Diese gebürtigen Dänen!

Ja, der Mann, der am Valentinstag 2015 in Kopenhagen einen Juden vor einer Synagoge abknallte und zuvor in eine Menschenmenge in einem Kulturcafé ballerte, so dass ein Regisseur erschossen wurde, war gebürtiger Däne. Er hat auch einen typisch dänischen Namen: Omar Abdel Hamid El-Hussein!

Diese gebürtigen Dänen aber auch. Immer für eine Überraschung gut!

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50 Antworten zu Diese gebürtigen Dänen!

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  3. nix00 schreibt:

    Es ist eigentlich alles gesagt, aber noch nicht von jedem.

    1. Die Titelzeile der Zeitung dient auch in meinen Augen der Irreführung von Leuten, die nur Überschriften lesen. Dass andere Medien schon lang und breit über den Migrationshintergrund berichtet haben, entschuldigt das nicht die Bohne.

    2. Die genetische Herkunft ist unwichtig, und wer das zu sehr in den Vordergrund stellt, macht sich in der Tat des Rassismus verdächtig. Es kommt einzig und allein darauf an, dass es wieder einmal mit dem Islam zu tun hat. Und wenn eines Tages Pierre Vogel durchdreht und seine Familie umbringt, dann ist das auch nicht „die Tat eines Deutschen“ sondern eines Musels. Faktisch natürlich schon eines Deutschen. Aber nicht das Deutsche steht als Motiv im Hintergrund. Das Deutsch zu betonen wäre ebenso Rassismus.

    • Paul schreibt:

      Hallo nixoo!

      „Es kommt einzig und allein darauf an, dass es wieder einmal mit dem Islam zu tun hat. Und wenn eines Tages Pierre Vogel durchdreht und seine Familie umbringt, dann ist das auch nicht “die Tat eines Deutschen” sondern eines Musels.“

      Wenn Du Recht hast, hast Du Recht.
      Wer mag da widersprechen.

      Apropro Vogel: Warum soll der seine Familie umbringen? Hat doch der Däne auch nicht gemacht. Wenn Vogel durchdreht bringt der wen um? Du hast noch eine 2.Chance. 🙂

      Herzlich, Paul

      PS: Bin ich jetzt schon ein Troll?
      Bei mir ist das Satire, Sarkasmus oder (schwarzer) Humor. Such Dir was aus.
      Anders kann ich auf Deinen Diskussionsbeitrag nicht antworten.
      Tut mir leid. 😦

    • Dante schreibt:

      Besser kann man nicht formulieren, was wirklich Phase ist.

    • Dante schreibt:

      Möchte noch hinzufügen: Es ist immer wieder ein Ärgernis, die intellektuelle Kurzsichtigkeit der meisten Menschen im Umgang mit dem Begriff des Rassismus mitanzusehen, der Leute daran hindert, etwa in Aussagen wie „den Deutschen liegt der Rassismus im Blut“ seinerseits Rassismus zu erkennen. Es ist eine ähnliche Kurzsichtigkeit, die Biologen dazu verleitet hat, als Reaktion auf die Fehldeutung tierischer Mimik bei Brehm nicht bloß auf das Reden über Emotionen bei Tieren zu verzichten, sondern sie ihnen gleich abzusprechen, was selbst eine jedes Beleges entbehrende Annahme über tierische Emotionen ist.

  4. quisa schreibt:

    Nun ja, wenn er in Dänemark geboren ist und einen dänischen Pass hat, ist er nun mal gebürtiger Däne. Keine Ahnung, was daran so schwer zu verstehen ist? Wenn jemand mit deutschen Vorfahren und deutschem Namen in Amerika geboren ist und den amerikanischen Pass hat, ist er ja auch gebürtiger Amerikaner, oder nicht? Dänemark praktiziert nicht das Ius Sanguinis, das Recht auf Staatsbürgerschaft nur bei Nachweis der dänischen Rasse…das kann auch ein Gerd Buurmann nicht ändern…

    • Dante schreibt:

      Ach, quisa! Wer Gerds Blog kennt, dem sollte ohne Nachdenken klar sein, dass es da nicht um Völkisches gehen kann, sondern um eine zwar nicht falsche, aber bewusst irreführende Angabe zur Person, um aus Gründen der PC den Hintergrund des Mannes und damit den sozialen Kontext der Tat zu verschleiern.

    • Paul schreibt:

      Hallo quisa!
      „Wenn jemand mit deutschen Vorfahren und deutschem Namen in Amerika geboren ist und den amerikanischen Pass hat, ist er ja auch gebürtiger Amerikaner, oder nicht? “

      Das schon, rein formal. Aber bezeichnet er sich selbst nicht als „deutschstämmigen Amerikaner“?

      Obama weißt sogar auf seine Oma in Afrika hin.

      Ich erwähne immer meine tschechische Oma und den ungarischen Opa.

      Herzlich, Paul

  5. mike hammer schreibt:

    Nun da ist also ein Jüdischer Wachmann tot.

    Heroes of Freedom Died in Copenhagen

    Dan Uzan died at the gate keeping a Muslim terrorist out of the Jewish Hall behind the Great Synagogue of Copenhagen. In the hall, a young girl was coming of age surrounded by eighty guests.

    They did not hear the gunshots over the music. They did not hear the 6’5 basketball player guarding them die.

    The gates of the Great Synagogue are more modest than the Gates of Vienna, where the Ottoman Empire was prevented from overrunning Europe, but Dan held them anyway so that a young girl could survive her birthday. And it may be that the hope of our civilization that prevents the world we know from drowning in bloody severed heads and Allahu Akbars begins with one man holding the gate and refusing to let the savage tide through. If not here, then perhaps in another place and another time.

    It was not the first time that the savage tide had touched the Great Synagogue.

    • mike hammer schreibt:

      Thirty years ago, the synagogue had been bombed by Palestinian Muslim terrorists who had received asylum in Sweden. No one was killed, but seven residents were injured in a nearby Jewish nursing home. The ringleader, Mohammed Abu Talb who had been trained in the USSR, received a life sentence which was later reduced to thirty years, making him eligible for release.

      The murder of Dan Uzan was Omar El-Hussein’s final crime, but it was not his first crime….

      http://www.freerepublic.com/focus/f-bloggers/3258034/posts

    • schum74 schreibt:

      Toda al ha-Maamar, Mike ha-Jakar.

  6. limbischessystem schreibt:

    Gebürtiger Däne? Könnte das eine Schuldzuweisung sein? Nicht der irre Islam, sondern die Dänen und die, denen Dänen etwas bedeuten seien Schuld? Die Formulierung: der irre Islam bitte nicht als Pleonasmus verstehen!

    • Dante schreibt:

      Er kann kein wahrer Däne gewesen sein, denn wie man sich als wahrer Däne seinen jüdischen Mitbürgern (hier wörtlich gemeint) gegenüber verhält, haben die Dänen unter deutscher Besatzung bewiesen.

      • Paul schreibt:

        Gebürtiger Däne??
        Was hat das zu sagen?
        Meine Oma sagte immer: „Junge, Eine Katze die im Fischladen Junge bekommt, bekommt noch lange keine Fische“.
        Das nur zum „gebürtigen Dänen.

  7. Kuhrahn schreibt:

    Nach den Morden in Kopenhagen eine solche Kopfzeile bei tagesschau.online, da fehlen einem die Worte:

    ARD-Korrespondent Tilmann Bünz im Interview: „Dänemark ist zu Muslimen nicht wirklich offen“
    http://www.tagesschau.de/ausland/interview-buenz-kopenhagen-101.html

    Bünz: Das Besondere an Dänemark ist ja schon länger eine gewisse Ungastlichkeit gegenüber Einwanderern, solange diese muslimischen Glaubens sind. Denen gegenüber ist dieses Land nicht sehr offen und tolerant. Und dieses Klima wird sich wahrscheinlich noch verstärken.

    …lest euch den Artikel durch, da sind noch viele weitere Unsäglichkeiten drin..

  8. Kuhrahn schreibt:

    …und das Beste ist, wir finanzieren diese journalistische Kloake dank Zwangsgebühren.

  9. schum74 schreibt:

    „Attentäter war gebürtiger Däne“

    Über Omar Abdel Hamid El-Hussein (Hussein wie Obama) ist noch mehr zu sagen, als die Tagesschau mitteilt. Es kann nicht anders sein, als dass seine Großeltern sich im Krieg an der Errettung der dänischen Juden beteiligt haben, weshalb Jad wa-Schem das dänische Volk in seiner Gesamtheit ehrt.
    Was ist mit der Ermordung des jüdischen Wachmanns vor der Kopenhagener Synagoge? werden Sie fragen. Ein just random victim, das zur falschen Zeit am falschen Ort war. Das hat nichts zu besagen, schon gar nichts über irgendeine antisemitische Einstellung. Moslem und Antisemit? Machen Sie sich nicht lächerlich!
    Im Übrigen warne ich davor, die Dänen unter Generalverdacht zu stellen.

    • Dante schreibt:

      Sind die Artikel „al“ und „el“ im Arabischen eigentlich austauschbar? Die verschiedenen Schreibweisen von Al-Qaida legen das nahe. Wenn ja, fehlt dem Attentäter nur ein „i“, um Namensvetter des wohl einzigen semitischsprachigen SS-Gruppenführers (Generalleutnants) zu sein.

      • schum74 schreibt:

        Zu al- und el- kann ich nichts sagen. Offenbar gibt es im Arabischen länderspezifische Unterschiede.
        Wenn Sie aber Himmlers Spezi meinen, der heißt Hajj Amin Husseini.

        • Paul schreibt:

          Ein bischen OT mal an dieser Stelle.
          Da Familienclans im arabischen Kulturkreis eine außerordentlich wichtige Rolle spielen, möchte ich auf den Zusammenhang zwischen diesem Nazi-Großmufti aus Jerusalem und Arafat hinweisen.
          Nur auf Grund der Familienzugehörigkeit ist Arafat das geworden, was er geworden ist: der Führer der Palästinenser. Zumindest war es eine wesentliche, erleichternde Voraussetzung.
          Die Nazifreundschaft der heutigen Palästinenser hat auch dort ihre Wurzeln. (Äupßeres Zeichen: Hitlergruß der Armee.)

          “ Über seinen Vater gehört Arafat zur Familie der Hussainis aus Gaza, einem weit entfernten Zweig des einflußreichen Clans der Hussainis aus Jerusalem. Seine Mutter, eine geborene Abu Saud, stammte nicht aus Gaza. Ihre Familie gehörte zum Clan der Hussainis aus Jerusalem. Mit Haj Amin al-Hussaini stellte die althergebrachte Familie von Honoratioren den Großmufti der Stadt. Aufgrund des archaischen Familienclansystems der Araber Palästinas, in dem “die Loyalität dem eigenen Clan gegenüber weit vor der Loyalität zu Politikern oder Geistlichen kam”, darf angenommen werden, daß der junge Arafat in Haj Amin das Oberhaupt seines Clans gesehen hat, dem er verpflichtet war (Wallach, 80). Daß allerdings Haj Amin al-Hussaini der Onkel von Yasser Arafat gewesen sei, gehört ins Lexikon der populären Irrtümer. Nicht der Mufti, sondern dessen “enger Freund und Bundesbruder”, Scheich Hassan Abu Saud, war Arafats besagter Onkel. Das Oberhaupt einer prominenten religiösen Familie spielte “eine entscheidende Rolle in der Erziehung des jungen Arafat”, als der nach dem frühen Tod seiner Mutter einige Jahre in der Sawia der Abu Sauds in Jerusalem verbrachte (Wallach, 83). Unterkunft hatte der siebenjährige Yasser aber nicht bei Scheich Hassan, sondern bei einen Onkel, der kinderlos geblieben war, Salim Abu Saud. Das Viertel lag direkt neben der Klagemauer, und “die Kinder (konnten) dann und wann Streitereien zwischen den Moslems und den Juden beobachten”. Beim gemeinsamen Essen in der Sawia “wurden immer wieder die Geschichten von Haj Amins Arbeit für die Organisation der Araber und Scheich Hassans Anstrengungen diskutiert, die Juden an der Mauer in die Schranken zu weisen”.“
          http://www.isf-freiburg.org/verlag/leseproben/selent-glaeschen_lp4.html

          Ist doch mal ganz interessant dies zu wissen?

        • Dante schreibt:

          Al-Husseini. Was das fehlende „i“ am Ende betrifft, lesen Sie den Vorkommentar bitte noch einmal.

          • Paul schreibt:

            Hallo Dante,
            verstehe ich nicht.
            Es liegt wohl ein Missverständnis vor.
            Ich habe OT über den Nazischeich geschrieben und die Verbindung zu Arafat.
            Nicht über den Dänen.

            Mit dem Dänen hat das nichts zu tun. Deshalb auch OT.
            Missverständnis beseitigt?

            Herzlich, Paul

          • Dante schreibt:

            @Paul, mein Kommentar war @schum74 und bezog sich auf die Korrektur mit dem al-Husseini.

          • Paul schreibt:

            Dante schreibt:
            Februar 17, 2015 um 1:08 nachmittags

            Lieber Dante,
            das ist mir und anderen in dem Tapferen auch schon passiert. Habe mir vorgenommen, damit dies vermieden wird, es jetzt immer so zu machen.

            Herzlich, Paul

          • Paul schreibt:

            Hallo Dante,
            jetzt muss ich doch schmunzeln.
            Habe doch glatt den falschen Bezug kopiert.
            Darauf habe ich natürlich geantwortet:
            Dante schreibt:
            Februar 17, 2015 um 3:05 nachmittags

            Habe aber wirklich nichts getrunken. Schwöre.

            Herzlich, Paul

  10. abusheitan schreibt:

    „Mehrfach soll er sehr wütend über Israel geäußert und gesagt haben, dass er Juden hasse.“
    Berichtet die Lokus (weibliche Form von Focus).
    Der Däne war Israelkritiker!
    Hat er jetzt nicht posthum Anspruch auf den Aachener Friedenspreis?

    • limbischessystem schreibt:

      Ja, wenn das so ist, dann darf man auch, früher oder später, schießen. Ist es jetzt nur eine Frage der Weit, wann Focus-Redakteure mitschießen? Wütend äußern die sich ja schon jetzt. Sogar mehrfach.

  11. Kanalratte schreibt:

    Ja sicher, und Allahu Akbar ist Dänisch für: „Scheiß auf Religion“

  12. Sonja schreibt:

    Überhaupt staune ich manchmal über die Formulierungen der Tagesschau:

    „Sein erstes Opfer war ein Unbeteiligter auf einer Diskussionsveranstaltung, zu der auch ein bekannter Mohammed-Karikaturist eingeladen war, Stunden später erschoss er auf seiner Flucht vor einer Synagoge einen Wachmann vor einer jüdischen Feier.“
    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-62797.html

    Das erste Opfer war also ein Unbeteiligter. Das zweite nicht. Der war ja ein Wachmann vor einer jüdischen Veranstaltung, also irgendwie auch beteiligt. Oder wie?

    • Dante schreibt:

      Das kann man so interpretieren, muss es aber nicht. Man kann es auch dahingehend verstehen, dass das erste Todesopfer an der Diskussionsrunde unbeteiligt gewesen sei, wobei die Schüsse eigentlich Lars Vilks galten.
      Bei Dan Uzan stellt sich die Frage nicht, der war bei der Runde ja nicht dabei, sondern schützte eine Bat Mizwa.

    • limbischessystem schreibt:

      Ja, das sind praktisch unfaßbar, das Tagesschau-Deutsch. Da wäre auch die Frage, welchen Zweck der Relativsatz hat. Steht dieser nicht ganz im Dienste des Attentäters? Unterstreicht der nicht deutlich, auf welche Menschen Jagd gemacht wird? Und so wie er formuliert ist, reicht offenbar eine Einladung, denn, ob der eingeladene Karikaturist auch auf der Veranstaltung war, erfährt man nicht und ist offenbar auch unwichtig, weil es offenbar nur darum geht, das Tabu klar herauszustreichen: Es hat keine Karikaturisten zu geben, nicht einmal Einladungen von Karikaturisten. Schon auf die Einladung eines Karikaturisten steht ein Todesopfer, es muß nicht einmal der Karikaturist selbst getötet werden. Nota bene, das trichtert die Tagesschau ihren Schafen, ihrem Volk ein. Dann wäre noch zu analysieren, was uns die Tagesschau-Redakteure mit dem Attribut bekannt sagen will. Besteht also keine Gefahr, wenn unbekannte Karikaturisten zu einer Veranstaltung eingeladen werden? Wie und wo muß ein Karikatur ist bekannt sein, daß seine Einladung Todesopfer zur Folge hat?
      Könntest es sein, daß die Redakteure überhaupt nur noch in der Perspektive der Attentäter über deren Atrozitäten berichten können?
      Weiter im Text:
      Stunden später …
      Was sagt uns das? Sagt es uns, daß sie der Attentäter von seiner ersten Opferung kurz mal erholen mußte. Ich kann es leider nicht beurteilen, da ich nicht weiß, wie anstrengend so eine Niedermetzelaktion ist. Oder wird uns mitgeteilt, daß der arme Attentäter einen langen Weg hat zurücklegen müssen, weil Synagoge und Diskussionsveranstaltung ungünstigerweise oder rücksichtsloserweise nicht beieinander lagen? Wäre es zu dieser stundenlangen Pause nicht gekommen, wenn diese Diskussionsveranstaltung in der Synagoge direkt, mindestens in deren Nachbarschaft stattgefunden hätte? Vielleicht hat er auch nur ein Nickerchen gemacht, wer weiß wie lang sein Weg war. Oder soll uns gesagt werden, wie leicht es ist, Attentate in weit auseinanderliegenden Örtlichkeiten zu begehen? Und ist es Absicht, oder geht es nur mir so, daß ich unwillkürlich beim Lesen an das Breivik-Attentat denken muß? Wird da unterschwellig quasi eine Attentatsverrechnungslandkarte etabliert? Welche Assoziationsketten sollen hinterrücks etabliert werden oder haben sich schon im Unbewußten der Redakteure festgesetzt? Nach diesen Fragen stellt sich eine Frage, auf die ich jetzt auch nur komme, weil ich es hier ausformulieren:
      War der Täter überhaupt auf der Flucht? Ist diese Formulierung der Tagesschau „auf seiner Flucht“ verbürgt? Ist das nicht absurd, da fährt jemand direkt zu einer Synagoge, um dort ein Gemetzel zu veranstalten und die Tagesschau spricht davon, der Attentäter sei auf der Flucht gewesen, was ja ganz offensichtlich eine Verkehrung der Tatsachen ist.
      Also nochmal: DA fährt ein Attentäter schnurstracks und gezielt zum Ort des Anschlags und die Tagesschau macht daraus eine Flucht! So funktioniert dieses Dingsbums – wie heißt es noch gleich – ach ja, ich hab’s gleich – ÖVP – nee, aber jetzt habe ich’s, öffentlich- rechtes Fernsehen.
      Und nun noch zu der allerinfamsten Formulierung in diesem Text, nämlich das doppelte Vor:
      Vor einer Synagoge, vor einer jüdischen Feier. Ich meine natürlich nicht, daß das stilistisch unfein ist, nicht einmal meine ich das das Vor im zweiten Fall eigentlich nur temporal verstanden werden kann. Vor einer Feier mache ich noch das und das, kann eigentlich nur zeitlich verstanden werden, deshalb ist diese Formulierung ja so auffällig an dieser Stelle in diesem Zusammenhang. Hinzu kommt, lesen wir das zweite Vor ruhig mal als eine räumliche Verdeutlichung, dann sehen wir, wie schwer es der Täter hatte, denn das foppelte Vor schafft ja jetzt quasi Raum, der Attentäter hatte es nicht leicht diesen Raum, diese Entfernung zwischen sich und der jüdischen Feier, wo so viele Juden wohl versammelt sein würden. Auch erscheinen uns Lesern oder Hörer durch das infame doppelte Vor die Juden weit weg, d.h. selbst wenn es der Attentäter nicht so schwer gehabt hätte, weil er ein doppeltes Vor hätte überwinden müssen, es hätte ja doch nur Juden getroffen, die eigentlich doch ziemlich weit von uns entfernt sind, um wie viel näher steht uns der Täter, aus dessen Perspektive wir auf die jüdische Feier und die Juden dort mit der Tagesschau blicken dürfen, was besagt, die Blicke der Zuschauer werden regelrecht zugerichtet, nicht nur das, was gesehen werden soll wird gesteuert, vielmehr auch das wie. Also besser hat das auch nicht der VB gemacht.
      Weil ich schon die Ekelspitze erreicht habe, breche ich ab, obwohl in diesem Satz noch viel mehr Manipulation liegt, etwa die Zählung: erstes Opfer, die Formulierung Wachmann wäre zu hinterfragen, was bedeutet Unbeteiligter überhaupt, was will uns diese Wortwahl sagen, ist die nicht implizit auch eine Lüge, um am Ende doch den Karikaturisten fokussieren zu können, und das ganze als Strafaktion sehen zu können – wie gesagt, die Tagesschau nimmt die Perspektive des Attentäters ein.

      Und natürlich stimme ich der Analyse von Sonja voll zu und danke ihr, daß sie den Text hier mitgeteilt hat, denn ich selbst kann diesen Tagesschauscheißdreck schon sehr lange nicht mehr ertragen. Wie viel Infamie, wie viel Menschenverachtung, wie viel Einseitigkeit, wie viel Exkulpation in nur einem einfachen, nur um einen Relativsatz erweiterten Satz der Tagesscheu steht – ist es nicht zum Kotzen? Und erschreckend wie nah uns der kommende Faschismus schon ist, praktisch schon in jedem Wort, obwohl das ja gar nicht geht, aber dann doch in fast jedem Satzteil, weil ein Satzteil schon eine semantische Einheit bilden kann.

      • limbischessystem schreibt:

        Sehe gerade, bei Dante steht, es handelte sich bei der jüdischen Feier um eine Bar-Mizwa; dann müßte analysiert werden, warum die Tagesschau die Feier nicht beim Namen nennt, wie durch diese Formulierung manipuliert wird. Nun ich würde sagen, das Abstraktum jüdische Feier anstelle der konkreten Bezeichnung dieser Feier, dient, perspektivisch gesehen einer Entfernung – wie das doppelte Vor. Die jüdischen Feiern sind, wenn sie nicht beim Namen genannt werden, schon so weit weg, daß sie uns im Grunde schon auch nichts mehr angehen. Je näher uns etwas ist im Alltag, desto konkreter bezeichnen wie es. Die jüdischen Feiern werden schon als Abstraktum gehandelt … Also nach diesem Satz könnte ich auf den Gedanken kommen, nun denn doch nach Israel auszuwandern.
        Aber ich möchte noch betonen, daß ich mit dem ersten Posting nur den Satz als solchen betrachten wollte, wo eben von Bar-Mizwa nicht die Rede ist. Der Tagesschau-Satz wird ja noch viel, viel schlimmer, wenn man zu seienr Analyse, die Realität, um die es dann doch auch in dem Tagesschausatz geht mit einbezieht. Wenn es also ein jüdischer Wachmann war, der da erschossen wurde, fragt man sich doch, warum nur die Feier als jüdisch nicht aber der Wachmann charakterisiert wird. Undundund.
        Aber in diesem Satz geht es um die Zurichtung der Zuschauer, ncith darum, eine Nachricht mitzuteilen, obwohl die Tagesschau ja bei einigen noch für eine Nachrichtensendung gehalten wird. Aber es ist doch letztlich eine Zurichtugnsmaschine der muselmanischen Bewußtseinsindustrie.

        Ach Gott, ach allah, was steckt nicht alles in einem einzigen Satz der Tagesschau, ganz offen, gar nicht versteckt wie Ostereier am Frühlingsfest (Abstraktum – Ostern wäre konkreter, aber ich hatte ja die Ostereier erwähnt, deshalb wäre das Abstraktum jetzt durchaus zulässig, aber ich bin eben auch nicht die Tagesschau).

        • Dante schreibt:

          Bat-Mizwa, das weibliche Pendant zur Bar-Mizwa. Ich hab’s aus The Algemeiner.

        • Sonja schreibt:

          Du machst dich lustig über meinen Kommentar, oder? Mein Ironie-Detektor kommt hier zu keinem eindeutigen Erlebnis. Wenn es einfach nur auf „Lügenpresse“ hinausläuft, ist mir das jedenfalls zu pegidisch.

          • Sonja schreibt:

            Ergebnis. Ich meinte natürlich: Ergebnis (und nicht Erlebnis!).

          • Paul schreibt:

            Sonja schreibt:
            Februar 17, 2015 um 2:42 vormittags

            Liebe Sonja,
            sieh das mal bitte unter einem anderen Aspekt.
            Dieser Blog ist im Augenblick meines Erachtens etwas trollverseucht. Das war nicht immer so. Wird auch sicherlich wieder anders werden.

            Deshalb: Einfach ignorieren.
            Habe es nur quer gelesen. Reicht aber für mein Urteil aus.
            Er ist hier auch in anderen Threads unterwegs.

            Herzlich, Paul

  13. mike hammer schreibt:

    ich finde es sehr rassistisch
    von den medien von dänischen
    moslems ein anderes verhalten
    einzufordern als von
    arabischen.

  14. abusheitan schreibt:

    Attentäter war gebürtiger Däne mit Koran-Chip im Kopf.

    • Dante schreibt:

      Der hätte die für die Funktion der Hände zuständigen Hirnareale lahmlegen müssen. Der Mann war schon vorher kriminell.

  15. Couponschneider schreibt:

    Ich frage mich immer, was die Autoren solcher Zeilen sagen wollen. Können die damit einen Islamophoben davon überzeugen, dass nicht nur arabische Moslems zu solchen Taten fähig wären, sondern auch in Europa geboren Arabischstämmige sowie europäische Konvertiten? Einem Pierre Vogel traue ich auch alles zu, immerhin ist er ein Biodeutscher.

    Der Islam hat ein gewaltiges Problem, wenn viele seiner Gläubiger zu derartigen Terrorakten neigen. Ob ISIS, Al Kaida, Taliban, Boko Haram, Iran, Wahhabismus… Selbst moderatische islamische Gesellschaften wie Malaysia, die sich dem Westen geöffnet haben, sind doch recht weit von unseren unteren zivilisatorischen Standards entfernt.

    • Chaya schreibt:

      Das ist wohl kaum der Islam, der ein Problem hat, sondern all der Rest der Welt, die ein grosses Problem haben mit einem solchen Islam in ihrer Mitte!

      • abusheitan schreibt:

        Gibt es einen anderen Islam als den, der seit über 1000 Jahren die Menschheit belästigt?

        • anti3anti schreibt:

          Ja. Genauer: Es gab ihn.

          • Dante schreibt:

            Es gibt ihn immer noch, aber er ist gegenüber dem Kriegslam (dessen Vertreter ich keinesfalls nur in den Attentätern und aktiven Helfern sehe, sondern in jedem, der dafür auch nur Verständnis hat – er braucht nicht einmal selbst Muslim zu sein) arg in die Defensive geraten, in dem Sinne, dass seine Stimme viel leiser ist.

  16. Dante schreibt:

    Ist noch nicht mal falsch, trotzdem einen goldenen Orwell wert.

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