Ein Schandfleck der Menschheit!

Die Gruppe der Menschen, die sich zu islamistischen Anschlägen positionieren, lassen sich in vier Gruppen einteilen:

1. Jene, die die Anschläge gutheißen und sagen, sie seien im Namen des Islams verübt worden.

Diese Gruppe ist in Europa kleiner als in der arabischen Welt. Die Terroristen selbst gehören dieser Gruppe an!

2. Jene, die die Anschläge nicht gutheißen und sagen, sie hätten nichts mit dem Islam zu tun.

Diese Gruppe stellt in Deutschland besonders unter gläubigen Muslimen und glaubenden Ministern die absolute Mehrheit. Allerdings finden sich hier auch Verschwörungstherotiker. Sie glauben, hinter den Anschlägen stünden wahlweise der Mossad, die USA oder die Familie Rothschild. Diese Gruppe ist so groß und so uneinheitlich, dass es unmöglich ist, eine gemeinsame Struktur unter all den Mitgliedern auszumachen.

3. Jene, die die Anschläge gutheißen und sagen, sie hätten nichts mit dem Islam zu tun.

Diese Gruppe ist sehr klein und besteht größtenteils aus völlig durchgeknallten Verschwörungstheoretikern.

4. Jene, die die Anschläge nicht gutheißen und sagen, sie hätten durchaus etwas mit dem Islam zu tun.

Die Mitglieder der ersten und dritten Gruppe pflegen ausnahmslos ihren Hass! Mit ihnen ist kein konstruktives Gespräch möglich. Die Mitglieder der zweiten Gruppe beruhigen vornehmlich nur ihr eigenes Gewissen. Sie wollen das Offensichtliche nicht wahr haben. Es sind die Mitglieder der vierten Gruppe, die die nötigen Fragen stellen.

Die Mitglieder dieser Gruppe kommen aus allen Schichten und haben die unterschiedlichsten kulturellen Hintergründe. Es gibt unter ihnen erklärte Humanisten und Feministinnen, aber auch handfeste Rassisten und Ausländerfeinde. Die Struktur ist so unübersichtlich wie in der zweiten Gruppe. Dennoch ist diese vierte Gruppe der Schlüssel zur Lösung des Problems.

Der Philosoph Bertrand Russell schrieb einst:

„Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst. Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.“

„Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.“

„Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen.“

„Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluss auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.“

„Die Christen versichern uns, dass ihre Religion eine Religion der Liebe sei, aber die Annahme des Christentums durch den römischen Staat zu Zeiten Konstantins trug nichts zur Verminderung der Kriege bei, und in unseren Tagen waren viele der fanatischsten Kriegshetzer Christen.“

Was wäre wohl los, wenn heute so jemand über den Islam sprechen würde? Er würde nicht als Philosoph der Menschenrechte bezeichnet, sondern als „islamophober Hetzer“ verteufelt werden. Friedrich Nietzsche schrieb einst:

„Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung.“

„Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit.“

„Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen. Sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht.“

„Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.“

Stellen wir uns nur mal vor, jemand spräche so über den Islam. Heinrich Böll sagte einst:

„In seinem Durchschnitts-‚Organ‘ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.“ (Heinrich Böll)

Schandfleck. Unmoralisch. Mies. Dumm. Dreist. Dreckig.

So wurde und wird über das Christentum gesprochen. Es sind Christen und ehemalige Christen, die so sprechen. Wir nennen sie Aufklärer!

Wer heute Muslime oder Ex-Muslime als Hetzer oder islamfeindlich bezeichnet, ist so reaktionär wie die Menschen, die einst in Europa gegen die Aufklärung protestierten.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher vier moderne Aufklärer. Sie sind mit ihren klaren Worten und spitzen Kritiken wichtiger als sämtliche Beschwichtiger. Die Aufklärung wird nicht durch Besonnenheit gewonnen, sondern durch den literarischen Hammer. Das wusste schon Nietzsche!

„Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun“ (Ayaan Hirsi Ali)

„Herren über Leben und Tod“ (Hamed Abdel-Samad)

„Der Islam ist nicht in der Modernen angekommen“ (Necla Kelek)

„Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ (Seyran Ates)

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