Rassismus beim Deutschlandfunk?

Auf dem Deutschlandfunk hörte ich am 18. Dezember 2014 ein Gespräch zwischen dem katholischen Bischof Ludwig Schick und der Moderatorin Liane von Billerbeck unter dem Titel „Christen dürfen bei Pegida nicht mitmachen“. Leider offenbarte die Moderatorin gleich in der ersten Frage ihren eigenen Hang zu Rassismus. Sie begann mit diesen Worten:

„Christenverfolgung vor allem in arabisch geprägten Ländern, die gibt es seit langem.“

Was hat die Tatsache, dass ein Land arabisch geprägt ist, mit dem Hass auf Christen zu tun. Nichts! Es ist eine rassistische Zuschreibung! Der Hass auf Christen ist Teil einer Ideologie. Die herrschende Ideologie in den Regionen, wo Christen verfolgt werden, ist der Islam.

Christen werden somit in überwiegend muslimisch geprägten Ländern verfolgt. Es sind nicht die Araber, die der christlichen oder der jüdischen Ideologie angehören, die den Hass auf Christen in der Region prägen. Es sind die muslimischen Araber! Ob dieser Hass Teil des Islams ist oder nicht, sollen die Angehörigen der Religionsgemeinschaft klären. Zur Zeit jedoch interpretieren zu viele Menschen den Islam in Richtung Gewalt.

Ideologien sind wandelbar. Um menschlich zu bleiben, müssen sie ständig kritisiert werden. Für die Herkunft kann ein Mensch nichts, für seine Überzeugungen jedoch schon. Islam ist eine Glaubensüberzeugung! Nicht mehr und nicht weniger. Daher gehört sie ständig kritisiert. Das nennt sich Aufklärung.

Warum also flüchtet sich eine Moderatorin des Deutschlandfunks in den Grenzbereich des Rassismus und spricht nicht offen das Problem an?

„Christenverfolgung vor allem in muslimisch geprägten Ländern, die gibt es seit langem.“

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25 Antworten zu Rassismus beim Deutschlandfunk?

  1. Kuhrahn schreibt:

    AVAAZ
    https://secure.avaaz.org/de/israel_palestine_this_is_how_it_ends_loc/?slideshow
    Wenn dieser „Kauft nicht bei Juden“ Aufruf tatsächlich nahezu 1,8 Millionen virtuell unterzeichnet haben, dann weiss ich, dass alles Palaver hier zu spät ist!

    https://secure.avaaz.org/de/honour_peshawar_children/?slideshow
    Und das hier ist wirklich nicht mehr zu überbieten!
    „Eine Bande Männer hat in einer Schule über 100 Kinder umgebracht.“ Eine Bande Männer!!!!! Welch verbohrter Bessermensch und islamophiler Idioxxx schreibt sowas???
    „100 KINDER! Wer macht so etwas?“ JA! Wer macht sowas?! Die Antwort bleibt uns AVAAZ schuldig! Im ganzen Text, nicht einmal Taliban, Islamisten, … nicht mal „Radikale“. Hier kommt ganz offensichtlich die klamheimliche Sympathie gegenüber diesen „Freiheitskämpfern“ zum Vorschein (seis nun Talibanesen, Isiasten, Hamasser…) Mir fehlen Worte ob diesem schändlichen Text. Und statt die Mörder beim Namen zu nennen ruft AVAAZ die Regierungen der Welt (und Pakistan!..die übrigens hunderte solcher Schulen betreiben!)auf endlich sicherzustellen das alle Kinder weltweit die Schule besuchen können…und wieder kein Wort, dass es ISLAMISTISCHE HERRENMENSCHEN sind, die hier gemordet haben.

    Diese Seite dient doch nur den ganzen Bessermenschen sich noch besser zu fühlen und der eigenen Vollkommenheit ein Schritt näher zu kommen. Pfui!

    • Aristobulus schreibt:

      Oj. Danke. Tatsächlich haben die Avaazens da mal eines ihrer Pamphlete überarbeitet, ich bekam noch den Text glatt ohne „Bande“, nur mit „Männer!“, und einmal stand wirklich „Taliban“ drin. Das war dann für ca. sieben der Dauerstudenten viel zuviel Islamophobie und viel zu wenig gegen Männer, denen platzte der Kragen vor Empörung, also haben sie einander wegen Islamophobie, Sexismus und all dem Politischen dazwischen die Köpfe heißgeredet, dann im Kollektiv den Taliban rausgenommen und auch im Kollektiv (das sie Team nennen) die Männer zur Bande gemacht. (So muss das gewesen sein 😦 )
      Hach ja, die können was.

      Bestimmt saßen sie desob eine Stunde in Dauerkonferenz, erschöpften sich in ihrer Version von Arbeit, während die Hälfte so tat, als hätte sie das Rauchen aufgegeben und müsste jetzt gar nicht ganz schnell vor die Tür in den Frost rennen.
      Diese Armen.
      Und sie sind ja so heilig.

  2. Aristobulus schreibt:

    Also islamfeindlich ist sie leider nicht, und rassistisch will sie dummerweise auch nicht sein.
    Ist ja immer so bei denen, die kein Wort gegen den Islam oder gegen den Negerjud‘ sagen wollen. Die sind dann weder noch.
    Was bleibt?
    Faschistisch?

  3. Clas Lehmann schreibt:

    Aber es wird sich auch hier herausstellen, dass der Vorwurf des Rassismus an eine Moderatörin, die da bemüht ist, den Islam nicht zu benennen und ersatzweise Araber benennt, sicher ganz und gar absurd ist… Sie hat sich schließlich so bemüht, nicht auf die Nase der Islamfeindlichkeit zu fallen, da kann sie jetzt nicht auf das Steißbein des Rassismus gerummst sein!

    Das darf einfach nicht!

  4. A.S. schreibt:

    Es ist ja üblich dass jede Revolution ihre Kinder frisst. Jetzt wird anscheinend Rassismus (wörtlicher) wieder en vogue wenn man damit den Islam entlasten kann.
    Mal schauen, vielleicht wird das ein Punkt mehr in der Liste der Weltverbesserungsbewegungen, die langsam aber sicher wie ihre ursprünglichen Gegnern werden.

  5. Aristobulus schreibt:

    “Christenverfolgung vor allem in arabisch geprägten Ländern, die gibt es seit langem.”

    Was ist mit Malta?!, Malta ist ein arabisch geprägtes Land, man spricht dort einen Dialekt des Arabischen. Werden da Christen verfolgt? Na Pustekuchen. Das ist ein christliches Land.

    Und was ist mit der Türkei?, weißg“tt kein arabisches Land, aber dort hat man eine Million Armenier umgebracht, 1915. Bis heute dürfen da keine Kirchen gebaut werden, und Christen leben unter permanentem Druck.

    Und was ist mit dem Iran? Auch kein arabisches Land. Perser spucken auf Araber, sie verachten Araber. Und sie verfolgen seit den Zeiten Chomeinis die Christen wie nichts Gutes.

    • metropolenmond schreibt:

      Malteser sehen sich selbst als eher britisch. Aber egal. Die Deutschlandfunktante geht vermutlich davon aus, dass alle Araber Moslems sind und setzt das gleich. Mit der Realität hat das natürlich nichts zu tun – aber ich weiß nicht, ob man daraus gleich einen Rassismus konstruieren kann, eher Blödheit. Und ja – das mit der arabischen Prägung ist Unsinn.

  6. Hein schreibt:

    „Warum also flüchtet sich eine Moderatorin des Deutschlandfunks in den Grenzbereich des Rassismus und spricht nicht offen das Problem an?“ Weil genaues Denken und offenes Ansprechen der Probleme zu unerwünschten Ergebnissen führen. Es ist nicht hinnehmbar, dass immer mehr Menschen der Aufforderung Kants, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, folgen und die Anleitungen der Autoritäten (Kirchen, Parteien, Gewerkschaften) in den Wind schlagen.

    • Aristobulus schreibt:

      Die Obama-‚Administration‘ hat im vorigen Jahr dekretiert, dass regierungsseits der Islam nicht mehr genannt werden darf, wenn es um islamisch motivierte Gewalttaten geht. Solches habe anders genannt zu werden – um die Moslems nicht zu verletzen.

      Dieser lächerlichen Rücksichtnahme (mit Obamas Muslimbruderschafts-Agenda dahinter) ist es zu verdanken, dass all jene Nachbeter und Echoer in Zeitungen, TV-Sendern usf. das Kind nicht mehr beim Namen nennen wollen.

      – Vorhin bekam ich wieder ein Rundmail einer dieser riesigen NGOs, die vorgeben, für Menschenrechte einzutreten, und in der ersten Zeile stand es ganz wundersam formuliert: „Männer haben in Pakistan hundert Schüler getötet!“
      Ja, Männer. Männer töten.
      So wie Araber Christen verfolgen.

      Der nächste Scherenschritt im Kopf wird sein, dass man nicht mehr Araber nennen darf, wenn Araber wen verfolgen oder wen ermorden. Es werden dann Männer gewesen sein, die armen deklassierten Freunde des geprügelten Schinderhannes aus dem schwarzen Odenwalde, die man gefälligst besser behandeln und fetter füttern möge, damit sie einem nichts tun.

      • A.S. schreibt:

        “Männer haben in Pakistan hundert Schüler getötet!”
        Was? Welche Organisation war denn das?

        • Aristobulus schreibt:

          Das war der Skatclub Islamabad-Süd.

          • Aristobulus schreibt:

            Und der Satz ist von AVAAZ, politisch ganz Superkorrekte, die unfassbar stolz drauf sind.

          • brathering schreibt:

            Die Verbände und Organisationen, die im Sommer gegen Israel auf die Straße gingen und protestierten – unter anderem weil es eine Schule angriff, dass von der Hamas als Waffenlager missbraucht wurde – warten mit ihren Demos gegen Kindermordende Islamisten in Schulen erst mal so lange ab, bis geklärt ist wie viele Waffen in besagter Schule versteckt wurden…

            Sollte es zuvor allerdings bei einer israelischen Reaktion auf einen Anschlag der Hamas-Terrororganisation… Ich sag das jetzt mal so, auch wenn irgend so ein Gericht festgestellt hat das man das ja gar nicht behaupten darf, weil dies nicht auf untersuchten und bestätigten Akten zuständiger Behörden basiert, sondern auf sachliche Anschuldigungen, die aus der Presse und aus dem Internet stammen…(Gibt’s da eigentlich auch was von ratiopharm?)
            sollte es also zuvor wieder bei Israels Gegenwehr palästinensische Opfer geben, wird man ganz tagesaktuell und schnell bzw. ganz schnell, leicht entflammbare israelische Flaggen für Straßenumzüge bestellen, die man z.B. bei KiK, Primark oder direkt in Bangladesh bestellt, aber auf keinen Fall aus besetzten Gebieten kommen dürfen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Vielleicht hätte man schreiben sollen:
          „Verzweifelte TalibanInnen haben überreagiert und um sich geschossen, wobei einige SchülerInnen ums Leben gekommen sind“.

          • A.S. schreibt:

            TäterInnen? Nicht bei PC-Menschen. Täter sind da immer nun männlich. Weiße und/oder Männer sind die einzige biologisch trennbare Gruppe auf denen man undifferenziert PC-Korrekt rumhacken darf.

          • Aristobulus schreibt:

            Weiße, alte, reiche, jüdische Männer.
            D’rum rufen Ken Jebebrsen und El-Gesäßer so gern, dass der IS ein Vehikel der Zionisten sei.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Was soll man auch von Barack Hussein O. erwarten…

Seid gut zueinander!

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