Rote Karte für Ihre Israel-Berichterstattung

In den letzten Wochen sind Menschen in Jerusalem und Israel gestorben, weil sie Juden waren, von brutalen Terroristen ermordet, die Juden töten wollten.

Diese Terroristen wurden unter anderem von den regierenden Parteien Hamas und Fatah angefeuert, unterstützt und/oder angeworben.

Die Hamas fordert die Vernichtung aller Juden in ihrer Charta (Artikel 7). Mahmud Abbas von der Fatah hat vor den Vereinten Nationen erklärt, Israels Existenz nicht länger anzuerkennen. Beide Parteien erklären öffentlich:

„Die Stunde des Gerichtes und Frieden wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten.”

Die Folge dieser Erklärung ist das Schlachten in Jerusalem und Israel! Der Schlachtruf »Itbah al Yahud« gehört bei den Attacken fest zum Repertoire der Täter. Übersetzt heißt das: »Schlachtet die Juden«.

Bei der Verteidigung von Juden durch israelische Sicherheitskräfte wurden ebenfalls Menschen getötet. All diese Menschen würden jedoch noch leben, wäre der Angriff von arabischer Seite nicht erfolgt!

Hätte die Verteidigung von Judem nicht stattgefunden, wären noch mehr Juden ermordet worden, denn viele Terroristen wurden bei frischer Tat ausgeschaltet.

Die Menschen in Jerusalem und Israel starben, weil Terroristen Juden mordeten!

Wer nun von beiden Seiten fordert, mit der Gewalt aufzuhören, fordert von der arabischen Seite ein Stopp des Angriffs und Morden von Juden und von der israelischen Seite ein Stopp der Verteidigung und des Schützens von Juden!

Wer von Juden erwartet, sich nicht zu verteidigen und sich abschlachten zu lassen, verdient die Rote Karte!

Wer behauptet, beide Seiten würden an der Gewaltspirale drehen, ganz so als sei es für Juden möglich, an der Spirale zu drehen, die sich um den Judenmord dreht, verdient ebenfalls die Rote Karte!

Ein Mensch, der ermordet werden soll, darf sich mit allen Mitteln wehren. Die Opfer gehen ausnahmslos auf das Konto des Angreifers!

»Gewalt in Nahost eskaliert«

»Eskalation der Gewalt im Nahen Osten«

»Welle der Gewalt in Nahost ebbt nicht ab«

»Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller«

All diese Schlagzeilen sind eine Rote Karte wert, weil sie suggerieren, dass es hier nicht Angreifer und Angegriffene gibt, sondern irgendwie beide Seiten gleichermaßen schuld sind und sich gegenseitig aufschaukeln.

Es ist die Aufgabe der Medien, den Unterschied zwischen den beiden Konfliktparteien herauszuarbeiten und zu betonen. Die Hamas will Israel vernichten. Israel verteidigt sich. Die Fatah jazzt Judenmörder zu Märtyern hoch. Israel steckt Terroristen ins Gefängnis. Die Hamas liebt den Tod. Israel liebt das Leben!

Die eine Seite (Hamas und Co) will die andere Seite (Israel) vernichten. Es ist schwer, diesen Konflikt zu lösen, aber es ist leicht, ihn zu erklären.

Die journalistische Sorgfaltspflicht besteht nicht darin, eine neutrale Position zu beziehen, ganz so als müsse man sich als guter Journalist einer Positionierung für oder gegen den Judenmord entziehen, sondern die journalistische Sorgfaltspflicht besteht darin, keinen Zweifel über die Existenz dieses Judenhasses aufkommen zu lassen! Jeder Mensch, der nicht weiß, warum die Juden in Jerusalem und Israel angegriffen und ermordet wurden, ist unwissend, weil nicht richtig informiert und berichtet wurde.

Wenn Journalisten, Zuhörer, Zuschauer und Leser um den fundamentalen Unterschied nicht wissen und glauben, beide Seiten seien gleich schlimm, wenn sie sogar behaupten, Israel eskaliere die Situation, ganz so als könne ein Volk, das erklärtermaßen vernichtet werden soll, die Situation mit seinem Handeln der Verteidigung in irgendeiner Form weiter eskalieren, dann verdienen diese Leute die Rote Karte!

***

Wenn Sie Beispiele brauchen dafür, wie brutal die Propaganda ist, dann empfehle ich diesen Artikel:

„Es ist noch nicht mal Zwölf“

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12 Antworten zu Rote Karte für Ihre Israel-Berichterstattung

  1. dailyautor schreibt:

    Ich kann mich an eine Zeit in den 90ern erinnern, da hatten beide Seiten so etwas wie Frieden gemacht. An allen möglichen Stellen der Zivilgesellschaft gab es plötzlich Beziehungen aller Art und man konnte erkennen: Gehen diese beiden Völker in einer Atmosphäre des Friedens miteinander um, ist mit einem Mal Israelis wie Palästinensern der ganze anerzogene Hass nicht mehr so wichtig. Hamas und den Dschihad waren auf dem besten Wege, an den Rand gedrängt zu werden. Aber dann kam ja leider der glorreiche Netanjahu und hat allen klar gemacht, dass sie gefälligst auch weiterhin Angst zu haben haben.

  2. Couponschneider schreibt:

    Meine morgendliche SPON-Lektüre bringt mich wieder auf 180.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-wirft-abbas-im-konflikt-um-13-jaehrigen-palaestinenser-luegen-vor-a-1058054.html

    Es wird Israel dafür kritisiert, dass die Soldaten und Polizisten ihren Finger am Abzug haben. Messerstecher könnte man doch verhaften.

  3. F.Kaller schreibt:

    Naja, mit Messern gegen die unter anderen am fortschrittlichsten ausgerüstete Armee ? Was ist mit der Siedlungspolitik der Israelis? Beide Seiten, sowohl die Palästinenser als auch die Israelis sollten mal über die Bücher gehn, und sich für Ihre Nahost-politik schämen, meine Meinung, statt gegeneinander zu kämpfen…So nimmt dieser Streit ja nie ein Ende….

    • Kanalratte schreibt:

      Grundsätzlich ist das richtig und ich glaube auch nicht an eine israelische Unschuld, aber um ein solches Verhältnis „Anti-Konflikt“ herzustellen, müsste man erst einmal das Missverhältnis zwischen der „Täter“ und „Opfer“ Position in diesem Konflikt geradestellen. Üblicherweise glaubt eine Allgemeinheit im Ausland, die zu einem großen Teil unwissend über diesen Konflikt ist, dass Israel der Aggressor und Bösewicht ist und die Palästinenser das arme und unterdrückte Volk. (obwohl es eigentlich irrwitzig ist sich nach einer Volks- und Religionsübergreifenden Region zu benennen) Die Realität sieht aber dann doch etwas anders aus. Wenn von 2 Personen einer immer der Böse ist, und für alles verantwortlich gemacht wird, wird es kaum gute Aussichten auf eine Streitschlichtung geben.

      PS: Manche Israelkritiker (Sie sind damit nicht gemeint) halten sich oft auch sehr kurz und glauben anderen mit einem Wort „Siedlungspolitik“ erklären zu wollen warum Israel „soooo böse“ ist. Also man kann die israelische „Siedlungspolitik“ sicher ablehnen, aber wenn „Siedlungspolitik“ gleich ganze Länder und Völker böse machen würden, dann müsste die Welt ja auch China, Türkei und Russland verabscheuen. Abgesehen davon ist es nicht zu verstehen, warum jeder auf vermeintlich palästinensischem Land, lebende Jude eine Bedrohung ist. Dass die „Palästinenser“ Juden im Allgemeinen ablehnen, würde man hierzulande als Rassismus bezeichnen.

  4. Beate schreibt:

    Eins meiner Highlights ist der Titel vom Tagesspiegel:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/israel-serie-von-messerattacken-verunsichert-juedische-bevoelkerung/12443370.html

    Messerattacken „verunsichern“ jüdische Bevölkerung. So sind sie nämlich, diese paranoiden Juden. Kaum laufen mal einige Antisemiten Amok, machen sie sich schon wieder Sorgen. Schlimm das.

    „Nach weiteren Angriffen ist bereits von einer ‚Messer-Intifada‘ die Rede.“

    Da kann man mal sehen, wie paranoid sie sind. Reden sogar schon von einer Intifada, was für Dramatiker! Und im Artikel wird es nicht besser:

    „‚Messerattacken zielen oft nicht auf die Tötung der Opfer, sondern sollen Furcht verbreiten. Und dieses Ziel erreichen sie‘, sagt der Psychologe und konstatiert: ‚Die Ängste der Israelis stehen gegenwärtig in einem Missverhältnis zur tatsächlichen Bedrohung.‘
    Die zahlreichen Anschläge der vergangenen Tage mit Stichwaffen wurden vor allem von heranwachsenden Palästinensern aus dem besetzten Ost-Jerusalem und dem Westjordanland verübt, in Einzelfällen auch durch israelische Araber. “

    Es besteht also keine reale Bedrohung, weil es ja schließlich nur Heranwachsende sind, die mit Messern auf Juden einstechen. Ist also halb so wild. Und es soll ja sowieso niemand getötet werden, da muss man doch nicht immer gleich so ängstlich werden…

    Diese Leute möchte ich gerne als Juden verkleidet durch Jerusalem schicken.

    • Kuhrahn schreibt:

      ‘Die Ängste der Israelis stehen gegenwärtig in einem Missverhältnis zur tatsächlichen Bedrohung.’ Da fehlen einem die Worte!
      …interessant wirds, welche Ausreden solche wie dieser „Psychologe“ (der übrigens meiner Meinung nach dringend selbst einen bräuchte bei der art fehlender Empathie gegenüber Israelis/Juden) haben, wenn in Deutschland dergleichen gemessert wird… und auch wenn ich jetzt zu den „Toren“ gehöre mit meinem nächsten Satz, dergleichen werden wir in naher Zukunft auch in Merkel-Land haben…

    • gerd4president schreibt:

      … typisch Pallywood, und die naive Welt fällt drauf rein! Einfach mal beobachten, wo der Typ noch so auftaucht.

  5. Rika schreibt:

    Hat dies auf himmel und erde rebloggt und kommentierte:

    Seit Jahren schon nehme ich Anstoß an der Berichterstattung über Israel – und immer denke ich, dass es nicht noch schlimmer kommen kann, denke, dass es Journalisten doch ebenso wie mir möglich sein müsste, Schlüsse aus dem zu ziehen, was Hamas und Fatah verlautbaren, dass sie nämlich nie und niemals mit Israel Frieden machen werden, sie müssten doch auch über Abbas gelesen haben, der unverhohlen zu Mord und Blutvergießen aufruft, Mörder zu Helden erklärt. Journalisten könnten wie ich die Charta der Hamas lesen, aber sie folgen lieber antiisraelischer Propaganda und faseln von Siedlungen, die den Frieden stören…
    Gerd Buurmann ruft dazu auf, diesen Journalisten endlich die Rote Karte zu zeigen.
    Folgen wir diesem Aufruf, wehren wir uns ednlich gegen diese verlogenen Form der Berichterstattung über Israel.

  6. gerd4president schreibt:

    Deutsche „Journalisten“ verhöhnen tagtäglich im öffentlich-rechtlichen(?) Rundfunk die jüdischen Opfer arabischer Terroristen! Sie wiegen sie gegen die in Notwehr getöteten Terroristen auf. Sie verharmlosen, sie verwechseln Ursache und Wirkung, sie relativieren! Sie sagen den Juden per “Deutschlandfunk” – Ihr seid selber schuld!

    Deutsche „Journalisten“ sind Verräter! Sie verraten das jüdische Volk!

    An alle „Schreiberlinge“, Korrespondenten & Co. – begreift Ihr nicht, welch verkehrte Welt Ihr produziert? Wisst Ihr noch, was Recht und Unrecht, was gerecht und was ungerecht ist? Erkennt Ihr nicht die Parallelen zur eigenen deutschen Geschichte? Erkennt Ihr nicht den brutalen, unverbesserlichen und unbelehrbaren Revanchismus, den blanken Judenhass der sich hegemonistisch selbst ernennenden arabischen “Palästinenser”? Seht Ihr nicht, wie sie am Status quo rütteln, wie sie die Hirne ihrer Kinder im Hass auf Juden ertränken, wie sie ihre Zukunft in Tunnel vergraben?

    Was wäre aus Deutschland geworden, hinge es immer noch hassversunken dem “verlorenen” Schlesien nach?

    Wenn Ihr schon den palästinensischen Arabern beistehen wollt, erklärt Ihnen als deutsche Journalisten wenigstens, wie man auch den Blick nach vorne richten kann, ohne den Schlüssel vom Haus in Breslau um den Hals. Erklärt ihnen, wie sich Zukunft anfühlt, Wohlstand und Kinderherzen, die nicht auf’s Judentöten gedrillt werden. Tretet zwischen den Stühlen hervor und bekennt Farbe!

    Und seid nicht naiv! Nehmt Euch ein Beispiel an Eurem Kollegen, dem amerikanischen Publizisten Eric Hoffer (1902-1983) – er schrieb am 26.05.1968 in der Los Angeles Times: „Ich habe eine Vorahnung, die mich nicht verlassen will: Wie es Israel ergeht, so wird es uns allen ergehen. Sollte Israel zugrunde gehen, dann wird unser Holocaust folgen.“

Seid gut zueinander!

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