Das Kölner Festkomitee beleidigt den Islam!

Vor einigen Tagen beschloss das Festkomitee des Kölner Karnevals, einen Persiflagewagen aus dem Rosenmontagszug zu nehmen, der von den Kölner Bürgerinnen und Bürger via Facebook zum besten Wagen gekürt wurde. Es ist ein Wagen mit einer Friedenstaube und einem Clown, der sich mit einem Buntstift gegen die Brutalität von Waffen wehrt. Der Wagen spricht sich für Frieden, Freude und Meinungsfreiheit und gegen Gewalt, Fundamentalismus und Fanatismus aus.

Die Entscheidung, diesen Wagen aus dem Program zu nehmen, kommentierte der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) mit diesen Worten: “Ich finde es sehr positiv, dass diese Entscheidung getroffen wurde.” Genauso wie die muslimische Gemeinschaft in Deutschland die Werte anderer Menschen respektiere, so erwarte er auch, “dass man unseren Werten Respekt” erweise. Ein Wagen, der sich für Frieden und Freiheit und gegen Gewalt und Fundamentalismus ausspricht, widerspricht laut dem Vorsitzenden von Ditib den Werten des Islams. Interessant. Kölle Allah!

Der Präsidenten des Festkomitees, Markus Ritterbach, verteidigt die Entscheidung ebenfalls: „Der Charlie-Wagen wurde wohl zu früh und zu emotional thematisiert. Ich stehe nach wie vor zu dem Thema und zu dem Wagen, aber Meinungsfreiheit heißt auch, die Meinung zu ändern, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.“

Ja, die Rahmenbedingungen haben sich geändert. Dank Ditib wissen wir jetzt, dass ein Bekenntnis zu Frieden und Freiheit und gegen Gewalt und Fundamentalismus nicht der Werten des Islams entsprechen soll. Da muss man als Karnevalist schon man die Meinung ändern. Wenn Leute, die Karneval feiern, Karnevalisten genannt werden, wäre es jetzt aber Zeit, die Veranstaltung in Köln offiziell in Fasching umzubenennen!

Wäre ich ein Muslim, ich würde es als Beleidigung empfinden, wenn jemand sagt, Islam bedeute nicht Frieden und es widerspräche den Werten des Islams, sich gegen Gewalt und Fanatismus auszusprechen. Die Rücknahme des Wagens sei, so Ritterbach, „eine Entscheidung im Sinne der Menschen, die sich bedroht fühlten – unabhängig davon, ob eine reale Bedrohung überhaupt existiert.“

Ach so, man muss sich nur bedroht fühlen. Es ist gar nicht nötig, von tatsächlichen Fundamentalisten bedroht zu werden. Es reicht schon, wenn man glaubt, Muslime könnten austicken. Mit anderen Worten: Je schlechter das Bild des Islams bei den Kölner Karnevalisten ist, desto willfähriger kapitulieren sie. Nur weil einige Kölner glauben, Muslime könnten sich von einem öffentlichen Bekenntnis zu Frieden und einer Kritik an Fundamentalismus so beleidigt fühlen, dass sie zu barbarischen Akten der Gewalt greifen, wird ein Persiflagewagen mit Friedenstaube aus dem Rosenmontagszug genommen. Was haben diese Kölner nur für ein Bild vom Islam?

Wer sagt, ein Wagen für Frieden und Meinungsfreiheit und gegen Gewalt und Fundamentalismus widerspricht den Werten des Islams, erklärt damit alle Muslime zu Islamisten. Ich finde das für Muslime sehr beleidigend. Dieses Islam-Bild des Kölner Festkomitees und der Ditib ist meiner Meinung nach schlimmer als das Islam-Bild von PEGIDA.

Seit Jahrzehnten findet der Kölner Karneval statt, ohne das jemals eine Bedrohung von Seiten des Islams ausgegangen ist und das obwohl während der jecken Tage eine Menge unislamischer Dinge praktiziert werden. Es wird Alkohol getrunken, Schweinefleisch gegessen und Männer in Frauenklamotten tanzen mit gänzlich unverschleierten Frauen, mit denen sie weder verheiratet noch verwandt sind. All das tolerieren Muslime in Köln tapfer.

Jetzt aber kommen Ditib und das Kölner Festkomitee und behaupten, ein Motivwagen für Frieden und gegen Gewalt könnte Muslime beleidigen. Ich sag mal so: Spätestes jetzt habe sogar ich Angst, denn es wurden schon Anschläge für deutlich geringere Beleidigungen durchgeführt! Ja, mit der Entscheidung, den Wagen mit der Friedenstaube aus dem Zug zu nehmen, hat das Kölner Festkomitee den Rosenmontagszug meiner Meinung nach überhaupt erst in eine Gefahr gebracht.

Markus Ritterbach aber bleibt dabei, man habe eine kurzfristige aber gut überlegte Entscheidung gefällt. Die Entscheidung fiel in der Überzeugung, einige Muslime könnten sich beleidigt fühlen, wenn man sich für Frieden und gegen Gewalt ausspricht. Die Ditib erklärt sogar, das ginge gegen die Werte des Islams. Damit werden alle Muslime zu Islamisten erklärt. Damit bekommt der Rosenmontagszug in Köln eine Aussage, die moralisch gesehen einige Stockwerke unterhalb des Islams-Bild von PEGIDA ist. Wer hätte es gedacht:

Zu Karneval 2015 marschiert in Köln ein Rosenmontagszug, der rechts von PEGIDA steht. Kölle Alaaf!

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108 Antworten zu Das Kölner Festkomitee beleidigt den Islam!

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  2. Philipp schreibt:

    Ein weiterer Schritt zur Abschaffung Europas. Aber Europa hat es nicht anders verdient. Dummerweise lebe ich halt selbst auch in Europa. Höchste Zeit darüber nachzudenken, wie ich als Nichtjude vielleicht doch noch dauerhaft nach Israel abhauen könnte… 😉 Aber gut…die zwei bis drei Wochen, die ich jährlich in Israel verbringe, sind schon mal besser als nichts (wenn es darum geht, dem erdrückenden Gefühl des europäischen Appeasement-Wahnsinns zu entfliehen). Meiner Schwester geht’s da übrigens genau gleich.

    • stevemuc70 schreibt:

      Schaff dich selber ab! Europa wird das verkraften… auch die vermeintliche Islamisierung. Mach dir da mal keine Sorgen… Und falls es einer nötig hat nach Israel zu ziehen… mit dem entsprechend Stammbaum in der Tasche… bitte schön, den hält auch keiner auf… Diese Phobien kotzen mich an… S.H.

      • Wolf Schäfer schreibt:

        stevemuc70: Leute wie Sie sind es, die unsere Demokratie zerstören.

        • ceterum censeo schreibt:

          Solche haben vor 33 bestimmt genauso auf ihrer Wolke rumgeflötet. Aber die hatten wenigstens die Ausrede, es nicht besser wissen zu müssen. Heute, mit Internet und allen Informationsmöglichkeiten der Welt zählt als Ausrede wohl nur noch grenzenlose Debilität.

      • Bachatero schreibt:

        MuckerStief
        Wie soll man denn jetzt noch mit Dir diskutieren? Du haust hier Statements raus wie Glaubenssätze aus deinem persönlichen Brevier. Wir lesen mit geblendeter Ergebenheit deine immer auf 3 Punkte endenden Weisheitsbits. Was bleibt uns armen Kommentariern eigentlich noch zu tun, als AMEN MuckerSteif zu sagen.

        • stevemuc70 schreibt:

          Der MuckerStief hat sich mal für einen Augenblick auf das ironisch-stichelnde Niveau herabgelassen, das einigen Kommentatoren hier zum Zeitvertreib hellste Freude bereitet. Wenn der Schmiefemutzck keine vernünftigen Antworten auf seine Beiträge bekommt und angepöbelt wird, dann pöbelt er halt zurück, das kann der Spuckeschmoff nämlich auch, obwohl das im Grunde genommen nicht seine Art ist. Dass es da in der Hitze des Gefechts dann auch noch die Falschen getroffen hat, bitte ich zu entschuldigen, wie auch die derbe Art. Der Schmiefespucker ist in sich gekehrt und lässt sich hier nicht weiter provozieren, da der Spuckeschmoff in seiner Seele an sich ein friedfertiges Wesen ist und nicht nur da. In diesem Sinne, einen friedlichen Wochenstart, Amen 🙂

          S. H.

          • Bachatero schreibt:

            SpuckerPief
            Na, geht doch. Wenn man als ZuckerMief auf so ein Blog kommt und sich wie Lord MuckHasnStiefen gebärdet und, ohne zu muckern gleich noch das Blog hört jetzt auf mein Kommando schreit, ja dann …
            Der MuckiSchmock braucht sich aber auch nicht herablassend auf kein Niveau nicht herabzulassen. Und wenn der SchmiergelPuck dies und das nicht versteht, weil’s ihm zu dumm ist, dann ist er vielleicht zu dumm und weiß nicht das der weise KleineMuck auch von den Narren lernt, die es aber hier ja nicht gibt. Scheint, das der HackerStief seine klemmende Punkttaste gefixt hat. Guter Anfang für diese Woche. Stief Heil.

          • stevemuc70 schreibt:

            Is angekommen. Hau rein!

  3. Kanalratte schreibt:

    Ich würde dieses Jahr auch nicht auf den Kölner Karneval gehen, das wäre mir viel zu gefährlich.
    Jeder darf sich legal Verschleiern und ob jemand eine Bombe unter dem „Kostüm“ trägt weißt du auch nicht…

    Wenn dann würde ich nur zum Düsseldorfer Karneval gehen, denn da ist es sicher sicher.

  4. schum74 schreibt:

    „Ach so, man muss sich nur bedroht fühlen. Es ist gar nicht nötig, von tatsächlichen Fundamentalisten bedroht zu werden.“

    Ach, kommen Sie, Gerd Buurmann! Auch die französischen Karikaturisten haben nicht geglaubt, dass harmlose Mohammed-Zeichnungen (in 3 von 1058 Heften seit Gründung von „Charlie Hebdo“) Mordgelüste wecken würden. Mit der Persiflierung von Christentum und Judentum ging doch jahrelang alles gut, nicht?

    Bitte, nicht so tun, als ob Markus Ritterbach die Nachrichten von den islamischen Monstruositäten rund um den Erdball erfunden hätte! Vielleich hat er im Gegensatz zu den Charlie-Leuten den Koran und paar Hadithe gelesen?

    Mag sein, dass der Motivwagen, den Sie beschreiben, niemals bedroht war. Auch ich bin sehr dafür, ihn auf jeden Fall mitrollen zu lassen. Aber so zu tun, als ob die Mitglieder des Festkomitees Spinner wären, die den Islam auch noch verleumden, indem sie ihn für zutiefst unfriedlich und unduldsam halten ‒ das ist nicht in Ordnung.

    „Wer sagt, ein Wagen für Frieden und Meinungsfreiheit und gegen Gewalt und Fundamentalismus widerspricht den Werten des Islams, erklärt damit alle Muslime zu Islamisten. Ich finde das für Muslime sehr beleidigend.“

    Und Muslime sollte man nicht beleidigen, da haben Sie Recht. Mehr noch: Muslime müssen sich nur beleidigt fühlen von den Taten oder der bloßen Existenz von Kuffar – und schon ist der Teufel los.

    • schum74 schreibt:

      Hier die beleidigende Sicht des Ex-Muslims Ali Sina, “Exposing the Myth Moderate Islam”, FaithFreedom, 13/03/2010:

      I have always maintained that “moderate Muslim” is an oxymoron. We have two kinds of Muslims: Terrorist Muslims and ignorant Muslims. The former are those who know Islam well and live by its dictums. The latter have no clue about their religion and have an idealized image of Islam that has no basis in fact.

      Every “moderate” Muslim is a potential terrorist. The belief in Islam is like a tank of gasoline. It looks innocuous, until it meets the fire. For a “moderate” Muslim to become a murderous jihadist, all it takes is a spark of faith.

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  6. Adolf Breitmeier schreibt:

    Post hum haben die Attentäter einen Sieg errungen: Schrecken will ich in die Herzen meiner Feinde werfen > und, ist es gelungen ein Prophetenwort zu erfüllen?? Aber ja doch. Und so werden sích noch viele Prophetenworte erfüllen — wenn wir es zulassen. Es liegt an uns, an niemand sonst. Und wer hat gesagt das würde leicht??

    • winnie schreibt:

      Mit Verlaub: ihr Vorname ist tatsächlich Adolf? Und ja, die anderen haben Schrecken in unsere Herzen geworfen und sie verändern unser Leben. Unsere freiheitlich demokratische Grundordnung (excl. NSA) wird so schnell wie möglich aufgegeben. In zehn Jahren wird unser bisheriges Leben ein völlig anderes sein. Schöne neue Welt!

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Nochmal Off-Topic:
    Gibt es hierzulande vielleicht doch noch so etwas wie einen Funken Vernunft?:
    Wie sonst soll ich mir dieses Urteil erklären?

    „Ein Mann, der 2014 in Essen „Tod und Hass den Zionisten“ gebrüllt hatte, ist wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Die Richterin stellte klar: „Zionist“ sei ein antisemitischer Code für „Jude“.“

    Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article136958755/Wer-Zionisten-den-Tod-wuenscht-ist-Volksverhetzer.html

    • abusheitan schreibt:

      Das Urteil dürfte keinen Bestand haben.
      Einflussreichen Kreisen stehen unbegrenzte Geldmittel zu Verfügung, um durch sämtliche Instanzen zu klagen.
      Ich weiß zwar, dass Zionist ein Code für Jude ist und Israelkritik für Judenhass steht, finde aber das Urteil trotzdem falsch.

      • Dante schreibt:

        Warum finden Sie das Urteil falsch?

        • stevemuc70 schreibt:

          Das frage ich mich auch gerade! Wobei die Sachlage ziemlich klar sein sollte. Wer Tod… den Zionisten schreit (=Bevölkerung Israels) ist in der Tat ein Volksverhetzer. Wer dagegen nur Hass gegen Zionisten bekundet, ist dies nicht, da Hass alleine kein Straftatbestand ist, sondern lediglich ein durch das Grundgesetz gedecktes Ressentiment gegen andere. Ein Ressentiment ist noch nicht strafbewehrend. Eine Aussage, die auf die Vernichtung eines Volkes abzielt dagegen schon, insb. was das jüdische Volk betrifft. Daher verstehe ich nicht, was an dem Urteil falsch sein soll.
          Deswegen wurde auch das Urteil Dittfurth gegen Elsässer kassiert. In meinen Augen zu Recht…. Aber das ist ein anderes Thema…. Wer anderen mit dem TODE droht…. schon eine andere Liga….

          S.H.

          • abusheitan schreibt:

            Wer fordert „Bomber Harris do it again“ ruft zum Massenmord an Deutschen auf, oder?

          • stevemuc70 schreibt:

            Was hat das mit meinem Post zu tun? Ich werde mal deutlicher:
            Wer hier Parolen schreit „Juden ins Gas“ oder „Jud verreck“ oder was auch immer in diese Richtung, was auf den Tod irgendeines Juden abzielt, ghört sofort aus dem Verkehr gezogen. Egal aus welchem Lager… Wenn deutsche Behörden hier nicht klar Kante zeigen, auch gegen die vermeintlich muslimischen Hetzer, dann ist das gelinde gesagt ein Armutszeugnis. Es kann aber auch an der mittlerweile bedrohlichen Häufung bestimmter Religionsgruppen in bestimmten Ballungsgebieten dieser Republik liegen…. In Bayern wird auf jeden Fall ziemlich scharf durchgegriffen… In anderen Gegenden der Republik mag das aufgrund des Rot-Grün angestrichenen Zeitgeistes anders sein….

          • Dante schreibt:

            Ja.

          • winnie schreibt:

            Wir alle wissen, dass diese Flotille eine gewollte Provokation gegenüber Israel war, damit sämtliche weltweite Linksparteien einen Gegenschlag Israels POPULISTISCH ihrer judenhassenden Klientel verkaufen konnten. Natürlich transportieren Muslime niemals nicht Waffen auf friedlichen Schiffen. Friedliche Muslime graben niemals nicht Tunnel nach Israel, um dort Anschläge zu verüben. Ein Schelm, wer Böses denkt.

          • abusheitan schreibt:

            Zionismus steht für eine jüdisch-nationale politische Bewegung.
            Nicht alle Juden, nicht einmal alle Israelis sind Zionisten.
            Wenn ich die Existenz eines jüdischen Staates Israel für richtig und berechtigt halte, bin ich dann nicht auch Zionist, obwohl kein Jude?

            „Als Jude geplündert sein oder als Jude beschützt werden müssen ist gleich beschämend, gleich peinlich für das menschliche Gefühl der Juden.“ Leo Pinsker.

          • stevemuc70 schreibt:

            Das sieht z. B. Broder etwas anders. Sein letzter Satz in seinem letzten Beitrag auf WO, den ich hier gerne noch einmal verlinke ist einer der besten in seinem Artikel: Ich zitiere:

            „Die einen sind dankbar, dass sie geschützt werden, die anderen finden es besser, selber für ihre Sicherheit zu sorgen.“

            http://www.welt.de/kultur/article136925667/Kampfjets-ueber-Auschwitz-der-schoenste-Anblick.html

          • Eitan Einoch schreibt:

            Da es heute nicht mehr chic gilt, ein Juden zum kotzen zu finden und ihnen die Pest an den Hals zu wünschen, ersetzt man einfach „Jude“ durch „Zionist“, uind schon ist man fein raus. Die Richterin hat diese Taktik durchschaut und entsprechend geurteilt. Ein richtiges Urteil in meinen Augen!

          • Dante schreibt:

            Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.

          • Dante schreibt:

            Wenn ich die Existenz eines jüdischen Staates Israel für richtig und berechtigt halte, bin ich dann nicht auch Zionist, obwohl kein Jude?
            Doch. Damit geraten auch Sie auf die Todesliste dieses Typen – und zwar zusätzlich zu den Juden. Auch die Nationalsozialisten haben nicht nur die Juden ermordet, sondern auch ihre Helfer.
            Kein Grund für ein milderes Urteil.

            “Als Jude geplündert sein oder als Jude beschützt werden müssen ist gleich beschämend, gleich peinlich für das menschliche Gefühl der Juden.” Leo Pinsker.

            Genau dies ist der Kern des Zionismus. Dessen Vertretern den Tod zu wünschen, heißt also nicht unbedingt, allen Juden den Tod zu wünschen, wohl aber allen, die für Juden ein Leben in Freiheit und Würde wollen, was nicht besser ist.
            Männliche Chauvinisten wollen ja auch nicht alle Frauen töten, sondern vor allem diejenigen, die für deren Freiheit eintreten, den Chauvis also aus ihrer Sicht „ihr Spielzeug wegnehmen“ wollen.

          • stevemuc70 schreibt:

            Hallo Dante,
            ich finde im Zuge der Debatte über das Selbstverständnis des „jüdischen Staates“ Israel übrigens die Einstellung von Shlomo Sand sehr bemerkenswert. Und so wie er denken mittlerweile viele säkulare Juden, denen ihre Religion ziemlich am Allerwertesten vorbeigeht. Denn welche Kosequenz hat denn eine weitere Forcierung des jüdischen Charakters des demokratischen Staates Israel, der z. B. keine Zivilehe duldet. Das Stammesdenken wird zementiert. Ob sich da mal was, mal von der sonstigen Nahostlage abgesehen, etwas tut?… Was denkst du?

          • abusheitan schreibt:

            In Berlin steht auf einem Hausdach in riesigen Lettern seit Jahren „Deutschland verrecke!“
            Von juristischen Verfahren, Verurteilungen wegen Volksverhetzung oder ähnlichem wurde nichts bekannt.

          • stevemuc70 schreibt:

            Berlin ist nicht regierbar…. Das hat Broder auch schon gesagt… Er meint… Das ist gut so…. Berlin ist ein anarchistisches Riesendorf…. mal von der Sexiheit der Stadt abgesehen (O-TOn Wowereit)… Geldhahn zugedreht, Schicht im Schacht….

        • abusheitan schreibt:

          Man könnte auch behaupten, Islamist sei ein Codewort für Muslim und wer den Islamisten den Tod wünsche, hetze gegen Muslime.

          • Adolf Breitmeier schreibt:

            Wer an Mao ,,glaubte“, war ein Maoist, wer Buddha verehrt, ist ein Buddhist, wer an Marx glaubt, ist ein Marxist, wer Stalin folgte war ein Stalinist, wer Hitler folgte war ein Sozialist usw … und wer dem Islam angehört ist ein Islamist, was denn sonst?

          • stevemuc70 schreibt:

            Die Analogie scheint auf den ersten Blick logisch. Warum haben Sie bei Hitler nicht Hilerist geschrieben… So einfach können Sie es sich mit der Analogie Islam = Islamist (Terrorist) nicht machen…. oder glauben Sie ernsthaft, hier laufen 4 Mio. Terroristen rum….

          • Dante schreibt:

            So einfach ist das nicht. Sprache ist nicht so schematisch aufgebaut.

          • abusheitan schreibt:

            Islamisten nannten sich vor ein paar Jahrzehnten die Islamwissenschaftler in Deutschland.
            Unter Palästinensern verstand man in Palästina siedelnde Juden.
            Tempora mutantur. 😉

          • stevemuc70 schreibt:

            Nun gut, jetzt sind wir doch vom Kölner Karneval, nach Palästina (römische Provinz Judäa, britisches Mandatsgebiet bis 1947) gereist. In dem besagten Gebiet lebten sowohl Juden, ALS auch Araber…. aber das jetzt hier weiter zu vertiefen würde den Rahmen sprengen…

            S.H.

          • Eitan Einoch schreibt:

            In manchen Milieus kann ich mir das sogar tatsächlich vorstellen. Ich kann mich allerdings an keine Demo in Deutschland erinnern, wo „Tod und Hass den Islamisten“ gerufen wurde, geschweige denn „Tod und Hass den Moslems“.

          • stevemuc70 schreibt:

            Wenn Sie das heraufbeschwören, dann habe ich schon einmal auf das Zahlenverhältnis was Juden (500.000 ca. 1933, von denen 400.000 durch die Pgrome und die Rassengesetze VOR der Shoa aus dem Deutschen Reich rausgeekelt wurden) und Muslime (ca. 4 Mio. die meisten Türken) hingewiesen…. Haben Sie eine Antwort auf diese durchaus schmackhafte Frage, was es bedeuten würde hier generell Parolen gegen Muslime (im Sinne Muslime raus aus Deutschland) zu skandieren…. Ich bitte um eine wohl überlegte Antwort…

          • Dante schreibt:

            Das ist ein Macht-Argument. Natürlich ist es weniger gefahrlos, gegen Juden als gegen Muslime zu hetzen – für die Hetzer. Für die Zielpersonen ist es umso gefährlicher. Beides macht Ersteres mindestens so verwerflich wie Letzteres.

          • stevemuc70 schreibt:

            Lieber Dante,
            gerade das Thema Machtposition, bzw. Macht an sich ist ein ganz entscheidendes Argument. Wenn man hier, so wie der Tenor auch auf diesem Blog ist… „Muslime alle raus“ skandiert… dann bewahre Gott… Ich hatte an anderer Stelle schon einmal die, ich will es mal so formulieren:
            sehr subtile Art der Nazis, sich dem volksfremden Körper der Juden zu entledigen, indem man die deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens (ca. 500.000) nach und nach enteignet, entrechtet…hat und zur Aussiedlung gezwungen hat.. (ich nenne es rausekeln) geschildert.
            Bis zur Endlösung der Juden haben 400.000 Juden das Deutsche Reich verlassen… Der Rest wurde in die KZs gesteckt.. Wir brauchen eine klare Einwanderungspolitik, a la Kanada, USA etc. um dem 1,3 Mrd. Volk der Muslime und den vielen Flüchtlingen, die gen Westen strömen Einhalt zu gebieten.. Und eine der wichtigsten Aufgaben ist es, die Probleme dort vor Ort zu lösen…
            Ein kleiner Kontinent, wie Europa, ist mit derartigen Flüchtlingsströmen aus Afrika, Nah-Mittel-Ost. einfach überfordert… Das geht auf Dauer nicht gut… Was glaubst du, was die Amis sagen würden, wenn wir die Flüchtlinge alle ins Flugzeug setzen würden und nach USA schicken würden… 🙂

          • Dante schreibt:

            Der Vergleich hinkt nicht mal, er sitzt im Rollstuhl. Beides sind politische Bewegungen, aber da endet die Ähnlichkeit bereits. Der Islamismus kennt soziale Aspekte, ist aber auch totalitär und judenfeindlich, ähnlich diversen Sozialismen des 20. Jhd.s, aber dabei dezidiert antiemanzipatorisch und pro Sklaverei.
            Der Zionismus hingegen ist eine, nein, die Unabhängigkeitsbewegung des jüdischen Volkes, geschaffen, um ebendieses aus der Abhängigkeit vom erwiesenermaßen brüchigen Wohlwollen nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaften zu führen.

          • stevemuc70 schreibt:

            Dante, der Zionismus ist eine nationalistische Bewegung des 19. Jhts.im Schlepptau aller Nationalbewegungen dieser Epoche. Sie haben sicherlich Herzls Buch „Der Judenstaat“ gelesen.
            Die zionistische Bewegung ist damals, holla die Waldfee, auf genau diesen Zug aufgesprungen…
            Über Details ist hier müßig zu debattieren… Ich kann nur aus eigener Familiengeschichte und Überlieferungen nur soviel sagen… der Großteil der deutschen Juden war gegen den Zionismus…
            Sie wurden bekanntlich eines „Schlechteren“ belehrt…
            Schauen wir mal in die USA, in der etwa die Hälfte aller Juden weltweit lebt, auch ein Teil meiner Fsmilie… Sie fühlen sich ihrer Willensnation, den USA, verbunden sind im Herzen und religiös aufgeklärte Reformjuden..
            Der Islam in Deutschland wird, das sage ich hier gnz ohne falsche Illusionen, sich dem aufgeklärten Abendland unterordnen… ich bin da absolut realistisch…. diese Verschwörungstheorien, ob des BÖSEN ISLAM…. geht mir auf den Sack… ich würde hier nicht skandieren: Muslime (in Analogie Juden) raus aus Deutschland…. die Religionsgemeinschaft muss sich eben zu unseren Grundrechten bekennen und gut is…. und das wird sie auch tun.

            S.H.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Jaja, der böse, böse Nationalismus… blabla! Zionismus ist, wenn überhaupt, ein Nationalismus wider Willen. Zweitausend Jahre Verfolgung und Pogrome haben gezeigt, dass nur die Schaffung eines bewaffneten, sich selbst verteidigenden Kollektivs die Gewähr bietet, jüdisches Leben zu schützen und zu erhalten. Viele Juden wären ganz gerne dort geblieben und hätten sich assimiliert, wo die Diaspora sie im Laufe der Jahrhunderte hingeführt hat, statt alles stehen und liegen zu lassen und den Marsch nach Palastina anzutreten – hätte man sie nur in Ruhe und Frieden gelassen. Der Zionismus ist ein von außen aufoktroyierter Nationalismus.

          • stevemuc70 schreibt:

            Da kommt der nächste Kacker und will mir was von Nationalismus/ Zionismus erklären…
            Du Wichser bist auch einer von denen, an dem die Aufklärung vorbei gegangen ist…
            Und jetzt rede ich nicht als Deutscher, da ich keine Nazi-Vergangenheit habe, da alle meine Vorfahren Juden waren bzw. Menschen, die Christen geheiratet haben…
            Du Wichser (sorry ist ironisch 🙂 ) willst mir was von 1700 -jähriger Geschchte des Judentums in der Diaspora erzählen… geh duschen… und lass auch du mich mit deinen Genomen-Phanasien a la Judentum im klassischen Sinne in Ruhe… Darauf waren die Nazis spezialisiert..

          • Eitan Einoch schreibt:

            @stevemuc
            Mit deinen Beleidigungen hast du dich nun endgültig disqualifiziert. Bis jetzt hielt ich eine Diskussion mit dir für möglich. Ich habe nichts gegen Streitgespräche, bei denen es zur Sache geht, sofern sie zwischenmenschlich fair bleiben. Aber mit jemandem, der mich „Wichser“ nennt, wechsle ich kein weiteres Wort. Wenn du gern deine eigenen Beiträge liest, wünsche ich dir noch viel Spaß dabei.

          • stevemuc70 schreibt:

            Ich habe doch Ironie dazu geschrieben… Wo ist das Problem? Der Zionismus ist eben nicht ein von außen aufdoktrinierter Nationalismus… Der Zionismus geht Hand in Hand mit den Nationalismen in Europa… Und Herzl hat dies erkannt und hat aufgrund der Nationalismen die ureigenste jüdisch-religiöse Volksseele aufgerufen, sich dagegen zu wehren und die religiösen Überlieferungen der Herkunft aus Erez Israel wieder im jüdischen Volksverständnis der Nation des auserwählten Volkes ins Gedächtnis zu rufen. „Der Judenstaat“… das war 1897. Nur damals weit vor der Nazi-Herrschaft, hat das keinen wirklich interessiert… sonst wäre dieser Staat schon viel früher entstanden… es musste erst zum Holocaust kommen, bis diese national-religöse Bewegung als Einheit umgesetzt wurde.. soviel zur Einheit der Juden als Religionsgemeinschaft. Die amerikanischen Juden haben nicht einmal den Finger gehoben. Die wussten ganz genau, was da seit 1940 ablief… Kein einziger der sog. Volksangehörigen hat da irgendwas gesagt…

            Kommt mir hier ja noch einer mit dem Wort jüdisches Volk, ohne dabei das religiöse Vermächtnis dieser ethno-religiösen Volksgemeinschaft in den Mund zu nehmen..

          • Dante schreibt:

            Angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit beschränke ich mich bei diesen Kommentar darauf, zu schreiben, dass er Behauptungen enthält, die einfach nicht zutreffen.

          • Dante schreibt:

            Eitan Einoch hat Sie nicht persönlich angegriffen und zudem in der Sache m.E. völlig Recht. Wer die Verfolgungsgeschichte der Juden – als Religionsgemeinschaft und Volk – ausblendet, dessen Urteil über den Zionismus kann nichts taugen. Das ist so, als wolle man den Feminismus beurteilen und blende dabei die noch immer verbreitete sexuelle Gewalt aus.
            Im Übrigen taugt es nichts, die Tatsache wie eine Monstranz vor sich herzutragen, dass man jüdische Vorfahren hat; die hatte ein gewisser Arthur Trebitsch auch und war ein besonders glühender Antisemit mit guten Verbindungen zu Hitler, dessen Machtübernahme er allerdings nicht mehr erlebte.
            Da stammt man besser von Leuten wie Amon Göth ab und schreibt nicht so einen Scheiß.

          • stevemuc70 schreibt:

            Bevor ich gleich zu Bette gehe, um Entschuldigung ich bitte, ob meiner kurzen Rage, aufgrund der unterschwelligen Beleidigungen durch die beiden Herren ari und hammer und meiner überzogenen Retourkutsche. Ist schon wieder vergessen. Ich entschuldige mich hiermit auch bei Eitan.Das Thema ist zu komplex um es hier zu diskutieren.. Im jeweiligen Zeitfenster der Geschichte des Beginns der Nationalbewegungen und damit auch der jüdischen Nationalbewegung (Zionismus) sind die Dinge so gelaufen wie sie gelaufen sind, doch leider aus egoistischen Gründen (vornehmlich der Briten) nicht konsequent durchgesetzt worden. Leider..

            Gute Nacht

          • Dante schreibt:

            Das Thema ist zu komplex um es hier zu diskutieren..

            Finde ich nicht. Gerade hier ist genug Raum dafür. Die Anzahl der Zeichen pro Kommentar ist nicht beschränkt – dennoch sollte man natürlich einen einzelnen Kommentar nicht über die Maßen auswalzen. Wenn man sich Zeit nimmt, darüber nachzudenken, was man schreibt, und im Zweifelsfall auch zu recherchieren, klappt das Diskutieren des Nahostkonfliktes prima.

          • stevemuc70 schreibt:

            Danke Dante, für deine warmen Wort,
            trotzdem ist das Thema bücherregalfüllend undi ich entschuldige mich nochmals für meine Ausraster. Das wird NIE mehr vorkommen… Ich bin ein friedl(i)ebender Mensch…

            Gute Nacht..

            S. H.

          • Dante schreibt:

            Danke Dante, für deine warmen Wort,…

            Meine Worte waren eigentlich nicht besonders warm, sie waren nur sachlich.

            …trotzdem ist das Thema bücherregalfüllend…

            Das macht nichts. Über ein Thema überhaupt diskutieren zu können, heißt es nicht, dass man es bis zum Letzten ausdiskutieren können muss. Es gibt so etwas wie eine Hierarchie von Aspekten bzw. Ebenen eines Themas. Je mehr Zeit man hat, desto tiefer kann man ins Detail gehen.
            Zum Thema Hitler zum Beispiel gibt es dicke Wälzer ebenso wie ein recht kleines dünnes Büchlein namens „Anmerkungen zu Hitler“ von Sebastian Haffner. Dies habe ich als Jugendlicher/Heranwachsender gelesen, nein, verschlungen. Auch wenn ich heute längst nicht alles unterschreibe, was dort steht, seine Dichte, mit der es Wesentliches auf den Punkt springt, bleibt faszinierend. Dazu tragen wesentlich die Abweichungen von gewohnten Denkschabloben bei. Unter anderem wird hier bereits früh das Rechts-Links-Schema aufgebrochen und der Holokaust klar von Kriegsverbrechen unterschieden.

            …undi ich entschuldige mich nochmals für meine Ausraster. Das wird NIE mehr vorkommen…

            Sie müssen sich vor allen Dingen bei sich selbst entschuldigen, denn Sie sind der einzige, dem diese Ausfälle wirklich geschadet haben. Die entsprechenden Beiträge stehen da, so lange bis Gerd sie gnädigerweise löscht, und selbst ein wohlmeinender Mensch kann sich des Zweifels nicht erwehren, ob nicht gerade diese Beiträge von Herzen kommen, eine Art Entblößung des wahren Gesichts darstellen, Zustande gekommen dadurch die geschickten Vernehmungsmethoden von Special Agent Aristobulus und Detective Mikehammer.
            Ich möchte gern glauben, dass es anders ist. Aber dies hier war keine klassische Verhörsituation, in der der Verhörte hilflos ist und irgendwann alles zugibt, was man ihm in den Mund legt.
            Bei ihnen hatte ich den Eindruck, dass sie Juden durchaus akzeptieren – wenn sie schön Deutsch sind, d.h. bis auf die Tatsache, dass sie Synagoge statt Kirche besuchen, nicht von einem Christen unterscheidbar.
            Zugleich konnte ich das Feindbild des frommen, armen und verdreckten Ostjuden regelrecht vor Augen sehen, als ich Ihre letzten Beiträge las. Tut mir leid, das ist Antisemitismus. Nicht der radikale und konsequente Antisemitismus der Nazis, aber wohl so in etwa das was viele normale Deutsche damals dachten.
            BTW: Wenn man jemandem zu verstehen geben will, dass man ihn als schmutzig imaginiert, sollte man ihm in so einer solchen Diskussion lieber raten, ein Bad zu nehmen. Die Formulierung „duschen gehen“ ist weniger ein indezenter Hinweis auf angeblich mangelnder Körperhygiene des Gegenübers als Neonazi-Code – wofür, sollte jedem klar sein, der einen Funken Ahnung hat.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Stevenmuc hat Shlomo Sand genannt. Daher weht der Wind. Alles klar? Weitere Diskussion sinnlos…

          • Dante schreibt:

            ich würde hier nicht skandieren: Muslime (in Analogie Juden) raus aus Deutschland

            Ich auch nicht. Ich finde es generell unsympathisch, wenn Leute Hassparolen skandieren, insbesondere, wenn sie pauschal größtenteils unschuldigen Menschen gelten. Das heißt freilich nicht, dass ich nicht eine kritische Haltung gegenüber dem Islam hätte und den politischen Islam als tendenziell totalitäre Ideologie ablehne.
            Im übrigen hinkt die Analogie. Keineswegs sind die Muslime „die Juden von heute“, sondern die Juden, während einige Muslime fast so auftreten wie die SA von heute.

            die Religionsgemeinschaft muss sich eben zu unseren Grundrechten bekennen und gut is…und das wird sie auch tun.

            Ihr Wort in Gottes Ohr. Die Reaktion der DITIB auf die Entscheidung des Kölner Festkomitees lässt freilich anderes befürchten. Der Zentralrat der Muslime lässt da mehr erhoffen. Aber wie viele hören auf ihn?

          • stevemuc70 schreibt:

            Ich bin mir ziemlich sicher, der Wagen wird rollen….. Deutschland ist eine derart gefestigte Demokratie, ich kann die ganzen Verschwörungstheorien und diese teilweise auch medial hochgepuschten Heißmachereien nicht mehr ertragen…. Den meisten Menschen geht das sowieso am Hintern vorbei… unser täglich Brot gib uns heute.. wenn die Leute ’ne ordentliche Arbeit haben und hier Teil der Geselschaft sind, ist alles in Butter.. gefährlich wird’s erst, wenn es zu einem wirtschaftlichen Abgesang kommt.. dann wird’s heikel… aber hatten wir das nicht vor 1930? Da war doch was… Gott bewahre..

          • Eitan Einoch schreibt:

            Die Zionistenhasser wissen doch nicht einmal, was Zionistmus ist, geschweige denn dass sie überhaupt einen Zionisten kennen würden. Ist ihnen nämlich egal. Sie sind bloß glücklich darüber, endlich wieder ungeniert hassen und hetzen zu können.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Die Zionistenhasser wissen doch nicht einmal, was Zionismus ist, geschweige denn dass sie überhaupt einen Zionisten kennen würden. Ist ihnen nämlich egal. Sie sind bloß glücklich darüber, endlich wieder ungeniert hassen und hetzen zu können.

          • stevemuc70 schreibt:

            Da wäre ich vorsichtig, das Wort Zionismus ist, ohne eine Ahnung von dem Begriff zu haben ziemlich nichts-sagend… Diejenigen, die den Begriff in den Mund nehmen, wissen GANZ genau, was damit gemeint ist… nämlich eine Ideologie,,, wie alle -ismen im politischen Sinne…

            S.H.

          • Dante schreibt:

            „Islamist“ verhält sich zu „Muslim“ nicht so wie „Zionist“ zu „Jude“. Zionisten wollen Freiheit für die Juden, Islamisten wollen Knechtschaft für alle.

        • abusheitan schreibt:

          Kurz gesagt, finde ich das Urteil falsch, weil es auf der Annahme beruht, mit Zionisten seien Juden GEMEINT.
          Gedanken, Meinungen und Gefühle sollten aber frei sein und nicht von Richtern bestraft werden.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Natürlich sind mit „Zionisten“ Juden gemeint. Wer soll denn sonst damit gemeint sein? Marsmenschen etwa?

          • stevemuc70 schreibt:

            Nicht alle Zionisten sind Juden, da hat er schon recht der abusheitan. Aber die überwältigende Mehrheit der Zionisten sind natürlich Juden (sonst gäbe es den Staat Israel wohl nicht)… In Israel gibt’s ja auch jüdische Antizionisten, die auf den Staat Israel kacken… die Ultras…. das hatte ich an anderer Stelle schon mal angemerkt…

          • Kanalratte schreibt:

            Jeder der 6.1 Millionen in Israel lebenden Juden ist aber im Grunde ein Zionist. Die meisten Juden weltweit stehen Israel, entgegen der Medienpickerei, auch positiv gegenüber, ganz einfach weil der Zionistische Staat Israel, ihnen bei erneuter Verfolgung ein Platz bietet. Wer den Tod von den Zionisten fordert, fordert somit zumindest den Tod von 6.1 Millionen israelischen Juden.

            Desweiteren sollte es mittlerweile bekannt sein, dass „Zionist“ auch ein Schleierbegriff gegenüber Juden ist.

            Wir könnten natürlich auch die Frage stellen ob ein: „Tod den Kanacken“ Volksverhetzung ist, oder doch eher Ausdruck eines extremen Menschenhasses. (Man beachte die eigentliche Bedeutung des Wortes)

          • stevemuc70 schreibt:

            Mit ihrer Antwort gehe ich soweit d’accord… Allerdings ist das mit der reinen jüdischen Lehre nicht vereinbar. Ich bin jetzt mal recht zynisch:
            Die reine jüdische Lehre sieht in der Welt eine Art perpetuum mobile, so sehe ich das in der recht schlauen monotheistischen Lehre des Judentums verankert. Ich interpretiere es mal so:
            Die Denker der jüdischen Religion, die ein auserwähltes Volk, die Juden, geschaffen haben, warten darauf, das der „Laden“ Menschheit irgendwann zur „Erlösung“ führt… Dem lieben Volksgenossen Jesus haben die meisten als Revoluzzer den Mittelfinger gezeigt.. Dafür wurden und werden Juden bis heute verfolgt, verachtet…. der Rest ist bekannt…

            Ich habe mich mit dem Thema derart intensivst auseinandergesetzt… ich finde jetzt hier keine weiteren Worte mehr… wo das Wort Jude auftaucht… da schrillen die Alarmglocken… oh je mi ne..

            ein perpetuum mobile.. der Islam… scheiß drauf…. wenn‘ s drauf ankommt… die Verteidiger der aufgeklärten Welt stehen in den Startlöchern.. da mache ich mir überhaupt keine Sorgen.. so wie manch einer hier..

          • Dante schreibt:

            ein perpetuum mobile.. der Islam… scheiß drauf…. wenn’ s drauf ankommt… die Verteidiger der aufgeklärten Welt stehen in den Startlöchern…

            Ich halte den Optimismus für naiv. Vernünftige Menschen (innerhalb und außerhalb des Islam) werden nicht selten zwischen Pegida und den abendländischen Chamberlains zerrieben bzw. gehören zu Keinem wirklich dazu.

          • Dante schreibt:

            Das ist keine Annahme, das ist axiomatisch.

          • Dante schreibt:

            Mir ist es eigentlich egal, ob tatsächlich Juden oder „nur“ ZIonisten=Juden, die keinen Bock auf Demütigungen und Pogrome gegen sie haben gemeint sind, ich finde das Urteil richtig.

      • schum74 schreibt:

        Abusheitan,
        Angenommen, es gäbe nur zehn Zionisten auf der Welt. Fänden Sie’s in Ordnung, deren Tod zu verlangen?

  8. Eitan Einoch schreibt:

    Off-Topic:
    Jetzt ist es amtlich: Das Aufbringen der Mavi-Marmara-Flottille am 31. Mai 2010 durch die IDF war rechtens!

    „»Nach Auswertung der hier vorliegenden Abschlussberichte der verschiedenen nationalen und internationalen Untersuchungskommissionen und weiterer Quellen ergeben sich keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für die Begehung verfolgbarer Straftaten zum Nachteil deutscher Staatsangehöriger«, heißt es in dem achtseitigen Brief trocken. Das Aufbringen der Flotte habe keinen strafbaren Angriff »gegen die Zivilbevölkerung als solche oder einzelne Zivilpersonen« dargestellt, weil das israelische Vorgehen allein »die Übernahme der Kontrolle über die Schiffe« bezweckt habe, »aber nicht die Schädigung von Einzelpersonen«. Dass es zu Blutvergießen kam, sei dem Umstand zuzuschreiben, dass etliche Passagiere den israelischen Soldaten »Widerstand entgegenbrachten«, der in »erheblicher, organisierter und gewaltsamer Weise« ausgeübt worden sei.

    Überhaupt, so befand der Generalbundesanwalt, seien die Schiffe keine zivilen Objekte gewesen, sondern vielmehr militärische Ziele, »die nach den Regeln des humanitären Völkerrechts angegriffen werden durften«. Der »Gaza-Flottille« sei es nämlich nicht in erster Linie um die Lieferung von Hilfsgütern gegangen, sondern darum, die Seeblockade vor dem Gaza-Streifen zu brechen. Zudem habe insbesondere die Besatzung der »Mavi Marmara« sich geweigert anzuhalten und mit Gewalt versucht, die Aufbringung und Durchsuchung zu verhindern. Durch all dies habe sich die Flotte »aktiv gegen eine militärische Maßnahme« gewandt und sei dadurch »zum Beteiligten am Konfliktgeschehen« geworden. Die Anwesenheit von Zivilisten an Bord ändere daran nichts.“

    Quelle: http://jungle-world.com/artikel/2015/05/51346.html

    Was für eine Schlappe für die Antisemiten in der SED-Linkspartei und anderen Kloakenvereinen…

    • ceterum censeo schreibt:

      „Was für eine Schlappe für die Antisemiten in der SED-Linkspartei und anderen Kloakenvereinen…“
      Ach was, juckt die nicht die Bohne. Kaufen weiterhin nicht beim Juden.

  9. winnie schreibt:

    Die hedonistischen Düsseldorfer werden auch diesmal wieder mutiger sein. Und das sage ich als gebürtiger Kölner. Schande über Köln, das in seinem Religionswahnsinn verhaftet bleibt.

  10. winnie schreibt:

    Sehr geehrter Herr Buurmann
    Sie haben vor kurzem geschrieben, dass der Rückzug eines Umzugswagens das Schlimmste war, was dem Kölner Karneval je geschah. Die Einknickung gegenüber möglichen religiösen Gefühlen einer bestimmten Klientel finde auch ich verwerflich. Aber das Schlimmste? Der Rosenmontagszug wurde schon mal komplett abgesagt (aus Kriegsgründen: Demokratie Kuwait oder so…das Erinnerungsvermögen lässt nach). In Nazizeiten wurde d’r Zooch stets, mit vielen antisemitischen Motivwagen , durch Kölns Straßen geführt. Und sie faseln etwas von Schlimmstem in heutigen Tagen?

    • Dante schreibt:

      Sie haben natürlich nicht unrecht. Die Entscheidung war sicherlich nicht das Schlimmste je.
      Allerdings das wahrscheinlich Schlimmste in der Nachkriegsgeschichte, 1991 eingeschlossen. Damals war es nämlich kein Nachgeben gegenüber gewaltbereiten Exkremisten.

      • winnie schreibt:

        Na ja, judenfeindliche Motivwagen waren kein Einknicken gegenüber eines menschenverachtenden Weltbildes in all seiner Fröhlichkeit.Juden und Synagogen brannten, Hauptsache, d’r Zooch kütt. Man hat begeistert mitgemacht. Gewaltbereite Extremisten SA, SS usw.

        • Dante schreibt:

          Ich sprach von der Nachkriegsgeschichte, also der Zeit nach 1945.

          • winnie schreibt:

            Zum Zooch gehört die ganze Geschichte, auch und gerade aus heutiger Sicht. Wer weiß, wie nachfolgendende Generationen über unser heutiges Verhalten urteilen.

        • stevemuc70 schreibt:

          Eine Assoziation des Karnevals zu NS-Zeiten mit dem heutigen wieder demokratischen Nachkriegsdeutschland zu ziehen verbietet sich…Meine Meinung.

          • ceterum censeo schreibt:

            Die Demokratie ist tot. Sie hat sich selbst verboten…………… Meine Meinung.

          • stevemuc70 schreibt:

            Das ist ihre Meinung, das sehe ich anders… Wenn Sie etwas für tot erklären, gibt es selbiges nicht mehr… Allein die Tatsache, das hierüber diskutiert wird ist schon Demokratie… Also von Tod kann keine Rede sein… Wer wie ein Strauß den Kopf in den Sand steckt und ihn nicht mehr raus nimmt, der ist tatsächlich tot…

            S.H.

  11. abusheitan schreibt:

    Nach intensiven Gesprächen mit der Deutschen Religionsbehörde und geringfügigen Korrekturen darf der umstrittene Wagen jetzt doch beim Kölner Karneval mitfahren.

    https://abusheitan.wordpress.com

  12. Dante schreibt:

    Lieber Gerd,
    hast Du schon an die DITIB geschrieben und sie gefragt, ob sie mit ihrer Äußerung zum Ausdruck bringen wolle, dass tödliche Gewalt gegen Satiriker tatsächlich zu den zu respektierenden Werten des Islam gehöre und Kritik an solchen Anschlägen daher eine Missachtung fundamentaler islamischer Werte darstelle?

    • quer schreibt:

      Ein solches Schreiben sollte aber die Anmerkung enthalten, daß eine ausländische Organisation keine Maßstäbe für innerstaatliches Verhalten setzen kann.

      • Dante schreibt:

        Machen sie den zweiten Schritt nicht vor dem ersten. Wir wollen zunächst einmal wissen, was die DITIB unter islamischen Werten versteht bzw. was die Werte der DITIB sind, für die diese Respekt einfordert.
        Entweder sind diese Werte mit unserem Grundgesetz vereinbar, dann sollte die DITIB auch keine Probleme mit dem Charlie-Hebdo-Wagen haben.
        Oder sie sind mit unserem Grundgesetz unvereinbar, dann verdienen sie weder Beachtung noch respekt.

  13. quer schreibt:

    Unsere ganze Art zu leben ist eine einzige/ganzheitliche Beleidigung von Moslems Für mich ist jede Kleinigkeit die aufzugeben wäre schlimm. Ganz schlimm.

  14. Kanalratte schreibt:

    Irgendwann ist der Karneval ansich eine Beleidigung gegenüber Muslimen, dann wird
    die Chose gänzlich abgesagt. Gut ich mag kein Karneval, insofern wäre das für mich nicht
    so schlimm.

    Man sollte jetzt noch die Gelegenheit nutzen, solange es ihn noch gibt, sich an Karneval als bärtiges Bin-Laden-Imitat zu verkleiden. Alleine die Blicke der Leute dürften das wert sein.

  15. quer schreibt:

    „Ja, die Rahmenbedingungen haben sich geändert…“

    In der Tat. Es hat sich was geändert:

    Nämlich die Anerkennung der DITIB als Kolonialbehörde und Administration der türkischen Religionsbehörde, welche dies finanziert. Der Machtanspruch der Kolonialverwaltung DITIB wurde durch eigenen Segensspruch bestätigt und von OB und Karnevalsinspektion anerkannt. Die Kolonisten werden sich zu recht bestärkt fühlen und dies künftig auch spüren lassen.

    Auch fürderhin können Wahlen abgehalten werden. Quasi als Feigenblatt. Ohne die ausdrückliche Bestätigung der DITIB werden diese aber keine Wirkung mehr entfalten. Gleiches gilt für die Wirksamkeit der Rechtsprechung.

    Das war in der Vergangenheit in allen Kolonialreichen Usus. Noch Fragen?

  16. Kanalratte schreibt:

    Meine Frage zu dem Ditib-Statement: Wo ist die muslimische Gemeinschaft tolerant?

  17. abusheitan schreibt:

    Es gibt keinen Ausweg mehr für die Karnevalisten. 😦
    Nimmt der umstrittene Wagen teil, wird der Islam beleidigt.:-(
    Nimmt der umstrittene Wagen nicht teil, wird der Islam beleidigt.:-(
    The Winner is: ❓

    • quer schreibt:

      „The Winner is“
      …der Islam. wer sonst? Ach ja: Natürlich die Kolonialverwaltung Deutschlands im Auftrag der Türkei. DITIB.

  18. anti3anti schreibt:

    https://numeri249.wordpress.com/2015/01/31/meinungsfreiheit-meinungswechsel/

    Betrachten wir die Details des Wagens. Wir lesen „Pressefreiheit“ und „Meinungsfreiheit“, zwei Kulturgüter, die in der islamischen Welt, wozu auch die Türkei gehört, rar vertreten sind. Der Umkehrschluss lässt sich geschichtlich bisher nicht widerlegen, dass Presse- und Meinungsfreiheit eine Gefahr für den Islam sind. Dann die Bilder von im Namen Allahs zu Recht getöteten Charlie-Hebdo-Redakteuren, da über Jahre die Ehre Mohammeds ramponiert haben. Wir wissen seit kurzem, dass dies kein Grund für wahre Muslime sein kann, die Redakteure zu ermorden. Das widerspricht jedoch nicht deren Ableben, das letztendlich auf den Willen Allahs zurückgeht. Es gibt somit keinen Grund, die vier Blasphemisten auf einem Wagen durch Köln zu verherrlichen.

  19. abusheitan schreibt:

    Über das „Islambild“ von Pegida ist mir nichts bekannt.
    Ich weiß nur, dass gegen eine Islamisierung demonstriert wurde.
    Aber das Islambild der Ditib befindet sich, moralisch gesehen, offensichtlich einige Stockwerke darunter.
    Dem möchte ich aus Sicherheitsgründen nicht widersprechen. 😉

  20. nevermore schreibt:

    Ich denke es ist als bewusste, doppelte Provokation gegen den Islam zu verstehen. Zuerst wollte man mit dem Öffentlichmachen eines „Charlie Hebdo“ – Wagens schon mal etwas Stimmung gegen Muslime verbreiten und dem setzt man jetzt noch den Hut auf, in dem man eine bestehende Gefahr konstruiert. Lächerlich!

    Die Leute die am Kölner Karneval beteiligt sind, sind oft Patrioten sondergleichen. Ich kann mir das sehr gut vorstellen.

    • Frase0815 schreibt:

      Wie man mit so wenigen Zeilen so viel falsches hin schreiben kann – das ist schon eine große Leistung!
      Sie sollten Autor für den Koran werden, falls denn noch einer gesucht wird.

    • schum74 schreibt:

      Nevermore hat Recht: Es kann nicht anders sein, als dass die Kölner aus überzogenem Patriotismus schon mal Stimmung gegen Muslime machen.

      Überzogene Patrioten, die auch schon mal Stimmung gegen Muslime machen, sind die Redakteure des dänischen „Jyllands-Posten“, die ab jetzt keine Mohammed-Karikaturen mehr veröffentlichen wollen. Dabei liegt keine Drohung vor. Oder wie es auf buhrmännisch heißt:
      „Ach so, man muss sich nur bedroht fühlen. Es ist gar nicht nötig, von tatsächlichen Fundamentalisten bedroht zu werden.“

      Aus: Die Welt, 12.01.2015: „10.000 Soldaten sollen Frankreich vor Terror schützen“ ‒ Minutenprotokoll:

      Aus Sicherheitsbedenken hat sich die für Mohammed-Karikaturen bekannt gewordene dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ entschieden, keine Mohammed-Karikaturen wie die von „Charlie Hebdo“ mehr zu drucken. „Seit neun Jahren leben wir mit der Angst vor einem Terrorangriff“, heißt es in einem Kommentar. Deswegen werde man im Gegensatz zu anderen Blättern keine eigenen Karikaturen oder solche der französischen Zeitung drucken. „Das zeigt, dass Gewalt wirkt“, gesteht die Redaktion ein. „Wir sind uns auch bewusst, dass wir uns damit der Gewalt und Einschüchterung beugen.“ Die Sicherheit der Mitarbeiter gehe vor.

      http://www.welt.de/politik/ausland/article136113975/Geiselnehmer-legte-Telefon-nicht-richtig-auf.html

Seid gut zueinander!

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