Danke Berivan Aymaz!

Es ist immer wieder schön, neue Bekanntschaften zu machen. Vor ein paar Tagen lernte ich Berivan Aymaz von den Grünen kennen. „Schön, dass wir uns mal persönlich treffen“, sagte sie zu mir und fügte hinzu: „Sie haben vor ein paar Jahren eine Polemik über meinen Wahlkampf verfasst!“

Ein paar Minuten später fanden wir uns in einem Irish Pub am Kölner Rathaus wieder. Berivan Aymaz und ich sagen jetzt Du zueinander.

Berivan ist ein wunderbarer Mensch. Wir haben den gleichen Humor und teilen in den wesentlichen Dingen die gleiche Meinung. Meine Polemik bleibt dennoch bestehen. Ich habe sie jetzt allerdings ins Du gesetzt. Die Polemik kann hier nachgelesen werden.

Danke Berivan für den schönen Abend im Irish Pub und Danke für Deine Hilfe im Kampf gegen die Eskalation des Judenhasses auf deutschen Straßen im Sommer 2014!

Ich durfte Dich jetzt bei einer Veranstaltung der Grünen erleben. Deine Worte und Taten lassen keinen Zweifel aufkommen: Du bist wirklich für „Menschenrechte überall“!

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14 Antworten zu Danke Berivan Aymaz!

  1. abusheitan schreibt:

    Man darf aber nicht vergessen, dass Rassismus und Zionismus nicht nur gegen die Menschenrechte verstoßen, sondern auch den Weltfrieden bedrohen!
    (Arabische Charta der Menschenrechte 1994)
    Welche Menschenrechte meint die sympathische dunkelhaarige Grüne?

    • Dante schreibt:

      Diese „kastrierte“ und um Antizionismus „bereicherte“ Version offenbar nicht, anderenfalls hätte sie sich nicht gegen WH gestellt.

  2. American Viewer schreibt:

    „Wer überall regieren will, kann nur scheitern und nicht selten rattern zum Klang der Forderung ‚Menschenrechte überall‘ die Maschinengewehre.“

    Das haben Sie sehr schön gesagt, das ist ein gutes Beispiel. Ich habe kürzlich in einem Archiv alte Zeitungen aus Österreich und Deutschland gelesen, aus der Zeit 1933-1945. „Für die Menschenrechte“ wurde erstaunlich oft von den Nazis als Begründung für ihre Politik und ihre Kriege angeführt. Nicht nur die blöden Amerikaner und Briten sollten Menschenrechte genießen, nein die Deutschen müssten endlich auch die und die „Menschenrechte“ bekommen, deshalb sei der Kampf eine gerechte Sache.

    • Malte S. Sembten schreibt:

      Jo! #2

    • Dante schreibt:

      Der letzte Satz kennzeichnet, was ich mit missbräuchlicher Verwendung des Wortes meine. Menschenrechte sind nicht die eines Kollektivs, wenngleich man auch Kollektiven (wie z.B. Völkern) durchaus Rechte zusprechen kann. Dazu gehört aber keinesfalls die Vergewaltigung individueller Rechte.
      Vor allem ist es Verrat an den Menschenrechten, einem Volk im Zustand der Demokratie Rechte erst zu verweigern und sie dann im Zustand der Diktatur zu gewähren. Im Falle des Dritten Reiches war das Beihilfe zum Völkermord, wie sich später herausgestellt hat.

  3. American Viewer schreibt:

    „Menschenrechte überall!“

    So habe ich vielleicht auch mal gedacht, ich bin mir nicht sicher. Mittlerweile hege ich die Vermutung, dass die Entgrenzung der westlichen Werte mehr Schaden verursacht als Nutzen. Man muss nur mal nach Syrien gucken, dann sieht man vielleicht was gemeint ist. Oder nach Ägypten als die Muslimbrüder für ein paar Monate die Macht hatten. Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht.

    Wir sollten uns vielleicht damit anfreunden, dass die westlichen Werte bei weitem nicht überall gelten und man nicht einfach sofort der ganzen Menschheit westliche Werte zusprechen kann. Damit überfordert sich der Westen auch selbst und setzt damit seine eigene Existenz aufs Spiel. Weniger Idealpolitik und mehr Realpolitik à la Bismarck und Kissinger würde dem Westen und der Welt vielleicht besser tun als eine Menschenrechtspolitik, die keine Grenzen mehr kennt.

    • Malte S. Sembten schreibt:

      Jo!

    • abusheitan schreibt:

      Bismarck und Kissinger in einem Atemzug zu nennen! #aufschrey!
      Der eine von beiden war ein geachteter Staatsmann, der andere ist ein von einigen Staaten anerkannter Kriegsverbrecher, der bei Einreise mit Haftbefehl festgenommen würde.

    • Dante schreibt:

      Ich habe schon ein mal versucht, zu antworten, da hat die Datenverbindung gestreikt. Wird mir eine Lehre sein, einen Text offline zu speichern, ehe ich ihn abzuschicken versuche.

      Zum Thema: Ich weigere mich, Menschenrechte als „westliche Werte“ zu bezeichnen, als wenn sie eine Art Folklore wären, als wenn die Frage, ob jemand z.B. wegen seiner Meinung oder gar wegen seiner ethnischen Zugehörigkeit zum Krüppel gefoltert wird, eine ähnliche wäre als die, ob Messer und Gabel oder aber Stäbchen das Besteck der Wahl seien, ob das Zungezeigen höflich oder grob unhöflich ist o.ä..
      Ich rede nicht einer idealistischen, geschweige denn einer pseudo-idealistischen Politik das Wort, die groß die Menschenrechte im Munde führt und eventuell sogar als Kampfbegriff missbraucht.
      Allerdings können Menschenrechte letztlich nur dann welche sein, wenn sie universell sind, zumindest universell gedacht werden; anderenfalls sind sie bloß Privilegien.
      Wer Despoten zugesteht, in ihrem Machtbereich gälten Menschenrechte nicht, stimmt ihnen darin zu, den Opfern ihrer Exzesse sei Recht geschehen, und das ist wie die berüchtigte zweite Vergewaltigung eines Vergewaltigungsopfers durch Behörden, die den Fall nicht verfolgen wollen.
      Das ist ein Weg, den ACDC einst besungen haben…

      • American Viewer schreibt:

        Texte immer vorher speichern, dann erst abschicken. Am besten ist es, man schreibt ihn extern in Word oder ähnlichem und macht dann copy & paste.

        Ich glaube es geht weniger darum, was Menschenrechte sind, sondern eher darum wie weit man dafür bereit ist zu gehen. (Obwohl auch Dinge wie Urlaub neuerdings und ganz offiziell „Menschenrechte“ sind). Da ist schon eine Inflation vorhanden.

        Will Deutschland nun wirklich Jahr für Jahr Millionen Menschen aufnehmen, weil nicht überall auf der Welt deutsche Verhältnisse herrschen? Das erscheint mir reichlich naiv, aber es ist der aktuelle Kurs von Angela Merkel. Wie gesagt, gut gemeint ist nicht das gleiche wie gut gemacht. Die guten Intentionen von Merkel und Co erscheinen mir exakt wie der Weg den AC/DC einst besungen hat.

        Im ZDF kam gestern mal wieder eine „Reportage“: Frankreich und England hätten hundertausenden Juden die Migration nach Israel erlaubt. Das sei ein riesiger Fehler gewesen, denn deshalb gebe es nun den Nahostkonflikt. Keine 5 Minuten später erzählen die gleichen „Journalisten“ ganz ernsthaft, die aktuelle Völkerwanderung nach Europa werde sich nur positiv auswirken. Diese Leute haben wirklich Sinn für Humor.

        • Dante schreibt:

          Im ZDF kam gestern mal wieder eine “Reportage”: Frankreich und England hätten hundertausenden Juden die Migration nach Israel erlaubt.

          Wie hieß die? War die Äußerung eine irgendwann in der Sendung geäußerte Privatmeinung oder eine Art Gesamtfazit?

          • American Viewer schreibt:

            Ich glaube es war ZDF History, wahrscheinlich mit Guido Knopp. Es kommen doch laufend Wiederholungen. Ich habe solche Sendungen in den letzten Monaten öfter gesehen. Muss immer wieder darüber lachen.

            Lamya Kaddor war auch dabei. Die durfte die andere bekannte Propaganda erzählen: Der Nahostkonflikt sei kein religiöser Konflikt.

            Erst vor ein paar Tagen hat sie nachgelegt:
            Es sei wissenschaftlich längst widerlegt, dass Konfessions- oder Religionszugehörigkeiten die Ursache von Konflikten seien.
            http://www.islamische-zeitung.de/index.cgi?id=19596

            Wass „Wissenschaft“ alles kann. Toll!

Seid gut zueinander!

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