Irland feiert den Holocaust ohne Israel

Der Holocaust Education Trust Irland (HETI) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die jedes Jahr einen nationalen Holocaust-Gedenktag in Dublin begeht. Für die Feierlichkeit in diesem Jahr haben sich die Veranstalter etwas ganz besonderes einfallen lassen und jede Erwähnung von Israel während der Veranstaltung verboten! Als der Moderator der Veranstaltung, Yanky Fachler, der seit zwölf Jahren die Zeremonie leitet, dagegen Einspruch erhob, wurde er kurzerhand gefeuert!

So sieht es aus: Das Problem am reibungslosen Ablauf einer Holocaustgedenkstunde sind die lebenden Juden! Wären die Nazis erfolgreich gewesen und hätten sie alle Juden umgebracht, so gäbe es heute kein Israel und Irland hätte eine schöne und vor allem stressfreie Holocaustgedenkparty gehabt.

Leider gibt es aber dieses doofe Israel, da, wo Juden sich wehren. Was fällt denen eigentlich ein? Juden haben Opfer zu sein!

Die Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta, alle Juden vernichten zu wollen. HETI findet das ganz schlimm, aber noch schlimmer findet HETI es, wenn Juden sich das nicht mehr gefallen lassen. Juden, die sich wehren, das geht ja mal gar nicht! Wen soll man denn bemitleiden und betrauern, wenn Juden auf einmal keine Opfer mehr sein wollen? Wohin mit all den ganzen Kränzen? Stellen wir uns mal vor, es hätte Israel schon vor 1948 gegeben. Vielleicht hätte es den Holocaust dann nicht gegeben. Schrecklicher Gedanke! HETI hätte heute nichts zu gedenken!

Hätte Israel damals gegen Hitler so Krieg führen können wie heute gegen die Hamas, es gäbe heute keine einzige Gedenkstätte für Juden in Europa, aber dafür an jeder Ecke israelkritische Symposien über die „israelischen Kriegsverbrechen an das Dritte Deutsche Reich“. Die Juden von damals wären heute nicht so beliebt, denn gemocht werden Juden nur als Opfer und am besten tot! Unser ganzes Gesellschaftssystem bricht schließlich zusammen, wenn Juden keine Opfer mehr sind.

Wie dramatisch würden die Arbeitslosenzahlen aussehen, wenn es all die Arbeitsplätze in den Holocaustforschungsinstituten und in den Lern-, Gedenk- und Dokumenationsstätten nicht gäbe. Der Holocaust ist eine wirtschaftliche Komponente! Und jetzt kommen da – so mir nichts, dir nichts – lebende Juden und vermiesen alles. Wie kann man nur so selbstsüchtig sein? Die Juden tun ja gerade so, als würde ihnen der Holocaust gehören. Nein, der Holocaust gehört HETI!

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