„Stecht die Juden ab!“

Am 9 Oktober 2015 erklärte der Sprecher der Hamas, Mushir Al-Masri, vor einer jubelnden Menge, dass der heiße Krieg gegen Israel begonnen hat.

„Die Jerusalem Intifada wurde ins Leben gerufen, und so Allah will, wird sie unumkehrbar sein. Wir müssen jetzt alle zur Jerusalem Intifada zusammenkommen, alle palästinenseischen Fraktionen. Wurde das reine Blut nicht gesegnet? Wurden die stolzen Waffen nicht gesegnet? Wurden die heiligen Steine ​​nicht gesegnet? Wurden die gesegneten Messer nicht gesegnet? Heute sagen wir Netanyahu und allen Führer der Besatzung: Das ist unsere Wahl. Das Messer ist unsere Wahl! Das Messer symbolisiert die Schlacht um die Westbank und um Jerusalem.“

Damit erklärt die Hamas, dass sie bereit ist, Artikel 7, 13 und 32 ihrer Gründungscharta aktiv und mit Waffengewalt umzusetzen. Dort steht:

„Die Stunde des Gerichtes und Frieden wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten.“

„Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung.“

„Den Kreis des Konflikts mit dem Zionismus zu verlassen ist Hochverrat. Alle, die das tun, sollen verflucht sein.“

Die Fatah stimmt in diesen Chor des Judenmords ein. Mahmud Abbas erklärt:

„Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wurde. Dieses Blut ist rein, es ist pures Blut, vergossen für Allah und für seinen Willen. Jeder Märtyrer wird einen Platz im Paradies finden und jeder Verwundete von Allah belohnt werden.“

Am 9. Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Brüder, wir müssen die Welt und alle, die es vergessen haben, stets daran erinnern, die Welt soll es hören und die Kameras, die das hier aufzeichnen und über das Internet in die Welt verbreiten: Gaza ist der Ort der Gräben und Gewehre. Die Westbank ist der Ort der Bomben und Messer. Jerusalem ist der Ort der Sodaten unseres Propheten Mohammed. Darum Brüder, wollen wir uns daran erinnern, was Allah den Juden angetan hat. Wir wollen uns daran erinnern, was er ihnen in Khaybar angetan hat (die totale Vernichtung). Meine Brüder in der West-Bank: Stecht zu! Stecht den Juden den Mythos des Talmuds in ihre Köpfe. Stecht den Juden den Mythos ihres Tempels in ihre Herzen! Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Es wird somit nicht nur zum Krieg gegen Israel aufgerufen, sondern zum totalen Krieg gegen alle Juden weltweit. Hier wird zum Völkermord gegen Juden aufgerufen!

Wer im Lichte dieser Gefahr, Israel daran hindert, das Leben von Juden zu verteidigen, wer jetzt zum Boykott Israels aufruft oder die Mörder als Widerstandskämpfer verharmlost, wer jetzt nicht klar Position ergreifen kann, gegen den Aufruf zum Völkermord an Juden, wer Israel schwächt oder Juden eine Mitschuld am Judenhass gibt, wer behauptet, Israel eskaliere die Gewalt im Versuch, dem Aufruf zur Judenvernichtung und dessen Umsetzung zu begegnen, wer behauptet, Israel drehe an der Gewaltspirale, die sich um den Völkermord an Juden dreht, wer Israel in der Bemühung um Selbstverteidigung kritisiert in Zeiten des Vernichtungskriegs, der macht sich schuldig am Judenmord.

Spätestens jetzt heißt die Frage nicht mehr, was hättest Du getan, als die Nazis zum Judenmord aufriefen, jetzt lautet die Frage: Was tust Du jetzt?

Der Spiegel weiß genau, was er tut und schreibt am 11. Oktober:

„Israel reagiert auf die zunehmenden Attacken zumeist junger oder jugendlicher Palästinenser, die mit Steinen oder Messern bewaffnet sind, mit scharfen Polizeikontrollen und militärischem Druck. Gut ausgebildete Soldaten und Polizeikräfte gegen Teenager mit Küchenmessern und selbst gebauten Brandsätzen – es ist eine Spirale der Gewalt mit ungleich verteilten Mitteln.“

Eine echte Frechheit, dass die Juden sich nicht einfach so von jungen Männern abstechen lassen. Wie sangen doch einst die jungen Männer in Deutschland:

„Wenn der Sturmsoldat ins Feuer geht, ei, dann hat er frohen Mut, / und wenn’s Judenblut vom Messer spritzt, dann gehts nochmal so gut.“

Vor fünfundsiebzig Jahren hätte Der Spiegel vermutlich geschrieben:

„Deutschland baut nur Duschen. Juden in Warschau reagieren mit Gewalt!“

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34 Antworten zu „Stecht die Juden ab!“

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  3. O.Paul schreibt:

    Seit Jahrzehnten werden und arme Kinder im TV gezeigt, die unter der „israelischen Unverhältnismäßigkeit“ zu leiden hätten. Wenn man so etwas schon als Kind eingetrichert bekommt, wird sich nie etwas ändern. Es gibt niemanden, der solche Lügen entlarvt und richtig stellt.
    In der ehemaligen DDR haben wir zumindest gelernt, „zwischen den Zeilen zu lesen“, was den meisten Westdeutschen gar nicht mehr gelingt.
    Daher ist hier der Zuspruch für PEGIDA u.ä. Truppen zu groß. Auch wird hier mehr am „Stammtisch“ geredet. Und wie man heute sieht, ist das Stammtischgerede von vor über 10 Jahren in die Realität gewndelt worden (Euroeinführung, Grenzöffnung und -abschaffung, Ausländerzuzug usw. usf.).

    • Dante schreibt:

      In der ehemaligen DDR haben wir zumindest gelernt, “zwischen den Zeilen zu lesen”, was den meisten Westdeutschen gar nicht mehr gelingt.

      Zwei Anmerkungen:
      1. Als Sie das Lesen zwischen den Zeilen gelernt haben, war die DDR Gegenwart; ehemalig ist sie jetzt.
      2. „Nicht mehr“ würde bedeuten, dass wir Westdeutschen diese Kunst früher ebenso gut beherrscht hätten wie „gelernte“ DDR-Bürger, und dass sie es jetzt verlernt hätten. Da es bei uns keine Pressezensur gab (zumindest keine offene), gab e auch „zu Westzeiten“ (bescheuerter Ausdruck, aber auch nur so wie das häufig gebrauchte „zu Ostzeiten“) keinen „Selektionsdruck“ in diese Richtung.

  4. janinonyy schreibt:

    Hat dies auf janinonyy's Blog rebloggt.

  5. Couponschneider schreibt:

    Ich ahnte schon, dass sich Herr Buurmann über den SPON-Artikel echauffieren wird. Sicherlich verarschen uns Fatah und Hamas regelrecht, indem sie „unschuldige Kinder“ an die „Front“ schicken und blutige Schlagzeilen liefern, dass die Israelis sogar gegen „unschuldige Kinder“ vorgängen. So neu ist die Masche nicht und Journalisten, die nicht ihre Quellen sorgsam studieren, machen sich schuldig. Ich bin mir sicher: Viele Journalisten wissen es eigentlich, wie es wirklich ist, lassen sich aber freiwillig verarschen. Und wenn sowas geschieht, wenn man sich mit der offensichtlichen Unwahrheit abfindet, dann wünscht man sich doch Innersten, dass es so ist. Das kann nur Antisemitismus sein.

  6. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    Dein Beitrag findet meine volle Zustimmung.
    Mir ist unerklärlich wie man bei dieser Faktenlage den Judenhass so artikulieren kann, wie unsere Medien es, versteckt oder offen tun.
    Es widert mich an, wenn die Palaraber unausgesprochen mit der Resistance in Frankreich verglichen werden. Die geschichtlichen Fakten werden ins Gegenteil verkehrt. Das ist Judenhass in reinkultur.

    Herzlich, Paul

  7. R schreibt:

    „Spätestens jetzt heißt die Frage nicht mehr, was hättest Du getan, als die Nazis zum Judenmord aufriefen, jetzt lautet die Frage: Was tust Du jetzt?“

    Das ist eine sehr gute Frage. Meine Antwort beschränkt sich aktuell leider darauf, dass ich mich um meine Freunde in Israel sorge. Was ich mich frage ist, was kann ich tun? Aber eine gute Antwort habe ich noch nicht gefunden

  8. Kanalratte schreibt:

    Euer…
    …Hass gegen Israel
    …Hass gegen Armenien
    …Hass gegen Serbien

    Woher kommt er?

    Keine Angst ihr Pali- und Moslemfreunde, ihr bekommt eure Moslems gerade in Hülle und Fülle
    in euer Land geliefert! Wischt ihnen am Besten noch den A**** ab. Kulturlose und Moslems passen wunderbar zusammen.

    • Kanalratte schreibt:

      Wenn ich sehe wie man einer vollständig rückständigen Wüstenreligion und seinen Anhängern jeden verdammten Tag den roten Teppich ausrollt, während man auf Christen und Juden scheißt (wo war eigl. die christliche Nächstenliebe für Juden im 3. Reich?), dann bin ich sehr gerne ein Islamfeind. Vor allem wenn ich sehe, dass der Islam jeden Tag meine christlichen und jüdischen Mitmenschen angreift. Es kann einfach keinen Frieden mit den Feinden christlich und jüdischer Staaten geben.

    • Marc Köberlein schreibt:

      Hier wird auch nur noch stumpf gehetzt. Stimme dem Artikel voll zu, aber nicht dieser Hetze in diesen Kommentaren. Diese Gesellschaft macht es schwer den Blog noch gerne zu lesen.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Werde konkret! Was stört?

      • unbesorgt schreibt:

        Marc, diese Gesellschaft ist durchaus zu differenzierter Analyse fähig. Manchmal bringt uns der Kontakt mit der multiplizierten Blödheit der Welt leider in Wallung, dann kann es kurz laut werden. Angesichts der Ereignisse in Israel und der Umkehrung der Tatsachen hierzulande fürchte ich aber nicht nur um meine geistige Gesundheit.
        Mo kütt platze, dohh!

      • Kanalratte schreibt:

        Ich glaube daran, dass sich Araber in D eingliedern können, sofern sie nicht religiös sind. Ich glaube auch daran, dass moslemische Einzelpersonen keine Gefahr für dieses Land darstellen. Ich glaube aber daran, dass ein moslemisches Kollektiv langfristig immer zu Problemen führen wird. Dies lässt sich weltweit beobachten.

        Jene „Palästinafreunde“ unterstützen dieses moslemische Kollektiv, sprechen ihm sogar fast immer jegliche Schuld an Weltkonflikten ab. Ich glaube, wenn es dazu kommt, dass dieses moslemische Kollektiv, möge es ein „Palästinensisches“ sein, einmal so auf deutschem Boden agiert, wie es sich in seinen Heimatländern verhält, sich einige dieser gutgläubigen Leute noch umsehen werden.

        Es ist heutzutage im Westen sehr leicht seinen Hass auf christliche Staaten, aber auch den jüdischen Staat zu richten. Islamische Staaten können merkwürdigerweise aber meistens unter dem Deckmantel der Toleranz und „Nächstenliebe“ ihre Menschenfeindlichkeit ausleben, ohne dabei gestört zu werden.

        Kritik an Saudi-Arabien? Kritik an der Türkei? Kritik an Iran? In Deutschland, jedenfalls zumeist Fehlanzeige.

        Würde man eine Umfrage in Deutschland machen, und fragen ob Israel oder der Iran mehr Menschenrechte achten würden, was glauben sie was dabei rauskäme.
        Über Menschenrechtsmissachtung im Iran (z.B. höchste Exekutionsrate pro Einwohner weltweit) warnen höchstens Exil-Iraner. Die Deutschen reden über den Iran, so wie über Spanien.

      • Phosphoenolpyruvat schreibt:

        „Hier wird auch nur noch stumpf gehetzt.“
        ich muss sie korrigieren, das war nie anders. aber für studienzwecke sind blogs wie tin, qq, pi, etc. etc., sehr zu empfehlen. man braucht halt einen robusten magen.

      • Dante schreibt:

        Wenn Sie „Beleidigungen des Islam“ meinen, so kommen die schlimmsten Beleidigungen, die diesem zu Teil werden, aus Mündern und Händen seiner treuesten Anhänger. Wenn in Moscheen in Deutschland ‚öffentlich‘ versucht wird, Frauen auf eine Rolle von Arbeitsmaschinen und Sexsklavinnen festzunageln, wenn Moscheen Schauplätze antisemitischer Tiraden werden, wie man sie in Deutschland öffentlich zuletzt während der NS-Zeit gehört hat (und selbst damals meist nicht so offen), ist das bestenfalls eine Beleidigung des Islam als Religion. Und gegen die Hetze, die von da gegen „Ungläubige“ kommt, sind alle PEgIdA-Tiraden Werfen mit Wattebäuschchen.

  9. Kanalratte schreibt:

    Jedes Mal wenn ich unsere Regionalzeitung aufschlage und das Thema Israel thematisiert wird, gibt man Israel die alleinige Schuld am Nahostkonflikt. Heute hat man Israel sogar indirekt mit dem einstigen Apartheidsstaat Südafrika verglichen. Was nicht sein darf, kann halt nicht sein. Der Jude ist böse, basta.

    Heute hab ich die Synagoge von Wissembourg im Elsass gesehen, die seit 2009 wegen Mangels an jüdischen Bürgern leersteht. Auch dort haben es die deutschen Barbaren (man verzeihe mir das) schließlich geschafft Kultur zu zerstören, dachte ich mir. Das sind die wenigen Momente wo man sich zurecht dafür schämt Deutscher zu sein.

    • Eliyah schreibt:

      Die Synagoge in Weissenburg wurde 2009 an die Polizei verkauft mangels Juden, die sie nutzen könnten. Die Polizei nutzt das Gebäude als Archiv.
      Einer dieser ehemaligen Weissenburger wohnt hier in Israel und betet mit mir in der selben Gemeinde. Ich war auch mal Weissenburger für 10 Jahre! Die Welt ist klein 🙂

  10. caruso schreibt:

    Der „Spiegel“ als gutgewordene / saubergewordene Spiegel Deutschlands bzw. seiner Politik –
    Von den gehirngewaschenen PalAraber erwarte ich nichts anderes. Jene, die nicht gehirngewaschen
    sind, es gibt ja solche, oder überwunden haben, auch solche gibt es, sind zu wenige und sie
    haben klarerweise angst. Ich würde all ihre Führer – politische oder geistliche – am liebsten auf
    den Mond schießen.
    lg
    caruso

  11. Kuhrahn schreibt:

    …und wenn Israel angemessen reagiert, also den Islamisten ihre Grenzen, vor allem ihre militärischen, aufzeigen, wird es wieder tausende, zehntausende, hunderttausende weitere Flüchtlinge geben und die Messer-Fachkräfte werden in Deutschland mit offenen Armen und Luftballons empfangen, ich hoffe dem einen oder anderen öffnet das irgendwann die Augen, natürlich nur sollten die voll Tränen gefüllten Augen, beim Anblick von noch nicht in Betrieb genommenen Aufnahmelagern, trocken sein… entschuldigt meine Polemik…
    PS: ich (persönlich) glaube diese „Messer-Intifada“ kommt deshalb genau jetzt, weil Hamas und Fatah einer vom IS gesteuerten zuvorkommen will.

  12. Thomas Heck schreibt:

    Ich bin erschreckt, wenn ich auf Seiten der Süddeutschen sehe, wie offen dem Antisemitismus gefrönt wird. Teilweise noch unter dem Deckmantel des Antizionismus, von arabischen oder türkischen Jugendlichen und zunehmend auch von Deutschen ganz offen. Wer erwartet, dass Deutschland aufsteht oder aufschreit, wird wohl lange warten müssen. Von der Politik ist nichts zu erwarten.

  13. unbesorgt schreibt:

    Also doch. Intifada der Messer und Steine: Perfider, billiger Terror zu dem man auch leicht durchgeknallte Zivilisten bringen kann. Kost‘ ja nix, nur das Leben von ein paar Palästinensern, die im Tod noch schöne Propagandabilder abgeben. An Zynismus kaum zu übertreffen.
    Kein Krümel Land mehr an diese Verbrecher!

  14. Dante schreibt:

    Spätestens jetzt heißt die Frage nicht mehr, was hättest Du getan, als die Nazis zum Judenmord aufriefen, jetzt lautet die Frage: Was tust Du jetzt?

    Nicht sehr viel. Ich rede bzw. schreibe gegen den Antizionismus. Ich kaufe israelische Produkte, wenn ich sie finde und als solche erkennen kann. Ich habe Ärzte ohne Grenzen meine gerade zugesagte Unterstützung wieder entzogen, weil wichtige Funktionäre der Organisation die Rolle der HaSSmas bagatellisieren und Israel dämonisieren. Außerdem habe ich es unterlassen, eine Anti-PEgIdA-Petition zu unterzeichnen, weil ich noch keine Petition gegen den Judenhass ausdrücklich einschließlich des muslimischen gesehen habe, die ich vorher hätte unterschreiben können. Ich stelle mich nicht vor Nazis, selbst wenn sie von anderen Nazis bedroht werden.

    • Kuhrahn schreibt:

      Ärzte ohne Grenzen hätte man aber schon länger durchschauen können! Naja, wenigstens spät als nie.

      • Dante schreibt:

        Hätte man. Aber wie heißt es in der deutschen Version von „My way“: „Ich hab‘ auf Sand gebaut und nicht durchschaut, was zu durchschau’n war.“ So ist es mir schon ein paar mal ergangen, und das hat mich einiges an Geld gekostet, wenngleich nie existenzbedrohend viel. Von Ärzte ohne Grenzen habe ich allerdings nicht viel mehr gewusst als dass sie sich an sich für eine gute Sache engagieren. Das Schlimmste, was ich bisher gehört habe, ist, dass sie Männern, die aus „Glaubens“gründen ihre Frauen nicht behandeln lassen wollen, nicht ebenfalls die Behandlung verweigern.
        Es ist aber gut, dass ich zunächst diese Zusage gemacht habe, denn so habe ich die Organisation nicht nur einfach nicht unterstützt, sondern ihr ganz demonstrativ aus genau dem genannten Grunde die Unterstützung entzogen. Und ich werde es weitersagen.

  15. Eliyah schreibt:

    Spätestens jetzt heißt die Frage nicht mehr, was hättest Du getan, als die Nazis zum Judenmord aufriefen, jetzt lautet die Frage: Was tust Du jetzt?

    Darauf verlassen wir uns nicht. Damals hatten wir keinen Staat und keine Armee. Heute haben wir beides. Wer uns abschlachten will, muss davon ausgehen, dass er beim Versuch sterben wird.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Das ist auch besser so. Die Frage stellt sich trotzdem…

      • Eliyah schreibt:

        Mir nicht. Ich wohne hier in Israel, zahle hier meine Steuern und arbeite in einem israelischen Unternehmen, das Kunden in der ganzen Welt hat. Mit den Steuern die ich bezahle und die mein Unternehmen abführt, wird dieser Staat am Leben gehalten.

  16. Adolf Breitmeier schreibt:

    Fällt Israel, dann fällt auch Europa – und umgekehrt (wobei ich Israel zutraue, sich auch selbst zu schützen und zu gewinnen, für Europa und insbesondre für Deutschland kann man eher schwarz sehen). Eigentlich ist es merkwürdig, die Leute, die sich Palistinenser nennen, hätten mit dem vielen Geld, das sie (auch von Deutschland) bekommen haben, wirklich ,,blühende Landschaften“ machen können im ehemaligemn Mandatsgebiet), aber sie haben nicht viel draus gemacht, aus der Ferne betrachtet. Was hat sie daran gehindert?
    Was aber für die Zukunft Deutschlands wichtig ist, das sind die Reden der hochrangigen islamischen Würdenträger. Dort zeigen sie das wahre Gesicht des Islams, bei uns scheinen das leider nur wenige Menschen zu sehen. Frau Dr. Merkel will nichts tun, gegen die Flutung von Mohammedanern, weil sie meint, das könne sie nicht! Dann mus sie zurücktreten oder Neuwahlen zulassen, was sie nicht wird. Sie hofft auf die Vergesslichkeit der Menschen – und übersieht dabei, dass man Millionen von Flüchtlingen nicht ,,vergessen“ kann, zumal sich ein Teil sehr ,,eindrucksvoll“ darbietet.

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