Eine kleine Frage an die Beschwichtiger

In Kopenhagen und Paris wurden Künstler ermordet, weil sie Mohammed gezeichnet und Witze gemacht hatten und Juden wurden ermordet, weil sie Juden waren.

Nach den Anschlägen wurde oft gefragt, ob es nicht besser wäre, mit den Provokationen aufzuhören.

Manche hörten mit den Provokationen auf. Einige Zeitungen druckten die Mohammed-Karikaturen nicht nach. Manche deutsche Karnevalszüge entschieden sich dazu, entgegen ihrer langen Tradition, keine Witze über den Islam zu machen. Einige Umzüge wurde zensiert. Der Umzug in Braunschweig wurde sogar ganz abgesagt. Eine Frage, habe ich an diese Leute:

Wenn Ihr schon mit so gutem Beispiel voran geht und mit den Provokationen des Zeichnens und Witze machen aufhört, sollen Juden dann auch ihre Provokation unterlassen und damit aufhören, Juden zu sein?

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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