
          und dienen zum terroristentransport, bombentransport
          und als raketenwerfer.
          ausgerechnet am holocaust gedenktag von juden geld für judenmord
          zu sammeln ist wohl rotgrünes ziel in der EU,
          ich nenne das antisemitismus pur!

          mit solchen fahrzeugen werden in judea und samaria terroristen ans ziel
          transportiert und dann tritt die EU presse in kraft, man reduziert
          die toten israelis auf ziffern, 2 tote, 3 verletzte
          über den täter und den nun folgenden
          abriss seines hauses schreibt man weit und breit.

          in solchen wässerchen braucht man diese alibi juden um nicht
          die sog NAZIKeulchen zu spühren.

          keiner redet über die opfer, wie das z.b.

          der zwillingsbruder des erstochenen soldaten erzählte wie er immer
          alleinstehende soldaten im urlaub heim brachte, damit sie
          hatten wohin und hatten wo zu schlafen, zu essen.

          so ein alleinstehender soldat
          war einst ich und solche angebote waren toll,
          es war oft komisch bei tanten oder onkels aufzukreutzen,
          die machen immer ein riesen ding daraus, bei freunden wars ungezwungen.

          er hat immer auf ander aufgepaßt nur auf sich, auf sich konnte er nicht achten,
          nach dem tödlichen stich mit dem fleischermesser, konnte er noch
          das gewehr festhalten an das der terrorist heran wollte.

          die frau, mit 26 kann man von frau sprechen
          wurde schon mal am selben ort von einem messermoslem
          überfallen, am selben ort, von dem sie die 3 toraschüler entführte
          deren ermordung diesen sommer den gaza “krieg”
          ausgelöst hat.

          die frau kümmerte sich freiwillig um behinderte kinder, sie kümmerte sich um die
          an den rollstuhl gefesselten und studierte traumatherapie, wie
          bei ihrem ersten terroranschlag war sie auf dem weg
          zum therapiezentrum als sie der araber
          überfuhr und sie am boden
          verletzt liegend
          erstach.

          es sind gute menschen die sie morden, brauchbare menschen mit zukunft,
          sie fehlen wenn sie weg sind, die terroristen sind nur
          als leichen von wert, als propagandaleichen.

          • Aristobulus schreibt:

            Danke, Hammer

            *sprachlos*

          • Nikolaus schreibt:

            Selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer.
            (Altes Testament)

          • Aristobulus schreibt:

            Was für ein Pudel ist an Ihnen bloß verlorengegangen. Diesen Verlust hält die Menschheit ja gar nicht aus.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Und typisch, dass Ihr ebenso pseudo-antijudaisierender wie völlig untüchtiger Spruch just unter einem Text über zwei ermordete Juden steht.

            Bei jedem anderen so miesen Stück wundert’s einen. Bei Ihnen wundert’s keinen.

          • mike hammer schreibt:

            das ist wahr, der # Nazilaus braucht keinen hammer,
            er nimmt seit jahren seinen kopf dazu.
            zwar falsch zitiert aber auch ein
            obdachloser alki kommt
            zu seinem blökstoff
            dazu reichts.

            sie war wohl eine große gefahr für die palestinazis, um deren behinderte
            sie sich selbstverständlich auch kümmerte.

          • mike hammer schreibt:

            Palestinenser machen sich freunde überall und

            es war sicher ein lehre für die juden, die selbe wie die von auschwitz, nicht?

          • mike hammer schreibt:

            es war wohl ein großer sieg für die PalestiNazistischen Israelkritiker.
            http://vipmedia.globalnews.ca/2014/04/kaiti-2.jpg%3Fw%3D480

            sie zu erstechen, weil sie juden sind, nicht?

          • mike hammer schreibt:

          • mike hammer schreibt:

            sie konnte noch nicht mama sagen, chaja ziso begegnete der israelkritik.

            wir werden uns bedanken und es wird ein Hammer!

          • mike hammer schreibt:

            wenn wir unsere brüder und schwestern beerdigt haben, werden wir nachdenken.
            sieh sie dir genau an # Nazilaus, da wächst was heran und ich fürchte

            das ihr noch von den „rechten“ wie nathanjahu,
            lieber mann oder bennet träumen werdet, denn die
            generation wächst nicht nur in israel heran, der westen brodelt.
            such dir schon mal ein loch # Nazilaus.

          • Paul schreibt:

            Danke lieber Mike für 12.11. 7:06 nachmittags.
            Es hat mich sehr berührt. Gänsehaut und auch eine kleine Träne im Auge, derer ich mich nicht schäme.
            Ja es sind schon „Heilige Krieger“. Die Kreuzfahrer waren es auch. Es sind, waren, Mörderbanden. Triebgesteuert im Mörderwahn meinen sie Gott gleich zu sein.

            Uns Christen hat die Aufklärung getoppt. Wirklich schon über all? Weltweit?
            Jedenfalls ist es mit uns jetzt schon besser als im Mittelalter.
            Die Aufklärung kam von innen, aus dem Christentum heraus. Beim Islam sehe ich dazu nicht einmal Ansätze, sondern höchstens mal Taqīya.
            http://de.wikipedia.org/wiki/Taq%C4%ABya

            Herzlich, Paul

          • mike hammer schreibt:

            # Paul

            entschuldige aber du bist zu streng zum mittelalter.
            es ist wahr das es im mittelalter den juden schlecht ergin hier
            und auch das rechtlosigkeit und barbarei der mächtigen triebgesteuerte
            züge einer missbrauchten religiösität aufwiesen, aber die
            masse war analphabet und ihr glaube nur
            rudimentär autentisch.

            eines darf man ja nicht vergessen, das christentum war roms waffe, mit der
            sie die barbarischen stämme des nordens auf ihre linie bringen wollten.
            mit dem aufkommenden islam wurde die antike welt, vor
            allem das gelehrsame nordafrika in dem
            die wohl wichtigsten schriften
            der antike und wissen
            per se lagerte,
            dem christentum aus dem leib geschlitzt. mit dem fall alexandrias und später
            dem ende des byzantinischn imperiums wurde europa geköpft.
            das wissen war weg und die patres kopierten zwar
            bücher aber ohne austausch und lehre.
            AFRIKA leidet bis heute an diesem
            ISLAMGRABEN das es von
            der welt trennt und
            die kreuzzüge, die waren zwar übel aber sie waren eine
            REAKTION nicht ursache für etwas.

            der ritter in den krezzügen war meist ein in der erbfolge übergangener oder
            kriegsgewinndler. ihr leben war die vorbereitung zum krieg und lesen
            oder schreiben hilft dir nicht auf dem schlachtfeld des mittelalters.
            eine wehrübung folgte der anderen, kriege, duelle, rache…
            es waren die selben keltischgermanischen barbaren
            der antike, die von dummen mönchen, meist
            auch in der erbfolge übergangene
            spätalphabetisierte, aufgehetzt wurden, gott will es!

            der islam ist anders, dort wird es direkt verlangt, kein christ kann sich
            am „du solst nicht töten“ vorbeischleichen und kein muslim an
            „töte die ungläubigen wo immer du sie findest“ nicht.

          • Paul schreibt:

            Lieber Mike, (13.11. 1:39 nachmittag)
            Du hast Recht, ich habe wohl ein wenig übertrieben. Aber jede Analogie hat ihren Hinkefuß.
            Und Danke, dass Du mein Christentum ein wenig in Schutz nimmst.
            Bezüglich des Bildungsstandes, das ist mein Eindruck, ist ein großer Teil der Muslims in diesen Ländern noch in außerordentlicher Nähe zum mittelalterlichen Menschen.

            Herzlich, Paul

  9. Nikolaus schreibt:

    Mit dieser Hass Rede, zum Gedenken an die Progromnacht vor 76 Jahren, hat Gerd Buurmann
    die ehemalige Synagoge in Dortmund entweiht. Er hat die jüdischen Opfer von damals beleidigt, weil er diesen Ort schamlos nutzte, um seinen Hass gegen die Palästinenser, den Israelkritikern, dem Islam und besonders gegen die Linken ausspuckte.
    Buurmann ist nicht der Sohn der Gemeinde Dortmund.
    Nein, er ist ein zionistischer verbal Hooligan..

    • Eitan Einoch schreibt:

      @Nikolaus
      Würdest du bitte aufhören, die „jüdischen Opfer von damals“ für deine unsägliche Propaganda zu missbrauchen. Rede ruhig für dich allein, aber lass gefälligst die Menschen aus dem Spiel, die von deinen SS-Ahnen gejagt und ermordet wurden! Schlimm genug, dass du mit deinen Worten hier deren Werk fortsetzt.

      • Kwezi schreibt:

        Den im Netz greifbaren Bildern des Laus F. zu Folge könnte er durchaus noch selbst SS-Mann gewesen sein. Alt genug sieht er aus, in etwa ein Jahrgang mit GraSS.

        • Aristobulus schreibt:

          Der Laus F. ist einer, dem man den widerwärtigen Lebenswandel immer ansieht auf sieben Meilen gegen den Wind, ob er nun bei der SS oder nur bei der Aufbauorganisation war oder ist oder gerne wäre.

          À propos, die hätten ihn nach sieben Minuten achtkantig rausgeschmissen, wegen seiner Disziplinlosigkeit und seiner schlechten Haltung, wegen seiner allgemeinen Unfähigkeit, ach, aus tausend Gründen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Kwezi: „Den im Netz greifbaren Bildern des Laus F. zu Folge könnte er durchaus noch selbst SS-Mann gewesen sein. Alt genug sieht er aus, …“

          Bezüglich des Aussehens könnte Niko die Laus auch ein Pharao gewesen sein, was den zuständigen Würmern hoffentlich nicht den Appetit verdirbt.

          @Kwezi: „… in etwa ein Jahrgang mit GraSS.“

          Kann nicht sein, sonst wäre Nikolaus ein Ammonit.

    • Dante schreibt:

      Sie klingen wie jemand, der einen, der sich gegen Vergewaltigung und häusliche Gewalt ausspricht, als „feministischen Hooligan“ bezeichnet und ihm vorwirft, Hass gegen Männer im Allgemeinen zu verbreiten und, absurder noch, das Andenken misshandelter und ermordeter Frauen zu besudeln.
      Gerds Rede enthält gar keinen Hass gegen irgendeine Volksgruppe, auch nicht die Arabischpalästinenser, sie thematisiert den Judenhass von Arabischpalästinensern und kritisiert ihn.
      Wenn Sie das als der Menschenrechtler kritisieren wollten, der Sie sein wollen, müssten Sie diese hasserfüllten Reden wie die von Jarbu und die Taten, die ihnen folgen, wenigstens leugnen, das wäre wenigstens nur Realitätsverweigerung.
      Ohne diese Leugnung währe Ihre Kritik freilich blanker Rassismus (der nämlich Mord und Folter rechtfertigt, wenn sie von Arabern gegen Juden begangen werden) und von so einem Menschen „zionistischer Hooligan“ genannt zu werden, ist eine ähnlich große Ehre wie von einem Roland Freisler als „ehrlos“ bezeichnet zu werden.

      • Paul schreibt:

        Bravo Dante, gib’s ihm.
        Er ist ein l:-O , <:-) und #:-). Auf sowas antworte ich nicht, weil meine Antwort ihm eine Bedeutung zukommen lässt, die er nicht verdient.

        Totschweigen ist keine Straftat. Ich würde ihn Totmorden!!

        Herzlich, Paul

  10. Citoyenne schreibt:

    Ich habe die Rede auch an meine Freunde verschickt. Und ich bin ganz glücklich, diesen Blog gefunden zu haben – als Israelfreundin fühlt man sich gleich weniger allein… In den Online-Foren der Zeitungen herrscht ja die pure Unvernunft – selbst jene, die die Islamgefahr langsam begreifen, kritisieren nach wie vor Israel.

    • Aristobulus schreibt:

      Gar nicht unspannend, was er zu sagen hat, Kanalratte. Wer ist das?
      Aber er braucht unbedingt mehr Sinn für Dramatik & Vortrag, und er muss sich ein Skript neben die Kamera hängen, um nicht ins Stocken zu geraten. Man muss schon an die Zuschauer denken.
      (Leuchtendes Beispiel: Pat Condell)

  11. metropolenmond schreibt:

    Wenn sich die Vergangenheitsbewältigung in der Hoffnung manifestiert, die ewigen Opfer erschaffen zu haben, ist das natürlich für die Bewältiger eine ziemlich tolle Sache, da sie sich in Wahrheit nicht mehr auseinandersetzen müssen. Sie können sich daran berauschen, die Juden zu bedauern wie Dinosaurier, die es bekanntlich ja auch (leider, leider) nicht mehr gibt und dabei die eigene Größe zu zeigen. Toll.

    @Kanalratte: Es ist völlig legitim, eine Demonstration von tumben potenziellen Gewalttätern aus dem überwiegend rechten Spektrum zu verbieten, die zudem keinen politischen Hintergrund hat. Nebenbei bemerkt benötigt niemand diese Meute als Interessenvertretung.

    • Kanalratte schreibt:

      Aber die 1. Mai Krawalle sollten stattfinden? Wo ist die Legitimation von linksextremen Gewalttätern? Der Staat möchte hier das Demonstrationsrecht aushebeln.

      • Aristobulus schreibt:

        Vor Allerm fällt der absurde Kontrast auf: In jeder (jeder!) deutschen Großstadt (darunter Gelsenkrichen, nu, was sich so Großstadt schimpft) fanden in diesem Sommer gewalttätige Großdemonstrationen statt, bei denen der Wunsch nach dem Tod der Juden als Geschrei erscholl.
        Und nun wird eine Demonstration von verzottelten Schlägern verboten, die zufällig die Schreier aus dem Sommer hassen.
        Wobei diese Schreier jederzeit wieder loslegen dürfen.
        Die verzottelten Schläger aber nicht.

        • A.S. schreibt:

          Dazu passend: In NRW wurde ja mal eine Aktion von Pro Köln oder pro NRW verboten (die wollen neben den Koranverteilern Mohammedkarikaturen zeigen) mit der tollen Begründung, es sei mit Gewaltakten aus dem salafistischen Milieu zu rechnen.
          Soviel zum Kontrast…..
          Mach ich jetzt auch. Immer wenn Bayern in Zukunft verliert zünde ich ne Bombe irgendwo. Dazu bezeichne ich meine Fanschaft als Religion und dann sind Niederlagen der Bayern verboten. Schließlich wäre es eine sicherheitsgefährdende Verletzung meiner religiösen Gefühle wenn die Bayern nicht jede Champions League gewinnen.

          • Aristobulus schreibt:

            Treffendes Beispiel mit der verbotenen PRO-Dings-Demonstration.
            – Ganz egal, wie zuwider die PROs (oder die verzottelten Fußballschläger woanders) einem selber nun sein mögen: Die bringen keinen um (bei den Fußballschlägern mit dem Zusatzwort eigentlich keinen), jedoch ihnen wird das Demonstrationsrecht abgesprochen, wohingegen Salafisten durchaus welche umbringen (woanders tausende, hört man), aber die dürfen demonstrieren, unter Polizeischutz, in allen deutschen Großstädten dieses Sommers.

          • metropolenmond schreibt:

            Der Unterschied ist: Die Demonstrationen von Hogesa und ihren Anhängern sind im Grundsatz rassistisch und das ist auch ihre einzige „politisch-gesellschaftliche“ Aussage. Die Gewaltbereitschaft steht außer Frage, wie die Begeisterung dafür auch. Der Trick dieser Gruppierungen ist übrigens ziemlich primitiv. XYZ gegen Salafisten – wer will da widersprechen, wer hat kein Problem mit Salafisten. Das habe ich auch. Nur läge es mir fern, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen. Hooligans sind auch nicht verzottelt – wie sollte das auch funktionieren. Würde das Kürzel nicht ausufern, müsste sich die Gruppe auch anders nennen – nämlich: Hooligans gegen Salafisten, Türken, Araber, Systemmedien, Juden, Ökoterroristen, Amerikaner, Schwarze, Hippies und überhaupt gegen alle, de anders sind als wir. Im Grunde sind die Hooligans nur die andere Seite der gleichen Medaille.

          • metropolenmond schreibt:

            Ach ja – die Demonstrationen oder Aktionen der Salafisten (wobei ich denke, dass man in dem Fall in Zukunft auch sensibler reagieren wird) sind nun einmal durch den Grundsatz der Religionsfreiheit (hierzulande) gedeckt und dieser Grundsatz ist richtig und wichtig, auch, wenn er zuweilen auch dazu führt, dass z.B. Salafisten für sich werben dürfen. Hooliganism gilt bislang noch nicht als Religion, wobei das – spricht man mit einigen Hools – manchmal nah dran ist.

          • Kanalratte schreibt:

            @metropolenmond:
            Das was sie schreiben lässt sich aber auch auf Anti-Israel Demos übertragen.
            Wer ist denn heute nicht gegen Israel, bei der Bearbeitung durch die Medien?

            Den Veranstaltern geht es ja auch nur Vordergründig um „Palästina“, (man beachte die abweisende Behandlung der Palästinenser in der arabischen Welt)
            letztendlich geht es nur darum die Juden (wieder) aus dem Nahen Osten zu vertreiben.
            Wer glaubt „Al Quds“ Demos setzen sich für eine Koexistenz ein und nicht für eine rein muslimische Stadt Jerusalem (inklusive Tilgung des Namens), der ist einfach irrsinnig naiv.
            Man beachte den ursprünglichen Initiator.

            Diese Demos locken auch alle Menschen die aus kulturellen oder rassistischen
            Gründen ein Problem mit Juden im Nahen Osten haben. Selbstverständlich auch Nazis, die in diesem Sommer auch eigene Solidaritätskundgebungen für Palästina abhielten und „Juden raus aus Palästina“ skandierten, was auch nicht verboten wurde. Mitunter stellen „Palästinenser“ nur einen kleinen Teil der Demoteilnehmer. Ausgerechnet in Deutschland sehen wir Menschen wie in Essen die ungestraft „Adolf Hitler!“ skandieren und den Arm zum Hitlergruß recken.

            Da müsste man dann auch fragen, wo die Berechtigung solcher Hass-Demos ist. Stattdessen werden einzelne Gruppen die ausländerfeindliche Parolen skandierten, auf alle HoGeSa Teilnehmer übertragen. So ein Theater wie jetzt gab es noch nichtmal bei Neo-Nazi-Demos, obwohl die praktisch immer unter „Schleiermottos“ abgehalten werden.

          • Kanalratte schreibt:

            @metropolenmond:
            „Im Grunde sind die Hooligans nur die andere Seite der gleichen Medaille.“

            Dann frage ich mich warum sie die eine Seite, nämlich Salafisten schützen, die andere aber verbieten wollen. Wären sie konsequent würden sie auch Salafistendemos verbieten wollen.

          • Aristobulus schreibt:

            [ dieses Sie schreibt sich aber noch immer groß. Pardon! ]

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @metropolenmond: „Die Demonstrationen von Hogesa und ihren Anhängern sind im Grundsatz rassistisch …“

            Haben Sie Beispiele dafür?

          • A.S. schreibt:

            @metropolenmond
            Die Koranverteilung ist durch das Recht gedeckt, genau so wie das Zeigen von Mohammedkarikaturen. Aber das man die Gruppe, von der man Gewalt erwartet (die Salafisten) gewähren lässt und lieber das zeigen der Karikaturen verbietet ist schon irre. Mit der gleichen Logik könnte man Schwarze zum tragen weißer Schminke verpflichten, weil sonst mit Gewaltakten aus dem Nazi-Milieu zu rechnen sei.
            Nein, verboten gehören Aktionen der Gruppe aus deren Reihen Gewalt zu erwarten ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Hi Metropolenmond (Pliwischkies), die brüllenden Salafisten und ihre urdeutschen Gutfinder, die man in diesem Sommer zu Tausenden schreien hörte, sind eben das in potenzierter Form, was Du den Fußballschlägern vorwirfst: Gewaltbereit, blutdürstig, judeneliminatorisch – Herrenmenschen par excellence.

            Zweitens: Vergegenwärtige Dir doch mal die Zahöen. Bloß die Zahlen! Wie viele laufen von diesen und von jenen durch die Ggend? Wenn Du Dir bloß diese Zahlen vergegenwärtigst (ein paar hundert hier, die keine Anbindung an Terrorismus haben, und viele tausend dort, die deutlich mit dem IS-Terrorismus verbunden sind, personell wie ideologisch), siehst Du das groteske Missverhältnis.

      • metropolenmond schreibt:

        In keiner deutschen Großstadt wurden oder werden ausdrücklich Krawalle angemeldet – auch nicht zum 1. Mai.

        • Kanalratte schreibt:

          Dass HoGeSa Krawalle anmeldet(e) wäre mir neu.

          • Aristobulus schreibt:

            Man sollte ernsthaft einen jüdischen Krawall anmelden und den dann krawallgebürstet durchziehen. Dochdoch! Den ersten jüdischen Krawall seit Menschengedenken, bei dem gegen die Ssojnim (die Arschlöcher) so richtig krawallisiert wird, jüdisch gründlich.
            Damit die deutsche Exekutive einsieht, dass die dauernde Hasserei gegen uns Juden durchaus in der Lage ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

          • mike hammer schreibt:

            HOOLS klppen sich mit anderen HOOLS.
            man könnte sie im stadion auf einander
            loßlassen, nach den spiel und live übertragen.

            sie mit einer bande ideologen, die im weltkrieg jihad leben und allen
            nichtmoslems „konvertiert oder sterbt“ zurufen,
            vergleichen zu wollen ist
            nicht zu ende
            gedacht.

            setzen 6

          • metropolenmond schreibt:

            Ähem – mir sind die Zahlen ziemlich egal, auch wenn „Hunderte“ zu niedrig gegriffen ist. Ich ziele lediglich auf die Mentalitätsgleichheit ab. Was den Rassismus betrifft, denke ich, genug „Livekontakte“ gehabt zu haben, um das beurteilen zu können. Übrigens verteidige ich keineswegs den Salafismus – ich mache nur auf die rechtliche Lage aufmerksam, die hier (aus gutem Grund) besteht. Das Salafisten sich öffentlich in Stellung bringen, gefällt mir auch nicht, aber nun ja. Das Hooligans sich in Fußballstadien (oder auf dem Acker) verprügeln und es das dann war – DAS ist übrigens zu kurz gegriffen. „Wir sind keine Fußballfans – wir sind rechte Hooligans.“ ist ein alter Schlachtruf. Eine Gruppe, die auf der Basis der Existenz eines „minderwertigeren Menschen“ und/oder „höherwertigen Menschen“ argumentiert ist nicht besser als die andere. Ich halte es nach wie vor für richtig, derartige Propaganda da zu verhindern, wo es der rechtliche Rahmen zulässt.

          • Aristobulus schreibt:

            Damit legst Du den Fokus auf eine kleine, sehr kleine Gruppe, die bisher nicht weiter auffiel, die von niemandem finanziert wird, und die sich vor Allem nicht vermehrt.
            Das Gegenteil der Salafisten: Die viele sind und ständig mehr werden, die sich permanent in Bedrohlichkeiten ergehen: Kunststück, die haben zig islamische Gruppen bis zum IS als Rückenstärkung zur Verfügung.

            Frag halt Frauen und Juden, wer sie brutalisieren will, ominöse rechte Fußballschläger oder Islamiker. Die Antworten werden eindeutig sein

          • mike hammer schreibt:

            metropolenmond s

            quatsch bleibt quatsch auch wenn er auf richtigen zitaten und zahlen fußt.
            das klingt nach dem wissenschaftler der feststellt das eine fliege
            auf geräusche hin fortfliegt und meint nach abreissen
            der flügel das die flige nun taub ist.

            hools kloppen hools, sie reden auch mal rassistisch,
            aber einsichten hast du keine.
            wie viele kriege führen
            hools?

            meine hools wissen das ich jude bin, sehr rassistisch was?!?

            der islam will alles nichtislamische ermordet sehen,
            wenn du den unterschied
            nicht siehst,
            häng dir ein gelbes armband, mit 3 schwartzen punkten um, ist wohl gesünder.

            (ps.: klingt sehr scharf, sags nicht weiter, muß mein image pflegen!)

          • metropolenmond schreibt:

            Noch einmal – ich ordne die Gewaltbereitschaft der Salafisten nicht geringer ein oder will sie irgendwie verharmlosen. Aber mit Verlaub: Mich persönlich stört es, wenn eine beschissene Gruppe eine weitere nach sich zieht. Da ist keine besser oder schlechter – es ist Beides Mist und keine der Gruppen ist von sonderlich viel Toleranz geprägt. Hat man nun die Chance, eine Gruppe zumindest einigermaßen rechtssicher zu beschränken, sollte man das tun. Wenn es in diesem Fall bedeutet, dass man die Hooligans dazu zwingen kann, sich am ZOB Hannover vor Bretterwänden die Beine in den Bauch zu stehen, hat das schon mal was. Gibt es für die Salafisten eine ähnliche Chance, sollte man die auch ergreifen. Was die Gewaltbreitschaft als Argument betrifft, ist es bei den Betbrüdern natürlich komplizierter, denn sie beschwören ja nicht während der Demonstration eine gewalttätige Situation herauf (bis auf eine Ausnahme bislang) sondern bewerben lediglich Gewalt als Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen und auch das nicht so sanktionsfähig, wie man meinen mag. Kleiner Tipp: Es ist ganz hilfreich, die gesamte Rechtslage in Bezug auf das Demonstrationsrecht zu betrachten. Das ist dann erhellender, als sich in Diskussionen darüber zu ergehen, wer von den Krawallbrüdern der Schlimmere ist.

          • Dante schreibt:

            So wie Sie nicht die Salafis verharmlosen wollen, heißt hier auch niemand Nazhools gut. Begrüßt wird freilich, dass Armleuchter einander auf die Fresse hauen, statt Dritte zu molestieren.

          • Aristobulus schreibt:

            Meinegüte Metropolenmond, wo bist Du in diesem Sommer nur gewesen?
            Jedenfalls nicht in Europa, Amerika oder gar in Vorderasien.
            Weil da POGROME stattgefunden haben, und weil außerhalb dieser Pogrome sonst überall POGROMSTIMMUNG herrschte.

            Preisfrage: Von wem gingen diese Pogrome aus, über Monate? Von rechten Anglervereinen oder von konservativen Clöbbern aus Weikersheim?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @metropolenmond: „Was den Rassismus betrifft, denke ich, genug “Livekontakte” gehabt zu haben, um das beurteilen zu können.“

            Bitte orakeln Sie nicht. Wie lauteten die rassistischen Äußerungen, die Sie konkret gehört haben?

          • Aristobulus schreibt:

            Dante hat’s mitten drauf getroffen.

          • metropolenmond schreibt:

            Natürlich war ich hier und habe auch die Betbrüder wahrgenommen – und auch das, was sonst so geschah. Dennoch muss (!!) ein Rechtsstaat wie ein Rechtsstaat agieren und nicht wie ein „Gerechtigkeitsstaat“. Das wäre nämlich genau das, was im Sinne dieser ganzen Hirnis wäre. Es ist rechtlich nicht so ganz profan, den Salafisten hier in Deutschland für die diversen Vorgänge verantwortlich zu machen, so dass es Folgen haben kann. Hier in Deutschland braucht es dafür eindeutige und rechtssichere Belege – auch, wenn es in diesem Fall viel Nerven kostet. Ich teile Eure Kritik an den Salafisten und anderen Verdrehten vollumfänglich – keine Frage. Das ist aber kein Grund für mich, auf ein Verbot von Hooligan-Aufmärschen zu verzichten, nur, weil die Salafisten-Fraktion mindestens genau so scheiße ist. (Ich unterscheide hier übrigens ganz bewusst zwischen den hier aktiven Salafisten, der IS und Boko Haram etc.) Ich weiß auch, dass es anstrengend ist – auf der einen Seite Extremisten bei ihrer Tätigkeit möglichst massiv zu behindern, ohne das Prinzip des Rechtsstaats zu gefährden. Das ist nunmal so. Zum Thema Belege der Rechtslastigkeit der Hooligans: Ist das ernsthaft angefragt? Wenn ja – dann 6 setzen. Mich irritiert ausgerechnet hier die Verharmlosung dieser Gruppe.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @metropolenmond: „Mich irritiert ausgerechnet hier die Verharmlosung dieser Gruppe.“

            Könnten Sie nicht endlich mal zur Sache kommen und wiedergeben, was diese Gruppe tatsächlich gesagt hat? Sie waren doch dabei. Oder?

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, das würde ich auch gern wissen.

            Und auch, was Rechtslastigkeit ist. So gesehen bin etwa ich rechtslastig, denn ich will Salafisten qua Salafismus abgeschoben haben, just aus dem Grund, weil sie Salafisten und damit um keinen Deut anders als IS und Boko Haram sind. Weil es aus Gründen von Freiheit, Recht und deren Schutz nicht hinnehmbar ist, dass hier Salafisten werben, sich dicktun, missionieren und ihre Verbrechen vorbereiten. Wie rechtslastig ist das?

    • Dante schreibt:

      Die Dinosaurier wurden freilich nicht von einer anderen Tiergruppe ausgelöscht (und hatten sich auch keineswegs überlebt), sondern fielen einer Katastrophe zum Opfer. Doch auch unter ihnen gab es Überlebende, die Vögel nämlich.

  12. Kanalratte schreibt:

    Jetzt werden in diesem Land auch noch Demonstrationen verboten, wie die der HoGeSa in Hannover. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mal eine Nazi-Demo verboten wurde, geschweige denn eine von Linksradikalen. Salafistendemos auch nicht, Israelhassdemos schon gar nicht usw.. Dabei kann man uns nicht viel mehr als ein umgeworfenes Polizeiauto als Beweis für „Gewalt“ anführen. Man mag von denen halten was man will, aber das ist reine Willkür was der Staat sich da erlaubt. Es geht ja hier nicht nur um „rechte Hooligans“ (sind ja ALLE Rächtz^^ Pauschalurteil ole ole), sondern auch um Kritik am Islam und Islamismus. Würde der Staat wenigstens so konsequent sein und alle ihm unliebsamen Demos verbieten, dann könnte man das verstehen, aber so ist das schon sehr dreist. Und genau vor 2 Tagen hat man noch den „Mauerfall“ gefeiert, der ja angeblich von antistaatlichen Demonstationen hervorgerufen wurde und nicht aufgrund der Pleite der DDR und des Sowjetapparates.

    Und soll ich euch was erzählen, durch solche Aktionen werden die Extremisten nur noch stärker werden, wenn sie sehen, dass der Staat unrechtmäßig handelt. Ich muss die HoGeSa Leute weder verstehen, noch mögen können, um nachzuvollziehen welche Wut sich da gerade aufstaut!

    • Paul schreibt:

      Liebe Kanalratte,
      ich denke dies wird Dich „erfreuen“. (Ist mir gerade eben „über den Weg gelaufen“.)
      Mir hat es jedenfalls die Augen geöffnet, weil selbst ich kritischer Geist auf die Medien reingefallen bin.
      Unbedingt lesen! Alles!
      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2014-45/aufbegehren-unerwuenscht-die-weltwoche-ausgabe-452014.html

      Herzlich, Paul

      • aurorula a. schreibt:

        Schon allein das von der Autorin neugeschaffene Wort von den „Surensöhnen der Apokalypse“ macht den ganzen Artikel lesenswert 😀

        • Paul schreibt:

          Liebe aurorula,
          die Surensöhne habe ich in meinen Sprachschatz aufgenommen. Jetzt sind sie auch in meinem Rechtschreibprogramm!! ;-)=)

          Herzlich, Paul

          • aurorula a. schreibt:

            A propos Surensöhne bin ich gerade über einen Artikel gefallen, der quasi beschreibt, welcher Suren Söhne sie sind:
            http://heplev.wordpress.com/2009/02/08/quotes-and-notes-corner-%E2%80%9Estirb-oder-nimm-den-islam-an%E2%80%9C/

            Trotzdem a guts Nächtle 🙂

          • Paul schreibt:

            Genau so ist das, liebe aurorula. Das schlimme daran, Sie nehmen das wörtlich und auch ernst, blutig ernst.
            In der Charta der Hamas ist das alles festgelegt. Z.B., dass es keinen Friedensvertrag zwischen Gläubigen und Ungläubigen geben kann, sondern nur einen Waffenstillstand (Hudna), so er denn nötig ist, um Kräfte zu sammeln für die Weiterführung des Krieges. Nur wenige haben Hitlers „Mein Kampf“ gelesen und noch wenigere haben es ernst genommen was er geschrieben hat.
            So ist es heute mit der Charta der Hamas. Da sage mir noch jemand Geschichte würde sich nicht wiederholen.

            Dir auch ein gut’s Nächt’le, Paul

          • schum74 schreibt:

            Danke, Aurorula, für den Hinweis auf den fantastischen Artikel von Nissan Ratzlav-Katz!
            Boker tow! (Iwrit für Fortgeschrittene)

          • A.S. schreibt:

            @Paul

            „Nur wenige haben Hitlers “Mein Kampf” gelesen und noch wenigere haben es ernst genommen was er geschrieben hat.
            So ist es heute mit der Charta der Hamas. Da sage mir noch jemand Geschichte würde sich nicht wiederholen.“

            Genau das ist es was mich immer wieder fast um den Verstand bringt. Worte wie „Nie wieder“ und Sätze wie „wie konnte man das damals übersehen wo doch alles vorher angekündigt wurde“ sind in Deutschland dauerpräsent und gleichzeitig ignoriert man die offen genannten Ankündigungen der Hamas. Das geht mir einfach nicht in den Kopf hinein. Langsam versteh ich wie sich ein Computer fühlen muss wenn die Reset-Taste benötigt wird……

          • Aristobulus schreibt:

            … der Artikel von Nissan Ratzlav-Katz (bei Heplev) ist wirklich exzellent, weil er die Quelle (Korensuren, die zu Mord und Erringung der Oberherrschaft aufrufen) und ihre Wirkungsgeschichte (religiöse Autoritäten, die bis heute unisono zum Mord und zum Herrenmenschentum aufrufen) so darstellt, wie der Islam sie sieht.

            P.S.
            An Tatjana Festerlings Artikel in der Weltwoche gefällt mir diese obstinate Darstellung der Fußballprügler als „Familienväter, Arbeiter, Akademiker“ nicht, und auch nicht diese respektvolle, wie soll man sagen, Quasi-Verhimmelung?
            Damit schadet sie ihrem Anliegen.

  13. A.S. schreibt:

    Ja, und es ist ein Fortschritt das zumindest ein Land die Lektion gelernt hat. Sie erklärt auch was teilweise rüde Vorgehen Israels. Und die Passivität vom Rest der Welt gegenüber der Bedrohung.
    Es ist schlicht zum kotzen. Da wird regelmäßig ein neuer Holocaust angekündigt und hier warnt man die potentiellen Opfer. Nicht vor der Bedrohung, sondern davor sich durch Selbstschutz Feinde zu schaffen. Die Welt ist ein Irrenhaus 🙂

    • A.S. schreibt:

      Uahhh. Falsch gerutscht.
      Das ist ne Antwort auf: Aristobulus: November 10, 2014 um 10:59 nachmittags

    • abusheitan schreibt:

      Die dazu passende Schlagzeile heißt:
      „Israel droht mit Selbstverteidigung!“

      • Kanalratte schreibt:

        Diese scheiß Judenhasser und Islamverteidiger gehen mir sooooo auf den Senkel!
        Europa wird dafür die Strafe bekommen und mit dem wahren Islam geflutet werden!

        Bleibt nur noch die Frage wo die Europäer Asyl bekommen?

    • caruso schreibt:

      „Die Welt ist ein Irrenhaus.“ Erst jetzt kommst Du darauf?:-))) —
      Eine großartige Rede!!! Ich zeigte sie einigen Bekannten, alle waren hellauf begeistert!
      lg
      caruso

      • A.S. schreibt:

        Das weiß ich schon länger, aber vmtl. noch nicht so lange wie du
        Es ist nur immer wieder verwirrend wenn man sich fragen muss ob man nun selber der Irre ist oder nicht 🙂 Bei dem Thema komm ich mir gelegentlich vor wie der einzige Mensch unter hunderten (anwesende ausgenommen 🙂 ) der sich NICHT für ein Rührei hält.

  14. A.S. schreibt:

    Zum Lernen aus dem Holocaust noch meine Meinung: Es gibt sehr wohl eine Lektion zu lernen. Und Israel hat diese Lektion gelernt. Sie lautet:
    Hilf dir selbst, denn sonst tut’s keiner.
    Das ist brutal, aber die ungeschminkte Wahrheit.

  15. Dante schreibt:

    Nicht neu, aber gut. Und kein bisschen hetzerisch. Was vielleicht so rüberkommt, sind samt und sonders Zitate. Da kann doch der Gerd nichts für, dass sich diese Leute so äußern.
    Dass es freilich aus dem Holokaust nichts zu lernen gebe, stimmt m.E. nur insofern, als dass man natürlich keine humanen Werte daraus lernen kann, die man nicht auch ganz ohne Holokaust müsste verstehen können.
    Etwas freilich lehrt uns der Holokaust doch oder vielmehr seine Vorgeschichte: Wie ungeheuer schnell Judenhass selbst in einem Land alle zivilisatorischen Schranken beseitigen und wie unzuverlässig für Juden in einer nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft der Status des völlig gleichberechtigten Bürgers (die jüdische Deutsche ja Anfang 1933 noch waren) sein kann!
    Das mögen Hellsichtige auch vorher schon gewusst oder zumindest geahnt haben, jetzt aber weiß es nur jemand nicht, der die Augen bewusst verschließt.

  16. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Vielen Dank, Gerd Buurmann, Ihre Rede ist einfach nur großartig.

  17. kariologiker schreibt:

    Der letzte Satz, lieber Vergangenheitsbewältiger,

    sollte alle mahnen, Kinder zu denkenden Menschen zu erziehen, ihnen so viel Information wie möglich mitzugeben und einen Humanismus bei ihnen zu etablieren, der eine Gesellschaft prägen kann.

    Vielen Dank
    Kariologiker

  18. A.S. schreibt:

    Sehr gute Rede. Kompliment!

  19. Pingback: Nachhilfe für moralisch Sitzengebliebene | Der Tlönfahrer

  20. Citoyenne schreibt:

    Vielen Dank für diese großartige Rede! Manchmal ist unsereiner ja der Diskussionen mit den gutgläubigen Unwissenden müde. Klare Worte wie die Ihren ermutigen zum Weitermachen!

  21. nussknacker56 schreibt:

    Eine ausgezeichnete, brillante Rede. Dass diese notwendig ist, ist gleichzeitig ein absolutes Armutszeugnis für eine freie und demokratische Gesellschaft.

  22. Couponschneider schreibt:

    Gute Rede, aber viele Stichpunkte sind von Broder geklaut. Gedankendiebstahl ist das höchste Lob. Das wird ihn freuen. 🙂

    Und was ich generell loswerden wollte: Mir gehen diese ganzen verlogenen Gedenktage schon lange auf den Keks. Nicht Ihre Rede, Herr Buurmann. Die ist ehrlich und argumentativ überzeugend. Aber dieses ritualisierte Gedenken an tote Juden ist so hohl wie die Warnung vor dem Faschismus, wie ich ihn noch in der DDR erlebt habe. Es ist unaufrichtig, goldene Pflastersteine in Bürgersteige einzulassen, während man zu den Verbrechen an Juden im Nahen Osten schweigt. (Nun habe ich auch ein bisschen von Broder geklaut.) Und billig ist es sowieso. Null Risiko, aber bei irgendeiner Gala kann man dann einen Preis für „Courage“ abstauben und man bleibt im Gespräch. Bäh!

    Und die Losung, „nie wieder Krieg“, wie sie von Linken immer wieder vorgetragen wird, halte ich auch für falsch. Nicht der Krieg war das Problem, sondern das Unrecht, die Unfreiheit. Man akzeptierte einfach das zuvor von Hitler begangene Unrecht, dieser fühlte sich nur ermutigt und führte Krieg, in dessen Windschatten er den Massenmord betrieben ließ. Und es war nicht die psychologische Komponente. Das Sudetenland war militärstrategisch wichtig für Hitler, so wie die Krim militärstrategisch wichtig für Russland ist.

    Das ist die einzige Lehre, die man aus dem Dritten Reich und der ganzen Entwicklung ziehen kann: Nie wieder die Fehler Chamberlains wiederholen. Leider aber ist es der Fehler, der immer wieder begangen wird. Formal erhält man den Frieden zwischen dem eigenen und einen fremden Staat, und interessiert sich einen Scheißdreck, dass der Diktator der Gegenseite schon längst Krieg führt, ob gegen das eigene Volk oder gegen einen dritten Staat.

    Ich bin mir sicher: Sollte Putin Krieg führen, dann wird es Internierungen geben, auch von in der Ukraine lebenden Juden. Die „Faschisten“ in Kiew, vor denen Putinversteher immer wieder warnen, werden seine Verbündeten sein. Hitler fand auch überall seine antisemitischen Verbündeten.

  23. Nikolaus schreibt:

    Buurmann nutzt Gedenktag, um schamlos gegen Israelkritiker zu hetzen.
    Hiermit hat er sich endgültig selbst disqualifiziert. Er sägt an seinem eigenen Ast.
    Er reiht sich ein, bei den Biermännern und des Gleichen.

    • Nikolaus schreibt:

      Buurmann hat sich heute in Dortmund vor aller Öffentlichkeit, maßlos blamiert.
      Damit erweist er sich einen Bärendienst.

    • Sophist X schreibt:

      Der Lobgesänge sind genug.
      Wie angenehm, auch mal eine Gegenstimme zu vernehmen, wie uniformiert und unbedarft und unbegründet sie auch sein mag. Ich freu mich auf den Nikolaus.

      • mike hammer schreibt:

        # Sophist X
        ist ja gut, dauert ja nicht mehr lange bis nikolaus,
        nimm dich nur vom knecht ruprecht in acht.

        • Sophist X schreibt:

          Bei der Frage „Hast du gegen Israelkritiker gehetzt, kleiner Sophist?“ werde ich ein dickes fettes Nein! lügen.

          • Aristobulus schreibt:

            LOLst! 😀
            You made soeben voll mei Weihnacht

          • mike hammer schreibt:

            wenn ich diese verschwörerlis lese, komme ich um den hier nicht herum.

          • mike hammer schreibt:

            Israelkritiker erstechen heute eine 26 jährige
            beim wandern und einen 20 jährigen rekruten
            im bußbahnhof. islam ist frieden und ich ein
            HÄÄÄÄZER!

          • Aristobulus schreibt:

            Und Autoattentate gab es auch wieder. LAUFEND arabische Autoattentate gegen jüdische Fußgänger, seitdem der erste Autoattentäter am 23. Oktober die kleine Chaja Sissel Braun ermordet hat.

          • mike hammer schreibt:

            die entwaffnung der
            israelis trägt ihr blutiges leichenhemd
            vor sich her.
            es ist an der zeit
            das die bescheuerten ideen
            der volksentwaffner
            revidiert werden.
            messerjocke und
            pkwterrorist
            sind mit ner .45
            gut zu beruhigen
            und die israelis wissen auch wie.

          • Aristobulus schreibt:

            … Du wirst lachen, Hammer, aber genau das hab ich vorhin auch gedacht, und zwar umgehend.
            Bloß nicht .45er, sondern nur zwei Silben, Wumme.

            P.S.
            Fortyfive, auch zwei Silben, keine zu wenig, keine zuviel

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus

            wenn du dir die tracht der völker die moslems
            als nachbarn haben ansiehst findest
            du fast immer messer als teil der tracht.

            nein das sind keine georgier, das sind kosacken.
            so gehts rundrum, balkan, russland, mongolei, china
            (mit kulturellen einschrenkungen), indien
            (sieh dir die siks an z.b. https://www.youtube.com/watch?v=f1sV0Y-7NQk .)

            gegen messer sind im notfall messer das beste mittel und des inders kukri
            (er hat ein riesen arsenal mit allerlei messer, alles aus metall ist bei ihm ne waffe)
            wäre meine erste wahl nicht, aber es kommt auf den mann an.

            für israel würde ich wieder auf revolver setzen, schnell zuverlässig wie
            ein hammer und brutalste kalieberauswahl.
            vor jahren gab es in israel 300.000 legale waffenbesitzer, nun sind es
            nur noch 100.000, bei einer um millionen gestiegenen einwohnerzahl.
            die einst überall bewaffnet auftretenden rekruten, zivilschutz und
            leute mit lizens sind aus der öffentlichkeit fast verschwunden.
            es geht dabei nicht um den selbstschutz, jeder deckt
            den angegriffenen nachbarn, wie bei der schilderphalanx.

            so viele tote wegen dummer idiologie eskapaden, schrecklich.

          • Aristobulus schreibt:

            „revolver… brutalste kaliberauswahl“ So isses.
            Woher kommt diese drastische Abnahme der israelischen Waffenbesitzer?, gab’s Verschärfungen der Gesetze? Wer hat das veranlasst?, die Linken regieren doch schon lange nicht.
            Und hat denn nicht jeder, der bei der Armee ist, ohnehin eine Waffe zu Hause?

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus

            die frage stellte moshe feiglin schon vor ca. einem jahr.
            es gibt eine weltweite bewegung der waffenrechtsneurotikern,
            die meinen das nicht der mensch mordet sondern die schußwaffe.
            bei jedem vorkommnis mit einer waffe (es gibt solche ja leider)
            stellen sie „experten“ die der volksentwaffnung das maul
            reden. so wurden soldaten die in nichtkritischen
            gebieten tätig sind entwaffnet sowie
            die vergabe von waffenscheinen nicht nur erschwert sondern auch
            byrokratisch mit fortdauernden lasten belegt, eine entwicklung die
            übrigens weltweit im westen einzug hält und mit der UN kleinwaffen
            handelsembargos ihren höhepunkt feierte die jahre.

            standen in israel in den 80ern an jeder ecke bewaffnete pasanten
            die jeden angreifer sofort ins kreuzfeuer namen, konnte der terrorist
            gestern in tel aviv flüchten und wurde erst von polizei gestellt.
            in den 80ern wäre sein blankziehen eines messers sein
            tod gewesen, der wäre noch an ort und stelle
            gestorben.

            als ob ruanda nicht bewiesen hätte das
            man ein genozid mit messern und
            knüppeln ausführen kann.

            ich glaube das in israel das entwaffnungsgeheul mit baruch goldstein
            und igal amir sich festgefressen hat, in die behörden.
            fehler muß man korigieren und israel
            erwartet einen großanschlag, schätze einen simultanmesserangriff mit autoatacken,
            in bat jam wurden gestern 6 rohrbomben entdeckt usw…..es stinkt nach blut.

          • A.S. schreibt:

            Die Antiwaffenfanatiker glauben ja ernsthaft dass man mit einem Waffenverbot Frieden erreichen könnte. Das man in der Wirklichkeit i.d.R. an die Täter nicht ran kommt und lediglich die Opfer entwaffnet ist denen völlig egal.

          • Aristobulus schreibt:

            Und als im Sommer auf dem Gelände eines Kibbuz plötzlich Hamasterroristen auf den Feldern erschienen (sie krochen aus nicht entdeckten Hamas-Tunneln raus), wie hätte man sie aufhalten sollen?, brav ohne Gewehre und Revolver mit brutalem Kaliber?, einfach mit freundlichen Worten und nem Angebot zum koscheren Kaffeetrinken?

          • mike hammer schreibt:

            24 Years Later: Memorial Service Honors Rav Cahana

            The Heichal David hall in Jerusalem is housing this evening’s (Tuesday) ceremony commemorating 24 years since the murder of Rabbi Cahana.

            Itamar Ben Gvir, one of the rabbi’s disciples, said that “When we see the situation in Israel today, we see how right Rav Cahana was. I am glad that from year to year, there are more and more people, especially the younger generation, who are following in Rav Cahana’s footsteps.”

          • Aristobulus schreibt:

            Das sagen die Anhänger des Rebben Schneerson über den genauso 😀
            Wobei Rebbe Schneerson ein Weiser gewesen ist. Meir Kahane hingegen war verstrickt in Dinge, die er besser hätte sein lassen sollen.

            – So lieber Hammer, nu haste meinen Widerspruch, Du wolltest ihn ja. 🙂

          • mike hammer schreibt:

            gegen die tunnelangriffe sind die orte
            um gasa herum garnicht gewappnet.
            deshalb kann israel auf die alten tugenden zurückgreifen
            die jedem kibuznik ein gewehr mit aufs feld nemen ließ.
            jeder der aus z.b. den USA dagegen argumentiert, dem kann man das vorlesen.

            A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.

            zweiter verfassungszusatz der USA und
            unveränderlich festgeschrieben!

            das was die hamas vor hatte, mit terroristen in IDF uniformen, wäre
            ein furchtbarer schlag gewesen.

          • mike hammer schreibt:

            # AS
            als erste verloren alle opfer der NAZIS und der KPs ihre waffenbesitzscheine.
            es gibt nur einen stand der wehrlos sen muß, nicht mal
            seine kinder verteidigen darf, der sklave.

          • mike hammer schreibt:

          • Aristobulus schreibt:

            Aber ja.
            Wobei in den USA jene, die so viel Wert auf den zweiten Verfassungszusatz legen, erstaunlicherweise kaum jemals den ersten Verfassungszusatz erwähnen, in dem all das steht, was die USA zum lebenswerten Land mit Zukunft macht.

            – Schockierend noch immer, diese Invasion via Tunneln, die da geplant worden ist. Analog findet derzeit eine andere Invasion via Autoattentäter und Messerstecher statt.
            Wie wehrt man sich gegen die: Indem man NICHT wartet, bis die Polizei kommt!

        • mike hammer schreibt:

          das second amendment ist dazu da das first amendment zu schützen und zwar
          bis zum letzten blutstropfen und das vergisst keiner der
          für das second amendment ist.

    • A.S. schreibt:

      Wo soll da bitte Hetze sein?

  24. Irene (@irene_muc) schreibt:

    Nicht wenige wollen jedoch unbedingt etwas aus dem Holocaust lernen. Zu irgend etwas muss Auschwitz ja gut gewesen sein.

    Mich erinnert das an ein anderes Thema, mit dem womöglich ähnlich umgegangen wird: Den angeblichen Lerneffekt schwerer Krankheiten. Es gibt echt Leute, die behaupten, sie seien für ihren Krebs oder ihr Rheuma dankbar, weil ihnen dadurch soviel bewusst wurde. Da stehe ich mit dem Spruch „die beste Krankheit taugt nix“ vergleichsweise unerleuchtet in der Gegend rum.

    Ich kann mir vorstellen, dass solche Einstellungen kulturell auf einem christlichen Läuterungsgedanken beruhen. Das Christentum ist ja in alle möglichen Bereiche diffundiert. (Viele Linke sind von ihren Werten her fast christlicher als die Katholiken, merken es aber nicht, weil sie von Religion keine Ahnung haben und die Kirche verachten.)

    • aurorula a. schreibt:

      Es gibt eine großartige Kurzgeschichte von David Sedaris, Der kranke Ratterich und die gesunde Rättin, die bitterböse und tiefverzweifelt genau den „Lerneffekt schwerer Krankheiten“ hochnimmt. (Und auch die Überzeugung, an Krankheiten irgendwie selbst ’schuld’zusein.) Wenn ich sie online finde, verlinke ich sie (ich habe sie gedruckt).

    • Melanie schreibt:

      Sorry, nur bruchstückhaft an dieser Stelle (ich muss meiner Wut zeitlichen Einhalt gebieten, ich muss morgen früh Kind aufwecken/zur Schule bringen/arbeiten fahren 🙂

      Von wegen „Läuterung“. Ähnlich wie Irene schreibt: Für manche (viele?) Leute ist das mittlerweile zu ner Art Ersatzreligion geworden.

      Wie Ruth Küger so klar sagt: „Auschwitz ist keine Lehranstalt für irgendetwas gewesen. Schon gar nicht für Humanität und Toleranz. Von den KZs kam nichts Gutes; und ausgerechnet sittliche Läuterung erwartet man?“

      Ja brauchte ich etwa erst ein „Lager“ wo ich evtl. „lernen“ sollte, dass ich nicht morgen früh auf der A4 auf dem Weg zur Arbeit von einem suizidal aufgelegtem Geisterfahrer frontal übergemöllert und mit-totgemacht und mein kleines Kind zum Waisen werden werden sehen möchte?!?

      Nein, ich weiß doch: Ich will leben! Wir alle wollen einfach nur leben! Wollten das auch tausende Jahre davor schon, und wollen es auch danach noch! Ganz menschlich, ganz normal, wie wir Alle!

      So wie letzte Woche die Menschen an Bahnhaltestellen in Jerusalem. Oder heute die beiden SoldatInnen in Tel Aviv: Leben wollen wir, wir alle! Lebendig sein, gesund, unsere Grundbedürfnisse erfüllt sehen. Mal ganz platt gesagt: Essen, Sex haben, uns fortpflanzen versuchen, warmes Feuerchen dabei, vielleicht auch schöne Zeit mit Freunden verbringen/die Welt bereisen/im Garten rumkrösen. Mit mein-Haus-mein-Auto-mein-Boot hab ichs irgendwie nicht so; gestehe diese Genüsse aber jedem Anderen selbstredend zu.

      (Da glauben anscheinend nicht alle dran, einige glauben auch an x hoch y Mädchenvergewaltigung im nachdieslichen Leben – worauf ich immer gern mal fragen möchte, woher diese hohe Anzahl eigentlich vom Himmel fallen soll, wo doch im hiesigen Leben überwiegend weibliche Föten und Babys umgebracht werden, eben nur weil sie weiblich sind, aber mal egal hier.)

      Wie zynisch, wie menschenverachtend, wie überaus INFAM, dieser „moralisch“ unverblümte Ansatz: „Die Juden haben nichts aus den KZs gelernt“!

      Aber alleine IHNEN (Juden, Israelis) nimmt man es übel!
      Immer wieder gerne zitiertes SPIEGEL online Zitat: „Israel droht mit Selbstverteidigung“.

      • Aristobulus schreibt:

        … glaube mich zu erinnern, dass das der Focus war, Melanie. Der SPIEGEL hingegen hatte es so gern und immer gerner mit „Panzer gegen Steinewerfer“.

        Schön auch die Schlagzeile im vergangenen Sommer, „Neuer Raketenbeschuss aus Gaza: Waffenruhe hält“, weil die Israelis noch nicht zurückgeschossen hatten. Weiß nicht, in welchem Schmierblatt das nun wieder gestanden hat, es kann jedes gewesen sein.

        Der Spruch mit den Juden, und was sie oder ob sie denn nichts aus den KZs gelernt hätten, zielt auf den Status der Juden als gnadenabhängige Subjekte. In Europa war unsereiner über tausend Jahre a) sozial und menschlich ausgestoßen und b) religiös dauerdeklassiert, derlei vergessen die Traditionsgehirne nicht so leicht. Zumal diese hier halbvergessene Tradition auf die ungebrochene Gepflogenheit in mohammedanischen Gegenden trifft, wo Juden als Halbmenschen vierter Klasse gelten (Kunststück, sie stehen dort selbst unter den mohammedanischen Frauen).
        Woraus sich dann der hiesige Durchschnittsfernseher die Alltagsmeinung strickt, dass ja da irgendwas dran sein müsse.

        Ihnen und Kind alles Gute 🙂

        • A.S. schreibt:

          Das war der Fokus. Da hat Freud mal wieder zugeschlagen und die Überschrift war: „Weiter Raketen auf Israel, aber Waffenruhe hält vorerst“
          Das sagt einiges aus über die geistige Verfassung der Autoren……

  25. Melanie schreibt:

    Auch mir gefällt diese kurze, durchaus auf den Punkt gebrachte Rede. Danke für diesen Lichtstrahl im Dunkeln!

    Mir ist es heute ein wenig zu viel Medienstream zum 25. Jahrestag – doch auf der anderen Seite nichts (zumindest nichts, was ich bis heute Abend in den Medien vernehmen konnte) zum 9. November 38.

    Seit Jahren verfolge ich das: Wie kann es sein, dass es in der BRD HEUTE noch/wieder No-Go-Areas gibt für Menschen mit Kippa/Davidsstern/dunkler Hautfarbe? Warum müssen Synagogen in der BRD bewacht werden? Wie kann es sein, dass Leute hier mit Parolen auf den Lippen wie in den 1930ern unbehelligt rumlaufen können? Warum müssen Schülersprecher zurücktreten, die alleine bedroht werden weil sie jüdischen Glaubens sind, und alles schweigt dazu?

    Es macht mich rasend wütend auf der einen Seite, auf der anderen könnte ich nur heulen über so viel mangelnde Empathie – ich kann das einfach nicht begreifen! Zynisch und bitter wie Broder immer sagt: „Nur tote Juden sind gute Juden.“ Für die lebenden: Hier in Deutschland: Kein Interesse. Und die Medien/UNO etc.: Bei jeder sich bietenden Gelegenheit Israel-Bashing.

    In meinem persönlichen Umfeld nehme ich die überraschendesten Einstellungen zu Israel wahr: Von beiden Seiten, ob alte langjährige Freunde, oder ob erst neu getroffene Bekannte. Deren Einstellung zu Israel kommt für mich oft überraschend. Wobei ich von jeder Seite überrascht werde, ob positiv oder negativ. Erst neulich hatte ich einen Talk mit meiner besten, langjährigsten Freundin zu diesem Thema, der mich sprachlos gemacht hat. Muss man sich mal vorstellen: Unsere Kinder sind schon miteinander in die KiTa gegangen, uns beide verbindet seit 25 Jahren sehr viel, ich könnte sie selbst nachts anrufen wenn ich Not hätte und sie wäre für mich da: Eine wirkliche Freundin! Politisch engagiert seit ewigen Zeiten, sehr aktiv vor Ort bei den GRÜNEN. Und dann der Schock: Beim Thema Israel setzt es aus zwischen uns beiden (es ging zuletzt um den Gazastreifen und die Israelis) – und ich sitze immer perplex da und denke: Wie kann das sein, wie kann die sowas sagen? Oder unser Betriebsratsvorsitzender auf der Arbeit, immer engagiert, immer für die schwächere Seite, zu mir letztes Jahr zu meinem letzten Israel-Urlaub seine Meinung über Israel gesagt (die genauen Aussagen lasse ich hier mal aus, vielleicht kann sie sich jemand schon denken): Ich denke immer, wie können die Leute nur so denken?!? Will ich mal ein paar Fakten einbringen, die eben nicht in den hiesigen Mainstream-Medien wie SPON oder Tagesschau genannt werden (wie jpost oder achse oder haaretz usw.), bekomme ich stirnrunzelnde Fragen, woher ich denn diese ‚ominösen Quellen‘ hätte? So als ob ich dem letzten Propagandaministerium verfallen wäre … (was ich nicht bin, viel weniger als meine Gesprächspartner etwa).

    Schon lange habe ich den Wunsch, mal eine „PRO Israel / Ich liebe Israel“ Demo zu veranstalten! Alleine: Mein Name ist nicht Gauck/Merkel/ … noch nicht mal Buurmann ;-), und wer würde schon kommen?! (Ich lebe noch nicht mal in einer der Metropolen der BRD.) 3 peoples? Wäre ja peinlich … und welchem Menschen in der BRD oder in Israel würde das auch was nützen? Ich bin nur ein No-Name. Und müste dann auch noch bedenken, auf dem Rückweg in der Bahn mit meinem kleinen Kind Leuten zu begegnen, die „ich weiss, wo Dein Haus wohnt“ rufen? Mist, wie BITTER auch, sich darüber überhaupt Gedanken machen zu müssen: In Deutschland im 21. Jahrhundert! Gottchen wie armselig, wie beschämend!

    Ach ich muss einfach mal hier meinen Frust darüber rauslassen!
    Danke auch dafür ;-(

    • Paul schreibt:

      Liebe Melanie,
      danke für Deinen Beitrag. Ich kann Dich sehr gut verstehen. Auch ich (katholisch) erlebe in meiner unmittelbaren Umgebung, von Gemeindemitgliedern und Freunden, manchmal den blanken Judenhass, der mich, genauso wie Dich, sprachlos macht.
      Es ist wohl das Schicksal, dass Gottes auserwähltem Volk zugedacht ist, dies erleiden zu müssen?
      Was anderes fällt mir dazu nicht ein.

      Doch, ein jüdischer Witz:
      Sagt ein Jude zum anderen: „Israel ist das auserwählte Volk Gottes.“
      „Gott soll sich ein anders Volk auserwählen. Uns hat es nichts gebracht.“

      Herzlich, Paul

    • A.S. schreibt:

      Auch ich bin immer wieder überrascht wie manche über Israel denken. Aber häufig ist das einfach nachgeplapperte Empörung über das Elend der Palis, ohne dass die Meinung (Eher der Affekt) durch irgendeine Kenntnis der Politik der Pali-Führung getrübt wäre. Man hört hierzulande halt immer nur von israelischen Aktionen und die Hamas kommt als treibende Kraft kaum vor. Die wird leider oft so dargestellt, als würde sie nur reagieren und nicht agieren. Eine Umkehr der Wirklichkeit. Was nach meiner Erfahrung oft hilft ist folgendes: Bitte die Leute einfach mal sich folgende Szenarien vorzustellen und zu sagen was dann wohl passieren würde.
      a) Israel legt morgen alle Waffen aus der Hand
      b) Die Araber legen morgen alle Waffen aus der Hand
      Die Reaktionen werden vmtl. erst mal ablehnend bis leicht aggressiv sein und die Leute werden sich in Ausflüchte retten, aber am Ende wird wohl die subversive Wirkung einsetzen. Es ist einfach zu deutlich was dann passieren würde. Zumindest hab ich noch niemanden erlebt der im Fall a) Frieden erwartet oder im Fall b) Krieg. Die versuchten Ausflüchte sind immer wieder unterhaltend, aber danach fällt es zumindest schwerer Israel als Aggressor hinzustellen.

      • Paul schreibt:

        Liebe(r) A.S.,
        danke für diesen Tipp.
        Das mache ich bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit.

        Herzlich, Paul

      • schum74 schreibt:

        „Aber häufig ist das einfach nachgeplapperte Empörung über das Elend der Palis, ohne dass die Meinung (Eher der Affekt) durch irgendeine Kenntnis der Politik der Pali-Führung getrübt wäre.“

        Fragt sich eben, warum sich bei Palis ein Affekt einstellt, der sich bei keiner anderen Bevölkerung weltweit einstellt.

        • A.S. schreibt:

          Das ist selbsterzeugend. Das Vorurteil erzeugt sich selber in den Köpfen und bestätigt sich dann Gegenseitig weil andere auch so denken. Ähnliche Affekte gibt es häufiger. Z.B. gegen die USA, den Kapitalismus, den Westen, die Banken, die Linken, die Rechten usw. Meist unüberlegt irgendwo nachgeplappert. Ähnliches erlebe ich auch oft wenn ich Metalmusik vorstellen will. Dann kommen auch Massen an Vorurteilen und am Ende die Überraschung wenn die Leute anderes als das Vorurteil hören.
          Die interessante Frage ist nur ob Affekte dann gegen Argumente verpanzert werden oder nicht. Zumindest für mich persönlich ist das die Grenze zwischen Antisemitismus und einfachen unüberlegten Vorurteilen. Letztere lassen sich widerlegen, auf Nachfrage begründen oder mindestens reflektieren. Das Ressentiment wird lediglich verteidigt, manchmal gegen jede Vernunft. Und da muss man tatsächlich feststellen dass Ressentiments gegenüber Israel gelegentlich enorm beharrlich sind. Allerdings erlebe ich oft zumindest ein Nachdenken und Teilrückzug wenn ich andere und für die Leute oft neue Gedanken ins Gespräch bringe.

  26. Pingback: Neunter November | kleines Südlicht

  27. Jan schreibt:

    So schlicht finde ich die Rede gar nicht, dafür aber großartig. Und aus dem Holocaust zu Lernen gab und gibt es, finde ich, dieses: das jüdische Volk braucht einen eigenen Staat. Einen jüdischen Staat mit einer schlagkräftigen Armee, und politisch Verantwortlichen, die stets wachsam sind gegenüber Allen, die ihm ans Leder wollen, egal ob sie jetzt einen Wolfs- oder einen fadenscheinigen Schafspelz tragen. Dazu gehört auch, diejenigen die einen neuen Holocaust fordern, ernst zu nehmen, und nicht wieder als harmlose Schreihälse abzutun.

    • aurorula a. schreibt:

      Jetzt war ich etwas mißverständlich: die Rede ist schlicht und ergreifend großartig, sollte es heißen. Die Aufteilung in zwei Sätze war zur Unterstreichung gedacht… nu, schiefgegangen.
      Aber ergreifend war die Rede auch, trotzdem. 😉

      Und daraus eine Existenznotwendigkeit eines Staates Israel herzuleiten daß es immer schon, immer wieder und immer noch diejenigen gibt die die verfolgen und umbringen wollen die einen solchen Schutzraum nötig haben – sicher richtig. Aber auch unabhängig von der Geschichte; denn verfolgt wird jetzt. Also braucht es jetzt eine sicher(er)e Zuflucht.

      • schum74 schreibt:

        Verfolgt wird jetzt, das ist richtig. Nur dass wir in der Vergangenheit erfahren haben, wohin Verfolgung führen kann.
        Sagt Imre Kertész in einem Interview einleuchtend:

        „Man hat es schon so oft wiederholt, daß es fast zum Klischee wurde: Die Erinnerung an den Holocaust ist notwendig, damit er nie wieder passieren kann. Aber seit Auschwitz ist nichts passiert, was ein neues Auschwitz unmöglich macht. Im Gegenteil. Vor Auschwitz war Auschwitz unvorstellbar, heute ist es das nicht mehr. Da Auschwitz in Wirklichkeit passierte, ist es in unsere Fantasie eingedrungen, wurde ein fester Bestandteil von uns. Was wir uns vorstellen können, weil es in Wirklichkeit passiert ist, das kann wieder passieren.“

        Imre Kertész im Gespräch mit Eszter Radai über seinen autobiographischen Roman „Dossier K.“ (Perlentaucher)

        http://www.perlentaucher.de/essay/imre-kertesz-ueber-den-neuen-europaeischen-antisemitismus.html

      • Aristobulus schreibt:

        Ihr bringt es mitten auf den Punkt, auf den es auch ein bestimmtes Foto bringt, auf dem zwei israelische Kampfjets (die blauen Davidsterne deutlich zu erkennen) das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz überfliegen.
        Zu diesem Foto ist viel gesagt worden… hier nur eins: Hätte damals die israelischen Streitkräftee bestanden, hätte der Holocaust niemals durchgeführt werden können.

        Das Foto verklammert Damals und Heute ebenso wie der zentrale Absatz aus Gerd Buurmanns Rede (den Schum oben zitiert hat).

  28. ceterum censeo schreibt:

    Danke für Ihre großartige Rede!

  29. aurorula a. schreibt:

    Großartige Rede. Schlicht und ergreifend.

  30. mike hammer schreibt:

    das neueste lied der palestinensis nennt sich

    care intifada dort heist es überfahr das 2 monatige judenbaby.

    • Hessenhenker schreibt:

      Wurde das Lied mit EU-Geldern produziert?

      • mike hammer schreibt:

        keine ahnung

        • Hessenhenker schreibt:

          Ist aber sehr wahrscheinlich, gerade eben fließen doch erneut 500 oder 800 Millionen nach Gaza.

          • mike hammer schreibt:

            # Hessenhenker
            Nur aus dem EU Topf, dazu kommen Gelder etlicher NGOs, Länder zahlen
            eigene Zuschüsse, die weltweite Allianz der Muslimbrüder, mit einigen
            Ölscheichs an der Spitze, erbringen viel, nur Katar zahlte schon
            500 Millionen, Iran lässt sich nicht lumpen und von der
            UNO gibt es viel geld…….

            Die Balastinenser sind Reich nur bauen sie lieber Raketen und Angriffstunnel
            als ein funktionierendes Gemeinwesen.

            du hast also sicher recht das lied ist gutteil EUfinanziert. 😦

          • Hessenhenker schreibt:

            Andere hätten dort mit dem Geld längst ein zweites Hongkong am Mittelmeer errichtet.

    • Zahal schreibt:

      Und den lieber Hammer klaue ich – laila tov (y)

      • mike hammer schreibt:

        • mike hammer schreibt:

          # Zahal
          kann ja sein das du das bild noch brauchst.
          iran um 1900 in schiras (das was wir als schuschan zu purim feiern),
          der islam war wohl schon immer geil aufs töten.

          hinrichtung mit kanone.

          • Aristobulus schreibt:

            Wr weiß, wer das ist – ein Armenier?, ein Jude oder Assyrier oder Kaukasier oder Zozoastrier? In Schiras lebten sehr viele Nichtperser und Nichtmoslems, auf Schiras-Teppichen aus just dieser Zeit taucht fast immer das armenische Zeichen für T auf (sieht wie ein eckiges S aus), bedeutet G“tt.
            Wie herrschende Moslems mit beherrschten Nichtmoslems umgehen, war schon immer bekannt, und seit IS ist es bekannter denn je

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            aha, man lernt nie aus. 😉

  31. mike hammer schreibt:

    gesehen und gehört ist es noch besser als gelesen. 😉

  32. toyotapur schreibt:

    Meinen Hut ziehend für Ihre grossartige Rede!
    Mögen Ihre Worte nicht verhallen, und den Politikereliten wenigstens ab und zu ins Gedächtnis rufen, dass krokodilstränenvergiessende Reden über tote Juden, mit Taten gegenüber den heute lebenden Juden ausgefüllt werden müssen.

  33. Malte S. Sembten schreibt:

    Was ich euch sage, mag euch vielleicht ein bisschen überraschen, aber aus dem Holocaust gibt es nichts zu lernen! Nichts!

    Ungewohnter Gedanke – aber zutreffend. Den Holocaust als Lektion für die Juden zu betrachten, die sie – !!!! Israel !!!! – leider nicht angenommen haben, ist ohnehin ein bodenloser Zynismus. Und den Holocaust als Lektion für uns Deutsche zu betrachten, die uns zu besseren Menschen – ja, zu den besten des gesamten Globus – gemacht hat, ist anmaßend und gewinnt dem Jahrtausendverbrechen noch etwas Gutes ab, als nützliche moralische Lehre: der Holocaust war falsch, aber nicht vergebens!
    Dass Völkermord böse ist, wurde hingegen schon vor dem Holcaust gemunkelt.
    Auch sonst eine sehr gute Rede – wahrscheinlich die kürzeste und beste, die in Deutschland zum Gedenktag gehalten wurde.
    („Euch“ wird in diesem Fall aber klein geschrieben, da eine Gruppe angesprochen wird, keine Einzelperson.)

    • Tilman Räger schreibt:

      Diese Aussage stimmt nicht zu 100%. Sie stimmt für die angeführten Bereiche, fas aber fehlt: man kann/muß aus der Shoa lernen, wozu der Mensch fähig ist! Das eben dieses Gerede von der Vernichtung der Juden – damals von hitler & Consorten, heute u.a. Von Hamas – ABSOLUT ernst genommen werden muß.
      Ansonsten absolute Zustimmung und Respekt vor dieser Rede!

  34. schum74 schreibt:

    Applaus und Verneigung, lieber Buurmann! Eine Traumrede mit Allem drin, was Juden auf dem Magen liegt; was an diesem Tag wirklich gesagt werden musste.

    „Israel zu kritisieren, weil das Land die Absichtserklärung der Feinde, alle Juden zu vernichten, ernst nimmt, ist so geschmacklos, wie die revoltierenden Juden im Warschauer Ghetto zu kritisieren, weil sie sich gewehrt haben und dabei töten mussten.“

    Ein solcher Satz von einem Nicht-Juden! Einfach unglaublich!

    Draußen wird in diesen Stunden ein anderer 9. November begangen. Es wird gefeiert, bis die Puste ausgeht.
    Ich feiere innerlich die Gewissheit, dass die Gerechten nicht Alle werden. Le-Chajim, lieber, lieber Buurmann!

    • Hessenhenker schreibt:

      Die heutige Feierei ist sowieso nichts als Heuchelei.
      Und da ja bekannt ist, daß die „Reisefreiheit“ für DDR-Bürger erst ab dem 10. bekanntgegeben werden und gelten sollte, wird der „zufällige“ Auflauf am Grenzübergang Bornholmer Straße samt Schabowskis „Versprecher“ umso verdächtiger.

  35. mike hammer schreibt:

    Danke

  36. Hein schreibt:

    Hatte Freitag ein Gespräch mit einer jungen Kollegin über den Nah-Ost-Konflikt. Ich werde ihr diesen Artikel kopieren, vielleicht kapiert sie es dann besser, als durch meine Worte. Danke Gerd!

  37. Nordland schreibt:

    Ich finde es immer wieder gut, wenn einer den Linken mal den Spiegel vorhält und sie darauf aufmerksam macht, was sie in ihrem Kampf gegen Rechts mit ihrer falsch verstandenen Toleranz gegenüber dem Islam eigentlich unterstützen.

    Einige wähnen sich immer noch in der Tradition der damaligen Widerstandskämpfer. Sie vergessen dabei, welchen Gefahren sich die Personen von damals ausgesetzt waren und wie sehr man dagegen heute mit Strom schwimmt, wenn man einseitig die muslimische Welt verteidigt und beim Antisemitismus von heute einfach wegschaut mit der zweifelhaften Begründung, dass dieser in den Fehlern Israels begründet liege.

    Insofern hat Buurmanns mit seiner Rede ins Schwarze getroffen. Mal sehen, wie viel Prügel er dafür einstecken muss, denn er hat doch glatt „Islam“ gesagt. In Dortmund musste ja dem Vernehmen nach kürzliche eine CDU-Politikerin dran glauben, sie hatte – so weit ich weiß – „Kopftuch“ gesagt.

  38. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    vielen Dank für und meine Gratulation zu dieser Rede.
    Du bist nicht nur der Tapfere im Nirgendwo, sondern auch der Rufer im Hier und Jetzt. Mögen Deine Rufe nicht im Nirgendwo verhallen.

    Herzlich, Paul

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, eine brillante Rede, fesselnd mit jedem Satz, der weiter vorwärtspirscht, um mit jedem weiteren Satz wieder auf den Punkt zu kommen.

      • Hessenhenker schreibt:

        Aber was nützt das, wenn 100 % im Bundestag beim nächsten Angriff auf Israel auch wieder wie der Abgeordnete Bartol (SPD) beim nächstenmal statt der Angreifer Israel verurteilen?
        Das ist doch alles sinnlos!

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, ist es. Weswegen man halt dagegenhalten muss, so wie vor dem alten Babylon, nach dem alten Babylon, vor dem alten Berlin, im alten Berlin, und nach dem allerneuesten Berlin auch.

    • David schreibt:

      Auch meinerseits ganz herzlichen Dank – wohl formuliert und auf den Punkt gebracht. Sie sind nicht nur „Rufer im Hier und Jetzt“, sondern – leider, leider – zu einem guten Stück auch ein Rufer in der Wüste.

      Weiter alles Gute!

    • Nikolaus schreibt:

      http://www.ahlen.de/en/rathaus-politik/buergermeister/reden-2013/09112013-kundgebung-75-jahrestag-pogromnacht/
      Danke!!! für diese großartige und bewegende Rede, die noch viele Jahre nach 2013, wirken wird.

      • Aristobulus schreibt:

        Hingegen just diese Rede aus Ahlen in der Provinz ist bei aller sprachlichen und menschlichen Ambitioniertheit trotzdem pathetisch provinzbezogen und gespenstisch irreal, denn sie blendet die aktuellen Übergriffe gegen hiesige Juden und die Feindschaft gegen Israel völlig aus.

        • Jan schreibt:

          „Sie bedrohten, schlugen, jagten die unschuldigen Opfer, auch die Kinder, und den 62jährigen Siegmund Spiegel hetzten sie zu Tode.“ Das liest sich wie ein Bericht über Ereignisse des Jahres 2014 in Berlin. Köln und anderswo. Auch Jerusalem, wo die Nachfolger der Täter von 1938 mit ihren Autos durch auf die Straßenbahn wartende Menschen rasen. Die Motive sind die gleichen wie damals: der ersehnten judenreinen Welt ein Stückchen näher zu kommen. Weihevolle Gedenkreden dutzendweise, ohne einen Satz über Chaya Zissel Braun und über einen moderaten Palästinenserpräsidenten, der den Mord an ihr bejubelt, sind damit nur nutzloses Geschwafel. Aber vom Herstellen von Zusammenhängen verstehen unsere Gedenkredner eben nicht mehr als der Nikolaus von Kommasetzung.

          • schum74 schreibt:

            Pardon, Jan! Anders als die weihevollen Gedenkreden, die Sie im Sinn haben, ist Buurmanns Rede so klar wie der ganze Mann dahinter: Er nennt Ross und Reiter, Hamas, Fatah, die Unterstützer von rechts, die Unterstützer von links und Günter Grass in der Mitte.
            In einer weihevollen Gedenkrede preist man die Juden im Warschauer Ghetto dafür, dass sie gegen eine Mörderbande gekämpft haben, aber tadelt die Juden in Israel dafür, dass sie gegen eine Mörderbande kämpfen.
            Und eine weihevolle Gedenkrede schließt immer mit dem Wunsch nach Frieden im Nahen Osten, für den die Juden allein zuständig sind: Schafft endlich einen palästinensischen Staat, der Seite an Seite etc. etc.

          • Jan schreibt:

            Aber natürlich! Sie sagen es ja selbst: die Rede von Herrn Buurmann hatte ich mit meiner Kritik nicht im Sinn. Er zitiert beispielsweise wiederholt die unsäglichen Äußerungen dieses Hamas-„Ministers“, und ich hoffe, er wird es weiterhin tun.
            Gemeint habe ich die, die solchen Subjekten Geld zuschanzen, und es wagen, an Gedenkveranstaltungen teilzunehmen, ob als Redner oder Applaudierer.
            Leute, die vor allem sich selbst beweihräuchern, weil sie doch so viel gelernt haben und für den Frieden sind.

  39. Hessenhenker schreibt:

    Der Westen hat keine Zukunft, er ist der Lakai des Islam.

    • caruso schreibt:

      Danach zu urteilen, wie die Lage „heute“ ist, muß ich Dir leider zustimmen.
      lg
      caruso

      • Hessenhenker schreibt:

        Ich stimme mir auch zu!
        Und schon ist die Zustimmungsrate auf 100 % gestiegen.

        • mike hammer schreibt:

          die tolleranzgrenze ist nur nicht erreicht,
          aber man kommt dem immer näher.
          wie immer muß erst der große
          brüllen, dann folgen die
          anderen. ich meine
          die amis und da
          tut sich noch
          einiges.

          man muß noch abwarten, beinahe hätten sie die queen gemessert,
          es bedarf noch eines großen islamischen kawums und der kommt.

Seid gut zueinander!

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