Gedanken zur Homo-Ehe

Warum bitte soll die Ehe in Gefahr sein, wenn homosexuelle Menschen auch heiraten dürfen? Wird dann etwa auch nur ein heterosexueller Mann weniger heiraten? Wird er dann etwa sagen, och, wenn ich auch heiraten darf, wenn ich Schwänze lutsche, dann werd‘ ich mal schwul. Glaubt das wirklich jemand.

Frau Merkel ist verheiratet. Sie will aber nicht, dass Lesben heiraten können. Liebe Frau Merkel, Sie haben keine Kinder. Sie wollten keine. Das ist völlig in Ordnung. Es gibt aber Lesben, die es wollen tolle Mütter sein und zwar in einer gemeinsamen Ehe. Warum verbieten Sie diesen Müttern verheiratet zu sein?

Herr Kauder ist auch verheiratet. Er will auch nicht, dass Schwule heiraten können. Lieber Herr Kauder, warum sollten sich schwule Männer an Ihrer Kinderlosigkeit ein Beispiel nehmen? Es gibt genug schwule Männer, die gerne und gute Väter sind. Es wäre schön, wenn sie dies auch in einer Ehe sein könnten.

In der BILD schrieb H.J. Wagner einst zum Thema Homo-Ehe: „Ich fühle mich dabei nicht wohl.“ Herr Wagner, wenn Sie sich bei dem Gedanken der Homo-Ehe nicht wohl fühlen, dann heiraten Sie doch einfach keinen Homo!

„Homosexuelle kriegen biologisch keine Kinder“, schreibt Herr Wagner. Oh doch, Herr Wagner, Homosexuelle kriegen Kinder, auch biologisch. Es gibt lesbische Frauen, die schwanger sind. Sie ficken nur in der Regel nicht mit dem biologischen Vater. Es gibt auch schwule Männer, die ganz biologisch Kinder gezeugt haben. Menschen, die biologisch keine Kinder kriegen können, sind unfruchtbar und können hetero- und homosexuelle sein. Wenn Sie die Ehe von der biologischen Fähigkeit der Fruchtbarkeit abhängig machen wollen, dann diskriminieren sie auch eine Menge heterosexueller Menschen.

Kinder haben einen Recht darauf, dass ihre Eltern in glücklichen Beziehungen sind. Und sie haben ein Recht darauf, dass ihre biologischen Eltern glücklich verheiratet sein können, wenn auch nicht immer miteinander!

Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten von Amerika sagt:

„Kein Bund ist tiefgründiger als die Ehe. Er vereint in sich die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie. In dem sie die Ehe eingehen, werden zwei Menschen zu etwas Größerem als zuvor. Wie manche Kläger uns zeigen, verkörpert die Ehe eine Liebe, die so groß ist, dass sie sogar den Tod überdauert. Anzunehmen, dass diese Männer und Frauen die Idee der Ehe nicht respektieren, würde ihnen nicht gerecht. Sie respektieren sie, sie respektieren sie so sehr, dass sie diese Erfüllung für sich selbst wünschen. Ihre Hoffnung ist, dass sie nicht dazu verdammt sind, in Einsamkeit zu leben, ausgeschlossen von einer der ältesten Institutionen der Zivilisation. Sie erbitten sich die gleiche Würde vor dem Gesetz. Die Verfassung garantiert ihnen dieses Recht. So wird es angeordnet.“

Damit ist alles gesagt!

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242 Antworten zu Gedanken zur Homo-Ehe

  1. mike hammer schreibt:

    ein augenporno um die 200 koments voll zu machen

  2. JF schreibt:

    Wie schon an anderer Stelle ausgeführt, ist das Fehlen eines männlichen oder weiblichen Rollenmodells dem Kindeswohl sehr abträglich, gutes Beispiel ist die schwarze Familie in den Staaten, in der sich der feine Herr Vater gern aus dem Staube macht. Dieser Sachverhalt mit dem Rollenmodell ist bekannt. Der Mangel liegt in der sogenannten „Homo-Ehe“ in der Natur der Sache. (Falls einer sagt, dass sich Heteropaare oft scheiden lassen: Da ist der Mangel nicht systembedingt). Der Gesetzgeber tritt folglich das Kindeswohl mit Füßen, nur um den Willen zweier Erwachsener durchzudrücken.

    • Aristobulus schreibt:

      Warum soll bei Scheidung von Frau-Mann da was nicht systembedingt sein?

    • Bachatero schreibt:

      Wobei die hohe Scheidungsrate, wo sie hoch ist, doch gerade eher auf „systembedingte“ Ursachen hinweiset, denn auf zufallsbedingte, odrrr?

      • aurorula a. schreibt:

        Stimmt.
        Zwei Freunde von mir haben statt Eheringen zueinander passende Tatoos am Finger. Jetzt kann jede(r) über Tatoos denken was sie wollen, aber die erste Frage von denen die Tatoos ablehnen ist immer: und was macht Ihr wenn Ihr Euch scheiden lasst? Die Antwort ist immer: wenn ich überlege was ist wenn ich mich scheiden lasse, brauch ich nicht heiraten.
        Ist ein Argument, durchaus; und vielleicht sind viele dieser Ehen die alle geschieden werden nicht so gut überlegt wie sie es sein könnten – nur hilft das auch nicht wirklich weiter, wenn zwei feststellen daß sie garnicht hätten zusammengehen sollen.

        • Aristobulus schreibt:

          Das sind dann also genuin katholische Fingertätowierungen 🙂
          – Schön eigentlich. Obschon (puh) Tätowierungen. Alles immer so gemischt, sogar die Ehe und sowas. Also ich sag mal, wenn überhaupt eine Tätowierung überhaupt je soll, dann soll so eine.

  3. Eliyah schreibt:

    Ehe ist ein religiöses Konzept und sollte es auch bleiben. Ich bin nicht für die Homo-Ehe, sondern für den Rückzug des Staates aus dem Schlafzimmer. Wer wen wann wo und bei welchem Geistlichen oder Ungeistlichen heiratet, geht den Staat einfach mal nix an.

    • Krokodil schreibt:

      Das wäre schön.

      „Wer wen wann wo … … heiratet … “
      Von mir aus.
      Von mir aus soll jeder heiraten können was oder wen er will,
      egal ob den Hund oder die Zahnbürste.
      Nur deswegen bitte nicht den Begriff Ehe aufweichen.

    • Aristobulus schreibt:

      1) Was machst Du dann, wenn Du bei einem isländischen Wotanspriester geheiratet hast (wahlweise Eskimoschamane, aschkenanischer Rebbe oder Buddhistenguru), und irgend ein Land trennt Euch bei der Einreise, weil Ihr nach dem dortigen Gesetz nicht verheiratet seid? Ihr könnt Euch dann NICHT an die deutsche, israelische, US- (usf.)-Botschaft wenden, weil Heirat ja reine Privatsache sei, alles auf eigene Gefahr.

      2) Was machst Du dann, wenn ein jemenitischer Harem in Berlin-Neukölln Sozialleistungen „für die ganze Famile“ beantragt, wel Abdul ja seine fünf Aischas vorm Mullah geheiratet hat? Kriegen die Geld?

      • Krokodil schreibt:

        zu 1) Wieso trennen? In manchen Ländern muss man verheiratet sein um ein gemeinsames Hotelzimmer zu bekommen (gilt nur für Heteros). Oder was meinst Du?

        zu 2) Die gängige Praxis geht so:
        Aischa 1 hat drei Kinder
        Aischa 2 hat vier Kinder
        Aischa 3 hat fünf Kinder
        Aischa 4 hat sechs Kinder
        Aischa 5 hat leider nur 2 Kinder
        Macht 20 Kinder.
        Aischa 1 geht mit 20 Kindern zum Sozialamt und lässt sich Unterhalt als Alleinerziehende auszahlen.
        Aischa 2 geht mit 20 Kindern zum Sozialamt und lässt sich Unterhalt als Alleinerziehende auszahlen.
        Aischa 3geht mit 20 Kindern zum Sozialamt und lässt sich Unterhalt als Alleinerziehende auszahlen.
        Aischa 4 geht mit 20 Kindern zum Sozialamt und lässt sich Unterhalt als Alleinerziehende auszahlen.
        Aischa 5 geht mit 20 Kindern zum Sozialamt und lässt sich Unterhalt als Alleinerziehende auszahlen.
        Abdul kassiert also Sozialleistungen für fünf Frauen und 100 Kinder.
        Wer den Aufwand scheut die Papiere für die Kinder zu fälschen verzichtet auf das Geld für 80 Kinder.

        • Aristobulus schreibt:

          😀

          Dann müssen wir wohl doch heut Nachmittag noch Mohammedaner werden und anfangen, in dem Sinne vorzusorgen.

        • Aristobulus schreibt:

          … nochmal zu 1): Wenn Ihr in ein Land kommt, das Eure Ehe nicht als Ehe anerkennt (etwa, weil sie rein privat geschlossen worden ist, so wie Eliyah das will), geltet Ihr als Alleinstehende und habt keinerlei Besuchs- oder Entscheidungsrechte (Krankenhaus!, Gefängnis!), wenn der Andere in Schwierigkeiten kommen sollte. Ein Alptraum

          • Krokodil schreibt:

            Das gilt auch hier.
            Ist aber was anderes als bei der Einreise „getrennt“ werden.
            Geht mit Vollmachten zu regeln. (Ausser bei Hund und Zahnbürste, aber was sollen die im Knast oder Krankenhaus)

          • Aristobulus schreibt:

            Du kriegst als Nicht-Angehöriger nichtmal Auskunft (in Krankenhäusern). Nichts

          • Krokodil schreibt:

            Dewegen bring ich lieber vorher das Geld zum Notar, als hinterher, unter Zeitdruck, zum (Sorgerechts-) Anwalt.

      • Eliyah schreibt:

        Nicht zu Ende gedacht: Wenn der Staat keine Ehe mehr kennt, dann muss es andere Formen geben, eine Zusammengehörigkeit anzuzeigen, um etwa Erbe, Fürsorge, Erziehungsrecht etc. zu regeln. Die können ja an die Ehe angelehnt sein, aber ob ein Paar verheiratet oder unverheiratet Kinder hat, ist deren Privatsache. Wer die Erziehungsgewalt über sie bekommt, wenn die Beziehung in die Brüche geht, muss ein Gericht aber auch klären können genau wie beim Tod eines der Partner. Ich bin ja nicht für die ersatzlose Streichung.

        • Krokodil schreibt:

          Nennt sich Eheähnliche Gemeinschaft Eingetragene Lebenspartnerschaft, usw.
          Nur Ehe sollte es eben nicht heissen.
          Und man sollte auch ohne Zugehörigkeit zu einer definierten Religion eine Ehe eingehen dürfen, zwischen Mann und Frau.

          • Bachatero schreibt:

            Ist das Konzept der Ehe eigentlich ein Universales, oder doch eher auf einen Kulturkreis beschränkt? Wenn universal, was ist es dann?

          • Aristobulus schreibt:

            … könnte sich um den universalmenschlichen Willen handeln, dass Güter (das Erbe, auf dem wirtschaftlich aufgebaut wird) und persönliche Eigenschaften (Weiterleben der Vorfahren in den eigenen Kindern) im eigenen Einflussbereich verbleiben und sich da mehren mögen, nicht?

          • Bachatero schreibt:

            Könnte ohne weiteres, ein durchaus vernünftiger Wille und dazu eine erfolgversprechende langfristige Strategie, wobei der „Einflußbereich“ alles Mögliche sein könnte: Horde, Clan, Familie, Nation, Rasse, Menschheit und what not.

          • Aristobulus schreibt:

            … ja, es ging bei der Ehe immer darum, dass das Unsrige bei uns bleibt, damit die da es bloß nicht kriegen und bloß draußen bleiben.
            Neuerdings auf die Gesamtmenschheitliche geht’s im Mohämmedanismus aber wohl um Anderes, nicht?, nicht um Defensives wie bei der Ehe überall sonst – Kinder muselmanischer Väter gelten als Muselmanen, weswegen auch die Kinder von Sklavinnen zur hierarchischen muselmanischen Geselllschaft gehören. Also Vergewaltigung als Form der Ehe, um den Muselmanismus möglichst auszubreiten

          • Bachatero schreibt:

            Die crux dabei ist offenbar, das auf Ebene der Chromosomen strenge Moral herrscht: X+X = 0 oder Y + Y = 0, d.h., keine Chance den Homos, wogegen, unmoralischerweise, X + Y = XY gilt, also jeder Satan kann sich mit jeder Teufelin paaren. Du hast oben Ehe und Kinder gekoppelt, scheint von den Chromosomen auch so gesehen zu werden 😉 , „drum prüfe wer sich äwyg byndet“, läuteten schon die Glocken einst so rychtig. Bei allem Spaß scheint mir das doch ein recht beachtliches Arrangement zu sein.

          • aurorula a. schreibt:

            Das Argument hat was für sich; indes die Biologie fällt ihm in den Rücken. X+X=Tochter; X+Y=Sohn, weil von der Mutter, die selbst XX hat, die Hälfte ihres Chromosomensatzes kommt, also entweder ihr eines X oder ihr anderes; und vom Vater die Hälfte seines Chromosomensatzes, also entweder sein X oder sein Y. Zwei unterschiedliche Hälften geben ein neues Ganzes mit entweder XX oder XY. In ersterem Fall ist das Kind eine Tochter, im zweiten ein Sohn.
            Und das ist nur die Biologie der Chromosomen – das ist aber nicht alles Erbgut, das wir haben. Im Plasma der Eizelle ist ebenfalls welches, die sogenannte mitochondriale DNA. Mitochondrien sind Zellbestandteile, die vor sehr, sehr langer Zeit als Symbionten in die Zellen aufgenommen wurden, und ohne die weder Sauerstoffaufnahme noch mehrzelliges Leben möglich wären. Die erbt jemand als ganzes, und zwar immer ausschließlich von der Mutter. Das macht es theoretisch in der Reproduktionsmedizin möglich, daß jemand biologisch drei Eltern hat, und zwar dann, wenn eine Eizellspende stattfindet

          • aurorula a. schreibt:

            Wah, technisches K.O. bei mir! Zweite Hälfte:
            Bei einer Eizellspende nimmt man nur das Plasma der Eizelle, der Kern kommt von denen beiden, denen sie gespendet wird. Damit hat das Kind von drei Eltern etwas geerbt: die Hälfte seines Chromosomensatzes vom Vater, die Hälfte des Chromosomensatzes von einer der Mütter und die mitochondriale DNA von der anderen der Mütter: es hat drei biologische Eltern, einen Vater und zwei Mütter.
            Jetzt kann da soziologisch noch eins draufkommen, wenn die Schwangerschaft von einer Leihmutter ausgetragen wird; dann hat ein völlig normales Kind noch einen vierten Elternteil, der es zur Welt bringt.
            Die juristische Schlacht ums Sorgerecht will ich nicht ausfechten, aber so kommt der normale Mensch zu vier Eltern.

          • Eliyah schreibt:

            Es erbt auch noch eine Menge symbiotisch lebender Bakterien von seiner gebärenden Mutter. Wir sind übrigens zahlenmässig in unserem eigenen Körper in der Unterzahl. Etwa 4 kg (wenn ich mich richtig erinnere) an Bakterien leben in uns. Da sie viel kleiner sind als Körperzellen, sind sie am Ende viel mehr. Und diese Viecher haben großen Einfluss auf unser Aussehen, Verhalten und Gesundheit.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂 🙂 🙂 🙂

          • Krokodil schreibt:

            Bachatero Juni 2, 2015 um 6:28 nachmittags

            „Ist das Konzept der Ehe eigentlich ein Universales, oder …“

            Für mich ist es ein historisch bewährtes Konzept,
            so bewährt,
            das man es aus niederen Gründen abschaffen möchte.

          • Aristobulus schreibt:

            Das hat man auch vor 100 Jahren behauptet, als es um die frevelhafte Einführung der Mischehe ging. Watt wollten da ganz niedrige Motivlinge erlauben, die Mischehe?!, Skandal!
            Übrigens soll das ganze Abendland aus niedrigen Motiven aufgelöst werden, und zwar, seitdem es besteht.

          • aurorula a. schreibt:

            Einspruch: mit dem Joghurt den ich heute zum Frühstück esse bin ich noch nicht verwandt – hoffentlich, jedenfalls.
            Und was die Leihantikörper angeht: auch gegen Tetanus habe ich mich schon passiv impfen lassen, ohne daß die Hefezellen die diese Tetanus-Antikörper gemacht haben jetzt Teil meiner Familie wären.

            Aber ein Nachklapp, der mir noch einfällt:
            Das ist jetzt persönliche Spunnerei von mir, aber die Frau von der das Kind die Hälfte des Chromosomensatzes erbt könnte mit dem gleichen Recht als Vater des Kindes bezeichnet werden wie als Mutter. Denn was ist bei der Empfängnis eines Kindes die Rolle des Vaters? Also bei der biologischen Standardvariante mit zwei Eltern, meine ich jetzt. Der Vater schickt (wie ich oben schon kurz angeschnitten hatte) eine Kopie der Hälfte seines Chromosomensatzes, die wird in die Eizelle der Mutter integiert, es folgt eine Schwangerschaft. Die Methode ist zwar eine andere: nicht über Sperma, sondern über die Reproduktionsmedizin, aber auch die Frau die ich hier als Vater bezeichnen möchte schickt eine Kopie der Hälfte ihres Chromosomensatzes an die Eizelle der (anderen) Mutter, diese Kopie wird integriert, es folgt eine Schwangerschaft…

            Wenn diese Vater-Frau nun noch andere Kinder auf dem üblichen Wege bekommen hat, und das ist nicht so weit hergeholt wie es sich anhört weil einer der Zustände die eine Eizellspende erforderlich machen der ist daß die Eizellen einer Frau unter Umständen die Fähigkeit verlieren können mitochondriale DNA weiterzugeben – ab diesem Zeitpunkt kann sie auf natürlichem Wege keine Kinder mehr bekommen, das heißt aber nicht daß sie bevor ihr das passiert nicht schon welche hatte – wenn also diese Vater-Frau noch weitere Kinder hat deren Mutter sie ist; dann könnte das Kind mit vier Eltern auch noch Halbgeschwister haben, deren Mutter einer seiner Väter ist.

            Dann schmeiße ich die bisherige Sprache aber komplett aus dem Fenster! 🙂

          • aurorula a. schreibt:

            … und wächst dann wahrscheinlich bei zwei Vätern auf, nicht bei seinen Müttern; um die Kurve zum ursprünglichen Thema wieder zu bekommen.

          • Aristobulus schreibt:

            LOLst, Aurorula.
            So lässt sich mit etwas Naturwissenschaft jede (jede!) platonische Idee (Entelechie!, oh Archetyp, unwandelbar und immerdar) aushebeln.
            Wobei die Naturwissenschaft laufend die eigenen Voraussetzungen überprüft.
            Wobei jedoch die meisten Platoniker ihre Voraussetzungen nie überprüfen 😉

          • Krokodil schreibt:

            Also, jetzt fühle ich mich auch verarscht.
            Was ist denn das?
            Es kommt daher, als sei es ernst gemeint!

          • Aristobulus schreibt:

            Was kömmt daher, das Naturwissenschaft?

          • Krokodil schreibt:

            Irgendwie hab ich bei diesem Thema keine Lust auf schräge Scherze.
            Mein Problem.

          • Aristobulus schreibt:

            Okee -. Aber Dir ist schon klar, dass über alles (alles!) geschrägt werden darf, soll und wohl muss, nicht?
            Wenn das Thema A nicht angetastet werden darf (siehe Mohämme et al.), dann stimmt was mit dem Thema A nicht.

          • Bachatero schreibt:

            @aurorula, XY-Mathematik. Hast recht, da schrieb einer, was er glaubte zu schreiben, nicht was er schrieb 😉 . Ich hatte die Gleichung Mann = Y, Frau = X vor Augen, das Chromosom repräsentiert die Person. In dem Bild hat’s ’nen gewissen Sinn, denn als Y-Mann kann ich entweder Y oder X Chromosom weitergeben und damit das Geschlecht der Vereinigungsmenge festlegen, aber nur an eine X-Frau. Aber wer fragt schon Chromosomen, ob er schnackseln darf, wenn er will.

          • Krokodil schreibt:

            Auch wenn ich keine Lust habe, ja, es darf.
            Ausdrücklich darf es.

          • Bachatero schreibt:

            @aurorula, ok, ich lass‘ es einfach sein, hab‘ eh keine Ahnung. Sollen die Schwulastiker doch machen wasse wollen 😉 .

          • aurorula a. schreibt:

            Aber wer fragt schon Chromosomen, ob er schnackseln darf, wenn er will.
            Daumen hoch und noch ein oder zwei Zehen! 🙂

          • ceterum censeo schreibt:

            aurorula a.
            Bei dem Joghurt sind Zweifel durchaus angebracht, da die Ursprungskulturen der sogenannten probiotischen Joghurts, Joghurte oder Joghurtinnen teilweise aus Vaginasekreten gezüchtet wurden oder auch werden. Sagt der Ernährungsexperte Udo Pollmer, den man unbedingt gelesen haben sollte!
            PS.: Dorschlebertoast und Sekt sind übrigens eine sehr gute Alternative zum ewigen Joghurt und Mueslifrühstück. Das aber nur am Rande. 🙂

          • Bachatero schreibt:

            Empfehle zur Abwechslung auch mal Wurstpellenmarmelade oder Schwalbenzungenbelag als Aufstrich.

          • Aristobulus schreibt:

            … vermehrt das dann die bekanntlich vier Kilo Bakterien im Leibe?, und ist das dann gut oder schlecht für die Juden?

            (In meiner frühen Jugend gab’s Sardellenpaste immerfort. Jeder aß Sardellenpaste, oder er fragte, wenn er sie nicht grad aß, „willst / hast / brauchst du noch etwas Sardellenpaste?“
            Ich fühle mich noch heute diffus mit der verwandt 😉 )

    • Bachatero schreibt:

      Ein religiöses Konzept für die Religiösen, ein staatliches Konzept für den Staat, wobei die Religiösen mehr Interesse am Schlafzimmer haben und den Staat eher das Konto interessiert. Wie profan.

  4. Bachatero schreibt:

    Mich kratzt diese ganze Schwulastik nicht besonders, weil auf DrittWelt Hispaniola alle sexuell orientiert sind und frag‘ nicht, wie. Arme Erste Welt. Die Diskussion ist öde, nicht Dein doofer Witz, der ist lustig, zumindest schmunzelbar.

    • Bachatero schreibt:

      Sorry, ging an @cc.

    • ceterum censeo schreibt:

      Du meinst, um es mit Gloria von Thurn und Taxis zu sagen: der Mohr schnackselt a weng arg viel, wenn er mal nicht bräsig in der Sonne liegt oder tanzt?

      • Aristobulus schreibt:

        Also diese Mohren scheinen definitiv nette Leute zu sein. 🙂

      • Bachatero schreibt:

        A weng, aber dabei ins positive Ende des Rohres geschaut. Er diskutiert nicht so viel über ihn, sondern betreibt ihn einfach, den 6 und bei den Details isser halt auch nicht so pingelig. Es geht halt darum, irgend etwas irgendwo so reinzustecken (oder reingesteckt zu bekommen), daß es Spaß macht. Au weia, jetzt habe ich möglicherweise die implizite Würde seines Wesens verunachted, aus niedrigen rassistischen Motiven. Aber es ging ja um Praxis, nicht Theorie.

        • Aristobulus schreibt:

          „irgend etwas irgendwo so reinzustecken (oder reingesteckt zu bekommen), daß es Spaß macht“ ist jedenfalls eine sehr gute Definition allen 6es, in allen nur denk- nein machbaren Fällen, ob Mohr, ob Gütersloher, ob gar Eskimoer.

          • mike hammer schreibt:

            SEX ist zwischen Mann und Frau,
            mit den Primären Geschlechtsorganen,
            alles Andere ist eine Sexersatzhandlung.
            _______________________________________________

            Es wird noch viel schlimmer Sohn

          • Bachatero schreibt:

            @Ari, muesste sogar für die meisten Aliens im Abstand bis zu sexhundert Lichtjahren befriedigend sein.
            @Mike, ist SEX nicht ein Synonym für Geschlechtsverkehr? Da verkehren Geschlechter miteinander, wer eins hat, kann mitmachen, mehr wird nicht verlangt, jedenfalls vom SEX nicht.

          • mike hammer schreibt:

            # Bachatero

            Primäre Geschlechtsorgane und zwar ein Männliches und ein Weibliches,
            sonst hätte man bei jedem Händedruck Sex, weil es anturnen könnte.
            Es gibt in der Natur Zwitterwesen, z.b. Schnecken
            auch Lebensformen die Eier außerhalb
            des Körpers befruchten oder
            durch Pollenflug Gene
            teilen, trifft alles nicht auf
            Säugetiere zu denen Primaten und Menschen gehören zu.
            Klar gibt es andere formen der Erregung von Sexualorganen, die teils
            sehr beliebt sind, fällt aber alles eher in den
            bereich gemeinsamer nicht immer beidseitiger Mastrubation. 😛

          • Aristobulus schreibt:

            Kann man so definieren, Hammer.
            Kann man aber auch etwas weiter definieren 😉
            Weil’s ja Seggs heißt und nicht Muss.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Ersatzhandlung. Damit könntest Du Recht haben. Nein, konservativ wie ich bin, sag ich, dass Du da Recht hast.
            Nur gehört zum 6 nun mal Ersatzhandlung galore, meist miteinander.

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            nö, den rest kann man meinetwegen liebesspiel, balz, vorspiel, petting usw nennen,
            nicht mal koitus interuptus ist sex, auch nicht wenn mann und frau eine ehe führen.
            ist schon definiert, wenn du sprache aufweichst versteht dich keiner mehr. 😉 N8

          • Aristobulus schreibt:

            … dann fragen wir doch einfach sie, was was ist oder was was aufweicht.
            Und dann muss mann das so machen, weil das so im Talmud drinsteht 🙂

            n8cht!

          • Bachatero schreibt:

            Ich schlage vor, wir fragen „Oral“ Bill und lassen ihn entscheiden:

            „I did not have sexual relations with that woman‘
            „I had had an „improper physical relationship“ with Lewinsky.

            Mike, you win, language matters. 😉

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            wer ist SIE?
            Talmud?
            onan machte interuptus, nix sex, schwer pfeu blitz in den tuches, verboten. 😉

            # Bachatero
            du verstehst mich!
            es soll leute geben denen vom auspeitschen
            einer abgeht, das ist ebensowenig sex wie wenn einer im falschen loch ist,
            mit titten, händen oder mund einen runtergeholt bekommt
            oder sich mit bananen, gurken und
            staubsaugern anlegt nicht.

            wir kennen alle den ausdruck verarscht, eigentlich
            stehts für einen trick von prostituierten
            dem freier sein dings anstelle
            ins paradies zwischen
            die pobacken zu
            klemmen. der ist dann verarscht worden. 😉

            also sorry an ale xyzartigen, was ihr macht
            ist kein sex wenn ihr nicht penis in vagina steckt. sorry.

          • Aristobulus schreibt:

            … wobei das sprachlich eben doch nicht schtümmt.
            Sex (Ausdruck aus dem Englischen, ab ca. 1970 ins Deutsche aufgenommen), populäre Abkürzung von sexual intercourse, Geschlechtsverkehr. Also Verkehr mit Geschlecht. Kein Plural; nicht mal der.
            Die Bedeutung des Wortes Sex ist also breiter gefächert, als man selber unbedingt möchte.

            P.S.
            Und Hammer *mitdemstrommastwedel*, oral Bill hat sich auf die Weise rausgeredet 😉

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            genau SEXual intecursion, nicht Sex with Ass intercursion, nicht.
            penis und vagina, ohne gumis und pausen….
            sonst wäre es intercursion with A sex. 😉

            ( sowieso OT, ich habe zum thema alles gesagt, da ist nix mehr. )

          • Aristobulus schreibt:

            Find ich ja an sich auch, Hammer.
            Nur das Muss darin find ich halt nicht 😉
            Weil Sex immer Kann ist, nicht?
            Im Sex kann. So bald da was soll, wird’s platt.
            Ein Muss oder ein Soll können nicht sexy sein.
            – Ganz so wie das Gegenteil: Sollnicht und Kannnicht und Darfnicht sind so unsexy wie der Papst.

          • mike hammer schreibt:

            @Aristobulus

            deshalb
            gibts ja die sexersatzhandlungen
            „galore“ wie du
            geschrieben.

            wenns platt wird
            kannst ja was
            als vorspeise
            genießen.

            platt, so alt bin ich noch nicht.
            baruch ha schem! 😉

          • aurorula a. schreibt:

            @ hammer: eine Vergewaltigung ist eine Straftat, die darin besteht jemanden zum Sex zu zwingen. Wenn nun gleichgeschlechtlicher Sex kein Sex ist, braucht es dann auch ein neues Wort für das Verbrechen, das einem Bub passiert, der von einem Kinderschänder vergewaltigt worden ist?

          • mike hammer schreibt:

            # aurorula
            vergewaltigung ist das körperliche aufzwingen perverser phantasien einem opfer,
            hat mit sex selten was zu tun, es geht da um befriedigung des täters,
            das opfer kann auch nachbars hänchen sein,
            vergewaltigung kann sexuell sein
            betrifft aber alle ersatzhandlungen die einem aufgezwungen werden mit. 😉

          • Aristobulus schreibt:

            * linst mit einem Auge durch die Nacht *

            Also, alles mit Unterwerfung und Zwang und/oder Demütigung ist kein Sex.
            Auch, wenn jemand schreit, „demüt’je misch!“, wird kein Sex jemals daraus, sondern eben was mit Demütigung.

            Hingegen alles geschlechtlich Empfundene (empfunden!, wobei Empfindung nicht unbedingt durchs G’schlacht-an-sich, usw. usf.), das nicht Zwang und nicht Demütigung und nicht Unterwerfung (weder den Anderen noch sich selbst) ist, nu, was wird das sein?, Sex wird’s sein.
            Nein?

            * schläft wieder ein und träumt konstruktive Dinge *

  5. cem schreibt:

    Es gibt auch Pädophiele die bestimmt tolle Väter wären. Sollen die jetzt auch ein Kind adoptieren dürfen oder was?

    • ceterum censeo schreibt:

      Dazu muß angemerkt werden, daß wohl der geringste Teil der Schwulen pädophil ist, aber der Großteil der Pädophilen schwul zu sein scheint. Ein Kirchenmann, Grünenpolitiker oder sonstwas für ein Haarmann, der sich meist an Jungs vergreift, ist wohl zuallererst schwul. Die Statistiken sprechen hier leider eine eindeutige Sprache. Schwule Männer sollten also, wenn es schon sein muß, besser ein Mädchen adoptieren. 🙂
      Ich weiß, meine Witze sind öde, hab’s aus berufenem Munde.

  6. Arme Sau schreibt:

    Ist H.J. Wagner der schönste Freudsche Tippfehler ever?

  7. mike hammer schreibt:

    es schmertzt schon so viele
    von mir gern gelesene hier
    beim aufeinander eindreschen
    zu beobachten, herrlich! 😈

    ich wurde letztens gefragt wie
    ich die Lesbische liebe sehe?

    also ist zwar nicht mein ding
    meinte ich, aber wenn es
    sein müsste dann in
    HD…..

    die waren darauf hin beleidigt.

  8. Krokodil schreibt:

    Wie mans braucht.
    Sich über die Heten und ihre blöde
    Ehesache lustig machen,
    deren Welt verachten,
    aber
    „das will ich auch haben“.

    Und, ob man sich irgendwie irgendwie Kinder besorgen darf oder nicht,
    Was für eine Diskussion. Manchmal glaub ich dafür muss man doof sein
    oder Kinder hassen. Es gibt keinen Anspruch auf Kinder,
    das ist eben anders als H4 oder sonstwas.

    Auch dies nochmal:
    Ehe ist zwischen Mann und Frau.
    Alles andere braucht einen anderen Namen.
    Die Rechte (erben, Unterhalt, Auskunftsrecht bspw im Krankenhaus etcpp)
    können ja trotzdem gleich sein.
    Sonst nehm ich euch Schwulis den schönen Begriff schwul weg, ich denk mir einfach was neues dafür aus, und bin elendiglich laut beleidigt, wenns jemandem nicht passt.

    • Aristobulus schreibt:

      Nein, Ehe ist, wenn Kinder da sind. Das ist Ehe.
      So weit waren wir doch oben schon 😉

      Alles Andere ist Lebensgemeinschaft. Ob nun Mann-Frau (faktisch genug ohne Kinder oder sogar ohne Kinderwunsch) oder welche andere Zweierkombination auch immer.

    • Aristobulus schreibt:

      „Wie mans braucht. Sich über die Heten und ihre blöde
      Ehesache lustig machen, deren Welt verachten, aber “das will ich auch haben”.

      Du kennst keinen einzigen Schwulen, der außer schwul zu sein einfach normal lebt wie die Meisten auch, nicht? Also kennst Du gar keine Schwulen. Weil die Meisten so wenig Paradiesvögel sind wie Du oder ich.
      Aber Du hast ein Bild von Schwulen im Kopf.

      • mike hammer schreibt:

        GENAU! Uneheliche kinder
        gibts nicht, den begriff
        hat nur so ein
        Mamser
        erfunden um Germanisten zum
        nerven! 😀
        LOLST

        • Aristobulus schreibt:

          (Mamser sind Kinder aus unstatthaften Beziehungen, ganz hypertraditionell gesehen. Etwa, wenn die Mutter nicht zu den Kohanim gehört oder geschieden ist, sofern der Vater ein Kohen ist. Von derlei seltsamen Auffassungen, dass es Mamserim gebe!, ist das Judentum freilich seit hundert Jahren ganz abgekommen, so weit ich weiß)

      • Krokodil schreibt:

        Ich habe drei schwule Nachbarn, mit welchen ich mich sehr gut verstehe.
        Wenn wir uns mal ein oder zwei Wochen nicht sehen,
        dann geht der eine zum anderen, oder umgekehrt,
        und man erkundigt sich bei einem Bier oder sonstwas nach dem Befinden.
        Ich hatte einen schwulen Onkel.
        Drei meiner besten Studienkumpel sind schwul.

        Von all denen hatte einer ein Kind.
        Es hatte eine ziemlich beschissene Kindheit.

        Ich habe kein festes Bild von Schwulen im Kopf.
        Sind zu viele unterschiedliche Menschen.

        Es ist doch recht einfach.
        Mann und Frau können Kinder zeugen.
        Ohne den Staat zu fragen.
        Wer Kinder adoptieren möchte,
        der muss fragen.
        Eine mögliche Antwort ist nein.

    • gnaddrig schreibt:

      Alles andere braucht einen anderen Namen.
      Die Rechte (erben, Unterhalt, Auskunftsrecht bspw im Krankenhaus etcpp)
      können ja trotzdem gleich sein.

      Damit kann man doch was anfangen. Gleiche Rechte und Pflichten sind geboten.

      Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist es relativ wurscht wie man das Konstrukt nennt. Ich hänge jedenfalls gar nicht so an der Bezeichnung Ehe.

      Was mir aber nicht recht in den Kopf will ist, wieso man für ein rechtliches Konstrukt für Beziehungen zwischen Erwachsenen unterschiedliche Etiketten brauchen sollte, wenn die Rechte und Pflichten der beiden Beteiligten bei homo- wie heterosexuellen Paaren identisch sind. Wenn die beiden Konstrukte inhaltlich identisch sind, braucht man auch nicht nach dem Geschlecht der Beteiligten zu differenzieren.

      • Aristobulus schreibt:

        Yep.
        – Es sei denn, man will es prinzipiell sehen 😉

      • Krokodil schreibt:

        „Wenn die beiden Konstrukte inhaltlich identisch sind,…“

        Der Vertragstext vielleicht.
        Ansonsten gilt nach wie vor, Männer sind keine Mütter, und Frauen keine Väter.

        • Aristobulus schreibt:

          Etwa so wie ich keine Großmuhme werden kann. Oder kein Kardinal.
          Ein Dackel kann ja auch kein Bulle werden. So ist das nun mal.
          Und nu?

          • Krokodil schreibt:

            Eine Grossmuhme braucht ja auch keine Kinder mehr,
            es sei denn sie ist Lehrerin und hat schon zwölfe.
            Einem Kardinal sollte man der Sittlichkeit halber auch den
            KiWu verwehren.
            Und egal ob Dackel oder Bulle das wird auch nichts werden.

        • gnaddrig schreibt:

          Ja und? Männer sind keine Mütter, Frauen keine Väter. Aber sie können beide die Funktion des jeweils anderen übernehmen. Machen Alleinerziehende ständig, mehr oder weniger erfolgreich. Das wäre aber sicher nicht Bestandteil des Vertrags.

          • Krokodil schreibt:

            Gut imitieren geht auch manchmal.
            Ist aber nicht dasselbe.
            Ein Ersatz ist ein Ersatz, kein Original.

        • Aristobulus schreibt:

          Aber was ist denn nun der Wesensunterschied zwischen Mutter und Vater?
          Ich meine nicht die Biologie. Biologie, Schmiologie. Ich meine den inneren Wesensunterschied, die Kategorie!, das DING-An-Sich am Vaters und an der Mutter.
          Wo soll das sein?
          Was soll das sein?

          • Krokodil schreibt:

            Das ist doch nicht dein Ernst.
            Keine Wesensunterschiede zwischen Mann und Frau?
            Hast Du n` Tächtelmächtel mit der Butlern?

          • gnaddrig schreibt:

            Ich persönlich sehe da keinen. Vater wie Mutter lieben und beschützen ihre Kinder mit allem was sie haben. Im Prinzip jedenfalls, auch wenn das oft genug nicht funktioniert. Hat aber mit homo oder hetero nichts zu tun.

            Es gibt ja auch genug Elternpaare, die nicht den gängigen Klischees entsprechen (Mami kuschelt, tröstet, fühlt mit und kocht Essen; Papi macht Technisches, ermutigt zu HÖchstleistungen. Oder auch: Mami ist streng und sorgt dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, hält das Geld beisammen; Papi macht Spaß und Abenteuer und haut die Taler raus). Die funktionieren trotzdem und die Kinder nehmen keinen Schaden.

            Meine Frau weiß z.B. wesentlich mehr über Computer als ich. Also gehe ich zu ihr, wenn die Kiste spinnt, nicht umgekehrt. Ich habe dafür mehr Windeln gewechselt, nächtens Fieber gemessen, Kotze aufgewischt, mich mit dem Kleinvolk auf Spielplätzen rumgedrückt, Pflaster geklebt usw. Und? War das jetzt Mutterimitat, oder einfach nur normales Vatersein? Was, außer Stillen, kann eine Mutter, was ein Vater nicht grundsätzlich auch kann? Umgekehrt, gibt es etwas, das Väter können, Mütter aber nicht? Sogar die weichen Rundungen kriegen viele Väter erstaunlich gut hin, dem Braumeister sei Dank!

            Also, ohne das jetzt wissenschaftlich belegen zu können glaube ich, dass man die wesensmäßigen Unterschiede zwischen Mann und Frau beim Elternsein nicht überbewerten sollte. Das Problem sind meiner Meinung nach eher die Erwartungen des Umfeldes, die klischeemäßigen Rollenzuschreibungen und Voreingenommenheiten. Die können, wenn ein Kind merkt, dass die eigenen Eltern denen nicht entsprechen, sicher schädliche Auswirkungen haben. Das ist aber dann die Schuld „der Gesellschaft“, nicht der unkonventionellen Eltern.

            Inwieweit man sich anpasst, um nicht anzuecken, ist eine schwierige Frage. Aber alles darauf abzustellen, dass man stromlinienförmig in den Mainstream passt, ist auch bescheuert und kann ziemlich nach hinten losgehen, wenn man so angepasst und zurechtgebogen nicht mehr funktioniert. Und dann?

          • Aristobulus schreibt:

            *unterschreibt*

            Ja, eben so isses. Realität vs. Idee

          • Krokodil schreibt:

            Das Ende der klassischen Rollenverteilung (ich sehe das übrigens nicht)
            ist noch lange nicht der Abschluss der menschlichen Entwicklung hin zum Zwitterwesen.
            Wenn ich vor Rührung heule werde ich doch nicht zu einer Frau.
            Und wenn eine Frau jemandem mit dem Hammer die Mütze massiert ist sie noch lange kein Mann.

          • Krokodil schreibt:

            PS ich hatte auch so eine Phase, in der ich mich sehr viel um die noch sehr kleinen Kinder kümmern musste. Es war echt hart, doch ich war einfach nur stolz das zu meistern, mehr nicht. Nie hätte ich mich gefragt ob die jetzt keine Mutter mehr, oder gar einen zweiten Vater bräuchten.
            Manchmal haben die Kinder ihre Mutter nicht jeden Tag gesehen.
            Müsste ich da nicht die gleichen Schlussfolgerungen ziehen wie ihr?

          • Aristobulus schreibt:

            Aber WO agiert denn nun der Vater prinzipiell anders als die Mutter?
            Und WO ist das Mütterliche-An-Sich real da, außerhalb von Mozarts Zauberflöte?

          • Aristobulus schreibt:

            … ich habe acht Jahre lang (praktisch von der Geburt an) meinen Sohn jeden Tag versorgt. Es hat ihm da an nichts gefehlt. Warum soll ihm da die Mutter gefehlt haben?

          • Krokodil schreibt:

            Ari, dreh das mal rum.
            Die Mutter kümmert sich,
            und man schlussfolgert,
            da könne ja nun kein Vater fehlen.

            Vielleicht braucht man doch beide?

          • Aristobulus schreibt:

            Man braucht beide (A und B), weil zwei einander ergänzen.
            Aber nicht, weil A wesensmäßig anders wäre als B.
            Es sei denn, Du könntest dieses wesensmäßig Verschiedene klar hinschreiben.
            Geht aber nicht 😉

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus

            A und B ?

            Ater und Butter ?????

          • Aristobulus schreibt:

            … yep, die platonische Wesenhaftigkeit der Butter, eine prinzipiell andere Wesenheit als ihr kosmologisches Gegenstück, die Margarine 😀

          • mike hammer schreibt:

            ich werde den verdacht nicht loß
            das der fred nur dafür da ist
            leute wie mich
            zu verarschen.
            amüsiere mich
            köstlich,
            @Bachaheteros
            Schwulastik wird
            nun zum festen
            bestandteil
            meiner terminologie.
            😀

          • Krokodil schreibt:

            Vom Wesensdingens her will Ari immer noch einen Beweis,
            ob man Frauen und Männer überhaupt unterscheiden könne.
            Mal ne kurze Frage:
            Aistobulus, dachtest Du jemals, ich wäre eine Frau?
            Hättest Du mir das abgenommen?
            Bitte begründen, wenns gehen würde.

          • Aristobulus schreibt:

            Ojwej.
            Wird doch alles völlig überschätzt 😉
            Wie war das noch mit der sog. schwarzen Rasse: Genetische Unterschiede zwischen verschiedenen Populationen Schwarzafrikas sind deutlich größer als die Unterschiede jeweils diesen Populationen zu irgend europäischen Populationen. Also gibt es in dem Sinn keine schwarze Rasse und keine weiße.

            Übertragen auf Männen & Frauer: Zwischen Mann & Mann seh ich Riesenunterschiede. Seht nur mal den Hammer und den Thomas ex Gotha 😀 , beides Typen, ja?, und was soll da verbindend sein?, Männliches?, ja was denn genau?

            Etwa Hammers Denkweise ähnelt vielmehr der von Schum, und die ist eine Frau. Ähnelt jedoch Schums Denksweise in irgend einer Art etwa der von Robin Urban? (die Älteren werden sich erinnern, dass die einst hier schrieb), und was macht also Schums Denkweise dann spezifisch weiblich? Oder was macht meine männlich?

            Ihr habt bloß Bilder im Kopf, Krokodil und Hammer. Überlegt mal, wie völlig unterschiedelich etwa all die Frauen sind, die Ihr gut kennt – in Allem. Wo liegt deren Gemeinsamkeit? Im Weiblichen? Immer gesprochen von dem Weiblichen da innen drin. Was soll das sein?

            So weit also zu den Archetypen von Mann und Frau – die Ihr allerhöchstens im Frabfilm sehen könnt. Real nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            … Farbfilm. Gone with the wind.

          • Krokodil schreibt:

            😀

            Dein erster Absatz geht am Thema vorbei.

            Der zweite Absatz hat somit zwei Fehler. Erstens bezieht er sich mit auf den ersten Absatz, zweitens ging es nicht um den Unterschied zwischen Männern, sondern den zwischen Männern und Frauen.

            Der dritte Satz bezieht sich zwar auf meine Frage,
            bemüht sich aber nicht im Geringsten, diese zu beantworten.
            Aber ein Interessanter Aspekt findet sich dort.
            Viele halten Schum für männlich.
            Auch interessant ist wieder das Bemühen, zwischen Männern und Frauen keine Unterschiede sehen zu wollen, zwischen Männern und Männern, Frauen und Frauen aber schon.

            Absatz vier ist eine abenteuerliche Schlussfolgerung aus den ersten drei Absätzen.

            Absatz fünf wiederholt noch einmal die Schlagzeilen, nach den Nachrichten („hier noch einmal das Wichtigste in der Übersicht“).

          • Aristobulus schreibt:

            Schön, Du kannst fein zählen 🙂

            Nein, der erste Absatz ist eine Analogie. Die passt Dir nur wegen des Themas nicht ins Konzept, also passtse nich‘ zum Thema. Ätsch, passtse doch. Weil individuelle Unterschiede (oder Gemeinsamkeiten) halt wenig mit dem Geschlecht zu tun haben.

            Wer wird für männlich gehalten? Glaubst Du, Du könntest anhand der Schreibe feststellen, ob da einer männlich oder weiblich ist? LOL. Also, ich kann ziemlich gut zwischen den Zeilen lesen, und oft weiß ich ca. im Voraus, was einer schreiben wird. Aber bei Männlich-Weiblich funktioniert mein Zwischenzeilenlesen erstaunlich ungenau.

            Freilich schreibt manch einer hier besonders männlich (nu, warum nicht), und dann wird er ein Männe sein, wohl.
            Und z.B. Melanie schreibt besonders weiblich… ja? Sie schreibt immer hin, dass sie eine Frau ist. Und dann sieht der Leser eine Frau schreiben. So geht das-.

          • Krokodil schreibt:

            Keine Analogie. Du vergleichst Farben mit Texturen. Oder so.

            „Wer wird für männlich gehalten?“
            Steht im Text.

            „Glaubst Du, Du könntest anhand der Schreibe feststellen, ob da einer männlich oder weiblich ist?“
            Das müsste ich anhand einer Statistik begründen.
            Frag doch mal caruso, warum sie Schum für männlich hält.
            In mir gibt etwas intuitiv einen Tip ab, meistens stimmts.
            Kann bei Dir anders sein, warum auch immer.

            Das mit Melanie ist auch anders als Du denkst.
            Immerhin bescheinigst Du ihr einen weiblichen Schreibstil, obwohl es den nach Deiner Meinung nach gar nicht gibt.
            Und wenn Melanie real ein Mann ist, so ist es einer, der weiss wie man schreiben muss, um weiblich zu wirken.

            Das war einfach.

          • Aristobulus schreibt:

            Wenn zwischen Farben Unterschiede wie zwischen Texturen bestehen – dann lässt sich das Verhältnis durch eine Analogie ausdrücken, nicht? Und wenn sich durch diese Analogie etwas erklären lässt (etwa, dass zwischen Farbe und Farbe und zwischen Textur und Textur größere Unterschiede bestehen als zwischen den schlecht miteinander vergleichbaren Kategorien Farbe und Textur): Um so besser, dann erklärt die Analogie individuelle Unterschiede.

            Also Schum schreibe eher männlich, sagst Du. Ist sie dann ein Mann? 🙂 Nein, e widerlegt Dein Argument, dass es etwas Männliches und etwas Weibliches gebe, das alle Männer bzw. alle Frauen teilen.

            – Nochmal das Beispiel mit Melanie: Man nimmt sie als weiblich aus zwei Gründen wahr: Wegen ihres Namens (Schum ist kein weiblich klingender Name), und weil sie oft erwähnt, dass sie als Mutter ihre Kinder in den Kindergarten gebracht habe, usf.
            Das Bild von Frau Melanie entsteht dann beim Leser.

          • Krokodil schreibt:

            Dann vergleichen Wir die Geschlechter nicht anhand von Analogien, nur um heraus finden zu wollen, dass es keinen Unterschied gibt.

            Männlich weiblich Schreibstil:
            Nur weil es Frauen mit langem Kinn und breiten Schultern gibt muss man ja nicht die ganze Welt infrage stellen.

            Und bei Melanie hast DU behauptet sie hätte einen Stil, den es gar nicht gibt, weil man ihn nicht erkennen kann. *kopfkratz*

          • Aristobulus schreibt:

            🙂 Bei Melanie hab ich gar nichts über ihren Schreibstil festgestellt, oder ob er weiblich sei. Ich habe nur festgestellt (zweimal), dass ein weiblicher Schreibstil im Kopf des Lesers entsteht, durch den Namen, und dadurch, dass sie sich als Frau beschreibt.

            Und zum Geschlechtsunterschied – ich finde den nicht ergiebig, sollte er denn existieren, und mir erklärt er nichts. Erklärt er Dir was? Verstehst Du die Handlungsweise von irgendwem besser, wenn Du weißt, dass das ein Mann ist?

          • Krokodil schreibt:

            „Und z.B. Melanie schreibt besonders weiblich… ja?“

            Dann hast Du mich zwar reingelegt, aber trotzdem nicht recht.

            Auch ist kaum etwas ergiebiger als der Geschlechterunterschied.
            Wenn man noch kann.

            Kennst Du Frauen, die auf / in einem Amt, Krankenhaus oder sonstwie grösseren hirarchisch geordneten Betrieb arbeiten?
            Setz Deine Brille nicht ab (Geifer kann spritzen) und frag, ob sie die männlichen oder die weiblichen Kollegen blöder findet, und warum.

          • mike hammer schreibt:

            Ich wurde mit der Ex Spusi vom Gotah verglichen….. ?

          • Aristobulus schreibt:

            … der G’schlechtsunterschied ist ergiebig, wenn man können wollen will (also was auch immer), aber bei allem Textbezogenen usf. ist er halt unergiebig außer dem ewigen Cherchez la femme, das uns bekanntlich hinanzieht.

            Und Hammer, verglichen??, ähmm!, nope!, wurde nicht. Nicht und nichter. Nichtementestens.

          • mike hammer schreibt:

            Dem gehts wie mir,

            Handgepäck seiner Frau!

          • Aristobulus schreibt:

            In der Tasch‘ stecken die gesammelten Werke des Baal-Schem-Tov, und der Kraft-Moische traut sich kaum, sie hochzuheben 😉

          • Bachatero schreibt:

            @Mryke Hamer, das mit dem Bachahetero ist genial; das ich da noch nicht drauf gekommen bin …

  9. Peter schreibt:

    Warum ist der Angriff auf die Katholiken nötig?
    vielleicht weil sie so geduldig sind?

    Erweisen Sie bitte auch den anderen großen Religionen diesen Respekt.

    Besonders denen die für Schwule und Lesben nur eine tödliche Antwort kennen.

    • gnaddrig schreibt:

      Besonders denen die für Schwule und Lesben nur eine tödliche Antwort kennen.

      Die kriegen in diesem Blog schon oft genug ihr Fett weg. Und die machen bisher keine Gesetze in Deutschland, während die von der katholischen Kirche (teilweise recht aggressiv) propagierten ethisch-moralischen Prinzipien durchaus ihren Einfluss haben. Der deutsche Gesetzgeber dürfte bisher wesentlich eher katholisch als islamistisch geprägte Gesetze basteln…

  10. mike hammer schreibt:

    heute habe ich lange nachgedacht,
    ich will ja zu dem thema nix sagen und
    hatte so zeit auf die innere stimme zu hören.

    in der letzten zeit rennen überall zombis herum und
    so dachte ich darüber nach ob zombis als solche verheiratet
    bleiben, ob zombis heiraten dürfen und ob es LGBTZombis gibt,
    ob sie Kinder bekommen und ob sie adoptieren dürfen
    sollen. wie ist es mit rente, erbrecht usw. aus…

    ich finde das man zombis nicht ausschließen darf und klingonen, sithlords
    vulkanier und wukis liegen mir auch am hertzen,
    ich frag mal meine frau ob wir
    nicht unseren kanarienvogel heiraten, alle beide und keine witze, unterdrückt
    uns nicht, wir lieben den pipmaz und haben dann ofitiell nen vogel. 😉

    zombis brauchen liebe, nur deshalb sind sie agressiv.
    sollte es nicht klappen hier techniken wie
    man sich dem zumbi entzieht.

    ich will niemanden mit zombis vergleichen, zombis sollen nette gesellen sein. 😀

  11. mike hammer schreibt:

    OT- Extrem, sorry.

    15-Jährige (mehzahl) vom Senat bei Pädophilen untergebracht

    In den 70er-Jahren hat die Berliner Senatsjugendverwaltung Jugendliche bei vorbestraften Pädophilen untergebracht, wie ein Gutachten zeigt. Das Vorgehen war Teil eines erzieherischen Experiments.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article141716783/15-Jaehrige-vom-Senat-bei-Paedophilen-untergebracht.html

  12. ceterum censeo schreibt:

    „Wenn es irgendwie möglich ist, sollten solche Kinder darum ein möglichst optimales Umfeld vorfinden, wozu nun mal eine Mutter und ein Vater gehört.“
    Genau das bestreiten aber einige, und wir müssen dies tolerieren. Die unmündigen Kinder sollten es aber nicht müssen.

  13. CWeiss schreibt:

    „aber es gibt Lesben, die es wollen und tolle Mütter sind. Und wo wir schon mal dabei sind, Herr Kauder, warum sollten sich schwule Männer an Ihrer Kinderlosigkeit ein Beispiel nehmen? Es gibt schwule Männer, die gerne und gute Väter sind. Es wäre schön, wenn sie es auch in Deutschland sein könnten.“

    Ich glaube, da hat der Autor die ganze Sache nicht bis in letzte Detail zu Ende gedacht: Man könnte auch sagen: „Es gibt alleinstehende heterosexuelle Frauen, die es wollen und tolle Mütter sind.“ „Es gibt alleinstehende heterosexuelle Männer, die gerne und gute Väter sind.“ Aber auch die dürfen für gewöhnlich keine Kinder adoptieren. Dort wo die Adoption für homosexuelle Paare erlaubt ist, kann es sogar zu folgender – wie ich finde grotesken – Situation kommen:
    Zwar rein fiktiv, aber das Problem sehr wohl darlegend: In der finalen Staffel der Sitcom „Two and a Half Men“, die in Kalifornien spielt, will die Hauptfigur Walden Schmidt Vater werden. Der alleinstehende Heterosexuelle geht für diesen Zweck, um ein Kind adoptieren zu können, eine Scheinehe mit dem ebenfalls heterosexuellen Alan Harper ein.
    Mit welchem Recht verhindert der Staat, dass Alleinstehende Kinder adoptieren und gross ziehen? Weil er der Überzeugung ist, dass nicht jede Lebenssituation und jede Lebensweise geeignet ist, um Kinder gross zu ziehen.
    Es ist ein Unterschied, ob der Staat/ die Gesellschaft mündigen Personen die Wahl ihrer Lebensform überlässt, oder ob er unmündige Dritte in die Obhut der „beliebig Lebenden“ gibt.

    Dann ein weiteres Problem: Herr Buurmann sagt – zurecht – dass es Lesben gebe, die gute Mütter sind. Und dass es Schwule gebe, die gute Väter sind. Ich bezweifle allerdings, dass Lesben gute Väter sind und Schwule gute Mütter. Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder idealerweise eine männliche und eine weibliche Bezugsperson haben.

    Letztlich muss ein Adoptionsrecht, egal wie es ausgestaltet ist, immer und unbedingt an erster Stelle auf das Kindeswohl ausgerichtet sein. Zeitgeist, Lifestyle, falsch verstandene Toleranz und Nice-to-haves haben da keinen Platz.
    Ich bin darum, was die Adoption durch homosexuelle Paare (und Alleinstehende egal welcher sexuellen Orientierung) betrifft, für ein differenziertes Adoptionsrecht: Verwandten- und Stiefkindadoption Ja. Fremdadoption (also von vorher unbekannten Kindern) eher Nein.

    Ich denke, dass es für ein Kind, dessen Eltern zu Tode kommen, in den allermeisten Fällen das beste ist, wenn sie weitgehend in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Das Naheliegendste und Beste ist hier sicher oft, wenn es zu einem Onkel oder einer Tante kommt, egal welche sexuelle Präferenz diese haben. Wenn diese in einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben, kann es zudem die Rechtssicherheit und soziale Sicherheit des Kindes nur erhöhen, wenn der Lebenspartner dieses Kind ebenfalls adoptieren kann.

    Etwas anders liegt für mich der Fall bei einer Fremdadoption: Die „Entwurzelung“ und Entfernung von den leiblichen Eltern, die ja für gewöhnlich nicht tot sind, führt zu einer grossen psychischen Belastung für das Adoptivkind. Es gibt eine Unzahl von Fällen, die belegen, dass Adoptivkinder alles andere als einfache Kinder sind, mit ihrer Herkunft ringen, sich von ihren leiblichen Eltern im Stich gelassen fühlen, undundund. Wenn es irgendwie möglich ist, sollten solche Kinder darum ein möglichst optimales Umfeld vorfinden, wozu nun mal eine Mutter und ein Vater gehört. Und tatsächlich ist es ja auch so, dass der Staat hier sehr, sehr genau hinschaut. Wer Kinder adoptieren will, wird sehr streng geprüft und – wohl zurecht – suchen Adoptionsbehörden nach den sprichwörtlichen „gut bürgerlichen“ Eltern. (Bei einer vernünftigen Behörde bekämen Madonna und Angelina Jolie auch kein Kind.)

  14. Kanalratte schreibt:

    Und als nächstes wird dann die Pädo-Ehe gefordert.

    • ceterum censeo schreibt:

      Aber vorher fordert man noch Quoten für schwule Adoptiveltern. Denk an meine Worte!
      Und die Muselmanische Vielehe, natürlich mit Sozialleistungen für alle Weiber auf unsere Kosten. Solche Forderungen gibt es allerdings schon aus der rotgrünen Ecke.

      • Aristobulus schreibt:

        … ich hab noch nirgendwo eine plausible Erklärung gelesen, was noch gegen die Anerkennung der Viel-Ehe spricht, wenn erst die schwule Ehe eingeführt ist.
        – Ich will schwule Ehen (weil weder Liebe noch die Aufzucht von Kindern auf Frau-Mann begrenzt ist. Das war sie noch nie).
        – Ich will aber keinen mohammedanischen Alptraum. Weil diese Viel-Ehen schon immer ein Aptraum waren.

        Jedoch wo genau ist die logische Grenze zu setzen-? Wo ist das eine unwiderlegbare Argument, das schwule Ehen als diesseits und frauenverachtende Vielehen als jenseits definiert? Denn es rufen mittlerweile ja genug solcherweise zwangsverheiratete Haremsfrauen, dass diese ‚Lebensform‘ freiwillig sei.

        • ceterum censeo schreibt:

          Beginnt nun dort der Kulturrelativismus, oder schon früher?

        • Kanalratte schreibt:

          Sofern man die Ehe nicht als zwischen Mann und Frau definiert, müsste neben der Homo-Ehe auch eine Vielehe rechtlich sein, sobald alle Partner damit einverstanden sind.

          • Aristobulus schreibt:

            Eben. Das befürchte ich ja. Und mir fällt kein Argument ein, das das Eine als akzeptabel definiert und das Andere als inakzeptabel.

  15. quer schreibt:

    Gedankenspiele über Homos, deren Phantasien über Kinder, Ehe und andere, eigentlich heterosexuelle Vorstellungen, sind müßig. Angesichts der rasanten Entwicklung des Islam in Europa.

    Die sozialistisch geförderte Zerstörung des (christlichen) Familienbildes, mitsamt der Verhinderung heterosexuellen Nachwuchses arbeitet dieser Entwicklung zu.

    Es müßte also die (eigentlich kleine, aber aggressive) Gruppe der Homos sich langsam Gedanken machen, ob nicht eher Zurückhaltung gefordert ist. Verbunden mit dem Blick auf iranische Baukräne und saudische Schwerter.

    Wer anders, als die Vielgescholtenen, soll sie dereinst (so ab 2050?) schützen?

    • Nordland schreibt:

      Das ist doch das Problem: Man sucht sich immer den leichteren Gegner vor der eigenen Haustür. Gegen einen Gegner, der sich im Anmarsch befindet und in einigen Jahrzehnten möglicherweise das Ruder übernimmt, kann man sich heute nicht profilieren.

      Insofern hast du recht. Eine Diskussion Ehe vs. eingetragene Partnerschaft ist müßig, wenn andernorts Homosexuelle am Galgen baumeln oder vom Hochhaus geworfen werden. Das ist die Scheinheiligkeit, die man unter anderem auch bei der Antifa sehen kann. Im Kampf gegen rechts (oder was sie für rechts halten) die große Fresse haben, aber zum Thema Islam schön brav die Klappe halten.

    • Phillip K schreibt:

      Sozialismus hat die Familie nicht zerstört, denn im Aozialismus geht es letztlich nur um Geld. Was du meinst , ist wohl eher der Ostblock, der nicht nur den Sozialismus auf die Wirtschaft, sondern auf das gesamte Leben ausgerichtet hat. Aber zum Glück funktioniert Sozialismus/Kommunismus nicht.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      quer: „Es müßte also die (eigentlich kleine, aber aggressive) Gruppe der Homos sich langsam Gedanken machen, ob nicht eher Zurückhaltung gefordert ist. Verbunden mit dem Blick auf iranische Baukräne und saudische Schwerter.“ Gegen die Barbarei hilft in vorauseilendem Gehorsam nur Barbarei. Fresse halten, Schwule, sonst kommen die Moslems. Wundert mich eigentlich nicht, dass bei der Islamophobie manchmal auch eine seltsame Faszination mit im Spiel ist.

      • Aristobulus schreibt:

        Fehlt Ihre Definition von Islamophobie. Scheußliches Schlagwort übrigens, das Sie sich ganz schnell abgewöhnen sollten, denn es vernebelt den Geist und verschlammt die Wahrheit.
        Es gibt nun mal diese iranischen Baukräne und diese saudischen Schwerter. Damit werden Schwule islamischerseits planmäßig ermordet. Was zum Geier, Thomas, soll islamophob sein, indem man das feststellt?

        Andererseits wäre es selbstmörderisch, NICHT den Islam zu fürchten (=islamophob zu sein).
        Aber so hatten Sie’s nicht gemeint. Die hatten es als Vorwurf gemeint.

  16. Nordland schreibt:

    Ich mag es – an beiden Seiten – nicht, dass immer wieder so viel Ideologie mit in diese Frage gebracht wird. Die Stellung homosexueller Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten spürbar verbessert. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit einer eingetragenen Partnerschaft. Muss man angesichts dessen alles immer bis zum letzten ausfechten? Es ist nicht verboten, Toleranz und Respekt auch gegenüber denjenigen auszuüben, die am klassischen Familienmodell hängen.

    Und das Thema Adoption? Eignet sich nicht für Diskussionen über politische Fragen der Gleichstellung und Diskriminierungsfreiheit. Denn es zählt das Kindeswohl als zentraler Aspekt. Dass Mutter und Vater jeweils einen unterschiedlichen Anteil an der Sozialisation des Kindes haben, spricht nicht für Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare. Eines endgültigen Beweises dafür bedarf es nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      Wir waren hier schon weiter, Nordland 😉 , spätestens seit Andreas‘ Vorschlag, den Begriff Ehe endlich konsequent mit dem Begriff Kinder zu verknüpfen.

      • Bachatero schreibt:

        So weit haben es weder Kirchen noch Staat bisher gebracht. In keinem dieser diversen Eheversprechen kommen Kinder vor. Sie haben an alles gedacht, gute und schlechte Tage, Treue, Liebe, sogar bis in Ewigkeit (was ja nun die längste bisher bekannte Dauer schlechthin ist). Haben die da was substantielles vergessen?

        • Aristobulus schreibt:

          … die haben Bachsche Verhältnisse als allltäglich angesehen, nicht?, also pro Paar 20 Kinder (höchstens die Hälfte hat das Säuglingsalter überlebt). Dieses Elend war Tradition von der Steinzeit bis vor etwa 100 Jahren

        • A.S. schreibt:

          Von effektiven Verhütungsmethoden konnten die „Erfinder“ der Ehe noch nicht mal alpträumen.
          Seit dem Kinder nicht mehr einfach kommen sondern wohlterminierte, im Karriereplan eingepasste Wunschkinder sind stehen die Kinder richtig unter Druck. Schließlich muss sich der Karriereknick der Eltern auch gelohnt haben durch die kleine Sophie-Charlotte oder den kleinen Alexander-Maximilian. Die müssen jetzt mindestens Akademiker werden.

        • Bachatero schreibt:

          Das kommt davon, wenn man irgend etwas für „self evident“ hält, das zeitgeistbedingt momentan „self evident“ zu sein scheint und für die Ewigkeit festschreibt.

      • Nordland schreibt:

        Ich habe mir erlaubt, meine Meinung zum Thema mal unabhängig von eurem Diskussionsstand zu artikulieren 🙂

        Ehe, Tradition, Toleranz usw. sind ja alles schön und gut. Ich sehe es eher so, dass man sich vor der Entscheidung mit den wissenschaftlichen Fakten beschäftigen sollte. Und laut neusten Studien haben wir es mit genregulatorischen Faktoren zu tun (http://www.ebc.uu.se/digitalAssets/72/72124_1rice-et-al-2012-qrb.pdf) .

        Das heißt: Homosexualität ist weder eine Strafe Gottes noch von irgendwelchen soziologischen Faktoren abhängig. Sie kommt vor, ist aber nicht der Normalfall. Angesichts dessen sind weder Diffamierung und Diskriminierung noch der Wunsch nach von oben herab verordneter kompletter Gleichstellung sinnvoll. Daher auch mein Appell, die Ideologie aus der Sache möglichst rauszulassen (gilt wie gesagt für beide Seiten).

        Und noch ein ganz wichtiger Aspekt zum Schluss: Die ganzen Forderungen nach Gleichstellung Homosexueller gehen ins Leere, sobald man sich aus falsch verstandener Toleranz nicht an das Thema Islam herantraut. Das betrifft zwar Herrn Buurmann nicht, jedoch eine Reihe anderer Menschen.

        • Phillip K schreibt:

          Toleranz fehlt doch überall, weil es egal zu welchen Themen, immer Menschen gibt, die andere Menschen nicht mögen. Sogar im Bundestag streiten sich die Parteien, anstatt sich zu tolerieren.

          • aurorula a. schreibt:

            Sie tun beides. Toleranz heißt ja ganz schlicht und ergreifend Duldung. Nachdem wir doch noch nicht beim Einparteienstaat sind (außer vielleicht hier in Bayern mit unseren 50+ Jahren derselben Regierungspartei) haben wir ein Parlament, in dem sich die Parteien zwar tolerieren (=die Existenz anderer Parteien ertragen), aber eben teils erbittert streiten. Das nennt sich Verhältniswahlrecht, die Repräsentation von mehreren Parteien im Verhältnis ihrer Stimmanteile, nennt sich das. 😉

          • Phillip K schreibt:

            Dann erzähl mal den arabischen Staaten, dass sie Israel tolerieren. Die werden dir was husten. Denn trotz über 60 Jahren Israel und ständiger Kriege und Angriffe, weigern sich die Araber es anzuerkennen, dass Israel nicht aus dem Nahen Osten verschwinden wird, weil es sich eben behaupten kann. Aber dulden tun sie Israel nicht.

          • aurorula a. schreibt:

            Wann habe ich nochmal die letzte Morddrohung gegen Vertreter der im Bundestag vertretenen Parteien verpasst von einem Mitglied einer der anderen, nur weil sie Mitglied der anderen und nicht der eigenen Partei sind?

        • ceterum censeo schreibt:

          Sehr richtig, danke!

  17. ceterum censeo schreibt:

    Es gibt in der Tat leider immer mehr Eltern, die durch unser Bildungssystem und die Segnungen des Sozialstaats derart wahrlost sind, daß ihre Kinder mit Sicherheit bei einem liebevollen Schwulenpaar besser aufgehoben wären. Das kann aber kein Grund für derartige Experimente sein.
    Die Schwulen, die für sich reklamieren, Kinder adoptieren zu dürfen(übrigens eine verschwindende Minderheit), sind selbst wie kleine Kinder, nach dem Motto, „will auch haben“!
    Spätestens beim Anblick eines Elton John, der mit seinem jungen Lover ein kleines Mädchen in die Kamera hält, wie Paris Hilton ihre Schoßtöle, kommt mir das große Kotzen. Nee nee, Leute, sucht euch ein Hobby oder kauft euch ’nen Hund!

    • Aristobulus schreibt:

      … Schwule, die Kinder wollen oder Kinder haben, sind wie jeder sonst, der Kinder will oder Kinder hat.

      • aurorula a. schreibt:

        Seitdem Kinder nicht mehr einfach Kinder und Eltern nicht mehr einfach Eltern sein dürfen, sondern jeder besser weiß was gut für Eltern und ihre Kinder ist, wirds sowieso kompliziert.
        Und auch hier sind die Segnungen der Moderne am Werk: die Zeitgeistreste der letzten, sich teilweise widersprechenden Erziehungsphilosophien die den Eltern alle gleichzeitig im Hirn umgehen können sinnvolle Handlungsmöglichkeiten schon einmal verbauen. Zu bewundern etwa in den beiden Beispielen bei denen ich gerade gestern erst vorbeigesurft bin:
        https://gnadlib.wordpress.com/2015/05/30/vier-gewinnt/
        https://gnadlib.wordpress.com/2009/04/20/spielplatzterror/
        In der oberen Anekdote zerschmeißt ein Bub die 4gewinnt-Partie zweier anderer Kinder. Sein Vater bekommt das mit. Statt instiktiv reagieren zu können (etwa gleich als das losgeht den Sohn daran zu hindern und etwas zu sagen a la: „Lass das. So machst Du das Spiel kaputt. Frag besser die beiden, ob Du beim nächsten mitspielen darfst.“) – stattdessen hat er wohl etwas gehört daß er Kinder nicht einfach so anschreien soll und noch irgendetwas antiautoritäres Verbotsverbietendes. Das Ergebnis ist eine solche Verunsicherung, daß er sich nun garnicht eingreifen traut und erst hinterher etwas sagt das fast noch als Lob herauskommt.
        Im unteren Beispiel wundert sich ein anderer Vater, der selbst seine Kinder auf dem Spielplatz einfach tun lässt und es bei Aufsicht allein belassend die Sonne genießt, über die kasernenhofartigen Zwangsfrühförderszenen die sich teilweise um ihn herum abspielen.
        Zwei entgegengesetzte Beispiele, aber dieselbe Sache. Während der allgemeine Zeitgeist seine Zustimmung eher in Richtung des Vaters verteilt, der nicht eingreift als der Sohn anderen schadet; und weniger in Richtung des Vaters, der nicht eingreift wenn seine Kinder einfach spielen was sie wollen und nicht was gerade besonders förderlich wäre; verhindert der Zeitgeist doch daß Eltern einfach selbst entscheiden wann sie ihren Kindern welche Erziehung angedeihen lassen.
        Unten schreibt Andreas ganz etwas ähnliches über den Druck auf Kinder wie gnaddrig mit seinen Beispielen und ich hier über den auf Eltern.

        Ich denke: seitdem Kinder Wunschkinder zu sein haben, möchten viele sie zu Kindern aller machen, nicht nur denen ihrer jeweiligen Eltern. Und dementsprechend mitreden; bei der Philosophie, bei der Erziehung, bei den Kindern – und bei den Eltern.
        Während das bei Kindeswohl (Mißbrauch, Mißhandlung,.. ) und Jugendamt nun noch sinnvoll ist, wird es spätestens an dem Punkt Unsinn an dem das für-gut-halten der Mehrheit scheindemokratisch über die sexuelle Orientierung der Eltern bestimmen will.

        • quer schreibt:

          Man hat immerhin erreicht, die Erziehungsunfähigkeit von Eltern dadurch zu befördern, daß diese selbst einmal nicht erzogen wurden: Wer sein Kind bis zu zwei und mehr (!!) Jahren – dank Pampers – einfach in die Hose scheißen läßt, verhindert damit, daß das ihm anvertraute Kind die Beherrschung seines Körpers relativ spät (wenn nicht zu spät) erlernt. Dies wiederum hat Rückwirkungen auf die geistige Entwicklung des Nachwuchses, auf den man so stolz ist.

          Mit anderen Worten und aus eigener Erfahrung: Bis in die 50’er Jahre war ein geistig normal entwickeltes Kind nach 9- 10 Monaten „trocken“, also zivilisiert. Parallel dazu, war es darüber hinaus in der Lage, mit drei bis vier Jahren an einem Tisch unter Gebrauch der Werkzeuge ebenso wie die Erwachsenen zu essen. Man nennt (nannte) dergleichen Kultur.

          Tempi passati

          • ceterum censeo schreibt:

            Heute kehrt man eher zum Tribalismus zurück. Man frißt mit den Pfoten mit Mütze auf der Birne, nuckelt in jeder Lebenssituation an der Plastikkalebasse und die alte Omma läßt sich wie ein Maori ihren ganzen gedunsenen Pansen tätowieren. Der gute alte Ohrring ist der afrikanischen Riesenaffenschaukel gewichen, Spucke und Rotze siffen nun schon seit Jahren durch die gepiercten Zinken und Backen der Doofen, so daß man eigentlich nur noch auf den ersten Blödmann wartet, der auf der Straße mit Knochen auf dem Kopp oder Penisköcher rumrennt.
            Wenn im Übrigen ein Kind heute mit Messer und Gabel ißt und trocken ist, bevor es den Stinkefinger der Umwelt zeigen kann, besteht mancherorts schon die Gefahr, daß man ein „rechtes“ Elternhaus wittert! Obskure Gesellschaften „gegen Rechts“ haben schon angemahnt, das Elternhaus höflicher Kinder unter die Lupe zu nehmen.
            Bin wohl was abgedriftet. Pardon und schönen Sonntag noch!
            PS.: Das mit den Windeln ist übrigens nicht so schlimm: in den Papierdingern merken die gar nicht die Bescherung wie früher in den alten Stofflumpen. Und die mußten ausnahmslos die armen Weiber auskratzen und aufkochen, und nicht Graf Quer oder CC. 🙂

          • quer schreibt:

            „….in den Papierdingern merken die gar nicht die Bescherung wie früher….“

            Tja mein Lieber, das ist ja eben der Zusammenhang mit der Körperbeherrschung und der damit einhergehenden geistigen Entwicklung. Es ist also schlimm. Sehr schlimm sogar.

          • ceterum censeo schreibt:

            Naja, zum Schluß liegen wir wohl alle wieder in den Dingern rum. Egal ob Pappe oder Lappen. Dann ist`s mit der Körperbeherrschung sowieso vorbei. Eigentlich ganz schön beschissen das Ganze.
            Aber vielleicht entleibt uns ja auch der Muselmann.

          • Aristobulus schreibt:

            Jaja, Quer hat eine Affinität zur Zeit des Etikettebuchs von Erika Pappritz, in der wirklich noch bitte-danke gesagt und auf Sauberkeit gehalten wurde. Eine schöne Zeit. Meinten schon alte Griechen. Hingegen heute ist alles verlottert und so niedrig. Seit den alten Griechen.

          • ceterum censeo schreibt:

            Also, lieber Aristobulus, ich selbst bin ein großer Fan von Bitte und Danke! Auch mal einer Frau , warum nicht einem Mann, aus oder in die Jacke helfen.
            Und das mit der Sauberkeit möchte ich von Dir nun nicht gelesen haben. 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            … na schön, Ceterum, dann halt nicht Sauberkeit, weil dagegen zu sein sicher zu Missverständnissen führt 😉 , sondern mehr das volle Erika-Pappritz-Programm Ordnung, Gehorchen, Benimm, Wissen-wo sein-Platz-ist, bei-seinem-Leisten-Bleiben, Kartoffen nicht mim‘ Messer Schneiden, Händchen über die Bettdecke, Hut lüften beim Grüßen, Kinder soll man sehen aber nicht hören, draußen gbt’s nur Kännchen, kein Damenbesuch nach 22 Uhr, usw. usf.

            Sich dafür zu erwärmen heißt, von Grund auf erkaltet zu sein 🙂

            P.S.
            Jemandem die Tür aufzuhalten oder jemandem in dn Mantel zu helfen, ah, immer gerne. Es hat bloß nichts mit all den Sekundärtugenden zu tun, die Quer hier als Primärtugenden propagiert.

      • Krokodil schreibt:

        Völlig falscher Ansatz.
        Kinder sind ein Geschenk
        des Grossen Obersten,
        an Mann und Frau.
        Diese Geschenke können
        durch widrige Umstände
        auch mal jenseits des Ziels
        an/unterkommen.

        • Krokodil schreibt:

          @Ari
          Mai 30, 2015 um 9:49 nachmittags

          • Aristobulus schreibt:

            So, we Du dieses Geschenk definierst, Krokodil, kann es dabei keine widrigen Umstämde geben.

          • Krokodil schreibt:

            Dann muss ich das erklären.
            Männer und Frauen kriegen Kinder.
            Weil nun Frauen und Frauen,
            oder
            Männer und Männer
            eben keine Kinder kriegen,
            ist das keine Benachteiligung,
            sondern logische Konsequenz.
            Das muss durch nichts kompensiert werden.

            Natürluch sollte man Schwulen oder Lesben nicht verbieten Kinder zu adoptieren, CWeiss
            https://tapferimnirgendwo.com/2015/05/30/gedanken-zur-homoehe/#comment-102070
            hat dazu bereits etwas geschrieben.

            Wenn nun ein Schwuler sich mal zu einer Frau herablässt,
            nur um diese zu schwängern,
            um danach entweder selbst das Kind gross zu ziehen,
            oder dies der Mutter allein berlässt,
            dann kann man das wohl kaum verbieten.
            Aber mal ehrlich:
            Wäre dieser Mann nicht schwul,
            jeder würde dieses Vorgehen als irgendwie
            arschlochverdächtig empfinden.
            „Das arme Kind“
            Siehst Du das nicht?

          • Krokodil schreibt:

            „oder dies der Mutter allein berlässt,“

            An einer Stelle würde ein ü reinpassen.

          • Aristobulus schreibt:

            Das sehe ich eben nicht, Krokodil.
            Dir geht’s um’s Prinzip und um’s Ideal.
            Aber ich sehe mehr den Einzelfall.

          • Krokodil schreibt:

            OK, Einzelfall.
            Also ist die Sache mit dem generellen Adoptionsrecht für egal wen vom Tisch?

          • Aristobulus schreibt:

            Nicht, sofern es alle Einzelfälle abdeckt 😉

            Und es gibt gar kein generelles Adoptionsrecht. Auch nicht für Heten. Weil längst nicht alle Heten ein Adoptivkind bekommen, die eins adoptieren wollen

    • besucher schreibt:

      Also mir ist ein Elton John der ein Mädchen in die Kamera hält lieber als ein Josef Fritzl der seine Kinder im Keller versteckt. Und der war doch hetero, oder?

      • Krokodil schreibt:

        Erschiessen ist meist angenehmer als der Feuertod.
        Oder: Wer besser als der perverse Ösi ist, der ist noch lange nicht gut.

        • Aristobulus schreibt:

          Öhm-?
          Da wird aber jetzt nicht der völlig harmlose (musikalisch äußerst harmlose und als Mensch im Extrem harmloseste) Elton John mit dem vampirischen Fritzl verglichen, nein?

          Kann nicht begreifen, woher solche Ideen kommen… ach so, weil da irgendwo zuvor was Schwules im Spiele war. Na, dann.

          • Krokodil schreibt:

            Es ging mir doch nicht um Eltons Musik, die ist mir zu lalagaga um etwas dazu sagen zu können. Ob er ein harmloser Mensch ist? Ich sehe nur eine Bahauptung.
            Fakt ist, der Elton und sein Lover brauchten ein Kind, wozu auch immer. Dem Kind wird es kaum schlechter gehen als den Kindern von Angelina Jolly oder denen der von der Leier. Aber ob es dem Kind gut geht, das weiss eben nichtmal der Elton, weil er es nicht wissen kann, egal wie er sexuell orientiert ist. Man kann Mensschen ansehen, ob sie mit Kindern können oder nicht. Der kann jedenfalls nicht. Wie viele andere.
            Ich haben diesen Vergleich nicht erfunden, nur kommentiert.

  18. A.S. schreibt:

    „Vielleicht sollte man in Sachen Familienplanung nicht so sehr auf einen Haufen beziehungsloser Männer hören, die eine Frau verehren, die ohne Sex einen Sohn bekommen haben soll.“

    Schöne Ohrfeige. 🙂 Aber vielleicht sollte man doch mehr auf den Haufen hören. Seit man nicht mehr auf diesen Haufen hört hat die Gesellschaft ihre Überlebensfähigkeit verloren. Ist übrigens nicht nur in Dt. so, dass areligiöse Menschen sich gerne ausmendeln. Also wenn es Gott gibt, dann hat er auf jeden Fall Humor.

    „es gibt Lesben, die es wollen und tolle Mütter sind. […] Es gibt schwule Männer, die gerne und gute Väter sind. Es wäre schön, wenn sie es auch in Deutschland sein könnten.“

    Können sie. Nur für das Kind müssen sie schon selber sorgen. Kinder sind Geschenk und Last zugleich, aber kein Anrecht. Daher können Kinder auch niemandem vorenthalten werden.

    “Homosexuelle kriegen biologisch keine Kinder”, schreibt Herr Wagner. Oh doch, Herr Wagner, Homosexuelle kriegen Kinder, auch biologisch.“

    Dann sollen sie genau das tun, dann haben sie auch Kinder. In Deutschland werden Homosexuellen ihre Kinder nicht weggenommen. Kinder wegnehmen, das will der Staat zwar, aber nur werktäglich damit beide Eltern arbeiten und Steuern zahlen können. Die Sexualität spielt dabei keine Rolle.

    „Homosexuelle kriegen Kinder, auch biologisch. Es gibt lesbische Frauen, die schwanger sind. Sie ficken nur in der Regel nicht mit dem biologischen Vater.“

    Biologisch Kinder bekommen ohne Sex? Ich denke man soll nicht auf Leute hören die daran glauben.

    „Es gibt auch schwule Männer, die ganz biologisch Kinder gezeugt haben.“

    Deren Elternschaft zweifelt auch niemand an. Diese Väter sind, sofern nicht mit der Mutter verheiratet, in ihrem rechtelosem Zahlsklavendasein den heterosexuellen Vätern völlig Gleichgestellt. Sie sind auf Gedeih und Verderb den Launen und der Willkür der Mutter ausgeliefert. Danke lieber Feminismus.

    „Kinder haben einen Recht darauf, dass ihre Eltern in glücklichen Beziehungen sind. Ubd sie haben ein Recht darauf, dass ihre biologischen Eltern glücklich verheiratet sein können, wenn auch nicht immer miteinander!“

    Kinder haben ein Recht auf ihre Eltern. Sie haben auch ein Recht auf ein Zuhause, auch Nachmittags nach der Schule und nicht nur Abends beim Doppelverdienerfeierabend. Sie haben ein Recht auf Eltern, die ihre persönlichen Belange völlig unter die Bedürfnisse der Kinder stellen und bereit sind ihre Streitereien den Kindern zuliebe zurückzustellen. Sie haben ein Recht auf Eltern, die bereit sind auf eine neue Partnerschaft den Kindern zuliebe zeitweise zu verzichten. Kinder haben ein Recht auf Eltern, die Elternschaft nicht als Recht, sondern als Geschenk und Verpflichtung betrachten.
    Vielleicht sollte man der Art Partnerschaft, aus der ohne Krankheiten und Fehlfunktionen (Unfruchtbarkeit) Kinder hervorgehen, eine ganz besondere Stellung geben. Und für andere Lebensformen (gerne auch für freiwillig kinderlose Heteropaare) findet man eine Zwischenform. Z.B. eine Lebenspartnerschaft. Vielleicht ist es zeitgemäß, neben Ehe und Lebenspartnerschaft auch noch eine Lebensabschnittspartnerschaft einzuführen. Und die Ehe an gemeinsame Kinder zu koppeln. Sonst bleibt’s bei der Lebenspartnerschaft.
    Die Ehe beinhaltet einige Spezifika. Sie ist keine Lustveranstaltung, keine Entscheidung die nach einem Stimmungswechsel einfach so geändert werden kann. Sie ist gedacht als eine Bindung in der man gegenseitig Verantwortung übernimmt, und zwar lebenslang, und in der man für den Fortbestand der Gesellschaft sorgt. Jedes homosexuelle Paar, das beides hinbekommt hat meinen persönlichen Segen für eine völlig gleichgestellt Ehe.
    Aber sich fremde Kinder zu holen und dann Gleichstellung mit den Produzenten der Kinder zu fordern ist eher zweifelhaft.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „Vielleicht ist es zeitgemäß, neben Ehe und Lebenspartnerschaft auch noch eine Lebensabschnittspartnerschaft einzuführen. Und die Ehe an gemeinsame Kinder zu koppeln. Sonst bleibt’s bei der Lebenspartnerschaft.“
      Und für welchen Zeitraum soll das gelten? Die Eltern eines Freundes von mir haben 5 Jahre gebraucht für das erste Kind, was wäre, wenn sie dafür 10 gebraucht hätten? Hätte jemand dann entschieden, dass der Status ihrer Beziehung geändert wird, von „Ehe“ zu „Lebensgemeinschaft“? Und wer vor allem hätte das entschieden? Und sollen sie dann nachweisen, dass sie sich ständig bemüht hätten, also sehr intime Auskünfte geben?
      Die Herrschaft über die Sexualität, welche der Kirche mühsam genommen wurde, soll also in noch stärkerem Maße als bisher dem Staate zufallen?

      • A.S. schreibt:

        Durchaus berechtigte Fragen. Genau so berechtigt wie der Ärger vieler kinderreicher Eltern, die die Altersvorsorge der kinderlosen Leute mit großziehen müssen. Vor allem wenn viele der kinderlosen durchaus Kinder haben könnten. Eine knifflige Situation.
        Immerhin könnte man es so machen, dass bei der Hochzeit eine Lebenspartnerschaft kommt und eine Ehe wird es erst dann, wenn Kinder da sind. Dann muss keiner Fristen und Termine festlegen.

        • ceterum censeo schreibt:

          AS
          Alles , was Du oben schreibst, hat Hand und Fuß, bis auf das, was unser Thomas kritisiert. Das geht so wohl irgendwie nicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Äußerst vernünftig jedenfalls, Ehe (um bei Andreas‘ Definition zu bleiben) als etwas Faktisches zu beschreiben, und nicht als etwas Potenzielles.
            Weil man auf die Weise die ganze Diskussion (ob nun Mann-Frau oder wenn nicht, warum nicht) elegant von der Seite aufrollt.

  19. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Mann und Frau oder Frau und Mann, sonst funktioniert es nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      Schonmal Anderes probiert?

      • Phillip K schreibt:

        Wie kommen Kinder auf die Welt, wenn es nur gleichgeschlechtliche Beziehungen gibt?

        • aurorula a. schreibt:

          Mother’s baby, father’s maybe…

          Spätestens wenn in etwa dreihunderttausend Jahren die Männer angeblich aussterben brauchen wir sowieso eine weitergedachte Antwort auf diese Frage als daß Kinder dann eben nicht mit beiden biologischen Eltern zusammenleben. Aber auch da ist die Wissenschaft respektive Reproduktionsmedizin gerüchteweise gut aufgestellt 😛

        • Clas Lehmann schreibt:

          Kein Mensch hat doch dieses gefordert, und mancher würde es vielleicht auch nicht mitmachen…

          • Phillip K schreibt:

            Genau, die Mehrheit der Menschen ist eben heterosexuell und das wurde von der Natur so geplant. Wieso soll ich dann bei etwas mitmachen, was aus biologischer Sicht sinnlos ist?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Die Natur hat auch Krebs geplant!

          • gnaddrig schreibt:

            Phillip K: Vielleicht hat Homosexualität (bzw. die Tatsache, das ein gewisser Anteil der Menschheit homosexuell ist) ja einen Zweck, den wir nur noch nicht kennen. Bei Fliegen, habe ich jetzt wo gelesen, soll die Existenz schwuler Exemplare die Fruchtbarkeit der übrigen erhöhen, wie auch immer.

            Und wer verlangt denn, dass Heteros schwule Beziehungen ausprobieren? Muss ja niemand.

          • A.S. schreibt:

            Vielleicht ist auch unsere strikte Trennung in Hetero und Homo falsch. Wer sagt denn, dass Sexualität zwingend ein entweder-oder ist?
            Da sich die Sexualität i.d.R. gleichzeitig mit der nachkindlichen Identitätsfindung (Identifikation stark über die Gruppennormen) und der gesellschaftlichen Rollenfindung entwickelt dürfte der äußerliche Einfluss enorm sein. Viele Jugendliche haben eine homoerotische Phase bevor sie sich ans andere Geschlecht wagen. Vielleicht im wäre Erwachsenenalter davon unter anderen Umständen deutlich mehr übrig, wenn man nicht glaubte sich in Hetero oder Homo einteilen zu müssen.
            Wer mal nach Sex googelt (und einen starken Magen hat ….) weiß, dass das Verlangen alle möglichen Wege gehen kann und oft auch geht.

          • ceterum censeo schreibt:

            tapferimnirgendwo
            Beim Haß der Genderpropagandisten und der Schwulenlobby auf Andersdenkende gewinnt man in der Tat immer öfter den Eindruck, die halten die spießigen Heteros tatsächlich für eine Art Krebs. Das Ganze nimmt pathologische Züge an.

          • CWeiss schreibt:

            Die Natur plant gar nichts. Weder Heterosexualität, Homosexualität, noch Krebs. Für gewöhnlich setzen sich in der Natur die Dinge durch, die funktionieren. Das heisst aber noch lange nicht, dass etwas eine Funktion haben muss. Aus biologischer Sicht lassen sich diesbezüglich also keine qualitativen Aussagen zur Homosexualität machen. Aber aus kultureller: Und da gilt für den Liberalen: Erwachsene, geistig zurechnungsfähige, mündige Menschen haben jedes Recht, in der Form zu leben, in der sie wollen, sofern sie diese ohne materielle Hilfe von Dritten bestreiten können, und jede sexuelle Neigungen auszuleben, für die sie ebenfalls mündige, zurechnungsfähige Personen finden, sofern man dafür überhaupt zu zweit sein muss.

            Mit Blick auf Homosexualität und Ehe bedeutet das, dass man natürlich das Recht hat, in einer homosexuellen Partnerschaft zu leben. Ein Recht auf einen besonderen Rechtsschutz lässt sich aber weder für homosexuelle, noch heterosexuelle Partnerschaften ableiten. Wenn es in einer Gesellschaft keine institutionelle Homosexuellenehe gibt, aber die Heterosexuellenehe, stellt das eigentlich keine grundsätzliche Diskriminierung dar. Stattdessen ist die heterosexuelle Ehe eine Privilegierung, deren ursprünglicher Sinn in der Aufzucht leiblicher Kinder liegt.

            Das Problem der Homo-Ehe liegt darin, dass man, wenn man sie denn einführt, auch weiteren alternativen Partnerschaften den besonderen Rechtsschutz nicht verhindern dürfte. Eigentlich sollte ich auch meinen Bruder heiraten dürfen.

          • Phillip K schreibt:

            Gnaddrig
            Weiter oben hat Aristobulus von Sempronis gefragt, ob er schon Homosexualität ausprobiert hat, Klingt so, als ob Aristobulus es von ihm fordert.

            Zumindest klingt es nicht wie ein witziger Spruch.

          • gnaddrig schreibt:

            @ Phillip K: Stimmt, hat er, der Aristobulus. Als Antwort auf Sempronis Behauptung, ich zitiere, Mann und Frau oder Frau und Mann, sonst funktioniert es nicht.

            Die Behauptung ist entweder unscharf formuliert (Mann und Mann oder Frau und Frau können selbst mit Bordmitteln miteinander keine Kinder machen) oder eben Unsinn (es gibt genügend Mann-Mann- und Frau-Frau-Beziehungen, die über lange Jahre hervorragend funktionieren, auch mit wie auch immer gekriegten Kindern).

            Diese Unschärfe bzw. diesen Unsinn hat Aristobulus, wenn ich ihn richtig lese, aufgespießt. Das ist nicht dasselbe wie die Aufforderung, Mann-auf-Mann oder Frau-auf-Frau mal selbst auszuprobieren. (Ich vermute auch stark, dass das bei heterosexuell veranlagten Mitmenschen nicht funktionieren würde, von daher wäre der Versuch nicht hilfreich und das Ergebnis nicht aussagekräftig).

            Solange man nicht eindeutig geklärt hat, ob man über das Zusammenleben oder über das Kindermachen redet, sind Aussagen wie die von Sempronis nicht besonders sinnvoll.

            Und wenn es ums Kindermachen geht, da habe ich in einem anderen Kommentar ja schon Alternativen aufgezeigt, die auch homosexuellen Paaren offenstehen. Und bei Aristobulus weiß man nie so genau, wo es witzige Sprüche sind und wo bitterer Ernst. Bei ihm mischt sich das auch bisweilen, ist so mein Eindruck.

          • Aristobulus schreibt:

            Schankedön, Gnaddrig.
            Hmmm. Sempronii Bemerkung, dass jenseits von Frau Mann nichts funktioniere, erinnert mich stark an analoge Bemerkungen von hauptberuflichen Genderisten, die behaupten, ohne Schwulerei gehe nichts.
            Also hab ich ihn gefragt, ob er etwas Anderes ausprobiert habe. Weil einer, der meint, dass man Knoblauch nur schneiden könne, weil nix sonst gehe, doch mal gefragt werden muss, ob er sich nicht vorstellen kann, dass man ihn durch ’ne Presse drückt.

            P.S.
            Was ist „funktionieren“? Dass Mann-Frau da so schnell als Funktionieren definiert wird, hat mich halt doch etwas aufgescheucht.

          • gnaddrig schreibt:

            Da nicht für, Aristobulus. Was das Funktionieren von Mann-Frau-Geschichten angeht, da muss man sich nicht lange umsehen, um die fadenscheinigen Ecken des Modells zu finden, hast völlig recht. Und Knoblauch, den könnte man sicher auch zentrifugieren…

          • Aristobulus schreibt:

            Jaha, Gnaddrig, es muss freilich überhaupt nicht funktionieren, (oder noch nichter), kann jedoch funktionieren. Wobei jedoch immer (immer!) als Gegenargument zur schwulen Ehe das Funktionieren-An-Sich und das Ideal von Frau-Mann hingestellt wird, so , als funktioniere das apriorisch.

            Erstaunlich!

          • Bachatero schreibt:

            A bisserl eckt das Ganze an der Referenz zur Natur. Unsere Lebensweise hat aber, nicht erst seit gestern, mit Natur soviel zu tun, wie Kinderkriegen mit Homosexualität. Natürlich hängt individuelles Handeln immer noch (thank you for siss) von der biologischen Kulisse ab, aber gesellschaftlich global haben wir der Natur längst die Show gestohlen. Wir können ihr schon gehörig in die cojones treten und jeden Tag mehr. Ihre Zeit als Diktator auf Lebenszeit ist abgelaufen. Jetzt stehnmer vor dem Problem uns was zu basteln, daß möglichst alle lieben. Ein wahrhaft künstlerisches Unternehmen, bildhauerhaft, du haust weg oder pappst dran, bis es dir gefällt und/oder das maximale Wohl der Meisten erreicht ist, wobei die Homoehe sicher oberste Priorität hat.. Das muß doch klappen.

        • gnaddrig schreibt:

          Wenn alle Stricke reißen per Fremdgehen. Passiert in der Heterowelt ja auch oft genug. Oder per künstlicher Befruchtung. Ditto.

  20. ichhabeeinestimme schreibt:

    Ich glaube, es gibt Menschen, die wollen einfach nicht belehrt werden und die wollen ihren Blick nicht öffnen, sondern weiter durch den Tunnel schauen.

    Guter Beitrag !

    • Clas Lehmann schreibt:

      Wobei es einen Unterschied gibt zwischen dem Unwillen, belehrt zu werden und der Bereitschaft, den Blick zu öffnen…

    • Krokodil schreibt:

      „Belehrt“?
      Natürlich nicht. Steht ihnen auch nicht zu.
      „…wollen ihren Blick nicht öffnen…“
      Sowas aber auch. Wissen Sie was eine eigene Entscheidung ist?
      „…weiter durch den Tunnel…“
      Lustig. Wer Gendergaga ablehnt ist also nur zu doof zum Denken.

  21. mike hammer schreibt:

    ehe ist mann und frau.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ehe ist erstmal nur das althochdeutsche Wort für Ewigkeit, Recht, Gesetz.

      • mike hammer schreibt:

        genau Boss, recht gesetz und
        ewigkeit zusammengeführt
        um den begriff für den gesetzlichen bund von
        mann und frau zu einander
        und zur gesellschaft zu
        verdeutlichen, zu
        festigen und
        ihn herauszuheben
        aus allerlei anderen bindungen,
        wie „wilde ehe“, lebensabschnitts zusammenleben, patschwork und allerlei anderen formen, wie den von sklave und herren z.b.

        nicht mal alle homosexuellen
        wollen die homoehe, einen
        weg für ihre partner sie
        zu binden und treue
        zu fordern.

        heirat, ehe und familie sind
        besetzte begriffe und
        die homos sollten
        sich nen eigenen suchen, der
        dann ja viel BESSER ist…. 😉

        (so dazu sag ich jetzt nix mehr.)

Seid gut zueinander!

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