Aufbau einer Arabischen Siedlung in Berlin

Auf eBay bin ich über eine Anzeige gestolpert. Ich bin mir sicher, würden hier Juden zum Aufbau einer Siedlung in Judäa aufrufen, niemand geringeres als die Vereinten Nationen würden sich der Sache annehmen und Resolutionen verabschieden. Es geht hier aber nicht um eine jüdische Siedlung in Judäa. Es geht um eine arabische Siedlung in Berlin-Reinickendorf und Araber sind keine illegalen Siedler, nirgendwo, auch nicht in Berlin. Nur Juden sind illegale Siedler, an vielen Orten, auch in Judäa, das die meisten „Kritiker“ aber lieber West Bank nennen, weil die Lächerlichkeit ihrer Doppelmoral und ihres Hasses sonst zu sehr zu Tage treten würde!

Jürgen Todenhöfer wird somit nicht bei Markus Lanz die aggressive Siedlungspolitik der Araber kritisieren und Ruprecht Polenz wird nicht als guter Freund der Araber mahnende Worte finden, die man sich unter Freunden auch mal sagen können muss. Es wird auch bestimmt keine Intifada der PEGIDA im Nahen Osten Deutschlands geben und die Linken werden bestimmt nicht versuchen, diese Intifada im Kontext der imperialistischen Expansionspolitik Arabiens zu erklären. Der Berliner Senat wird keine Tunnel nach Reinickendorf graben und es werden keine Raketen vom Roten Rathaus abgefeuert. Es wird keine Resolutionen der Vereinten Nationen geben und es wird nicht zum Boykott Arabiens aufgerufen, weil man nicht sicher sein kann, in welcher Beziehung die arabischen Produzenten zu den Siedlungen in Berlin-Reinickendorf stehen.

Nur Juden können illegal sein! Das weiß jeder stramme Antisemit!

„Sind die Siedler das Problem?“

Diese Frage beantwortete Tapfer im Nirgendwo bereits im März 2015. Für die Antwort klicken Sie hier!

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29 Antworten zu Aufbau einer Arabischen Siedlung in Berlin

  1. Phillip K schreibt:

    Was wäre, wenn jede Menge Deutsche in ein arabisches Land umziehen würden? Würden die Araber die Deutschen einwandern lassen? Oder überhaupt eine deutsche Siedlung erlauben?

    • ceterum censeo schreibt:

      Aber jede Wette , die lieben uns Deutsche von allen Ungläubigen am meisten. Und das, obwohl wir in ihren Augen bei der Endlösung schmählich versagt haben. Sind halt sehr tolerant. Und da wir überdies am liebsten für andere malochen, sind wir sicher herzlichst willkommen.

    • Kanalratte schreibt:

      @Phillip K: Kommt drauf an. Deutsche genießen bei den Arabern höchstes Ansehen, nicht so sehr wegen dem was man an uns Deutschen anderorts mag, sondern weil wir Adolf Hitler und seinen Judenmord hatten und weil sie glauben wir wären die größten Feinde der Juden.

      Ich glaube der einzelne talentierte Papier-Christ ist den Arabern willkommen, vor allem weil er Non-Islamische Fortschrittskultur mitbringt. Christliche Massenansiedlung dürfte aber augeschlossen sein.

      • Aristobulus schreibt:

        Schmillip K wollte mit dieser unendlich naiven, sinnlosen, fstamorganatischen Pseudofrage übrigens wieder 1) vom Thema ablenken, 2) vom Thema ablenken, 3) vom Thema ablenken und 4) das Niveau hier drücken, es runterziehen, es verlangweilisieren und es versaubeuteln.
        Anders tut er es nie.

        Der soll abhauen!

  2. abusheitan schreibt:

    Wie wäre es mit dem ebay- Angebot eines jüdischen Siedlungsprojekts in Mecklenburg-Vorpommern?
    Könnte interessante Reaktionen geben.
    😉

    • Aristobulus schreibt:

      Du wirst lachen – es gibt in der Tat solche Gerüchte in Altstrelitz (liegt bei Neu-Strelitz, wie der Name schon sagt, einmal über die Gleise und dann den Feldweg bis zum Zaun, dann ist man da). Tieferes Mecklenburg ist ja gar nirgends.

      Auf dem jüdischen Friedhof von Altstrelitz sind ein paar meiner Vorfahren begraben (Ur-Urgroßeltern), er ist völlig verwüstet, während der DDR hat man ihn zu einem kleinen Teil in einen Park umgestaltet (Grabsteinsplitter liegen unter Büschen, furchtbarer Ort), der größte Teil ist ein Acker. Mitten auf der ex-Friedhofsmauer ein Wohnhaus, DDR-Oberschicht aus den Siebzigern (dort lag einst die Halle der Chewra Kadischa, nichts davon übrig). Wenn man den Bewohner dieses Hauses fragt, warum er mitten auf einem verwüsteten Friedhof lebt, bellt er einen an, dass immer so bestimmte Schwarzhüte aus Berlin da hinkämen und alles wiederhaben wollten.
      Er fürchtet sich sehr vor diesen jüdischen Wieder-Besiedlern.
      Vielleicht sieht er sie Nachts im Traum.

      • Kanalratte schreibt:

        Das ist einfach nur traurig.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja-. Übrigens war dieses Altstrelitz eine jüdische Siedlung par excellence, das einzige Stetl jemals in Deutschland, etwa die Hälfte aller Einwohner waren Juden (im ganzen 18. Jh und bis weit ins 19. Jh, als die Preußen etwa 1860 die mecklenburgischen Küstenstädte zwangen, Juden das Wohnrecht zu geben).
          Weit über hundert Jahre lang, also über vier oder fünf Generationen, war das eine jüdische Siedlung. Bis zum dritten Reich.

          • Aristobulus schreibt:

            … pardon, zweihundert Jahre lang!, begonnen hat der jüdische Zuzug 1730, weil der Fürst die Sonderbesteuerung der Juden strich. Woraufhin viele Juden kamen, und in der Folge entwickelte sich das kleine Fürstentum Mecklenburg-Streltitz rasant und wurde viel reicher als das große, lahme, judenfreie Fürstentum Mecklenburg-Schwerin.

            Übewr all geht es so.
            Merkwürdig, nicht?
            Juden kommen, siedeln sich an, und es geht für Alle aufwärts.
            Dann schmeißt man die Juden raus oder bringt sie um – und in der Folge, ohne weiteres Zutun der Juden, geht’s für die Rausschmeißer den Bach runter.
            Immer schon so gewesen.

  3. ceterum censeo schreibt:

    Vielleicht sollten wir von den Palästinensern lernen, welche doch zu den besten aller besten unterdrückten Indianervölker gehören. Soweit ich gehört habe, wird man bei ihnen mit dem Tode bestraft, wenn man dem Feinde ein Grundstück verkauft. Der Gedanke scheint mir plötzlich nicht mehr so abwegig.

  4. unbesorgt schreibt:

    Ich wette, den Ort der Siedlung hat dereinst der Prophet im Traum gesehen und ist von dort aus in einem weiterem Traum auf einem feuchten Furz in den Himmel geflogen um zu fragen, ob es auf dem Grundstück schon einen Wasseranschluss gibt.
    Es handelt sich also um Ur-Arabisches Land dort – und wer das nicht akzeptiert, beleidigt den Propheten, seinen Traum und den feuchten Furz. So etwas kann nicht geduldet werden, weil es islamophob und intolerant ist.

    Spaß beiseite, ich will auch mal träumen: Es handelt sich um eine Gruppe syrischer Intellektueller. Ingenieure, Archäologen, Literaturwissenschaftler und Musiker. Sie haben sich und ihre Familien und etwas Geld mit knapper Not aus Syrien herausgebracht und haben mit Religion nicht viel am Hut. Nun wollen sie in Deutschland ein neues Leben beginnen und als Startpunkt bauen sie hier Häuser. Sie sprechen nur arabisch? Das sollte kein Hinderungsgrund sein. Ich beurteile Menschen nicht nach ihrer Muttersprache. Ich habe kein Problem damit, dass Araber, die hier friedlich leben, arbeiten und Häuser bauen untereinander nur arabisch reden. Entscheidend wäre, wie sie mit ihren christlichen, jüdischen und atheistischen Nachbarn umgehen.

    Weckt mich wenn ihr wisst, wie die Ebay-Sache ausgeht.

    • Aristobulus schreibt:

      🙂

      P.S.
      Ich wecke Dich, so bald sich das bisher unbetätigte Geücht erhärtet hat, dass die Siedler syrische Entflohene sind, die fliehen mussten, weil ihnen der IS zu menschlich, zu friedlich und zu freiheitlich, ja zu zionistisch ist.

      • Aristobulus schreibt:

        pardon, unbeSCHdätichdte. Weil sich das Gerücht bislang nur betätigt, so wie jedes Gerücht sich das eben so tut, bis einer kommt und es hart macht, ganz ganz hart.

  5. Phillip K schreibt:

    Warum wollen Araber nach Berlin? Immerhin ist das türkisch.arabische Verhältnis nicht das beste.

    • Dante schreibt:

      Nicht zuletzt deshalb wollen die Araber ja eine geschlossene Siedlung gründen und mischen sich nicht unter die Türken.

  6. Adolf Breitmeier schreibt:

    Das nennt man Libanonisierung, die allerdings schon seit Längerem zugange ist. Ich erinnere an die drei territorialen Zustände des Islams:
    1. DAR EL ISLAM = Land der Unterwerfung >>> der Islam regiert uneingeschränkt mit seinen
    unumstößlichen archaischen Gesetzen
    Sure 47, Vers 37: Ihr sollt nicht schwach sein und nach
    Frieden rufen, da ihr doch die Oberhand habt und Gott mit
    euch ist; und nie wird er euch um eure Werke betrügen.

    2. DAR EL HAB = Land des Krieges>>> hier herrschen Ungläubige. Dieser Teil ist zu
    islamisieren, sei es durch Missionierung, Unterwanderung, Gebären
    oder Gewalt.

    3. DAR EL SUHL = Land des Waffenstillstandes >>> hier ist der Islam zwar noch in der
    Minderheit und muss sich vorläufig noch anpassen, aber jeder dort
    lebende Muslim muss alles unternehmen, um dem Islam zum Sieg
    zu verhelfen. Muslime haben in dieser Phase/Situation die
    ,,Lokale“ Rechtsordnung zu beachten und zu befolgen (Charta des
    ZMD, Abs. 10, DGA 213 -222). Dazu gehören unser Grundgesetz,
    die AEMR und alle darauf basierenden Rechte und Gesetze. Nach
    Bouffier, hess. Minister, CDU, ,, Legalitätstaktik“. Ziel ist die
    Endherrschaft des Islams. So lange führt man den ,,Heiligen Krieg“
    = fi sabili Allah = auf dem Weg Allahs, auf dem Pfad Gottes.
    Und jedes Stück Land oder Boden ist islamisches Gebiet, nach islamischem Verständnis für immer und ewig.

  7. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  8. anti3anti schreibt:

    Muss das Geld über eine Schariabank kommen oder darf es auch anderswo gewaschen sein?

    • Aristobulus schreibt:

      Falls das Geld nicht über eine Schariabank oder über die falsche Schariabank oder über eine umstrittene Schariabank kommt, werden die Araber in der Siedlung sich das fortan gegenseitig vorwerfen und einander fortan bekämpfen, um fortan in Little-Iraq zu wohnen.

      Also muss die deutsche Politik dafür sorgen, dass das Ganze unbedingt nach den Regeln der Scharia finanziert wird. Wegen der doch recht relevanten Auswirkungen auf die Sicherheit Berlins, Falls da was schiefgeht, schlage ich eine gemeinsame Konferenz des Berliner Senats, des Bauamts, des Finanzsenators und der Berliner Moscheengemeinden gemeinsam mit dem Schariaexperten Al-Qaradawi und seinem Stab vor.

      Anderenfalls nämlich Zoress.

  9. wreinerschoene schreibt:

    Na das wird ja einmal so richtig schön. Somit werden unsere jüdischen Mitbürger bald Berlin verlassen, ob man für sie irgendwo in Deutschland auch solche Siedlungen bauen wird? Gerecht wäre es ja, nur was ist Gerecht in Deutschland? Sollen jetzt Juden an ihre Heimat erinnert werden, die sich ja bekanntlich zwischen so 6 Millionen Juden gegen 200 Millionen Araber befindet, die sich ja nun an dem Gedanken nicht gewöhnen wollen, das Israel nichts böses will. Evtl. auch von Deutschland gewolltes „Sandkastenspiel“ wie man Spannungen zwischen Juden und Arabern abbauen kann.

  10. Dante schreibt:

    Es wird auch bestimmt keine Intifada der PEGIDA im Nahen Osten Deutschlands geben…

    Eine Intifada nicht, aber vielleicht mahnende Spaziergänge. Die übrigen Erwähnten werden die Siedlung als Bereicherung empfinden, wenngleich die Gemeinschaft dort doch sehr im eigenen Saft zu schmoren verspricht.

    • A.S. schreibt:

      Eine Intifada könnte es geben, aber nur von der Antifa gegen Pegida……

      • Minus schreibt:

        Die sogenannte Antifada?

        Im Übrigen gibt es nicht „die“ Antifa.

        • ceterum censeo schreibt:

          …und vor allem nicht „den“ AntifantIn. Und überhaupt, ANTIFA heißt Frieden!

          • Minus schreibt:

            Nanaah, nu überdreh mal nicht! Frieden wohl kaum, im Gegenteil. Antifa heißt nach eigener Definition Angriff. Aber es ist eben kein einheitlicher Block. Und wer sich auch nur oberflächlich mal mit Antifa-Strukturen beschäftigt hat, weiß, die sind untereinander extrem zerstritten. Und eben nicht zuletzt an der Frage, die auch in diesem Blog die maßgebliche ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Allerdings. Es war Antifa, die 2009 Claude Lanzmann angegriffen hat (Bedrohung, Schläge ins Gesicht, Rempeleien, Geschrei), als er seinen Film über den Holocaust aufführen wollte.
            Es war aber auch Antifa, die im vorigen Sommer bei Pro-Israeldemonstrationen gesichtet wurde – erstaunlicherweise auf der richtigen Seite stehend.

          • Minus schreibt:

            Hallo Aristobulus,
            jenes Vorkommnis (in Hamburg), das du ansprichst, ist geradezu exemplarisch für meine Aussage. Denn dort standen sich ver-, na wie soll man es nennen, verfeindete(?) Antifa-Gruppen sich gegenüber, spinnefeind und unversöhnlich.

Seid gut zueinander!

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